bie Börse gibt also Dentschkimd die Kraft, einen Krieg in I zeigen, daß Deutschland n i ch r u n n o ck g, c b, g in Tw k pekuniärer Beziehung dnrckuufcchten, sondern das deutsche I Folgerung aus der französischen Haltung wäre nicht nur bie Per« Weigerung bcutidxr 5onbftpTUHlegicn, sondern and) die Aus Gine w8 ttitit». - pekuniärer Beziehung burduufci Dolk, das sich selbst und seiner KriegScüstung vertraut Und noch viel geringschätziger »st der Ansturm auf die deutschen Sparkassen zu beurteilen, weil eS die Spar- bllchinhaber doch cigcntlid) wissen müßten, daß bie Sparkassen gelber niemals von berdeutscheu Mine ibetfteilet an? > lle dies alftbali” und ift bei bf?i srei vor bat fa Kkschloffen. 2ta it werden. zeichnet iverben, und bie Börse sic gerne aufnehmen, so daß bamit alle von Frankreich und England gelugten Hoffnungen auf dar» (Gegenteil in sich selbst zerfallen, schwieriger steht es dagegen mit der Er nahrungsfrage Deutschlands i in Falle eines M r i c g e v. (higlanb und Frankreich sperren uns burch ihre Flotte die Zufuhr über Lee, Oesterreich-Ungarn, ivo die gl.iche Lebensmittel not he.tscht, löte in Deutschland, könnte uns ebenso wenig helfen wie Italien, das auf Einfuhr selbst angewiesen ist. So bliebe Rußland, dessen (Ernte und Biehbesland, wenige stcns was Lüdrus.land anbetrifst. in diesem Jahre so reich sind, daß wir, wenn unsere Landwirtschaft wegen Mangel an Arbeilsträften iin Kriegsfälle versagt, uns dorthin wenden müßten. Und Rußland, das, nach einer neuesten Meldung, von einem Zusammengehen mit den Westmächten in der Marolkofrage olyneßin nichts wissen will, würde iin Falle eines Krieges dem noileibenben Deutschland wahr scheinlich seine Scheuern und.Ställe öffnen, um Deutschlands Ernährung zu vervollständigen. Allevdings nicht sogleich Die heutige Nummer umfafjt 12 Seiten. W ■ ■ i ■— — ■ — . hat Deutschland Achillesfersen? Die Börsenpanik der vorigen Woche, der Sturm aus die Sparkassen, bie Tatsache, daß Derttschland infolge der schlechten Futterernte für nächsten Winter mit einer Er hohung der Fleisch- nnb Brotpreise wird rechnen müssen, haben in Frankreich und England einen wahren Jubel ausgelSst. Man hofft dort, sich dieser Berlegenheiten Deutschlands bedienen zu können, um auf Deutschland da hin einen diplomatischen Druck cruSznüben, daß es feine ÖtegCTiforbraingtm in Marokko fallen läßt oder ivenigstens ermäßigt, da es unter diesen Umständen trotz seiner starken Armee und Flotte doch nicht imstande wäre, es mit Front reich oder England aufzunelpncn, wollte es nicht eine Revv lirtioit im Lande selbst hcraufbeschwören, die teils durch die Hungersnot, teils durch die Stillegung unserer In buftric und der daraus folgenden Arbeitslosigkeit veran laßt wäre. 9hir gemach, ihr Herren! so steht es mit Deutschland denn doch nicht. Demi erstens hat sich die Berliner Börse schon am Sonntag darauf besonnen, daß ihre Panik vom Sonnabend in jeder Weise grundlos war, und zweitens gehe aus den neueften Saatenstandsberichten, wenigstens für Preußen, hervor, daß, wenn wir auch unter einer Verteuerung der Fleischpreise infolge von Futtermangel und Seuchen werden leiben müssen, bieses hinsichtlich des Nr. 215 Tex Gietzeaer Injtljti erschein! täglich, außei BenniaflS. - Beilagen: viermal rodcheiir: t OletzeaerLamIIirnblLNer tweunal wöchenU Xrelr litt Urte* Kreis Ältfotn ichste oche " g der beliehi ner Pferde- i 11 Stiel' List* a. Porto I “ Nachn, teurer ich Vorrat, in tUet Loseneachbtu-n r. eral-Vertrieb Bit! , Nenen Bin»' Regierung im Falle eines Krieges für die M o v i l m a ch u n g angegriffen werben dürfen, und daß selbst, wenn wir Franzosen und Engländer im Land haben, höchstens, wenn auch g e g e n d i e B e st i m m u n g c n des B ö l k e r r e ch t s , die Barbestände der Sparkassen von ihnen angegriffen werden konnten, keineswegs aber die von der Sparkasse angelegten Kapitalien, bereu Abhebung sich nicht von heule aus morgen vollziehen läßt. Denn das Privateigentum ist, wenn auch nicht zur See, so doch auf dem Lande völkerrechtlich geschützt, und vor der Verletzung dieses Grundsatzes werden sich Rationen, wie Franzosen und Engländer, jedenfalls hüten, wenn sie noch weiter als Kulturnationen gelten wollen 1g. lä,bn« Cbfta» ■öirnen unb W "nb «flliehm . ,e> B», 816. und nicht umsonst. Erst deutsche Liege oürsten es .dazu veranlassen und außerdem die Gewißheit, bei der Erneue- Tung des deutsch russischen Siandelsverlrages feine Export- interefifn mehr, berüdfidttigt zu sehen, als das bei Be schlußfafsung über den deutschen Zolltarif im Jahre 1902 der Fall war. £ b das Potsdamer Abkommen, das ja seinem größten Teil nach noch immer geheim gehalten wird, irgendwelche Verabredungen darüber enthält, bleibe dahingestellt,- jedenfalls sind die pekuniären und wirtschaftlichen Verlegenheiten Deutschlairds nicht groß genug, um den darüber in Frankreich und England herrschenden Jubel zu recht fertigen. Die Ernährung Frankreichs im Kriegsfall. Paris, 13. Sept. Im Ministerrat kündigte nanb- wirtschastsminister Parns eine Enquete an, die zeigen werde, daß die Menge des für 1912 -verfügbaren Getreides die Ernährung der Bevölkerung sicher- steile und den Bedarf des Staates gut decken werde. Der Minister bezeichnete den gegenwärtigen Viehbestand in Frankreich als mehr wie genügend, um die Ernährung des Landes im kommenden Winter sicherzustellen. Neues vom englisch n Vetter. Die „D a i l n News" schreiben: TcutschlandSBerzicht aus Gebietsansprüche in Marokko unb seine Bereitwilligkeit, das französische Protektorat aryuerknnen. innere Äriegsanleil-e Deutschlands würde im Ernstfälle — das Vertrauen darf man haben — weit über- Per Kampf um Grabbe. Am 12. September sind drei Viertel eines Jahrhunderts her flößen, feit Dietrich Christian Grabbe, bis zum Tode von dem widrigen Gezänk seiner Fran verfolgt, sein tragisches Leben ans hauckte Eine der problematischsten Erscheinungen der beutimen Literatur war mit ihm dahingeschieden, ein großes dramoniches Genie, nächst Schiller und Kleist vielleicht das bebeutcnbite, das wir befassen, aber durch die Dämonen seines Innern gehemmt in cm er reinen Entfaltung seiner Gaben, feine Dichtung mehr em Trümmerfeld graitdioser Ideen und gigairtiicher (Ernt al le, bam ein wirklicher Tempel der Schönheit, lieber seinem Grabe hat der Kamps der Geister um Grabbe begonnen: fern anderer Poet ist so schrankenlos verehrt und so verächtlich getadettwort^n. Aber die Zeü hat auch liier ibr Urteil gesprochen!: das Detuwlder Genie hat feinen Platz im Pantheon der deutschen Siteratur erhalten, zwar nicht, wie manche wollten, neben und über Goethe und Säuller, aber doch als einer icner großen und leidemchan lieben Ringer um die Schönheit, der sein Leben der Kunst ge opfert unb, obwohl vor dem Ziel zusammenbrechend, sich doch den so heiß ersehnten Lorbeer erobert. . Selten sind die Meinungen über einen Dichter io gegen»dpiidi gewesen wie bei der Beurteilung Grabbes. Zeiten, die mft feiner chaotisch zerrissenen Natur sympathisierten, wie das junge xeutiav land und der moderne Naturalismus, haben ihn in den wimmel erhoben, andere Epvcktz'n, bie einem reinen Form ideal bulbigten, ihn zu den einfachen Sudlerii imb Nichtskönnern gestellt. Aber beß er lebendig geblieben, liat die weftcn Widerhall weckende Feier seines 10(). Geburtstages vor jebn Fahren bewiesen, lassen die Versuche erkennen, die immer wieder aiutaudiemjeinen Dramen bie Bühne zu erobern, erhärtet vor allem die Fülle der '??eii ausgaben, die seine Dichtungen in weite Streife des Volkes tragen. Seine Zeit stand dem Schöpfer des „Gothland" mit einem ,,cnt setzt verwunderten Schauder ' gegenüber Der damalige Liter atu i Papst Wolfgang Menzel gab dem Ausdruck, trenn er ihn „ein verrücktes Genie, aber immerhin ein Genie ' nannte. Das höchste Lob spendete Menzel „Don Juan und Faust", diesem un geh euren und faszinierenden Versuch, die Belten Mozarts und Goethes in eins zu verschmelzen: er war entzückt von diesem ..wllschönen Stück, in bem bie Gcdünken Blitze, bie Worte Donner und) bie Empnndnttgett Schläge sind". Einen verwandteren Geist janben bie Jungdeutschen m Grabbe, bie vor allem die mächtige Freskomalerei und die leidenschaftliche Glm der An schauung in „Napoleon unb „.varatibal' bewunderten. Sie iiLMtten ihn den „Höllcnbreughel der Lireratur^ oder sogar, wie Qttmann Margrcpf, bat „Buonorotti der Tragödie", Aber km- .— Zu den Diebstählen im Louvre wirb und Varis gemeldet: Das „Paris Journal" veröffentlicht einen ihm aus Frankfurt zugegangenen Brief, in welchem ein Baron Ignatz b’Crmefan erklärt, daß er die phönizischen Statuetten aus dem Limvre-Museum geswhlen Hobe unb baß der Schriftsteller stostrowski, dem er eine Zeit lang als Sekretär gedient habe, ihn veranlaßt habe, die Statuetten zurückzuerstatten. Die Verhaftung Kostrowskis fei durchaus ungerechtfertigt. Der Ehef- rebafteur des „Pans Journal" bemerkt hierzu, daß der Mann, der ihm bie Statuetten überbrachte, sich m der Tat unter dem Namen Baron b'Ormeson vorgestellt habe. — Bezüglich des Diebstahls der Gioconda wird berichtet, daß der UntenüchungS- richler gegenwärtig eine Spur verfolge, nach der ein entwichener Bagno-Sträfling namens Rives der Tieb fein könnte — Auf Ersuchen des neuen Direktors des Louvre-Mufeums, Pujolet, werden den Wärtern des Museums nachts zwei Polizeihunde beigegeben werden. — Der Schriftsteller stostrowski, der wegen der aus bem Louvre gestohlen n phönizischen 2 t'a tuet t e n wegen Hehlerei verhaftet worden war, mürbe beute wieder fretacUffcn. — In Paris wirb letzt angenommen, daß bie Entführung ber Gioconba aus bem Louvre auf Betreiben eines reick-n amerikanischen Kunstliebhabers durch einen geronnenen internationalen Gauner erfolgt sei Es wäre dies ein sehr geriebener Spitzbube, Antonio Rio ber vor einiger Zeit aus Cayenne entwichen sei, wohin er wegen schwerer Verbrechen gefanbt worden war Er sei bann ir Paris ausgetaucht, wo ihm zuerst einige Leut", darunter sogar em Beamter, Lbbach unb Zuflucht gewährt hätten. Brotgetreibes nicht ber Fall sein bürste Die Besserung der voraussichtlichen .'tornernte ist natürlich ein Gluckszufall für bas beutsche Volk, ber unter den gegenwärtigen Umständen nicht hoch genug eingeschätzt werden kann. Schuld an der Dörsenpauik unb bem Sturm auf die Sparkassen dagegen tragen wir selbst, insofern es Hauptfach lidh Provinzkapitalisten und Provinzialsparer waren, bie diese höchst bedauerlichen Ereignisse herbeiführtcn, weil jic durch einig» Leitartikel, die in Sensation machen, veranlaßt wurden, ihre deutschen Papiere auf den Martt zu werfen unb ihre Sparguthaben zu kündigen. Ein Grund zur Beunruhigung lag aber nicht vor, seitdem bie deutsche offiziöse Presse erklärt hatte, daß die Marokkoverhandlungen jetzt einen glatten Verlaus zu netz men versprächen, und nach menschlickstmt Ermessen jede Kriegsgefahr ausgeschlossen sei, trotz ber deutschen Gegenvorschläge. Und doch sind die Vorgänge bei der Berliner Börse shmptomisch für den Fall, daß es einmal wirtlich zu einem Kriege käme. Herr v. Gwinner, die bekannte Berliner Bankgröße, hat zwar vor einigen Monaten im preußischen Herrenhause bem preußischen Finanzminister gegenüber ttarzustellen versucht, was die Börse im Mobil- machnngsfalle bedeute, und dabei betont, baß die deutsche Korse stark sei. Ja, wenn schon deutsche Prwvinzialangst-- meier sie, rote am Sonnabend, erschüttern können, wie soll es da erst werben, wenn fremde Kapitalisten angesichts ber wirklichen Gefahr eines Kriegsausbruches ihre beut-1 schen Papiere auf ben Markt werfen unb bie beutschen ober bundesstaatlichen Anleihen dadurch entwerten? Wie soll es erst werben, wenn der Mvbilmachungsfall wirklich eintritt? Nach den jetzigen Erfahrungen bietet die Börse im Kriegsfälle keine Stütze, sondern diese ist lediglich in dem Teile des deutschen Volkes zu suchen, der sich von Börseneinflüssen fcriüjält und sich sagt: Fallen jetzt die beutschen Papiere, gut, so werden sie, wenn ber Frieden erhalten bleibt, and) wieder steigen. Wir haben Vertrauen zu ber deutschen Wehrkraft und unterzeichnen des1 halb bie deutschen Kriegsanleihen ohne jedes Zögern Nicht nonotlikt)7bPt.. vierttl- rährhd) Mk. ISO. durch ’MbhoIr- il Zweigstellen 'iionathrti 66 M.; durch mePost Mk.2.— viettel- und Irena ® R W R Wk B H Wk B B B B ift B K B ,dl|Lf*i7-fL!?e Inximal monotl. taub ML JF H W ■ S W R ML &L W*. B B ■ B RB vX, B 3«lenFWÄtofyll JJk »tttlchastlicheLeftstaeei ▼ ■ B B ▼ B ▼ B V TW ^F W. Fernsprech - Anschlüsse M ■ MM ibdrebflflni fr bie «ebaftioii 112, ^>n»onl.ch p- den M-U .General-Anzeiger für Oberhessen »«M to. d,. taflMnum’rr ««'»"»Nidnlck und vtrlog ker Brut)I’|d>tn Uniü,.0ud? snO Steinöruderel B. £«ge. R«6aftion, (trptöitlon und Drxdertl: SduIHroM r. 'alh?. h‘l -6,V' "J? k. u ubr. Bfiöingtn: Stmfprtdftr Nr. 50 (MWsftetlt BabnboIHratf [6a. StawtgeSS?» ihS «igerung n®6" MM Son!uti< I StMiN**** I N°ch !« ° L w B f w ____—— rtß # cn rtble;,gcn k-f; Ä» vW. lich Michelangelo war „ber Vater bes Barocks", Qfrrabbe aber rin Dichter, bergen regellosen unb wilden Geist des Barocks auf die Spitze trieb und höchstens mit einem der ausschweifenden Vollender dieses Stils, wie Borromini, verglichen werden durfte. Born „5?amiibal" sprach Äühne das schöne WoN: „Käme bie Grazie nnb küßte biese hohe gefurchte Stirn, so blickte uns rin wahrhafter Dichter tief hebenlsam aus biesen Mienen entgegen — wehe ber beutschen Bühne, die rin solches Talent sich nicht gewann!" Eine ruhigere Würdigung, fern von aller Heberschwängftchkrit unb Geringschätzung, haben zuerst Jmmermann in seiner schönen Würdigung in den „Memorabilien" unb Heine ungebahnt, ber von bem Talern bes ihm so fremdartigen Dramatikers einen hohen Begriff hatte. Heine bat auch bereits auf die Aehnl.chkeit zwischen Grabbe und Hebbel hingewiesen, die dann auf lanae hinaus einer unbefangenen Wertunc, Grabbes ftn Wege stand Mit seinem „Vcrgänger" hat sich der Schöpfer der „Nibelungen" in mancher Bemerlung unb Tagebuchaufzeichnung ansrinandergefetzt: wibcr- strebend erfannte er seine Bedeutung an, aber aus seiner gegensätzlichen Art des Sehens und Schassens konnte er firf) zu einer reinen Anerkennung nicht durchringen. Und der Tadel, ben wir hier über bie Ungleichmäßigkeit unb Absonbcrlicbkeft seiner Werk hören, wirb im Munbe ber damaligen kritischen (Großen jur völligen Verwerfung. Julian Schmibt kanzelt ben armen Grabbe ao wie einen «Schulbuben, Ge r vi n u s lammert über die furchtbare (Entartung unb Verzerrung, bie in ben „Sinnlosigkeiten" unb „Albernheiten" seines Geschreibsels zum Ausdruck komme. Auch Scherer gesteht in seiner Literaturgeschichte, ihm fehle das £rgan für birien „törichten Grabbe", er finde ihn „bloß lächerlich", höchstens „als eine Art Vorbereitung auf Hebbel htiereffant". Tiefer Ablehnung durch bie zünftige Literaturgeschichte traten bann in der Revolunsnsjoft j?;m 1848 ra>o-’ lutionäre Geister entgegen, die in Grabe ein Spiegelbild ihrer eigenen gärenden Stimmung sanden. Der derbe polternde Jo bannes Scherr entroarr sein anschauliches Porträt des Dichlers, und Rudolf von Gott schall würbe nicht mübe, immer wieder aus ben Dichter der Hobcnstaufcndramen binzuwrisen. Und wieder kam eine Zeit, die in Grabbe einen Geistesverwandten entdeckte Die Jüngstdeutschcn des Naturalismus, unter denen manch ähnliche Natur war, io Hermann Conradi unb Peter Hille, bei ehrten den markigen Realisten, ben tragisch-genialen Menschen, ber bereits Ideen Stimers und Nietzsches orausgenommen. Besonders B l e i b l r e u hat unter diesen Dick fern den Ruhm Grabbes verkünder. 2lbcr auch die Literarurgeschicku-. wandte sich ihm nun zu, Grisebach reinigte ni mühsamer Philologen arbeit den Terr feiner Werke, eine Fülle von Spezialarbeiten befchäftigte sich mit jeber Emzelhett seines Schassens, die Zuscorimenhänge jones D-ich- tfleruw btn 13. k-i nehm. 2 Uh.' ilcbcn Sank» eigen: r Arten. 1 trth=- gaiilenwrea » in. 1 nftchn. 6* nbeinfaft m 6* ifcnwaflcn, 1 x oflft Seit. 1 ft«* olyphvnimnu» Wasendeck, i rPriiinll,i» fartie BritM . i, SArtito bicrabmo* r. I SUl E '"UNd i° A n- 1 hmen w »f Nachllilch- g febheßung ber anberen Mächte, die an der Entwicklung Marokkos Anteil haben. Das Wolffschc Bureau idtfint schon wieder Stimmung für unsere guten Freiurdc. die Engländer, madien zu. sollen: London, 12. Sept. Der deutsche Konsul in Queeirs- toiuii gab gestern abend ein Bankett zu Ehren ber Offiziere des Schulschiffes „Hanf a". Unter beit Anwefenbcn befanden fid) der fommanbierenbr ?Ibniirat der irischen Station, alle bort stationierten Marineoffiziere, bie Kommanbanten ber Ztrieg-schiffe „Achilles" und „Hood", der »vmrnanbeur der Truppen in Cork unb der Lvrdmanor von Cork. Die Trinksprüdie auf den b c ii t f di e n >1 a i f e r unb den König von England wurden begeistert auf genommen Von dem (Mene- ralgouverneur von Irland, Lord Aberdeen, war ein Telegramm eingelaufen, in iwldicm er bedauerte, am Er- fd)einen verhindert zu fein. Die gervechfelten Richen trugen ben herzlidssren (Slrornftcr. Dabei stellte bie amtlid) beeinflußte „Köln. Ztg/< gestern erst roieber fest, baß Englmib unser mißgünstigster Widersacher sei und fulir bann fort: Allem Anschein nach wirb Englaiids Streben, bie bribnt großen Festlandsmächte aneinander zu Hetzen, auch dieses Mal an dem gesunden Sinne der Bctriligte'i ichritrrn Wie tiefgehend die Eilttäusäning hierüber ist, kaun man daran ermessen, daß ber Zorn einen ber rngften AkolMhen des britischen Staatssekretärs des Auswärtigen, einem Mann von hoher diplomatischer Stellung, die Selbstbeherrschung so weit vergessen ließ, daß er sich in öffentlichen Invektiven gegen bie beutsche Politik erging. Unter diesen Umständen darf man wohl vermuten, baß die gestern gcmelbete große kohlonbestolliing gloidftalls eine Einschüchterung Deutschlands zur Folge haben sollte. Der Fall Carlwrighl. Sehr uneiiffcknedeii und dimkel sind die Aufklärungen, die ber englische Botschafter Carttvright inzwischen gegeben haben soll: München, 12. Sept. Der britische Botschafter in Wien, Eartwright, hat dem Wiener Mitarbeiter her „Münchener treuesten Rachridften" gegenüber sich über das Interview geäußert, das er in Marienbad einem Vertreter der „Neuen Freien Presse gewährt hat Der Botschafter war verhindert, den Mitarbeiter persönlich zu .mp- fangen, er betraute aber ein Mitglied der Botschaft bannt, sich in feinem Sinne zu äußern Carttvright be bauert zunächst bie Beröfsentlichungen feines Interviews in ber „Neuen Freien Preffe", weil dieses weder beabfich- tigt gewesen sei, noch in ber wiedergegebenen Form überhaupt ftattgefunben habe. Er weist auch ben Borwurf, Antipathie gegen das Deutsche Reich zu haben, ciitjd>icbcn zurück. Eartwright erklärt, er habe eines Morgens fein Marienbilder Hotel verlassen und sei vor diesem von Herrn Dr. Münz begrüßt worden. Die Unterredung habe dann auf dem Weae vom Hotel zu einem acht Minuten entfernten Haufe stattgefunden. Gartwrigtyt wurde von Herrn Dr. Münz befragt, was er von bem damaligen Stand der Marokkvffage halte. Der Botschafter verwies den Frager auf die ■Neußerungen bes Staatssekretärs des Aeußern, Sir Ebwarb Grey, unb auf bie Rede bes Schatzkanzlers Lloyb George hin. Die einzige Ztzritik, bie Cart^ wright am Deutschen Reid) geübt hahen will, sei bie gewesen, baß er bas Verlangen ber Allbeutjchen in der Entschädigungsfrage als übertrieben bezeich- Erster Blatt 161. Jahrgang Mittwoch, 15. September I9fl GietzenerAnzeiger chtufl,. Mg be!°nber« Dlf- oen‘eigert wero.* 6Ml rn. tens mit modernen Erscheinungen, bem „Florian Geyer" Gerhart Hauptmanns unb ben groteskm Tragikomöbicn ®ebcfinbs, mürben aufgebedt. Einige feiner Tranten, ber Napoleon, bie Hohenstaufen, „Scherz, Satire unb Ironie" würben mit großem Beifall wieder aufgeführt. Grabbe ist für uns ber Typus beS tragischen Genies, ban zwischen Wollen unb Vollbringen kein Ausgleich gelungen Bon ihm hat Freiligrath in einem schönen Gedicht auf lernen Tod das Dort geprägt: „Das Mal der Dichtung ist rin Kain-stempel, feine Gestalt ist von Berthold Auerbach uno Rudolf Bunge zum Trarnenhelden gemacht worden " Am schönsten hat wohl Wilhelm Raabe m einer Episode von „Pfisters Mühle" ben Schatten bieses bizarr granbiosen Bettlerkönigs der Poesie heraufbeschworen aus dem Muter bämnternben Reich, da es wohnt, „bas ruhelose, unglückselig-selige Zwischenreichsvolk". Itete. Die Person des Kaisers sei in der Unterhaltung mit keinem Wort erwähnt worden. Der Uebermittler der Aeußcrung des Botschafters glaubt auch berechtigt zu sein, zu sagen, daß Dr. Münz in einem Schreiben an den Botschafter sein Bedauern über die Veröffentlichung «usgedriickt habe, da das Interview Aeußerungen enthalte, die nie gefallen seien. Dr. Münz wird nicht umhin können, sich zu äußern. Die französische Antwort. Paris, 12. Sept. Die Minister werden heute nach- Nrittag einen Kabinettsrat abhalten, in welchem sie über die vom Minister des Aeußern vorbereitete Antwort beraten werden, die der Botschafter Cambon dem Staatssekretär v. Kiderlen-Wächter überreichen soll. 2tus Hessen. Die Landtagsiv a bl en. Die freisinnige Volkspartei hat als dritten zu wählenden Abgeordnete,: für dm Wahlkreis Darm- stadt den Stadrvcrordncten Chemiker Dr. Vaubel als Kan- didaten ausgestellt. Im Landlagswahlkreis Höch st- König haben die Vertrauensmänner des Bundes der Landwirte am Sonntag beschlossen, die Stimmen zwischm dem christlick-sozialen Kandidaten F l c ck e n st e i n- König und dem voraussichtlich der nationalliberalen Partei bcitretenden Kandidaten Meissinger- Kirch-Brombach frcizugeben, da Fleckenstein bei der letzten Vertrauensmännervcrsammlung nicht die nach den Bundessatzungen nötige zweidrittel Mehrheit erhaltm habe. Ausland. Der 19. internationale Friedenskongreß, der am 29. September in Rom zusammentreten sollte, wurde aus Frühjahr 1912 vertagt. Im chinesischen M a r i n e m i n i st e r i u m wurde ein auf sieben Jahre sich erstreckendes Flottenbauprogramm ausgearbeitet, nach welchmi China am Ende der genannten Frist 8 Linienschiffe, 20 Kreuzer und 10 andere Schiffe, 50 Torpedoboote, sowie 4 Marinearsenale besitzm wird. Die Uaisermanöver. Woldegk, 12. Sept. Das Armeeoberkommando war am 10. in Angermünde eingetroffen. Tie bisher mit dem Küstenschutz beauftragte 41. Division wurde von der Heeresleitung angewiesen, den Aufmarsch der ersten Armee zu sichern. Sic hatte bis zum 9. September der roten Landungsarmee Widerstand geleistet und ist bis zmn 10. September abends hinter den Landgraben bei Tollense in der Linie Ferdinandshof, Friedland, Neddemin, Neubrandenburg zurückgcwichen. Tas Divisionsstand- quartier ist Friedland. Rote Vorpoaen wuroen bei Ducherow— Stretense und bei Werder—Treptow a. d. T. festgesteltt. Die besonderen Kriegslagen werden von der Manöverleitung erst heute veröffentlicht. Besondere Lage für Rot: Am 10. September erreichte die erste Armee die Gegend von Verden und Holtau, die zweite Armee die Linie Uelzen—Parchim. Die blaue Elbarmee hatte sich auf Salzwedcl, Schnackenburg und Putlitz zurückgezogen. Im Greifswalder Bodden war inzwischen die dritte Armee gelandet mit dem Auftrag, südlich vor- zugehen. Die vor dieser Armee zurückweichenden blauen Küstenschutztruppen, etwa eine Division, hatten am 9. September an der Peene Widerstand geleistet und am 10. September abends die Uebergänge über den Landgraben zwischen Neddemin und Ferdinandshof besetzt. Die Vortruppen der dritten Armee waren bis in die Linie Treptow—Tollense—Werder—Stretcnsee—Ducherow gelangt. Das Armeehauptquartier befindet sich in Jarmen. Von der zweiten Armee war die verstärkte 18. Kavalleriebrigade entsendet worden, um östlich des Müritzsees aufzuklären und die Verbindung mit der dritten Armee aufzunehmen. Die Brigade fand am 9. September die Gegend zwischen Waren und Malchin frei und wollte am 10. September nach Waren vorgehen. .Besondere Lage für Blau: Die zweite (Elb-) Armee war am 10. September in die Linie Putlitz—Schnackenburg— Salzwedcl zurückgegangcn. Starke feindliche Kräfte erreichten Parchim, Hitzacker, Uelzen und Soltau. Die in Schlesien und Süddeutschland sreigewordenen blauen Heeresteile sollten mit der Eisenbahn anfänglich in die Gegend von Malchin (erste Armee), Gifhorn, Hannover (zweite Armee) herangezogcn werden, um gegen den roten Flügel vorzugehen. W o l d e g k, 12. Sept. Beide Gegner beabsichtigten am Dienstag einen Angriff. Rot ging um 5 Uhr morgens nut dem neunten Korps aus W v l d e g k, mit dem zweiten auf Strasburg vor. Tas 9. Korps besetzte Woldegk, das 20. Korps (blau) war mit der dritten Gardedivision auf Dolfshagen uitb mit der 41. Division westlich auf die Flanke des 9. Korps vormarschicrt. Tie 41. Tivision (blau', zwang dem 9. Korps (rot) eine abwartende Stellung auf. Mittags hatte die dritte Gardedivision Wolfshagen und den Abschnitt bis Fürstenwerder besetzt. Ihr gegenüber stand die 17. Division (rot) und anschließend die 18. Division bis Hinrichshagen. Ter Angriff der 41. Division war sehr kraftvoll durchgeführt. Tie rote verstärkte 18. Kavalleriebrigade versuchte mehrfach wirksam, diesen Angriff ins Stocken zu bringen; der Endcrfolg war aber auf Seiten von blau. Tie 41. Division steht nun heute abend bei Hinrichshagen westlich von Woldegk, die dritte Gardcdivision vom 20. Korps hielt sich lange glücklich bei Wolsshagen. Fürstenwerder befindet sich heute abend noch immer ungefähr in der gleichen Position. Gegenüber diesem westlichen blauen Flügel befinoct lieb rot heute a„enö bei Liepen (18. Division) und Kublank (17. Division). Das 9. Korps ging also hier ziemlich weit zurück. Vor ihm steht die 18. Kavalleriebrigade bei Kölpin und Alt-Käbelich. Unfälle. Zeitz, 12. Sept. Auf dem Manövermarsch ist gestern der Oberleutnant Graf von Rothkirch vom 12. Husarcn- regimcnt zu Torgau so schwer g e st ü r z t, daß er heute im Zeitzer Krankenhausc^seinen Verletzungen erlag. Aachen, 12. Sept. Während des Manövers im hiesigen Bezirk sind dem „Echo" zufolge 7 Soldaten zumeist Reservisten des Regiments Nr. 160, am Hitzschlag gestorben. Der christlich-soziale Parteitag. X Wiesbaden, 12. Sept. Im Zusammenhang mit dem christlich-sozialen Parkeitag sand gestern abend im überfülltest großen Wartburgsaal eine öffentliche Kundgebung für die M a r o kko Po l i t i f der Regierung statt. Redner waren: Neichstagsabg. Amtsgerichtsrat Lattmann, Neichstagsabg. Behrens, Großkaufmann Viktor, Generalinajor Klingender und Direktor Stuhr- mann. Alle Redner sprachen sich unter dem stürmischen Beifall der großen Versammlung, an der auch Llusländer teilnahmen, für eine fiere und feste Haltung der Regierung in der Marokko- frage aus und betonten, daß g r o ß e Z u k u n f t s f r a g e n unseres Volkes auf dem Spiele ständen. 10euie vormittag wurden die geschäftlichen Beratungen des Parteitages zu Ende geführt. Als Ort für den nächstjährigen Parteitag wurde Düsseldorf gewählt. In einer Entschließung verurteilte der Parteitag, daß die Wahlen in Elsaß - Lothringen durch Reichögcsetz auf den Sonntag angesetzt sind und ebenso m Frankfurt a. M. und Königsberg dieStaütver- ordnetcnwahlen Sonntags stattsinüen. Eine mcitere Entschließung fordert Erleichterung der Einkommensteuer der unteren Schichten und Erhöhung der zulässigen Abzüge für Kinder. Arbeiterbewegung. T r c sd cn, iscyi. '.'iaajjcui Dichtungen zwischen Den beteiligten Arbeitgebern und Arbeitnehmern in Leipzig Ergebnisse gehabt haben, die eine endgültige Einigung 11 oas Kartell der Sach, fischen Metallindustricllen, um möglichst eine weitere Schädigung der sächsischen Melallarveilerichaf: zu vermelden auf den Vorschlag des Kartellverbandcs Leipzig einftünmiß- Die Aus sperrung en in Chemnitz und Dresden werden am 13. September abends aufgehoben, sie sollen in vollem Umfange wieder ausgenommen merben, falls die Verhandlungen in Leipzig bis zum 23. September abends nicht zu einer vollen Einigung geführt haben. Madrid, 12. Sept. Amtlich wird gemeldet: Die Arbeiterverbände von Bildao haben den Ausstand erklärt. Bei der Einfahrt und Ausfahrt der Grubenarbeiter kam es dort zu neuen Unruhen, wobei die Gendarmerie feuerte. Mehrere Personen wurden verletzt. In Bilbao ist nach einer späteren Meldung btt Bela gern ngszu st and erklärt worden. ______________________ Ans Sta-t und Land. Gießen, 13. September 1911. - Ordensauszeichnungen. Der Grobherzog hat zum 12. September d. Jö. verliehen u. a.: das Ehren- kreuz des Verdienstordens Philipps des Großmütigen: dem Oberstleutnant z. D. v. Knobelsdorfs, Kommandeur des Landwehrbezirks Gießen; das Silberne Kreuz desselben OrdenS: dem Waffenmeister Syben im Jnfantene-Negiment Kaiser Wilhelm (2. Großh Hess.) Nr. 116; das Allgemeine Ehrenzeichen mit der Inschrift »Für Verdienste": dem Unter» zahlmeister Beilstein im 5. Großh. Hess. Jnsanterie-Regl- nient Nr. 168. ’• Ordens an gelegenheit. Der Großherzog hat dem Direktor int Kaiserlichen Statistischen Amt, Geh. Reg>e- rungSrat Fuhry, die Erlaubnis zur Annahme und zum Tragen des ihm vom König von Preußen verliehenen Noten Adler-Ordens 3. Klasse mit der Schleife erteilt. •• Erledigte Lehrer st ellen. Erledigt ist: Eine mit einem evang. Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Glashütten. ** Der Verband evangelisch-kirchlicher Frauenvereine hielt am 7. d. M. in Darmstadt seine Hauptversammlung ab. Der Jahresbericht zeigte, wie vielseitig der aus 53 Vereinen und 23 Einzelmitgliedern bestehende Verband tätig ist. — Bezi r t s tonserenzen sollen jetzt neben den Berbandskonferenzen die Tätigreit der Mitglieder vertiefen und erweitern. Das Interesse der Versammlung galt diesmal in erster Linie der Krankenpflege auf dem Lande. Pfarrer Schwabe-Gießen hatte das Referat übernommen. In klarer, überzeugender Weise bewies er die Notwendigkeit von Notpslegerrnnen neben den Berufspflegerinnen auf dem Lande und zeigte die Wege zu deren Ausbildung und Anstellung. Der Redner bat dringend um die Mitwirkung der Fraucnvereine in dieser Sache, die bisher in Hessen noch wenig Verstandes gefunden habe, während die „Frauenhülfe" in Preußen schon Außerordentliches aus diesem Wege leiste. Die interessante Aussprache, die sich dem Vortrag anschloß, förderte wichtige Gesichtspunkte zu Tage. Ermutigend waren die Ausführungen des Geheimrats Dietz, der über die Beschaffung her Gelomittel für diese Arbeit sprach. Er sagte zugleich in dankenswerter Weise die Unterstützung der Landesversicherungsanstalt zu. — Von größter Wichtigkeit war die Mitteilung des Elisabethenstiftes, das sich bereit erklärt, die Ausbildung der Nothelferinnen zu übernehmen. Den Frauen des Vorstandes wurde die Aufgabe übertragen, die Nothelferinnenfrage einer gründlichen Bearbeitung zu unterwerfen und dann mit bestimmten Forderungen an die Oesfentlichkeit zu treten. * * Die Ortsgruppe Gießen des Deutsch- nationalen Handln ngsgehilfen-Verbandes feierte am Samstag, 9. ds. M., in Steins Garten ihr 13. Stiftungsfest. Der Abend wurde ausgefüllt durch Konzert, Liedervorträge des Quartetts vom Bauerschen Gesangverein, sowie eine Festrede des Gauvvrstehers Schellt n, Frankfurt, und durch Ball, der die Teilnehmer noch lange zusammenhielt. Mit einem, am Sonntag nach dem Windhof veranstalteten Ausflug schloß die Feier. * • Selbstmord. Die Ehefrau des Lohnkellners Klampt wurde beute morgen tot in ihrem Zimmer aufgefunden. SlUein Anscheine nach hat sie Gift genommen. Zerrüttete Famckienverhältnisse dürften die Frau zu dem Schritt getrieben haben. * * Freistellen f ü r Musiker. Die Orchesterschule an Dr. Hochs Ztzonservatoriurn in F r a n k f u r t a. M. bietet durch die Errichtung von 45 Freistellen unbemittelten, begabten jungen Musikern Gelegenheit, sich unentgeltlich zu tüchtigen Orchesterspielern auszubilden, Kreis Büdingen. -l- Aus dem Kreise Büdingen, 12. Sept. Wer da glaubt, bei den teuren Lebensmittelpreisen nicht billig leben zu können, der hole das sachverftänoige Gutachten eines wandernden Kvrbsiickers ein, auf den Scp-eiber dieses vor einigen Tagen stieß. Seine Niederlassung verriet eine Nauchwolce, die aus einer verlassenen Backsteinbrennerei aufstieg. Auf einem durch dürres Lesholz genährten Feuer- chen brodelte in einer anscheinend dein gänzlichen Verderben in einer Schuttabladestelle entgangenen Konservenbüchse etwas, das sich bei näherer Untersuchung als ein SlüW Rauchfleisch auswies. Der „Koch" erzählte mir schmunzelnd, daß er das Fleisch im Orte für 15 Reichspfennige erstanden habe (ich bewertete es der Quantität nach auf 2o P,g., bezüglich der Qualität ließ mich mein Taxatortalent allerdings im Stich). Als das Fleisch sich bemt sehnlichst erwarteten Garwerden näherte, holte der Mann unter seinem Hute ein Päckchen hervor, dessen Inhalt, Nudeln, mit einem Auswand von 8 Rcichspsennigen in den Besitz des Korbflickers übergegangen war. Meine Frage, ob er auch Brot ha.be, verneinte er mit dem Bemerken, baß dessen Beschämung nicht nötig fei, und auch sein Budget überschreite. Ob der Mann die weiter im Topfe schwitzenden Kartosfelslücke auch gegen schnöden Mammon eingetauscht, wagte ich nicht zu erforschen, die unmiitelbare Nachbarschast eines wohlbefiellten Kartoffelackers ließ aber den Schluß zu, daß der Mann die edlen Knollen nicht ans oer Frank,urter Markthalle bezogen hatte. Der Kochlünst- ler rechnete mir vor, daß das von ihm bereitete „Diner" in Frankfurt mindestens 75 P,g, einschließlich Trinkgeld 80 Pfg., koste, ihm aber nur 23 und einige Zündhölzer. Ein Wermntstrop,en fiel aber doch in die Götterspeise, denn der Mann beklagte die völlige Abwesenheit eines Löffels. Tie Einladung zur Teilnahme an dem Festmahl lehnte ich dankend ab und wünschte ihm aus vollem Herzen gesegnete Mahlzeit! x Nidda, 12. Sept. Hier ist die Zwetschen- e r n t e in vollem Gang. Die Fruchte sind trotz des troaenen Wetters sehr >chbn. Daher ist auch die Nachfrage sehr lebhaft. Ter Zentner wird mit 4.20 Ml. bezahlt. Bei der gestern abgeljalteneii Zwetschenverstiigeruug von den stüdti.chen £)b|ibäumen wurden sehr hohe Pteise bezahlt, da oietc Käufer von aufwärts gctommen waren, ttuch die Aepfcl scheinen teuer zu werden. In den benachbarten Döriern sind schon Abschlüsse für Kelter ob st das Malter zu 13—14 Mr. gemacht worden. — Der Vorsteher des hiesigen Postamts, Postmeister Hüsker, tritt am 1. Dezember in den Ruhestand. Zu seinem Nachfolger wurde Postmeister Habicht aus Lauterbach ernannt, der gegenwärtig eine Postmeisterstelle in Ostpreußen bekleidet und auf besonderen Wunsch in seine alte Heimat Oberhessen zurückversetzt wird. (!) Hirzenhain, 12. Sept. Dr. Schüfer-Hirzen- hain schoß heute abend int Revier Gelnhaar eine Wildkatze von 98 Ztm. Länge. Seit ungefähr 25 Jahren ist dies das erste Exemplar, welches in hiesiger Gegend wieder erlegt wurde. Kreis Alsfeld. = Rainrod b. Schotten, 11. Sept. Ein bei dem hiesigen Dreschmaschinenbe,itzer Bischoff beschäftigter älterer Arbeiter verunglückte am Samstag abend in Michelnau beim Transport der Dreschmaschine so schwer, daß er nach Gießen in die Klinik gebracht werden mußte. Hauptsächlich hat er durch Quetschung des Kopfes eine bedeutende Ver letzung des Schädels baoongetragen. Kreis Lauterbach. ~ Clnecf, 12. Sept. Zum Drillen Mal im Zeitraum eines Jahres fleht Die hiesige Gemeinde vor der Beigcord- netenwahl. Während die erste, im November v. Js. abgehaltene Wahl, m der Landwirt Konrad Schmier III. gegen den seitherigen Beigeordneten Hrch. Kraft III. als Sieger hervorging, wegen vorgekoininenec Unregelmäßigkeiten von Dem Kreisausschnß für ungültig erklärt wurde, muß gegen Die zweite, im Juni d. Js. erfolgte Wahl, in der Schmier zwar wieder Die meisten Stimmen erhielt, aber nicht Die absolute Mehrheit erzielte, da sich die Stimmen auf vier Kandidaten verteilten, eine Stichwahl zwischen Konrad Schmier III. und Hrch. Kraft III. stattfinden. Kreis Friedberg. X Bad-Nauheim, 12. Sept. ErgänzungSwahlen zum Stadtrat fanden heute hier statt. Folgende sechs Kandidaten wurden gewählt: Jean Klinkerfuß V. (521 Stimmen), Emil Rosenthal (509 Stimmen), Heinr. Fritz (■>04), Fr. Kissel (467), Ehr. Schäfer (4u2) und Karl Knipp (359). Karl Knipp und Fr. Kissel wurden neugewählt. Die Wahlbetettiguna war gegen frühere Jahre niujt besonders grop. Von 988 Wahlberechtigten machten 674 von ihrem Recht Gebrauch. Die Sozialdemokraten hatten einen eigenen Kandidaten ausgestellt, der aber nur 83 Stimmen erhielt. Starkenburg und Rheinhessen. W. Darmstadt, 12. Sept. Im chemischen Laboratorium der Technifchen Hochschule erfolgte gestern abend beim Zusammenarbeiten eines Assistenten mit einem Studenten eine furchtbare Explosion. Der A s s i st e n t wurde schwer verletzt, der Student kam mit leichteren Verwundungen davon. Tie Explosion wurde in dem ganzen Stadtviertel, in dem die Hochschule liegt, gehört und rief große Aufregung hervor. W. Offenbach, 12. Sept. Die Kriminalpolizei verhaftete noch im Lause des gestrigen Tages den 40jährigen Emil Möller, den 23jährigen Wilhelm S ö n - ges und den 23jährigen Heinrich Weber, die den lieber fall auf die Brüder Schwimmbeck ausgesührt haben, bei dem der Arbeiter Johann Schwimmbeck den Tod sand. Die Verhafteten sind sämtlich vielfach vorbestrafie Gelegenheitsarbeiter vom schlimmsten Rus: Möller allein hat bereits 15 Jahre Zuchthaus verbüßt. d). Singen, 12. Sept. Eine Anzahl hiesiger Weinbergsbesitzer, deren Weinberge außerhalb des jetzigen Reblausherdes liegen und in deren Anwesen die Reblaus- kommisjion mit dem Suchen nach der Reblaus beginnen wollte, nahmen gestern entschieden Stellung gegen die Härte des Reblausgesctzes. Daß bei den hiesigen Weinbergsbesitzern großeAufregung darüber herrscht, läßt sich verstehen, wenn man bedenkt, welcher Schaden dadurch entsteht, daß die Kommis,ion aus 60 Mann besteht und beim Suchen der Reblaus nichts schont, und gerade jetzt, wo nach sechs Mißjahren die schönste Hoffnung besteht, wenigstens einigermaßen Ersatz für Die Fehljahre zu haben. Die hiesige Bürgermeisterei richtete daher drahtlich an das Sanbiuirqujaftdminiiierium in Darmstadt die Bitte über die Einstellung der Lucharbeiten zu verfügen. Tie erste Antwort aber blieb aus, und man sah sich genötigt, Den zuständigen Ministerialrat noch einmal telephonisch anzurufen, worauf er sieb dann bereit erklärte, die Web' lausarbeiten vorläufig einzustellen. Hesscn-Nafsau. D Marburg, 12. Sept. Aus dem heute hier abge- haltenen großen Herbstpferdemarkt standen rund 220 Pferde und Fohlen zum Verkauf. Der Handel ging fiott. Während der Verlosung tarn es zwischen oen Eigentümern von sogen. Zigeunerwagcn, die auf dem Platze standen, zu einer Schlagerei; Die Polizei niugte Ruhe stiften. Eine Frau touroe anscheinend infolge Der Hitze bewußtlos und mußte vom Platze getragen werden. m. Frankfurt a. M , 12. Sept. Heute morgen um 11 Uhr lief der 44 Jahre alte Arbeiter Ktemens Zentgraf in der Glauburbstraße Nr. 73 ans einem Fenster des zwecken Stockwerkes feiner Wohnung tu den asphaltierten Hof hinab uu!d schlug mit dem Kopf so heftig auf Den Boden auf, daß er einen Schädelbruch erlitt. Der Verunglückte wurde tot ausgefunden. w. Königstein, 12. Sept. Die Großherzogin Mutter von Luxemburg ist mit ihrer Tochter^ dec Großherzogin von Baden und den vier ältesten Prinzessinnen von Luxemburg aus Schloß Königstein zu mehrwöchigem Aufenthalt heute nachmittag emgetroffen. Gerlchtssaal. B. B. Darmstadt, 12. tscpi. Tas Kriegsgericht der 25. Division ücnivteilte heute den Musketier Des Zns.-Regts. Nr. 1H in Gienen A. W. aus Mainz wegen Äeslehlens seiner Kameraden i,n Ructiail mit mildernden llmimnben zu vier Monaten G e» iäugniS unD Beilegung m die zweite Klasse des SoldatenitandeS. Ter Angeklagte war bereits drei Wal wegen Tieoflahis vor- beilraft, als er im Herbst zum Militärdienst eingesleUl wurde. - ",| 1 1 । ——»g LisenbalMNsälle. Im Lause deS gelingen Dienstags ereigneten sich mehren Eisendahnunialle, davon einer in Spanien, der viele Menicheu- leben forDeite. Düsseldorf, 12. Sept. Vor der Station Erkrath blieben heule früh die Hinteren Wagen eines von Elberfeld kommenden Güterzuges imolge zu starken Bremsens aul ab- swüssiger Strecke sichen. Sie tönen sich von dem vorderen Teile des Öliges, der ivelterfnhr, los und legten sich nach rückwärts in Bewegung. Sie fuhren auf einen auf Bahnhof Erkiaih siebenden E i s e n b a h n iv a g e n am. Acht Wagen wurden jeiniimmcri, em Bremse r erlitt schwere Verletzungen, die anderen Beamten vermochten sich durch Abspringeir zu retten. Ter Personenzug, der Toni um 8 Uhr morgens verlies, en 1 gletste in Der Weiche von AIax evtl le: Drei Wage» «jwS HgerWein« ilb deL jetziger! n die Stebiu/* ilauS begio-a ellung -q» : ben pi* Hübet btrrid)t, Her Ähcveil 60 Mann b«< chonk. unb ge« mite WtwW . die MM daher drchich nitabt btt Äitt versiigen. 2* ch jiöj genönk nal telephonst [iirte, die :llen. L mischen La- chuie erfolgte tes 8j[ijtmten Exploiion. der Student Don Tie Sx> :l, in dem die Regung hervor mivalpoli- ;en Tage» -en Mhelin oön die bin Hebti ihtt haben, btx den iü)b \tob orbchraste Oft- oller allein hat Sief,- )&i! »Itete 1w beute hier ab* t standen n® sandel ging J» !en Eigens i Platze Itaija Ä- W* ? . HMtztlos V- tute Wt8»5 aenteiü I >iÄ i au ben , L *$ff- den DIfC ....... öiiigi«1" Mngrvahlen folgende sechs eriuß V. (521 heinr. Juy "d Mtl -nivp ^gewählt. $u Jiuji besonders Don ihrem Hütten einen 1 b3 L.immen r.A »"i-" 8ne“JeieW'' secöltl teil* ’ im fltHtflum bet Zeigend, " ’• Sk ab. JwttM Nt Ul fll| ,9d”'QBigftiitn Ctör’lnu* ««V» in der aber nicht M'nen aus vier 'ichen Rootat rourbfn beidiäbiflt, der Zugführer getötet tmb drei grauen leicht verletzt. Ter 1 eifehr ■Vniis-cuaüburg wird durch Uinfieiflen aut einem » eleile buraiflf’übrt. Aus Cporio wird gemeldet: Bei einer Brücke über den Duro Ipronq die Mosch,ne eine« Echnelljnge« aus den Schienen. Acht Wagen fielen in den Fluh. Ter Lokomotivführer, der Heizer und eine grobe Anzahl von Passagieren find umgekommen. Vermischte». »Brände. In Grüningen bei Donaueschingen brach out DienStag mittag um > »12 Uhr inmitten des Lnes cm Grobfeuer aus. das, durch den starken Dfhvtnb angefackü, sich mit rasender Schnelligkeit verbreitete unb in wenigen Stunden 20 Gebäude in Asche legte Tie Feuerwehren aus der ganzen Umgegend finb zu Hilfe geeilt. Es herrscht Wassermangel. —- 5n dem Dorf Iamnp bei Pisak (Südböhmen) iinb 33 tzau - ftr samt der eingebrachtcn Ernte niedergebrannt. Der Schaden ist grob 281 Personen sind obdachlos. — An, Monte Baldo om Gardasee wütet ein Waldbrand. d ijen Schein »achis weithin in Südtirol und Oberitalien sichtbar ist. Kleine Tagerchronit. AuS Eifersucht sprengte in EoockS-Billage (entp lische Grafschaft Pernbreke) der Krüppel Vaughan sein Haus mit Dynamit in die Lust. Man sand die verkohlten und zersetzten Leichen seiner Frau und seines zehnsäbrigen KindeS. Vaughan selbst wurde so schwer verletzt, bist er eben falls starb. ?n R i r d o r f wurde die Arbeiterfrau Weber von dem rigen Arbeitsburschen Wartenberg nach einem Wortwechsel mit einem Messer schwer verletzt. Tie zu Hilfe cilenben beiden Töchter wurden gleichfalls schwer verletzt ThornaS Alva Edison ist mit Familie von Osenkest nach Berlin abgereist. handel. Schwerte. 12. Sept. Tie wläubigerversammlung bet Westfälischen Kreditanstalt beschisst emstimmia aubergerichtliche Liquidation. Ter Auinchtsrot ve,. bürgte sich, die Halste der Aorbernnam noch zivei Monaten, den Neu lnnelhalb eine« Fabres auszuzahlen. Tie Aktiven betiaaeu nach G76 OOu Tlotf Aoschleibungen nnd 880UOO Pi art Schuld 771 800 Alk. Es muhten ollem auf Rouen des peisönlich hattenden Gesellschafters v. EiteLns und seines Frei«,des v. der Velde 80o OOu Dlark abge chrieben werden. Erkelens Bonk wurde durch leichtfertige Spekulationen und uuveraulwortlicheS Riedilgetzen ruiniert. DER ERSTE feste Stiefel für Ihr Kind sollte D”-DIEHL STIEFEL sein! Ei" ^°° UusTi Sweaters, Höschen in den Preislagen zu 5.00, 4.00, 3.00 bis l = Ständige Auswahl mehr als 300 Stück A. Salomon & Cie. Schalstrasse 4. Aufgebot. Auf den Parzellen Oemorfunq Gießen Flur II Nr. 137 Vit und Flur II Nr. 138a/l6 Hofreite bezw. Wiese links der Thauffee ruht em EigentumSoorbehalt zu Gunsten des Robert Sattler zu Gießen in Form einer Beschränkung vom 24. Mai 1907 beziehungsweise 25. September 1909. Ter Kaufbrief ist verloren gegangen. ES ist Antrag auf Löschung Beschränkung gestellt. Etwaige Berechtigte werden hter- durch aufgeforderi, ihre Ansprüche binnen vier Wochen hierher avzumelden, widrigenfalls Löschung erfolgt. Gießen, den 8. September 1911. Großherzogliches Amtsgericht. B‘7, Amiiicher wellerdericht. 0 e f f e q (11 tb r Wetterdienststelle «testen. DienernusUtdreu m »enen o:n Tonnerstag, den 14. Levldr. 1911; Ziemlich heiler unb trocken, mänia wenn. Cctjtc nacbridifcti. Tie Landtag-Wahl in Offenbach. C f f e n b o d), 13 3epi. Tie hiesige Zentrum-parlci wird zu der am 3. November stattfindenden LandtagSwahl zum erstenmal einen eigenen -Undisalen aufstcllen und zwar kommen Sladtv Nessel und Rccht-anwalt Leßler 'n Frage. Die Lv i^ldemokraten werden heute abend ihren Kandidaten nominieren. Die Nationalliberalen sind sich noch nicht schlu sig. Die offen liegende Wählerliste weist 11 186 Wahlberechtigte auf, darunter 2789 oder rund 2ö Prozent mit Toppelsiimmen. ■ «e froniifiifte Entwert. VartS, 12 Sept lieber den gestrigen KabinettSrot. der Vf» S tunden dauerte, roirt scheinbar amtlich berid.tci: Tie Minister erörterten zunächst den ursprünglichen Ter, der sranwiiichen Vorschläge, dann die deutschen Gcq?nvor'ch|äge und dann den neuen Tert, der die Antwort aus die deut! !>en Vorschläge bildet Es handelt hdi badet um 2 0 Artikel, die sich in den L»auvlzügen mit folgenden drei Punkten beschäftige: 1. Vollständige und unzweideutige politische s^re heit Frankreichs in Marokko. 2. V o 11 it ä n d i g e w i r t s ch a s 111 ch e >" ! e i ch . heit für alle Mächte, auch Frankreich, ohne r'egünstigting oder Vorteile und Vorrechte. 3. Umfassende V ü r a schäften, nm diese Gleichheit zu sichern. — Denn der President, der flconmartia im Ma v; er weilt, dielen P-.n len sc ne V Uigung geben sollte, bann buriien die sranzösi dien Vorschläge ,'chon morgen oder übermorgen an Cambon abgesandt werden. Ome Nie er age bei Spanier im -t fgcbiet? Pari-, 12. Sept. AnS Tanger wird gerüchtweise ge» meldet, daß ein spanisches Regiment bei einem Gefecht bei RaIek» ar am Ke.viluß von Risleuten vollständig ausgerieoen worden sei. ttia Rie'evseuer in Antw»r-ei. Antwerpen, 12. Sept. Aus den dokzlaaervlätzen nm Ferdinandliasen ist eine ungeheure FeuerSbrunn aus- gebrochen. AUe Feir-rwaclen haben sich an die Bcandstättr begeben. Es brennen bit Lager von fünf Firmen. Ter Feuerschein ist in Brüssel sichtbar. Alu 11 de- Schah« Mohamed Ali. London, 12 Sept Aus Teheran wird berichtet, der Ex s ch a h sei mit sieben Begleitern nach Ghinrufh'cpb geflohen IVO beweisen liehe Qualität Produkte. Butter.Margarine), bürgern fowohl als als Brotaufftrlch. - im bellen die gewiß ein bc- die vorbild* lahllofen Nadiahmungen, die redtes Zeugnis ablegen für H.Scblinck&Cie.Fl. NB. Palmin seht auch „wcid>“ (Ichmalzlhnlich) Ile fid> jeden Tag Kod»* und Backfett Sie kommen nicht lo hoch hinauf in der (Zunft des Publikums wie Palmin (Pflanzenfett) und Palmona (Pflanzen. 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