W. Jahrgang Zweiter Blatt Nr. 9 Erscheint AgNch mit Aufnahme deS Sonntags. W Erlauchte, edle TieIorkmdL. ien. M genommen werden. Um die körperlichen und sittlichen Kräfte der schulent l a s s e n e n I u g e n d zu entwickeln und für das Leben zu festigen, hat sich die Staatsregierung entschlossen, eine planmäßige eien billigst die Briihl'schi niversiläts-Buch-und Sleir. ruckerei.Gießen.Schulsir.: Thronrede in der Mitte gestellt hatten, zählte man insgesamt 115 Herren, .talreder des Herrenyauses uno ^ogeoronerennauies, die vorher dem Gottesdienste im Dom und der Hedwigs- tirche beigewohnt hatten. Auch ihre Beteiligung 1x5r | Arbeiten überaus schwach; als " Vie Eröffnung des preuhischen Landtages. :: Berlin, 10. Jan. Die „siebener FamiNendlätter" werden dem .Anzeiger* viermal wöchentlich beigelegt, daS „Areirdlatt für den Kreis Stehen" zweimal wöchentlich. Die „Landwirtschaftlichen Seit- fragen" erscheinen monatlich zweimal. R Stimmt KÜnikstrabe. ($• rrstag den 12. 8ai Grotzcs SchlaW jtnö von 9 Uhr m !llsteisch mit Kraut. Ausgestaltung der Jugendpflege einzuleilcn. Zur Turckiführung dieser Aufgabe sind im Staatshaushalt für 1911 besondere Mittel vorgesehen; sie sollen vor allem dazu dienen, die bestehenden, auf freiwilliger Griordlage beruherrden Einrich- nh-lraipi Giessen. 'ötag den 12. Janua: abends 81/. Uhr. i Hotel Einhorn orkjung, rammt roilllommen. Ter Vorstand. Feuerwehi lds 81/. Uhr, ;sieiei Ter Vorstand. menverein Gabelsberge abends 9 uor Vereinsabeno Sw»** « «echtspslege. DUUCLllU/LIl UHU Ult ^cyaju|ligitu von IXIULUH. 11 JUl luyv u-nvvvuu. ~ - .■ ", Ausgabe stellen. Es sind Verhandlungen darüber im Gange, sucht werden, welche Art von K on t r oll e uber d le schreib- inwieweit diese kolonisierende Tätigkeit durch besondere Mas;-! Hilfe ausgeübt wird, ^on anderer Seite wurde der ^orichlag nalMe der Gesetzgebung gefördert werden kann. Auch die Er- gemacht, zu erwägen, ob in./: durch Gewährung eurer sch-reib-. schliessung der noch nicht kultivierten Moore und der sonstigen gebühr der Flein der ^chrcibgehrlsen angelporirt werden konnte. Oebländereien wird fernerhin in verstärktem Maste in Angriff Weiter- soll die Regierung erfucht werden, um Mitteilung daruoer, wie weit die Verhandlungen der Stadt Frredberg über den Neubau eines Amtsgerichts daselbst gediehen sind. Bei den Rest- laviteln des Justizhaushalts, Kriminalkosten, 695 120 Mark, Zen- I tralbcuiwesm 104 8O0 Mark, Sterbeguartale 4500 Mark, Allgemeiner Fonds für Stellvertretung^- iind Aushllfekoiten usw. 195 000 Mark, und Porto-, Telegraphen- und Fernsprechgebühren . iß9 9Q0 Mart, war nichts zu erinnern. Ter vorletzte Posten mußte mfolgc der durch die am 1, April 1910 in Kraft getretenen Mittwoch, U. Januar 19U Rotationsdruck und Verlag der Brühlüchen UnwersuätS - Brtch- und Steindruckerei. R. Lange, Dießen. Redaktion, Expedition und Druckerei: Schul- straße 7. Expedition und Verlag: Redaktion: 112. Teü-Adru AnzetgerGießen. Gietzener Anzeiger General-Anzeiger für Gberheffen Wien: in,119iv «Htr* hie SW »**?*.. ebigshöh® nnerslag-bi86Ul affifi-lonzert MH ZM b6; ebun9 inbe?lltu,n'-"^ lt6t abends ab ^Konzert^ her Hof, Donnerstag Im weißen Saale des königlichen Schlosses fand heute mittag die Eröffnung des Landtags statt. Der Kaiser und König blieb der Eröffnung fern; tn seiner Vertretung verlas der Ministerpräsident die Thronrede. Infolgedessen fehlte auch all der höfische Pomp mit der goldstrotzenden Pracht der Uniformen und Abzeichen, und von der großen I durch dos die Errichtung von ymttttliy n»t w| 98 u. ff., Mittettoge nahm das halbe Trchend Mitglieder exotifcher nl-nnliche yngend m dm S-meindenmit^hr ^s l00MEm W« ^gereai wurde, einen der ongeforderlen vier Mini. Gefandtfchaften Besih, die sonst rechts und lrnts davon zu den wohn^ sichmgestM w^dm fall, wird ^hncn demnächst zngehcn streichen, eventuell einige der vortragenden ibote Leiten der Damen des königlichen r-a s.-s neben dm wenig n Ter m der wrr.gm, Tagung, de-^nMag-s, mau ^erteorme JEber zu Bereinigen. uig, Pommern. » a Np t float zka s i e, glaubt der ^sichuß durch BMNmderung Staatsalte als Zuschauer auch sonst betzuwohnen pflegen. Snchsm und Westfalen, in der Rheinprovin, und den hohen- des W»n«H‘ das °efam!e Der Thronfefscl unter dem purpurnen Baldachin war ver- zollernschen Landen wird Ihnen erneut zur Befchlntzsastung vor- Statafl..et , reurb: bet: , Bei Kapitel 113 hangt. Wenige Minuten vor 12 erschienen nach und na^ gclegt werden; ein reelleres qlerch°rt,ges @ei«B nie S d) 1 e » re > g. ffi?'’"!fe rektofik R>rt°- uire.-Kosten eine Er- die Mitglieder des ÄerrenhauseS und Abgeordnetenhauses, tz o Ist er n ist m ^Sllcht genommeiu -rgrer ?on 14 MMarFestgesrellt werden. Morgen Fortscpung .. . Melne ^L^^^^^dera.nnahme^rmit den Pertretern brr ■Regien.^------- ieV^iate ^mWbW°cnart)eitert)er6&nbe Berlin) erhalten wir folgende während dem Abgeordnetenhause und dem Herrenhause Landtag der Mmmrchic für eröffnet. Zuschrift' mebr als 7 50 Mitglieder angehören. Wenn der Erfreulichste an der ganzen Thronrede, so wird° Daß dem neuen Kartell „Deutscher Reichs- und Staats Landtag durch den König eröffnet wird, beginnt die Zere- au§ Berlin noch geschrieben, ist jedenfalls die Stelle, arbeiterverbände" nicht überall Freunde entstehen wurdest, mar monie pünktlich um 12 Uhr; diesmal mußte man 10 Mi- ^ein cje ü* über die Lage der preußischen Finanzen ver- ^ns von vornherein klar, daß aber auf Seiten der Gegn^ nuten warten. Dann betrat aus den seitlichen .Gemächern hx^^et und fcststellt daß ihre Besserung andauert, ^as mit Waffengekämpft! wird, die im lauteren Kampfesonst nicht üblich das Staatsministerium den Saal, paarweise, nach dem ö ftt ( der Entwurf des Staatshaushalts, den Finanz- sind, erscheint uns nur deshalb verständlich wnlwir im grvtzen Dienstalter als Minister geordnet. Voran der Minister- mllllser Dr L-Ntze heute -inbracht- und in Aigner unb gan5en be e Präsident °. Bethmann-HoNweg mit Herrn v^Tirp tz ^^e begründete. Der Etat schließt in Einnahme und Aus- kenmn Wie M man »u^lleu d« dem ältesten StaatSmmester. iann die Herren Delbrück bc mi!t 4 0S5 314 749 Mark ab, also mit einem Mehr in b‘n le&tm Sagen durch einen Teil der den und Baeseler, v. Brertenbach und Sydow, der Kultusminister 153 583 405 Mark gegenüber dem Vorjahre und balan-!^^-^^ Gewerkschaften nahestehenden Presse ging und nicht Trott zu Solz mit dem Kriegsminister Freiherr v. >?eeringen durch eine Anleihe in Höhe von 29 Millionen Mark, und nicht weniger glauben machen wollte, als ob unser und als letzte die beiden jüngsten Minister v. Dallwitz unö tnu$ ,au? den ersten Augenblick befremden, bietet aber Kartell den Boden vaterländischer Gesinnung Lentze. Den Abschluß machte der Unterstaatssekcetar im Anlaf; zu ernstlicher Sorge, weil dieses Defizit eigent- v e r l a ss e n hätte und auf dem besten Wege war^e, Staatsministerium Richter. Die Minister stellten sich lich nur künstlich geschaffen wurde, um dem Ausgleichs- kurzer Hand nach links abzuschwenkcn und zur too* ttch links vom Thronsessel in einer Reihe auf, der Mi- - für bie Staatsbahnen rund 32i 2 Millionen zuführen zialdem.okratie überzugchen. aus- nifterpräfibent trat einige Schritte Bar unb begann mit 'u können. Ob biefe gleichzeitige 'Pump- unb Hamster- . <^e^äÄħt X ff SÄ einet Verneigung gegen >ie Herren mit der Verlesung zweckmäßig ist, mag dahingestellt bleiben, jeden-1^asen ifti auSflcJcfiUi- Thronrede. Sie wurde schweigend angehort. Nur bei de. findet sie ihre rechtliche Grundlage in der im vorigen '/-c parteipolitische Betätimmg", womit Ankündigung des O^csetzentwurfs über die Pslichtsortbil- c-^hr beschlossenen Neuordnung des Eisenbahnetats, nach! c-n scharfumgrenztei Rahmen für die Ent- dungsschule ertönte aus einer Gruppe Don tommunalen ber ber Reinüverschuß der Staatsbahnen nur in Höhe von wichlükrgsmöglichkeit des Kartells gegeben ist, ist es ja doch wohl Vertretern em Bravorus. Dann brachte der Präsiden^ dev .) w Prozent des Anlagekapitals den allgemeinen Staats- selbstverständlich, daß eine Organisation, die aus Mitgliedern Herrenhauses Freiherr v. Manteuffel ein Hoch auf ^etne 5ebürhu]|en dienstbar gemacht werden darf, alles übrige verschiedener Konfessionen sich zusammensetzt,, die nicht nur intern Majestät den Kaiser und König «us und der Staatsakt war , < Eisenbahnausg.eichsfonds zugesührt werden muß. konfessionell, sondern, auch imerpoütisch sein soll, sich! reiner partc^ beendet. üeÄnetber neue preußi che Staais'saushaltsetat dies- politischen Richtung anschließen kann und^darf. JnMait Grun^ Berlin, 10. Jan. Die bei der heutigen Landtagseröff- ^al eigentlid) ein Plus von 3^ Millionen Mark. 'atz haben wir bisher stets fcstgehalten, ebenso imc Zukimft yung vom Ministerpräftdenten von B.thmann-Hcl weg ver- Den Grund für bieje günstige 'Finanzgestaltung bildet! auch n^ ^e^wir darauf angMiesen stnch mit lesane Thronrede, die wrr geitern rn eine in neben der Svarsamtei ts p o litik die Tatsache, daß die. wrrt- . bl^^olkbsvertretern in den Parlamenten Hand in Haiid gehen, .Auslage in kurzem Auszuge haben nntteilen können, lautet s^gs^sche Konjunktur sich immer mebr hebt, mithin die drei diese da« Sprachrohr bei der Regierung sind, mit den A b- wörtlich: milchenden Kühe der preußischen Finanzwirtschaft, Stgats- geordneten aller bürgerlichenParteien zusammenedle und geehrte Herren von beiden'Häusern des bal uwesen, Forstwirtschaft und Bergbauverwaltung, .stets arbeiten. Hierbei wollen wir als anständig Denkende nicht un- ine Majestät der Kaiser und König haben mid) L Ueberschüsse nbqclicfert haben, als man zunächst ausgesprochen lassen und dankbar erwähnen, was das Zentrum OrtMSfnrta hpr Monarchie zu beauftragen ^^nschlaat statte für uns'getan hat. r „ t s f i n a n z e n dauert > veranschlag j v Darrn liegt unser Programin und für dessen Erfüllung werden . n — , .! wir Sorge tragen. Jede Unterstellung von gegii^rrscher Seils Der E i s e nb a h n h a ushal t enthalt folgende cri.e .waten. werden wir daher gebührend und geziemend zliimckwersen. Eisenbahndirektion Frankfurt a. M.: Für E r w^e r t e r u n g > ------ tungen bet Jugendvfl°g7' Ueberholungsgleises auf dem Bahnhos H a t te n h e i m wobl schon über die wesentlichsten Punkte der HNssatrion Ihnen alsbald zugehen wird, schließt daher wiederum mit einem, 100qqo Mark, für die Erwerbung rnilitürfiskalischen Geländes berichtet worden ist, dürfte ein Eingehen auf diese Ange- wenn auch geringeren Fehlbeträge ab, der jedoch hinter Mainz-Kastel auf dem rechten Rheinufer (preußische Staats-foeaenheit nicht ohne Interesse sein. Die Ausführungen des der zur Aiiffüllung des Ausgleichsfonds der Eisenbahnverwaltung oisenbahnew preußischer Anteil 860 000 Mark, für die Erwer- Areisausschusses lauten u. a.: vorgesehenen Summe noch zurückbleibt. bung militürfiskalischen Geländes bei Mainz-Siw ans dem linkeii Nachdem den Mitgliedern der in Konkurs geratenen Zur Erweiterung und besseren Ausrüstung des Staatseisen- Ziheinuser (hessische Staatselsenbal-nm) 38^ 000 Mark und für die ^h^r-Mockstadt die Verpflichtung zur Auf- bahnnetzes, sowie zur Unterstützung von Sl l e i n b a h nu n t e r - Erweiterung des Bahnhots Ba b e n ha ns cn 100 000 Mart . L.r;nnirnn Vorl'ckußbetraas von 2300 Mk. mit 4 Proz. Nehmungen werden wiederum erhebliche Mittel angeforbert Aus deni Haushalt des Kultusministeriums ist zu erwähnen. . 9 g September 1909 ab auferlcgt worden war, werden. Die Schwierigkeiten, welche der Erfüllung, größerer erste Rate für den Um- unb Erweiterungsbau des Ghmnasiums Zinsen vom 1 ^temper 1JW c» «W ™ kommimaler Aufgaben in einheirlickwn Wirtschaftsgebieten aus ju D i l l e n b u r g 90 000 Mark. Einmalige außerordentliche Am-- bestandkern Zweifel darüber, da« vre .e ^rnge A.eute der großen Zahl und Mannigsaltigkeit der beteiligten Gemeinden gaben: Für die Universität Marburg zum Ankauf emes durch m Not und Gefahr geraten wurden imö nur mir erwackfsen, sind neuerdings immer schärfer hervorgetreten; ihnen tz^mfostüijä für den Neubau des physikalischen Instituts 00 8o0 Mk. folnerträglichen Opfern einen Teil oder den ganzen Vorsoll nach dem Wunsck>e des Hauses der Abgeordneten durch die um> zum Ankauf eines Grundstücks für den Bau emer psychiatrischen aufbringen könnten. Für diese notleidenden Mit- Ausgestaltung des kommunalen Verbandswesens ab-I Ausnahmestation und Poliklinik 41490 Mark. glieder mußte Hilfe geschaffen werden. Durch das Kreis- geholfen werden. Ein GefetzeMwurf über die Bildung von Z w e ck- - - " amt Büdingen wurden 50 konkursähnliche außergericht- verbänden ist bereits ausgearbeitet worden. Ans dem hessischen Zinanzausschutz. liche Arrangements abgeschlossen, von denen bis jetzt 26 ©“rnfogeÄ a?s Ä ufw^ick^ bä^an^ÄÖ um Xn ÄuS WeTftKft bei Geldinstituten aufndmm für bas Bahn- unb Bauiluchtwesen, sowie zur Erhaltung eines befinitive Anstellung emes katholischen Religionslehrers am P r 0- sonnten, unb schließlich würben Aufrufe erlassen und durch 33alb = unb Wiesengürtels ein Verbanb Groß-Berlin auf ber gymnasium zu Singen oerbanbeit, cä im. pieruber: imj gamm[ungen ein Hilfsfonds von etwa 34000 Mk. auf» Grunblage freier Selbstverwaltung geschaffen werden. Auskunft bei ber Regierung teerten. Ser gebracht, aus dem allen hilfsbedürftigen Kasiemitgliedern Ter in ber vorigen Session unerledigt gebliebene Entreurs b-nn bte S9eratimg be§ SuftiäbaiiäboIU, gegeben werben sollen. Tern bestellten AuS. f * e« ® 0 m e i n b e 0 r b n u n 9 Guts Uni 88, Sei M- S gegen ^snche um foWjeWIM vor. Die zur Vorbereitung der Verwaltungsreform be- Mark im Vorjahr. Die Ersparnis ergibt sich im wesentlichear die einen Betrag von ettta 3rund ihrer Tätigkeit ist Vortragenden Rats verbunden wird unb jomit em Sekretär m I stehen. Zur Ergänzung der bisherigen Aktion wurde aus zunächst eine vereinfachte Geschäftsordnung für die Wegfall rommt. Bei.Kapitel 89, Gerichte, betragen du Gc-den Kreisen Scyultze-sL.elitzfcher Genosfenschafter und des Regierungen erlassen worden. Einem weiteren Vorschläge derI samtausgaben 3509221 Marr und die Einnahmen. ivöOvvvIsozialen Museums zu Frankfurt die Beschaffung weiterer Kommission entsprechend, wird Ihnen voraussilWich noch in der Mark; hierbei wurde angeregt, die Regierung um nähere Au s -1 Mittel angeregt und zwar nicht in der Form der Wohl- lausenden Tagung ein Gesetzentwurf vorgelegt werden können, kunft über den^Aus^gang der einge stampf äy tätiqkeit — als Almosen — sondern auf dem Wege eines der dre Rechnungsprüfung durch die Oberrechnungs- verkauften Gießener Akten zu ersuchen. Ver Kap. «V.iv Unternehmens. Hierzu wurde ein aus Wendung erheblicher Staatsmittel sind neuerdings auch in den anstalt Mainz, fallt der sichere Posten von^o4 540 Mark noch bestehenden Einlage- und event. auch Wechfelforde- Pcovinzen B r an den b ur g und P o m m er n gemeinnützige Or- aus, weil die Strafanstalt ausgehoben worden ist. ,Zm^ allge- ^ngen durch alsbaldige Barzahlung gegen entsprechenden ganifaitonen geschaffen worden, die sich die Vermehrung des! meinen wurde im Ausschuß die enorme Steigerung. für schreib- Nachlaß (20 Proz) zu erwerben. Dieser dcachlaß ist tm bäuerlichen Besitzes und die Seßhaftigkeit von Arbeitern zur Hilfe sehr bemerkt xu 31C9tlrun9‘“J1! „ .CP SainblicE auf bie UiWer^n«Hd)Feit t>er ^Drberungeu toä^renb' Aufgabe stellen. Es sind Verhanblungeii barübcr im Gange. sucht werben. welche Art von Kontrolleuber bie Schreib- , mehrere Jahre währenben Konkursbauer gerecht- --- m,Th. Son onberer Seite wurde ber »orichla«ld« N--Y ^rb ber Forderungen etbaü der Ausschuß maßgebeuben Einfluß int G äubig?rausfchuß und ist in der Sage, auf Beschleunigung des Konkursverfahrens hinzuwirken. Die ursprünglich beabsichtigt gewesene Gründung einer Gesellschaft m. b. H. ist aufaegeben worden. Tie Durchführung des Unternehmens soll vielmehr die Hess. Landeshypotyekenbank übernehmen. Diese bedarf jeboch nach Gesetz und Statut kommunaler Garantie für die Anlage von Geld in Forderungen gegen die Konkursmasse unb zwar zunächst solcher der Kreise Badingen (zu 5/e) und Fried- 20 Jäger waren an der die Jugend fand schnell Ersatz für ihr Vergnügen. Sie zog seitwärts von der Straße auf einen wüst liegenden Abhang auf dem Galgenberg und bald war eine neue Bahn geschaffen. auf der sich jetzt Jung und Alt eifrig tummelt. — Bei einer heute hier abgehaltenen Treibjagd wurden 2 34 Hasen zur Strecke gebracht. Jagd beteiligt. Kreis Lauterbach. 7s-Hutzdorf, 10. Jan. Bei der landespolizeilichen Prüfung der N eb e nb a h n str e ck e Nieder-Aula — Schlitz am 29. und 30. September v. I. wurden Bedenken geltend gemacht, daß durch Anlage des Bahnkörpers bei dem sehr leicht eintretcnden Hochwasser der Schlitz und Fulda die Ueberschwemmungsgefahr für Hutzdorf erhöht und die Hochwasser- schaden vermehrt werden. Es sand daher heute nochmals eine Besprechung und Besichtigung des Bahngeländes von Vertretern des Ministeriums, der Eisenbahndirektion Frankfurt a. M., des Kreisamts Lauterbach und der Kulturinspektion Gießen statt. Der Schlitzsluß, der zwischen Schätz und Hutzdorf in verschiedenen Windungen ein breites Wiesental durch,ließt, tritt bei letzterem Orte bis dicht an die Häuser heran. Das Gelände ist dort durch beiderseitige Erhöhungen sehr eingeengt, weshalb durch die Stauung der Schlitz, bic wenige Minuten unterhalb Hutzdorf j.n (Nie Fulda fließt und deren Hochwasier gewöhnlich früher erntritt, der Ort am meisten durch Hochwajier zu leiden hat Die Visenbahnbehörde hat nun beabsichtigt, den Schlitzsluß in ein Aus Stabil Mit» Lc,nd. Gießen, 11. Jrnuar 1911. ** Ein ehemaliger Gießener Professor f- In Greifswald ist am 8 ds. der Geh.ime Medizinalrat Dr. Friedrich Mo s l er, ord. Prozessor der speziellen Pathologie und Therapie, erneut. Direktor der mediz nischen Klinik an der dortigen Universität, im nahezu vollendeten 80 Lebensjahre gestorben. Er stammte aus Ortenberg. Seine Hauptlehrer waren Jul. Vogel, Frerichs und Virchow. 1858 wurde er Privatdozent in Gießen, erhielt hier später eine a. 0. Professur und kam 1864 als Ordinarius nach Greifswald. Seine Hauptwerke sind: Untersuchungen über den Einfluß des innerlichen Gebrauches von gewöhnlichem Trinkwasser auf den Stoffwechsel des Menschen" (preisgekrönt), „Ueber die Behandlung des Typhus exanthema- tieus" (1867), „Pathologie und Therapie der Leukämie" (1872), „Ueber Lungenchirurgie" (1885) und vieles andere. ** Stadt the ater. Es sei darauf aufmerksam gemacht, daß von Björnsons ,Ueber die Kraft" auch der zweite Teil noch im Laufe dieser Svielzeit aufgeführt wird. Wenn auch jeder Teil als selbständiges Stück für sich bestehen kann, so dürste doch mancher Freund des Dichters Veranlassung nehmen, die heutige letzte Aufführung des ersten Teiles zu besuchen. — Das Vaudeville „Er und seine Schwester"' mit der reizenden Mu.ik von Einöds- höfer war ursprünglich für Sonntag abend geplant und für Freitag war ,Othello" angesetzt. Da jedoch wegen des Festkommerses die Musik für Sonntag nicht in ausreichender Stärke gestellt werden konnte und das Werk laut V r ags- kontrakt bis zu einem bestimmten Termin in einer Abendvorstellung gegeben sein muß, so ist di.-se Vaudevilleposse ausnahmsweise auf einen Abonnementstag angesetzt worden. ** Ueber die Stenographie in der Rechtspflege wird am Donnerstag abend im Cafs Ebel von Gerichtsreferendar Ploch (Mitglied des Gabelsbergerschen Stenographenvereins) ein Vortrag gehalten. Landkreis (Sieben. -g. Hungen, 10. Jan. Die hiesige Schuljugend hatte sich bei dem sog. Galgenberg auf der Kreisslraße eine hübsche Rodelbahn eingerichtet und übte sich fleißig in dem gesunden Sport. Auch von Erwachsenen wurde dem Rodelsport gehuldigt. Heute aber sollte dem frohen Spiel ein Ende bereitet werden, indem das Rodeln an dieser Stelle durch kreisamtliche Verfügung verboten wurde, da der Fuhrwerksverkehr an der steilen Stelle gefährdet war. Aber DKtz M V6). M einer Verfügung dieser Garantie würde bas Htlfswerk scheitern. - Nach den gemachten Berechnungen hofft man, aus den Nachlassen nach Bestreitung der Binsen für die aufzunehmenden Kapitalien und der Auslagen der Landeshypothekenbank noch einen Ueberschuß zu mieten. Dieser würde zur Verfügung des HilfsausschufleS stehen und zur Unterstützung Der armen Kassennntglieder, zum Teil eventl. auch zu Rückvergütungen an Einlageglau- biger auf die Nachlässe verwendet werden. Es ist ledoch nicht ausgeschlossen, daß nichts übrig bleibt und weiter, daß die schließliche Abrechnung mit einem Fehlbetrag av- schließt, der dann von den garantierenden Kreisen zu decken wäre. Je schneller'der Konkurs zu Ende geht, und je reichlicher die Abschlagszahlungen von der Konkursverwaltung eingehen, desto günstiger gestaltet sich das Ergebnis des geplanten Unternehmens. Bei einer 5jährigen Konkursdauer ist ein Ueberschuß, bei einer 7- und mehrjährigen em Fehlbetrag wahrscheinlich. — Bei der Berechnung des von den Mitgliedern zu leistenden Vorschusses von 2300 Mk. ist ein Ausfall von 20>Proz. der Forderungen an die Kasseschuldner angenommen^ sollten sich bei der BeitreibunL mehr Ausfälle ergeben, so müssen sie in der Form von Nacyschuß en auf die wohlhabenden Kassemitglieder umgelegt werden; die Hilfsaktion würde hierdurch keine Verluste erleiden. Der Kreis Büdingen hat sich, wie wir s. $t. meldeten, bereit erklärt, die von ihm verlangte Garantie in der Höhe von ä/6 zu übernehmen, wenn der Kreis Friedberg Ve gewährleistet und von anderer Seite ein Vorgaran'.iefond von 30 000 Mk. beschafft wird. Frankfurter phi.antropische Kreise haben sich bereit erklärt, für diesen Vorgarantiefond 15C0u Mark aufzubringen. — Der Direktor der HHifchen Landes- Hypothekenbank Dr. Arnold hat in der KreiStagssitzuna noch folgende neue Berechnung ausgestellt: Darnach wird angenommen: Es sind noch 2100 000 Mk. Konkursforderungen vorhanden; die Hälfte davon wird vom Hilfsaus- schuß erworben, 25 Proz. sind bereits durch zwei Abschlagszahlungen bezahlt; also 1050000 Mk., ab 25 Proz.: 262500 Mark, zusammen 787500 Mk.; Nachlaß von 20 Proz. wird aefordert von 157 500 Mk., zum Ankauf also nötig 630 003 Mark. Angenommen: 1. es werden Abschlagszahlungen vom Konkursverwalter geleistet Ende 1911: 10 Proz., Mitte 1913: 10 Proz., Mitte 1915: 10 Proz., Schlußzahlung Ende 1916: 45 Proz.- 2. es werden durchschnittlich 4 Proz. zur Verzinsung oer aufzunehmenden Kapitalien nötig; 3. es erwachsen .alljährlich der Landeshypothekenbank 3500 Mark Derwaltungskosten; 4. Anfang 1911 sind die Forderungen zur Hälfte erworben; 5. die Schuldzinsen werden halbjährlich bezahlt, so wird die Schuldenlast Ende 1911 sein 553 952 Mk., Mitte 1913 486 430 Mk., Mitte 1915 428 830 Mark, vor der Schlußzahluna Ende 1916 462 230 Mk., die Schlußzahlung beträgt 472 500 Mk., also verfügbar Ende 1916:10 300 Mk. Endigt das Konkursverfahren schon 1 Jahr früher, Ende 1915, dann verbleibt ein Ueberschuß von 31600 Mk., endiat es 1 Jahr später, Ende 1917, so wird ein geringer Fehlbetrag entstehen. Gedenket der hungernden Vögel! loS Vors.: Sie hatten einen Revolver bei sich? Angekl.: Ja, den trug ich aber schon lange bei mir. V 0 r Was machten Sie damit? Angekl.: Ich habe den Revolver Minor gegeben. Vors.: Und weshalb? Angekl.: Minor wollte ihn haben und ich wollte ihn sem. Korf.: Was hat Minor damit getan? neues, schlankeres Bett zu leiten, um dadurch ein stärkeres Ge- fälle zu erzielen, das die Wassermassen schneller absuhren und die Ueberschwemmungsgefahr vermindern soll. Kreis Schotten. Q Vom oberen Vogels berg, 10. Jan. Heute nacht hat eS wieder ziemlich Neuschnee gegeben, so daß die Schneedecke sich immer bester für den Wintersport eignet. — In einer großen Anzahl Dörfer tritt die Influenza in starkem Umfange auf. ----- Burkbards, 10. Jan. Am 18. d8. Mts. findet hier wieder Bürgermeisterwahl statt, die letzte war im Dezember 1909. X Michelbach bei Schotten, 10. Jan. Hier wurde der seitherige Bürgermeister Schäfer in der zweiten Wahlperiode wiedergelvählt. Kreis Friedberg. x Bad-Nauheim, 10. Jan. Im Bildung s v er- ein gab heute abend vor ausverkauftem Hause das Rhetn- Mainische Verbandstheater H enttl en” „Stützen der Gesellschaft". Ausstattung und Darstellung des Stückes waren für die zugrunde liegenden Verhältnisse vortrefflich, so daß oas an ernsten Problemen lind erzieherischen Momenten so reiche Gesellschaftsdrama des großen nordischen Dichters seine Wirkung nicht verfehlte und allgemeinen Beifall fand. — Im Äortragsverern veranstaltet das Frankfurter Rebner-Quartett am Samstag seinen 4. dieswinter.'ichen Beethoven-Abend. — Der -Uc 111= tär verein assi a" ist jetzt auf über 250 Mitglieder angewachsen. Das Vermögen der Sterbekas e beträgt jetzt nahezu 800 Mark. Hauptlehrer Storch-Butzbach, em geborener Nauheimer, wird auf Anregung des Kriegervereins seinen kürzlich im Vortragsverein gehaltenen Vortrag über „Erlebtes aus großer Ri U2 Kies Krone $li 171,706 ni. hl = iLchnitlh! Va. HL = au.»! ^varren Dnbftaugcn: 22; . LA Mn. Hnn «i? ft!* non Alsield. Alle Mere Auskunft et nersUnlLr.',cld,nefe. 8K"bei früb^iti föcfterei unentneltiic Eisfeld, den ßti/. Groh! In .?""er, L üäip Groß ^ormttag- hons erneul 31 dem Säbel ab. Ter Angeklagte Minor war früher Seiler und zuletzt bei Ludwig Löwe & Eo. als Arbeiter beschäftigt. Er wurde am 27. September von einem Kriminalbeamten mit einem Stock Über den Arm geschlagen. Kurz darauf traf er Rode, der ihm seinen Revolver zeigte. In der Aufregung Über den Schlag faßte er zu Rode, er solle ihm den Revolver yeben. Rode erwiderte, er wolle erst laden. Nach ein paar Minuten Jam Rode wieder gab ihm den Revolver wieder und saate, es seien drei Schüsse darin. Der Angeklagte will dann zweimal in die Luft geschossen und die dritte Patrone hecausgenommen haben. — Vors.: Warum haben Sie überhaupt geschossen? — Angell.: Ich war über die Mißhandlung aufgeregt. Ein Mann aus der Waldstraße 43 sagte zu mir: Du hast einen Revolver und traust dich nicht zu schießen. — Staatsanw. Porzelt: Ist nach dem ersten Schuß ein Schutzmann gekommen? — Angekl.: Nein. — R.-Ä. Jacobi: War der Angeklagte Marquardt angetrunken? — Angekl.: Ja, er war stark angeheitert. Damit ist die Vernehmung der Angeklagten beendet. Nach der Mittagspause beginnt die Beweisaufnahme. Erster Zeuge ist der Polizeimajor Klein, dessen Vernehmung die ganze Nachmittagssitzung in Anspruch nahm. Er gibt aur Befragen des Vorsitzenden ein Bild von den bekannten Vorfällen in Moabit. Er bemerkt u. a.: Wenn einzelne Schutzleute Ueber- schreitunaen ihrer Dienstgewalt begangen haben, so sind die einzelnen Beamten dafür verantwortlich zu machen, nicht aber das Polizeipräsidium oder die Polizei als kollektiver Begriff, wie das geschehen ist. Andererseits ist aber ein ganz unbegründeter Haß gegen die Polizei zum Ausdruck gekommen. . Als ich in der Nähe des Kohlenplatzes eine Wohnung mietete, in der die Mannschaften während der Unruhen eine Unterkunft haben sollten, kam kurz nachher der Hauswirt zu mir und bat mich flehentlich, die Sache doch rückgängig zu machen, da ihm seine Mieter gedroht hätten, sie würden ihm die Knochen im Leibe zerschlagen^ wenn er die Polizei ins Haus lasse. Ich mußte die Leute dann in Zelten, die mir vom 4. Garderegiment zu Fuß zur Verfügung gestellt wurden, unterbringen. Am Sonnabend, 24. September, nun geschah der erste ernstliche Zusammenstoß zwischen Polizei und Tumultuanten. In der Mittagszeit war ein Kohlenwagen in der Nähe der Löweschen Fabrik von der Menge angegriffen worden. Der Wagenbegleiter erhielt einen Steinwnrs an den Kopf und antwortete darauf mit einem Schuß aus einem Revolver. Darauf hat der Zeuge dem Mann den Gebrauch der Schußwaffen verboten. Im Kontor fand der Zeuge noch eine ganze Reihe von Revolvern, die, wie er aus Befragen erfuhr, den Begleitern zum Schutz mitgegeben werden sollten. Er verbot jedoch strengstens, diese Absicht auszuführen, da er der Meinung war und noch ist, daß es den Leuten an der rechten Ueberlegung gefehlt hätte, wie weit der Gebrauch der Schußwaffe erlaubte Notwehr war und wo die Ueberschreitung der Notwehr ansing. Die Waffen sind dann auch nicht zur Ausgabe an die Arbeiter gelangt. Der Zeuge gibt weiter an: Da wir nun die Arbeitswilligen schützten, so richtete sich die Wut der Menge gegen uns. Das ist ja menschlich nur verständlich, und ich befahl deshalb, mit größter Ruhe und Milde vorzugehen. Es wurde aber von den Arbeitern der Fabriken ein wahrer Hagel von Steinen auf die Schutzleute geworfen, und ich sah mich nun gezwungen, die Schutzleute mit blanker Waffe Vorgehen zu lassen. Damit wurde aber nichts ausgerichtet, denn sobald wir gegen die Menge vergingen, verschwand diese hinter den Türen und war nicht zy erreichen. Gingen die Schutzleute wieder zurück, so öffneten sich die Türen wieder und die Menge drang wieder vor und bombardierte wieder mit Steinen. Die Weiterverhandlung wurde auf morgen vertagt. Im Strafkammerprozeß wird morgen nachmittag 2 Uhr das Urteil verkündet werden, nachdem heute die Plädoyers beenoet worden sind. Liehen ünmerhunqi Es wirb hierbur «bracht- 1. Unsere Gericht btr Sonn^ un 12 Uhr, sür i 2 Als AmtSiag ' unb zwar vo nachmittags 3. Für MUNvbi von vormitta 2-6 Uhr (ei Ausrerimlb der o «ausgenommen —n Hungen, 81. T Angekl.: Er hat zweimal hamü gestossen, aber niemanden getroffen, denn es war niemand auf der Straße. N.-A. Heinemann: Ist der Angeklagte etwa zu dem ihm zur Last gelegten Schimpfen gereizt worden? Angekl.: Ein Kind von 11 Jahren war von Schutzleuten mit dem Läbcl über die Stirn geschlagen worden und darüber war ich empört. Der folgende Angeklagte Arbeiter Albrecht, ebenfalls 90 Jahre alt, wohnte in der Waldstraße und hat am 27. September abends mit Minor und Scharfenberg mehrere Restaurants besucht. Gegen 10 Uhr trafen sie mit Rode zusammen. Der Angeklagte gibt zu, mit einem Stein nach einer Laterne geworfen zu haben. Er habe aber nicht getroffen. Die Laterne habe dann Rode entzwei geworfen. Der Angeklagte Albrecht behauptet weiter, daß mehrere Kriminalbeainte Minor und Scharfenberg in den Hausflur zurück- geschlagen hätten. Vors.: War denn eine Menschenmenge da, als geschossen wurde und als Sie mit dem Steine warfen? Angekl. : Nein, die Straße war ganz leer. Der Angeklagte Marquardt ist am 1. Januar 1911 erst 18 Jahre alt geworden, er gehörte also zurzeit der Straftat noch zu den Jugendlichen. Auf Beiragen gibt er zu, daß er mit den beiden Angeklagten gegen 11 Uhr zusammengekommen sei. Rode habe ihm dabei erzählt, daß er die Laterne vor -em Hause Waldstraße 44 eingeworsen habe. Scharfenberg gab ihm darauf einen Stein und er warf damit eine andere Laterne entzwei. Der Angeklagte Scharfenberg wohnt in der W fldstraße und traf am 27. September mit den anderen Angeklagten zusammen. Er bestreitet entschieden mit Steinen geworfen zu hab.n, er habe nicht einmal einen Stein in der Hand gehabt und auch Marquardt keinen Stein zugesteckt. Ter Angeklagte hat Menschenansammlungen beobachtet, die von einer Schutzmannskette vorwärts getrieben wurde. Die Schutzleute schlugen alles mit S-beln nieder, auch Frauen und Kinder. Darauf wurde aus der Menge em Stein auf die Schutzleute geworfen. R.-A. Rosens eldz Haben die Frauen und Kinder Widerstand geleistet? Angekl.: Nein. Wer eben nicht schnell genug fortfam, bekam etwas mit hi s hwerer heisser Herzensangst laffen 1fornfnme Mütter ihre Kinder bei hartem Frost unb CS I o QVSvh X»I.. ... Q-llf bCH Weg Aur das böse Wetter den zarten, enivfiiidlichen □ Geichopien auch nicht schaden? Nun, wenn man die ®eiabr einer (rrfaltunn nach Möglichkeit ausschallen und vorhandene Reizungen sofort betämpfen will, dann aeroobne man mb baran den Kindern stets ein paar M"« Sodener Mmeral-Pamllen «Fays ächte» mit aus den V nicht teuer und nützt den Kindern X A Preis 85 Psg. die Schachtel, überall erbiilt- Hd)- -Nachahmungen weise man entschieden zurück, [ss“A; Wo keine Jcm 1911 «aromeiev aur 0° reduziert Temperatur der Lust Absolute Feuchtigkeit Relative Feuchtigkeit Windrichtung Windstärke Grad btr Bewölkung in Zehntel der sichlb. Himmelsfl. Wetter 10. 2“ 756,5 2.8 4,7 84 W 2 6 Bew. Himmel lO.i b'° <58,4 05 4.4 92 W 2 10 Beb, Himmel 11. 7'" '54,5 — 2,4 3.8 10J 8 2 10 Diebel H ochste - ienweratur a m 9. bis 10. Im mar — — 4,2 ° 3. viieövuvte „ 9. . 10. — 0,1 LC. 9iiebericblaa: 0,0 m n. Telephon 186 Comp1? 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Regierungsbezirk Aachen und Kreis «trtedberg. Frei von Seuche sind geblieben, r es v. leuche n - frei geworden nur: In Preußen bte Reg.-Bez. Schleswig, Aurich, Alünsler, Wiesbaden. 3» Bayern, die Oberosalz, Schwaben, ganz Württemberg außer dem Äleclarkreis. sonne Baden außer Karlsruhe. Aiectlenburg-Strelttz, Lübeck, Birkenfeld, Lachsen-Altenburg, Waldeck Neuß j. L, Schaumburg-Livve, Hamburg, Lübeck und Bremen' und Oberhessen außer Kreis Friedberg. Die Ortspottzeibehorden haben Vorstehendes ortsüblich bekannt zu machen. Gießen, den 10. Januar 1911. Großherzogliches Kretsomt Gießer^ I., V.: Welcker. Bekanntmachung. Es wird hierdurch folgendes zur öffentlichen KenntmS ^i^ Unsere Gerichtsfchreiberei ist täglich, mit Ausnahme der Sonn- und Feiertage, von vormittags 10 bts 12 Nhr, für die Rechtiuchenden geöffnet; 2 Als AmtStag wird der Donnerstag jeder Woche ' und zwar von vormittags 0-12 Uhr und von nachmittags 2-5 Uhr oorbefhmmt; 8 Für wrundbuchsachen ist der Dienstag ,eder Woche ' von vormittags 8 -12 Uhr und nachmittags von 2—6 Uhr festgesetzt. Außerhalb der angegebenen Zetten hat — dringende Falle ausgenommen — niemand Ansp.uch auf Anhörung bei Gericht. Hungen, 81. Dezember 1910. Groüh. Amtsaericht._______________ Bn/, B11/,______________________________________________________~ . ..------ Holzv rfteuierunii der (Gemeinde Sstlzvoaen. (NAmstna den 14. Fanuar kommen von nachmtttags 1 uhr ab bei Gastwirtin Weißbrod Wilwe aus Distrikt 14 L-chotlenholz aum ^Äicu: 1 Eichenstamm III. Kl. - 0Z3 Fsttn., 2 Eichenstämme IV Kl. - 0,43 Fstm. Buchen: 249 Rm. Scheit, 31 Rm. Knuovel, 688 Nm. Netser II. SIL Krosdors, den 9. Januar 1911. _u Der Bürgermeister. D " B raun_____________________ FERNSPRECHER 783 ARCHITEKT 10 ftroft u1’’1 e Zchciclim' flasche0 fracbt^ tv f* d! Montag den 23. Januar, vormittags 10 Uhr, »ZAAuA große Anzahl Schinttklüvel: 22v ttieicr IA, R L” 17 1 70ftftut • 303Kteser V.StL = 15/,17 yütti., 1 rlirche TH QL = 1727 18 Nichte III. KL = 25,55 Fltm. lDchnittholzl: 30 Fichte FL " W-16 Fsim-r «2 sichte Va. Äl. — 29,95 tfltm.; 25 Fichte Vb. KL — 6Aj6 6ltm. Nollmöpfe......14 Ltr.-Dose Bismarkheringe . . . . J 2,10 Kron-Sardinen . 2 Ltr.-Dose 05 Pfg. do. lose . . . Psd. 40 Pfg. Rollmöpse, lose ... 2 Stück 13 Pfg. ÄÄi£ ^ere Auskucht erteilt der Großh. .>orstwart, Schaaf zu Etsa und her UnterACidnete yuSAÜne aus dem Berttemerun-iS-Prolokoa werden bei frühzettiaer Anmeldung von der unterzeichneten L,ber> försterei uncntnelthd) abgegeben. AlSfeld, den 10. a b e r l o r n.__ Deutscher Kounak hervorragende Qualität per Flasche von 9)11. 2.50 an KanMch. 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Septeinb! enstoß zwischen Polh: . war exn MIenroa« der Menge angegruia neu Steinwurs an Ja Schuß aus einem B Idann den Gebrauch d- id der Zeuge noch tf.' er aus Äesragen enck erden sollten. Er oertr. iren, da er der Memun: ' der rechten UeberlegM der Schußmklc «ln.nt!i ma der Notwehr anitn; &.6e «di- «* Da roir nun die Am - -s S'sres ;cn Es wurde aber uo 1 Hagel von Stemen es nid; nun '•& ng wieder vor u»v nwrgen vertagt. wird yj0eJic$Ub3 chdem heute dre New: Yw..i f }o Nebel r.lANÖUN SEIFE FAUSTRING VI C.NAUfARNN, OFFENBRCH * « i. Einzelsluck 20PFg-' 5 Stück La Kilo 95 Pfg. Marktstrasse 17 Telephon 673 Rittergasse 8 Mein diesjähriger