Die heutige Nummer umfahl 10 Seiten. Tie den nut den Hopf der Bevölkerung insgesamt in Millionen Mk. Deutsches Reich . . . Preußen ..... Bayern ...... Luchsen Württemberg Baden Hessen ... . . . Mecktenbnrg-Schwertn . Sachsen-Weimar . . . Alecklenbnrjs-Ltrelitz . . Oldenburg Braunschweig .... Sachsen-Meiningen. . . Sachsen-Altenburg . . . Sachsen-Koburg-Gotha . Anhalt Sclnvarzburg-SonderShause« Schwarzburg-Rudolsladl . Waldeck....... Reuß allere Linie . . . Reuß jüngere tihtie . . Schanmburg-Lippe . . • Lippe Llibeck Bremen Hamburg Elsaß-Lothringen . . . Von letzterem Betrage entfielen 340 Millionen Mark auf die schwebende Schuld in Form von Schatzanweisungen. In dem letzten Jahrzehnt hatten sich die R c i ch S s ch u l d c n somit mehr als verdoppelt. Gleichzeitig haben auch die Schulden der deutschen Bundesstaaten eine beträchtliche Steigerung erfahren, unterschieden sich aber nach der Art ihrer Entstehung vorteilhaft von den reinen Finanzschulden des Reiches dadurch, das; sie größtenteils für werbende Anlagen, namentlich Eisenbahnen, benötigt wurden. Tie Schulden der Bundesstaaten betrugen insgesamt: 18H1 ..... 6305,9 Millionen Mk. 1891 9265,6 , , 1901 10987,1 , 1910 15425,3 , , — Gin Hygienemuseum in Dr esde n. Ter Präsident der Internationalen Hygiene -Ausstellung - b*"*". r>- '^- dann muh bi? nx ^urchtungm, bit M des «prachrn. 'WoyM. Tat Gesetz bah fie £ u handhaben, bcslicdizt angenommen. ' WS ml Schaden, bit btt 81 (b "enseuche entstehen, der Interpellation über Die schwebe,ldcn Schulden kamen dabei nur in Jahren 1909 und 1910 mit rund 600 bezw. 696 Millionen Mark wesentlich in Betracht. Tic fundierten Reichs- schulde n waren auf den Stopf der Bevölkerung v on 5.92 Mark im Jahre 1881 auf 75.14 Mark int Jahre 1910 gestiegen, die sundierten Staatsschulden gleichzeitig von 115.93 auf 242.88 Mark. — Im neuesten Heft der Fachzeitschrift „Verwaltung und Statistik" sind die fundierten Staatsschulden der Bundesstaaten übersichtlich zusammcngestellt und gewähren einen interessanten Einblick in unsere Finanzwirtschaft,- es betrugen hiernach die fundierten Schulden: Tie „Vos fische Zeitung" schreibt: Um daS ganze Wahlergebnis recht zu würdigen, muß man iid, erinnern. daN der Wahlkreis Konstanz zu 9 Po v. H. katho lisch ist, also genau so klerikal, wie der bancrnche Rachbarwahl- lreis Jmmenstadt, der dem Zentrum nach mehr als Lchahngem Besitz in der Enatzwahl im Januar verloren ging, selbst ,n seinen Hochburgen kann sich die tonseroativ-klerckale Mehrheit nicht mehr sicher suhlen, das haben die Konservativen in ^letzko-Lyck und Labiau-Wehlau crsahren. Hält bic Stichwahl, was die gestrige Wahl versprochen hat, so gebt der konservativ-klerikalen Mehrheit in Ersatzwahlen der zehnte Wahlkreis verloren, und die Eriay- wahlen von Ratibor und Homberg-Fritzlar stehen noch aus. Tie „Post" schreibt nur kurz: Ta cs dem liberalen Block gelungen ist, seinen Kandidaten in die Stichwahl zu bringen, erscheint es sicher, daß der während der beiden letzten Legislaturperioden vom Zentrum ohne Mühe behauptete Wahlkreis mit Hilfe der Sozialdemokraten liberaler Besitz wird. . „ ,, Die „Deutsche Tageszeitung" schreibt: Es ist nicht zu verkennen, da» diese Wahl ein liberaler Erfolg bedeutet und daß das Zcntrumsmandat stark gefährdet erscheint. Dieses Ergebnis dürste durch die Persönlichkeit der Kandidaten mit herbeigcsührt worden sein. Die Nationalliberalen haben bei ihrer Auswahl anicbeinend nicht ungeschickt auf die Empfindungen der breiten Masse der Bevölkerung Rücksicht genommen. Auf dei, Aussall der Stichwahl kann man gespannt sein. Er wird natürlich von den Reserven abhängig, die das Zentrum eventuell aufzubringcn in der Lage ist. Der „Vorwärts" schreibt: Tie Erbitterung gegen die verräterische Politik des Zentrums hat gleich einer Granate auch in diesen Zentrumsturm cingc- schlagen und die Wähler in großen Massen nach links getrieben. Herr Matthias Erzberger, der die größten Anstrengungen gemacht hat. den Strei« im ersten Wahlgange dem Zentrum zu erhalten, hat mitsamt seinen Getreuen ein klägliches Fiasko erlitten. Was bet der Hauptwahl so glänzend gewonnen, m u ß b c i d e r S t i ch - w a h l, die bereit? am 7. November stattfindet, vollständig werden: Hinweg mit dem verräterischen Junker- und Pjassen- tum! Vie ältesten Menschcnsunde aus der Erde. Die Entdeckung eines menschlichen Skelettes bei Q u i n a im Departement Charente, von der Dr. Henrt Martin soeben der Pariser Akademie der Wissenschaften Bericht abgestattet hat, fugt der Reihe fossiler Rtenschenfunde ein neues Glied hinzu. Tte ersten Spuren des prähistorischen Menschen, die ;e gefunden worden siird, befinden sich heute im Provutzralinuscum in Bonn. Es panbeit sich um den N e a n d e r t a l s u n d bet Düsseldorf, der im Jahre 1856 entdeckt wurde. Bekanntlich tonnte der Sachverständige Tr. Fuhlrolt nur einige üitochcnreste rctteii, und von diesen ist besonders ixr Schädel interessant, dessen -Lol* bung, ganz gering, dessen Augenbrauenleisten aber sehr stark sind. 1887 wurden andere menschliche Stnochen zusammen Mit tierischen Knochenresten in der Spy höhle bei Namur gesunden. Damals waren Funde von fossilen menschltchen Knochen- reiten noch so überraschend, daß ein Gelehrter vom Range Bechows in den schwer eir^Jrr tum verfallen konnte, die dteandertalschadel nicht als Knochenreste ausgestorbener Menschenrassen zu erkennen, sondern falsch zu deuten, indem er die, Abweichung von dem heutigen Menschenschädel für eine krankhafte Verbildung erklärte. Knochenerweichung, $id)t oder gar ein kräftiger Schlag auf den Stopf sollten seiner Ansicht nach die Ursache für die merkwürdige Form sein. , . s Als Fraipont in der Spyhöhle ähnlich geformte ^awdel fand und später in Kroatien bei Strapina weitere menichltche Slelette entdeckt wurden, deren Schädel alle ganz ähnliche „Entstellungen" aufwiesen, war es natürlich klar, daß es sich um Nichts krankhaftes handeln konnte. Diese bisher genannten Funde Pflegt man als Reste eines „Eiszeitmenschen" zu bezeichnen, den die Wissenschaft als Homo primigenius bezeichnet. Zu diesen tfunben kamen noch andere. Am meisten Aufsehen erregte bei inner Auffindung der Menschenschädel, den der holländische Arzt u - boi« im Jahre 1891 bei Trinil auf Java aunand. Dieser Schädel weicht nämlich noch viel werter vom heutigen Menscheiitypus ab, als der des Homo primigenius: bezeichnend für ihn ist der Mangel dec Stirn und dte starke Einschnürung an den Schläfeit, die er mit dem Affenschädel gemeinsam hat. Dubois bezeichnete bas Wesen, dem einst dieser Schädel gehörte, wegen der großen Affenähnlichkeit als „Affenmenschen", und heutigen Tages wird er mit dem lateinischen Namen Pithecan- thropus erectus bezeichnet. Für den Beinamett erectus (aufrecht) sand Dubois gleichzeitig mit dem Schädel in Gestalt einetz Schenkel- knochens einen sicheren Beleg. Virchow, der den Schenkelkiwchen näher untersucht hat, erklärte ihn in Uebemnftimmung mit anderen bedeutenden Anatomen ohne weiteres für ein echtes Menschenbein. Aus seinen Muskelansätzen war der aufrechte Gang ohne weiteres zu entnehmen. Tie geologische Schicht, aus der der Tubois'sche.Fund stammt, ist iwch nicht eindeutig ermittelt worben. Er soll dem Tertiär, wahrscheinlich einer der jüngsten Stufen dieser geologischen Epoche, dem jüngeren Pliocän angehören, ^n den letzten Jahren ist eine ganze Anzahl weiterer Menschenreste gefunden, die aber alle bedeutend jünger sind, z. B. der Haufe r' s ch e Fund bei Le M o u stier und vor brei Jahren bet „M ensch von Chapelle aux Sainte". Allen biefen, einschließlich des javanischen, gegenüber ist aus der neuen Welt bisher nur ein F-und menschlicher Knochenreste bekannt, der aber dafür Anspruch darauf erhebt, noch älter zu fein. Es handelt sich leider nur um einen einzelnen stnochen, nämlich einen Halswirbel, der bei Monte Hermoso in Argentinien aufgefunden worden ist und im La Vlata-Mufeum aufbewahrt wird. Aus den Gelcnlstächen konnte Lehmann-Nüsche, der ihn genau untersucht hat, aus aufrechte Kopfhaltung seines Besitzers und damit auch auf den aufrechten Gang schließen. Ein anderer argentinischer Fund, der in der gleichen Gegend gemacht worden in, ist noch nicht allgemein anerkannt worden. Der lüngft gestorbene Direktor des Museums in Buenos-Aires, Fiorentino Ameghino, hat nämlich, ebenfalls in Monte Hermoso, einen Sck-enkelknochen gesunden, der seiner Ansicht nach demselben Vorläufer des Menschen angehört, wie der viel früher entdeckte Halswirbel. Tie geologische Schicht der dieser Knochenfund angehört, ist leider ebenfalls nicht ganz sicher sestzustellen. Um das Tertiär handelt es sich jcbenfall«, und Ameghino hat sogar -behauptet, der Schenkelknochen stamm: aus dem oberen Miocän, während Lehmann-Nitsche den Halswirbel für jünger, nämlich aus dem unteren Pliovän stammend, ansieht. Falls sich später einmal Herausstellen sollte, daß Ameghinos Angaben der Wahrheit ent» sprechen, wäre der argentinische Fund noch älter als der Dubois- fajc auf Java, während, wenn die Angabe Lehm.inn-Nitsches richtig ist, beide etwa gleichaltrig wären. K. F. MS >d, hob.' Wn, tz„ ib. b/rmitbtn 'Zamkcit nur flankt b 1 ttn ■ •JnfIuHe«meintr *(t Grundsatz in “*•*8 Set n"1^rf Äff sei erfo^rtn hat ,rben selbst rmdttspricht. (Ein Vertrauensvotum der türkischen Kammer. Konstantinopel, 19. Okt. Die seit heute morgen andauernden Verhandlungen zwischen der Mehrheit und der Opposition zwecks Einvernehmung über die Äabinettssragc scheiterten angesichts der Opposition, die hartnäckig forderte, daß Mitglieder des Kabinetts, die Minister des Krieges, der Finanzen, des Unterrichts, der Justiz und der Oeffentlichen Bauten aus dem jetzigen Kabinett ausscheiden und der Scheik ul Islam zurücktrete, während der Großwesir dies rundweg ablehnte. Gegen vier Uhr begann die K a m m e r s i tz u n g, die ziemlich beivegt verlief. Tie Redner der Opposition hoben hervor, das Kabinett sei nicht ein Ministerium, wie es das Land unter den heutigen außerordentlichen Umständen brauche. Riza Tewfik wies die Behauptung zurück, daß Europa die Türkei vernichten wolle, weil sie ein Verfassungsstaat geworden sei, die Verfassung der Türkei sei zur Komödie geworden. Tas Land brauche ein Kabinett, welches nicht nur das Vertrauen der Stammet: und der Nation, sondern auch das Vertrauen der Großmächte genieße. Niemand werde einem Kabinett vertrauen, dem Minister des früheren Kabinetts angehörten. Die Redner der Mehrheit betonten, der Augenblick sei nicht geeignet, Personenfragen zu besprechen, es handele sich um Leben und Tod der Nation, man müsse an eine Verteidigung gegen den feigen Angriff Italiens denken. Sidki> Mitglied der Opposition, warf dem Kabinett vor, nur an die Mächte appelliert zu haben. Tie Regierung müsse die Italiener ausweisen und die italienischen Niederlassungen schließen. Der G r o ß w e s i r erwiderte einzelnen Rednern der Opposition und betonte, durch die bei den Mächten unternommenen Schritte erlangte die Regierung Singner hat dem Oberbürgermeister von Dresden seinen Entschluß mitgeteilt, die populärwisfenschaftlich so außerordentlich be* bcutenbe Abteilung „Der Mensch" der Hygiene-Ausstellung, ihren Hauptanziehungspunkt, ebenso die gleichfalls bedeutende historisch- wissenschastliche und die etnographifche Abteilung zu einem großen Hygienemuseum in Dresden zu vereinigen. Es wird dabei vorausgesetzt, baß Staat und Stadt gleichfalls (Entgegen* kommen zeigen. Nach Schluß der Ausstellung soll den zuständigen Behörden em Finanz- und Verwaltungsplan vorgelegt werden. — Tie Bayreuther Bühnenfe st spiele des Sommers 1912 werden, rote nunmehr feststeht, in der Zeit vom 22. Juli bis 20. August stattsrnden, und 7 Vorstellungen des „Parsifal", 5 der „Meistersinger von Nürnberg" und 2 des „Rings des Nibelungen" bringen. Als Aufführungstage sind vorgesehen: für dm „Parsifal" der 23. Juli, 1., 4., 7„ 8.- 11. und 20. August, für die „Meistersinger" der 22. und 31. Juli, 5., 12. und 19. August, für den „Ring" die Tage vom 25. bis 28. Juli und vom 14. bis 17. August. Um dem Unwesen des Billettschachers zu begegnen, dessen vollständige Unterdrückung, aus andere Weise nicht gelungen ist, werden Eintrittskarten mir' gegen Vollzug eines Reverses ausgefolgt, in dem der Empfänger sich bei einer der Stipenbienftiitung zufallenden Konvent ttonalftraje von 50 Mk. für lebe Karte verpflichtet, die Karten ohne Genehmigung der Verwaltung der Bühnenfestspiele Bayreuth nicht in andere Hände übergehen zu lassen, auch nicht zum Lriginalpreis. Tiefer Revers wird den Bestellern vor Ao- icnbung der Starten zur Unterzeichnung zugesandt. — Siegfried Wagner gegen Richard Strauß. Unter dieser Spitzmarke veröifentlichten wir im gefangen Feuilleton eine Notiz, in der lei Der ein entstellender Trucksehler enthalten ist. Es heißt da: Siegfried Wagner, der weder als Architekt noch als Baumeister. Anstatt Baumeister ist natürlich Tonsetzer zu lesen. — st u r i e ‘ji u richten aus Kunst- und Wissenschaft. Ter Nobelpreis für Medizin ist dem Professor an der Universität Upsala, Allvar Gullstrand, für ferne Arbeiten über die Optik des Auges verliehen worden. — Im Königlichen Schauspielhause in Berlin hatte Hermann Ludermanns neue Tragödie „T e r Bettler von Sy - ralus" bei ihrer gestrigen Uraufführung einen lebhaften äußeren Erfolg. Vie Schulden de; Reich; und der deutschen Sunde;- stauten. Von 1871—77 erfreute sich das Deutsche Reich der Schulderifreiheit; alsdann wurde zunächst eine Anleihe von 72,2 Millionen Mark ausgenommen. Bis zum Anfang des Rechnungsjahres 1881 war die Anleiheschuld aus rund 268 Millionen Mark gestiegen, obwohl inzwischen die Ein- sührung der Bismarckschen Wirtschaftspolitik der Reichs lasse erhebliche Zuschüsse gebracht hatte. Tie fundierte Reichsschuld betrug: 1S91 1317,8 Millionen Mk. 1901 2395,7 „ , 1910 ..... 4896,6 Gänzlich frei von Staatsschulden ist nur Reust ä. L.: Anhalt hat zwar keine sundierten, wohl aber schwebende Schulden im Betrage von 5,53 Millionen Mark. In sechs ' kleineren Bundesstaaten weist die sundierte Schuld eine« 1 Rückgang auf, in den meisten anderen dagegen mehr oder weniger beträchtliche Steigerungen. Die gewaltige Sckulden- zunahmc in den Hansastädten wurde hauptsächlich durch Wasser- und Hasenbauten verursacht, also für werbende Zwecke; überdies ist hier die kommunale Verschuldung mit einbegriffen. Für die allgemeine Beurteilung der Wohlstandsverhältnisse in den einzelnen Bundesstaaten muß beachtet werden, daß in die angeführten Schuldsummen die für Eisenbahnen benötigten Anleihen einbegriffen sind; diese belaufen sich insgesamt auf 10,7 Milliarden Mark; bringt man diese Summe sowie etwa 12 Milliarde sür Ver> kehrsanlagcn in den Hansastädten in Abzug, so belaufen sich die reinen Anleiheschulden der B-undesstaaten insgesamt auf nur 3,8 Milliarden Mark. Auf den Kopf der Bevölkerung entfallen hiernach in Prcusten nur noch 56.20, in Bayern 49.44, in Sachsen 31.95, Württemberg 9.8, Mecklenburg. Schwerin 63.35, Hessen 62.50 Mark usw. Im Reiche würde nach Abzug der Eisenbahnschuld in Höhe von 290,58 Millionen Mark noch ein Betrag von 4,3 Milliarden sundierter Schulden verbleiben, d. h. auf den Kops der Bevölkerung noch 70.3p Mark, ein Betrag, der die Slopfauote der Staatsschuld in allen Bundesstaaten, abgesehen von den Hansastädten, erheblich übersteigt; die 'chwebende Reichsschuld von 340 Millionen Mark ist in diese Berechnung noch nicht einmal cinbezogen. Nach Maßgabe dieser Ziffern iann es keinem Zweifel unterliegen, daß zwar die Schuldenzunahme in mehreren Bundesstaaten während des letzten Jahrzehnts beträchtliche Fortschritte gemacht hat, im allgemeinen aber nicht Bedenken in gleichem Maße rechtfcrttge11 kann wie die Schulden des Reiches. Lisatzwahl lm wchlkrei; Nonstanz-Ucberlmgen. Konstanz, 19. Okt. Bei der heutigen Ersatzwahl zum Reichstag erhielten v. Rüpplin (Zentr.) 13 410, Gärtnermeister Schmid (Lib. Block- 11 234 und Großhans (Soz.) 3026 Stimmen. Es findet somit Stichwahl zwischen v. RüPP- lin und Schmid statt. Das Zentrum hatte den Wahlkreis Konstanz seit 21 Jahren im Besitz, solange es die beliebte Persönlichkeit des ^geordneten Friedrich Hug präsentierte. Hug siegte im Jahre 1907 bei einer Wahlbeteiligung von 25 52, mit 14 327 Zentrumsstimmen über 8596 Nationalliberale und 2565 Sozialdemokraten schon im ersten Wahlgange. So hat sich also gestern gezeigt, daß das Zentrum 1000 Stimmen verloren hat. Es ist die größte Aussicht vorhanden, daß der liberale Slandidat in der Stichwahl siegen wird, denn wenn die Sozialdemokraten alle für ihn cintreten, hat er einen Vorsprung von etwa 800 Stimmen — vorausgesetzt, daß es dem Zentrum nicht gelingt, noch größere Reserven auf- zubringeii. Einen größeren praktischen Wert hätte zwar der liberale Sieg nicht mehr, aber fein moralischer Wert wäre für die kommenden ReichstagSwatMi nicht zu unterschätzen. Denn in Lindau, Düsseldorf und Konstanz hat man gelernt, das Zentrum zu schlagen, man weiß jetzt, daß der „trutzige Zentrumsturm" ferne brüchigen Stellen hat, und wird ihn bei den Reichstagsneuwahlen mehr als je berennen. Man hat aber auch — und daS erscheint noch viel wichtiger — im deutschen Süden und Westen die Ueberzeugung gewonnen, daß man ein guter Katholik sein kann, ohne doch für das Zentrum zu stimmen. Pressestimmen. Berlin, 20. Okt. Nur wenige Morgenblätter äußern sich zu dem Ergebnis der Reichstagsersatzwahl in Konstanz- Ueb erringen. liefet mit bet Eisenbahn gt- ,rch vorgängige Bei- hnverwaltung ober liefet Begleitung ri eine Berührung mit em Transport nicht ich ist nur in solchen önent- c geregelter üeierinätpoliir- 1 sich besondere Räume ri: Tage darf Beobachtung^-: >as Ausstellen dieses M zr bie richtige Einhalts ii, ebtnfo für bie rt, roenn dessen Mahn beort oder car txxtt zmri. , sofortigen WWi Iben Gemarkung ober c- I obachtungsgebietes ist p s auch der zuständige» I mb zwar bei der Austin kündige Fleischbeich°utr °' nschbcfchauer für die Um- < jr zu beziehen, wie fit bit -k. k aus dem Beobacht^ ein Gehöft > kann auch nicht geltattu n aus einem Bestand d^ n Bestand innerhalb da - Gemarkung innerh ssägsi SS-ee t^niarl.u"9 Htietei Lt d^Mmabe itn nut otl bi( @I0Bl and abge ew && »itzung aul d i6reT 6n.- «.«* *"; STP*» ermann- - 1? Okt-bcr M 1, beit 17- v -a mamrn .hnc»' Lilien- j i bei f»« «TÄHfil** Nr. 24z Erstes Blatt W. Jahrgang Sreitag, 20. Oktober s Ter Siebener Anzeiger O Q monaNicki75V'^,viettel. «scheint täglich, au A T ▲ ▲ a ▲ ▲ A A ▲ a a ▲ /* 1 •iefiener.Somilienb ntter, M |Hw ■ Md HZ I I I ▼ R F7 u‘/e 6 V 1; J 1 • y I gääIB11||I 7W IKtlULL unbgreüafl); WF ■ R W W W ■. UL auswärts ?enüvrech - Anschlüsse: jXjr politischen Teil: August General-Anzeiger für Gberheffen Annahme von iinjeigen Rotütionsörud und Verlag der Vrühl'schen Univ.-Vuch- und zteindruckerei H. Lange. Redaktion, Erpedition und Druckerei: Zchulstrahe 7. tz.tzeß; iür den bi! iStSSffTvK vüdingen: Fernsprecher Hr. 269 Geschästrstelle Bahnhofstraße 16a. ^"zeiaenteü- H. Beck. 1901 1910 1901 1910 2315,05 4556,63 41,08 75,14 6602,80 8776,77 191,54 235,34 1362,51 2165,94 220,61 331,98 829,82 893,04 197,47 198,08 495,17 60t: ,04 228,24 263,25 335.73 557,18 179,73 277,10 284,45 428,66 254,00 354,51 108,58 129,57 178,66 207,29 1,82 2,36 5,02 6,08 1,47 2,37 14,28 22,91 55,82 73,85 139,84 168,27 58,45 48,77 125,88 100,36 9,24 7,85 26,86 29,18 0,88 0,88 4,53 4,27 6,80 4,34 26,13 17,92 —— — — —— 0,73 0,65 9,07 7,69 4,01 4,67 43,13 48,21 1,90 1,59 32,84 26,96 E— —— — — 1,04 1,04 7,47 7,20 0,27 0,34 6,17 7,49 1,29 1,10 9,27 7,53 37,55 64,11 388,00 605,63 160,07 263,43 711,79 999,97 406,74 654,42 529,36 748,01 30,33 39,76 17,64 21,91 erhalte. Die Abstimmung. •* Titelverleihung. Friedberg, den Charakter als „Baurat" erteilt. bieten, Herrn OSRAM LAMPEN ft der Worsitzende, daß außer dem bereits 1 ein oder zwei weitere Vorträge von ihrer» in Aussicht genommen sind, die gen uns diesem Gebiete berichten sollen, rs sind ferner ein oder zwei Aufstiege uß berichteten die Herren Ost, Feist, und Rörnheld über ihre Erlebnisse hrten des Vereins. Aus den inter- l der Herren, die zumeist ihre Erst- nmen hatten, leuchtete die Begeiste artigen Genüsse, die solche Fahrten le waren übereinstimmend der An bewahrte Glühlampe O°/o Stromersparnis nd Prix Brüssel 1910 ktrlzttfltswerke und InstallaUona- »cbärte zu beziehen. Seilschaft, Berlin 0.17 so viele Dokumente, daß durch deren baldige Veröffentlichung das Land über die Haltung jeder Wacht Aufklärung program erwähnte bekannter über ihre Während geplant. Walther, I bei den B Aegypten. Konstantinopel, 19. Okt. Das Ministerium erklärt zu der ägyptischen Blättermeldung der „Franks. Ztg ", nach welcher die ägyptische Regierung es ablehnte, dem Wunsche der Türkei nach dem Abbruch der diplomatischen Beziehungen zu Italien Folge zu leisten, daß die Pforte niemals einen solchen Wunsch geäußert habe. Aus Stafct uitö Land. Gießen, 20. Oktober 1911. Tageskalender für Freitag, den 20. Oktober: Stadt- theater: „Die Geschwister" und „Die Neuvermählten." An- fang 8 Uhr. O e s f e n t l. W ä h l e r v e r s a m m l u n g der sortschrittl. Volks- partel. Redner Prot. U r st a d t und Pfarrer K o r e l l. Abends 8*/i Uhr in Steins Garten. Die Kummer sprach dem Kabinett mit 125 gegen 60 Stimm en ihr Vertrauen aus. Das Kabinett Said Pascha hat das Vertrauensvotum der Kammer erhalten, weil es einen radikaleren Standpunkt in der Tripotisfrage eingenommen hat. Said Pascha erklärte in der Sitzung, daß er die Regelung weder durch Geldentschädigung noch durch Verzicht auf irgendwelche Rechte der Türkei in Tripolis gutheiße. Aus Hessen. Der Darmstädter Landtagswahlkampf. bs. Darmstadt, 20. Oktober. (Drahtbericht.) Der Wählkampf um das 3. Darmstädter Landtagsmandat hat nunmehr mit aller Heftigkeit eingesetzt. Leider geht der Kampf weniger um sachliche Differenzen, als um Streitigkeiten über die gescheiterten 'Einigungsverhandlungen. Das war auch wieder der Fall bei der gestrigen Wahlversammlung der fortschrittlichen Volkspartei. Der Worsitzende Justizrat Gallus besprach nochmals die Einigungsverhandtungen, deren Scheitern lediglich den Nationalliberalen zuzuschreiben sei. Er bestritt, daß die fortschrittliche Volkspariei jemals mit den Sozialdemokraten habe paktieren müssen, wenn er auch zugab, daß private Besprechungen stattgefunden hätten. Der Kandidat der sortschrittl. Volkspartei Stadtv. Henrich entwickelte hierauf fein Programm, worauf Pfarrer K o r e l l seinen Standpunkt mit großer Lebhaftigkeit darlegte. Die Nationalliberalen hatten von Alzey-Bingen her noch eine große Schuld an die Freisinnigen abzutragen, wozu die diesmaligen Landtagswahlen Gelegenheit geboten hätten. Korell legt dann seinen Anteil an den Einigungsverhandlungen dar. Er sei stets für die Unterstützung des Natio- nalliberalen Schützet eingetreten, den er als einen aufrichtig liberalen Mann kennen gelernt habe. — Außer dem Zentrum haben nunmehr auch noch die Christlich- und Deutschsozialen einen Kandidaten für das 3. Darmstädter Mandat ausgestellt, so daß sich im ganzen fünf Kandidaten um das Mandat bewerben. sicht, daß sie bei nächster Gelegenheit sich wieder diesem modernen Sport widmen werden. . " Ober hessisches Wasser für Frankfurt a. M. Das Provinzialwasserwerk Inheiden hat, wie wir mitteilten, Anfang des Monats seinen Probebelrieb eröffnet und liefert täglich 17 000 Kubikmeter Wasser nach Frankfurt a. M« Boni 1. November wird dieses Quantum aus 20 000 Kubik- unter gesteigert werden. Die maschinellen Einrichtungen und Pumpen der Anlage haben sich bewährt. Kreis Lauterbach. ^Lauterbach, 20. Oktober. Nach vierteljähriger Pause wird die wandernde Kreishaushaltungs- und Koch- schule am 30. d. M. ihre Tätigkeit wieder beginnen unds zwar in der Henkelschen Wirtschaft zu Hörgenau. + Schlitz, 19. Okt. Lehrer Stein hier wurde dieser Tage auf seinen Wunsch hin nach Reiskirchen versetzt. Er ist 22 Jahre lang an der hiesigen Volksschule tätig gewesen. In ihm verliert auch der Gesangverein „Harmonisches Kränzchen" seinen bewährten tüchtigen Dirigenten, unter dessen Leitung der Verein sich zu hoher Blüte entwickelte. So ist es begreiflich, wenn man den eifrigen und beliebten Lehrer nur mit großem Bedauern von hier scheiden sieht. — An die Stelle von Lehrer Kraft, der seiner Militärpflicht genügt, trat Schulverwalter Hofmann aus Heuchelheim. — Auch in der hiesigen Gendarmerie sind Veränderungen vorgekommen. Nachdem kürzlich der Stationsführer Wachtmeister Ohl versetzt worden ist, erhielt nunmehr auch Wachtmeister B l e i b t r e u Dekret nach Wenings. An seine Stelle tritt der Militäranwärter Peter aus Darmstadt. + Uetzhaus en, 19. Okt. Der seit 2 Jahren hier bestehende Kriegerverein hat die Anschaffung einer Fahne beschlossen. Mit deren Lieferung wurde die Firma Georg Bert in Schlitz betraut, die schon zahlreiche Fahnen für die Kriegervereine des Bezirks Lauterbach geliefert hat. Die Fahnenweihe soll mit dem nächstes Jahr hier ftafcb» findenden Kriegerfest des Bezirks Lauterbach-Schlitz verbunden werden. Kreis Friedberg. L. Friedberg, 19. Okt. Die hiesigen Schloßgarten-- a n l a g e n dürfen nach einer Verfügung des Hofmarschallamtes in diesem Winter tioni 1. November bis 1. März nicht betreten werden. Nur die Personen hiesiger Stadt, die sich besondere Erlaubnis erwirkt haben, dürfen während der Winterzeit jn deut Schloßgarten spazieren gehen. Starkenburg und Rheinhessen. rm. Darmstadt, 19. Okt. Die feierliche Bei-, se tzung des früheren Brigade-Kommandeurs der 25. Hess. Kavalleriebrigade Generalmajor v. Colo mb fand heute auf dem Darmstädter Friedhöfe unter sehr großer Beteiligung statt. Die Trauerfeier hatte im Sterbehause durch Divisionspfarrer Lic. Schöttler stattgefunden, worauf sich der stattliche Leichenzug nach dem Frieohoft bewegte. Dem Sarge folgten u. a. der Vertreter des Großherzogs General v. Hahn, Oberstallmeister Frhr. v. Riedesel, der Divisionskommandeur v. Plüskow, Stadtkommandant v. Randow, General z. D. Frhr. v. Hevl, zahlreiche Stabsoffiziere und Deputationen hiesiger ünd auswärtiger Regimenter. Am Grabe sprach Pfr. Schöttler ein Gebet. Unter den zahlreichen Kränzen, die am Grabe niedergelegt wurden, befanden sich solche des Großherzogs, des Prinzen und der Prinzessin Friedrich Karl von Hessen, der Großherzogin von S.-Altenburg u. a. — Die Staatsprüfung für die Kandidaten der Veterinärmedizin begann heute im Darmstädter Kollegiengebäude. Der Prüfung, die vier Tage dauert, unterziehen sich sieben Kandidaten. M. Offenbach, 20. Okt. (Priv.-Tel.) Der Fabrikant E r ck r a t h wurde auf einer Treibjagd durch einen Schrotschuß in den Unterleib schwer verletzt. m. Offenbach a. M., 19. Okt. Der von der Eisenbahnverwaltung der Bürgermeisterei unterbreitete Vertragsentwurf zum Bahnumbau Projekt, wie er sich nach den letzten Verhandlungen zwischen den Kontrahenten und nach den Beschlüssen der Stadtverordnetenversammlung darstcllt, bildete in der heutigen Sitzung der Stadtverordneten den Gegenstand einer eingehenden Aussprache. Die Streitfrage bildete lediglich der in dem Vertragsentwurf bestehende § 9, nach dem sich die Stadt grundsätzlich damit einverstanden erklären soll, daß die der hessischen Regierung eingeräumte Vergünstigung betr. des Anhaltens der Züge laut 8 21 des Staatsvertrages vom Jahre 1868 in der Weise eingeschränkt wird, daß für die Folge die Luxuszüge und einige O-Züge, die im durchgehenden Verkehr mit besonderer Beschleunigung gefördert werden müssen, auf dem hieiigen Bahnhof nicht halten. In der Aussprache hierüber erklärten sich die Redner sämtlicher Parteien im wesentlichen damit einverstanden, daß die von der Eisenbahnverwaltung vorgeschlagene bedingungslose Aufgabe jenes Rechtes aus dem Staatsvertrag von 1868 selbst unter einer etwaigen Verzögerung und Hinausschiebung der Inangriffnahme des Projektes abgelehnt werden müsse. Schließlich erklärte sich die Stadtverordnetenversammlung damit einverstanden, die Bahnhofsangelegenheit jetzt zur Erledigung zu bringen und beauftragte den Sonderausschuß mit einer Umänderung des Vertragsentwurfes nach den im Beschluß des Sonderausschusses niedergelegten Wünschen. Jn einer auf den 26. Oktober einzuberufenden Versammlung soll die endgültige Enftcheidung getroffen werden. — Die Vereinigten S chu h- industricllen des Maingaues haben zu der Arbeitsnieder^ leguna der in der Bodenabteilung der Firma Herrn. Liebmann belÄastigten Arbeiter folgenden Beschluß gefaßt: Die im Aus- ff?ud bestndlichen Arbeiter der Firma Herm. Liebmann verlangen die Wiedereinstellung' eines ordnungsniäßig entlassenen Arbeiters. Ein Vergleich, den eine aus Arbeitgebern, Arbeitnehmern und Vertretern des Zentralverbandes der Schuhmack>cr zusammengesetzte Schlichtungskommiffion am 13. d. Mts. einstimmig akzeptierte, wurde trotzdem von den Arbeitern abgelehnt. Die ausständigen Arbeiter werden deshalb aufgefordert, ihre Unberechtigte Forderung fallen zu Taffen und bis zum 23. d. Mts. die Arbeit wieder aufzunehmen. Sollte dies nicht geschehen, so ist amk, d. Mts. allen tm Zentralverband organisierten Arbeitern und Arbeiterinnen in sämtlichen Betrieben der Fabrikantenver- eimgung zum 1. November zu kündigen. Mainz? 19. Okt. Die diesjährige Tagung des Diö- zesan-Kirchenvorftandes der Diözese Mainz fand “"ter Wä. Justizrat Dr. Schmitt im bischöflichen Seminar statt. Der Vorsitzende eröffnete, nach der Darmst. Zeitung, die Versammlung mit der Mitteilung, daß in dem das Ausschußmitglied ^ ^n^Konvorstandes, verstorben und als Ersatzmitglied Bürger- meister Lannert von Furth gewählt worden sei. Das Rechnungs- lahr schloß mit einer Einnahme von 280 411 Mk. 98 Pfg. und hnn r23 3093ab&?°^n 5mt108H ,48 W . so daß ein Ueberschuß Pfg' verbieb. Die Ausgaben des Voran- Ichlags für 1912 wiesen nur bei der Rubrik „Aufbesserung ^nherunn11 nnf™ 'm?'" 5 e r Geistlichen" eine wesentliche nStlS? m! ® Ärger^ister Singer-Seligenstadt fragt an, ob »X,Kaplane eine Aufbesserung erhalten sollten. Der Vorsitzende erwidert, daß der Ausschuß sich auch mit dieser Frage •• Eise nbah »Personalien. Der Bahnmeiüer 1. Klasse Brühl ist in gleicher Eigenschaft von hier nach Bebra versetzt. Der Eisenbahntelegraphist Schröder ist zum Eisenbahn-Telegraphen-Assistenten befördert und von Jerxheim (Braunschweig) nach Gießen versetzt worden. •• Op ern v orstel l un ge n. Die Gastspiele des Großh. Hoftheaters und der Hofinusik werden am Montag, 30. Okt., mit einer Aufführung von Maillarts „Das Glöckchen des Eremiten" beginnen. Der Vorverkauf der Karten befindet sich nur in der Musikalienhandlung von Ernst Challier. ** Aus dem Militär Wochenblatt. Zum Komp.- Chef ernannt: der Hauptmann Wilcke im 5. Großherzogl. Heff. Inf.-Regt. Nr. 168. — Hussein Hurrem Bey, Lt ä. l. s. der Armee, in dem Kommando zur Dienstleistung beim Generalkommando des 11. Armeekorps zum Stabe des Generalkommandos des 18. Armeekorps übergetretün. Zum Oberleutnant befördert: . H e r f i n g int Inf.-Leibregt. Großherzogin (2. Großherzogl. Heff.) Nr. 117. Zum Leutnant befördert: der Fähnrich Len Hardt im Jnf.- Leibreyt. Großherzogin (3. Großherzogl. Hess.) Nr. 117. Zu Fähnrichen befördert: die Unteroffiziere v. Specht im Jnf.-Regt. Kaiser Wilhelm (2. Großherzogl. Hess.) Nr. 116; v. Zangen im Jnf.-Leib-Regt. Großl.erzogin (3. Großher ogl. Hess) Nr. 117; Scheuermann im Ins.-Regt. Prinz Carl (4. Großherzogl. Hess.) Nr. 118; Jäger im 5. Großherzogl. Hess. Jnf.-Regt. Nr. 168; v. Hahn im Großherzogl. Artilleriekorps, 1. Großherzogl. Hess. Feldart.-Regt. Nr. 25. — Dr. ©reenen, Div.- Pfarrer der 21. Div. in Mainz, auf seinen Antrag mit dem 1. Okt. dieses Jahres mit Pension in den Ruhestand versetzt. Horning Militär-Hilssgeistlicher der Großherzogl. (25.) Div. in Darmstadt, behufs Wahrnehmung der Div.-Pfarrstelle zum 1. Oktober dieses Jahres zur 29. Div. nach Mülhausen i. E. — versetzt. Dr. Lehr, Div.-Pfarrer der 14. Div. in Wesel, in gleicher Eigenschaft zur 21. Div. nach Mainz. ** Vom Achtuhrladenschluß. Wie aus dem Inseratenteil ersichtlich ist, ist für die U hrm a ch e r g e s ch ä f te auch Samstags der Achtuhrladenschluß vorgeschrieben. Bei dieser Gelegenheit sei eine Entscheidung des preußischen Kamm er - gerichts über den Achtuhrladenschluß mit geteilt. Nach dieser Entscheidung genügt es nicht, daß nach 8 Uhr ein geschäftlicher Verkehr im Laden nicht mehr stattfindet, es muß vielmehr durch Verschließung der Ladentür oder durch eine ^sonstige Veranstaltung, z. B. Auslöschen des Lichtes, dem Publi- kum erkennbar gemacht worden, daß Kunden nicht mehr bedient werden. Die Schließung des Ladens muß äußer- l i ch in die Erscheinung treten. Selbstverständlich aber dürfen Kunden, die das Geschäft vor 8 Uhr betreten haben, fertig bedient werden. ** Ein Arb eiterfest. Arn Mittwoch nachmittag fanden sich über 200 Arbeiter der Firma Joh. Balth. Noll im Hotel Einhorn ein, um ebenfalls das Fest des hundertjährigen Bestehens der Firma zu feiern. Fräulein Anna Rodenhausen eröffnete in schlichten, ergreifenden Worten Iben Reigen der Glückwünsche und überreichte Kommerzienrat Noll im Namen der Wiesecker Arbeiter einen herrlichen Blumenkorb. Ebenso übergaben Fräulein Marie Mohr für die Burkhardsftlder, Frau Luise Pfeiffer für die Launsbacher und Fräulein Marie Stolz en- hauer für die Gießener Arbeiter unter Glückwünschen prächtige Blumenbuketts. Kommerzienrat Noll begrüßte die Arbeiter und Gäste und dankte besonders den ersteren für die herzlichen Glückivünsche und ihre treuen Dienste. Da auch für eine ausgezeichnete Verpflegung gesorgt war, so Herrschte bald eine sehr gehobene Stimmung. Herr Braun brachte ein Hoch auf die Arbeiter aus, während Herr Wi ed em an n aus Launsbach für die gesamte Ar- beiterfchar in kernigen Worten feinen Dank aussprach und ein begeistert aufgenommenes Hoch auf die Firma Noll ausbrachte. Gemeinsame Lieder und Tanz hielten die Arbeiter bis nach Mitternacht zusammen. Es war so recht ein Fest für die Arbeiter, und obwohl die Wogen der Freude mitunter sehr hoch gingen, so verlief doch alles in der schönsten und zufriedensten Weise. ** Zum Fünfuhrteedes Frauenbundes der Deutschen 'Kolonialgesellschaft, Mteilung Gießen, schreibt man uns: Es wird nochmals darauf aufmerksam gemacht, daß der Vorttag von Fräulein v. Hatten: lieber das Heimathaus in Keetmanshoop, pünktlich um 6 Uhr seinen Anfang nimmt. Um Störungen zu vermeiden, wird es sich daher empfehlen, rechtzeitig um 5 Uhr zu erscheinen. Zur Vermeidung von Mißverständnissen sei noch erwähnt, daß mit dem Erwerb einer Eintrittskarte für 2 Mk. selbstverständlich auch den, die nicht Mitglieder des Gesellschaftsvereins sind, der Einttitt in den Saal an diesem Tage frei steht. Vor und nach dem Vorttag wird die hiesige Regimentskapelle konzertieren. ** Hessischer Verein für Luftschifffahrt. In der gestern abend im' Hotel „Großherzog" abgehaltenen ersten Hauptversammlung des Hessischen Vereins für Luftschiffahrt, Ortsgruppe Gießen, erstattete der erste Vorsitzende Prof. Dr. W. Sievers Bericht. Die Gründung des Vereins fand am 1. Juni d. I. statt und es haben sich der hiesigen Ortsgruppe 63 Mitglieder angescylossen. In vier Vorstandssitzungen wurden die vorbereitenden Arbeiten für den inneren Ausbau erledigt. An den fünf Ballonaufstiegen nahm eine Anzahl hiesiger Herren teil, und es steht für morgen ab Marburg eine weitere Auffahrt in Aussicht. Demnächst soll von einem bekannten Fachmann ein Vortrag über die Technik des Freiballons gehalten werden, um die Mitglieder und Freunde des Luftspvrts mit dessen Grundprinzipien bekannt zu machen. Dr. A. Peppler berichtete hierauf über die sportliche Tätigkeit des Vereins, namentlich über die Ballonaufstiege vom 30. Mai, 13. Juni Hub 16. Juli Aus dem Kassenbericht kann hervorgehoben werden, daß die drei Fahrten uns einen kleinen Ueberschuß ergeben haben. Bei der Besprechung wurde dem Wunsch Ausdruck gegeben, daß die Führer des Ballons angehalten werden sollen, ihre Fahrtberichte regelmäßig zu veröffentlichen, um so als Propagandamaterial zu dienen. Der seitherige Vorstand wurde auf Antrag aus ber Versammlung einstimmig wiebergewcihlt. Hierauf wurden die Satzungen des Fahrtenausschusses^ verlesen und von der Versammlung §i ns genommen. Bezüglich des Winter" Titelverleihung. Der Großcherzog hat dem ÄoÄabrttu Bautnspektor des Hochbauamts Friedberg, Ludw. Haag zu runa über Phhern hon M_____m ° t -n V U ö U?Cr Deutsches Reich. In ber Sitzung des Bundesrats am Donnerstag wurde bie Zustimmung erteilt zu ber Vorlage betreffs ber Aenbemngen und Ergänzungen des Warenverzeichnisses zum Zolltarif und der Anleitung für die Zollabfertigung, ber Vorlage betreffs ber Begründung einer Gemeinschaft ber Essigsäure-Verbrauchsabgabe mit Luxemburg, ber Vorlage betreffs der Schenkungsabgabe für Zuwendungen an Kirchen und juristische Personen, bie ausschließlich kirchliche, mildtätige oder gemeinnützige Zwecke verfolgen, der Vorlage betreffs einer Vereinbarung mit Japan über das Konsulats wesen und ber Vorlage betreffs bes Vertrages mit Großbritannien über die gegenseitige Auslieferung von Verbrechern zwischen Deutschland und gewissen britischen Protektoraten. Der frühere Unterstaatssekretär des Auswärttgen Amts Stemrich ist gestorben. Der Münch e n e r M a g i st r a t hat zur Milderung der Lebensmittelteuerung folgende Maßnahmen getroffen: Die Aufhebung des Pflasterzolles für Kartoffeln und Geprüft, die Bereitstellung von 15 000 Mk. zum Ankauf von Kartoffeln und Abgabe an das Publikum und zwar so, daß keiner weniger als fünf Pfund und mehr als fünfzig beziehen Fann, ferner die Bewilligung von 113 000 Mark zum Ausbau einer Kühlanlage für a r g en ti- nisches Fleisch und Seefische. Falls dieses ein» geführt wirb, würde die Stadt den Verkauf übernehmen. Mit den Metzgern sind Verhandlungen gepflogen worden zur Herabsetzung der Schweinefleischpreise. Sollten die Metzger sich weigern, die Preise herabzusetzen, würde die Stadt alsbald mit ber Errichtung eigener Fleischverkaufsstände beginnen. Die „Nordd. Allg. Ztg." schreibt: Pressemeldungen zufolge soll der deutsche Reichsangehörige von Lochow, ber nicht, wie behauptet wurde, deutscher Kvn- fulatssekretär ist, durch die italienischen Behörden aus Tripolis aus gewiesen worden sein. Tatsächlich wurde v. Lochow zum Verlassen von Tripolis seitens des italienischen Konsuls aufgefordert, der vorgab, ihn im Verdacht der Spionage zu haben. Doch ist der Ausweisunas- befehl auf Einspruch bes deutschen Konsuls unterblieben. In Rom sind bie erforderlichen Schritte getan worden, um den deutschen Untertan vor Belästigungen zu schützen, solange ihm Umtriebe zur Schädigung der militärischen Operationen nicht nachgewiesen sind. Der sozialdemokratische Reichstaasabgeordnete Bö m el- burg befindet sich, wie das ,/B'erl. Dagebl." mitteilt, in einer Nervenklinik in Jena. In seiner schweren Erkrankung ist bisher keine Besserung eingetreten. rlusland. Die schwedische erste Kammer ist aufgelöst worden; bie Neuwahlen sind ausgeschrieben. Kleine Tageschronil. vermischtes aus Hechtsheim Die Fernfahrt der „Schwaben". oder links kommandieren läßt. —n. Paris, 20. Oft. Bei einer Explosion schlagender Weller iem Flache-Schacht bei St. Etienne sind 3 9 Berg- Oft wird Seife angepriesen, Letzte Nachrichten Ter türkische Boykott. upiicm derer entkamen „ J . Der ttönig von Sachsen crnanirte den Verlagsbuct)- Händler Albert Brock bans in Leipzig zum Mitglied der ersten Amtlicher Wetterbericht. Oeffentliche Wetterdienststelle Gießen. Welterausstchten in Hessen am LamStag, den 21. Oktober 1911: ein Arbeiter schwer verletzt. Auf einem Felde bei Branderodc überraschte tut ,iorst- ausscbcr zwei Wilderer. Während der eine dem tforü- beamten das Gewehr zu entreißen suchte, stach der andere mit dein Messer au, ihn ein und verletzte ihn erheblich. Die Wil- Jn Köln wurde der BaiaillonSadnnant des 7. Pionierbataillons, ein Oberleutnant aus Breslau, in seinem Zimmer durch Leuchtgas erstickt aufgcfundcn. Man nimmt einen Unglücks- Kammer der Ständeversammluna. Ter anscheinend sehr erhebliche Ucberschuß, mit dem die ^nler- natioualc Luigieneausstcllung in Dresden abschlictzen dürste, soll int wesentlichen zur Errichtung eines..Dvgicne'Museums verwendet werden. Tie am 1. Juli auf 800 000 Mr. veranschlagten Eintrittsgelder erbrachten über zwct Millionen. Aus einem Brief des erschossenen Obcrsekundaners v. A eck er an seine Muller gehl bervoe, da.; die Tötung auf eigenen Wunsch geschah und man in gegenseitigem Einverständnis nur bic äußere Form des Tuells wählle. Tic gänzliche Wiederherstellung des Primaners Dietzen ist ausgeschlossen. In Paris drangen einige Hundert stellenlose französische Kellner in das Hauptburcau für Stellenvermittlung niclstfranzöjischcr Kellner. Tie Fensterscheiben ^wurden ctnge- Lingesandt. (Für Form und Inhalt aller unter Dieter Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Nedallion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.) Gießen, 19. Okt. Vorsicht ist der Kjäsfrcx Ffücsiil SunGchtseife schadet nicht!” fall an. In Wilmersdorf stürzte von der im Bau begriffnen katholischen Mircbe in der HildegarNtraße vlönlich die Mitteldecke ein und begrub zwei Leute. Ein Maurer ist tot wäre. Ter Bettler dankte herzlich für die milde G'abc und gab folgende Erklärung: „Mit ist es gegangen wie Idnen, mein Herr, ich bin dadurch an den Bettelstab gelommen, daß ich immer freigebig war!" In Deidesheim Psolz ist nc.d> achttägigem Krankenlager im Alter von 98IabrenberNest^rderÄerzte Deutsch lanvs, Dr. Getto, gestorben. 'Seine Praxis batte cr bis vor etwa einem Jahre in Minfeld Pfalz» ausgeübt a a r g c m ü n d, 19. Olt. Um 7 Uhr 15 9)?in. wurde in .Neunkirchen bei Saargcntünd bei starkem Nebel ein Luftschiff gesehen, das später auch in Auersmacher und Klein- imd Groß- dlittersdorf beobachtet tvurde. Saarbrücken, 19. Okt. In der Nähe des Gütcrbahn- hofes wurde gegen 7 Uhr bei starkem Nebel ein Luftschiff beobachtet, das in der Richtung St. Ingbert weiterflog. Baden-Oos, 19. Olt. Tas Luftschiff L. Z. 9 ist von Landau kommend gegen 10 Uhr wieder hierher zurückgekehrl. Don ^411 Uhr an kreuzte es in der Umgebung der Luftschiffhalle und ist um 3 Uhr 18 nach 20stündiger Fahrt glatt gelandet. Die Abnahme des L. Z. 9 durch die Militärbehörde ist noch sieflern erfolgt. Tie Ab licht, nach Atetz zu fahren, hatte man Borgen des starken Windes ausgegeben, da man s loci)e die Grenze überschritten hätte. W. Wiesbaden, 19. Okt. Die Königin von G r t c ch e n l a n d ist mit Gefolge zu längerem Kurgebranch hier eingetrofsen. Gericbt»saal. über Naue n gesichtet und ist um 3 Uhr 35 Min. hier ein- getroffcn. Das Luftschiff näherte sich Berlin längs der Linie der Lcbrter Bahn und überflog Charlottenburg, das Brandenburger Tor uno die Straße Unter den Linden nach dem Schloß und machte Mrft und bie »ommifiion versucht bab-, «ne euuebenbe Staus»! b"ä Gintomm.-n sämtlicher ilapline auszustelleu und dem b,es-n.»rcheu°°-s,-nde,u unlerbreilen; bann fall >m nächstens Ä übei edäe Webaltiauibeliemno beschlossen werben, doch Ivnn- r ient schon milieilcn, bas, nach den aemachten Mmrilungen jicle Habtäne wesentlich besser nestel,t seren als b,e Gastlichen. Tie Porschläqe über Gebal,»eebo umgen ber Geistlichen wurden hieraus nach bet Sotlaic einstimmig angenommen. Zu «u-ichust. M„gliedern würben 2iabtv. T,etzFriedberg Bürgermeister «rai,>. inann-Ticbutfl Amtsvorfteher LammertOnenbach-Burgel, Bei- aeorbneler söl'ich^l nstob-Zimmern. Cbcrkbrer Pros Müller Büdingen Landtagsabg. Kommerzienrat Molthan, Landtagsabg. Iustürat Tr. Schmut und Oekonom,erat Senster-GabsheiM gc- Wieder erlebt die Gießener Bürgerschaft, wie in den letzten Jahren vor jeder Wahl, das unleidlickie Parteigezänk der Leitungen der nationalliberalen und freisinnigen oder fortschrittlichen Partei: auf der einen Seite Schwulst und Verworrenheit, auf der anderen Seite Hohn und Verdächtigung. Obgleich tatsächlich keine nennenswerten Unterschiede in den Ansichten der beiden Parteien int künftigen Landtag bestehen werden, werden künstlich Gegensätze konstruiert und hervorgezLrrt. Der gesunde Bürgersinn muß sich an sich gegen ein« so zwecklose und schädliche Reiberei, eine so blinde Parteipolitik wenden. Beide Kandidaten sind in Gießen derartig wohlbekannte Männer, daß ihre Licht- und Schattenseiten genügend bekannt sind und es nicht nötig ist, sie in bengalischer Beleuchtung zu zeigen oder anzufchwärzen. Der Gedanke des Einsenders, der eine Abstimmung in einer Bürgersersammlung für den einen oder den andern Kandidaten wollte, ist natürlich nicht ausführbar, hat aber den guten und richtigen Kern, die Parteileitungen, die sich in dieser verbissenen, unversöhnlichen und persönlichen Art bekämpfen, für die nächste Zeit auszuschalten, da die Bürger selbst wissen, was sie zu tun und zu lassen haben. Deshalb sollten die Wähler in der nächsten nationalliberalen und freisinnigen Versammlung verlangen, daß die Parteileitungen ihr Amt bis auf Weiteres ntcberlegen, oder; daß sie sich verpflichten, bis einen Tag nach der Wahl Tintenfaß und Mund geschlossen zu halten. Denn nur wird einer weiteren Verbitterung Einhalt getan in der Erkenntnis, daß bei der Stichwahl jede der bürgerlichen Parteien bie Hilfe der andern im Kampfe gegen bie Sozialdemokratie dringend nötig hat. Dann hört auch vielleicht der kleinliche und widerliche Mandatsschacher auf, und die Gießener Bürgerschaft hat dem Lande zum nachahmenswerten Beispiel gezeigt, daß sie reif für das neue Wahl re cht i st und sich nicht in der Ausübung der schönsten Pfticht nach recht- d Main-, 19. Okt. Der 21 jährige Franz Doubrava auS Oesterreich hatte sich als „Baron" bei verschiedenen Familien i doffiert In seinen Legitimalionsvapieren hatte er vor seinen flame« Toubrapa „von" hi nein gefälscht. Der Herr Baron der- ickiwand stets, wenn es ans Hahlen ging. (Astern gelang es der Polizei ihn sest-unehmcn Ex wird auch von verschiedenen auswärtigen Behörden gesucht- Hcfsen-Nassau. Tic beiden großen Zeppelin-K'rest-er, das Luftschiff Schwaben und der L. Z. 9, die in den letzten Wochen schon mehrfach durch glänzende und außergewöhnlich günstig der- Lau jene Flüge von sich reden machten, haben vorgestern und gestern wieder zwei bedeutende Fahrten gemacht. Das Luftschiff Schwaben flog von Düsseldorf über Hamburg nach Berlin, wo es nach 12stündiaer Fahrt glatt auf dem 'Flugplatz Johannistal landete. Ta bie Strecke insgesamt etwa 635 Kilometer beträgt, so hat das Luftschiff uine Gejclstvindigkeit von etwa 53 Kilometer in der Stunde entwickelt. — Tie andere Fahrt, eine Dauerfahrt von LD Stunden, führte unter der Leitung des Grasen Zeppelin von Baden-Oos das Rheintal entlang bis Koblenz, dann durch das Mosel- und Saartal nach dem Ausgangspunkt zurück, wo es noch eilte Heitlang vvr der Halle kreuzte lilcbCT die Fahrten haben wir folgende Nachrichten erhalten: interessante Tinge zu erzählen. :------ „ ... hervorgehende Tatsache, daß der gegenwärtige Reichtum der Astors ändcn, nachts etwas warmer, auf nicht weniger als etwa 600 Millionen Mark zu be- " ' ziffern ist. Das Vermögen der Familie besteht hauptsächlich in Grundbesitz auf Neuyorker Boden. Die Steuereinschätzung dieses Grundbesitzes, die ungefähr 60o,'o vom Marktwerte ber Grund- ftüdc beträgt, beläuft sich zurzeit auf fast 432 Millionen Mark. Saloniki, 19. Okt. Ter hiesige antiitalienische Boykotk- Von bieicm Rtesenver mögen hat ber in England lebende Mr. I ... . .. ,, . o . . ' William Waldort Astor den Hauptanteil, insofern ihm nämlid) ftebt nut allen Boykottausichupen des Landes in Verein Grundbesitz im steuermäßigen Werte von über 200 Millionen bindung: alle Barkenführer, Äluslader, Fuhrleute und Schiffs- Mark gehört. Tie Geschichte der Vermehrung des Aswrschen Ver- arbeitet leisten ihm Folge. Es wurde bestimmt, daß italienische mögens ist überraschend. Bor 63 Jahren hinterließ der Be- ggarcn auch nicht durch Schiffe unter anderen Flaggen eingcsührt gründet des Vermögens 80 Millionen Mark — in der seither . ... an c. < Z verflossenen Zeit hat es sich also mehr als versiebenfacht. Ausf^erben bürfen. Schifte, bie gegen bie Maßregel verstoßen, Verden Stcuereinschätzungslisten ist zu ersehen, baß manche Grund- fallen selbst der Boykottierung. Alle ft au Heute italienischer Rast ückc, die der alte John Jacob Astor für 80 000 Mark erftanoen 1 twnalität unterliegen bet Sperre; bie Bevölkerung wird auf die hatte, heute einen Steuerwert von 32 Millionen Mark haben, betreffenden Geschäfte aufmerksam gemacht. ft. Wie man an den Bettel st ab kommt. Ein Mil-I e Itonär begegnete aus der Straße einem kümmerlichen Bettler, gab . . , ren, flaue man i ihm einen Pscnnig und glaubte dadurch ein Anrecht auf diel s. sonst möglicher-1 Frage erkauft zu haben, durch was für Unglücksfälle der Bettler in dem Flach I in keinen erbarmungswürdigen Zustand der Armut gekommen'leute getötet worden. CufOcbiffabrt. Paris, 19. Oft. Ter Flieger Röchet Sammer hatte gestern auf feinem Zweidecker sechs Passagiere im Gesamtgewicht von 440 Kilogramm von Reims nach Ehalons-sur-Marne bin und zurück befördert. Tie Hin« und Rückreise war 60 Kilometer lang und wurde in 55 Minuten aiidgefübrt. Das Flugzeug hatte 80 Liter Benzin und 20 Liter Oel an Bord. London, 19. Oft. Einige Kilometer Vvn Brighton wurde ein Ballon aus gefunden, in dessen Gondel sich noch eine Flasche Champagner befand. Er wat in Paris aufgestiegen und ans halbem Wege nach Rewhaftn auf bie Wellen herabgefallen. Die Schiffbrüchigen waren von einem Müitcnboote nach Dieppe gebracht worden. .'d'lwb «*■>■ v; ^"lellen 6 nti6? 'k'vährt. ^lunStn 'rbach. M h)iebern^3-Unb ch Reisstrchen^^ 8E ent oon'S fil6 Q IM wurde die 7wu Won Zahlreiche rfs Sautetbad) aelieserl 1 Jahr hier fä 9 ^auterbach-Zchlitz edberg. hiesigen Schloßgarten crugung des bosmarsltvllLM! £>er bls 1. März nichl berr - Swdt, die sich betonte v-chrend ber Winterzeü in ) Rheinhessen. ft Die feierliche Des ^-Kommandeurs der 25. her 3t v. Colomb sand Heu: ie unter sehr großer Belcid hatte im Sterbehause bur: i stattgesunden, worauf sic )cm Friedhöfe bewegte Tn tretet des Großherzogs Se ster Frhr. v. Riedesel, 'lüskow, Stadtkommant-^ ;r. v. Heyl, zahlreiche Lits figer unb auswärtiger , Sd)öttfer ein Gebet. Um (grabe niebergelegt nuitic, jetjogS, beß Wringen 7 r üeffen, ber GroWr^ Staatsprüsun-"' rmedizin begami V ' e. Der Prüfung, die: eben Kandidaten. (Priv.-Tel.) Der 5M. , bjagd durch einen 1 rletzt. ,, I ft Der von der Inifiuc.- | iterbreitete Verträgst-^ ekt, wie er sich na» « : ftontraljenten unb sammlung darM.^,- jTbnetcn den § 9, nach dem N» ««■ tilärcn l°»-d°U'LL d°- .eaustragteden^^ im ft agsmtwurf^nm 3n ergelegten »R (l cd )Cn. - Dw ^^Arbeilsmkko 5 haben , ru Sicbir^ eschlußM^s rma &«»• Äcn nqsmaMS A^eimchmew^ Arbeitern WM stcr EMS' tzrsahouAk»^! o Mainz, 20. Oft. Ptilchsälscherin. Die 63jährige Vitwe des Landwirts Heinrich F t a n j geb. 6en au5 verkaufte in Mainz Vollmilch, bic stark gewässtrt Fälscherin würbe vom Schösfengerickü zu 100 Mark Gelbstrafe • Menschenhandel in Kiautfchou. Dor zwei Jalnen | wurde in China die Sklaverei gesetzlich abgelchafit unb ber Menschen- j handel verboten. Aber diese Gesetze sind lediglich auf dem Pavier geblieben. Rach wie vor blüht der Dlenschenhanbel nicht nur im weiten chinesischen Reich, sondern auch im deutschen Schutzgebiet. Aenne re Familien sehen cs geradezu als ein Glück an, wenn ihnen ber Himmel reckst viel Umber schenkt, bie sie etwa ein Jahr behalien und bann vertanfcii können. Tiefe Aufzucht junger Sprößtinge, bis sie baS LänglingSaller hinter sich haben, ist nach chinesischem Slussvruch für lolcbe Leute, bie nichts hoben al« bad nadle Leben, viel „einträglicher als eine rationelle Viehzucht', freilich mnsjen bie Beamten eingreiien und bie Unsitte dampfen, wenn ein Fall vor ihr Forum kommt. Aber iver will, logt ber Chinese, solche alltäglichen Vorkoniinnifse, bie niemand belästige,i, zur Anzeige bringen?' Und bie Beamten brücken meist ein fluge zu und lassen bas „aune l?oir m Ruhe. Aud) im bcmfdicn >5ch»tz- gebict konnte, wie bie .Kiaulfchou-Post' bebaucvnb lest stellt, diese Art von Menschenhandel noch immer nicht auSgcrotict werben; immer nod) kommt cs vor, daß Kinder verkauft werden: meistens handelt eS sich um kleine Mädchen, die von gewisicnlosen Fronen j ongekanft imd au'gezogen werden, bomit sie im Alter an diesen Sklavinnen eine Stütze ober gar eine Erwerbsquelle haben. Auch - - ... .... von chinesischen Klöstern und sogenannten Plöbchenichiilen werden schlagen und »die Ausschreitcndcn hausten, nach Vertreibung von ftinbcr angenommen, um auSgedildet und später für einen hohen vier Beamten, wie Wilde in den Bureaus. Preis verkauft ober zur Propoganba verheiratet zu werden. '2115 In Villefranche wurde der Verwalter der dem belgischen kleiner Fortidirilt rnnß es schon angesehen werden, daß im Stadt- Industriellen Renhart gehörigen Villa unter gehciinnisvollcn Um- gebiet Lsingtau die Nachbarn Falle z»ir '2lnzeige bringen, wenn ständen erschossen aufacsunden. Man weiß Nicht, ob das lie merke», daß unmünbige Kinder verhandelt oder von ihren AtteiUat dem Besitzer der Billa gegolten hat. l'flegcclicru gequält werden. Aul diese Weise sind in den letzten Ter griechische Bifchos Emiliaiios von Sersidschc, Jahren schon manche Kinder ihren rechtmäßigen Esiern wieber ju- ber in Begleitung eines Vikars die Gemeinden seines Ltlrcheu- gesprochen worden. Wenn bie beutidjen Behörden dies gejnnde sprengels besuchte, wurde unterwegs von Räubern üb er - Bollsenipfinben von Fall ju Fall energisch nnterstützen und die s a l l e n und entführt. Tie ausgefaiidten Gendarmen fanden Schnldigen befiro'cn, bann wirb hoffentlich und) einigen Jahren bet nur die Reittiere des Bischoss mid die als Treiber dienenden I Mensdienyandel im dentschen Gebiet ganz aiisgehört Haben. Zigeuner. nächtliche iflnh im Louvre. Ter neue Als der Sonderzug Tafts mit voller Geschwindigkeit, durch Leiter be5 Louvre, Pujalet, nimmt cs bekanntlich nut feinen die fogcnamite. anlcrikanische Waste ° lösen Es Pflichten recht genau mib hat aud;, wie jüngst fchon berichtet fuhr, begannen pl^ftch Radn dn Lokomoftve zu lösen. Es I würbe, zu dem Wachpetsoiial Polizeihunde hinzugefilgt. '21 r i ft i b c gelang, den Bug -UM Stehen ZU g . tftringen. I den Schwänzen und zerrten an ihren Leinew Irgend etivas nnißte Bremen, 19. Okt. Tas Lustschlft „Schwaben traf um j,„ Staate Dänemark fein. Beide Hnnbe würben losgelasjcn Uhr 40 Minuten cm unb übenlog, von stürmischem Jubel „,,h ^slen davon, schnupperten in allen Winkeln und Ecken und iacr zu,ammcngcströmlen Bcvolsiruiig begrüßt, die o'fentticheti Gc- ^örte man nu5 bcc ^crne ihre auigeregten ßoute. Tic Ibuube, das Zentrum der «tadt und die Verwaltungsgebäude bt’4 I in(crncn. und revoluerbewaffiictcn Wächter folgten ihnen, unb bie “flort>bcut|d)cn Llohds. Es suhr unt 9 Uhr oO '.Uimuten m ber I 'jjiQvmorfiguten unb Oelgemälbe be3 Loiivre sahen bei ber Laternen- ^kichtung aus .Hamburg Lings der Bahnlinie weiter. I beleiichtling gespenstisd) auf bie nächtliche Jagd herab. Plötzlich - 1 9v • "•st^niaS*cn , U.t um 11 Uhr I schossen Aristide und Ramollot auf ein gemeinsames Ziel am Fuße ?.) Mm. über der Elbe angcfoimiten und erschien 11.30 Ubr I cmc§ Bildwerkes: bann hörte man einen lauten Schmerzensschrei, über dem L>a,cu, wo es von den Dampspsenen der ,m Hasen der Fühier der Runde rici: „Zurück, Aristide, hierher Ramollot', liegenden Schisse begrüßt wurde. Das Lustschlss sichrtc über dem ollem es war zu spät. Als bie Internen- unb reoolverbewassneteu üialbaus unb der Alster eine Schleife aus und setzte die Fahrt! Wächter bic Hunde erreichten, lag zwischen diesen eine Leiche: bie in der Richtung na di Berlin um 11.40 Uhr fort. I Leiche eines Kanincheiis. B-rlin, 18, ON. Di- „Schwabens wurde L Uhr,8 Min. I » Ein- Flotte ,u verknusen. Ms Praktische Gr- schäftsleute geben die Amerikaner den Türken schon jetzt einen guten Wink, wie bie Türkei sich im Haiidumdrchcn eine starke Flotte verschaffen könne. In amerilanischen Zeitungen lieft . ..., - , , . । man: „Wenn der Krieg zwischen Italien unb ber Türkei vor- iiber bem ^^werplatz eine 2Benbung I über ist, wird bas ottomanische Reich sofort versuchen, eine Kriegs- .. 6 Platz, Johannisthal, 19. Oft. oon einem I tt erlangen, die stark genug ist, im Kriegsfälle eine Skr«- ^r.ch-Ru'upler-^aubc und einem Harlan-Erndecker umftcist gmg bcr süchtigen türkischen Armee zu ermöglichen, die die Schwaben, bic um 4 Uhr über dem Flugplatz emgetroffen gegenwärtigen Konflikt zu völliger Ohnmacht verdammt scheint, lvar, um 4 llbr 40 ^cnt ^ugbla6c edoa 10U „ieter I amerikanische Marinevcrwaltung ist bereit, jedem Lande eine vor der Halle glücklich nieder, nadibenx itoet fctIi 5.lotte von achtungaebielcndcr Stärke zu liefern. Tie .Landuilgsvcrsuchc mißlungen waren, weil das Luftschm wegen kfl1ige der Schlachtschiffe, die sich im spanisch-amerikanisd-cn der hohen Zuschaucrlnbune Nicht tief genug herabgehen formte, Sricgc mit haben, ist in Anbetracht ber mobernften io bau es gezwungen war, den Flugplatz unb feine Umgebung Schiftsbauten für Amerika nicht mehr ausreichend. Das Flagg- wiedcrholt zu umkreisen, — Das Lustsck-lft wurde nach der „Neuhork" des Admirals Samson, das Flaggschiff „Brook- Landung toohlbehalten in bic Halle gebracht. [ßn" bes Abmirals Schley, ja sogar bie Schlachtschissc „Oregon", * I „Jova" unb „Jnbiana" sollen nicht mehr in Amerikas erster Die Dauerfahrt bes L. Z. 9. IScklachtlinie stehen. Alle Schiffe sind in ganz vortrefflicher 93er» Baden-Oos, 19. Oft. Tas Luftschiff L. Z. 9 ist geftrm Miung, und da sic zu gut sind, um bcsarmiert zu werden, würde abend 7 Uhr 15 Min. in Baden-Oos zu einer Dauersahrt dw amcnkani,che Marineverwaltung gern bieic Kriegsmaschinen ausgestiegen unb hat in bereu Verlause um 8 Uhr 15. Min. einer anderen Nation über Ian ai, vorausgesetzt, baß em guter Karlsruflc, um 9 Uhr 40 Mannheim, um 11 Uhr Mainz unb I Preis für sie bezahlt wurde. gegen 1 Uhr nachts Koblenz passiert. Gras Zeppelin führte! ft. Ter Reichtum der Astors. Tie Steuerlisten von sen Luftkreuzer selbst. Tie militärische Abnahmekommission be- Neuyork sind sehr nüchterne Schriststücke, wissen aber doch höchst, o. - findet sich an Bord. | interessante Tinge zu erzählen. Dazu gehört bie aus ihnen | Wolkig, höchstens geringe Dtegenfaüe, Temperatur tags wenig ver- Neunkirchcn a. Saar, 19. Okt. Heute früh gegen 6 Uhr ' " " *-*--• -,e - 3 it'Urbe über bcr Bahnlinie Bingerbrück—Saarbrücken ein großes Luftschiff gesichtet, das kurz nach 6 Uhr über den Bahnhof Türkismühle in ber Richtung auf St. Wcnbel—Ottweiler der Mosel zu weiterfuhr. Man vermutet, daß das Luftschiff der L. Z. 9 gewesen ist. verurteilt. 3wci große 5cppclinfai)rten war. Tie Biograph Blockstraße 12 Heute zum letzten Male Plockstraße 12 fragt”' oder Freie Aussprache! Heute zum letzten Male! 08744 liumlmii Babnbosttrafie 54, Babubofstrafie 54. (08740) Bleute zum Setzten I^ale: w Kolosseum Ber Äer si 6 o« Weltstädtisches Varietä ----- Direkt.: K. Ohm a :: Frau ta Jonlistei Hochdezentes und interessantes Familien - Programm GEORG TODT, Zigarren-Versand, Plockstr. 11 EE3 willkommen. 6464 Für 10 PL Für 75 Pf. £ Der Uhrmacherverein Gießen & Hachfeld, Verlagsbuchhandlung in Potsdanr, bei. Dec Vorstellung abends 8 Uhr Santa Maria beste 7-Pfennig-Zigarre . a> .. 2 gegexx KopfisiL Uppen, gegen Haarausfall JavoBstere ddn Baar ** Javol das Beste / Jedermann willkommen! Der Vorstand irr. W Kttlsbl0** Zimmerifu^en- ^Seiellidiaft^ Das Schiessen beginnt am 23. Oktober im Schützenbaus - und findet jeden Montag aben- statt. Freunde des Schießsportes a16Ao Zu haben in Drogenhandlung und Apotheken. Spieldauer über 1 Stunde. Niemand versäume sich diesen Weltschlager anzn^en» Spannend von Anfang bis Ende. Nach d. Vorstellung in den vorderen Räumlichkeiten des Theaters heitere Künstler - Vorträge ZZUgte SKit l|t 5 ? geivordenl J IS « s Ausstattungshaus Jul. Bacb, Giessen Seltcrsweg Plockstr. Beste Nickel-Geschirre für Tafel und Küche Praktische, billige Gelegenheits- Geschenke e v . S.2Ö = ® ä DrilpLcSrlwn alias* Art Lie,er1 ,n leder gewünschten Ui UbhOdbllull dllUl Ml t Ausstattung stilrein u.preiswert ■*■■■■' —die Brühl'sche Univ.-Druckerei Ni» iS10” t eti-Ms sowie sämtliche Artikel für Wöchnerinnen empfiehlt C. Pattberg 6445 Seltersweg 60. OeiM Nemmlinig Redner: Herr Professor Urstadt Herr Pfarrer Korell. Ppi-o- eine n6U8 Bluse einüßUCS Kleid durch Färben mit Brauns=Haushalt[arten (Schufcmarke Sddeife mit Krone.) herein ehemaliger 116 er. Samstag, den 21. Okt. 1911, abends 9 Uhr | Herbst-Mitglieder-VersuMlW in der Restanration H. Sauer, Oswalds- garten. Tagesordnung: 1. Bericht des 1. Vors. 2. Winterfestlichkeiten. 3. Regimentsiubllaum. 4. Gründung einer Sterbekasse. 5 (Sinbeitl Vereinsanzug. 6. Verschiedenes. — Um zahlreiches Erscheinen bittet vl4/iol Iler Vorstand. LandtagZwahI Freitag, den 20. Oktober d. I., abends Sl/2 Nhr in Steins Garten „. Milui “*«, di- i» &’ 'a selb litfc tzÄSj d-s I°ber bl W’S -- a ’S '3^ s jti cs a> d cd eS . cs a £ ft "O^pyT) L."?' t® 5? jDeffenthdjter Sache aufroa seinen Schrie seiner Kassie wenn einer il Sagau ist i eine recht al Iandtagswahlkreis Großen-Rndtn-Heulhelheim. Sonntag, den 22. Oktober, nachm. 3 Nhr, im Felsenkeller in Gießen Liberale Versammlung Tagesordnung: Anffewg eines liberalen Kanbidnten fnr die Landtagsivabl. Die liberalen Wähler deS Wahlkreises Großen-Linden— Heuchelheim werden gebeten, zahlreich zu erscheinen. 5455 Kinematograph Bahnhofstraße 54. == Voranzeige. = Asta Nielsen Der Name ruft Helle Begeisterung wach in den Herzen derer, die Gelegenheit hatten, diese unvergleichliche Künstlerin im „Heißen Blut", „Nachtfalter" und in „Abgründe" zu bewundern. Im Laufe der Saison werden dem Publikum zehn Monopol-Kunst-Films geboten werden, in denen Asta Nielsen die Hauptrolle spielt, deren Regie von dem congenialen Dichter Urban Gad geführt wird. Ab morgen: 9er schwarze Traun Mimodrama in 4 Akten, 1381 m Länge. In der Hauptrolle Asta Niclfen. Ter schwarze Traum ist das größte bis jetzt erschienene Mimodrama, dessen Vorführung ca. 1% Std. benötigt. — Kinder haben keinen Zutritt. 08739 I « 2 ■' e 0:3 ■ass« IffS -Sv S J5 o Bienenzüchterverein Giessen n. Umgeg. Sonntag, den 22. Oktober, nachmittags 3 Ubr, findet bei M-tglied Kraft in Gießen, Frankfurter Straste 81, eine ---Versamnklung ------- statt. — Tagesordnung: VOKTRAG des Herrn Spitz, Gieken- „Wor,n tit eine rentable Bienenzucht bedingt?" — Verschiedenes.' ™_________________________ Buß. 8-Uhv-Ladensehln^ Unserer werten Kundschaft teilen wir hierdurch mit, daß die Uhren- und Goldwarengeschäfte auch Samstags um 8 Uhr abends geschlossen werden müssen und bitten dies gefälligst berücksichtigen zu wollen. des Vereins der Fortschrittlichen Volkspartei Aichmcr borrüal. im Geschmack, billig im Gebrauch. Das Pfund von Mk. 2.69 an, 109 Gramm ab 55 Pfg. en