Die heutige Nummer umfaßt 10 Seiten. Wettet 0 ' Sonnenlchii, i , * • 10- * = t 15,2 ‘C. + 15,2*0. icrde schildert: £ K. NE 4 NE 2 | NNW 2 I <3> A - = S ■i Gleisanlagen „Latz stehn die Blume! Geh' nicht in's Storni Tic Roggenmuhme Zieht um da vorn! Bald duckt lic nieder. Bald guckt sic wieder: Sie wird die Kinder langen, Tie nach den Blumen langen — Kurze Nachrichten aus Kunst und Wissen schäft. .Nordland" ist der Titel einer neuen, demnach'! in Berlin erlcheinenden. reich illnstrierten -valbmonalsfcktlst, die sic., zur Ausgabe (teilt, die zwischen Teurschland und den Ländern des Nordens bestehenden Wechselbeziehungen in Touristik und Sport, Sandel, Literatnr, Stunft und Wissenschaft enger zu knüpfen. Ein Kreis namhastev Mitarbeiter aus Teutschland und den nordischen Ländern ist für die Zeitschrift, deren Herausgeber Arthur Loening in Salenscc-Berlin ist, gewonnen worden. — Am 7. Juli starb in Stuttgart der Lehrer für Lrgetspiel und Kontrapunii und frühere Direktor am dortigen M jl. 'Unfenratorium für Munt Professor 2-amuel de Lange im 72. Lebensjahre. — In Go t - trugen ist am 7. Juli der Kirchen Historiker, orb. Professor in der dortigen theologischen Fakultät, Geh. Konsistorialrat Dr. iwahnfabrik forte.«, ton, 1510. \ । Sonnenschein l1. ’|A ^-CIGARETTE ^oE.RobertKhmt,Dresden Bevölkerung und die Beamtenschaft in Diese durch Bildung, Wissen, Unternehmungsgeist und Ka-s Vital hervorragende Bevölkerungsschicht, die eigentliche Schöpferin der heutigen bürgerlichen Gesellschaftsordnung, d. • politischen und Macht de., deutschen Voskes, schasst täglich dem Arbeiter die Arbeitsgelegenheit bei steigendem Lohne, sie liefert die starke, stets wachsende StcncrQiicnc, die es dem Staate ermöglicht hat und erwog licht, wie der Arbeiterschaft, so auch der Landwirtschaft kräftigst unter die Arme zu greifen. Im politischen Leben hat diese für nufere Kultur wichtigste Volksschicht nicht mehr den ihr gebühreudcu Einfluß. Dieser Einfluß kann nur wieder erlangt werden durch vorbehaltlosen Zusammenschluß aller Gruppen dieser Schicht zu gemeinsamer Arbeit, unter Verzicht auf Betonung und .Hervorkehrung aller wirtschaftlichen Sondeiintcressen im politischen Kampfe. Verzicht auch auf kleine politische Sonder wünsche, Befreiung von der Führung durch Leute, welche dem Bunde der Landwirte verschrieben sind, und durch Leute, welche mit einem, oft schon mit beiden Füßen im sozialdemokratischen Lager stehen, deren Kops mindestens erfüllt ist von sozialen Problemen, die nur unter Lähmung des Unlernchmungsgcistes der zur Erhaltung der nationalen Arbeit crsorderlichen Kapitalkraft der Individuen verwirk' licht werden können. Der Liberalismus beruht auf dem Individualismus, er soll das Iiidividuuni zur selbständig- feil, Selbsttätigkcit, zu sittlicher Freiheit erziehen, muß es deshalb auch mit sozialem Fiihlen und Deuten erfüllen, zur sozialen Arbeit führen, der Liberalismus kann aber keine Sozialisten erziehen und brauchen, er würde dadurch feine Existenzberechtigung selbst negieren. Also Selbstzucht in wirtschaftlicher und politischer Be- zichung, bewußtes Erstreben der gemeinsamen politischen Arbeit auf mittlerer Linie unter dem festen Entschluß positiver Mitarbeit in den politischen Körperschaften. Bloße Negation, unfruchtbare Nörgelei entspricht nicht der völkischen Bedeutung des liberalen Bürgertums, ist seiner un- würdig. Wer sein .Haus erhalten und ausbauen will, darf nicht fortgesetzt an seinen Fundamenten und Eckpfeilern rütteln. Wer fein Volt stark und mächtig erhalten will, darf nicht bei jeder passenden nnu unuassenden Gelegenheit die einzelnen Volksschichten gegeneinander aushetzen, die Dräger und Pfeiler des Staates ätzend kritisieren und verächtlich machen. 'Das ist se.hr häufig nicht das Zeichen eines geraden und aufrechten Volcemannes, sondern nur der Ausdruck der gemeinen, nach Augenblicks'effeklen haschenden Gesinnung eines dünlelhaftcn, gewissenlo,cn Selbstlings. Wirtschaftliche Macht, Bildung und Wissen verpflichten zum Schlüsse auch zur Anerkennung und ehrlichen, offenen Vertretung der berechtigten und erfüllbaren Forderungen der sämtlichen Eriverbsstände innerhalb und außerhalb des liberalen Bürgertums, nicht nur die Interessen von Handel, Industrie, Gewerbe und Beamtenschaft sind durch die liberalen Parteien zu fördern, zu vertreten, sondern auch die Interessen von Landwirtschaft und Arbeiterschaft. Und nun zur Tat im Wahlkreise Gießen-Nidda. Tie sreisinnige Volkspartci hat nach dem Ergebnis des letzten Wahlkampfes den Anspruch auf Vortritt bei der Aufstellung einer Kandidatur für den bevorstehenden Wahlkampf und zur Anbahnung der Verständigung mit der nationalliberaleu Partei des Wahlkreises. Möge hierbei in llcbereinstimm.tng mit obigen Ausführungen das kleinliche Trennende zurück- gestellt,'da > große Einigende gesucht und hervorgehoben werden. Weite Kreise der freiilnnigeu Wählerschaft wünschen und verlangen solche Stellungnahme. Die national» | liberale Partei hat durch den letzten unglücklichen Wahlkampf politische Lagesschau. Gine Erklärung deS Deutschen Flotteavereins. Gegenüber den Angriffen, 5ic der Nürnberger De- schluß des Deutschen Flottenvcretns in der Frage der Panzer kreuzer erfahren bat, verteidigt sich jetzt der Verein in feinem ofnziellen Drgan „Die Flotte". Am Schlüsse eines Artikels „Die Wirkung" geht das Blatt auf das Argument em, daß auch andere Marinen veraltetes Schiffsmaterial niitzn schleppen hätten, Deutschland also nicht schlechter dastehe, als lene, und sagt: Gerade hierin liegt aber der ^ajmer punkt der Frage, wie jeder Unbefangene aus der Rede unseres Präsidenten entnehmen kann^ England hat 11 Panzerkreuzer, deren langsamster 21,7 Seemeilen Geschwm digkeit besitzt, während 29 über 23 Seemeilen laufen, Frank reich 23 Panzerkreuzer, von denen nur die ältesten fünf unter 20 Seemeilen Geschwiiidigkeit besitzen, die Vereinigten Staaten 15 Panzerkreuzer, die sämtlich 20 Seemeilen und mehr lausen. Und Deutschland? Zwanzig große krenzer sollen gesetzlich Vorhandensein, die, wenn sie ihren Gegnern slandhallcu sollen, Panzerkreuzer sein müssen - und auch nach dem Beschluß der gesetzgebenden Faktoren als solche gebaut werden sollen. Davon sind zurzeit fertig zehn („91?oltte" und „Goeben" sind noch im Bau', und weiter werden in der Liste geführt die für Kriegszwecke unbrnud)-- baren, ungepanzertcn fünf Schulschiffe der Herta-Klasse und „Kaiserin Augusta", für die erst im Laufe von sechs Jahren, von 1912 an gerechnet, Panzerkreuzer auf Stapel gelegl werden sollen. Von den W fertigen Panzerkreuzern werden aber noch weitere drei (bic Prinzen-Klasse» wegen ihrer Langsamteit zn Sck)ulzweckeii im Artillerie- unb Torpedo bien ft verwendet, und ein vierter, der nur 19 Seemeilen laufende „Fürst Bismarck" wird dem Vernehmen nach zu gleicheni Zweck nmgebaut. Es bleiben also für Kriegszwecke nur sechs übrig/von denew zwei, „Scharnhorst" und „Gneisenau", im Auslandsdienfte Verwendung finden. Von den 20 gesetzlich verlangten Panzerkreuzern kommen also im Kriegsfälle in der Heimat nur vier in Betracht, von denen zwei, ,,^ork" unb „Roon", mit 20,5 und 21,5 Seemeilen Geschwindigkeit nur geringe Dienste leisten können, da unsere Linienschiffe der Nassau-Klasse fast ebenso schnell sind. Wir haben also nicht auch einige alte Schiffe wie andere Na tionen mitzuschleppen, sondern wir besitzen zurzeit in der Heimat überhaupt nur zwei Panzerkreuzer, die-ihrem Kriegs dienst gewachsen sind. Die Dringlichkeit der Forderung deS Flottenvereins ist also unbestreitbar. Zur NelchZtagswahl im wahllreis Giehen-Grünberg-Nidda. Von einem alten Anhänger der naliouailiberalen Partei wurden in einem auswärtigen Blatte nachstehende Belrach' !.mgen über die politische Lage in unserem Reichstagswahl' lreis veröffentlicht, die wir auf fein Ersuchen znm Abdruck bringen: Die beiden liberalen Parteien haben aus dem letzten ^.-ahltampf hossentlick) tue Lehre gezogen, daß unter der perrschast des hessischen Bauernbundes und des Bundes ber Landwirte der Liberalismus auf irgend erhebliche Stinv nten aus der Bauernschaft nicht zu rechnen hat, die ganze Bauernschaft für ihn verloren ift Es ist ja nur allzu bc greiflich, daß wirtschaftliche Verbände mit solch demagogi scher Agitation auch politisck, ihre Berufsgenossen nut sich reißen, sind doch ihre einseitigen, übermäßigen wirt j ch a f t l i ch e n Forderungen nur durch politische Macht zu verwirklichen Dieselben Kräste, dieselben Mittel, welche 5ke Arbeiterschaft um die Fahne der Sozialdemolratie scha- Kit, sie halten die Landwirte auch politisch unter dem ♦w.itnc des Bundes der Landwirte fest. Bei der Arbeiterschaft hat man sich längst an diese Stellung gewöhnt, es ist Zeit, sich auch bei der Landwirtschaft mit d.c,er Tatsache als einer vollendeten abzusinden -- wenigstens in unserem Wahlkreise, in dem die Anlisemiten den Boden seit den Sier Jahren vorbereitet haben. Der hessische Nationaiiiberalismus kann nur noch Hand- lrnger des hessischen Bauernbundes sein. eine, andere Gc- nteinschast gibt es nicht mehr ; unb zu solcher Stellung sollte cc sich doch zu gut sein. Nicht die. Nationalliberalen haben i^rc Gesinnung, ihre Stellung zu der Landwirtschaft g- .ybert, die Landwirtschast hak trotz aller ernsten und ehrlichen Banernsreundschaft der National.iberalen diesen den Stuhl vor die Türe gesetzt, bei ihm gibt es z. Zt. nur eins: eie vollständige Unterwerfung unter das Programm des rundes der Landwirte, die unentwegte Belennung zur Ag t.alion des hessischen Bauernbundes. Tie nationalliberale Partei kann diesem Ansinnen nicht entsprechen, denn cs niderstreitet dem Zweck und Wesen dieser Partei, sich einer Crwerbsgruppe mit Leid unb Seele zu verschreiben unb. solche demagogische Aufwieglung der Interessengegensätze, wie sie hier feil Jahrzehnten betrieben wird, zu unterstützen, vi fördern. Wie die organisierten Arbeiter, so müssen des halb auch die im Banne des Blindes der Landwirte stehen detl Landwirte für den Liberalismus als zurzeit verloren betrachtet werden. Aber es gibt ja noch eine dritte Bevöllerungsschicht im Wahlkreise, aus der selbst in dem letzten, so unglücklich geführten Wahlkampfe der Liberalismus ca. 7300 Wähler Ifca. uOOO korell, ca. 2500 Gisevius) nm sein Banner verhimmelt hat, d. h. eine Wählerzahl von nahezu gleicher stärk-, wie die sozialdemokratische unb bäuerliche, der Libe- lalismus kann also auch heute noch unb mit nicht weniger Aussicht aus Erfolg als früher in die Schranken treten. Aber es ist dazu nötig, daß der Liberalismus vereint in ben Wahlkampf zieht. Daß weder die freisinnige Bolls Partei noch die nationalliberale Partei für sich allein stark genug sind, auch nur einen Achtungserfolg zu erringen, das sollten auch die fanatischsten Führer beider Parteien i endgültig ans diesem letzten Wahlkampfe gelernt haben. Ten Kern der liberalen Wählerschaft bildet hier lute ! überall die industrielle, taufmännische unb gewerbetreibende jeuer", Morres „S'Nnllkrl" und „Störenfried" von Bencdix zur Aufführung. ~ _ ... . ... — Die H a m m c r st e i u - L v e r i n London nähert nch ihrer Vollendung, und man staunt nicht wenig über diese echt amerikanische Schnelliglrit, mit der der riesige Millionenbau aus der Erde einporgewamsen ist. Ain 11. November bereits wird da« neue Hans feierlich cingeweihk: als Eröstnungsvorstellung soll „Quo vadis?" von Nötige und Eain in L'.ene gehen, ^.ic Spielzeit ist einstweilen auf 20 Wocken festgesetzt, mährend der wöchcinlich füni Vorstellungen statninden sollen: -riensiags und Donnerstags bleibt das Hans gesmloßen. Der Arbeitsplan Kammersteins erstreckt sich einstweilen ausjchlleßnch auf itahenndx und französische Opern. . v . — Ein d; c r i Iu ,ttnu«s Kerncrs> der bis an fein Lebensende zn Spänen und Ulkereien aufgelegt war, wird durch einen literarischen Fund im Weinsberger K.rnerhauic bekannt. Die launige Erzählung ist vvm Dichter selber meöerg.id,'neben unb durch bic Verwalterin des vom Kernerocrem angekauslen Tichterheims, Frau Luise Schmidt, aufgemnben und der Oefsent- lichkeit übergeben worden. Iustinus erzählt, rote jbm emit icm Srcunb, der berühmte David d'Angers von ^tratzburg aus eine wohlgelungeue Kopie seines Reliefbildes von Rovespierre geschickt Labe, worüber er sehr erfreut gewesen sei. Nun hatte gerade Kerners Frau, das gute, treue „Rickele , ein Kaffeekränzchen, bei dem die angcicl)cn|tcii Frauen Weinsbergs unb Heilbronns anwesend waren. Iuflinus trat nut Awbespierres Bild in das Zimmer der Damen und rief: „Lehr, das Bild niemes Iiencn-'guten r^mtdcs Schnäbele aus Stuttgart, bc» Direktors des Mädchmamls: sein gaitzes Vermögen hat der Memckenneund jetzt seiner L'.nstalt vermacht!" Darüber helle Begeisterung dct ben versammelten weiblichen Wesen. Eine Dame nach der andern gestand beim Herumreicheii des Bildes, dessen Titel der ichlaue Zustiniis sorgsam mit dem Ipltcnbcn «yingcr verdeckte: das sieht man sck)vn auf dem Bilde, was Mr ein edles erz der Herr Schnäbele hat: die treuen,Augen der müde Mund — — -T'a riet iustinus plötzlich: „Es ist Robesmerre! und sogleich schrien die Damen im Chor: „Himveg mit dem Bluthund Man sicht ihm die Grausamleit zchn schritte vom Bilde an. — Die Roggenmuhme. Wenn die Mutagchitze eines schwulen Sommertages über den weiten Achrenseldein lastet, die baldiger Reife entgegengeben, bann macht man.heutig die merkwürdige Beobachtung, daß die Achten sich tu leisen '-Lellcjürnien auf und ab bewegen, trotzdem sich ringsum m Baum und Strauch irt der stillen Luft fein Blättchen rührt. 'Senn man über das I JX-elb weit herüberschaut, bemertt man über dem ücljrcmneer ein I ständiges Flimmern mch Hochsteigen der erhitzten ~uü, die itne e>.e feit Vst „ M ^]h!/ni>en t; - De.r, von bieier L z von t* i Ahen, Da- .ö^eanftait^^5^ 2!.°"110'3uti: hi„ — Rhein-Mainischcs Verbandst Heater. Das Rhein-Mainische Verbandsthcatcr,^ das seit bem Früchahr 190<^ in Frankfurt a. M., sowie in den Städten und Tör'ern des Rhelrt- Main-Gebietes Vorstellungen für die minderbemittelten Volks- klassen durch Berufsschausvieler veranstaltet, hat in diesem ^ahre wieder einen Spielplan, der sowohl vom literarischen als auch vom volkspädagogischeii Standpunkt aus als sehr gelungen betrachtet werden darf. Einem unverminderten Interesse begegnet noch immer Lessings „Minna von Barnhelm", dms seit (iiörnung des Verbandstheaters ununterbrochen auf dem Spielplaii steht, und das seither etwa 70 mal gegeben worden ist. Das Haiiptereignis der diesjährigen Spielzeit dürfte die Ausführung des ersten Teiles von Goethes „Faust" werden. Das Stück soll bei inöglichst schlichter Ausstattung unter hauptsächlicher Betonung seines poe- tischen unb geistigen Wertes dargestellt .-erben. Den HauptnacI' druck wird der Regisseur, Tirettor Hause. - auf eine muitergültige Wiedergabe der einzelnen Rollen legen, ^incn großen Erfolg verspricht sich der Verband auch von Schöi.^«Ls „Glaube unb Heimat", weil dieses Stück durch seine Tendenz -n Kampf gegen alle Gewaltmaßregeln in geistigen Dingen — den Bestrebungen des Verbandes nahe liegt. Leiber ist es nicht gelungen, für dieses Stück das Auffülirnngsrecht in allen in Betracht tomiüenden Lrten zu erlangen. Zum ersten Male bringt das Veroandsthcater cm Weihhnachtsstück für Kinder. Außer den~ genannten Stücken kmn- men noch Moliöres „Menschenfeind", „König Oedipt«" des^^o- pihokles, Shakespeares „Komödie der Irrungen", Kllftstö „Prinz vvn Homburg", Ibsens „Volksfeind", Sudermanns „Johannis- j|euS^nsi°natV°n °-°°. <»£SL. M-ssSS usw- Pensionn»§^j . Soliw»«* tiiSsSÄ ß, wie 016 ,ich »e- tißVnCl ß nterVersand n»J , prOmPtel torstr*9 ICainft, Wtjfcnfdiaii und Leben. — Ehrungen für Reinhold Begas z u seinem achtzigsten Geburtstag. Tie Berliner Akademie b er ftünftc hat beschlossen, anläßlich des 80. Geburtstages von Professor Begas dessen Büste im großen -- i tzu n gs in al aufzustellen , der bereits eine Reihe von Bildnissen ljervorragender Berliner Künstler aus drei Iahrhuiiderteii out weist. Professor Peter Breuer hat die Büste im Auftrage der Akademie geschassen. Sie zeigt den Kops von Begas, wie er etwa vor 15 Jahren ansgesehen hat, als der Künstler noch am der Höhe seines Sck>afsens stand. Die Büste, zu der Begas noch vor mehreren Wochen Modell gesessen hat, wird im Atelier von Reinhold Begas vom Bildhauer Albert Geritz m Marmor nusgeführt werden. Ter Verein B cr l i n c r K u n st l c r wird, wie das B. T. niitteilt, dem Achtzigjähriget^ durch^seinen Vorsitzenden, Professor Schulte im Hofe, eine von t)ranz -stauen liergestellte künstlerische A d r e s s e überreichen. Stadt und Land.lihreu früheren Vorrang verscherzt, sie nmß unb umb hie. aus offen unb ehrlich die Folgen zu ziehen und zu tragen haben, sie muß und wird jedoch von der Sckfwefterpartei verlangen, baß bei der -luswahl des Kandidaten ienc mittlere Linie, welche oben gezeichnet ist, eingehallen werbe beiben Wählerschaften ist ber Wunsch zu einer Verständigung lebhaft vorhanden, sorge man rechtzeitig dafür, daß die Bereinigung an Ttarrer Theorie und Engherzigkeit der Führung nicht scheitcve. io k. Ä smu ’6 J d°« Agadir. Wesentlich neue Nachrichten liegen heute in der marokkanischen Angelegenheit nickt vor. Dic Berichte über bic Unterredung jn iicben dem Staatssekretär von K id e r I e n unb dem französisch.n Bveschafter in Berlin, Eambon, haben in Pari s ein gün- ftigen Eindruck bcruargenifen. Man glaubt, daß eine bc friedigende Lösung der Angelegenheii gefunden werden düriic In unterrichteten Variier Kreisen rechnet man mit bei Möglichkeit, daß bic Verhandln ngen zwischen Berlin und Paris sich sehr i n d i e Länge ziehen und schwierig gestalten eine heiße Welle über dem Kornscld lagert. Turch bic ungleichmäßige Erwärmung bei Lust zwischen uild übet den Halmen wirb eine geringe Luslbcwegung hervorgerusen, bic genügt, um bic teid4 aus bem Gleichgewicht zu brinaenbeu, auf sckwankcnb.'m Stiel hängendcn Aehren ebenfalls in Bewegung zu setzen, und io ergibt sich die sonderbare Beivegung des ganzen Roggenfeldes. Schon in uraltci Zeit ist diese ibnen unerklärliche Bewegung den Mcnscheit aufgesallen, und gar bald fanden sie eine Erklärung baiüi Das unsichtbare Mittagsgespenst oder die :)iog.v mnuOmc schreitet bann durch die Felder, sie gehl in den Gelreibedrciten hin und her und erteilt dem Korn ihren Segen, bainii es gut gedeihe unb vielfältig die Arbeit des Landmannes lohne. Bei ihrem Durchschreiten setzt sie bann die Halme in leise wogende Bewegung, und allein daran ist ihre fegenbringenbe Eigcnichasi 51t ertennen. Aber burch ihre Berstlirung füllen sich nicht nut die Achten mit sch-wellciidcu Körnern an, sondern sie schützt audi das ganze Feld vor Schaden unb Ungemach, die SegcniDcnbcnn wird bann zur ftrmgcn Richterin des Frevlers. Deshalb lourbcn unb werden heute noch m vielen Gegenden die Kinder gewarnt, der Feldblumen wegen ins Korn zu gehen unb Aehren zu zer treten, wie cs am besten der Dichter ftotnfdj in solgenden Worten iste Preist iehunck Zeltersweg ö2 a10 li Ur. 160 Erstes Blatt 161. Zchrgang Dienstag, U 3uli M ' rr «krhener Injelge» ^T-X d moiiatlicki75PUviettel- «Kchemt täglich, außer ▲ ▲ ▲ ▲ a. ▲ Jk A jährlich Mk. 2^0: durch sonntags. - Beilagen: Ä A A k A A A A Ak AA ’V* AjÄk A Abhole- n. Zweigstellen roödientlifb ■ wJk W r pW bH J J fl ▼ ' tcb ■ V X S Z K 1 ■ WX ■ Mi ■ Ml ■ ■ ■ eLX H X W» B ■ tÄX B B B Br B lattfür6cnKret$6ic6cn W6Ä W», t 3 P k.-s k? X kW ® M B H B B Zeilenvrri«:lokal 15V'^ wF ■ B B 1 . ■ B E £onC 1 B ■ B B B Lhekredafteur:A.Goetz. ,lrtfchastticheSettfraaei ~ M M ” ™ w AB Verantwortlich für den .cruiprech-Anschlüsse Vjy politischen Teil: August SSES General-Anzeiger für Gberheffen BSS2 Anzeiger Gießen. V " • ’ J . . - . , Ax.-iu-.i. 7 ralh; für „Stadt und cknnahm« von Anzeigen Rofottons&rud und Verlag der vrühl'schen Univ.-Vnch- und Stcinbruderet R. Lange. Redaktion, Lrpedmon und vruaerei: rcvulfirage t. 2anb.; s.Heß-. für ben Sl Büdingen: Sentfpreditr Nr. 50 Sclchäftrftelle vahnhoMrab« j6a. k>. ÜW London, 10. Wagen Southami Wetter ijt ,chon Zustand. Prinzhk vie anderen folgten zu 1 ! ober watet zu verni. wird neu hetflettelll e'.tötLSMUbaielb Aus StaOt lind Land. Gießen, 11. Juli 1911. — Der Groß Herzog hat den OberlandeSgerichtSrat bei dein Oberlandesgericht Otto Jung auf sein Nachsuchen seines Amtes als Mitglied des Nerwaltungsgerichtshofs enthoben, den Oberlandesgerichtsrat bei dem Öberlandesgcricht Peter Fleitz, sowie die Geh. Negiecungsräte Lr. Karj 51 a y s e r, Kreisrat deS Kreises Worms, und Dr. Eduard Wal lau, Kreisrat deS Kreises Groß-Gerau, für die Dauer des dermalen von ihnen bekleideten Amtes zu Mitgliedern deS Verwaltungsgerichtshofs ernannt. ** Lehrcrpersonalien. Uebertraaen wurde dem Schulamtsaspiranten Joh. Koch aus Volxheim eine Lehrer- stelle an der Gemeindeschule zu Schwabsburg; dem Schul- amtsasprranten Hch. Güldner aus Köngernheim eine Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Leeheim. Erledigt sind die Stellen je eines Steueraussehers bei dem Hauptsteueramt Offenbach und bei der Zuckerfabrik Groß-Gerau. Meldeschluß 15. Juli. " Elektrizität nach Krofdorf. Mit dem Bau der Leitung für Elektrizität nach Krofdorf, den das städtische Werl m eigener Regie ausführen wird, wird noch in diesem Monat begonnen werden, wogegen der Bau des Ortsnetzes durch eine größere Unternehmerfirma ausgeführt wird. Wegen eines Anschlusses der Gemeinde Wiese ck an unser städtisches Weck liegt die Entscheidung gegenwärtig beim Ministerium, das den Vertrag noch zu genehmigen hat. t Möne 9 im ho au X^dimmei Wohnung m ' 3im WerttraßeH^.Ilv L p.eid)|jQy jjg. SÄp" -nil Zubehö Ä ..?^ugsbalber W.Lv«!",elen. >— 6 Zimmer dürften. Möglicherweise würden sie durch ein deutsch-französisches Abkommen, vielleicht and) durch eine Ergänzung hierzu zwischen Deutschland und England abgeschlossen, da ja in Afrika selbst einige heikle Probleme die Interessen Deutschlands und Englands berühren. Vorderhand mache man sich auf eine ziemlich lange dauernde Aussprache zwiscl^en Frankreich und Deutschland gefaßt. Von einer Hinznziehmrg Spaniens ist einstweilen nicht die Rede, woraus geschlossen lvird, daß Spanien in der Frage der Kompensationen keine Rolle zugcwiesen ist., '* Aus Tanger verlautet, daß der Sultan sich doch noch zu einem militärischen Vorgehen gegen die Spanier im Norden Marokkos entschlossen habe. Dies würde die Gefahr eines Konfliktes Mischen Frankreich und Spanien bedeuten, da der Sultansbeschluß anscheinend von Frankreich inspiriert ist. V Bunfl " flll l #) fltfl Leif J 3 Witte vor Mil25000 S Ä vereine aus Hessen-Nassau und dem Großherzogtum Hessen.,^ Das Fest wurde am Samstag mit einem Kommers eröffnet, i Gestern früh fand in den Sälen des Gasthauses zur Linde und Roth das Preissingen statt. Das Preisrichter-Kollegium bestand aus den Herren Chormeister Deubler-Offen- bach, Komponist Deys-Siegen, Chormeister Fischer-Hersfeld, Komponist Pauli-Fechenheim, Chormeister Rohde-Marburg, Musikdirektor Stollewerk-Koblenz. Der Wettstreit hatte folgendes Ergebnis: 1. Klassensingen, 1. Klasse: Frohsinn, Kastel-Wehlheiden und Mannerchor Fulda 1. Preis, Ger- mania-Unterliederbach 2. Preis; 3. Klasse: Liederkranz- Fulda, Eintracht-Butzbach, Liederkranz-Ockershausen, Askalonia-Kassel und Sangeslust-Siegen 1. Preis; Kon- kordia-Corbach 2. Preis. 4. Klasse: Eintracht-Gladenbach und Frohsinn-Assenheim 2. Preis. 5. ^-Klasse: Liederkranz- Biedenkopf und Sängerlust-Hausen 1. Preis; Liedertafel und Mannergesangverein Frankenberg 3. Preis. 5. L-Klasse: Germania-Goßfelden und Mannergesangverein Wehrda 1. Preis, Liederkranz-Roth 2 a- und Harmonie-Espa 2 b- Prers. Ehrensingen, 1. Klasse: Männerchor Fulda 1. Preis (200 Mk.); 2. Klasse: Frohsinn-Garbenteich 1. Pr. (180 Mk.); 3. Klasse: Eintracht-Butzbach 1. Preis (150 Mk.), Sangeslust-Siegen 2. Preis (75 Mk.); 4. Klasse: Eintracht-Gladenbach 1. Preis (120 Mk.). 5. Klasse A: Sängerlust-Hausen 1. Preis (100 Mk.). 5. Klasse B: Mannergesangverein Wehrda (50 Mk.). Höchstes Ehrensingen: Männerchor Fulda: 1. Preis (goldener Lorbeerkranz), Frohsinn-Kassel 1. Preis (silberner Lorbeerkranz), Sünger- lust-Hausen 1. Preis (silberner Lorbeerkranz). Das Fest geht erst heute abend zu Ende. Der Ausstand der Seeleute. Amuiden, 10. Juli. Als gestern der Dampf er „Alster", nad) Hamburg bestimmt, die Hobe See gewinnen wollte und er den Dampfer „Rynstroom", an dessen Bord sich ein Militärposten befand, passierte, forderte der Posten die „Alster" auf, Halt zu machen. Da das Schiff der wiederholten Auffordcrnng nicht schnell genug nachkam, wurden auf die „Alster" ein Dutzend Schüsse abgegeben. Verwundet wurde niemand. Amsterdam, 10. Juli. Man glaubt allgemein, daß das Vorgehen gegen den Dampfer „Alster" auf em Mißverständnis zurückzuführen ist. Zwei an Bord des „Rynstroom" slationierte Soldaten erhielten die Weisung, keme Dampfer vorbeizulassen. Aber die Anweisung bezog sich nur auf ine kleinen Dampfer, die zum Transport der Ausständigen verweiset toerbcn. Einer der beiden Soldaten hielt den kleinen Dampfer „Alster" für ein solches Fahrzeug und forderte ihn daher zuni Halten auf. Der Kapitän und der Lotse der „Alster" hielten sich nicht für verpflichtet, der Aufforderung Folge zu, leisten und setzten die Fahrt fort, woraus der Soldat sechs SckMe abgab. wer Dampfer mhr weiter und berichtete den Vorfall, bevor er von Ymuioen in See ging Die Zivil- unb Militärbehörden von Amsterdam haben eine Üntersuchmig eingeleitet Die Jollensuhrer haben sich dem Ausstande an- geschlossen. — Der Minister des Innern, der Justiz und des Krieges l-alten eine Bespr echun g mit dem Bürgermeislier über die letzten Unruhen. — Bei Durchsnd>ungen in Häusern, wo öie dlusständigen sid) versammelten, wurden fünf Personen verhaftet und mehrere Feuerwaffen beschlagtrahmt. — In dem Lagerschuppen der Niederländisch-deutschen Trcmsportgesell- ,cl)aft wurden durch eine Feuersbrunst, die heute abend ausbrach, dreißig Ballen Tabak zerstört oder beschädigt. Es wird Sabotage veryrutet. London, 10. Juli. Obwohl die Getreideverlader und die anderen Hafenarbeiter in Hüll mit der einge- tretenen Erhöhung der Löhne nicht zufrieden sind, führten sie die Drohung, heute nickst zur Arbeit zurückzukehren, nicht aus, sie nahmen vielmehr insgesamt heute früh die Arbeit auf. **Gleibergversammlung. Die Hauptversammlung des Gleibergvereins findet am Samstag, 29. ds. Mts., nachmittags, auf der Burg statt. Professor Dr. Kaiser wird einen Vortrag über die geologische Beschaffenheit des Berges halten, während Privatdozent Dr. Rausch über die Geschichte der Burg sprechen wird. ** Die Archilekturteile des Turmes der Jo- hanniskirchc sind so verwittert, daß man sic Nachsehen und die schadhaften Stellen ausbessern muß. Man hört, daß die Arbeit aus 15—20 000 Mk. veranschlagt ist. 14 neue Wohnhäuser wurden im abgelaufenen Vierteljahr baupolizeilich genehmigt. Man kann annehmen, daß sie noch im Laufe dieser Bauperiode im Rohbau hergestellt werden. **Dieneue Anlage zwischen der Licher Straße und dem Friedhof ist jetzt nahezu fertiggestellt. Sie ist vom Tiefbauamt nad) Plänen des Ba.urechnikers Köhler hergestellt worden, dem auck) die Leitung und Ueberwachung der Arbeiten übertragen war. Was hier geschaffen wurde gereicht der ganzen Stadt zur Zierde. Besonders ist der Teil hübsck) gelungen, in dem ein mit Binsen gedecktes Tempclchen von einer künstlich geschaffenen Erhöhung durch das Banmwerk hindurck) lugt. Zu wünschen wäre, wenn das Gelände längs des Schienengleises um die Kaserne herum ebenfalls als gärtnerische Schmuckanlagc angelegt würde. Landkreis Gießen. Z. Steinberg, 10. Juli. Der Gesangverein »Eintracht" beschloß in seiner am 9. Juli abg'ehaltenen Generalversammlung, im Juni 1912 sein 43jähriges Stiftungsfest, verbunden mit nationalem Gesang§-Wett st reit, zu feiern. G r o ß e n ° L ich den, 11. Juli. In der gestrigen Nummer unseres Blattes ,st bet dem Bericht über das Krieger lest infolge undeutlicher Zuschrift der Name emes Kriegsveterauen falsch ivieder- gegeben. Es handelt sich nicht um einen Herrn Magnus, sondern 'Ul enges. — Bettenhausen, 10. Juli. Die Vorbereitungen zu dem Sonntag den 16. und Montag den 17. Juli l. Js. stattfindenden Volks- und Bauernfest sind nun vollendet. Bedeutende Redner haben ihre Zusagen gegeben, bei dein Feste mitzuwirken. Um 1/.,2 Uhr wird sich der Festzug ln Bettenhausen aufstellen, um sich nach dem herrlich gelegenen Festplatze, ,der Wieke*, zu bewegen, wo ein Volksfest stattfindet. 38. Gauturnsest öes Turngalier Hessen. Schlitz, 10. Juli. Auch der heutige zweite Festtag unseres Gauturnsestes verlief tu sehr schöner Weise. Volksfest, Konzert, Tanzbelustigung usw. unterhielten die zahlreichen Besucher aufs Beste. Gegen Abend fand die Verkündigung des Ergebnisses des M u st er r i eg e n- turnenS statt. Es erzielten und erhielten entsprechende Ehrenurkunden : Turnverein Wetzlar (Pferd) 75,33 Punkte; Männer-Turn- Serctn Gießen (Barren) 72,50; Turnverein Marburg (Pferd) 68,50; Turnverein Gießen (Barren) 67,33; Turnverein Alsfeld (Barren) 65,83; Krofdorf (Barren — Pferd) 64,75; Wetzlar - NMrmes (Barren) 64 58; 2unwereilt Gießen, Zöglinge, «3.U6; Butzbach (&ect) 63; Kirchhain (Sjünen) 62,Li Nieüer-Weisel (Barren) 62,58; Lauterbad- (Pferd) 62; Burg- ^'74' Aßlar (Barren) 61,50; Serina Misteln (Reck) Svk Zöglinge (Barren) 60,75; Holzheim (Pferd) 60,49; Ardda (Barren) 60,25; Männer-Turnverem Gießen, Zöglinge (Barren) 60,16; Grebenhain (Banen) 60,08; Turnverein Lau- terbach, Zöglinge (Barren) 60,08; Grüuberg (Pferd — Barren) A66; dtaunheim (Barren) 59,66; Nieder-Wöllstadt (Barren) K24: Schlitz (Barren) 56,33; Schlitz, Zöglinge (Pferd) 54,25; Albshauicn (Barren) 53 Mendorf a. d. Lahn (Barren) 48,74; Blbeshausen (Barren) >8,66. Deutsches AeZch. Ein Telegrmnm aus Balstrand meldet: Nach sehr schöner sonniger Fahrt ist der Kaiser um 5i/g Uhr vor Balhomen ein» getroffen. Das Wetter ist wesentlich wärmer geworden. An Bord ist Alles wohl. Nach Mitteilung des evangelischen Oberkirchenrats ist die in Sachen Iatho unter dem 24. Juni ergangene Entscheidung des Spruchkollegiums für.kirchliche Lehrangelegenheiten nunmehr mit Gründen auSgefertigt unb soll entsprechend dem Beschluß des Spruchkollegiums veröffentlicht werden. Letzteres wird in der nächsten voraussichtlich am 1 2. I u l i zur Ausgabe gelangenden Nummer des kirchlichen Gesetz- und Verordnungsblattes geschehen. fiel) dazu ci)!ßcfi!"\- •. Der Kursus, der 3 Wochen dauert, wird von Seminarlehrer Thierolf erteilt. Nieder-Mörlen, 10. Juli. Die beiden an der Mordtat der Frau Walker beteiligten Geschwister, die neunzehnjährige Katharina Wolf, sowie deren Bruder, der siebzehnjährige Schmied Heinrich Wolf, sind beide Kinder eines notorischen Schnapstrinkers. Die Mutter, die vor einigen Jahren starb, war Hebamme, während der Vater Arbeiter ist. Die Katharina, welche als Anstifterin bei der Tat die .Hauptrolle spielte, war sehr putzsüchtig und ging vor ungefähr einem Jahr nach Frankfurt, angeblich um mehr Geld zu verdienen und mehr Vergnügen zu haben. Ter siebzehnjährige Heinrich Wolf war früher in der Landwirtschaft beschäftigt, wo er jedock) nicht gut tat. Er hatte dann das Schmiedehandwerk erlernen sollen, aber die Lehrzeit nicht ausgehalten, sondern sich aus den Rat seiner Schwester nach Frankfurt begeben, wo er mit dem Erbe, dem Teilnehmer an der Mordtat und Liebhaber seiner Schwester, bekannt wurde. Die Geschwister Wolf sind die nächsten Verwandten der ermordeten Frau Walter und hatten deshalb genaue Kenntnis von den finanziellen Verhältnissen beziehungsweise der Erbschaft. Die günstigen Erfolge bei den Ermittelungen sind den Angaben des früheren Lehr- meisters des verhafteten Heinrich Wolf zuzuschreiben, dem am Dienstag vor dem MordeinigeWerkzeuge. Beiß- zarlge, Brechwerkzeuge usw. g e st o h l e n wurden, und dessen Verdacht sich sofort auf seinen früheren Lehrling lenkte. Zu dem Raubmord wird uns von anderer Seite noch mitgeteilt: Der frühere Schlosser, jetzt Chauffeur Wilhelm Erbe und die Dienstmagd Katharine Wolf wurden gestern abend 9Vi Uhr in das Gießener Untersuchungsgefängnis eingeliefert. Tie Mordtat wurde in Frankfurt a. M., wo Erbe und Hch. Wolf zusammen eine Schlafstelle hatten, geplartt. Am Mittwoch nachmittag fuhren nun die drei Personen nach Friedberg unu gingen von dort burch den Wald zu Fuß nach Nieder-Mörlen, im Walde übernachteten sie, um die Tat am frühen DonnerStagmorgen auszuführe, wurden jedoch gestört und begaben sich hierauf wieder in den Wald zurück und warteten bis 4 Uhr nachmittags, wo sie alsdann zur Ausführung schritten. Nach Verübung des Mords begaben sich die drei Personen durch den Frauenwald nach Friedberg und fuhren mit dem um 5.19 Uhr in Friedberg abgehenden D-Zuge nach Frankfurt a. 'M., der junge Woft begab sich in seine Wohnung Wasserweg 4, während das Liebespaar nach Colmar weiter reiste, wo Erbe eine Stelle als Chauffeur angenommen hatte. Die Mordtat selbst wurde nur von klem jungen Wolf und Erbe ausgefuhrt, während Kath. Wolf im Walde wartete. Kreis Wetzlar. () Dutenhofen, 10. Juli. Seit einem Jahrzehnt besteht hier eine Kleinkinderbewahranstalt, die gestern nachmittag ihr Iah res fest unter großer Beteiligung feierte. Aus dem ursprünglichen Kinderfest ist im Laufe der Jahre ein Gemeindefest geworden. Mit Freuden hörte man die Berschen und Lieder an und sah den Spielen der Kleinen zu. Auch der Posaunenchor wirkte mit. Zum Schlüsse wurden alle Kinder mit Kaffee und Kuchen bewirtet. Hessen-Nassau. 0 F r a n k e n b e r g, 10. Juli. Unter dem Viehbestände der Hatzbachermühle ist die M. a u l - u n d K l a u e n s e u ch e ausgebrochen. Ausland. Der nationale Ausschuß der geeinigten französischen Sozialisten beschäftigte sich mit dem Arbeiterpensionsgesetz. Gegenüber Jaurös, der das Gesetz verteidigte, entarte Guesde, feine sozialistische Partei der Welt habe für ein Arbeiterpensionsgesetz gestimmt, das die Arbeiter zu einer Beitragsleistung zwingt. Der französische Sozialistenkongreß in Nimes, der für ein solches Gesetz eingetreten sei, habe eine Niederträchtigkeit begangen. Schließlich wurde mit 87 gegen 52 Stimmen ein Beschlußantrag angenommen, in dem der nationale Ausschuß erklärt, sich dem von dem allgemeinen Arbeitsverband gegen das Arbeiterpensions- gesetz eingeleiteten Kampfe anzuschließen. In P aris sind zwei Drittel aller Bauarbeiter ausständig. Die erste unter dem Befehl von Hamid Bey zur Verfolgung der Entführer des Ingenieurs Richter von Kokinople aufgebrochene Abteilung hat nach mehrtägigem anstrengendem Suchen sichere Spuren Richters gefunden. Hamid Bey berichtet, er hoffe, in einigen Tagen Richter befreien zu können falls keine unvorhergesehenen Zwischenfälle eintreten. Die Räuber Richters verlangen jetzt statt 50 000 nur 15000 Pfund (d. s. 300 000 Mark) Lösegeld. Diese Summe soll binnen 5 Tagen nach Ela Elassona gebracht werden. Richter teilte in einem ebenfalls an das deutsche Konsulat gerichtete Schreiben mit, daß er kränkle. Er beschwört die Behörde, sie möchte die Zahlung des Lösegeldes beschleunigen, da die Räuber ihn bedrohen. Die „Times" meldet aus Teheran: Dort ist die Lage infolge neuer Aufstände schlecht. Der Gouverneur von Schiras drohte, heute einen Stadtteil beschießen zu lassen. In Kermand- scha zerstörte eine aufrührerische Menge mehrere Regierungs- gebäuoe. In Ocvtlan (Mexiko) kam es in der letzten Nacht zu einem politischen .Aufstand, in dessen Verlaus elf Personen getötet und 15 verwundet wurden. Der Mob griff die .Geschäftshäuser an, von denen eines, das einer englischen Firma gehörte, die englische Flagge hißte. Trotzdem wurde das Haus angegriffen, jedoch nur geringer Schaden verursacht. Truppen stellten die Ordnung wieder her. 7 Zimm Liid-Anliiac । Kroße Trimmer-', i eoer i jjinimer w vermieten. Kreis Büdingen. )!( Geiß-Nidd a, 9. Juli. Heute nachmittag zwischen 6—7 Uhr wurde hier ein Sittlichkeitsverbrechen begangen. Ein vierzehnjähriges Mädck)en von hier, das in Dauernheim zu Besuch weilte, wurde auf dem Heimwege in der Nähe des Dauernheimer Hofes von einem Ünbekannten angefallen. Der Unhold steckte dem Mädchen ein Tuch in den Mund und nahm unsittliche Handlungen an ihm vor. Dabei erlitt das Mädchen schwere Verletzungen, so daß noch am Abend ein Arzt zu Hilfe gerufen werden mußte. Von 5ent Täter fehlt jede Spur. Ober-Widdersheim, 10. Juli. Am Sonntag, 9. Juli, fand hier die bereits int November 1910 in Dorheim angesetzte Versammlung der Vereinigung ehemaliger 116er statt, zu der sich aus etwa 40 Orten 450 Mitglieder eingesunden hatten. Unter Vorantritt der Spielleute des 1. Bat. 116. bewegte sich um 3 Uhr der stattliche Zug nach dem am Ende des Ortes belegenett Festplatz. Der Obmann der Ortsgruppe Ober-Widdersheim, 2. Vorsitzender, Bürgermeister Weid, begrüßte die Erschienenen und brachte das Kaiserhock) aus, worauf der 1. Vorsitzende, Apotheker Hempel aus Köln, das Wort ergriff und die als Vertreter des Regiments erschienenen Herren Offiziere, Hauptmann v. Bursztini, die Leutnants v. Grolmaun und de Harde, sowie den stellvertretenden Bezirksvorsitzettden von Nidda, Betzberger, int Namen des Vereins begrüßte. Der Redner wies darauf hin, daß die Ansicht, welche anfäng- lick, in den Kreisen der Hassiavereine bestanden hatte, dahingehend, daß die Vereinigung ehemaliger 116er der Hassia ichade, durch die Tatsachen volltömmen widerlegt sei; denn erwiesenermaßen erlitten die der Hassia angeglieoerten Vereine feine Einbuße an Mitgliederzahl, sondern es seien in vielen Ortscbasten seit Bekanntgabe der Bestimmung, daß ein jedes Mitglied der Vereinigung auck) Mitglied eines der Hassia angegliederten Vereins sein müsse, schon mehrere Mitglieder der Vereinigung den Ortskriegervereinen neu beigetreten. Die Vereinigung zählt jetzt in 126 Ortschaften etwa 1600 Mitglieder und es ist zu erwarten, daß die elbe bis zum 100jährigen Regimentsjubiläum etwa 3600 Mann stark sein wtrd. Die nächste Versammlung wird am zweiten Sonntaa im November in Berstadt stattfinden ... ,± Bleichenbach, 1L Juli. Gegen 3 Uhr morgens er» tonten die Sturmglocken. Die Scheuer des Drehers Heinrich Dcckmann IL stand tu hellen Flammen. Mann und vrau eilten nach den Ställen und banden das Vieh los das in den Sttaßen wieder aufgefangen wurde. Die Scheuer stand allein und das Feuer konnte ohne fremde Hilfe von der hiesigen Feuer- wehr bewältigt werden. Das ganze Gebäude brannte zusam- r Auf welche Weise das Feuer ausgebrochen ist, bleibt ein Uatfel. Die Gebäude waren in bestem Stand und der Besitzer ist cm äußerst vorsichtiger Mann. 1 K Kreis Alsfeld. r. Kirtorf, 10 Juli Der Gesangverein Liederkranz ^^-k!^^rtg!ahriges Bestehen feiern. Eingeleitet wurde SS. sJi i Samstag durch Äne Vorfeier. Der Haupttag aber nai der herrliche Sommersonntag, 9. Juli. Früh weckten vom bannergezierten Kirchturm tönende Weisen die Schläfer des alten 9KUbr mar Festgottesdienst, in L dm Pfarrer die Bedeutung dieses Tages und der Vereinsarb^it im Lb-N d-r GM-.NL- gedachte. Son V-18 Uhr trafen tätlicher Zahl die auswärtigen Vereine von nah und fern ein entwElte sich jetzt in den Ortsstraßen, das semen Höhepunkt erreichte, als nach 2 Uhr der ansehnliche Festzug, eröffnet vom Radfahrvereiii Kirtorf, der Schuljugend und Ehrenmngsrauen mit klingendem Spiel sich zum Festplatz b™ hi?dter^n Zug- .Aber noch beträchtlicher war h-ä Auch der einzige nock) lebende Mitgründer efus, der 7ßjal)rtge Konrad Döll, fuhr im Festzug mit ®er Festplatz^ auf einer Wiese an einem Berghang an der Wh? ni!fer 9cIcgen' "ahm den Festzug und die vielen Gäste auf Xie Vereine gruppierten sich im Halbkreis um die bcrt, Verein ein Willkommenslied er- ^^n ließ. Dann begttißte der Dirigent, Lehrer Erdmann Unverzagt hielt die Festrede' Der Präsident beä Kriegervereins überreichte eine Fahnenschleise unb eine junge Dame übergab mit ein paar netten Versen einen und Jungfrauen Kirtorfs gewidmeten gestickten tfabnentragrienten. Beiden dankte der Präsident des Vereins K- All/ 30^niV°Sbie S8CrEinC in a,,ä8eIl,fter R-ih-n. Kreis Friedberg. 3 . Friedberg, 10. Juli. Heute morgen begann im o"cheniaale unseres Lehrerseminars ein ZeichenkursuS jur Lehrer unseres Großherzoglums. 24 Teilnehmer haben 'SiiPPS. '■jiinmer mit M, ver an eine ruhige tjamihe t M Meres H'ebigttr i!udwigstraße ilit die etile Etage, ( Jillimerwotmung in.; dellt. Üicht, Bad ui ■2tentL perlOkiobetcr. »idicher (Satten vvrhan 1er 2. Slock meines V Zimmer, Bade- und: i immer je, eletttildje L «asieitung, grobe Berai her von Herrn Dr S r'vhnt islzmI.Lktobe t'Ci'ig zn vermieten. Wb. Kilbingcr, tzöwe EI Leliersweg 79 a I 6 Zimmer Witzt 411,1. b Zimmer nebst Zubebö, L^'vaier zu vermieten Eeltersweg 52 H. . . weiblichen! dutlcrin: Ceiicncirf) an? nach nationaler Deutscher Runöflug. Illi 1(1) 2 1(1) d (2) Kranke kommen. vermischte- unbllniöer gesncht Tischler für Jamburg. 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Tic Teilnehmer naljncn hier ein Frühstück ein und befidnigten die SehcnS- Würdigkeiten. Am Nachmittag wurde nach L e a m i n g t o n gefahren. Ale Automooile erreichten die Stadt ohne Unfall. Tie Strecke war von Zuschauern dicht besetzt. Prinz .Heinrich wurde bei seiner Ankunft mit lauten Zurufen begrüßt. Heute abend itmrbe dem Prinzen und den anderen Fahrtteilnehmern ein F e st m a h l in der Sladthalle von Leamiug- ton gegeben. Die Abfahrt nach H a r o g a t e ist auf morgen vormittag 7»', Uhr festgesetzt Stmbcrn tagsüber gesucht. (60 Stcchereo Votbeür. 67 L x 1. Oft- zu verm. E.H.Müller, «chillcrstratze 26.14183 un Eictzcn gebrachte 1. Xieoeiiliahr. 1 - 1(1) - 1 — wöchentl. Ueberficht öer Todesfälle 16. Staöt Sietzen. 26. Woche, i’om 25. Juni bis 1. Juli 1911. Tmwohnerza ll : angenonimeii zu 31,300 (infl. 1600 'l’lamt Militär.» CteiblichkeitSstsser.' 13,30 ‘43er 1. Oktober Wiesenstr. 4, 1. 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Büchner, 1363,75 Km., 10000 liiarf: 4Lindpaintner, 1222,50 Km., 7000 Mk.: ferner Itittenitcin, 941,50 Km, 6000 Mk., Wiencziers, 639 Km., fr00 Mk, Schauenburg, 585,50 Km., 4000 Mk., Laitsch, 5 2,50 Km , 3000 Mk., Thelen, 497 Km., Müller 443 Km, AZihuow, 83 Sm Falls Laitsch Berlin bis heute abend n cht mehr erreichen sollte, fiele der achte Preis an Thelen. jUnig erhält als Sieger des Rundflugs ferner den ersten Ehrenpreis des Kronprinzen und den ersten Ehrenpreis D t Stadt Berlin; der zweite Ehrenpreis der Stadt Berlin si t den schnellsten Flug auf der letzten Etappe Halberstadt— feilin fiel an Büchner; der zweite Ehrenpreis des Kron- . |.nuen für die geftriaen Abendflüge in Johannisthal dürfte I tu Ehring oder Hirth fallen. Unterzeichneter Arbeiterverband hat nut bem wirbelt- geber-Schntzverband Hamburgs einen 2 jährigen Tarif-Vertrag abgeschlossen. hvie/3 " Blinimal-Einsteliuiiqslohn = Wcrkstälten-Tischler Stunde 60 Pfennig. Bauanschläger u. Parkettleger , 70 , Bei Akkord sind für eingearbeitete Handwerker die Löhne um die Hälfte höher. Arbeitsnachweis des Verbandes der Holzarbeiter von Hamburg u. Umgeb. (Mitglieder ca. 900) Lübcckerthor 3. Dringend auf Messe „Lttbeckerthor" achten. Noonstrahe 20 schöne große 3-Zimmerwob- iyno mit Balkon, Mädchen- hiiuncr :c. per L Oktober zu ner« nieten. 'Näh. Roonitr. 20 v. (3812 tfitinftraöc 51. TÄ? LZobnung m. Bad u. sonn.Zub. "SÄ». -«ZM iS*«***'4" •-•Ä« • Turnvew" ^-urllöerein te'iiier6?^ Ännfi^Ä DZrrSlK Straheneinfturz in (Dfenpeft. Ofenvest, 11. Juli. In der S 3 ondngasse, in der ein starker Lasiwagenverkehr statlsindet, stürzte am Montag der Stratzenkörper in einer Länge von 20 Metern ein, wodurch eine 25 Meter tiefe Kluft gebildet wurde. Die Rohre der Wasserleitung platzten, die elektrischen und bte Gasleitungen wurden zerstört Mehrere zurzeit des Einsturzes über die Stelle fahrende Lastwagen stürzten mit den Fuhr- leuten und den P s e r d c n in die T i e f e. Tie Leute wurden von der Feuerwehr herausgeholt. Mehrere davon find Idwoer verletzt. Tie Pferde ertranken. Ter Einsturz wird auf das Erd- bcben vom 8. Juli zurückgeführt. junges MW sofort gesucht. Frau Reallehrer Alb ach, Saunenberg . '^.-eg 12 II. Pferde weil überzählig, zu verkaufen. 0.-M7 Hoilobnkutfchcrei Huhn. Ein critfl. svrungfäb. Simmentaler Bulle, 15 Mt. alt Herobull, tier, zu vcrk. bei Earl Wcbrum, Schmied. Älbach.[irrfKüi Tücht. Mn',n Besuch der Kundschast gesuait. Schrtttliche Angebote unter UÜ6 >.> an den (aieftener Anzeiger erb. oür Ulaftülncniabrit nach anher- üalü für bald ein jüngerer Kaufmann mit flotter Handschrift gesucht. Schristl. Angebote nut Zeugnmen und Gebaltoansprüchen unt. 4141 an den (sjicstener Anzeiger erbet. Bitti*, gcsetztcs gräultin, in der Flihrung deö vauöljalto durchaus betvandert, bisher als Stütze tätig, sucht passende Stel lutui; ginge auch zu einzelner Tante oder Herrn auf 1. August oder später, iLangjährige Zeugnisse zur Bersügung.t (i)cf(. schristl. Angeb. unter „Rraulcin“ an die CMcfdtäftditcUc des „Wetzlarer An- zeiger" Wetzlar, erbeten. 10" 7 )unge§ Möchen für leichtere Arbeit gesucht. 14441 Srühl'sche vruckerei. iVlsädchen das alle Hausarbeit versteht, auch kochen kann, zum 1. od. 15. Augttst in kinderlosen Haushalt gesucht. Nab eres (^oc thcftr. 21 p. 14440 Johannistal. Büchner landete, wie bereits mit- . .. r et eilt, um 6.45 glatt aus dem hiesigen Flugplatz. König 'kn Lch , l iierte 8.38 Uhr das Zielband, Vollmöller landete heM 1 [41 auf dem Flugplatz. Die Alieger wurden vom Publikum rit stürmischem Beifall begrüßt. Berlin, 11. Juli. Das Klassement für den B. Z- s Zimmer - 'AZodnuug 1. Stock, mit Utanfarbc, gr. Trockenboden, Hsletchvlatz u. sonst. Zubehör uer 1 Ctt. z. vertu, rftoouitr. 28. der davon C:.r i enen find über dies?? Borg len gcr Polizei' der davon Betroffenen sind über dirjcs Vorgehen der Polizei, das geeignet ist. unbescholtene Studenten in Mißkredit zu bringen, natürlich za.-.reiche Beschwerden eingelaufen. Ein Ausruf in Leipziger Blättern fordert zu gemetnfamem Vor- gef en auf, das eine Rehabilitierung her in ihrer Ehre angegriffenen JnstilutSmitg'ieder und eine Vermeidung derartiger Mißgriffe für die Zukunft bezweckt. * Tie höhere Tochter. Lehrerin: „Welchem ahnenreichen G.-fchlechte gehörte also die große Katserin Maria Tberesta von krrte König einen Schrotfchuß ab, durch den der Jagdaufseher luv so unglücklich am Knie getroffen wurde, ban leine (Er- t-bssähigkeit um 30 Prozent beschränkt wurde und er feinen j riir als Jagdaust'eher nicht mehr ausüben kann. Stm Wege der i lilllage erzielte Zapp vor dem Schöffengericht Schlüchtern eine l •_ nrtcUiing Königs zu 100 Mk. Geldstrafe wegen sahrläfsiger | j ververletzung. Gegen dieses Urteil legte König Berufung ein, : - jebod) von her Strafkammer Hanau kostenpflichtig verworfen t t de. Ter angeschofsene Jagdauffeher hat gegen König auch i »Irechtliche Ansprüche in Höhe von 28 000 Mk. (20000 Ml. !, schädigung und 8000 Mk. Schmerzensgeld) geltend gemacht. '.'tünchen, 9.Juli. In dem Prozeß gegen den Schrüisteller Itr. 6 e m e r a u auS Bromberg fällte das Schwurgericht heute 1 ftt um l1/ Uhr das Urteil. Semerau wurde wegen 93er- Ipben« ge'gen die Sittlichkeit, verübt durch die Presse, । a ch t Monaten Gefängnis verurteilt, von denen IL 'jjionat durch die erlittene UntersuchungHbaft al« oerbüßt an- rivtönet wurde; außerdem wurde auf Einziehung und Bermchtung beschlagnahmten Werke erkannt. RcucrvautcS schöucö Häuschen gZimmer, r>cüche u. großer Garten, auf d- Lande in waldreich. Gegend, per sofort oder tobtet billig zu verlaufen. 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Richter, daß die Liebe zum Batcrlande und zum angeitammten Fürst en Hause von jeher im deulsckxn Bunde eine» Hort gefunden habe. Darauf begann das Preisschietzcn. Verschiedene West-Anlage 35. Lch. V—8-Zimmcrwobnuiig mit Badez., Elektr. u. sonst. Bub. per 1. Oktober zu vermieten. 3Ü83 ed)ön( flcräumige Wohnrnig Mit fämtL Hotniort, der Neuzeit entsprechend, p. fof. ob. fp. zu verm. Ernst «locduer Nachiolger, Seltersweg 4435i Erke Plockstr. Wut MMScmohmg 1 zu vermiet. 3läh. Ederitr. 4 p. Zdjontslinimct "Zubehör zu vermieten. Neustadt 8. >43261 Möbl. Zimmer 1 ftnnHhaf ehern. £bevreaHci)nl Zllüililvlll, nbit. ert. Nachhilfe u. f. Haustehrerftelle. Schr. An geböte u. O.~Xiöl a. d. Gtef: Anz. erb Wttlkihlstiidtiit. 3-500 Hit. Schrinliche Angebote unier0.7>40 an den Gießener Anzeiger erbe . Einzei-Unterricht imFretbaudzeichnenlPslanrenz., Figurenz.>, gcom. 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Der etwaige Inhaber dieses Einlagescheins wird hierdurch aufgefordert,- seine Ansprüche binnen drei Monaten, vordem Erscheinen dieser Bekanntmachung ab gerechnet, bei dem unterzeichneten Vorstand unter Vorlage des Scheines geltend zu machen. Wird innerhalb der vorbezeichneten Frist der Einlageschein nicht vorgelegt, so wird er durch Beschluß des Vorstandes für kraftlos erklärt und das Einlageguthaben an die Erben des genannten Gotthard Reich bezw. an deren Bevollmächtigten ausgezahlt werden. Allendorf a. d. Lumda, den Mefaüuülas . Chemische Fabrik Bfisseldorf L.-L . cMcrf , J. Hirz Seltersweg 22 Tel, 460 Vornehmste Geschenke zu allen Gelegenheiten gerahmt und un- UllClcr, gerahmt 1 Dwan IMoguet) mit Umbau, 1 enh-Ausziehlisch, ILederstüble, , ^cljlnuimmcreinrirbtunn (luv nebenb aus 2 vollst. Betten, 1 ffmegelschrank, 1 Waschtoilette imtMarmorvlatte und Spiegel- amsatz, 2 'Nachtschränkchen mit .Utnrmorplnttc, 1 Sovba, 1 Oel- ocmnlbc, 1 Spiegel, 1 ov. 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Is. angeordncten Maßnahmen Anwendung. >)N das bestehende Bcobachtungsgebiet werden die Gemeinden Bellersheim und Obbornhofen ciw* bezogen. Gießen, den 11. Juli 1911. Großherzogliches Kreisamt Gießen. I. 93.: Dr. Merck. »etr. wie oben Gießen, 11. Juli 1911. Das Kro|cher;ag!lche Kreisamt Gießen an die Grvfth. Bürgermeistereien des Kreises. . Vorstehende Bekanntmachung beauftragen wir Sie, alsbald' ortsublnn zu veröffentlichen und die Interessenten aus sie be- sonders hmzuwciwn. Eine ausführliche Bekamitmachima werden hnr alsbald folgen lassen. I. V.: Dr. Merck, AWlkgMMttlel das Paar, 7 Wochen alt, 40 Mk. nanko hessisch. (Stationen in Lcih- Stonnen, an Unbekannte gegen Nachnahme, liefert die Stämm- ?ucht des veredellen Westfälischen ^andtchweines. 4.117 . -’S'J 3 bohren an gelb l'chem.Ausichlag mit furchtbarem Hautjucken. Durch ein halbes Stück Zuckcr's Patcnt-Medi.ftnal Seife D.R.P. ' babe ich das Uevel voll't.bewttlgt. 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