Nr. 215 Erscheint tü-llch mti Ausnahme bet Sonntag». 'ken fuhren: cS zeigt ficb roobrrnb er nach Imt mittel Wucher des An die geschlossene Sitzung schloß sich ein Die heutige luurbc vormittags 11 Uhr in Anwesenheit von 250 Delegierten ISine auf« hier, geflcr - ■S? u n b hinter b e nt Ofen hervorlocken wirb Ein nütz- r van En? 3uhn; Bier (hü ßb.* tauf im Ruhrgebiet". unnngsabend. Tie „flehmr LamlllenblStter" werden dem .Anzeiger^ viermal wöchentlich beigelegt, da» „Kreisblatt |Br den Kreis Älfften" zweimal wöchentlich. Die „landwirtlchastliche« Leitfragen- erscheinen monatlich zweimal. >d Sfornttn foro .^inuimöbt verriet, t rfcheincno? :er der itachtet wen u) ld ver- -s- Düsseldorf, 10. Sepl. Hauptversammlung vier men irierei J ‘reu r Aoiführtmc s. Hoflieferant lg.u.Repirity- /beltenweeSl ispr. 889. Montag, U. September {9U Rotationsdruck und Verlag der Brübl^chen Universuärr • Buch- und CteinbrurfereL 9L Lange, (Biegen. nach zwei Fronten recht» und huf» zu aber, daß er sich mit Rech»» verbrüdert. Mbchlr- ibt Gocilie KalenDer aui Dos 3af i 1 y 1 _ bäum begründet worden i>i, uno Gustav Mahler, der soeben Heimgegangene, . in den neunziger Jahren das Wagnis, die „Fledermaus bürg mit ersten Kräften wie Rlafskv, Josephine von Ariner, Birrrnkoven in das Repertoire bei ernsten Ever einzureihen Ter Versuch sand so glänzende Reeblsertigung, bar, man in Den Hoiopern zu Wien, Karlsruhe, München, Stuttgart Das Beispiel sehr bald nachahmte. Lchließlickj folgte audi btc ctro.iv i'tärfer Redaktion, Erpedition und Druckerei: Schul» strave 7. Expedition und Verlag: MSlbl« Redaktion: IIL. Tel.-Adr. Anzeigers rehera. >i o l o n i c ii glauben wir langsame, aber stetige Fortschritte beobachten zu können. Ter Redner betonte die Notwendigkeit eines ichlagseitigen krästigen Heeres, das allein unser staatliches Dasein gewährleisten könne Wir sind sicher, int Sinne von Hunden tausenden, j^ von Millionen von Deutschen zu reden, wenn wir den Ertoerb von Westmarokko als das Ziel einer der Notwendigkeiten unseres Vaterlandes ent- sprechenden Politik sordern und zum Ausdruck bringen, daß die sogenannte Kvmpensationspolitik der Regierung, selbst ivenn sie crsolgreich durchgeführt wird, mit Verlaub zu sagen, feinere Goethe; Gssenbacher Zreundin. .jn der 3eu, da brr junge Goethe um von Lili, .-.reer schönen Braut, loszulösen suchte unter Erregungen, Deren wilde Unruhe er selbst ia in eben jenen Tagen, die den „Faust" entstehen sahen, mit Der rasenden Angst einer Ratte, Die Gift gefressen hat, verglich, fand er in Essenbach ein reizendes Mädchen, an dessen -seite er sich von Den Roten ,eines, oenobrengszustandes erholte. , liches Ergebnis der Entwickelung seit Agadir kann iebenfalls L ichon heilte scstgestellt werden: die allgemeine Erkenntnis, daß I Frankreich sich nicht versöhnen lassen will und daß der schlimmste s Feind des Deutschen Reickjes über dem Manal zu suchen sei. Daraus sprach Klara 3 e t f i n rtuUfiarT über d i e grauen und die R e i chs t a g s w a h I e n Sie führte aus: Sine Frauenkonferenz bat c» nicht nötig, sich Legen die Verbrechen der befibenben Klassen zu empor n. da dje itrauen völlig rechtlos in der Politik sind Der vaniopunb bat »war verkündet, als Vertretung von .vanbel und ofemerbe habe er einen Lamps assenschranl * Lchieb-Lu» fogclbcifc mn- 4 i'übner. J» aren, .Wlckce >jfc, 'pichvaz 1 'tb rcibtn ofa mit Umk >s andere. idit-iüoUiitbtr .leben. -- — schwarzblaneii Block» ui leiden, darum müiieu wir Flauen auch alle Kräste anstrengen, um den Block der heiligen und Ritter zu überwinden Aber diese, Lamps dal' unsere Lrast nicht erschöpfen: Denn unser Lamps muh and) den Liberalen gelten 3ehr richtig Man denke daran, Dir jener „liberale" Kanzler derselbe war, der den frnnqertarii durch zubrmgen gewußt hat. Dieser zunickhaltende Berliner töoiopcr. Und auch hier war das Eraebins das gleiche Ansangs erbebte noch die Seele des Epernhautes ein wenig bei manchen gewagten Scherzen, aber >ehr bald triumohicrie die Tonsinsonie, man anunierte sich köstlich, jrciuc sich über die ältesten Erigincüwitze, trägt teilt är. Prozent br» getarnt.u Kolkes. Daher ist die heutig. Politik der Agrarsreunolichlei', die Die deutsche Regierung treibt, geradezu ein Verbrech, n an beii breiten schichten be» Volles, Da sie nicht einmal Den kleinen Bauern, sondern lediglich heu t^roszarundbLfitzem ugutc komm. 3n Den letzten I Jahren flieg die 3ahl der erwerbsiatigen Der heirateten trauen um 1 sOOOOO. Sv wen voll aber auch Die parlamentarischen Kämpfe sind, durch sie allein wird man „ich: alles erreichen. Es werden sich außerhalb des Pari unento poli lifche Kämpfe ereignen, gern.rlidiaiihdu- Mampfe werden geschlagen werden, und nn’^n es auf > rt-alb La.!nimmt» ui Mampfen uni? nit schlachten kommt, hinnen diese für uns nur ti.gietch fein, wenn auch die proletarisch, n . tarisehen rauen k impfen für Den Umsturz, für den Aufbau bei sozialistischen Gesellschaft. Die Namen Der Königinnen, oie ui Der Mönig»bcrgcr Rede gejeiert wurden, werden dann längst vci gehen Win, aber unsere N amen werden u n st e r b l i cb sein und wir werden weiter leben bi» in die spätesten Zeiten. An haltender rauschender Beifall.) Von einer Aussprache über den Vortrag wurde Abstand gc nommen Es folgte dann ein Vortrag von Iran Dr. Wehl Berlin über „TieFrauenunddieGemeindepoliti k" Taram wurden Die Die Säuglingsjürsorge beireffenben Anträge von 01 roh Berlin angenommen Daraus wurde Di.1 Konferenz in Der üb Heben Weite geschlossen. Sozialdemokratischer Parteitag ~ Jena, 9 Sept. Tie sozialistische Jrauenkonferenz. Nach Lrössnung der heutigen Sitzung durch Die stellvertretende Vorsitzende Bader Berlin• wurde in Die Aussprache über Den gestrigen Benckn Der Iran BaDei Leseabende und Beschwerd.- kommifsion) cingctieten. Es wurd n Dann tulgenoc Anträge an genommen: 1 I5in Eintrag Klara Zetkin (Stuttgart : „In Würdigung Der vorziiglichen Resultate, Die Der erste sozialdemokratische Jrauen tag gezeitigt hat, beschließt Die Jrauenkonserenz zu Jena, im Jahre 1912 diese Veranstaltung zu wiederholen Die Jestsepung des Termins und Die Bedingungen für die Durchslihrun^ erfolge.i durch den Parteivorstand " Ter Antrag der Frau Nauman n Altona), worüber gestern die Abstimmung vertag, worden war: „AuS Anlaß D’r außergewöhn lid> hre-ben Lebensnvittelpreise sind vor ^rmmung des Reichstag, s überall ösfentliche Frauenversammlungen cinzuberusen, um den Frauen Gelegenheit zu geben, einen Massen Protest gegen Den Lcbeusmittelwuchcr durch Steuern und Jölie wie Durch die Preis treibereien Der Großtapitaliften und Agrarier zu erheben und die Auihebung Der LebensmittAzölle und Die Eennnng her Grenzen zu wrdern." igermig n IS. DU. * :. versteige j <2ebbajtc Buftimmung.) Ist denn niemand im Volke, der die gesamte Volkskrask zu nützen weiß, ist denn keiner da. der Dem Xa, ter sagt, waS jetzt im deutschen Volke vorgebt ■> Leb barte Zustimmung.) 6i wurde einstimmig folgende En t f chl ieß un g Zweiter Blatt |6|. Jahrgang Gießener Anzeiger General-Anzeiger für Gberhefsen Int Anschluß an die zweitägigen Verhandlung,u der fojiali- stachen Fraiienkonserenz trat am heutigen Sonntag Der dies jährige sozialdeinokratisch Parteitag zu feinen Beratungen zu lammen. Tie Tribüne des Saales weift eine mit einer toten Fal-nendekoration umkleidete Büste bei Freiheit aus C;;.. lalligere Ausschmückung hat Der große Platz vor D in Volk.'bau,, gesunden, ans Dem sich seit einigen Wochen auch von Rechtsanwalt Claß (Mainz) mit einer längeren politischen Rede eröffnet in Der er unter Dem Beifall Der Versammlung Die innere und äußere Politik Deutschlands einer eingehenden Vc- iprechung unterzog. Sr stellte seit, daß die Hoffnung, als würde hie Regierung die wichtigen Fragen der Reichs- und preußisckren Politik einer völkisch nützlichen Lösung entgegensichren, zu Grabe getragen werden mußte. Dem Reichslande fei eine Verfassung verliehen worden. Die allen denen schwerste Sorgen bereite, bic , nie enbiüiltige innerliche Wiedergewinnung seiner dein Deuuchtum (nifrnnhrtcn, aber rassenmäßig mdeutschen 'Bevölkerung wünschen. Dem Poelntnin gegenüber sireckte Der prenßisckfe Staat seine Waffen, indem er von der Befugnis der Enteignung keinen Gebrauch machte, erfreulich ist es, daß Preußen sich zur Ausweisung von Tschechen entschlossen hat, der hoffentlich bald ein Vorgehen gegen russische uiid galizische Juden folgen werde. Auf dem istebiele unserer angenommen: ..Die Hauptversammlung erachtet eS im Hinblick auf da», ma5 über bic Absichten der Reichsregierung bei den Verhandlungen mit »rrankrcich durch die halbamtliche Presse bekannt geworden ist, Nir ihre vaterländische Pflicht, unumwunden aitsziispreckwu, daß die politische Preisgabe Marokkos an Frankreich und Die sog Lchadloshaltung des Deutschen Reiches am frainöincben Mongn meber ben Wünschen des deutschen Volkes noch den Notwendigkeiten veS Deutschen Reiches entspricht, und ist überzeugt, daß sie hiermit Der Meinung von Millionen deutscher Bürger Ausdruck verleibt sie stellt auch fest, daß unsere öffentliche Meinung klar erkannt hat, datz es sich setzt nicht mehr um Marokko allein hau beit, sondern in der Hauptsache Darum, ob unser Volk innen gerechten Anspruch auf den Platz an Der Sonne auch gegenüber Dem Widerstand mißgünstiger Gegner Durchsetzen will, daß also an» Der Angelegenheit, die zunächst eine Frage politischer Zweckmästigkeit gewesen sein mag, eine Ehren- und Machtirage geworden ist. In gcmoucfter Kenntnis der Stimmung der über wältigendcn Mehrheit unseres Volkes stellt Der VerbandstNg fest, Dan eine Politik der Regierung, bic diesen Gesichtspiinkt wahren wird, unser Volk mit Begeisterung zu jedem Epfer bereu nudel, während er nicht abzusehen vermag, welche Folgen jur unser öiicntliches Leben ein Ergebnis haben würde, das vom In und Ausland als deutsche Niederlage ausgesaßt würde Okratw im Öinblirt aus Diese Folge bittet Der Verbandstag Den Reichskanzler, lieber den Abbruch der Verhanblungen anzuordneu, als einen Abschluß zu vollziehen, der bat deutickwn Wünschen und Notivendigleiten nicht voll entspricht." Im weiteren Verlaus der Tagung hielt Reglcriingsrat E ch ö h l Mörlio) einen Vortrag über Das Thema: „Tie Polen frage nt Ob e r s ch l c 11 en" Daraus berichtete Dr Reismann Grone > Eifen) über „T i e V l a m c n f r a g e". Tat letzten Vortrag hielt Amtmann Be r ke r m a n n lEickel über „Die Unterbringung deutscher Kinder aus ausländischen A n st a l t e n". Der Verbandstag stimmte folgcnbcr Erklärung zu: „Der alldeutsche Verband bittet bic Regierungen der deutschen BunDesstaatcn, Die Umgehung der Schulpflicht Durch Unterbringung deutscher Schulkinder auf ausländischen Schulen nicht zuzulasfen und etwaige Ausnahmen nur in dringenden Fällen Durch Die obersten Verwaltungsstellen Der einzelnen BunDesstaatcn gcuch migat zu lassen." Ter Verbandstag bestimmte hieraus als Ort der nächsten Tagung Erfurt, während die überredd)itc in Leipzig statt- finbere soll. Alldeutscher Derbanöstag. 4~ Düsseldorf, 9. Seht. Unter überaus zahlreicher Beteiligung seiner Mitglieder trat hier der Alldeutsche Verband zu seinem 17. VcrbandStag zusammen. Tie Verhandlungen begannen beute vormittag mit einer geschlossenen Vorstandssitzung, die bi« in den spaten Nachmittag anbauertc unb im wesentlichen ber Vorbereitung für die morgige Hauptversammlung galt. *Nn erster Stelle beschäftigte man sich mit der Marokkofrage, worüber der Vorsitzende, Rechtsanwalt Elaß (Mainz), den Vortrag übernommen hatte. Seine Ausführungen ianDcu lebhaften Beifall. ES wurde eine Entschließung vorbereitet, Die der morgigen Hauptversammlung zur Annahme vorgeschlagen werden soll Hieraus sprach Generalleutnant z. T v. Siebert über bic Flottenfrage, wobei er besonders die Notwcredigkcii des AuSfamies und der Cchlagserrigkeit unserer Flotte hervorhob Aucki seine Darlegungen sanden lebhafte Zustimmung Sodann hielt Pfarrer G r i e f eb a ch (Witzenhauien) einen Vortrag über „Ta S Deutschtum in den Bereinigten Staate n". Er betonte, daß das Deutschtum in den Vereinigten Staaten schwerere Kämpfe um seine Erhaltung zu führen habe, als das Deutschtum irgend eines anderen Landes. Es lasse sich 1 n der letzten Zeit einlangsamerRückgangdesTeutsch- 'Imerikanertums nicht verkennen. Dos einheitliche Band, ,>aS heute die Deutscki-Amerikaner zusammenhalte, sei bic beulidu Sprache. Tic Frage ber Erhaltung und Pflege der Deutidten Sprache sei heute für das ganze Land mehr als eine Bildung- und Kultur als^eine nationale Frage. Ob das Teutsdstum in Den Bereinigten Stcmhm sich erhalten könne, das hänge von der mehr oder weniger stärkere Deutschere EinwatiDerureg unD einer rlaitmäHigcn Leitung Derselben ab Sie hänge weiter Davon ab, wieweit eine engere VerbinDung Des kulturellen, wirtsdiaftlidicn unb nationalen Lebens mit ber Heimat hcnuftellen ist und endlich nicht zuletzt von ber Stellung, bic Teutschlaiid bicicm ihm cnl wachsenen, durchaus i'elbftänbig gewordenen Sohne in bet Frembe gegenüber einnehme. SynbikuS Tr. Martens (DortmunD) sprach über bic „Polen germ ven 13.i^ ckm. 2 lf- * cidjen - iaert: Wirten. In*» jattlerwuTP•_ in, 1 iteiinJMe«1 ■ Uolppjionin^ chi-rab^^ r, 1 «u'As n: 1 rt: SÄ’:5' r ss^i W Aik. ; »•» rccifcrqenitrt wird, Lai sich, .vi- wir au» beit uns vorli.gcnaen Aushängebogkii ichoi, jetzl nutialcn können. Dir i.übichc .' .i^aDc gateih, Gocibes Verhältnis zu den Frauen, Di. icin-m Leoen eine Rolle gclpicii haben, in ieinni eigene n Wonen sich ipi -geln zu lauen. Eine Ausnahme von dieser Regel, allein oc» iidreere ergrrec Acußcrungen anzumhieii, utadrec De. »lalenber nui bei der Beziehung Goethes zu U b c r I o 11 e 'Jlagel in Eircnbach: denn mcies ist der Name, der so lange rätielhasi gewesenen £fj*n buch er Freundin Goethes Das wichtigne unter Den cm J’ug niffen. Die irir außer den schon genannten hier noch nur n, ui rin Bericht, Den Max Rieger in sctneiu Buche nvci - oeth s .eigene tteunD „Klinger in Der Sturr:: uiic- TtangperioD: nach cm r Erzählung inner Mutter wicdrrgib: tliiigcrs miiuoillig ■ OT*tme^Cr ^0ne6 ^aItc den ‘.'icmen unb Die Wo! lilliiq ocs >ü;o;i u Mädchens in Eriahrung gebracht uno ging eines Tag.s un cr dem Lcvutzc zweier Frcui's. insgehnm nam Ericnbach, um c, tone feitnen zu lernen: „iie lanb das MäDckcn in nnci ärmlichere fcllcrarngcn tiohiuug, du mit o lildhen Freunde geschmückt war Ti Erzählerin meinte, cs habe entweder Nagel geheißen -ber n eines 'Nagelidmu-c^ Tochter gewriere". roahrenb er nach links gegen die Sozialdeinoliaiic mit riicfiichii! loser Schärte vorgebt Wir Frauen haben unter Dem Lebens Toß der Name Nagel stimmt, bewei t schließlich rin •Hru. Johami Christian Ehrmanns an den allen Goethe vom 12 T ianibcr 1812, der allerdings, wenn sein Jnholi richtig ist beinahe beleidigender Teutlichtcr z im '<‘i ,:?;r vieux a tout age, sagte Ehaulieu." Der Sieg der „Fledermaus". Wie die „Fledermaus ihre;: Weg mackste, berichtet Dr. Wil Helm Kleefeld in einem interrifaitten Aufsatz: Der Tnumphzug der Operette im 1. Heft des neuen Jahrgangs von Velhagen u. Klafings Monatsheften: Johann Straus; hatte mit seinen ersten Operetten bei der Wiener ÄTitif wenig Beifall gefunden Er ward als Nachtreter Offenbachs vcrfchiicil nuD hätte cinpacken können. Aber er tat cs nicht. Er raffte feilte ganze Kraft sulammen unb schrieb bic „Fledermaus". Und sonderbar — auch sic begegnete m Wien zunächst nur Zweifeln und Mißtrauen. Dos verwegene, nben- teucrlidie Budi, meinte man, sei für Deutschland ungeeignet Es | wies nämlich auf frarezöfifcheu ttriprung, auf bic vielgewanbten Pariser Autoren Mcilhac nnb Halcvl) Inn, deren Vaudeville „Rcvcillon" fehr enge verwanbtsckiastlichc Beziehung zu Der einige yxafarc früher gegebenen Effenbadüabc „Pariser Leden" hatte. Man glaubt sich manchmal Direkt von Der einen Szene in die andere versetzt: so sehr Decken sich einzelne Bühnenbilder und Vorgänge. Selbst Die allgemeine Anlage zeigt Den glcidxm Zug. Freilich, eine wesentliche Umgestaltung war bei Der Straußicben Operette bemerkbar, Die das Oel der Befänftigung über Die entrüsteten deutschere Hörer goß. Are Stelle des tollere, frivol durch- zeführten Pariser Galopps war bei Strauß der Hotte, mitreißende, aber in seinem geschmeidigen Grundrhistlrenus bock, immer milberc Wiener Walzer getreten, dessen Melodie ganz fachte ins Hevz ichlich uiid allen bösen Spuk und Schrecken vertrieb. Freilid) in Wien hatte man die zarte Schönheit der Musik zuerst nicht erkannt. Tas derbe Textbuch hatte alles verdorben, und die entrüsteten Moralisten völlig taub gemacht gegen boi schmeichlerischen Zauber bei Melodien. Als baren in Berlin ein neuer Versuch gemacht fvurde, wandelte sich Die Ablehnung mit einem Schlage in einen Ersolg. Und erst nach Dem Vorangehen Berlins raffte man sich in Der Vaterstadt Johann Strautz zu ancr neuen Prüfung auf und diesmal mit besserem, glücklicherem Ausgang. Man nahm die Sache jetzt, wie sie ju nehmen war Als übcrqucllcnbcn eebroant. Der keine realen Unterlagen suchte, sondern in freier, vielleicht allzufreier Phantasie einmal Die Eham pagncrlaune ausgelassenster Satire über Die Gesellschaft goß, die lich zuerst rin wenig getroffen fühlte, dann aber, tjingerinen von Der Macht Dieser glutvollere musiichere Kurest, über alle Bedenken leck hinwegsah unD mit jubelnöcr Freude^n Die Lustigkeit mit ein« stimmte. Die von Der Bühne ausstrahlte. Sie fühlten: Die MeloDien vergoldete re Die Schallen Der Abcnkeurer, Die pnckelnDcn Rhylfamen breiteten ihren versöhnenden Schimmer über all das Zweifelhafte, Schwankende, das Der strenge Moralist noch Dahinter suchen konnte Von Berlin und Wien begann die „Fledermaus" ihren Siegeszug durch die ganze Welt. Sie stieg und wuchs immer in der Guns: Der Hörer, sie. eroberte sich schließlich den Boden der ernsten Epcrntfaeater. -- - . ■ ----------- -------- —, w». ^cmydbtm des Denkmals von Projcsior ,nft Abbe erhebt ,:.imi Mu», iijens Die Jenenser Das Vollshaus zu Danlcu haben Eine g. wollige Ehrcupforlc, gebilD: au. zwei rotbeNciDiien Lb.lisk.il schmuch Den Vorplatz und eine riesige, dunkelrote Zahlte begrüßt mit ber Aufseheni „Willkommen" die Partcigenoiscu Abends iviid Dieser sozialistische Triumphbogen clektrisd» erleuchtet Der - 'An lieben langen Tischen sitz n Die Vertreter Der iozlalDemoklatifcheu Lrganuationen Der 397 Wahlkreise hes Tcutschcu Reiches. In unmittelbarer Nähe Der ReDnertribüne haben Dir Mitglieder des Parteivorstandes, an der Spitze A u g v ii Bcbci, ihren Platz, cbcnio die Mitglieder Der Kontrollkommission u»D Der lozialdcmo lratischen Rcichstagssraktion, Die säst ^vollzählig vertreten in. '.eben Den Gcnosseit sind auch . iLircid. < Gettos sinnen tum Paneiiag delegiert. ä.er HinlergruiiD Des Saales und Die Tribünen jiub dem Publikum cingcräumt, wählend der Platz unterhalb Der icDiicrtrtbunc Der Preist icierviert ist — wohlgemcrlt, Dcl loiiali .intcrnafam I Lang in Hain |'i’ne c Goethes an f ine .»erjenssreun. i > ('mild'. n, m ■ Sdw i . Der Grasen Stolberg, der er, am 17. September, 177-), avver- traut', Dai; er ein paar Scuuo.u mit eni.-m „sein irnen Gcichöpie" vernebelt habe: aus dem Reiieiagcbuche Des Tidrecrs, ui oem es unter Dem 30. Oktober 177.- heißt: „Und Du' Wie, wie soll idi Dick» nennen. Dich, die im wie eine Frühlingsblume am Herzen trage^ Lwlde Blume sollst Tu hciß.n' Wie nd.m uh Abschl.v ton iir' . .^. Bin ich Denn nur in Der Wett, mich nt ewigr ukia.ulDigci Sd ulD zu miiiDen " HauplDcnliual Dieiri L'eve ju der jungen Encnbadrnn aber war Dao Bri-sgcoidit „an Lottdien", das uns nichi bloß den Vornamen, ioiiDcrn auch mandj* hübsche Eharatterzüge des „guten, guten Kinoes Ter Demnächst bet Theovor Wercher in Leiv stischen Presse. Tenn j>ic bürgerlichen Journalisten müssen mif einem Seitentisch fürlieb nehmen. Diese „reinliche Scheidung' der Journalisten findet in diesem Jahre unb überhaupt zum ersten Male bei einer derartigen Veranstaltung statt. Neben dem Geschäftsbericht des Parteivorstandes, aus dem jalles Wisserrswerte bereits in den letzten Wochen mitgeteilt war den ist, liegt dem Parteitage eine provisorische Tagesordnung vor die neben den üblidjm Berichten die Besprechung der Reichsver sicherungsordnung durch den Äbg. Molkenbuhr, der Maifeier durch den Parteisekretär Pfannkuch und den Vortrag Bebels über die Reichstagswahten vorsieht. Ferner liegen 68 .Anträge vor, die wahrscheinlich erst am letzten Verhandlungstage, am nächsten Sonnabend, zur Behandlung gelangen werden. Tenn voraussichtlich wird die Marokko Politik gemäß einigen beveits vorliegenden Anträgen von Breslau, Tel- ttow-Beeskow, Stuttgart und Bremen als besonderer Punkt aus die Tagesordnung kommen, und neben Bebels Reichstagswahlredc die meiste Zeit des Parteitages in Anspruch nehmen. Ein eigenartiger Zufall will es, daß zwei andere Jenenser Ereignisse vrik dem Parteitag zeitlich zusammenfallen. Am heutigen (Sonntag abend erwartet man hier die Rückkehr des „Olympiers" Richter, Und am Dienstag trifft in einem Extrazuge der 1. Internationale Monistenkongreß hier ein, um abends Ernst Haeckel durch einen solennen Fackelzug zu feiern. Tie Eröffnung des Parteitages erfolgte heute abend 7 Uhr durch den Vorsitzenden des Jenenser Lokalkomitees, den früheren Schlosser der Zeist-ZVerke, Reichs- und Zandtagsabg. Hermann Leber (Jena). Von anderer Seite erhalten wir noch folgenden kurzen Bericht: Nachdem Reichstagsabgeordneter Leber in längerer Rebe die zahlreich Erschienenen begrüßt hatte, ergriff Bebel das Wort. Er streifte kurz die politische Lage und erwähnte, Deutschland seian der Zerreißung derAlgeciras- Akte mit schuld. Bei der Wichtigkeit der Marokko-Frage werde sich der Parteitag selbstverständlich mit ihr befassen. Unsere Heutige politische Situation sei mehr als ernst, an eine Abrüstung 7ei nicht zu denken. Es stände im Gegenteil eine neue Flottenvorlage bevor, trotzdem durch die Lebens- mittelteuerung eine Hungersnot drohe. Es würde notwendig sein, daß bei den neuen Steuern endlich auch einmal die Reichen Heranbommen. Wenn erst einmal die Bourgeoisie bluten müsse, dann höre der .Patriotismus auf. Zum Schluß kam der Abg. Bebel auf die Unzufriedenheit zu sprechen, die sich in der letzten Zeit im Parteileben bemerkbar gemacht habe, und betonte, daß diese Polemiken ein Zeichen von Lebenskraft seien. Selbstverständlich würde der Parteivorstand Verbesserungen Vorschlägen. .Die Sozialdemokraten sollen tüchtig arbeiten und in die WaA ziehen zu Kampf und Sieg. Hierauf wurde jum Vorstand Diez-Stuttgart und Leber- Jena gewählt. Die Verhandlungen wurden auf Montag früh vertagt. Christlich-sozialer Parteitag. 0. Wiesbaden, 10. September. Hier wurde heute nachmittag der 15. christlich-soziale Parteitag durch eine große Begrnßungsversantmlting in der Turnhalle ein- geleitet. Pfarrer Fri tsch ° Ruppertsburg eröffnete die Versamm- lung mit Begrüßungsworten. Als erster Redner sprach Reichs- tagsabg. Dr. Burck Hardt - Godesberg über das christlich-soziale Programm. Grobkaufmann V i e t o r - Bremen, der bekannte Kolonialsachverständige, betonte in längerer Rede, er sei fast in ganz Europa herumgekommen, habe sich auch längere Zeit in den englischen und französischen Kolonien ausgehalten und könne aus Grund seiner Erfahrungen seststellen, daß es nirgends ein tüch- tigereS, fleißigeres Volk, eine tüchtigere Regierung und bessere 93er- hältniffe gebe, wie in Deutschland, wo man aufrichtig bestrebt sei, durch eine groß angelegte soziale Gesetzgebung den wirtschaftlich Schwachen zu Helsen. Generalmajor K l in g en d e r - Gr-Jlottbeck, der von den Christlich-Sozialen als Reichstagskandidat für Wiesbaden ausgestellt 'ist, wandte sich scharf gegen das Treiben der Sozialdemokratie in Sachen der deutschen Marokkopolitik. Der sozialdemokratischen Partei komme es nicht daraus an, die Lage der arbeitenden Bevölkerung zu bessern, sondern Unzufriedenheit zu schüren. Als letzter Redner sprach der 1. Direktor des neuen deutschen Eoangel. Volksbundes, P. Stuhrmann -Barmen, der aussührte, die christlich-soziale Partei habe eine große Bedeutung als ^öffentliches Gewissen". — Abends 8 Uhr sand noch ein gemütlicher Familienabend statt. 22. £anöe$Dcrfamm!ung des hessischen Haupt-Vereins des Evangelischen Bundes. * Butzbach, 10. Sept. Unter seiner bewährten Devise Evangelisch und Deutsch lud der Hessische Hauptverein des Evang. Bundes zu seinem Jahressest hierher ein. Der Gottesdienst der Festgemeinde war verschönt durch den Männergesangverein „Orpheus". Festprediger Pfr. Rückert, Darmstadt, legte seiner Pred-rgt den Text: Galater V, 13 zu Grunde. „Freiheit und Liebe sind die Grundpfeiler des evangelischen Christentums." „Ihr seid zur Freiheit berufen; allein sehet zu, daß ihr nicht durch die Freiheit dem Fleisch Raum gebet, sondern durch die Liebe diene einer dem andern." Nach Schluß des Gottesdienstes vereinigte sich der Vorstand des Hauptvereins mit dem Vorstand des Zweigvereins Butzbach und dem Festausschüsse zu einer geschäftlichen Beratung. Nachmittags kurz nach 3 Uhr fand eine Volksversammlung statt. Die Markthalle vermochte die Festgäste, die besonders aus der Umgegend herbeigeströmt waren, kaum zu fassen. Der Festchor, gebildet von Mitgliedern der Gesangvereine Orpheus und Eintracht, trug ebenso zur Erhöhung der Feststimmung bei, wie die Choräle und Liederklänge der Posaunenchöre von Friedberg und Bad-Nauheim. Im Namen des feftgebenden Zweigvereins und des Fest- ausschustes begrüßte Pfarrer Loos von Butzbach die Festversammlung. Aus Butzbachs Geschichte und Umgebung wußte er die Töne und Klänge zu finden, die mit dem Tagesthema: „Deutsch und evangelisch" zusammenstimmen. Mag immerhin der Mainzer Bischof auch noch auf künftigen Katholikentagen sagen: Von der Stellung zum heiligen Vater in Rom hängt allein die Wohlfahrt der Völker ab" — wir bleiben bei dem alten Bibelwort: „Es ist in keinem anderen Heil, und ist auch kein anderer Name den Menschen gegeben, barm sie sollen selig werben, benn ber Name Jesus Christus", unb als burch Christum geheilte und gelauterte Personen wollen wir sorgen, daß bas Lieb noch mehr unb mehr Wahrheit werbe: „Es soll än beutschem Wesen noch einmal die Welt genesen". Nach einem Dankeswort grüßte ber Lanbesvorsitzenbe Pfarrer D Waitz Darrnstabt, bie Anwesenben. Als rechte Evangelische würben auch bie Oberhessen ben Evang. Bunb bei sich willkommen heißen, ber auch sozusagen ein geborener Oberhesse sei. Allerdings werbe er von seinen Gegnern hingestellt als ein schlimmer Geselle, ber von .ihnen verlästert werbe, aber kämpfe er auch so doch nur um des Friebens willen. Ein kostbarer Schatz sei das Erbe, bas Luther tn seiner Person unb in seinem Werke hinterlassen habe. Würde es gelingen, ihn dem deutschen Volke »u nehmm, es wäre ein unersetzlicher Verlust für die gesamte deutsche Kulturwelt. Als Hüter dieses Schatzes sei der Evang .Bund heute nohger benn je. Tas Schema. Deutsch unb Evangelisch wurde für deutschen Ostmar ken von Divisionspfarrer Dr. Gr eeb en ni .Jeamj behandelt. ®ie J^rbmbung zwischen dem religiösen und nationalen Gegenjatz deutsch-evangelisch) und (polnisch-katholisch), die Wühlarbeit des Klerus, unter den Polen und die Veraewaltt- gung der Deutsch-Katholiken durch ben poleischeu Klerus, b?e Nationalen Leistungen be5 Polentums werben ebenso klar gekenn- Ert, wie die Jrrgange ber preußischen Ostmarken-lSchul- usw )- k, bie Erfolge unb Aussichten des Ansiebelungswerkes ber T gegen bw polnische Sprache (Schulstreik). Die soziale Uneinigkeit unter den Deutschen (Teilnahmlosigkeit ber Gebilbeten, Trägheit ber Gewerbetreibenben, mangehwe Opferfreudigkeit) i'onnte burch bie politische Einigkeit unb Erkenntnis ber ultrw- montanen Gefahr bis jetzt nicht aufgehoben werden, darum: Deutsch-evangelisch in ber Ostmark ist bie Lösung aller Rätsel. Pfarrer Palmer, Frankfurt a. M., sprach über das Thema: Evangelisch unb Deutsch in unseren Kolonien. Auch ür bas Gedeihen unserer Kolonien können wir uns keine ge- ügnetere Grundlage denken, als bie, auf welcher Deutschlands Blüte erwachsen ist, Liebe zum Vaterlanb unb evangelischer Glaube. lieber Deutsch und Evangelisch in Oesterreich berichtete Pfarrer Spanuth, Leoben. Deutsch unb Evangelisch haben sich in filier Zett in Oesterreich gefunden, finb dann gewaltsam getrennt worden unb suchten sich seitdem immer wieder. — .ichtigc Zusammenffnben ergab sich, als der Evcutgelische Bund Deutschlands dem bedrängten Deutschtum in seiner religiösen Not beisprang. 106 neue Psarr- und Vikarstellen finb durch die Hilfsausschüsse des Evang. Bundes gegründet un& unterhalten. Ter .Protestantismus hatte in Oesterreich feit der Gegenreformation unter den unausgesetzten Anfeindungen seiner Gegner und in der Armut der Gemeinden ein Winkeldasein geführt und sich gedrückt gefühlt. — Der Evang. Bund hat ihm seine Vereinigung an das deutsche Volk zum Bewußtsein gebracht und ihn damit neugestärkt. Mit Ziffern lassen sich bie geistigen, kulturellen unb religiös-sittlichen Werte nicht ausbrücken, bie bem Deutschtum in Oesterreich burch bas Wiedererivachen bes Evangeliums zugeflossen finb. Tas Schluß- unb Dankeswort sprach Hauptlehrer Storch. Mächtig brauste bas gemeinschaftliche Lieb unter Begleitung der Posaunenchöre von Friedberg und Bad-Nauheim burch bie weite geschmückte Halle: Brüder schart euch um bie Fahne! Evangelisch bis zum Sterben, Deutsch bis in ben Tob hinein! An ben Großherzog von Hessen wurde folgendes Telegramm abgeschickt: Eurer Königlichen Hoheit, bem erlauchten Schirmherrn unserer evangelischen Lanbeskirche, bringt bie heute in Butzbach tagenbe Lanbesversammlung bes Evangelischen Bunbes ehrerbietige Hulbigung bar mit deni Gelöbnis, allezeit in Hessen- treue festzuhalten zu unserem erhabenen Fürstenhaus und unserem geliebten Vaterland. D. Waitz. Folgende Kundgebung wurde angenommen: Tie 22. Landesversammlung bes Hessischen Hauptvereins bes Evang. Bundes in Butzbach gedenkt mit dankbarer Freude der Tatsache, daß Gott „Deutsch und Evangelisch" in der Reformation durch Marttn Luther für immer unlöslich verbunden unb biefen Bund in ber Geschichte an unserem Volke reich gesegnet hat. Die Notwendigkeit und die Segenskraft dieses Bundes liegt in der Gegenwart, besonders in ben beutschen Ostmarken, in Deutsch- Oesterreich und in ben deutschen Kolonien klar zu Tage. Be- bauerlicherweise wirb aber bie evang. Sache auf biefem wichtigen Außenposten, besonbers auch in den beutschen Schutzgebieten, von ihren Gegnern allenthalben bebrängt unb gehemmt, von ihren Freunden aber bei weitem nicht zielbewußt unb tatkräftig genug unterstützt. Tie Lanbesversammlung forbert alle Evangelischen des Landes auf, neben ber alten Treue gegen bie deutsche Ostmark unb bie evang. Bewegung in Oesterreich, besonders ber evangelischen Mission in den beutschen Kolonien ihre tatkräftige, Opfer#» freubige Liebe zuzuwenden, auf daß „Deutsch und Evangelisch" auch fernerhin nach Gottes Rat dem deutschen Volke unb ber ganzen Welt zum Segen verbunden bleibe. Nachweisung über den Stand der Maul- und Klauenseuche in Hessen vom 2. bis 8. September 1911. Kreis: Am 2. Sept, waren verseucht: Voiii 2. bis 8. Sept, sind neu verseucht: Vom 2. bis 8. Sept, ist die Seuche erloschen in: Darmstadt . - _ Bensheim . Schwanheim, Zwingenberg, Klein-Hausen — — Dieburg . . — — Erbach . . . —— — —, Groß-Gerau Nauheim _ Heppenheim Wimpfen — Wimpfen Offenbach. . Sprendlingen, Dudenhofen, Hausen, Trei- eichenhain, Seligenstadt Ettingshausen, Holzheim, Ober - Hörgern, Bettenhausen, Grü- ningen, Eberstadt, Obbornhofen, Utphe Sprendlingen Gießen. . . — — Alsfeld . . . — — —— Büdingen. . Bös-Gesäß, Berstadt Heiichelheim — — Friedberg . (Sambach, Heldenbergen, Münzen berg, Wohnbach, Nieder-Wöllstadt, Büdesheim, Nlelbach, Griedel, Böiistadt, Trais - Münzenberg, Rockenberg Lauterbach. Angersbach — — Schotten . . —— — — Mainz . . . — — — Alzey.... — — — Bingen . . . Oppenheim — Grolsheim — Köngernheim — — Worms. . . Mörstadt, Eich — — Gerichtssaal. Petersburg, 8. Sevt. Nach viertägiger Sitzung, welche unter Ausschluß der Oeffentlichkeit stattfand, verurteilte das Kriegsbezirksgericht den wegen Hochverrats an- geflagten Generalstabshauptmann Postnikow zu achtjähriger Zwangsarbeit und Verlust sämtlicher Bürgerrechte. Postnikow lieferte den Agenten dreier Mächte Geheimdokumente aus und erhielt dafür Bezahlung. Kleine Tageschrünik. In Gegenwart des Präsidenten der Eisenbahndirektion Elberfeld erfolgte am Samstag die Inbetriebnahme der neuen Eis en b ah n - R h e i n b rück e zwischen Düsseldorf und Neuß. In P o u l h e i m bei Wln ist ein Arbeiter unter dem Verdachte des vierfachen Kindesmordes verhaftet worden. Seine Frau, die in den Wochen liegt, soll der Mittäterschast schuldig sein. Die Leiche des jüngsten Kindes wurde in einem Koffer aufgefunden. Tie drei anderen Kinder sind auf behördliche Anordnung ausgegraben worden, da der Verdacht besteht, daß auch sie ermordet worden sind. In Heilbronn hat der Gefangenenwärter Metzger vor dem Untersuchungsrichter .gestanden, daß er dem Hochstapler Graf Passy zur Flucht verholfen habe, bestreitet aber, daß er dafür irgendwelches Geld erhielt. Es seien ihm große Versprechungen gemacht worden. In Aschaffenburg wurde der Arbetter Sam aus einer Wirtschaft hinausgeworfen. Er brach das Genick und war sofort t o t Seit Mitternacht werden auf dem Aetna sehr häufig auftretende, heftige Erdstöße verspürt. Die seismogra- phischen Apparate des Observatoriums in Catania sind in fast ununterbrochener sehr starker Bewegung. Der Vulkan stößt große Rauchmassen aus, der Aschenreaen dringt bis Catania. Zwei neue Krater haben sich geöffnet. Der Internationale Kongreß für angewandte Elektrizität wurde in Anwesenheit von Vertretern zahlreicher Staaten vom Minister der Post, Calissano, am Sonntag in' Turin eröffnet. Calissano wurde zum Ehrenpräsidenten ernannt. Auf dem Trasimenischeu See kenterte ein mit 17 Touristen besetztes Motorboot, als es sich ungefähr 300 Meter vom Ufer befand. 14 Mädchen sind ertr unten, 3 Männer retteten sich. Die Eröffnung der Luftpost zwischen Hendon und Windsor fand am Samstag statt. Infolge des starken Windes wurde der Start jedoch verzögert. Anstatt der gemeldeten vier Flieger flog nur einer von Hendon nach Windsor und zurück. Die Großgrundbesitzerin Gräfin Jgmatziew in Kiew, die Frau des Exministers, meldete Konkurs an. Die Schuldenlast beträgt zwei Millionen Mar 5 Litlgcsattdt. (Für Form unb Inhalt aller unter bieiei Rubrik stehenden Artikel ibernimmt bie Rebaklion bem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.) Lollar. Die Ausführungen des Vorsitzenden ber Wasser- genossenschaft „Glück auf" in Nr. 208 des Gießener Anzeiger, betr. bie Vorgänge ber letzten Wochen, dürfte nur wenig zur Aufklärung dieser etwas rätselhaften Sache beigetragen haben Es mag wohl bei Manchem Verwunderung hervorgerusen haben, daß unsere Wasserleitung, bie seit ihrem Bestehen stets einen großen Ueberfluß an Wasser führte, in diesem Sommer, nachdem bie Trockenheit längere Wochen angehalten hatte, plötzlich nur noch im Stande war, einen kleinen Teil des Wasserbedarfes zu decken, so daß die seither unbenutzten Dorfbrunnen wieder in Betrieb gesetzt werden mußten Nachdem dieser Zustand geraume Zeit gedauert hatte, wurde vom 14. August ab bie Leitung nickt mehr abgestellt und lieferte nun mcht .nur ges iiügenb Wasser, sonbern es lief am 21. August sogar noch eine große Menge bei ©taufenberg weg. Aufgabe des Genossenschafts- Vorstandes wäre es nun gewesen, die Ursachen zu ergründen, wie es möglich war, daß die Quellen, die naturgemäß bei anhaltender Trockenheit weiter langsam verminderte Wassermengen liefern mußten, hier im Gegenteil plötzlich wieder vollständig genügend Wasser hatten, trotzdem der Verbrauch derselbe ge* blieben war. Da dies nicht geschah, ist es ganz erklärlich, daß hier allerlei Gerüchte Platz greifen konnten, umsomehr, als eine genügende Aufklärung des Sachverhalts von zuständiger Stelle nicht gegeben wurde. Die fragliche Erklärung des Herrn Vorsitzenden, die besagt, eine sogenannte Geheimkommission habe fest- gestellt, daß die Quellen 191 760 Kubikmeter liefern, emärt uns nicht, wie es möglich war, dpß diese Menge zur Speisung der drei Dörfer nicht ausreichte. Ich möchte den Vorstand der Wassergenossenschaft bitten. Über Vorstehendes eine möglichst genaue Erklärung abgeben zu wollen, ebenso, von wem die sogenannte „Geheimkommission" gewählt wurde, besonders, ob ein Sachverständiger zugezogen war und ob die ftagliche Erklärung ein Beschluß des gesamten Vorstandes bezw. ber Kommission war. Mit einer gründlichen Aufklärung dieser Sache dürfte den beteiligten Gemeindemitgliedern besser gedient sein, als durch Drohungen mit gerichtlicher Anzeige. Handel. X Hanau, 9. Sept. Die Hanauer Straßenbahn- Ak t i e n - G es el l s ch a ft, die auch eine Linie nach Groß- und Klein-Steinheim betreibt, wird für das abgelaufene Geschäftsjahr eine Dividende nicht zur Verteilung bringen. Im Vorjahre wurde eine Dividende von 3 Prozent verteilt. Märkte. «ießen, 9. Sept. Marktbericht. Ans heutigem Wochen- markte kostete: Butter pr. Pfd. 1,25—1.85 Alk., Hühnereier 1 St. 6—9 Vfg^ Enteneier 1 Stück 9—10 Pfg., Gänseeier 1 Stück 10 bis 15 Pfg., Käse pr. St. 6—8 Pfg., Käsematte pr. St. 5—6 Pfa., Tauben pr Pr. 0,80-1,00 Dik., Hühner pr. St. 1,00—1,60 Alk., Hahnen pr. Stück 0,80—1,80 Mk., Enten pr. St. 1,80—2,20 unb $ar Mgtnbti tingtk Mnb auSzesck Hoff Walz von wählt werden. Hungen, Weoen Nepc N Dienstag, M was hiermit Gießen, ben Mb. Uniuerfii Meteorologische Beobachtungen der Station Sieben. Sept cv Wetter 1911 Z 5/ es eo v 0 0 0 Sonnenschein KlarerHiminel Sonnenschein 8,9 92 7.0 2 still 2 E still NNW 18 7 12 4 8,7 52,0 52,6 •52.7 10. 0 11 a 2 B 2- 56 87 84 Müller'sche Badeanstalt. Waf > erw arme der Lahn am 11. Sevt. : 15 6 R. bi» 10. , 10. WZ WH M 4? 727 ? 61 1300,7/4 fl “ Anfang, wenn nickt anders bemerkt, abends um 7 Ufa, Ob Uettag, den Ldeingan» Qn L'^runga M den 9. Se Grohh 50 kostet es, sich von der überragen , ; den Qualität der Pchrrholinfeifc ats idealeo -pautpflegemittet zu überzeugen, ein Versuch damii führt zu gewltz dauerndem Gebrauch. [b“/« Septbr. =- ft- 19,8' C. „ = 4- 9 9 k 1. höchste Temperatur am 9. yhebvigite , . 9 'unu K\. 2; kte '°°> 9.8( ^er ] Dl. r„un3merü to f Gewinne fmen ^^wibrj6146- I I S181OA 226 3I l’feÄ: I ^13001 26 60 601 7« ’-i SSÄU6« ’ Löwcugasse 20. Telephon 682, Gleisanl^en Zu Kiuf il Miete RoUböhnfahrik Lfrwtirti.IL Aetli, ,'70. — 3590. 3911. 4101. 4278. 4467. 4656. 4864. 5098. 5288. 5445. kithikk LcbeiiSikrjichmiiggbtük anf Srgnfritigfrit. Aniang Augott 1911: Bestand an eigentlichen Lebensversicherungen. 1071 Millionen Mk Bankvermögen.............884 „ „ Bisher auSgc^ablte Versicherungssummen. . .106 „ , , gewahrte Dividenden.......281 „ , Alle lieber,chüsse kommen den Bersichernngpnebmer» »»gute. Die besonder- günstigen KeriickerungSbedingunaen gewähren u. a. Unverfallbarkeit, Unanfechtbarkeit, Weltpolice. Prospekte und Auskunft kostenfrei durch die Vertreter der Bank. «ebrüder Jullmann, Stehen, Srabeuftrahe 7. S. Bohn, Wrafl. Aeutamtmanu in Laubach. D*/, KmiÄsft Bieber BrauDsleiDbcrgwerke vormals Fernle in Giessen. Bei der heute vor Notar H. Reh aus Alsfeld statt- N ummern Cbftucrftcißcriinn 727. 735. 775 799. 825. 873. 97u 979. 998. 6513 auS statt. 5529 Von unseren II stelligen Teilschuld- Danksagung Georg tzanitsch .Nasche Mk. 2.25. (Xftt! Ferner sogen auf diesem Wege unseren herzlichsten Dank. Speisekartoifeln vr. QualitätverZentnerMk.4.50 emouehli J. heimel. 552q Telephon 88 |54O4 Sonnenftr. 6 B'7< auS, was hiermit veröffentlicht wird. StaW Stid-Anla«- 7 (5385) ftttd-Anlsfe 7 2- Ziehung 3. Kl. 225. Kgl. Preuss. Lotterie. 240 680 Die (Oboe 357 566 225 530 234 140060 356 62 560 687 T10 142234 631 87 728 086 404 S3S 14 5'1*. 126 45 225 70 387 444 **2 870 750 87 200 149238 06 14«ö66 IW)| ,70 214 8*5 70 647 «3 067 ] 47600 14910« 81 210 876 724 116 W 728 304 466 69118 793 1 62022 469 69287 389 703 869 99 634 670 819 43 7 3 592 961 74123 43 «71 7 5 001 363 563 950 70793 233 873 92 876 7V 874 882 024 4*3 W 653 Cache formt btn : ftm, ali buxi ifrnptnbabfi- nack flrofc- u! fene üMdiahk- i. 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Drosch. Bürgermeisterei Grümngen. I. P.. Fay, Beigeordneter. 454 $8« 600 74 786 860 96 »77 25071 144 995 2 0039 67 181 499 610 679 780 667 655 83« 20012 91 192 30 33 62 149 95 360 «52 649 701 1303 1642. 1888. 2320 2505 2712. 2960. 3196 3455. 50*73 684 712 838 909 7V 5 1 343 430 621 83 5 2 221 82 435 804 1300] 35 66 5 0036 471 623 789 896 909 5*122 250 738 6 5171 79 27 « 83 532 42 88 1300 ) 860 911 34 50638 787 851 861 82 1*4114 239 484 506 830 66 1*5014 689 849 54 937 140062 18! 309 587 1300) Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bet dem unS so schwer betroffenen Verluste unseres lieben Lohnes 88 1 ‘4-ro SM 878 79 es 1 502- 811 »9 443 «2 48 88 150444 723 80 876 *6! 90 962 154118 »06 476 Wl 829 987 1 50/-17 iv 81 Prim flomMkrHuiitt. Tiefe Ware zeichnet sich beson- deio durch milden Gelchmack auS. j tit tret von Aelhei beirmschungen. I seines in sranzöülcher Art ver>! schutttenes WetndetnUat, pro Vtr * 1004*8 181092 391 464 8V2 ess 188120 f«6] 870 904 183044 80 132 306 14 * * 86 77 1 8*066 90 498 81* 24 85 846 7« ---1 18510* 747 [1000] 916 M 180402 860 739 187029 W 342 448 (400) 28 18 8022 108 (300] 1O02T 3W 469 740 416 680 779 810 71 18 4 264 383 452 8'8 372 84 543 15001 63 186.=6 340 45 663 65 107076 96 107 8 387 13000] 764 100831 96 i300 ] 359 796 638 7 7 007 32 98 104 17 210 61 631 70 7 0001 74 IW 1*6 734 7 5 7 0366 486 40 80014 425 «06 64 989 01103 216 980 02116 55 8307« 478 716 42 0*036 176 229 907 05087 624 96 738 827 80084 167 97 |300) 286 391 |*OOj 572 766 933 31 07112 219 439 671 706 807 Stück unserer Gewerkschaftskasse in Giessen, dem Bankhause Jakoh Grünewald in Giessen, dem Bank hause Sal. Oppenheim jr. & Co. in Köln dem Bankhause Louis David in Bonn. Giessen, den 2. September 1911. Der Grubenvorstand: Die Beerdigung findet Dienstag nachmittag 4 Uhr von der Kapelle deS neuen Friedhofes 91 13 5 240 363 79 604 714 806 1300] 64 908 61 139165 834 [ 600] 1*1591 1*3228 (3001 94 von Job. VaJllant G. m. b. H. Remscheid Oaebaileöfen und »utrxn*. tieebe Hel tswasierappvilei Kataioj kosteniok Verkauf nur durch Installateure. 80103 82 387 609 93 739 00006 699 420 986 (800J 791 681 979 Hungen, 8. September 1911. Drosch. Amtsgericht. »0064 846 767 0 1 044 86 664 CI8 700 1400] 14 868 92« 021«« 0 0014 1800 ) 206 481 619 88 Olt 718 1800 ) 64 960 0*777 472 667 669 05066 68 »72 681 703 69 604 M 948 49 ( 300) 00260 478 701 990 07162 88 818 464 |300) 87 549 63 79 721 887 942 1800) 0001« 120 823 928 90014 1>4 796 100016 116 1300 ) 232 484 1400 ] 646 760 881 61 903 20 101667 806 I8Ö0I 102206 30 27 40 98 (400) «6« 976 103116 4»2 604 WO «* 10*388 691 96 778 1051« 61 220 489 «49 8 0 10037« 626 87 40 748 67 986 107464 »91 742 841 100067 ( 400] 739 968 1097'1 76 773 90* 1 10140 680 111926 112009 168 843 887 94 111018 44 1 48 269 327 83 419 606 11*007 126 369 86 436 1306) 9.37 fMOI 1 15184 817 683 747 660 70 1 10378 787 893 117040 284 88 842 814 110644 86 727 110260 427 682 964 120110 16 70 468 718 29 1 2 1 090 149 278 87V 621 »09 771 8« 820 94a 122101 364 431 603 726 120"OS 14001 19 124522 908 125120 44« 94 691 713 840 M 120 31 706 66 1 2 7 010 36 232 816 908 130001 120181 667 787 906 1 20104 21« 69 418 66 79 889 Giesten, den 11. September 1911. Großh. Universitäts-Rentamt und Großh. Gymnostalkasse. Weimer. Justizrat Grünewald, Rechtsanwalt Vorsitzender 126084 182 298 977 1300] 120119 336 609 100106 546 467 624 29 71k 918 1 5 4 223 388 753 76 87 1600 ) 650 794 1 50136 273 »7 878 (3001 81 971 157360 99 468 77 29 743 1 5 9237 77 964 1313 1675 1914. 2360. 2508. 2721. 2992. 3213 3458. 3614. 3912. 4138. 4300. 4485. 4660. 4879. 5111. 5290 5462. 769 6615 129 216 72 319 07242 805 »69 00092 141 387 491 709 411 700 70069 168 274 34« 668 610 87 7102« 134 83 403 26 816 77 7 2013 Hendarbeiteschuie und Pensionat von Frl. Landmann, Giessen Gewinne über 144 Mark eind Jen betreuende« Summern in Klammer« beigetügt. Gewinne (allen auf die beieichneien Loee (6001 490 633 7 85 922 84 1 65)90 6*5 1 66 223 62'^ 167060 143 91 357 422 88 563 808 1 38131 420 99 710 887 1690*6 281 315 *3 66 696 607 44 64 2- Ziehung 3. Kl. 225 Kgl. Preuss. I otterle. Zlebuoe vom •- September 1811. narbmlttaee. Familie Hauitsch Gießen, 11. September 1911. Toiiner-tag, den 14. L MtS mll da« hiesige Gemeinde- obst bestehend au« vielen Zuelschen, Glocken- und Honigbirnen, sowie einigen Aepseln versteigert weiden. Ter Anfang ist vor- mittags 10 Uhr am Ausgang des OrleS. Grüningen. den 9. September 1911. 1048. 1348 1697. 1942. 2373 2520 2726 3016 3219. 3471. 1063. 1395. 1702 1949. 2383 2524 2761. 3081. 3232 3478 gesogen worden: 6. 43. 57. 102. 160. 275. 277. 283 396. 466. 507. 514. 516. 542. 591 638. 653. 657 letittaent Se vudnereier lä er 1 Stück 10« c. et m n L 1,00-1,»«. 1,80-2,30 Ä ifö. 82-90 H Pfg, Ediroeii» fö. 70-74 tit: vr. 100 H v g, Sroiebela i i Wi ver fltt, H I Sluck 2,fit* ia6 1197. 1478. 1808. 2079. 2400. 2599. 2849. 3114. 3295 70122 349 73 629 663 67 804 63 7 1 246 612 717 V. 811 7 2353 727 . 4 898 976 7 3123 56 1 400 ] 984 74049 61 L300j 591 629 7 49 1300, 821 75-139 425 •*« 7 0394 841 7 7 030 290 625 *8 859 935 7 8 264 5*9 •4 76 606 970 7 9071 261 80 376 97 480 653 1280 1522. 1818. 2188 2462 2666. 2907. 3136. 3318. 617 1500 ) 70 20-21 1400] 630 999 21363 410 739 026 22067 106 300' 699 «07 23176 4*8 «12 17 2*114 «4-- Ferner empfehle ich erftttafftaen Iran/.ömIwehen Kognak. E. Hort, BZalltorstr. 45. uidi bttidbe ? ecklSrlich, btj "somehr, ast er luslöndign ElS des Herrn tz.-> Mission bade esern, trndn a W Sprisiwg br .80250 .75000) 406 660 748 1300] 878 JIB 213 634 966 8 2130 68 1300 ) 426 723 80« S-9 666 716 32 8*179 210 336 404 737 74 963 1‘7 215 367 431 86 236 76 623 784 8 7 274 403 ■•021 111 63 83 498 876 985 8 9 227 848 978 00112 29 44 75 82 468 9 1 078 406 626 9 2132 M 93052 150000] 139 74 391 433 664 716 66 [400] CbfiUcrftcißcriiiifl. Frkitag. den 15. September, vormittags v'/, Uhr anfangend fo.l da- Gememd-odit zu Edeistadl und dasjenige des fürstlich n HossousoilmmS versteigert werden; dieZusammen- kunst ist ans der Treispiste. 5533 Eberstadl, den 9. September 1911. Großh. Bürgermeisterei Eberstadt. Görlach. 7« 864 0*436 1400) 586 800 960 9 5035 206 341 «68 960 88 88465 32« 62 451 783 924 62 8 7 037 74 24» 74fi 80426 1-001 868 967 881*4 274 609 76 619 100066 100 43 469 676 883 64 1 01163 1300] 382 478 968 1 02163 868 1 03183 229 61 461 |4O0| 701 938 1 0*134 297 46c (300) 540 646 7 28 v.« 10 5061 201 330 846 76 100C-- 163 337 442 6.3 96 606 920 1 0 7 207 408 |4O0) 53^ 711 70 1 00 104 498 619 800 919 1 0 9009 11 32 61 238 608 73« 656 904 110362 627 696 111033 76 127 62 268 466 606 716 861 1 12156 336 810 - 400 ) 997 110062 142 260 439 671 92 623 751 1 1 *>30 607 74 708 960 99 1 1 5063 2ö8 618 764 110279 318 491 698 722 1 1 7109 260 470 1300 ] 80 1600 ) 64« 811 110128 246 86 87 413 79 11029« 362 924 £ J6 464 821 170202 56 823 24 2« 49 1 7 1 096 195 403 (300) 172345 74 562 7C 629 762 865 905 1 70032 378 416 660 77 939 17*265 4 90 5*8 175*v'8 6‘ 918 1 7 6045 210 29 385 823 1 7 7955 80 1 38 2*3 «5 864 937 1 7 0514 35 847 70 914 1 7 0095 169 100357 58« 708 1 0 1 267 |400] 77 «41 102332 62 743 ->?6 6« 110028 386 104163 78 91 «11 772 W 1 3573» 450 W* 800 10 ’M 130081 «48 9*0 107013 231 7«9 1800) 10008» 548 87« 76 914 (8X11 1 00054 14001 IM 741 861 1*0132 334 (300) «07 737 141098 12« 54 14223« «4 »es «25 922 «0 1 40122 2*9 6«4 804 (300' 144 '0 171 79 (400. 3-7 421 533 40 1097. 1147. 1400. 1443 1708. 1774. 1971. 2018 2386 2391. 2530 2575. 2793. 2836. 9082. 3098. 8264. 3290. 441 70* ] 58*9* M2 71« 1 60*31 «9 563 HT5 972 186-*1 109 33 257 724 13001 63« 811 (4001 101"'« r»2 W» »99 1021 5 -3« 802 700Tf7 »7 184'1*3 61* «2 »"« 09 315 2» 911 4* 180029 24? 54 420 89 710 WO 7R 009 10092» 330 Q« C23 712 •2 «94 '4001 952 107132 »30 50 (V<) 48« 750 83» 58 1RB~'« 21« 10O?4i 97 «4« 69 «8 1 70152 2*3 V «63 «*9 W 734 889 171101 >68 419 764 ( 4001 1 72999 181 398 *83 »* 170<'-3 70 74 g«R 943 1741— «51 (4001 7rr 175095 423 76 610 67 ! 7712 697 . 06 1300] 66 74 710 »09 31026 124 80 416 802 3 2066 124 362 63 66? 65 918 26 3 0M) 656 726 916 36 1*00) *5447 60 *0075 122 47 242 333 M1 *7863 40016 28 104 337 435 40099 «00 Bekanntmachung. Weoen Reparatur in den Bureouräumen fallen die Zahltage Dienstag, den 12. und Donnerstag, den 14. d. M. Greta gestern mittag 12»/. Uhr im Alter von 3 Jahren sanft entschlafen ist. Wir bitten um stille Teilnahme. Dreßen fBleichstraße 31), 10.September 1911. Georg Ghrhordt und Krau. ZlebuoK tob 8. Sepietnber 1911. rormhtar* Ser die sind ausgelost aber noch nicht eingelöst von Anleihe I Nr. 2632 per 2 Januar 1911. von Anleihe!! Nr. 4194, 4489, 4927 per 2. Jan. 1911. Die Auszahlung der ausgelosten Teilschuldver- ochreibungen zuzüglich des Aufgeldes von n°/0 erfolgt vom 2. Januar 1912 ab mit Mk. 1030 bezw. 525 Alk. beider Abteilungen Gewehr.) (Nachdruck rerboien.) 400 30 617 33 1300) 989 1029 337 694 2097 142 824 80 429 6*4 48 7 26 878 910 »*OÖ 72 623 731 46 60 4407 84 642 728 32 901 2 5 383 88 798 822 46 0134 1300] 206 *01 1300] 930 91 7132 3v8 660 769 71 0202 401 639 806 9173 226 399 697 843 969 10041 61 89 170 647 711 42 824 11*47 [300J 622 '.t,y 12130 252 85 97 516 679 10*47 816 1*049 24? UOOOj 360 622 683 700 1 5016 429 1 0060 288 409 1500] 512 892 17063 172 92 V« 206 661 814 96 976 10385 86 426 60 601 709 821 988 11000) 10U8O 787 49 hr: .Ein UM kl'Ik" Leplemdtt *7 eepteniftr 3' >r: ntafl, btnl-;» m 18. g“* der: > ds 7'/, >U Unterricht in allen weiblichen Handarbeiten, sowie Kunstarbeiten, Brandmalerei, Tiefbrand. Schnitzerei, Lederplastik Porzellan- und Glasmalerei usw. Besinn des Cntcrrichtn Hontag, den 18. September. .'. Für Auswärtige ganze oder teilweise Pension im Hause . - 5» £ W >< Todes-Anzeige. Derivandlen, Freunden und Bekannten, die schmerzliche Muteilung, daß unser liebes llinb 3*021 109 404 619 949 82 3 5061 600 757 3 0087 707 »*Ö 69 911 37094 691 704 22 30178 202 3 356 484 6*6 390*0 83 278 326 456 i300j 710 t>02 1400] 32 3* 1400j 917 20 61 *0309 1500] 617 63 624 836 *1247 434 84 601 TI *2228 337 494 1400 ) 547 73 1300, *3593 663 842 912 36 **018 206 * 5077 136 2*4 1300] 330 46 479 T33 48 804 956 46589 4 7 089 166 234 404 678 856 808 14 13001 49092 *09 796 831 78 911 61 50072 117 798 813 72 5 1 033 96 269 1300] 383 ’79 »17 52226 389 589 11000 ) 73* 92* 5 3 281 322 371 56 84 93 811 85 989 5 4066 826 5 5096 1400] 1U 283 96 323 706 24 946 5 0090 808 1300] 57728 •43"* 59530 674 762 861 96 _ 00089 207 439 602 942 68 6 1 043 723 1300 ) 68 «125 244 468 603 4 768 939 0 3070 409 68 2 993 97 •4228 27 420 66 604 934 8 5'20 876 1300) 6 60*8 »«2 761 67 87 1*001 934 67230 94 47 1 795 879 6 8 163 ♦45 686 669 998 6 9099 876 160208 598 849 101163 247 62 50 80 326 81 93 930 103123 61 490 981 »9 164 . .. . . 4*/i%igen -------- Verschreibungen sind folgende 92 Nummern gezogen worden: 863 jum 376 416 69 73 88 2 1 000 162 262 324 430 i300| 61 66 819 980 94 0 22*3 386 439 13299 97 354 548 «23 7 8» 920 04010 203 43 05021 Die Oewmee (alles auf die * •letehseies Lose beider Abiellanirea. (Oboe Oewlbr.i (Nerbdnie* verboten.) 41 102 242 399 622 68 80 1368 79 474 82 916 26 0114 69 580 904 77 07 0 « 4 »39 876 18001 90 941 *030 237 480 673 879 0023 61 202 538 820 00*3 1300] 216 61 819 13000 ) 734 890 9*0 7 061 264 618 718 0316 «3 *13 621 99 769 803 0109 332 62 718 81 807 10376 11000 ) 796 1 107 « 324 64 412 782 1800) 885 12333 71 403 3*. 666 78« »44 10064 2«7 731 13001 53 1 4*20 1 5238 366 *36 42 685 10218 27 332 »M 874 931 1 7144 282 414 «82 1800) 87 668 939 1 0309 93 534 64 818 1 0068 116 626 80 1300] 0M' ** >en 18. , abenSr l (ibfiiN •rften ’ ■ le: r^w raus: «nist ,nüb I erschütternde Zesanc hieß der Kn Willkomm I növern der n I vollen Freun^ I Mokri, er I m dem seine I freundes Fra I Beziehungen i I Zchließlich be< I militärischen : Trinkspruch 0 ' französische A j konnte im §e I .sation der sc! 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