dem Haupt- nationaler veulscher Nundflug. Man fei der An sich das; die Be- Verletzung der Alge Berlin, 11. Juni. Sensation hinter sich: den Berlin hat wieder einmal eine des nationalen deutschen Rundilugcs. nationaler Beziehung überaus ernst. In einer a m t l i ch e n N o t e wird mitgeteilt, die französische Regierung habe schon vor mehreren Tagen dein Madrider Kabinett erklärt, daß sie, fatls die spanische Mititärbehörde in der Gegend von Tetuan oder Larrasch vor- gehe, cs als eine Uebcrschreitung der Algeciras- alte a n f e h e und hierzu ihre Zustimmung nicht geben könne. Rach einer anscheinend amtlichen Meldung hat die französische Regierung angesichts des Vorgehens Spaniens Meicrlci Maßnahmen ins Auge gefaßt: 1. In Madrid an die Achtung der besonderen Verpflichtungen Spaniens gegenüber Frankreichs zu erinnern und 2. den Algeciras- mächten den Unterschied zwischen der Rolle Frankreichs und den Machenschaften Spaniens klarzutcgen, welche mit der internationalen Stellung Marokkos unvereinbar seien. Paris, 10. Juni. Aus Tanger wird gemeldet, daß die s p anisch e ,M arinein f an t c ri e das Forr K ebi- boal besetzt und aus demjelben den Pascha von Moga- soldatcn. Sic führt zwei Landungsgefchützc, eine Fcld- tanone und zwei Mitrailleuscn mit. Tic schcrifische Flagge weht immer noch über der Stadt, nur auf dem spanischen Konsulat ist die spanische Flagge gehißt. Paris, 10. Juni. Aus Tanger wird berichtet: Tie Meldung, daß drei spanische Bataillone in Larrasch ans Land gegangen seien und die dort seit mehreren Tagen vorbereiteten Baracken bezogen hätten, habe sowohl in diplomatischen Kreisen wie unter der Bevölkerung großes Aussehen herovrgcrüfcn. Man sei der Ansicht, i Landung der Truppen in völkerrechtlicher zieh u n g eine schwere" ciras-Akte bedeute. Spanien wolle, indem es gegen El Ksar vorrücke, von dem reichen Gebiet, dessen Mittelpunkt Tanger sei, Besitz ergreifen, und durch den Marsch nach El Ksar würden wahrscheinlich Ruhestörungen hervorgerufen werden, die einen Vorwand für diesen Vorstoß bilden sollten. Mehrere Blätter erheben scharfen Einspruch gegen das Vorgehen Spaniens, das durck» nichts gerechtfertigt fei. Tie eingeborenen Schutzbefohlenen, deren Ermordung Spanien angeblich rächen wolle, feien wahrscheinlich nur sog. wirtschaftliche Betricbs- teilhaber gewesen, denen nach den Verträgen nur für ihre Güter, nicht aber auch für ihre Person Schutz gewährt werden könne. Tic Bestrafung der Urheber dieses Verbrechens stehe dem Sultan, aber nicht Spanien zu. Tie von der spanischen Regierung getroffenen Maßnahmen feien sowohl im Hinblick auf die Lage in Marokko wie in intcr- Für fünf Uhr war der Beginn des Startes angeiefct, der sich inbei; etwas verzögerte Der Morgen war windstill, trotzdem störte der ^taub einigermaßen. Als die Sonne die Spitzen der mageren Kiefern und Föhren am Ost ran de des Platzes vergoldet, wurden irie ersten Fahrzeuge aus den Hangars gezogen und eine letzte Prüfung an ihnen vorgenommen. Inzwischen waren die angemeldeten Flieaer eingetroiien. Mehrere Militärkapellen sorgten daiür, daß sich die Menge dis zum Zeichen des Starts nicht allzu sehr langweilte. Auf den Rasenpläken entwickelte, sich eine Art Volksfest. Gegen 5 Uhr und 13 Minuten hörte man das Knattern eines Motors, und unter lausendstimmigen Jubelrusen stieg als Erster der Münchener Lindpaintner auf. Er flog die vorgeschriebene AnsangSrunde um den Platz, der beiläufig gesagt 2' . Kilo meter lang ist, und verschwand nach kurzer .seit in der Richtung auf Britz zu. Er hatte auf seinem Farman-Zweidecker als Passa gier den Leutnant Hcvler bei sich. In kurzen Zwischenräumen von etwa vier bis fünf Minuten stiegen bann noch weitere sechs Flieger auf: .Hans Vollmöller, Otto Reichardt, Sö'auenburg, Earl Müller, Bruno König nno Robert Thelen. Tei Avoaral Büchners geriet infolge Ueberfüllung des Benzintanks in B r a n d. Ein besonderer Schaden entstand nicht. Tas Ziel der ersten Strecke war Magdeburg, das nach den bisher eingetroffenen Teveschen allerdings nur Lindpaintcr erreicht hat. Tie anderen Flieger mußten wegen des böig ein- 'etzenden Morgenwindes unterwegs bi? Fahrt auf geb en, wobei einige Maschinen beschädigt wurden. Ans dem sUugvlay selbst war allmählich der Wind ebenfalls io stark gc worden, daß die Flugleitung die Verantwortung nicht übernehmen wollten, die übrigen. Flieger aufzulassen. Potsdam, 11. Juni Vollmöller landete kurz nach 51 _> Uhr südwestlich von Potsdam ans etn* 1000 Meter Höhe in ftcikm Gleinluge. Bei der Landung zerbrach das Fahrgestell des Flugzeuges. Ter Apparat wird sosort auSaebeü'ert. Vollmöller gebeult morgen den Flug sortzusetzen. Reichardt ist bei Burg, Thelen in der Nähe von Brandenburg a. d. Havel gelandet. Schauenburg ging bei Neuhos bei Brandenburg a. d. Havel wegen Motorschadens nieder. König, der mit Leutnant.Koch auf Albatros nach zweistündiger Fahrt 11 Kilometer östlich von Genthin wegen starker Böen gelander war und dann nm G Uhr die Weiter- fahrt aufnahm, mußte 20 Kilometer von Magdeburg wegen starken Windes niedergehen. Tie Landung erfolgte glan. Flugplatz Johannisthal, 11. Juni, 10 Uhr, 15 Minuten. Thelen, der wieder aufgeiticgcit ist, landete zum zweitenmal bei Lostau in einem Kornfelde. Sein Apparat erlitt geringe Beschädigung Thelen zog sich eine Verstauchung des Taumens zu, während sein Mitfahrer unverletzt ist. Magdeburg. Tas Wetter ist außerordentlich g ün - sl i g. Um 531 Uhr früh wurde in einer Höhe von 1000 Metern nur eine Windstärie von fünf bis fieben Metern festgestellt. Lind- raintner ist um 7 Uhr 20 Müi. heute vormittag mit Passagier hier eingetroffen, von einer vieltaufendkövfigen Zufchauermengc begeistert begrüßt. Tazu wird weiter gemeldet: Lindpaintner traf in einer Höhe von 300 Metern ein und ging vorsichtshalber mit gehendem Motor nicoer. Er machte eine große Schleife und landete glatt auf dem abgeftedt;n Platze. Lindpaintner und sein Passagier berichteten, sie hätten den direkten Weg nach Magdeburg genommen. Tie Orientierung sei vorzüglich und die Luft vollkommen klar gewesen. Beide hatten sehr unter der großen Kälte zu leiden. In einer Höhe von 800 Metern war dic Temperatur erheblich unter Null. Tie Fahrt verlief durchaus befriedigend. Einige ftilometcr von Magdeburg riß an den hinteren Tämpfungsflächen ein Spannseil. Ausland. Tie italienische -------- .rmvorlage wurde am Samstag veröffentlicht. G^ina,; otr Erklärungen Giolittis bei ihrer Einbringung in der Kammer wird das Wahlrecht allen Tie Veranstaltung hatte eine wahr-' Völkerwanderung nach dem Flugplatz Johannisthal verursach!. Tie Beförderungsmittel waren derartig überfüllt, daß auf verschiedenen Stationen Wagehalsige von den Dächern der Eisenbahnwagen hernntergeholt werden mußten. Auf der El,äusser nach Schöneweide begann von morgens vier an ein niruntcr brochener Korso von Automobilen, Droschken, Krenisern und anderen Fahrzeugen. 2ius Liessen. ,. Parlamentarisches. Zu dem Antrag des Abg. Gläs - 1 i n g betr. dic Vereinfachung von M e ß b r i e f a r b e i t e n bat delannllich die Regierung erklärt, das; sie bereit sei, den in dem Anträge geäußeiicn Wünschen im Allgemeinen zu enlsvrecheu. -ter zweite Ausschuß hat zu dieser Antwort Stellung genomnren und nach einem eingehenden Bericht des Abg. Woks-Stadecken die Angelegenheit sonach für erledigt erklärt. Zu dem Antrag der Gemeinde Bretzenheim betr. die Errichtung einer Güterladc- irclle beantragt der erste Ausschuß die Sache für erledigt zu erklären, nachdem eine Verständigung zwischen dcr (Gemeinde, der Eisenbahndirektion und dem Finanznirnisteriuni angebahnt ist. Ter Vorstellung des Gütervorstehers K. S t n m p s-Worms soll nach dem Antrag des ersten Ausschusses keine Folge gegeben iverden. Tie Vorstellung des Sladlvvrstandes zu Alsfeld betr. die Linienführung der Bahn Alsfeld—Nieder-Aula, sowie die Bahn Alsseld-Loshausen wird für erledigt erklärt, die ^Vor- Itellung einiger Orte betr. die Errichtung eines Bahnhofes zwischen Ebersberg und Schönnen soll der Regierung nochmals zur Prüfung cmvfohlen werden. Der vierte Ausschuß beantragt, die Vorstellung der Avdeckercibeiitzer, sowie der K. Karle in Lauter cben'alls 'ur erledigt zu Erklären.- Aus Larvas rl) wird unter bem 8. ds. gciiiefbcL daß bic gelandeten spanische n .Truppe u sich nicht in die Stadt be^avcn, sondern außerhalb der M o n e r n üu der rgang x IHontag, ,r. Juni WWnvUCl ZlllwlUa -s General-Anzeiger für Oberheffen SS5S Spanische Truppenlandungen in Marotta. Spanien schickt sich an, dem Beispiel Frankreichs au fiugcn und gleichfalls unter allerlei Vorwänden militärische «a tf1- ♦ t.rcjTcn' die zur Besetzung marokkanischen ^bieks luhreit ivllen. Französische Blätter, die „icl't ohne Grund furchten, die beteiligten Mächte würden diesem ganzen -tretben nicht mehr länger ' ischanen, erhcvcn Vor würfe gegen das fpanischc Vorhaben. Auch die französische Regierung foll tu einer amklichcn Note Einspruch erhoben haben. Es ist einstweilen nocki nicht abzitseheu, welche Fol gen dtefc Vorgänge sowohl unter den marokkanischen Ein geborenen rote auch bezüglich der Eutsckiließitngcn der Alae- etras-Machte haben werden. dor, welcher si.ch vorübergehend in Larrasch ausgehalkcn, gewaltsam vertrieben habe. Der „Temps" schreibt: . . 2ic spanische Regierung steht mit ihrem Vorgehen in jeder Viiifichr außerhalb des Rechts. Sie kann sich auch nicht aus das Ben viel Fraulreichs berufen, Senn fic hat nur aus n c i - S i i ch e r ll n t e r n e l; m u n g s s u d; t gehand.tt und Frankreich werde für Sie Ruck'ich:, Sic cs Spanien gegenüber bewiesen habe, schlecht belohnt. ~cr „Eclai r" sagt: Beunruhigend fei es, das; Lon - d o ii noch mehr als Berlin die Spairicr vor- >v ä rts b rä u g c. Englanb wünsche eben, bas; die Rord- lüste Marokkos Den Spaniern zusalle, b.i cs dieselben wenig fürchtet, während die Franzosen au dcr Meerenge von Gibraltar gefährlich werden könnten. Jaurös fclireibt in der „Humanitö": Weil endlich die Spanier durcl; die unchrliche Marotio- politik Frankreichs geschädigt, F r a n k r e i ch n a ch g e a h m l ljaben, entrüsten nch unicre Botschafter, Kolonisten und unsere wahrheitsliebenden Regicrungsmänner und erheben gegcil Spanien den Vorwurf der Rechtsverletzung. Hat Mini ft er E ruf. pi wirkiici) die Absicht, a.is das marouinischc Unternehmen noch einen Zwist mit Spanien aufzupfropfen? tosen 1.35 bis 3.75 Giessen usen = ifen ’ ubt I-m D- ^^ibenweld» •SÄ”5j iien o- - [,w Ä 1 " • 0-'' All Mi W’ ‘ 15.3'"" Pk —1 f Selter^ WM cnwliehll 3m Häuser ’• Tclepbon 660 Kanin" JCIÜ Mitiel • i Motten!! Beuteln zu 10 Ms ed. Drogenhandlz- iolldaria-Fahrräder auf Wunsch B Teilzahlung! Ä? Abzahl .-IS Mk. mon pottbillig. Preislist. en. ROSCH & Co.,! enburg Mo.251 h* ö juristische Staatsexamen haben diesmal 13 Kandidaten sich der Prüfung unterzogen. Die am 1. Juli fälligen Vom Staatsschulbbuch. Aus Stadt und Land rtcr-3 Sic wurde wirtenden verheirateten Damen sind für Mittwoch nach- chlachthofes mittag von der Großherzogin zum Tee in den Botanischen Gießen. 12. Juni 1911. Vertausstag der Großherzogin. ovicre sein Scherflein dem edlen Zweck, der armen u n a c n k r a n k e n gilt, die Non anderer S e i t c (Heil- ftätteii oder Versicherungen) keine Unterstützung öu oewärtigen haben. Llrijerc oberhessische Bevölkerung versteht es, Wohltaten 'N üben, das hat sic schon öfters zur Genüge bewiesen. Möge darum jedermann morgen am Verkaufstage mit Freuden mitwirken, um ein würdiges Seitenstück zu schaffen, entsprechend den Beispielen der anderen Städte unseres Hessenlandes, die mit so großen materiellen Erfolgen hcrvor- gctretcn sinb. In Würdigung des gemeinnützigen Zweckes der Veranstaltung ist lein Toilettenzwang aufcrlegt, so baft jeder Besucher im beliebigen Anzug erscheinen kann. Diese Anordnung findet gewiß im Publikum allseitig Widerhall, umsomehr als man daraus gewiß ersehen kann, daß der Verlaufstag nicht nur für „reiche Leute", sondern für alle Kreise der Bürgerschaft veranstaltet wird. Hoffentlich spendet der Himmel lachenden Sonnenschein und angenehme Wärme, dann bleibt nur noch übrig, zu wünschen, daß der morgige Tag ein Ehrentag für Gießen wird 'u nd unsere verehrte Großherzogin ein gutes Andenken an „Jl)rc Oberhessen" mit nach Hause nimmt. Landkreis Gießen. (-) Lang-Göns, 11. Juni. Aus Anlaß des heutiges Gesangs Wettstreites, den der Gesangverein „Germania" mit seinem 20. Stiftungsfeste verband, weilten 60 Vereine mit über 2000 Sängern hier. Kein Haus im Orte war ungeschmückt, eine prachtvolle Festhalte und Sängcrtribüne befand sich aus dem Festplatz. Abends vorher wurde ein Kommers abgehalten, bei dem der 2. Vorsitzende W. M. Wenzel die Begrüßungsrede hielt. Um 9i/2 Uhr begann heule früh das Wettslngen, an das sich um 1'2 Uhr das Ehrenprejssingen anschloß. Ein langer Festzug bewegte Das Großhcrzogspaar begab sich am Samstag vormittag nach Steins Garten, wo es nach Empfang durch den Hofmarschall Frhr. v. Ungcrn-Sternberg, den Kammer- Herrn Dr. v. Leonhardi und den Architekten Hans Meyer! die fertiggestellten Räumlichkeiten und die Verkaufsstände eingehend besichtigte. Tie Großhcrzoglichen Herrschaften fpracheu sich über die Gcsamtanlage äußerst anerkennend aus und waren sehr erfreut, daß in der kurzen Zeit so viel schönes geschaffen werden konnte. Nach etwa cinstündigem Aufenthalt verließen sie wieder die Verkaufsräume. Heute herrscht allseits reges Leben, um die Einrichtung der 9 Berkaussstände bis zum Abend zu bewcrtstelligcn. Das bunte Bild, das durch die verschiedenen Farben der Stände geschaffen wurde, zeigt sich jetzt noch prächtiger durch die tausenden herrlichen Sachen. Tas Ganze macht den Eindruck eines entzückenden vorbildlichen VerraussladenS. WaS man da alles an schönen Sachen sieht, möchte mau oni liebsten selbst besitzen und gar schwer wird es manchem werden, sich davon zu trennen. Die meisten Verlaufsgegenstände bewegen sich in bescheidensten Preisen und man tarnt schon für 20 und öO Pfennige sich ganz reizende Sächelchen erstehe»!. Hier all das Gute und Schöne aufzuführen wäre wertlos, komme jeder und sehe cs sich selbst an un Avotlu Er S d* in t c > c r, welcher in Verhinderung der beiden Vorsitzenden die Taufe übernommen hatte, führte ans, daß bre )Ü.ngeren Mitglieder berufen wären, in den Booten, die durch bi 2 willigen älteren Mitglieder ihnen zur Verfügung gestellt wurde , die Flagge rot-weiß-rot nach außen »och zu halten imd würdm zu vertreten. Er führte an,, da« er heute, wo der Großher.og und die Großherzogin in unseren Mauern wohnten, den .lmter „Ernst Ludwig" und den Vlerer Eleonore taufen kom.i, mit dem Wunsche, daß sie recht oft alserste durchs.Zielgehen möchten. Mit einem „Hipp-Htpv-Öurra auf d^ GronherzogOchc Familie schloß der Taufakts Bei den Klangen Rudermarsches blieben die Mitglieder noch einige Zett aus ihrem her^ch gelegenen Bootplatz, der leider von so wcmaen de^ Mitglieder ausgesucht wirb Das langfahrige Ehrenmitglied Derr E. g■ -ö. Fernie in England hat der Gesellschaft einen größeren Sekag durch seinen Gcneralbevollmächtigteii .Herrn August Pascoe-Dutenhofen überweisen lassen. ** Eilboten lauf. Der M ä n n e r - T u r n v c r e trt veranstaltete gestern einen schon lange auf, diesen Tag fest- gesetzten Eilbo enlauf, durch den vom Taufstetn ein Eichen- zweig in möglichst kurzer Zeit nach Gießen gebracht werden sollte. Der Großherzog hatte sich bereit erklärt, diesen Zweig entgegenzunehmen. Da sich jedoch die oglichen Herrschaften gestern nachmittag nach Lrch begaben, so mußte oic kleberreichung dort stattsrnben. Um 3 Uhr nachmittags begann der Ablauf der Turner vom Taufstein über Breungeshain-Schotten-Laubach-Niederbe,- ingeit nach Lich, wo der letzte Läufer kurz nach //25 Uhr eintraf. Tic Strecke von 40,2 Kilometer war in einer Stunde 37 Min. 6 Sek. durchlaufen worden, eine Leistung, die alle Anerkennung verdient und die sich den Eilboten- läufcn nach dem Niederwald ruhig an die Seite stellen darf Der llcbcrbringer des Zweiges, Turner H. Thöt, owie eine Abordnung des Vereinsvorstandes, bestehend aus Rechtsanwalt Kaufmann, Lehrer Kling, Ober- Bahnafsistent M argolf und Kaufmann Todt wurden von den Herrschaften im Licher Schlosse empfangen und von diesen der überbrachte Eichenzweig, der mit einer rotweiß-roten Schleife geschmückt war, entgegengenommen. In leutseligster Weise unterhielt sich der Großherzog mit dem L Sprecher Rechtsanwalt Kaufmann, und sprach seine lebhafte Anerkennung darüber aus, daß in einer verhältnismäßig so kurzen Zeit die Laufstrecke durcheilt worden war. Er erkundigte sich eingehend über die Zahl der Läufer und die von den einzelnen erzielten Leistungen und erbat sich darüber einen eingehenden Bericht. Auch die Großherzogin und der Fürst von Lich^bekundeten ein lebhaftes Interesse und zeichneten den Ueberbringer des Zweiges sowie verschiedene Vorstandsmitglieder durch An- fprachen aus. Mehrere photographische Aufnahmen hielten den Augenblick der Ueberreichung auf der Platte fest. Außer dem Eichenzweige übergab der 1. Sprecher eine Urkunde darüber, die folgenden Wortlaut hatte- „Seiner Königlichen Hoheit, dem Großherzoge Ernst Ludlvig von Hessen und bei Rhein nebst hoher Gemahlin brachten heute 150 Turner des Männer-Turnvereins Gießen im Eilbotenlai's 4. Deutscher Wertbundtag. >c. Dresden, im m.i,x, uvyuvm ।-y~~~t t - I' /H'fciLigumi hielt in der Kougreßstadt um 7 Uhr zurückkehrten. — Die bciin Verkausstag mtt- •’ 1 • , — : . _______s.1 . ■ . • ... s. . r. t t i.S mv QU, nm wnrn-: ihnrXS0 taufe der R^uder gesellschaft. Ein kleines ff.örtliches pest feierte am ^onntag morgen die Gießener c- P-, auf ihrem Bootplatz ober> n r der Lahn. Ein buntes Treiben bewegte sich von alten uno jungen Ruderern Mit ihren Damen, um dem Tauf- 76. ö®n ücr ü-tnna Ferdinand Lciw, Frankfurt a. M., ae- S ehn? a (5t Sr unb Rennvierers beizuwohnen. P}c X0011;»011 uaw Aussagen des englischen Trainer, rnb der fahrenden Rennmannfchaiten großartig gebaut sind, sollen nächsten Sonntag in Mainz die erfte Probe au, ihre Schnelligkeit abteaen : L. U. Landcsunivcrsität. Am Samstag vormittag besichtigten die Großh. Herrschaften nebst Gefolge in eingehender Weise die beiden ncucstcn Kliniken der Landesuniversität. Um lli2 Uhr erfolgte die Ausfahrt vor der ch i r u r g i s ch e n. K l i n i L Nach einer Begrünung durch den Rektor der Landes-Universität Geh. Justizrat Dr. Bier mann übernahm Profefsor Dr. Poppert d'.c Führung. Im Kindertrankeniaal wurde der Frau Großherzogin von einem kleinen Mädcken ein Blumenstrauß überreicht. B:ide Herrschaften unterhielten sich in liebenswürdigster 2tki,c mit den Patienten. Hierauf wurde unter der Leitung des Geh.-McdizinalratS Dr. Bossius die Augenklinik besucht. Die dem Unterricht und der Wissenschaft gewidmeten Räume wurden mit derselben Aufmerksamkeit gemustert wie die Krankensäle und die Wirt- schaftslokalitäten. Auch hier nahm die Frau Großherzogin im Kinderkranlensaal einen Blumenstrauß huldvoll , f ) entgegen. Erst nach 1 Uhr verließen die Großhcrzoglichen nächst auch Opfer auferlege Geheimrat Putter Herrschaften die Augenklinik, indem sic ihrer lebhaften Be- Ä bÄ fdÄ über bat in beiden Kliniken Gesehene wieder, danken weiler aus. Daraus wurde die Tagung mit den üblichen holt Ausdruck gaben. Dankesworten geschlossen. ** VomGroß h. Dose. E,as G ro ßherzo g s p aar --- besuchte gestern vormittag den Gottesdienst in der ^tabt- lirchc, in der Prof. V. Eck predigte. Am Nachmittag um 10. Juni. 13 Uhr begaben sich die Herrschaften nach Sieb, von wo sie einen Eichenbruch vom Taufstein nach Lich = 40,2 Kilometer in 1 Stbe. 37 Min. 6 Sek. Gießen, den 11. Juni 1911. Der Vorstand des Männer-Turnvcreins Gießen. C. Kaufmann, 1. Sprecher, Gg. Kling, '1. Schriftführer " Diese Urlaube wurde von dein Großherzoge ebenfalls mit großem Interesse entgegengenommen. Zum Empfang der heimkehrenden Turner hatten sich die Vcreinsntitglicder sehr zahlreich am hiesigen Bahnhöfe eingefunden. Von hier ging es unter den Klängen einer Musikkapelle im festlichen Zuge, an dem sich sämtliche Läufer, die Abtei- lungsfuhrer unb Ordiiungsmamtschaften, insgesamt 180 Turner, beteiligten, durch die Stabt, am alten Schlosse vorbei, wo der M.-T.-V. den Großherzoglichen Herrschasteit nochmals seine Huldigung darbrachtc, nach der Lievigs- höhe. Hier begrüßte der erste Sprecher die Aiiwesenden und sprach allen, die zu dem fchönett (Gelingen des Eilboten- lauses beigerragen, besonders den Läufern unb ben Führern, ben herzlichsten Tank bes Vereins aus und schloß mit einem begeistert ausgenommenen „Gut Heil" auf das hessische Fürstenhaus. Der erste Schriftführer gedachte bei Verdienste des 1. Sprechers um das Zustandekommen der ganzen Veranstaltung und fand mit jeinem Gut Heil auf ben ersten Sprecher ebenfalls lebhafte Zustimmung. Der zu Ehren der am Eilenbotcnlauf mitwirkenden Turner veranstaltete Familienabend hielt die sehr zahlreich)! er- schieiicnen Mitglieder noch lange zusaininen, tvobei beson- bery die tanzlustige Jugend zu ihrem Rechte kam. ** Ueberfahren. Ein hiesiger Schriftsetzer ivollte gestern nachmittag mit der Biebertal-Bahn nach Heuchelheim fahren. Als ihm in der Rodheimer Straße der Hut vom Kopse flog, sprang er während der Fahrt ab unb wurde überfahren. Das rechte Bein wurde ihm abgefahren, das linke gebrochen und außerdem trug er noch Quetschungen davon. Der Verletzte wurde von Mannschaften der SanitätS- kolonne verbunden und nach der chirurgischen Klinik gebracht. ** Bei b er Land e svcrsi ch eru ugs a nst alt Hessen sind im Mai 372 Rentengesuche (353 Invaliden und Krankenrentenantiäge, sowie 19 Altcrsrentenanträge) eingegangen. Unerledigt wurden in den Monat übernommen 406 Rentengesuche, so daß 778 Gesuche in Bearbeitung standen. Es sanden Erledigung: 293 durch Rentenbewil- liguug (263 Invaliden-, 10 Kranken- unb 20 Altersrenten- gcsuche); 37 durch Ablehnung, weil unbegründet (34 Invalidenrenten- unb 3 AltersrentengejucheV 32 durch andere Weise — Zurücknahme uftv. — (26 Invaliden- und 6 Altersrentenge,uche', zusammen 362, so daß 416 Gesuche als unerledigt auf Juni übernommen werden mußten. Ferner wurden im Mai 341 Anträge auf Beitragserstattung gestellt und $mar 279 infolge Heirat weiblicher Versicherter (H.), 61 infolge Todes versicherter Personen (T.) unb 1 wegen Bezugs von Unfallrenle (11.). Unerledigt wurden in ben Monat übernommen 133 Erstattungsanträge, so daß zu bearbeiten waren, 474 Gesuche. Bewilligt wurden 318 Anträge (266 H., 51 T. und 1 11.), abgelehnt wurden 16 Anträge (8 H., 8 T.), anderweit erledigt wurde 1 H.- Erstattunasanfpruch. Unerledigt blieben 139 Erstattungsanträge (99 H., 38 T. unb 2 U.), bie auf Juni übernommen wurden. — In loelchem Umfange bie Landesver- ficherungsanstalt Großh. Hessen Heilverfahrenskosten für ihre Vcrficherten übernimmt, ergibt sich daraus, daß Ende Mai 336 versicherte Personen in Heilanstalten usw. unter- gebracht waren. SentrabKomitec zur vekämpfung Ser Tubenulose. Im Sitzungssaal d.'S Reicl>stagcs trat da»Hauvt- Tomitee 311 r BetamPfuna per ordneten aus allen Teilen Versammlung n-samm.-n. ,dw v°. ,^£tbnSd)icbcne Bundes- Deutschlands L-i.r .mbiicid) ^^Vorsitzende des regicrungen, hatten Vertret. 1 tnt|n »L bj. ^schwnenen Komitees, Shinlvimimiei - ^,.^mvscr der Antituberkuloie- Ünd gedachte einleitend'der beiden Vorka Koch und Ernft bewegnng, der »izwifchcn Lciftorvene v. Lehden. ..... Nietner den Gc- Darails erstattete Geikeraliekietar ~ ba- ba§ -^-ntral- s ch ä f t s b e 11 rli 1. -l>'s Mitgliedern, hat. komitee gegenwärtig einen -^land von liefen ''ick anT ca. Tie Einnahmen des ^u-rslosie-inn Jahres nut 500000 Mart. Darunter ^'l'E,ssamtsMarken 15 000 Mark. 60 000 und Entnahmen a„s Tuberkulose- Tie Ausgaben betrugen Der Ueber- l -ilstätteu tmirden allein - beläuft sich auf schuß der Einnahmen ubtt du .^usgave werft ein 2(10 000 Mart ras bewnders petnlnte^^upusw^ to^x ,ur Vermögen von 12« 000 Mart ans. In . .’m gan^en über Zeit 99 LuugenheiIit,t.en unU' baltp ' - 2124 Betten in 12 065 Betten verfugen «ÄH* ei*»ed Privatanitalten. ^.a i ei'binU'ulUtche Kuf können LMZMWWZW die sachwisscnschastlichc ^eire der präge und verlangte, daß die G'mciildcn alles tun müßten, um die frühzeitige Infektion nut ^berkuwse zu verhüteu. Auch an der Erforschuttg der Tuber- kulos "rkranluug könnten sich die Gemeinden beteiligen. Bei anders verlangte der Redner, daß in den städtischen Waifenhaufcrn die gesunden von den erkrankten Kindern getrennt werden sollten. T-r7w-i!- Redner, Seigeorbnctre $r. $rautlu,« (So n) maa, c verschiedene praktisäic Vorschläge, die sich auf ckrmr.nhygtcnr, Wohl sahrtspslcge unb Schulhygiene bezogen. Tie Gemeinden mutzten im eigenen Interesse eine energische Agitation^zur Bekampfu..g der Tuberkulose einleiten, wenn diese den Steuerzahlern zu- Dpser auserlege. Unter zahlreicher VX . Dresden der Deutsche ^2eribund seine Tagung ab. ringeleitct durch tinen Besuch der Ausstellung, des .... — — HV v „ unb des Krematorium-.', an die nch eine öffentliche.Vcrfammltiug Mrien eingclabcn. anschloß, die im Konzern aal de-.-, ftlussiclluugspalastcsabgehalteii ^ic Wetterlage für den Ballonausstieg ist bis LL Ä* daß der Aufstieg aller nach irir?" Er wies daraus hi», daß infolge der einseitigen Geistes- stattfinden wirb. richtung, die fick im Laufe des vorigen Jahrhunderts Bahn Bon der Landes-Universität. Das erste brach, namentlich jene Geislesgüter, die mehr auf der Empfuidung . ^stische Staatsexamen haben diesmal 13 Kandidaten Ät bcRanbc,? d°-un.e- 2 mit der N°.° gut; 17 Herren hatten Erst in der Mitte und gegen da- Ende des Jahrhunderts macküe stch der Prüfung unterzogen. ,ich das Bestreben geltend, das Verlorene nach Möglichkeit wieder *• B 0 in Staatsschuldbilch. Die am 1. Juli fälligen znrückzugewinncn. Es kam zu einer allgemeinen grotzen Bewegung I n t n f e xi der in das vessische Staatsschuldbuch emgtragenen nach einer Reform der ganzen '.'lusdruckslultnr. Aber trotz aller o . „„ <• ■„ ro„lvn,hf fhmmrnhpn hp$fiirfipn Fortschritte darf das Ziel, ein Verständnis für Formenschönheit Forderungen werden bei allen m-betracht kommcnren hessischen neu zu wecken, noch nicht als erreicht angesehen werden. Der! Kassen und bei den Reichsbankanllalten vom 17. x)iiut av allgemeine Sinn sür gute Form ist in Deutschland noch immer gezahlt. Vom gleichen Tage ab rvird die Staatsschuldenkasse 3u wenig entwickelt, wie die massenhaft zu findenden Bcmerzeugnifse bic Poft oder durch Gutschrift auf Relchsbank-Giro- zeigen, die oii so gut wie gar leinen Wert bei wem .^n ben ' ..; tSÄHishnA.ihfon mtormpOpn breiten Schickten der Besöllerung sehlt das notwendige Inter- touto zu berichtigenden Schuldbuchginsen uberwclsen. cisc und die tätige Mitarbeir. Der Heimatschntzgcbante hat aller-! ** Liebig-Museum. Rach Mitteilung des Grotzh. dings eine Besserung gebracht, aber von einer Wiedergeburt Robinetts an den Arbeitsausschuß zur Erhaltung deS Liebig- deutscher Kuuit werde man eilt ibreaien tonnen, wenn cüie crrchi- ^oboratoriumS hat dec Grotzherzoa der Bitte um lieber- idtoniic1:; Kun,c zurückgewonnen icui wird, den Organua- - ..." h < ß-ntfiphnnn lionsbestrebiingcn aus sozialem und wirtschaftlichem Gebiet liegt nähme des Protettorates über da^ m oct Ernt le Yung die Hoffnung, daß um: eine Organisation der Architektur wieder begriffene Liebig-Museum gerne entsprochen und begrüßt erreicht werden kann. Deutschland muß darnach trachten, unserer Kie Ehrung des Andenkens an den großen hessischen Gelehrten, L bb &‘t' liV' 1 h avrt^tcttoni^c $onn lvict)er 511 gcwinneil. bur(^ PZicderherftellung seines ehemaligen Laboratoriums, Pros. Eieek^hielt den Vortrag über „Förderung der "'st lebhafter Freude. - Die Stadt Gießen hat für den jugendlichen Gestalt u n g s traf t". Der Redner betonte, ILicbig -Fonds dreitausend Mark gefpendet. daß alles, was in der Fugend gut oder schlecht gelernt wird, den A r v cit s jub iläu in. Der Inhaber der Brühl- meisten Menschen als lvewohnaeit fürs Leben anhaftet und lid) . , rir prp; c1crr R oniiac hatte aertern nadv uur schwer oder gar nicht mein verdrängen läßt Die Gestaltnngs-!! ch n D r u ck e r c i_, ^err ji. ^.a n g t, yanc ge)rern naa)- traft der Fugend muß gefördert werden, um eine neue Ausdrucks-1 mittag bie bei ber jjirnta Befckfaftigtcn mir ihren Familien lultur zu schaffen. Der Redner gab einzelne Beispiele, wie er sich! zusammen etwa 300 Personen, zu einer oestlichteit iiadi bem die Erweckung der schöpferischen Tatigteit int jugendlichen Geist Pyilosophcnwalb geladen, um gemeinsam das Jubiläum denkt, und schloß mit den Worten: Die Wirkung dieser Erziehung mehrerer Mitarbeiter der Druckerei, der Herren Gg. Hoß, äußert sich in twi Berttesung des Vorstellungslebens und der Theodor L o o S und Fritz B e n d e r von Krosbors zu begehen. Richtung der Arbeit nach einem bestmimtcn Ziel, Steigerung Tie Herren Hoß unb Loos sind jetzt 40 Jahre und Herr der ckuoaifungstrack und ckuiiaifungssähigkeit, Geivohnung bcc I vRprtbipr 9n Talirc imuntcrbrodien in der Brüvlsckien Druckerei » S ySÄSSCÖSMSffiS wältiguilg. Negierungsrat S an g er mann Herrn LooS mit den beiten Dr. olfs - Halle sprach dann über „Volkswirtschaft- Glückwünschen und herzlichem Dank für seine treue Pflicht- lichc f?l u f g o b e n d e s D eu t i ch e n W e r l b un d e s". Er per- crfüUung das ihm vom Großherzog verliehene Allgemeine langte die Schaffung von Oualitätsarbeitsstätten, von Organi- Ehrenzeichen mit der Inschrift „Für treue Arbeit". Herr fatinnen für qiialitatwe Produktion, Ansbildung gualitativer Ver- Loos dankte unb brachte ein Hoch auf das Grotzherwqs- mittler zwuchcu Produttion und Komumtion Erziehung,des Kon- paar aus, in das lebhaft eingeftimmt wurde. Herr Lange Hirneuten sür aunlitatiDen Kowumtion unb eine Kou,umenten- oP^awte mit ehrenden Worteu der treuen 9Rirffnrn7Pif hPr organil'ation. \'iu die Vortrage schloß sich eine längere Aus-1 t J Wracke, die sich besonders mir Den Aussührungeu von Dr. 9)2^1^ 01^110^,^)01016 bei übrigen längere Zeit im Geschäft Ta- sius beschäftigte und auch die Bezichungcn zwifchen Architektur uni) l_t9cn- Ev haben eine L.ienstzeit von 40 Jahren die Herren Kleidung erörterte. Hoß (der schon vor 5 Jahren eine Orbensauszeichnung vorn Die Tagung fand ihren Abschluß mit einer heute im alten Großherzog erhielt), Loos, 36 Jahren Herr Oßwald von Landhaus abgebaltcncn internen Beratung. Wieseck, 35 Jahren Herr Andreas, 33 Jahren Herr Ettel, 130 Jahren Fran Lich, 29 Jahren Herr Mandler von Krofdorf, 26 Jahren Fräulein Schmitt, 25 Jahren Herr Bender von .! Krofdorf, und, mit einer zweijährigen Unterbrechung, 134 Jahren Herr Elle. Im weiteren Verlaufe der Veranstaltung überreichte nod) Herr Schreiber int Auftrag seiner Kollegen Herrn Loos einen hübschen Ruhesessel und Herr Höpfner brachte in herzlicksen Worten ein Hod) auf die Familie Lange und das weitere Blühen und Gedeihen der tyirnta aus. Ter Gesangverein Gutenberg verschönte das Fest burd) den^Zortrag passender Lieder. Eine gemeinsame Kaffeetafel leitete den unterhaltenden Teil der Feier em.^ Es folgten Kinderspiele, worauf am Abend das öc)t int ^aal bei gemeinsamem Gesang und Tanz seine Fortsetzung fand. Der Schluß des in allen Teilen schön verlausenen „Festes der Arbeit" war in so vorgerückter stunde und die allgemeine Stimmung war so gehoben, daß unsere Leser es gewiß entschuldigen werden, wenn der Gieß. Anzeiger heute in seinem Umsang mehr wie sonst an bie jenen bes „Gießer Wockseblärtche" erinnert. aufgestellt. Kreis Alsfeld. ziehen müsse. Kreis Lauterbach. Iz. Reuters Bekanntmachung b*76 ist erloschen. Prokura er- das Geschäft 9kiunnnn zu der hiesige Einwohner List seinem Leben freiwillig ein Tn de. Finanzielle Sorgen, die sich aus Viehhändeln, wie dec Firmen: a) Gebrüder Haustein in Gießen: des Kaufmanns Karl August Koch in Gießen Dem Kaufmann Heinrich Becker in Gießen ist teilt; b) der Firma Karl Elchmann in Gießen: "verein ^ag iejb l" Achen. W Iver- *4 diesen Aroßher. Llch bc- M Um irnei- vom ^ederbes. h S5 Uhr m einer e Leistung, 1 Alboten- tite stellen h. ThSt, > bestehend ng, Eber, ot wurden angen und - einer rot- 'Kimen. In 'g mit dem h seine leb Verhältnis wrden war. der Säufer en und er- Auch die :cn ein leb r des Zwei durch An men hielten feft Außer ne llrtunbf ner König von Hessen heute 150 ilbotenlauf 40,2 Kilo- it 11. Juni ns Gießen >ristsuhrcr." Unfalls mit inpsang dec ^Mitglieder iben. r. Ilsdorf, 11. Juni. Em hiesiger Landwirt schlachtete vor einigen Tagen ein fettcS Schwein und verkaufte das Pfund Fleisch für 60 Pfennige. DieS erfuhr alsbald ein Metzgermeister von Mücke imb ließ durch die Ortsschelle hier bekannt machen, daß er das Pfund Schlvemefleifch zu oö Pfg. verkaufe. Bei dieser Bekanntmachung ist es aber auch geblieben, denn sie reuete ihn alsbald. Schnell sandte er einen Boten nach JlSdorf, der den einzelnen Bewohnern bekannt machte, daß der Meister das Schweinefleisch zu dem bekannt gemachten Preise nicht liefern könne nnö sein Angebot zurück- Firma weiterführt. Gießen, den 8. Juni 1911. Großhcrzoglicties Amtsgericht. , 10. Juni. Gestern nachmittag machte ---- Lauterbach, 11. Ium. Hier veranstaltet der Verein für Privatforst beamte Deutschlands in der Zeit vom 10.—16. Juli ds. IS. einen forstlichen Lehrgang unter Leitung des Forslrats Eu le fc ld-Lauterbach, zu dem Waldbesitzcr und Forstbeamte gegen eine Gebühr von 20 bezw. 10 Mk. zugelassen werden. Derartige, schon seit mehreren Jahren mit bestem Erfolg veranstaltete Lehrkurse haben den Zweck, Forstschutzbeamte imb Waldbesitzer in allen Fragen weiterzubilden, die die Verwaltung eines Forstes mit sich bringt. Interessenten können Näheres durch Forstrat erfahren. ist auf die Karl Eichmann Witwe, Ottilie geb. Gießen, übergegangen, die dasselbe unten der bisherigen .In das Handelsregister Abt. A. wurde eingetragen: 1. die Firma: Ludwig Weiß jr. zu Großen-Linden, Jnh- haber Ludwig Weiß IV. zu Großen-Linden; 2. bezüglich die Prokura ^egen Teilnahme an einem llöntgenknrsusin Irankfurt a.. M. fällt diese Woche meine 3813 Nachmittags-Sprechstunde »US. Die Vormittags-Sprechstunde dauert v. S—11 Ehr. 3>r. Klein Spezialarzt für Haut- u. Geschlechtskrankheiten. Bahuhofstr. 65 ■ va heiltM aß "r ’ftci11 l - qjo Iw tjjji w Faselochsenverkauf. Mittwoch den 14. d. Mts., nachmittags 1 Uhr sollen auf dem Faselhofe dahier zwei fette abgängige Faselochsen (1 Vogelsberger und 1 Simmenthalcr Rasse) meistbietend versteigert werden. Die Gemeinde beabsichtigt zwei sprungfähige Ochsen vorgenannter Rassen anzukausen und werden Offerten bis zu vorstehendem Versleigerungstermm erbeten. Großen-Buscck, am 9. Juni 1911. 3794 Großh. Bürgermeisterei Großen-Buseck. S ch iv a l b. tretet vvskr, Wurden, Maritta * e. P.H Betrag -we-Tuten- hic '.Mei esamt 18" ii Schlosie tt ÄWrsenden .es Eilboten» Den Führern, ) schloß mit inj das hejsi- , idite der Ler kommen der Gut heil auf mmmg. Ter •nben Tamer zahlreich er- ivobei beson' kam. :istsetzer wolllc i nach Heuchel- -fräße der Hut ab und wurde ibgesahtt», das Mischungen da- t der Sanitats« Klinik gebracht- ingsvnstalt Invalide» irentenantrage/ onal übernonv in Searbe« • Aenlenbewü ) Altersrenten mndet (31 > qq durch an in«altbcrtirch-Göns 209 P., 4. Eintracht-Höchst a. Nidder 203 P., 5. Lahntal- Dorlar; Klasse 4: 1. Euphrosine-Heldenbergen 230 P, 2. Sängerkranz-Nieder Roden 215 P., 3. Liederzwcig-Ober- rodenbach 209 P., 4. Liedertafel-Lchönberg 194 P.: Abteilung B. Klasse 1: 1. Söngertranz Watzenborn 203 P., 2. Sängerkranz-Großen-Buseck, 3. Sängerbund-Mainflingen, 4. Edüwciß-Ostheim b. Hanau, 5. Frohsinn-Hochelheim, 6. Germania-Höchst a. Main: Klasse 2: 1 Liederkranz- Eberstadt 195 P., 2. Männerchor Ober- u. Niedcr-Rosbach, 3. Liederkranz-Niederllcen, 4. Konkordia-Kocttl, 5. Lieder kranz-Holzhausen a. d. Ulm, 6. Eintracht-Saasen, Klasse 3: 1. Eintracht-Hörnsheim 200 P., 2 Liederkranz Beuern, 3. Frohsinn-Watzenborn, 4. GesangSriege-N Jssigheim, 5. Eintracht-Hainhausen. Im E h r e n p r e i s s i n g e n siegten: Cäcilie-Lich, Heiterkeit-Fechenheim, Sängergruß- Neu-Jsenburg, Gcrmania-Kirch-Göns, Euphrosync Heldenbergen, Germania-Höchst a. M., Liederkranz-Ebcrstadt, Liederkranz Beuern. Im H a np t eh re np r ers s in g e n siegte Heiterkeit-Fechenheim mit 352 Punkten. Zwei Sonder züge waren wegen des Festes aus der Main-Weser-Bahn eingelegt. -dt. Lollar, 12. Juni. Der Radsahrer-Verein Lollar 1895 beteiligte sich gestern mit 29 Fahrern an dem Radfahrcrfest in Fauerbach v. d. H. Er errang im Korsofahren bei einem Wettbewerb von 20 bezw. 17 Vereinen die höchste Punktzahl und somit den Ehrenpreis in Gestalt eines prächtigen TrinkhornS. Kreis Büdingen. WeningS, 11. Juni. Bei der Beigeordneteuwahl wurde der seitherige Beigeordnete Heinrich Eifert zum vierten Male wiedergewählt. Von 190 Stimmberechtigten machten 131 von ihrem Wahlrechte Gebrauch, 128 Stimmen vereinigten sich auf Eifert, em Gegenkandidat war nicht auch aus schlechter Bewuischaftüng "Hs HekdeS ergaben, und wohl auch noch anderer Kummer (tm vorigen Jahre war ihm seine Frau gestorben) hatten den Mann in letzter Zeit ganz trübsinnig gemacht, so daß er öfter nur noch den einen Wunsch äußerte, sterben zu dürfen. Run läßt er sieben meistens noch unerzogene Kinder zurück, von denen das jüngste 7 Jahre alt ist. Starkenburg und Rheinhessen. = TI a i n ä , 11. Juni. Die 6 7. Jahresversammlung b^c5 Hessischen HauptverrinS der Gustav-Adolt- Stiftung findet am 25. imb 26. Juni bier statt. Ter erste Festtag wird mit Festgeläule der euang. Kirchen in Stadt und Vororten und mit Ehoralmusil auf dem Turm der Ehristustirche eröffnet. Vormittags findet FestgollcSdienst in (amtlichen Kirche» der Mainzer Diaspora unter Mitwirkung der Kirchengesangvereine statt. Später ist Jugendfeftgoltesdienst in der Edristuskirche und tn den Kirchen der Voiorte. Der Festgottesdienst, für den Bfarrer Vogel-Darmstadt die Predigt übernommen hat, ivtrb abends in der EhiisluSkirchc abgebalten. Nachmittags ist eine öffentliche Fest- versammlimg in der Ltadthallc. Außer den Vertretern der Stadt werden Professor D. Dr. S ch i an-Osießen und Taff. prim. Rosen- berg-Kempen in Posen Ansprachen halten. Hier wie in öcr (£l)nftu6- tirche werden die Kirchenchöre von Mainz, Kastel-Kostheim, Moni- bad), Bretzenheim, (Soiilenhctm, Laubeiihetm und Weisenau nutmirfen. Abends schließt sich eine gesellige Vereinigung tm Evanq. VereinshauS an. Akontag den 26. Juni findet eine nicht- öffentliche Sitzung des LerwaltungsratS im Saale der Johannis- ktrche statt, icoau Gäste eingeführt werden können, eine offentltche Versammlung in bet Joyannisktrche nut Vortrag des Direktors D. Eger-Friedberg über „Gnstav-Adolf-Arbeit und evangelisches Lebensideal", Nach einem Essen im Evang. BeremshauS wird nachmittags ein Ausflug mit einem Rhemdampser nach Oppenheim und Landskrone das Fest beschließen. Hrnen-istaffau. 8 Marburg, 10. Juni In einer heute im ReitauratU Pfeiffer (Lederer) abgehaltenen Versammlung der Z u ch t v e v e t n e des Kreiies Marburg und Kirchhatn für daS Vogelsberger Rind wurde einftimmig beschlossen, beide Genossenschaften ;u einer Herdbuchgescllschast zu vereinigen. Als Borsik-end wählte man die Landrate von und zu Löwenstein Marburg -? von und zu Gilsa-Kirchham. Ferner beschloß man dein einiger Zeit aegrünbeten Verbände mitteldeutscher Rotviedzüc-uer beuutreten. Als Vertreter zu dessen demnächst in Kasse! 'tatt- findenden Tagung wurde Bürgermeister Pcieskem gewählt. — Ter 25 Jahre alte Sohn des Gastwirts Röfser in Goß reiben erkletterte am Donnerstag infolge einer Wette eine hohe Pappel. Als er beinahe in oct Krone war, brach ein Ast und der junge Monn stürzte in die liefe auf einen spitzen. Lattenzaun. Ter Schwerverletzte ist in der hiesigen Klinik gestorben. — Ein au5 demselben Torre stammender Münchener Student, der Lehrer ssotzn Fritz Hebeler erlitt durch einen Absturz in den Alben seinen Tod n. Diez, 12. Juni. In der Nähe der Station Zollhaus stieß Freitag nacht 12 Uhr das Automobil des Dr. Wolff aus Katzenellenbogen auf der abschüssigen Straße gegen eine Telegraphen ft ange. Ter noch gan,; neu.' Wagen wurde bet nabe nöliig verstümmelt. Ter Chauffeur erlitt unbedeutende Verletzungen. LLtriverjitäts-Nachrichte». -- Tarnt ti aor, u. ^uui i'ar> P ei i o nalv er z e i ch- ni<-> der Technischen Hochschule für Sommer 1911, abgeschlossen am 22. Mai, ist nunmehr erschienen und zum Preis von 20 Vfz. zu haben. CS enthält die Namen der Tozenten, die Verwaltung, Vorstände und Ausschüffc, sodann das Verzeichnis der Studierenden und Hörer. Es studieren in den Ab tcilungcn für Architektur 238 Studierende, 69 Hörer, für Fn- genieurwefen 246 bezw. 25, für Maschinenbau 326 bezw. 25, lüt Papierfabritalion 46 bczw. 6, für Eiettrotechntk 175 bezw. j, für Ehcmie 113 bezw. 1, Allgemeine Abteilung 45 bezw. 1, insgesamt i-19 Studierende und 13.5 Hörer, Summe: 1354. Hierzu kommen 1U0 Gaste, darunter 48 Samen. Gesamtsumme 1451. Darunter sind 340 Heuen, 505 Preußen, 230 aus anderen deutschen Staaten und 379 Ausländer; ^Norwegen stellt 24, Lcsterreich-llngärn 30 mit) Nußland 273 Studierende. Atzols iPdbranöt f. Rostocks 10. Juni. Adolf Wilbrandt war seit einigen Wochen schon kräntlich. EL trat dann eine entzündliche Lungenassektion ein, die sich auf das Brustfell auSdehnte und das Herz sehr schwächte, so daß er seit über einer Woel>e zu Bett liegen mußte. Tie letzten Tage wurde er nur durch irärtige Einspritzungen aufrecht erhalten. Am Freitag abend bereits war Wilbrandt von den zwei ihn behandelnden Aerzteii aufgegeben worden. An seinem Sterbelager weilten sein Sohn, der ordentliche Professor der Nationalökonomie in Marburg Robert Wilbrandt, der Bruder Dilbrandts, der frühere förtschrittliche Reichstagsabgeordnete ffottf. Wilbrandt in Rostock, der Wi ner Sä t bürg, ein alter Freund Wilbrandts, und dann noch der Wiener Kritiker Ti'. Nikolai mit Frau Ter Tod trat gestern nachmittag 81/. Uhr ein. Der Dichter schlief friedlich und sanft hinüber. Tie Beerdigung iindet am Dienstag nachmittag 3 Uhr in Rostock statt. Adols Wilbrandt lebte in seiner Geburt* ftabt gan; Aurüdgejoaen. 3n der Schniclmannsiraße besaß er ein eigenes Heim, ein alte* Pattizierdau*. das schon seinem Vater und dessen Vorsahren gehört hatte Wilbrandt bat bi* zu seinem Krankenlager unermüdlich geschaffen. Sein letzter Novellenband „Adonis" erschien eben bei Eotta. Am Beginn dieser Spielzeit erlebte Wilbrandt* letztes Drama „Ta* Bild zu SalS" die 11 r auiiübrung. Ter Tichtcr hatte sich aber vom öffentlichen und gesellschaftlichen Leben ganz zurückgezogen. Kleine La-eschronit. D i e w ü 111 e m b c i g i i d) c Burgensahrt der Vereins gung zur Erhaltung deutscher Burgen wurde am Samstag abend in Mergentheim eröffnet. Tie alte Stadt mit ihren male rischen Giebelhäusern und dem imposanten Sdiloß des Deutschen Ordens war festlich gcidimüdt. lieber 100 Teilnehmer, darunter die Besitzer mehrerer deutscher Burgen, waren cingctroffcn. Im Auftrage de* Kaisers war Kabinettschei Frhr. v. Soden erschienen Ain Sonntag traten her Bruder der Manerin Herzog Ernst Günther und (v-cmahlin und Prinz Wilhelm von Moburg ein. Am Mittag ging die Fahrt zu dem Fürstlich Hohenloheschen Schloß in Wctkersheün. Wie verlautet, benagt das Gesamtergebnis des Korn- bl i' m e n t a g * im Großherzogtum Baden 230 000 Mk. Bei der Ruder Regatta in Grün au hat im Kaiser- Diere, der Mainzer Rudervercin zum dritten- m a l den e i st e n P r e i * errungen. Fn (SIcDClanö Obst', laut f* au* Anlaß des Ausstande* von .)00tt Arbeitern biv Belnidungsbranche zu ernstlichen Ruhe- iiönutgcn, wobei eine Person getötet wurde; zahlreiche Personen wurden verhaftet. Der Berliner Magistrat beschloß zur Errichtung und Erweiterung städtischer Bauten und Anlagen die Aufnahme einer Anleihe von 323 Millionen. Der 29jährige Landarbeiter Bau erstieg aus llebermut in Wcllishofen den Mast der Hochsoannungsleitttna. Bei der Berührung bu Drahte singen seine Kleider Feuer. Bau stürzte lot zur Erde In K öl ii wurde burd) bie Explosion einer Spiritus l a m v e cm Brautpaar lurz vor der Trauung schwer verles Dei Bräutigam erlag bereits seinen Verletzungen, während diu Braut ui hosinungslosem Zustand darniederliegt. '?i i i- drei “?.V ü n dj c n c r Studenten von Rabenslein nach dem Gurgl gehen wollten, verirrten sie sich im Nebel. Einer' von ihnen -'ürtic 1000 Meter tief ab. Er wurde tot ausgefunden, lieber da.- Schicksal der beiden anderen ist noch nichts bekannt. 3i.i Siadichcn Miaß brach, wie aus Orenburg gemeldet wird, eine große Feuersbrunst au5, der 200 Häuser zum lpfer fielen. Mehrere Personen sind umgekommen. Zn Pari s fließ oas Automobil des Justizministers Periiez mit einem anderen Automobil zusammen. Der Minister rourbc am rechten Arm erheblich verletzt, sein Sekre- lär erlitt Schnittwunden durch Glassplitter. In dem Kurort Truskawies brach gestern Feuer aus, das chic große Panik hervorries. Sechs Häuser und die Armen- anstatt wurden eingeäschert. Zwei Minder sind verbrannt. Müller'fche vaveanjtalt. W a j f c t n> ä i m e bei xabu am 12. 3 uni: 16 6 E. Amtlicher wetterdcricht. Verlauf der Witterung seit gestern früh: Von Nordwesleu nähert fiel) hoher Truck, doch luecöcii wir vorläufig mit dem Einfluß be5 östlichen TicjS zu rechnen haben. Weileraiisiichtei' v.< Heuen am Dienstag dem 13. Juni 1911: Wechselnd bewöltt, leichte 2riederjchläge, kühl. Letzte Nachrichten. Berlin, 12. Juni. Die seil fast einem Jahrzehnt schwebenden Verhandlungen über vic Eingemeindung des größten Teiles der 3 u u g i c i n i) e i ö e und Oes Gulsoezirkes Plötzensee in .,11111 A bschlul; gelangt. Den weiteren Teil beabsichtigt bcc Fiskus an bie Finna Hagenbeck zu verkaufen. ohanuist.il, 12. jum. öanjiin >tartete heule früh um .; Mhr Minuten, innb.i'. aber bald daraus wieder, da s. in i’.'iotor nicljt gut nrbcitiic. Ei wird nun erst morgen ab- sliegcn. König flieg um •> Uhr 1 Minute auf. klcinc kiös™ Türk. Tabak-fit Cigaretten-Fabrlk„Kio*" o E. Robert Böhme, Dresden. Bo Uba hnen- An schlu ss gleise, Miete u. Kauf. Keu- u. Altmaterial vorrätig Frankfurt a.M., SSSÄii. I Schluss Le; AusVerKaufs I bis zum 15. Juni 04645 | | Bahnhofstr. 14 Ecke Tiefenweg. | [Reise nach der Wasserkante.^ Tie diesjährige Mainzer Slottcn Fabrt nach Bremen-BremeriiaYen-Helgoland-hamburgn.Kiel I findet vom 12. bis 18. Jnli statt. Preis Mk. 95.— ab Mainz einschl. aller Kotten. 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Dieses grotze amerikanische Drama, welches so spannend ist wie ein Canon Dopte Roman, erregt bei den Zuschauern ein Znteresse, welches sich bis zum ?chlus; immer mehr und mehr steigert, wo iich das Geheimnis durch ein unerwartetes Ereignis ausklärt. Moritz als Bauernfänger. Aeuherst komische Szene von Gabriel Timmory, gespielt von Herrn Prince. Musik: Goldregen, Walzer von Waldteufel. Der Dämon. Spannendes Drama nach dem berühmten Roman des russischen Schriftstellers Michael Znriewilsch ^crmontof. 400 Meter lang. Musik: Frühlingserivachen von Bach, fritzche« ab Millionär. Komischer Schlager, gespielt von dem beliebten 5 fahrigen Abelard. Musik: Mohnblumen, Romanze von Moret. V ergeltung. Ein ganz auftergemöhnlich spannendes Drama von Georges Dooquois und 3ean Reibach. — Musik: Roelurne von F. Bendel. '2luf?crbcm das übrige großartige Programm. KßT- lieber ö'ilm ein Schlager, -gsg 6 Damen (3745, Anfang Sonntags 5 Ubr ZMH Alleiniger MWM Fabrikant» Hycari Gentner; Göppingen, DrGentaefs M