Ph rdieb 'N r liessen. -H Ille! Babnbofittaiic; taten Male UM • 1 Stunbc. sen WelMagrr cm* JAVk L gegen IipMipp« gegen jgyohsiere dem Baar, Jevol das Bede °ri’ T\ Zimmerifu^ei ZSeieMaik D°- ,o Oktober 'M $3‘ T1?" jeden Montag t SLwä*»*1* willkommen- "AS- 'L-KS gc6ouf,ldl@«tl6c' »»Kk sti* K»k Ein zlbcttds 7 jjlciite11 5'0)611«# °GA gnbc n(lw 161. Jahrgang Zweiter Blatt Nr. 24? Die Anfragen im Reichstage. Erscheint »glich mit Ausnahme des Sonntags. Die „Gießener FamilienblSNer" werden dem .Anzeiger^ viermal wöchentlich beigelegt, das ^Krtlsblatt für den Krell Gießen" zweimal wöchentlich. Die .Landwirtschaftlichen Seit- fragen" erscheinen monatlich zweimal. Redaktion. Expedition und Druckerei: Schul- straße 7. Expedition und Verlag: eO 5L Redaktion: 12. rel..Adr^AnzeigerDießen. Freitag, 20. Oktober 19U Rotationsdruck und Verlag der vrübNche» UntversitätS - Buch- und Sleindruckerei. 9t Lange, Dießen. Gießener Anzeiger General-Anzeiger für Gberhesten gen in den Arbeitsräumen. 6. Weißbinder, Maler und Radierer auf Grund der bundesratlichcn Bestimmungen vom 27. Juni 190a, des § 107 der Gewerbeordnung und der Bckauntmacyung vom 1. Januar 1910, belr. die Beschäftigung von jugcnblidn-n Arbeitern in geivcrblid)en Betrieben mit mehr als 10 Wrbcihr. 7. Verkaufsstellen, in denen Margarine, Margarinekäse oder Slumt* speiscsett gewerbsmäßig hergestcltt oder verkauft tvird, auf Grund des Gesetzes vom 15. Juni 1897. 8. Mineralwassersabrikale aus Grund der Polizeioerordnung vom 22. Juli 1885. 9. Warenhäuser in Bezug gestellter Bedingungen. 10. Baugruben aus Grund des § 367, 12 des R.Str.G.B. und Art. 284 des Po- lizeistrasgesetzes 11. Lumpenlager, nach dem Lokal-Reglement vom 8. Lktober 1884. 12. Die Stcinbrüche und Sandgruben in Bezug aus Lagerung von Sprengstoffen nad) der Bekanntmachung vom 30. August 1884 und 5. August 1904, sowie der Verordnung, den Verkehr mit Sprengstoffen betr. vom 21. Dezember 1893., 13. Die Warenhäuser und Verkaufsstellen in Bezug auf Lagerung und Herstellung von Zelluloidwaren. 14. Die Frucht- eishändler bezüglich Reinhaltung der Geräte und des Materials. 15. Die Steinbrüche und Steinhaucrcien auf Grund der Bekanntmachung vom 31. Mai 1909. 16. Die Fabriken und Handlungen, welche Essigessenz führen und in den Verkehr bringen, auf Grund der Verordnung betr. den Verkehr mit Essigsäure lauch Essigessenz) vom 14. Juni 1908. 17. Biographen und Kinematographen. 18. Ter 8-Uhr°Ladenschluß. 19. Die gewerbsmäßigen Güterhändler mit ländliä-en Grundstücken im Sinne des Gesetzes vom 28. Juni 1908. 20. Die Getreidemühlen, nach der Bekanntmachung vom 26. April 1899 und 15. November 1903 forme bezüglich der Polizeiverordnung vom 17. November 1902, die Verwendung von Blei. 21. Die hiesigen und auswärtigen Bäcker und Brothändler auf Gewicht des Brotes und Warnend* zeicheu auf Grund der Polizeiverordnung vom 27. Juni 1907. 22. Die Gast- und Schankwirtschaften bezüglich Beschäftigung des fremden Personals, Einhaltung und Eintrag der Ruhezeiten in das zu führende Buck), auf Grund der Verordnung vom 23. Januar 1902, sowie Führung von Weinbüchern aus Grund der Bundesratsbestimmungen zur Ausführung des Weingesetzes vom 9. Juli 1909, nach letzteren Bestimmungen auch die Ko- lonialwarengeschäste, welche Wein verkaufen. ** Gefangenaufseherbund. Die in Deutschland Wir lesen in der „WationaUib. Korresp.": „Tie Erklärung des Herrn Reichskanzlers, datz er die Marokko- Jntervetlatiouen zwar beaiuworten wolle, aber sich den Zeitpunkt dafür Vorbehalten müsse, hat trotz des Zusatzes, daß der Reichstag nicht vor dieser Besprechung der auswärtigen Politik auseiiiandergeheu solle, in der uatioualliberalen Reichstagsfraktion wenig Befriedigung hervorgerufen. .Mau ist der Meinung, daß es nicht der Situation entfpreche, die Behandlung j < Idicscr wichtigsten und brennenden «trage der Gegenwart hinter Union brau er er bifichngen. . ijinbai Einladungen c polttlfmc Lagessevari. andere Beratungen zurückzustellen Tie Geschäftsordnung geftattet Igehen noch. WluHer Caaan I in dem Falle, daß der Herr Reichskanzler eine Beantwortung I ** S t a d t t h e a t c r. Am nadffien ^onntag finden hnmit hnf. hrr girnieft aeaen den Graien der Interpellationen nicht ablehnt, sondern nur den Tag für zwei Vorstellungen bei kleinen Preisen statt, am Nachmittag Nicht genug damtt^atz der l-rozetz gegen d^n Graf n [).Iiau.fd.lcbL Icibcr nicht, eine Befprechung zu beantragen. fvirb gegeben der übermütige Schwank „E i n t o l l c r E t n ■ Metternich, solange er wahrte, eine ganze Reche ton ®iber Tic|-e bur(j) bic bxstchcnden Verhällmfie geichanene Lage und der . “ tipon bcu Verfassetu der beliebten „Pension Schot- 7AtncLiniN, i**-’»- \ ' I 4.t€ie outo) ote Deiuociivtn vctyuuiun«; ynu/uncHv ^uU<. «..v y I f a l l", von den Verfassern der beliebten „Pension Schol- ivärtigkeiten an den Tag brachte, d»e mit der Oibenntchen Vunsd) der nationalliberalen ^raliwm eine^nationale «vrage von j „ Abend das Wildenbruchsche Schauipicl „Die Sß® 3~äJä“ä BMÄS»SSpÄÄf föii'ttX..tt.« K» ™ LtaSt Mttd Land. diese dabei der Meinung, die Hauptleitung müsse am _t Pflanzgarten vorbeigeführr werden. Nachdem nun fest- Gießen, 20. Oktober 191L gestellt war, daß die Leitung einen anderen Weg nehmen ** Ortsgewerbeverein. Der Lrtsgcwerbeverein und die Zuleitung direkt von der Quelle — etwa 800 Meter wßrd am kommenden Tienstag nachmittag Die neuen weit — angelegt werden müsse, entstanden, weil die da- Schlachthausanlagen und daran anschließend, die «durch entstehenden Kosten etwa 2400 W.k. betragen, Diffe-. mu tltHl^**** --- u f I Uli I UJ utl IIIUIU * V*-* v ....... ' *.............. Verhandlung herzlich wenig zu tun hatten, wird jept aud), L-old)Cr Tragweite nicht als Parteisache behandelt tu sehen, be, fPrrfie" - ' - reibt die „Köln. Ztg.", noch nachträglich allerlei Staub stimmte die Fraktion, von a u g e n b l t ck l t ch e n weiteren Schritten i ud c n.u t aj t . -chmutz ausgerührt, der mit den Betrügereien des zur Beschleunigung der Aussprache über Marokw abz u, eh en.. I eni|tciiuno weiteren /«rnfpn nrir nicht mehr rufammenbünat I Sie ist aber entschlossen, dem Haufe Gelegenheit zu bii I liebtheit, ist durchwi„ das Geschick letzt auch den ttestinnigen Abgeordneten durchaus notwendigen Tebatte über die auswärtige Politik besonders unserer neuen Naiven Frl. Frieda de Brunn in erffi ber L $wierk mich nicht di? winzigste zu schaffen, falls die Regierung mcht vorzteht, ihrerfetts dte,e der Titelrolle Gelegenheit ju emer Talentprobe 'Wolle flcimclt bat Ihm wirft Frau Wolf Wertheim in offenen I Debatte baldigst herbeizuführen. I Gewerbliche RevifloNen 1 9 11. In den ..»o- Brieim vor taft er dot langen Jahren im Warenhause Tie fortschrittliche Anfrage über den ^tand imtcn Juli, August und September wurden tu Gießen revidiert: lieb ft üble ausgeführt habe. Und weil es sich um einen ber auswärtigen Politik lautet wörtlich: 1. Verschiedene Petroleumlager auf Grund der Verordnung vom liberalen Politiker handelt, geht die Anklage in einer gewissen Ist der Herr Reichskanzler in der Lage,,Auskunft zu geben 20. Mai 1903 und den gestellten Bedinguitaen. 2. Benziii- uni Presse natürlich flugs um. Tie Freisinnige Zeitung hat ,ich über die Stellung der Reichsregierung zu den lchwebenden i n t e r- Penzollager nach der Verordnung vom -0. Mal 1903 und den ge- als berufene Sprecherin auch schon dazu geäußert und festacstcllt, n a t i o n a 1 e n § r a g c n, insbefondere über bie prinzipielle Ver stellten Bedingungen. 3. Die Feldziegeleien m Bezug auf Urbar Herr Müller allerdings unter d.m Einiluß einer Nerven ftänbiguna, die den gegenwärtigen Verhandlungen jroiidnit I lebigung der vorgefundenen Anstande. 4. Borstenzurichlcroten, franfbeit und übermäßigen Morphiumgenusses einen wertlosen Deutschland und Frankreich von den bevollmächtigten 1 Bürsten- und Pmfelmachereien auf Gruud der Bekanntmachung Gegenstand im Warenl-ause entwendet, daß er sich aber, als Vertretern zu Grunde gelegt ist ? . ., vom 20. Oktober 1902. o. Weißgerbereien m dez^g au -.a- dieOSacbe ruchbar wurde — silbftoerslandlich unter dem Drud. Tie fortschrittliche Volkspartei des Reichs-1 gcrung der oantabfalle tm Freien und den gestellten Bcdiuyun- dcr Fraktion — zum Verzicht auf sein Mandat bereit tags hat folgende Anfrage eingebracht: \ —------- * u„h «rklärt habe. Ter Meptomane 'Müller^Sagan hat al,o aurgebvrt, Welche Maßregeln gedenkt der Herr Reid)Skanzler gegenüber I liberaler Parlamentarier zu sein und eine politische Flöte zu her Teuerung der Lebensrnittel und den Folgen des I ,vielen. Damit hätte sich Fran Wertheim, hätte fid) auch die Futtermangels ,u treffen? Ist er bereit, auf eine wenig- Oejsentlichkeit beruhigen können; sie hatten Nicht Die erledigte )ten5 äCitrociligc Aufhebung der Fu 11er m 111 e l z o l le, Sache aufwärmen sollen. Herrn Eller wird niemand unter jo)oic auf bie Aenderimg des Shsterns der Elnfuhrsd-elue hiu- jeinen Schild nehmen: aber ist ein Bankhaus faul, wenn einer I zumirken ? seiner Kassierer umerschläat, verschlägt es etwc^ für die Ärrche, I '2)a£' Zentrum hat folgende Anfrage eingebracht: wenn einer ihrer Priester Verfehlungen begeht? jter tfall .uiullcr-1 Welche Maßnahmen gedenkt der Herr Reichskanzler zu erd 'Sagau ist nichts als eine /.Bermilchte Mchrtcht ; und DajuIgreifcn, Um die großen Schäden, welck;e aus der Ataul- und eine recht altbackene und überflüssige." htlaucnfeudjc der Allgemeinheit, besonders der Landwirt- * I schäft und dem Gewerbestand entstehen, zu mildern? Graf PosadowSky über das Zeugnisverweigerungsrecht Auch die Fortschrittliche Voltspartci hat eine Anfrage der ReichStaasabgeordneken. wegen der Maul- und rUauenseuche etngebracht: ® Ä v . I Ist dem Herrn Reichskanzler bekannt, daß bie bisherigen In der heute erschienenen Sondernummer^oer,,,-^Upr Bestimmungen über die Bekämpfung der Maul- scheu Juristenzeituna", die ausschließlich dem Schicksal ber unb Klauenseuche zum Teil zweckwidrig und daher er* Strafprozeßordnung gciuibmet ist, spricht sich u. a. Graf ^Iglos si„d, dagegen die Landwirtschaft und den Viehhandel aufS v Posadowskh der frühere Staatssekretär des Innern, schwerste belästigt und geschädigt haben? Beabsichtigt der Herr über das -leuanisverweigerunqsrecht der Reichstagsabge- Reichskanzler bei den einzelstaatlichen Regierungen auf eme sach-- ordneten wie folgt aus: I gemäße Aenderung dieser Befttmmungen hmzuwirken? Nach dem neuen § 47 a der SttPO. dürfen Mitglieder ge---------- “ . setzgebender Verfamnüungen sowohl über die Person, die ihnen VlC HCÜOlUtlOll llt bat ’Ä? füta ?tüäS“Än Ä S m" k Di- chm-iisch- R-gi-rung in P-lmg schw-bi in ^rg-n haben als aud) über die ihnen anvertrauteu Tatsadien die Aus tind Zweifeln. Zuerst verkündigte ihr Regierungsblatt, die kunft verweigern, cs sei denn, daß die Mitteilung den Tatbestand Regierungstruppen hatten am Donnerstag gefieat, aber ,-iucü Vorbiechens begründet oder ein Verbrechen zum Gegen- gleich darauf sieht sie sich genötigt, zu melden, die tele-, stand hat. graphische Verbindung mit Hankau sei völlig zerstört. Ein Art. 31 der ReichSverf. bestimmt: deutsches Kabeltelegramm aus Schanghai bietet auch nur „Kein Mitglied des Reichstags darf zu 'r^ein“f 3eii einen lückenhaften Bericht: Danach war der Kampf um wegen seiner Abstimmung oder wegen der rn Ausübung >cmes ltodi immer unentschieden und die Geschosse hätten £Sr“U^^nb8et8® *mmlU^’ut^“cta£n9 IV Diese Immunität der Reichstagsabgeordneten wurde durch I bleiben, gls sich in den Kampf einzumischen, wenn auch 8 11 des RLtrGB. für alle Mitglieder einer gesetzgebenden Ver- das internationale Konzert noch nicht einig darüber ist, ammlung dahin erweitert: ob die Revolution über die Mandschu triumphieren soll „daß fein i>(bgcortmeter eines zum Reiche gehörigen Staates ofc)er nicht. „ ... außerhalb der Versammlung, zu welcher er gehört, wegen feiner Peking, 19. Oft. Das amtliche Regierungsblatt kün-1 beft ebenden' Ge f an aen au'fs ebn-Vereine h oben sich nu nm eh r tefÄÄ’Ä fÄ®S? 9 bigtean, daß die A ufständischen be?H an k a u gestern Len » ^Tüse Immunität der Mgeorduewn bezieht sich auf ihre nach einem Gefecht, das den gaHen >vag über gedauert beutscher Gefangenaufseher und Gefangenaufseherinnen" Aeußerungen im Plenum, in Abteilungen und Kommisfionen I hatte, geschlagen worden sind. Fünf mit Truppen aus führt und seinen Sitz in Hannover hat, wo er am 9. und der gesetzgebenden Versammlungen, nicht aber auf ihre Tätigkeit dem Sterben besetzte Eif enbahnzuge sind in Hanlau em* 10. b. $•. gegrünbet hnirbe. An diesen Tagen waren die außerhalb derselben, also nicht auf Wahlversammlungen, Rechen- getroffen. Vertreter der bestehenden Vereine Deutschlands in Hannover schaftsberichte ober bloß gesprächsweise Mitteilungen. Kaiserliche Edikte befehlen, daß die Anführer der versammelt, auch Hessen hatte seinen Vertreter hingesandt. Ta nach dem Beschluß der Konimifsion m Zukunft g anz ^Eändischen st r en g b e st r a f t werden sollen, fordern die ^^^eitig touri>e eine Bundes-Sterbekasse errichtet und allgemein alle Mitteilungen LErfonen uno ^.at- Mißleiteten und diejenigen, die sich dem Aufstande nur ge- alljälirlich soll unter den Mitgliedern eine Lotterie veran- SmuMüib "unter ImmunttL i-llcE liegt S^^ttgen. -mEchloff-n h-tb-n, auf zur Botmäßigkeit zuru-i. stultet werden, deren Reinertrag in bie Sterbetaffe fließt; hierin eine sehr Äntliche^ Erweiterung ihrer Rechtsstellung. zukehren und warnen die Bevölkerung nne die Soldateni, auch wirb eine Bundes-Zeitung herausgegeben, die halb* Tie Tätigkeit der gesetzgebenden Versammlungen hat sich im an dem Aufstande teilzunehmen. Alle See- und monatlich erscheint. Bei den Behörden soll angeregt werden. Lause der Zeit zu einer Aufsicht über die Staatsverwaltung Landstreitkräfte im Y an g t, e g ebie t werden Schulen errichtet werden, in denen die Gesangenaufseher auch in den unwesentlichsten sachlichen und persönlichen Verhält- >Au ans hi kai unterstellt. Tie Auflösung der alten ÜOT £em Eintritt |n den Dienst ausgebildet werben sollen, nisfen herausaebildet unb trägt in manchen Staaten bereits bad f'ogenannten Truppen des grünen Banners tourbfc einst-1 dies ein Verlangen, dem stattgegeben werden müßte, Wesen einer Mitregierung und damit einer weientlichen Beichran- Zeilen aufgehoben. denn der StrafvoNzug üt heute ganz anders geworden, wie kung der vollstreckenden Gewalt durch den leinen Faktor der Ge- Peking, 19. Oft. Wie amtlich mitgeteilt wird, be* ^ Vür Jahrzehnten war. Der Gefangenaufseher ist nicht " Mi ^aa>ieS‘1 b“?%riamte 8^“ “nb fCTt gestern abend sechs Uhr mit hankau keine mehr der Kerkermeister und Wärter, der früher nur mit sthsn des St^tsbürg^ VWgwrdneten. weiche bie Auincki telegraphische Verbrndung mehr. u.te Urfachc groben und barschen Worten mit den Gefangenen umging, über die gesamtt Staatsverwaltung beanspruchen, können danach ist unbekannt. Es gehen die wildesten Gerüchte um. während jetzt verlangt wird, mit den Gefangenen freundlich jede Mittellung, bie ihnen gemacht wird, als eine solche be- S ch an g h a i, 19. Oft. Lie Aufständischen haben ^d^bhen, aus der andern Seite aber auch ein energisches, trachten, die in ihr Berufsgebiet fällt, ganz gleich, ob ihnen diese Kiu ki an g besetzt. Ter Kampf der Rebellen nut 5eftimmte» Auftreten erforderlich ist, aus diesem Grunde Mitteilung innerhalb oder außerhalb der gesetzgebenden Versamm- den Regierungstruppen um den Bahnhof Hankau, ber ^äre es notwendig, junge Leute, die sich dem Ausseherdienst hing, von anderen Abgeordneten oder von irgendwelchen britten am Oktober begann, ist bis jetzt unentschieb en widmen wollen, vorher etwa 3 Monate in einer Schule Personen gemacht ist. o geblieben. Während des Gefechts schlugen die Ge- oorzubereiten und dann erst in den praktischen Dienst aus- Geistlichen i" dte deutsch e f)l i e b c r t a j (u n 3 ein. zunehmeu. Sehr oft wird der Ausseher noch Wärter ge, 5UT Ermordung der Arsten Trubetzkoi. Än^a[f'd‘ifle;n^33=Ä rL"dte Bezet^nung die ihnen von den beteiligten selbst über ihre eigene Person oder I Dem Drama von Nowotscherkask, über das wir berichtet I Wärter statt Aufseher bringen, sollen durch Zuschrift daraus über Personen ihres Familienkreises mitgeteilf roerben, unb berat ,Qben ^n keine politischen Motive zugrunde. Fürst Peter aufmerksam gemacht werden. unbefugte Mttteümig gemäß 8 300 StrlÄB. sogar unter Strafe! -^^hbttkoi ist von ber Hand seines eigenen Neffen gefallen. Landkreis Gießen. chm'geworden"^AtÄ?Unng' stb-r' Pc-stn-n un"atsnchcn'ntcht Der „Boss. Ztg." wird noch geschrneben: g. Hausen, 18. Llt. Der Gesangverein Ger. nur ösfenllich in Ausübung seines Berufes parlamentarisch zu ^.ie Ermordung des Fürsten -rrubetzkoi durch feinen mania, ber einige Jahre geruht hatte, würbe Samstag verwerten und dritten Personen, dlbgeorbneten ober Privatpersonen, Neffen Kristi ist anicheinenb^ber ischlutzakt einer in ihren ^bder ins Leben gerufen. Es meldeten fich 28 Mitglieder zugänglich zu machen, sondern auch die Auskunft über semen Einzelheiten iwch unbekanulen^^agobie, die, mit I unb in den ersten Tagen wird bie erste Singstunde ftatt- Hiutermann im Straf- und Zivilprozeß zu verweigern, wenn nichts zutun hat^rtttt ^ohn^de- ^"verneur. Äls Tirigent wurde 5)err Harnisch aus Steinberg die Mitteilungen und Behauptungen auch Die schwerste..per.fönliche von Dteskau ist em verhenMet« Mmm mch ererbe , ch- genommen. unb sachliche Schädiqunq bellen enthalten, auf den fie sich be» ft en Grundbeutzer in ^eifaraoien. ^ruoct>ioi wat vet > 0 zühen, fa selbst wenn sie als völlig grundlos nachgewiescn sind. Führer der matzgebenden, Zenlrumsgruppe Reichsrat Ärci5 Schotten. Welch weites Gebiet eröffnet sich da ber Befriebigung Po- x>n ber Kr^^^^dle ^ch fchn^rem und bluten I Schotten, 17. Oft. Nachdem im August infolge l irischen Hasses unb persönlicher Rachsucht^ TrKfm V^äi'ben^r Moswuer Semslwo' des großen Wassermangels der Stadtvorstand mit dem Tatsächlich wirb bannt eine Immunität des geheimen xenund ftanb r5Uifi Peter -trube&foi al- Irafibcnt btr Vertreter der Forstbehörde im fiskalischen Oberwald nach L »ÄÄ 'LL' in aÄbi6=m Maß? zum Zeugnis ver p f l ich t t in ZiZinft'hängt die Preis- Unvergessen bleibt sein Eintreten für die Semstwo._ gegm die gefunden halte, wurde, nachdem die Schursungsarbeiten K ihkes Vertrauensmannes von ihrem Ermef sen ab; da- Schikanen und Vergewaltigungen,, mit denen namentlich Plehwe beendet waren und von der Stadtverwaltung auf rafche mit wird aber das „Verttauensverhältnis" nur zu leicht den Schein diese Selbstverwaltungsorgane verfolgte, vand m vanbm it d.m Ausführung der Zuleitung gedrängt wurde, vom Staate des „Berttauenbruches" annehmen unb beshalb wahrscheinlich zum Semstwomann Schipow wirkte er durch Vermehrung bet umulen bie Anlage der Wasserleitung ohne vor- Schaden des Rechtsschutzes des Beschuldigten das Zeugnis stets und Leiehallen mc bie Hebung b«.r BÜbung unter dem ölte, h^x^bn Vertragsabschluß gestaltet. Bei den Ver- verweigert werben. Gleichwie SchiAw uno üurst «auvui,berHandlungen wurde vom Staate zur Bedingung gestellt, ------WnÄ'“ÄÄtrÄÄ qU di° Stadt auf ihre.-ine Zweigle,tun^ nach Sanierung Rußlaiws zu bezeichnen. dem Pflanzgarten im strikt Waldbruch legte, was von iL . - ■■■ i - - den Vertretern der Stadt zugeiagt wurde: jedoch waren Reichsanwalts hirrauszugehen. . 23-25 55-59 60,50-52.0) 64.00—66.00 64.00—66.00 gemeinde. /5Kw 4?\ hv19Al preiswert und gebrauchsfertig sind: \ | K- — FRAN MFU RT- MAI N । j| Feinste Mayonnaise Anchovy-faste&Sardellen-Butter Millkommen ;um Teetisch, Frühstück etc. Rlleinlge Fabrikanten: A. L. MOHR G. m. b. H,, BAH REN FELD. TÜRKjPABSTs 76-78 68-70 36—37 29-30 Ml. 93-103 85—93 75-83 Mk. 56-62 50—55 44-49 Johannessaal. Uhr: Versammlung des 8 Uhr: Bibelstunde Piarrer Ausfeld. 65.00-66.00 62.00—64.00 Montag, den 23. Oktober, abends 8 Frauenverems der Johannesgemeinde. Aüttwoch, den 25. Oktober, abends Märkte. ~ Lauterbach, 19. Okt. Der gestrige H e r b st m a r k t (Vieh- und Krämern,arkt), mit dem auch zugleich das hiesige Kirchweihiest verbunden ist, brachte infolge des durch die Maul- und Klauenseuche Kälber. Feinste Mastkälber ......... Mittlere 'Dl alt- und beste Saugkälber . . . . Geringere Mast- und gute Saugkälber . • . Scha ie. Weidcmastschase: Mastlämmer und Masthammel Geringere Masthanunel und Schate . . . . Mäßig genährte Hammel und Schafe (Merz- Airchliche Nachrichten. Sonntag, den 22. Oktober, 19. nach Trinitatis. Gottesdienst. In der Stadtkirche. Vormittags 9*/2 Uhr: Professor D. S ch i an. Vormittags 11 Uhr: Militärgottesdienst. Psarrer Schwabe. Nachmittags 2 Uhr: Kinderkirche für die Markusgemeinde. Psarrer Schwabe. Abends 5 Uhr: Missionar Spa ich. Montag, den 23. Oktober, abends 8 Uhr: Vereinigung der konfirmierten weiblichen Jugend der Matthäusgemeinde. Donnerstag, den 26. Oktober, abends 8 Uhr, im Markussaal: Bibelstunde. (Ausgewählte Psalmen). Pfarrer Schwabe. 3n der Zohanneskirche. Vormittags 9'/r Uhr: Pfarrer A u s f e l d. Vormittags 11 Uhr: Kinderkirche für die Johannesgemeinde. Pfarrer A u s i e l d. Nachmittags 5 Uhr: Psarrajsistent Schorle in m e r. Festgottesdienst zur Feier des Stiftungsfestes des Ev. Arbeiter- Siegerin -Margarine, wie allerfeinste Molkereibutter in jeder Verwendungsart. Vereins. Abends 7*/, Uhr: Versammlung der konfirmierten weiblichen Jugend der Lukas gemeinde. Abends 8 Uhr: Bibelbesprechung im im Johannessaal. Heute, Freitag, den 20. Oktober nachmitlags 5*/2 Uhr: Versammlung der konfirmierten weiblichen Jugend derJohamies- Gingesandt. (Für Form und Inhalt aller unter Dieiei Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber kemerle, Verantwortung.) Gießen, 20. Okt. Mit Freuden liest man int' Gießener Anzeiger die Berichte aus Marburg bezüglich des Ka r t o f f el b e z u g-es durch die Stadt. In Gießen scheint man aus den Erhebungen nicht herauszukommen und bei der Stadtverwaltung nicht zu wissen, daß leben Tag Frost eintreten kann, der den Kartoffelversand erschwert, ja säst unmöglich machen kann. Ich möchte die Herren Stadträte freundlichst einladen, sich am nächsten Markttage einmal am Oswaldsgarten ehnzufrnden und zu beobachten, wenn Arbeiterfrauen und kleine Beamtenfrauen, die große Familien haben und die hauptsächlich auf Kartoffel angewiesen sind, enttäuscht abziehen, wenn sie von Bauern den Preis von 8 bis 9 Mark pro Malter hören. Es ist doch ein gewaltiger Unterschied, wenn, wie in Viarburg (siehe Gießener Anzeiger), gute Speise- kartofseln für 6,80 Mark abgegeben werden. Ich möchte die Herren Stadträte auffordern, die mit dem Versprechen in das Stadtparlament eingezogen sind, für die kleineren Leute zu sorgen, sich der Sache doch eingehend anzunehmen. Ich möchte mit meinem Vorschlag noch weiter gehen: Es ist bestimmt anzunehmen, daß nach der Herbstkalamität die Frühjahrskalamität noch wesentlich schlimmer wird. So wäre zu empfehlen, 10—20 Doppellvaggon in den geräumigen Schulkellereien zu lagern, wenn auch 10—20 Doppelwaggon für Gießen wenig bedeuten, so glaube ich doch, daß solcher Kartoffelvorrat auf die Frühjahrspreise einen wesentlichen Einfluß ausübt, welches ja gerade den kleinsten Leuten zugute kommt, die bzgl. Keller, oder auch, weil die Ausgaben im Herbst zu groß sind, nicht genügend Kartoffeln im Herbst einkellern können. Auch diesen Vorschlag möchte ich den Herren Stadträten mit dem großen sozialen Herzen zur Erwägung aufs wärmste empfehlen. Der neue Scckerprozetz. < Stettin, 19. Oktober. Nach einer eintägigen Pause wurden heute die Verhanmungen im Prozeß gegen den Rittergutsbesitzer Becker wegen Belewl- gung des Landrats Freiherrn v. Maltzahn wieder ausgenommen. Es wird weiter das Verhältnis des Angeklagten zu den Behörden erörtert. Der folgende Zeuge Regierungspraiident von Scheller erÜärt, das Disziplinarverfahren gegen den Angeklagten hatte den Zweck der Dienstentlassung. Der Zeuge Oekonomrerat R a ck o w geht auf die Verfehlungen des Landrats v. Osterroth ein. Als letzter Zeuge wird der Freund des Angeklagten, Rrtter- gutsbesitzer Mendorfs vernommen, der sich in längeren Auslassungen über die politischen Verhältnisse im Kreqe Grimmen äußert. Nach seiner Meinung seien politische Grunde für die Amtsenthebung Beckers maßgebend gewesen. Es nimmt dann Staatsanwaltschaftsrat Thiede das Wort zu seinem Plädoyer. Er betont einleitend, daß es sich hier um keinen politstchen Prozeß handele, zu dem er gestempelt werden sollte, wenn auch die Beleidigungen des Angeklagten aus dessen politischen Anichauungen entsprungen und aus ihnen zu verstehen sind. Der Staatsanwalt geht dann auf die von dem Angeklagten erhobenen Vorwürfe ein und meint, daß die Behörden jedesmal durchaus korrekt gehandelt hätten, wenn auch dem Angeklagten zuzugeben sei, daß er verschiedentlich in Wahrung berechtigter Jnterefien gehandelt und die von ihm behaupteten Tatsachen für wahr gehalten habe. Das genüge aber nicht, um nur auf eine Geldstrafe zu erkennen, die den Angeklagten gar nicht treffen würde. Der Staatsanwalt beantragt schließlich wegen fünf Fällen von Beleidigung aus den 88 185 und 186 StGB, eine Gesamtstrafe von fünf Monaten Gefängnis. Darauf wurden die Verhandlungen auf morgen vertagt. oohra -Margarine, ein Landbutter -Ersatz ohne gleichen. katholische Gemeinde. Gottesdienst. Samstag, den 2 1. Oktober 1911: Nachmittags um 5 Uhr und abends um 8 Uhr: Gelegenheit zur heil. Beicht. Sonntag, den 22. Okt., 20. Sonntag nach Pfingsten. Vormittags von 6'/2 Uhr an: Gelegenheit zur hl. Beicht. „ um 7 Uhr: Die erste heil. Messe. , um 8 Uhr: Austeilung der hl. Kommuniow „ um 9 Uhr: Hochamt mit Predigt. , um 11 Uhr: Heil. 'Messe mit Predigt. Nachmittags um 6 Uhr: Christenlehre; darauf Rosenkranz-Andacht mit Segen. Montag, Dienstag, Mittwoch, Donnerstag, Freitag und Samstag abend um 6'/, Uhr ist Rosenkranz-Andacht mit Segen. ausgefallenen Viebmarktes sehr schwachen Verkehr. Der Kramer- markt war von Händlern und Käufern schwach besucht und das onft sehr rege Treiben auf dem Marktplatz vermißte man gänzlich. In früheren Jahren war dieser Markt außer dem trn Frühjahre tatlfindenden Prämienmarkt einer der lebhaftesten, er hat aber in letzter Zeit, wie alle übrigen Märkte, an Verkehr sehr em- ^'tc. Frankfurt a.M. Di e h h of-M a rktb e ri cht vom 19. Okt. Auftrieb: 78 Rinder, darunter 15 Ochsen, 1 Bulle, 62 Kühe und Färsen, 1024 Kälber, 504 Schafe, 1806 Schweine. Tendenz: Rinder geräumt, Kälber gedrückt, Schafe lebhaft, beide ausverkaust, Schweine flau, Ueberstand. Preis für 100 Pfd. Lebend- Schlachtgewicht Palmato feinste Pflanzenbutter- Margarine, einzig haltbare Nussbutter rertaen mit ber Forstv^rwalrrvn^ nachdem die Stoftenfrage durch irre Stadt erledigt war, nun noch Bedenken über die vom Fiskus verlangte unbeschränkte Wasserentnahme. Man rief die Vermittlung des Kreis- lamts an und dadurch wurden noch verschiedene Zugestand- Trifte der Forstbehörde erreicht, so u. a., daß bei wasserarmer Zeit, und das ist, sobald durch Anordnung der zuständigen Behörde dem Wasserstatut entsprechend der Wasserverbrauch eingeschränkt wird, der Fiskus nur das Recht hat, an zwei Wochentagen je zwei Stunden Wasser der Leitung zu entnehmen. Nach den angestellten technischen Berechnungen können in dieser Zeit in der Woche nur fünf Kubikmeter Wasser für den Staat verwendet werden. Auch mit diesem Vertrag war ein Teil des Stadtvorstandes noch nicht einverstanden, es wurde eine Kontrollvorrichtung gefordert, damit eine Garantie vorhanden sei, daß der .Staat nicht mehr Wasser verbrauche. Gestern abend be- schckftigte sich auch eine Bürgerversammlung, die von 23 Burgern besucht war, mit der Frage. Es konnte dabei feftgestellt werden, daß unrichtige Tatsachen im Publikum verbreitet worden waren. Als nun in der heute vormittag in Gegenwart der Vertreter der Forstbehörde, des Kreisamts und der Kulturinspektion der Vertragsentwurf nochmals durchberaten und noch die Bestimmung darin auf genommen wurde, daß alle an der Leitung vor- hunehmenden Aenderungen der Zustimmung der Stadt bedürfen, fand der Vertrag mit acht gegen drei Stimmen Annahme. Es wurde unter anderen Klarstellungen auch von berufener Seite dargelegt, daß die geforderte Kontrolle der Wasserentnahme für den Pflanzgarten technisch zwar möglich, öfter sehr unzuverlässig sei. O Laubach, 19. Okt. Die hiesige Konzert- und Bortragsvereinigunig hat auch für diesen Winter ein auserlesenes Programm zusammengestellt. Die Ber- cmstaltungen beginnen am 29. Oktober mit einem Liederabend, zu dem Frau Werner Jensen aus Berlin gewonnen wurde, die Begleitung am Flügel hat Universitätsmusikdirektor Prof. Drautmann-Gießen übernommen. Aus einem Streichquartettabend der Kammermusikvereinigung Schmidt, Darmstadt besteht das zweite Konzert. Ein Liederabend, veranstaltet vom Kronbauerschen Männerquartett Gießen voraussichtlich am 3. März wird die Reihe der Konzerte beschließen. Zwischen den Konzerten werden sich wieder drei Vorträge einreihen. Pfarrer Schulte, Großenlinden wird einen solchen halten über das „Oberhessische Volkslied", ergänzt und erläutert durch Volksliedervorträge von zwei Samen. Die beiden anderen Vorträge haben die Universitätsprofessoren Dr. Strack und Dr. Körte, Gießen, durch Lichtbildervorträge unterstützt, über „Deutsche Arbeit in Kleinasien" und über „Einiges aus der Geschichte des Geldwesens" übernommen. Hessen-Nassau. sj Aus Kurbess en, 19. Sept. Der Regierungspräsident zu Kassel erlaßt eine Bezirks-Polizeiverord- nung gegen die Verunstaltung landschaftlicher hervorragender Gegenden außerhalb geschlossener Ortschaften durch Ausschreitungen der Reklame. Die grellfarbigen Blechtafeln an beiden Seiten der Eisenbahn, die sog. Blechpest, dürften deshalb in Kurheften bald verschwinden. Q Marburg, 19. Okt. Am nächsten Sonntag nachmittag findet im Rest. Briel hier eine Besprechung der ehemaligen Angehörigen des 81. Infanterieregiments „Kurfürst" wegen Beteiligung an der Hundertjahrfeier dieser in Marburg gegründeter: Truppe statt. Ein Ausschuß hier ansässiger ehemaliger Offiziere des Regiments bittet die Kameraden aus den Kreisen Marburg, Kirchhain und Ziegenhain um zahlreiches Erscheinen. fc. Wiesbaden, 19. Okt. In der oberen Adlerstraße fand die Frau eines Maurers, die als Stundenfrau beschäftigt ist, ihr ein Jahr altes Kind, als sie von der Arbeit zurückkain, tot vor. Das Kind war, als die Frau auf Arbeit ging, in einem Kinderwagen in der Wohnung Aurückgelassen worden. Als das Kind in der Abwesenheit Der Mutter erwachte, arbeitete es sich in dem Wagen in die Höhe und stürzte heraus. Es blieb mit dem linken Händchen hängen und in dieser Lage mit dem Kopf nach unten erstickte es. aKuNg. Der Stabtvorstand hatte, I und sich später angeblich dem Trünke ergab. Er geriri dMirch ' die Stadt erfebiat war" nun I in mawri^ Not und wandte sich an d-m emes fr^zosif^n Nachnchtenbureaus und machte den Versuch, die .vcetzer üy« „Kaiserin" und „Kronprinz", sowie Einzeichnungen m den Um- gebungsplan aus bem Festungsgürtel an Frankreich zu verraten, was ihm nicht gelungen ist. Da der Angeklagte teme Reue zeigte, sondern noch bedauerte, daß ihm der Plan nicht gelangen ei, sah sich der Gerichtshof genötigt, noch über den Antrag des Gerichtssaal. X Hanau, 19. Okt. Wegen fahrlässiger Tötung hatten sich der Bruchmeister Lorenz Englert von Rotbenbruch und der Direktor der Kahlgrund^Eisenbahn-Aktiengesellschaft Friedrich Sander von Schöllkrippen vor Gericht zu verantworten. In dem der Kahlgrund-Eifenbahn-Aktiengesellfchaft gehörigem Kalksteinbruche bei Eichenberg loar am 2. Juni d. Js. der verheiratete Steinbrucharbeiter Wendelin Schloth aus Eichenberg von herabstürzendem Gestein erschlagen worden. Die den gesetzlichen Vorschriften nicht entsprechende Art des Betriebes soll Schuld an dem Unglück fein. Am Tage des Unglücks ist an einem über- hängendem Felsblock gearbeitet worden, der dann plötzlich abstürzte. Der Staatsanwalt beantragte gegen iDirektor Sander vier Monate, gegen Bruchmeister Englert drei Monate Gefängnis. Das Urteil lautete gegen Englert auf 14 Tage Gefängnis, während Direktor Sander freigesprochen wurde, da nicht feststehe, daß er von dem gefahrdrohenden Steinüberhange unterrichtet gewesen fei. Leipzig, 19. Okt. Vor dem vereinigten zweiten und dritten Strafsenat des Reichsgerichts begann heute vormittag der Spionageprozeß gegen den früheren Feingoldschläger Georg 'K r e h e r-Sulzbach i. Bayern, der beschuldigt wird, versucht zu haben, an Agenten eines französifchen Nachrichtenbureaus Pläne der Metzer Festungswerke zu verraten. Es sind zehn Zeugen und Sachverständige erschienen. Die Oeffentlichkeit wurde ausge- schlossen. Der Angeklagte Kreher wurde wegen versuchten Verrates militärischer Geheimnisse zu sechs Jahren Zuchthaus Und zehn Jahren Ehrverlust und Zulässigkeit der Polizeiaufsicht verurterlt. In der Urteilsbegründuirg heißt es, daß der Angeklagte, der bis zum September 1910 Unteroffizier in Metz war, sich in der letzten Zeit seines Dienstes rieftad)en Tadel zuzog schale).......... • Schweine. Vollsieifchige Schweine von 80—100 k» Lebendgewicht........ Vollfielschige Schweine unter 80 kg Lebendgewicht Vollfieifchige Schweine von 100—120 kg Lebendgewicht Vollfieifchige Schweine von 120—150 kg 48,50—50.00 51.00-53.00 Lebendgewicht 51.00—53.00 fc. Wiesbaden, 19. Okt. Heu- und Str oh markt. Angefahren waren 16 Wagen mit Heu und Stroh. Alan notierte: Heu 9.50—11.OU Mk., Stroh (Richtstroh) 5.60—6.60 Mik. — Frachtmarkt. Hafer 18.60—20.00 Mk. Alles für 100 Kilo. Eine Ungehörigkeit, die aber auf der Bahnstrecke Gießen — Fulda in letzter Zeit anscheinend gang und gäbe ist, verdient öffentlich aufs Schärfste gerügt zu werden. Urplötzlich erscheint da nämlich während der Zug sich m voller Fahrt befindet aus einem Klosett! heraus ein Schaffner zur Revision der Fahrkarten in einem Frauenabteil. Daß dieses Verfahren geeignet ist, alleinreisenden Damen einen gehörigen Schrecken einztyagen, versteht sich wohl von selbst. Es genügt wohl die Bekanntgabe dieser Tatsache, um ine Eisenbahndirektion zur Mennigen Abstellung dieser Rücksichtslosigkeit und Ungehörigkeit zu veranlassen. X. Handel. •• Konkurse in Hessen. lieber den Nachlaß der Elisabethe geb. Euler, Witwe des Johannes Euler III. von Eppertshausen wurde am 27. September das Konkurs- veriahren eröffnet, da der Nachlaß überschuldet ist und der Vormund der minderjährigen Kinder der Johannes Euler III. Witwe, Peter Anton Euler von Eppertshausen, den Antrag auf Eröffnung gestellt hat. Bürgermeister Euler von Eppertshausen wurde zum Konkursverwalter ernannt. Konkursforderungen sind bis zum 20 Oktober bei dem Amtsgericht Dieburg anzumelden. — lieber das Vermögen des Aepselweiuproduzeuten Johann Philipp Klein III. zu 0 f f c n b a ch wurde am 19. September das Konkursverfahren eröffnet. Rechtsanwalt Henrich zu Offenbach wurde zum Konkursverwalter ernannt. Konkurssordermigen sind bis zum 28. Oktober bei dem Amtsgericht Offenbach anzumelden. — lieber den Nachlaß des verstorbenen Hans Fritz Max B o b r i ch in Budenheim wurde am 10. Okt. das Konkursverfahren eröffnet. Bureauvorsteher Page zu Mainz rourbe zum Konkursverwalter ernannt. Konkursiorderungen sind bis znrn 2. November bei dem Amtsgericht Mainz anzumelden. — lieber das Vermögen des Bäckers Peter Friedrich E o r v i n u s in L i n d h e i m wurde am 16. Oktober das Konkursverfahren eröffnet. Sparkasserechner Jakob Waqnerzu Altenstadt wurde zum Konkurs- vermalter ernannt. Könkurssorderungen sind bis zum 6. Nov. bei dem Amtsgericht Altenstadt anzumelden. TW3 X Ter Vorstand. 6459) erb. (hv17 io [0K732 Sltrdienvlnü. Lkch, am 20. Oktober 1911. 6457 TicÄitrcBr 0. 0S75?! cilernen will. 6439 H. Haniel, Löberstrage 19, 3 der konfirmierten weit. fnrt nm Main. Id’®/, ii ii n linde. n n 40 Pf. u Julius Schulze 08513 Anerkannt guter toriavlatz 4 v. Flasche Mk. 1.60. 16366 08734 slellig werden. sofort gesucht. anberaumt. (BM/, Läden etc. Stahl-Späne 250-Äramm-Paket 20 Pfg. Schrubber Stück 30 u. 50 Pfg Schade % füllgrabe Bahnhofstrasse 26 Telephon 186 a*/w Versand frei Haus Vev K a ti f c iinnf-(Gcfiidjc (Offciir Strllrn 3u vermieten 11 ctTdjicbcnca| >7" Tropfen KapI $trllru=OMudir WetMluW 36-3? 29-30 ca. 1300 m Geleise, 18 Kivvwagen, 2 Weichen. 3 Diebscheiben, — cu. and) geteilt — ankerst bill. abzng. Schnnl. Angeb. um. M. 1427 an Endlich Cnnard Conard la. Ersatzteile Parkettwachs, weiß u. gelb, 1I1 Dose 70 Pfg. V« Dose . 35 Pfg. Brillant - Fußboden - Cd Literkrug 65 Pfg. 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