Duz. dors. . ^,r kommen n fix ' M. ‘litt, fti* i-1. = A*\'-8t, 8St,^ neS. öertQ«h. i„ o^mittand nnr 2®1 18 Ubr •3 Rm. $5 1 Junlernwald 'cheil unbRnüDw; RnüDDel. HuLn i ffLVL =”2ÄÄ Men - 31 9k t,iu.3,SL • ”L nni M i^itn flV Dutt. 3, Ho» Dm. io, wfltlt; -vidjten - 38 St-, -lchen = 13 Stämme J = 1 Stämme von ! und 24, ftubbrtt: )tn. mit 565 ynnt 2 Stämme oön S Rm. SdudjtnuDboli tfl. 2., 165 Ltg. 3. Beuerftcbt: Eichen steitm. Buchen - i- Dtttr. 45. «rtutri trchm. mit 18 deitai m 31-37 cm Turchrn. - 31 cm Durchm. mit Stämme u. 35-49 cm •> Hardt: Eichen--- 1 M dem Nutzholz wird I ______r MUNst. ezirk, Distrikt Sme? I ickeit II. SL, SS m I ■flelt, 11 m Snüppcl I norm, im Bergwin: I ter Jochem, @ehm I ID!: I crrerwallM ug. IchiedE Dimlta Tckritcr, A-u (17 rund'. 4 Butv. ftietcrti, * •! t, 153 Eime». Eich» irfe, Nm.: ^vucha mi, 24!' Fickten. nstalione» Nlule ut zo^lichen Forsnva« rlau. ler-Ohine»- he täte" weg 39 »e»»r det begutacMet 6 Lein® >° CD und V®' ituar im 9 einem Ausschuß Der Budgetrrusschuß des Reichstags setzte heute die Beratung über die Frage der Kostendeckung der ne u e n Militär- vorlage fort. Ein nationalliberaler Redner erklärte, man müsse die Deckung einerseits in Ersparnis,en, andererseits in Besteuerung desDesitzes entweder des Vermögens oder der Erbschaften suchen. Von s or t s chr i tt l t chc r Scrtc wird ebenfalls dargetan, für den Fall nicht vorhandener Dnkung kötrnte mir eine steuerliche Heranziehung v o n Vermögen oder Erbschaften in Frage kommen, vor allem aber müs'e dahin gewirktwerden, an anderen Stellen, besonders un Militärhaushalt Ersparnisse zu machen. Der Schatzsekretär Wermuth betont, daß der Grundsatz „keine neuen Ausgaben ohne Deckung" unter allen Umständen aufrecht zu erhalten roärc. Für^ die nächsten Jahre 2tus Öen Heid)stag$ausfdiüffen. :: Berlin, 9. Febr. Tie Kostendeckung der neuen Milttärvoilage. stehenden Bedenken erfqlge, lasse ju6 aber erkennen, wre ernst es der Heeresverwaltung bannt |ct, der stznanzlage des Reiche- Rechnung zu tragen. Auch eine andere Organisation der verbleibenden reitenden Abteilung fei nicht tn Vorschlag gebracht, ledigung weil die Mehrkosten zu grotz geworden waren. Weiteiberatung Freitag. Stimmen an. . _ Somit erscheint, mag auch der zweite Teil des Beschlusses vielleicht noch den Weg zu einer Verständigung mit der Regierung bieten, wenn man den drei elsaß-lothringischen Stimmen beratenden und nur in Angelegenheiten der Reick)slande selbst beschließenden Charakter beilegt, die Verfassungsreform aufs äußerste gefährdet. Denn daß die Regierung umfällt, erscheint ausgeschlossen. Und das Zentrum? Seine eigensten Interessen weisen es darauf hin, diesmal bei der Stanoe zu bleiben, wenn es s | i seine Mandate im Reichsland nicht verscherzen totlL Wr' vielleicht tvärc es ihm gar nicht unlieb, wenn die Verfassungsreform scheiterte, vielleicht war das der ganze Zweck der Hebung. Denn wenn nun die Regierung den Entwurf zurückzieht, kann sich das Zentrum vor dte Elsaß-Lothringer hinstellen und sagen: Seht ihr, daß wir euere wahren Freunde sind, die euch die Autonomie erkämpfen wollten? So schlägt das Zentrum ein paar Fliegen mit einer Klappe. Gut ausgesonnen, Pater Lamor- maüil wieder eine Brünierung der Gießener Eisendahnwünsche. Frankfurt a. M., 9. Febr. Die Eisenbahnverwaltung beabsichtigt, ab 1. Mai einen D-Zug mit drei Wagen klassen einzuführen zur bequemen Verbindung der Reichshauptstadt mit den sudwest - deutschen Bädern Wildungen, Nauheim, Homburg, Wiesbaden, Ems. Der Zug geht von Berlin Potsdamer Bahnhof um 9 Uhr vormittags ab und kommt tn Homburg um 6 Uhr abends, in Wiesbaden um 6.50 Uhr an; der Gegenzug geht in Wiesbaden um 81/2 Uhr vormittags ab und trifft in Berlin 71/» Uhr abends ein. Bei der Einlegung dieses neuen D-Zuges, der über Gießen in der Richtung nach Frankfurt führt, ist wiederum keinerlei Rücksicht auf die so häufig von vielerlei oberlsesfi- schen Verkehrsinteressenten geäußerten Wünsche genommen worden. In der Zeit von 12.03 bis 5.54 nachmittags verkehrt zwischen Gießen und Frankfurt kein Eil- oder Schnellzug. Der neue D-Zug wird Gießen auch wieder erst gegen 5 Uhr berühren. Wäre es denn gar nicht angängig gewesen, den Bäderzug 2 Stunden früher von B r in abgehen zu lassen? Es ist im höchsten Grade bedauerlich, daß die berechtigten oberhessischen Wünsche auch bei dieser Gelegenheit wieder einfach brüskiert worden sind. hu haben, daß cs, ........- , .Nandale in Elsaß-Lothrtngen ntcht etnbußen will, ...» einer solchen lauwarmen Haltung nicht durchkommt, sondern Farbe bekennen muß. Denn sonst dürfte seine uige tm Vogescnlande, wie das die jetzigen Beratungen des elsa ß.lo l h r in gi ich en Landesausschusses gezeigt Habern recht kritisch werden. Forderte doch hier der demokratische Abgeordnete Blumenthal, der natürlich sur die Reichs- lanbc volle Autonomie verlangt, zur Gründung einer nationalen elsaß-lothringischen Partei aus, die, ohne reichsfetnd- du sein, einzig und allein die Erhebung Elsaß-Loth- ringens zum Bundesstaat, die Einführung eines allgemeinen, gleichen und direkten Wahlrechts und die Verhinderung der Errichtung einer Ersten Kammer auf ihr Panier schreiben sollte. Man mag über das Blumenthalsche ProM und seine Ausführbarkeit denken, wie man will, das eine ist jedenfalls sicher, daß auch der Landesausschuß in seiner überwiegenden Mehrheit von einer Abschlagszahlung, wie sie der Bethmann-Hollwegsche Entwurf vorsah, und der auch Frhr. v. Hertling das Wort redete, nichts wissen will. Das Zentrum hat daher seinen, bei der ersten Lesung begangenen Fehler durch eine mit dem Vorstoß des ^andes ausschusses gleichlaufende Parallelaktion gutzumachen zeucht. Es hat gestern in der ersten Sitzung des Ausschusses ofori den Antrag gestellt, daß Elsaß-Lothringen einen elb ständigen B undesstaat bilden und im Bundesrat durch drei Stimmen vertreten werden solle. Dieser Antrag fand die Unterstützung der Fortschrittler, der Sozialdemokraten und auch bis zu einem gewissen Grade der Nationalliberalen, so daß eine Mehrheit für die Erhebung Elsaß-Lothringens zum Bundesstaat schon gestern feststand. lSiehe Ausschußbericht.) Wohl erklärte der Staatssekretär des Innern, Dr. Delbrück, sehr energisch, daß ein solcher Beschluß, für die verbündeten Regierungen unannehmbar sei, aber seine Mahnung, sich mit den in der Vorlage enthaltenen Fortschritten zu begnügen und alles weitere der ruhigen Entwicklung zu überlassen, hat nichts gefruchtet. Der Ausschuß stimmte bereits gestern über den ^entrumsantrag ab und nahm mit einer Mehrheit von 17 gegen sieben Stimmen die Erhebung des Reichslandes zu einem selbständigen Bundesstaat, mit einer solchen von 20 gegen vier seine Vertretung im Bundesrat durch drei Aus Hessen. Aus dem Kreise Büdingen, 9. Febr. Die Reichstags-Ersatzwahl im Wahl kreise Gießen macht sich nun auch im Kreise Büdingen bemerkbar, denn von sämtlichen Orten unseres Kreises gehören die Halste zum Reickstagswahlkreis Gießen. Gewissermaßen als^Vor- Hut der Wahlagitation erschienen schon vor etwa 14 Etagen die Sozialdemokraten, die in rascher Folge Der- ammlungen abhielten. Den Sozialdemokraten ist nunmehr die Frei sinnigeVolkspartei gefolgt, und ihre Werbung um das erledigte Reichstagsmandat setzte gestern kräftig in Bleich enbach ein. Der Kandidat, Pfarrer Korell, war selbst auf dem Plan erschienen, und die auf 2 Uhr angesetzte Versammlung war sehr stark besucht. Besonders auf dem Gebiete unserer Finanzwirtschaft bewegten ich die Ausführungen des Redners. Scharf ging der Redner gegen das Verhalten der rechtsstehenden Parteien, besonders des Bundes der Landwirte, vor. Am Schlüsse erklärte er. daß alles, was er gesagt habe, seine politische Ueberzeugung sei frei von jedem Rassen-, Klassen- und Massenhaß. der Aussprache trat der verspätet in der Versammlung erschienene Parteisekretär der wirtschaftlichen Vereinigung Hesse den Ausführungen Korells entgegen, vorerst seiner Genugtuung darüber Ausdruck gebend, daß es ihm gelungen sei, Herrn Korell, der s. Z. in einer Frankfurter Versammlung gezeigt habe, daß die freisinnigen Redner tn den Großstädten anders zu sprechen beliebten, als auf dem Lande, einmal auf dem Lande zu fassen. Ter Redner verteidigte das Verhalten der Konservativen, des Bundes der Landwirte und besonders das der wirtschaftlichen Vereint- ming in allen Steuer- und wirtschaftspolitischen Fragen gegenüber den liberalen und freisinnigen Vorwürfen und suchte besonders nachzuweisen, daß diejenigen, die die Steuerlast von sich abzuwälzen verständen, gerade tn den Kreisen der vom Freisinn gehätschelten Ban!- und Bö^en- leute zu finden seien. Dabei erging sich d'r Redner auch tn antisemitischen Bemerkungen, um zum Schluß b;c Wahl des Hertm Tr Werner zu empfehlen. Pfarrer Korell wandte sich in seinem Schlußwort gegen die Ausführungen des Vorrednew» Nun wird, wie Herr He,e tn Aussicht stellte, demnächst Herr Dr. Werner in Bletchenbach zu Worte kommen• es fehlt nun noch Herr Prof. Gif evtus, und alle Parteien haben den Wählern Gelegenheit gegeben, sich ein Urteil zu bilden. trÖ9$cr Ausschuß tritt sodann in die .Beratung des §i 2 ber Heeresvorlage ein. Tic Jlussprache eritreckt sich Haupt, ach ich mrf bie Aufstellung von 87 M a , ch i n e ng e w e h r - K 0 m - v a a n i e n feine Kompagnie pro Brigade . Auf Anträge des Äor- refercnten gibt Generalmajor W a n d.e l nähere Erläuterungen Er crllärt, daß die ungleichen Etatsstarken bet der Infanterie nichts Ungewöhnliches feien- . , , Ei» Mitglied der Reichspartei bedauert die Herabsetzung "der Etats bei einem Tetl d e r3n f a n t e r 1 e. Vertreter der Konservativen ichltotzt ,ich dem an, beruft $rte des "konservativen Rebners, baß Oie Koniervativen nicht wieder das Odium ber Finanzreform aus pch nehmen werben und sucht nachzuweisen, wie gerabe_ btc Wirtschastspolitik der K§n>er- vativen an ber ungünstigen cNnanzlage des Reiches bie Schuld DeiiHcbcs Ikicb. Zm Dudgetausschuß des preußischen Ab geo rb ne re rr- hauses et Härte bet Minister hinsichtlich ber ^ahrkartew- steuer, baß nach Ansicht ber preußischen Eisenbahnverwaltuns eine Aenderung ber Reichsfahrkartensteuer erfolgen müsse. Es sei beabsichtigt, bem neuen Reichstage eine Vorlage zu machen. Die Revision ber Fahr- fattenftcuer sei für ihn keine Fmanzfrage, sondern eine Frage ber zweckmäßigen Verteckung des Personenverkehrs in die einzelnen Llajsen. Was bie Frage ber Elektrisierung anlangt, fa Ter Ausschuß für die Verfassung von Elsaß-Loihriugeu kam heute bereits zu einem entscheibenben Beschluß und zwar wurde mit 17 gegen 7 Stimmen bie Erhebung der Reichslande zu e i n e m sc lb st a n d i g e n B u n b e § ,l a a t e unb mit 20 gegen 4 Stimmen b, e Bert r e t u n g E l- saß-Lothringens im Bundesratbeschl 0 s s c n- Dieser Beschluß würbe gesaßt, obgleich Staatssekretär Delbrück einen bringenben Appell an ben Ausschutz gcnchtot und tue Erklärung abgegeben hatte, baß ein solcher Bescklutz bie P a , T u n einer Verfassung süt Els aß-Lothnngeninabfeh- barer Zeit unmöglich machen werbe. 9 Ter Ausschuß für baS Kurpsuschergese^ führte heute bie Aussprache übet ben grunMegenbat § 1 zu! Enbe. Der gestern erwähnte Antrag Faßbender au, Beseitigung bet Kuriersreiheit mit Einführung einer Jntelllgenzpruiung würbe zurückgezogen. Die S 0 z i a l b e m 0 k r a t e n verlangten bie Verstaatlichung bes Aerztestanbes. Dieser Antrag würbe abgc- lehnt ebenio wie eine Reihe weiterer Anträge, bie von ,o,ialbemo- kratischer unb von fortschrittlicher Seite Vorlagen. A'iaenom- men würbe ein Antrag bes Zentrums baß als gewerbsmäßig int Sinne bes Gesetzes eine Behanblung nicht anzusehen ist, wenn ber basüt entrichtete Betrag cnt,prechenb ber Erllärung des Behanbelnben ausschließlich unb nachweisbar für wohltätige Zwecke Verwenbung fmbet Tto Begrunbung dieses Antrages bezog sich be,onbers auf bas Wlrken beS VfarrerS Kneipp, ber em CWt begnabeter Arzt gewesen sei unb ben sogar ber Papst zu feiner Behanblung zugezogen habe. Tie Anzeigefrist für Veränderungen des Wohnsitzes wurde von 3 auf 8 Tage verlängert. Mit diesen Aenberungeu würbe ber § 1, ber bie Anmelbep,licht für alle n 1 (f) t n p p r 0 b 1 c r t e n Krankenbehanbler ausspricht, angen0mmen. ^,er Ausschuß beschloß, immer am Mittwoch unb TonnerStag Sitzungen abzuhalten. Die heutige Nummer umsoht 12 Seiten. Die üeriafiunssreform für Llfah-Lothringen gefährdet? Nr. 55 Erstes Blatt 16L Jahrgang Freitag, 10. SSietzenerMzeiger U §er..wr'ch.Anschli.ste: tJf ?ac! ss-5B2 tzeneral-Anzeiger für G-eryesse« LtztzL rsS ------—-«-SÄÄÄ °""" *• bis vormittags 9 Uhr. “ * ° ~ ________— viel Freunde hat der Entwurf über die Verfaffsungs- reform für Elsaß-Lothringen, wie er am 26. und 28. Ia- -- Reichstag zur ersten Beratung stand und dann einem Ausschuß überwiesen wurde, nie besessen Die Konservativen begegneten ihm mit offenbarem Mißtrauen, weil he von der Einführung des direkten geheimen Wahlrechts in den Rcichslanden die Nutzanwendung auf Preutzen surcy- teten; bie Freikonscrvativen, Nationalliberalen unb oay Zentrum bemängelten an bem Entwurf allerlei Einzelheiten, währcub die Fortschrittler unb Sozzaemotrat cn mm minbesten bie Altcrspluralstimmen unb bie Erste Kammer baraiiv gestrichen sehen wollten, und bte Elsaß-Lothringer selbst, bic hier eigentlich nur Objekte der Gesetzgebung waren, ben ganzen Entwurf in örunb unb föoben vevdammteii, vor allem, weil er ihnen nicht btc Erhebung ju einem selbständigen Bundesstaat brachte. Trotzdem mußte man nach der ersten Lesung der Ver- fassungsrejvrm für Elsaß-Lothringen im Reichstage zuerst an nehmen, daß der Reg-ierungsentwurf, wenn auch mit einigen kleinen Veränderungen, doch jchließlich eine Mehrheit im Reichstage finden und somit Gesetz werden wurde. Richt etwa, weil ber Reichskanzler ihm zugunsten eine so besonbers schöne Rebe gehalten, sondern weil, mit Ausnahme ber Sozialdemokratie und der Elsatz-Lothringer, alle Parteien den Willen kundgaben, daß hier einmal etwas geschehe. Vom Zentrum drohte dem Entwurf zunächst keine Gefahr. Hatte doch sein Redner, Frhr. v. Hertling, sich int großen unb ganzen mit dem Entwurf etnoer|tanben erklärt, wenn er auch betonte, daß das Zentrum an der Forderung ber Erhebung Elsatz-Lothringens zum Bundes- float als Ziel festhalte. Man deutete bas bamate )o, als wenn das Zentrum, um sich nicht in Wider,pruch nut ber Regierung unb ben Konservativen zu setzen, jetzt der Regierungsvorlage zugestimmt hätte unb nur für eine fernere Zukunft die Vertretung der Reuhslande tm Bundes- rat in Aussicht nähme. Nun scheint der das ganze Reichsland durchtobende Proteststurm gegen den Resvrmentwurf unb bie ibalruni M «-ich-t-gr bem Zentrum die W" baruber geo!fnet ^"RE«»üiL«.simdz, E.U haben, baß es, wenn eS seine Gefolgschaft und ,e ne örufib be- Florengesetzes, für bte vorliegende Heeresvorlage «.m*sii« nfe-QnfßritirtPtT tiirht CinbliBCH totll, ITlti frnprbcn bOTQU^fidltlidl Unarte der Minister, daß fetzt zwer Versuche gemacht würden mit der Elektrisierung in einer Flachlandlinie, und auf einer Gebirgsstrecke, und zwar in der Flachlandlinie Magdeburg-Bitter- fellr-Leipzig über Halle, und auf oer Gebirgsstrecke Laubau Hirsch- berg-Königsfeld. Die Elektrisierung dürfe niemals einen Nach- teÜ für den Staat ergeben. In Aussicht habe er gestellt die Elektrisierung von Köln-Düsseldorf und Wiesbaden-Frankfurt. Wenn diese Bahnen noch nicht in Betrieb seien, so käme es daher, daß die städtischen Verwaltungen sich noch nicht auseinandergesetzt haben. Ablehnend verhalte er sich gegenüber der Elektrisierung von Düsseldorf-Dortmund« Rheydt-Neuß, Köln-Elberfeld, Köln- Kassel. Die Fr eiko n servakiven haben int preußischen Ab-» yeordnetenhause einen Antrag eingebracht, im Bundesrat auf eine AbünderungderBestimmungendesHeeres- ergänzungsgeschäftcs hinzuwirken, in der Richtung, daß das Ersatzgcschaft vereinfacht und die Möglichkeit gegeben wird, bei der Aushebung die bürgerlichen Verhältnisse und die Minder- tauglichkeit der Wehrpflichtigen in weiterem Maße zu berücksichtigen, als dies nach Lage der geltenden Gesetzesvorschrrsten zulässig ist. Eine Studienfahrt deS Reichstagsaus- schusses zur Vorberatung des Schiffahrts- . abgabengesetzes an den Rhein ist beabsichtigt, falls der Ausschuß seine Absicht, den Entwurf einer Durchberatung zu unterziehen, zur Ausführung bringt. Bei dieser Studienfahrt sollen die rheinischen Binnenschiffahrtshäfen besucht werden. An Stelle des verstorbenen Abg. Singer hat die sozialdemokratische Fraktion des Reichstags den Abg. Molkenbuhr zum Vorsitzenden gewählt. Vorsitzender mit gleichen Rechten ist außerdem der Abg. Bebel. AuS Wien meldet man: Der Budget«uss chu ß beendigte die Verhandlung über die Regierungsvorlage, betreffend die italienische Rechtsfakultät. Der Einigungsantrag Skedl, das die italienische Fakultät vom Wintersemester 1911/12 provisorisch für vier Jahre in Wien errichtet und sodann auf italienisches Sprachgebiet verlegt werden soll, wurde angenommen. Die Bestimmung der Regierungsvorlage, daß einzelne Vorträge auch in deutscher Sprache gehalten werden rönnen, ebenso die Bestimmung, daß bei der Prüfung der Kandidaten die volle Kenntnis der deutschen Sprache jicherzustellen ist, wurde auf Antrag der Italiener abgelehrck. Dagegen wurde die Entschließung Roresedsch, betreffend die Riziprezität der Agramer Studien und vorbereitende -Maßnahmen für die Errichtung einer slawonischen Uni- p e r s i t ä t angenommen. Der Gesundheitsausschuß der französischen Kammer beschloß, den ^Ministerpräsidenten zu ersuchen, er möge für die baldige Emberufung einer internationalen Konferenz eintreten, die damit beauftragt wer- r>en solle, über Mittel zur Eindämmung der P e st - u n d d e r Choleragefahr zu beraten. Der Obmann dieses Ausschusses, Lochaud und der Pariser Abg. Dr. Meslier, beabsichtigen, sich demnächst in Begleitung mehrerer Bakterio- iogen in die Mandschurei zu begeben, um die Seuche an Ort Uni) Stelle zu studieren. Aus Petersburg wird gemeldet: Seit längerer Zeit wurde Müschen Rußland und China über eine Anzahl strittiger Fragen verhandelt. Wie zuverlässig verlautet, sind die Verhandlungen augenblicklich zum Stillstand gekommen. Tie Hauptstreit- punlle sind folgende: Erstens: China verweigert die Genehmigung der Errichtung eines russischen Konsulats in Schara-Lumes, dem Hauptort des 1905 neugebildeten gleichnamigen Bezirkes in der Nähe von Kobde. Es behauptet, daß der -Vertrag von 1881 Rußland rare berechtigt, ein Konsulat in Kobde zu errichten, das aber seit der Gründung von Schara-Lumes für den Handel bedeittungs- los geworden sei. Zweitens verhindert China entgegen bem Kertrag von 1881 den Handel russischer Kaufleute mit Waren Uichtrussischen Ursprunges in außerhalb der großen Mauer gelegenen Gebieten des Reiches, wodurch besonders der Teehandet getroffen wird, der den russischen Kaufleuten im Verkehr mit den Nomaden als Münze dient. x- Der Vorsitzende des Budgetausschusses der russischen Reichsduma Alexejenko erklärte einem Berichterstatter der Petersburger Telegraphen-Agentur, daß die vorläufigen Berechnungen des Staatsbudgets für 1911, obgleich die Arbeiten des Ausschusses noch nicht abgeschlossen seien, ihn doch schon zu der Verjicheruna berechtigten, daß die Einnahmen, die ordentlichen und außerordentlichen Ausgaben um nicht weniger als zwanzig Millionen übersteigen werden. Von irgendwelcher Anleihe sei keine Rede. Aus Athen werd gemeldet: Venizelos brachte in der Kammer Gesetzentwürfe zur Revi,ion der Versagung und der Geschäftsordnung ein. Heer und Flotte. Breslau, 9. Febr. Der kommandierendeGeneral des 6. Armeekorps, General der Infanterie v. W o y r s ch, ist, wie die „Schlesische Zeitung" meldet, vom heutigen Tage in Genehmigung seines Abschiedsgesuchs unter Verleihung des Schwarzen Adlerordens zur Disposition gestellt worden. 21 us Stadt unO Land. Gießen, 10. Februar 1911. Aus der Sitzung der Stadtverordneten. Eine lange wichtige Tagesordnung erregte gestern die Redefreudigkeit unserer Stadtväter so sehr, daß nicht alles erledigt werden konnte. Immerhin wurden mehrere bedeutsame und höchst erfreuliche Beschlüsse gefaßt. Dazu ist vor allem die Bewilligung eines Eh censol des für alle Veteranen mit weniger als 2000 Mk. Einkommen zu rechnen, die einstimmig erfolgte. Eine Besprechung rief dieser Punkt nur insofern hervor, als die ursprünglich in Aussicht genommenen 36 Pik. den Stadtoätern zu wenig waren und auf Vorschlag des Beig. Georgi eine Erhöhung auf 50 Mk. eintrat. Auch die Bewilligung der Gelder für die Bearbeitung des Bahn- projekteS Gießen — Gladenbach erfolgte einstimmig, ebenso die für eine notwendige Abänderung des Kleebach, bahnprojektes. Es trat bei der Beratung klar ziilage, daß die Stadt Gießen gewillt ist, ihre VerkehrSinterefsen mit starker Hand zu wahren, schiedlich-sriedlich, wenn es den Nachbarn so gefällt, im Kampfe für die berechtigten Gießener Interessen, wenn es nicht anders sein kann. Die Verdienste des Oberbürgermeisters, sowie der Stadtvo. Gabriel und Friedbergerindleser Frage fanden lebhafte Anerkennung lind es ist nun zu hoffen, daß ihnen auch der Erfolg nicht fehlen wird. Ten größten Teil der sehr ausgedehnten Vechand- langen nahm jedoch die Gießener Rathausfrage in Anspruch, d. h. der Plan, die alte Klinik zu einem würdigen städtischen Verwaltungsgebäude rlmzubauen und alle städtischen ^lerntet darin zu vereinigen. Die meisten Redner sprachen sich mit mehr oder weniger Wärme für dieses Projekt aus. Dagegen sprach Stadtv. Löb er, der von dieser Konzentration der städtischen Aemter im Südteil der Stadt eine weitere Benachtelligung de« schon sehr geschädigten nördlichen Stadtteiles befürchtete. Herr Löber sand die Unterstützung des Beig. Georgi, sowie der Stadtv. Haubach und Friedberger und erreichte so viel, daß über die Sache noch nicht entschieden wurde, um eine gründliche Prüfung der wichtigen Angelegenheit zu ermöglichen. * ** Tageskalender für Freitag, 10. Febr.. Stadt- t Seat er: „Die zärtlichen Verwandten" und „Der ß etter", Anfang 8 UhNj ; - Psarrpersonalien. Der Großherzog hat den Oberpfarrer Hermann Bern deck zu Michelstadt auf fein Nachsuchen aus Gesundheitsrücksichten von der Uebemahme der ihm übertragenen Pfarrstelle zu Eberstadt enthoben und dem Pfarrer Johannes Paul zu Seligenstadt die evang. Psarrstelle zu Eberstadt übertragen. *♦ Die künstlerischen Bestrebungen der Gegenwart. Welche Förderung Handel und Gewerbe von den künstlerischen Bestrebungen der Gegenwart erwarten dürfen, zeigte Dr. phil. Ernst Cohn- Wiener, Charlotten- burg, der im Auftrag des Kaufmännischen Vereins und des Ortsgewerbevereins in der großen Aula der Universität einen durch viele Lichtbilder unterstützten Vortrag hielt. Der Vortragende führte zunächst Alt-Nürnberg im Bi.de vor, das wie ein Gewächs der Erde ist, worauf es steht, wie der Baum, der seiner Eigenart treu in Wuchs und Aussehen als ein Produkt des ihn nährenden Bodens erscheint. Wie die im letzten Jahrhundert entstandenen Städte und Stadtleile sich vielfach durch eine ermüdende Regelmäßigkeit und Ver- Wendung geschmacklosen Zierats und unechter Stuckarbeiten unvortellbaft auszeichnen. Dieser Uebergang zur Geschmack- losiakeit hatte seinen Grund zunächst in der durch die französische Revolution bedingten Aenderung der Anschauungen. Der vorher streng durchgeführte Jnnungszwang wurde als unwürdige Freiheitsberaubung angesehen und über Bord geworfen. Dann die Erfindung oer Dampfmaschine, die infolge der weitgehendsten Arbeitsteilung den Handwerker selbst zu einer Art Maschine machte, der seinen Blick unmöglich aufs Ganze richten konnte. Der Handwerker von früher war zugleich ein Künstler, und der Künstler scheute sich nicht, den Gedanken selbst in die Tat umzusetzen, also Handwerker zu werden. Der Form entsprechend verwandte man das passende, gediegene Material, und ein Meister hätte sich unmöglich gemacht, der von diesem Grundsatz abgegangen wäre. Als aber Dichter und Denker wie Carlyle und andere darauf hinwiesen, daß arbeiten Sittlichkeit und Leben bedeute, da besann man sich auch bei uns, und es entstand eine neue Renaissance, die sich an die Namen Alfred Messel, Paul Schulze-Naumburg, vor allem aber an die Künstlerkolonie in Darmstadt anknüpjt. Diese Künstler gingen von dem Grundgedanken aus, daß sich die künstliche Form vollständig mit der Zweckmäßigkeit zu decken hat. Von Darmstadt aus haben sich diese Bestrebungen weit über die Grenzen Deutschlands ausgebreitet und ihren Einfluß auf alle Gebiete der Kunst und des Ku nstbo.no Werks ausgeübt. Man sucht nicht mehr zu bestechen ourch auf getragenen Firnis und nichtssagende, unzweckmäßige Verzierungen, sondern man wählt ein,ache, dem Zweck und Wesen des Gegenstandes entsprechende Formen, die den Vorzug praktischer Brauchbarkeit beiitzen und sucht dem kaufenden Publikum auch hinsichtlich oes Preises Rechnung zu tragen. Deutschlandist zurzeit führend auf diesem Gebrete, wie oie Brüsseler Weltausstellung einwandfrei gezeigt hat. Schon reichen sich di? einzelnen Berufsstände oie Hand und sind so imstande, Einyeitlia)es in Kultur und Kunst zu leisten. Wenn dann der .Abnehmer in richtiger Würdigung der tatsächlichen Verhältnis e Kunst und Handwerk unterstützt, indem er die billigen und schlechten Gebrauchsgegenstanoe zurückweist und nur Gediegenes kau,t, bann tarnt das Wort wieder zu Ehren kommen: Gott grüß' die Kunst. Reicher Beifall lohnte die treulichen Ausführungen des Redners. *• Maui- und Klauenseuche. Neue Ausbrüche der Seuche sind gemeldet aus Kirrweiler, Bezirksamt Landau, Regierungsbezirk Pfalz; Bad Dürkheim, Bezirksamt Dürkheim, Regierungsbezirk Pfalz; Schwegenheim, Bezirksamt Germersheim, Regierungsbezirk Pfalz; Pirk ach, Bezirksamt Neustadt a. A., Regierungsbezirk SJtittelfranfen; Ktrr 1 ach, Amtsbezirk Bruchsal, Baden; Wiefern, Amtsbezirk Pforzheim, Baden. Landkreis Gießen. △ Klein-Lind en, 9. Febr. Im Deutschen Hof hielt der Konsumverein feine Generalversammlung ab. Der Jahresbericht zeigte ein sehr günstiges Bild. Nach Abrechnung der Verwaltungskosten und der Rücklagen verbleibt ein Ueberschuß von 6000 Mk., der als 6prozentlge Dividende zur Verteilung kommt. Während die Ausgaben nur 42 060 Mark betrugen, beläuft sich die Einnahme auf 53 000 Mk. Die Mitgliederzahl hat sich seit der Gründung des Vereins genau verdoppelt mit) stieg auf 121. △ Watzenborn-Steinberg, 9. Febr. Wegen Spenden von Freierer war unsere Bürgermeister wähl für ungültig erktärt worden. Gestern wurde nun der seitherige Bürgermeister Balthasar Hirz abermals gewählt. Er erhielt 221, sein Gegner Joh. Hirz IX., dagegen 191 Stimmen. -n. Lollar, 9. Febr. Die Vorarbeiten für die am nächsten Sonntag statt,inoende Geslügelausstellung sind soweit vorgeschritten, daß der Katalog in den ersten Tagen erscheint. Die Anmeldungen sind so reichlich ein getan । en, daß der geräumige Scherösche Saal nur durch die neuangelegten prattischen Engelmannschen Käfige in der Lage ist, alles Angemeldete aufzunehmen. Preisrichter ist Herr Södler, Burg-Meder-Gemünden, Kreis Büdingen. -l- Büdingen, 9. Juli. Das zweite Gastspiel deS „Mittelrheinischen Verbandstheaters", veranstaltet auf Veranlassung der Ortsgruppe Büdingen des Wohlfahrtspflege- Vereins, hat ein zahlreicheres Publikum, im Saale des „Fürstenhofes" versammelt, als dies bei der ersten Vorstellung der Fall war. „Der Pariser Taugenichts" ist eines jener, vor beinahe 50 Jahren auf die Bühne gebrachten Lustspiele, die ab und zu aus der Fülle neuerer Bühnenwerke wieder hervorgeholt und beifällig ausgenommen werden. Die Rotten lagen durchweg in guten Händen, wenn auch nicht oerlannt werden kann, daß sog. yoienroiten «.Ella Wüt>lmh atv Louis in der Titelrolle) dem Zuschauer ein gut Teil der „Illusion" wegnehmen, das Stück stlbst auf einer Reihe von Unwahrscheinlichkeiten aufgebaut ist. Max Ludwig (General Graf von Morin) traf den Vater und General vortrefflich, Hans Johanuy (Eduaro) wurde der in diesem oiüa wenig üeneiuei.^iuLiint „.u.te ourcy Spiel iuü) Maske gerecht. Ottilie Grunert, die die streng auf Reputation, adelige Herkunft und elegante Toilette haltende Schwägerin des Generals darstcllte und mit ihrem Spiel ine größte Heiterkeit erregte, war so recht an ihrem Plahe, nicht minder die au, den guten Ruf ihres Mannes und ihrer Enkellinder ängstlich bedachte Großmutter Meunier (Lina Töldte). Margarete Meilsch (Elise) verkörperte durch seelenvottes Spiel das folgsame Enkellind, das betrogene Mädchen ui tu schließlich oie gluariche Braut unb Schwiegertochter. Arthur Rhode, der durch hie von dem — Mainz, Kugeln in den kam ins Hospital. Danns SUiiiet Konstgewei WuH Portof 3n Weint kuphan, der Mer-Archive Selbstmord Iie letzte Be Aagismteantta! pi erhöhen. Der unter Ermordung des ;iimgni3 unters uf freien fr liidjiing keine Nach einem mechslers Brü 9. Febr. Der 19jährige Milchhändler Joh. A. SDlitter aus decHeringsbrunnengasfe hat sich vier " „ ' _ i Kopf geschossen. Dec Schwerverletzte Ec soll die Tat deshalb verübt haben. B PL bi mit 'gW 1 • FN ” er 30, drst^ ; rinem sp? 1;^ MS Ld dr-1* Lflt Arraks,z M mit dem iahe, bis W. Deut Agst k-öd-rik- UM Wen, aU bi Kchttsx r&A Die Pest in Lhina. C Harb in, 9. Febr. Gestern sind 30 Chinesen und eilt Europäer an der Pest gestorben. — Nach bem Aericlst des russig scheu Konsuls in Darren ist dort die Pest erloschen. Wie verlautet, isr in Wi-2schu unter den Koreanern die Pest auä* gebrochen. Berlin, 9. Febr. Die Deutsch-Asiatische Bank flibt staunt, such eiMr soebyr eiugetpotteneu. Depesche fei he» »tbft z * ift p, ""'9 i« e,n Bruder Taugenichts so erfolgreich herbeigeführte Wendung Geschick seiner Schwester außer Kurs aesetzte, viel schwatzende, sonst aber mutig zurückweichende Freier Bizot hatte die Lacher besser in der Gewalt wie seinen Regenschirm, der sich gegen das „Aufgehen" ebenso zu sträuben schien, wie am Beginn der Vorstellung der .Bühnenvorhang. Kreis Friedberg. & Butzbach, 9. Febr. Der Butzbacher Fasel-, Zucht» Vieh- und Schweinemarkt fanb heute bei sehr güm stigem Wetter statt. Zugleich Hütte die Landwirtschafts, kammer einen Saatgutmarkt eingerichtet. Beide siei> anstaltungen waren gut besucht. m. Nieder-Mörlen, 9. Febr. Heute fand hier die feierliche Einweihung des neuerbauten Schulhauses statt. Bürgermeister Dey begrüßte die Erschienenen und übergab das neue Gebäude seiner Bestimmung. Pfarrverwalter Schnell sprach im Namen des Kirchenvorstandes der Gemeinde, und Schulvertretung feinen Dank aus für die Opferwilligkeit, mit der das für die Heilte Gemeinde immerhin schwierige W^rk beendet worden sei. Das Gebäude enthält zwei große Schulsäle, Garderoberäume, Zeichenzimmer, im ersten Stock zwei Wohnungen für ver. heiratete und eine solche im Mansardenstock für unverheira, tete Lehrer und kostet ohne Grund und Boden etwas über 50000 Mk. Die Zahl der Lehrer beträgt jetzt 4, die der Schulkinder 189. Starkenburg und Rheinhessen. "a Darmstadt, 9. Febr. In den letzten Wochen wurd-e in den für diese Zwecke hergerichteten oberen Räu- men bet Lanbes-Baugewerkschule un.er Leitung bes Hosbllo- rationsmalers H. Nooer ein Ausbildungsrur sus für Dekorationsmaler abgehalten, dessen Haup^zwei^ darin bestand, in Vergessenheit geratene alte Techniker wieder aufleben zu lassen und sie an Stelle der eben ge, bräuchlichen, wenig ansprechenden Oel- und Leimfarbenanstriche zu setzen. Die rege Beteiligung an diesem Kurse läßt hoffen, daß die aus den drei Provinzen des Landes gekommenen Kursteilnehmer mit dazu beitragen werden, diese Techniken wieder zur Geltung zu bringen. Die von den Teilnehmern gefertigten Arbeiten sind im oberen Stock, werk des Neubaues der Landesbaugewerischule, Neckarstr. 3, von Montag den 13. bis einschl. Samstag den 25. d. M, der allgemeinen Besichtigung zugängllch, so daß auch bem Publikum Gelegenheit gegeben ist, sich baoon zu überzeugen, welch schöne Abwechslung in Behandlung von Wänden, Türen und Möbelstücken h^er mit verhältnismäßig e.n^acheo Mitteln geschaffen werden kann. ! Mainz, 9. Febr. Minister v. Homberg! empfing gestern die beiden Präsidenten des Mainzer Karnevaloereins in Audienz, um die näheren Einrichtungen für den morgen bevorstehenden Besuch des Großherzogs zu bestimmen. Der Großherzog, der kurz nach 8 Uhr an bet Stabthalte im Auto- mobil von Darmstadt eintrifst, wird in dem Terrassensaal von dem Komitee begrüßt und begibt sich von dort zur Halle, cruf dem Wege bilden die Prinzen- und Ranzengarde Spalier. Der Grouherzog nimmt mit seinem Ge,olge ir einer für ihn errichteten Loge Platz und will der Sitzung bis zum Absingen des letzten Choniedes bllwohnen. Hierauf erfolgt ebenfalls im Mtomobll die Rückfahrt nach Darm. weil er wegen mißgestalteter Fußzehen nicht zum MilitärdicnK i s genommen wird. Hessen-Nassau. --- Ro d h eim a. d. lieber, U. Febr. Der angekündigte! Vortrag des Tierzucht-Jnspeltors Stanjek von 33 leb en. topf über „Düngun g" wirb wegen Verhinberuug bes Vortragenbew erst am nächsten Mitt-woch ben 15. bs. bei Gastwirt Schlierbach gehalten werben. -j- Hermann stein, 9. Febr. Ter zur Bewerbung ausgeschriebene Erweiterungsbau unseres Sch ul Hauses erinnert an die Zeit, wo auch unsere Gemeinde noch zu dem Gcoßherzogtum Hessen gehörte. Wie uns bei dessen Eröffnungsfeier (Weihnachten 1904) mitgeteilt wurde, hat dicfes neue Schulgebäude in seiner Entstehung ein volles Menschenalter erlebt. Ein alter, ehemals hessischer Lehrer hat näiulich das erste Baukapital geliefert, indem ihm s. Zt. auf Verfügung der Regierung zu Darmstadt von seinem Gehalte ein Teil in Abzug gebracht roncber den die Gemeinde als Baufonds angelegt hat. X Naunheim, 9. Febr. In der Lahn rourbe die 78jährige Witwe Konrad Bill VII. als Leiche gefunden« Tie altersschwache Frau trug sich schon lange mit bem Gedanken, sich das Leben zu nehmen. X. Gelnhausen, 9. Febr. Die Stempelfabrikanten Wilhelm, Jakob und Karl S. waren früher in der Bergern, fchen Fabrik tätig und gründeten Dann ein Konrurrentz-' geschäst. Sie stunden im November v. I. vor der Straf- tammer in Hanau unter der Anklage, sich während ihrer Tätigkeit bet der Firma Bergern Geschäftsutensilien angeeignet und bei Herstellung iyres Katatoges Abbildungen von deren Stempelmustern benutzt zu haben. Das Urteil lautete gegen I. S. wegen Diebstahls und unlauteren Wettbewerbs auf zwei Monate Gefängnis und 200 Mk. Geldstrafe, gegen W. S. wegen des gleichen Vergehens zu 2 Divnaten Gefängnis und 150 Mk. Geldstrafe, gegen K. S. nur wegen unlauteren Wettbewerbs zu einem Monat Gefängnis und 150 Mk. Geldstrafe. Auf ihre Revision beim Reichsgericht, das sie, soweit es sich um das Urteil wegen Diechiahls handelte, verwarf, im übrigen ihr aber stattgab, verhandelte nun die Straftammer und verurteilte I. und W. S. wegen Diebstahls zu je 6 Wochen Gefängnis. Von der Anllage des unlauteren Wettbewerbs erfolgte Freisprechung, uifo;gebe)|cn blleb K. S. straffrei. H o m b u c g d. l). Höpe, 9. yebr. Der Magistrat wählte ; heute zum Kurdirekror von Homburg oen buchten Netten des Graien Zeppelln-Friedricyshaieir, Grafen Eberhardt Zeppelin. ______ Universitäts-Nachrichten. (!) Marburg, 9. Fe^r. In der ph.lchTp.^ schen Fakubi tat der hie.igen Universität hab.lui^rt jia) a.n nächsten Montag Dr. phil. Wolf von Unwerth mit einer Antrittsvorlesung über die Bedeutung der nordischen für die deutjche Philologie. §8 3LLUSI0N dralle ES starben an: Zusammen: Diphtherie IVO PUHQNN*. Kaufet""»--^«-» Täuschende Naturtreue. Ein Atom genügt! Brüssel 1910: GrandPrix.^^1'6 an 1-Waije 7 roettig zu verrntetcn. Peter Rronenberth Bekanntmachung 7. Uhr. Conntag, 19. ficbr., nachmittags 3', Uhr, bei kleinen Preisen -. .Glaube und beimat." Er>vach|ene: tm vom 1. Lebensjahr: 2.—15. Jahr: IHonatl. Ucderftcht der Todesfälle in der Stadt Sieben. Monat Januar 1011. 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Dirkorö, ein- retchen. vlatz. DarrnftadL 125= Rudolf Moste, Cassel. jährigen Mann, während er schlief, durch Beilhiebe lebensgefährlich. , _ Am der Eisenbahnstrecke Neustadt—Cogolin blieb em Berltn— Breslauer Zug infolge Schneeverwehung stecken, ebenso auf der Strecke .stamenz—Kandrzin mehrere Güt eräuge Tas finanzielle Ergebnis der Weltausstellung in Brüt sei ist ein Fehlbetrag von 1 446 000 Franks. Hiervon hat die Regierung eine Million, den Rest die Ausstellungslettung zu tragen. _ . InWien bekam während eines Dortrages über v v v n o | e eine junge Dame nervöse Zuckungen. Tie Polizei verbot die Fortsetzung der Versuche. Tas Publikum geriet m grohe Unruhe Schließlich verfügte die Polizei das Auslöschen der Lichter. . .. „. ,, L. Wie sich herausstellte, ist die Eisscholle, die mit 2od Fischern ins Meer getrieben wurde, in mehrere Telle gehör st e n. Ein Teil der Fischer wurde gerettet, ü b e r H u n d e r t jedoch, die die Eisscholle nicht rechtzeitig verlieften, wurden wieder ins Meer getrieben. Ihre Lage ist geiährli», da die Lebensmittel verbraucht sind. Von Selsingfors ist der Elsbrechcr „Sampo" mit Vorräten und Aerzten au,gebrochen. Er ist bisher nicht zurückgekehrt. Weitere Nachrichten schien. Tie Meldungen über die angebliche Auihebuna deS Llohd- Ervrestzuges, sind, wie der Norddeutsche Llond mittmt, Nicht richtig. Es schwebten gegenwärtig Verhandlungen über eine Umgesialtung der Erprestoerbindungen nach Genua und der Riviera, doch gelangten sie noch Nicht zu einem Abschluß. Unweit Dublin wurde eine von Polizisten begleitete Geld - post von 15 Räubern überfallen. Fünf Polizisten In Buenos Aires starb wahrend der Messe am Altar der greife Pfarrer Malero, der dem KaiserMarimilian vor Der Erschießung brigestanden hatte . In Smithville (Texas) explodierte em Lokomottv- kessel in einer Werkstatt. Zehn Personen wurden getötet und sieben verletzt. , 3 , . In der Nähe deS Evizentrums des lungiten Erdbebens bei Wernyi bildete sich zwischen Pulie-Ata und Pischpek parallel mit der Alexandergebirgskette eine 50 Werst lange und vier Faden breite Erdspalte. Darmstädter Möbel - Einrichtungshaus £«dwig Stritzing« Kunstgewerbliches Etablissement fflr Innenausstattungen Telephon 1441 DARMSTADT ßeinriclistr. 67 Portofreie Zusendung meines Prachtkataloges. 1 e bei LNb&t ^tet. im?.enentn v»; ®nrberob:r3u» Wngen füt v \ »Juc unber'q^ ?°den etroaä üj Sl letzt 4, bie t. ssen. J" letzten 5Boaö uten oberen SK -'tung d:s hH.i) 1 tt.0fifu t) us f-j. ! veilen -ne aste Techlj-g 1 'lelle der eben a und Seimfarb^, 9, an diesem Jfuri Men des Land« beitragen merder bringen. Tie doE [Hm oberen etoi Me, Mtiltl tag den 25. b. R., 1/ so daß auch bea ?an zu überzeugen, >ung von Wänden, nismäßig e.n^acheii Homberg! empfing ^r Karnevaloereins W für den morc.-n bestimmen. & stadthalle im Aulo« dem Terrassensaal sich von dort zut - und Ranzengarüe seinem Gefolge ir d will der LiMna bllwohnen. hi.raas cksahrl nach Tarw' Braves Fräulein zum An- lernen als Perkauferin in em Zigarrengeschäft gegen sofortige Vergütung gesucht. SchriftL Angebote unter 01025 an ben (Siebener Anzeiger erbet. 01 >43 Einige jg. Mädchen f. hier und auswärts gesucht. Bewerbs- mäfetge Stellenvermittlung Katbarine Schmidt. Wefentr.5. Junges Äliädchen am liebsten vom Lande, zum 1. März gesucht. 9901 Lonvstrahe 20 U. Die vollständig nenhercierichiete Wohnung im L Stock der Alten Post iWallrorstraHe 24) 7 Zimmer mit Zubehör ist ver 1. Avril anderweit zu vermieten. 40 9lnbereO bei Architekt Stein. 6-Zim.-WoHiiullst einfchl. Badezimmer, cleltr. Licht und allem Komfort der Neuzeit eingerichtet pari. ob. 1. Stock ver * Wftit t01'ean . „ SL°! 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Tie Aerzte verordneten, daß dem Bade eine- der kaiserlichen Familienmitglieder jedesmal zwei Flaschen feinen Arraks zugesetzt werden sollten, well das Bad dadurch wesentlich wirksamer würde. DaS Lofmarschattamt gab sogleich Befehl, mit dem Anfügen, daß die Lieferung so lange zu erfolgen habe b'S Gegenbefehl tarne. Dieser blieb auS, obgleich der Patient längst keine derartigen Bäder mehr zu nehmen brauchte. Darum erbarmte sich das Badepersonal viele Monate lang deS amen Stoffs und die Leute sollen recht mißmutig geworden, sein als der Kellermeister eines TaaeS den Befehl erbte(t und weiter gab — wörtlich wie es in dem Chamvagnn>ProbelicL> heißt: „Das S.....hat nun Ruh, die Kellertur ist zu. Kleine Togeschronlk. In Weimar ist der Geheime Dofrat Professor Dr. $Upban, der vor kurzem von der Leitung der Gcx-the- und Schiller-Archive zurücktrat, gestorben; ttne verlautet, liegt Selbstmord durch Erhängen vor. Die letzte Berliner Stadwerordnetenversammlung fttmmtedem Magistratsantrag zu, die Hundesteuer von 20 auf 30 Mark |U C2er° unter dem «erdacht der Mittäterschaft an der Ermordung deS Rittmeisters v. Krosigk tm MilitSraerichts- gesängnis untergebrachte Arbeiter Fischer ist bereit« am 2. Februar aui freien Fuß gesetzt worden, well auf Grund der Unter- suchung keine Verdachtsmomente gegen ihn Vorlagen. Nach einem Streit verwundete die Frau des Volz» drechslers Brückner in Seifen (Erzgebirge- ihren siebzig- 0ML»1 Qrd. Perfon, d. flick-, stovi., wafch, büg. u. putz, kann u- u Weiß- zeugnäh. bew. iw i. 2 Std. d. Tages sofort gefuckt. Näh. u d. Geschäfts- stelle deS Gießener Anzeigers. äungcsTicnftmäödicn glicht. 09371_______Wcfi-Aulagc 5 v. Ein Dienstmädchen vorn Lande gesucht bis -. 15. 6cbr- oder fpäier. _ , . l5»? Frau August Franz, Konoitorel, Wetzlar, Schmtedgane 13. Visitenkarten ueteri rusct. ano oiliigst Brutd sch« Uaiw^üracXcret Jung. 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TilvhiiS 1 CD 1(1) — — Ti'berlulofe 2 (1) 2(1) — Znstlienza 10 (3) 9 \.3) 1 — ituiigeiteiitzündiing 3 3 — anderen Llingen- rrnnthcilcn 3(1) 3 (1) —* Herzkrankheiten 7(2) 7 i2) *• •** Lciilagstuß 4 4 — Tarnilaiarrh 1 — 1 Blinbdarnientzündiliig 2 (2) 2(2) — — •Uietenfranfbeuen 3 8 — — Bösarligeii Neu- blldnngeii 8(5) 8 (5) —• qeivaliioinem Tod 6 (4) 6 (4) mibeien ftiankheiien 20 (10) 11 (3) 7 (5) 2 (2) eununa; 71 (29- 69 (22) 9(5) 3(3) Anm in m JliunmULU .. jtlietu u.-v n an, iu.i viel er Todevmlle in bi i betrettrnb n st rantunt am von auswäiis noch lirpen ff Husten lietaeluchc Zu nerniicten (Offene Stellen 1p H J Cafe Leib — Kolosseum flPAeeQ Ma clfon-Hflnrti itp veäxe. ■ Ul Uwvv IMvi !■■ ilvUUUlwÄsßyiHÄS®^156 01042 X?.v ohne Demaskiernngszwang. Die erste n Preise sind im Schaufenster des Herrn Kretzsehmar, Marktplatz ausgestellt. Sängerkranz Samstag den 11. Februar, abends 8V2 Uhr :: im Saale der Turnhalle :: Bunter Abend Um zahlreichen Besuch, möglichst in Kostümen, wird gebeten.____________v?/»___________Der Vorstand. Hof-Konzert-Direktion von Edgar Kramer-Bangert, Cassel. SAAL DER NEUEN AULA :: GIESSEN. Sonnabend den II. Februar, abends 8 Uhr; Liieder-Abend von D”/, B Ife Yvette Guilbert unter Mitwirkung der Socidtö de Concerts d’Autrefbis. (Alte Instrumente). Marguerite Delcourt (Clavecin) R. Michaux (Viole d’amunr). G. Desmont (Viole de Gambe). Louis Fleury (Flöte). E. Mondahi (Hautbois d’amour). Ed. Nanny (Contrebasse). Am Piano: G. Ferrari. Eintrittskarten za 5.—, 4.—, 3 —, 2,- und 1.— (Studenten für die Plätze 1 — 4 halbe Preise) in der Musikalienhdlg. Ernst Challier und abends an d°r Kasse. Ortsgruppe Giessen liir Freeesslinrecbl. Montag, 18. Februar, abends 8'/;Ubr, im Saal des Hotels Schütt Sefftntlidicr Vortrag m Tr. K. Schirmacher Mütter und Söhne. (Die sittliche Frage) Eintritt 50 Pfennig. (D®/2) Eintritt 50 Pfennig. BP* Nach dem Vortrag Zwangloses Zusammensein. *WI Wmll-Versttlgeriuili SamStag den 11. Februar d. I., von vormittags 10 Uhr an (ohne Mittagspause) werden im Bieker'schen Saale, dieustadt 55, eine große Partie Svezcrei-, Kolonial- und andere Waren, als: Suvveniachen, Zucker, Zwet- schen, Seilen, Tabak, Schokolade, Himbeersaft, Wein, Gewürze, Tee, ytatao, Feigen, Salz, Mehl, Haselnüsse, fiel nee, Mandeln, Muskat- nühe, SviriluS, Heringe, Kokosfett, Bürsten, Schrubber u. o. a., sodann 1 Ladeneinrichtung für Spezereien mit allem Zubehör und um 2 Ubr: 1 Kommode, ein Blumenständer, 1 Fahrrad, zwei Stühle, 1 Spiegel, verschiedene Kleidungsstücke versteigert. Die Versteigerung findet bc- ftimmt statt. «960 Geißler. Gerichtsvollzieher Bezaubernd schön wird jedes Gesicht, wenn man meine echte Lilienmilch- seife ä Stck. 50 Pfg. benutzt. Eine feine pihrte Fettseise von höchstem Wohlgeruch. Nur zu haben bei: (hvie/i Emil Weistcnbcrg, Spezialbaus für Wen beiten. SelterSweg 39. Ctto Schaaf. 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Wir ersuchen alle Personen, die an dem Besuche der von bei Srtskran len kaffe Gießen am 5. Februar veranstalteten Versammlung verhindert waren, jedoch Interesse au der Förderung des in dieser Beriammlung beschlossenen gemelnuiittigeu Bau Vereins haben, sich mögllchit umgebend in die in dem Bureau Oer Ortskrankenkasse ausliegende Liste einzeichnen zu wollen. (D8/, Photographie —= Masker lauf nah men = abends bei elektrischem Licht Atelier Bahnhofsti'. 34 Geöffnet bis 8 Uhr abends. Auf Wunsch auch später. K. HOF Maler und Photograph. 954 fiw-tan fessei. Unser diesjähriger Vraskenball findet Samstag, ll.Febr., in Gestalt eines GesilldcbaÜes statt. Der Eintritt ist nur den Mitgliedern und deren Angehörigen gegen Eorzeigung betonterer Einlaßkarten gestattet, die zum Betrage von je 20 Pfg. bet Herrn Gg. Todt, Plockstraße 11 im Vorverkauf zu haben find. In Steins Garten werden keine Karten mehr ausgegeben. Auswärtige Richtmitglieder können nur dann eingeführt werden, wenn sie fick, bei Mitgliedern zum Besuche aufhalten. Doch ist für sie eine Einlaßkarte von 1.50 Mk. zu lösen. Sonntag, 12. Februar, Ausflug aus die Licbigsböbe. Die auf unserer Karte für den 7. Febr. angeseßie Faslnachtskneip- findet erst am 28. Februar im Hotel Einhorn statt. v*/. Der Vorstand. Achtung! IKöeljjen. Achtung! Sonntag den 19. d. Mts. hält der Karnevalvcrcin Nödgeu seine Erste große Kappcnsitzung verbunden mit humoristischen Vorträgen, Mitwirken der uärrischeti Kapelle und darauffolgendem Ball im Bereinolokal H. Balßer ab wozu freundlichst einladet Tas närrische Minincrium. Anfang 7 Uhr 11 Pi in. 980 Anfang 7 Uhr 11 Mitt. Kuverts mit Firma liefert billigst die Brühl'sche Universitäts-Buch-und Steit>- druckerei. Gießen. Schulstr.7 Soennecken's UnObertroffen für schnelle» schreiben und rauhes Papier Sehr dauerhaft) l Auswahl Nr36« 15 verseh. 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