Dienstag, 15. August 19U 161. Jahrgang Erstes Blatt GietzenerAnzeiger hin in Paris erwartet man bald Hebe r 1) it 11 b e r t gebrochen, l chmettert. Lojialdemokratto. glossiert im „Vorwärts" die Tüchern aus mit Steinen beworfen M a n n wurden verhaftet. Au Ut, Produkte des Feldbaus ;u Schleudervreiieu in die ".mbr internationaler Spekulanten geraten und >u j ü n d da i t e n Preisen an die Konsumenten komm«n «t|ad»rel«t monntli* 75 viertel- • jrlid) Mk. 2.90: dura, . ePosk L'lk.r.- oieriri- -rL mrSschl- Vestella. Salenpceii: lokal l&'Vu auswärts 20 Pienmq. djjdttbafievt: 91 Loeß. VerantwoNttch kür den pehldtben Teil August Doen tüt ,(tf utile- : ter der «Gebrüder Mannesmann sein sollen. Ter iierreichische Sonsul in Mogador habe bei einem rinflUB eichen Haih Schritte unternommen, damit Maßnahmen Vim Schutze von Tarudat getroffen würden. einem Schutzma n n die Kinnlade z >' r Eine Militärpatrouille wurde von den Die Fortsetzung der MaroNo Verhandlungen. Aus Berlin wird uns mitgeteilt, das- bie Perhandlungei zwischen Cambon uttb niderlen schon am Montag ihren Fortgang genommen haben. T i abzusc I ,wischen Teutschland und ^ranlreich werde unter den 9h sinn' fallen und sowohl dem Bund i ate wie dem Reichstage vorgelegt werben. Man nimmt an das; bei Vertrag dem Reichstage bereits bei feinem 3’1 sammenlritl am 10. Eftober, nach erfolgter Genehmiguim vorliegen wird Tav „Berliner Tageblatt" weiß mitzuteilen: Die neue Besprechung zwischen dem Staaisselretär v Miberlen Wächter und dem französischen Botschafter, welche nach brr vorgestrigen Note bet Agcncc Havas im Laufe der SBodu voraussichtlich stattsinden sollte, ist der 3u|'animcnfunft Dom Hainetag nachmittag rasch gesoigt. Herr Cambon hat am Montag nachmittag gegen 5 Uhr Herrn v Miberlen ^urt' ter einen Besuch abgeftattci Der Slaatssetretär und der Botschafter hatten eine halbstündige Unterredung. Diese neue Zujammculunft Miberlens und Cambon> erhält viel leicht eine gewisse Bedenliing durch den Umstand, daß in dem Augenblick, als sie stattsand, der Reichskanzler in Berlin weilte. Herr v Bcthmaiin Hollweg war Montag früh von »ohensinotv in Berlin ringetronen. (^egen Abend kehrte er nach Hohenfinow zurück; Herr v. .Miberlen begleitete bett Reichstanzler zum Bahnhof. Ter „Beniner Lolalanz.' ntelbel aus Paris Tie sranzösifche Regierung dürfte, falls sich bas Berliner Aus- wärtige Amt entschließt, bei Presse eine Mitteilung allgemeiner Natu r über den «Staub ber deutsch^sran- zösischen Marokkoverhanblungen zugeheu zu lassen, gleiche falls in einer Note, wahrscheinlich durch bie Agenee >?avas bas bisherige Ergebnis der Bemühungen des Botschafters politische Lagerscha«. Sine Neuwahl in Konstanz Utbetl ngen ? Wie wir schon melbeten, ist am Sonntag ber Reichs ingvabgcorbncte (Geheimer Finanzrat Fricbnch Hug gc ftorben. Hug vertrat den 1. badischen NeichStagswahlkrei-- seit 1890 und gehörte dem Zentrum an. Bei den letzten Wahlen siegte Hug mit 14327 Zentrumsstimmen gegen 8.596 nationalliberale und 2565 sozialistische Stimmen im ersten Wahlgange. Trotz dieses Vorsprunges von über 3000 Stimmen über seine gemeinsamen Gegner und trotzdem der Ureis zu 91 Prozent katholisch ist, kann das Zentrum ihn nicht als unbedingt sicheren Besitzstand ansprechen. Hug gehörte dem badischen Landtag von 1873 bis 1875 und bann wieder von 1885—1903 an. Dem Reichstag gehörte er feit dem Jahre 1890 an. Cr war auch Mitglied des Bundes ber Landwirte und verwaltete seit 1885 die Fonds, bie zur katholischen Stiflungsverwattung gehören. Tas Zentrum in Baden hat Hug viel zu bauten. Cr jpar ein .Menner bes Finanzwesens und hat feiner Partei un Landtag die besten Dienste geleistet Zn seinem Wahlkreis hat der Name Hug große politische Aiiziehnngskraft, so daß er immer wieder ber gegebene .Manbibat war. Es sieht übrigens dahin, ob so kurz vor den Neuwahlen auch in Monstanz noch eine Ersatzwahl borgenommen werden wird. Cambon Icnnzeichneu. Hier ine solche Veröffentlichung. Tie Haltung der Eduard Bernstein Nr. 190 Ter euer Anzel-et erscheint täglich, anbei - crnitagS. - Beilagen: crmal wixbe'.itk.i »er Dutzend Ml 1.- Mk. 1.30 Nene Forschungen über den „Mann mit der Eisernen Maske". Seitdem am 19. November 1703 in ber Bastille Bastille überführt, und dort starb ber nun bereits völlig geheimnisvoll gewordene llnbetannie am 19. November 1703; er wurde auf dem .Mirchhof von Saint-Paul bo graben. Wie weit diese Darstellung der geschichtlichen Wahrheit nahekommt, wagen wir nicht zu entscheiden; für sie spricht freilich, daß bereits ein alter Traktat in die von ihr eingeschlagene Richtung wies Aber wenn teilte per- sönlich verwandtsclwstlichcn Beziehungen Ludwigs XIV. zu dem befangenen bestanden, warum übte er bann bie Rücksicht, ihn so lange leben zu lassen, und warum zwang er ihn, zeitlebens bie Eiserne Maske zu tragen? SM 10 M. le Mil arbciterberocg-ing. Tie Au schreitungea in Liverpool. London, 11. Ang Tie Unruhen in Liverpool sind ohne Beispiel. Bei der Saint Gcorgshall kam es zu einer regelrechten Straßenfchlacht Tie Sch itzlc u l e wurden bei dem Bemühen, auf dem Platze vor der Saint Georgeshall eine Bahn durch die Menge zu brechen, mein fach zurückgetrieben. Viele von ihnen wurden venminbet. Tie Ausstandiaen b.haupteten ihre Stellung. Eine Stunde lang war die Polizei nicht in der Lage, den Platz zu räumen Ter Magistrat ließ chlieglich das A u s r n h r g e s e tz v e r lesen. Es wurde Militär aufgeboten, das schußbereit ausmarschierte und die Ausständigen in bie Nebenstraßen zurücktrieb, wo der .Mleinkrieg noch bis gegen Mitternacht dauerte Tie Hospitäler sind eifrig am Werk, den Verwundeten Hilfe zu gewähren. Nach der letzten Schätzung w u r den 250 Personeu, meist Sch u tz l en t e^v erletzk. Die Ausständigen versuchten, in bie Limestrect Station ein • zudringen und brachen die Tore nieder, wurden sedoch von den Polizeimannschaften, bie Verstärkung erhielten, fiurüdgetrieben Tie Firehousestation wurde für den Augenblick in ein Hospital verwandelt Zn ihrer Erbitterung bewarf die Menge Krankenwagen und Taxa- mctcrcabe, in denen fich Verwundete befanden, mit Steinen. Einem Polizeioffizier wurde ein Bein Liverpool, 14. Slug. Tie ^auptfa)mahrt9geicll- fchaften öertimbeten heute mittag bie A usjperru n g. Es werben 30000 Arbeiter davon betroffen. Ter Bürgermeister, Sir Thomas Hughes, nmrbc durch einen Stcinibiiri am Kopie verletzt. Tu- Ausständigen griffen hcutr nachmittag einen Vroimagcn an, plünderten und v c r w ü • stete n das Rathaus und das Polizeipräsidium. Soldaten zerstreuten die Shtrrührcr Zn B irkenhe ab babiiu sich 7oOO Hafenarbeiter dem Ausstand angeschlosien. Es kam zu einem .jufammeustoi; iioifdien den Ausständigen und der Polizei Zu Grimsby streiten die Arbeiter auf den nohlcnleichtern. Znfolgedefsen tonne t.inc. Schleppdampfer in See geben. Wenn nicht Die Wirren in perften. Teheran, 13 Aug Ter frühere Schah soll in Amol, etwa 8i» Meilen nördlich von Teheran, cingctroficn fein. 7(f Meilen östlich von der Hauptstadt hat ein M n in p i zwischen Regierungstruppen und Anhängern Mohammed Alis unter Refchid es Sultan ftoltgrfnnbcn. in welchem die Truppen siegten. Resch id cs S_u 11 n n ist gefallen Tie Einnahme Scmman- durch Streikräfte des früheren Schahs ist bisher unbcftäligt. Tic persische Regierung briidtc in Boa ni Wartung der Vorstetlungen, welche, die engüfdie Regierung bezüglich ber Berufung des Majors Stofe s erhob, ihr Erstaunen über die Haltung Englands ans, die sich durch keine Besinn mung des englijch ru fischen Abkommens rechtfertigen lasse Hand beiseite geschafft ivorden fei. Alle diese Amichten scheinen sept einer Darstellung des Zolles weichen zu müssen, die nach neu entdeckten offiziellen Zeugnissen, die aus bett Archiven des französischen Austvärtigen Stmtes stammen, Michael Monahan in der Zeitschrift „Papyrus' gün. Ta nach war ber geheimnisvolle Gefangene ein französischer Graf namens Mattioli. ber im Zähre 1640 in Bologna geboren wurde. Voll Ehr geiz und ruhelosem Temperament brachte er es bis zum Staatssekretär ber Herzöge von Mantua. Zn bereit Besitz befand sich damals eine kleine Festung. Casale, bie Lud wig XIV. zu erwerben wünschte .Marl IV. von Mantua befand sich gerade in Geldverlegenheit, und so wurde Mat tiolt nach Paris gesandt, um das Geschäft dort abzufchlieken. Nach feine,.' Rüctkehr aber verriet er den ganzen Handel an Spanien, Oesterreich und die bebeutenberen italienischen Staaten. So war Ludwig XIV. matt gesetzt, Casale blieb man titanisch, aber dem Grafen Statiioli vergas' ber französische König diesen Verrat nicht. Am 2. Mai 1679 wurde der Graf von ein paar Geistlichen über die französisch* Olren-c geiodt, dort überfallen und festgenommen und tu die Kerker des Schlosses Pignerol geworfen. Ludwig ordnete persönlich die Art seiner Bewachung an. Niemand sollte erfahren dürfen, was aus Mattioli, der von nun an unter dem Namen Lestang in den Gefangenenlisten aut geführt wurde, luerbe; niemand durfte in irgendwelchen Vertehr mit ihm treten. Zeitlebens mui »e cr eine Maske aus fchwarzem Samt tragen. Seine wei e-.cn Schiafate )inb bciauiu. Äon Saint Mars, dem öourcu.eur von Pignerol, wurde er erst nach der Znscl .Saint-Marguerite, bann, 1698, nach ber TI,S ‘Sfr Sleibtr *< vhinb50 8i$marcB>eringe TA 10 'Bfg. 3 Rollmops per Stück 6 $ifl. Pa. neue holl. Vollheringe 10 Stück 65 Bsg. würts kommen wollen und nch Daher amtrengen. Tie Zrauen aber wollen nur so viel Geld verdienen, ale sic gerade brauchen und Haden keinen Ehrgeiz für die Zukunft. Eine Frau nimmt eine Stellung nur an, um aiti Die beste Gelegensten anfzupasten, durch die sie i:c verlassen kann. Zhr V'anvtiuunld) ist Heirat und sobald der Mann erscheint, verläßt sie das Bnrean um DcS Heims willen. Unjerc weiblichen Angestellten arbeiten bei uns durchschnittlich nicht langer als dret Zahte, dann heiraten sie. Und selvst wenn sie nicht ueiraten und llO Zähre bei uns bleiben, so machen sie keine Zorischrttte und vcrbcifem sich nicht iuic dte Manner. I’ Eine S t r a u h t ii f o r nt > u Schweoen. Als vor wenigen Zähren Hagenbcck mit oan mzwiicheti oetwirkluhteu Plane au die Ecficntlidrkit trat, in Stellingen bet .Hamburg eine Straußenfarm ;u errichten, rregte dies allgemeines Aufsehen. Jetzt soll noch weiter nördlich, tn SdirvfDcn, cutc Straußen tarn: eingerichtet werden, und die Ansäugc dazu finb schon gr macht, ^ic Die „Politiken" aus Stvckho 1 m" criahrt, hat Tin’un Hanner n Raiunoa im Norden von Stockholm mit der Anlage Der Strauüeninrm begonnen. Zuerst wurden nur zwei Strauße gehalten, und cd erwies sich, gant ennviMbenb Den Erwhrungen Hagenbccts, oasi Die Srram'e da- Ueb rnnntem int Freien sehr gut vertragen uuo dabet beionders ufone Federn bttommen. Gegenwärtig betrugt der bestand ikr ichwedischeu Straustenfarm vier Paare, und man rechnet tiurui, ui wenigen k StrauBenfarm bedeutend äu vermehren, so doh alsdann Suiweden Straurfebern im Zn- lande erzeugen wird. ff. Eine Zagdbeutc des älteren T u nia«. Alejandre Dumas der Aeitere und Alexandre Dumas der Züngcte erhielten eines Tages eine Einladung zu einer Jagd in Dei Normatune, die sie auch annahmen, und halb daran' trafen beide uiamiuen mit vielen anderen (Vasten in einem aitcn Schlosse Tmna.' (Hi Aeitere vorher n die rtiuix venchiageti' Der Tust nicht .2V ihn, :nw er blieb schließ- 1-th dort. Sein Sohn aber zog davon und bald verklangen die Hörner in ber Zernc^ Es stellic «ich bald heraus, daß der ältere Turne.1 das bessere Teil erwahlr hatte, denn kaum waren zwei Stunbeit vergangen, io fing /> an zu regnen, zu hageln, jii donnern un«? ju bhpri:, kurz, es war das Türduahdifrc Unwetter, bas man sich denken fr erden au - .ubaden, und bis auf die >jaut durchnäßt, kehrten die Zager zurück. Dumas Der Sohn wandt- sich an seinen Vater mit der Zragc, ob ci sich gelangweilt hätte. „Nein," war die Antwort. - ,.S*ri5 haft du 2-rnn in den zwei Stunocn getrieben?" forschte ber Sohn n-eiirr, „Du roaru doch ganz allem!" „Zch, allein? Aichc ganz: ich habe eine Komödie geschrieben!" und Dumas Der Äeuere zeigte Tumas Dem Sottnc das Manuskript Der „Blauen Srt'ärpc". ? n zwei Stunden hatte cr einen ganzen Alt geschrieben und Dar- Manuskript enthielt uich. eine einzige Turchui- ichuug ode Verbesserung. 2 ar des Dichters OagbbqiteJ ''chrner.^amillcnblStter i Krtu JlallfuröenKrenÄiefeer. ' . Dienstag und Zrettae > cctmol nionatl. fand wirilchaftlicheöritfraee, , enllprech - Anfchlüffe KZW General-Anzeiger für Gberyessen ML«-- Anaabm. oon Anj.igen Rotofiotisbrnd uttb vtrlag btr vrühl'schen Univ.'vuch. und Steinbruderti R. Lange. Rebcftion. drpebition unb Druderth Scbulstratzt 7. ^nd'- .'^ü'r ?18 vornutta^ st Uhr. vübingtn: Zernsprechtr Nr. 50 Leschäftrstelle vahnhdsstraße 16a. Linjeigenfü c». M. Marolkopolitik ber deutschen Regierung. Er polemi fiert dabei scharf gegen die Anmaßung Eng l a n b ö. Wenn das offizielle Englanb Tcntschlanb in Bezug auf Agabir und dessen Hinterland „Hände weg!" zuruie, so Habe es in unseren Augen jebe? moralische Mt c d) i dazu dadurch verwirkt, daß es Z-rantreich erlaubt hat und weiter erlaubt, im größten und zivilisiertesten Teile von Narokko den Bestimmungen des Algeeirasvertrages ins Ge- ,icht zu schlagen. Es stütze sich ausschließlich auf das liecht, das Macht zur «Mrunblage hat, aber auf kein in Beiträgen oder sittlichen rstundfätzen wnrzelndes Recht. Unruhen im Snegediet. Paris, 14. Ana Eine Meinung aus Tanger bestätigt bas von ben eingeborenen verbreitete Gerücht, wo nach der Uarastamm den Hauptort des Susgebietes, Tarudat, am 6. Zuli angegriffen und in einzelnen Stadtvierteln Plünderungen verübt habe, weil der Maid von Tarudat deren Grundstücke verlauft habe. Zn der Stadt befinden sich gegenwärtig drei Fremde, ein Deutscher, ein üesterreicher und ein Algerier, welche insgesamt Ver- lieber Viehseuchen und Dürre schreibt bie „Kretuzeitung": Viehseuchen unb Dürre bringen je länger je mehr die hei- mikfie LauDwirtschast in eine äußerst gefahrvolle Lage, die natur lid) auch ihre cmvünDliche Rüctwirkun^ aus die weitesten Streife ausübcit muß. Aus Den pcrfdiieDenftcn -teilen des Reiches kommen MclDungcn, Daß bie mittleren und kleineren Besitzer wegen der Deckung von Zinsen, Steuern und anderen Lasten in großei Bebrangnis sind, unb baß deshalb aller eindringlichen Warnungen ungeachtet bie Viehbestände mit großen Verlusten verkauft werben. Tic Preise für jette Schweine weifen einen Tiefstand auf, baß kaum noch die Auslagen für die verfütterten Futtermittel bezahlt werden Es kann nach Lage Der Dinge nicht zweifelhaft fein, daß viele mittlere und kleinere Landwirte in ihrer Existenz gefährd k werden, iPtun nicht alsbald m am*offixbei Weife Äorfvrg.' getroffen wird. Von größter Bedeutung iit Die Erhaltung unserer Viehbestände Warnungen allein genügen nicht: hier muß mit praktischen Hilfsmitteln porgegangen werden Jedenfalls muffen Mittel unb Wege g cf dienen werden, zu verhindern, daß unser Viehbestand unter dem gegenwärtigen Drucke an ausländische Hanbter, wie das bereite gcichieht, perichlcubcrt wirb. In allen Provinzen sollten für kleinere Bezirke iid> Momniiffioncit zur Sicherung und möglichsten Erhaltung des Viehes bilden. Zn gleicher ober ähnlicher Weife muß bezüglich be-> Getreides ver lahren werden: ein Teil der Landioirte hat seine Ernte ^bereits verlauft, andere stehen int Begriff, es^ zu tun. Lhne Staat-.' Hilfe wird es iaum möglidi fein, bie Zoigen der gegenwärtigen Verhällniife auszuglcidren. Es hanbelt sich hier nicht etwa um eine Aktion im ausichließlich lanbivirtfchaftlichen Interesse, sondern in erster Linie um Maßnahmen ,ur Ernährung unseres Volles. Es muß mit allem Nachdruck verhindert werden, daß die « ton* ospizr mg schwjtierü» Ulet»«» 323 «»ÄSw”! sM ,748 56 8» L en Fabrikanten und seitherigen Beigeordneten Theooor Ruhl mit 187 gegen 103 Stimmen als Sieger hervorging, wurde, wie schon int voraus verkündet wurde, von der unterlegenen Partei Einsprud) erhoben. Es sollen bei den wochenlang vorausgegangenen Wahlagitationen verschiedene Wahlbeeinflussungen durch Biergelage und bergt stattgefun- >en haben. Eine umfangreiche Zeugenvernehmung fand in >ieser Angelegenheit im Laufe des heutigen Tages durch >as Kreisamt statt. Ueber den Ausgang der Reklamation ist man sehr gespannt, da auf beiden Seiten Wahlbeein- lussungen stattgefunden haben sollen. Kreis Schotten. st. Schotten, 14. Aug. Gestern vormittag entstand an dem bekannten Aussichtspunkt R eiP p el t s ein W a l d - irand, der leicht sehr groß hätte werden können. Die Feuerwehren von Rainroo, Einartshausen und Stornfels, )ie bald zur Stelle waren, warfen Gräben auf und holten Wasser von Rainrod und dem Jagdhcrus Wolfslauf. In Pater Abendstunde gelang es, des Feuers Herr zu werden. Während der Nacht waren Wachen ausgestellt. Das Feuer hat etwa zwei Morgen Hochwald beschädigt. Kreis Friedberg. L. Friedberg, 14. Aug. Der Postunterbeamte Haller, der für den Telephondienst ausgeblldet ist, hatte heute morgen Arbeiten an der Telephonleitung im neuen Bahnhof. Auf noch nicht aufgeklärte Weise ging ein Zug über ihn. Der rechte Arm ist ihm abgefahren und auch onst trägt er schwere Verletzungen am Kopfe an sich. Der Verunglückte wurde auf einer Tragbahre ins hiesige Hospital gebracht. Hatter ist noch nicht 2 Jahre verheiratet und hat ein Kind von einem Jahr. △ Klein-Karben, 12. Aug. Aus Anlaß des 25- jährigen Jubiläums des Gesangvereins „Kon- kordia" trafen heute etwa 30 Gesangvereine der Gegend zwischen Friedberg, Vilbel und Frankfurt ein Gestern abend bewegte sich der Gesangverein zum Friedhof, um am Grabe seines Gründers und ersten Dirigenten, Lehrer Knab, eine Gedächtnisfeier abzuhalten. Lehrer Kost hob in der^ Ansprache hervor, daß Herr Knab den Verein fünfzehn Jahre lang geleitet hat. Dann war ein Festlommers, bei dem Präsident Kroner die Ansprache hielt. Am heiJ- "gen Sonntag bewegte sich ein langer Festzug zum Fest- ilatz an der Nidda. Nack) dem Begrüßungslied hielt Lehrer Kost die Festrede Ten 18 Gründern und Gründerinnen des Gesaügoereins, der ehemals gemii'djter Chor war, wurde eine besondere Ehrung zuteil. Dann iiöergab Fräulein Knoll namens der Frauen und Jungfrauen eine Fahnenschleife. Weitere Ehrengaben widmete der Krieger- verein, der Turnverein und der Gesangverein „Germania". Präsident Kroner dankte für die Ehrungen. Ein Massen^ chor von vier Vereinen, die Musiker Steinmetz dirigierte, schloß sick) an. Dann folgten die Gastvercine. Starlenbursi ftnt) w. Darmstadt, 14. Aug. Das Großherzogs, paar hat sich gestern nachmittag im Automobil nach Bayreuth begeben. Darmstadt, 15. Aug. Bei der Einfahrt be§ Nebenbahn- zugeS Nr. 5627 von Oberroben um 9.51 abends überfuhr dieser den Prellbock auf dem Bahnhof Sprendlingen-Buch- schlag. Die Nlaschine entgleiste. 5 Personen wurden leicht verletzt. Untersuchung ist eingeleitet. M. Offenbach, 15. Aug. In der Maschinenfabrik Bayer u. Schmidt traten heute abend sämtliche 400Arbeiter wegen Lohndif.erenzen in den Au>- st and. Hessen-Nassau. [ ] AusHessen - Nassau , 15. Aug. Die vorläufige E r n t e s ch ä tz u n g für die wichtigsten Körnerfrüchte nach dem Stande von Anfang August ergibt für Hessen- Nassau folgendes Bild: Winlerwcizen 62486 ha Anbaufläche (gegen 54 445 ha in 1910) ergeben 116 243 t (gegen 125181 t in 1910), Sommerweizen 3122 (2315) ha Anbaufläche ergeben 5098 (4207) t, Wincerroggen 139 341 (146 3511 Hektar Anbaufläche 251 761 (361 744) t, Sommerrogen 814 (680) ha Anbaufläche ergeben 1086 (764) t, Sommergerste 24 2u6 (22 G2'J) ha Anbaufläche ergeben 42 281 (3/ 9jo) t, Haser 152828 (148 52.1) ha Anbaufläche ergeben 260631 (148 52.^ t. Z. Biedenkopf, 13. Aug. Im Waldhotel „Tannhäuser" gab heute nachmittag der „Bauersche Gesangverei n" aus Gießen em Konzert, das ziemlich gut, auch von Auswärtigen, besucht war. Trotz des umfangreichen Programms — 16 lUjor* nummern — hielten die Leistungen der Sänger die Zuhörerschaft in leuflüiter Spannung, idjon em rein äußerlicher Beweis für die Gute des Gebotenen. Gleich in der ersten Nummer, „Weibe des Gesangs" von W. A. Mozart, traten die hervorragenden Eigen sdiasten des Vereins in Erlchllnung: eine korrekte Aussprache und Stimmgebung, Meisterschaft in der Textanpassung und eine wundervolle dynamische Schattierung, Vorzüge, die wir später bei der „Meeressahrt" von Jos. Schwarz, deren fugenartiger Mittclsatz außerordentlich klar in den Einzelstimmen herausgearbeitet wurde, dem „Hochamt im Walde" von Jos. Werth und dem Schlußchor „Drei Worte des Glaubens "von Zöllner in erhöhtem Maße bewundern durften. Von den übrigen Chören wollen wir nod) hervorheben das graziöse „Slavlsche Ständchen" von H. Jüngst und die Rillösche Komposition „Ter Zapfenstreich", bei welchem Stuck die Sänger eine geradezu erstaunliche Kunst in der Nach ahrnung des verhallenden Trommclidstags entfalteten. Taß bi? letztgenannten Chöre wahre Beifallsstürme entfesselten, fönnen wir verstehen, weniger dagegen die geräuschvolle Zufiimmung und) dem Vortrag des L. Gellaschen „'s Liesel", dem wir stets ungern begegnen und des Quartetts „Die Historia vom Kuß" von I. B. Maier. Derartige textliche und musikalische Platt beiten sind geraoezu ungeeignet, den Gesamteindruck wesentlich und; der ungünstigen Seite hin zu beeinflussen. Wir wollen aber gerne annehmen, daß mit der Ausnahme dieser Nummern in das sonst so ge)d)idt ausgestellte Programm dem Geschmack einer Minderheit ein Zugeständnis gemacht werden sollte. Die Quartette waren burdjroeg mit Stimmen besetzt, bie auch gegebenen Falles ein Soloauftreten nicht zu scheuen brauchen. Sehr angenehm iel das Baritonsolo des ersten Basses im „Elslein von (Laub" von M. Filke aus. Die beiden Silchersd)en Volkslieder „Am Brunnen vor dem Tore" und „Die drei Röselein" wichen nicht Di anders von der üblichen Aussassung ab und wurden, wie überall, dankbar entgegengenommen. Ter „Bauersche Gesangverein" besitzt in Herrn Otto Görlach einen tüchtigen Dirigenten, der fein chänes Sängermaterial trefflich ouszunutzen weiß und trotz des limmlidjen llebergewichts der Bässe die Chöre wie aus einem Guß geformt zu gestalten wußte. w. Wiesbaden, 14. Aug. In der Wohnung einer Witwe in dem Hause Wattramstraße 4, spielte sich heute nachmittag ein blutiges Eifersuchtsdrama ab. Der 30jährige Former Johann Reith gab dort auf feinen Rivalen, den 25 Jahre alten Kaufmann Franz Tanker, chnell hintereinander v i e r R e v o l v e r s ch ü sf e ab, ohne jedoch zu treffen. Ter Kaufmann sprang in seiner Angst aus >as Dach des daneben befindlichen Hauses und brad) dabei beide Arme. Der Former schoß sich hierauf zwei Kugeln in den Kopf. Beide wurden sd)wer verletzt ins Krankenhaus gebracht. Der Former dürfte kaum mit dem Leben davon- kommen. Nochmal; der Zusammenbruch der hassiawerke. Von Herrn Architekt Stein erhalten wir folgende Zuschrift: Die Daritellungen des ehemaligen Direktors der Hassiawerke W. Kaufmann m Nr. 188 des Ghcoener Anzeigers vom 12. d. M. entsprechen in vielen Punkten nicht der Wirtlichkeit, ich bitte Sre deshalb um Ausnahme nachstehender Erttärung: . , ^)itnnü)etretl , Jonsdorf und M. Bär fernen im Früh- iabc 1908 wiederholt zu mir, um mich für die Kausmannschc Sache zu interessieren. Daraufhin besuchte ich Kaufmann in ieinem flemen Betrieb: K. machte damals einen guten Eindruck auf mtd), weil er selbst fleißig mitarbeitete und sich durch seine Fachausb rucke und mn sicheres Austreten Den Anschein Fachmannes zu geben wußte. Da Kaufmann mittellos war, gaben die genannten Herren und ich, sowie später auch noch Herr fröhlich, ihm nach und nach Darlehen in Hohe Don Io 16 000. ("icht 7500 Mk., wie Kaufmann behauptet), um lernen Betrieb aufrecht zu erhalten. Kaufmann verstand es, 9,7er?- <5ar machen, daß das Unternehmen ganz besnmnU 20—25 Prvz. Gewmn abrocricn würde, und war der, der aus rascheste Gründung einer GeseUschmt hinarbeitrte. — Den ersten Werkmeister engagierte Kausmann alsbald, nachdem die Gesell- schast gegründet war, und zwar, ohne den Vorstand zu fragen, jtieicr Werkmeister ging nun monatelang, bis die Fabrikeinrichnmg fertig war, spazieren. Bei Ausführung der baulichen Fabrikeinrich- mng lernte id) Kauimann näher kennen 1t. war bald davon Überzeugt, daß seme^aten weit hinter seinen Worten zurückblieben und er m exn ’oId>cö SSerf mit gutem Erfolg zu leiten. Dem Vorstand gegenWer hielt ich auch nicht mit diesem Urteil surud, indem ich erklärte, daß nach meiner Überzeugung das Werk unter Kaufmanns Leitung niemals lebensfähig würde. Kauf« mann legte sehr großen Wert auf äußeren Glanz und opferte dasur große Summen. 1 on hebt hervor, die Fabrikeinrichtung habe 120 000 Mk. gekostet; warum hat er denn bei der Gründung nur bort etwa dem dritten Teil dieser Summe gesprochen'? Entwebcr hat Hausmann Nichts von einer solchen Einrichtung verstanden oder wollte durch Angabe von geringeren Einrichtungskosten Leute für die Sache gewinnen. Herr Kaufmann bemerkt ironisch, ich hätte nicht so groß-- mutig gehandelt, wie es der Konkursverwalter hervorgehoben habe, indem ich mcht alle, sondern nur vier Anteile der Gesellschaftslast e zur Verfügung gestellt hütie: hierzu bemerke idj, daß Kaufmann sür mein Darlehen (6650 Mf.) feinen Pfennig Zinsen bezahlt hat, baß ich ferner mit dem Empfang der Antellscherne die Verpslichtung übernehmen mußte, eine größere Zahl Anteile untersidrmgen, wofür ich 750 Mk. -Provision bezahlen muhte. Glaubt nun Herr K., ich hätte ctzwa fünf Anteile zurückgcoen unb damit noch 5—600 Mark in bar dazu einbüßei« sollen'? — Jm^ weiteren wird Herr Kausnnrnn nicht beftreiten wollen, daß ich bei der Kapitalerhöhlmg nm 450.000 Mf, mit einer geringeren verinifchte». Fleischpreise üi Q) i e ü ei wurden zu Boden geichieiwcrt. Zahlreiche Personen wur- rLL Neueste Smger - Nähmaschine Krönet Amtlicher leit Ochsen Halber Schweine 7t Ng. 86-V4 Psg. 7, , 76—80 , , 70-90 _ Aus üiroürvarbcin wird gemeldet: _ Bei einer am ver • gangencn Sam-lag hier abgcbalumn Schießübung der btirten und rierlcit yonucbregimcntcc aut dem Uebungsvlatz ertön« olöblich in dein Värm der blinden LMsie e ijt «(parier Ter Honvedgcircile Peamiverc; Halle einen ictancit id)un nach bet Stelle abgefeuert, wo der ^e^rmarfchallcutnant Ruppc e ch l Tie Marktpreise für Bieh und Frucht und die Gießener Fleisch- und Brotpreise am 14. August 1911. ___ v ... <• lx.fi • I VLUltllVVii VHUiyiw» --- ---- deren gefährlichste tm ooicbrioe Dame, eine '^urcaugctiiinn, vor den Motorwagen ge- • • ‘-’1 ' - - -—----. Andere Reitende Bei Ankunit ixt iiUr.icbut Pofteppreß-ugeS au» Vnndu- n Mailand wurde ftftgrftellt, daß in dem Vagen der deurtch- dürrrrtd'ifdkn Poft 13 Pofttäcke von Dieben ausgeranbt worden waren. UAOuiaa, ven 4k. Uuquh n>li 'oll das isrummetgras von den stad'.ifchen Steten mciujiiienb ucruciqcrt werden unb war. ^ormtrragr 0 Uvr in der Wtrtichail tut VhtUHoUbcntoolb oon den -xiexn bei d. r ;lüic;uncnueret und m der ^.tevoansinart. von den Vie'.cn bet dem CUUrhtiaiüioerl und tat Reuimbterietd. von den Siviedfcbidjun-iCit, ton oen tL-icien im <»evgftroud) und hn btuylanD, vom dncOoot am yiabrungsuetfl, von Len Siefen am (Xurnunbrvnuen, im S'.ciediai, tn der Schwarzlach und von den Hofvtra.wtc'en in der '^rnartunn Siefcd, uawmittags 3 Ubr au Crt uuo Stelle von den ^wicirwieien, einer ■vofouaüüieic. von den Vie en im SwUenmotgcn. Urereorunnen und Atrei-usch. Tie .juiammenlutvt nt m den Cäüenrote'ed. 2*m Schlmke ticcr Beritergeruna lounu: tie Wrumuieierntc von den Steten in Den Gemarkungen Rödgen und «trotzen Bn'ea zum nubficboi. Nähere Auskunn erteilt Stcfcnronrtcv yeiic-, Xie Grodberzoglichen ttiürgernrei'tetciii d . umltcgetiDi.il Gememoc.i werden ersucht, Bor,legendes m ihrer Gemeinde betanni machen zu Iahen. l** <» 01 der Wohnung en: je 4, spielte sich h htsdrama ab. it gab dort auf feine 4 nanu Fran) Taule: ^verschüiseab, oir cang in seiner Ängsl L- Hauses unb brach dar! d) hieraus zwei Sugel .erlebt ins Krankenha: ntü dem Leben darr Ans Pans rotrb gemeldet: Durch KurzfDl uß geriet ein Sagen der elettriidyen UMergrundbahn bet der Station '*lDTon es entmuw eine furchtbare Pani k. xu .«♦»n ntia htm SSnnen. Dabei wurde eine viichcrtisch. — Als ein wichtige» literarische» Ereignis bars eine neue, vorau-sichtlich ickon im yerbfi d I m beffei Slafsiker-An -t-.d u erscheinende Volksausgabe von Roden £>amerltng* tim' l,chen Serien ongct.bcn werben L>omerltng starb 1889 unb seine Seife werben erst im 3 obre 1920 ,ür den Nachdruck frei, es in hoher um in mehr anuierfrnnen. bah die Firma L-esfe & B.ckci Verlag nt Leipzig, die Inhaberin her 3B<9T<3^ ••••••••eeeeoeeee®®* «Mi ?°b-n ll62titJn,:- 3122 M)h Sr * Ä‘ ÄJ" * jäüä ■ «tos unb eine mV - bte luir fDättr btt - n lugenarlign n ^rausgearbtitei rruti aitl) unb dem Silui*- m erhöhtem M. 7 'M wollen mir nodi k ludchen" von tz. 3üjm ***, bei Btiö, Ufche Samt in bet lgs emialleten. Tas, • mne entiesselten, lönr iiajöolle 3u|tinuming K jddbem mir fleh . ibtc Äistoria vom < unb musikalische Ulr Gesainteinbruck mesenLt islussem Wir rooiicn y hme biesn Nummer? imm bem Geschmait tu eben sollte. Tic £.mr:- ie auch gegebenen ?■ auchen. Zehr angatd im „Elslein von (hii: eschen Lolkslie-er J- liöselein" nüat m'A: !nt) tvurbcMt v.t;:a sche Gesangvet^ v: en Dirigenten, der w ißen weiß unb trotz' e Chöre roie au» rr. •dOte derangktzogen worben wäre, wenn ich dir hitl keriükiunii neft.Ulen vier Anteilscheine nicht mehr gehabt hätte „b roat b"#bafb mein, Soibnnng bn MMfi' r ad-bem jedoch bet vortitzende. Öen Dr. Vogelsberger, ernärte. ‘,-h ich die vier Anteile bedingung-los abgetreten hätte, 6abe 16 •ridt d'^e- A, i-niung gefügt und übergab dann fragt Anteile der LT. P'otxi. J*f*re Gtrtm-e Ju’r i’.me-KttiL tre-.- Le«erÄ'- » Ä Mls tin™ ejnt4 is -■-te -uW.s kL 8**&S dt »'®Swte % i*cnf fle|Wcr‘ • 5Sr>. 6. gfSfesS ÄI : "2i=$ JE£2il = Cholera. Soustantinopel, 14 Lug. Nach osfirieNen An vaben nmrben am SamStag 41 Erkrankungen unb 2S Todes litte an Cholera sestgestelll, außerdem sind 50 Falle IN Kaskos vorgekommen. ÄngcsichtS der bedrohlichen Au§- t rcitunfl der Cholera in -askof entfaltet die Stadtbehörde croße Vemsthungen, die Seuche zu lokalisieren. Galonik, 14 Lug Amtliche Taten über die Cho- s-ra in Albanien: Fn Ipek 28, Djakowa 12, Nvvi- l arar 8 Sienitzc 7, Mitrowitza 13, Bucitru 3, llesküb 2, Um- l-ebung von Uesküb 12 Todesfälle; In 3an Giovanni di •t'ebua 7 Erkrankungen, davon 3 tödlich, in Mo i aftir 2, davon 1 tödlich Infolge deS Auftretens der Cholera in Salonik laufen die fremden Dampfer den Hafen richt an und nehmen keine Reisenden auf. Wien, 14. Lug. Amtlich wurden vier neue Cho lerafälle in Bertocchi sBezirk Lapo d'Istria) unb ein reuet Fall in Triest scstgeslellt. • Lynchjustiz in Pennfylvanien. Ein Neaer namenS Zacharias Walker aus Coatesville in Pennsyl- vanien hatte, als er mit mehreren Genossen bei bet Beraubung von Fremden von Polizisten überrascht wurde, einen Polizisten Rice erschossen. Berfolat fluchtete er auf einen Baum unb schoß sich selbst eine stugcl m den Leib. Er wurde schwer verletzt in das Spital gebracht. Die wütende Menge stürmte das Spital, fesselte Walker mit Eisen an das Bett und trug ihn mit dem Bett vor die Stadt. Auf einem kleinen Platz wurde ein großes Feuer angezündet. Das Bett mit bem Neger, ber sich vergeblich loSzureißen suchte unb flehentlich um Gnade bat, würbe auf den Scheiterhaufen geworfen Walker wurde vollständig zu Asche verbrannt. ES ist dies der erste Fall «von Lynchjustiz, der sich in Pennfylvanien ereignet hat. Auch wird ein ähnlicher Fall von Lynchlustiz an einem Neger aus Ltlahoma gemeldet. Der Neger Durant hatte eine weiße Frau überfallen; er wurde von der erbitterten Bevölkerung verfolgt und verbrannt. • Sine Inspektionsreise im Flugzeug. Eine sebr moderne Art der JnsveklionSreiie bat soeben der 'ran-oniche General RoaucS angeführt. Er ist ständiger Genenüinstxttt— I ber mililinidien Luitschmahrl in Frankreick. Als solcher hat -en 9hir Schottland uno vor aiiem j5- Därme üderfchritteii wurden. K'ristiansund hat nur (inen einzigen Sommertag gehabt, sonst blieb durchgängig He Wärme unter 25" C. Um die außerordentliche Trockenheit zu illustrieren, feien von einigen Lrten, die feit dem Juli gefallenen Regenmengen mitgeteilt; die Anzahl ber^egentage ist in Mlammern beigefügt: Hamburg I ich^in"dem Lärm‘bcr 'bluibcn Scküü'c ein scharf c^r SchuiY (11), München 25 mm (•', Berlin 33 mm ' Königsberg I jöonrcbgeircite Hcamfvercz hatte einen scharren ^chun nadi 41 (7 Metz 66 (6>, darunter 33 mm bei einem Gewutergm;. ^,^le abgeicucrt, wo der Fechmarfchalleutnant Rupprecht 'LeterSburg 61 (li\ Moskau 99, Cbeffa 13, Wien 50, IrieftL,0n Birtfolog und der Generalmajor .stollmann standen. 28 Zürich 45, Genf 31, stiom 49, Aorta Azoren 90, Nizza 5!, Ter Gefreite wurde f o i o r l f e st g c n o m m e n. Paris 33 Brüssel 9! Nur Norwegen macht eine Ausnahme £rf01Pa wurde der aus einer italienischen gräslichen r' sind, di- « Niederschläge in Form heftiger Gewittergüße an wenigen! g s ä l s ch i e n £> u n b f r t r r o n c n n o : c n. Das vauptgeschatt Tagen gefallen unb haben die Vegetation nicht naaihaltig l |Oll dandc mit amcrikani'chcn Vonknoten gemacht hiben. geförbert. I Aus Kattowid wird untcrin 14. d. M. amtlich gemeldet: * i n e u n d Brände Wegen der andauernden Hitze Ms gestern abend in Z a w o d z i e am Scksteßhamc ein L ast a u t o - hnirhc ba^ Äänial Schauspielhaus in Dresden bis aus mobil mit einem Anhängewagcii, von Emanuelssegen kommend, k^n ÄeeMabreael ist bis jetzt einz g Ui die Aaiser-Wilhelm-Straßc ombog, 'uhr ein Zug der Lber- ? ft ? V 5w A i i n iHu ben vielen Beqleiterschei- schlesischen Kleinbahn Mosloimtz-^attowiv bet In Kilometer Ge dastehend. - In Berlin ist zu denöHen in den Anhängewagcn hinein. Dieter wurde um- uungcu der Hitze eine neue htnzugetreten. ^n oictcn croor.cn; cht Personen wurden verletzt, davon ;wci Milchgeschäften Grof>BerliNS i|t der Ber tauf von v Tie vordere Stirnwand des Motorwagens wurde eben- Milch und Hutter gan; ervebitd) ei n g c f d) r a n 11 wvr- zertrümmert. Die Paifagiere des Zuges blieben u n b e. den. Die Ursachen der Milchknappheit sind in erster £ime |d)dbigl Tie Schuld soll, foweii die Untenuebung ergeben daraus zurück«tjühreu, daß ein grober Teil ber von außer-hat, den Autoführer treffen, der angetrunken war und weder cm yalb gelieferten Vollmilch während deS Bahntransports Signal gab, noch das Fahrzeug beleuchtete verdirbt Wäbrend im Mai durchschnittlich eine Million In Rotrcrdam erna ck der HauSbetitzer Anton -r,lugotch |"«r °ro 4 iiUen, mffen S& L"L,7. RUr,nd,c ötr 2015llbc,,n tibuteüi9klltn-2n Männer unb eine Frau, sämtlich über SO <5 ab re alt, ra emnano eine furchtb um ge kommen. — In Liv e r p 0 01 ereigneten eine| brängten eilig auS den Wagen. Anzahl oon Feuersbrünsten, beten ge,ahrrtchi!e tm> lährige g?ame, eine vureaugehüiu,, uüi Lei GcMickftsgedäude ber Schijsahrts-Vereinigung ausbrach, das schleudert, der ihr den rechten Arm rcrmalmie ausqeplündert wurde. Man nimmt Brandstif- hl r9 Wng an. — In Buxtehude entstand Großfeuer, daS> den verletzt. _________________ schlimmer . 7 _ 11 nb 28 Tropentage aufweist. _ -------------- - • t , tort ohne Unterbrechung tropische Hitze über 30°, die von dieser ersten Rundfahrt, die ohne geringsten Zwischen- Machttemperatur sinkt nie unter 20’ Warme — eine War- fnn ftattgefunben hatte. r.ung für Vergnugungsreisenbe. In T-eutschlanb sind wenig- Kleine Lagrrchroiük. s.enS Die Nachttemperaturen erträglick), bie meist auf 15" | frubere SyndiiuS einer Berliner Warenhausfirma, Dr. berabgehen. Ebenso wie Italien wird auch Spanien, Lester- Drcyfuß, der wegen verschiedener Unterschlagungen reich unb Rußland von der Hitze heimgesucht. Auch s-djroe» jlüd)liq gegangen war und in London verhaftet worden ist, nt den (Stockholm waren in letzter Zeit Tropentage bcfdjic- Köt ausgerie'erl unb in das Moabiter Urner,uchungsgesangnis -en 9hir Schottland unb vor allem Norwegen, das aud) I übergcfubrt worden. danfia' Reuen empfängt, macht hiervon eine Ausnahme, I« einem bekannten Gasthaus am Potsdamer Platz tu Ber- ebenso Island, ivo in Seydisfjord nur an vier tagen hin legten gestern abend 30 Kellner wrzett des groyten - Wärme überschritten wurden. Kristiansund hat nur Betriebsdte Arbeit Nieder, rcchneten ab und veriieycn da- :L... aebabt. sonst blieb burcDflänflia I &«u». Tee ffirunb dc-Stttjl- -st m u b°-nLs-nde ml! °hne und in der Art der Beköstigung und Behandlung zu turnen. • Die außergewöhnliche Trockenheit bauer* । letzt bereits 45 Tage (seit dem 3. Juli) an und erstreckt sic stoer ganz Europa unb ben mittleren unb nördlichen Teil < isommertage ^.-„„schulen zu inspizieren. Er war kurz vor 5 llbr morgcns ~ät bem 19. Juli herrscht ^gefahren und landete um 10* 3 Uhr wieder in Pans, ,ehr nt- die ^^edigt von dieser ersten Rundfahrt, die ohne geringsten Zwischeiv- am die midicgr/.^n Hauser uvcr«yrarg unb sich rasch verbreitete. Um 6 Ubr abends standen ctnxi 20 Häuser der Breiienftraße und der HirdienfiTaf-e ,n Flammen, darunter daS Rathaus unb Machentdun: Hotel. Ein Zug ber Ham burger Feuerwehr ist zur Hilseleiftung mit der Eisenbahn nach Burtehiide abgegangeu Nachdem aus Hamburg mit Sonberzug zwei Tampfsprir'.en eingetroffen waren, g lang es den Bemühungen ber vereinten Lehren, bas Feuer abends 8 Uhr auf den von den F'.amtneii ergriffenen Häuserblock zu beschränken Insgesamt sind 28 Fadiwerkbäuser, darunter das Rathaus, nicbcrgcbrannt Das Feuer ist in einer ^st- wirtschaft ausgedrochen, in der große Stroh- unb Henvor- röte lagerten. Es verbreitete fick) io schnell, daß nur wenig gerettet werden konnte. Mehrere durch Steinmassen ver letzte Personen sind gestorben. • Gäste de- Pariser Nacktafols In einem Bericht über die Tätigkeit der Pariser Nacktaivle wahrend de» letzten Jahre- wird angrübrt, baß 53 890 Manner, Frauen und Äinber im ganrrn 178h j^cuaucudje im Xu.t«e Gieyen. _ Aband^runa uni er er y .'.-nnimcu.ury ' 1^- Ium 12^1 («i« 138 J:"er Ili 'Sti.: . ^marhng Sein- hattchain aus b?m ^oorL.un.sgLoiLt au:. Gießen, ucu 10. -itfliiu 191*. _ GCoßherzogliches Äteisamt Gieren, »t. Ufinget, handel. Hohe Aonferoenpreife in Eicht. Au» bem Jem rum ber Moiiieroemnbuitrie, Braumchwtig. wir> nritgeieilt, oan dae Jahr 1911 zu einem recht X-nhtnlrbui .1 für diese Industrie werden wird, aber burdxiuv mdn im aui n Sinne. Sckon der Spargel hatte eine Mißernte von zirka 10 bi 60 Pro,, ni verzeichnen Nach der Svaraelernle hatte die Erbsen ernte sehr unter ber Hitze, die bekanntlich schon im 3iübiabr nu ' im Frühfommer aufgetreten ist, »u leiden Auch bie iSrbk)u«n.. hat wenigstens teilweise Mißernten von zirka 60 bis 60 P>-. gebracht. In manchen Gegenden Deulfchlands. wo Regen siel, find die Aussichten etwaS günstiger. Im großen und gamen al- soll überall die Ernte genau io verlaufen wie im thrauinduv. igi im l.'anbe Es find Preise bewbll worden, wie sie überbauv. n^ck nickt vorgekornmen sind. Die Dürre wirkt auck aut bic Bohn?n ernte Wie man ber „Verl. Morgenpost" nnneill, kann von einer Bohnenernte überhaupt nicht mehr die Rede fein. B-> einer normalen Ernte wird im allgemeinen auf 40 bis 50 Jenin. 1 pro Morgen gerechnet. Diesmal dürfte der Morgen nod- nicht einmal 3 bis 4 Zentner bringen. Daher müssen sämtliche Braun schweig er Fabriken zur fcollänber Ware greifen, die an Qualität der Deutschen nicht ebenbürtig und außerdem noch mm teuer er ist als die deutsche Ware. Dies bedeutet für 3nbufni: und Landwirtschaft einen enormen Schaden. Die Lage in ber .stonferveninduittie ist also reckt fdntnerig. Hinzu kommt nock. dost über das jetzt verwendete Wcmüfe iwdi vielfache Klagen in Bezug aut die Güte zu führen find Die jlonfumentcn werden alle diese Folgen erst zu einer Zeit merken, wenn die letzig .\?iccperiobe ber ®crgaiigcnheit angehört Es dürfte ihnen abee bann auch eine „teuere" Erinnerung fein. Getreidepresse in M annhei m Weizen luu »ig. u8.00- 00.00 »ik. “ Roggen 100 Rg. 17.7Ö-18.00 201L KonWurrenHoe. ne ^ochirrr.Smterr^hieaecA.KrooeI ren-e.e ' ^'.ie4eNeM.'. ^nintexeor ni*1*aie«aee Grossflma M. Jncohsohn, Amllicher Wetterbericht. Oefsentlichc Wetterdienststelle Gießen. Weueransuchten m peilen am Mittwoch, den 16. Ang. 1911 Irüb, geringe Regenfälle, kühl. WimmM ber iitiiti6tn 3BinbturbiBen=3nbiinrie. Die Bereinigung von inbuitriellcn Werken, die bie Fabiikaiion gleicher Artikel bciveibcn, ist für die Favnkamen unb bie Stäiifev vom gleichen Boncil, sofern solche AuHonen nicht zu Trusts im amerikanischen Sule miSwachseii. Die betben bekannten dem scheu Windiurbinen ° Fabriken Rnb. Brauns unb Earl Reintch. beide tu Dresden, haben sich nach dem uns beute »ugeganaenen Zirkular unter yJlitroirtunn dec> bekannten Bankhanfec Gebr. vimbok' Dresden in eine große Gesellschaft unter ber Hirma ^Bcrcmigic ^rZinbtuibineniverke Rub. Brauns & Earl Reinfch, (st.m.d v , Dresden" zusammengeschlossen. Die stauicr einer Winbiurblne find nun des unangenehmen Wählens zwischen 2 Aimeboien cnibobcn, eS gibt nur noch eine in Betracht kommende Ti)ve: die ^Herkules" 2tabltoinbturbine. Berichiedene Windturbineii Jtlonftruttionen durste es am Ende st" ben objektiv urteilenbcn Fachmann, der große Vctitung. über alten iivetiel siebende »nlibarlett unb cinfacüe Bauart fordert, nicht metn geben. Der Wtnd, ocr die Äraft liefern soll, i»t immer bei gleiche, mithin muh die Maschine, die bic Kraft übertragen soll, auch immer biefelbe technisch richtige «Zotnt haben. Wettcre Borteile für den Minder von Winbturbzi en entheben durch obenerwähnte Bereinigung in ber rationelleren unb svarsameren ^abrikationS' weife, bic burdj einen qröheren Betrieb gegenüber kleinerem cvzielt wirb. Die Ausbreitung ber Windtiirbiite für lanbivirisch«iftlichen Betrieb ist in den letzien Jahren eine nuberorbentlube geworben Der Vnnbmirt erkennt ineor unb mehr. ba(j bic tcuernc Kraft bte inenschlicke ist. nach ber bic tierische rangiert unb als billigste Mrafi bie Maschinenkran zu bezeichnen ist. linier ben verschiedenen Arbcits- nmidiincn ist bic Winduirbiiic neben bem Wancrrab bic einzige, welche bic Kraft kostenlos liefert. r Die in ben letzten 3a. ren io auhcrordentlich onbehcric rrinbtuibine bietet luenercn Borteil buraj mtubeteno dreimal fj groge Haltbarkeit gegenüber btffi^len onberen Klein Motoren, terncr den großen Vorteil automatischen Betnebeo. ohne Auificki und Bedieumtg. Tic Schmiervorrichtung ist io vorzüglich^ ausge bildet, dag der Motor nur 1—2mal monatlich oben an der Schmier- itelle geölt werden must. , Die bekannte verkuleS-Stahlwindturbtnc. die von ben uei einigten Fabriken fabiizlert wird, ist schon m laufenbcn Anlagen auoacuibrt. Niemals ist eine Beichabigung durch 2turui emgctretei' Das Und Bonetle bie wohl kaum von einer anderenBetrtebsmaichine erreicht werben. t Die tt’tnbturbinc nnbet Berwenbung ui landwirischanlichcn Betriebe für Xbaneruertorgung, für Antrieb oon kleineren und mittleren Tlefchmaschinen. vaclielmafchinen. 3djrouiuU)laL hüben schneiber, Qclluchetwrecher. MrciOfdge. Bicl'ach verwenden bte i,enucc die Winoturdine auch für Erzeugung von Elektrizität, um bte xtobniaume unb Stalle zu beleuchten. Dicke Liudelettlizitaf.- anlagcn oaben sich vorzüglich bewahrt und liefern da» billm'te und ia,dmte VicUU was man 'ich denken kann. Da für die clcltrifdic Einlage ein Akkumulator criorberhcb ist, find Betriebsunterbrechungen inwlge tüinbutUc ausgeschlossen unb bisher nicht vorgekommen. 3u perlaffigteu ber Anlage ist alio geichen.D JlmHidjt ^ctaiiHimaruungcn ötr Stßöt tiitgtn. Am Montag, den 81. August d. Os., uackmittago i Ubr, werben un uabu oo'PitaL Settersweg 11, eine gronetc 2tnzabl 0bei, Hans- uuo Miiajengcratc, Hicibnugoitüdc, tVäidte u'w omnriich mciubietcnb verneigen. Die ^ctiicigerung wird erforbn tiL.'/.iaUs am J2. un:. 21 vtuiu'i T0r;। c ^t-________________________b^_. s.3 X n Höchste Schlachtviehpreife in Frankl lirt a. M. Ab Mittwoch, den 16. August: Cale Einst Ludwig täglich Konzert g der neiip.li sna? der neuen 5032 Künstler-Kapelle „Lenz « Biograph djöne Werkstatt zu vermieten. 4528 Näheres Neustgdt 11. Blockstraße 18 06505 Plockstraße 13 Heute neues ganz hervorragendes Programm. liilta ihres Ur ■4 Zimmer Per 1. Choher Großes fesselndes Drama a. d.Leben. Ein amerik. Meisterwerk Prima 06588 meiiter, Krofdorf. Schreibmaschine per Zentner Akk. 1.50 mit Sa^ versendet Schreinergesellen sucht 06581 3 Zimmer Kinematograph Zcmcnl-Arbeitcr gesucht 065771 C Riibsamen. 2 Zimmer Bahnhofstraße 54. (06594, Bahnhofstraße 51. 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