Nr. HO Zweiter Blatt 16b Jahrgang Erscheint täglich mit Ausnahme des Sonntags. Tie „Gietzener Famillenblättrr" werden dem .Anzeiger' viermal wöchentlich beigelegt, da- „Krtisblatt für den Kreis Lietzen" zweimal wöchentlich. Die „Landwirtschaftlichen Seit« fragen" erscheinen monatlich zweimal. Gießener Anzeiger General-Anzeiger für Vberhefsen Donnerstag, lb Mai 19H Rotationsdruck und Verlag der Br üblichen Universität» • Buch» und Sleindruckerei. 9L Lange, Gießen. Redaktion, Expedition und Druckerei: Schul- straffe 7. Expedition und Verlag: Redaktion. ^«112. Tel.»AdruAnzeigerGießen. mb Deutscher Reichstag. 171. Sitzung, Mittwoch, den 10. Mar. Arn Tische des Bundesrats: Dr. Delbrück, Caspar. Präsident Traf Lchwerin eröffnet die Sitzung um 1 UW 15 Minuten. Die zweite Iielung der Reldisuerlfdierungsordnung sanfter Tag. Tie Beratung geht weiter bei § 249, der Bestimmungen übel Kugclaffcne besondere Ortskrankenkassen enthält. Hier wie bei den folgenden zu diesem Abschnitt gehörigen Paragra. phen (bi» § 256) werden die sozialdemokratischen Anträge nach Bc. grundung durch abwechselnde Redner abgclcbnt. Die §§ 257 bis 270 geben die Einzelvorschriftm über die De- tricbS. und JnnungSkran/e.-kass'n. C» wird ein- zeln über die Paragraphen verhandelt. Tic 5»Immission hat al» Vorausschung für die Errichtung einer Betrieb r-kranken« lasse, nachdem in der ersten Lesung überhaupt fein Beschluß zu, stände gekommen war, die ,Zahl von IbO dauernd beschäftigten Per- sicheningSpflichtigen festgesetzt gegenüber 500, die die Vorlage als Mindestzahl verlangt hatte; für landwirtschaftliche und BinnenschisfahrtSbetriebe hat d e Kommission die Mindcstzifser aus 60 ermäßigt. Tic Volkspartei beantragt diese AuSnahmebestinr. mung für die Landwirtschaft zu streichen; die Sozialdemokraten be. cnlragcn die Betriebükrankenkassen ganz, zum mindesten ajkr die Errichtung neuer Betriebskrankenkassen zu untersagen. Abg. Emmel (Soz.) spricht in langer Rede über dir Betriebskrankenkassen. Diese seien nur ein Werkzeug der Unternehmer zur Entrechtung der Arbeiter. Ter Redner legt Material gegen die Betriebskrankenkassen vor, da» durch eine Umfrage d'r Geueralkommission der Gewerkschaften itesammelt worden ist. Bei der Betriebskrankenkaffe bei der Kaiserlichen Werft in Kiel wurden z. B. nie Protokolle geführt. DaS sind russische Zustände. Der Redner bespricht die Verhältnisse in einer langen Reihe einzelner BetriebSkrankcnkassen. Zumeist wird von den Arbeitern verlangt, nochzuweiscn, daß der Slrmenverbanb für sie eintritt ober daß sie in einer freien HilfSkafse sind. So drücken sie sich vor den Leistungen und treiben die Arbeiter in kchwindelkaffen. TerroriSmuS im Sinne der Arbeitgeber wird nach feder Richtung getrieben. Darum fort mit den BetriebSkranken- kasicn. (Abg. Emmel hat mehr als anderthÄb Stunden ge- sprachen.) Abg. Dr. Strcsemann (Nats.)'k Wir kamen zu ganz anderen Folgerungen als der Vorredner. ES i,'t ganz ausgeschlossen, hier auf alle die Fälle einzugehen, die ec vorgebracht hat. Tic Gencralkommission der Gewerkschaften hätte dieses Material in Broschürensorm der Kommission zugänglich machen sollen, dann wären wir in der Lage gewesen, die Firmen und SlaatSanstallen, die &err Emmel aufgcführt hat, zur Riikkäusterung aufzufordern. Audiatur et altera pars! Jede, parlamentarische Diskussion wird unmöglich gemacht, wenn man mit solchen Fällen hier plötzlich auf da» Hauö loöstürzt, ohne daß die Augegrisfenen in der Lage sind, sich zu äußern. Daher können w,r aus diese Einzelfälle nicht eingehen. Aber selbst angenommen, das alles wäre zutreffend, was öerr Emmel uns vor- geführt hat, daun wurden die 87 oder 47 Fälle doch nur einen ganz geringen Prozentsatz auSmachen von den Tausenden von Betriebs, krankenkaffen, die eS im Deutschen Reiche gibt. Wenn der Einfluß der Unternehmer wirklich allein maßgebend ist, wenn der Arbeiter nicht zu seinem Rechte foninü, nun, so müßte dock die logische Folgerung sein, daß die Leistungen der Be. triebsfrnnfenfaffen hinter denen der zentralisierten Ortskrankenkassen weit zurückständen. Aber sieht man sich die Gesamtleistung der BetricbSkrankenkasien an, so sieht man, daß sie weit mehr leisten als die Ortskrankenkassen. (Abg. Molken- buhr: Sell'stverständlich, sie haben auch die Auswahl!) An Krankengeld zahlen die Ortskrankenkassen pro Kopf 10,80 Mk., die BetriebSkrankenkaffen 13,06 Mk., für ärztliche Behandlung die Ortskrankenkassen 5,10 Mk., die Betrieb» kranken kaffen 7X0 Mk., für Arzneien 8,51 Mk. gegen 4,58 Mk.; der Reservefonds der Betriebs- kraukenkaffeu ist 19 Proz. höher als das Gesetz vorschreibt, bei den Ortskrankenkassen fehlen 26 Proz. Die Verwaltungskosten betragen bei den Ortskrankenkassen auf den Kopf 2,26 Mk., bei den BetriebSkrankenkassen 22 Pfg. (Hört! Hört!) Sie riefen mir zu, diese Leistungen seien nur deshalb möglich, weil eine Auswahl ftattfludet, weil man nur gesunde Leute nimmt, auch das ist falsch. Zunächst würde man in der Großeisenindustrie nur gesunde Leute auch dann einstellen, wenn keine Betriebskrankenkassen beständen. Aber cS ist auch gar nicht wahr, daß in den Betriebokrankenkasseu nur die gesundheitliche Elite der Arbeiterschaft ist, während die Ortskrankenkassen das schlechte Element nehmen muffen. Im „Zentralblatt der RcichSversichcrung", einem sozialpolitisch fortgeschrittenen Organ, wird festgeslcllt, daß im Durchschnitt der Jahre 18S5 Bi8 1908 auf 100 Mitglieder Erkrankungen entfallen, bei den Gemeindekaffen 26,6, bei den Ortskrankenkaffen 36,9 und bei den BetriebSkraukenkaffen 43. Es ist also durchaus nicht daS gesundere Material, und trotzdem sind die Leistungen höher. DaS beruht auf der Privatinitiative des Arbeitgebers, die wir nicht ausloschen wollen. Darum sind wir entsckieden dagegen, daß man die Betriebskrankenkassen weiter einschränkt, als im Interesse deS GesamtgedcibenS der Versicherung notwendig ist. Die Regierungsvorlage ist ja darin zunäckst außerordentlich weit gegangen, die KommissionSbescklüsse haben einigermaßen Wandel geschaffen. Ter Redner empfiehlt namens seiner Freunde einen inzwischen verteilten Antrag der KompromißparLeico Schultz und Genossen. Dieser Antrag beschränkt die in einem der späteren Para- zraphen enthaltene Bestimmung, wonach Betriebskrankenkassen nur zugelassen werden sollen, wenn sie den. Bestand der Ortskrankenkasse nicht gefährden, auf künftig neu zu errichtende Be- triebskrankenkaffen. Auf die jetzt bestehende Betriebskrankenkassen soll diese Bestimmung dementsprechend nicht Anwendung finden, ebenso wenig auf neu errichtete Krankenkassen, sobald ihre behördliche Zulassung einmal ausgesprochen ist. Die Gefährdung einer bestehenden Ortskrankenkasse soll darin angenommen werden, wenn sie nach Errichtung der Betriebskrankenkasse nicht mehr als 1000 Mitglieder behält; in dieser Beziehung geht der Antrag zugunsten der bestehenden Ortskrankenkassen über die Kommissionöbeschlüsse hinaus, da hiernach eine Ortskrankenkasse schon mit mehr al3 250 Mitgliedern nicht alö gefährdet angesehen werden sollte. Diese Bestimmungen des Antrag? gelten auch für die Jnnungskrankcnkassen, Abg. Hormonn (Vp.)k Mißstände sind zweifellos vorhanden, das kann unS aber nicht bcrnnlaffcn, die Berriebskrankenkassen mit einem Federstrich zu beseitigen, denn im großen und ganzen haben sie bisher sicherlich ganz ersprießlich gearbeitet. Wir stehen auch letzt noch auf dem ursprünglichen Standpunkt der Regierung, daß neue Betriebs- krankenkassen nur gegründet werden dürfen, wenn 500 Versiche- rungspflichtige für sie vorhanden sind. Wir bedauern lebhaft, daß die Kommission bis auf 150, und bei Landkaffen sogar auf 50 beruniergegangen ist, denn dadurch werden speziell den Land kaffen die leistungsfähigen Betriebe entzogen und sie loerden ganz minderwertig werden. Eine Abfchlachtung der Be- trrebökaffen wünschen wir nicht, aficr eine Erschwerung der Jjtugrünbung halten wir allerdings für notwendig. Dem ^ntrog Sckultz werden wir zustimmen, weil er tatsächlich eine ^erveßerung per Vorlage bedeutet, insbesondere eine größere Sicherung der Ortskrankenkassen verspricht. Tie Anträge der Sozialdemokraten werden wir ablehnen. Stimmen Sie unserem Antrag zu. Abg. Sachle (Soz.) spricht besonders gegen die Zulassung neuer Knappschaftskaffen. Die Anträge der Sozialdemokraten und der Soll»- Partei werden aBgelchnt. Der Komprornißantraa Schultz wird a n g c • r»o m m e n. Ministerialdirektor Caspar verweist gegenüber dem Emmel- scheu Material auf den § SO bc8 bisherigen KrankenversicherungS- gesetze?, der ein Einschreiten gegen die Behaupteten Mißbräuche gewährleistet. § 259 trifft zugunsten der SaisonBetrieBe eine Erleichterung, indem die borge bür iebcnc Mindestzahl von Betriebs- taffenmitglicdern nur für zwei Monate verlangt wird. Abg. Bnsold kSoz.) spricht zu dem StreichungSantrag seiner Partei. Diese Bestimmung würde die aanze Last der Landlranken- kaffen auf die Kleinbauern wälzen. 90 Abgeordnete mindestens dürften sich an der Mstimnnmg über diesen Paragraphen nicht beteiligen, wenn persönliche Interessenten durch die Geschäftsordnung von den Abstimmungen ausgeschlossen würden. Abg. Fcgtcr (Vp.) bekämpft gleichfalls scharf die Bestimmung dieses Paragraphen. Sie würde dazu führen, daß alle leistungsfähigen landwirtschaftlichen Betriebe au5 den Landkaffen auSsckeiden, und das wurde die völlige Auflösung der Landkaffen bedeuten. Beim Mutter- und Eäuglingöschutz wurde daS Unannehmbar der Regierung gegen diese da? Wohl des Vaterlandes so überaus angehenden Tinge nach Gebühr gekennzeichnet; handelt es sich aber um 93 erteile für b i e Herren der Rechten, da weicht die Regierung mutig zurück. (Unruhe rechts.) Das ist ja gar keine Verband- lung mehr. Unsere Gründe hören Sie überhaupt nicht an. Sie kommen nur zur Abstimmung herein und stimmen alle Verbesserungen nieder. DaS stelle ich hier vor dem Lande fest. Bei den Wahlen werden Sie die Quittung für dieses Verhalten bc- kommen. (Beifall bei der Volkspartei und bei den Soz., Lachen und Unruhe rechts.) Die KoinmiffionSbeschlüffe bleiben unverändert. Die §§ 260 bis 268 werden für die Beratung verbunden. Sie handeln von den Jnnungskrankenkafsen. Hierzu sprechen die Abgg. Sckickert (Kons.), Schmidt-Berlin (Soz.i, Vrühne (Soz.), Rirsebcrg (Wirtsch. Dgg.) und Molkenbuhr (Soz.) Die sozialdemokratischen Anträge auf Streichung werden ab- gelehnt und die Paragraphen mit dem Kompromißantrage Schultz, soweit er sich auf die JnnungSkassen bezieht, angenommen. Damit sind die Abschnitte über die Betrieb?» und die Jnnungskraukenkaffen erledigt. Bei den Betriebskrankenkassen ist die erforderte Mindestzahl der Versicherten, wenn eS sich um neu errichtete Kassen bandelt, 150, bei bereits bestehenden Kassen 100, bei landwirtschaftlichen und Binueusckiffahrtskassen 50, vorbehaltlich der sonstigen erwähnten Bestimmungen. § 271, Streitigkeiten, wird nach mehreren sozialdemokratischen Reden unverändert angenommen. Die folgenden Abschnitte: Gleickwertigkeit der Leistungen Vereinigung, Ausscheidung, Auflösung, Schließung von Kassen (§§ 272 bi? 318, sowie die §§ 319 Bis 325, zusammen 54 Para- graphen) gehen ohne Wortmeldung vorbei, obgleich auch hier sozialdemokratische Anträge vorliegen und abgelehnt werden. Die §§ 326 bis 339 werden nach kurzen Ausführungen von Molkenbuhr (Soz.) erledigt. Darauf vertagt sich beim Kapitel von den Kaffenorganen das Hauö auf Donnerstag 12 Uhr. Schluß nach 6 Uhr. Au; den Reid)$tagsaus|d)üffen. : Berlin, 10. Mai. Die bergrechtliche» Verhältnisse in Südwcstafrika. Ter Budgctausschuß des Reichstage setzte heute die Be svrechung der bergrechtlichen Verhältnisse in Teutschsüdwestairika fort. Alle Parteien ohne Ausnahmen äußerten ihre Genugtuung und Befriedigung über die Erklärungen des Staatssekretärs aus die gestern gestellten Fragen, die über die bergrechtlichen Verhältnisse im Tiamanlengebiet nunmehr völlige larbeit geben. Ter Staatssekretär betonte, daß er sich bezüglich dieser.Auslegung der Besinn mungen des Bergrezesses vollständig im Einklang mit seinem Amtsvorgänger Ternburg befinde. Ter Ausschuß ist der lieber zcugung, daß nunmehr eine Beruhigung auf dem Geldmärkte ein- treten werde. Tie bekannten Mai-Verträge vom vorigen Jahr, die Staatssekretär Ternburg mit der Holonialgesellschait abgc schlossen und die in der Vollversammlung des Reichstags scharfe Angriffe durch den Abg. Erzberger erfahren hatten, waren sodann Gegenstand einer i'luospracke, die am nächsten Mittwoch noch fort gesetzt werden soll. Vom Wortführer des Zentrums wird der Vorwurf aufrecht erhalten, daß Staatssekretär Ternburg Reichseinnahmen in großem Umfange — er bezifferte sie insgesamt auf 1 12 Millionen — einfach fortgegeben habe und noch dazu zwei Tage vor seinem Abgang aus dem Amte. Staatssekretär ,Tr. v. L i n d e a u i st betonte demgegenüber die völlige Legalität der Handlungsweise seines Annsvorgängers, der sich auf ein Gutachten des Reichsjustizamtes stützen konnte und den Vertrag abgeschlossen habe, nm seinem Nachfolger eine klare Sachlage zu, überlassen Ter Schissahrtsabgabea-Ausschuß setzte einen Unterausschuß cm zur Verständigung über die zahlreichen Anträge zu 5 11, betreffend die Festsetzung der Ao- gabcucrhöbung. Bei 8 14 ent spinnt fick eine Aussprache darüber, ob außer dem Schisser and) noch der Absender und der Empfänger der Ladnngsanleile für die Gntrrdnung der Abgabe verpflichtet werden soll. Der Ausschuß beschließt, daß nur der Schiffer verpflichtet ist. . , Von fortschrittlicher Sorte ilt em Antrag als Artikel 2 a gestellt, audi nock für diejenigen vier natürlichen Wasserstraßen, tue fid) int Besitze eines einzelnen Bundesstaates befinden, und die mit ihm iin Gemenge liegenden^inzigwasserstraßen, mstweil sie sich im Staatsbesitze befinden, Strombeiräte zu schaffen, analog also so, wie diese ictzt für die Vorlage beziehungsweise für die Treistromverbände gedacht sind Ter fortschrittliche Redner unter= brtd»r seine Begründung, um sie in nächster Sitzung fortznsetzen. Der Redner weist darauf bin, wie sehr die östlichen Ströme der VerwaltungswrUtür hier ausgeliefert sind. . . . Minister von Breitenbach gibt eme Erklärung, datz )einer Meinung nach die "?Lnnähme des fortschrittlichen Antrages das ganze Gesetz zu Fall bringen werde. Ter Minister belegt das durch weitere Ausführungeir und erklärt sich bereit, seine Darlegungen dem Ausschuß bis zur nächsten Siyung, die morgen statt- findet, schriftlich von ul egen. Ter bayerttckc Bundesratsbeooll- mächtigte schließt fick den Erklärungen des Ministers von Breitenbach an. ’ Der Ausschuß gegen bte Kurpfuscher verhandelte heute über einen Antrag der konservativen Mitglieder des Ausschusses. Der Ausschuß soll danach eine Umfrage an d i e Vorstände der Aerztekammern richten, wie diese sich zu der Frage einer ärztlichenVerpflichtungzur .strankenbehandlung in den Fällen stellen, die nach § 3 den nichtavprobierten Srankenbehandlern verboten sind, und welchen Ausweg aus dieser widerspruchsvollen Lage sie empfehlen können. In der Begründung des Antrags wird ausgeführt, daß der 'Ausschuß aus diese Weise für die Aerzte eine moralische Verpflichtung schaffen solle; eine materielle Verpflichtung ei hau |ü In en, sei nickt angängig Okgen diesen Antrag wird von einem reicks- varteilicken Mitgliede eingeivendet, daß seine Annahme ein Jeidwn der Hilflosigkeit des Aussdmises bcbcutcii würde. Ter Antragsteller habe ja durch seine Begründung übrigens die Berechtigung des Antrages selbst abgcidtroadit. Von einem ärAtlichen Mitgliede der Reichspartei wird der Antrag für ubfrilümg und unzweck - mäßig erklärt, ft eilt Arzt werde ui den Fällen der in Frage kommenden Krankheiten feine vilfe verweigern Ter geicelitbe .fturierzwang sei nicht bereduigt. Ein Mangel an Aerzten bestehe itidit, wndern im Gegenteil ein Ueberslnß Ter konservative Antragsteller verweist darauf, daß bod) immerhin eine theoretndic Lücke im Gesetzentwurf vorhanden sei, die der Antrag bcicittgcn wolle Ein ärztliches Mitglied der Volkspartei erklärt, daß er als Gesetzgeber gegen den Antrag stimmen müsse: als Arzt würde er sich riesig freuen, wenn er angenommen wurde. Tie Abstimmung ergibt die Annahme des Antrages mit siebzehn gegen cif Stimmen i Hierauf kehrt man zum £ 3 zurück, der die in diesem Paragraphen enthaltenen Behandlnngs verböte aud) f ür d ie Tiere in Geltung bringt. Von rheinischer 3 ent nun ernte wird die Streichung dieser Bcstinimungen beantragt Ter m c < giernngsvertreter empfiehlt die Beibel»altnng gerade int Interesse der Tierbcsitzei Zwisdn'n Menschen und Iicrbehanb-1 lung bestehe ein enger Znsaniinenhang. Tie Tierheilkniide in der medizinischen Wissenschaft nahegekominen nnd das komme andi zuin Ausdruck dnrd) Steigerung der Anforderungen an die Tierärzte. Der Regicrnngsvertreter bezieht fick) auf bnj Beschluß der Vor - stände der Landwirtschafte jebeä Mädchen zwischen 20 und 35 Fahren, bas unbescholten, geistig und körperlich gesund ist, wird mit Freuden zu enter Probezeit Menschheit! Kreis Alsfeld. Gebend» schlachr- »ro 100'tiuill) Cörnimt . > < — - - gewichi von-oiSvon-bls O AH en. 48 87 44-46 48 85 41 7? 37 90-00 45 90 47 60—62 61 61—62 61 47 59-60 45 59 Meteorologische Beobachtungen der Station Sietzeit ‘<3 Mai Wett« € 1911 K 98-106 90-96 60 56 83 90 60 55 83—84 89—91 47 49 43—46 49—51 44 50 45 41 t N 60—61 54—56 80—81 75-78 am 9. , 9. 108 102 93 82 76 855 t!D aufecr den Akkordlöhnen ein Zuschlag von 5 Proz. für Abnutzung der Räume rc. zu zahlen sei, und Gewährung eines achttägigen SommerurlaubeS unter Bezahlung des vollen Lohnes. Nach den Beschlüssen der Arbeitgebe^-ereinigung soll die Bezahlung der gesetzlichen Feiertage in das freie Ermessen der einzelnen Fabrikanten gestellt werden. E ine generelle Erhöhung der Löhne uni 10 Prozent wird a b gelehnt, von einer bedeutenden Einschränkung der Heimarbeit könne keine Rede sein, wenn man auch bereit sei, die größten Mißstände abstellen zu helfen. Auch der Forderung deS SoniMerurlaubS gegenüber verhalten sich die Fabrikanten durchaus ablehnend. -o. Mainz, 9. Mai. Die von der Stadt Mainz vor» genommenen Bohrungen nach Wasser beim Stchonauer Hof in der Gemarkung Groß-Gerau berechtigen 311 guten Hoffnungen. AuS zwei Bohrlöchern werden in der Sekunde 140 Llter Wasser gewonnen, dessen Beschaffenheit nich'tS 5U wünschen übrig läßt. Dem guten Fortgang der Pumparbeiten steht man auch im Kreise Groß-Gerau mit großen Hoffnungen entgegen. Denn dort lourbe auf dem Kreistag lebhaft Xvber die Höhe der KreiSumlagen geklagt, der Vorlitzende mußte aber bezüglich der Ermäßigung auf den Zeitpunkt vertrösten, wo die Stadt Mainz für ihr Wasserwerk einen erheblichen (5crtd?t»iaaL Berlin, 10. Mai. Ist dein Spielerprozeß wurde der Generalagent Josef M a t i s k e wegen gewerbsmäßigen Glückspiels zu drei Monaten Gefängnis verurteilt, ein Monat wird durch die Untersuchungshaft für verbüßt angerechnet; der Angeklagte Hahn seu. wurde sreigesprochen. Die mstaugeklagten Eroupiers wurden zu je einer Woche Gefängnis verurteilt. Wegen Heraus- zahlung der Kaution behält sich das Gericht noch iveitere Ermittelungen und die Beschlußfassung über die Herauszahlung vor. Gebend. »ewichc In dem Neubau des Steuergebäude? in Steglitz bei' Berlin stürzte die Decke ein; der Arbeiter Schultz wurde- dabei getötet. Infolge Blitzschlages ist die Neuengammes Erdgas quelle wieder in Braud geraten. In der Stadtratssitzung in Schwelm wurde gegen einen früheren Hausverwalter des Kinderheims, in dem waise und verlassene Kinder Aufnahme finden, die Anklage erhoben, er habe in der Nacht die schlafenden Kinder aus den Betten gehoben und fürchterlich geschlagen. In Reichenbach i. Schlesien wurde beim Zuwerfen von Geld sacken, die für die Reichsbank bestimmt sind, ein Postschaffner an den Unterleib getroffen. Tödlich verletzt brach er zusammen. Auf der Bahnbauftrecke Baumholder—Heimbach wurden: nach einer Meldung aus Köln im Tunnel durch fatn lende Steinmassen drei. Arbeiter verschüttet. Einer war sofort tot, zwei wurden schwer verletzt. Gestern mittag wurden in der Konkordiagrube bei Zabrze durch Zubruchgehen einer Strecke auf dem Andreasflöz sechs Mann verschüttet. Drei Häuer wurden getötet, einer schwer verletzt. Zwei Schlepper wurden unverletzt geborgen. Dollfleischige, aus gemästete, höchsten Schlachtwertes, höchstens 6 Jahre alt 47—49 85—89 Junge, fleischige, nicht ausgemäsle und ältere ausgemästets...... Höchste Temperatur Niedrigste , Niederschlag: = 1,5 mm. Beitrag zu den KreiSeinnabmen leisten werde. ch. Bingen, 10. Mai. Die anhaltend günstige Witterung bewirkt ein schnelles Gedeihen der Spargel. Infolgedessen ist in den letzten Tagen das Angebot ganz bedeutend gestiegen und heute wurden auf dem hiesigen Markte erhebliche Mengen angeboten. Auch der Nieder- Jngelheimer Spargel-Groß'markt ist mit vielen hundert Körben in den letzten Tagen befahren gewesen. Erne natürliche Folge dieses schnellen Wachstums und des sich daraus ergebenden starken Angebots ist ein ziemlicher Rückgang der Preise. Während anfänglich für das Pfund Spargel 1.00—1.20 ML, dann 60 Pfg. und vor acht Tagen 65—75 Pfg. angelegt wurden, stellte sich der Preis für das Pfund heute hier und in Nieder-Jngelheim auf 45 bis 50 Pfg. für erste Sorte. Zweite Sorte (Suppensparget) waren bereits zu 20—25 Pfg. gegenüber vor acht Tagen gezahlten 30—35 Pfg. zu haben. Falls die günsttge warme Witterung anhält, ist ein weiterer Preisrückgang zu erwarten. bis 10. Mai = + 21,4’3. , 10. , = + 9,1 *0. Landwirtschaft. •» Tageblatt der land iv. Ausstellung in Kassel. Die Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft versandte die 1. Nummer ihrer d'.esjährigen Ausstellungszeitung. Tie Ausstellung findet vom 22. bis 27. Juni in Kassel statt, und zwar ist es die Jubiläums- Ausstellung anläßlich des 25jährigen Bestehens dieser Ausstellungen. Tie Ausstellungszeltung, die kostenlos von der Deutschen -and- wirtschafts-Gesellschast, Berlin SW., Dessauerstraße 14, allen, die es wünschen, zugesandt wird, ist ein reich illustriertes Heft, u. a. nut Beiträgen von Virchow über die Flora von Wilhelmshohe, von Gerland über die hessische Pferdezucht, Huber über die hessische Obsikullur u. v. a., und eine große Zahl von Mitteilungen über die Ausstellung selber. dvn 3 Monaten angenommen gegen Stellung einer Kaution tum 100 Mart, von der bei Vermögenslosigkeit abgesehen werden kann. Erweist sich die Probepslegerin während der Probezeit, in der sie Trete Wohnung und Verköstigung im Alice-Hospital Ijat, als zum Schwefternberuf geeignet, so wird sie Lehrschwester, bekommt als solche schon Gehalt und lann nach einem Jahr vor einem vom Staat bestimmten Prüfungs-Ausschuß eine Prüfung oblegen. Nach Ablegung der Prüfung wird sie auf.Antrag der Vorsteherin der Pflegerinnenschule als Schwester angestellt. Tie näheren Be- stimmimgeu über ihre Rechte und Pflichten, besonders auch über Gehalt unb Pensionsberechtigung sind bei der Vorsteherin der Pflegerinnenschule und des Alice-Hospitals in Darmstadt 5N erfahren. Gesuche um Aufnahme in den Schivesternverband sind schriftlich an die genannte Vorsteherin zu richten. Dem Gesuche üt bcizufügcm: a) Geburtsschein, b) selbswerfaßte und selbstge- kbritbene kurze Schilderung des Lebenslaufes in Form eines Fragebogens nach Formular Anlage 1 der Schwosternfatzung .vorn 2. September 1904), c) ein ärztliches Zeugnis üher den Besitz einer sesten Gesundheit und eines kräftigen Körperbaues in verschlossenem Umschlag, d) bei Minderjährigen die Eiuwilligungs- ierftärung des gesetzlichen Vertreters (Vater, Mutter, Vormund), «). Zeugnisse und Empsehlungen oder Angaben von Stellen, bei denen Erkundigung eingezogen werden kann. Der Alice-Fraum- '23erein fordert alle Frauen und Jungfrauen, die Neigung zu dmi Berufe als Krankenpflegerin, diesem edelsten aller Frauenberufe, haben, auf, sich zu melden und sich dadurch einen befriedigenden beglück enden Wirkungskreis zu schaffen im Dienste der leidenden kirchliche Nachrichten^ Israelitische RcligionsgemeinOe. Gottesdienst in der Synagoae (Süd-Anlage), Samstag den 13. Mai 1911: Vorabend: 7.45 Uhr. Morgens: 8.30 Uhr. Nachmittags: 3.30 Uhr. Jugendgottesdienst. Sabbatausgang: 8.55 Uhr. 3sraelitiid)e Higionsgesellfchast. p\ Gottesdienst. Sabbatfeier a in 13. Mai 1911: Freitag abend 7.40 Uhr. Samstag vormittag 8.00 Uhr. Samstag nachmittag 4.00 Uhr. Sabbat-Ausgang 8.55 Uhr. Wochengottesdienst: Morgens 6.00 Uhr, abends 8.5» libr. Sanatorium Lindenfels zwischen Darmstadt—Heidelberg, 400 m hoch herrl. gelegen. (s-> PTFN tn jeder beliebigen Schriftart und Kartensorte VlbllWKlCM m.t zgkgln sludenilschenVar einigungen liefert zu mäßigen Preisen die Brüh?sehe Univ.-Druckern Mackie. fc. Frankfurt a.M Schweinemarktbericht vom 10. Mai. Aufgetrieben waren 1100 Schweine. Vollfleischige Schweine von 80 bis 109 kg Lebendgewicht 47.00 49.00 Alk., Schlachtgewicht >20.00-62.00 Mk., vollfleifchige Schweine unter 80 kg Lebendgewicht 4 7.00—48.00 Mk., Schlachtgewicht 60—61.00 Mk.; vollfleifchige Schweine von 100—120 kg Lebendgewicht 47.00—49.00. Mk., Schlachtgewicht 59.00—61 Alk.; vollfleifchige Schweine von 120 dis 150 kg Lebendgewicht 46.0>>-48.00 Mk., Schlachtgewicht 57.50—60 Mk.; Fettschiveine über 150 kg Lebendgewicht 00.00 bis. 00.00 Mk., Schlachtgewicht 00.00—00 Mk. Sauen 00—00 Mk, Geschäft mittelmäßig, bleibt Ueberstand. § Hcrcheuhaiu, M. Mai. Ter heutige Schweinemarkt,, 'ogen. »Walpurgismarkt' ,var infolge der überall herrschenden Maul- xmb Klauenseuche schlecht befahren. Händlerschweine durften nicht aiL'getrieben werden. Die Preise waren infolgedessen sehr hoch. Ferkel wurden im Durchschnitte mit 55—69 Mk. das Paar, Einlegschr.veine mit 80—90 Mk. bezahlt. Limburg a. d. Lahn, 10. Mai. Fruch tmarkt. Durch« »chnittsprets pro Malter. Roter Weizen (nassauischer) 17,00 MU weißer We.Hen (angebaute Frentdsorte) 16,50 Alk., Korn 12,90 Aik.» Gerste: FuAergerste 10,00 Mk., Braugerste i)0,00 Mk., Hafer Alk. 9,00, btt-bfen 0,00 Mk^ Kartoffeln 8,50—9,00 Mk. F.C. Wiesbaden. Viehh of-Mar k lberi cht vom 10.Mai. Auftrieb: Rinder 95 (Ochsen 22, Kühe 73, Bullen 00), Kälber 399, Schafe 2t, Schweine 404. Tendenz: Binder, Kälber, Schafe und Schweine ruhig. Preis Durch- pro 100 '13(6. schnittspreis 4’1 2 9-.E “s S-5Ü Vermischtes. * Zu dem Brande des Edin»burgcr Thea-( ters, über den wir gestern schon berichtet haben, wird noch gemeldet: Die verkohlten Ueberreste des Darstellers Lafayettes wurden neben dem Kadaver seines Pferdes gefunden; er wurde während des Feuers außerhalb der Bühnentür gesehen, aber es scheint, daß er in das brennende Gebäude zurückgegangen ist, um Pferd und Hund zu retten. Einige brennende Draperien waren unter den eisernen Vorhang geraten und verhinderten so, daß dieser bis zum Boden herunter ging. Dicke Rauchwolken drangen in den Zuschaue'rraum. Wilde Verwirrung herrschte, als die Angestellten und die Feuerwehr versuchten, das Feuer zu unterdrücken. Die Schauspielerinnen kürzten in ihren Kostümen auf die Straße, andere Hießen in ihren Ankleidezimmern; obwohl die Flammen sie nicht erreichten, wurden doch einige vom Rauch erstickt auf- aefunden. Ms zum Mittwoch früh 11 Uhr waren elf Leichen geborgen. * Eine mysteriöse Geschichte kommt demnächst in Paris vor Gericht zur .Verhaudlung. Vor acht Monaten ertrank in der Seine ein junger Deutscher, namens Baumeister, der mit einem Belgier namens Eyben zusammen ein Geschäft in Paris gegründet Hatte. Beide hatten eine Lebensversicherung abgeschlossen, die im Falle des Todes eines der Teilnehmer dem anderen 100 000 Frks. bringen sollte. Die Versicherungsgesellschaft weigert fick) jetzt, diese Summe an den überlebenden Eyben auszuzahlen, weil angeblich nach einigen Zeugenaussagen Eyben den Tod des Baumeisters in arglistiger Weise herbeigeführt hat. Er soll den jungen Deutschen veranlaßt haben, das Schwimmen zu lernen, und ihn bei einem Ausflug nach einer Seineinsel an einer gefährlichen Stelle ins Wasser geschickt haben. Als Baumeister in Gefahr geriet und um Hilfe rief, lief Eyben zunächst fort, obgleich er selbst ein vorzüglicher Schwimmer ist. Später sprang er dann ins Wasser, hat aber nach den Zeugenaussagen die Rettungsversuche so ungeschickt betrieben, daß Baumeister ertrank. Eyben erklärt alle diese Angaben als Lügen. Kleine Cageschronik. (!) Ruppertenrod, 10. Mai. Unser heutiger Frühjahrsmarkt zeigte einen bemerkenswerten Rückgang in den Schweinepreisen gegenüber den letzten Jahrgängen. Händler dursten zur Vermeidung der Seuchengefahr .den Markt nicht besuchen. Dessenungeachtet zeigte der Markt gute Auffahrt, wohl etwa 500 Stück. Der Handel ging schlapp bei durchaus nicht hohen Preisen. Man bezahlte für das Paar Ferkel geringer Sorte 42—45 Mark, -bessere 45—55 Mk., beste 55—65 Mk. Der Rückgang der Jungschweinepreise liegt in dem niedrigen Preis der fetten Schweine und den) Mangel an Kartoffeln. Iür die fetten Schweine werden gegenwärtig nur 41—42 Pfg. bezahlt, im Laden aber für das Pfund 80 Pfg. Die Beschaffung neuer Setzkartoffeln erfordert überall große Bettäge. Kreis Lauterbach. ~ Lauterbach, 10. Mai. Zu dem Brande des Krömmelbeinschen Dampfsägewerks am Sonntag vormittag, dessen Entstehungsursache noch nicht aufgeklärt ist, wird weiter .gemeldet, daß die Annahme, das Feuer sei durch Warmlaufen der Maschinen entstanden, nicht richtig ist, da kurze Zeit vorher der Raum, in dem das Feuer zum Ausbruch kam, noch betreten wurde und nicht das geringste von Rauch oder Brandgeruch zu bemerken war. Vielmehr wird angenommen, daß das Feuer durch Funkeuaus- wurf der Maschine eines Eisenbahnzuges entstanden sei, da die Bahn nur in 50 Meter Entfernung an dem Sägewerk vorbeiführt und durch den starken Wind Funken dahin- igettieben wurden. Von dem Sägewerk steht nur noch der hohe Schornstein, alles übrige wurde dem Erdboden gleich- gemacht. x Schlitz, 10. Mai. Bereits am Samstag feierten wir hier den Bl um en tag. Von früh morgens bis spät abends verkauften 30 junge Mädchen unermüdlich Maßliebchen und Postkarten. Anerkennenswert war der Lohn ihrer Bemühungen; gingen doch 512 Mark ein, eine für die hiesigen Verhältnisse schöne Summe. — Auch in sämtlichen Dörfern des Schlitzerlandes war die Beteiligung am Blumentag allgemein. x Bernshauseu, 10. Mai. Gestern abend hat sich der hiesige anfangs der 50er Jahre stehende Leineweber Karl Fischer III. an seinem Webstuhl erhängt. Was ihn in den Tod getrieben hat, ist nicht bekannt. Kreis Friedberg. ---Friedberg, 10. Mai. Wir machen darauf aufmerksam, daß am Montag, 22. Mai, an der hiesigen Obstbau- fchiile der Gartenbaukursus seinen Anfang nimmt. Der Kursus ist in erster Linie für Frauen und Mädchen bestimmt, um sie hauptsächlich mit dem Gemüsebau und der Blumen- zucht vertraut zu machen. Da die Unterrichtsstunden und praktischen Hebungen so gelegt sind, daß von den Teilnehmerinnen die Eisenbahn bequem benutzt werden kann, so können sich auch entfernt wohnende an dem Kursus beteiligen. Da der Kursus sehr gut besetzt zu werden verspricht, ist eine baldige Anmeldung sehr erwünscht. Ungejochte . Bull. en. Vollfleifchige, ausgewachsene, höchsten x Friedberg, 10. Mai. Die 21. Hauptversammlung des Ev a n g. P f ar r Vereins fand heute ihren Abschluß. Der Vorsitzende Kirchenrat Schrimpf- Darmstadt legte den Jahresbericht vor, es wurde ruhige und erfolgreiche Arbeit festgestellt 9 Mitglieder starben. Der Rechner Pfarrer Rö s ch e n-Freienseen legte die Rechnung vor, die mit 3897 Mk. Einnahme und 3768 Mk. Ausgabe schloß. Auf Anregung des Schriftleiters des Kirchenblattes, Pfarrer Fritsch-Ruppertsburg, wurde beschlossen, daß die Besprechung über Antialkoholismus und Abstinenz nicht abgebrochen wird, da sie eine wichtige Volksfrage seien, an der die Pfarrer Mitarbeiten müssen. Die Aushebung des § 50 des Volksschulgesetzes wurde mit der Begründung verneint, daß § 50 geschichtlich und finanziell wohl begründetes und im Bewußtsein der Gemeinden lebendiges Recht der Kirche darstellt. Pfarrer Nebel-Laubach findet die Billigung der Versammlung in seinem Protest, daß die höheren Bürgerschulen in Gefahr geraten, in Zukunft nicht mehr künftigen Theologen die ersten Schritte ihres Bildungsganges zu ermöglichen. Professor Dr. Köppe sprach über „M utter- und Säuglingskürsorge und die Mitarbeit der Geistlichkeit". In der Besprechung kam die Freudigkeit zur Mitwirkung zum Ausdruck. Ein Ausschuß wurde gewählt, um die Frage weiter zu behandeln, dazu gehören: Fritsch-Ruppertsburg, Adolph-Gießen und Wei- mar-Nieder-Ramstadl. Pfarrer A n t h e s - Brensbach verlangte größere Selbständigkeit der Kirche in Verwaltung ihrer Vermögen. Die Versammlung stimmte zu und betraute einen Ausschuß mit der Frage. Pfarrer Brill- Ober-Widdersheim besprach die „Sammlung von kirchlichen Bausonds". Die Versammlung bittet die Landessynodalen des Psarrvereins, einen Antrag zu unterzeichnen, der die Landessynvde um Förderung dieser Sache angeht. Pfarrer Stock- Neckarsteinach berichtet über die Hllfskasfe und Pfarrer Nebel über die Sterbekasse; beide Kassen entwickeln sich gut. Starkenburg und Rheinhessen. m. Offenbach, 10. Mai. Die Lohnbewegung der Portefeuiller ist in ein neues Stadium getreten, da die Verhandlungen des Schlichtungsausschusfes über die Neuforderungen der Arbeiter als gescheitert zu betrachten sind. Die wesentlichsten Forderungen der Arbeiter bestehen in einer Lohnerhöhung um 10 Prozent, Verkürzung der Arbeitszeit, Regelung der Heimarbeiterfrage nach der Richtung, daß Heim- arbeiter mindestens 30 Jahre alt sein müssen und ihnen Feinste Mastkälber....... 64—66 106-110 65 Mittlere Mast- und beste Saugkälber . 59—62 Geringere Mast- und gute Saugkälber 54—08 S ch a fe. Weidemastschafe........45-00 Schweine. Vollfleifchige Schweine bis zu 2 Zentner Lebendgewicht........47—48 Vollfleifchige Schweine über 2 Zentner Lebendgewicht........47—48 Vollfleifchige Schweine über 2V, Zentner „ Lebendgewicht........4o—46 Fleifchige^Schweine unter 80 kg Lebendgewicht ...........47-48 .................4-~44 Schlachnvertes . . Vollfleifchige, jüngere ......40—43 Färjen, ü h e. Vollfleifchige ausgemästete Färfen höchst. Schlachtivertes. .... . . 46—50 34—87 Vollfleifchige ausgemästete Z^ühe höchst. Schlachtivertes bis zu 7 Aahren. . 40—43 77—78 Aeltere ausgernästete Kühe und wenig gut entwickelte ;üngereKühe iu Färsen 35—39 70—75 Kalber. Braut-Seide v. «k. 1.35 ab — Schon verzollt! — Verlangen Sie Muster! — jy^| G. Henneberg. Zürich In der Junafernheide bei Berlin fand am Mittwoch früh ein Duell zwischen dem Offizier a. D. und Maler Wilhelm v. Gaffron und dem Freiherrn Oswald von Richthofen unter sehr schweren Bedingungen statt. Beim zweiten Kugelwechsel sank v. Gaffron in die Brust^getroffen nieder. Er wurde nach dem Paul-Gerhardt-Stift gebracht, wo er bald nach seiner Einlieferung starb. Unter zahlreicher Beteiligung von Abgeordneten aus dem ganzen Reiche trat in Breslau der 3. Deutsche Cafstier-Tag zu seinen Beratungen zusammen. In Köln wurde eine Witwe namens Hild ernrojbe aufgefunden. Als Mörder wurde der einzige Soh festgestellt und verhaftet. Ergabzu, seine Mutter erdrosselt zu haben, weil sie sich weigerte, ihm 10000 Mk. zur Heirat zu geben. In Astrachan stehen die D a mp f e r l a n d u n g s- Plätze der an der Wolga gelegenen Meksispeicher in Flammen. Die Verluste werden auf Hunderttausende geschätzt. — In Plotnikow wurde ein großes Bauholzstapel eingeäschert. 10. 2“| 743,1 20,8 9,0 50 SE 2 6 Sonnenschein 10. 9“ 743,6 15,5 11,1 85 SE 4 10 Gewitter 11. 711 744,1 12,0 9.4 91 NNE 2 10 Regen Die Beerdigung findet Freitag den 12. Mai, nachmittags 3 Uhr, von dem Portale des neuen Friedhofes aus statt. 8126 Strohhüte - Filzhüte - Mützen Billigste Preise Grösste Auswahl Für die uns in unserem schweren Leid von Freunden und Bekannten bewiesene freundliche Teilnahme sprechen wir unseren tiesempfundenen Dank aus. Conrad Bramm, Marktplatz 18 Mitglied der Babattepar-Vereinigung. Dr. v. Hippel und Frau. Gießen, 10. Mai 1911. 3123 lEjcrir SlÄßl L und Vertreter: Peter Kronenber^ 2947 christen über „Joghurt" umsonst. GIESSEN Telephon 680 Süd-Anlage 7 71 904 103336 9!« .->46 5106 79 434 93 525 2f. 630 «05 6^9 179 ■12 93 31 701 X 91 989 7 046 62 26* *5* 67 »2 511 81 84 1 1172 97 276 365 570 724 » 71 953 1 2 047 48 8 415 15100 4 7 336 16370 >9 641 876 966 90 17188 *62 72 39» 7* e: 967 126045 en» 756 59 15001 63 483 622 712 S 439 1T8 [1000] 505 85 130'51 427 21m m 708 41 71» 898 948 76 226 66 (500) 452 79 720 241 i4 239 819 31 62 78 82 285 89 13000) 37236 43 562 87 618 !48 49 333 89 [5001 <33 8'9 82» 67 S7 49953 1*4 »5 408 700 83 7 69 448 616 021 903 800 '6 :30 621 88 754 915 161014 1601'7 37 l 1000) 64 588 832 96 5120* 33 78 »0 E24 47 Ofl 162503 7 5 722 SM 1641° 93 $05 18 409 11 906 525 [ 2000] 6= 45 815 43 946 1,000) 564 =36 775 902 848 895 625 84 8M Ä_R_88ß 426 ■Fl 328 206 469 599 640 785 43J 7, 743 7015 CG 476 770 899 8141 478 504 8- 658 756 ="9 9005 79 [3000] 48 120 97 s-00) 105 9*1 127262 180 504 666 *1 92 783 780 9G5 736 78 168 357 364 MC 373 436 588 628 775 ( 500) 34« 52 »41 78 10115 23 220 356 408 (»00) 24 4 4 49 591 43 31059 33043 519 609 26 83 94 36112 701 117 304 92= 312 91 66 403 90 55» 79 95 1 3 2221 [IC/O) 56t 66 1 72 705 7 4 838 970 1 3 3009 73 (y*l 76 926 134013 51 145 287 337 83 58 483 89 658 9*2 47 53104 [8000] 20 403 76 55016 255 323 54 73 416 6» 18000 94 19015 229 212 88 75 105040 58 470 649 242 335 564 109107 *o 843 53 63 89 R13 *8 323 =4 87 850 [3000] 31 681 416 28 134*4 14726 59 243 168002 SO 211 53 3= 51 169223 822 73 4 3 18 47 936 960 [*T>] 421 *6 28 33 54 569 6t-i 848 02 296'8 30181 *56 454 77 506 12 791 800 M 313 4€1 «98 875 128076 97 1 29153 84 11000J 355 931 91 03 899 950 54 165 258 321' 90 134 *00 [500] 37 419 560 618 874 513 «Öl 789 908 641 703 510 188 115 404 303 700 830 ras 83 : 4. Ziehung 5. Kl 224. Kgl Preuss. Lotterie. Ziehung vom 10. Mal 1911, vormittag». Nur die Gewinne tiber 240 Mark »ind den betreffenden Nummern In Klammern belgefügt. Dio Gewinne fallen auf die bezeichneten Lote [3006] 81 206 37 363 [500] 77 550 57 50 803 [1000] 78 929 78 9 8 001 122 828 ( 500 ) 91 417 536 664 763 690 [500] 98» [1000] 26 72 107023 45 [ 500] 105 77 108133 [ 3000] 59 365 415 24 65 786 802 29 562 002 807 203 93 111180 322 33 695 822 43 57 87 $3 95 82» 17164 307 408 42 72 590 [1000] 135 283 391 412 570 636 63 81 U 288 93 364 515 [500] 71 309 44 976 8056 86 [500] 115 17 275 308 450 71 611 9078 144 93 97 291 342 60 467 540 81 723 *8 57 233 418 566 [1000] 834 745 (3000] 58 324 4S9 [3000] 545 57 793 [30001 91 545 63 86 [5000] 526 780 19 823 917 50185 344 740 816 75 52--U0 265 508 72 674 808 650 179652 »11 66 85 180122 4- ’ 97 -06 507 5- 377 »6t 131086 IW 14 38 487 513 749 S45 182 -46 565 8M 921 37 183066 160 67 78 4W7 46 47 7SO 18415» 248 466 550 ® 71, 68 845 82 18518'. 2*3 71 327 71 *60 582 X* W *>6 2» 30 799 823 79 K8 »9 186200 457 56* 7» «2 84 «M । 187006 73 20* 9 328 409 188*24 57 3® 81 541 «Blfl I 990 188023® l'jOU14®»»4MWIU Ztt«4ÖW|( 4. Ziehung 5. Kl. 224. Kgl Preuss. Lotterie. ] Ziehung vom 10. Mal 190, nachmittag;«. Nar die Gewinne Ober 240 Mark eine! den betreffenden Nummern in Klammern beigefUgt Die Gewinne fallen auf die bezeichneten Loee beider ▲bteilnogen. 719 60 8*9 91 137049 | 500] 89 101 SOI 422 43 R59 6, 91 138070 110 »43 77 366 40* 89 711 13901« 109 212 434 53» 1400-15 ITC 37 34 5 725 *6 985 1 41170 226 beider Abteilungen. (Ohne Gewlbr.) (Nachdruck verboten.) 138 236 596 781 893 108* 199 [500] 239 641 [500] W 730 51 806 73 135102 17 69 70 4.17 63» 852 77 »49 1 380 1 127 57 152 802 783 313 168 781 78» 317 41* 517 797 ( 500] 945 102*1 8719* [5000] 065 S32 956 »38116 54 296 3-5 64 6.. 23 89146 49 83 518 16 632 (W»J 673 99» 4 (3'00] 145 71-'. 933 35 ,500] 48 9106--18 84 -- 757 843 903 11 81 94 92011 153 787 947 [SOM] « 93188 422 Ml 662 900 7.3 94005 20V 58 [?Cv] . 86- . 7 447 78 9 5096 109 596 916 75 96056 144 216 74 53. 44 [1000] 64 613 15 74 S2 750 77 S27 97». 84 97074 68 153 DUCHSCHER & Ci Eisengiesserei und Maschinenfabrik in Wecker-Bahnhof D. Grossh. Luxemburg. — Im deutschen Zollverein. (hv8/« Wein- und Obstpre**en mit Differential-Hebeldruckwerk Hydraulische Keltern Trauben- und Obstmühlen Illustrierte Kataloge gratis u. franko! (Ohne Gewähr.) (Nachdruck verboten.) ’ 2* 306 408 44 5»1 648 8*2 63 1 080 532 [10 OOD) 828 2*75 335 94 460 »6 5*8 682 740 (3000 ] 42 913 34 3050 *17 533 634 99 726 [500] 98 883 [ 500] *«47 74 [LOO] 377 82 96 417 586 6*0 48 936 68 5056 137 «0 [1000] 53 91 561 643 788 99 377 817 919 0268 [500] [1000] 481 -----~ " ““ ,M°imnc.ewt,^d« vertteto: 2 Vrlwle. » 300 000 • Gewinne zu 500000. 2 zu 100000. 2 zu «5000. .zu C0-X0 4 Z-.I .-,0'00. 4 zu 40000, 16 zu 3''000. 25 in 15000. 70 zu 1000J. 1Ö3 zu 5000. 2196 zu 3000, 1326 zu 1000. u»u* zu 500 Lignitflammkohlen in verschiedenen Körnungen Billigster .Haus- und Jndustriebrand. Bewährt als Miichbrand zur ^reibaltuug u. Schonung derRostc KZrziizliihts Srtmiattrül für ^tntiülöcijRnotn, Zirgc- leibctrifbe, Süicrcicn uiro. Erprobt für Gcncratorbetrieb zur Erzeugung von bl ------- ■■ ■— Heiz- und KrastgaS - ffiaggonlabungcn ab eigenem Anschlußgleis bei Station Wächtersbach (Frankfurt-Bebraer Eisenbahn). Wächtersbacher Braunkohlenbergwerke Petri & Go. D”/4 [500] 72 958 10043 Ö6--------- . [1000] M 88» 983 11003 55 [1000) 86 165 66 286 330 423 98 780 818 »03 30 65 1 2110 262 G3 397 [3000 284 475 [.TOCCI 90 540 728 35 163073 kl .53 «'M 714 1500) 55 '-k vvek- 567 86 670 744 951 1OOG2S 12? _'C0 SM **5 97 561 658 94 S 92 95 101029 185 553 94 4 102 H 83 170 *80 342 539 622 708 52 80 881 [1000] 498 617 726 k-Sl 74 104110 36 51 66 413 40 578 638 717 97 1061» 50 321 110150 P3 — - 112013 171 [500] 213 407 17.001 529 113902 51 96 225 337 *88 526 600 8 9 884 915 56 1 14226 398 412 80 6*1 722 52 11502? 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Wegen Lornahme von Walzarbeiren nrirb bic KreiZstrahe von Queckborn bis zur Straße Grünberg—-RSth- g es vom 11.—20. Mai b. Fs. sür den tWroafötierfdjc ge- 119 C T^c' Unrfcitimg des Dcrfichrs tarn über die KreissSvahot Queckborn—LinLenstruch—Grünberg und Queckbo.rn—Mings- Hausen—Munster erfolgen. Gießen, den 9. Mai 1911. Großherzogltches Kreisamt Gießen. I. V.: Welcker. , 4 1 17» 843 87- 100013 47 7, 84 100033 140 43 86 00 34* 99 461 663 «49 134 76 96 233 68 868 176083 27A 40. (660] 15 638 903 14 97 1701*6 2X 265 438 MS (»d 36 €7 649 «4 (3000) 772 800 177(Hl 62 181 298 27 < 4’7 6'4 BIS 178 ?• IV' : 1'001 81 327 *2« 601 SB » [So]”WmTlÄi 293 566 «97 98 mUCp05W15"20 = 80 67 S703- 1M 4« 518 54 69» (500] 60017 88 31* 660 [SOOO] Vft 9» 866 C70 (Sfjfil 50163 319 36 687 [10001 898 60 — 4 «8 72’ (lOtfll 947 61 ”L*?. .<25 j.50?! 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Geeignete, unverheiratete Bewerber, die über gute Zeugnisse verfügen, wollen ihre Meldungen unter Beischluß von Originalzeugnissen unverzüglich bei der Verwaltung der Klinik einreichen. b9/5 Ein nüchterner, tüchtiger 13117 Fuhrmann für 1 Pferd, sowie ein Lagerarbeiter welcher selbständig Zementwaren Herstellen kann, fönnen eintreten bei Wild. Rühl, Grosren-Buseck Taglöhner der etwas Gartenarbeit versteht, fof. gesucht. Näh. bei H. Schaff staedt, Schanzenstrabe.______3127 Junger Hansbursche gesucht. s037L] Ebelstratzc 2. Lauffran oder Mädchen gefacht, f03*02] Wilhclmstr. 50 II. Fräulein mit guter Figur, redegewandt und mit guter Schulbildung, nicht unt. 20 Iah re, sind, in uns. Konfektionsabteilung dauernde Beschäftigung. 3121_____Cebr. Imhenser. Tüchtige Rock- ii. TMcMbcitmiMn per sofort gesucht. 3124 Gcbr. Jmticuicr, Marktvl. 9—10. Tüchtige Rock- a. Taillenarbeiterin sofort gesucht. 03900 Frankfurter Str. 7 II. Dienstmädchen für sofort gesucht. 3085 Wilhelm Bücking Frankfurt a. M., Rheinstrabe 24. u38dd) Suche für eine Prinzessin ein Mädch. v. Lande, w. d. Köch. rnith., m. gut. Zeugnis. Frau Edrisiine Hüttenoergcr, gewerbsmähige Stellenvermittlung, Seltersw. 67 Ein properes, kinderliebes Mädchen gesucht. Fran Cito Schneider, saiger.3129 03906] Mädchen zur Aushilfe tagsüber gesucht. West-Anlage 9II Mädchen kann das Schneidern «VluUUjlU ohne Vergüt, gründl. erlernen. Licher Str. 7 II. 103881 038881 Jüngeres Dienstmädchen gesucht. Steinstratzc 35 p. LausmWen Siephanstr. 36 III. StrllcibOicludif Lehrstelle aus kaufmännischem Bureau. Schriftl. Angebote unter 3119 an den Giehener Anzeiger erbet. toillL tWcin bÄÄ Handschr. s. pass. Beschäft. bei beseh. Ansvr. Schriftl. Angeb. unt. 03907 an den Giehener Anzeiger erbet. cv.,21 J.,i.Haus, Kraulern, KückeundNähen bewandert, sucht Stelle als Stütze zur w. Ausbildung. Beamten- ob. Gutsberrschail a d. Lande bevorz. Familienauschl. Beding. Schrift!. Ang, unt. 03883 an d. G. Anz. erb. Fräulein sucht Stell, als Stütze d. 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