Nr. 35 sollte. 951 )b. tataMW ■. | Mk. An«. 1‘enpf' 2 er S®“Ä3S* imen = Licht tetr. 34 msch auch später. ae JnP* « ve>- >ferl billigst die BrühTjöe iiversitäls-Buch- und Siei> uckerei. Gießen.Schu st? schöne Verfassung bekomme. Tec Vorsitzende führt aus. das Ortsftatut bedeute keinen Erscheint täglich mit Ausnahme des Sonntags. Tie siebener LmniliendlStter" werden dem Anzeiger' viermal wöchentlich beigelegt, das ’ Kreisblatt für den Kreis Lietzen" zweimal wöchentlich. Tie „Landwirtschaftlichen Seit- fragen" erscheinen monatlich zweimal. Abg. Groeber (Zentr): Der Borredner Hot sich in rührender Weise der „überlasteten" Schössen angenommen. Konsequeittcrweisc hätte er die schasfung her Schöffeninstitution beantragen müssen. Das konnte er aber nicht, denn wir haben bekanntlich mit den Straf» Jammern keine befriedigenden Ersah tun gen sernackt. In der Kommission haben selbst Staatsanwälte und Rechtsanwälte erklärt: So kann es mit den Strafkammern nicht mehr Weilergehen! Es ist auffallend, daß ein Vertreter der Kon- scrualivcn gegen die Regierungsvorlage so scharf vorgegangen ist. Heute ist die Hauptfrage, ob man Laien auch in, ber^ Sc« rusungSinftonz zuziehen soll. Die Stellungnahme zu dieser Frage 'st gegeben durch den Grad der Wertschätzung des Laienelements in der Recklbreckung Wer den Wert der Zuziehung von Laien ''o gering tariert wie der Abg. Wagner wird natürlich das Laien- element ablebnen. Es haben sich aber auch schon Konservative für die Zuziehung her Laien ausgesprochen. Vor allem ober kann man sich als Freund der Laienrichter auf die Begründung der Regierungsvorlage berufen. Tort ist ousg-führt. daß die Schöffen bei der Aufklärung des Sachvebalts und her Festsetzung der Strafe eine nicht zu unterschätzende Hilfe bieten. Exzellenz Hamm in Bonn hat in einem Vortrage ausgeführt. daß man Laien auch in der Berufungsinstanz zulassen solle. Wenn man sie nur in erster Instanz zulasse, so fei das eine Halbbeit und offenbar ein unbegründetes Misttrauen. Auch im Militärstrafgerickstsver- fahren hoben wir Laien bis in die Revisionsinstanz; ebenso bei den Kolonialgerichten. Ferner im Reichsversicherungsamt und bei den Kammern für Handelssachen wirken Laien seit Jahren in vorzüglicher Weise mit Sollte Mangel an Schöffen sein, warum läßt man dann die Lehrer nicht zum Schöffenamt zu? Man will jetzt die Berufungsgerichte nur mit drei Juristen besetzen Das bedeutet eine wesentliche Aenderung der fetzigen Einrichtung zuungunsten des Angeklagten. Wir beantragen daher, die Berufungsinstanz ebenjo wie die erste Instanz zu besetzen. VWÄMÜ eins Garten unannehmbar. ES wäre tief zu beklagen, wenn we^n ehret einzelnen Bestimmung die ganze Vorlage fchert^rn ttimil MoataA Äia itQflß ’/j3-l/4Übtin!c lätf Auditorium 5 e ins garte« g 13,2 abends 8>j,r fürtrai >es Naturmenschen ,e °n , 111 den, 1 au wollen. Redaktion, Expedition und Druckerei: Schn-- strotze 7. Erpedrtion und Verlag: Redaktionr^ASIIS. Test-AdruAnzeigcrGiebca. sein natürliches leb« ' g jerusalemrets- uiib schttlba t. tierMälite. 14- Städtische Straßen- und Grunostucksangelkgenheiten. Für den B e b a u u n g s v l a n für das Ctebiet zwischen Marburger Straße, Lsi-Anlage, Moltkestratze uno Kauer-All e wünscht die Neubaubehörde für den Amtsgericht-bau imcKrn eine Abänderung, als die Parallelstraße zur Ost-Anlage, für die Vorgärten vorgesehen sind, etwas geändert werden wll. L.as Amts- gcrichtsgebäude soll nämlich mit zwei Flügeln an die etraßc stoßen und dazwischen der Vor hoi tr et bleiben. . Ta der Bebauungsplan rom Ministerium noch nicht genehmigt und der Lageplan in olgedessen nicht zur stelle ilt, beschließt man, das Gesuch vorläusig zurückzustellen . . Das Dr 13ft a tu t für die Bebauung des Lr etzlarer WegeS sieht Tür die Seite nach der Bahn zu feine Bebauung vor. h W i nn hat nach Feststellung dieses Lrtsstatuts dort ein Grund- stück erworben und seither als Lagerplatz benutzt, das er letzt bebauen möchte. Ter Bauausschug beantragt Ablehnung, um sen gegenüber liegenden Häusern die Aussicht zu erhalten, lorotc aus Dilligkeitsgründen für den Borbeiitzer oes Grundstücks. Stadto. Petri ist für Genehmigung des Gesuchs, da sich die Verhältnisse inzwischen geändert hätten. Bei Erlaß des Statuts sei die Friedrichsttaße noch nicht bebaut gewesen. Platz biete so einen unschönen Anblick, auch habe die Stadt von der Bebauung Vorteil. Wenn man die Bebauung nicht zulassen wolle, solle man wenigstens dafür sorgen, daß der Platz eine Freitag, 10. gebruar 19fl Rotationsdruck und Verlag der BrübNchen UnwersnätS - Buch- und Steinbruckeru. R. Lange, Ließen. ktphty , Giessen.. - Dbg. Varenhorst (Rv.)5 , jug- Hordt, Krumm, Löber, Loos, Orbig, Petri, Planks> ' Simon, Tr. Sommer, Urstadt, Vetters, Wallenfels, Dr. Winunen- auer, Winn. Mitteilungen. Der Vorsitzende teilt mit, daß er dem Stadt».. Dr. Gutfleisch zu seinem 40 jährigen Amtsiubilaum tm -Kamen her Versammlung Glückwünsche übermittelt habe. Dre Verdamm lung gibt dazu nachträglich ihre Genehmigung. Das Osfizierkorps dankt für die Uebcrlassung,.des Sau,cs Sonnenstrabe > während des Umbaues des.Qnizierkasuw-; ebenw der Älice-Frauenverein für die Ueberlastung des Zeichen,aales der Stadtmädchenschule. . , Aus eine Eingabe des SetP,z t g er $.in V VI-L' gehilfenverbandes, in der er feinen kürzlich abgelehnten Antrag auf Einführung des Achtuhrlad.nscklaste» w.e.erholt, soll nickn '.über cmqcaangcn werden, damit die Beunruhigung d.r LZeuinhaber dLkch diese fortgesetzten. Einsen endlich. einmal aushört. Tieselbe Erledigung erfahrt eine Eingabe des deut d)- nätionalen H and lun gs g eh tlf env er b and es , die Abg. Bosiermann (Natt.)': Bei den Gewerbegerichten unb den Kammern für Handelssachen haben wir mit dem fiaienelemcnt Die besten Erfahrungen gemacht. Die Kommission hat sich ebenfalls für die Zuziehung des LaienelemeritS ausgesprochen. Wir sind stets in dieser Richtung tätig gewesen. ®er Redner verweist aus eine Rede deS Abg. Schiffer im preußischen Abgeordnetenhause. Bei den schwersten Delikten bei den Schwurgerichten wo eS keine Berufung gibt, sind Schöffen tätig. Warum sollen sie dai nicht m Berufungskammern mitwirken? Es muß Bitternis regen wenn die Juristen dann ohne weiteres em Urteil des Volk-- gerichts aufheben. DaS projektierte Treirichter-Kollegium ist so ziemlich die schlechteste Organisation du man sich Lenken kann. DaS müßte ein trauriger Vorsitzender fern der nicht wenigstens einen Bsisttzer auf seine Seite ziehen totnl Dann o*er ist eS dock gleich am besten, diesen «nen Richter allem urteilen zu lassen. Wir werden für den fortschrittlichen Antrag stimmen. (Beifall.) Abg. Siobtlngen (Soz.)? Dieses Dreimäimer-Kollegium ist der reaktionärste V o r s ch i a g , den man sich denken kann. Die Säten foGen nur in erft-r Instanz ein Urteil Vorschlägen. Paßt daS dem CtaatS- anwalt nicht, dann geht er zu feinen drei gelehrten Richtern. Da muß auch der kleinste Rest von Vertrauen zur Rechtspflege schwinden. Das Prinzip, das Laienelement starker alS die ge. lehrten Richter heran-,uziehen, ist in der Militarger,chtsbarleit durchaus anerkannt. WaS dem Militär reckt ist, muß aber auch für das Zivil billig fein. Freilich hat die Zuziehung deS Laien- elementS nur Wert, wenn die Schössen aus allen Teilen der Bevölkerung entnommen werden. Ten VeweiS. baß daS nicht möglich ist, hat die Regierung bisher nicht erbracht. Recht kann nur Recht lverden, wenn Die Richter aus allen Kreisen der Bevölkerung sich rekrutieren. (Beifall bei den Soz.) Abg. Tr. Müllcr-Memmgen (Vv): Mit Naturnotwendigkeit kommt man vom Standpunkt einer boTlStümlidjen Justiz dazu, auch für die Berufungsinstanz das Datenelement zu fordern. Ter Abg. Stadthagen ^hat m feiner Kritik gegen die Richter maßlos über d i e schnür gehauen. Dieses Uebermaß an Kritik weisen wir nut aller Energie zurück. (Beifall.) DaS Vertrauen zu der Rechtspflege ist leider allerdings nicht mehr so, wie es sein sollte. Nur ein Menich nut Scheuklappen kann das bestreiten. Das beste Mittel, das Vertrauen wieder zu gewinnen, ist die Beteiligung des Saicnelemcnts an der Rechtsprechung in allen Instanzen und m einer Stärke, daß das Laienelement selbst einen Freispruch erzielen kann. Die Lehrer sind das beste Material zu Schössen und ®e- ,'chworenen. Man siebe die erhoffen und Geschworenen nickt nack religiösen und politischen Tendenzen aus. Eine Art Kontrolle durck das Laienelement wünschen alle verständigen Richter. Tie Regierung sollte -um Laienelement mehr Vertrauen haben. Wir dürfen uns durch das Unannehmbar der Regierung, das jetzt sicherlich diesem Punkte gegenüber eqolgen wird, nicht abschrecken lasten. (Beifall links.) Staatssekretär Dr. Lisco: Jlust'izminister Dr. Brscker: Sei der günstigen Senrteirum d'S LaienelementS übersieht man vielfach eins. Oft entscheidet erst die Berufungsinstanz zu Gunsten deS Angeklagten, den daS Schöffengcricpt v-rurreilt hat' diese Fälle darf man nickt für das Laienelement, sondern muß sie für die Beruförichter reklamieren. Glaubt man denn, daß dieselben Beruförichter, wenn sie nicht als Berufungsinstanz, sondern als erste Instanz entscheiden, so v'el mehr ^chler machen als die Schöffen? Nur weil keine zweite Instanz da wgr. blicben die Fehler unabänderlich und das beemflu ,tc bit! ofjentli« Meinung. Jetzt soll nun eben auch gegen Strafkämmerurteile di-: zweite Instanz eingeführt werden. Tw Ansicht, daß die zweite Instanz ohne Rücksicht auf die erste Verhandlung ihr Urteil fällen soll, halte ick für ein vollkommenes verkennen der Aufgabe einer Berufungsinstanz., In der BerufungSverhand. lung soll auck das Urteil der ernten Instanz beriefen werden. Man kann also nickt sagen, daß di§ Laienel.'m-nt in bcc Bc- rusungsinftanz völlig auögeschaltet werde, denn die -c- rufungörickter haben eingehend zu prüfen- ob d,cseS unter M Wirkung von Laien zustande gekommene Urteu richtig ift Wie angeblich große Erregung über diese Frage entstanden? Nach meiner Kenntnis vasten sich in der Fachliteratur und in der TageSvreste nur Juristen hierüber geäußert. In einer kürzlich in Berlin stattgehabten Verfamm- lung von Anwälten sprach man sich gleichfalls sur die Zuziehung von Laien zur zweiten Instanz aus, der einzige Laie aber der anwesend war. war durck'aus bagegen_unb meinte. daS fe, eme Aufgabe, die die Laien nicht erfüllen könnten. Es kommt bel ver zweiten Instanz ja nicht nur die Nachprüfung der tatiachlichen, sondern auck der rechtlichen Momente m Frage. ES liegt in her Natur der Sacke, daß in zweiter Instanz die La,en bei Be- urteilung der Rechtsfragen vollständig von d enJu r i st e n abhängig sein würden. Gerade der breite Mittelstand, auy desien Mitwirkung wir rechnen müssen, wäre zur Beurteilung der reckst licken Momente in den allermeisten Fallen md>t imstande. Durch Zuziehung des Laienelements zur zweiten Instanz wurden wir also dahin kommen, daß die Entscheidungen der zweiten Instanz keineswegs den Anklang finden, den viele Herren davon erwarten. Wir haben die Mindestzahl der erforderlichen Sckoffen festgestellt und wißen auf Grund dieser Feststellungen, daß es tm preußischen Staate in einigen Gegenden schon fetzt häufig gar nicht leicht ist, die nötige Zahl geeigneter Schöffen zu finden. Ob bei Steigerung bc5 Bedarfs die nötige Zahl gefunden werden kann, ist außerordentlich zweifelhaft, und es wäre ein legislatorischer Fehler, wenn man ein Gesetz auf einer solch zweifelhaften Grundlage aufbauen würde. Dir können die Verantwortung nicht überneh rn en , die wir uns aufladeu würden, wenn wir der Zuziehung der Laien zur Berufungsinstanz zustimmen. (Beifall rechts.), Abg. Werner (Nefv.): Dr. Wagner hat heute eine wunderbare Rebe gestalten, ber ich durckaaS nicht zustimmea kann. Tie Schöffen müssen auch m dir zweite Instanz hinein! Abg. WeNftein fZentr.):' Wie Bier sind auch die Juristen m dieser Frage geteilter Meinung. Bei der Zuziehung deS LaienelementS in der Berufungsinstanz ist größte Vorsicht am Platze. Tie Ausführungen be» Ministers kann ich Wort für Wort unterschreiben. Abg. Wölzl (Natl.): Man darf bie Mitwirkung bes LaienekemenfS nicht übet» schätzen, obwohl es sich bei den Schwurgerichten durchaus bewährt ’ hat. Abg. Zictsch (Soz.)k Die Regierung hat wieder mit dem schwarzen Mann, bew „Unannehmbar" gedroht! DaS wird uns nicht beirren! Wenn ; diese Vorlage scheitert, dann mutz eben eine neue kommen! Dbg. Tove (Vv.): Es ist eine Kleinigkeit die nötige Anzahl von Schöffen zu erhalten. Ziehen Sie endlich die Lehrer zu diesem Ehrenaw - Beran! Gegen die hier beliebte Herabsetzung des deutschen Richter- : stand er protestiere auch ich. (Beifall.) Ein Antrag auf Schluß der Diskussion wird an- ’ genommen. i Die Abstimmung erfolgt erst morgen. Weiterberatung: Freilag 1 Uhr. , Schluß 6*/. U*-_____________________________ Abg. Gracs (Wirttch. Dgg.)'k . „ Die Linke verlangt zu viel vor aH:m Freisiimigen. Die Hetzartikcl des -2er lin-r Tagebla tts S-An l« fe. st über da» hinaus, was der .Vorwärts schreibt. (Sehr richtig. Zweites Blatt lbsi Zahrgang Giehener Anzeiger Eenerai-Anzeiger für Gderheffen mb. Deutscher Reichstag. 123. Sitzung, Donnerstag, den 9. Februar. Am Tische bc8 BundeSratS: Lis co, Dr. ®e feiet. Präsident Graf S ch w e r i n - L ö w i tz eröffnet die Sitzung um 1 Uhr 20 Minuten. Die zweite Lelung des GerlcfifsverfaHungsgelefjes. (Vierter Tag.) Die Beratung wird fortgesetzt beim Paragraphen 77, ber ba5 Laienelement in bie Strafkammer Erster Instanz einführt, und zwar 9 Schöffen neben 2 Richtern, —-agegen bleibt für die Berufungsinstanz nach dem Kommiijions- bcscklusse übereinstimmend mit ber Regierungsvorlage da? Laien- element wie bisher aukgeschlosien. In erster Lesung hatte die Nommission auch hierfür die Teilnahme von 2 Schöffen vorgefehen Abgg. Dr. Müller-Meiningen (Vp.) und Gröber (Zentr.) beantragen daS Laienelement auch für die Berufung und zwar wie in ber ersten Instanz mit 3 Schöffen und 2 Richtern. Tie Sozialdemokraten verlangen in ihrem Anträge sowohl für Die erste wie für die Berufungsinstanz 4 Schöffen neben dem Vorsitzenden Berufsrichter. Abg. Dr. Wagner (ftonf.)i Die Ansichten meiner politischen Fr-unde in dieser Frage sind einstweilen noch geteilt. Unsere endgültige Stellungnahme hangt ab Don den zu erwartenden E r f I ä r un g c n ber ver- bündetcn Regierungen. Unsere ganze Geietzgebung ist diktiert von einem Mißtrauen gegen die Gerichte. Der Sozialdemokratie aber werden wir cs nie reckt macken. Sie steht auf dem Standpunkt, daß es eine Klasiensustiz geben wird, fo lange bie kapitalistische Wirtschaftsordnung besteht. , Das Wort „K l a s i e n- justiz" ist geradezu zum politischen Schlagwort geworden. Tie Annahme des Antrages Grober wurde die Vorlage für einen Teil meiner politischen Freunde unannehmbar machen Wir können zu unseren Richtern Vertrauen haben. Keine Justiz ber Welt ist unparteiischer wie die deutscke Justiz. Fehuprucke unb Mißgriffe kommen überall einmal vor und werden gerade von uns bedauert. Tie Richter sind doch auch nur Menicken. Es würde heißen dem Richterstande zunabezutreten, wenn ich ihn in Sckutz nehmen würde gegen die gestrigen Angriife des Abg Stadthagen unb feiner Freunde. (Beifall rechte.) Auch bie ..Freisinnige Zeitung" bat fick im vorigen Jahre gegen dic mora- Nicke Korruption des beutscken Volkes durch die So-ialbemokratie gewandt. lHörtl Hört! rechts.) liniere RicNer müssen fick dock im Volke eines großen Ansehens erfreuen. Wir haben das freieste Wahlrecht unb doch sitzen hier eine Menge Richter o 11 Abgeordnete. Zwei Rickter sitzen im Präsidium deS Reichstages. Soll das alles em Zufall sein? DaS Mißtrauen gegen bic Juristen wirb künstlich gezüchtet. Auch Laien sind ja nicht völlig unabhängig. Sic sind oratorischen Einflüssen leichter unterworfen als Berufsrickter. Der ..Vorwärts" hat ine Namen und die Wohnung von Schöffen, die ihm unbequeme Urteile gefallt haben verösfentlickt. Bei ber Wahl der Richter durch das Volk d,e die Sozialdemokratie verlangt, würbe was Schones herauSkommenl (Sehr gut! rechts.) Auf die schlechten Erfahrungen mit gewählten Nicklern in Nordamerika hat kürzlich erst das „Berliner Ta^- blatt" Hingewiesen. Es gibt ferne Kulturnation der Welt, die in ftoci Instanzen Laien als Richter bat. Wir dürfen die Reform nickt scheitern lassen, denn in absehbarer Zeit ,st keine neue Vorlage zu erwarten. Die Vorlage trägt in welen Punkten den Wünschen deS Reichstags Rechnung. Nichts ist fal)cher alS eine Alles- ober Nichtspolitik. (Beifall rechts.) enbiill Sc?r- cbiillcs "ur den U aen.en ttcu neittutei. bit " iafetarte von 1.50^ " Liebigöböbe. ?fftfa'lnadJt®hö _ Ter Vorlnrn Achtmlo! ruevalvcrcia nsitzung '"wirten der närriifa Eal H. Palm: tnldic ‘JJHttiitcrim. Anfang 7 Ubr 11 ft. Der § 77 ist einer ber wichtigsten der Vorlage. DaS Geschick deS ganzen Gesetzentwurfes Hangt von der Gestaltung dieses Paragraphen ab. Die Zuziehung des Laienelements zur ersten Instanz erscheint ber Regierung als erwünscht, und es handelt sich nur um die rich'ige Verteilung der Zahl der Sitze zwischen den Laien und den Berufungsrichtern. Gegen die Besetzung mit eh em Berufsrichter und vier Laien spricht der Umstand, daß dann die ganze Vvrb-reitung der Sitzung, bie -eitung der Verhandlung und die Abfassung des Urteils m einer Hand bereinigt wäre. ES kommen in den Strafkammern auch feqr erhebliche schwierige rechtliche Fragen vor, unb es ist gut, wenn sie von zwei Juristen reiflich erwogen werden tonnen. Wer bet ber Auswahl von Schöffen und Ge'chworenen schon mügetoult Bat. weiß, daß eö große Schwierigkeiten macht, solche Herren zu finden, die gerr bereit sind, als Schöffen und Geichworenc zu fungieren. Ich möchte daher dringend bitten die Beietzuny mit zwei Juristen und drei Laien gutzuheißen. — Nun ist die Meinung ausgesprochen worden, daß die gleichen Grunde, bte für bte Zuziehung be«. Laien zur ersten Instanz sprechen auch für chre Zu- ziehung zur zw-iten Instanz geltend gemacht werden können. Aber bei der Besetzung der Berufungsinstanz ,st zu beachten daß die zweite Verhandkung immer ftattrmbet an der Cianb deS ersten Urteils. Es muß sich bei jeder Vernehmung de- Zeugen jeder Rickter. also anck dann der Laienrickter, klar da-',ber sein, was in dem ersten Urteil gesagt ist. Es „t fein emenilickes ErmittelungSverfahren, cs ist mehr eine frit.ichc Methode. Da wollen wir allerdings die Laien sernhalten. Tte Laien haben sich bewährt in den Tätigkeitsgebieten, die ihnen zugewiesen waren im Schöffengericht unb im Schwurgericht. Infolge bes Vertrauens, das sie sich da erworben Haben, wollen wir sie nun auck in.ber Strafkammer Haben, so daß sic in säm klicken Sachen erster Instanz sitzen. Darin hegt durchaus klare 2ogu. E- ist gejagt worden, eine Schädigung der Rechtspflege werde dadurch eintreten, wenn eine Verurteilung in der ersten Instanz durch die Laien, in zweiter Instanz durch die Beruisrickter aufgehoben wird. Es kann so kommen, aber auch genau da? um. gehörte Man bat Darauf hingewiesen, daß in anderen zweiten Instanzen wie im Bezirksausschuß, im Provinzialrat Laien säßen. Ta§ sind aber Laien, die auf längere Zeit gewählt sind unb die infolgedessen einen allgemeinen Ueberblick über die betreffenden Gebiete haben, sie sind auch gewählt vom Vertrauen anderer. Da haben wir es mit einem ganz besonders ausgesuchten Material zu tun Tie Verhältnisse dort sind gar nicht mit diesen hier zu vergleichen. Die Forderungnachdem Laienelement in der Berufungsinstanz i >: rur D ' t e »n e r r r Sv» 11 lauer Ke Vcrkaufszetten an Sonn- unb Feiertagen aus die Zett von 11 bi? | 1 Uhr zu beschränken, zumal eine neue retchsgesetzliche Regelung ber Sonntagsruhebestimmungen bevorsteht. Daugeiuche uud dergl. ßt. Debus wttl Schützenür. 12 ein Wohnhaus erbauen, . . (c.P— unD im Obergeschoß Fachwerk mit schicterbeklci- bmta crbahen^pll. Man stimmt dem zu unter der Bedingung, daß der Ver nicht mehr als 40 Zentimeter Ausladung er- ^^Das^von Joh. Christ. Wallenfels geplante neue Wohn- unh ^eschättshau- Ecke ^irchenplatz und Auf der Bach soll im ^achK Fachweck mit Schienerbetteidung erhalten. Tie Versammlung ist damit einverstanden. . , Tie Firma Winn u. Co. eriuckt für ihr Haus Bahnhcst- ftrane 65yum Tispcns von der Bestimmung, dag die ^allrohr- leibungO Entwässerungs-Anlage unbekleidet leur hat n^liitelmnischc Grunde dies Nicht zu^ieken. Tie Baudepu- ration ti't Lm Ansicht, daß amieUc der geplanten Rabitzverkletdung auch eine aonelimbare 5?olzvcrlleidung angebracht werden tonne. sfgfn Wkchs ,'ihäslSniann re1 gtleilele Unter!1 itn SB l,ffl Liese sollen na Ungleich!e>n goilunfl erfolgt mit feinem^ Verschiedenes. ran schlag der Armenkasse für 1911 fdrtiefit mit 97 300 Mk. ab. Der Zuschuß aus der Stadtkasse tarnnt 54 500 Mk., 1800 Mk. mehr wi? im Jahre 191ll '' Der Voranschlag der Plockschen Stiftuna tamtfr r.'A aui 5205^89 Mk. Beide Voranschläge werden genehmigt.^ Der Geflügel- und Vogelzuchtoer ein erhält für SO^f ^Änat/111 ltattsmdende 5. Landesausstellung v Aen Vorschlägen wegen der Bildung des Wahlausschusses für die Beisitzerwahl des Kaufmannsgerichts wird zugestimmt/ au ?r* ■ eni“/ Wtw. hat für die Uebernahme der ^-^^ett)altung eine Stiftung von 650 Mk. gemacht, taongt^ in den südllchen Stadtteil der ohnedies schon sehr benachteiligte nördliche Stadtteil tiod) mehr notleiden werde. Stadtv. Grünewald ist für das Projekt, da man das dafür Geeignete Gebäude doch einmal habe und die Vereinigung der städtischen Bureaus notwendig sei. Auch Stadtv. S ch a s f st ä d t spricht sich für das Projekt aus. Beig. Georgi steht dem Vorschlag mit geteilten Gefühlen gegenüber. Er erkenne an, daß man die städtische Verwaltung zweckmäßig in einem Gebäude unterbringen solle, doch durch die Verlegung an ^das Südende der Stadt werde die Altstadt und der nördliche Stadtteil sehr benachteiligt. Man solle erwägen, ob die alte Klinik nicht, für etwas anderes, vielleicht für Schul- zwecke, zu verwenden sei. Jedenfalls solle man sich heute nicht entscheiden. Der Vorsitzende führt aus, daß man bei der Entscheidung über die Unterbringung der Oberrealschule ihre Verlegung in die Klinik wegen der zu befürchtenden Nachteile nicht beschlossen habe. Die damals festgestellten Nachteile würden bei ihrer Benutzung als Volksschule noch stärker hervortreten. Stadtv. Dr. Sommer ist mit dem Projekt sehr einverstanden. Die Zentralisation der städtischen Behörden sei billiger nicht zu erreichen. Der Umbau für eine Schule komme entweder lehr teuer oder werde sehr schlecht. Stadtv. Petri bemertt, man habe bis jetzt noch keine andere zweckmäßige Verwendung für die Klinik gefunden. Die Verlegung der Bürgermeisterei an das Süd ende der Stadt bringe zwar mandk Unbequemlichkeit mit sich. Er hoffe, daß sich die Sache noch billiger machen lasse. Stadtv. Gabriel ist für das Projekt unb bittet mit Rücksicht auf die darniederliegende Bautättgkeit um möglichste Beschleunigung. Stadtv. H a ubach meint, man solle sich in dieser wichtigen Frage heute nicht schlüssig machen. Der Nachteil, daß die städti- Ichen Aemter in verschiedenen Gebäuden seien, sei nicht so schwerwiegend. Auch werde die Verwertung der freiwerdenden Gebräche nicht so leicht sein. ’S«, u k 1 «W do. J 4 vtst. ab H do. J do. ^0|öl ' do. «ntfi; d°- jy. . 8hlab, £ z f3,aiWo Mi ÜOI( do. z » ei,,«.*yi. v’tlu9 unifi; ’• «nm >■ 6oti Mn. aii do. Das Gesuch wird abgelehnt. Die Umgestaltung der West-Anlage ist iwn der Versammlung bereits im Dezember grundsätzlich beschlossen worden. An den Häusern soll ein 3 Meter breiter Bürgersteig herlaufen, o®nn füll eine 7J/2 Meter breite, mit Plattenpflaster versehene Fahrbahn folgen und dann eine Anlage mit breitem Weg. Zwei der drei vorhandenen Baumreihen müssen fallen. Die Um- tvandlung ist tzu 50 000 Mk. veranschlagt, während die im Falle der Nichtausführung dieses Planes erforderliche Neupflasterung der lebigen Fahrbahn 30 000—35 000 Mk. kosten würde. „ Stadtv. Grünewald ist an sich nicht gegen den Vorschlag, tragt ober Bedenken, für eine einzige Straße 50 000 Mk. zu be- willigen, da für feie Umlegung der Fahrbahn eigentlich nur ästhetische Grunde vorlägen. Stadtv. Krumm ist «für die Bewilligung, zumal man auch Tto ileinere Straßen erhebliche Summen bewilligt habe. Beig. Georgi hält den Betrag für recht hoch und ist der Ansicht, man solle vor der Bewilligung noch einen Voranschlag vorlegen, was die Herrichtung der jetzigen Fahrbahn und des dringend nötigen Bürgersteiges koste. Stadtv. Dr. Sommer ist grundsätzlich für die Umgestaltung, bedauert aber, daß dabei so 'viele Bäume fallen müssen. Er sei aber der Ansicht, daß man die Sache netter machen könne, f° daß man in, der Anlage spazieren gehen könne. Der Vorsitzende hält die Rasenanlage hierfür zu schmal. Der vorgesehene Weg werde fünf Meter breit. Stlwtv. Gabriel meint, man solle die Fahrbahn belassen, da sie für die Anwohner so angenehmer sei. Jedenfalls solle die ipatere Durchführung der elektrischen Bahn nicht verhindert werden. Man solle an den Häusern entlang einen Bürgersteig anlegen und im übrigen die Rampe mit Gebüsch anlegen. Stadtv. Wallenfels spricht sich für die Umpflasterung aus. Stadtv. Dr. Haberkorn ist ebenfalls dafür. Man dürfe sich nicht an der Höhe der Kosten stoßen. Durch den jetzigen Lustand werde der Rundgang um Gießen geradezu gestört. . ..Stadtv. Haubach hält die Umänderung jetzt für "das richtige, da fte doch einmal kommen müsse. Wenn sie nicht erfolge, müsse man allen Hausern mit der Zeit Zufahrten schaffen. • JSier S 6 a f f R ä b t, Eichenauer unb Habe- n t ch t schließen sich dem an, während Stadtv. W i n n sich für den Antrag des Berg. Georgi ausspricht. Stadtv. Grünewald hält die Umänderung ebenfalls für rwtwendig und nimmt bloß an der Höhe der Summe Anstoß. Wich für eine spatere Führung der elektrischen Bahn durch die West-Anlage sei dies notwendig. Die Bahn müsse einmal hier mirchgehen, um «dem 'starken Verkehr vom Neustadter Tor nach der Bahn zu folgen. . Vorsitzende meintt die elektrische Bahn von jenseits S?nJ0IVne nur durch die Neustadt angeschlossen werden, was Stadtv. Grünewald bestreitet. o. ^°^dem sich noch die Stadtv',. Petri und Heichelheim für tat Antrag der Kommisswn ausgesprochen haben, findet dieser Mnnahme. . .^>a§ Grundstück, berat der Platz sei ja von dem Ge- mchsteller mit der Beschränkung gekauft worden. Der für das Statut maßgebende Gesichtspunkt sei jetzt noch in viel höherem Maße vorhanden. Wenn die Stadt den Platz Herrichten lasse, sthafte man geradezu eine Prämie, Schandflecke zu schaffen. - ^Stadtv. Wallenfels meint, wenn man dem Gesuch will- fahre, werde sofort die Nachbarschaft für sich dasselbe verlangen. e Eine Frage des Stadtv. I a n n beantwortete der Lor - i ltze nde dahm, daß die Beschränkung öffentlich-rechtlichen Cba- ralter habe. ' mentSoorstellung am Mittwoch, 15. Februar, nicht a(5 Mittwochs-, sondern als 17. Dienstags-Abonne- , w entsvorstellling zählt, da eS nicht angeht, die beiden Abende der „Faust'-Aufführung zu trennen; die Vorstellung am Mittwoch dem 15. ds. Mts. beginnt daher auch um 8 Uhr. Die nächste Mittwochs-AbonnementSvorstellung findet am 22. Februar statt und bringt Schönherrs .Glaube und Heimat". UebrigenS erhalten Mittwoch- wie Freitag- Abonnenten „Fauste an zwei aufeinanderfolgenden Abenden. ** Arbeitsjubiläum. Am Mittwoch feiert die Ehefrau ^es Ofensetzers Adum Dürr in Gießen ihr 25jahriges Jubiläum als Leichenfrau. ” Briefformat. Die ordnungsmäßige Bearbeitung und pünktliche Besorgung der Briefe wird der Po't durch die übergroße Verschiedenheit der Briefform, durch die Un- Die Erteilung der Erlaubnis zum S ch a nFm irt r rta fta gleichmäßtgkett im Aufkleben der Freimarken und durch die betrieb wird bestirwottet btt den Gesuchen von Ehr. ^?pper- oft geringe Ueberstchtlichkeit der Aufschrift in lästiger Weise ^o^ltorstr. 24, Georg S chr impf für Bahnhofstr. 57 cr^,^r ‘ <§ni ^genen Jntereffe benutze man daher nur ,nh - rechteckige Briefumschläge rafft lerer Größe — die ge- eignetste Forra ist 15 cm lang und 12 cm breit — klebe öie iHarfe in die rechte obere Ecke, schreibe unten recht beut» !'ch den Bestimmungsort nieder und unterstreiche ihn. Wer ferne Briefumschläge mit einem Vordruck für die Adresse oer» leben läßt, der lasse auch gleich ein Feld für die Marke unb einen starken Strich für die Angabe der BestimraungS- poitanflalt unten rechts mit vordrucken. zum Schwinden gebracht worden sind, so haben sich dafür wickx» andere Handwerkszweige durch die moderne Entwickelung geg^i früher sehr gehoben, es hat sich sogar eine Reihe von neu« Handwerkszweigen gebildet und ist in bester Entwicklung begriffti Dadurch, daß sich das Handwerk den durch die moderne Techmk verändetten Verhältnissen anzupassen verstanden hat, wird stets den ihm gebührenden Platz zu behaupten wissen, umsomeh? als es eine ganze Reihe von Gewerben gibt, in denen die dividuelle handwerksmäßige Tätigkeit niemals durch die scka^. lonenmäßige Fabrikproduktion ersetzbar ist. Hiernach bildet des Handwerk nach wie vor Jedem, der dazu Nttgung, Veranlaguna und ernstes Streben, mitbringt, ein befttedigendes l!luskomm-n und mindestens ebensoviel Aussichten auf einen reichlichen dienst, ja selbst zur Erwerbung von Wohlstand, wie icder andeie Beruf auch. Die Zugeböttgkeit zahlrttcher angesehener Hand- werker zu Reichstag, Landtag, Gemttndeverttetungen und anb?rcn öttentlichen Körperschaften beweist weiter, welches berechttgte An- fehen das Handwerk überall genießt. Das Handwerk zerfällt in so viele Zweige, daß Jedem der Neigung und Anlage für technisch-praktische Betätigung hm möglich ist, ein ihm zusagendes Tätigkeitsgebiet zu finden. Tie Ergreifung eines Handwerks ist zudem nicht mit besonderen Aus. Wendungen verbunden, denn die 3 jährige, in einigen wenigen Handwerkszweigen 4 jährige Lehrzeit erfordert in der Regel nur verhältnismäßig geringe Kosten, in vielen Gewerben wird sogar schon während der Lehrzeit ein, wenn auch geringer Lohn g» zahlt. Hierin unterschttdet sich das Handwerk vortttlhaft von vielen Berufen mit hohen Ausbildungskosten, es kann deshalb auch von Minderbemittelten ergriffen werden. Es ist kurzsichlft von Eltern, ihre Kinder einem Berufe zuzuführen, in dem vielleicht alsbald höheren Lohn wie im Handwerk erhalten unb sür den wenig oder gar feine Ausbildungszeit erforderlich ist weil Dieselben bann meist auf dem Fleck stehen bleiben, da in solchen Berufen eine toeitere Ausbildung und damit höherer Vev dienst unmöglich zu sein pflegen. Schon der ausgelernte Handwerksgeselle erzielt übrigens einen höheren Lolm wie ein ungelernter Arbeiter, dieser Unterschied vergrößert sich sehr rasch noch weiter. Endlich ist auch noch ein sehr großer Vorzug des Handwerks, daß in ihm die Selbständigmachung auch kapital- armen Personen in der Regel wesentlich leichter ist als in den meisten andern Gewerbeberufen. In nachstehendem möchten wir nun noch auf eine Reihe von Sanbmerfsupeigen Hinweisen, bic basu veranlagten jungen Leuten gute Aussichten für späteres Fortkommen versprechen. Zunächst sinb bie Gewerbe ber Schlosser, Gas-, Wasser« eitungs- unb Elektroinstallateure, sowie ta Viechaniker von großer Bedeutung. Da die ausgebildeten Handwerker dieser Berufe allerorten, insbesondere auch in der Jndusttie, Verwendung und bei entbrechenden Leistungen guten Verdienst finden, so kann deren Ergreifung empfohlen werden, allerdings ist aber auch der Zw drang $u diesen Gewerben ziemlich stark. Wetter bilden sich gute Aussichten in den Nahrungsmittel- getoerben; Backer, Metzger, Konditoren, in denen zudem fast überall über Lehrlingsmangel geklagt wird. Die Bekleidungsgewerbe; Schneider und Schuhmacher Fingen ebenfalls über Lehrlragsmangel, obgleich auch in diesen Berufen für tüchtige Handwerker nach wie vor gute Verdienstmöglichkeit gegeben ift — sowohl als selbständige Mttster wie als Angestellte in Großbetrieben, bie gleichfalls Mangel an geschulten Kräften emp- inden. Tiflff^An(.MbCr^fll6l?C^Utt-tet^ü6ru,t9 unter ber ober» befftljen Eisenbahn im Zuge der Ebelsttaße Imt bie Bahnverwaltung angefragt, lob t>ie Ausführung von ihr auf Kosten ^-Labt oder von ta Stadt unter Aufsicht der Bahnbehörde ^oe uhtt werden solle, da sie dies dem preußischen Minister ta öffentlichen Arbeiten mttteilen müße. Man beschließt, daß die Ausmhrung durch «die Stadt erfolgen soll. ? V? liraße nach ber Süd-Anlage zu feinen rich- vorgeschlagen, hort inmitten einer kleinen öen verdienstvollen Wohltäter der Stadt, den Shndikus Plock, zu errichten und gleichztttig eine Ttwlgelegenbeit für Vögel tzu schaffen. Die von Techniker Köhler entworfene Anlage würde 2400 Mk. kosten 9 T. , Aussprache herüber beteiligen sich Stadtv. Emme- yj“D«S- Georgi, Stabtv. Grünewald, Gabriel SSeine au§ ben Stttnbrüchen bei lieber su fttatfen verspricht). Krumm, Dr. Sommer, Schaff- Lanfttor«tQtoCCrnn,i=to>?rbraUf neug°schaff-n°n In K 2 t h ar in e n g a s s e wurde eine Scheuer von 102 ^S^meckr Grundfläche für 5000 Mk. angekauft, die später zum An^n? Srlh 8Ur Verbreiterung der Gasse erforderlich ist. Der Ankauf wird genehmigt. „ beider Umlegung von Grundstücken in der Stephans- Sr b£n l^ret 1®17 Ouadratmeter Besitz 25 Proz elaride hergegeben. Zur Vereinfachung ber Ge- empfohlen, das städtische Grundstück mit denen des Stadterweiterungvsonds zu vereinigen. Für das abgetretene Straßengelande sollen für den Quadratmeter 8 Mk. und für g&9C LOMk-, .zusammen 30892 Mk. in Anrechnung kommen F, ^oorgi mochte das Grundstück auf ben Namen der der spätere Verdienst daran ihr «Urft altertoCIre-run9dnronb§ »ugute komme, zieht aber Kurzer Beiprechung seinen Eintrag zurück, worauf sich bie & ÄftaX knärtremei’ttn8 °n i>en StM-rw-iterungz- Zur Berufswahl. or hessische L aud Werks kam m er hat kürzlich über die 2fa§fuf)ten un Handwnkerberuf unb die Zuführung ber jetzt au» ber Schule zur Entlassung kommenden jungen Leute M H°"dn--rk folgende Ueberjicht gegeben, die Don der Steilung des Mmisteriums des Innern znr weit- gehenden Beachtung empfohlen wird. Das Ausfchreiben Hot folgenden Inhalt: mit ^ederum eine große Zahl von jungen Leuten ta S ä°o bJ:r ^tiute vor der wichtigen Scbtmsfrage iS ?b^tasonal wird wohl in vielen Fällen ü!^-«s^brvser für diese Wohl in Bettacht kommen und deshalb WSLSE..“E. .Verhältnisse im Äamdwerk zur ----------- -.......— —, eine Reihe von Gewerben, die zwar verhältnismäßig seltener auf treten, zum Teil tn ganz bestimmten Gegenden betrieben werden unb bezüglich deren bei besonderer Neigung hierzu je nach Sachlage wohl geraten werden kann. U. E. dürfte es in solchen Fällen der Empfehlenswert ist weiter bas Buchbruckergewerbe, besonders ur intelligente junge Leute, da tüchtige Gehilfen oft Lebsns- tenungen finden. Selbständigmachung ist allerdings weniger häufig. Auch in dem gesamten Baugewerbe, das eine ganze Reihe verschiedenartiger Handwerkszweige umfaßt, sind gute Aussichten vorhanden. In diesen Berufen besteht eine Konkurrenz der Iw, dusttie zum Teck gar nicht, zum Teil nur unerheblich. Auf dem Lande werden auch Schmiedelehrlinge leicht Unter-, kunft und für später gutes Fortkommen finden. In ben Städten Oberhessens werden außer ben bereits genannten Gewerben speziell noch Möbelschreiner unb Pflasterest 8 8 H raM Sei S bo. Preußische 6 i bo. f Labische Arr! ?/> bo. »'i bo. 1 bo. I 1 Lohr. ' \ bo 6,8. >!, bo, fonbrtl > bo r,s, krewer Sl,l { bo. bi bo. \ b 1 Homburger 8 bo - bo. ' hessische 6t, bo. ». 190 ö'i bo. um, $ k bo. J bo. bo. liWche Re , fi-numbo i K 3 k Stabtv. Wallenfels ist ta Ansicht, baß man sich mit ber Arche nicht so bettlen solle. Aber man habe beim Ankauf ber Klmik dock) schon an ihre Verwendung als Rathaus gebacht. Mit langen Worten werbe bloß ta Zinsverlust größer. Stabtv. Eichenauer warnt davor, das KliniksgeLäuLe als o zu verwenden. Es sei richtig, baß bic Verlegung ber städtischen Aemter für bie alten Stabtteile mißlich sei, aber bie 6 Veteranen. Beanttagt wurden 36 Mark lahrlich, auf Vorschlag des Beig. Georgi ^rd bieser Bettag einstimmig auf 50 Mk. erhöht. Der Ehren- fold ist alftahrlich neu ru bewllligen. 7 ^tt^ellelt wurde dabei, daß von einem Privatmann hier l00 er^It^6*e^' au5 12 Kriegsveteranen jährlich je Landkreis Gietzen. — Beuern, 7. Febr. Ain Sonntag abend fand unter ;ahlreicher Beteiligung im Saale von Gastwirt Sommerlab öQS 7jährige Stiftungsfest des Gesangvereins „^iederkranz^ flott Präsident Stein hieß im Namen - . ... ________ |Ut ytuUi(L-lt. öe§ ^Ereins die Gäste willkommen und legte die Bedeutung _ ^ehr mit Unrecht iit hie und da noch der Glaube verbreitet Gesanges unb des heutigen Tages bar. Er hob hervor, Sa%)roSi^io?a^.rAnh- einzelne daß dem Verein u. a. ein neuer Fahnenschmuck in Gestatt einer Lanbwerkszw«lge durch bie Snbuftne iMmdgä>t«ngtz ja sogar Fahnenschlerf- oon Pfarrer Buchhold gewidmet worden sei. bo. S 1 i-m ( »Oll 1 *'■ t-ni 8«, J ®oio i1' [’• So» w» 1 L tot Schulangelegenheiten. Zu Ostern müssen zwei dreiteilige Klassen, je eine in ber Me^^samml^no iU ^erteiligen umgewandelt werden. ä.ie Verlammlung stimmt zu unb genehmigt auch ben Vorschlag hierfür zwei Schulverwalterstellen einzurichten. Hierfür und für ?ckaff^^w^'kn^?b Wanderklassen sind vier Schulräume zu schaffen, was in den Sckfulhausern an der West-Anlage und an k^^stadt leicht möglich ist. Die Herrichtung der Stäume er- während für die Einrichtung 4000 Mk er- schulNallen ?n' Verlegung von Hilss- Gewerbeschule wird mit dieser Regelung überflüssig. Die Verfamrnlung genehmigt diese Vorschläge. 9 ein Gießener Raihavs. der Vorsitzende aussühtt, kostet das alte Klinik«- ®ta bem Eauf Liebiglaboratoriums' Matt erwachsenen Zinsem 210 000 mi’9llc6' ben, feit Jahren gehegten Wunsch, alle tadtischen Amiter in einem Gebäude zu vereinigen, durch ta Ver- egung ta Bureaus tn ta alte Klinik zu erfüllen. Es bleibt ogar ein Flügel eines Stockwerks für spätere Verarößerunaen 5et;, würde äußerlich seinem Verwendungszweck als tinhnSo8 "nK tou^19 hergerichtet werden. Das davor be> nndliche Gitter wurde entfernt und der Platz gärtnerisch anaeleot vorläufiger Kostenüberschlag für die Umänderung 165 OMF ^Ärifches Licht usw. lautet Tuf Ibb 000 Mk., wenn die Faffade bleibt. Wenn man also 200 000 mfttflnis1111® er?aIt Stadt für 410 000 Mk. ein würdiges V.^us. Das fetzige fBurgermetftereigebäube, das Polizeiamts- gebaude und das Haus am Alterweg werden für andere Zwecke bureb die wachsende Ausdehnung der Stadt Der^VtaM^!"^^- ctne§ ^.Polizeireviers dann eher möglich -£9 ber Bürgermeisterei geht dahin, daß bie Ver- ernSron0mfiA» 95utü>fay^ Einverständnis mit bem Projekt tönnem ' bamtt bie 9eitauen Pläne angefertigt werden hörb^^ter29^^^11 ? für erforderlich, daß sämtliche Begier S n Svu ?-ad’ kommen. Aber das Projekt sei sehr R^tbaus^bauen lieber verkaufen unb ein neuS jnat^us bauen, bann komme man mit 300 000 Mk aus ürtter V. Million^z?baue^1ttn R°thaus werde nicht f-euLL Ä Meteorologische Beobachtungen der Station Gießen. Kreis Lauterbach. 39-40 83-84 ? bo bo. 95.- 91.70 91.70 84.70 3*/, Gräff. j‘/, Fnritt. 92— 100.50 100.50 87.50 94^0 S.fl. i)L ILfL 723>i 115 2o 101.30 93.70 93- 102H0 3'/. 3'/, d‘/i 35. Fr. Di. 4 r-- 5 4 4 giumdn. do. do. de. tini. adgest. bo. bo. . . Rrbb. do. bo. bo. do. do. do. EolmS-Rödelheim .... feub.it 8uö »ötröein v. 1887 boj »Wächtersbach o. 1884 Sonnenlcbetn Bcv. Ölnunti Neil Rbl. Lire Di. 10'.20 92— 64.20 66.10 1150 92— bo. bo. bo. 100.90 100— 10).- 90.25 M. £lr. M. Fr. do. bo. Staat«-Anleihen. a. Teutsche. ESE SE NE 3'/, 3 Fr. M. Pe,. Lstr. Di. 91.40 91.40 94.50 91.50 9150 82 10 77.90 Mk. . 09 63 . 64 54 . 50-53 101.10 96.50 91.60 92.50 92.50 92.50 100.10 9L30 91.30 91.30 91.10 2,8 2 5 26 bov. 1886,97,1902 1899 500 200 500 1000 89.10 89— Mk. 98- 105 92 98 8j-9u 100.25 81.60 57.90 57.50 106.— 81— 81.- 100.10 31/, 3ll, •>7, 3*/, 4 3'/, 3V, 3'/. 37. 37, 37. 80.20 10O.30 98 50 37. 4 •37, 37, 3 37, 37. 5 6 —85 -53.8 —7.3 bo. Golb-Remr. bo. einorU iKcnt bo. 6tr at4»»irntt Ceft. 6.'<3- sr. El,lab. CbL) t bo. v. 1902 uni. b. 1910 bo. v. 1896 Elisabeth St Jerb. bo ö.fl. Dl. bo. do. do. bo. bo. Trier v. 1901 lünbb. ab 1906 bo. v. 1899 91.50 95.10 101.10 95.- 93.40 94 — 93.50 91 20 91.40 97— 98.90 93.2v 93. ^0 V. v. empfiehlt iich l Flasche „Wernarier Wetter* m dem Kgl. Mineralbrunnen Brückenau. «rMHtllch In Mlneralroanerhandli u Jfpothdirdr e s L v. 0*03 L G. v. 1891 v. 1894 . . D. 1898 . 94.30 84.(0 94.40 84-50 100.60 93.50 bo. bo. bo. do. do. 9 9 10. do. bo. do. RySson-Ko-low stenerfr. gar. . . bo Uralsk stenerfr. gar. 404/2020 „ R abgeft. . . (Etraßenbahn, v. 1899 . v. 1901 «bL L . . . v 1901 Äbt. IL u. III. H. v. 1900 lünbb. ab 1905 . v. 1881 u. 1884 abgeft. . V. 1888 v. 1898 lünbb. ab 1902 . v. 1903 lünbb. ab 1908 . »f bo. do. bo. bo. do. do. bo. adgest. 1878 u. 83 . abgeu. Lu. J o. 1884 1903 lünbb. ab 1908 1879 1900 lünbb. ob 1906 1891/92 (abgeft) . . Eieenbahn-Prieri täten. Inländische. v. 1901 lünbb. ab 1906 v. 1888 v. 1895 . ... v. 1898 lünbb. ab 1903 1905 92— 100 20 92.9-I öffnete sich der Fallschirm automatisch und die an bcmiclben befestigte Gliederpuppe mit einem Gewicht txm 75 ftUogramm wurde in tbran Sturze aufqebaltcn und fanf mit einer Schnclligreit von 3—4 Meter in Der Sekunde. Dästrend der Apparat seinen ralchcn Sturz fvrtsetzle und zerschellte, gelang die Puppe uickeschadigt zu Boden. Aktien ausländischer Transport- Aumtalten. do. do. ornort. amort. ch.-Dersid. (conv. G. steuersr. . .5fL®. ch.»Berfch. «conv. v. v. v. v. v. v. 91.50 91 60 87— 95.— 1901 1894. 1905 1902 lünbb. ab 1907 1908 lünbb. ab 1908 do. do. do. do. bo. do. da. Worms düs eine ganje tot it, sind gute Aurich: sie Konkurrenz btt > r unerheblich, elehrlinge leicht link inben. außer den btttttl gt» hreiuer uai> Mstere« bi- 9. , 9. 47, 4*7, 4 37, 3 4 96.20 9 . 20 96.20 heffische Et.-Anl. v. do. d. 1906 2a& der Verein etwa8 schönes zu leisten vermag, zeigte ba§ fdjine Programm und seine Ausführung, die unter Leitung deS Dirigenten Commerlad stand. Auch die ThiutfapeÜcn SameS-Holzdeim und Eommerlad-Bcuern trugen viel zur Ver- M. Fr. 101.60 51.10 50— 100.50 2*/ie@übitai. (Menb.) SrA-H. 4 ToScamslde Central . . 5 WestficMan v. 1879 . Provinzial- und Communal- Obligationen. do. v. 1898 ftoptntjag. v. 1901 unk. 1911 2043c voyr. E.-B -An! unt. b. 1906 bo S.-B. u. -Illg. 'N UL . . bo. LondeSluliur-Renre . . Heidelberg do. do. bo. bo. do. bo. Goid-Änl. r>. 1889 . . . Toni. S. B. Ser. I n. n 89 Märkte. ke.Frankfnrt a.M. Vie Uns" l.*l a r f t b e r i * t vom 9^ Fcbt. Aultrieb: 94 Binder, 9 Cdiien, 00 Pullen, b5 Rübe und Färsen 660 Mälbet, 207 edine Kacbricbten« Sonntag den 12. Februar, Sepluagesimae: Sotterbienst. In de. Stadtkirche. Vormittags 9'/, Uhr: Pfaitafsisteut Schorlemmer. Vormittags 11 Uhr: Rinderkirche für die Marlusgememde. Pfarrer Schwabe. Nachmittag» 5 Ubr: Plärrer v. S ch l o \ fe r. Beichte und heil Abeudmabi für Pt alt bä uS- und Markus» gememde. Anmeldung vorher bet dem Pfarrer jeder Gemeinde "^^'Äontag den 13. Februar, abend» 8 Uhr: Vereinigung der konfirmierten weiblichen Jugend der PratibäuSgemeinde. . Lstr. M. Är. bo. do. do. do. nufergttoerbe, MonV: ! Wien oft ß:k ist allerdings mv; und geringere Mafttamm r . . . L ch we i ne. Vollfieifchige Schmeiiie von 80 - 100 kg Lebendgewicht Doliilelfch'ae Schmeme unter 80 kg Lebendgewicht Vollfleifchige Schweine von 100-120 kg Lebendgewicht Poltileifchme Schive,ne von 120—150 kg 101 30 99.- 96.30 85— 1887 ftf. u 6. . . 1887 ftf. gar. . t. S. 200/1000 v. 1889 i. 6. . v. 1889 i. i». v. 1891 l. G 4 37, 37, 37, 37, 37, 4 4 4 Türken Baqdad-Badn . . 4 Ungorischt «yolb-Sirnte 2025r diente bo. Rente Rente Wein natürliche Fnllnng! bo. bo. bo. bo. bo. bo. bo. Ärgern, do. bo. ba bo do. 4 Stuttgart v. 1895 lünbb. v. 1904 unttlgb. b. 1912 3 3 3 3 3 3 3 3 4 4 5 4 2V do. do. do. 87t 37, 3 v. 1901 lünbb. ab 1906 . . abgeft. ........ v. 1887 ..... v. 1891 abgeft. . . . . . v. 1896 V. 1898 v. 1902 Eer. II lünbb. ab 1907 1901 lünbb. ab 1907 . . . bo. 97 stenerfr. gar. bo. bo. v. 1894 v. 1905 unL b. 1915 bo. bo. bo. de. 8/, 96.50 96— 10330 37, 37, 3*i 37l 37, rz’ 4 »7, 37, 37, Februar — + 0,8 “ 1 , - — 7.1 ‘0. bo. u P v.1898 lünbb. ab 1908 Jnvest.Änl. .... Kälber« FeinfieMafikälber....... Plmiere Vlaii- und 5este 5anafä(,'et . Geringere Mau» und gute Saugkälber Schale, ktallma'ifchale: 61/, «affet abgeft. . ö1/, Rilftngeii o. 1886, 1888 u. 1903 4 ftöln v. 1900 4 , v. 1908 37, Kreuznach v. 1888 u. 1898 . . ffl. ®. G. G. G. bo. bo. K Z do Kursblatt des Eichener Anzeigers vom 9. Februar 1911. 47, ®rt. Henckel Hq.v.Tonn. r.tlO5e.84 4 Fürstl- EoimS'Braunteir v 1880 . B.fL ftr. M. Fr. Pci. Lstr. M. 86.5') 94.- 93.80 81 60 7L6L v. 1898 v. 1902 lünbb. ab 1908 v. 1888 il 1894 . . conoert v. 1891 Lit. H Warl^.-Dien. ft fr. gar. 2020/4040 SlMablfarot. 85 ft fr. gar. 4U8/2040 Änatolifche i. ® 2040t do. i. ®. (®. II Trgni.1 2040 Portg. L. B. v. 86 (»airo iBaiia) . bo. v. 1889 I. Rg. bo. v. 18x9 II. Mg . . . Solonique-Conftant. Jonctton bo. llionaftir . 2020/4040 Liffabon .. _ ... Moskau Ser. 30-33 un!. b. 1913 Lebendaewicht fc Wiesbaden, 9. Febr. $) e u- und 6 l r o b ni a r t L Angelabreii wo,en 14 fragen Heu und Gtroli. Man uoiieite: öeu 7.00-7 4o Mk., Stroh lRichtüroh) 4.80—5.60 'Mk. — Frucht markt. Haier 15.20—16.00 Pik. Alles <üx 100 Kilo. v. 1887/89 v. 1896 lünbb. ab 1901 . v. 1903 uni. b. 1914 . . vraunfchweig. LanbeS»E.«L. II E . . do. bo. I E abgeft. . bo. do. HI E uni. b. 1905 Allgemeine Deutsch, Kleinbahnen abg. 607# tzübv. 6t|enbabn*(*>e|. Larmstabt . . . bo. bo. d. 1904 00. v. . . . - . Offenburg v. 1898 kündb. ab 1904 . ab 1^- Dürzburg v. 1899 unt. b. 1910 v. 1903 unL b. 1910 51/' Alzey v. 1899 unt. b. 1912 . . . 57, Aschaffenburg v. 1x83 4 Augsburg v. 1901 unt. b. 1908 . 4 Babenhausen (Hessen) ._ . . . . . 37, Baden-Baden v. 1898 lünbb. ab 1903 37« Bamberg v. 1888 37, Berlin o. 1886/92 . . . . . . . 4 Bmgen v. 1901 lünbb. ab 1906 . 8 bo. v. 1895 37, Zürich v. 1889 6 Stabt BuenoS-Aire- v. 1892 i. P. 47 do. bo. v. 1X88 1. ®. 50/ bo. bo. v. 1909 L G. 5°/e Rio de Janeiro v. 1909 i. ®. 5% Sofia..... . . . . fRufl. EtaaiSani. v. 1905 . Lonsolid.-Anl. v. 1880 8'/, Deutsche ReichS-Anleihe . 8 bo. do. « 87, Preußische ConsolS . - 4 37, Türl.-Lgypi. Tr'buk 1 Türken v. 1890 . ~ Tloor, 9. Febr. Aussehen erregt hier die 23er- hastu'ng eine» hiefigen angesehenen Gewerbetreibenden wegen Wechselfälschung. Er hatte einen anderen Ge- schästSmann wegen Verleitung zum Meineid bei der Staatsanwaltschaft zur Anzeige gebracht, jedoch verlief die em- geleitete Untersuchung ergebnislos. Nun drehte der Beschuldigte den Spieß um und zeigte jenen wegen Wechselsälfchung an. Diese sollen nach der vorgenommenen Untersuchung sehr umfangreich fein und mehrere Jahre zunickgretfen. Die Der. Haftung erfolgte in Lauterbach, wo sich der Mann gerade mit seinem Fuhrwerk befand. 37, vatje 0. 1889 . 37, bo. v. 1902 37, Limburg abgeft. . • . 37. Ludwigshafen v. 1896 ...... 5», do. v. 1903 lünbb. ab 1908 . 4 * Mainz v. 1900 unL b. 1910 . . . . 37, 37, 3/, 37, 4 ft v. 1891 v 190z amort ab 1907 Oiiebxiaite . yiiede vidüaa: 0.0 3nnce Henri . . | 27.70 Prag.DuL St. Akt. 19v7 1893 1896 lünbb. ab 1901 . Donnerstag den 16. Februar, abend» 8 Uhr, im MarkuSsaal: Bibel st un de. (Bilder au» dem Leben Jesu.) . Piarrer Schwade. 3n der Zohaunerkirche. PormittagS 97, Uhr: Piol. 0. E ck. Bormutags 11 Uhr: Kiuderkirche <ür d,e IobanneSgemeinde. Pfarrer A u » l e l d. Nachmittag» 5 Uhr: Plärrer B e ck t 0 l » b e i m e r. dldeudS 7 7, Uhr: Versammlung der konfirmierten männlichen Fugend der L u k a » gemeinde. Abends 8 Uhr: Versammlung und Btbelbesprechiing un ^ISiltivod) den 15. Februar, abends 8 Uhr: MiffionS» st u n d e un Johan nessaal mit Vorführung von Lichtbildern. Pfarrer A u s f e l d. Heute, Freitag den 10. Februar, abend» 57 Ubr: Versammlung der konfirmierten weiblichen Jugend der rt h n n 11 e" ormembe.. 6 bo. <7. do. 4 Egypttsche 371O “Jieaoel itaatl. gar. ©lodbotm v. 1880. 27 . bo ' Ceft.-Ung. EtSb. 1873/74 i.®. ®. b7„ bo. bo, ___ Schwedische v 1880 abgeft. bo. v. 1890 Ausländische. stenerfr. u ®. . . 2000 37, Metz v. 1903 nnf. b. 1912 . . . M. 4 München v. 1900/01 unL b. 1910/11 . 37, bo. v. 1903 fünbbb. ab 1908 . . 37, Nanhenn v. 1902 unt. b. 1912 . . . 37, Neustadt a. d. H. v. 1889 37 do. v. 1903 lünbb. eb 1903 . 4 aiürnbetg v. 1899-1901 4 *Ä " ‘ *■ Bobische Anleihe v. 1901 unL 1909 do. von 1892 u. 94 4 bo. bo. .... 5 Bnlqar. lab. Anl. v. 1902 L ® ]•/., Gnech. S.-B. v. 1890 stenerfr. 1 •/< bo Hionouol-'ÄnL v. 1887 . 4 Jtoliengche St wie 37, bo. 37, Gröfl. Pforzheim v. 1899 lünbb. v. 1901 lünbb. garantierte . 41/, Japaner Ser. II 0. 1905 bo. v. 1905 Mexit. amort innere Ser. I—IV . Pes. bo. conf. äußere v. 1899 steuersr. Lstr. cons. innere .... Pes. iH in 1 febönerunq bc6 Abends bei. w - Reiskirchen, 10. Febr. Der Turnverein ft Türtitd) in den Lahn-Dünsberg-Turnerbund emgetreten. Dübrend seines Mieijährigen Bestehens ist seine Miiglieber- Mhl auf 50 gewachsen Nächsten Sonntag hält der Verern einen Familienabend mit Tanz ab. ^urch Ibeatralischc und turnerische 2lufsül)rungen, sonne einen Blumenreigen, ausgeführt von 16 Turnerinnen und Turnern, verspricht der Abend recht genußreich KU werden. Kreis AlSfelV. △ Romrod, 9 Febr. Auf dem Bahnhof starb die Fvail des Försters Gonder am Herzschlag, als sie eben auS^estiegen war. 87, Karlsruhe 37, bo. 8 bo. £uttfd)tftobrt. Töd licher Doppelflug. Dvuz y, 9. ftrfrr. Als die Flieger N 0 c l und d e la T 0 rr e nach einem e nslüiu igeit Fluge im Clei.fluge nicdergmgen, stürrte der Apparat plövlich aus achtzig Meter Höhe zu Boden unb begrub beide Flieger unter sich. Beide sind tot. Da» Flugzeug wurde non Noel gesteuert, während de la Torre Fahrgast war. Die Maschine wurde gerade einem milltärifchen Rat vorgcmhrt, brr troni 'brat Leistungen sehr befriedigt war, als sie ploblrch bei bet Landung zerschmetterte. Noel war auqenblichlich lot, de 11 Xarre atmete noch, fbarb aber nach zwei Minuten. Beide hatten Schädelbrüche erlitten. Fallschirm für Flugmaichtnen. Die Morgenblätter melden aus Paris: Auf dem Marskelde fand gestern die Erprobung eines FlugmQschinensallschilrmes des Ingenieurs Hervier statt. Etwa 20 Meter über dem Boden 37, bo. v. 1898 37. Xarmft. abg. v. 79 Lit. II n. 81 Lu. A u.V - - u. 1894 . . . . sSfe« «iS*?. E'NlgkN k». ln der R ■S'Ä bleiben, h bannt ? ber ausgelernte i «bn mit ■ ,§bert sich sehr großer Sonn, > auch [ein. leichter ist als u?; °ch °uf eine Rri> n klagten jungen Ls n versprechen. ’te «°r., 8.-o c Wnifer vM °IN- cker dieser Beruik § ^rivendung und bt; -, hüben/ so kann t- i|t aber auch bei z, it ,btn Nahrung.^: m denen jud:w:- irb. mb Schuhmacher ich in diesen Staufer dienstmöglichkeit tiqt* Ivie als Angestellte - geschulten Kräften tx- Kold'Anl. itm. 111 0. Ib9ü . „ Staat»-diente v. >894 . alt.Kr. Rbl. bo. v. 1902 stenerfr. M. Eiedstfcke Ülente .... Lurttrinbo v. 1907 • « . • v. 1875—80 abgeft. 17 Lbile Sotb-Ant. v. 1889 . . 6 Lhmesifche Staai»-Anl. v. 1895 6taat»b. v. 83 „ u I— VIII 5m. , t. IX Evi. , i. v. 1885 , i. (GrgSnzgS.-N.) . 1. v. 1895 ftt. 1 ®. Rbhnprovinz Stufig. 20 u. 21 unk. b. 1902 bo. „ 22u. 23 . . . . 37* bo. „ 10, 12.16, 24-26,29 3',"' Heff. Provinz Oberbeffcn 37 bo. bo. Etarlenburg 37, Frankfurt a. Dt. Lu. N u. Q abgeft. . v. 1906 . • • e Mastlämmer und pingete ‘Plaftbnmmel ältere Mastkammei. gut genährte junge Schake . 34-85 »fl-G §kr. Höchlie Temveratur am 8. 8. b. rtuHiändtsckie. 1. Suropätidje. 47, vosnien n. Hercegov.v. 1902 traf. 1913 Prag-Dux 0. 1896 ftf. k Raab-Ceb -Gbenf. , i. bo. bo. 6. 91 , i. bo. bo. v. 97 „ i. Lust. S..B. i. ®. innere v. 1888. äußere Golb-Anl. do. bo. « Bant für handel und Industrie Niederlasiung «Ziehen. y/l9 bo. 60 47 Deft. Silber-Bente bo. Vap^t-ttente 1890 . Lstr. . . . M. 1888 . Lstr. 1897 . M. bo. prto. 0. 1890 stenerfr. bo. conv. muf. v. 1903. 37, do. 47, Bukarest v. 1884 tone. iitbtte jPatfifragc neH titotrtai föcroerbai^j yiaid)inen*3(iL‘r । Metallgießer, GIM Endlich ist baidk Mein, immer betagt, jleitzige, mch! 9 ^isch mranlagte ie Zstellungen. ige hoben M § I ib inroieroeü ein » I rgreifung rutteil i I tä noch eine oteih*, t ner austreten, zum ■; betrieben »ienu je nach es in solchen Mllec i en Setten Sekret u> ,em vorstehend nM bo. v. 1896 bo. v. 1898. unifizierte. . . . prtvU. .... v. 1888 conv v. 1895 . . . 4050c Wubolf . . - . ' bo. (6a1j!gtb.) ftL t. ®. Ungar.-Galtzilche. ftf. u 5 Borartberg . • • u , Jtal.stl.gar. E-B.Eer. A-E. u®. , 3tal. Mtttelmeer stenerfr. l ®. 24,.O VtDornefi. Ln. C. D. n. D/2 Sarv. Sec. ftfr. gar. I tu II . - Etc,t tonische stenerfr. t. ®. v. 1^9 bo. . t. G. v. 1891 37, Ulm v. 1905 4 Wtefiboben v. 1900 lünbb. ab 1905 4 Land- iu. Februar ISll- lefen, b«6 5 Februar, m*t | (6t angebt b,f.v;_ I . nie Boriteflu I s®’ I I f,e!L w**; 1 fl*6' . $oil | relt »■'ür" I »* SV; math" &>: - h-s»- i «tz- ml eit 13 c®6 f;i i i"WWäsrf’":l A l«[ 8, $Wf!1 -l» “ srfW—* je oer «■ nf«9j goii»”11" Er U’ .int! II ivordc" | geivldl"^ L y/.Oeft. L.-B. Ei. Franz-^ofef) i 6üb. ueuerfc. . 8 Lefterr. Lot alb. (eerftaati.) 67 bo. S.-B. SU Sch.-Berfch. (abgeft Swab.-A.) i. steuertr. Po. . . Tortufl umfiz. v. 19U2 Ser. I . . bo. uniiij. o. 19u2 Ser.III bo Svez. .... ... amort. Rente 1881/88,92,93 Franz-Iofes Kafchan-Obrb. do. do. bo. bo. Ä: 3 bo. . . . .... 37 Sedweiz. Eibg. (Ä.-®.) unL b. 1911 4 * tzerb. amort. . 1895 (405) . . . 4 Evati. aufil. Rente v. 1882 abgeft. Ltaatfi-Renie . . . . bo. v. 1897 steuersr. (tifern Tor) »old ftfr. . 37,@ottbarbbabn . .... 37, Jura-Strnplon v. 1894 . Schweiz Central v. 1880 . Mofilau-Sawn unk. 1915 . Rnfstfche Sübost 97 steuerte. bo. bo. 98 unt. 1909 ftfr. gar. bo. bo. 19U1 uncu.bj915ftf.g. bo. Südwefl ftfr. gar. 408/2U40 8 4 8'., 3'/' - 8 bo r.-B.-Anl. 87. Bremer Si.-Ani. v. 1888, 92, 99 , 8»/* bo. bo v. 1896 unt. 1912 . Z bo. \ bo. v. 1902 unt. b. 1912 Homburger St.-Ant. amrt. 1900 u. 1909 . v . ltiU7 Ql Q2 QC c (975 Abschluß am 31. Dezember 19iO. 16486.11 9 = 133 973 974 Etchen-Stänuue 2. Kl. Dm. = 7.17 n ii n v n Wagnerbolz sich eignet ZU Buchen-Stämme 3. u.4.Kl von 30—49 Dm.3,7 9??nrFmciftcr. 981 ff n 3. 4. 5. 6. p n von n Fm. n Fm. ff 7 23 50 47 216 = 17,73 — 28,96 — 22,73 = 50,16 = 1,42 = 16,40 Uhr, In- i 50—59 40—49 30—39 25—29 unter 25 16486.11 ----- 124 25 25 der Kreisstraße 97 einzureichen. Zuschlagsfrifi: 4 Wochen. Alsfeld, den 9. Februar 1911. Groffherzoglicke Bürgermeisterei Alsfeld. Dr. Völling. Zusammenkunft morgens 9*/z Uhr an Dorf-Gill—Sai benleich. Grünmgen, den 9. Februar 1911. Der Vorstand : Via rite l ler. 3 4 77 22 1 75 ' 40 7 1 6 ' Großh. Bürgermeisterel Großen-Linden. Leun. zeige zu machen. Gießen, den 1. Februar 1911. Großh. Amtsgericht. Eberpersteifternnii. Montag den 13. Februar, nachmittags 1 soll auf hiesig ein Rathaus ein Gemeinde-Eber wegen zücht versteigert/werden. Holzheim, den 9. Februar 1911. Großh. Bürgerin erster ei Holzheim. __________________________________K l o tz._________________ Voltsschttinettdan. Die bei Erbauung einer 12-klassigen Volksschule Vorkommen- den Erd- und Maurer-, Beton-, Steiubauer- lgtaugelb — gelb lich — oder grauem Sandstein und Basaltstein», Zimmer-, Dach bctfer-, Spengler und Grobicklosserarbeiteu, iotvie Lieferung von Zement und eiicnicn Tragern sollen öffentlich vergeben werden. Arbeitsbeschreibungen re. liegen auf dem stäüt. Baubureau (Zimmer 9fr. 5) vormittags von 10 bis 12 Uhr Aitr Einsicht offen und sind Angebote blö zum 18. März d. I., nachmittags 2‘/s Uhr, Donnerstag den 16. d. Mts. ivird im hieugen G<- memdewald folqcnöes Nadelholz versteigert: 17 Stämme — 9,66 Film., 61 Rm. Ntttzknüpvel, 138 Rm. Scheiter, 110 Rm. Knüppel, 76 Rm Störfe, 2800 Wellen Reisig. Die Zusammenkunft i|t mittags 1 Uhr am Ruhberg. Großen-Linden, am 9. Februar 1911. ; Kiefern- , 5. 0 D Fichten- „ 5. , unter Eichen-Derbstangen — 1 Fm. Fichten-Terbstangen = 4,04 Fm. Fichten.Reisslängen Rm. Buchen-Rutzscheit Rm. Fichten-Bohnenstangen. Die Zahl der Mitglieder betrug Ende 1909 Zugang in 1910 ----- 14 Abgang in 1910 ----- 5 Daher Stand der Mitglieder Ende 1910 Reiskirchen, den 8. Februar 1911. Aufgebot. Der Kaufmann Louis Fuhr von Gießen als Pflege des abwesenden Philipp Heßler von Gießen dezw. oc- Zimmermann Tillmann Walter von Gcoßen-Buseck ale Pfleger des abwesenden Philipp Hof von Großen-Buse^ haben beantragt, die verschollenen 1. Philipp Heßler, geboren am 14. August 1879 z- Gießen, zuletzt wohnhaft in Gießen, 2. Johann Tillmann Philipp Hof von Großen-Duseck für tot zu erklären. Tie bezeichneten Verschollenen werden aufgefordert sich spätestens in dem auf Dienstag den 14. Nooem 6er 1911, vormittags 10 Uhr, vor dem unter zeichneten Gericht anberaumten Aufgeboistermine zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfo.gen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod der Versä-otlenen zu erteilen vermögen, ergeht die Auffor derung, spätestens im Aufgebotstermine dem Gericht An- Holzversteigernng. Donnerstag den 16. d. Mts. werden aus dem Domanial- wald, Distrikten Neuhosshange und Neuerhangwald versteigert Scheuer. Rm.: 492 Buche, 10 Eiche, 1 Aspe, 2 Kiefer, 2 Fichte: Knüppel, Rm.: 48 Bliche, 15 Eiche, 2 Kiefer, 8 Fichte: Knüppel- Reina, Rm.: 6 Fichte: aew. Reina, Rm.: 40 Buche, 131 Eiche- Stöcke, Nm.: 10 Luche, 13 Eicke, 20 Fickte. Zusammenkunft um 10 Uhr aut der Kreisstraffe Winnerod— Reinhardshain in der Nähe des Pflanzgarten. — Das Holz wird nur leiliveise voraezeint, alles übriae wird unvoraezeiat versteinert. — Die Nummern des nickt zur Berstelgerung kommenden Buchenholzes sind blau unterstrichen. (B10/. Gießen, den 9. Februar 1911. Groffherzoaliche Oberförsterei Wieseck. W e i a a n d.____________________________ Holzversteigermrg. Mittwoch den 15. Februar l. I. iod in dem V4rüntngcr und Dorf-Giller Markwald nachstehendes Bau- und Nutzholz versteigert werden: Landwirlschaftl. Konsnmvcrtin II. E. G. m.». H. Philivv Stumpf VIL, Direktor. Karl Debus, Lagerhalter Jagd-Verpachtung. Samstag den 18. l. Mts., nachmittags 2 Uhr, wird im Rathaus dahier die Jagd der Gemarkung Grüningen, zirka 520 Hektar Feld und 9 Hektar Wald, auf weitere sechs Jahre nochmals verpachtet. Das Jagdgebiet ist je 1/2 Stunde von den Bahnstation Lang-Göns, Schisfenberg, Garb - teich und Hof-Gill entfernt. t 7 Grüningen, den 9. Februar 1911. Großh. Bürgermeisterei Grüningen. Gilbert. Vermögen Mk. Schulden. Mk. Kassenbestand 365.13 Kapitalschuld 400.— Warenvorrat 6(100.57 Milgliedergutbaben 680.— Ausstände 10120.41 Rei'lieretide Schulden Reservefonds Betriebst ücklage Reingewinn 6763.16 2 200.— 3 068.14 3 374 81 Unsere starke „rteurmg“ allein Cream Lanolin- and 8“/, Lanolin- —— ■ 1 "■ .Nacb*üainairm weise mui «xrrflciL* > — Vereinigte Chemier he Werke A ktiengenellBchaft- bteilunp Lnnolm-Fabrik ManinlkerteHc Chnr,.,netli,UrH Snt.ute» i* geben jedem Verbraucher volle Befriedigung Malz- Kaffee. ■ ( Verkaufsstellen Firma Gebr. Adami Chr. Bieker Jacob Hasselbach Carl Jeckel L. Kalkhof Nachf. in Giessen bei J. 31. C. G. Kleinhenn A. Lenhard Nachf. K Männphe Eberh. Metzger Nachf. Gebr, Michel Schnlhof Wilh. Pfeiffer Carl Seibel W. Wagner Gg. Wallenfels Aug. Wallenfels Giessener Fleisclihalle Walltorstraffe 32 (696) Walltorstraffe 32 ___ empfiehlt ihr prima Mastfleisch per Pfd. 70 Pfg. prima Riudswnrst per Pfd. 80 Pfg. Dr. Bergmanns Baldrian-Nerventropfen „Bonal“ i beseit. Kopfschmerz, Schlafl. nerv.Unruhe A 1 00 M. Pelikan-Apoth. CB Zahlung ncbeieit Gieffen, den 10. Februar 1911. Stadtkasse Gießen. M ä s e r. Bekanntmachung. Die Schulgelder der Realschule, der Höheren und Erweiter« ten Mädchen ckule und der Gnmnasial-Borschule für das 4. Biertel- jahr 1910 können in den nächsten 8 Tagen noch ohne Mahnkosten bezahlt werden. Wegen des Jahresabschluffes der Bücher wird um baldige Stadt. WohnungsnachweiS Gießen, Asterweg 9. Es sind zu vermieten: „ 1 Wohnung von 10—11 Zimmern, 1 Wohnung von 7 Zimmern, 1 Wohnung von 6 Zimmern, 1 Wohnung von 5 Zimmern und 2 Kammern, 5 Wohnungen van 5 Zimmern, 2 Wohnungen von 4—5 Zimmern. 3 Wohnungen von 4 Zimmern. 1 Wohnung von 3—4 Zimmern, 4 Wohnungen von 3 Zimmern, 2 Wohnungen von 2 Zimmern, 1 Zimmer und Kammer. 8 möbl. Zimmer, 1 dreiitöck. Vonerlmitd mit Pserdestall und Heuboden. 1 Laden mit 2 Schaufenstern, 2 Zimmern und Lagerraum, 2 Werkstätten. Zu mieten acinckt: 29 Wohnungen von 2—8 Zimmern. oftädtischer jdrbeitsnachideis giessen Aslerweg 9. Es können eingestellt werden: a. bei hiesigen Arbeitgebern: 1 Maschinenschlosser und Eisendreher, 2 Weihbinder, 1 Heizer, 4 Hausmädchen, 1 Lauffrau zum BrötchenauStragen. Lchrlmgc: 1 Schlosser, 1 Kaufmann, 2 Schuhmacher, 1 Buchbinder. Gast- und SckankwirtschaftSpcrsonal: 4 Küchenmädchen, 1 Zimmermädchen. o. bei auswärtigen Arbeitgebern: 1 ^‘Vtncr'l i"ng. Sattler 1 Sckreiner und Rahmenmacher, 1 Huf- u. Wagenschmied, 1 Sägemüller, 1 Schneider, 1 landw. Knechl. 1 landw. Diemtmagd. Gast und Schankwirtschastspersonal: 3 Zimmermädchen, 2 Kuchenmädchen. Es luckcn 'Arbeit: 1 Friseur, 1 Steindrucker, 3 Bäcker. 1 Metzger. 1 Glaser, zwei Sckreiner, 4 Schlosser, 1 Schmied, 1 Installateur, 1 Buchbinder, 1 Sattler und Tapezierer, 1 Former, 1 Zimmermann, 1 Küfer, 2 Anurcicker u. Weihbinder, 1 Heizer, 1 Zlgarrenmacher, ein Hbiwaumwärter, 3 Fuhrknechtc u. Fahrburschen, 1 Schweine- menter und landw. Äuechl, 10 Taglöhner, 1 Hausdiener, fünf Hausburschen, 1 Schreiber, l Reisender, 1 Bureaudiener, ein Krnntenhausdiener, 2 Kassierer. 1 Stütze, 8 Putz- u. Lauffrauen, 2 Waschfrauen 2 Büglerinnen. (ßi"/8 Gatt und Schankwirtschaftsvcrsvnal: 1 Küchenchef, vier Kellner. 6 Lohn- und Aushilfskellner. Holz-Submission. Aus den Waldungen der Gemeinde Annerod soll folgendes Holz auf dem SubmissionZwege vergeben werden 1 Kiescrnstamm 2. Kl. = 1,01 Fstm. zu Schnittholz geeignet. '29 Kie^ern-Stämme 3., 4. und 5. Kl. — 55,33 Fstm. Bauholz. 27 Fichten-Stämme 2 und 3. Kl. = 42,13 Fstm. Bauholz. -’Ol Fichten-Stämme 4 und 5. Kl. 23 einschließlich bis mit 29 Ctm. Durclm. = 1:3,07 Fstm. Los 1. Abt. 2, 3, 4, 8, 9, 13 usw. 244 Fichten-Stämme K2 bis mit 19 Ctm Dchm. ----- 63,32 Fstm. Los 2 Abt. 1 Dornberg. 337 Fichten-Stämme 12 bis mit 19 Ctm Dchm. = 85,93 Fstm 81 Weißtannen-Stämme 12 bis mit 24 Ctm. Durchm. = 21,27 Fstm. 223 Fichten-Derbstanczen, 10—12 Ctm Dchm. ----- 28 33 Fstm. Der Kaufpreis ist pro Festme er anzugeben Die Gebote sind genau nah Sortimenten und Klassen, sowie nach Losen getrennt zu halten, da keine Zusammenrechnung stattfindet. Die Lf.erlen sind versckl s'en, mit passender Aufschr'f zu versehen und bis zum 14. Februar lsd. Monats mittags 2 Uhr auf Gr. Bürgermeisterei Annerod einzureichen, wo alsdann die Er^ßnung in Gegenwart der erschienenen Bieter stattsindet. Wegen Vorzeigen des Holzes oder Auskunft wollen sich die Kaufliebhaber an Forstwart Schäfer wenden. Annerod, den 6. Februar 1911. Großh. Bürgermeisterei Annerod. _________________________Hw r n. Sut>mi!stons-Kol';vi.'rkauf. Aus den Waldungen der Gemeinde Nieder-Bessingen soll nachverzeichnetes Holz auf dem Submissionswege verkauft werden. 1 Buchen-Stamm 2. Klasse, 51 Ztm. Durchm. ---- 2,08 Fstm. 1'4 Buchen-Stämme 3. Kl., 40—49 Ztm. Dchm. = 11,09 Fm. 4 Buchen-Stämme 4. Kl., 30—39 Ztm. Dchm. = 2,17 Fm. 1 Eichen-Stamm 3. Kl., 43 Ztm. Durchm. — 1,16 Fstm. 52 Eichen-Stämme 4. Kl., 30—39 Ztm. Dchm. = 27,39 Fm. 75 Eichen-Stämme 5. Kl., 25—29 Ztm. Dchm. ----- 27,21 Fm. 2 Fichten-Stämme 3. Kl., 30—39 Ztm. Dchm. = 2,65 Fstm. 265 Eichen-Stämme 6. Kl., bis 25 Ztm. Dchm. ---- 60,01 Fm. 4 Fichten-Stämme 4. Kl., 25—29 Ztm. Dchm. = 3,90 Fm. 191 Fichten-Stämme 5. Kl., bis 25 Ztm. Dchm. ----- 55,02 Fm. 9 Linden-Stämme 4. Kl., 30—39 Ztm. Dchm. = 5,42 Fm. 7 Linden-Stämme 5. Ks., 25—29 Ztm. Dchm. = 3,16 Fm. 6 Linden-Stämme 6. Kl., bis 25 Ztm. Dchm. = 3,35 Fstm. 277 Fichten-Drerbstangen — 16,34 Fstm. 1 Kirschbaum, 28 Ztm. Durchmesser = 0,41 Fstm. 13 Hainbuchen-Stämme = 2,48 Fstm. Die Gebote sind für Buchen-, Eichen-, Fichten- und Lindenstämmcf nach Sortiment und Klassen getrennt bis Donnerstag, den 16. Februar l. Js., nachmittags 1 Uhr, auf unterzeichneter Bürgermeisterei, wo die Bedingungen eingesehen werden können und die Eröffnung stattfindet, einzureichen. 979. Nieder-Bessingen, den 9. Febr. 1911. Großh. Bürgermeisterei Nieder-Bessingen. ______________________________F_ost,_________________________________ Holzverfteigernng. Montag den 13. Februar V. Js., vormittags von 10 Uhr ab, soll in hiesigem Gemeindewald nachstehendes Bau-, Nutz- und Brennholz versteigert werden: 45 Eichen-Stämme, 18—46 Ctm. Durchm. ----- 28,19 Fstm. 1 Etsbecren-Stamm, 24 0 , = 27,00 „ 4 Fichten-Stämme, 26—40 „ v — 4,40 „ 9 Rm. Elchen-Nutzicheit 52 Rm. Buchen- und Eichenscheit 36 Rm Buchen- und Eichen-Knüppel 32,4 Rm. Buchen- und Euchen-Stöcke 1570 Buchen-, Eichen- und Fichten-Wellen. Watzenborn-Steinberg, den 9. Februar 1911. Großh. Bürgermeisterei Watzenborn-Steinberg. Hirz 984 Pianos Flügel Harmoniums'' Ständiges Lager von 150 bis 200 Instrumenten Vertretung von :: Crofrtan - Steinwe;; Nachfl., «Tbach : : Schiedmayer & Söhne, Hand, Kömhildt aew. Annahme gebrauchter Instrumente. Günstige Zahlungsbedingungen bei Raten. Höchster Bar-Babatt. Garantie 10 Jahre. 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Birkcnrundschert, 5 Rm. Asvenrundscheit, 1 Rm. Fichlen- rundscheil, 133 Nrn. Buchenknüppel, 51,9 Nm. Eickenknüvpel, 15,6 Rin. Erlenknüppel, 5 Rm. Afpenknüppel, 5 Rm. Ficktenknüppel, 1 Rm. Lärchcntnüppel, 4,5 Rm. Buchensrock, 4,2 Rm. Fickrenslock, 3010 Wellen Buchenreisig, 1800 Wellen Eickenreisig, 201) Wellen Aspenreifia, 300 Wellen Fichtenreifia. I Die Znsammcilkunst ist aus der Licker Straffe an der 8. Schneise. Aus der Kohlcrmanu-Stiftuug find zu vergeben: 2 Gaben von je 89,03 Mk. an einen unbescholtenen bilfsüe- dürftiaen geborenen Gieffener Bürger (Witwer» und an die Witwen cine-3 solchen (geborene Gieffenerin bevorzugt». Meldungen werden \ äLifi'ruvtr 3* »ää 25. J\ebrunr .191.1 entgegen- genommen.' V (B 10/a< Das Polizeireglement vom 24. Februar 1882, wonach bic Garten- und Feldbesitzer die ihren Grundbesitz an öffentlichen Fahr: oder Fuffwegen einsriedigenden Hecken in jedem Frühjahr bis zum 1. März auf 1,25 Meter Höhe und 0,50 Meter Breite zurückzuschneiden haben, wird mit dem Anfügen wiederholt zur öffentlichen Kenntnis gebracht, dah Zuwiderhandlungen aus Grund des Art. 4! des Feldstrafgesetzes mit Geldstrafe von 1 bis 10 Mark bestraft werden. (9'°/» Es sollen vergeben werden: Samstag den 18. Februar, vormittags 10 11hr, das Auf- und Abschlagen des Freibades, Volksschulbades, sowie der Schutzgeländer für die Pferdeschwetnmk. Samstag den 18. Februar, vormittags 11 Nbr, die Schlosser^ und Zimmer-, bezw. Schreinerarbeit für die Eiw rtchtung des Freibades zur Mitbenutzung durch Frauen. Zeichnungen, Arbettsbeschretbung und Bedingungen lienen auf unserem Hockbauamt zur Einsicht offen. Angebote auf Dordruck, der daselbst erhältlich, find bis oU den genannten Terminen dorthin e - nz u reichen.Bl0f» Drucksachen aller Art liefet t in jeder gewünschten Ausstattung stilrein u.preiswert die BrühPsche Univ.-Druckerei. Renten f’ach .. w* “»•UHaJJ Ulfe ^»Drecher 38? 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