los. hofitr. 5| öreiien oerfauh ■» • i.*s • •* • u • 2 m . I7i • IM . 2.11 • u „Mercedes-. kk. 16.50. ===== Ml. 2.9; int 4.75, Ü in. ' E 5* ine 6.50, 7.50, 8.M u oebentenb btrsi «t 17-18 " " 21-24 " 2-L " 31-35 " 31-35 " 25—2ß " 31-35 billig. iuf:= . ÜH.7J , 7,M •MU rung , ui , Ul . 6> irlEoreTöcii. idernwhlMortt-S'ijl nützlich, mÄtfreudi I Tausendem Em. ■ I ! System der Hanse I bt und gelobt : 1- p i das Farorit-lod-i >0 Pf.). Erhältlich te Salomo" P siegl ;ge-, Sitz- n.Stbu. badewanneo pfiehlt billig u. pr*" Edgar Borrm^ vorm. ro 484_JÄ^< . Die heutige Nummer umfafjt 14 Seiten. Als einzige Partei ist es die Sozialdemokratie, die Partei für das Ausland ergreift, indem sie Deutschlands 'Einsprüche und Ansprüche bei der Besitznahme Marokkos in Flugblättern und vssentlichen Versammlungen angrcift, um daraus Agitation für das liebe Parteiprogramm zu schlagen. Dabei schickt sich gerade das s o z \ a i t |t t f ch e Bebel hat einmal gesagt, wenn das V endgültiger Beweis dieser viel umslrittenni Vorgänge möglich fet. Jene Gelehrten haben vor einem halben Fahre an alle mög- licken Leute, bic ihnen als Autoritäten auf dem Gebiete ber Telepathie bekannt waren, Rundschreiben gerichtet, in denen sie sie zur Teilnahme an dem Wettbewerb auiforber- tcn. Aber das halbe Fahr ist vergangen, ohne baß auch r.ur ein Bewerber austrat: selbst jolwe »yond.ct, Die ehedem mit gewichtigen Worten behauptet hatten, unwiderlegliche temetfe für bas Vorhandemein jener Phänomene erbringen *,u können, hüllten sich in Schweigen Nunmehr wird oas Preisausschreiben wiederholt, und zwar in öffentlicher Form, die sich an jedermann wendet. Die „Times drucken soeben den Ausrus ab, der zur Anzeige jedes Falles von Gedanken- übertragung an Herrn Matthew Farvis, Rechtsanwalt in London, 4, Finsbury Square, aufforbert. — Kurze Nachrichten aus Kunst und Wissen- schast. Einen geologisch rinsig DauchcndenFund iruidxe ber Befetzer Mateblowski. Fn Grotzberlung bei ÄUenueiu stieß er beim Brunnen bohren in einer Tiefe von 26 Meter auf eine Schicht uralten Holzes unb unter diesem out cm Bernsteinlager von anscheinend großer Mächtigkeit. Der Tag von Sedan sindet das bculfthc Volk diesmal in keiner Feierstimmung Wohl werden der Erinnerung an die große Entscheidungsschlacht stille, ernste Betrach tuugen gewidmet. Ader mehr als die Vergangenheit de- wegen uns die Gegenwart und die Zukunst Ter Erbfeind im Westen ist noch unversöhnt, will uns mit Hilfe seines Verbündeten in ben Hintergrund drängen und rechnet wohl darauf, bet guter Gelegenheit die Med er läge von 70 und 71 int Kriege gegen uns wieder wett zu machen. .Von dieser Richtung droht also der Friedensbruch. Der Ernst der Lage wird noch verstärkt, da das deutsche Volk nicht weiß, durchführen wollen. Der Kanzler schweigt, der staats- fefretär ist von einem kurzen Erholungsurlaub eben erst aus Dem Wuvlanbe znrnckgekehrt, ustd der Kaiser hat zwar in diesen Tagen acht Reden gehalten, aber sic hatten kernen alles Gute von England bekämen. Bezug auf die schwerwiegenden Ereignisse, die herein- Den offiziellen Partcistandpuiikt über die Marokkosraac brechen. Der englische Botschafter in Wien, der in ber r)at Mnr[ ftauUft) in einer Flugschrift niebcrgclcgt, bte „Reuen Freien Presse" die deutsche Politik als heraus- allerdings auch eingestandenermaßen nur den agitatorischen fordernd bezeichnet und den deutschen Warnen geschmäht .^eck hat, die Massen sür die Ucberzeugung cinzuianacn, daß hat, erhält von der „Nordd. Allgem. Ztg" keine Zurecht- Deutschland nutz und rechtlos sich an der Weltpolitik be- Weisung. Die gewundenen Erklärungen, die von englifrher teiiige, die einzig und allein — England fromme! Kautsch Seite dazu abgegeben wurden, bestätigen es nur, daß Str behauptet nämiich, in feiner Schrift bewiesen zu Haven, die Eartwright und mit ihm die englische Diplomatie von so Kolonialpolilik sei eine Lcbcnssrage für die besitzenden boshafter und heimtückischer Olef Innung gegen uns erfüllt ■ ' 1 r “ L"- sind. Eine sachliche Zurückweisung der m dem Wiener Blatte veröffentlichten Unterstellungen hätte viel zur Be ruhigung beigetragen, aber in London versteckt man sich: man Hal sich eben ganz auf die ^citc unserer Feinde und Weiber geschlagen Dic|e Tatiachc beherrscht beim auch bic jianjc Voll. stimmnng. llcberall, auch in sortschrittlichen und bemokratischen Blättern, wird anerkannt, daß die Stirn mung im deutschen Volke gegen England sich gewaltig Der stärkt habe. Sogar die „Frankfurter Zeitung" stellt fest, daß in der auch von uns erwähnten Berliner Marolkovcr- sammlung die allgemeine Mißstimmung weniger auf Frank reich als auf England gerichtet geivescn sei. Die „Boss. Zeitung" bestätigt das in einem bcfonocrcn Leitartikel, in bem sic erklärt . „Man muß sich in Englanb baran gewöhnen, daß Deut schlau b keine anbere Bchanblung erträgt als aus dem Fuße ber Gleichberechtigung, bah eS Drohungen und Einschüchterungen unzugänglich ist." Und dabei deutet das Blatt, wie wir cd getan haben, auf bic Besichtigung bes französischen Grenzgebietes burch ben britischen Gcneralseldmar- ,chail Sir French, bic doch augenscheinlich auf eine Deutschen- jcindschaft schließen lasse. Die mit ihren Meinungsäußerungen stets vorsichtige und zurückhaltende „Stteuföig" betont gleichfalls: „Durch ein Jahrzehnt haben wir ui Deutschland die Erfahrung gemacht, daß man in England bet jeder Gelegenheit unsrcunolich gegen Deutschland handelte, um bann, wenn man sich in Deutschlanb energisch zur Wehr setzte, jede unfreundliche Absicht zu leugnen." Frankreich an, Marokko zu unterwerfen unb in die Tasche zu stecken. Werden die Genossen diesseits und jenseits der Grenze das verhindern ? Dor srühcre Psarrer Waumann, der in seiner „fcilfe" gegen die „elende und törichte Schwatzerei" zu Treibe zieht, die dabei heraus- komme, daß die Berliner Oienoffcn einen Herrn Täumig den bewafsneten Volkswiderstand gegen einen .«krieg an kündigen ließen, ruft den deutschen Sozialdemokraten mit Recht ! zu, sie sollten dock, mal lesen, wie »hr Genosse Faurös die Bcsolgung der AlgeciraS-Altc durch die französische Politik beurteile! Und überall, wo Deutschland zurückgedrangt und verhöhnt wird, steht die Sozialdemokratie auf der deutsch- feindlichen Seile. So erhebt Eduard Bernstein in der gestrigen Wummer des „Vonvarts" Widerspruch gegen die „neue Englandlietze", indem er schreibt, cs scheine ihm fast, „als sei äit Fairsax Laigston Eartwright in eine ihm ge t lvltv stellte Falle gelaufen" Was Bernstein damit anbeuten will, mlc seine Regierenden bic deutschen Ansprüche schützen und weiß er vermutlich selbst nicht, darum begnügt er fid), " ' 'zu dem Fall Eartwright nur noch zu bemerken, er wolle darauf „nicht näher cingehcn". Fm übrigen lobt er in feinem spaltcnlangcn Ansfatz, wns wir wirtschaftspolitisch alles Gute von England bekamen. Das sind wirNich hübsche Bilder der sozialdcmokrati- scheu Zauberlaterne! Und unter solchen Aspekten merben morgen bie Berliner Genossen gegen ben Krieg protestieren, ben natürlich fein Dernünjiigcr Mensch in Deutschland will — wenn das Ausland ihn uns nicht anfzwingt. Ter alte "eigenr-uni Gcgcnstänbe inu iid) fuhrt, die der Verzollung unterworfen find. Speziell ut die Gebeimtaschen, in Denen er die Bnefe an das Berliner Auswärtige Ami und die Minnterien verwahrt, ist fein twutfeber Zollbeamter berechtigt, Einsicht zu nehmen. Noch vorfichtiger wird mit den persönlichen ^Briefen des Kaisers an ander.' regierende Fürsten verfahren. Sie und Niemals ui den geh.imnisvollen Leberlaschen enthalten, zet r Arier hat vielmehr bic Pflicht, fie in dein von ihm jaocüig getragenen Anzug zu vernxihrcn, gleichviel in welcher Verfanung sie dann an den Adressaten abgeliefert werben können. nr. 206 Erstes Blatt 16h Jahrgang Samstag, 2. SeptenWer Ml Tet »letzener Snjelfn jC K li*75 rdcbeini täglich, aurei Y - kY . A W ▲ A. A jädrlicd Mk.LS0.bun» GlenenerAmeiaer , ernip'.ech - Anlcblüffe. polustetzen DeU: A»qull General-Anzeiger für Oberheffen MM annahmt o«n Anzeige» Holütionsörud und Verlag der Vrühl'schen Univ.'Vuch' und Zteindruckeret R. Lange Redaktion, Expedition und Vrnckerel: Zchulslraße Land" : E-Heir; lüi den b» ^emüüagen9müK vüdingen: zernsprecher Nr. 50 Seschäftrftelle vahnhofftrahe lö.. Anzeigenteü: v. veck. Ein Keiner Ausjchub in der Marotkoverhan-lung. Der französische Botschafter 6ambon hat sich von seinem Unwohlsein noch nicht ganz erholt unb hütet wieder da» Zimmer. Daruni müssen die Vcrhandlnngeii zwischen ihm und Kiderlen-rSächter noch einige Tage verschoben werden Die „Voss. Ztg." meint, c» hanhle sich wohl kaum um ein diplomatisches, sondern ein wirkliches Unwohlsein; in Deutschland sei aber keine nervöse Stimmung vorhanden, und man werde das Warten vertragen können Dieser Ansicht muß man recht geben. Am Dienstag abend war freilich in Metz ein Gerücht verbreitet, der deutsche Bois,Hafter in Paris sei ermordet worden, und die dortige Bevölkcritug hatte eine sorgenvolle Wacht Natürlich war die Geschichte glatt ersunden. Um die Stimmung in Deutschland und feinen amtlichen Kreisen zu kennzeichnen, feien einige der letzten Acußcrungen der „Köln. Ztg." wiedergegeben. Da» Blatt knüpft an die Forderung des Jcntralncrbantw^beut scher Fnbustricller an, ber ausgesprochen habe: „Wo Frank reich sich bisher bic politische Herrschaft ungeeignet Hai, hat es immer verstanden, diese Gebiete zugunsten seine» eigenen Marktes den andern Watiouen wirtschaftlich zu verschließen." Dem fügt die „Köln. Ztg" hinzu: Diesem Treibni m u ß i e p t endgültig ein Riegel oorgei (hoben werden, und eS wird von Den Bürgidioften, bic Frankreich für die Wahrung ber Gleichberechtigung gibt, al hängen, ob man zu einer Verständigung kommt. Als bic „Köln. Zgt." vor kurzem ausführte, boten, unb das Warten sei auch eine Wasse, hat man uns inigerweifc vorgeworfeii, wir wollten daS deutsche Voll zu geduldigem Warten aufforbern, obaletdi icbcr unbefannenc Leier sehen mußte, daß wir nicht unser Volk, sondern unsere Diplomatie mi Auge hatten Diele Ansicht haben wir auch letzt noch, nur ist seitdem bas Werk friedlicher Unterhandlungen wekntlüü er* ichwerl worden weil man im Auslände keine Rücklicht auf die er tun könnte. Weder die Potsdamer Zusammenkunft und das russisch-deutsche Abkommen, noch die innere Krise Englands habe irgendetwas an dem guten Einvernehmen der Tripleallianz geändert." Das ist Mieder Geist Uom Gerste Cartwrights und Genossen! Eine Zusammenkunft de? Reichskanzlers mit dem österreichischen Thronfolger. Wie der Berliner „Lokalanz." erfährt, wird sich der Reichskanzler am nächsten Montag auf einige Tage nach Kiel begeben, wo zu dieser Zeit der österreichisch- ungarische Thronfolger weilt. Eine Volksversammlung in Darmstadt- R.B. Darmstadt,, 1. Sept. Wie überall im , Reiche, so hat heute abend auch hier in Darmstadt eine große öffentliche Versammlung stattgefimden, die sich mit der Marokkofrage beschäftigte. Der Saal des Schützenhofcs war vollständig überfüllt, zahlreiche Vertreter aus allen bürgerlichen Parteien, darunter auch viele höhere Staatsbeamte und Oberbürgermeister Tr. G l ä s- fing, wohnten der Versammlung bei. Der Vorsitzende, Prof. (2r. Neßling, wies in seiner Einleitung darauf hin, daß Deutschland am Vorabend des Sedantages wohl noch nie vor einer so ernster: Entscheidung stand, tvie sie jetzt in der Marokkosfrage zwischen Deutschland und Frankreich erfolgen soll. In solch ernster Zeit bciomme mau auch ein besonders eindrucksvolles Bild von der Größe Bismarcks, dem imersctzlichen Meister in der auswärtigen Politik. Ter Redner schloß mit der Versicherung, daß das deuitschc Volk, d. h. alle bürgerlichen Kreise, geschlossen hinter der Reichsregierung stehen werde, wenn sie auf ihren Ansprüchen beharre, und daß das Volk einmütig auch vor dem äußersten nicht zurückschrecken werde. Dann nahm Reichstagsabg. Tr. Osann das Wort zu einem längeren Vortrag über Deutschlands auswärtige Politik. Er legte dar, daß z. Z. nicht nur in Deutschland, sondern in der ganzen Welt die Blicke auf die Dinge in Marokko gerichtet sind, unb auf die Stellung, die Deutschland dazu entnimmt. Deutschland sei ein friedfertiges Volk, das im Laufe der Jahre manchen Zündstoff und manche schärfe Reibung durch sein Entgcgenkomincn beseitigt hat. Aber der gewaltige Aufschwung nach 1870/71 hat Deutschland zu einer Weltmacht und zu einer Kolonialmacht gestaltet und so mußte auch Deutschlands Außenhandel erstarken. Es war nur natürlich, daß, nachdem sich deutsche Reichsaugehöriac durch die Unruhen in Nordmarokko bedroht fühlte:: mtb den Schutz des Reiches an- riefen, ein Kriegsschiff nach Agadir gesandt tourde, lediglich zt:n: Schutze der deutschen Interessen, nachdem zweifellos feststand, daß Frankreich fortgesetzt die Algeeiras-Akte verletzt hat. Zu beklagen sei, daß sich die Verhandlungen zwischen den beiden Großmächten so ungewöhnlich in die Länge ziehen, und damit alles in die höchste Spannung versetzen. Der Berliner Kongreß voM Jahre 1876, der unter Bismarck ftnttfnnb, hatte in vier Wochen alle schwierigen Punkte erledigt. Marokko sei, wie der Redner weiter ausführte, als ein sehr wertvolles Territorium zu betrachten, besonders durch seinen Erzreichtum und dem fruchtbaren Boden für die Landwirtschaft. Frankreich habe nicht nur ein wirtschaftliches, sondern auch ein großes militärisches Interesse an Marokko, und schon in: vorigen Jahre wurden im Reichstag Bedenken darüber geäußert, ob nicht durch die Vermehrung der französischen Kolonien ein Ersatz für das in Frankreich selber zurückgehende Menschenmaterial durch die Einstellung „schwarzer Truppen" geschaffen harten. Zur Lösung d e r Marokkofrage kommen drei Punkte in Betracht: Entweder eine Rückkehr Frankreichs auf dem Boden der Algeeirasakte, eine Austeilung Marokkos zwischen Deutschland, Frankreich und Spanien oder eine hinreichende andere Kompensation für Deutschland. Am liebsten würde uns eine Aufteilung des Landes sein, wobei Westmarokko an Deutschland käme. Das letztere aber einfach zu verlangen, könne er, der Redner, in verantwortlicher (Stellung nicht verantworten. T:e Lösung der ganzen Frage würde gewiß viel leichter gewesen fein, wenn nicht England in unberechtigter Weise mit dazwischen getreten wäre. Der Redner beleuchtet das ungehörige Verhallen des englischen Schatzsekretärs und besonders des Wiener eng- l i s ch e n B o t s ch a f 1 e r s , sowie das ganze verhetzende Verhalten derselben Nation, die noch kürzlich den Gedanken der A b r ü st u i: g in die Welt hineinschleuderte. Weiter beklagte der Redner die fast völlige'Jsolierung Deutschlands und fragt, ob es r:cht:g war, daß gerade jetzt der deutsch-russische Vertrag über Persten veröffentlicht wurde, der Deutschland nur die offene Tür gewahrt wie andere Staaten auch. Leider sei der Reichstag jetzt nicht ein berufen wo r den; er werde aber auch später noch sich einmütig hinter die Regierung stellen und England die gebühreiüw Antwort erteilen. Der Redner schloß unter stürmischen Beifall mit der Ausforderung, daß alle deutschen Männer in diesen Tagen fest zusammenstehen und vergessen möchten, was uns trennt, und daß sie nur Eines kennen möchten, Die Ehre unseres Namens, die Liebe zu unfern: Lande und die Treue zu unfern: Boden und zu unseren Stammesgenossen. — Ta sich unter dem allseitigen tiefen Eindruck der Rede niemand zum Wort meldete, schloß der Vorsitzende nach einem kurzen Schlußwort d:e Versammlung mit einen: dreinmligen Hoch aus Kaiser und Reich. Noch ein Manöverbild aus Frankreich. Paris, 1. Sept. Bei bei: Manövern in Verdun konnte das Geschützfeuer Dank den schriftlichen Angabe::, welche die über dem Schlachtfelde kreuzenden Flieger der Bedienungsmannschaft zuwarfen, so rasch und so genau gerichtet werden, daß der Kommandeur des 1. Mmee- korps zu den Artillerieoffizieren sagte: Meine Herren! Denken Sie an diesen Tag! Er kennzeichnet den g roßten Fo rtsch ritt, der seit langem in der Arüllerie- schießmethode vorgekommen ist. ( Die spanischen Abfichten. Paris, 1. Sept. Der „Matin" schreibt über den nunmehr amtlich von dem Madrider Kabinett ange- kündigten Plan der Besetzung von Santa Cruz südlich von Agadir: Die spanische Regierung hat diesen Zeitpunkt für die Besetzung offenbar in der Absicht gewählt, um angesichts der bevorstehenden Verhandlungen mit Frankreich iyre Stellung zu verstärken. Die öffentliche Meinung Frankreichs wird dieses Vorgehen Spaniens mit berechtigter Strenge beurteilen. Die spanische Regierung wird sich nicht wundern dürfen, wenn die Vertreter Frankreichs sich bei diesen Verhandlungen daran erinnern, daß Spanien in einem Augenblick, wo die Schwierigkeiten mit Deutschland ihre Aufmerksamkeit in Anspruch nehmen, eine so unfreundschaftliche Haltung beobachtet hat. Deutsches Reich. , Die d e u t s ch e Kronprinzessin sicht der „Danz. Ztg." zufolge ihrer nahe bevorstehenden Niederkunit entgegen. JufoQe- überficbclnÖC front>rinilld>e Familie öoriäuiig nicht nach Danzig m $er llnterstaatssekretär Stemrich, der seit April in "d enwe:l er zur Kur weilte, ist nach Berlin zurückgekehrt. r"~ic /.Norddeutsche Allgemeine .tfeming" lajreiln: „Uni ”■ September findet in Potsdam die Hebergäbe des Steu- d end en kmals durch die Sonderbotschafter der Vereinigten Staaten, Richard ^Zartholdt und Charles B. Wolfsvam, a n d e n K " statt. Der feierliche Vorgang lenkt abermals die all^ gemein^ Aufmerksamkeit auf die alten geschichtlichen Bezieh u n g e> n z wischen Deutschland und den Vcr- e' " ffst t en Siltaaten hin, die bis in die Tage der Unabhängig keitskampfe der Unwn zurückreichen. General Steuben der m " er Pr:edrich dem Großen gefochien und die rc>, Mjanneslahre dem Dienst für den langen Freiitaat imie,^ Ozeans gewidmet hat, vertritt für sewe Pmon ^77r ang" Tie Einnahmen sollten nach dem im ganzen Mk. lüo Uuj unt. io uuu (500 — uu«genommen nordöstlichen hoffentlich sich der S Schulden, Ausgabe elektrischer 41 400.— 1911) liegt jetzt vor. Voranschlag betragen: für Fahrgeld..... sonstige Einnahmen . . Mk. 159 7 00 „ 9 400 Mk. 123 000 . 5 9 0 . . Mk. 157 600 . . - 177 200 nach dem Voranschlag . nach der Rechnung . . Die Nechnung stellt sich für Fahrgeld. ...... sonstige Enmahmen .... Einnahme un ganzen Mk 169 100 mehr als im Voranschlag uif. 4uzuu Tie Ausgaben betragen: Taunus, zwischen Vntzbach und dem Wintcrstein bei Ober-Rosbach ’ hielt gestern die 21. Artillerie-Brigade (Art.-Rca. Nr. 63 „Frankfurt und Art.-Reg. Nc. 27 „Oranien") ihr Scharf- ] schießen ab, das zugleich mit der Besichtigung durch den körn- j mandierenden General verbunden Ivar. Das Gelände erstreckte udi \ zwischen Hausberg, Hausen, Ostheim, Haselheck, Forsthaus, Win- j terstein, Kaisergrube, Langenhain , Fauerbach v. d. H., Lockweisel | und Oberrnörlen. Die beiden Regimenter standen in der Nähe von I Hausen-Espa. Die Ziele waren zwischen Hof Hasselheck, Langen- I Hain und Forsthaus Winterstein aufgebaut. Um 9 Uhr begann I der Geschützdonner, der bis fast 3 Uhr dauerte. Eine große Volks - I menge, besonders aus Bad-Nauheim, Friedberg und Butzbach, I wohnte dem Schießen bei. Die meisten Zuschauer standen norb- I westlich vom Hof Hasselheck, um das Einschlagen der Geschosse I zu beobachten. Das Zielbaukommando liegt in B a d - N a u - I heim ebenso der Stab des 63. Artillerie-Regiments. Der 1 Brigade-Stab 21. Feldartillerie-Brigade traf vorgestern in Butz- I bach ein, der Stab der 27er Artillerie liegt in Gräven- I wiesbach. Tie Orte Griedel, Holzhaufen, Langenhain-Ziegen 1 berg, Butzbach, Bad-Nauheim und besonders Friedberg sind mit 1 Teilen des 27er Artillerie-Regiments belegt. Nächste Woche er- \ halten die Orte des östlichen Taunus und der westlichen Wetterau weitere starke Einquartierungen durch die 21. Division. Tie 41. Infanterie-Brigade (87er und 88er) trifit um Bad-Nauheim, Rodheim, Friedberg, die Ger Ulanen in Friedberg Ober-Erlenbach, die 6er Dragoner in Ockstadt und Bruchenbrücken ein. ** Fechterjubiläum. Man schreibt uns: Wie kürzlich mitgeteilt wurde, feiert die F e ch t r i e g e des Gießener Turnvereins in diesem Jahre ihr 25jähciges Bestehen. Tie Vorbereitungen dam ftiib flott im Gange und die ganze Feier wird einen der gesamten Turnsache entsprechenden würdigen Verlauf nehmen. Tie vorbereitenden Ausschüsse find bestrebt, möglichst viel Abwechselung in die am 9. und 10. September stattsindende Feier zu bangen. Bei dem gelegentlich des Vorabends stattfin- denden Kommers wird der Vortrag über die Bedeutung des Fechtens für die Turnfache besonderes Interesse wecken. Tas für j den nächsten Tag, Montag vormittag, in der Turnhalle vorgesehene Schaufechten dürfte eine besondere Anziehungskraft auf das Publikum und auch auf die Nichtturner ausüben. Ten j Schluß bildet eine für den Abend desselben Tages geplanie Unterhaltung mit anschließendem Ball. Stenographie. Ter Gabelsberger Steno- „ ** Tageskale n der. Kiuematoaraph: Täglich Vorstellung. ' * Biograph: Täglich Vorstellung. 21 ns Stadt und Land. (Sieben. 2. September 1911. Das Ergebnis der Straßenbahn im ersten Verwaltungsjahr (20. November 1909 bis 31. März bezahlt werben, an welchem Betrage das Werk noch einen Gewinn erzielt hat, der zwar nicht genau feitzustellcn u't, aber mindestens Mk. 8—9000 betragen durfte. Jedenfalls ist das Ergebnis des StraßenbahnbotriebeS trotz der Anschaffung von zivei Biageu, die ursprünglich nicht vorgesehen waren, und trotz der Erhöhung mancher Ausgabe» lehr glänzend, so daß man hoffen darf, daß sich die Entwickelung der Straßenbahn auch in Zukunft gedeihlich ge- Italien wird. _ Der Fehlbetrag für das erste Verwaltungsjahr L.age), den die Stadt aus allgemeinen Mitteln bezahlen mußte, beträgt also jJif. 8100 — oder für das Kalenderjahr berechnet etwa fUff. 6000, ein Betrag, der den von der Stadt auch für das Omnibtisiinleriiehnien in den letzte» Jahren geleisteten Znschuß nicht erreicht. ~ An den in Ausgabe gestellten Posten der Rechnung der Straßenbahn sind für be» Erueuerlmgssonds Mk. 11 800 und für de» Rejervewnds _______ zusammen Mt. l^tiiQ bestimmt. Außerdem stehen ine Zinsen der bte für das Unternehmen vorhanden sind, in »nb Mk. 8690 für Schillbenlilgung. An Energie mußten an das Elektrizitätswerk Mk. demnach R e di n u n g Alk. 161) lub „ 177 200 'JJn. 8 luU mehr als im Voranschlag Tas Ergebnis stellt sich also Ausland. Tie „Ageuce Roumaim" dementiert die Meldung eines aus- wärttgen Blattes, nach welcher der türkische Thronfolger den: Sultan telegraphiert hätte, der König von Rumän:en habe den Wunsch ausgesprochen, bei: Sultan in Konstan - t: nobel z u besuchen, worauf der Thronfolger erwidert hätte, der König würde einen enthusiastischen Empfang finden, ebenso wie die weitere Meldung, daß der König seinen Besuch _in Konstantinopel für nächstes Frühjahr angekündigt habe. Die Frage wurde nicht einmal gestreift. Aus Peterhos wird gemeldet: König Peter von Serbien, Prinzessin Helene und Kronprinz Alexander sind am Freitag hier eingetroffen. Sie wurden am Bahnhof vom Kaiser- paar, der Königin von Griechenland und verschiedenen Großfürsten und Großfürstinnen begrüßt. Tas Kaiserpaar geleitete die Gäste zum Großen Palais, wo sic' Aufenthalt nehme::. Auch Prinz Peter von Montenegro ist gef.ern h er eingetroffen. Tie Sitzungen des Komitees der internationalen Vereinigung zur B e k ä m p f u n g d e r A r b e i t s l o s i g k e i t, die am 1. Sept, in Gent zusammentrat, stehen unter der Leitung der beiden Präsidenten, L 6 on Bourgeois -Paris und Tr. Richard Freund-Berlin. Fast alle Länder waren durch delegierte vertreten. Deutschland :st vertreten durch den Direktor des Kaiserlichen Statistischen Amts, Dr. Zacher, vnccrstaatssckre'är v. Mayr, Beigeordneten Fuchs und Sladtrat Flesch-Frankfurt. Kreis Lauterbach. rc ■ gelrod, 1. Sept. Tie Schürfungen nac. o e n roeybcn jetzt in unserer Gernartung vo.i oer G-' tu größtem Umfange betrieben, nachbein fiu ber Geivert|cyaftsd:rettor vor einigen Tagen an Ort uno S.eil; mächtigen und hochprozentigen B r a u n c 11 e n ft c i u : äcugl hat. Auch in den angr.uzenden Gcmartun^ v r ~ u.r|un?cn vorgenommen werben, die Reniaoilllut Oe: ü)on luitgit geplanten kj a i):: DJl ü cf e—Ulrichstein—^ng-lrob- «»r-V 1 . c Q ~urite durch die Ausbeutung ds Ciseniicinlagcr gestchcrt )c:n. ^.em Vernehmen nach j:nb bereits tue. V er Häutungen mit der tfirma Lenz u. Co. wegen Erbauung ber '8g1 . .^^^senommen worden. Tie rnaßgcocncen ouLui-l.- ;ieruc.; ......Sache, die für den nordwestlichen VogetSb^. Voranschlag Eimiayme Alk. 128 900 Ausgabe „ 157 600 Fehlbetrag ’iiit. 2ö 7>-u zählte nachgcfolgte Stammesgenossen den An:eil, den das Deutschtum zu dem Aufbau des großen amerikanischen Gemeinwesens beige-trägen hat, das jetzt als Weltmacht in die Geschicke der Völker mitbeflimmend eingreift. Zu den bedeutendsten lebenden Vertretern des deutschen Schrifttums und Vermittlern deutschen Geistes in Amerika zähle:: die beiden Sondergesandten Barthold und W o l ff r a m, die bei der morgige:: Feier die amerikanische Nation zu vertreten berufe:: sind. praphen-Verein beginnt am Montag, 4. September, feinen 3. diesjährigen Anfängerkurf ns. Gleichzeitig eröffnet er einen neuen Kursus für Maschinenschreiben, der von beit Mitgliedern des Vereins. und des Damenvereins Gabelsberger besucht werden kann und ai: dem auch die Teilnehmer des Anfängerkursus gegen ein mäßiges Honorar sich beteiligen fönnen. Neben diesen beiden Kursen bietet sich Gelegenheit zur Fortbildung in der Stenographie in der Redeschrift-, Fon- bildungs- und Tiktatstunben; aber auch außerhalb seiner eigen!- lichen Zweckbestimmung liegende llnterrichtsfucher, wie die französische Sprache (Anfänger- und Konversatiousunterrieht) und Rundschrift, pflegt der Verein unter fachmännischer Leitung. (Siehe heutige Anzeige.) ** T: ebstahl. Einem Fuhrmann wurden vorgestern auf ’ ber Fahrt von hier nach Bellnhausen vom Wagen eine Kiste mit Zigarren und ein Paket Zigarette: gestohlen. Tie Zigarren- kistchen tragen die Adarken „Import", „Fugger" und „Vicomte", die Zigaretten die Bezeichnung „Spezialität". Vor Aukaus sei gewarnt. Landkreis Giefien. — Großen-Linden, 1. September. Im Monat August wurden im hiesigen Volksbad 136 Wannen- und 412 Brausebäder abgegeben. Kreis Büdingen. H Büdingen, 1. Sept. Gemeinderatssitzung. Anwesend: Bürgermeister Fendt, die Gemcinderatsrnitglieder Schäfer, Keil, Schulz Treier, Hinkel, Diemer, Methfesfel, Klein, Wlttetmd, Rullmann. Als Vertreter des Fürsten: Kammer a»cilor Dr. Weimar. Bei Beginn der Sitzung läßt Fürst Wob gang d:e Verlobung der Prinzessin Anna dem Gcmeinderat nii- teüen. Bau rat Funk, der am Wildenstep: eine ziemlich hoe> gelegene Villa besitzt, hat schon wochenlang lein Wasser, er glaubt dies auf einen Defckkt in der Rohrleitung Herleitei: zu können: e>°..chlch b:e Ahnung der Quelle nicht mehr intakt ist, so bc filillefjt der Gemcinderat die Kulturinspektiou Friedberg in beiden H-allen um ein Gutachten zu ersuchen. Die Kosten für Der schiedeuc Einrichtungen in der landw. Winterschule, deren Bezahlung :m vergangenen Jahre abgelehnt wurde, werden nach ttaglich auf die ^tadt übernommen, weil sie durch einen früheren Gcmecnderatsbcichluß dazu verpflichtet erscheint. Bei der Aus besserung von Prchenzgebäudcu hat die Stadt das nötige Bau Holz zu stellen. Das Kirchendach wurde durch die Verwaltung ausgebessert und der Gemcinderat hatte den Geldanschlag sü- das notige Bauholz bewilligt. Es wird jetzt ein bedeutend höhere: betrag gefordert, da d:e Arbeit viel umfangreicher wurde wie anfangs angenommen Tie Differenz von 418,36 Mk. wirb genehmigt. Um den Stcinbruchsinhaber entgcgenzukommen, bannt ber bereits anhängige Prozeß vermieden luira, beschließt der 0t» A"swerat daß der Zeitpunkt an dem die Brüche in das imum schrankte Eigentum der Stadt übergehen, bis zum 1. Januar 1940 Aw besseren Beleuchtung des Wegs nach der Kramerschen Villa wird der Stanbpuntt der Straßenlaterne ver a.n-foL ÜhQrlCJ- ben >vill man in einen gangbaren ouitanb verletzen lallen, gerade weil dieser Psad als ein Joaupt Augangdivcg zum -lliasienwald von Fremden benutzt wirb. Bon A ^^o^cUung eines Fußsteiges aur den Gebückweg vom Stern q» der Weg selbst soll ausgebessert werden. In Zukunft dürfen ber Anfchlußleitungen an die städtische Wasser *- 8Aä^?^elserne Röhren verwendet werden, auch wir: des Rohrftranges nur durch den släd Ester vornehmen zu lassen. Eine Eingabe wegen RmPÄSUh?rn^r?CfC?r0a^e abschlägig beschicden werden !°yen auch btcje Nebenstraßen eine Um und Neupslaf^rung erfahren. Da der Besitzer der verkehr-: ^ec Obergasse von seiner anfangs überall-: i hoben unb unberecljhgten tforberung jurüifgegangen ist, so loirf ii?20()E^knächtigl, bei: Maur um bei: Preis bi: durckigesührt toirb.^ 6Cn' anbernrand bie beschlossene Enteignm» ibda; 1. Sept Obgleich der Stand des Grummel auch h-ter em fehr geringer ist, wurden doch heule ^^^tgerung 0er Grum Mete rnre von bei Ko m>ie'en i^beroroen.iiu) hohe Preise er * iE- ^^rgen kam durchschnittlich aus 18 bis 20 Mark nuK 016 ^urre .Höh, die in normalen Jahrci sur den Morgen emtrug ^eute 4—6 Mk. Paa)cerlös für biejeibe F.äche ?a,)es.r ctlua mehr für Grummetgrae ^als für das diesjährige Heugras. Noch hoher tvarci: er0C|te^n bec Versteigerung des Grummetgrasc I jeCr|^QllLia)en diesen in Bad Salz hause, I Mehrere .morgen kamen durch|chniitlich über öu 'jju., so Hai I i "b? Grummel ohne Arbeitslohn mindestens au- 1 4 Mart zu stehen kommt. Das Heu toftei jetzt ijer b,'2o Mk 1 der Zentner. x v ' Pfarrpersonalieu. Der Großherzog hat den von dem Kammerherrn Dr. Freiherrn v. Leouhardi auf die evang^ Pfarrstelle zu Klein-Karben präsentierten Pfarrer Otlo^-Lchaad zu Kaichen bestätigt. ** Bo n der Gendarmerie. Der Großherzog hat den Oberst Frhrn. v. N o r m a n n, Kommandeur des Großh. Genoarmerielor))s, in Genehmigung seines Ab,chiedsgesuches nut per gesetzlichen Pcu,ion, unter Anerkennung seiner langjährigen, treuen und ersprießlichen Dienste und Ver- leihung des Charakters als Generalmajor in den Ruhe- stand versetzt; den Oberstleutnant Schmidt im Großh. Gendarmerieiorps unter Beförderung zum Oberst zum Kommandeur dieses Korps ernannt. ** O b e r h e s f is ch e r Qb stb auv e rein. Aus Grund Nachricht aus Oberzweyren bei Kassel findet der Ausflug des Qberhejsifchcn Obslbauvereins am kommenden Sonntag nicht statt. Tie Dürre, die auch in unserer Gegend den Obstbau stark geschädigt hat, hat die §afrt2T ?er- Abstbauanstalt sehr mirgeuonunen, so daß ein ^eJu^ derfelben nicht lohnend ist. Der Ausflug ist auf das kommende Jahr verschoben. 1011 kA»*?A Vorn Manöver, 2. Sept. Die verstärkte 4 9. Jn- Brigade (115er, 116er und 168er) übt in dem H^er'fckli^^ rayf"LxUnU^' a‘Ul|^u aac 11,10 Rhein, an hpr s&n? ailbet.Q6 ^ntt cnter gedachten Linie Nassau JU,m^cln.mer,c6' St. Goarshausen. Die vernärlie tiCrÄd1CrÄ (11 7" und 118er) dagegen manövc- südlich der Gebirge um Wiesbaden, Bleibenstabt, Schlangen- ?aubt' - #im Ryungou zwischen Taunus und Rhein. Als ru?e a&HiA m.ÄC rbEr • ^C||l^eit Division ist vorgestern das, alliahrlich aus Reservisten formierte 3. Bataillon der 168er back, S'7»brge anbe eingetroffe», 2 Kompaauien war n in K Offenbach zuiammeugetreten. Äas Bataillon bezoa ^l^erneffen und Lohrheim. im Aartal Quartier. Tie beiden bünmni^“1^ e^„ Wn 11 ■' *l ,t a t ist das Standquartier des K a i f e r - W i l h e l m - 1 \ ■Xie^cfu 5reicnblb und Qranienstein find die LLOEHMLLA burc6 6111 'erbst Taufend« Raucher gestellt hat, Ihnen I —“ »längliche Hufnabme I . iirih m* ffdrifiiWA । beiter, «rocken, worin. Kreis Friedberg. au«gefell schleck 15091 und Vetnb -u haben. I. Beisse:: Giessen 5353 n. pltinbft. Im ö 136 Wannen. . Visitkarten bH^Prdsü BrOhl'eche Unlvenrtlte-Drw*ereL gen de» Srbreiben zu: „Sie werden davon in Kenntnis gesetzt, haft der Direktor deS dorriqen ^'anbe-hofpitole- bvn Antrag ic Fischeretpächter in unserer Gegend ^apr einen bedeutenden Schaden, da viele idnct sind und alle» darin lebende zu- Hundekuchen h. Geflü^elfutter empfiehlt Duubrmgen. am 1. September 1911. Orofeb. Bürgermeisterei Daubringen. Walter. Amtlicher welterderlcht. T.,eileraMür Lifte il Porto 25 Pfg mehr. =■ Bad-Nauheim, 1. 6cpi. Bi« zum 31. August sind 3 1 048 sturgäste angekommen, wovon an genanntem Tage noch 5708 anwesend waren. Bader wurden bi« zum 31. August 899314 abgegeben. >i,« M'I I n finbiti inV I ?°> dL- - | 1 u« < - - - I tte. K. ' - I Q,rbct9ti-tTn . t I jll 13 (Hiebbif I d» ie 21. S- bo. 'Wt UM; e de- ( "Letz7d ° und bi: gLE- ^tMber >ia![ ^orebtnb* dn.dit rotltn y« 'MS?; ?Hnb«« üniö ™tr aueüben"; ,fribcn Tages ?4b^0et 2ttu ^hilhzniig tro-i-r Ireiben,btr 60i» cnvneins ^.Teilnkhmn bt, tj , Uch btieiligen Icrr WwnH.u, 81. : bei 9bbt|d)rift*, « außerhalb seiner t- ^s^cher, roie bie jn, ütonöeriaiionduntir- 1 unter iadjmamr1: Wurden borgeikn. tiagen eint iliit: ihlru. Tit Stjö ugg:t" und „«iuc ■'tat". SJor 9lnk_ vermischte». • Der Schriftsteller « O. tieber, brr Satte der früheren ft rau von Sck-iiebeck, ist am .uftr-icn nmtag tn ferner Wohnung in Berlin oer dastet morden. Aie vcr- Haftung ersolqle im Zusammendang mit dem gegen ibn fdwebcnbei veriobren wegen Meineid». Betrug». Urkunden- f ü l s ä' u n g und unrechtmäßiger Aneianung der Gefckän-dücker de» Verlages Deberhau» CB. m b. H. Cr wurde nach cing dender Vernehmung durch den zuständigen Arnt-nchier wieder aul freien ftuft gefeit »Mobheim a. d. Bieder, 1. Sept. Ein hiestger Einwohner, der an der Wafferleitung noch Vetzberg bc* fchäftigt war. wurde wegen de« Verdachte« der Blutschande mit seiner eigenen Tochter verhaftet und in do« Amtsgerichts- gesängni« noch Gladenbach gebracht. Dem sträflichen Ver- '^ltni« sind zwei stinder entsproffen. n Marburg, 1 Sept Die Bäckennnuna macht bekannt, dah von heute ab 1 Pfund Schwarzbrot 48 und 4 Pfund Weißbrot 52 Pfg. kosten ~ [I Buchenau, 1. Sept. Ta» etwa» über 1 3abr alte Söhnchen einer hiesigen Familie fiel gestern nachmittag in M Iouckeloch und kam darin um n Ernstbausen. 1. Sevt. vier brannten gestern nach- jÄttad 3 Wohnhäuser und 2 Scheunen nieder. n. Naunheim, 1. Sept. Tie Ziegenzucht gewinnt immer mehr ''(nbunnrr, es gehören unserem Ziegmi^uchtveretn bereits 60 Mitglieder an, während dem frreitoercin in 6 Orts- Vereinen 450 Mitglieder angegliedert sind.________________________ t Seoiarw ' g- /•'./ tv Ä nül- Letzte Nachrichten. Tie Itnrrung in Frankreich. 6 L Quentin, 1. Sept, «tn «Lend kam ef zu »ei* ter en Z r. is che n sä l l en Tie Menge warf Wogen um und ent tteie eine Barrikade. Am Morst hielt sie eine So twuillc von Gei.c-ar.nen und LLrassieren auf, tue he mit ©urf* ;eschossen überschüttete: auch einige Revolverschüsse tmir» >en abgeieuerr Gin Kürassier und ein Gendarm wurden vev» nzunbci, mehrere anberc leicht verletzt. Die Gendarmerie belagerte ein i?aus, in da» sich eine Anzahl der Ruhestörer geflüchtet batte, und verdaftkte 21 Perlon en. Die Menge versuchte vei> g/dlich. die Verhafteten zu befreien. Aebnliche ZusammenstSste erfolgten an versmiedenen Punsten der Stade. Um 8H Uhr abend» war die Ruhe wieder dergestcllt. Ter serbische Brfnch in P'terkburg. Petersburg, 1. Sept Bei dem Diner zu Ehren deö .Wnig« der Serben brachte der Kaiser folgenden Trinkspruch auS: Gute Majestät! Mit dem Gefühl aufrichtiger ftreube be>- grüfec iu Ihre Anstrnst in Rustland Ich kann nicht umhin, Gurcr Majestät meine Freude über die beoorltchende betrat Ihrer Tochter mit dem Prinzen Johann Konst an t i n o w i t s ch auSzudrücken. Dieses glückliche UamilienerergniH wird ohne Zweifel zu einer dauernden Befestigung der Bande naher und enger Freundschaft beitragen, die unsere vev- roanbten Völker verbinden, und wird Serbien als kostbarste» und bestes Unterpfand für seine friedlickw Gntwicklung und feine Wobl- sahrt in brüderlicher Bereinigung mit Ruhland dienen. Ich trinke am da» Wohl Eurer Majestät, auf das de» Kronprinzen Aleiauder und auf das Glück und die Wohlfahrt Serbien». König Peter erwiderte: Die väterliche Freude, die ich empfinde, da ick nach Ruhland komme, um der Hochzeit meiner Tochter mit dem Prinzen Johann Konstantinowitsch beizuwvhnni, ist vermehrt durch den Umstand, dah mir (Gelegenheit gegeben worden ist, wiederum Eure Majestät au begrüßen und Ihnen meinen lebhaftesten Dank für die herzliche Gastfreundschaft und die warmen Worte wohlwollender Sympathie gegenüber Serbien au-zudrücken. Diese Worte Eurer Maicstät, Die die glänzendste Bestätigung sind der durch Iabr- bunderte überlieferten treuen Freundschaft unserer Rationen, die Tächter desselben Stammes sind, werden in den Herzen aller Serben ein begeisterte- Elbo finden. Im (Ein- klang mit mir hegt mein ganze- Boll die tzoffnung, der die Worte Guter Majestät soeben die Weihe gegeben haben, das, da- glückliche Familienercignis, da- heute gefeiert wird, beitragen möac zur Konsolidieruna der festen und engen Freundschaft, die Serbien feit dem Tage seiner Wiederaufrichtung mit der graften russischen Schwester vereint Im Ginnang mit mir sieht da- serbische Bolk in dieser Freundschaft das kostbarste Unterpfand für seine friedliche Entwicklung und seine Zukunft Ach «erhebe mein Glas auf das Wohl Eurer Majestät, auf das ihrer Maiestaten der Kaiserin und der Kaiserin-Mutter, seiner Kaiserlichen doheit des Thronfolger» und der ganzen Kaiserlichen Familie sowie auf da- Glück, da- Gedeihen und den Ruhm de- mächtigen slavischen Ruftlands. Der Kaiser verlieh der Prinzessin Helene von Serbien den St. Kathoriirenorden, dem serbischen Kronprinzen .Alexander den St. Andreasorden, dem Prinzen Peter von Montenegro den St. Alexander Rewskyvrden und dem serbischen Ministerpräsidenten MilowanowUsch den Weihen Adlerorden mit Diamanten chnt wurde, roerb.’r. j l fit durch einen erscheint. Lei b:r Stabt hi n.'tijt 1 )c durch die lc Den VeldaniLlttW jetzt ein bedeutend t-'M angieidia wurde Ml n 418,36 Äk. iviM| cntgegenzulomnien^r- , ivird, beschstetzt dtW »ie M(he w da M bis zum !•''aluia Al luno des Legs n. « • her eteaücnlitn«™ ian in einen .scr Piad als w mden benutzt wird .» GcbiMcg.vow . I ■ soll ausgebenert »-■L ran die jiMfrJI wendet iverdcn, e- f nq« nur dur» I n Eine ‘ 'chlägig belch'roen ^ . 'MenstrMN r Besitzer der seiner an'E rüdgegangen. Laus um je beid)loiie»< *aw dob arvtzlrr »«Kuiung ui, um o*-*-*—iwni» utw xaajorua annehmen L- dürste wohl endlich Zeit werden, baft auch stlr biefen leu de- hohcn Bogcl^berg- etwa- geschieht, wenn er nicht Immer Dom Bs rk.hr abgeschlossen bleiben soll. __ . ~ Dirlammen. 1. Sept. Nachdem da- für bat? obere Schwalmtal pro;ek.ierie Gruppenwasserwerk Da« unter anderen auch unsere Gemeinde mit Trtnkwasscr oerseben sollte, wegen der ablehnenden Haltung einzelner Gemeinden nicht zustande gekommen ist, beabsichtigi Die hiesige Gemeinde eine eigene Wasserleitung zu bauen und ti wurden bereit- die Borbereitungen getroffen Die dazu vorgesehenen und bereit» vorhandenen Quellen ind Gemeindeeigen tum: ^ie sollen auf ihre Ergiebigkeit untersucht und durch weitere Schürfungen verstärkt werden Die Mo ft en dürsten sich bei der geringen Entfernung mit natürlichem Gefälle weit niedriger Hellen al- bei dem Doradcftenen Gruppenwasserwerk. LreiS Schotten. r. Ulrichstein f 1. Sept. Gendarmeriewachtmeister Kess el wurde von hier nach Hungen versetzt An dessen Stelle tritt Gendarmeriewachtmeister Lbert von Ruppertenrod. — Unsere Wasserleitung war in den letzten Tagen einmal ganz leer gelaufen. Die Leitung muß öfter« einige stunden aogestellt werden, damit sich wieder genügend Baffer im LntungSbecken sammelt. DaS zeitweise Abstellen de- Wasser-, nach vorheriger Bekanntmachung, verfehlt ganz den Zweck, denn dann versieht sich fast jedermann vorher „it einem größeren Wasservorrat, als er in der Zeit, »ährend der da- Wasser abaestellk ist, verbraucht. — Tie Hühnerjagd ist offen, aoer — eS sind beinah keine VerUflren Sie franko gerea franko Katalog I........Tapete von lt- *5 Pf«Bei< Kaiaioß II........ Tapete von SO- 70Pfennig Katalog III........ Tapete von 75-314' Pfennig Rlnofreie Tfipeten-Induwtrle C.Kupet*, b Rieder-Wöllstadt. 1. Sept. Eine Dirt-hau-gesell- schoft erlaubte sich mit einem hiesigen jungen Mann einen schleck- t c n Scherz, bei beinahe die verhängnl-vallsten Folgen gehabt Idtte. Man steckte dem jungen Mann einen Jbiodicn in die Tabak-pseife Nack dem Rauchen stellte sich Erbrechen ein, und brr hmzugezogene Arzt stellte Dergistuna der Derdauung-orqane. lest. Der iunge Mann, den man in die Gießener Klinik brodtfe, ist jetzt nach scchSwöchentlichem ldrankeillager auf dem Wege der Besserung Man nimmt an, daß der betreffende -nochen von einem Tierkadaver stammte. Starkenburg und Rheinhessen. Worm«, 1. Sept. Gestern abend al« der Arbeiter Hefti in den ckanalschacht am Iahnplay behuf« Reinigung de- Kanals einsteigen wollte, explodierten die in dem Kanal cngesammeltcn Gase. Reyl wurde durch da« hierbei ent» si andene Fr-uer im Gesicht und an den Händen erheblich der- 1 rannt, war jedoch noch in der Laae, selbst aus dem Schacht berau^ufteiflen; er mußte dann in das lkrankenhau« verbracht werden. Da- Befinden de- Berletzten gibt zu ernsten ^fürchNingen keinen Anlaß. Turch die Explosion wurden w der ^rachbarschast die Schachtdeckel herausgeschleudert rnd deren Umrahmung sowie das Straßenpslaster heraus, cerissen. Durch welche Umstande die Explosion hervor- , eruien lourde, konnte noch nicht aufgeklärt werden. Hessen-Nassau. Liue au||cl)jhiieacn.e jrrenhausgel(!)imte. Fast die gesamte Berliner Brefle veröflentlickte am Danner-- tag nadntebntben Artikel: Der Freiheit beraubt, 14 Monate im Irrenbau 4. Bor dem Amt-gerickt zu Marburg wurde vor einigen Tagen eine Irrenbau-affäre behandelt, die die Seformbebflrf- tigfeit de- Irrenreckt- grell beleuchtet: Seit Jahren kämpn die Familie Albrecht tn Marburg, Mutter und Schwester, um die Entlastung ihre» nach ihrer An iiit wider- rc" '.heft in der Ir Statt die ersehnte Befreiung zu erreichen, wurden jedoch beide. Mutter und Tochter, am 21. Dezember 1909 der Marburger und al-dann der Merrhaufener Irrenunfialt überwiesen. Die Mutter und der Sohn befinden sich noch beute in oer .lnstatt. während die Tochter ihre Befreiung der Tatfache verdankt^ daß der Direktor der Irrcnanualt in Merzhausen sie für unheilbar geisteskrank erklärte und beim Marburger Gericht die Bestellung eine« Pfleger- beantragte. Da- Marburger Gericht stellte darauf Fräulein Albrecht fol- ä aller genebmigten Paa M l.oitcricn ftnb 1 f| \ ö -:ctr zu haben bei bertfolctoeneral w ™ Äflcotsr von w RicliaN Bachacker Giessen, Neuen B&ne 11. et Stand II ist, wurden b^ : H mniercr^;V.|| .nu) d? ‘'n | licy auf^ d-- . H c in nonr.^' r H r den S für meyrßr^... raS •l,Cu fl i M ***»«»- | W. wen«*1 D^mpldagger geschleudert und war | o ion i ® i- «r bat an her rechten .topffeüe eine en ksepl iche xoPfw wunde davongetragen. Der Maschinist >? e r z kv und oer Kapitän Laad» wurden edensall« in die £*uft geschleudert. Ta- Unglück ist mit größter Wahrfcheinlichkeit ans die Unach'ksamkeitde-Naschinenpersonal - »uruck. zusüdren. Da aber der Heizer ivie der Maschinist tot smd, nnrd die Schuld an dem Unglück sich wohl niemal- mit Sicherheit seststeklen lassen. -------------------------- , ------ -------- einen Pfleger zu beitdlen, der Ihre kbent in die in eite Klasse de« dortigen L^ndeshoip tat und bie Grtcdung der Antvartscha t auf eine Freistelle beantragen und Sie für den Fall, daß Ihnen künftig Bermogen zu fall en sollte, zur Ruch- lobhmg der ^erpflegunaakosten perpflid ten soll, da Sie infolge unheilbarer Gei. erkrankheit nicht befähigt feien, Grllärung abiugcfccn und Ihre Angelegenheiten zu besorgen Sie werden veranlastt. umgebenb eine eigenhändige briefliche 92ad-r (fit r erber zu lenden, ob S>e mit der BestcUung eine- foldj-n Pfleger- einverstanden sind, auck ob Sie sich freiwillig in der dortigen Anstalt beUiiben oder gegen Ihren Willen in derselben feftgeballen werden " Fräulein Albrecht übersandte hierauf dem Gericht folgende Antwort: ,Lch bin mit der Bestellung eines Pfleger- keineswegs einverstanden und muß dringend ersuchen, den Antrag de- Vcrrn Direktor- abzulehnen. Ich fordere umgehend meine ihcilafiung au« dieser nun schon dreizehn Monate dauernden Gefungcnichaft. Ich fühle mich körperlich und geistig vollkommen gesund, und einzig allein diese Freiheitsberaubung ist die Beranlaifung zu meiner gelegentlich auftretenden Berzweislung. Ich lasse mir die Befähigung zur Besorgung meiner Angelegenheiten von niemandem absprechen und ziehe den Tod einem weiteren Leben im Tollhauie vor Line weitere Freiheit-beraubung zieht auch gesundheitliche Schäden für mich nach sick " . Sech- Wochen nach Absendung diese- Briese- wurde Fraulein Albrecht nach 14'/.monatlicher Internierung au- der Irrenan st alt entlassen. Tie Staatsanwaltschaft in Marburg stellte nunmehr gegen sie den Antrag auf Entmündigung: dieser Antrag ist lebod- durch Beschluk des Amt-gerichts zu Marburg vom 15 AuguN 1911 auf Kosten der Staatsanwaltschaft a b g c l e h n t worden Dampfcre[p!ofion in der 5tepenitz?r Sucht. Ueber eine folgenschwere Ke'sclexplosion auf einem Re gierungSdampser, bet der auch mehrere Menschen um- Leben kamen, wird un- berichtet: Heute nachmittag ist in der Stepenitzer Bucht der Re gierungSdampser „2 treroe" infolge einer Ke s s el er plo- sion tn die Luft geflogen Der Baurat der Königlichen Wasserbauverwaltung Slesinskft, der Bagger meister Schröder, der Schisfskapitän Laabs, der Maschinist Herzky, der Heizer Gnewoch, der Matrose Behrensen und zwei andere Personen sind tot, außerdem sind zwei tödlich Berlehte zu verzeichnen Wie amtlich bekannt gegeben wird, wurden bet der Explosion auf dem Dampfer „Strewe" getötet: Baurat Slesinskft, Kapitän Laabs, Maschinist Herzkft, Heizer Gne- mod), Matrose Berntsen, sämtlich von der „Strewe", ferner Maschinenmeister Schröder vom Dampserbagger 5. Steuer- mann Sandan, Matrose Groß, Arbeiter Last IV. wurden wurden teils schwer, teils leichter verletzt. Der Dampfer wurde an eine seichte Stelle geschleppt und dort aus Grund gesetzt. Ueber die Kessclexplosion wird noch gemeldet: Gegen i ,3 Uhr fuhr der Regierungsdampfer „Strewe'^ mit dem Regierung-banmeister Slesinskft an Bord von Stettin nach der Stepenitzer Bucht, siegen 4 Uhr legte der Dampfer in der Bucht bei den fiskalischen Domps-Baggerstellen an Baggermeister Schröder begab sich auf den „Strewe", um dem Baurat über Baggerarbeiten Bericht zu erstatten bezw um neue Auftrage in Empfang zu nehmen. In diesem Augenblick erfolgte die E x P l o s i o n. Baurat Slesinskft wurde mit furchtbarer Wucht auf einen gegenüberliegenden patente Oekk-lluck^miistpk- Warenzeichen Erwirkung und Vertretung beim Kaiserlichen Patentamt log. H. Brinkmann Bahahefetr. 56. Iu Referenzen Streng diskret ^enqsfenberg5 Cssig-jfr^ Tafel- gur-hen^i^Senf Weinessig^ TAPETEN! 'l‘ ?i' MQUJBEJITZEI1M25^RABATT NAUMANNIA ; SglFg ____ Sonntag, Z. September A Ai a Sonntag, 3. September Versammlung ä 0OOOOCOOOOO Giessen, den 2. September 1911. 5358 Babnbofstrahe 54. Bahnhofstraße 54 (07100) O71OS leb nehme meine Praxis am 4. September wieder auf. D10/8 Dr. Schäffer Biograph 6341 Blockstraße 18 07121 Plocketraße 12 5367 L ■ Die Meli Häsctaii 5344 Karl Schmidt, Tanzlehrer. Giessen, August 1911. Telephon 109. Leun, Rechtsanwalt 5238 Es ladet ergebens! ein 5342 Dutenhofen, W KM«. Dr. Ferd. Werner, M. d. R. 5339 bei Ernst t'hallier. 6992 5360 wozu freundlichst einladet 07030 ! t K. Sdimidfs Tanzkursus beginnt Montag, 16. Okt. d. Js., abends 8 Uhr. Gefl. Anmeldungen nehme ich von heute an täglich in meiner Wohnung, Wetzsteingasse 31, entgegen. Achtungsvoll Jakob Wörner, scher kichen, OiMltyirtn. Für prima Hausmacher u. Jhrings Bier ist bestens gesorgt, ff. Zwetschenkuchen und Kaffee. Kammer des 6ta scheint richtiger der Sofa’ die Lokal! mutig dc Kommiss' Wa^ den? 5 .Beamten. Santi bur Icaufe la. Tanz - Musik Sonntag, den 3. Sevt. 07088 < i i i Dr. mecl. Weyl von heute an auf kürzere Zeit verreist. Giessen, 2. September 1911. Der zweite Junge angekommen. M. Harth und Frau. Ar. Henopp, „Zir Gefl. Anmeldungen nehme in meiner Wohnung Sonneustrahc 5 entgegen. — Privatttundcn zu jeder Tageszeit. 07098 Achtungsvoll Hugo Höhl, Tanzlehrer. Tagesordnung: Milchpreis «nd Milchproduzenten-Organisation Referenten: Hensel-Dortelweil und Hirschel-Friedberg. Wir laden zu dieser Versammlung ein und bitten um zahlreichen Besuch. Garbenheim bri Wchir Sonntao, ta 3. nah Montag, tztu 4. Lchmder: Kirchweih. Für vorzügliche Sveisen und Getränke ist bestens gesorgt. Amalie Laichinger Clemens Schwerdtieger Verlobte Gießen, 2. September 1911. Vom 1. September L Js. ab befindet sich mein Bureau Frankfurter Str. 7 (Hessischer Hof) I. Stock, Eingang Alicestrasse Sprechstunden 3—6 Uhr nachmittags, ausgenommen Sonntags Heute hervorragendes Lchlagerprogranm. Die Rache neidischer Mitarbeiter Großes fesselndes amerikanisches Drama. b. Wetzlar. — Auch für kürzeren Aufenthalt bestens empfohlen. 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Freitag, abends 8 Uhr, im Kurbaussaale Theater: Es lebe das Leben. Gastsviel von Frau Gertrud Baumcister-Felsegg aus Darmstadt. Samstag, abends 8'/, Uhr, im Konzerthaus 9. Sinfonie kouzert der Kurkavelle unter Leitung des König!. Prof. Hans Winderstein. Vorläufige Anzeigen. Sonntag, 10. September, nachm. und abends Konzert der Kurkavelle auf der Terrasse. Abends Theater: Im weihen Röhl. Dienstag, 12. September, abends im Kurhaussaale Vortrag von Dr. Alfred Martin lBad-Nauheim» „Deutsches Badcwescn in vergangenen Tagen" mit Lichtbildern nach alten Originalen. Samstag, 16. September, abens 10. Sinfoniekonzert der Kurkapelle. C’/o Baber r Sommerfrifdjen Pensionen yerbiW Äuf die k?N fielen- Wiocsen JrinnfhW Derart ^ De in lchM sollen in ! ein MM rang lew' » ahe vor bor Kreises Mit Lauterbach st gleiche stelle Verfassers sind schon? nicht entschre ten Bezirken gen als gut aber, weil handelt, von Ä-- salion des X 11 eine solche in 11 find in der - | anderen Zw | finanziellen | nottut. 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