1 um nicht verstehen. Die polnischen Postbeamten stnd geringer beseitigt Mehrheit werden. ve. Wir diesen Ausdruck bin ich vor, die Wünsche der Beamten ----- -- ,x sind, was sie dann durch d.e Bcsoldunysresor.n erhielten. Die in der Kommission mit nur schlossenen Streichungen sollten wieder sterbeetat gesetzt worden. Abg. Latimnnn (Dirtsch. Vg.): Die „Gießener ZamiliendlStter^' weichen dem .Anzeiger* viermal wöchentlich beigelegt, da» '.Xreisblatt für den Kreis Gießen" zweimal wöchentlich. Die „candwirtschaftltcheu Mi- fragen" erscheinen monatlich zweunal. mb. Deutscher Reichstag. 143. Sitzung vom Donnerstag, 9. März. Hm BundeSratLtisch: Kraetke, Kommissare. Präsident Graf Schwerin eröffnet die Sitzung 1 Uhr 16 Minuten. Aba Finger Otati.) erklärt, daß er sich dem Anträge des Vorredners anichließe, da das von diesem Gesagte auch Jur Pfeddersheim zutrefse. Redner verliest eine Eingabe des dortigen Gemeindevorstandes, worin darum nachgcsucht wird, die scfom seit rirka 100 Jahren dort vorhandene Bezirkskasse weiter be- ftcbcn zu lassen. Weiter führt der Redner Beschwerde darüber, dan nach einem Beschluß des Finanzausschusses das Amtsgericht zu Psedder-lieim nach Worms verlegt werden toll; man wolle ali'o den Ort zu einem Fabrikarbeiterdorf herunterdrucken. Abg Stövler (natL) spricht gegen die Aufhebung der Bezirkskasse in SchAtz und führt aus, daß Die Beibehaltung dieser Bezirlskassen für die kleineren Städte sehr wichtig und notwendig sei. ...... . < R. Abg B e ü (natL) bringt lerne ichon früher in der Kammer gegebene Anregung in Erinnerung, die Vergütung an Beamte für den Verlauf von Stempelmarken zu beseitigen. Im Etat seien dafür wieder 42 000 Mark verausgabt, eine Summe, die man sehr wohl sparen kenne, denn die Beamten besorgten den Verkauf doch während ihrer T-ienstitunden. _ StaatSmiiiisler Ewald freut nch, daß der Vorredner kernen Antrag in diefer Frage gestellt habe. Man könne die Anregung in der Vereinfachungskommiision noch einmal besprechen, ^er Minister ist aber der Meinung, daß die Beseitigung der kleinen Provision für den Stempelmarkenoerkauf untunlich sei. In jedem tjejlijche öiveite Kammer. R. B. Darmstadt, 9. März. 'Um Regierungstische: Staatsminister Ewald, Geheimrat c d c t In der um 9>, Uhr vom Vizepräsidenten Korell eröffneten Sitzung wird sofort in der daushaltßberatuuq fortgefahren. Kapitel 11, Lotterie, Einnahme 805,810 Mk., wird ohne Debatte bewilligt. « - , Zu einer längeren Erörterung führt Kapitel 12, iirelie Steuern, Regalien u,w. Abg. Dr. tz e i d e n r e i ch matt) erörtert einige steuer technische F-rageii und wendet sich dann gegen den Plan, die 2k- zirkskassen in Wald-Mickielbach, Altenstadt, Schlitz, Pfeddersheim und Wöllstein auszuheben und, soweit als ersorderlicb, durch Umererhebcslcllcn zu ersetzen. Redner betont namentlich die Notwendigkeit der Bezirkskasse in Wald-Michelbach, deren Aufhebung in der Bevölkerung viel Unwillen erregen wurde. Man habe dort erst ganz kürzlich ein neues öe>iube für 25 000 Atark für die Bezirlskaise errichtet und dem Lande eine Zinsenlast ausgebürdet: da wäre es doch verkehrt, jetzt die Kaise einfach zu beseitigen. Ter Redner erklärt, daß er die Beibehaltung der fünf Bezirlska'sen beantragen werde. Der PoffefaL (Zweiter Tag.) ’ a . Dl« allgememS Aussprache w,rd fortgesetzt in Verbindung mit den bereits mitgeteilten Resolutionen. Abg. Dr. TrzcinSki (Pole): kaufmännischen Betriebe würden für besondere Leistungen Meine Vergütungen gewährt und es kämen auch schwierigere Stempel berechnungen vor, die von den Beamten außerhalb ihrer bienü lichen Tätigkeit vorgenommen werden müßten; da sei es doch nicht unbillig, eine kleine Vergütung zu gewähren, schon deshalb, um die Betreffenden für den Verkauf der Marken mehr zu intereffieren. Abg. Wolf (Dbd.) spricht sich gegen die Beibehaltung der fünf Bezirlskassen aus; man müsse eben ernstlich anfangen zu sparen. Abg. Schönberger natl./ wiederholt seine schon früher gegebene Anregung, die Erhebung von Staats- und Gemeindesteuern in eine 5)and zu legen. Abg. Korell das Präsidium hat Abg. Dr. Schmitt übernommen führt aus, daß er sich der Anregung oes Vorredners anschließe und hoffe, daß Der Finanzausschuß im nächsten Jahre zu positiven Vorickilägen kommen werde. Tie Bemerkung d?s Staatsministers, daß man die Beamten durch Tantiemen mehr interessieren solle, halte er für etwas gewagt. Ter Anreguna des Abg. Leidenreich auf Heicheiführung von Ersparnissen bei den Konrrollbeamten könne er nur voll zuslimmcn; die Kontrolle, könnte nach seiner Meinung ebensogut durch die Bezirkslasstn- buchhaltungen ausgeführt werden. Tie Kontrollbeamten seien wohl auch nicht voll beschäftigt, sonst könme doch einer derselben. Zreitag, 10. März M Rotationsdruck und Verlag der Drübl'schen UnwersuälS - Buch- und Steindruckerei. R. Lange, Gießen. Redaktion, Expedition und Druckerei: Schul- ftraße 7. Expedition und Verlag: e^ 6L Redaktion: 112. TeU-AdruArt-eigerGießen. eine freundliche Parteinahme gegen die Regierung gibt es doch nicht, und eine feindliche Parteinahme dagegen ist ein weißer Schimmel. DaS sind doch wirklich keine Angelegenheiten, die hier vorgebracht werden müssen, um bie Verwaltung herunterzusetzen. Run ist bemängelt worden» daß nur Atteste de PostvertrauenSärzfe angenommen ^werden. Ich würde es für falsch halten, wenn es ständig geliebt, aber cs können berechtigte Fälle vorkommen. Der Staatssekretär erwidert auf die Beschwerden des polnischen Redners. Gegen- über Lattmann wiederholt der Staatssekretär seine vorfahrigen Erklärungen, daß sich das weibliche Personal beim sernsprech- dicnst besonders eignet. Abg. Lehmann-Wiesbaden (Soz.): Wegen der Steuerschen des schwarzblauen Blocks muß die Post Ueberschüsse machen und für die Beamten bleibt nichts übrig. Ebenso wie mit Oesterreich-Ungarn könnte auch mit Frankreich und anderen Staaten ein Uebereinkommen zur Herabsetzung des Portos herbeige führt werden. Wenn Dr. Dröscher uns Wähler- sang vorwirft, scheint er von sich auf andere zu schließen. Ist nun eigentlich gegen den Beamten, der das Briefgeheimnis verletzt hat, im Verfahren gegen Unbekannt eingeschritten worden? ' Darauf hat Zubeil keine Antwort erhalten. Abg. GieSberts (Zentr.) erwidert auf die Angriffe gegen daS Zentrum. Wenn man die Wünsche der Oberpostbeamten wohlwollend behandelt, dann ist es nicht gerechtfertigt, an den Unter- beamten spurlos vorbeizugehen. Ich und ein Teil meiner Freunde beantragen deshalb eine Resolution zugunsten der alteren Post- und Oberpostassistenten, aber sprechen darin auch den Wunsch aus, daß jeder Unterbeamte, ausgenommen die Land- Briefträger, nach zehnjähriger Dienstzeit etatsmäßig angestellt wird. Abg. Eickhofs (Vp.) will in die etatmäßige Anstellung nach spätestens zehnjähriger Tienstzeit auch die anstellungsberechtigten Telegraphenarbeiter einbeziehen. Abg. Dr. Struve (Vp.): Gegen die Heftigkeit der Antwort des Staatssekretärs lege ich mit meiner Verwunderung 53er- wahrung ein. Es ist die Sprechweise eines Mannes, der weiß, daß er unrecht hat. Tie Zufriedenheit der Beamten wird wachsen, Herr Staatssekretär, wenn Sie, statt einem Abgeordneten unsachlich zu antworten, die Dcschverden prüfen und nach Möglichkeit abstellen. Aber noch viel schwächer, Herr Staatssekretär, ist Ihre Position, die Sie in Sackfen der Resolution Ablaß ein- nehmen. Damit begeben Sie sich nur auf das Gebiet der Kurpfuscherei. Krebs diagnostizieren Sie und wollen ihn mit fettem Hundefleisch kurieren. So wächst das Blümlein Zufriedenheit in Ihrem Beamtenheer nicht. Ich habe mit aller Mühe und der Liebenswürdigkeit, die miL nie verläßt, gesprochen. Sie aber, Herr Staatssekretär, haben gesagt, ich hätte gehetzt. Hier ist mein unkorrigiertes Stenogramm, Herr Staatssekretär; weisen Sie mir ein Wort nach, das zu diesem bisher noch nicht zur Zierde des Reichstags gereichenden Ausdruck berechtigt. (Beifall links.) Abg. Beck (Heidelberg, Natl.): Im Zentrum regt sich so e'n ganz klein bißchen das Gewißen gegenüber den Oberpostassistenten. Weiterberatung: Morgen, 1 Uhr. Schluß gegen 8 Uhr. müssen. (Beifall.) 216(1. Fkbr. v. Gump (Np.)k Die VcsoldnngSfrage muß doch endlich für eine Reihe von Jahren erledigt sein. UcbrigenS liegen die Tinge jetzt nicht mehr so schlimm. Tas Getreide ist billiger geworden. Die Mieten sind zurückgegangen (Oho-Rufe.) Wir wollen an dem BesoldungS- kompromiß nicht rütteln. Zunächst muß doch die schauerliche Mißwirtschaft im Reiche beseitigt werden. Gewiß wollen wir die Beamten besser bezahlen. Aber ihre Zahl soll vermindert und ihre Leiilungen sollen gesteigert werden. Herr von Stephan wollte, daß jeder Beamte den Stab des General- Postmeisters im Tornister tragen sollte. Seine Nachfolger verlangten wieder möglichst ausgedehnte Vorbildung. So hat man herumexperimentiert. Nicht die Sozialdemokraten nehmen pch der Unterbeamten an, sondern wir. Tie Rede deS Herrn Zubcil hatte keine sachliche Bedeutung, es war eine deplacierte Wahlkreisrede. (Lärm bei den Soz.) staaten, die mit großen Opfern und zum Nachteil ihrer Finanzen dem Vorbild bet Reiche» gefolgt sind. Unruhe und Unzufriedenheit würden von neuem erregt werden. Tie Bundesstaaten ^üjbcn damit in die übelste Lage kommen. S-.e sehen also, ©reifen Sie einen Beamten heraus, um ihm wohlzutun, |o tun,Cte hundert anderen wehel Neue Opfe. der übriger. BevolkerungSkrei e wären notwendig. Ich bin recht errreut, daß gerade von- der Linien Seite die Finrnzen dcS Reiches a[8 in be onderS gluck- kicher Entwicklung stehend betrachte, werden. (Hortl Hort, rechts.) Ich erbUcke darin vielleicht den Beginn zu einer U e b e r b r ü ck u n g der Kluft, die die iS'nanzresorm geschaffen bat (Hörti Hört!) Vorläufig gründen sich ciesc! gim,U- gen' Anschauungen aber nur auf daS Ergebnis eines Monats Da müßen wir doch erst Verreiche anstellen und auch daS Ec- gebnis des Februars abwarten. v.a iqi-i Selbst bei günstiger Entwicklung werden d,e Mittel bis 1913 in vollem Maße zur Sanierung der Finanzen in Anspruch genommen werden. Seit 2 Jahren werden dem Volke lahrlich 100 Millionen Lasten mehr auferlegt im Interesse der Beamten. Wenn Sie jetzt weiter die Gehälter erhöhen wollen, dann muh die Bevölkerung auf neue Steuern gefaßt sein. (Hort. Hört!) Das soll fein Abschreckungsmittel sein, das ist eine einfache Tatsache. Ich erkläre unumwunden, daß die verbündeten Regierungen für eine Aenderung beS.»efol- dungSgesetzeS sicherlich nicht zu haben sein werden. (Hört! Hört! und Beifall.) Ich bitte Sie, auf dem bis- formen Standpunkte zu beharren und bk, den Beamten nicht unerfüllbare Hoffnungen zu erwecken, durch die die ubrmen Streife der Bevölkerung in Furcht vor neuen Opfern gesetzt werden rechts.) Deshalb müssen wir für die Unterbeamten eintreten und alljährlich dieselben Beschwerden vorbringen, um den Staats- feitetär zu zwingen, Abhilfe zu schaffen. Staatssekretär des Reichspostamts Kraetke: ES liegt mir ferne, gegen die Liebhabereien des Vorredners, &h für die Postunterbeamten alljährlich einzusetzen, zu sprechen, ber ich lege Verwahrung dagegen ein, daß die Postuntcrfoamtcn ihn als Vertreter ihrer Interessen gewählt haben. (Widerspruch bei den Soz., Sehr richtig! rechts.) Der Vertreter der P o st unter- beamten bin ich und ich weiß, daß sie die Vertretung durch Herrn Zubeil nicht wünschen. (Abg. Zubeil ruft: Sie kommen zu mir, ich suche sie nicht auf!) Ich will auch Verwahrung einlegen gegen die maßlosen Angriffe des Vorredners gegen die Post- verwaltung. Er hat hier einen Fall vorgebracht und den Post- beamten Verbrechen zur Last gelegt. Tas ist kein faires Vor- halten (Lebhafte Zustimmung rechts und im Zentrum, Wider- fpruch bei den Soz.), wenn Sie hier öffentlich die Beamten eines Verbrechens zeihen ohne zu wissen, ob ein solches Verbrechen vorgekommen ist! (Zuruf von den Soz.- Ist das alles, was Sie zu sagen haben? Zuruf rechts: Mehr als genug.) bewundere fein Spezialinteresse. Er behauptet, er wolle 3u- fnedenheit in dcr Beamtenschaft erziel-n. Verehrter Herr, auf diese Weise wird das nicht geschehen. Solche Reden müssen vcr- fotzend wirken. (Beifall rechts.) D,e Folgen sind gar, nicht nbsebbar Denn Sie alle Wünsche dcr Beamten für erfüllbar halten bann tommentoir nicht weiter. Und 1-0 das Zureden foit erwecken, wenn «Sie immer behaupten, der StäatSsZretar tue nichts für seine Beamten, und er Je. ,ogar schuld daran daß die Postschaffner nicht mehr Gestalt bekommen. Sind Sie sich bewußt, was man tut, wenn man so etwas von der ^ribunc aus spricht, ohne unterrichtet zu sein. (Hortl Hort!) In. der Kommission wurde beantragt, die Unterbeamten besser zu stellen. Ich bin wastrlicp der Letzi-, der nicht für Deainten m diefer ober jener Weise emtn't- Nun wurde aber behauptet unsere Beamten hätten einerbarm l'chcsGeha lt. Gegen ... i***gcgangerL Ich wieö darauf hin, daß 1907 weil hinter dem zurückgeblieben ..... - (Hortl Ml)°W bähe" ^»-S/babt.nt maftnnVc bie eine Wohltat für alle ReichSbeamt.n ist, die bi§ 53olf mit 100 Millionen jährlich belastet, als .^barniliches Machwerk bezeichnet wird. (Beifall.) Tas mutzte doch Eder Abgeordnete unterschreiben. . Ein großer Schritt vorwärts ist getan. Zu diel Beamte haben wir nicht, denn wenn der Verkehr fteipt sind Menschen nötig. Der Vorredner drehte sich ständig im Kreise Berum Einmal sagte er, die Anforderungen seien zu hoch, dann sagte er wieder, cS sei zu viel Personal vorhanden^; re’I"t sich das zusammen? Die Macht des Verkehrs geht uBeruns hinweg. Sie zwingt uns, neue Kräfte anzustellen. Wir sind durchaus Bereit, Arfoiten, die von UnterBcnmten auSgefuhrt werden können, auch diesen zu üBerlassen. Wenn die Karriere so schlecht ist, wie kommt es denn dann, daß wir ^'^.3u^asiungsgesuchen übersck"' tot werden, sogar von PostBeamten, die doch den BetrieB genau i.mnen? Tas müßten doch RaBenvater se,n, dw ihre SUnder in eine Karriere Bringen wollen, die _??Seblich so schlecht ist. Tas alauBt ihnen doch kein Menich. Die Verhältnisse rn anderen Landern kennt Herr Struve anscheinend nich Wenn wir an die letzten Vorkommnisse in Frankreich denken, so können wir doch nur sagen: der Herr Bewahre uns vor solchen schonen Einrichtunnen. Nun ist in den Postverordnungen Bestimmt worden, daß fort Beamten scde feindliche Parteinahme gegen dic Verwaltung untersagt sei. Ter Pleonasmus "se^dl'ch rst nun weggesallen. Tas findet Herr Struve unerhört. Du lieber Gott, den Unterbeamten bloß Sand in die Augen streuen und sich als ihre Retter hinstellen. Wir können nicht WfcDtt t te allgemeine Erhöhung der Gehälter der unteren Beamten vornehmen. Die übrigen Kreise der Bevölkerung würden sich dagegen empören. Tic Resa'-ution dec Fortschrittspartei unter- stutzen wir nach Kräften. Die Postbeamienfowegung muß wieder in ruhige Bahnen gelenkt werden. Trotz der Verhetzung der Sozialdemokraten wird das gute Verhältnis zwischen der Beamtenschaft und der Verwaltung fortbauern. übg. Brüh« (Refp.) vertritt vor leerem Hause die Wünsche der mittleren und unteren Beamten Abg. Zubeil (Soz.) i Ich muß olle Kamellen vortragen: Die schlechte Stellung und Behandlung der Unterfoamten. Die oberen Be- amten sind nicht belastet, die unteren überlastet. Der Redner spricht in diesem Sinne über die neue Dienstanweisung für die Unterfoamten. Die Hoffnungen dcr Unterfoamten sind in keiner Weise in Erfüllung gegangen, dank der Sparsarnkeitsaktion. Der Redner Düngt Beschwerden verschiedener Postbeamtenkategorien vor. Er erzählt einen Fall, in dem sich der GcsckstiftS- füstrcr eines gewerkschaftlichen DerbandcS telegraphisch wegen des Ausbleibens eines Pakets erkundigte, in dem Plakate zu einer sozialdemokratischen Versammlung enthalten waren. DicscS Telegramm wurde von der Post unter Verletzung des Postgeheimnisses geöffnet, unb ba man einen hochverräterischen Inhalt vermutete, ber Polizei übergeben. Wie stellt sich ber Staatssekretär zu diesem Verbrechen, das von seinen Beamten begangen wurde? (Unruhe rechts.) Die Rechte schert sich den Teufel um die Unterfoamten. (Lebhafter Widerspruch und große Unruhe Reichssckiotzsekretär Wcrmntb: Wir haben die Besoldungsfragen dem Etat entzogen und in ein Gesetz zusammengefaßt, um dadurch die Gesamtregulicrung forfoizuführen und besondere Bestrebungen zugunsten einzelner Klassen hintanzuhalten. Die v'.rbündeten Regierungen halten durchaus an diesem Standpunkt fest, und ich bedaure es, daß entgegenstehende Bestrebungen jetzt wieder im Hause zur Geltung kommen. Die W'insche nach neuen Gehaltserhöhungen bienen Weber bem Interesse ber Beamtenschaft» noch dem Interesse ber übrigen Bevölkerung. Fangen wir einmal an, die Besoldungc- frage wieder aufzurollen, so ist e3 ganz unmöglich, sie irgendwo zu lokalisieren. Ter Wette f e r auf der ganzen Linic wird wieder entfesselt werden, auch dort, wo die Beamten mit der Regelung ganz z^s.ieden waren. Denn wenn die Beamten sehen, daß eine nahestehend- Grupp- aufgebcsscrt wird, so ist es ganz natürlich und berechtigt, daß He ebenfalls weitere Forderungen stellen. Es wäre auch unrecht gegenüber den Bundc-s- bitten dringend, die Zahl der etatSmäßigen Stellungen zu vec- mehren. Wir wären dankbar für eine klare Mitteilung des Staatssekretär», welches Ziel er bei der Neuregelung der hohercu und mittleren Beamtenlausbahn verfolgt. Tie Zulagen für die Oberpostassistenten lisßcn sich ohne Erschütterung des Etats fo- willigen. Es muß hier festgestellt werden, daß bei der BesoldungS- Vorlage in der Dritten Lesung die Nalionalliforalen genau so wie die Rechte unb da» Zentrum mit Rücksicht auf daS ganz enischiebene Unannehmbar ber Regierung umgefaHen sinb. Des- halb war ber Angriff bcS Abg. Slresemann auf die Rechte ganz unangebracht. Die sozialdemokratische Resolution ist, das wissen die Antragsteller ganz genau, undurchsührbar. Sie wollen aber Dir f'tnmen ber Resolution zu, die auf eine Besserung der Sage Der Postbeamten abzielen. Bedauerlich ist eS, daß die Post- beamten in den Cftmatlen meisten» die Sprache der Bevölkerung ' ” ~ > auf den Auö- Herr Dr. Strefemann sollte so ganz u n q u a I i f i -- zierbare Angriffe, wie er sie gestern hier vorgebracht hat, unterlassen und lieber vor ber eigenen Tür kehren. T,c Zulage bet Postbeamten im Osten ist n.i- eine Entschädigung sur bie Mehrarbeit, die ihnen ausgebürdct wird, und keine politische Zulage. Aber es .oexe an der Zeit, hier endlich Wandel zu schassen, damit Ruhe eintritt. Der Redner tritt für Pensions- kassen für die Bei der Post- und TelegraphenarBeiten Beschäftigten Oka inten ein. . 2T6n. Tr. Struve (Vp.): In weilen Steifen dcr UnterBeanitcn herrscht ernstliche Not. Unsere Resolution spricht aBsichtlich von unbeabsichtigten Härten der Besoldungsordnung. Man kann die Beamten zufrieden machen, Beweis die Landbricfträger, die diesmal nicht petitioniert haben. In der Desoldungsaufbcsserung und dem WohnungSgcldzuschuß sind die Unterfoamten zumeist sehr schlecht weggckommen. Gerade in den teuren großen Städten sind die nicht etatsmäßig angestevten Beamten verhältnismäßig am zahl- reichsten. Tie Aeußeruna dcs Staatssekretärs, der Verband der Postunterbeamt-n sei selber Schuld, daß er nicht mehr erreicht habe, ist sehr unglücklich und könnte das Gegenteil von dem erzielen, was er beabsichtigt. In ärztlichen Kreisen herrscht große Mißstimmung bariiber, daß die Postverwaltung nur die Atteste ihrer Vertrauensärzte anerkennt, nicht die dcr Acrztc, die das Verlraucn der Beamten genießen. Ter Staatssekretär wurde ja sicher was für die Aufbesserung seiner Beamten tun, aber dcr Schatzsekrctär erlaubt es ihm ja nicht, der hält auch die letzten hunderttausend Mark von den Ueberichüssen fest. Tie oberen Postbeamten müssen lange warten, und die De- förderungsverhältnisse der mittleren Beamten sind so schlecht, tote in keiner anderen Staatsverwaltung. Sobald sie etatsmäßig an- gestellt sind, werden sie überhaupt nicht mehr befördert, ihr ganzes Leben lang bleiben sie Assistenten. Noch schlechter sind die Oberpostassistenten daran, für sie sollte man jedenfalls noch vor der neuen Besoldungsreform sorgen. Im vorigen Jahre hielt das Zentrum 3600 Mark Gehalt nach 21 Jahren für berechtigt, jetzt, wo es nicht mehr Oppositionspartei ist, will es ihnen das nicht einmal nach 24 Jahren in Form einer persönlichen Zulage ge- währen; jetzt ist es Regierungspartei! Hat doch der Redner des Zentrums in der Biidgetkommission erklärt, die Beamten petitionierten ins Blaue hinein. Petitionen über Petitionen, weil die Fühlung ber Spitze ber Verwaltung mit der Beamtenschaft fehlt: daher muß der Reichstag die ganze Arbeit machen. Nach dcm Muster von Tänemark, England, Frankreich, Oesterreich sollte eine Kommission eingerichtet werden aus Vertretern ber Verwaltung und der Beamten, bie bicse Sachen erledigt. Tic neue Dienstordnung verbietet den Organisationen die Stellungnahmc pepen bie Verwaltung. Ja, wie denkt sich der Staatssekretär die politische Betätigung der Beamten? Sic'.atssekretär des Retchsposcamts Kraetkc: Herr Struve stellt cs so dar. als ob wir an Fettsucht litten. Wenn cs nach ihm gegangen wäre, bann litten wir an Krebs. Seine Ausführungen erinnerten mich lebhaft an gewisse Artikel in bev Fachpresse, in denen genau dasselbe gesagt wurde. Ich Nr. 59 Drittes Blatt 161. Jahrgang * 6,14*1 tlgtl» mU eutn^mt bei eonutog*. (DKfiCHvr ZUljvllJvl General-Anzeiger für Gberhefjen der Finanzamkmättn Bangel, sich nicht fo aRßWrd'eWich 5oO- tisch betätigen. Geh. Rat Dr. Becker beantwortet 'die verschiedener Anregungen der Vorredner und rechtfertigt die Aufhebung der fünf Bezirkskassen. Die Frage der Reduzierung dieser Kassen sei schon vor mehreren Jahren erörtert nwrden, ohne daß sich jemand dagegen gewendet hätte. Erne Verminderung des Verkehrs werde dadurch nicht bewirkt; dagegen die Stellung des Gemeindesteuererhebers gestärkt. Die Erhebung der Staatsgefälle den Gemeinden zu übertragen, wie dies in Preußen der Fall ist. sei die Regierung nicht abgeneigt^ in Preußen werde aber diese Arbeit von den Gemeinden umfonst besorgt, und er fürchte, daß dazu die Kammer schwerlich ihre Zustimmung geben werde. Man könne das auch den Gemeinden nicht zurnuten. Zu den Ausführungen des Abg. Korell über die politische Tätigkeit des Herrn Bangel bemerkt der Redner^ man könne den Beamten das Recht zur politischen Betätigung nicht absprechen, so lange sie ihre dienstlichen Obliegenheiten erfüllten. Wie weit jeder Beamte im Einzelfalle zu gehen habe, sei eine Frage des politischen Taktes und Geschmackes. Ob dies überschritten worden sei, könne er noch nicht sagen, da die angestellten Erhebungen darüber noch nicht abgeschlossen seien. Abg. Dr. Schmitt (Zentr.) bedauert, daß man von der Erleichterung der Geschäfte größerer Bezirkskassen durch die Anlage von Telephonverbindungen noch keinen Gebrauch gemacht habe. i Abg. Dr. Osann wendet sich gegen den Angriff des Abg. Korell auf Finanzamtmann Bangel und hält ih-n für um so weniger angckracht, als die eingeleitete Untersuchung darüber noch nicht abgeschlossen sei. Herr Korell möge doch auch auf der andern Seite des Hauses und bei der Christlich-sozialen Partei die gleichen Anschauungen zur Geltung bringen. Abg. Ulrich bemerkt, wenn es so weiter gehe, dann werde man überhaupt nicht zum Sparen kommen. Die Ausführungen der Regierung hätten dargelegt, daß an Beamten bei den Bezirls- kassen gespart werden könne, und daß die Steuerzahler nicht darunter zu leiden haben würden. Die Aufhebung der fünf Bezirkskassen solle erfolgen, well die betrefsenden Beaurten nicht genügend beschäftigt seien. Man habe also alle Ursache, die Regierung in ihrem Bestreben zu unterstützen. Abg. Korell bemerkt, er habe bei Vorbringung der Angelegenheit Bangel geglaubt, daß die Untersuchung bereits abgeschlossen sei. Im übrigen habe Abg. Dr. Osann selber schon ähnliche Sachen hier an den Haaren herbeigezogen. Die Beamten sollen auch den Schein vermeiden, als ob sie als Vorgesetzte auf ihre Untergebenen einwirken wollten. Er habe bcm erwähnten Beamten nicht das Recht zur politischen Betätigung absprechen wollen, sondern er habe nur gegen die Art und Weise protestiert, in welcher dieser politisch einzuwirken versuchte. Abg. Dr. Winkler erklärt, daß er einen berechtigten Grund zu dieser Aussprache nicht finden könne. Ehe man hier mit oen Köpfen aneinander gerate, sollte man doch das Ergebnis der Untersuchung abwarten. Abg. Dr. Osann : Wenn Abg. Korell ihm vorwerfe, daß er (Redner) früher eine ähnliche Sache „an den Haaren herbeige- zvgen" habe, so verstehe er nicht, zwischen politischen und persönlichen Dingen zu unterscheiden. Geh. Rat Dr. Becker ersucht die Redner, die Angelegenheit! Biangel zunächst ruhen zu lassen, bis die barüber angestellten Erhebungen zum Abschluß gelangt seien. Die Aarlage von Telephonanschlüssen bei den größeren Kassen werde vielfach eher als eine Erschwerung, denn als Erleichterung empfunden. Die Regierung werde aber die Frage nochmals prüfen. Bezüglich der Aufhebung der 5 Bezirkslassen ersucht der Reimer das Haus, nicht wieder eine Versicherung auf Gegenseitigkeit einzugehen, sondern der vorgeschlagenen Aufhebung zuzusttmmen. Der Antrag Heidenreich-Finger, die ö Bezirks lassen nicht aufzuheben, wird darauf mit großer Mehrheit abgelchnt und darauf das ganze Kapitel, Eimrahn^ 23 645 255 Mark, Ausgabe 2 656 554 Mark, angenommen. Beim Kapitel 13, Land stände, regt Abg. Dr. Winkle r die baldige Abänderung der Geschäftsordnung des Hauses an. Abg. Ulrich bemerkt dagegen: Wenn die Herren das Bedürfnis haben, eine Verschlechterung des Hausrechts eintreten zu Lassen, so können wir ja nichts gegen die Mehrheit hier im Hause machen. Aber daß durch eine derartige Vergewaltigung der Minderheit das VerlMltnis der Kollegen zueirrandcr nicht gebessert toerben würde, ist doch klar. Wer will beim auch die Rolle des Hausknechts spielen? Herr Dr. Winller vielleicht? (Vizepräs. Dr. Schmitt unterbricht den Redner und rügt den letzteren Ausdruck.) Zum Herausschmeißen gehören doch auch zweie, und er hoffe, daß die starken Mäimer, die jetzt eine Verschärfung der landständischen Geschäftsordnung verlangen, bis zur Verhandlung darüber noch recht viel Wasser in den Main gießen werden. Das Kapitel Land stände, Ausgabe 132 658 Mark, wird darauf bewilligt. Beim Kapitel 14, Staats Ministerium, bespricht Abg. Dr. Winkler die Verfassungsfrage in Elsaß-Lothringen. Er sei im Prinzip wohl mit der FllissigmaäMng der Verfassungsfrage einverstanden, halte aber den fetzt vorgclegten Verfasfungsentwurf für Elsaß-Lothringen für verfrüht. Es sammle sich nach feiner Meinung an der Grenze ein gefährlicher Zündpunkt an, der vom kulturellen Standpunkt ans nicht gutaeheißen werden könne. Bei den jetzigen Verhanblungen über bte Verfassungsfrage werde vermutlich ein merkwürdig parlikularistisches Geb Ude das Ergebnis sein. (Vizepräs. Dr. Schmitt unterbricht den Redner imb bemerkh, derselbe habe ja formen absolut das Recht, über biesen Gegenstand hier zu sprechen, er bitte ihn aber doch, im Hinblick «auf die Geschäftslage dieses Hauses, sich möglichst kürz zu fassen.) Der ^Redner erklärt sich damit einverstanden und führt bann aus, er befürchte, daß die Bundesregierungen in dieser Frage noch weiter entgegenkommen würden. Er gehe aber von der Erwartung ans, daß die hessische Regierung nicht noch weiter mitgehen werde. Abg. Ulrich erklärt, er würde sich gegen die Ausführungen des Vorredners wenden müssen, wenn die Sache hier verhandelt werden sollte. Er wolle aber zunächst nur seine entgegengesetzte Haltung hier betonen, denn Elsaß-Lothringen fei ebenso ein deutscher Bundesstaat wie die anderen. Abg. Dr. Osann bemerkt, er lönne sich den Ausführungen des Mg« Dr. Winkler nicht ohne weiteres anschließen und behalte sich seine Entscheidung im Reichstage vor. Mg. M o l t h a n legt bar, daß er nrit seinen politischen Freunden gegen eine weitere Autonomie nichts einzuwenden habe. Abg. Reh erklärt, daß er mit seinen Freunden die Absicht des Dr. Winklers nicht teilen könne, woraus Abg. Dr. Winller erklärt, daß er nur seine eigene Meinung ausgesprochen habe. Das Kapitel Staatsministerium wird daraus genehm igt. Beim Kapitel 15, Auswärtige und Bundesverhaltnisse, äußert sich Abg. Dr. Osann über die Tätigkeit der Bundesratsbevoll- mächtigten. Er wünscht eine bessere Unterstützung des hessischen Bevollmächtigten in Berlin und spricht sich gegen eine Beschränkung der Vertretung Hessens im Bundesrat ans, wie sie gegenwärtig von geivisser Seite angestrebt werde. Tie meisten anderen Bundesstaaten seien viel stärker in Berlin vertreten und wenn die Se Gesandtschaft bisher keine Vergrößerung zu erfahren te, so sei das nur der Tüchtigkeit der hessischen Vertreter zu 'verdanken. An der Ausgabe von 38 000 Mark für die Gesandtschaft sparen zu wollen, würde der Redner für falsch halten, und ganz unmöglich würde es fein, die Gesandtschaft überhaupt anf- zuheben. Der Redner spendet zum Schluß dem verstorbenen Gesandten Frhrn. v. Gagern Worte des Dankes und der An- erfenmmg. Staatsminister Ewald spricht dem Vorredner Dank aus für bie richtige Beurteilung der Tätigkeit und der Notwendigkeit der hessischen GesaichtsckMft in Berlin. Der Anerkennung für Frhrn. v- Gagern schließe er sich gern an. Nur ihm fei es zu danken gewefen, daß bisher eine weitere Hilfskraft in Berlin erspart werden konnte. Die Regierung beabsichtige aber, demnächst der Kammer eine Vorlage zu machen, durch welche eine bessere Unterstützung des Bevollmächtigten bezweckt wird. Hessen tonne die üter den Mftmvetm M nur tarn weiter beibehalten, wenn noch eine Hilfskraft dafür bestellt werbe. Der'Minister bittet, die Summe von 38 000 Mark unbeanstandet zu bewilligen: man werde aber wohl noch mit einer Nachtragsforderung rechnen müssen. Abg. M o l t h a n unterstützt ebenfo die Bewilligung von 38 000 Mark. Er halt eS für notwendig, daß in Berlin eine gutgeordnete ständige Vertretung Hessens vorhanden sei. Abg. Ulrich ist der Meinung, daß man die verlangte Summe sparen könne, ohne die Bedeutung Hessens herabzusetzen. Bei kleineren Beträgen werde gespart, aber für Repräsentation sei davon nicht die Rede. Die Höhe dieser Gelder ändere an dem Einfluß Hessens nichts. Staatsminister Ewald weist den Vorredner darauf hin, daß die 38 000 Mark nicht für den Berliner Bevollmächtigten allein, sondern auch für die Reisevergütung der besonderen Bevollmächtigten angefordert wurden. Die Initiative zur Erhöhung dieses Titels gehe speziell von ihm aus. Er halte es für sehr wichtig, daß der Bevollmächtigte von Hessen auch Berichterstattungen mit übernehmen könnte. Abg. Dr. Osann wendet sich gegen die Ausführungen Ulrichs und bemerkt, daß der Betrag durchaus nickst nur für Repräsentationszwecke gegeben werbe, wenn schon auch eine gewisse Repräsentation notwenbig sei. Abg. Ulrich erklärt, er habe ferne Kenntnisse bireft in Berlin gesammelt. Die Regierung sei ja stets in ber Lage, Spezialvertreter nach Berlin zu senden. Das Kapitel wirb barauf bewilligt, ebenso- Kapitel 16, Kabinettsbirektion. Beim Kapitel 17, Oberrechnungskammer, macht Staatsminister Ewalb nähere Mitteilung über biete Institution unb beren Arbeitsmethobe unb verwahrt sich gegen bie Auffassung, daß bie Rechnungen für 1908 nicht geprüft feien. Diese Prüfung fänbe stets nach dem 31. März statt. Die Ausführung von Nebenarbeiten bürften. bie Beamten nur mit Genehmigung ber Vorgefetzten unternehmen unb nur wenn ihre freie Zeit es erlaubt. Das Kapitel wirb barauf in Einnahme mit 165 000 unb in Ausgabe mit 283 972 Mark genehmigt. Zwei Oberrechnungsräte unb ein Sekretär werben nur auf ben Inhaber bewilligt. Ohne Aussprache werben darauf genehmigt Kapitel 18, Verwaltungsgerichtshof, Kapitel 19,Haus-unbStaats- archiv, Kapitel 20, R Hein fchif fahrt, Kapitel 21, Sterbeguartale und Kapitel 22, Porto, Telegraphie- und Fernsprccht- gebühren. Das Haus tritt nunmehr in die Beratung des Haushalts des Ministeriums des Innern ein. Die Hauptaussprache darüber eröffnet Minister des Innern v. Homberg k. Er hält es für eine der wichtigsten Angelegenheiten seines Ministeriums, bie Fortbilbungsschulsrage für Schüler unb Schülerinnen von 14—18 Jahren zu förbern. Zu bedauern sei, daß es bisher nicht möglich gewesen sei, auch den Turnunterricht obligatorisch in ben Fortbilbungsschulen einzuführen. Sehr anerkennenswert sei bas Bestreben vieler gemeinnützigen Organisationen auf bem Gebiet ber Fortbilbung ber weiblichen schulentlassenen Jugenb unb bie Regierung erachte es als ihre Pflicht, alle biese Bestrebungen kräftig zu unterstützen. Der Minister bespricht bann bas Schulwesen int allgemeinen; er hofft, baß bie Regierung über bie zukünftige Beisteuer ber Gemeinben für die höheren Schulen bald geeignete Vorschläge zu machen in der Lage sein werde. Es müsse namentlich auch vermieden werden, daß der jetzt überwundene Lehrermangel Wiederkehre. Dann wandte sich der Minister zu der Lage der Winzer in Rheinhessen. Der Not derselben müsse dringend gesteuert und mit allem Nachdruck bie Bekämpfung ber Rebschäblinge weiter befolgt werben, wofür der Betrag von 24 000 Mark angeforbert wirb. Nach einem Blick auf die Statistik über bie Umsätze unb Preise ber Weine bemetEt ber Nebner, baß bie augenblickliche Lage ber Winzer bebeutenb ungünstiger sei als früher; es müsse alles geschehen, um die 9ientabüität des Weinbaues zu heben. Sodann wendet sich der Minister zu der Kritik wegen der Genehmigung zur Ein- führung französischen Schlachtviehs. Der Regierung sei die Genehmigung zwar sehr schwer gefallen, aber mit Rücksicht auf die Volksernährung mußte \V. sich hierzu entschließen. Der Erfolg ermuntere aber nicht zur Wiäwrholung, denn die Einfuhr habe gar keinen Einfluß auf die Fleischpreise gehabt. Die Beibehaltung der berittenen Gendarmerie in Offenbach erweise sich als sehr notwendig. Gerade dort sei es unbedingt nötig, daß für die öffentliche Sicherheit Vorsorge getrosten wird, zumal die Bevölkerung dort, leicht erregbar sei. (Zustimmung.) Ebenso in Friedberg. Im allgemeinen komme Hessen mit weniger Gendarmerie aus, als die benachbarten Staaten, und es empfehle sich deshalb auch, mit der Klage über zu viele Beamte etwas vorsichtig zu sein. Der Haushalt im Bereich des Ministeriums des Innern sei mit großer Sparsamkeit aufgestellt, und hier treffe die Meinung, lieber weniger Beamte und bessere Bezahlung, nicht zu. Sowohl Baden, wie Bayern und Württemberg hätten in diesen Verwaltungszweigen mehr Beamte. Die Geschäftstätigkeit der Behörden sei größer geworden und die Beamten seien voll beschäftigt. Der Redner weist schließlich noch den Vorwürf des Abg. Ulrich zurück, daß ber Kreisrat in Dieburg an ber Verzögerung ber Gemeinberatswahl bie Schulb trage; er müsse auch entschieben bestreiten, baß hort ein ungesetzlicher Zustanb geherrscht habe. Es folgen einige persönliche Bemerkungen zwischen ben Abg. Dr. Winkler unb Ulrich, worauf die Sitzung ber vorgerückten Zeit wegen abgebrochen wird. Nächste Sitzung heute nachmittags 1/«4 Uhr. Nachmittags sitzung. Nach Eröffnung der Sitzung um 3,45 Uhr durch Vizepräsident Kvrell wird die Generaldebatte über den Haushalt des Ministerium des Jnnerns fortgesetzt. Abg. Dr. Schmitt betont zunächst, daß die Regelung oer Reliktenversorgung der Lehrerschaft höchst notwendig sei. Zum Beweis dafür führt Redner einen Fall aus Darmstadt an. Hier beziehe die Witwe des Schuldieners an derselben Schule, an der Rektor Backes amtierte, einen höheren Witwengehalt, als die Witwe des verstorbenen Rektors. Das sei doch ein äußerst ungleiches Verhältnis, das dringend der Abhilfe bedürfe. Weiter bespricht der Redner einen Friedhofsstreit in Gießen. Dort habe die israelitische Religionsgemeinschaft bei der Stadtverwaltung einen Antrag gestellt, ihr die Anlage einer besonderen israelitisck)en Begräbnisstätte zu gestatten. Die Stadt habe aber dieses Ansuchen abgelehnt und das Kreisamt habe diesen ablehnenden Bescheid bestätigt. Das Kreisamt stütze sich dabei auf Artikel 5 des Gesetzes vom Jahre 1905 und behaupte, daß dieser Artikel den Artikel 3 einsckfränke. Das sei aber durchaus unhaltbar. Das Prinzip des Gesetzes jei es doch den religiösen lleberzeugungen einer Religionsgemeinichaft keinen Zwang anzutun. Das stteng- gläubige Judentum halte aber sehr zähe an einer eigenen Begräbnisstätte und an Der Erhaltung bestimmter ritueller Gesträuche fest; er ersuche deshalb die Regierung, den berechtigten Wünschen ber Israeliten im Sinne des Gesetzes zu entspreck-en. Redner er» start, daß er infolge der Abwesenheit des Vertreters der Stadt Gießen die Sache hier zur Sprache gebracht habe. Abg. Wolf- Stadecken ist erfreut über die Erklärung des Ministers bett, die Einfuhr ausländischen Viehs. Der Redner erörtert weiter des Näheren die Weinbergsverhältnisse in Rheinhessen und namentlich die angeorbneten Schutzmaßregeln gegen bie Reblausschäblinge; er ersucht bie Behörben um möglichst humane Handhabung dieser Bestimmungen. Die Einführung des Turnunterrichts bei den Fortbildungsschulen könne er nicht befürworten. Das sei Sache der Schule unb ber Turnvereine. — Abg. Dr. F u l b a bringt eine große Anzahl von Beschwerden vor, namentlich gegen bas Verhalten verschiedener Kreisämter. So habe das Kreisamt Offenbach eine Wahl beanstandet, west zwei Wähler beeinflußt worden seien, sozialdemokratisch zu wählen. In Urberach sei- die Neuwahl in ganz ungewöhnlicher Weise verzögert reoröen. Auch aus Bieber und Mühlheim führte der Redner Vorfälle an, aus denen hervorgehen soll, daß vom Kreisamt das Selbstverwaltungsrecht der Gemeinden durchbrochen worben sei. Tann erörterte er einen Fall aus Mainz, woraus er ber bortigen Polizei Gesinnungsschnüffelei zum Vorwurf macht; auf Anstiften Ltt MistLärbestöxjre ffiürbes auch jütz MMzex LesMstÄeM ter I zügllch ihrer politischen Gesinnung kontrolliert. Auch Wer | bentenmaferegelungen in Gießen führt ber Redner Klage; so gx ’ der Student das Recht habe, in jeder politischen Versammluiy 1 zu sprechen, so dürfe ihm dies Recht auch nicht in Stubcntc-"' I Versammlungen genommen werben. Schließlich erörtert ber Nedni noch in umstänolicher Weise das Für und Wider der Beree tgiung der Lehrer über die Annahme oder Ablehnung von Lrdai 1 und Ehrenzeichen. Geheimerctt B e st legt namens der Negierung entschiebm I Verwahrung ein gegen die Behauptung des Abg. Fulda, baß bic I Verwaltunasgerichte in ihren Entscheibungen nicht unparrcustz j seien; auch bet Vorwurf, baß bie Bürgermeister abhängig feiet, : müsse entschieben zurückgewiesen werben. Tie Fälle, bie bet Po: Wurf, baß bie Bürgermeister abhängig seien, müsse eutschiedcii I zurückgewicsen werben. Tie Fälle, bie ber Vorredner zun Beweis für seine Behauptungen anführte, seien in feilte Weise geeignet, das darzutun, was Mg. Fulda damit sagen wollt: Redner führt als Gegenbeweis die Bürgermeisterwahl in SleinbaÜ (Oberhessen) und die Gemeinderatswahl in Eppertshausen an. Aul, die Bürgermeisterfrage in Bürstadt könne er nicht für sich aui beuten, denn, wie aktenmäßig festgestellt sei, wurde dort die Wahl des Bürgermeisters nicht etwa nicht bestätigt, weil der Gewählt ein Zentrumsmann war, sondern weil er — allerdings vor langer Zeit — bestraft worden ist. Wenn das Kreisamt Benshcim ,n Bürstadt bie Anstellung eines Berufsbürgermeislers empfahl, so waren bafür ebenfalls nur sachliche Grünbe maßgebend, die Rediw näher bargelegt. Bezüglich ber Gemeinberatswahl in Urberach bewu ber Regierungsvertreter, baß ber Kreisrat in Dieburg burchaus seine volle Schulbigkeit getan habe. Er habe es burchaus nich: 5 an ber nötigen Energie fehlen lassen, um bie Gemeinderatswah! j möglichst zu beschleunigen. Abg. Finger bespricht bie Förberung bes Weinbaues V: Rheinhessen, bleibt aber auf ber Journalistentribüne in fein - 1 näheren Ausführungen unverstänblich. Abg. Bach spricht seine Freube barüber aus, baß sowohl d, ■’ Regierung, als auch verschiedene Abgeordnete der Fürsorge i.. ] das Wohl der schulentlassenen Jugend gedacht hätten. Es ü- I dankbar anzuerkennen, daß für bie Fortbildungsschulen mehr getan ■ werden solle; es müsse aber eine einheitliche Regelung durch da. I ganze Lanb erfolgen, also auch für bas Lanb. Die Einführung de: I Turnunterrichts in ben Fortbilbungsschulen empfiehlt Rebner nichi, die Jugend möge veranlaßt werden, sich den Turnvereinen an zuschließen. Man sollte auch regierungsseitig dafür sorgen, das; die Jugend nicht konfessionellen 93cremen in die Hände falle. - Tas schon seit dem Jahre 1874 bestehende Volksschulgesetz müßte ' den modernen Verhältnissen angepaßt werden. Redner besprich! ' weiter noch die Frage der LehrerausbUdung und verlangt eine I sechsjährige Ausbildungszeit für die Lehrer. Er stehe auf bem Standpunkt, daß man auch aus ben Seminarien Schulgelb vev i langen solle. Ter Revers, wonach bie Schüler sich zu einem breijährigen Staatsbienst verpflichten, scheine ihm nicht genügend. Rebner erörtert noch bie Beamtenfrage unb verlangt, baß sich bei Beamte auch außerhalb seiner Dienststunben mit ben in seiner Interessensphäre liegenben Dingen beschäftigen möge. Weiter friti fiert ber 9tebner noch bie Verschiebenartigkeit ber Ordensvcr- leihnngen an bie Lehrer. Die Pensionsfrage ber Hinterbliebenen ' ber Lehrer müsse neu geregelt werben; es stehe fest, baß bie i Witwen ber Schulbiener bie gleiche Pension bezogen wie bie I ber Oberlehrer. Abg. Diehl bespricht Weinbaufragen. Er ist ber Meinung, i baß bie sog. Schleisreben nicht anmeldepflichtig seien unb ersuch: bie Regierung um Aufklärung über die Nebenanmeldung. Tie | Ausführungen des Ministers über bte schulentlassene Jugend unter ] schreibe er vollständig. Die Gendarmen sollen im allgemeinen | besser orientiert werden. Schließlich weist der Redner noch bie An- 1 griffe bes Abg. Fulda auf bie Bürgermeister zurück. Abg. Raab kommt auf bie Handhabung des Kindcrschntz 1 gcsetzes zu sprechen und macht dem Ministerium sein Komplinvw | über dessen Handhabung in ben letzten Jahren. Dann kritisiert der j Redner die Art der Wahlen für bie unteren Verwaltungsbehörden, 1 speziell bei staatlichen Betriebskrankenkasse, wobei er befoaupu;, ] baß bie Gewählten ber Arbeiter übergangen worden seien. Abg. Dr. Winkler ist erfreut darüber, daß der Miuisttr 1 sich über die Fürsorge für die fcbuimtiaüene Jugend in wollendem Sinne ausgesprochen habe. Ter Redner weist alsdann 1 einige vom 2lbg. Fulda gegen den Reichsverband zur Bekämpfung I der Sozialdemokratie gerichtete Angriffe mit Entschiedenheit zurück, ’ ebenso den Vorwurf, daß die Kreisräte allerlei Beeinflusfungen trieben. Abg. Dr. Osann weist in längeren Ausführungen die Angriffe des Wg. Raab gegen die Kreisämter, bte Kreisräte und den Provinzialausschuß zurück. Nach des Redners Ermessen sei ber Abg. Raab überhaupt nicht befähigt, ein Urteil oder eine Kritik über diese Behörden abzugeben. In den ProvinzialauS^ schüssen seien nur ganz wenige Bürgermeister und der Redner nennt einige 9?amen von solchen, von denen auch der Aög. Fulda sicher nicht behaupten werde, daß sie abhängige Leute seien. Nur im Provinzialausschuß zu Mainz sei auch eine Anzahl Bürgermeister vorhanden. Betreffs der Studentenmaßregelungeu in Gießen stellt her Redner fest, daß gegen das Verbot des Rektor: die Studenten eine Versammlung abhielten und wegen diese: Verstoßes gegen die Satzung bestraft wurden. Weiter begrüßt ber Rebner, baß bie Spenbung von Freibier überall bei den Wahlen als Ansechtungsgrunb betrachtet werbe. Minister v. Hombergk zu Vach dankt dem Vorredner dafür, daß er aus eigener Initiative die von der linken Seitz des Hauses gegen verschiedene Behörden erhobenen Angriffe zu rückgewiesen habe. Der Minister weist dann noch verschiebem Einzelangrisfe der Abg. Raab und Fulda zurück. In der Gießener Friebhofsangelegenheit habe bie israelitische Gemeinbe eine Be> schwerde an bas Ministerium gerichtet, er sei baher nicht in ber Lage, sich jetzt barüber zu äußern. Richtig sei, daß zwei Wormsei I Lehrer unb ein Oberlehrer einen Kursus bes Reichsverbandc; i gegen die Sozialbemokratie in Berlin besucht hätten unb zwar einige Tage über bie Ferien hinaus. Die Schulabtellung werd zu folchen Zwecken keinen Urlaub mehr bereinigen, wenngleicj bie Regierung an sich nichts dagegen haben könne, wenn sict bie Lehrer zu ihrer Weiterbildung an berartigen Kursen beteiligen Abg. Wolf- Stadecken nimmt die Landwirtschaft gegen mehrere tadelnde Bemerkungen in Schutz, namentlich bezüglich bei Viehpreife. Abg. Dr. Fulda spricht dann noch sehr ausführlich gegen die Ausführungen der Abg. Dr. Winller und Dr. Osann, wie auti gegen Minister v. Hombergk zu Bach. Der Redner wird habet in seinen Bemerkungen so ausfällig und unparlamentarisch, da; er vom Vizepräsidenten Dr. Schmitt mehrmals eine Rüge erbau und wegen des Satzes „zwischen der Regierung und Müglieben des Hauses besteht eine Vereinbarung, daß einer den anben heraushauen soll" wirb ber Rebner vom Präsibenten unter lebhafter Zustimmung des Hauses zur Orbnung gerufen. Ministerialrat Hölzinger weist noch mehrere Behaup hingen der sozialbemokratischen Abgeordneten über einzelne Unterbeamte zurück. Nach wetteren Bemerkungen der Wgeordneten Raab uni) | Dr. Winller und persönlichen Erllärungen der Abg. Dr. Schmitts Dr. Osann, Raab und Dr. Fulda wird die Verhandlung tun i vor 8 Uhr abgebrochen. Nächste Sitzung: Freitag früh 9 Uhr. Landwirtschaft. »n. Friedberg, 9. Mär^. .Am letzten Sonntag fand im Saale der 3 Schwerter die Hauptversammlung be3 Kreisziegenzuchtvereins statt, die sehr gut besucht war- Der Vorsitzende, Oekonomierat Spieß, konnte in dem vorgetragenen Jahresbericht feststellen, daß der Verein recht gut abgeschnttten hat. So hat er auf der Ausstellung für ganz Deutschland in Hamburg für feine ausgestellte Sammlung von Ziegen den Siegerpreis davongettagen neben wertvollen Preisen füi Einzeltiere, so daß sämtliche Aussteller mit einem wesentlicher Preisanteil bedacht werden tonnten. Aus ber Rechnungsablage tonnte ersehen werden, daß der Verein mit einem Kassavorro! | von 594 Mk. gegen 225 Mk. im vergangenen Jahre abgeschlossen | hat, trotzdem die aus der Errichtung der Kreis-Ziegemveide her-- l rührende Schuld ganz abgetragen wurde. Neben 25 Gemeinden, l blL he® Verein Nit ein^m jährliches Antrag dos IQ W. an< t Gk, - ittitS1--'' i*MS" M ,'Elen ig । ■ Ns »ÄL cd'igs doV7.7 *lers tm$j^ eöend, bi- '■? ^eburg ß £b*-2: ^meuiLeruti; 6 SBtinaHt: .nbiuu ui 8-Mfotoct bc,r ÖUlioi;: .hallen, ü; tultn mti: Egeluna bin- !e Sinfuinuu - 'Ehll SRcbntir turnbtrein?' ^lür lotgta,' >b'E bünbe v Wchese? c. Jebnet b:t. uw vnlanzi 5t flehe ow"; en Schnlgüb • sich zu tu m uuht gtn^. angl, öqb sZ: nit den in j;-. ögc. Weüo i, : btt Ll)!.^ 2 Öinterblid. ehe sch, bai bezögen m« isl der $?tin- seien unb lanmdbung. i enc Ingen) inr.: t im allgemc.- :bnci noch diei. irüi des Linbnsc Üann krilisiit! lallnngsbehöi. )ri er de-^n i [eien. 'S bet SRim ’Qcnb in m. m t wM Muu iut tyfönvfuq jttbBüjtü juiil PeMuM^L lhamzen bit !:■ lit Stieisült k >nns ömtssi Urteil obu : m PwvmziL : unb ber 5. n auch der ängige Seult auch eine t ntenmaßregel. Verbot des Si-l und wegen b Beiler k- t überall bei - ikt dem Vortt i bet linken - wen «ngW J , „och Den41- I In der Vic»' I yemeinße en«-; daher n< uh daß sroti Säort. -s KeichsvEt^ j batten unb !; chulabterlung^ -illigen, >°eE- könne' WJ ■ Kurien belcu- irtschasl gE »W beMl'-h • t aussühtli^ Dt. L°-°°SZ isidenten unter - getui^. Khc.' irfs**1 Kaab, W Ite UzE ertnsu^^aitl^ -Krtz aebörat, zählt er jeßt 516 Einzelmitglieder gegen 332 im vergangenen Jahre, ein Beweis baiüt, baß sich die auf die Dcbung de. einheimischen Ziegenzucht gerichteten Bestrebungen deS Vereins in weiten Kreisen Bahn gebrochen haben. Tie etwa 4 Morgen greise Zicgenwerdc in Bad^Nauheim, für deren Betrieb 420 Mr. vorgesehen sind, die nicht nur die Gemeinden des ftrciic» mit erstklassigem Zuchtmaterial versorgt, sondern auch noch anderen deutschen Staaten reinrassige Saaner-Zicgen abgibt, foll ui meiern Jahre mit mindestens 40 Tieren bescßt werden, so baß sich, den Vereinsmitgliedern eine gute Berkaussgelegenheit wieder eröintet. Aus dem genehmigten Voranschlag, welcher mit 2oOOMk. m Einnahme und Ausgabe abschließt, ist -u entnehmen, daß der Verein neben der Landwirtschaftskammer aus eigenen Mitteln Prämiierungen veranstaltet, die für daS lausende Jahr in Nieder-^lor- itabt, Rodheim, Ober- unb Nieder ^Mörlen abgchaücn werden sollen unb, neben der Prämiierung aus dem Vilbcler Markt und der Gv- Währung von ö Prämien zu 10 Mk. an tüchtige BocFalter, einen Aus wand von 300 Mk. erfordern, hierauf wurde der Vorstand ent- sprechend der vermehrten Mitgliederzahl um 2 Beisißer erweitert unb hierzu die Cbmänner der Ortsgruppen Nieder-Florstadt und Rod heim v. d. £)., die Herren Gg Wilh. Koch unb Gemeinde- Einnehmer Kleemann, gewählt. t*iaaL Mainz, 9. März. Bor dem Kriegsgericht der 25. Division hatte sich gestern der Sergeant Paul Kortes von der 12. Compagnie des Znlanleilc-Regiments Rr. 117 wegen Zuhälterei, Aacl tvergehen und unedaubter Entfernung zu verantworten Ter Angeklagte hat eine au-gezeichnete üuhrung unb war bisher unbeslrait. Zu der Verhandlung waren 40 Zeugen gelabcn und die Sitzung nahm 11 Stunden in Anspruch. Der fltöbte Teil der Verhandlung fanb unter Ausschluß der Oefsenl- licbteit flau. TaS Bericht veiurleilte ben Angeklagten zu vier Alonateu ^ZeiangntS und Tegradation. Ter Aiillagevertreter Halle !* ♦ Jahr Gefängnis beantragt.____________________________________ Airctzlicye Xla4?ri4>un« tvuu^erart zusammengesetztes Präparat geeignet ifr, dem Körper >ic zum Aufbau erforderlichen Nährstoffe zuzuführcn und auf diese Weise blutbildend zu wirken; 2. Analyse und Gutachten des chemisch-technischen und analytischen Laboratoriums von Paul Lohmann, vereidigter Chemiker und Sachverständiger der Königlichen Gerichte zu Berlin, vom 9. April 1910, nach welchem „Renaöcin" die Substanzen enthält, die zur Regenerierung des Blutes erforderlich sind (Eisen und Mangen als Sauerstofsträger, Lecithin als Träger der Phvsphorsäure, Kalium, Natrium. Magnesium und Kalk, wonach man ferner „NenaScin" mit Recht als Regenerationsmittel des Blutes (Dlntsalznahrung' bezeichnen kann; 3. Analyse und Gutachten des chemisch-analytischen Laboratoriums von Dr. Robert Cohn (Chemisches Institut Dr. Lebbin G. m. b. H.) vom 26. April 1910, wo nackt „Renascin" ein Präparat darstellt, welches wesentliche Mengen von Nährsalzen neben Eiweiß und Kohlehydraten enthält, wobei unter den Nährsalzcn sich in erster Reihe Al- kalten, sowie Eisen, Kalk und Phosphorsäurevcrbindungen befinden, d. h. alt die Salze, welche zur Bildung von gc» sundem Blute sowie zur Kräftigung der Muskeln und des Knochengerüstes beitragen und daher von anerkanntem Werre sind für eine rationelle Ernährung und Kräftigung des menschlichen Körpers. In dem Gutachten heißt es weiter, daß, um eine erfolgreiche Wirkung zu erzielen, die Zusammensetzung des „Renascin" so gewählt ist, daß die einzelnen Mineral- alze vom Körper leicht resorbiert werden können und daß, da „Renascin" außerdem in leicht einnehmbarer Tablettenorm vorliegt und einen angenehmen Geschmack aufweist, weiterhin keinerlei schädliche oder gesetzlich unzulässige Bestandteile enthält, „Renascin" als ein Blutsalz von zweckentsprechender Zusammensetzung zu bezeichnen ist; 4. Analyse und Gutachten des staatlich approbierten Nahrungsmittel-Chemikers, beeidigten und öffentlich angestellten Handels-Chemikers im Bezirk der Handelskammer zu Berlin Dr. Max Boatherr (Oefsenkt. Chem. Laboratorium und Hygien. Jnstirut, Pharmazeutisch-Chemische Lehranstalt) vom 12. April 1910, wonach „Renascin" dadurch ausgezeichnet ist, daß es dem Körper in Verbindung mit reichlichen Nährstoffen Salze zuführt, unter denen Alkalien und Eisen eine hervorragende Rolle spielen, wobei die Dosierung so getroffen ist, daß die zugeführten Mengen von Salzen vom Organismus aufgenommen werden und dem Blutserum eine zart alkalische Wirkung erteilt wird. Es wird weiter in dem Gutachten gesagt, daß die Alkalität des Blutes für das Wohlbefinden des Menscl-en von großer Bedeutung sei und daraus hervor geht, daß bei fehlerhafter Zusammensetzung des Blutes „Renascin" von großem Vorteil für die Genesung und für die Wiederherstellung normaler Blutverhältnisse sein wird, umsomehr, als alle Salze in leicht löslicher oder wenigstens leicht resorbierbarer Form enthalten sind. D9/3 Aus diesen übereinstimmenden Gutachten anerkannter Autoritäten und beamteter vereidigter Chemiker kann jeder objektiv Denkender selbst ersehen, daß die obenerwähnte sog. „Warnung" unrichtig fein muß. Leider gibt uns das Gesetz keine Rechtshandhabe, um gegen die Warnung klagbar beizukommen; wir würden sonst zu unserer Genug- I tuung in die Lage versetzt sein können, bei einem Gerichtshöfe die Unrichtigkeit der Warnung nachweisen zu können. Dr. med. Schröder G- m. b, £. * Q' - UZ. *=, s= OH 2 s S51 — B So -7 9 5 c£ to —— = ro 9 2 § = — zs ff E"3* 2 5 2 LT e r 5^ — GC J- 3-L 2 *2 8 D 1 O -2 - öCT ^2^73 Wind» richlung E L 2 5* = & ff) •c2 2 ~ B 2 n 3*5 C2 o co 3 : ~ DZ v o C'Jc'S'. — 5 n> "* CP = 2 ct? » Aff L 0-2 — CO „ = s t-5 i; = 2 o-2.■ O" — o*-4 -LZ 3^ 8$s LZ 2, ^7 c'2'S' — §2 ^>2 Absolute Feuchtigkeit Relative Feuchtigkeit jaromeier auf 0° reduziert Temperatur der Lust = JSg ZMZ tt - =rr33^ =: O---T -'S 9 5'^3 2's ä"cs «'S» ’H’s ± bf' — r-t _ H rt. v>< H Q 5-d-» g=o ==2- o c ~ o. ™. St&fs-?8|a- $83*5 ä s 2 Z2 — Windstärke Grad der '"SctDÖnnuig In Zehntel der ftchlb- ^tn-.nc.L^ o § »1 = ^31 E ° EOä 2 5^ 0- S'^3ro=>s-< S toS ——5 = r» CO ~J.—• —• H 3 tä <•- O. — re ” -- 2.0-= « ** 3 ß c 2 s3 S.- lÄ.2 3»g*|3qgf| ^8-^g-3_or 2.3 5 = 7 (C ® 2^- -> »L- a--3. L 5 2.2 S S tä ■ V 3 *• 91.20 80.60 83 75 102.10 94.8» 93.70 91 ,.>u 84.60 4 Span. aast. Rente v. 1882 adgest. 31/. Türl.-Egypt. Tribut 4 Türken v. 1890 do do. Hessische Et.-Anl. v. v. 1906 do. v. 1902 steuersr. Gold-Anl. v. 1894 steuersr. . . ».st. . Kr. 4*/. Rufs. ®taat«anl. v. 1905 . ‘ ■ Consolld.-Anl. v. 1880 Bayr. E.-B »Aut unk. b. 1906 . . . do E.-B. n. Wtiq. Aul do. LandeSlnltnr-Rentc do E.-B.-Anl. Bremer St.»Ani. v. 1888, 92, 99 . do. do. v. 18*i6 unk. 1912 do. do. v. 19o*2 unk. b. 1912 4 Sächsische Rente v. 1907 Würuemba do. do. do. do. 3*l Schwedische v. 1880 abgest. . . . 31/ do. v. 1890 3 do. • • • 3i/, Schweiz. Eidg. (A.-G.) unk. b. 1911 4 Serv. amort. . 1895 (405) . . . Badische Anleihe v. 1901 unk. 1909 do. von 1892 n. 94 3i/, do. 8 do. Gold-Anl. v. 1889 .... „ Lon,. 6. B. Ser. I u. II 89 , Gold-Anl. Em. 111 v. 1890 . „ StaatS-Rente v. 1894 . alt.Kr. Rbl. Hamburger St.-Aul. amrt. 1900 ti. 1909 . - 1 do. v. 1887,91,93,99 4 Italienische Rente 2»/,. do. do 4'/ Oest. Eilber-Rente do. Lavier-Rente ft.fi. BfL® Str. 51/ Oest. E.-B. St. ch.-Bersch. iconv. Franziosrk) 1 Eitb. üeuerfr. 8 Lesterr. Lolalb. (verstaatl.) 5'/, do. E.-B. St. Sch.-Bersch, (abgest. Elisab.-A.) i. steuersr. Pp. . . Portug. untfiz. v. 1902 Ser. I . . do. umstz. v. 19o2Ser.II! I. Europäische. 41/, Bosnien u. Hercegov.v. 1902 unk. 1913 4 do. do. 5 Bulgar. Tab. Anl. v. 1902 L ($*, . !•/,„ Grtech. E.-B. v. 1890 steuersr. . I»/1 do. Monopol-Anl. v. 1887 . . M 10L6u 8t? L28_U Sire! 1O‘I«J —.— 4 do. prrv. v. 1890 steuersr. 4 do. conv. unif. v. 1903. 1 Türken Bagdad-Babn Lstr. 4 Ungarische Gold-Rente 2025 r . 2)1. 4 do. StaatS-Rente .... Kr. 31/ do. do. v. 1897 steuersr. „ 3 do. (Eisern Tor) Gold stsr. . M. H Außereuropäische. 5 Argent. inn. G.-Anl. v. 1887 . . Pes. 5 do. do. abgest. . . , 5 do. änk. E.-B. t. G. 0. 1890 . Lstr. 4'L do. innere v. 188b 4'/, do ärmere Gold-Anl. v. 1888 . Lstr. 1 do. do. do. v. 1897 . M. P/t Chile Gold-Anl. v. 1889 .... 6 Chluesische StaatS-Anl. 0. 1^95. . Lstr. 5 do. do. v. 1896. . , P/, do. do. v. 1898. . , 4 Egyptische unifizierte Fr. 3'/, do. prtDil „ 3 do. garantierte Lstr. 41/, Zapaner Ser. II 0. 1905 .... 1 do. v. 1905 . .... ö 5Diej.it. amort. innere Ser. I—IV . Pes. 5 do. cons. äußere v. 1899 steuersr. Lstr. 3 do. cons. innere .... Pes. h6.6i 93.80 92.75 81 60 77.75 102— 1 0.10 9875 91.30 102 50 99.70 97'30 97LO 100— Eieen bahn-Priori täten. v. 1904 do. do. to. 200/1000 400 Fr. Brunn-RL. 100 stf. i. 1000/2000 M. 4 Lire 500 M. gar. do. Südwell stsr. gar. 408/2040 500 200 Franz-Iosef Kaschau-Odrb. do. do. ö. 91 v. 97 500 500 400 400 400 4 4 4 4 4 4 500 1000 M. ö.fl. Rrdb do. Mvslan-Kasan unk. 1915 . Russische Siidoit 97 steuersr. 1887 fif. t. G. Ib87 stf. gar. Prag-Dux v. 1896 stf. t Raab-Oed.-Edens. , t. Allgemeine Deutsche Kleinbahnen abg. bO°/o Siidd. Eiscubahn-Gcs. Larmsladt . . . M. Tlr. M. Fr. Elisabeth 9. Ferd do (Ergänzg^.-R.) „ v. 1895 fit. 1. G. do. do. Oest. Süd ö.fl. IDi. D. 83 Em. Em. 1885 4 37, rz’ 3'/, 87. Fr. Fr. Rudolf .... , i. do. (Salzkgtb.) stf. t. G. S. G. G i. G. t. G. i. G. 711. («. . . S. v. 1889 1. v. 1889 1. v. 1891 L 2t/l0®übital. (Mend.) ©r.A-H. 4 Toscanlsche Central . . 5 SVcfifiiihan v. 1879 . Inländische. Braunschweig. LandeS-E.-B. II E do. be do. do. 500 500 500 500 5 5 4 3 3 3 3 3 3 3 3 3 4 4 Oest.-Ung. EtSb. 1873/74 i.G. e.st. Ri. ö.fi. 2*/l0 LivorneS. Lit. C. 0. u. D/2 4 ©arö. Sec. stsr. gar. I u. II 4 Sictliamsche steuersr. >. G. v. 1889 4 do. „ i. G. v. 1891 -7io Ital.stl.gar.E.B.Ser. A-E.i.®. 4 3tat. Mittelmeer steuersr. 1. G. do. 98 unk. 1909 stsr. gar. do. 1901 uncv.b. 1915 stf. g. do. do. 4 4 4 4 4 4 4 5 4 26/l9 27« do do. do. do. do. do. do. do. G. G. G. G. S. (Lomb.) stf. do. „ do. „ do. E. v. 3'/, Goubardbadn .... 3*/, Jura-Stmplon v. 1894 Schweiz. Central v. 1880 G. K. G. G. G. G. Ungar.-Galtztsche. stf. 1. S Vorarlberg . . >. S. StuatSd. I— VIII IX v. do. I E abgest. do. IIIE uni. b. 1905 Ausländische. steuersr. 1. G. . . 2000 do. do. do. do. 83*30 83.20 97.70 95— 99*^0 56*75 97.10 80.50 76 9u 77.8 77.20 67— q>< 103*60 72*90 74.4', 101.80 100.20 115*10 93*50 93.- 102.5( 91.50 91 5 91.5 91.50 91.40 M. 91.40 4 M. 67.30 und Commanal- Provinzial- a. M. Lti. N u. Q abgest. Alzey v. 1899 unk. b. 1912 100.10 91. 91. v. 1891 Lit. H 100. '0.60 v. 10040 v. 19u7 4 Gienen 4 Heidelberg 100.20 34.50 v. 1903 lündb. ab 1908 do. Mainz 0. 1900 uyk. b. 1910 1906 1903 90.60 37, 371 t! v. 1889 v. 18x9 5 5 3 3 3 4 4 3*/i 37, cvnvcrt. v. 1897 v 1902 v. 1905 4 Erlangen 4 Freiburg 37. 37i o7, 37, amort. ab 1907 amort. ab 1910 100. 91. Fr. Di. 91.50 96.— 175.- 94 93— 93— 93— lündb. ab 1901 lündb. ab 1902 lündb. ab 1 »08 unk. b. 1910 . 100.50 100.25 78.50 Ryäsan-KoSlow steuersr. gar. . . do. UralSk steuersr. gar. 404/2020 1893 1896 1897 1903 1905 100.70 96.50 91.50 v. li'Ol lündb. ab v. 1r8ö . . . v. Ib95 v. 1898 lündb. ab 1905 . . . abgest. 1878 u. 83 . abgcit. Lu. J v. 1884 v. 1886 u. 88 . . . b. 1894 v. 1905 unk. b. 1915 I. Rg. . . II. Rg . . . Ioncnon . . . . 2020/4040 do. do. 4 37, do. do. Jl. 37 37, 37, 37, 37, 4 4 c>7, 37, 37, 37, »7, Limburg abgest.. . . Ludwigshafen v. 1896 86.50 95.— steuersr. gar. . gar. 2020/4040 gar. 408/2040 . . . 2040c 37, 37, 37, 37, 4 37, 37, 37, 37, 37, do. do. do. do. do. do. do. 97 Darf ».-Wien. stsr. Wladlkawk. 85 stsr. Anatotische >. G. . 91.75 91.75 91.75 37, 37, 37, 3V, »7, v. 1900 unk. b. 1911 . . . B. v. 1900 lüitbb. ab 1905 . v. 1881 u. 1884 abgest. . V. 1888 v. 18.'8 lündb. ab 1902 . v. 1903 lündb. ab 1908 . 1901 Ser. I lündb. ab 1906 . v. v. b. v. v. v. 3'j, Vaur 0. 1889 do. 0. 1902 .1901 1894 1905 1902 kündb. ab 1907 1903 lündb. ab lr-08 1897 do. do. do. do. do. do. do. do. do. Fulda 3'1 Kassel abgest. 3'1 Kifstugen v. 1886, 1888 u. 1903 4 Stftln v. 1900 4 „ v. 1908 d1/, Kreuznach v. 1888 n. 1898 . , v. v. v. v. v. do. do. do. do. do. do. L G. (S. II Srgnz.) 2040 Portg. C. B. v. 86 (Baira Baixa) 37* do „ 10, 12.16, 24.26,29 37, Hess. Provinz Oberdessen 37, do. do. Starkenburg 37, Aschaffenburg v. 1*88 . . . , . 4 Augsburg v. 1901 unk. b. 1908 . , 4 Babenhausen (Hessen) 37, Baden-Baden v. 1898lündb.ab 1903 37* Bamberg v. 1888 . 3'1, Berlin v. 1886/92 4 Bingen v. 1901 lündb. ab 1906 . , B do. v. 1895 3'1- do. V. 1898 . 3'1, Darmst. abg. v. 79 Lit. U u. 81 Lit. A u.V v. 1888 u. 1894 . . . . Mannheim bi). do. do. do. Obligationen. Rheinprovinz AuSg. 20 u. 21 unk. b. 1902 do. „ 22 n. 23 ... . Ealonigne-Confiant. do. Monastir 3'1, Karlsruhe 3'i, do. 3 do. do. v. 1906 . . . do. „ R abgest. . . do. (EtraßenbahNi v. 1899 . do. v. 1901 Abu L . . . do. v 1901 Abu II. u. IU. 3'1, Mev v. 1903 unk. b. 1912 . . . M. 4 München v. 1900/01 unk. b. 1910/11 . 37, do. v. 1903 kündbb. ab 1908 . . 3'1, Nauheim v. 1902 uni. b. 1912 . . . 31/, Neustadt a. d. H. v. 1889 31/, do. v. 1903 kündb. ab 1903 . 4 Nürnberg v. 1899-1901 4 do. v. 19o2 unk. b. 1913 . . . 37, do 3 do. v. 1903 kündb. ab 1908 . . 4'1, Offenbach v. 1879 4 do. v. 1900 kündb. ab 1906 . . 37, do. v. 1891/92 (abgest) . . . . 3'[, do. v. 1898 3V, de. v. 1902 tündb. ab 1908 . . 3'1, do. v. 1905 3'/, Offenburg v. 1898 kündb. ab 1904 . . 4 Pforzheun v. 1899 lündb. ab 1904 . . 4 do. v. 1901 lündb. ab 1906 . . 3'1, do. v. 1883 adgest 1 Stuttgart v. 1895 kündb. ab 1905 . . 3'1, do. v. 1904 untilgb. b. 1912 . . 4 Trier v. 1901 kündb. ab 1906 . . . 3'1, bo. 6. 1899 37, Ulm v. 1905 4 Wiesbaden v. 1900 kündb. ab 1905 . . I do. v. 1901 kündb. ab 1906 . . 3 'lt do. abgest 3'1, do. v. 1887 ..... 3'1, do. v. 1891 abgest. 3'1, do. v. 1896 3'1, do. V. 1898 3'1, do. v. 1902 Ser. II kündb. ab 1907 4 WormS v. 1901 kündb. ab 1907 . . . 3'1, do. v. 1887/89 3'/, do v. 1896 lündb. ab 1901 . . . 3'1, do. v. 1903 unk. b. 1914 .... 4 Würzburg v. 1899 unk. b. 1910 . . . 31/, do. v. 1903 unk, b. 1910 . . . 47, Bukarest v. 1884 conv. ... . M. 4'/, do. v. 1888 conv. .... , 4'/, do v. 1895 . . . 4050c , 4'1, do. v. 1898 „ 4 Kopenhag. v. 1901 unk. 1911 2043c w 3'/, do. v. 1886 , 3 do. v. 1895 „ 4 Lissabon v. 1886 . . . 2000c „ 4 Moskau Ser. 30-33 unk. b. 1913 Rbl. 38/ie 'Neapel uaatl. gar. . . 1000c 4 Stockholm v. 1880 5 Wien Kommunal i. G 5 do. do. t. P 4 do. v.1898 lündb. ab 1908 4 do. Jnvest-Anl 37, Zürich v. 1889 6 Stadt BuenoS-AireS v. 1892 i. P. 4'1, do. do. v. 1888 1. G. 5°/0 do. do. v. 190!) t. G. 5% Rio de Janeiro v. 1909 t. G. 57» Sofia . . . « Lire M. k.fl. Kr. M. Fr. Pes. Lstr. M. 92*30 91.10 100— 92.20 88.70 99*80 90.50 100*20 91.20 9A30 100— 100— 91*50 91.60 90*75 99*30 80— 10o*2ü 98.10 103.40 96*80 95^0 Aktien ausländischer Transport- An*talten. Oest.-Ung.StaaSb. Oest.Südb.(Lomb) Raab-Odenb. . 19.40 27.70 Gotthardbahn. . Jtal. Mittelmeer . Anatol. Eifenb. . ’l'ttnce Henri . . Prag-Lux St. Akt. Standcsherrliche Anleihen. 4'1, Grf. Henckel Hg.v.Tonn. r.L105v.84 4 Fürst!. SoUnS-BraunselS v 1880 . 3'1, do. do. v. 1886 . 3'1, Gräfi. SolmS-Laubach abgest. . . 31/, Gräfl. SolmS-Rödelheim .... 3'/, Fürst!. ^)senb.u. Büd.-Birstein v. 1887 4 do. do. -Wächtersbach 0. 1884 M. w w 1.fl. 2)1. Bank-Aktien. >.30 99.50 99.n0 93.10 93.10 90.30 91.2u 99.60 99.60 90 - 90.20 91.2o 99.- 9 99— 99J0 37, Wcstd. Bökr. Hyp. (Köln- S.3 kündb. 190a 3'/, bo. do. bo. Ser. 4 kündb. >9«>6 4 Südd. Boden Kr. S. 53 n 54 kündb. 1906 37, do. bis inet. Ser. o2 . . 90.80 9> >.80 100.30 91.00 Staate oder vrov inzi ak-garant. 4 Hess. LandeS-Hyp. Bank Ser 12—13 . n. 14—15 . 37, da. da. Ser.I-V unk. 1909 4 do. do. Rom. Obl. S. 5—6 . u. 7—8 . 3'i, do. do. Kommunal Ser In.II nnk. 1909 3'/, Raffaitlsche Lanoesb. Ltt. F. G. H. K. u. L. 67, bo. bo. „ M. N. P. . . 37, Casseler Landes-Crebitann. unk. . . . 100.70 100.90 91.nO 100.7O 100.90 91.80 94.50 94.50 95— Diverse Obligationen« 4 Buderus r. 103 . , 47, Ttsch. Luxemo. conv 4'1, bo. r. 102 4'/, Eisend. Rentenbank ...... 4 bo. bo. 4'/, Eisenwerke Lollar r. 102 47, Elektr. Werk Homburg r. 103 . . . . 4 D. Atlaitt Telcgrai 4 Franken-Allee, garant. v. Frankfurt . . 4 Franks. Hvf r. 10o 4 Reue Boden r. 102 37, do. vo. r. 10! 4°/0 Ung. Lokalbahn Serie I r. 105 . . 4°/o do. do. Serie II r. 102 . . 99— 104*30 1 2— 99.60 102.50 103.20 97.4" 98.60 99.n0 95.40 Verzinsliche Lose. 4 Badische Prämien Serie II . . Tlr. 100 o Donau-Rcgullecung ... . v. st. 100 37,Gothaer Pram. Pfandbr. I . . Tlr. 100 3'1, bo. bo. II . Tlr. 100 3 Hamburger v. 1866 .... Tlr. 50 3 Holländische Kumm. v. 1871 . . h.sl. 10o 37,Kolii-Mlndener Tlr. 100 37,LubeUer v. 1863 Tlr. 50 2'/,Lutticher v. 1853 Fr. 80 3 Diabrioec abgest. . . . Fr. 100 4 Meininger Pram. Pfandbr. . . Tlr. 100 4 Oeilerr. 0. 1860 ft. fi. 50o 3 Oldenburger Tlr. 40 5 Russische 0. 1864 . . . alt. K. Rbl. 100 5 Russische 0. 1866 . . . alt. R. Rbl 100 27,L>tUl-Uvelßenb.-Raab-Graz . . ft. st loO 27, bo. do. ex. 21. Sch. . ö. |U löo do. Lurechtschetae. ... st. 169.50 140*10 118.75 104— 136.50 155— 80.- 137.40 177— 124— 116— 99.10 Unverzinsliche Lose. Augsburger . . * • Ä . st.? . . . Tlr. 20 37.90 Braunschweig 207.60 Finnlandische . e • • . . . Tlr. lo —- — Freiburger . . . . . - Fr. Irr ti>cnua .... • e e . . . Lire 150 Mailander . . jiatlaitoec . . . . . Lire 10 iheuiuiger . . • e • .... f. st. 7 37 LO Oeftr. 0. 1864 . e • • . . . ö. st. 100 540— iDriir. Kredit 0. 1858 . . . . . ft.fl. 100 457.50 Papenh. Gräfl. . ■ • • .... s.fl.7 70.90 RndolsS-Stiftung . . . ft.fl. 10 — Lnrllsche . . . . . . Fr. 40u 180.60 00. ... . ultimo. . . Fr. 400 . —— Ungar. Staats . e e e ... ft. kl. loO — .*■ 43.70 Industrie-Aktien. (reekfnttr Kirsr Aschaff.Masch.Pap 138.25 iierliier yärfe. BliesenbachBergw. Reue Boden A. ti). 145- „ Borz. Akt. Brauerei Btndlng. ISO— Bochumer Guß . 23A60 „ Penninger. lob— BnderuS Eisen 116L0 do. Pr. Akt. 136.50 Concordia Bergb. 318— , Kempff . . 120.50 j>t. Luxemb. Bgw. 201.10 , Mainzer Akt. 202 5c- Eleltr.r.'ichtu.Kraft 136.50 „ Rettenmeyer 114— EschweUer Bergw. 1'7.50 , Stern(Oberr.) 193— jagoii Mannstaot 2u9.25 , Werger . . 75.- „ Borz. Akt. 209.50 Zement,. Karlstadt 128.70 Gelsenkirch. Brgw. 213.30 C^em. Bad. Ziuilin 497.50 Harpener „ 188.90 „ Biet u.Silb.Br. 132.80 Hafper Eifcntv. . 180— w GneSh. Elektr. 268— Hemmoor Zement 127.25 , Albert . . . 507.80 Hlbernia Bergiv. Dt. AU. Telegraph 1-4.70 Hftfch. Eiseuiv. 308— Elektr. Bftfe Borz. 11.70 Hninbolo Masch. . 59— „ Allgein. Berlin 273.50 Lanrayütte. . . 177.10 „ La^meyer . . 117.25 stauen Bergbau. 118— „ Schuckert 161— ^(ulhetmer Bergiv. 187.50 „ Stern.