Lr. 84 Drittes Blatt M Jahrgang Gießener Anzeiger Erscheint ti-Ilch mit Ausnahme de? Sonntag?. General-Anzeiger für Sberheffen Die Gießener ^emilitnbl6ttetu werden dem .Anzeiger^ viermal wöchentlich beigelegt, das „KreisbUitt fflr den Kreis Gießen" zweimal wöchentlich. Die ..Landwirtschoitlichen Zeitsragen" erscheinen monatlich zweimal. Samstag, 8. April |9tt 3letttwn5bruef und Verlag der Bruhl'schen NniversitatS-Bnch- und öttmbnttfeteu R. Lange, Gießen. Aledatrio::, Expedition und Trudeui: Sdjul- straße 7. Expedition und Verlag: e-MSbl. ^iebfl(üoM:ey^]12. Tel.-düw.: AnzeigerGießen. Zwijchen Winter und Frühling. Fischhausen am Schliersee, 2. April. Wundersame Tage dürfen tetr setzt genießen Tage, die in stillem Leuchten vom Morgen bis jum Abend man dern, schneeige Wollen tut reinen Blau und zwischen uns und den hohen meisten Bergen ein Flimmern, als ob ein feiner Silbcrrcgen niederfalle: ein Rauschen aus Tannenwald und Wildbachschlucht itnd warme Sonnenflut über allem Tage, deren Poesie der Dichter in wenig Worten zu fesseln weiß, wenn er sagt: Es tropft und taut Vom Hüttendach in leisem Laut (L. Webar.1 Tann wieder Tage voll Windesbruusen, wo die ivilbc Jagd der Wolken und Ncbelfetzen vor dem Fenster vorbei- braust, durch ächzende Tannenäste sich mehr und mehr zersetzt und zerreist: wo der Sturm an den Fenstern rüttelt, in den Marn inen poltert und durch die Gänge heult. Eilt sengender Sonnenstrahl fällt dann und warnt durchs tanzende Chaos der Nebelgespenster und beleuchtet die schmutzigolivgrüuen aperen Rasenflächen, die sich da und dort aus deut Schnee inaaen, oft die wunderlichsten Figuren bildend, in denen ein geschultes Auge mit etwas Phantasie Tier und Menschengestalten siebt und die deshalb vom Volt da und dort besondere Namen erhalten habet«. Viele sind alljährlich zu gelvissen Zeiten der Tauperiodc in gleicher charakteristischer Form sichtbar. Ob sonnig, ob windig diese Tage find, was kümmert das den Schnee' (belassen schnürt er sein Bündel und wandert bergauf. Aprilwetter, der Winter ist nm! Wie haben wir ihn doch lieb gewonnen, den prächtigen alten Mann im weißen Haar, den ewig jungen Toll köpf mit blitzendem Ang' und kunstgeübter Hand. Wundert euch nicht über diese Toppelnatur, er besitzt sie wirklich, der liebe Winter Und ein Künstler der Plastik und Farbe ist er obendrein Farben, viel mehr Farben als man in den Tälern und Städten draußen ahnt, haben seine Bergbilder. Wer war es wohl, der das häßliche Wort vom Totenkleid der Erde, vom Leichentuch des Winters ersann? Ein Sohn der Berge war es gewiß nicht. Ein Mann ohne! Äug' und Herz muß es gewesen fein, einer der nie das Spiel des Lichtes, den Tanz der Reflexe an Eis und -schnee, an Fels und Firn, nie die grandiose Architektur der winterlichen Gebirgswelt gesehen, den nie das göttliche einer alpinen Winterlandschaft beglückend durchschauert hat Im Nebel der weiten Ebene, binterm Ofen, kam ihm frierend dieser fröstelnde Vergleich, und nun schreibts die Schul jugeud ihm nach, in tausend Variationen zur Verzweiflung der Lehrer. Der Winter ist um.' Aber darf inan es magen? ungestraft wagen, jetzt im wetterwendischen April so zu sprechen? Weist ich's, ob er, dem ich heute ein Valet nachblase, mir nicht diese Nacht noch einen Flockenwall vvrs Fenster schüttet, ob er nicht morgen die Tannen wie zur Weihnachtszeit schmückt und hohe Wächter uns tn den Weg stäubt. Gewiß, er wird's tun, noch manchmal. Dach feine Macht ist gebrochen Die Sonne verlangt ihr Recht. Bergfrühling, (rin wunderlicher Geselle Was er heut zum Knospen und Leben erwärmt, läßt er morgen wieder erfrieren, als ob er selber nicht Kräfte genug zum Lebe«? hätte Und ist doch so sieghaft. Mit offenem Groll fallt er gegen die Schiläufer aus, die feiner allsonntäglich lachen und Abschiedsbesuche machen. Will sie des Morgens mit bretthartem Harsch abweisen und weist nicht, daß sie dem mit Fell und Harscheisen trotzen, weicht den Schnee zur Mittagsstunde auf, daß allenthalben die Wasser rieseln, mit Sonnengluten und Lichtreflexen, die Blindheit und Gletscherbrand zeugen sollen, und kairns doch nicht wehren, daß die blitzblank gewachsten Schier sich spielend im Schwünge drehen und ihre Führer sich im schütz der Schneebrillen und der Gletschersalbe beljagliaj „köchteln" lassen, denn braun zu werden, eine „Fex'u" zu bekommen, wie der Wiener sagt, um als Pigmentgigerl auf der Parade zu stolzieren, i|t der Wunsch gar vieler. Keine Zeit und feine Gelegenheit ist geeigneter zum Sonnenbad, als die Frühlingstouren auf Schiern. Mit Vorsicht allerdings sind sie zu genießen, nur zu schnell sind schmerzhafte Ver> brenmtngserscheinungen und nächtlick>es Fieber die Folge. Gar manchen kann man jetzt, sehen, der mit verbranntem Nacken einherschleicht als hätte er Genickstarre. Wenn die Schilaufgelcgenhciten auch immer höher und entfernter zu suchen sind, so wird man doch noch recht lange in unseren bayerischen Bergen dem Sporte hul bigen können. Mit großem Vergnügen erinnere ich mich unserer Schibummeleien im Frühling des Vorjahres, die wir allsonntäglich bis Pfingsten antraten. Und an den herrlichen Abschluß der Schisaison an den Pfingstfeiertagen In lachender Lenz Herrlichkeit standen in den Anlagen der Stadt die blühenden Kastanien und von „Spinneten" und „Narrischen" sprachen die Leute, als wir am Psingstsamstag Schiern zum Bahnhof marschierten. Ein Kahn trug uns sachte über den abendstillen Schliersee, an dessen Ufern schon die ersten Sommerfrischler lustwandelten, eine Stunde mit geschulterten Schiern im Wald bergan und bann konnten wir anschnallen und in tagheller Mondnacht, seltsam durch zuckt vom Widerschein eines fernen Wetterleuchtens, weiter gleiten, der traulichen Schihütte auf der Fürstalm zu, die bann zwei Tage unser Stützpunkt war für den herrlichsten Sport und Naturgenuß, für Gipseltouren und stundenlanges Lieben im kühlen Wald, für zwanglose Sonnen bäber mit luftigen erfrischenden Schneeballschlachten, deren derbste Geschosse dem galten, der da frevelnd ins Butten- buch geschrieben: „Ter Winter ist um! Wir fahren zu Tat. Es bleibt uns ja auch keine andere Wahl: Wenn die Maisoime glüht, Wenn der Crocus blüht Und Gletscherbrand das Gesicht verhunzt, Wenn auch das Wachsein ganz utnsunft, Wenn salzig und zäh Am Hange der Schnee Dir jeden Schwung zum Stemmbogen macht Und das Murmeltier eben vom Schlaf erwachs Deinen Sturz verlacht. Tann soll ich sag es ganz unverhvlen Meinthalbeu der Teufel das Schiläufen holen. Und als uns bann nach der Abfahrt, deren letzter Teil im eigentlichsten Sinne des Wortes über Stock und St.in gegangen, das Motorlwot über beu See gebracht halte, die Schier mit Kirschblüten und Schlehdorn geschmückt im Grase lagen und im Garten kühles Bier durch die lechzen den Kehlen rinn, haben wir dem Winter ein donnerndes Vivat gebracht und uns zu gleicher Stunde umso herzlicher übet bett Frühling gefreut je schwerer uns der Abschied vom Wintersport geworden Carl I. Luther, München. Chinesen in England. DK. London, 5. April 1911. Zn Liverpool und Birlönhöad gibt es nicht weniger als 800 Chinesen, dic sich dauernd mebt’rgrLincn haben. K n r biff wein ungefähr 200 Chinesen auf und auch in Hnll sind sie ziemlich zahlreich vertreten. Schließlich besitzen anck Lon hon und Manchc st c r ganz ansehnliche Kolonien von Chinesen. Im Norden Englands gibt es nur nod wenige Stadle von Bedeuluny, wo sich nicht vereinzelte Chinesen als Inlwbcr von Waschhäusern niedergelassen hätten. In vielen Fällen liegt die Vermutung nahe, daß der ehrbare Beruf eines Wäschers als Trrfmantel zu weniger ehrlichen aber einträglicheren Geschäften benutzt wirb. Wenn man diesen Umstand und die Tat fad'? des fielen Anwachsens der chinesischen Bevölkerung in verschiedenen englischen Stä Jen, besonders in den lebten Jahren in Betracht zieht. Io tarnt man eine gewisse Beunruhigung nicht iinter- drücken. Tie Chinesen kommen auf die verschiedenste Art nach En«p land. Viele werden auf aus asiatischen Häfen kommenden Tamv fern nach England befördert, die weniger als zwanzig Passagiere im ßtpndn’nbcf ausweisen und demnach der Kontrolle der Ein wanterungsbe^örde entgehen, die ja die merkwürdige Bestimmung enthalt, baß schisse, die weniger als 20 Passagiere dieser Art mit sich führen, der Untersuchung durch die genannten Behörde nickt unterworfen sind. Aber auch im Falle, daß auf einem Sd/iffe die gesetzlich erlaubte Zahl von Passagieren überschritten wird, wissen sich die Chinesen aus der Verlegenheit zu Helsen, wenn sie mit dem Eimvanderungsgesetz in Konflikt geraten; in diesem Falle figurieren die Ueberzähligen einfach als zur Mannschaft gehörig. Verlassen diese „Matrosen" an ihrem Bestimmungsort angenommen den Dampfer, so werden sie aus der Mannl'chasts- lifle als Deserteure gestrichen, und die ganze Angelegenheit ist zur beiderseitigen Zufriedenheit erledigt. Bei dieser Praxis bietet sich den Dampfern noch der Vorteil, daß sie die übliche Summe von 8 Sh. für jeden Zwischendeckspassagier bei der Durchfahrt durch den Suez-Kanal nicht zu entrichten brauchen, der eben als zur Mannschaft gehörig ausgezähll wird. Bezeichnend für dieses Verfahren ist die große Anzahl der alljährlich bcfertiercnbeai Chinesen, so weit nämlich englische Häfen in Frage tammen. Daß aber selbst die wirtlich zur Mannschaft gehörigen Chinesen nur idyocr der Versuchung widerstehen, zu desertieren, ist unbestreitbar, so daß man im Liverpooler Hasen vielfach zur Praxis gegriffen hat, chinesischen Matrosen das An-Land gehen einfach zu untersagen. Auch ein anderes Verfahren, die englische Einwanderungsbehörde zu umgehen, ist bei den Chinesen vielfach in Schwung. So verschreibt sich ein asiatischer Waschl>ausbesitzcr einfach aus China eine Anzahl sehr arbeitswilliger junger Gehilfen und llredt ihnen nicht nur dos Geld zur Ueberfabrt, sondern auch tie Summe vor, die die Einwanderer berechtigt, ans Land zu gehen: für diesen beträchtlichen Vorschuß verkauft sich aber der junge Gehilfe seinem Brotgeber auf eine ganze Reihe von-Fahren, während lüddxr Zeit er überhaupt leinen Lohn erhält und in der schamlojesten Weise ausgebeutel wird, ein Arbeitsverhältnis, das in Wirklichleit Sklaverei bedeutet. Von großer Wichtigkeit ist jedoch ein Umftanb, der in Städten tote Liverpool schon wiederholt zur Geltung kam und die Behörden zu dec Erwägung veranlaßte, ob dem Ucbclftanbc nicht abgeholfen werden lönnte. Es tarn nämlich Läufig vor, daß junge Mädchen von Chinesen verführt oder derart betört wurden, daß sie hon dem Asiaten nicht lassen wollten und )üü selbst ins Unglück stürzten, nur um ihrer törichten Leidenschaft folgen zu können. Tas Glück vieler Familien lvurde dadurch zerstört, ohne daß irgeifb welche Mittel zur Verfügung gestanden hätten, dem liebel zu steuern. Fast alle in England lebenben Chinesen sind unbeweibt: in Liverpool soll es im ganzen trotz der beträchtlichen. 'Anzahl von männlichen Chinesen nur zwei Chinesinnen geben. Ehen von Chinesen mit Engländerinnen kommen zwar vor, aber l ochst selten, und da der Chinese gewohnt ist, in erotischer Hinsicht den Maßstab des Orients anzulegen, so ist dieser Umstand sicherlich von nicht zu unterschätzender Bedeutung. vor einigen Wochen in Paris ausgesucht, um mit ihm eine Operation seiner kranken Gemahlin zu verabreden. Proiessor le Thsry riet, diese Operation sehr bald vornehmen zu lassen, da er aus de» An- üdben des Ehemannes entnahm, daß es sich um ein gefährliche« beiden bei seiner Frau handle. Ter Russe hingegen wünschte den lag der Operation erst bann festzufetze», wenn er von feiner AuS- landsreife zurückgekehrt fein würde, und man kam überein, daß ein Telegramm den Professor nach Petersburg rufen sollte Professor le Tl)crn hatte jetzt einen Depefchemvechfel mit seinem russischen Bekannten, und das letzte Telegramm, das der Arzt erhielt, lautete: o m in en S i e nicht zu spät!" Ter Professor, der seit einigen Pionaten in Lyon wohnt, glaubte nach Empfang dieses Telegramms nicht mehr eine Minute zögern zn dürfen, und beflieg den nächsten Expreßzug nach Berlin, um sich von hier aus sofort nach Petersburg zu begeben. AIS er hier im vauie der Paltenlm ankam, erfuhr er zu feinem Erstaunen, daß die Patientin vor einigen Tagen verstorben und schon beerdigt war. Bei dem Wortlaut des Telegramms war ein Irrtum allerdings möglich, da zwischen dem Satz: „Kommen Sie nicht" und der Fortsetzung »z u f p ä t* ein Kom m a hätte stehen muffen, oder der volle Satz hatte heißen müssen S i st z u f p ä t. ' Ter Professor hat durch die Reife nicht nur Aufwendungen gehabt, sondern er hatte neben der Muhe einen so bedeutenden Honorarausfall, daß er wohl berechtigt war, zu fordern, daß der Russe ihm das ausdehungene Honorar von 10 000 Franks bezahle. Tic Schuld an dem Mißverständnis lag nur auf feiten des Kaufmanns, der aus Cparfamkeitsrücksichten zwei Worte zu wenig telegraphiert hatte und dadurch den Gelehrten in große Aufregung und Strapazen versetzt hatte. Ter Kaufmann weigerte sich, zu zahlen, darum sah sich Professor le Thery veranlaßt, ihn in Petersburg zu verklagen. Ta der Verklagte kurze Zett »rach bem Tode seiner Frau nach Paris übersiedelte, so wurde hier der Prozeß noch einmal gegen ibn anhängig gemacht. Ta-3 Gericht entschied, daß der Professor wohl berechtigt fei, fein Honorar in der vollen Höhe zu beanspruchen. ES kommt bei einer solchen Konsultation die Autorität in Betracht, ebenso wie die großen Anwälte ihre Zeit sich bezahlen lassen können, gleichviel, ob der Prozeß stattsindet oder nicht. Bei einer so wichtigen Angelegenheit, wie es die Herbeirufung eines Professors in eine so entfernte Stadt ist, sei eS nicht mehr Sparsamkeit, sondern geradezu Leichtsinn, wenn man bet der Verschickung eines Telegramms mit zwei Worten, die das Telegramm wenigei kostet, spart. Wladimir Lilbowitsch muffte also zahlen, und er konnte nun darüber nachdenken, wo die Sparfarnkeit richtig angewendet ist und wo mcht. vermischtes. — Ein phönizisches Heiligtum. Aus Paris wird berichtet: In der Stabernic der Inschriften und der schönen Künste crstattetc Heron de Villesossc Berickst über die interessant« Entdeckung des Abbe L e h n a u d , der in S o u s s e die Reste eines altphönizistben Heiligtums aufgefunden hat. Die Entdeckung, lvurde bei dem Abbruch des Kirchturmes gemacht, man fand in den Grundmauern Spuren nltphönizifcher Mauern, setzte die Nach- sorschnngen fort, und es ergab sich dabei, daß man'die Reste «eines .Heiligtums vor sich hatte. Bei den weiteren Ausgrabungen sand man gegen 50 Heine Toirurnen, in baren Gebernreste enthalten waren, eine Reihe alter Steinstelen, altertümliche Lampen intb eine Inschrift, die gegenwärtig von Sackwerständigen entziffert wird. vüchertifch. — Von der Neuen Ausgabe der Paul Linda u'schen Romane und Novellen liegen uns die Lieferungen 24—26 vor, die wie die vorhergehenden von Paul Telemann mit zahlreichen ansprechenden Illustrationen geschmückt sind. Tie Hetze 24 und 25 bringen die Fortsetzung und den Schluß des Romans „Tie Gehilfin". In Hest 25 beginnt ferner die Novelle „Elise", die iit Heft 26 schließt. Seit mehr al8 drei Jahrzehnten hat sich der Weltruf von Scotts Emulsion alt vortreffliches Stärkungsmittel bei Entkräftung, üeberarbeitung, Abgespanntheii und bergt behauptet. Tiefe Wirkung?« trotz ist ;unächst dem ernzigartigen. unübertrefflichen Scottfchen Verfahren zuzufchreiben. sodann der Verwendung averseinffcr Rohstoffe, die vollkommen leicht verdaulich und wohlbekönuulich gemacht sind. Darum ist Scotts Emulsion bei groß und Bent so außerordentlich beliebt. 5lur echt mtf dieser Marke — btm Fischer — btmAeimitt zwar nie lose noch Stimmt eher Motz, ivader» en tu Lerfiejelten CrigtBaineKien tn Äorton Btt unserer Schutz- warft iFischer mit bem Lorsch». Srott A Äomee.». nu d. H Frankfurt a. TL e Bestandteile Feilster Medipoal-'^ebertrau 160J). trrima •U))ert» Hi,0.nBterpbo4D6oTtgfa»rtr Kalk «^.uRterptzotvoortg- }anrH Satrtu 2.0, pnlv. Tragant 3,0, feinster orab. Sumnit pulv. 2A Massrr 12Bß, Sllvhol UP. Hierpi aromatlicht Gmulfiau ma Atmt», Mandel- nab SauNheriaU je 3 teepfes. 3m Alfer Bei Appetitlosigkeit Pfeil drei eck-Seifen Febriknet: \ ngrQ*t Jacobi. Dirmatadt. Verkaufs* »teilen durch dieses Plakat kenetlich. hv»/, ist man empfindlich. Rasch ist eine FSikältunx da und die Stimme ist öfter belesrt und heiser ^s frei. Das lästige Gefühl der belegten Stimme vergeht, sobald man ein paar Wybert - Tabletten zu sich nimmt, die immer zur Hand sein müssen und in allen Apotheken 1 Mark pro Schachtel kosten. Bei Erkältung lindern sie den Hustenreiz und bringen den Katarrh schnell zum Schwinden. Depot in ftiewseu : Pelikan-Apotheke. Kreuz2. [ss% Df. Hommel S Heemetogen 20jähriger ErfolgI Winug: Man verlaagt leseräckiica den >Tamei Dr. Hswtmel. D»/t sind allen voran Enorme Obst- u. Gemüse-Konserven (1832 Emil Fischbach Mitglied der Rabatt-Spar-Vereinigung, 2358 Rud. Sack s Drillmaschinen Mk. usw Bahnhofstraße 44 Bahnhofstraße 44 1893 Mitglied der Rabatt Spar Bereinigung Fernsprecher 77 Li e biestrasse 13 Sand 4 Plockstrasse 4 4 Plockstrasse 4 1872 1548 Gleichmässige Aussaat auf jedem Gelände Solide Ausführung Bestes Material Ermass. Preise Stück 4.75 Mk. 5.50 Mt. 6.75 Mk Kfldienbüfetf mit Schieber und moderner Verglalung . . . . Hnrlchte mit üullah Clidi.......... Stühle Speisezimmer, auhsn u. innen eichen -----as danket gebeizt Erkako“ Flach- u. Hohlfuss-Stütze 1 Büfett 1 Kredenz, gefdiloUene form . . 1 Sofa-Umbau mit Spiegel . . . 1 Dioun, moderne form und prima Politerung 1 Buszlehtlfdi mit 2 Zügen . . . 6 iiederitühle Geschäfts-Aufgabe. Wegen Aufgabe meines Geschäftes werden von heule ab sämtliche Artikel zu und unter CinkaufSpreifen abgegeben. Auch bin ich nicht abgeneigt daS Geschäft, ivelches schon 30 Jahre besteht, im Ganzen zu verkaufen. Ottmar Köhler Schreibmateriatien-Haudlung, Lindenptatz 5 Oster-Hasen, Oster-Eiern, gefüllten Körbchen und Nestern, Attrappen, Bonbonnieren, Desserts etc. beehren wir uns ergebens! anzuzeigen. Daunen-Deckbetten mit guten, grauen Daunen reichlich gefüllt, Stück 21 Mt Feder-Deckbetten Stück 13.50 Mk. 15.50 Mk. 18.50 Mk. 21.50 Mk. ufw Feder-Kissen hüte. Handschuhe Krawatten. Wäsche zur bevorstehenden Konfirmation Wilh.WirsigSS Kataloge kostenlos. Vertreter überall, wo nicht vertr, gesucht jedes Original Sack’sche Gerät trägt neben- stehende Schutzmarke mit der Firma Rad. Sack, Leipzig-Plagwitz, worauf man bei gl Ankauf, um sich vor Nachahmungen zu IX* '*~\W schützen, achten wolle. Heuherst preiswerte Wohnungseinrichtungen von der einfcdiffen bis zur elegantesten Ausführung in jeder ßolzart greift nicht an Paket ä 1 Pfund = 25 Pfg. 1 Proben gratis! ——— Alleiniger Fabrikant: Fulmenol-Schenerpulver unübertroffenes Putz- und Reinigungsmittel für Holz, Blech, Aluminium, Emaille, Porzellan, Glas, Linoleum und schmutzige Hände, schrammt nicht, Wilh. Jung VIII. Klein-Linden-Giessen Ecke Frankfurter- und Wetzlarer Str. Telephon 836 Nähmaschinen ♦ Waschmaschinen ♦ Separatoren Ersatz- und Zubehörteile wie Mäntel, Schläuche, Pumpen etc. in jeder Preislage W. Kilbinger, Löwen-Drogerie. Victoria and Ideal- Räder Sack’sche Universalpflüge und neueste Wendepflüge, Kultivatoren mit 5, 7 und 9 Zinken, Scheibeneggen, Acker- und Wieseneggen, Wiesenhobel, Glatt-. Ringel- und Cambridge walzen, Markeure, Kartcffclpflanzloch- Maschinen, Hackmaschinen für Getreide und Rüben, Düngerstreuer, Hederichspritzen, sowie alle Geräte für die Landwirtschaft in neuesten Konstruktionen liefert billigst C«/a M. Rosenthal Reicfihaltigite ' Auswahl in Sardinen, Dekorationen, Ceppidien etc. .. während der Umzugszeit zu /. .*. besonders billigen Prellen ErnstGha!!ier(Rudo5phsNachf.) GIESSEN Spezial-Geschäft für Musikwaren aller Art Grosse Auswahl Solide Preise Illustrierte Preisverzeichnisse gratis und franko 3iiA8ik;*lieii-H»ndla»«s and - Leih - Anstalt Spezialität: Billige Ausgaben ArbeiterKlslder Blaue Schlosser-Anzüge auch für Lehrlinge, empfiehlt gut und billig Robert StuhS, Neustadt 23 Die Eröffnung unserer mit vielen Neuheiten reich verseh Schlafzimmer echt eichen gewachst 2 Betlftellen 2 fiadukhränfce mit »elh, Marmor Xftk K p 1 Wafchkommode mit hoh. Marmor- S oukmtz......... jS giW 1 Bifchraubfplegel...... ä FZ 8 1 2tür.6arderobeidirank m. Kristall- iocet eglas mk. El 2 Stühle . . . 7 1 Handtudiitänder ..♦(... „Erkako1 behebt Schmerz und Müdigkeit in Füssen und Schenkeln Alleinverkauf der berühmt. „Erkako “-Einlagen für Damen u. Herren N Reiss EKätiätwr i y ■ I \ vlUU Giessen Telephon 539 „Fulmenol“ (ges. geschützt), erstklassiges Putzmittel für alle Metalle, erzeugt sofort anhaltenden Hochglanz, greift nicht an und ist sparsam. Flaschen ä 20, 30 und 50 Pfg. Literflaschen Mk. 1.50. | mit 2 Geschwindigkeiten in Verbindung mit Freilauf u. Innenbremse. (JeberalUghabttuj LchKll!iilßrleGrcheil-Llliheil-Gießell Inhaber: Carl Haas jr., Gießen empfiehlt: 719 stets frisch gebrannten (Hrau- und Weisftütkkalk. Anlieferung auf Wunsch durch eigenes Fuhrwerk. bewährt sich großartig,weil sie dauerhaft, praktisch und zuverlässig ist. Unentbehrlich fürjeden Platt- und Hohlfuß- :: Leidenden :: :: Spezial-Niederlage in Schokolade, Kakao Desserts. Bonbons Tee etc., Mt7 Doppel-Torpedo W EH Steigung überwindet . .wl* - '';,ä ! .•••41V. < a-re n. WASCHALL [>in* W Kein Puhrr •j * Darmstädter Möbel! Geschäftserweiterung und Empfehlung. Zur gefl. Mitteilung, daß wir eine sehr vorteilhafte Neuerung und wesentliche Geschäfteerweiterung vorgenommen haben. Außer unseren Musterzimmem haben wir in den gangbaren Preislagen mehrere Komplette Mimzz-kinricktsiM (3 Ms 4 Zimmer und Küche) auf gestellt, so daß man eine Ueher sicht hat. wie sich die Möbel direkt in der Wohnung ausnehmen. .... ..... . Gleichzeitig machen wir auf die Formenschönheit, vorzügliche Qualität und verblüffende Preiswürdigkeit unserer neuen Modelle 1911 aufmerksam und laden zur gefl. Besichtigung ergebens! ein. August Schwab jr. Rheln.tra,.e 39. Darmstadt TX-pho. ,»7. — nächst den Bahnhöfen — Spezialität: Kompl. Wohnungseinrichtungen von Mk. 1000 bis 10000. Dauernde Garantie ! Franko Lieferung! verlange Preislisten und Abbildungen. Kataloge, Kostenanschläge etc. kostenlos Export nach allen Weltteile*. Geringster Raumbedarf Geringste Anlagekosten Grösste Betriebs - Sicherheit Vollkommenste Unabhängigkeit u. Selbstverwaltung im eigenen Besitz Jederzeit leichte Betriebs-Erweiterung Daher billigster und rentabelster Betrieb. Heinrich IM Mannheim Grösste Lokomobil-Fabrik des Kontinents empfiehlt ffir Elektrizitätswerke, industrielle und gewerbliche Betriebe Patent- Heissdampflokomobilen mit Ventil - Steuerung (System Lentz) cvent mit direkt gekuppelter Dynamo, in Größen bis zu 1000 Pf erdest, pro Einheit WWMWWVWWWM' 1 U!L '«WWWWWWUW "Robert J-lasse vorm. E.ßloedner Gegründet 1883 Inh.I GttO Tällbert Telephon 326 u. 854 Grösstes Tapeten-Spezial-Geschäft Gberhessens 1352 Laoen: Selterswej neben dem Automat Telephon 854 Versand: Schanzenstrasse f InhoHens Bären-Kaffee wohlschmeckendster n gehaltvollster :: Bohnen-Kaf f ee - Ueberall käuflich. - Wasserdichte Wagen- u. Zelt- dppbnn liefert prompt und UobAüIi billig und fteht mit Spezial-Offerte gern zu Diensten. Ludwig Lazarus Asterw. 53. UJ4 Fernspr. 505. Priwll frischt Vanbeter 10 Stück 75 Pfg., tetg snsi-t Landbutter ss”/3 zahlen wir demjenigen, der nach weist, dass wir zur Herstellung unserer Bilder nicht die erstklassigsten Materialien verarbeiten. Kirrrftdünger wie: Chili salveter,Peru-Guano, Superphosphat, Thomasmehl, Kainit, sowie «02561 Saal-, Speise- und FullerkarMele empfiehlt K. Sier, Dammttr. 16. — Fernspr. 561. Waschpfähle Banmitangcn, Rosenstangen, Teppichklopsgestelle u. Garten ivalicre in großer Auswahl zu äußerst biUtgen Preisen vorrätig. Sin Wilhelm Helfenbein, Zimmergeschäst, Hammttr. 18. Pianoforte-Fabrik von Ferdinand Schaaf /Ä. HOFLIEFERANT Frankfurt a. II. Leipzigerftratze 53. Ab Haurnbabnhof mit Strahenbahn 5fr. 1 und 18 leicht zu erreichen. Alleinige Pianofortefabrik Frankfurts, gegrQnd. 1872 Telephon Amt n Nr. 2038. empfiehlt (229 J. Happel, Holzhandlung. bitte ich direkt in der Fabrik — CO Leipzigerstr. OO Frankfurt a. M. verlangen zu wollen. — Günstigste Kausgelegenbeit durch Wegfall hoher Verkaufs- speien. — Xur in der Fabrik große Läger von co. 100 Instrumenten in allen Stylarten, Grützen und Preislagen. — Teilzahlung — Miete — Anrechnung der Miete bei STauf nach Vertrag. Kataloge gratis und franko. Stimmungen nur Taatkartoffeln Böbms Erfolg direkt v. Saatgutzüchter empfiehlt I. Weisel, Lmenstr. 0 Telephon 88. I2236 Jauchefässer, Pflanzenkübel, Waschbütten Schiebkarren, Leiterwagen empfiehlt äußerst billig (2003 Küferei PH Sommertorn, Bleichstrahe 12. „ Aothrazitkohleil Asonllbrikettg Unim-BrikettS fiofs und Brennholz Mainsand liefert preiswert Jean Goebel (Inh. C. Farr) Prima BaHeine f verkaufen. (138-: §0. Zchöftl, Licher 3tr.;|| ( Matal Tapeten! Z Naturell-Tapeten v. 10 Pf. a. Gold-Tapeten „ 20 Pf. a. in d. schönst, u. neuesten Mustern. M. verl. kostensr. Muiterb. Nr. 426. Gebrüder Ziegler, Lüneburg ttr Kronenberg Hess. Automobil-Zentrale Giessen. Süd-Anlage 7 Tel. 680 (aw/3 Mrlopp Trinmpli :: Wei, Torpedo:: Spezial-Rüder von 50.— Mk. an. — Schüler-Räder mit Freilauf, komplett, 1 Jahr Garantie, Mk. 00.—. Größte Auswahl in Zubehörteilen. Pneumatiks sehr billig. Beste Reparaturwerkstätte auch für Automobile, für alle Fabrikate, mit elektr. Betrieb. Emaillierung und Vernickelung. Reelle, prompte Bedienung. Teilzahlung gestattet. Umtausch alter Räder. Geschäftsräder extra stark Miziunl-Mmiu wohlschmeckender süßer Rotwein, hervorragendes Stärkungsmittel bet Blutarmut, Bleichsucht und Magenleiden für Erwachsene und für Kinder, empfiehlt (713 die Vi Flasche zu Mk. 1.— Georg Wallenfels Marktplatz 21. Fernsprech-Nr. 46 gegenüber der Engel - Apotheke. Mitglied des Rabattsparvereins Netteste Schwemmstein-Fabrik autz. Syndik. fertigt auch gute Zememdielen.PH.Gics.Neuwied Ihv3*/,! Konkurrenzlos billig bin ich deshalb, weil ich teure Ladenmiete u. alle sonstigen Unkosten erspare, langjährige Ein kaufspraris besitze u. obendrein mit einem ganz kleinen Nutzen arbeite. Offeriere z. B. prima erstklaff. Markenräder auffallend billig, gute neue Fahrräder mit Gummi schon ä Mk. 52.—. Lausdecken frische Ware ä Mk.2.50 Luftschläuche „ n „ „ 225 Zahnkränze m. Gewinde „ „ 0.75 la Carbidinkl-Kilobllchf. „ „ 0.50 Trillerglocken . „ 0.30 etc. etc. [1999 Job. Fr. Schaaf, Wetzsteinstr. 44 Helm ii. frinttii Reine Naturprodukte. Feintte Hausmacherware. Offeriere poftfrei unter Nach- Neueste Muster -^Eräyebiryer Klöppelei, «piften, Dreiecken, Mauser, Decken, Taschentüchern, Motive Tabletts, Stickerei u. Schlitzer Leinen. (1870 Frau Schmitt, ___Dcufelöluttgärtchcn 26. a5 .UMSONST ERHALTEN SIE , , ----- /—io iwk. mon. । > . , ZubehSrteile ipottbllllg. Prcislist grt < > J. JEN DROSCH 4Co..p , Charlottcnburg No. 251 > NNL Poptlamp/er ?tt Antwerpen Baldur- Pianos und tasemlorista Musikunterricht erteilt divlom^rtc Lehrerin an Krnder ’ühb Erwachsene. Hon-^ar für die Vorschule ganze Jahr 45 Mk. Sck,)ullokal Alicestratze 19 Gartenhaus. schriftliche Angebote unter O19x)7 an den Greß. Anz. erbeten. < • Bentsdie entti. Solideria-Fahrräder < 1 auf Wunsch 1 1 Teilzahlung! ' Anzahl: 20, 30,1 ' S»50 Mk. Abzahl > ' Zu haben in Drog**nhand- luajte»» und Apotheken. Apfelringe Aprikosen Brtmellen I Ferd. Nennstiel , Plockstrasse 7. Zöpfe, Dreher, Locken, Haar Uhr- ketten, Toupet icheitel u. Perücken werden billig au gefertigt. Spezialität in grauen u.weitzenHaaren. Zöpfe werden gefärbt. 5, Damen Kopfwäschen mit irriiur 1 Mk. bei (870 Ä Zcltersweg 43, Ecke Goetbettr. Trockenes, kurzgeschnittenes Abfallholz (Schwartens zum Feueranmachen liefert, von 5 Ztr. an, sür Mk. 1.15 pro Ztr. frei ans Haus. (226 B. Nuhn, Lollar. Kopfläuse 787 nebst Brut vernicht., die Kopfhaut reinigt, Schuppen beseitigt, das Wachst, d. Haare sörd.Prof.vi'. Grunwalds Kopfgeitt. Fl. 50 Pf. Ndl.: Pelikan Apotb., Kreuzpl. 2 Wilh. KshlemaN 12 Neustadt 12 empfiehlt in grötzter Auswahl WasDüttca, rund und oval, WiinjtnföM, RisenKäbe, Raffiabaß, Äotoöftrirfe, Satz- und firn binaren, Sans- und WliMäte, Seien,Sürütnn.srilenimrtn, IfirMrlantu und Mattea »u den billtgsteu Preisen. 11860 Kurzgeschnütenes Eichen - Llbfallholz per Karre 3,25 Mk., frei ins Haus liefert [2042 F Wcllböfer, Marburger Str. 34. Schott’s Weinstube. - Frische Maibowle Gebr. Strauss Phofograpliisches filetier I. Ranges mit enorm billigen Preisen Beachten Sie T& a &| Af ta a & aly £ 1. Beachten Sie st™de,Hans- HAKrlttviZir. 0* st“derHa- .KindcTKagen .VerdeddportWdgtn ! Sibliegewagen • ven denn DEUTSCH- VAXTO X1LEJNJ dntttenpivete Ücfemdc» '• Kindcru/agenfabrik • ^udUL Tretbar.Grimma t-50. Langenbrahm Anthrazit Hütten u. Gaskoks Antnrazit Eierbriketts Nusskohlen u. Holz empfiehlt 1617 Emil Lotz X Kirchenplatz Tel. 314. PrittUl diltc Buncrutask eine Kiste per Post 3 Mark, bei 5 Kisten per Bahn ä Kiste Äik. 2.30 franko Nachn. ^obs. Schade 15331_________Lengenfeld u. Stein. uni) i