oh „Verminderung einen gewissen Ausgleich für beide Teile hing von Lchwinbclnachrichtcn ausgezeichnet. der wie Altenbur kaufen, umfrt' aus der (5 ronber nach der S a a .iib lassen es nicht dazu kommen, das) die Löhne der Arbeiter ibci ihre Lebenshaltung hinauswachsen, mögen daraus auch gerade bestehenden Lebensmittel Zölle eine gewisse cl wer abwägbare Airtung hinsichtlich der Höhe des in sahlen au-gedruckten LebenbmittelniveauS des Arbeiters begegneten, nicht viel geholfen, chaftskassen erschüttert, wenn es auch leider monarchische Hetzarlikel versündigte sich nicht bloß in der Form. sondern ist in der Lache grundfalsch und tut dem Malier bitter Unrecht Er fördert eine w Legendenbildung, die wir zerstören müssen. Die „Poft" hat i H glauben nicht, daß dieses den sächsischen I in einer späteren Auslassung noch wieder von „einem ivv. I Lturzbad von Swineniünbe" geredet, worunter sic sinden wird und wo die beiderseitigen Vorschläge nabet inS Auge gefaßt werden fallen ES wäre möglich, daß sich aus dieser neuen Besprechung große Linien eines Abtom men nut genügender Deutlichkeit entwickelten, nm ''errn n. Mi bet (en \ u gestatten, s i ch etwas aus zu ruhen, während.man Mitarbeitern und Spezialisten die 3orge um das Slndium der Angelegenheit überließe D,e Meldung, daß der Staatssekretär am 22 August zur Mur nach Marienbad gehen will, könnte also als günstiges Clnnrn einer Berstandigung gedeutet werden, die, wie wir betonen, bis heute nicht fertig »st. Eine Volksversammlung in Köln. Köln. 13. Ang In einer öffentlichen, stark besuchten Versammlung in den üolonialfälen sprach heute Privatdozent Tr. Wirth aus München über d»e Marokko »rage Ta Frankreich aus kriegerischen Bcrbcrü iniiuen leicht eine Armee von eine» Million Soldaten aufbringen könne, bedeute die Besetzung Marokkos durch Frankreich eilte Bcrfchie'bung he s e u r o p ä i f ch e n W 11* i d) Der Kaifer im Saunas, 2er Kaiser ist, wie bereite mitgeteilt nm Freitag nnAntiLu« in Begleiiunz 5er Kroiuvrinzcssin von Griechenland und ücr P>m zessin Friedrich >larl von Hessen von Mainz in Clonbcrg an gekommen, >vo abends auch der zweite Lohn der Kronvrinzessin. Prinz Alexander von Griechenland, aus .'lthen antam. Abends fand Tafel im Schloß statt. Enthüllung einer Gedenktafel für König Edward VII. 12. Aug Der Kaiser ha» «uh um u lU?r u r g begeben, wo er mit der Aronvernzeism von Griechenland und der Prin-essm Margarelb. von Heilen rerhandelte, aber die Tatsache, das; die sogenannten neu- Hnsichten vollzieht sich tn normaler Weise, traten Gewerkschaften im allgemeinen sozlaldemokratifche o;k,,,,n crgaiusatwnen find und ihre Führer erst recht Sozial- 9crt K.derlen geht nach Manenbad. dcmolraten, läßt trotz aller vrattifchen Vorteile von Ver Wien, 11 Aua Sie bas Piljencr Tageblatt l'andlungen der einen Organisation mit der andern abraten. I durchaus bester Quelle erfahren haben will, trirjt Denn die Sozialdemokratie hat gar kein Interesse an der deutsche Staatsfekrelär des Auswärtigen, yerr v ftibcr len-Wächter am 22. A u g u |t z n m Murgcbraud) ■ X ll h(5lllllllUI IV f V* v* — I«*1 k. V. | V u ll 0 v | i Metallarbeilerausitand war wohl I, en K r ieg s minift er iums und der französi .........—- — vn>^.hatte sich in dem Leitartikel vom 10. Au die sich gegc.n ble Deutschen richtet. •ine riihi* x)lrrhohnunn der von Deutschland I '-t-er ,,'ülatin hat fich lchon häufig durch t tc Vcrbrei in M ar ienbad ein. Wie gut der „Temps" informiert nnrd, gehr aus seinen neuesten Mitteilungen hervor. Er weiß auch bereits, daß Herr v Miderlen eine Sommerfrische machen will Der „Tempö" schreibt nämlich über die sranzölifch-dculschen Per Handlungen: Tic Unterredung, die Herr E am von am Samstag abend mit Herrn v. Kiderlen Wächter harte, war ziemlich kurz uno ohne entscheidende Bedeutung. Jedenfalls beüebi ihr Ergebnis in Vorbereitungen zu einer neuen Besprechung, die wahrscheinlich nächsten Tonncr-rag statt- iusüben. So lag die Sache, bis sich gegenüber den Ar- i i llerorganisationen auch die Arbeitgeber zu Verbänden zusammentaten und, sobald in ihrer Branche ein lokaler 'lusfland ausbrach, bic Taktik befolgten, ihrerseits Aus Homburg v. d. V, 12. ?üxg. Der Kaiser traf, von Eronbcrg kommend, mit Automobil kurz vor 10 Uhr vor bet hiesigen englischen Mir die ein. Mit ihm fernen Prinz und Prinzessin Friedrich Karl und die Kronprinzessin von (Mucrtten# land Der Kaiser wurde emvsangen von der englischen (teiftlidu feil mit dem Biichoi von Bur» an her Zpitze, o.m Negicrungs - Präsidenten v Meister und den, Oberbürgermeistervon Vomburg, Lüblc, und in die Zkirche geleitet, .hier halten sich vcriantmeli Magistroi unb Stadwerordnete der Stadt Homburq und mhlmdtr Ehrengäste, darunter bic zahlreich hier > veil enden Engländer U. q. .raren amocsend Prin; Adalbert zu Schleswig Holstein, der frühere enali'äie Botschafter in Berlin, Sir Frank Laszellee, Colonel Li» Arthur Davtt'on, Landrat Dr. Ritter von Man unb iturbireltor Graf Zeppelin. Die Feier der (Enthüllung einer pi Erinnerung n den verewigt n 1 Eduard VII. von England, welche in der Kirche alt eine Stiftung von Burgern der Stadt Homburg und cnglndien (Wiftcii angebracht worden in, begatut sodann mit Gebet Ramcns des Ausschusses erbat Oberbürgermeister Lüble vom Kaiser bic Er laubnis zur EnthiUlung der Tafel. Hierauf folgte eine Ansprache des Bischofs B u r n Oiesang und Segen schlos: die Feier D)ie (ifebenftaiel befiehl tuS hellgrauem Marmor und zeigt im Bronzerelief den Kopf König Eduards und nnc vergoldet. Inschrift. Sie ist von dem Bildhauer Gerth geschaffen Der Kaiser unterhielt sich vor dem Gotteshaust einige ;jeii mit dem Bischof und Str Frank Laszcllcs Rack) der Feier tuhren b c Herrschaften nach dem Königlichen Schloß, wo sic vom Baural Jacobi empfangen wurden, ücc oan Kaiser einen langer, n Vor trag über die Umbauten im Königlichen Schloß hielt Um 11.45 llbr fuhren die Herrschaften nach ber neuen Malierin ‘Jluguitfl Viktoria Quelle, wo iic vom Lberbürgermeister Lübkc, Stadtverorduereu Vorsteher 'Jxuebiger, Kurdirektor (ürai Zcvvclin und Bau rot Facabi empfangen wurden. Ter Kaiser besichtigte eingehenb die neu erbauten Tempel und versuchte das Wasser. Um 12 Uhr fand cui Frühstück beim Regierungspräsidenten v Meister stau. 3m An-- ickluß an die Feier in der englisck»en Kirche Hal ein sehr herzlicher Depeschenwechscl zwischen dem Kaiser und brm ndnig von England ftflitgefunben. Ausflüge des Kaisers. eine Rolle, sondern lediglich die Frage, ob die Arbeitgeber I Paris, 13. Ang. Die „Agencc havas" meldet aus craanisationen den Arbeitnehmerorganisationen glcichdc Beilin: Botschafter Eambon und Staatsfekretär von reittigt, also veihandUuigsfähig fein sollen Man würdeIAjdcrlen Wächter hatten gestern eine kurze Unter cs gewiß keinem Fabrikbesitzer verübeln, wem, er mit 6cm I nbimg. Voraussichllicki wird eine neue Besprechung Führer einer wirkich neutralen EewcrlfchaftSorganisation I Lause der Woche stattfinden Ter Austausch chifchen Mrtei segelnde Zeitung, gestützt auf ausländische Tendcnzntärchen, das Li.guol zu einer neuen Kaiserhetze gab Der Streich ist mißlungen Tie deutsche Presse, auch die Blätter alldeutscher Richtung, haben es abgclehut, in diese verleumderische Tonart gegen das Qbcrhauvt des Reiches einziistimmen — Ter anti baldigen Beilegung des Ausstandes: ,c langer er vielmehr dauert, desto mehr Unorganisierte ftränten ihr zu, und wenn es ihr gelingt, irgendwelche Vorteile für die Metallarbeiter herausznfchlagen, so hat sic damit den Sieg über eine mächtige Ftidustriellengrnpve davongetragen und wird sich damit derart brüsten, daß immer mehr Arbeiter zu ihr hiuiiberschwentetu Deshalb bandelt cs sich bei dem Metal! arbeiterausstand, wirtschaftlich betrachtet, um eine Macht probe zwischen Metallindustriellen und gewertschastlichen Crgauifatiouen, politisch aber um eine Mcichtfrage oischen bürgerlichen Parteien und Sozialdemokratie. mit kleinem Gefolge in 5 Automobilen um G Uhr 25 Min einitai. Baurat Jacobi empfing die Herrschaften. Aach einem kurzen Au'mthalt in der Biblwthet besichtigte der Kaiser das Museum. Hier begrüßte er Den englischen Generalkonsul Aieficn am Köln uno ließ sich den englischen Archäologen Eurle vorstellen. Rach einem Rundaana au' dem Kaitcll fuhr der Kaiser um 7 Ufa 15 Min. nach Eronberq zurück, wo er um 7 Ufa 30 Min. ankam. Eronberg, 13. Aug Heute morgen hörte oct Kaiser den Vortrag des Vertreters des Auswärtigen Amtes, («fchmbtei Frhr v L eni s ch. 3u der Minagstasd waren geladen dec Kunstmaler Professor 'Jcorbcrt Schrödl und Frau, Pros. Ti Svtcs und Frau, und Frfa. r Malyai, n. Heute früh fuhr der Kaiser nut der Kronprinzessin von Gr.cchenlano und oem Prinzenvaor Friedrich Karl von Hessen nach Homburg, um dem Gottesdienst in der Erlöser kirche beizuwobnen Urr 11 Ufa erfolgte die^ Rückkehr nach Friedrichsho'. Dann begai, sich der Kaiser nach Falken st ein, um dem ^ttizicrgcncsungs- bewt einen Besuch zu machen. Um 9 Uhr fonb große He» w . . . . . w ... . . I Wer bei diesem Kampfe, dessen Ausgang auch für bic Eine !Hüd)tprobC in her mctQllinöUftriC. Reichstagsneuwahlen md)t gleichgültig fein kann, den Steg Es ist eine joziatwisscnschaftiidie Tatsadie, baß Aus an seine Fahnen heften wird, steht dahin. Tic organisierten stände in Zeiten ivirtsdiaftlidicv Hochkonjunktur ansbrechen, Metallarbeiter weisen eine Zahl von über einer Halben Aussperrungen dagegen zu Zeiten des wirtschaftlichen I Million auf, wovon 4Gorgehen ber gerne geneigt sein wirb, aus irgeubwcldieii Gründen einen Sadften anzuschließen. Das dürfte von uni so fchwerwie Teil feiner Arbeiterschaft zu enklassen unb die Löhne bei I genbernt Folgen für ganz Deutschlanb fein, als bic Metall übrigen Herabzubrüden In diesem Linne bedeuten wirt I Industrie mit so vielen anderen Branchen zujammenhangt id ältlicher Aiiffticg und Riedcrgang mit Lohnerhöhung unb unb der Kampf kein kurzer sein wirb Tenn wwohl Metall ohnverminberung einen gewissen Ausgleich für beide Teile I arbeitet. als and) Rctallindujtrte vertagen über recht ivol.lflcfiidtc Kaffen, die es den ersten ermöglichen, nadi Arbeitsniederkegnng auch der übrigen 40 Prozent den Aus I gctoiÄt». Einstimmig wurde eine Entschließung stand längere Zeit durdi.zuhaltcn, während die ^1^21(16) angenommen, in der Westmarokko für Tentfdilanb gefordert Stillegung ihrer Fabriken in der Lage sind, fich im !>allc ,^rb. Tiirdi bas Eingreifen Englanbs fei die Marokko einer Ricbcrlagc bei Arbeiter an bcu bann btbcutcnb herab frQ$c fßL- „ns zu einer nationalen Ehrenfrage geworden, gefetzten Arbeitslöhnen schadlos zu halten. I in bei cs kein Zurück gebe. DaS bmtfdic Volk stehe ein Unb das alles steht jetzt in Aussicht, obwohl es im Mai ,nütig hinter ber Regierung schien, als würben sich1 Arbeitgeber unb Arbeitnehmer au* Eine Erhkbung der Emgeborenen im Lu-gebiel? Grund von MindestlShnen und Ärbettszenverkurzunaen T-nil|d)C rnnr »„.L.v- mclbft „us Bort* Mit ciniflrn, eine ^rpLnd>gm,«.,di. »tciflnet ®”te. tot 6cr zz'^sich?ist nur M.idi.ng «liAufaiim. die bei Abschluß langfristiger Tansvertragc vorzubereiten. Jetzt QU^ Tanger als einziges Platt Dcröffcntlidjt, I unb die befagt, daß aufrührerische Stämme d i e am Freitag bic Aussperrung von 60 Prozent aller Metall arbeit er in ben Bezirken Leipzig, Dresden und auch Chern- ititz sür den 26. August beschlossen, falls nicht bis zum 23. August bic in Leipzig, dem Ausgangspunkte des 2l.is- flandes, ausstänbischc Metallarbeitersdiast ihren Stand punkt, daß über bic ciiiaerciditen Lohnsorbernngen nur mit bcu Qrganen des beut,dien MctaNarbeitervcrdandes ver hanbelt werben solle, aufgegeben hat, und falls nicht bis zum 23. August im Wege direkter Verhandlungen zwischen bcu beteiligten Firmen unb ihren Arbeitern eine (Einigung über die eihgereiditcn Lohnforbcinugett zustande gc Io mm cn fei. Wir glauben nicht, baß dieses den sächsischen 1 m en "cetallarbeitern gestellte Mtimatnm von irgendwelchem Er talten „ folg begleitet sein wirb, sonbern sinb fielmcni ber Ansicht, die Ausübung eines kaiscrlidien Druckes aus ben Reichs daß die Slreilvewcgmig, die Heute neben Lachsen, nur I lanzler und das Auswäriige Amt im Sinne ausländischer Rürnberg, Düsseldorf und einige tlcinere thüringische i2rte, Wnnsdw versteht. Das ist abermals ein nichtsnutziger Un- ' g. Apolda Eisenach. Erfurt, Gotha und Rord- s u g. Tic Durchführung unserer Polink erfordert rütf- ift, iidi auch auf Berlin unb das ganze beutschc uchtslvs mit ben Unwahrheften aufzuräumen, diese Politik Reid> erstrecken dürfte Iweife in irgendwelcher Unentschlossenheit an T-.,n bi« bei Äst»-, j» »er di- iÄetaüütbuJ»»Met «teile a»«n Wma*en P»»" mif, m.t d-m sniellcn wegen bcu regen Beschaitigong ihrer Fabriken ohne das . u.l nb ch weiteres bereit sein werben, spielt tn biesent Kampfe kaum Tie Fortsetzung der Verhandlungen Nr. 189 Erstes Blatt (61. Jahrgang Montag, 14. August M Giehener Anzeiger a« General-Anzeiger für Gberyeffen LÄW- Mnnah*? wn »pstigen Rotafionsörud unb Verlag der vrühl'schen Unio.'vuch. und Sttinörudcrel R. Lange. Redaktion. Lrptdilion und vruckerei: Schulftratze Lcmd*r.Lveb: tüt ben iü vamlwags S Uhr. vüdingen. Fernsprecher Nr. 50 Oefchastrstelle vahnhosjlratze süa. An»eiq«ued: j>. Beck. 1 errungen vorzunehmen, bie bic Maffen ber Organisationen nt Mitleibcnschaft zogen unb so bic Dauer bcs Ausstaubes I .'iv,a)in„ innginingvi *uiiiunHuBi; uuiJUu«u«u. m» at i n ei turnten Tic Qrganisationen haben nun zwar versucht, I aber steten die geschlossenen Organisationen ber Arbeitgeber '' unsere Industrie biird) partielle Ausstände sorigeietzt zuIimit Ausnahme einiger Firmen, die dabet nn gruben 5" ^^^plstadt des Lusgebictes, Tarudant, mit - iinruhigcu, bodi bat dieses Mittel bei bei Einigkeit berisischen Höften) den brei cbeitfo geschloffenen rganifationcn -t r |U c n c r nb genommen, ausg e plündert 'ivbeitgeber, die dieser Maßnahme sofort mit Aussperrungen der Arbeitnehmer gegenüber im Kampfe unr die grunbfatz- unE1 t) t c t c Drenschcn getötet hätten. Die Ursache begegneten, nicht viel geholfen, sondern allein die Gewerk lichc Frage, ob fie glctchberedsttgt ftrw E- handelt sich um Aufruhrs soll in den Bestrebungen der Brüdel 'chastskassen erschüUert, wenn es auch leider nur allzu Inne Machtfrage, die fo oder |o geioit werden mug. Mannesmann liegen, die burdi Agenten, unterstützt von hei nicht sozialdemokratische Ausgefperrte wegen I ---- > - ' " mehreren ihnen ergebenen KaidS, alles Land im Lusgebiet 1 ihnen winkenden Ztreikunierslützling in das Lager bei ffHoröö. 2lUg. Stg.“ ÜbCF ÖOS DcrqQlkn OOS KaifCtS aufnufaufen bestrebt seien, bessen sie hahhasl werben können, »ewerkschasten, also der Sozialdemokratie, trieb. Iic France militairc", das Blatt des franz ösi Tiefes habe unter ben Eiiigcboreneu große Beunruhigung Der ictzt droheube Metallarbeitcrausstaub war wohlk^en KrieasMinisteriums unb ber f ra 113öi t | heruorgerufen unb schließlich zu einer Empörung geführt, urjprütigluh als sozialbcinofralischc Machtprobe gedacht,IIArmee, . .... mochte es auch sdwn seit Jahren in der Metallarbeiter- ahccmale- eine rüde Verhöhnung der von Deutschland brauche nodi so sehr gären. Aus kleinen Differenzen in bcrLn &cr Marokkofrage erwiesenen Rachgiebigkeft erlaubt, in ,3rage ber Löhne, für bereu Erhöhung man bic augenblid bem eö barlcgtc, liche Hodftonjuuklar für günstig hielt, entstaub zunächst in ..Deutschland ,,b l ö I c" ' aus Furcht vor einem Wo'fen cipzig ber Ausstanb, bcu aber ohne Zweifel bei ben jetzigen gange nut Front reich nunmehr „F rieben s Hymnen, großen Einnahmen der Metallindustriellen hätte geschlichtet I Die deutsche Regicunna scheint keinen Wert darauf zu ■erben tonnen, wenn eß diese nicht abgclehut hatten, mit I iCgei1/ haß bie ^uanzöjische Regierung biefe Auslassungen dem Mekallarbeiterverbanb zu iiutcrhanbeln. Der Staub-- bcv /f^ronce militairc" amtlich uicbngcr hängt Dogegen punki. ich bm Herr in meinem Hause und unterhandle ba-I^2iut sie sich davon bewogen zu fühlen, nochmals ben hei nur mit meinen Arbeitern, nicht mit ben fofrialbcmo I xtaqer aus ben öffentlichen Befpredtnngen beranszuhaiien aiifchen Agitatoren, bie mit allen Wassern gewafchen finb, 1^^ amtliche „Nvrbbealsdze Allgemeine Zeitung" schreibt iü ja an sich durchaus unanfechtbar. Aber cs ift vielleicht I uämlid): Es war ein Rückiall in eine für überwunden ge- manchmal praktifcheu, mit den Führern der iganisationen I haHeiie üble Gewohnheit, daß in einem Teil der deutschen ui verhandeln, weil fie gewöhnlidi die Macht in Händen I Presse, ber sich sür besonders patriotisch halt, ohne Grund hüben, bie Arbeitnehmer nach ihrem Willen zu lenken unbIb,c Person Seiner Majestät bcs Kaisers in einen poli auf bem Boden des Ausgleichs festzuhalten Man pflegt ba, 11 j c n Tages st reit gezerrt worben ift. Ter Appell weil auch ber Bunb der Meiallinbustriellen einmütig Dor-1 D01t ber deutschen Regierilngspolilik an eine angeblich ab geht, von einer Verletzung der Parität zu^sprecheu, dodz ,oeichcude persönliche Politik des Monarchen, wurde 311 ivohl mit Unrecht. Tenn bic Führer ber Crganifationen I crft jn bcr auslänbischcn Presse laut. Ilnseuc nationalen sind keine Arbeiter, tvähreub sidi der Bund ber Metalkindu-1Hatter konnten biesen kläglichen Versuch, den urteilen lebiglid) aus Arbeitgebern zusammensetzt. Kaiser gegen [eine Berater auszuspielcu. Der Verband der Metallindustriellen Sachsens hat denn | mit Verachtung strafe n ober ernst zurückweisen. Unerhört aber war, baß eine unter ber Flagge einer monar 31 31 die in den Sendungen ciillmltenen oder durch Versteigerung bei Inhalts erlösten Geldbeträge der Postuntcrstützungskassc überwiesen, die Briefe aber vernichtet werden. * Landkreis (Sicftcn- Heuchel beim, 13. 9(ng. Unter den Vororten dcr Stabt Gießen eröffnete Heuchelheim wieder den Neigen der Kirchweihfeste. Trotz der Hitze ivar daß Feit sehr gut besucht; Gießen stellte wie immer die meisten Äirme^gäfte, Unsere Dorsstraße und die Gartenwirtschaften boten ein belebtes Bild. Leider hat unser Kirchweihfest viel von seinem Reize verloren. Früher pflegten die einzelnen Burschenschaften auch hier noch die althergebrachten Kirmesbräuche, wie Versteigerung des Vortanzes, Aufstellen eines Kirmes- baumeS, den die Dorfschönen mit Bändern schmückten uff. Von all diesen Bräuchen ist jetzt nichts mehr zu sehen. △ Klein-Linden, 13. Aug. Das Scheiben- schießen unseres Kriegervereins fand heute auf dem Schießplatz hinter der Burg sein Ende und um 8 Uhr konnte die Preisverteilung stattfinden. Die Schießleistungen waren io vorzüglich, daß mancher flute Schütze leer ausgehen mußte. Es errangen Preise: 1. Ludw. Euler 34 Ringe, 2. Walter Müller 34 R., 3. Sergeant Jung 116er 34 R., 4. K. Schüler 33 R., 5. I. Gundel 33 R., 6. A. Erle 33 R., 7. Schunke 33 R., 8. W. Spengler 32 R., 9. Stemmüller-Rödgen 32 R., IO. Hch. Erb 31 R., 11. W. Lenz 31 R., 12. W. Klein Ringe. Rächildesler Schütze war Wilh. Schaum mit Ringen. Icuchtung der Burg und Stadt Erorlberg, sowie dcr umliegenden Pillen statt. ♦ Darmstadt, 13. Aug Leutnant v. L e d d e s s e n vom Leibdragonerregiment Nr. 24 zu Darmstadt flog heute aus einer Euler-Flugmaschine mit dem Passagier Dr. v. Schimpfs von Darmstadt nach Eronberg, um das Schloß Friedrichshof, au> dem der Kaiser zurzeit zu Besuch weilt, zu umfliegen. Die Abfahrt erfolgte in Darmstadt um 7 Uhr 20 Min. morgens. Das Schloß Friedrichshof wurde in einem engen Kreise und zwar in einer Höhe von etwa 300 Metern umflogen. Um 8.53 Uhr erfolgte die Ankunst in Darmstadt. — Gleichzeitig erfüllte auf dem Eulerflugplatz Referendar v. Rottenburg-Frank furt a. M. die Bedingungen für den Erhalt des internationalen Flugzeugführer-Zeugnisses in glänzendem Stil vor den amtlichen Zeitnehmern des Deutschen Luftschissverbandes. Bestellungen ausführen, kam der Kriegsminister von diesem Gedanken ab und beschäftigt sch gegenwärtig mit dem Plane, das für die Kraftfahrzeuge bestehende System der Requirierung auch für die Flugzeuge einzuführen. -f- Reiskirchen, 11. Aug. Unsere Wasserleitung ist nunmehr fast fertig gestellt und soll bis nächste Woche in Betrieb genommen werden. — Auch das neu erbaute Schul- Haus soll im nächsten Monat fertig werden. Es ist zu seiner , Einweihung eine größere Festlichkeit geplant. /X Hungen, 13. Aug. Unser langjähriger Lehrer Theodor Jung wurde heute unter sehr starker Beteiligung dec Einwohner der Stadt und der Lehrer von nah und fern beerb gt. Der Verstorbene hatte 1869 das Lehrerseminar Friedberg verlassen und wirkte seitdem nn hessischen Schuldienst. Kreis Büdingen. H. Büdingen, 13. Aug. Am Sonntag, 20., un» Montag, 21. d. Vits, wird auf dem Festplatz am Hammer das Herb st-Preisschieben der Büdinger Schützengesellschaft abflehalten. Die Zweigvereine beS V. H. C. aus Frankfurt a. M. unb Umgegend werden am Sonntag an dem Feste teilnehmen. — Infolge der lang andauernden großen Hitze zeigen die La u b h olz b ä u me in unseren Waldungen in hoch gelegenen Distrikten eine eigenartige Erscheinung. Das Laub ist vollständig dürr, aber nicht wie im Herbst gelb gefärbt, sondern es ist braun, als wenn es geröstet wäre; auch viele Obstbäume, namentlich Birnen, zeigen dieselbe Erscheinung. Die Früchte hängen ohne Laub an den Bäumen, werden welk und fallen ab. Die Zwetschen- erute ist fast ganz vernichtet. Tie Wiesen, die nicht in Bewässerung liegen, sind kahl und braun und liefern feinen Ertrag. — Am Dienstag, den 15. August d. Js. findet Gemeinderatssitzung statt. — Die Pflasterarbeiten m der Obergasse haben begonnen und werden rasch gefördert, es lst zu hoffen, daß in diesem Herbst noch ein großer Teil der vorgesehenen Straßen fertiggestellt wird. Jeder, der das Büdinger Pflaster zurzeit benutzt, wird sich darüber freuen. Kreis Lauterbach. § Schlitz, 12. Aug. Am 21. d. MtS. findet im Gasthause „Zum deutschen Haus" die Kreiskonferenz der Lehrer des Kreises Lauterbach statt. Infolge günstiger Bahnverbindungen läßt sich die Tagung der Lehrer auch in unserer Stadt leicht bewerkstelligen. Kreis Schotten. § Groß. Eichen, 12. Aug. An einer der gefährlichsten Stellen unseres Dorfes brach heute morgen zwischen 5 unb 6 Uhr Feuer aus; es brannte in dem Raumannschen Wohnhaus. Das Feuer, das im oberen Stockwerk feinen Ausgang genommen, verbreitete sich bei der Dürre so rasch, daß die Bewohner dieses Stockes rein nichts retten konnten. Alles verbrannte, sogar die Kleider. Jrn unteren Stock hatten die Leute das Notwendigste in Sicherheit gebracht. Da« Feuer sprang sofort auf die dicht anschließende Nachborwohnung über und legte auch diese in Asche. Es ist als ein Wunder zu betrachten, daß der Brand in dieser Ecke eng aneinander liegender Gebäude nicht weitere Ausdehnung ge- wann. Dem Eingreifen unserer Feuerwehr im Verein mit der neuen Wasserleitung ist die wirksame Bekämpfung befl Feuers zu danken. Kreis Friedberg. I«. Friedberg, 12. Aug. Heute nachmittag brach int Ober-Rosbacher Wald auf bis jetzt unaufgeklärte Weise ^-euer aus. Die Flammen, wie hohe Rauchwolken sah man vom hoch gelegenen Seegraben aus recht gut. Die hiesige Polizei benachrichtigte die Bürgermeisterei in Ober-RoSbach telephonisch von den gemachten Wahrnehmungen. — Der Konservator unseres Museums machte während der Sommer- ferien auf der Kapersburg beachtenswerte Funde, die dem hiesigen reichhaltigen Museum zugefügt wurden. Unter Leitung des Hochbauamtes Friedberg wurden einige Wochen lang Ausbesserungen bezw. Neuherstellungen des Mauerwerkes deS Kastells ausgeführt. .. -I- Butzbach, 12. Aug. Aus der Genteinberats^ ÜtiV S vom 11 August 1911. Anwesend: Bürgermeister Flach, Habermann unb Heil, die GerneiLeratsmitgliedv 2?luJan A^Fbeü, vehd, Müller. Oppenheimer, Tröster, ?.^v6t. Entschuldigt fehlen: Dem, Hüchel. Oppenheimer be- brerr hiesigen Einwohner, betr. das Lauten bei allen christlichen Beerdigungen" nach der Verkauf de-r Kirchturms der St. Markus- ^vlchlieblich der Glocken an die evang. Kirchengemeinde pinps Kaufgeldes als Grundstock für Erbauung n-iu geraten. Nach längerer Aussprache wurde nJhpS™9 sugefhmmt. Die Gemeinderatsmitglieder Heyd und ^?^br und Betgeordn. Heil begründeten den Verkaufsantrag biene vnt seinen Glocken fast ausschließlich der evangelischen Kirchengemeinde. Er stelle ^^vwrk untrennbaren Teil dar und habe ehemals Srrfp nA rubeJ ^rchengeineiiide gehört, der der übrige Teil der Gotteshaus diente. Sic beantragen als Müidestkaus „ b€,l^uEniPmi£ 2 Glocken 20 000 Mark. Der Betrag >ete ^densit besonders zu vergüten. Heyd begrün- ben Mitrag mündlich rn eingehender Weise. Bürgermeister darauf auflnerksam, daß der Turm nni> die Glocken Ä1 er polttifchen Gemeinde int Brandkataster zugeschrieben JCtßL warm davor, die Rechte der politischen Ge- meindc zu Gunsten einer Konfession zu schmKlern, Heil stimmt Au» Stadt unO Land. Gießen 14. August 1911. ** Schlechte E r n t e au s s i ch t e u. Die Aussicht auf eine gute Zwetschenernte wird von Tag zu Tag geringer, und wenn die Trockenheit noch einige Tage anhält steht eine völlige Mißernte bevor. Zu Taufenden fallen die unreifen Früchte von den Bäumen, so daß der Zur Mecklenburgischen versassungsreform meldet die ,Fandeszeitung für beide Mecklenburg": Der Grvsthcrzog von Mecklenburg-Strelitz empfing heute mittag im Beisein des Staatsministers Bossart eine Abordnung der Ritterschaft bei beiden Großherzogtümer Mecklenburg, welche beauftragt war, dem Großherzog die auf dem allgemeinen ritterschast- lichen Konvent in Rostock am 13. Juli 1911 in Bezug au die Reform der Landesverfassung angenommene Entschließung zu unterbreiten. Auf die Ansprache des Erbland- marschalls v. Lützow erwiderte der Großherzog Meine Herren! Der mir bereits bekannte 3njalt der von Ihnen überreichten Resolution meiner getreuen Ritterschaft, erfüllt mich mit Betrübnis und aufrichtiger Sorge unb zwar um so mehr, als dieser Beschluß nach dem Inhalt der Ansprache, mit der er mir soeben überreicht worden ist, unzweideutig klarlegen soll, zu welchen Opfern die Ritterschaft bereit ist und welche Grenzen sie sich gezogen hat. Ich muß daraus entnehmen, daß meine getreue Ritterschaft zu einem weiteren Entgegenkommen bei der Lösung der für die Wohlfahrt meines Landes so wichtigen, bedeutungsvollen Frage der Verfassungsreform zurzeit nicht willens ist. Ich bedaure das um so mehr, da meine zu der Frage der Versassungs- reform bisher eingenommene Stellung, insbesondere auch die Antwort, die ich seinerzeit der Abordnung von Mitgliedern beider Stände bei der Ueberreichnng der sogenannten Güstrower Beschlüsse erteilte, keinen Zweifel darüber aufkommen lassen konnte, daß 'ich den mir jetzt überreichten Beschluß der Ritterschaft als geeignete Grundlage für weitere Verhandlungen über die Ver- fassungsresorm nicht auf eben kann. Ich bin stets der Ueber- zeugung gewesen, daß die Notwendigkeit einer Aenderung der bestehenden Landesversassung vor allem ans der Notwendigkeit entspringt, weitere Greife der Bevölkerung zur Beratung und Beschlußsassung über die wichtigsten Landes- angelegen beiten heran zuzieh en, und zwar schon allein aus bem Grunde, weil die persönlichen und pekuniären Opfer, die für die Förderung der Landesinteressen gebracht roerben müssen, wie in allen beutschen Staaten, so auch bei uns von Jahr zu Jahr größere unb beschwerlichere werben. Dieser Notwenbigkeit trägt der ritterschastliche Beschluß nicht in genügendem Maße Rechnung. Weiter fordert dieser Beschluß die Uebertragung des vollen Budgetrechts an den neue n Landtag, der mindestens zu zwei Dritteln aus Vertretern der jetzigen beiden Stände zusammengesetzt sein soll. Das bedeutet u. a., daß i ch a u f d a s m i r z u st e l) c n b e unumschränkte Lanbesregimen t, insbesondere aus mein uneingeschränktes landesherliches Verwaltungs- unb Gesetzgebungsrecht im Domanium, zugunsten eines Landtags verzichten soll, in welchem nach wie vor das rein ständische Element von absolut ausschlag- gebeiider Bedeutung sein würde. Wenn ich nun auch zu einem so schwer wiegenden Opfer und zur Ausgabe eines in der ständischen Versassung begründeten wesentlichen Teiles der mir von meinen Vorfahren überkommenen landesherrlichen Gewalt b e - reit bin, so findet doch auch meine Bereitwilligkeit eine Grenze da, wo es sich weniger um das Wohl des Landes als im praktischen Erfolg um einen Machtzuwachs der jetzigen Stände handelt. Eine Landesvertretung, deren Zusammensetzung weiteren Kreisen der Bevölkerung eine ihrer wirtschaftlichen und intellektuellen Bedeutung entsprechende Mitwirkung an der Erledigung der Landesangelegenbeiten gewährleistet, werde ich gern unb freubig gewähren, was sie zu einer gebeihlichen Tätigkeit bei ber Erledigung der ihr obliegenden Ausgaben bedarf. Hoffentlich Werden diese berechtigten Vorhaltungen ihren Zweck nicht verfehlen! Die „getreue Ritterschaft" müßte sonst mit noch ernsteren Mitteln eines Bessern belehrt werden. Boden damit wie besät ist. An den Bäumen hängen die Zrüchte nur noch notdürftig, so daß es dieses Jahr nicht viel Zwetschen geben Wird. Aehnlich sieht es mit den Aepfeln aus, die auch massenhaft von den Bäumen fallen. Die Aepfelernte wird auch deshalb nicht besonders rosig, da viele Bäume schlecht geblüht haben. Wenn es so weiter zeht, wird der Apfelwein knapp werden, zumal bei der Hitze viel getrunken wird. Auch die Spätkartoffeln lassen -ine Mißernte befürch en. Bei den meisten Spättartoffel- : orten hängen zwar die Stöcke voll Knollen, aber sie sind ehr klein. Auch bei Eintritt eines Witterungswechsels wäre der Schaden nicht geringer, denn der hierdurch hervor- lerufene Nachwuchs an Knollen, sogenannte Wildlinge, wird nicht zur Reife kommen und die Ernte nicht vermehren. Selbst erprob e Sorten wie Industrie versagen vollständig, und auch die sonst so ergiebige Wohltmann bic.et geringe Aussichten. Dagegen soll die ältere Sorte Imperator, die allerdings nur noch selten gebaut wird, bester -ehen, besonders im schweren Boden. Aum Brennen wird es kaum was gLben, da bei den voraussichtlichen Preisen ich das BrennM mit Kartoffeln nicht rentieren wird. ** Der FM t erm angel, der durch die ungewöhn- ich lang anhaltende Trockenheit für viele Teile des Landes zu befürchten ist, hat n. d. Darmft. Ztg die Hess. Staats- ^orstbehorde veranlaßt, vorzusorgen, daß aus den chr unterstehenden Waldungen bedürftige Landwirte nach Möglichkeit unterstützt werden. Die Großh. Oberförstereien sind deshalb angewiesen worden, aus dem Walde Futtermittel abzugeben. Auch soll gestattet werden, Viehherden in offene Waldbestäirde einzuteilen. Da, wo es notwendig wirb, das geerntete Stroh zu verfüttern, soll außerdem Waldstreu aufgearbeitet werden. ** Deutsche geolog. Gesellschaft. Nachdem der dritte und letzte Sitzungstag unter dem Vorsitz des Prof. Dr Klemm eröffnet worden unb die Geschäftsordnung erledigt war, sprach Dr. Trevermann, Frankfurt a. M. über einen Schädelrest aus einer Höhle im Kreise Schlüchtern. Es handelt sich um einen Schimpansen- Ichädel, der Don unberufener Seite künstlich „fossil" gemacht und in die Hölfle geschafft wurde. Darauf machte Geh. Rat Prof. Dr. Lepsius, Darmstadt, eine kürze Mitteilung über ie von ihm herausgegebene geolog. Karte von Deutschland. Prof. Dr. Klemm sprach bann in einem von Lichtbildern begleiteten Vortrag über die Tessiner Alpen. Arn Schlüsse der Versammlung sprach Prof. Dr. Raufs, Berlin, im Namen der Teilnehmer und des Vorstandes der Deutschen geolog. Gesellschaft dem Geschäftsleiter der Versammlung, Geh. Rat Lepsius, und den Herren der geolog. Landes-Anstalt Darmstadt Dank für die mühevollen Vorarbeiten und ihre Arbeit aus. Am Nachmittag fand eine Besichtigung der Sammlung der geolog. Landes-Anstalt und des geolog.» mineralog. Instituts des Museums statt. **Aeriensonderzüge. Die beiden letzten Ferien- sonderzüae verkehren am 15. und 16. August und zwar am 15. von Bremen nach Basel und am 16. von Hamburg nach Basel über Frankfurt—Worms. Beide Züge haben hier Aufenthalt von 3.34 bis 3.36 morgens. ** Eisenbahnfürsorge. Der preußische Minister der öffentlicheii Arbeiten in Berlin hat angeoronet, daß an das Fahrpersonal während der Zeiten außergewöhnlicher Hitze abgeknhlter Tee ober Kaffee unentgeltlich verabreicht werben soll. Auf dem hiesigen Bahnhof sah man daher gestern an verschiedenen Stellen Schilder angebracht, die das Fahrpersvnal in zweckmäßiger Weise auf obige Vergünstigung hinWiesen. Auch hat der Minister Diensterleichterungen für das Fahrpersonal in den heißen Mittagsstunden verfügt. ** Indie Stadt. Die Eisenbahndirektion Frankfurt hat den kürzlich in etatsmäßige Stellen eingerückten Unterbeamten, die auswärts wohnen, aufgegeben, in die Stadt selbst zu ziehen. ** Schöne Erfolge hatte gestern der Turnverein von 1846 an zwei verschiedenen Stellen. Bei dem Volkswett- turnen auf ber Wasscrkuppe (Rhön) errang Turner Ludwig B epi er bei sehr starkem Wettbewerb den ersten Preis mit 80 Punkten (eigentlich 85, aber nach den Bestimmungen der Wettumordnun^ war die höchste zur Anrechnung kommende Punktzahl auf 80 festgesetzt) unb Turner Karl Loos den 21. Preis nut 59 Punkten. Wettüdunaen waren Stabweitsprung, Stein- toßen. Laufen unb Freihochsprung. Die Zöglinge des Vereins turnten gleichzcittg in Kirchhain bei dem anläßlich des 25- lährigen Stiftungsfestes des bortigen Turnvereins veranstalteten Musterriegenturnen des Gaues Hessen. Sie gingen aus dem Wettkampf als beste Zöglingsriege hervor unb belegten unter den nahezu 30 Riegen überhaupt den 5. Rang. ** 30 Jahre V. H. E. Die Feier seines 30jährigen Bestehens wird der Vogelsberger Höhen-Klub mit einem Herbstausflug, der am Sonntag, 3. September, nach Schotten, der Gründungsstadt des V. H. C., stattsindet, estlich begehen. Viele Jweigvereine haben ihre Wanderung ür diesen Tag nach Schotten vorgesehen, es ist deshalb auf den Besuch vieler Klubgenojsen zu rechnen Der Schottener Zweigverein, dem die Ausführung des Festes übertragen wurde, wird alles aufbieten, den lieben V. H. C.-Schwestern und -Brüdern nach der anstrengenden Wanderung die in Schotten zu verlebenden Stunden so angenehm und genußreich als möglich zu machen. Die anmarschierenden Zweigvereine sollen auf der Warte, einem 10 Minuten von Schotten gelegenen, hübschen Aussichts- 3UnÜ' gegen 1 Uhr mittags begrüßt werden, auch Abgabe von Erfrischungen ist hier vorgesehen; um 2 Uhr: Mittagstafel in verschiedenen Gasthäusern der Stadt und von 4 Uhr ab: Festversammlung in der Turnhalle und dem Festzelt Der Vergnügungsausschuß ist fleißig an der Arbeit, ein ab- wechslungsreiches Programm für den Festtag auszuarbeiten, m nk- .^."bestellbare Postsendungen. Bei der Ober- Postblrektlon in Darmstadt lagern folgende Sendungen, deren Absender vielleicht zu unseren Lesern zählen, als unbestellbar- Postanw. über 8 Mk, 15 Pf. vom 24. 6. 10 aus Friedberg' Gmpfangtt und Bestimmungsort unbekannt. Einschr.-Brief vom y- 10 aus Gießen an Frl. Margarete Wolf in Grümngen. A?riC rV°ma?3‘ 7L 10 aus Bfld-Naubeim an Man- drttto, Genercü m.Petersburg. Gew. Brief, Inhalt 2 Mk., vom 10. 2. 11 aus Gießen an Frau Anna Grübia, Steinstr 66 ; Gew. Koffer vom 31. 10. 10 aus Gießen an Jakob Morgen- ' . Hamburg, ^re zur Empfangnahme der Gegenstände Berechtigten müssen sich binnen vier Wochen bei der Ober-Rost" direktion melden, widrigenfalls die Postanweisungsbeträge uL i Heer unb Flotte. Der französische Krikgßminister unb die Flvgschiffarü . r ' 12' Dug. Der Kriegsmini st er hat beschlossen, Ti Ä beren eine Anzahl ber im ? V? a e f i 6 b e f i n b 11 d) e n Flugzeugei m Bebarss- HrCfhni^nTt1rf»CKnH US 9.U "9 9 € ft 6 l 11 toerben foUen. Ursprünglich hatte der Knegsmimster die Absicht gehabt, den Flugzeugerbauern lahrliche Prämien dafür zu zahlen daß sie der Heeresverwaltung un Falle einer Mobilisierung Flugzeuge nebst Lenkern zu liefern. Da jebod) die Erbauer keine fer- ttgen FluWeuge auf Lager haben, sondern immer nur jeweilige Deutsches Ikicb. Dvr Aba Brunft ermann veröffentlicht folgende Berichtigung: Die Veröffentlichung des Briefes des Fürsten von Hatzfeldt an mich, erfolgte mit dessen ausdrücklicher Genehmigung. Die württembergische Zweite Kammer hat den Hauptflnauzhaushalt und das Haushaltsgesetz für 1911 und 1912 mit 62 gegen 14 sozialdemokratische Stim- men angenommen. Der Reichstagsabgeordnete Geheimer Finanzrat Friedrich -HU g , ist am Sonntag früh in K on stanz gestorben. Hug vertrat den ersten badischen Reichstagswahlkreis seit 1890 unb gehörte dem Zentrum an. Ausland. Der italienische Panzerkreuzer „San Giorgio" rst am Samstag abenb bei einer Maschinen probe im Hafen von Neapel auf einen Felsen in der Nähe pon Posilippo aus- gelaufen. Die Arbeiten, das Schiff, welches an zwei Stellen IttE ist, flott zu machen, dauerten die ganze Nacht. Der Unfall schont dadurch verursacht worden zu sein, daß eine Boje ihren Platz verlassen hat. Die Nachrichten über den Gesundheitszustand des Papstes lauten immer günstiger. Der Papst verbrachte die Nacht ^u^u Sonntag sehr ruhig, das Fieber ist geschwunden; doch wird die Rekonvaleszenz infolge der allgemeinen Schwäche des Kranken sehr lange dauern. ^ie „Deutsche Tageszeitung" meldet: Aus Toulon wird berichtet, daß die im F o r t L a m a l g u e untergebrachten Mili- tärgefangeneii meuterten weil das ihnen gereichte Süsser ihren Wünschen nicht entsprach. 30 von ihnen empörteii sich und überfielen die wachhabenden Sergeanten, die sie verwun- beten. 'Die vom 10. Artillerie-Regiment gestellte Wache, stellte Mihe und Ordnung nach einiger Mühe wieder her. Gegen die Meuterer werden scksarse Maßnahmen ergriffen werden. "^fische Unterrichtsmin ister Cossa Hal ber Medizin in Petersburg relegiert Maßnahmen, deren Grund unbekannt ist, erregt in freiheitlichen Kreisen große Verstimmung. Nach einem Telegramm aus Guayaquil hat der P r ä f i b e n t ?1 f a 0 r lms politischen Gründen a b g e b a n 11 Senatsprasident Freile übernehme die Exekutive. irog nne (ficricbfsjnnL Wir empfehlen unsere (Darmstädter Bank) 4 d. MS. findet AreiSkonferen, > statt. Infolge flünftir igung der Lehrer au6 iHunfl Der kreisamtlichen Verfügung schlügt $>eob Bildung cincS Ausschüsse» vor, bcflcbenb aus bcm Bürgermeistcr irnb bat Ge- neinderatsmitgliedern Heil, Braubach, Oppenheimer und Tr. Vogt C len. lm Sonntag, 20. 3 1,1 Fellplah ain iec, düdingtr 6d)6te ereine des V. H. (c/c. verden am Sonntag < btt lang anbaufm!' bäume in unseren L- eme eigenartige Grfy ’ütt, aber nicht roiti btaun, als wenn e? - namentlich lgirnen, jtt- bangen ohne Laud i M ab. Die Zwtii-- Wiesen, die nicht in b raun und liefern Ity August b. 36. Die Pslasterarbtl!! en und werden rasch; ein Herbst noch tin groy gestellt wird. JM br. wird sich batikt Schrankfach - Einrichtung jedem Effekten-Besitaer, der sich vor Feuer- und Diebesgefahr schauen will. 3tabt geschehen sollten Er wolle vor allem llebernahmc der Beerdigungen in städtische Regie intb habe deshalb seinen An- !.ag wie folgt ergänzt: 1. Tie Stadt solle die Beerdiaungai in eigene Regie übernehmen, bas Rvaulativ erlätzt Großh. Bürgermeisterei. 2. Das Begräbnis von Personen, bic ein Einkommen ton unter 2000 Mark versteuern und nicht zur Vermag nssl.u Ban* für Kandel und dfndutlrie Niederlassung Giessen E iln einer der gefährlich? morgen zwischen o s । dem Naumannsii i oberen Stockwerk j bei der Düm so rt rein nichts retten koiw Im unteren Stock bi: Sicherheit gebracht- » ,t anschließende W in Aich-. K'H , Srnnd in dnl,- il- Eingabe der hiesigen Friseure über Ladenschluß an den l st e n F ei erlagen wurde verlesen. Ter Gemeinderat schloß idi den Ausführungen der Gewerbc-Jnspetion Gießen an. Tie Ortssatzung betreffend: Festsetzung des Gehaltes des Bürgermeisters in ber erweiterten Lanbgemcindeordnung. Nach Vcr- Klavier- Stimmen Reparieren J Polieren in tadelloser Ausführung. Wilh. Rndolph Großh. Hess. Hoflieferant Pianohandlz. u. Reparatur- werkxtätte. Sc!t<*r>«c^9L Femspr. 389. 3 e m 8 üernidnetc vier Fünftel des Orte-, 44 Unwesen samt Dirtsckastsgebäuden und Scheunen, sonne drt firme und die 3ckule sind abgebrannt. 600 Personen sind nbbach loo, eine ist umgekommen. Tie Ortsckast Mejkow bei Prackmtrtz wurde o.irrti einen Brand ein geäschert vi tr ISerfonen sind tot, viele wurden schwer und leicht »er .: < a herrscht große ’.'ot Ter S^tlbbranb bei SdimeN hort, der bereits gelöscht galt, flammte rot eher in bcbrolstidicm Matze a:s, icbodi war brs 1> • Uhr Mittags dre i -t des Feuers gebrochen Berlin hatte gestern den i apeften Tag der Irrten Bloche mit 31,6 Grad Eelsius, die gegen i-3 U:.r erreicht wurderr In den nördlichen urrd nordöstlichen Bororten gingen irr den Nachmittags,tundcu teilweise große Regen schauer itieber Berlin selbst aber blieb vom 'Hegen verschont Erschreckend groß ift mi i derer, die unter ben Folgen der Hitze .zusammen | braten trnd erkrautien 3m Freibabe Wannsee wurden i Lcrsouen vom Hitzsckla,, getroffen; aus dem Freibade Müggelsee nnirben 7 Fälle von Hitzscklägeu gemeldet "xit dreUnfallstationen und Krankenhäuser wurden säst stünd Opfer her Hitze eingelieferi B a r n siuni g geworden Li: infolge ber Hitze ein -' Mäbrigcr Rutscher Er stieg auf ber Straße plötzlich vom »lutscherbock herab und fing an, mit der Peitsche auf Menschen und Tiere loszuschlagen Ei nrbe nur mit Mühe überwältigt und ins Krankenhaus gebracht. 3n der Waggonfabril ber Station Ml) tisch L f di t der Eisenbal.n von Jaioslaw nach MoSiau rst em h' r a n b ausgebrochen, der a le Gel'äude ergriffen hat In •J1 oslart sind durch Fahrlässigkeit 6O0o Pud Petroleum ui den Moskausluß ausgelaufen, wo es s i ck, e n l z ü n d e t e Mehrere Barken und ein Teil der anliegenden Gebäude der Vestinghouse-Werke wurden zerstört. Ter Schaden beträgt louuOo IKubcl. Au der belgisch-deutschen Grenze ift ein riesiger Torfbrand auogebrodien Aars dem belgisch Dcutfdn-n Braubdi,tritt kommende Reisende versichern, daß I bic gesamte Gegend am Hoheufeu u und bei H erzogen- I ro a 1 b c ein Flammenmeer bilde Eine große Zahl deutscher und belgischer Soldaterr arbeiten Tag und Nacht er- fclgloö an der Bekämpfung des Großfeuers Zahlreiche Iburch Einatmen giftiger Gase erkrankte und durch Brandwunden schwer verletzte belgische Artilleristeir wurden nach V e r v i e r s ins Lazarett geschafft. Tas deutsche Milr Itär schützt weite Strecken deulschen^Hochwalbes, auf den s bas Feuer überzuspringen droht Tausende von Ncugic erlegen Groß-Gerau, 12 Aug. Bei der gestrigen Bür-^ ge rmeisterwahl wurden insgesamt 671 Stimmen ab-! gegeben, 66-1 Stimmen fielen aus ben bisherigen Bürgen vieister Arnold, 3Stimmen waren ungültig, bie übrigen auf verschiedene Äanbibaten zersplittert. rm. Groß-Gerau, 13. Aua. Zur Gründung eines Landesverbandes für das (^roßherzogtum Hessen und Mfen Nassau halten sich heute 54 Vertreter von Innungen und Freien Vereinigungen der Friseure hier zufammengesunden. Syndikus En gelb ack verbreitet sich über die Vorteile des Zu- sammenschlusses im Handwerk zu größeren Verbanden. Nach lucitcccu Erörterungen über bic bei lebenden Wohlfahrtseinrich- tungen, wie die Mcisterkrankenkasse, Sterbekasse und die Genossen- schatten, sowie über die Mangel im Lchrlingswescns erklärten bic sämtlichen Vertreter sich für die Gründung eines Verbandes. Der SatzunaScntmurf wurde genehmigt Zum Voriwenden wurde Zimbruch-Tarinstadt geivählt. Als Beisitzer Bovs->loithemi, Klcut- LSiesbaden, Nicbergall-Main, Lindner-Worms, Wiemer-Groß- Gerau und Holdefähr-F-rankfurt. , n u rm. Worms, 13. Aug. Ter Landesverband stad- lisch er Beamter in Hessen trat heute hier unter dem Vorsitz von Bauimpektor Schumann-Worms zu seiner ersten erbau lidKV Jahresversammlung zusammen Nach geschäullchen Mu- j§ jetzt unaufgefl^ey He wahrend mSwtt'e 5«« ; » jugefügt ; g* 'tellungen des iis **eu*L'» Es folgt die Fest- Nagens aus das Pflaster geworfen, blieb aber unverletzt. Ta- „ — (tinc lebbaftcl gcqcn erlitt der Student Bode, der von seinem Sitz neben dem .... —«t---- -- , so erhebliche Quetschungen tem Bürgermeister zu. Tr Bogt hält den Berkaus be5 Turmes I , jcht für noirornbtg, da ein zwingender Grund nicht oorliege und spricht in längeren Ausführungen gegen den Antrag. Alsdann , urde die Eingabe der htesigen Einwohner, unterjerchnet ??n V ; 49 Personen, verlesen. Nach dem Inhalt der, Eingabe Hal du | Einwohn rschakt gegen den Gemeinderatsbeschlutz nom 2< %»ult, | tetr Läuten der großen Glocke bei Beerdigungen, Prot.st rt- | toben, weil mit dieser Glocke nickt mehr aeläulct werben sollte I rnb au d-'i Stadworstand die Bitte gerrchtet. die große Glocke! I f-Hierhin ikdem christlich n Einwohner unentgeltlich zum Begrüb- | ,.is zu läuten. Hierauf machte Lovenheimer oaraw auf- f t tcrfiom, baß aerob durck diese Eingabe der religiöse Stand- ruult verletzt sei und halt seinen Antrag aufrecht Bürgermeister Ilack beantragte Abstimmung über den Antrag „Verkauf des Turme. und der Glockcw' Bei der Abstimmung stimmten d e l -Intragstellei dastir, olle übrigen dageaen. Hierauf erfolgte die -Ibstimmung über „Lauten der großen Glocke bei allen christlichim vcercigungen' ELs stimmten dagegen Heyd und CbPepbctnuT Acig He l enthielt sich ber Abstimn-ung und die übrigen stimmten dafür. Hiernach erfolgt nun das Läuten der großen Glocke bei allen christlichen Beerdigungen unentgeltlich. Lppenheimer begründet -inen Antrag, Uebernahme ber Beerdigungskosten auf die Stabt f affe und erklärte, daß sein '21 ni tag falsch r x- '•inben worden sei, da nicht alle Beerdigungen au> .stoßen der es könne letzt mit seiner Mutter wieder zum föürgcrmc’ltcr gehen Das stind war zwei Tage krank. ^Tem 12 jährigen oolr Beigeordneten schlug er mit dem Stock den .stopf blutig. len. « * »in S, btA'* :■ ““ bos Ät f ■ ib«. "«iiun» ’,h!' “e*l „i ,01"t, b" 'iw i, ’."1'1" ebrQ4)ten a? :-‘«ä ■ i 31 91, Ä ' •* Ä Unke IOAb,s "ich»e 1 ro tb[". 6ei[tiuL äiplant. 1 12 Schlaflos» igkeit-meinedlervenu. meinst örrn. waren total derunt. 'flut äiAtl-fwot trank idi illtbucbborhrr Marl Sprudel StarkaucUe lalcheu tarn der ber erfebnte Scklot wieder. Fck tnntc Mark Sprudel crigc Vorsitzende wurde auf ein weiteres Jahr unter Anerkennung hie mjt einem Privatautomobil zufammenstieß, und die ebenfalls {einer seitherigen Tätigkeit wicdergewählt. Als Ort der iiäch,ten I m Trümmer ging, wurde ein Student aus dem Innern des Hauptverfammlimg wurde Bingen bestimmt. ES folgt die Fest- Eggens auf das Pflaster geworfen, blieb aber unverletzt. Ta- etzung der Beiträge für Einzelmitglieder für 1911. — Eine lebhafte I gegcn erlitt der Student Bode, der von feinem Sitz neben dem Ausiprache vcranlaßlc der Vorschlag zur Gründung einer M r a n I Chauffeur binabgeiloßen wurde, so erhebliche O u e t s ch u n g e n I kenunterstützungskassc. Tie weiteren Verhandlungen bc Gesicht und am rechten Unterschenkel, daß er zu einem Arzt -.Daten die Bildung einer Verbandszeitschrist, sowie die SOtitqlieb-1 qefcfiaTir werden mußte — Ein 1 1 jäbriger, mutiger schäft bei bcm Verband deutscher Gemcindcbamten. Hebet diese I Lebensretter sprmg, als beim Herumfvielen am dem Vqut- ssstagen wurde in zustimmendem Sinne beschlossen. I stieg am Dauer in Seinen,'ce ein iümjähriqes Mädchen ab- Öeücn-Naffau ! stürzte und so,'ort untergegangen war, der Ertrinkenden nach 0 Srant,nb,taJ k Au? ^ Freitag f«nb bieh, »d™ Äfu’™ landcSpoltzetliche Abnahme der letzten Teilstrecke ber Ne den-1.^ bringen. bahn Raumland — Berleburg — Allcndors, der sog ' - Hitze und Brände. Ebenso wie die Zahl der tzdertalbahn, statt. Tie Bahnstrecke berührt von hier auS dir l D a ch st u h l b r a nd c in Berlin haben sich die Wald- Orte deS Edertals Nöddenau, Haine, RenncrtShaiisen, Allen-! brande in der Umgegend in btn letzten Tagen ungern ein darf, von wo auS sich bekanntlich die un vorigen Jahre ei- vermehrt. Tie ^orort^chren hatten an^stren öffnc.e B°bn nach ubzwem. « kommen ban lociter die Orte Esta, Hatztcld, Beddeldamen, schwär,enai Meldungen über große Feuer in elsassi'chen Dörfern Arfeld, Berleburg, Raumland, die neu erbaute etrede Ber? I ^rol vor Für die durch den Brand in Helgoland gc hausen, Aue und Birkelbach. Tie neue Bahnsirede wird dem I gten Bewohner der Insel ist unter den Kurgästen eine Betriebsamt Dlarburg, dem Maschinen- und VerkehrSanu I 2anim[ung cingclcitet roorben. In T u d e rst adt ^Eichs- Kasicl 1 und dem Wcrkstättenaiut Arnsberg zugeteil!. Tt- I jeibi standen am Samstag über vierzig Gesch ä^s t s - Inbetriebsetzung der ganzen Strede erfolgt am 15. August, l u nd Wohnhaus er in Flammen. Infolge ber Dürre es sollen täglich 5 Züge verkehren. und des Wassermangels ist ein Löschen ganz u n m 0 9 , = Frankfurt, 13. Aug. Durch die Explosion meh- lick. Ter ganze untere ftob t«l burfte ^brennen; auch xerer Dungerwagen hatte am Sonntag abend ein .Heuschober ie evangelifche Volk-.-,chule i,t gt.tahrbel. 'm, Ler Milchwranstalt Sachsenhausen, Zi?aelhüttenweg, F c u e r w a l d e in der Mark anfcheinend w gc ^anbuq- ijefangen, das qar bald auf ben Stcm und das benachbrlc ^una Großfeuer aus, welche» drei Lcheurren und d Grundstück der Baufirma Wilh. Lang Übergriff und so das Tackstuhl eines Wohnhauses exna^Mrt^ ben Lo,^ acefamte Gebiet in eine einzige Feuerlohe verwandelte. Dem urbeiten kamen , ah l ^e i che ^h nma ck t - a n f a l l i Mckzug der Feuerwackie Münzgasse folgten bald bic übrigen Verttauchungen vor. ^.te von in - ^öschzüae. Auch die Feuerrot.r vou Niederrod griff ein. mrtz ist u»2aferm«ft6 in fjo daß oem Brandmeister in ganz kurzer Zett 25 Schlauch« I gebranm. Dee bereits gemeldete Feuersbrunst in linien zur Verfügung standen Ede man den rigenthdyn Brandherd angrrifen konnte, galt es, die bcnadybaricr. Scheuern und Holzlagerplätze ;u schützen. Nack Berkau' einer sckweren ein stündigen Arbeit gelang cs, ben Brand auf feinen Herd zu beschränken, dock war hier an ein Lös n nicht zu denken. Man mußte die Stallung fonr.e den Lager platz niederbrenueu lassen und beut raufte sick daraus, ein Ueberfvnngcn des Feuers zu verhüten. Soweit ft di dis icpt f c st stellen läßt, ist der Schaden ganz bcbciücnb, denn außer einer Anzahl Pferde sind der in dem Heuschober aulci gebrachte Fnttcrvorrat sowie die getarnten Baume riolicn oerbrannt Verluste an Menschenleben sind glücklicherweise nicht zu beklagen. LuMckistahrt. P a r i e v a I s R ü ck l c I> i n a ck Metz. Mainz, 12. Aug Dos Luftschiff „Parieval I" ist beute nackt 12 llbr 15 Min von seinem Laiwungevlatz zur Äeiter'ahn d u f g c ft i c a c n nachdem gestern ben ganzen Tag über Rack- üHungen mit GaS fiattgcfiuitKii haben. MaiserSlautern, 12. Aug. Tas Parfeval Lu'tumit V. it air bei .liüdfabrt von Main; heute nackt wicoer den Weg über bic l:ial; genommen und abermals Mirchheimbolanden pafstert. Um 2 Uhr nackts flog es über ttaiferslautern hinweg Kollbahnen Miete u Kauf. Ni hluxsyleixe. Cafe Amend Toeies»™^®§0® Eintritt frei. Anfang 8% Ubr Die trauernden Hinterbliebenen. Giessen (Bleichstrasse 18). den 14. August 1911. Die Beerdigung findet statt Mittwoch, den 16. August, vormittags 10 Uhr. von der Kapelle des alten Friedhofs aus. 502« Sauggasmotoren - Anlagen Gasmotorenfabrik A.-G., Köln-Ehrenteld (vorm. C. Schmitz) Vor k anfsbureau Frankfurt a. M.-Hockenheim,Moltkeallee72 werden aufgefordert, sich bei der Genossenschaft zu den 7. August 1911. Dich m. /wwwwwx ! Seit 16 Jahren in Deutschland ein^eführt und beliebt. I MS-Mch/A, Nur dieser echt Schutz mit marke. hvM/i En gros von der Fabrik: Der Direktor: Schwalb. 16. sein melden. 4921 Frits Rosenbaum Heinrich Bott Peter Bott. Großen-Buseck, Der Vorstand der Präzisionsmotoren für Gas, Benzin, Spiritus Dieselmotoren. Lieber 100 000 PS. Im Betrieb Familie ii Giessen, Hanau, 14. August 1911. in Hermannsteiu. Homberg (Ob'erhessen), 5. August 1911. Repp, Rentmeister. B'Vs ist ein erquickendes Bad das Schönste und dieses erreicht man am besten und vorteilhaftesten durch die bekannten Vaillant’s Wandgasbadeöfen „Geyser“ Joh. Vailiant G. m. b. H., Remscheid. Gas-Badeöfen und automatische Heisswasserapparate. — Verkauf nur durch Installateure. Katalog kostenlos. Weltausstellung Brüssel 1810 Grand Prix Diplome d’Honneur Kgl. Preuss.Staatsmedaille u. viele andere Auszeichnungen Die Beerdigung findet Dienstag nachmittag 51/* Uhr auf dem hiesigen neuen Friedhof statt. 5029 in seinen Eigenschaften und Wirkung von dem hochangesehenen Chemiker der Seifen-Industrie Herrn Dr. C. F. Deite in Berlin auf das glänzendste begutachtet gibt blendend weisse, völlig geruchlose Wäsche und schont das Leinen in denkbarster Weise. 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Die bei Erbauung eines Lchulhauses nebst Abortgcbäudc und Einfriedigung zu Inheiden erforderlichen Arbeiten und Lieferungen wie: Erd- und Maurer-, Steinhauer-, Zimmer-, Dachdecker-, Spengler-, Schlosser-, Glaser-, Schreiner-, Weißbinder-, Tapezier-, Pflaster- und Jnstallationsarbeiten, Blitzableiteranlage, Träger-, Eisen-, Röhren- und Zcmcntlieferung sollen int Wege öffentlichen Angebots vergeben werden. Die Angebotsunterlagen liegen auf dem Amtszimmer des Unterzeichneten, Landgraf-Philipp-Platz 3, Zimmer 18, während der Dienststunden zur Einsicht offen. Angebote mit entsprechender Aufschrift versehen sind verschlossen und postfrei bis spätestens Montag, den 21. August d. I., nachmittags 2l/.ä Uhr, bei Großherzoglicher Bürgermeisterei Inheiden einzureichen, woselbst die Eröffnung in Gegenwart etwa erschienener Bewerber erfolgt. Freie Wahl unter den Bewerbern bleibt Vorbehalten. Gießen, den 11. August 1911. Der Großherzogliche Kreisbauinspektor des Kreises Gießen: Innen inil nod ob KImMq für Manöver, Jagt! usw. g empfiehlt Eberh. Metzger Nächtig. Vertretung während dieser Zeit beauftragt. Gießen, den 14. August 1911. DH/s Großh. akademische Administrations-Kommission. In Vertretung des Kanzlers: Biermann. | Heute, Montag, den 14. August Abschieds-Konzert des Solisten - Orchesters H. Sandory mit extra ausgewähltem Programm. 5021 Gestern abend 10'/., Uhr entschlief sanft nach längerem Leiden unerwartet meine gute Mutter, unsere Tante Frau Sophie Lampus II. Wwo. geb. Simon im 75. Lebensjahre, was wir Verwandten und Bekannten hierdurch mitteilen.| ■ / ■ ■■ ff—" liefert billigst die BrühTsche 5? IIVDFIQ mit rirmn llniver8itzt3-Bucb-und8tein. IVUWUl IO lllll I II IIIU druckerei.Gießen.Schulstr.7 Spar- und Leihkasse E. G. m. u. H, zu Großen-Buseck. Der Rechner: Der Kontrolleur: Schm i dt. Stephan. Amtlicher Teil. Bekanntmachung. B e tr.: Maul und Klauenseuche in Ettingshausen. In Mänderung unserer Betanntmachung ront 14. Juni 1911 (Gießener Anzeiger Nr. 138) scheidet die Geuiartung Großen-Busec! aus dein Bcobachtungsgebiet aus. Gießen, den 11. August 1911. Großherzogliches Kreisamt Gießen. ______________________Dr, ll finger. Bekanntmachnng B etr.: Rotlaufseuche unter den Schweinen des Wirts Heinrich Sauer ^dahier. Unter dem Schweinebestand des Wirts .Heinrich Sauer dahier ist die Rotlaufscuche ausgebrochen. - Gchöstsverre ist angeordnel. Gießen, den 11. August 1911. Großherzogliches Polizeiamt Gießen. Gebhardt.