Nr. 2(6 Lrfchemt täglich mÜ Ausnahme bei Gonntogk em» aber künstlerisch geboten fehlen im Louvre? Nach all den sind die beiden Tireitoren — Artur Hellmer und Mar Reimann, bis jeßt Mitglieder des Schauspielhauses — emschlossen vorgcgangen und beben die neuesten Erfindungen der Beleuchtungs» lechnik ünd des gesamten modernen Thcaterbaues ihrem Theater dienstbar gemacht und vor allem mit allem Nachdruck für die künstlerische Gestaltung der Dekorationen und der Kostüme gesorgt. Redaktion, Gr Petition und Druckerei: Schul» skraße 7. Expedition und Verlag: e-iw t»l. Redaktion: 112. ieL»?lbu-9lmetQtr ^nungdeSDcr^- bung °on ege» :r beider^ i ksichtigende-' - - unb zur et ©laubig«-*. sonne M ibiger über der>lage^ na einer *• .. Geoßd-. - 3i1n.net Wohnungen und nur *50 Schulgarten besitzen In Rhein- und Oberhessen ist der Prozentsatz etwas höher, aber doch haben auch in der fruchtbaren, reichen Wctterau von den 223 Le hrern des Kreise» Friedberg nur noch 111 Schulgärten. Jedenfalls hat in anderen Gegenden Teutschlands, in denen die Arbriterdörfer immer mehr wachsen, sich die Zahl der Schulgarten in noch größerem Umfange verhindert Ter Lehrer braucht einen ausreichenden Garten, lo groß und sonnig, daß man das für eine Familie notwendige Gemüse, die Beeren und einen Teil des Obstes darin pflanzen kanw Ein Garten ist aber auch für einen richtigen Unterricht in Naturgeschichte nötig Tie Zeiten, da inan Botanik und Zoologie aus Buchern lehrte, sollten endgültig vorüber fein. Vom Anschwellen der Fruchtknospen, vom Blühen der Hasellätzchen bis zum Abfallen der gelben Blatter und dem Ucbcnuintcrn der Rosen muß das Beobachten, müssen die Versuche mit den Blumenstöcken und bergt dem Unterricht Kraft und Leben geben. Was ist Natur- gesckichte im Bauernhof ohne die Praxis im Schulgarten! Hier wird das Jahr über alles Mögliche aesehen, geübt: Tie Tüngungsverfuche, das Unigraben des Bodens, die Arbeit der Schnecken, der Regenwürmer, ber Maulwurfe und Scharmäuse, der Kröten und Igel, der Raupen und Käfer, diese unermüdliche Tätigkeit der Meisen und Finken. Tann kommen die Versuche üder das Trcheu und Wenden des Blattwerkes und der Wurzeln, das Setzen, Binden, Schneiden, Kalken, Ausputzen, Stutzen und Abernten der Lbftbäume, das Ziehen von Ablegern, das Veredeln der Rosen und der Bäu.nie u. a. in. Wirtliches Leben kommt in den Unterricht erst, wenn die Kinder von alledem nicht nur hören, sondern wenn sic es sehen unb womöglich selbst dabei mit Hand anlegen, und die Möglichkeit dazu bietet der Schulgarten. Volk um Brot, ba kämpft bas Volk um Freiheit! Tie rote Fahne doch! «.Stürm. Beifall Die Teuerungsfrage. Von ber foiialbtmofratiidicn Rc.chstagsfraltton in ferner folgenbe, genügend unternupu Entschließung clngcgangen: „Die Reichstagssraktion roub beim Zusammentritt de» Reichstags ben Reichskanzler sofort übet die I riirrung nun vellieren Sie unterbreitet bem Parteitag nachstehende Resolution : Ter Parteitag fordert zur Bckainpsung der verhängnisvollen Teuerung aller Lebensrnittel von der Reich-regierung sosortige Suspension der Zölle auf Leben»- unb Futtermittel, CcHnnng der Grenzen unter Ausrechterhaltung der notwendigen veterinärpolizeiluhen Vorichriitcu zuni Schüße der Gesundheit des Volkes und Aushebung des Svstcms der Cmt:i: i'chci Der Parteitag fordert von den L a n d e s r e g i e r u >i g e n l'i ■ mäßiguna der Ihknbahmraditen für Nahrung»- unb Futtermittel aller Art. Er iorbert von den Gemeinden Bei- anstaltungen zur Ucbcrnahme des Verkehr» und der Produktion der Nahrungsmittel, bamu zunächst bie Preisbildung gcnchcn ist Ter Parteitag ruft alle Parteigenossen zur Uniernutznng unb Mitwirkung auf, um ber Sozialdemokratie neue Anhänge» »uzuführen unb sie für bie bcooritcbcn für die auf dem Gebiete des Zoll- stärken. Ter Parteitag fordert alle Manner unb Frauen an» iid) ben politischen Organisationen anzuschließen. Tcsattichcn iorbert ber Parteitag eine nachbrücklidje Werbearbeit, uir die Aufklärung in ber Presse zu sorgen, um in biefer Zeit maßloser Preissteigerung für bie notwenbigstcn BebarsSarttkel Abwehr zu schäften unb bie Gewerkschaften in ben Stand zu setzen, aufklärend zu wirken Schließlick) fordert der Parteitag znm eingegangen: „Die sozialdemokratische Reichstagsfraktion wird tiiudit im Reichstag einen Antrag cinzubringen, wonach die Reichs- regietung verpflichtet werden kann, in Fällen internationaler Verwicklungen den Rcichstan ein »u beruf en, um die gewählte Volksvertretung über Die Verhandlungen mit den auswärtigen Mächten unterrichtet zu halten." Eduard Bernstein führt dazu auS: Wir find zu unserem Anträge gekommen auf Grund der Behandlung der Marokkosrage durch die deutsche Regierung, speziell aber durch die Vorgang, die zu der aufsehenerregenden Rede Lloyd Georges führten Wir wissen auch heute noch nicht, was in der Diplomatie diesem plöBlidjen (Eingreifen England» in d > e M a r o k k >> frage boraufgegangen ift. Meine der beteiligten Re gicrungen hat eS für nötig gehalten, ihren Völkern Aufklärung zu geben, wer oder welcher Vorgang die Erklärungen Lloyc George» eigentlich provoziert hat Der Antrag wird einstimmig angenommen ReichStagsabg. Sackfe-Walbenburg unb Wolf-Gotba sprechen dann zur Zmpfsrage, die keine Parteifrage sei, um die man aber in Parteikrcisen iid) mehr als bisher kümmern solle. Weiterhin verteidigt Stadthagen die Haltung der Reichstags' sraktton in Sachen der Lex Wagner. Tie Fraktion sei lediglich in der zweiten Lesung überrumpelt worden. Hieraus erstattet Hoffmann (Thüringen) den Bericht be» Manbatsprüfung-ausschusies. ES leien 405 Teilnehmer vorhanden, darunter 338 Delegierte, unter diesen wieder 33 Genossinnen: ferner 8 Vertreter deS Parteivorstandes, 8 Mitglieder der Kontrollkommission, 36 Reichstagsmitglieder, 1 Sachverständiger (Heiterkeit), ein Vertreter von Auer L Co. (Hamburg , einet der „Reuen Zeit", einer des „Wahren Jakob" und 11 ausländische Gäste. Es folgte eine endlose Aussprache, an der sich fast ausschließlich bie Parteijuristen beteiligten. ®na*ä-Eiiia.e. • Stiefel h liieiLtowtTe ^HdÄrOer^ aochen te tP 8,ramenatr. L?d,16H ® ÄL^ribiii. itn ä Lin neues Theater in Frankfurt a. M. Man schreibt uns aus Frankfurt a. M. unter bem 12. September: Gestern abend hat das „NeueTheate r" seine Psotteir geöffnet, das erftc aus pribaten Mitteln ohne städtische Unterstützung erbaute ernsthaft zu nehmende Theater in Frankfurt. Und ein so ganz besonderes Ereignis war rür die Frankfurter diese festliche Grömningdicier, weil kaum em Mensch in Frankfurt heute noch am Leben ist, ber bie Eröffnung eines neugegrünbeten unb neuerbauten Theaters in ber alten Raidjsstabt mitgemacht hätte Wohl sind Die heutigen GebäuDe für bie Oper unb daö Schauspiel perhältnismäßig neuen TatumS, aber da handelte es sich nicht um ein neues Unternehmen, ionbern um ben Umzug eines längst heftebenben Theaters aus bem alten baufälligen Gebäude in einen mobemen Prachtbau. Was bisher an Projekte" »um Bau eines neuen Theaters auftaudjic, war meist nur Grundstücksspekulation unb hatte mit Kunst nichts zu tun, mit Ausnahme bes im Herbst porigen Jahres unter ben günstigsten Vorzeichen eröiinetcn „Komöbiciibaufes". ic.es ver- folgte wirklich ernste, künstlerische Zwecke unb hatte anfangs große Erfolge. Tann aber trat eine Kataitrophc cm, bie ben -eiter . der Bühne, Herrn Martin, aller Betriebsmittel beraubte w daß er das Theater auslösen mußte. Unter der Laü feines Unglücks brach der noch sehr junge Direktor körperlich vollftandig zusammen unb suchte m einem Sanatorium Erholung. Turch biesen Zusammenbruch sinb nun bem R e u en Theater zu seinen schon von vornherein m fern Progriunm aufgenommenen Aufgaben noch eine Reihe anberer kunitlemcher Veranstaltungen zugefallen, bie das Komöbienhaus eingendüct hatte, und dadurch ist mit das Bene des verfchwunbenen Theaters gerettet, unb das Neue Theater hat eine neue Anziehungskrait gewonnen, bic ihm hoffentlich verbleiben wirb. Es yanbelt fich ba um bie im vorigen Jahre gegrünbeten „Mammeriöieic , .einer um bie neugeschaftene „Freie Volksbühne" unb um -iteranimt Matinees. Nun kommt ja beim Theater immer erltens alles anbers, zweitens als man bentt. Aber in bteiem »jaue iit ee wohl erlaubt, auf cme günstige Entwicklung zu hoifen. beim das T Heal er ruht auf einer soliden finanziellen Grundlage, da cme große Anzahl Angehöriger aus den reichen Frankfurter Mreuen Anteile gezeichnet Hai unb natürlich auch an bem finanziellen Risiko tetlnimmt Tann ist — auch ein Zeichen, bau ernit unb zuverlässig gearbeitet wird —, ber Erösfnungstermm Der bet Der Gründung des Unternehmens angesetzt war, mit einer BeD- schiebung um nur wenige Tage, innegehalten worben. Uuch künstlerisch ward gestern schon recht Beitzeitzungsvolles geboten, wenn auch die vielen neuen Kräfte noch manchesmal werben zusammenspielen müssen, ehe sie sich mnnanbet «ngeimelt haben unb ehe sie sich alle ben akufttichen Berhaltmiien des joaincv angepaßt haben. Tas Zusammenspiel war im übrigen 'ehr Hott unb ließ eine sichere Regie erkennen, za* Einbrucksvollltc an biejem Eröfsnungsabenb war aber bic äußere Inizenierung. .. Schulgärten auf dem Land. Tic Korrespondenz d^s Teutschcn Lelircrvcreins bringt folgenden, offenbar aus Hessen stammenden Aufsatz, der viel Bahre» enthält und einige interessante Feststellungen bringt: Tas preußische Eisenbahnministerium sorgt nicht bloß dafür, daß die Unterbcamten und Arbeiter Tienftland erhalten können, fordern es ift auch bestrebt, in diesen Kreisen das Interesse für eine rationelle Kleintierzucht zu sordern Wer selbst schon etwas Obst- und Gartenbau, Bienen- oder Geflügelzucht getrieben, wird die Bedeutung dieser Maßnahme der Verwaltung zu würdigen wissen Tas ist gesunde Sozialpolittk. Ein einsames Bahnwärtcrhaus wird erst anheimelyd durch bie Arbeit in ihm und um e». Man lernt feine Heimat erst richtig lieb gewinnen, wenn man sich auf der „heiligen Mutter Erde" itn Schweiße seines Angesichts abmüht, wenn man von ihr den Segen direkt ernten kann, nicht auf dem Umwege über Markt und Geldbeutel. Daö von dem Eisenbahnministerium Angeordnete dürfte fidf als Muster auch für andere Behörden, vor allem für die LchulverwalMng empfehlen. Was für Bahnwärter gilt, trifft nämlich auch für mittlere, ja foaar höhere Beamte ebenfalls zu. Es gibt nach all dieser einseitigen, „ungesunden" Bureauarbeu nichts Heilsameres für die Nerven alS körperliche Arbeit, namentlich solche im Freien Wie viele Taufeude von deutschen Beamten sehnen sich nicht bloß nach einer sonnigen Wohnung, sondern vor allem auch nach einem HauSgartcn, in dem sie, abgesehen von dem Ertrag an Obst und Gemüse, das wieder gut zu machen suchen, was sic durch die einseitige Beschäftigung im Beruf an ihrem Körper gesündigt. Zu biefen Beamten zählen namentlich auch die Lehrer, die nach längerem Aufenthalt in der Schulluft, nach aufreibender Arbeit in oft allzu großen Klaffen die körperliche Betätigung im Freien recht nötig haben. Für sie haben die Hausgärten aber noch eine ganz andere Bedeutung Tie Staatsbeamten wohnen in der Regel in größeren Gemeinden, in denen man im Notfälle auch einmal die Küchenbedürfniffe in einer Gärtnerei kaufen kann, aber wie viele Lehrer fitzen in kleinen, oft abgelegenen Dörfchen; sie dürfen das Geld in der Hand haben, sie bekommen kein Gemüse, denn der Bauersmann pflanzt dergleichen höchstens für ben eigenen Bedarf, unb geschenkt will cs ber Lehrer nicht haben Ist es mit Eiern, mit Milch und Butter viel anders»? Ein Torflehrer, der in seiner Gemeinde etwas gelten soll, hat sich seine Bedürfnisse für Küche und Keller selbst zu besorgen, und er muß mit seinem Garten- unb Obstbau, seiner Kleintierzucht anberen ein Muster . fein. In ben gesetzlichen Verorbnungen sinb bic (Murten ja meist „gewünscht", aber nur selten für sämtliche Schulstellen vorgeschrieben. Hier steht bas Schulhaus mitten im Ort, ber Garten ist längst verbaut, bort ist er durch die Wirtschaftsgebäude ber Nach- barfchast zum fchattigen Winkel, zur fast wertlosen Hühnerweide geworben; unb anberswo liegt er braußen vor bem Torf, ohne Zaun an einem trockenen, steinigen Abhang. Nicht selten hat er als winziges Vor- ober Blumengärtcheit seine Bebcutung überhaupt eingebüßt. Zu ben Stauten, bie ihr Bolksschulwesen in der Hauptsache musterhaft geregelt hatten, zählte jahrzehntelang auch bas Groß- Herzogtum Hessen. Dort war burch bas Sckzulgesetz van 1874 für jebe fest zu besetzende Lehrerstelle in Orten bis zu 2000 Einwohnern ein Schulgarten vorgesehen, aber mit ber Zeit haben sich auf bem Laube bie Verhältnisse dermaßen g eä n b er t, baß z. B. von den 1675 Leh- rernberProvinzStarrenburgnoch 619 Dien st- ntr Zigarren erändern. r, Umgegend erroun leb. um. 074$ an:> e des Gieß Snz ec Um iuidi 2ir-- ener, Paäcr »k e HmMblungen. Ic ach m Tiellunr Bk.v Stellung tro.-'j: Ingebote imr lener Anzeize: r:y ud)t ,>ilide»A» ng als ] ihmcb.ii iCH an:.1 ). EieiAnKim en : l Fräulein, in a> ihm criahren, wu: ii guter Jmnüi« * igttfiftluk obnegef mng. «nerdielk't ich vMagerni. U i.ftinbcdtUCth nddess.-aneseK h^ranlSarW erdsmähiye l, >oniiciiiir •__i Mch. iud> SSä r, Staiievnl« <•» if?!fUi-npenninhm htn vom Vonbt siS irb. koniumZcnossenschastlichcn Zusammenschluß auf." Tr. «üdckum begründet die Entschließung. Sic wird Zweiter Blatt M Jahrgang Donnerstag, H. September (9U 1 . a La ja a a aa MH a a a, A a a AA Rotanonrdrnck unb Vertag Der vrühllchen fl Ii WB WW y Af MM ar Universität«-Viich- und Steindruckent. General-Anzeiger für Vberheffen »üll XQinmitr.»' rr f'Qufftau 0 i ifciudjt. <«g, jjabnhob'a. ’.i Zu Beginn der Nachmiltagssitzmrb wurden die zum Dolks- hcmse strömenden Delegierten Zeugen einer nationalen Jugenddemonstration die von den Lünern inti) Turnerinnen der Jenenser Volksschulen veranstaltet wurde. Unter Vorantritt einer Musikkapelle und mit einer großen schwarz-weiß-roten Fahne zogen die Knaben und Mädchen unter den Klängen der „Wacht am Rhein" am Volkshaus vorüber, und es dauerte geraume Zeit, ehe die Genossen an der fröhlichen Schar vorüber in ihr Versammlungslokal gelangten. Zur Verhandlung standen zunächst die Anträge zum Württemberger Partei streit Und zu der Mannheimer Sonderorganisation. Der von bem Redakteur W e stm eher und 105 Genossen gestellte Württemberger Antrag besagt: „Der Parteitag nimmt mit Bedauern Kenntnis von den Vorgängen in der Württembergischen Landesorganisatwn. Er beauftragt den Parieivorstand, mit dem Württembergischen Landesvorstand und mit der Stuttgarter Parteileitung in Verbindung zu treten, um die Entwicklung der Partei in Württemberg im Sinne und Geiste der Gesamtpartei und ihrer Beschlüsse zu sichern." Der Antrag, die Sorwerorganisationen betr., ist von Karlsruhe gestellt und verlangt, daß der vom badischen Parteitag gefaßte Beschluß: „daß ohne Zustimmung der örtlichen Organisation keine Klubs und Sonder-Organisationen gegründet werden oder bestehen dürfen. Da, wo zu Bildungszwecken besondere Vereinigungen und Zusammenkünfte notwendig sind, sind solche nur im Rahmen der Parteiorganisation zulässig" für ungültig erklärt wird. lieber den Württemberger Streit berichtet Frau Dr. Du n ck er- Stuttgart. Sie führt aus, daß das Stuttgarter Parteiorgan, tote allgemein bekannt sei, revisionistische Anschauungen vertrete. Der Chefredakteur dieses Blattes habe offen erklärt, daß er sich hüten werde, für die Rebellionsidee auch nur ein Wort zu verlieren Wir wenden uns deshalb an die letzte und höchste Instanz, den Parteitag. Wir wollen rricht, daß schon jetzt hier ein Urteil gesprochen werde, weil dazu längere Unterfuchungen und Verhandlungen gehören. (Sehr richtig!) Wir verlangen lediglich, daß die Partei den schädlichen Streit schlichten möge. (Lebh. Beifall.) Erst wenn die Krise vorbei ist, die das ganze, Parteileben vergiftet, werden wir geschlossen gegen den gemeinsamen Feind cmftteteu können. In der Aussprache bittet Die tz - Stuttgart, den Anttag ohne wettere Aussprache anzunehmen. (Zuruf von den Württembergern: Nein!) Sie können ja diesen Antrag abtehnen — so fährt Dietz fort —, wenn er Ihnen nicht gefällt. Ich bin aber der Ansickit, daß wir hier eine tagelange S-ebotte Hervorrufen würden, wenn wir die Debatte eröffnen würden, "ünd diese würde dem Frieden sicher nicht dienlich sein. Redakteur H ildenbrand -Stuttgart: Es ist richtig, daß wir ursprünglich damtt einverstanden waren, daß eine Debatte zur Sache stattsinde. Nachdem jckroch die Genossin Duncker hiei die Angelegenheit in einer Art und Weise dargesteilt hat, die schwere Beleidigungen der württembergischen Landesorganisation in siü schließt, ist es selbstverständlich, daß wir das Recht erhalten müssen, bot Angriffen der Genossin Duncker entgegenzutteten. (Großer Lärm und Widerspruch. Beifall bei den Süddeutschen.) Parteisekretär Ebert-Berlin: Der Parteivorstand bedauer' ebenfalls die Angriffe der Genossin Duncker auf die württem bergische Landesorganifation. (Gelächter bei der Mehrheit. Rufe: Der Parteivorstand für die Revisionisten! Es wird immer schöner!) Mer trotzdem möchten wir doch dringend bitten, von jeder wetteren Debatte abzusehen. Wir werden unbedingt ins Uferlose kommen. Redakteur Keil-Stuttgart bittet ebenfalls um Zulassung eines württembergischen Debatteredners, da Frau Duncker ganz einseitig, ganz tendenziös und so einsettig wie nur irgend möglich berichtet habe. (Erneute Unruhe.) Auer-München: Der Zweck des vorliegenden Antrags war Unstreitig, Frieden zu ftiften, und nun ist die Rede der Genossin Duncker alles andere gewesen als eine Mahnung zum Frieden. Ich hätte den Antrag Dietz mit Freuden begrüßt, wenn er vor dem Referat Duncker zur Mstimmung gekommen wäre. Mer jetzt müssen wir, um das Ansehen des Parteitags zu wahren, auch einem Genossen der Gegenpartei das Wort geben. ^Großer Lärm. Zurufe:^ Abstimmen! Abstimnren!) Unter mtbauernh., ■ Lärm wird hierauf die Mstimmung voraenommen und der Schlui der Aussprache angenommen sowie der Antrag Westmeyer-Duncker dem Parteivorstand überwiesen. Zu einer Erklärung der Württemberger verlangt und erhält sodann nach längerem Parlamentieren das Wort Redakteur Hilden brand. Unter allgemeiner Spannung führt er aus: Die württembergische Landeskonferenz ist ernstlich bemüht, die in ihrer Mitte bestehenden Differenzen zu schlichten und die überwiegende Mehrheit der Parteigenossen des ganzen Landes ist von dem festen Willen erfüllt, den persönlichen, die Parteiarbeit schädigender: (Streitigfeiten ein Ende zu machen. Will der Parteivorstand die württembergische Landesorganisation in diesem Bestreben unterstützen, so wird das von allen Parteigenossen Württembergs einmütig begrüßt werden. Die württem- bergische Landesorganisation wird wie bisher so auch künftig jm Sinne und Geiste der Gesamtpartei arbeiten (Zurufe: Wie bisher? Wie bisher? Unruhe) unb bedarf daher keiner Anweisung. Deshalb weisen die Unterzeichneten namens der von ihnen ver- tretenen Parteigenossen den durch den Antrag Duncker erweckten Anschein, als hätte die württembergische Landesorganisatton bisher nicht im Sinne und Geiste der Gesamtpartei gewirkt, als eine boshafte Behauptung mit aller Entschiedenheit zurück. (Beifall bei den Süddeutschen.) Unter großer Erregung meldet ^sich darauf Reichstagsabg. David zum Wort und bemerkt: Ich habe mich mehrfach zum Wort gemeldet und habe es nicht erhalten, obwohl andere Redner es erhalten haben. Ich stelle fest, daß dies der zweite Fall der Vergewaltigung in dieser Angelegenheit ist. (Großer Lärm und Zuruf der Leipziger Delegierten.) David (zu den Leipzigern gewendet): Ihr müßt ja ein sehr böses Gewissen haben. Sodann folgte ein Vortrag des Reichstagsabg. Molkenbuhr über die Reichsversicherungsordnung. Er konstatterte, daß die Wünsche der Sozialdemokratte in keiner Weise erfüllt seien, das Gesetz vielmehr durchaus arbeiterfeindlich fei, daß es aber gerade deshalb /in durchaus wirksames Agitationsmaterial für die Reichstagswahlen sein werde. Frau Zieh- Hamburg begründete als Vorsitzende der Frauen- konferenz die von dieser angenommenen Anttäge betreffs Mutter- und SäuglingsfÜrsorge, die sodann auch der Parteitag einstimmig gutheißt. Es kommt bann nochmals der Württemberger Strett zur Sprache, indem Chefredakteur Keil bas Wort zu einer persönlichen Bemerkung nimmt. Er wendet sich gegen die Behauptungen der Genossin Duncker: 1. daß dem Redakteur Westmeher auf der Württembergischen Landeskonferenz das Wort abgeschnitten fei, und 2. dagegen, daß die „Tagwacht" feit Jahren die Minorität vergewaltige. In den 16 Jahren, die er die „Tagwacht" kette, sei 1910 zum allerersten Male eine Debatte über die sachlichen und prinzipiellen Bedenken in der württembergischen Landesorganisatton erörtert worden. Bis dahin hätten prinzipielle Meinungsverschiedenheiten überhaupt nicht bestanden. (Lärm, Zurufe: „Tas ist ja wieder eine Eröffnung der Debatte! Schluß, Schluß!" K l a r a Z e t k i n ruft: „Pfui!" und meldet sich zum Worte, desgleichen Frau Tr. Duncker.) Ter Vorsitzende Dietz beweist jedoch seine diplomatische Geschicklichkeit,^ indem er erklärt, die Hitze im Saale sei so enorm, daß er die Vertagung auf morgen in Vorschlag bringe. Ter Parteitag ist damit einverstanden unb beschließt, daß morgen an erster Stelle Bebelüberbie.Reichstagswahlen sprechen wirb. ; heutigen öffent Man will etwa einem Jahrzehnt gegraben. Da- wurde vereinbart, daß diejenigen HauScmschlüsse, welche zum 1. Oktober b. Jö. beim Elektrizitätswerk Gießen gemeldet werden, kostenlos hergestellt werden. Es liegt Der im Interesse der Hauseigentümer, die Anmeldungen mit aussind der bis an- da- bis lichen KreisauSschußsitzung wurde daS Urteil über das feit Jahren mit der Gräflich Görtz'sch en Rentkammerzu Schlitz schwebende A blöfungsoerfahren der Streu- und Weideberechtigung in den Gemeinden Pfordt,' Uetzhausen und Niederstoll verkündet. Es lautete dahin, daß die Gräflich Görtz'sche Rentkammer für die Streuberechtiglmg zu entrichten hat: a) den Streuberechtigten der Gemeinden Niederstoll und Uetzhausen 10 x 106,48 Mk., b) denjenigen von Pfordt 16 x 489,52 Mk. Desgleichen hat die Gräfl. Rentkammer als Ablösungssumme für die Weideberechtigung der Gemeinde Niederstoll 24 x 196 Mk., der Gemeinde Uetzhausen 20 X 119 Mk. und der Gemeinde Pfordt 27 X 615 Mk. zu entrichten. Die Hinterlegung der Ablösungssumme hat bei Großh. Staatsschuldenverwaltung zu erfolgen. Die Kosten, die durch die Ausmittelung der Ablösungssummen entstanden sind, trägt, so weit die Ablösung der Streuberechtigung in Frage kommt, die Gräfl. Görtz'sche Reat- fatntner, soweit die Ablösung der Weideberechtigung in Betracht kommt, die Weideberechtigten. Jeder Teil trägt bte Kosten, welche durch die Vertretung feiner Interessen entstanden sind. Alle sonstigen Kosten fallen zu 1/g der Gräfl. Rentkammer, zu 2/s den Streu- und Weideberechtigten unter solidarischer Haftbarkeit zu. ? Grebenhain, 13. Sept. Am nächsten Sonntag hält unser langjähriger Geistlicher, Pfarrer Walter, seine Abschiedspredigt. Er wurde auf seinen Wunsch nach Trebur versetzt und gedenkt in der nächsten Woche überzusiedeln. Man sieht den allseits beliebten tüchtigen Geistlichen nur ungern scheiden. Die besten Segenswünsche seiner Gemeinde begleiten ihn nach seinem neuen Wirkungskreise. iuchsschächte sind schon gegraben worden. 50 solcher Schächte schlagen. Schon vor hat man in diesem Bezirk nach Eisensteinen mals zeigten sich reiche Lager. Kreis Lauterbach. ~ Lauterbach, 13. Sept. In der unterlaufen. Er hat berichtet, daß 'sich der Anwaltstag 619 gegen 244 Stimmen für den numerus clausus gesprochen habe. Das Gegenteil ist richtig. Es 619 Stimmen für die Klnfrechterhaltung freien Advokatur abgegeben unb 244 bagegen. Deutscher Anwaltrtag. 4- Würzburg, 13. Sept. II. Der 20. Deutsche Anwaltstag setzte heute seine Beratungen fort. Der bisherige Vorstand wurde wiedergewählt und mitgeteut, daß dem Verein setzt 8692 Anwälte oder rund 78 Prozent aller deutschen Anwälte angehören. . ,, Der Vorstand teilte mit, baß, um der finanziellen Notlage vieler Anwälte abzuhelfen, ein neuer Gebühr e n t a r i f ausgearbeitet worden sei, der in kurzer Zett veröffentlicht werden soll. Ferner habe die Vertreterversammlung am Montag beschlossen, zu bet Frage des vom Rechtsanwalt Soldan (Mainz) angeregten Projekts zur Gründung einet TreuhandgesellschastfürRechtsan w ä l t e einen mit Kooptationsbefugnis ausgestatteten Ausschuß einzusetzen. Auch mit der angeregten Gründung eines Erholungsheim für Rechtsanwälte soll sich ein Ausschuß befassen. . lieber die Frage der Vorbildung der I u r i st e n berichteten dann Justiztat Magnus (Berlin) unb Rechtsanwalt Meißner (Königsberg). Die Redner legten eine Reihe von Leitsätzen vor, in denen es heißt, daß die Klagen über mangelhafte Vorbildung der Juristen nicht jeder Begründung entbehren, aber übertrieben seien. Die Neuregelung des Ausbildungswesens fei zwar im Prinzip unbedingt zu empfehlen, aber vorläufig nicht zu erlangen. Das Aiel der Ausbildung fei weniger die Aneignung von möglichst viel Wissen, als die Fähigkeit, juristisch zu denken und die Lebensvethältnisse zu durchschauen. In höherem Maße sollten bewährte Anwälte zu Richtern er- nannt werden, eine Erweiterung der Ausbildungszeit sei zu vermeiden. Im allgemeinen stimmte man den Vortragenden Darin zu, daß die Frage zurzeit nicht spruchreif sei. Damit war die Tagesordnung erledigt. Im nächsten Jahre fällt der Anwaltstag aus. * Berichtigung. Bei dem Bericht übet die gestrige Sitzung des Anwaltstages ist unserem Würzburger Mitarbeiter ein grober Irrtum Aus Stafct und Land. Gießen, 14. September 1911. • • Steuern)esen. Erledigt ist die Stelle eines Hauptsteueramtsdieners bei Großh. Hauptsteueramt Offenbach. • • Versetzung. Der Schreibgehilfe Franz Philipp Merle zu Lauterbach ist in gleicher Diensteigenschaft an das Finanzamt Osthofen versetzt. • • Gottesdienst für Taubstumme. Nächsten Sonntag, 17. September, nachmittags 2 Uhr, findet im ttonfitmandensaale der LukaSgemeinde Gottesdienst für Taubstumme statt. Nach dem Gottesdienst ist bei schönem Wetter ein AuSflug nach dem Schiffenberg geplant. Fahrtausweise sind bei Einsendung einer 10-Pfennig-Marke bei Pfarrer BechtolSheimer, Liebigstraße, zu haben. * * Elektrizitätsabgabe an Krofdorf. Bei Vertragsabschluß mit den Gemeinden Krofdorf-Gleiberg Deutscher Richtertog. 4- Dresden, 13. Sept. Der zweite deutsche Richtertag wurde gestern nachmittag mit einer geschlossenen Bundesvorstandssitzung eröffnet, in welcher hauptsächlich Organisationsfragen besprochen wurden. Bei dem Begrüßungsabend im Belvedere hielten Landgerichtsrat L e e b Augsburg) als Bundesvorsitzender, ferner Oberlandesgerichtsrat Lobe als Vorsitzender des sächsischen Richtervereins und Oberlandesgerichtsrat Berger (Dresden) Ansprachen; ferner begrüßte die Tagung der sächsische Justtzminister und der Ooerregierungsrat Joel vom Reichsjusttzamt. Heute vormittag wurde bei äußerst zahlreicher Beteiligung die eigentliche Tagung eröffnet, an der auch der bekannte Vorkämpfer der Michterbewegung, Landgerichtsrat Kade (Berlin), teilnahm. Nach einigen Begrüßungen berichtete Oberlandesgerichtsrat Stoffe (Dresden) über „Die Stellung des Richters gegenüber dem Gesetz (besonders im Hinblick auf die freie Rechtsbewegung)". Er stellte eine Reihe längerer Leitsätze auf, in welchen er den Kampf um den Machtbereich der richterlichen und der vollziehenden Gewalt, die Ursachen dieses Streites, die Bedeutung der Stellungnahme zur neuen Quellenlehre, ferner die Ziele jeder gesetzlichen Regelung sowie die Umstände, unter welchen die Rechtsanwendung rechtsschöpferisch wirkt, erläuterte: schließlich besprach er die Anforderungen, welche aus seinen Ausführungen an die Rechtswendung sowie für die Technik der Gesetzgebung auf dem Gebiete des bürgerlichen unb des Strafrechts erwachsen. An den Vortrag knüpfte sich eine längere Aussprache, in der Amtsgerichtsrat I a st r o w (Berlin) beantragte, sich dahin auszusprechen, daß die richterliche Gewalt dem Gesetze unterworfen sei und der Richter daher nicht die Befugnis habe, von bem Gesetz abzuweichen. Dieser Anttag wurde schließlich angenommen. Sodann erstattete der Staatsanwalt und Privatdozent Dr. Klee (Berlin) einen eingehenden Bericht über die Frage „Bilden die gesetzgeberischen Vorarbeiten zum neuen Strafgesetzbuch (Vorentwurf, Gegenentwurf, Kommissionsbeschlüsse) eine geeignete Grundlage für die Neuregelung des Strafrechts". Er gliederte seinen Vortrag in zwei Punkte: 1. die Grenzen der richterlichen Strafzumessung, 2. das System der Freiheitsstrafen. Zu jedem einzelnen dieser Puntte stellte er eine Reihe von Leitsätzen auf. -Oberlandesgerichtsrat Oppmar (Colmar) ist nicht der Ansicht, daß der Richter die Verantwortung ablehnen solle, die das neue Strafgesetz ihm geben will. Es sei aber das beste, sich heute darauf zu beschränken, auszusprechen, daß die Richter in bem Entwurf im allgemeinen eine brauchbare Unterlage für die zukünftige Gestaltung des Sttaftechts haben. Der .Antrag wurde einsttmmig angenommen. Hierauf wurden die weiteren Beratungen auf morgen vettagt. Lnftschiftahrt. Schwäbischer Flug. Flugplatz Ulm, 13. Sept. 7 Uhr vormittags. Hofmann ist um 5 Uhr 34 Min. gestartet, kam aber nicht über die Friedrichsau hinaus und kehrte auf den Startplatz zurück. Er berichtete von stark böigem Wetter. V ollmöller machle ebew- falls einen Probeflug unb stellte gleichfalls stark böiges Wetter fest. Er unb Hirth haben trotzdem zu starten beschlossen, finb aber bis jetzt nicht aufgestiegen. Flugplatz Ulm, 13. Sept. 7.30 Uhr vormittags. Hof^ mann startete um 7.15 Uhr, Vollmöller 7.17 Uhr, Hirth 7.18 Uhr unb Linbpaintner 7.25 Uhr. Außer biefen vier Fliegern ist niemand aufgeftiegen. Die übrigen wollen hotte abenb fliegen. Flugplatz Ulm, 13. Sept. Die fünf letzten Flieger sind' heute nachmittag ebenfalls zum Start nach Friedrichshafen erschienen. Jeannin startete mit fernem Fahrgast, Leutnant Reuß, um 5,5 Uhr, Hanuschke allein um 5,6 Ulw Letzterer mußte aber über her Donau niedergehen und kam in bas Usergebüfch zu liegen. Anscheinend ist ihm nichts passiert. Rover startete um 5,8 Uhr, Nölle 5,10 Uhr, beide gleichfalls ohne Fahrgast. Kurz vor bet Startzeit stieg Schall um 5,15 Uhr auf, kam aber nicht wett. Er landete auf bisher unbekannter Ursache nach einem Fluge von etwa! 100 Metern wieder auf bem Flugplatz. Flugplatz Friedrichshafen, 13. Sept. 6,30 Uhr abends. I e a n n i n ist um 6,2 Uhr glatt gelandet. Hoffmann, Hirth unb Linbpaintner sind heute abenb zu prächtigen Schauflügen aufgestiegen. Wie vom Flugplatz Ulm gemeldet wird, unternahm der dort zurückgebliebene Flieger Schall gleichfalls Schauflüge. Er und der am Tonauufer allzu früh gelandete tum vorgenannten Termine beim Elektrizitätswerk Gießen .-.nzureichen, da später den Hauseigentümern unnötige Kosten jur Last fallen, die bis zu All. 100 betragen können. Kreis Alsfeld. X. Alsfeld, 12. Sept. Stadtvorstandssitzung vom 12. September. Zu Beginn der Sitzung gab der Vorsitzende den Bericht über die Prüfung der neuen Akkumulatorenbatterie im städtischen Elektrizitätswerk bekannt. Darnach ist die Batterie zurzeit in einem einwandfreien Anstande und gibt die garantierte Leistung. — Der Erlaß einer Wochenmarktordnung für die Stadt Alsfeld wurde beschlossen. Der Vorsitzende teilte dazu mit, daß man nach Schaffung der Markthalle auch versuchen müsse, den Wochenmarktverkehr richtig zu gestalten. Ter Wochenmarkt soll jeden Mtttwvch und Samstag von 7—1 Uhr, im Winter von 1 Uhr auf dem Marktplatz und in der Markthalle stattfinden. — Der von bem evangelischen Kirchenvorstand Alsfeld anläßlich der demnächstigen Neubesetzung der Ki rch en dien er stelle Gerichtssaal. Paris, 13. September. Das Kriegsgericht von Oran sprach den Leutnant Sabatier unb zwei U n t er o N iz i ere, die angeklagt waren, durch grausame Behandlung den Tod eme5 Soldaten der Disziplinarkompanie namens Arnoult herbeigeführt zu haben, unter dein Beifall der Zuhörer einstimmig frei. gegebenen Anregung, den Glöcknerdienst vorn Amte des .^Kirchendieners zu trennen, wurde zugestimmt. Das PrLsen- tattonsrecht des Stadtvorstandes für die Kirchendienerstelle wird durch die vorstehende Abmachung nicht berührt. — Die Abänderung des Vertrages mit dem Wasen- meister, die von Großh. Kreisveterinäramt angeregt worden war, wurde ohne Debatte genehmigt. — Ein Gesuch um Rückerstattung von Krankenversicherung^ beiträgen wurde ebenfalls genehmigt. — Zu dem Wald- branb am Müncheberg, der von Schulkindern von Leusel hervorgerufen worden, und durch den der Stadt ein nicht mbedeutender Schaden entstanden war, beschloß man, von riner Haftbarmachung der Eltern für den Schaden abzusehen mit Rücksicht auf die besondere Lage des Falles. Doch soll eine entsprechende Bestrafung der Tater bei der Kreisschulkommission beantragt werden. — Ferner wurde ruf Vorschlag des Vorsitzenden beschlossen, 100 Exemplare des Lötzschen „Führers durch die Invaliden- und Hinter- »liebenenversicherung nach der R e i chs v e r si ch e rnn g s- jrbnung" anzuschaffen und diese an Arbeitnehmer, die ich auf eine entsprechende öffentliche Bekanntmachung melden, unentgeltlich abzugeben, um die Versicherten über die neuen gesetzlichen Bestimmungen rechtzeitig auf» znklären. — Letzter Punkt der Tagesordnung war die Heizungsanlage für das Weinhaus. Es wurde beschlossen, auch den Anschluß des sog. Weinhauses, in welchen: die Stadtkasse und das städtische Baubureau nach Fertigstellung des Rathauses weiter verbleiben werden, an Die zurzeit in Ausführung genommene Niederdruckdampfheizung für die Walpurgiskirche und das Rathaus vorzusehen. Ein Kredit bis zu 650 Mk. wurde hierfür be* willigt. Alsfeld, 13. Sept. Gestern abenb kam es hier in einer Wirtschaft zu einer blutigen Schlägerei zwischen zwei Fuhrwerksbesitzern, wobei einer mit einem Streichholzständer am Kopse so schwer verletzt wurde, daß sofort ärztliche Hilfe in Anspruch genommen werden mußte. — Heute weilte Gerichtsassessor Neuroth aus Gießen zur Untersuchung des in voriger Woche berichteten Brandes in der Gastwirtschaft zur „scharfen Ecke" hier. Vernommen wurden 11 Zeugen und Einsicht an Ort und Stelle ge* hcklten. Der Besitzer der Schreinevwerkstätte, worin das Feuer entstanden war, wurde als der Brandstiftung ver- dächttg in Untersuchungshaft genommen. Weiteres ist noch nicht bekannt. = Alsfeld, 13. Sept. An der hiesigen Oberrealschule fand das RraturitätSexamen für Externe statt. Es unterzogen sich 16 Herren der Prüfung, wovon nur 6 befanden. x Wettfaafen, 13. Sept. In den Waldwiesen der „RainSbach" läßt gegenwärtig das Eisensteinbergwerk zu Rieder-Ohmen nach Eisensteinen schürfen. Mehrere Ver- Das Demmin, ycuht von einem teute früh zu ein des Vormittags unsicher fuhr, das Lustschif auf die Tollens schiff verbräun vernichtet, besahuna tom an Menschenle Demmin Mster des Den folgt dar: Äu Fcmtt entstände [ Totlensewich te ' vollzog jid burd V-MM Ich MU fe & Jj in li-i-" Sä'is A des Leozmwo rarmstad't Mt in W* mippt M El " tedinglmgen aus, Bungsrnt von brleMoten. - , wmriMuung sncdenheil abgeno dinMgcn ws oe btbertat stunden $ige aus 100 W lugust Euler. Lerianlev «der Militäfflieg Me, ist gestttn ftochen. Er is (0 Metern herabgc vsturz im Militc Metcorologiiche Beobachtungen der Station Rieften. — u 4? Sept. Teuer 1911 Lendenz: Rinder, £1 albet, Bew. t'immri ftiC 0 60 87 höchste Lemoeratur ar Wiebriaite • R Obrmalsih» 30-89 48 84 von nut 6 b 78-86 41 79 Mondamin .Milchspeise 6fr—71 38 68 warme 43-00 86-00 43 86 Wüfircr bc folgt bar 63-64 68—69 63 68 68-69 68 68 WM 66 62 67 teziemend in Kenntnis zu setzen. Noll, Drogerien. Mkhutt Bo. Man rotfl rtv. inem Zatzyth« gegraben. Dt« 46 61 83 89 18 18 14 Reichhaltiges Lager in deutschen u. englischen Staffen. Stets Eingang von Neuheiten. 201 17.0 SW SSW still 12.0 12,2 12.8 61 70 86 61 65 49 45 102 92 83 76 80-87 72-78 Verbandstoffen stoffen z Irrt ■ Uch- Xfchr- Vereinlgte Chemische W erke Aktiengeaellaclsaft. • >t»ilu| Liui'i-Hlrli HartlalkaafcM« (%vi«UaubO'( »MsetW I». 2e a 3 !s tn @ln ist eine Vorzügliche Fabrikate Allseitig anerkannt. Erhältlich in den meisten Kolonialwaren;Drogen und Delikatessen-Geschäften. Der Kinder Abendessen. leichte- (Sflen für diese, kurz vorm Zubettgehen Bersailles, 12. Sept. Ter Leutnant Chautarb. bet in der Militärfliegerschule Billa Loublav einen Fliegcrkurs durch- machlc. ist gestern abgestürzt und hat ba- Rückgrat gebrochen. Er ist mit seinem Zweidecker and einer Löhe von 80 Metern herabgestürtt und starb zwei Stunden nach seinem Absturz int Milrtorhospital zu BersallleS. if S.OE z° z. kirchliche Nachrichten. Irraclitifche tteligion5-tfefffchaft. Gatte »4 le ast. kabbat'eier am 16. September 1911: Freitag abend 1.10 Uhr. Samstag oormutag 8.00 Uhr. , Nachmiuaq 4.00 Uhr. Sabdat-?lu4ga»a 7.25 Uhr. Wochengottesdienst: Sonntag und Freitag morgen» 5.00, die übrigen Lage morgen» 5.15, abend» 6.00 Uhr. Siena, 13. Sept. Um IN/, Uhr abends wurde hier eine langanhaltcnde starke Erderschütteruna nxibr* genommen, die die Bevölkerung veraiüaßle, in- o-rcie zp flüchten. Florenz, 13. Sept. Um 11 Vt Uhr wurde hier ein starker Erdstost wahrßenommcn Ti; Einwohner, namentlich die der ärmeren Stadtteile, verließen ihre Wohnungen. « q a ’«. Weidemastfchas«........ Schwein«. Liollslelschlg« Schweine btl zu 2 Zentner Lebendgewicht...... . heutigrn ißnN- , über bat \vl nit ammtt |t der Stiin- einbtn $fou Ute dahin, k reubercchtiss der Denier , b) btnjfli.'r hat die Sri', eideberechtiga Gemeinde Ue^ er SlblöW tg zu etiolp lötung^uee ng der S» htigung i* Teil UV Unteres!»' fäinr. XreOert Plackstr. 11 — vorm. Jul. Fischer = Tel. 323 beptbr. - + 38,3 ’C. , — - 6 8'1. mltleln :: Sausch nach r-' he übequ"-'^ feiner w» kise. richt»" CÜ; ,g den öuK.^r Wöchnerinnen kaufen ihren Bedarf an feinste Diastkälber ..... . 60 —62 100-104 Mutier« Wta,t- und beste Saugkälber. 63-67 89-96 Weiniger« Plan- und gute Saugkälber 48-51 Wemgcce Saugkälber......43—47 man, «L> Ä Nehmer, bt» Ar J*n8 totu bv L A iDly, ^nhauses, tu wbureau na6 6n Serben, a- irtnufcuj., Ehaus vor. * hierfür bt. ^kllm es hü- ^chlägttei ier mit eurer 61 itmtbt, by terbtn muBtt h aus Cnuge »teten »tanhti rter- ’Semoe- Und Stelle -r. te, worin ba- rtbftiftung vv. mm en. fit- QLlen. Vollsteischige, au»oem ästete, höchsten 6loO> In* -11 j Wir erfüllen hiermit die traurige Pflicht, die Mitglieder von dem Ableben unsere» Ehrenmitgltedo und Kameraden Max Hochstätten Das Militärlustschiff verbrannt. Demmin, 13. Sept. Das Luftschiff „M. 3", das über Nacht von einem kleinen Schaden repariert morden war, flieg heute früh zu einem Er kundungsslu g auf Im Laufe des Borrnillags bemerkten Zuschauer, dast das Schiff sehr unsicher fuhr. Zwischen Golchen und Clampenow geriet baöhe von 300 ietern führte der Luler-Pstot Leutnant v. tziddessen vor, Gleit- stüge aus 100 Metern mit abgestelltem Motor der Konstrukteur August Euler sich die hülle mit hörbarem En all unt> verbrannte Der ®inb drückte die Hütte beiseite, so daß fte nicht auf bie Gondel stiest. Die Gondel und die Apparate stnd anscheinend unbeschädigt. Die Feuerwehr von Trepww 47,4 Krkanntmachung. B e t r : Maul- und Nauemeuche im Steife «iefjen. Aus ban im ftreifc Gietzen gebildeten Beobochtungsgebiete scheiden die Gemardnwcn Göbelnrod, Sauter, Lindenstrulh, Saasen mit Bollnbach und vtitSbcTq, Billingen, ©arbeit ich, Yrv^n- Sinben, Lausen und Steinbach aus. Gießen, den 14. September 1911. Lroßherzogliches LreiSatnt Gieße». I. B.: SangermaniL Fruchtpressen n. fruchtsäcKe empf. in großer Auswahl **■ Edgar Bormann Eifcnhandlung, Lesen u. Herde. ITPutzextraktjl llterärörfl GikßkilkrPftrdciiiarkt- Lpfe k Mk. 1— stnd bei allen bekannten vafcoerfäufern in Stabt -Seit 8 Jahren litt ich an häßlichem Hautoudschlag. Schon nach Btanincm (Gebrauch von Butter'» Patent Medizinal Seife D R V war der Erfolg augenfällig. Die Pickel trockneten ein und e» bildeten stch keine neuen mehr. Schon nachLSt mar meine Haut vollst, rein. tLSt" ä ®t. 60 'üf. I16°/eißi und L’jO M. (35e/0 tg, stärkste Aormi. Dazu 3urt£25 (Srtmc «nicht fettend und mild» /5 Pf. und 2 M. in der UniversitätS-Lpotbeke, Hirsch Älvotbckc, bcialufluft Noll, (5. Seibel, Wild, stilbinger, Otto Schaaf, Emil ftare und Ernst fc ^rsuftnrt e. ». ^kvwetnemarrwericvt rem ib. oepi. tiuigetneben ivaren 1978 Lchweine. 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Roever ist hier um 6^36 Ubr glatt gelandet Den schnellsten firlug txm Ulm nach TVrirb- richöhafen hat Ieannin Lurückgelegt, der nur 57 Minuten brauchte, i) irt b fuhr 1 Stunde 4 Mm, Bollmtzller 1 Et. 26 Min, Lindpatntn-er 1 <5t. 40 Min. und Roever, der offenbar ebenso wie Iea n»in bessere Wtndverbältntsfe balle, 1 St 26 Min Mit dem Konigspaar war auch (Mroi Zep peltn nebst dem «rasen und der Gräfin Branden st ei n-Zcvveltn ow der durch die Lörugrstandarie beneid) na en Stelle des Flug- gddTUXto anwesend Friedrichs Hafen, 13. Sept. Ter König und die föligin liehen ,'tch auf dem Flugplatz des ZevpaingeiSndeS die vier Flieger mach ihrer Landung vorstelle,t Der König sprach besonder» tzirtb und Bollmöller alS Landsleuten fernen Glückwunsch au» und dankte Dollmöller nriter dafür, daß a durch fernen prächtigen, länger al» eine halbe Etundc dauernden EchauUuq über Friedrichshafen und dem Bodensee ihn zu einem brfonbemt „Schwabenflug" gestaltet habe Tarauf de- stchttgte ba» Römgspaar die Flugzeuge —Lindvaintner Hane vor seiner Rotlandang bereits das Ziel pa[fiert und wurde erst »ährend der vor geschriebenen Ehrenrunde wieder von seinem Schicksal des Benzummugcis ereilt if O tio Hauptgcw.: 2 Einspänner, 7 Werbe u. Fohlen, Fahrräder, Nähmaschinen, Uhren, silberne Gegenstände ufw. Ziehung ganz bestimmt am 21. September. Generahertrieli: Richard Bochacker Xeaee Blae 11. Dalelbst 11 Sole für ML 10.-, so lange Borrat Für kiste u. Porto 26 Big, mehr. Zwiebelkachen jeden Montag, Mittwoch u. 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Von den Schuldverschreibungen der Stadt Grünberg wurden am Heutigen durch Auslosung zur Rückzahlung Ende Obftverfteigerung. Dienstag, den 19. l. Mts., von mittags 1 Uhr an, soll das hiesige Gemeinde-Obst — Zwetschen und Aepfel — Bon dem Anlehen in 1888 1 Stück Lit. C Nr. 2 ä 1000 Bon dem Anlehen in 1896 2 Stück Lit. B Nr. 16 und 19 ä 500 JL 2 Stück Lit. D Nr. 63 und 64 ä 100 „ Visitkarten bill. Preisen Brührsche Universitäts-Druckerei. PeWbuni, non WaWcitllnMbeite«. Für die Wasserversorgung Stockbausen, Kreis Lauterbach, sollen nachstehende Arbeiten und Lieferungen durch schriftliches Angebot vergeben werden: Los I. Hochbehälter (125 cbm Inhalt), Los II. Robrgräben und Robrlieserung 6400 m. «Guh- oder Schmiedeeisenröhren werden nicht ge- Einsatz-Hemden 2.75,2.60,2.50,1.95,1.50, Nnrmal-Hemden extra schwer Mk. 1.72, Makko-Hemden Post. all. Art Mk.1.72, Enorme Preisermässigung. GelepWs- taltas 14 Bahnhofstr. 14 Ecke Tiefenweg. Obstversteigeruirg. An den Krcisstraßen des Kreises Gießen soll das auS meist besieren Tafeläpfeln bestehende Obst wie folgt versteigert werden: F „ 6 und 25 ä 200 Wichslederne Mädchen-Stiefel, 30/35 Mk. 1.75 Wichslederne Knaben-Stiefel, 30/35. Mk. 3.50 Damen-Stiefel.....Mk. 4.50 Herren-Stiefel......Mk. 5.50 Damen-Halbschuhe.....Mk. 2.50 Wichslederne Damen-Zngstiefel . . Mk. 0.95 Hervorragender Gelegenheitskauf Trotz der sehr billigen Preise Rabattmarken. Trotz der sehr billigen Preise Rabattmarken. Alleinverkauf der Marken „Hassia“, „Dr. Diehl“ und „Salvator“ alle Grötzen Herren-Sncken ST 10 Pfg. 65, 55, 48, 33, Krawatten 15 Kragenroei6 * '°L 13 Strample MM"« Stüben «(9.76,55,45, «I Kinder-Söckchen 22 Onlerlaillen 95 Reste Schürzenstoffe, Kleider stosse, Seidenstoffe, An zugstoffe enorm billig. FtttiseSGrzeiiKLr alle Größen v. 28 Pfg. an Gelegenheitskaulhaus 14 Bahnhofstr. 14 k 07327 . Billiges Herbst-Angebot weit unter Preis tfassi a 3 Ord.-Nr. 1 Benennung der Straßenstrecken Zeit der Versteigerung Ungef.Menge in Ztr. Zusammenkunft und sonstige Bemerkungen 1 Gießen—Rodheim 18. Sept. vorm. 8 Uhr 120 An Baum Nr. 1 2 Beuern—Allertshausen • „ 9*A „ 4 OrtSausgang Beuern (Birnen) | 3 Beuern—Allertshausen r - 11,, 9 Nächst dem Ort Allertshausen 1 4 Beuern—Climbach ii nachm. 1 , 4 Nächst dem Ort Climbach 5 Hof-Albach—Steinbach V vorm. 9 , 7 Nächst dem Ort Steinbach 6 Lieh—Albach u n 9 6 Abzweig nach Albach 7 Steinbach—Albach » u 10 , 12 Nächst dem Ort Albach 8 Gießen—Steinbach II u 10 Va b 65 Nächst dem Ort Steinbach 9 Kleinlinden—Dutenhofen 19. Sept. B 9 60 An Baum Nr. 1 10 Kleinlinden—Lützellinden n 9 10 , 8 An Baum Nr. 1 11 Kleinlinden—Großenlinden u , 11 9 10 An Baum Nr. 1 12 Großenlinden—Lang-GönS n nachm. 1 „ 14 An Baum Nr. 1 13 Reiskirchen—Hattenrod 9 vorm. 9 , 44 An Baum Nr. 1 (meistens Birnen) An Baum Nr. 1 14 Reiskirchen—Lindenstruth • - 11 „ 11 15 Lindenstruth—Grünberg 9 nachm. 1 „ | 94 An Baum Nr. 1 16 Lindenstruth—Grünberg Grünberg—Beltershain - 9 , 3 , vorm. 9 , 51 Am WaldauSg. nächst Grünbg. 1 Nächst Grünberg 17 Beltershain—Geilshausen lf . 10>/3 . 37 Nächst Beltershain 18 Geilshausen—-Kesselbach 9 na(6m.l21/2l, 100 Nächst Geilshausen 19 Kesselbach—Londorf 9 , 2 „ 4 Nächst Kcsselbach 20 Londorf—Nordeck lf , 21/, „ 24 Nächst Londorf 21 Kirchberg—Sichertshausen 20. Sept. vorm. 9 24 Nächst Kirchberg 22 Odenhausen—Staufenberg 0 r IOV2 9 4 Am Ueberg. der Staatsstraße | 23 Ruttershausen—Odenhausen H ,11V« Nächst Ruttershausen 24 Gießen—Leihgestern II , 8-/, , 50 Am Kreismagazin 25 Leihgestern—Lang-Göns 9 , 10 , 17 Nächst Leihgestern 26 Lich—Steinbach bis Wald 9 , 91/« , 19 An der Turnhalle Lich 27 Lich—Colnhausen II , IOV2 ° 24 Am Stadtausgang Lich 28 Grün berg—Röthges r , »v« - 95 Am StadtauSgang Grünberg 1 29 Grünberg—Mücke lf na<6m.l2I/3 u 50 An der unteren Ziegelsteige 30 Wieseck—Trohe 21. Sept. vorm. 9 , 50 (zum Teil Birnen) Am OrtsauSgang Wieseck 31 Wieseck—Altenbuseck ,/ . 10*/2 , 24 Im Anschluß an die voraus- 32 Altenbuseck—Daubringen u nachm. 1 , 16 gehende Versteigerung Am OrtsauSgang Altenbuseck 33 Nieder-Bessingen—Münster— Wetterfeld 9 vorm. 91/z, 48 Am OrtSauSg. Nied.-Besfingen Hierdurch gestatte ich mir die ergebene Mitteilung zu machen, dass ich am hiesigen Platze Seltersweg 61 gegenüber Hotel Prinz Carl ein 8, Könlilürcngeschäil eröffnet habe. Neben einer reichen Auswahl feiner und feinster Konfitüren, Schokoladen und Kakaos von den Firmen: Hildebrand, Sarotti, Felsche, Gala Peter, Kohler, Suchard, Cailler, Rod. Lindt fils, A. & W. Lindt, Heller (Wien) etc. führ© ich auch sämtliche in die Branche schlagende Artikel, wie Tee (Messmer, Lipton), Biskuits, kandierte Früchte, Bonbonnieren, Attrappen, Knallbonbons etc. Verkaufsstelle und Versand der allgemein beliebten und bevorzugten gerösteten Kaffees von Max Richter, Leipzig, Königl. Sächsischer Hoflieferant, stets frisch zu Origmalpreisen von 140 bis 200 Pfg. per V3 Kilo. Indem ich höflichst um gefl. Besuch bitte, zeichne 07466 hochachtungsvoll Hugo Seherff Zuichneide - hehranitalt Kaiser-Allee 14 a. 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Perlag uE Ädteße ^ (li Allzeit . 6iit Ikinltm As zm",' tümer 8d)tolT N'S Wnther regst slarb und nn ccloscb, gelang von sclnvarzb hciusen zur den durch Pc Günther von 1852 geboren, 1890 in Rudc Prinzessin voi falls linderlc Lchivarzburg ■ >iaus Mecklen L schönen I berechtigt tväi I verzog Adolf I ivitroetc Groß I Günther ist. Aber es j I 1896 hotte Fr I Einverständm Petter, den P bückg er!lär folge nicht i Hansen echte bürg nenne Prinzen zr seines morg der Dynast! äevercnburl Reiche beiitj gab, vollkom Pch § derW/e/c // idmqbu rg» im Saiire 18c von Anhalt t ist es aber i eine Gräfin1 dern gesegne mit der zur maunsdorf Lheim, Prin Titel einer'] mahl, dem F 2izzo, die da berg erhieltet I Zen Hans vo lgeb. 1860) f| r halt vermählt uuch ein Lohn 18/gangeil, so . ^chwarzburg , Sind so d lojinb es die ^mivarzburo-» -anb Jeme eiqC M einen ;j* jedoch ,,rNbieb(