m Partei ■Nidda. das Wohl Er war ein ^er durch 3es Charak- es Auftreten :hen Gegner ^usn und :he und für n peri. M Lienoqrach *v und Maschinen^ i losort gesucht. U. Angebote mit Gehallt >en unter 3U on bt t Anzeiger erb. ri. Büglerin ein GalöU-' J eD. AM st. Eni'rtu'M.-rswegi iererinneu gei. Hermann Hc^, Krosdorser Strane tu Mdlichen Ausbildung-!! rinnen werden m MA» * waichanstalt -Aclwki^ tto!borfetSiraBeJj2 müdchen gesucht- Inacker, Danlenschneiderr >3obnboiimiBe2__— siffiESr A vaschcmitalt Meltveiis rosdorserSttahe 12. e öiun 1. Februar beneid MmW.A iSarbcii und zur Seat’ >g der Sinber. imb Viiaeln crroüiM ■ ein ältcre-i erfaVctw l als Köchm. au ÄvotKeier Tpetl Putzbarh. abdängrgc Iran ti: acht. F- Kuners,, Ludwigittane L Sä’ # fei or tal'gLori'»p/'W isiW* ■tion: r 1911' “ 1» Javiar . zlbott^-rtiavr^ 11« S(ieii» 161. Jahrgang Zweiter Blatt M. 10 Erscheint tiglich mit Ausnahme der Sonntag». Arbeiten beendet seien. Ern Ausgaben im Justizhaushalt ständen auch höhere Einnahmen durch -Ltenrpelgebübren usw. gegenüber. Betreffs des Amtsgerichts LU Friedberg mürbe mitgeteilt, daß die Stadt die, Erweichung des alten Gebäudes für den Preis von 80 000 Mark abgelehnt habe. Eine Abhilfe des jetzigen Zustandes sei aber sehr notwendig, zumal eine anderweite Einteilung des Amts- gerichtsbezirks aus Anlaß der Bahnlinie Homburg—Friedberg zu erfolgen habe; auch der Neubau eines .Haftlokals in Friedberg sei unerläßlich. Die Veränderung der Zuständigkeit der Amtsgerichte habe keine wesentliche Entlastung der Landgerichte herbei' geführt. Der Ausschuß entschied sich dahin, durch Hinzunahmc der Ämtsrichterwohnung vorläufig noch mit den jetzigen Zuständen auszukommen. — lieber den Haushalt des Finanzministeriums berichtete Abg. Molt Han. Dem Wunsch des Ausschusses gegenüber, die letzt frei gewordene Ministerialratsstelle nicht wieder zu besetzen und 2—3 Vortragende Räte in Wegfall zu bringen, empfahl die Regierung, diese Anregung bis zur Rückkehr des Finanzministers Braun zurückzustellen. Sie hegt weiter die Ansicht, daß beim Kapitel Bergbau wohl noch eine Lilfsarbciterstellc gespart werden könne. Dagegen seien im F o r st- haushalt und in der Abteilung für Steuerwescn weitere Ersparnisse nicht zu erzielen. Beim Kapitel Steuerhauptkasse stellte die Regierung eine Prüfung der Frage in Aussicht, ob nicht eine Verschmelzung mit der Staatsschuldenkasso erfolgen und statt zweier nur ein Direktor an gestellt werden solle. In einer längeren Aussprache über das Kapitel Ka t a ster erAärtc Geh. Rat Dr. Becker, daß eine Verbilligung eintreten werde, wenn die topographischen lich wurde der Antrag der Zentrumspartei gegen die Stimmen der Nationalliberalen, der Volkspartei und der Sozialdemokraten gemeinen Deutschen Kunstgcnossenschaft in München besprochen werden. Unter Umständen soll von den Malern und Bildhauern Donnerstag, 12. Januar lOY Rotationsdruck und Verlag der Brühl'fchen UniverfuätS - Buch- und Steindruckerei. R. Lange, 'Gießen. — Eine Reform des künstlerischen Wettbewerbs. Zum Zwecke einer Verbesserung der Grundsätze für das Verfahren bei Wettbewerben sand kürzlich in Berlin eine Besprechung verschiedener Künstler verbände statt, zu der der Bund deutscher Architekten angeregt hatte. Teil nahmen u. a. Professor Martin Dülfcr aus Dresden, die Geh. Bauräte Saran miD Körte, Gen Rat Muthesius, Vertreter der Allgemeinen Deutschen Kunstgenossenschaft, der Bildhauer-Vereinigung, des Künstlerverbandes deutscher Bildhauer und des Verbandes deutscher Architekten- und Ingenieur!) er eine. Tülfer wies einleitend darauf hin, daß eine Reform der Wettbewerbe eine richtigere Bewertun i der künstlerische Fähigkeiten bringen müsse. Die Einrichtung ;it Beratungsstellen sei erforderlich. Als Ergebnis der t eine Reihe von '.'tbänderungs-Vorschlägen angenommen. Die Regierung gab sich damit zufrieden. Dann befaßte sich der Ausschuß mit der Frage, ob der Sitz des neuen: Gerichtshofes Berlin oder Hamburg sein soll. Lin Mit- glied der Zentrumspartei und ein Konservativer sprachen sich ür Berlin aus. Dagegen wurde von einem Hamburger Mitglied der Volkspartei dargelegt, aus welchen praktischen und ideellen Gründen Hamburg den Vorzug verdiene. Auch der hanseatische Bundesratsbevollmächtigte trat für Hamburg ein. Ter Staatssekretär erklärte, daß die verbündeten Regierungen Wert darauf legen, daß der neue Gerichtshof in Berlin seinen Sitz habe, svrach jedoch Teilt Unnannehmbar aus. Ein Be-- • Aluß über diese Frage wurde iwch nicht gefaßt. Die nächste Sitzung findet Freitag statt. Line Klage der pariser Aaffeehäadler. Der Präsident des Syndikats der P a r i s e r Kaffee* Händler erhebt in den Blättern Beschwerde darüber, daß infolge der Transportschwierigkeiten auf der verstaatlichten Westbahn kaum die Hälfte der gewöhnlichen Kaffeemengen nach Paris komme. Das Syndikat habe versucht- den Kaffee auf Umwegen nach) Paris zu bekommen, aber eher Unannehmlichk.iten damit gehabt. Es gäbe Kaffeehändler, die seit dem 2. Dezember keinen einzigen Sack Kaffee mehr erhalten hätten. Auf die von Zeit zu Zeit gestellten Anfragen des Kriegsministeriums habe das Syndikat antworten müssen, daß es keine verfügbaren Reserven mehr habe. Der „Figaro" behauptet, daß seit einiger Zeit auf der kleinen Verbindungslinie zwischen dem Bahnhof von Saint Germain und der großen Gürtelbahn 215 vollbeladcnc Fracht-- wagen, die bei der Westbahnverwaltung vollständig in Vergessenheit geraten sttien, ständen. Die Spitzbuben der Umgebung versorgten sich dort ungestört mit Vorräten für den Winter. Der Reichsversicherungsausschuß setzte heute die vor den Weihnachtsferien abgebrochene zweite Lesung des Buches über die Krankenversicherung beim Abschnitt Krankenhilfe fort. Die Beschlüsse der ersten Lesung wurden in einigen nicht wesentlichen Punkten geändert. Bei § 198 wurde beschlossen, daß für den Ablauf der Krankenhilfe, die bis zu 26 Wochen nach Beginn der Krankheit oder, wenn das Krankengeld erst von einem späteren Zeitpunkt ab bezogen wird, nach Beginn des Krankengeldbezugs gewährt wird, die Zeit, für die die Kasse dem Kranken nur Krankenpflege gewährt, nicht angerechnet werden soll. Bei 8 204 wurde der Ausschußbeschluß, wonach Krankengeld, das der Versicherte auS einer anderen Versicherung ohne Rechtsanspruch hierauf erhält, ans die Leistung der Krankenkasse nicht angerechnet werden soll, wieder beseitigt. § 205 erhielt durch Annahme eines Antrages Dr. Mugdan (Vp.) und Becker (Ztr.) folgende Fassung: „Die Satzung kann die Mitglieder verpflichten, dem Vorstande int Erkrankungsfalle die Höhe der Bezüge mitzuteilen, die sie gleichzeitig aus einer anderen Krankenversicherung erhalten. Die Frage, aus welcher Krankenversicherung die Bezüge herrühren, ist nicht gestattet." — Donnerstag Weiterberatung * Der Reichstagsausschuß für den Kolonial- und Konsulargerichtshof beschäftigte sich heute zunächst mit der Frage, ob Verwaltungsbeamte in den Gerichtshof ausgenommen werden sollen oder nicht. Statt der zwei Verwaltungsbeamten, die der Gesetzentwurf vorsieht, beantragt das Zentrum nur einen. Gegen diesen Vorschlag wurde von der Fortschrittspartei und von den Nationalliberalen geltend gemacht, daß, gleichviel ob ein oder zwei Verwaltungsbeamte dem Gerichtshöfe angehören, einer der wichtigsten Grundsätze unserer Rechtsverfassung, nämlich die Unabhängigkeit der Richter, durchbrochen würde. Gegen den Staatssekretär des Kolonialamts, der auf ähnliche Einrichtungen in England hin- gewiesen hatte, führte ein Mitglied der Fortschrittspartei aus. Redaktion, Expedition und Druckerei: Schul* straße 7. Expedition und Verlag: e^s>51. Redaktion:S-^ll2. Tel.-Adr.: AnzeigerGießen. Die „Siebener ZamttiendlSNer" werden dem .Anzeiger® viermal wöchentlich beigelegt, das „Kreisblatt für den Kreis Siehrn" zweimal wöchentlich. Die „Landwirtschaftlichen -eit- fragen" erscheinen monatlich zweimal. Srotzherzog Larl Alexander von Sachsen-Weimar bei Bismanf. Ein Charakterbild des Großherzogs Carl Alexander entwirft zur Erinnerung an biet zehnte Wiederkehr seines Todestages (5. Ja- imar 1911) Hermann Freiherr von Egloffstein in der Deutschen Rundschau auf Grund langer, im Dienste des verewigten Fürsten verbrachter Jahre. Dabei schildert er auch einen Besuch, den Carl Alexander im Sommer 1897 dein Fürsten Bismarck abstattete. Das Verhältnis zwischen dem Großherzog und dem ersten Reichskanzler war stets ein sehr freundschaftlick)es. Während des Krieges von 1870 hatte Bismarck den Einfluß Carl Alexanders in Anspruch genommen, um den Zaren Alexander, dessen Liebe und Vertrauen er in sehr hohem Maße besaß, durch wiederholte, wohl überlegte Briefe für die vaterländischen Interessen günstig zu stimmen. Auch weiterhin dauerte das einträchtige Zusammenwirken an, von dem der Reichskanzler in seinen „Gedanken und Erinnerungen" Zeugnis abgelegt hat. Für Bismarcks gewaltige Persönlichkeit besaß der Großherzog nicht nur Verehrung, sondern mch tiefes Verständnis, das ihn auch des Fürsten Verhalten nach 'einem Rücktritt gegenüber dem Kaiser und seinen Ratgebern mit Bedauern, ober ohne jede Voreingenommenheit beurteilen ließ. Als in Bismarcks „Gedanken und Erinnerungen" so mancherlei gegen Carl Alexanders Schwester, die Kaiserin Augusta, an der der alte Herr mit großer Liebe hing, vorgebracht wurde, konnte auch dies seine Bewunderung Bismarcks nicht vermindern. Nicht einmal den gegen den Weimarischen Hof erhobenen Borwurf der Gallomanie und Anglomanie im ersten Bande der Denkwürdigkeiten nahm er dem Begründer des Deutschen Reiches übel, sondern sagt: dazu scherzend mit einem seinen, etwas schalkhaften Lächeln: .,Da hat er gar nicht so Unrecht". Stets ließ er die Eigenart des Titanen gelten. „Einen Michelangelo soll man nicht mit dem Maße eines Watteau messen", sagte er im Hinblick auf ben Besuch des großen Staatsmannes in Jena 1892, obwohl das biesem zu Ehren veranstaltete, etwas bemonstrative Marktfest für Carl Alexanber als Lanbesherrn kaum angenehm sein konnte. Als der Großherzog 1897 seinen Geburtstag in Schwerin verbrachte, besuchte er auch den Größten unter ben Mitlebenden, dessen Freund er sich nannte und den er seit beu entscheidenden Märztagen 1890 nicht wiedergesehen hatte. Der 82 jährige Kanzler hatte es sich nicht nehmen lassen, sunt1 Empfang auf dem Bahnhof zu erscheinen. Im blauen Waffenrock der siebenten Kürassiere, daS gefurchte Antlitz vom Helme beschattet, grüßte er stramm militärisch den sürstlichen Gast und ging ihm bann, auf ben Arm bes Kammerdieners gestützt, entgegen. Gleich nach der Ankunft im nahe ge- Aus Siaöt unfc Land. Gießen, 12. Januar 1911. •• Lehrerpersonalien. In den Nu he st and versetzt wurde der Lehrer an der Gemeindeschule zu Holzmühl Ioh. Reitz auf sein Nachsuchen unter Anerkennung seiner langjährigen treuen Dienste und ihm aus diesem Anlaß bas Ritterkreuz 2. Klasse deS Verdienstordens Philipps deS Großmütigen verliehen. — Erledigt ist eine mit einem kathol. Lehrer zu besetzende Schulstelle zu Rüsselsheim, eine mit einem evang. Lehrer zu besetzende Schulstelle zu König-- städten und eine mit einem evang. Lehrer zu besetzende Schulstelle zu Blödesheim, mit der Organistendienst verbunden ist. "'Bei der Landesversicherungsan st altGroßh. Hessen sind im Dezember 298 Rentengesuche (270 Invaliden» und Krankenrentenapträge, sowie 28 9(lter§renten- anträge) eingegangen. Unerledigt wurden in den Monat übernommen 306 Rentengesuche, so daß 606 Gesuche in Bearbeitung standen. Es fanden Erledigung: 217 durch Rentenbewilligung (184 Invaliden-, 19 Kranken- und 14 Altersrentengesuche); 39 durch Ablehnung, weil unbegründet (36 Invalidenrenten- und 3 Altersrentengesuche), 24 durch andere Weise — Zurücknahme usw. — (19 Invaliden- und 5 Altersrentengesuche), zusammen 280, so daß 326 Gesuche als unerledigt auf den Januar Übernommen werden mußten. Ferner wurden im Dezember 290 Anträge auf Beitrags- Aus den Rclchstagsausschüssen. :: Berlin, 11. Jan. Der Reichstagsausschuß für die Wertzuwachs st euer stellte heute den Bericht fest. Desgleichen der Bubgetaus- fchuß bie Berichte über bie Fernsprechgebührenorb- nung unb bas Reichsbesteuerungsgesetz. Es dürfe nicht vergessen werben, baß auch bie Arbeiten wesentlich! daß seines Wissens in England Verwaltungsbeamte, nicht a« vermehrt wurden durch die Fortführung der Grundbücher und die Richter fungieren Der Staatssekretär hielt aber an 'einer Se- Bestimmungen der Novelle zur Zivilprozeßordnung. Den höheren Häuptling fest unb versprach, bas Material vorzulegen. ^Lchließ' „, . -v - • # - < <. r. •• c < v •• < rr* i - — I («X intir.harfM ntP l*3TTtT1 tTIPIT auf ber einen, von ben Architekten auf bet anberen Seite ein Haupt - ausschuß eingesetzt werden, von dem aus alle erforderlichen Unterweisungen an bie Beratungsstelle gehen müßten. Tas Ergebnis der Besprechung wirb ben einzelnen Verbänben vorgelegt werben! und bann eine neue Besprechung stattfinden. — D i e Abstimmung über die Frauen mode. Die von ber Pariser Zeitschrift „Focmina" in ben. vornehmsten Theatern! ber Seinemetropole veranstaltete Volksabstimmung über Frauen- mobe unb Eleganz, von ber wir berichtet haben, würbe nach den letzten Theateraufstihrungen bes alten Jahres, also am 31. Dezember, für geschlossen erklärt. Eine eigens eingesetzte Kommission schritt sofort zur Oeffnung ber von bem italienischen Erfinden Boggiano konstruierten Abstimmungsmaschinen, die die Ergebnisse des Referendums ganz vorzüglich und fehlerlos verzeichnet hatten. Von 4358 abgegebenen Stimmen sbrachen sich 532 für den Louis XV.-Stil in ber Mode, 2807 für ben Empire-Stil und 1819 für bie Moberne aus. Es muß bemerkt werben, baß an ber Abstimmung fid) nur bie Besucher bes Parketts und ber Logen beteiligen bürsten. Zahlreiche Herren unb aufs feinste gekleidete Tarnen blieben, als sie bas Theater verließen, vor ben sinnreichen Maschinen stehen unb kommentierten lebhaft den Sieg des Empire- Sttls unb bie große Nieberlagc des Humpelrocks. — H öhlen mit versteinerten Säugetieren auf Kuba. Auf bem letzten Internationalen Geologenkongreß in Stockholm berichtete Prof, be la Terre von der Universität Havanna! über außerordentlich interessante Funde, bie ihm im mittleren Kuba gelungen find: er entdeckte dort in alten Höhlen fossile Säugetiere aus den Pleistozän. Ter Fund umschließt eine statt- ltd)e Reihe Pleistozän er Nager, Edentala und anderer Wirbeltiere^ Das ist, wie im^Globus ausgeführt wird, von besonderem Interesse, weil die Säugetterfauna .Kubas nach den bisherigen Forq fchungen nur fünf Nagerarten zählt, von denen nur eine aus- gestorben ist. Damit ergeben sich wertvolle Anhaltspunkte für die Hypothesen von ber Entstehung der Eiszeit. Die Tiere iönnt-n nur vom amerikanischen Kontinent nach .Kuba eingewandert sein; es müssen also Landrücken bestanden haben, die'die Insel mit dem Festlande verbanden. Solche einftige Landrücken finden sich heute auch in einer Tiefe von 1900 Meter unter dem Meeresspiegel ; mir eine von ihnen, die von Floriba auSgeht, liegt in geringerer Tiefe, 700 Meter unter bem Wasserspiegel Die Canons, die biefe in die Meerestiefe entschwundenen Landstrecken zerschneLen, zeigen, baß bic Senkung verhältnismäßig geringem Alters ist. Es muß also in einer wenig zurückliegenden Epoche m jener Gegend eine große kontinentale Senkung ftattgenuibcra haben. Der Arbeitsplan der Reichstags. Der Aelle stenrat d es R e ich s t a g e s verständigte sich am Mittwoch einstweilen auf folgenden vom Präsidenten vorgeschlagenen .Arbeitsplan: man will versuchen, ihn nach Möglichkeit durchzuführen. Sitzungsfrei sollen bleiben der 21. und 23. Januar, sowie Kaisers Geburtstag am 27., sodann der 2., 3., 4., 18. und 20. Februar, der 4., 6., 25. und 27. März, (Samstage und Montage, sowie katholische Feiertage). Die zweite Lesung des Haushaltes soll erst am 13. Februar beginnen. Bis dahin ist in Aussicht genommen: vom 12. bis 14. Januar die zweite Lesung der Novelle zum Strafgesetzbuch, .16. bis 18. Januar die zweite Lesung des Zuwachssteuergesetzes, ,19. und 20. Januar die zweiten Lesungen der Fernsprechgebührenordnung und des Reichsdesteuerungs gesetzes, 24. bis 26. Januar die erste Lesung des Gesetzes über die Verfassung Elsaß Lothringens. Am 28. Januar soll die zweite Beratung der Strafprozeßordnung beginnen. Für die Haushaltsberatung, zweite und dritte Lesung, stehen, wenn der Haushalt rechtzeitig vor dem 1. April verabschiedet .werden soll, nach diesem Arbeitsplan 33 Tage zur Verfügung, wovon 4 Tage auf die dritte Lesung gerechnet werden. .Dazwischen müssen auch die zweite und dritte Lesung des Friedenspräsenzgesetzes und die dritte Lesung des Zuwachssteuergesetzes erledigt worden. Zwei Tage sind außerdem für unvorhergesehene Verhandlungen in Aussicht genommen. Die konservativcFraktiondespreußischenAb- georbnetenhauses beantragt, bie Königliche Staatsregierung zu ersuchen: 1. Bei den verbündeten Regierungen dahin wirken zu wollen, daß dieselben dem Reichstage möglichst noch in ber laufenden Session einen Gesetzentwurf vorlegen, durch ben §56c dev Reichsgewerbeordnung (Wanderlager) burch eine Bestimmung ergänzt wirb, wonach für ben Betrieb eines Wander- lagers eine besondere Erlaubnis erforderlich ist, die von dem Nachwteis eines vorhandenen Bedürfnisses abhängig zu machen ist; 2. zum § 56 c der Reichsgewerbeordnung Ausführungsanweisungen anortxnen zu wollen, wonach a) bic Erlaubnis nur für) längstens 14 Tage erteilt werben barf, unb b) bie Genehmigung zuml Beginn eines Wanderlagers minbestens 8 Tage vorher bei der Ortspolizeibehörde nachzusuchen ist mit Angabe der Zeit unb bes OrteS, wo sich bic VcrkaufsgeMii stände bis zum Verkaufstermin befind en.______________________• v Au; dem hessischen Finanzausschuh. R. B. Darmstadt, 11. Jan. Der Finanzausschuß der 2. Kammer setzte heute ixe IHaushaltsberatung gemeinsam mit der Regierung fort, bic durch bic Herren Staatsminister Ewalb, Geheimräte Dr. Becker, Will). Best, Frhr. v. Biegeleben u. a. Vertreten war. Den.Vorsitz führte an Stelle bes zur Teilnahme ein ben ReichstagSverhanblungen in Berlin weilenden Abgeorb- iteten Dr. Osann ber stellvertretende Prüsibent Abg. Molt Han. Es fanb zuerst eine Besprechung über ben Justizhaushalt frattt. Auf bic Anfrage über den Stand bes Neubaus eines Amtsgerichtsgebäubes in Gießen bemerkte Staatsgut) Justizmiuister Ewald, daß bereits im Haushalt für 1908 bie Summe von 60 000 Mark dafür bewilligt wurde. Die Errichtung eines neuen Gebäudes sei absolut notwendig, es fehlten Zurzeit etwa 40 Dieusträume unb es mußten notgebrungen bereits im Nachbarhause anberc Räume gemietet Iverbcn. Der Ausschuß beschloß auf Vorschlag ber Regierung, bernuächst in Gießen eine Lokalbesichtigung vorzuuehrnen. Weiter würbe cingclycnb bic schon erörterte Frage ber hohen Ausgaben für Schreibgehilfen beraten. Vorn Ausschuß würbe bic Anregung gegeben, ob nicht durch eine bessere unb -.weckmäßigere. .Kontrolle größere Ersparnisse erzielt werben töimten. Von ber Regierung würbe entgegnet, daß eine solche Kvntroll-e bereits versucht worden sei, sich aber nicht bewährt habe; nur bie Gewissenhaftigkeit ber Auffichtsbeamten sei hier anzuweuden. Giehener Anzeiger General-Anzeiger für Gderhehen nach außen hin bic volle Ruhe, Unbefangenheit und Lebensart! Zusammenschluß zu einer Beratungsstelle für Wettbewerbe ist bes alten Weltmannes, neben der schuldigen Ehrerbietung gegen- geplant unb wird auf ber nächsten Hauptversammlung der All- über bem gekrönten Haupte. Mit ben charakteristtschen fran----:-- zösischen Worten: „L'honneur au Seigneur" bat er ben Großherzog, ben Ehrenplatz am Köpsenbe ber "Tafel einzunehmen. Die Versuche bes Letzteren, ein Gespräch mit ihm anzuknüpfen, wollten zu Anfang nicht recht gelingen, denn ber Fürst hatte, wie sein leises Aechzen verriet, offenbar große Qualen auszustehen. Doch ging ber Anfall allmählich vorüber, unb in gleichem Maße hob sich auch die Stimmung, bis er zuletzt, durch einige Gläser Champagner angeregt, sehr mitteilsam würbe. Das Gespräch ber beiben alten Herren wanbte sich gleichsam von selbst ben großen Tagen zu, in denen ihre gemeinsamen Erinnerungen wurzelten. Beim Rückblick darauf aber gedachte Bismarck dankbar der inzwischen auS dem Leben geschiedenen Helden. „Was hätte ich," rief er auS, „ohne meinen teueren Kaiser Wilhelm, ohne Moltke erreicht!" Die Tagesftagen wurden, aus naheliegenden Gründen, möglichst unberührt gelassen, doch äußerte sich der Kanzler mit warmer Anerkennung über die Fähigkeiten unb Charaktereigen- schasten Kaiser Wilhelms II., unb als ihn ber Großherzog um seine Ansicht in betreff ber Männer befragte, bic augenblicklich bic maß- gebenben Stellen innehatten, gab er seine lebhafte Freube über bie Ernennung Bülows zum Staatssekretär des Aenßeren zu erkennen. Er nannte ihn den hochbegabten Sohn eines ausgezeichneten Mannes, bem er, Bismarck, sehr zu Tanke verpflichtet sei. Jener, meinte er, werde wohl noch Reichskanzler werden, und er hat sich in dieser Erwartting nicht getäuscht." Der Großherzog blieb nur kurze Zeit in Friedrichs ruh, um Bismarck nicht zu ermüden. Beim Abschied waren beide ttefbewegt: an der Grenz? des menschlichen Daseins angelangt, mochten sie fühlen, daß diese Begegnung die letzte sein werbe. Als sich ber Schnellzug in Bewegung fetzte, winkte Carl Alexander dem Fürsten noch zu, der, die Hand an den Helm gelegt, den Scheibegruß feuchten Auges erwiderte. legenen Wohnhause setzte man sich zum Mittagessen. Obtoohl Bismarck gerabe im Augenblick, wo man sich zu Tisch niederließ,, unter seinen regelmäßig um bie Mittagszeit mieberfebrenbin Go- Besprech, ug gelangten sichtsschmerzen litt, ließ er sich doch nicht gehen, sondern bewahrtes der jetzt bestehenden Wettbewerbsgrunbätze zur Annahme. und bat das Bewußtsein noch nicht erlangt. Der Arzt ; befürititet das Schlimmste. Die dritte Frau und der Fuhr- ME hatten fto platt m den Schlitten gelegt, fie kamen i mit dem Schrecken davon. । A Ober-Bessingen, 11. Jan. Die Zoglrnge , ber Haushaltungsschule unternahmen heute eine । Schlittenfahrt über Ettingshausen und Queckborn aur , Neumühle Der Kursus wird von 25 Mädchen beucht, oa- oon waren drei von Röthges und zwei von Nonnenroth. Den Unterricht leitet Fräulein Wetzel, Hofrat Dr. Stamm- ; gich unterrichtet in der ersten Hilfe in Unglucksfallen. Kreis Alsfeld. 8 Ruppertenrod, 11. Jan. Mit dem ersten biefeS Monats hat die P° stv erwa11 ung den B esteHbten ft im Ort in einer ArtLbgeandert, die nicht dem Verkehr dient, ihn vielmehr hemmt. Seither wurden Zeitungen unb Briefe, die abends gegen acht Uhr mit der Post von Mücke kamen, noch an demselben Abend bestellt. Seit dem rsten hört diese Bestellung abends auf und erfolgt erst am folgenden Atorgen. Dadurch gelangen aber die Zeituugs- leser, die ihre Zeitungen nicht abholen, nicht mehr tn ben Besitz ihrer am Tage erschienenen Zeitung. Die Xanbleute ;aben aber tagsüber keine Zeit, Zeitungen zu le)en — wie auch andere Leute — und sind auf den Abend ba&u angewiesen. Die jetzige Besteilunasart ist mithin kerne Ber rehrssörderung, sondern ein Verkehrshemmschuh. HofftnAich schiebt man ben wieder bald beiseite. xVorn Vogelsberg, 11. Jan. Nun liegt die einen Fuß hohe Schneedecke bereits 14 Tage lang. In welche Not sie unsere Vögel bringt, davon gibt es genug Exempel. In der Küche eines Hauses des Dorfes R. fand man einen Sperling und einen Goldammer verendet. Beide Vögel waren Hungers gestorben. Die Rebhühner suchen Schutz an der Rückseite ber Häuser, welche die Gärten begrenzen. Eine Rebhühnerfami.ie von 8 Stück suchte einen Holzschuppen auf, um darin Schutz zu finden. Für den großen Neuntöter, den Sperber u. a. Raubgesindel just das rechte Wetter, die geschwächte Vogelschar noch weiter zu dezimieren. Sperber und Neuntöter fangen die kleinen Vögel ohne Scheu vor den Augen der Leute weg und tragen ihre Beute davon. Die Not der Vögel reizt auch manchen Vogelliebhaber zum unbefugten Fang. Insbesondere strebt man den Schwarzamseln nach, die, vom Hunger getrieben, in die Gärten und Gehöfte kommen. Die Not treibt auch Vögel herzu, die man sonst um diese Zeit noch nicht sieht. So gewahrt man Haubenlerchen, sogar das gelbe Bach- stelzchen schon und Schwanzmeisen, die man sonst überhaupt selten ^erblickt. An Futterstellen für die Vögel fehlt es wohl in keinem Dorfe, sie sind auch dringend nötig. --- Aus dem Ohmtal, 11. Jan. Tagtäglich fahrt jetzt .der große Postschlitten auf der vortrefflichen Schlittenbahn per Ohmtalstraße. Das war in den letzten Jahren nicht der Fall. Aber auch die Privatschlitten, die sonst im Winter rosteten, werden eifrig gebraucht, so daß bis in die Nacht hinein das Geläute der Personen- unb Frachtschlitten erklingt. Kreis Schotten. X H er ch enhain, 11. Jan. Hohe Schneemassen, durchschnittlich 60—70 Zentimeter hoch, bedecken das Gebirge. An der Kreisstraße nach Sichenhausen unb Hartmannshain ist der Schnee mitunter stockwerkhoch aufgeschaufelt. Schlimm ergeht es dem Wild. Bis in die Dörfer kommen eben Hasen, Rebhühner und Rehe. A Ober-Lais, 11. Jan. Am 11. unb 12. Juni begeht die „Vogelsberger Sängervereinigung" hier ihr 6. Bundesfest. Gleichzeitig verbindet der hiesige von Lehrer Mohr gegründete Männergesangverein „Liederfreund" damit sein Fahnenweihfest. — In besorgniserregender Weise tritt gegenwärtig hier die Influenza im Vereine mit anderen gefährlichen Krankheiten auf. Kreis Friedberg. -m. Friedberg, 11. Jan. Bei der heute vorgenommenen israelitischen Vorstands wähl wurde zum erstenmal nach dem neuen Wahlverfahren gewählt, das nicht wie seither fünf, sondern sieben Mitglieder vorschreibt Die Herren Louis Rapp Ad wurden mit 53, Isidor Stern mit 51, K. Isenburger mit 51 unb S. Simon I. mit 42 Stimmen wiedergewählt, während die Herren Bernhard Rosenthal mit 45, Julius Kann mit 50, unb Elias Hofmann mit 43 Stimmen neugewählt wurden. An der Wahl beteiligten sich 97 Prozent. x Bad-Nauheim, 11. Jan. Die durch einige Zeitungen gegangene Nachricht von dem Tod des bei einer Schlittenfahrt schwer verunglückten Kutschers und Gastwirts Lambert bestätigt sich nicht. Der Zustand des Verunglückten bessert sich toicber, so daß Lebensgefahr nicht mehr besteht. O Ober-Rosbach, 10. Jan. Ein hiesiger Bergmann brach heute morgen bei dem Glatteis auf dem Wege zur Grube zweimal das Bein. — Täglich sieht man jetzt hier . in großer Menge Schn e e schuh läuf er , die unseren Ort als Ausgangs- oder Endpunkt ihrer Fahrten in die nahen Taunusberge wählen. Auch die Bahnen nach der Copersburg, dem Steinkopf und dem Winterstein sind in tadellosem Zustand. einverstanden. 1— Ein Ehepaar in Schwäbisch-Gemünd ist um ein Darlehen von 1000 Mk. aus der Dr. Kloberschen Stiftung eingekommen und motivierte dieses Ansinnen damit, daß es mit dem verstorbenen Tr. Klober verwandt gewesen sei. Heber das Gesuch wurde zur Tagesordnung übergegangen. — 'Das neuerrichtete Volksbad im Stadtteil Kastel wird am 16. J/nuack dem Betrieb übergeben. — Im Stadtteil Mombach nrnrb. kurz vor Weihnachten eine Massenpfändung von der Stadt vollzogen und zwar wegen rückständiger Straßenbaukosten usw. Stadtv. Wolff fragte dieserhalb; ihm wurde vom Abg. Berndt erwidert, daß die Pfändungen vorgenommen werden mußten, damit das Verjährungsrecht nickst unterbrochen wurde. Es handele sich insgesamt um einen Betrag von 36—40000 Mk., und es würde gegen die betreffenden Hausbesitzer in der wohlwollendsten Weise verfahren. — Wegen des verlorenen Dammrutschprozesses wünschte Stadvt. Zeeh die Vorlage des Prozeßmaterials. Die Bürgermeisterei erklärte, daß die Akten vom Reichsgericht noch nicht zurück seien, sobald dies geschehen, würden sie den Stadtverord- neten vorgelegt. Durch die Vermehrung der Volks schul kinder sind hier, in Mainz-Mombach und Mainz-Kastel, zehn neue Schul- stellen notwendig geworden. Tie Bevölkerung hat sich mit den beiden Vororten seit 1900 um 31 Prozent und die ^ochülerzahl um 63 Prozent vermehrt. — Es erfolgte die Neubildung der Ausschüsse unb Deputationen. — Dem Kanalisatwiisproiekt für das südliche Stadterweiterungsgebiet wurde zugestimmt und beschlossen, die Straßenbeleuchtung im Stadtteil Kastel mit Gas zu betätigen. , . . . d Budenheim, 11. Jan. Heute nachmittag stürzte tn der Oelfabrik von Röder plötzlich eine Wand ein, wodurch ine in den oberen Etagen in Säcken lagernden Oelbohnen nachstürzten und einige am Oeltrichter im Parterre beschäftigten Arbeitev unter den Trümmern begrub. Der 50 jährige verheiratete Wirt und Fabrikarbeüer Hch. Schmitt II. wurde von den herablallen- ixen Steinen unb Säcken getötet, während der 22jährige Fabrikarbeüer Schäfer schwer verletzt wurde. Schäfer wurde nach Mainz ins Hospital gebracht. Hessen-Nassau. + Wallau, 10. Jan. Durch eine reisende Musikkapelle scheu gemacht, gingen gestern abend die Pferde des der Firma Balzer von hier gehörenden Schlittens durch, schleuderten den Schlitten wider eine Mauer, daß die Insassen her aus flog en. Der Kutscher starb bald darauf und her Fahrgast, ein Kaufmann, wurde lebensgefährlich verletzt. X Kassel, 11. Jan. Der Landesausschuß hat sich grundsätzlich bereit erklärt, sich an ben Maßnahmen zur Bekampf ung des «Heu- und Sauerwurms zu beteiligen, wenn vom Staate, den Kreisen oder Gemeinden für diesen Zweck Mittel ebenfalls zur Verfügung gestellt werden. — Für die Veransmltung eines hessischen Trachtenfestes gelegentlich der 4,agung der Deutschen Landwirtschaftsgesellschaft in Kassel hat der Landes- ausschuß einen Betrag bis zur Höhe von 1000 Mark bewilligt. A Lich, 11. Jan. Der Gerneinderat beschloß in feiner gestrigen Sitzung auf Antrag von Ortsbürgern, daß die städtische Jagd öffentlich verpachtet werden solle, seither hatte sie stets der Fü r st v o n S o l m s - Li ch zum Preise von 2000 Mark. Die Jagd ist jetzt in drei, Bezirke geteilt tvorden, und da das städtische Gelände über 1000 Hektar Feld und etwa 900 Hektar Wald umfaßt, so hofft man bei.öffentlicher Versteigerung auf jährlich etwa 4000 Mk. fru kommen. Danncheschlvß der Gemeinderat, dem hessischen Fürsoraeverein für Lungenkranke mit einem Jahresbeitrag von 20 Mark beizutreten. Als neue Ge- meinderatsmttglieder wurden verpflichtet, Bierbrauereibesitzer Jhring jun. und Orgelbauer dttkolaus. A Ettingshausen, 11. Jan. Eine allgemein geachtete und beliebte Persönlichkeit verschied hier gestern in der Person des 74 Jahre alten Landwirts Johs. Keil. Er war lange Mitglied des Gemeinde-, Schul- und Kirchen- vorstandeS, auch gehörte er bis zu seinem Tode der Dekanatssynode des Dekanats Grünberg an. § Stockhausen, 11. Jan. Heute nacht erhängte sich in der Nebenstube seines Wohnhauses ein hiesiger angesehener Ortsbürger. Vor etwa 8 Wochen starb ihm seine Ehefrau und vor etwa 5 Jahren fiel ihm ein hoffnungsvoller Sohn in geistige Umnachtung, welche Schicksalsschlä'ge wohl mit Ursache zu dem tragischen Ende des Mannes sein dürsten. △ Musch enheim, 11. Jan. Eine unglückliche Schlittenfahrt unternahmen gestern mehrere hiesige Einwohner. Es ging von hier über Bettenhausen nach Langsdorf. Vor diesem Orte scheute das Pferd unb ging durch; zwei Frauen sprangen un Schreck aus dem mit rasender Schnelligkeit dahin eilenden Schlitten und blieben bewußtlos liegen. Die eine erlitt blutende Kopfwunden, während die andere 62jährige Frau eine Gehirnerschütterung baüontrug. Sie wurde mit einer Chaise hierher gebracht Starkenburg und Nheinhessen. m. Offenbach a. M., 12. Jan. In der gestrigen Sitzung des Kreisausschusses kamen mehrere Fälle zur Sprache, die von allgemeinerem Interesse sind. In dem Türvermauerungsprozeß, ben 100 Besitzer gegen die Perfügung der Baupolizei, wonach Treppenhausaus- gänge der Läden vermauert werden müssen, angestrengt hatten, hat nunmehr (ber Kreisausschuß die Entscheidung gefällt. Die Beschwerde von 58 Rekurrenten ist mit der Anbringung von eisernen Türen erledigt. Bei den übrigen mürbe die Beschwerde als begründet anerkannt unb bemgemäß pon der Pflicht der Vermauerung ber Treppenhausausgänge entbunben. Sieben Rekurrenten würben unter Zudiktiermig einer Aversionalstrafe von 3 Mark abgewiesen. Die Kosten trägt zu 64/ioo die Stadt, den Rest die Beschwerdeführer. — Die Wahl des Geschäftsführers Louis Bänkert in Neu-Isenburg zum Beigeordneten, fand nicht hie Genehmigung des Kreisamtes, da er der sozialdemokratischen Partei angehöre. Gegen diesen in einer früheren nichtöffentlichen Sitzung des Kreisausschusses gefaßten Beschluß beantragte der Gewählte die Entscheidung in öffentlicher Verhandlung. Der Kreisausschuß schloß sich dem früheren Beschluß an und legte dem Beschwerdeführer eine Aversionalstrafe von 30 Mark und die Kosten auf. — Mehrere Angehörige der bürgerlichen Parteien von Steinbach hatten gegen die Gern eind eratswahl Einspruch erhoben unter ber Motivierung, es hatten zwei Wähler, die Armenunterstützung erhalten haben, bas Wahlrecht ausgeübt, ferner sollen durch sozialbemokratische Zettelverteiler Wahlbeeinflussungen vorgekommen sein. Die Angelegenheit wurde zwecks Ladung weiterer Zeugen vertagt. b. Mainz, 11. Jan. In der heutigen Sitzung ber Stadtverordneten wurden die neugewählten Stadtverordneten eingeführt und verpflichtet. Der Vorsitzende widmete hierauf dem verstorbenen hessischen Gesandten, unb Ehrenbürger der Stabt, dem früheren Provinzialdirektor Freiherrn v. Gagern einen Nachruf. Nach einer Mitteilung des Oberbürgermeisters, wurde er zum Mitglied des Verwaltungsgerichtshofes ernannt ■ die Versammlung ist mit der Ausübung dieses Ehrenamtes durch den Oberbürgermeister erflattung qeöeßt, unb zwar 244 infolge Heirat weiblicher ' Versicherter (£>.), 44 infolge Todes versicherter Personen (T ) Unb 2 wegen Bezugs von Unfadrente (11.). Unerledigt wurden in den genannten Monat übernommen 92 Erstattungs- anträqe, so daß zu bearbeiten waren 382 Gesuche. Bewilligt . wurden 244 Anträge (213 H. und 31 T.), abgelehnt wurden 14 Anträge (7 H. und 7 T.). Unerledigt blieben 124 ®r- stattungsanträge (96 H., 23 T. und 5 U.)., die auf en Januar übernommen wurden. — In welchem Umfange du Landesversicherungsanstalt Großh. Hessen Heilverfahrenskostei' für ihre Versicherten übernimmt, ergibt sich daraus, daß Ende Dezember in Anstalten 256 versicherte Personen untergebrachi •• Der „Philatelisten-Verein Gießen* veranstaltet am 22. Januar im Saale des Hotel Schütz em Ausstellung von Postwertzeichen (Marken lose un. auf Brief) Bei der Bedeutung, die dem Alarkensammel» heutigentags zukommt, glaubt der unternehmende Verein am das allgemeine Interesse der Kreise Anspruch erheben zu dürfen, die diese Liebhaberei jemals betrieben haben oder ihr noct jetzt mehr oder weniger ernsthaft huldigen. Der Philatelmen- Verein Gießen gehört einem der größten Verbände putsch lands, dem Germania-Ring, als Zwe.goeretn an (44 Mitglieder) und hofft, daß die Ausstellung recht viele, d,e zurzeit noch al8 Emzelsammler ihre Kräfte jeriplutern eeranlafler wird, sich dem ausstellenden Verein anzuschlteßen. Erhöht wird die Bedeutung deS Tages noch dadurch, daß mit de. Ausstellung eine Zusammenkunft der Vereine des Rhein- Main-GaueS zum Zwecke der Besprechung philatelilttscher TageSfragen verbunden sein wird. (L>. Inserat.) ** Gewerbliche Revisionen. Im Oktober, Novellier tunä Dezember wurden in G i e ß e n revidiert: 1. ^te ^tembruche und Gräbereien auf Grundder Polizeiv«ordnung vom 16^ tember 1902; in einem Falle wurde Anzeige erhoben wb r MiSN KL« a* Al ;1I । tonen EuffÄ’ ,nb unb West'u Massen und wM t Für bie Erreichung dn «ine * WLx Hteinlands und W tc.Krautfnrt a.f Melritbtn waren 1 ,u 2 3ir. üebenWn). PMisckiye Scbioem Schlachtgewicht K8A leWro.o2.0-te lchweme über 3 $tr. 00- 00 M. KW Lchlachtgeroichl 83.0t Lchlachtgeroichl 00- Limburg a. schniltspreis pro M weißer Letzen (anc Gerste: Netgeri Ml. 7,00 Erbsen 0. Ge geben SMeitsfieut Men. Beginnen i Wohlergehen unb i Sorgen oder gar l Schwäche und Test körperlichen Le bei der Körpnpsleg ven! Die normale'- hervorgerufen burd haltene Substanz: Manz" genannt. Enlkrästung Leider fortschreitenden Cö Md umgekehrt, hl gebliebenen die s fnbstanz in geeigr Mssallende Bessert men, mü der in weisbares Anwack zelnen Nerven e- sind also Nervensubstanz. ' mit Lecithi SlEchsten Erfolg M» Zeit schien ^^^"223 Saig Weid Si Nellesio ffaNolaa n,1 <1/s ri «Dlerroct.j gai2 keite ft %4» fcb «m »tt »be. ßg ?ten- bann, Eo"n,4&'' nochL Mel, zehn ^^nüer m bitte d«. KrZZ pSfec raS s?fefiiSk hft ttnrb in diesen 29. b. M. in Ober- ssnden. Der Mel- Ausschreibung für di< iturgemätz die Meislei' nkurrmzm, im Großer. Beitritten tmrb. Auger. «spreis des Königs vor n sächsischen Verband' Reihenfolge den bester if entsendet. Ms mä- der Semorm-Sprllii: ■öSen des wkv-äM $fübfinbetbAxxv § hat bei Ms Schu! rndsport in %elb u itzMg ah, an bet ai abiinberbetocgung tei immenb das SIntvatbir bat Kreisen der VM in Betracht Ivmmenk Me bekundet u.Föck s „Deutschen Pfadfindc uswärtigen $mine (w Iber tausend Mttglted- seine Töchter. Lor des Prinzen FnedrL SchluMd, erschm^ - tzMtmnn 6orl^ aisgcche des Mältg e KerlagsatMll.) - Prinz kurz nach ne Töchter geruhtet bu ■»»Sä Jf Süchtige? «d® ffie in i* S *«Ito ti Schein- ®L. r nicht aus den w “2 ’S % Wl*Ä«£ S«, M 2it6e g feö f» l<1,9t % dÄ 'geboten wj lege^l streng w * langem * . rWs n drei rire @l5u^ girffuE in»' , äuße "§e.ch< ine", r‘ ini i"^ ,'N «!&*,*£ £ <Ä“[* a>Pr01en einzelnen Nerven einher ging. Kraft und Gesundheit der Nerven finh also abhängig von i,)rem Reingehalt an Nervensubstanz. In der Tat stellt die Ernährung der Nerven mit Lecithin bei allen Schwächezuständen einen der glücklichsten Erfolge der modernen Wissenschaft dar. Längere Zeit schien Awar die Gewinnung von Nervensubstanz (Lecithin) im großen zur allgemeinen Anwendung sehschwierig, ja unmöglich. Seitdem es aber Professor Dr. Habermann unb Dr Ehrenfeld gelungen ist, ein wirklich physiologisch reine- Lecithin (Nervensubstanz) aus Eidotter nach einem patent amtlich geschützten Verfahren und zu mäßigem Preise her zustellen, das nur für Biocitin verwendet wird, sind auch alle bisher fehlgeschlabenen Versuche mit älteren, weniger geläuterten Lecithinpräparaten auf das glänzendste über* wunden; die günstigen, aus den Werlstätten physiologischer Forschung gemeldeten Erfolge mehren sich in ungeahnter Weise, und jeder hat Gelegenheit, sie an sich nun durch Anwendung mit Biocitin selbst kennen zu lernen. Die Ergänzung der täglichen Nahrung des körperlich oder geistig Schwachen durch einige Kaffeelöffel Biocitin bewirkt ba.o in den meisten Fällen Wiedererlangung beM. Steigerung seiner früheren Nervenspannkraft. Energie und Gesundheit erwecken ihm wieder neue Hoffnung und neue Freude an Beruf und Tätigkeit. Biocitin ist ein wohlschmeckender, pulverförmiger Extrakt aus den leichtestverdaulichen, natürlichen, also chemisch imveränderten Wertanteilen von Eidotter und Milch (alles schwerer Verdauliche ist daraus entfernt) und enthält von diesen ca. 10 Prozent solcher physiologisch reinen Nervensubstanz — Lecithin — nach Professor Dr. Habermann und Dr. Ehrenfeld. So bildet Biocitin das vertrauenswerte Nähr- und Kräftigungsmittel für jeden erschöpften Organismus jeder Altersstuse in geistiger und körperlicher Wrd?lid?e Nachrichten. tuangciiicfye wemtmoe. Donnerstag ben 12. Januar, abenbs 8 Ubr, im MatthLusfaal: Bibelstunbe. (Bilder aus der Apostelgeschichte.) Psarrassistent Schorlemmer. Israelitische HeiigioiisgemeinOe. Gottesdienst m der Smiaqoqe (Süd-Anlages Samstag ben 14. Januar 1911: Vorabend: 4.48 Uhr. Diorgeus: 9.00 Uhr. Nachmittags: 8.15 Uhr. Jugendgottcödierrft. S a b v a t a us.g a n g: 5.45 Upr. Israetiusche cicligionsgesellschaft. 6otte$bienft Sabbatfeier am 14. Januar 1911: Freitag abend 4.30 Uhr. Samstag morgen 8.30 Uhr. Samstag nachmittag 3.30 Uhr. Sabbat-Ausgang 5.45 Uhr. 'Ivod'enaoitpsbienh: Morgens 7.00 Uhr, abends 7.00 Uhr. Meteorologische Beobachtungen der Station Sieben. Jan 1911 Barometer auf 0° reduziert Temperatur der Luft Absolute Feuchtigkeit Relative Feuchtigkeit Windrichtung Windstärke Grob b«T Bewölkung In ßebntti ber stchlb ijimmelbp.1 Wetter Höchste Temperatur am 10. bis 11. Januar — — 0,4 • D. Niedrigste „ , 10. , 11. , =■ — 3,4 *0, Niederichlaa: 0,0 mm. 11. <48,7 — 0.7 4,0 92 8 2 10 Rebel 11. Iju 743,7 - 1 4 4,1 98 SW 4 10 Bed, Himmel 12.| v» «36,7 — 2,2 । 3,6 92 s 4 10 9 • „Bewährt seit Jahrzehnten und al? vortrefflich anerkannt von den Aerzlen aller Herren Länder" — gewiß deutliche Beweise für die offcuLmbige Wirkung von Scotts Emulsion. Nach allen zehrenden Krankheiten, die mit einer Gewichtsabnahme und Abmagerung verbunden sind, gebraucht man Scotts Emulsion als überaus leicht verdauliches, wohldekömmliches unb die Eßlust anregeubes Kräftigungsmittel. Scoa« tintulfion wird von un» au6iu gesunder F-unktionstätigkeit und ist für geistig ermüdete mb erschlaffte Zustände von kaum je erhoffter Nutzbarkeit. Querschnitt eines gesunbrn NervenbünbelS. Querschnitt eine« degenerierten Nervenbündels,- ein großer Leit ber Nervenialern ist vollständig -ugrunbe gegangen durch Mangel •n geeigneter St osszusu hr (reines LecUhtn). Biocitin ist in allen Apotheken und Drogerien vorrätig. In keinem F-alle versäume man, sich näher über die Me-i thode rationeller Nervenpslege dur cheine Broschüre zu orientieren, welche von der Biocitin-F-abrik, Berlin 8. 61 Pr., nebst einem Geschmacksmuster Biocitin vollkommen Kisten-» los versendet wird. b“/u Saison = Räumungs = Ausverkauf bis 20. Januar Auf allo Winter-Artikel gewähren wir in dieser Zeit 15 Prozent Preisermässigung Auf alle regulären Waren (äusser Garne und Spitzen) 10 Prozent Preisermässigung Während des Ausverkaufs kommen grosse Posten (zirka 20000 Meter) von Gelegenheitskäufen in Spitzen, Festons, Spitzenstößen und Wäscheborden, zu enorm billigen Freisen, zum Verkauf. Weisse Wäsche-Festons 10-Meter-Stücke zu 25, 32, 40, 50, 55 u. 70 Pfg. Doppelfestons ä 4% Meter zu 40, 55 und 100 Pfg. Madapolam-Festons und Stickereien ä 4^ Meter zu 52, 70, 120 und 140 Pfg. Unterrock-Festons und Stickereien ganz breite Ware ä 4^ Meter zu 1.85 u. 4.— Mk. Tüll- und Lochstickerei-Stoffe für Binsen und Kleider-Einsätze ä Meter 85 Pfg., 1—, 1.25, L50, 2.—, 2.75, 3.75, 5.—, 8.- und 10.— Mk. Breite, bunte Wäsche-Borden, garantiert wasch echt, ä Meter zu 4, 5, 7, 9, 10, 14, 16 u. 20 Pfg. tes* la. Qualitäten. Weisse, solide Wäsche-Spitzen ä 1U Meter zu 10, 13, 20, 25, 30, 45 u. 65 Pfg. Breite Klöppel-Spitze io Meter 95 pfg. 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Ederstadt, den 12. Januar 1911. Großherzogliche Bürgermeisterei. Gießen, den 6. Januar 1911. Großherzogliches Amtsgericht. Gesetzliche Meisterprüfungen für Handwerker Die Gesuche um Zulassung zur diesjährigen Meisterprüfung (§ 133 der Gewerbeordnung) sind mit den erforderlichen Unterlagen bis svätestens am 31. März d. I. an den unterzeichneten Vorsitzenden einzureichen. Die Prüfungsgebühr von 35 Mark ist an die Handwerkskammer in Darmstadt einzusenden und die Quittung dem Gesuche beizulegen. Gießen, am 9. Januar 1911. Die Meisterprüfungskommission für die Provinz Oberhessen. Kuoerts mit Firma s vrühl'jche Universitäts-Druckerei. R. Lange. Sieben Bekanntmachung. In das Handelsregister Abt. A. wurde bezüglich der Firma Konditorei und erstes Wiener Cafe von Heinrich Hettler, Gießen eingetragen: Die Firma ist in ,-Heinrich Hettler, Großh. Hoflieferant, Konditorei und erstes Wiener Cafö" geändert. Bekanntmachung. n Am Montag, den30. Januar 191iTnachinittags 2 Uhr, findet in dem alten Achulhaus zu Allendorf an der Lahn ine General-Versammlung der Wasser Genossenschaft in der statt. Tagesordnung: Neuwahl des Vorstandes. Die Mitglieder der Wasser^Genossenichaft zu Allendorf an der Laljn und Lützellinden werden zu dieser Bersammbma hierdurch erngeladen. . Allendorf an der Lahn, den 12. Januar 1911. Der Vorsteher der Wasser-Genossenschaft. ____________ Ludwig Volk XII.____________343 Holzverfteigernng in der fürstlichen Oberförsterei 2ich. Montag den l«. Januar von vorm. 91/- Uhr an im Distrikt US5ainbucf)en,rund), 13Eichen lTX)GÄlfi2nl Wellen : 8650 buchen! 43^0 Eichen, ä Nün- geitmCi,m '1Värd,C - Sich..«" ist auf der sogen, allen Laubacher Stroke ,m DiÄtaa Funvsad Harbach-^ich gekreuzt wird. Dift§kten^orm. 0'/, Ubr an in den Vnt- 174 SRiiÄ ZuchSstrauä, und Väter: Scheitholz boUNm- Ä.^ ^uchen rund), 12 Eichen .6 rund),- Knüvvel- tti c ^umen. 13;),8 Elchen, 7,6 Aadelbolz,- Stücke 9hit.- 1560 Üuhen3R4A2u?^bcLr0^'^CK,*,ülv'^eUc,r 3030 Buchen, liefern- auÄ^ß5° 400 Nadelholz. - bemesief K"ttdXferffi to Kolndausen nach *- Mite-teii tau feiert Samstag den 14. Januar sein IWHnges Ltistimgßseß verbunden mit der Feier der 4Ojährigen Wiederkehr des Gefechts bei Briar in der Turnhalle am Oswaldsgartcn. Der Vorstand. _ Karlen zu haben bei dem 1. Vorsitzenden, L. Bernhardt, Schulftrahe 10. (vl2/t I Ski Heil I Sonntag den 15. er., von mittags 2 Uhr ab I. Preiswettlanfen (a. f. Nichtmitgl) auf der Herchenhainer Höhe. Schuellauf lNenngeld Mk 1.—). Sprunglauf am Jugendsprunghügel lNenngeld Mk. —.50). Dttuerlauf «Nenngeld Atk. 1.—I. Die Strecke wird 1 Stunde vor Ablauf bekannt gegeben. Schülerwcttlauscn. Die Sieger erhalten wertvolle Medaillen. Freunde und Gönner des Sports werden hierzu herzlichst eingelaoen, persönliche Einladungen finden nicht stau. Anmeldungen u. Nenngeld (zugleich Neugeld) siiü) zu richten „Gasthaus Schöne Aussicht", Hercheubain. Erster Vogelsberger Schiklub Hochmaldhaufen. Laufabtcilung Hercheubain. 340 I. A.: Greb, Meckel. Letzte KlmerMbc zur Zestseicc iin Theater Freitag, 13. Januar, präzis 8 Uhr, in der neuen Aula. Das Erscheinen sämtlicher Mitglieder ist dringend erforderlich. v18/t Der Vorstand. K@8ossbuoi ■wiwqacMin Elite-Vorstellungen 'Anfang 8 Uhr. Grosse Elite-Vorstellungen. Anfang 8 Uhr X®-. Wie Zauber- und Geisterwelt. Ällnsterlöke Demon- urationen, bargestellt von dem weltbekannten Holläudischcn Hof- nnd Zauberkünstler Chambly unter Mitwirkung von Madame Alice Knrdec. — Aus dem reichhaltigen Programm nur einiges: D,c gcbennutSvolle Seelenwanderung. Austreten von Madame El Karma gen. „Die stille Kraft". Wntfelhnrtc Bewegung von leb- oien Gegenständen. Viele grohe Gelehrte haben sich die El Karma- ^^rnnente mcht erklären können nnd fragten sich, sind es kaba- liitnche Wunder oder und es Anuvorlen von materialisierten Wesen aus einer unnchlbaren Welt Die Gerstcrichrift. Der gebcimnis- volle, „cbenmal versteaelte «rief. Tai Va Wunder, das »Brama-Krakel im Sarkophage". 3®~ Ganz neu: ASRA, -xn das Verbrennen einer Dame vor den Augen des Publikums bis zum -skeleu und deren raitelhaste Wiederbelebung in der egnptischen Progrmnm^o^ ohne ^-spiegel), sowie das ganze großartige Im vorderen Restaurant von 7'/r Uhr abends ab SE erstklassiges Künstler Konzert :g$ deutliche ___ Adresse Verteilung von Gratisproben durch die Verkaufsstellen findet nicht statt. 5i«ti-7miVtrtii Kerze«. Die Turnstunden beginnen Freitag den 6. Januar. Aufnahme neuer llllltglieder Dienstags und Freitags 5 Uhr in der Turnhalle, West-Anlage 43. 187 Der Borstand. frische Land-Butter in Ballen per Pfund 1.— Mk. 295 Jakob Maternus Ecke Klinik und Frankfurter Strafre. — Telephon 337 Warnende Anzeichen! -Ruinen nun -iXHtöDaoen, trms und h I If-n I Jf~ Merzten geschätzt und verordnet werden. o lmben üch als ein ganz hervorragendes, diätisches Tv Vo Katarrhen der ?ltnnmgsorgane vorzüglich bewahrt. -ronere s Äartarrh - Plätzchen schmecken sehr an- .und und in der dreieckigen Originalschachtel für ullö Drogerien erhältlich, sonst auch direkt durch bau Laboratorium Taners, Wiesbaden 225. -verserkeit, trockener Hals, zäher, fest ntzender, grauer Schleim, zuweilen vjenenbe Atemgeräusche, Husten, Hüsteln, Räuspern, Kitzelreiz im Kehlkopf, Atemnot — das sind Vor- boten zu ernsten chronischen Leiden uf \ ™'c Bvonchialkatarrh, 4/5 Luftröhrenkatarrh, Lungenkatarrh, Rachenkatarrh, Asthma, Emphysem n. a. Wer derartiges an sich beob- achtet, sollte nicht versäumen, sofort TaucrS's Katarrh-Plätzchen zu gebrauchen. Vorbeugen ist besser YL wie heilen. Tancrö's Katarrh- Vv Plätzchen enthalten in den günstig- fr sten Verhältnissen künstliche Mine- r ralsalze, wie >ic in den natürlichen Quellen von Wiesbaden, Ems und Gratiskupon für Katarrhe. Schneiden Sie diesen Coupon aus und send u Sie ihn mit Ihrer genauen Adresse versehen im Kuvert als Drucksache au das: Laborator,nm Tauern, Wiesbaden 225. Sie erhalten 2_ud ohne Kaufzwang eine Probe von üancre ö Kartarrh-Platzchen, sowie wertvolle Anregungen, \rlnnS.lCfirf?f*.^CrUtttdlun9 J)ci Kartarrben der Atmungs- Son Sleti* n un° *atitotCen. glä"icni,c Anerkennungen 3iame und k la. Italien r la. Langenbrahm - Anthrazi „ Anthraz. -Eiform-Briketts „ Hütten- und Gaskoks „ Union-Briketts // Bündel-Holz fein gespaltenes Holz WkFriedrichsdorfer 3wicb(uf [33'/ stets frisch bei Arrtz. Metzer Nachs. _______Heinrich Triefch._____ Dlünxfiiolkerei Neeberg i. 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