Die heutige Nummer umfahr 14 Seiten. eines mir als Kandidat Rechtsanwalt. er Damir beende i i tbaren Streit und über Wer vollends noch gestern die Rede des Herrn Reichstagsabgeordneten Paasche gehört und aufmerksam verglichen hat, bi wird und muß zugestehen, das; Herr Prof. Gisevins seiner Antwort an die Herren Zustizrat Metz und Grünewald. Herr Prof. Luley, dem wir, um ihm eine weitere Zuschrift zu ersparen, gleich Einblick in den neuesten offenen Brief des Herrn Justizrat Grünewald gewährten, schreibt uns: Gegen vorgefaßte Meinungen kämpfen Götter selbst vergebens. Ich deshalb erst recht. Ich stelle nochmals fest, das; die parteiprogrammatischen Aus-^ sührungen des Herrn Dr. Stresemann auch nicht in einem Punkte anders waren als die des Herrn Prof. Gifevius, sich aber in wesentlichen Punkten von denen des Herrn Pfarrer Korell unterschieden. Das ist doch für jeden ernsthaften Politiker die Hauptsache. Für Ihre Partei scheint indessen eine Ausnahme zu bestehen, denn entgegen Ihrem Parteiprogramm ist Ihr Herr Kandidat in gewissem Maße Schutzzöllner. Trotzdem beimitt sie den redegewandten Herrn Pfarrer als Werber für die Partei, und die ausgesprochen st en Freihändler, z. B. der Stab der „Franks. Zeitung", genierten sich nicht, für ihn — d. h. doch hier gegen ihr eigenes wirtschaftliches Programm zu reden. Das geniert Sie nicht, meine Herren! Tas Programm des Herrn Prof. Gisevins ist kein einseitig agrarisches, das haben Sie nicht bewiesen und können Sie nichi beweisen. Sic brauchten ja nur unbefangen zu lesen, was darin steht, dann würden und müßten Sie cs zugeben. Auch die Behauptung des Herrn Grünewald, Herr Dr. Stresemann stehe der Sozialdemokratie anders gegenüber, ist falsch. Er steht auf dem nationalliberalen Boden. Ueberzeugung nach der nationalliberalen Partei zu gehört. Herr P a as che, der ja auch in einer freisinnigen großen Annonce als im Gegensatz zu Gisevins stehend bejeiumet war, erjrciit iid> nie oicjer m ocm leit Jahrzehnten in nationalliberalem Besitz befindlichen Wahlkreis Kreuznach eines freisinnigen Gegenkandidaten. Und Kreuznach liegt doch nicht in Hessen! Was ist im Lause der Jahrzehnte nicht alles von Ihrer Partei im Namen des Liberalismus bekämpft worden!! Fassen wir zusammen: Ihre Versuche, das Programm des Herrn Prof. Gisevius als agrarisch-bündlerisch- antiliberal darzustellen, sind kläglich an den Tatsachen gescheitert. Ich kann Sie auch versichern, daß wir Ihre Wahltaktik von vornherein durchschaut, richtig erkannt haben. Sie entsprang nicht dem liberalen Gedanken, sondern dem Wunsche uns zu isolieren, um dann ernten zu können. prinzregent Luitpold von Bayern. 3m feinem 90. Geburtstag (12. März 1911). Von Dr. Karl Mayerhofer (MünchenV Wie Kaiser Wilhelm L, mit dem er das Erreichen wahrhaft patriarchalischen Lebensalters, des 90. Jahres, gemern- ani hat, hatte auch Prinzregent Luitpold von Bayern in seiner 'ugenb- und Manneszeit niemals daran gedacht, daß er in einem Alter, da die meisten Menschen sich von den Geschäften und "ftien der Welt zurückziehen, die Geschicke eines Landes werde leiten haben. Ein langes Leben — 65 Jahre — batte der im schon hinter sich, als die immer düsterer sich gestaltenden rl)ältnisse im Hause Wiltelsbach ihn zur Reicl-sverwesung be- riefen Die Auspizien, unter denen er die Regierung antrat, waren wahrhaft schrecklich: Ludwig II. von Bayern war feit einer Reihe von Jahren von zerstörender Geisteskrankheit be fallen: sie hielt ihn vvn den Menschen fern, iagte ibn bi? Rächte hinburck über Pässe und Gebirgspfabc oder hielt ihn in mein jener burgartigen Schlösser gefangen, bic er sich, aus einem Rausch von romantischer Schönheitsliebe unb Irrsinn be- fehlend, in seinen geliebten Bergen hatte austürmen lasten. Es ;ab, besonbers wenn bet König fluchtartig von Schlost zu Schlotz jagte, Tage, da kein Mensch wußte, wo die eigentliche Regicrungs' aewalt lag . oer König selbst gab sic in die Hand seiner Friseure und Reitknechte, die er mit der Bildung eines neuen Ministeriums betraute. Als der Zustand des König» in offenen Irrsinn überging, konnten sich die Anwärter und Räte Der Krone der Notwendigkeit nicht länger entziehen, Ludwig II. für geisteskrank erklären zu lassen unb einen Stellvertreter zur Regent,chaft zu beruien 2aS Anrecht herauf hätte des Königs jüngerer Bruder, Prinz Cito gehabt, der indes schon seit einer Reihe von Jahren cullig geisteskrank unb bah er unfähig zur Ueberiiahmc der Reichs- yerwesuiig war. So mußte denn als bet nächste Agnat Prinz Luitpold, der Onkel ber beiden Prinzen, die Regentschaft an- rreten. Auf ärztliche unb staatsrechtlich örünbe gestützt, erklärt? er am 10. Juni 1886 im Verein mit dem gelernten Staats- minifieriuni die Uebernahme ber Lerwei rfchaft des Königreichs unb berief bie beiden Kammern des Landtages, um ihre vcrfas wngsmüßige Zustimmung einzuholen und den Eid vor ihnen Schönredner zu sein, kann man behaupten, daß es nicht zum mindesten * die Vorurteilslosigkeit des Regenten war, die in den neunziger Jahren bet neuen Richtung in ber Kunst gerade in München Licht und freie Luft gewährte — nn Gegensatz zum hohen Norden, wo manch bedeutende Künstlernamen an den höchst- offiziellen Stellen noch immer kaum ausgeivrochen werden Dürfen Vorurteilslos, auSgleichend unb bie Gegeniatze mildernd, hat ber Regent auch in politischer Beziehung gewirkt. Bayern ist ein Land, in dem dos demokratische Prinzip immer .eine große Rolle gespielt hat: dies hat sich in den letzten dreißig Jahren vielleicht noch verstärkt, und das Landesoberhaupt hatte etgenthd) raum Gelegenheit, in politischer Beziehung persönlich stark V?r- vorzutre.cn. Um so tiefer ging Der Mlle Einfluß des Regenten, meen es galt, allzu große Parteileidenschaften unb Gegensätze auf bas Niveau der Verständigung W bringen. Bezeichnend dafür ist cm sehr politisch gefärbtes Vorkommnis, das einst nicht nur in Bayern, sondern un ganzen Rmch größtes Aussehen erregt bat. Ter noch jugendliche Kauer Wilhelm II^ machte bald nach seiner Throichestelgung leinen ersten Beiuch in München und trug sich, als er im Rathaus mipfatigen wurde mit der Devise „suprema lex regis vvluntas ins goldene Buch ber Stadt ein, - ein Satz, der sofort nicht nur in BaMii, sondern in ganz Deutschland und darüber hinaus v,el Anfiehen erregte und lebhaft kommentiert wurde. Einige Zeit verging unb auch der Regent besuchte das Rathaus. Als er.nch ebenfalls ins Goldene Buch eingetragen hatte, laS man die Worte, faluv publica '"^^Fürs^ öffentliche Wohl im Stillen zu arbeiten, persönlich aber zurückzutreten, — diese moderne Reglernngskunst ist vor- zuglich, die des Prinz-Regenten. Auch damtt bewahrt er die Tradition des Wittelsbacher Hauses und der Wahlspruch seines königlichen Vaters Ludwig L, des lebendigen Menfchen und menschlich fühlenden Fürsten, ist nicht allein dem Wort, lonbern dem Wesen nach auch ber seine: „Gerecht unb beharrlich. Herr Juftizrat Grünewald sendet uns noch entert „offenen Brief" an Prof. Luley. Sehr geehrter Herr Professor! Ihre ebenso unsachliche wie fettgedruckte Antwort hat mir eine heilere Viertelstunde bereitet — ich bin mir als Kandwat ber Antisemiten und als angstschweißwischender, bedrückter Ver- lammliuigsredner so ganz verändert vorgekommen als ich sanft der Oessentlichkeit unb mir selbst bekannt bin! Sollte nicht in Ihrem Borstellungsvermögen eine Störung cingctrctcn sein? Ich hatte Sie doch ermahnt, sich nicht zu sehr aufzuregen. Woher wollen Sie wissen, daß ich bedrückt von bannen gegangen bin? Bebenken Sie, daß von etwa 700 VersammlungS^ teil nehmern etwa 600 mir zugestimmt, ja zu- gejubelt hatten, daß von vielen Seiten ich beglückwünscht wurde und daß ein solcher Erfolg doch auf einen Menschen nicht gerade niederschmetternd zu wirken pflegt, auch wenn derselbe im Vergleich mit Anderen nicht mit großer Selbstzufrieden heft behaftet ist. Sie irren sich vielleicht in der Person —* es ist mir schon in der Versammlung gesagt worden, national- liberale Führer hätten sich außerhalb des Saales gestritten, wer denn Herrn Dr. Stresemann hergebracht hätte: keiner wollte es getan haben? Sollten Sie da einen Bedrückten ooei« Angstschwitzenden gesehen haben? Hochachtungsvoll! Justizrat Grünewald- Die Agitation im walMis Giehen-Snmberg-lMda. Der letzte Tag vor der Wahl hat doch noch einige Erregung gebracht. Zwar sind die beiden großen Versamm- unqen, die nationallibcrale und die fortschrittliche, ruhig und fachlich verlaufen, dagegen zeitigen die letzten „offenen Briefe" bedauerlicherweise einige persönliche Verstimmungen. Wir wollen, um uns Vorhaltungen zu ersparen, die Änseinandersetzungen ungekürzt bringen, obwohl das achlichc Ergebnis wohl gleich Null ist. Wenn heute Herr Justizrat Grünewald mißbilligend auf die „fettgedruckten' Ausführungen des Herrn Prof. Luley in der gestrigen sttummer hinlveist, so bemerken wir, daß Herrn Lulcys Antwort vor der Wahl nur teilweise noch bekannt ge geben werden tonnte und daß lvir darum die von ihm unterstrichenen Stellen in dieser Form wiedcrgegeben haben. Tie Wendung in der Veröffentlichung des Herrn Justiz rats Grünewald in Nr. 58 „Regen Sie sich nicht zu sehr auf" hat auch dazu beigetragen, die Sache am Ende doch noch etwas ins Persönlickfc zuznspitzen/ Jetzt ist man auf beiden Seiten ein wenig aufgebracht. Heute, am Wahltag, wollen foir mit diesen unnützen Streitereien endgültig Schluß machen. Wir hoffen, daß die Beziehungen der führenden liberalen Persönlichkeiten wieder in ein ruhigeres Fahrwasser einschwenken. München, 9. März. Bei der großen Feier der Landes- Huldigung im Throns aale der Residenz war heute vormfttag ganz Bayern vertreten. Mit den Inhabern der höchsten Stellen beim Hof, im Staat unb im Heer unb in den Gemein- den waren weiter erschienen Vertreter aller Hof- unb StaMslUulen, bie Direktorien ber gesetzgebenden Körperschaften bie Standes- Herren, bic Vertreter ber Kirche, des Oftizieikoips und alle großen -Organi^tiou unb V'^oanoe des ganzen Landes. Eben- o Vertreter ber Bayrischen Hochschulen, der Gelehrten- unb Künstlerwelt unb der Presse. Aus ber -Tribüne des ^hron- saales war auch als Zuschauer der Urenkel des Regenten, der kleine Prinz Luitpold, mit den Übrigen Kindern her prinzlichen Familie zugegen. . _ . Al» ber Regent den Saal betrat, begrüßten ihn ,-,2Nfare>i- flängc. Festen Schrittes stieg er bie Stufen zum -rhronsestel empor, vor welchem er währenb bet ganzen Feier mit bdpunbern4= werter Frische stand. Zur Linken des Thrones standen bic Pratzen und Fürstlichkeiten, zur Rechten die Prinzessinen . Der Erste Präsident ber frommer ber Reichs- rate, F st r st Löwenstein, richtete im Namen des ganzen Bayrischen Volles an ben Regenten eine Ansprache, in welcher er hcrvorlwb, daß ber 90. Geburtstag bes Regenten ein Ltamilten fest, nicht nur für bas Königliche Haus, lonbern auch für das ganze bayrische Volk sei. Die Gefühle, bic in biefem großen- ^Nomcni alle bewegten, seien Dank gegen Gott, baß er bem Regenten ein so langes unb reichgesegnetes Leben geschenkt habe, dann aber auch Dank gegen ben Regenten leibst, baß er biescs Leben in einer Weise verbracht hat, baß er zu einem Herrscher geworben sei, bem seine Lanbeslinder in Liebe unb Verehrung untertan sind. Aus bem Leben des Regenten leuchten ebenso Familiensinn, tiefe Pflichttreue, wahre Lebenskunst und echte Frörnmigteit eiugeacn. Gttulliw ein Volk, das einen Regenteil besitzt, dessen Farnftienleben den Untertanen zum Vorbild dienen kann. Vom frühzeitigen Eintritt in die Armee bis zum heutigen Tag hat ben Regenten tiefes Pflichtgefühl geleitet. In stiller wie in bewegter Zeit mit ber Uebernahme ber Regentschaft hat der Regent im Jahre 1886 mit sicherer Hanb die Zügel b?r Regierung ergriffen und unter strenger Wahrung ber Verfassung Lis ZN diesem Tag geführt, zum reichsten Segen für Volk und Land. Der Slebncr ivioij mit einem .vorn aur den Regenten, das lebhaft ausgenommen würbe und brausend durch den Saal drang. Die Musik intonierte bie Nationalhymne. Hierauf verlas ber Prinzregent, von tiefer innerer Bewegung ergriffen, eine Ansprache, in der er u. a. sagte: Es ist eine allgütige Fügung, daß bic Zeit meiner Regierung zusammenfällt mit einer Zeit friedlicher innerer Entwickelung Bayerns, wie sie bie Geschichte irüf,cr kaum gekannt hat. Im Deutschen Reich komme Bayern eine geachtete Stellung zu, hübet bie treue tapfere Armee einen starken Pfeiler ber mächtigen Schutzwehr, bie den Frieden verbürgt und die Früchte ruhiger Arbeit reifen läßt. Alle Zweige unseres Erwerbslebens zeigen glückliches Gedeihen. Tie Wissenschaften schreiten von Erfolg zu Erfolg. Die Kunst, bie schönste Blüte, die Gei'fttung unb Wohlstand hervorbriiigen können, bat sich herrlich entfaltet. Rackst)em der Regent biefe Ansprache bcenbet hatte, schritt er bie Stufen des Thrones herab auf ben Fürsten Locwenstein zu und sprach ihm persönlich feinen Dank aus. Ebenso begrüßte er andere Mitglieder des Reichsrates und der Kammer, sämtliche Minister unb andere Anwesende. Nockynals ertönten begeisterte Hochrufe, als der Regent gefolgt von den Mitgliedern ber königlichen Familie ben Saal verließ. Im glänzenb erleuchteten Ballsaale ber Residenz unb ben anstoßenden Nebensälen fand heute nachmittag eine große Galatasel statt für alle, welche heute vormittag an ber Landeshuldi- gungsseier für ben Regenten tcilgenommen hatten. Im Verlaufe der Tafel wies Prinz Ludwig darauf hin: Der Prinzregent sei der erste Wfttclsbacher, ber bas seltene Alter von 90 Jahren erreicht habe. DaS gelte zu gleicher Zeit ber 25jährigen Regierung des Regenten. Die Fortichrftte, bie Bayern in feiner Entwicklung auf allen Gebieten in biefem 25 Jahren machte, feien weltbekannt. Der Prinz schloß mit bem Wunsche, baß ber Regent mit gleicher Gesundheit und Rüstigkeit nodMange bem Lande erhalten bleibe zum a'W feien iitbem dn ® feiett. W " arenje unbi*1 ' e .-Sande Mr 1200' Ss’ u"6 a Ar«'« M'V-S-ni taine»81 M Schlaf Speise Ivwir k NH. Einrit Einzel Wetis, i Sehr, et Hübel Gießen wegen Unterstützung des Schlossers Rosolowski von Kamswicken. 3. Rekurs gegen einen Polizeibe fehl des Kreisamts Büdingen wegen Milzbrand in Rinderbügen. ** Nativnakliberate Partei. Man schreibt uns: Das Wahlbureau befindet sich am Wahltag (mittags und abends) im Hotel Kaiserhof. ** Galasaalsportfest des Rad-Klubs „Germania", Gießen. Die Meldungen zur Teilnahme an den Wettbewerben anläßlich des am Sonntag, 12. d. Mts in der Turnhalle stattsindenden Galasaalsportsestes des Rad* Klubs „Germania", Gießen, sind überaus zahlreich ein- gelaufen, so daß uns an biejem Tage heiße Kämpfe in Aussicht stehen, zmnal sich in den einzelnen Konkurrenzen fast durchweg die hervorragendsten Mannschaften des T R.-B. gegenübertreten. Im Achter-Niedcrradreigen um ben Ehrenpreis der Stadt Gießen starten die Raö- fahr-Vereine Herborn 1893, Marburg 1891, sowie „Blitz' Kirchhain 1889, während im Sechser-Niederradreigen ber Radsahr-Berein Alsfeld 1890 mit dem Radsahr-Berein Wetz' lccr 1887 um den Sieg kämpfen wird. Den Glanzpunkt des Festes wird zweifellos die Achter-Meder rabkunstreigen- Konkurrenz abgeben. Hier treffen die zurzeit mit zu ben besten Kunstreigenmannschasten Deutschlands zählenben Mannschaften des Radfahr-Vereins „Germania", Höchst a. Main mit denen des Radfahrer-Klubs „Pfeil", Ilversgehofen-Erfurt im Kampf um oen Ehrenpreis des Fürsten zu Solms-Hohensolms-Lich aufeinander. Auch das Einer- und Zweier-Kunstfahren, das durch die Vereine Wetzlar und „Wanderlust'', Meder-Zwchren-Kassel besetzt ist, dürste mit Rücksicht auf die vorzügliche Form der Fahrer bas größte Interesse erwecken. In den Radpolo- und Rabball spielen, welch letztere allein von 10 Vereinen mit teilweise zwei Mannschaften bestritten werden, stehen ebenfalls vorzügliche Leistungen in Aussicht, zumal der deutsche Bundes- meifter, Radsatzr-Verein „Wanderer", Offenbach erscheinen und gegen ebenbürtige Gegner, wie Veloziped-Klub, Frankfurt, Bicycle-Klub, Offenbach, Radfahr-Bereine „Psell", Ilversgehofen-Erfurt, „Germania", Frankfurt u. a. um die Siegespalme ringen wird. ** Ausstellung von Gasapparaten. An der vow 14. bis 16. März im großen Saal des Steins Garten statt- finbenben Ausstellung in Gaskocher, Gasbvatösen, Gasplätt eisen usw. beledigen sich etwa 10 hiesige Firmen. Die Ausstellung wirb mit allen neueren GaSapparaten beschickt werben unb Gelegenheit bieten, sich von den Vorzügen der Gaslocher zu überzeugen. Gleichzellig findet ein Schäutochen nebst etiäu» thW zu,l€ s>? Hre8 1868« Wbachpas te«ne bO unb deshalb i beut Staalsve: beit, vielleicht Lerzicht leiste! vormnnnt. ? ber die Inter unb Mar mi y halten, in Wae )>ie an Westlich w men, wonach borgeschlagen Technische Hochschule. Der Großherzog hat ben Privatdozenten an der Techn. Hochschule zu Darmstudt Dr.-ing. Wolbemar Petersen und Dr.-ing. Rub. Goldschmidt den Charakter als .Profeffor^ erteilt. ** Ordensauszeichnungen. Der König von Preußen hat den nachbenannten Personen die Erlaubnis zur Anlegung der ihnen verliehenen nichtpreußischen Orden erteilt, und zwar: des Komturkreu^es zweiter Klasse des Hessischen Verdienstordens Philipps oes Großmütigen: dem Geh. Oberbaurat Br eusing, Vortragenden Rat im Mini fterium der öffentlichen Arbeiten, den Eisenbahndirektions Präsidenten Reuleaux in Frankfurt am Main unb Dr. Michaelis in Mainz; des Ritterkreuzes erster Klasse des selben Ordens: den Regierungs- und Bauräten Sckwarz, Mitglied der Eisenbahndirektion in Frankfurt a. M., und Holtmann, Mitglied der Eisenbahndirettion in Mainz: der Krone zu dem dem Hessischen Verdienstorden Philipps des Großmütigen angereihten silbernen Kreuze: dem Kam merdiener Kock vom Hofstaat des Prinzen Heinrich von Preußen; des Hessischen Allgemeinen Ehrenzeichens: dem Leibjäger Reigbcr von demselben Hofstaat; des Russi sehen St. StanislausordenS dritter Klasse: dem Eisenbahn- obersekretär D o r r in Mainz, dem Bahnhofsvorsteher M ö n- nich in Langen und dem Bahnmeister erster Klasse Gattz in Friedberg; deS Russischen St. Annenordens 2. Klaffe: dem Eisenbahndirektionspräsidenten Dr. Michaelis in Mainz; ber dritten Klasse desselben Ordens: dem Regie* rungs- und Baurat Barzen, Mitglied der Eisenbahn, direktion in Mainz. ** Da§ Ehrenzeichen für Mitglieder freiwilliger Feuerwehren wurde verliehen durch Entschließung deS Großherzogs Emil Zimmer in Lich. ** Eine ordentliche Sitzung deS Provin^ zialtages findet am Montag, 27. März, vormittags 11 Uhr, im Regierungsgebäude ("Landgraf Philipp-Platz 3 hier statt. Tagesordnung: 1. Prüfung der Ergänzung? wählen zum Provinzialtag. 2. Rechnung der Provinzialkasse und Verwaltungsbericht für 19Ö9. 3. Voranschlag ber Provinzialkasse für 1911. 4. Wahlen: a) von zwei Ersatzmitgliedern des Provinzial-Ausschusses für 1911 bis 1913 (Kommerzienrat Heyligenstaedt ist verstorben, Kommerzienrat Georgi hat fein Amt niebergelegt); b) eines Mitgliedes und eines Stellvertreters in den Vorstand bei Genossenschaftskasse für Kommunal-Forstwarte (bis 31. 3 1915). 5. Antrag des Provinzial-Ausschusses, die Versor gung der Provinz Oberhessen mit elektrischer Energie bc treffend. 6. Sonstige Anträge und Mitteilungen. *♦ Eine Sitzung des Provinzial-Aus. s ch u s s e s findet am Mittwoch, 15. d. M., vormittags 9 Uhr. mit folgender Tagesordnung statt: 1. Die Gemeinde ratswahl zu Vilbel. 2. Klage des Ortsarmenver bester Glühkörper I •■■■ > istnur echl in Originalpackung milAufschiift „Degea”K r (D'A zu verkaufen. 1644 UM MWpU ■trti Ha» Lohnenden [8S*/e ,ss •/» Routine als Möbelfabrik 1652] ft Nlieftze suche Husten (Offene Stellni 3u verkaufen ?iU vermieten Merhchiedenrs Stan fd)teä Ijltag (mittag-. Eröffnung SamStag mittag um 12 Mr und Sonntag vormittag um 9 Mr. z Große Verlosung von Rassegeslügeln am 14. März. = Lose a 50 Pfg. in den mit Plakaten belegten Handlungen. Gut erbattener großer Kassenschrank GsmMe and Wie 3 bnl» stet» aus ^ager und ■ °neuert z. bülwiten Preisen I J2J8» Ludwig Lazarus, Literweg 53. Fernivr. 505. ■ Kneipzimmer abzugeben. (01874 Rest. Ebrbardt, Bleichstraße. 0I7781 Möbl. Zimmer in. Pens. au verm. Ltcvdanstraüc 34. Amlilcher wetlerdericht. Oeffentliche Wetterdienststelle Gießen. WelteranSsichten in Hessen am Samstag dem 11. März 1911: ■Jluffnlfbenbe südwestliche Winde, Regen, nacht- milder, sonst Teuweratur wenig geändert. 1345) Ein gutgehendes Obst und Gemüiegeichäst m. ein. Leiters» waster» und ^inwnaden-AuSschank in beiter Lage Dillenburgs ist preiswert zu verkaufen. äu erfragen in der Geschäfts» e des Gießener Anzeigers. rüWüffen, ßandidiuhe förßenen und Damen, ßerreivWäfche empfiehlt flug. Waag, Seifersweg 60 B'StMOSfrS Mitglied der Rabatt.Spar-Perelnigung C16 Schlafzimmer Speisezimmer sowie komplette Wobniings- and wen- Einrichtungen Einzelne Röbel Divans, Schränke, Vertikos, Büfetts, Bücherschränke, Schreibtische etc. etc. Möbelmagazin Aug. Ossmann 89 Seiterswe< 89 Telephon 733. Gm Mädchen, d. sch. ged. hat, sucht z. I.cöiL 15. Avril Stellung in deff. Sause. Schristl. Angebote unter 01871 an den Gieß. Anz. erb. Mädch. s. St. i. kl. Hsh. a. 1. Avril bei Katchen €>ebner, gewerbsmäßige Stellenvermittlung, 01872] Kaiser-Allee 24.________ Anständiges, ruhiges (1667 Mädchen sucht ver 1. Avril Stellung zu Kindern oder kleinem Haushalt. Zu erfragen Laudarafeustr. 8 I. zu verkaufen Putb Nachfolger Marburger Straße 24. Bisher hat niemand hierin etwas Bedenkliches gefunden. Der Anttsnorveher von Brockau.fühlte sich aber durch die Uebersendung bet 30 Pfennige beleidigt: er erblickte darin einen BcstechungS- verfuch und übergab das Schreiben samt der Bestechungsimnnm vvn drei schlesischen Böhm der Staatsanwaltschaft, die auch wirklich Anklage er hob. "Das Schöffengericht tat dem Staatsanwalt aber nicht den Gefallen und sprach den Verbrecher frei, mtt der Begründung, daß 30 Pfennige keine BcsteckmngSsummc darftellten. Bielmebr müsse dem Angeklagten geglaubt werden, wenn er lagt, er babe den kleinen Betrag sozusagen als Auskunstsgebübr betrachtet, wie sie auch vvn anderen Behörden erhoben werde und am allerwenigsten habe er daran gedacht, durch das Geld dem Amtsvorsteher amtlidre Geheimnisse herauszulocken. Gegen das Urteil wttrrde von der Anklage! l.örde Berufung eingelegt, die aber von der Strafkammer ebenfalls verworfen wurde. Alles um 30 Pfg. bezirk Jtofirf; Bezirksamt Bilsbiburg, Regierungsbezirk Niederbayern. - Oeffentliche Lesehalle. Im ffebniar wurden 2 3 98 Bände an-geliehen. Davon kommen ani: Erzählen)e Literatur 1200, Zeitschri'ten 422 , Jugendschnsten 271, Literatur. aelchichte 14, Ver^dichtunqen und Dramen 49, Länder- und Völkerkunde 67, Kulturgeschichte 26, Geschichte und Bioqravhieu 96, Kunstgeschichte 12, Naturwissenschaft und Technologie 130, Heer- und Seewesen 32, HauS- tinb Landwirtschaft 11 , Gesuudheits- lehre 8, Religion und Philosophie 36, StaatSwifsenschasl 8, Sprachivistenschait 5, Fremdsprachliche- 11 Bände. Nach auswärts kamen 81 Bände. Starkenburg und Rheinhessen. m. Offenbach a. M., 10. März. Die Bahnhofsfrage stand in der heutigen Sitzung der Stadtverordneten zur Beratung. Nach jahrelanger Wartezeit bat die Eisen- bahnverwaltung den Rest deS Bahnprojekts vorgelegt. Bür» germeister Dr Düllo erläuterte das Projekt. Früher seien in der Bahnhofsfrage die Ansichten geteilt gewesen, indem die Einen für eine Verlegung deS Bahnhofs nach dem Süden, die Andern für die Höherlegung eingetreten seien Bei dem jetzigen Projekt sei der Plan durchweg höher gelegt Die .Höherlegung beginne an der Landes- Srenze und ziehe sich durch die ganze Stadt derart, daß das ilonum etwa 4—5 Meter höher zu liegen kommt. Die itratzen sollen sämtlich unterführt werden. Zu den Kosten deS Projekts mit 6 700 000 Mk. hat die Stadt 300000 Mk. «zu leisten Eine große Schwierigkeit bestehe je- rin, daß die Eifrnbahnverwallung die „sichere Er» Wartung"' ausgesprochen habe, daß angesichts diese? Entgegenkommens in finanzieller Hinsicht die Stadt nichts mehr gegen die Aufl>ebung deS StaatSvertrageS vom Juni de? Wahres 1868 einzuwenden habe, wonach alle den Bahnhof Offenbach passierenden Züge dort halten müssen. Das Interesse des Haltens der Züge in Offenbach sei sehr groß und deshalb müsse die vorteilhafte Situation, die sich aus dem Staatsvertrag ergebe, nach Möglichkeit ausgenutzt wer- den, vielleicht so, daß man nicht auf das jetzige Recht Verzicht leistet, sondern nach der Richtung eine Begrenzung vornimmt. Man müsse einen geeigneten ModuS finden, der die Interessen der Stadt nach Kräften zu wahren weiß und zwar müßten, um sich etwaige Konkurrenzstädte fern zu halten, in einem zeitlich begrenzten Umkreise alle die Züge ,die anderSwo anhalten, auch in Offenbach halten. Schließlich wurde der Antrag deS Ausschusses angenommen, wonach die Höherlegung der Bahnhofsanlage und die vorgeschlagene Verteilung der Kosten beschlossen wird. Kleine Eaqeschronik. In Wien führte das Erscheinen von Damen im Losens red wiederholt zu Ausschreitungen. Mehrfach mußten die Damen vor der Menge in Geschäftshäuser flüchten, wenn sie auch k.-iney Hosenrock anyatren. In einer Privatmädchenschule wurde ein; Schülerin im Hosenrock vom Direktor aulgefordert, bad Haus iu verlassen und in anständiger Micibung wieder zu kommen^ In einem Dorfe bei Amsterdam wurde ein Mann unter Erscheinungen krank, die auf Vergiftung durch Arsenik hindeuten Vor seckis Wochen war seine Nachbarin unter den gleichen Anzeichen gestorben. Ter Verdacht liegt vor, daß Die Vergiftungen von einem Paar ausgehen, da- in unerlaubten Beziehungen zueinander gestanden hat und sich beitaten wollt«. Zu Nizza wurde eine alle Frau beim- Betteln verhaftet^ die sich später alS die Gräfin von Lugo erwies. In Madrid hat nach zwei Monaten fortgesetzten Früh. lingSwetters plötzlich wieder strenger Winter eingesetzt. In der Lissabon benachbarten Stadt AbranteS geriet während Jahrmarkt «abgehalten wurde in einem Kinemato- gravhentheater, infolge Ueberhitzung der elektrischen Drähte, ein 5ihn in Brand. Bald daraus stand das ganze hölzerne Gebäude in Flammen. Eine entsetzliche Panik brach aus. Der Wind trieb die Flammen gegen drei benachbarte Schaubuden, die alSbald Feuer fingen. In wenigen Minuten war der ganze Jahrmarkt ein einziges ff eu ernte er. Wasser war nicht zur Stelle. DaS Militär half der Feuerwehr zahlreiche Menschen vor dem sicheren Flammentode zu retten. Die Zahl der Verwundeten ist überaus groß. In einem Kupferbergwerk des Artwrnbezrrkes verschüttete, nach einer Meldung aus Tiflis, eine Lawine ein zwei- stöckiaeS steinernes HauS, das von Arbeitern bewohnt wurde. 19 Personen wurden getötet, 16 schwer und 70 leicht verletzt. fclicnt stete „S Ä. Zeitung:DeuticheVakauzcu-Post Eßlingen 142. Is»'/, Schweinefleisch 50 Pfg. (B’°/» <5 * n 4 nichts anderes St attfCt nenen Bin praditgoüer 8»U>fnsnn mit Säfte preiswert au verk. 01800) I. Walldors, Dammstr. 18 Auf unserer Grube Hoffnung, Station Stockhausen bet Mücke in Oberhessen ist eine anärangierte liegende SetinnöWonubile älterer Bauart von 30 PS., Kestel 8 Arm. und gut erhallen, au verkaufen, eo. auch auf Abbruch. Die Maschine kann jederzeit auf der Grube besichtigt werden. Angebote bitten wir baldmöglichst und einzureichen. (1659 Gewerkschaft Luse u. Ilsdorf, Gießen, Brauneisenstein -Bergwerke. Unter dem Protektorat Sr. Kgl. Hoheit des Großherzogs von Hcffen und bei Rhein IkDElesaitsstelluDg desVerbandes Hess.GefIüyelzüchler SamStag den 11. und Sonmag den 12. März in den Räumen deS Etablissement ^LiebtgSbShe-. Zirka 1000 Stück Groß-Geflügel auS der Provinz Oberhesten. Vorführung eines Brutavvarats iu voller Tätigkeit. - Ausstellung von Geffügelböseu mtb einer Vogelstube mit der Vogelkatze „itieUa". gp* Eintrittspreise: Samstag 50 Vfg., Sonntag 30 Pfg., Kinder die Halste. *WI ■cp- •Ntpot- ^etlo8be. 1C ‘ a." bie (öLu fcten* ’S* 6 7» un 5^ Kdi-L ten-k ’ Heinrich 8, "reichens: h- :a[; des 3h,.- '"NetSRi» htbaelij - dem der Asevbü- Heffen-Naffall. () Kirchhain, 9 Mär^ Der für bett 21. März anstehende Diehmarkt fällt wegen der drohenden Gefahr der Maul- und Klauenseuche aus. v. Dlez, S. März. Heute vormittag wurden beim Bau einer Unterführung im hiesigen Bahnhof durch niedergehende Erbmassen zwei Arbeiter verschüttet, von denen einer getötet wurde und der zweite schwere innere Verletzungen erlitt. <ßcrld>t»faaL X. Hanau, 8. März. Das Schwurgericht bat beute den 48 Jahre alten Lehrer an der landwinschastlichen Winterschule in Gelnhausen, Bernbard Rnunböbner. wegen vorsätzlicher Brand- fttfiunfl zu 1 Fahr 5 Monat Zuchlbaus verurteilt und ihm & Monate der erlittenen Uiuers»,chungshast in Anrechnung gebracht. Wiesbaden, 8 März. Der (Mchäfteführer der Bezirks- koste WreHbaden deS Verbandes deutscher Buchdiucker, Franz Bcrtina, der dieser Kaste 21 "0-> Alk. verunlieul batte, wurde heute von der eiraifainmer zu I V, Jahren (ä e i ä n g n i S und ö Jahren Ehrverlust verurteilt. Magdeburg, 9. März. In der Verhandlung des Kniteltus-Prozesses erklärte der Hauptzeuge Ntt- ter auf dringendes Ermahnen deS Verteidigers, er wolle der Wahrheit die Ehre geben, und bekenne, daß Kinite- liuS zurzeit deS Einbruchs in die Hirschapotheke nicht in Magdeburg gewesen sei. (Große Bewegung.! Rach weiterer Vernehmung sagte Ritter auf dringende Fragen deS Verteidigers, ob er noch etwas hinzuzufugen habe, seine Reise nach Magdeburg habe mit einer nach § 175 strafbaren Handlung -usammengehanaen. Er habe noch eine längere Aussage zu machen, sei aber jetzt zu erschöpft. Darauf wurde die Verhandlung auf morgen vertagt. Zwei Gerichtsverhandlungen wegen 3 0 Pfennig. 4 Breslau, 9. März. Nach einer neuesten Statistik kommen jährlich in Deutschland 6 Millionen polizeiliche und gcricht- liche Bestrafungen vor. lieber diese hohe Zahl braucht man sich nicht zu wundern, wenn man folgende Haupt- und Staatsaktion um 30 Pfennige lieft. Ein Auskunftsbureau hatte sich an den Amtsvorsteher von Brockau gewandt und in dem Briefe unter Beifügung von 30 Pfennigen um Auskunft über einen Einwohner gebeten. Es ist dies eine Praxis, die wohl von allen Auskunft- bureaus gehandhabt wird. Wenn Anfragen über Personen tu kleinen Flecken oder Dörfern kommen, in denen Die betreffende Gesellschaft leinen Vertreter besitzt: wendet sie sich an einen dortigen Kaufmann, der au- dem Adreßbuch eruiert wrrd, oder an eine amtliche Perlon. (35 ist auch allgemein Usus, daß dev Anfrage ein Keiner Betrag beigefügt wird, teils zur Erstattung der Portoauslagen, teils als Honorar für die Austunttscrleiluug. Kassierer und Akquisiteur gegen festes Gehalt und Prosiston gesucht. JnieUigenter Arbeiter ob. Handwerker findet Berücksichtig. Ost- unt F. <5. A. 186 an Rud. Moste, Frankfurt tu M. öur ein größeres Eisenwerk wird ein junger tazeiclw zum baldigen Eintritt gesucht. Lchrlitl. Angebote m. Gehalts- anfvrüchen unter 1678 an den Gießener Anzeiger erb- 16631 Eiu tllcht. Zimmergelelle für dauernde Beschäftigung fofort gcf. Ziinmergeichaft Helfenbein, Frankfurter Straße 411. Tüchtige Möhelschreiner u. Polsterer jniitrläji. MmrSmsbiirslhe für dauernde Beschäftigung ges. 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Februar Verstimm II ung IPäda§o^ium Neuenheim-Heidelber^ Gymnasial - Realklass. Einzelbehandlnng. Förderung ““ körperl. Schwacher u. Zurückgebl. Spiel. Sport. Werkstätte Übergang L alle Klass, höher. Schulen. Einj. - Freiw. Primaner. Aufgaben unter Anleitg. i. täsl. Arbeite- stund. Anstaltsarzt. Gut empfohl. Familienheim in | eigener Villa. Prüfungsergebnisse d. d. Direktion. Iss“/» Ur. Bergmanns Baldrian-Neryentropfen „Bonal“ C beseit.Kopfschmerz, Schlafl.nerv.Unruhe. ä 100 M. Pelikan-Apoth. 0 Z