PVMOf: M. 288 Erfchrinl S-Nch mti Ausnahme des Sonntags. General-Anzeiger für Gberheffen ilricher ilsicher in Heeg Bleicher in Heu eleicher in He» Weicher in H«a gezogen. ÄrciS Friedberg. 168 und 20# 441 24b Weicher ti Htoe und Mn Li« „Tieheaer KamNiendlStter- werden dem „Anzeiger^ eiennal wöchentlich deig-legt, daß „KreMIatl für de» Krds Gießen" ,weimal wöchentlich. Tie ^randwlrNchaftlichev Stil» fr«§ev" erscheinen monatlich zweimal. ehiohtt in lebing« Haltest*1: eleE Strassen^ Airchliche Nachrichten. örrae.ttliche Hehgionsflenicmöe. tiottesöiciift in der Synagoge (Süd-Anlagc.. Samstag, den 9. Dezember 1911: Vorabend: 4.30 Uyr. Morgen-: 0.00 Uhr. Nachmittags: 3.15 Uhr. Jugendgotiesdienst. Sabbatausgang: 5.20 Uhr. und cs darf [an Monovol in irgend einer Weise auLgcübt werden. Der Prciö für kSlchmiiat innerhalb der Stadt, der uiricit 70 Pfg. per Kilowatlslnud.' belräat. soll vom 1. Juli 1912, spätestens 1. Januar 1913 ab auf 50 Pfg., am 1. Januar 1914 ain 45 Pfg. und am 1. Januar 1915 mir 40 Psg. ermäßigt ewrdcn. Der Stromorcis für die anzuichliefciiden Landgemeinden w»rd durch Donnerstag, 7. Dezember 19fl RotattenSbairf an- Verlag der Srüdlfch« Untpftfuäll • Buch- und Slemdeuckeret. 9t Gange, Siegen. Israelitische tteligionrgesellfchast. Gottesdienst. Sabbatfeier am 9. Tezeniber 1911: Freitag abend 4.00 Uhr. Samstag vormittag 8.30 Uhr. Samstag nachmittag 3.30 Uhr. Sadbai-Ausgang 5.15 Uhr. WochengotteSdiensl: AlorgenS 7.00 Uhr, abends 7.00 Uhr. Redaktion. Expedition und Druckerei: Schul« slraße 7. Expedition und öeriag; e=a* 5L Redakliow^OKlir. Tet-AdruAntergerlLiegen, die AstiengeicUschast bestimmt. Als Abfindungssumme werden bei Abfchlus, des Vertrages, der MiUc Januar erfolgen soll, an die Stadt 160000 Mk. hcrauSgczahlt. Die Stad: ist verpflichtet, von ihren 51 Prozent Arueu 1 Prozent an den Ürcis abzngcben, wenn die Ucbcrlandzentrale zustande kommt, dagegen muf; die Süddeutsche 9 Prozent an die hiervei beteiligten Gemeinden abgeben. ----- 05c ob «Sifin beim, 5. Dez. Tie hiesige gemein» Ntitzigc Baugenossenschaft hat seit ihrer Gründung Anfang 1904 bi3 Ende 1910 bereits 23 Häuser mit 47 Wohn- mmgen ilu HerileUungStverte von 166 000 Mk. errichtet. Nach dem letzten Jahresbericht haben Tätigkeit, Ziele, und Bestrebungen der Genossenschaft, gesunde und billige Wohnungen bei vorteilhaften Slatifbebmgimgen für Minderbemittelte zu beschaffen, und ihre sonstigen Einrichtungen m der Gemeinde wohltätig gewirkt. Es war ihr namentlich auch infolge der /Förderung durch die Gemeinde möglich, einer ansehnlichen Zahl von Arbeitern ihr eigenes Heim in gesunder frischer Hoge mit praktischen Einrichtungen bei erleichterter Verzinsung und Tilgung zu geben, neue CrtSteilc zu erschließen, und so einen guten Teil zur Hebung und Förderung der Gemeindeausgaben beizutragen. Dem Vorstände ist eS gelungen, un Jah.e 1910 gröbere Flächen Baugelände zu erwerben, so dag die Genossenschaft auf Jahre hinaus gedeckt ist. Au» Stabt und Laub. Gienen, 7. Dezember 1911. Weihnachtspakete. Nicht jedem ist eS vergönnt, am Fest der Liebe seine Lieben olle um sich zu baden, darum wird manches Paket, mit WeihnachtSgrüben, Wünschen und Geschenken in die Ferne gesandt, um dort mit wehmütigen Gefühlen empfangen und geöffnet zu werden. Eine besondere Freude kann man dem Empfänger bereiten, wenn man beim Fertigstellen dcS Pakets auch auf die innere Verpackung Wert legt und den Schönheitssinn dabei nicht ganz beiseite laßt. Um dem Adressat keine Enttäuschungen zu bereiten, darf der Behälter für die Geschenke nicht so groß sein, daß die leeren Plätze mit Papier oder Holzwolle auSgefüllt werden müffen. Tie einzelnen Gegenstände hülle man je nach Geschmack in buntes Papier, welches mit schmalen Seidenbändchen oder Wollfädchen kreuzweise umbunben wird. Außerdem lassen sich allerlei andere Kleinigkeiten zum Einpacken und Verzieren verwenden, die man am besten schon lange vorher sammelt, wie: Walte, Schachteln und Kästchen, Stamol, Silberpapier, Papierservietten, Oblaten usw. Wunderhübsche Wirkungen taffen sich mit diesen einfachen SDlittcln erzielen, und wer eine poetische Ader hat, kann noch einige Verse, am liebsten natürlich heiteren Inhalts, den verschiedenen Sachen und Sächelchen hmzufügen. Obenauf in dec Mitte und an den Rändern oder Ecken deS Pakets wird etwas Tannengrün oder Stechpalme befestigt, und em reizvoller, echt weihnachtlicher Anblick bietet sich dem Beschauer dar. Wenn dann das Ganze noch gut verpackt und zeitig genug abgeichickt wird, kann der Absender beS Erfolge« seiner PackungSiveise sicher sein. ** Gießener Vo 1 k2 bad. Im November wurden 9901 Bäder verabreicht gegen 9 5u2 un Cttober 1911 und 9072 im November 1910 oder im Durchschnitt täglich 330 Bäder gegen 307 im Oktober 1911 und 302 im Oktober 1910. Ter Besuch verteilte sich int einzelnen wie folgt: Schwimmbad: 6lU7 Männer, 1144 Frauen, Wannenbäder I. SU.: 2öti Männer, öl Frauen, Sie kommen nicht fo hoch hinauf in der Gun ft des Publikums wie Palmin (Pflanzenfett) und Palmona (Pflanzen- Butter-Margarine), die fi Vorbehalten, Were en: Gietzener Etrastammer. )( Gießen, 6. Dezember. Un getreuer Na chlaßveriv alter. Ter am 24. Noveniber 1HÖ1 zu Darmstadt geborene I. L. war zuletzt Ojerictldfdneibenvpiiant in lUrrchnein. Ur tu beschulbi.it, m den Jahren 1910 und 1911 als Bevollmächtigter der Erben des H. Bj. von da avstchilich zu deren Öladjtcil vertagt zu haben. Ter Angeklagte gibt zu, über 10uü Alk. des ihm als Nachlaßoerwalter anvcrlrauten Geldes für sich verbraucht zu haben. Er vehauoiei aber, dav ihm die Aiiterbm E. Jt. hierzu die Erlaubnis gegeben habe. Diele Angabe d«.s Angeklagten gewinnt eine gewisse ^-ahr- scheinlichkcit dadlirch, daß tue E. A. sich wenige Tage nach iemer Benrastniig ertränkt hat. Ter Angeklagte mußte sich indessen sagen, daß er nur mit Genehmigung sämtlicher Erben über den Nachlaß verfügen könne. Tas Urteil lautete wegen Unireue au' drei Ai o na t e Gefängnis. Ein 49 ü ft l i n g. Ter 40 Jahre alte Schreinergeielle E. H. aus Gießen bat die Gelegenheit benutzt, wahrend seine Frau des Morgens Brötchen auslrug, seine eigene zivöl'jahrtge Tochter in tobeuer LLeise zu miß- brauchen. Ter rohe Mensch erhalt eine Zuchthausstrafe von vier Jahren. - leicbjeiiiq wird aui Ehrverlust auf zehn Jahre elkannt. Ter Angeklagte erklärt, die Strafe alsbald antreten zu ivollen. Ein gefährlicher Wandergeselle. Ter Schmied W. W. von Jolsbach, Kreis tiirchham, kehrte am 4. November lall als Handwerlsoursaie in der Herberge jur veunat ui Lrlenberg ein. Er traf nur den 1« xialne alten Sohn uuD die fünf Jahre alte Tochter des r. erdergwirtes an. Ter Angeklagte belauere das tleme Atadchen in unzüchtiger Weise, bettelte earaut und fiel ztiketzt betrunken in den Stragcn herum. Er wird wegen LUtltchkeilsverbrechenö zu sechs Al o na t en Ge > ängnie, wegen Bettelns zu sechs Tagen yaft und wegen Bölleret zu drei Tagen Hast ueuir.eilt. Die Unterjuchungshast wird angerechuet. Gleiche Brüder, gleiche Strafe. Ter am 26. September lr>97 geborene W. L. ans S.ltcubain nxw als Zwangszoglmg bei einem Sanüwirt in Eschenrod beicha'- tujL osteichje tig mit ihm biente der 20 Jahre alte Tienstknecht V. ö. von da. C. hatte nun bemerkt, dav der Tiennherr Geld ui einer verichlossenen Tisckncviidlade auwewahrte. Sr teilte so lange cm einem «chlui el hemm, bis es ihm gelang, die Tiswswublade zu ösjuen. Er nahm 40 A.k. an sich. Tes abends in einer v.ut- fuia t war er freigiebig und schenkte auch seinem Asittuecht ". - A.k. mit dem Bemerken, er ioUe nichts tagen, abends un gemeins., a'i- lüften Schlafzimmer erzählte er ihm weiter, er habe noch zu Alk. nm Schorn.em vetftedt. S- ging heimlich hm, fano das Geld und na.mi es an sich. O. erhält wegen sch'.veren Tieb'iahls drei rochen Gefängnis. Die gleiche Sira e trifft den t'., welchen baS Gericht wegen Annahme der zwei IHart der peglerei und wegen Wegnahme der zwanzig Mark des einfachen Tieo- st a h l s schuldig spricht. Der kann nichts liegen l a , s e n. Tie Stadt Gießen hatte das Vans Wrobe Michigans 9Ir. 21 zum Abdriich erworben. Eines TageS ging der t elegenheits- arbeiter W- G. von hier vorbei und tcmertie, dag in dein zufällig oi.cn tiehende.i „lur c.n perd stand. <•■>. brach den 4-"eiö voll- ltano;g ao und verl lii'te tun an eine Altdänoterm Q15 alles E 'ei! u“ir den £reie von -ck. l,vä. G. n als 4.ieb r-ictmUig und vor nicht allzu tanger Zeit we..en ähnlicher caaten behta t wordcn Jn'olgedefsen caU das u-erio)t eme Getänguts strafe von , echs AI o n a t e n als an^emes^ne Lsthno v U. , 721 „ 221 , tzeißluftbader, Tampwader sowie Maffage 132 Manner, 13 Frauen. Die Personenwage tvurde von 240 Personen benutzt, das Bad von 3 Personen besichtigt. Landkreis Gietzen. — Lolla r, 5. Dez. Bet der türzlich Dorgciiomnieiten Umfrage über den Anschluß zum Elektrizitätsbezug e aus dem zu errichtenden Ortsnesie der Gemeinde, daö von der Kraftzentrale der Buderusschen Eisenwerke gespeist wird, ergab sich, daß sich nahezu 500 Anfchließer meldeten. Nur einzelne Familien haben sich ablehnend verhalten. Diese allgemeine Beteiligung am Strombezug ist in erster Linie darauf zurückzufuhren, daß die elektrische Beleuchtung heute nicht mehr teurer ist, als die mit Petroleum, dazu aber Heller, gesünder und gefahrloser. Die Arbeiten sollen so gefördert werden, daß im Laufe des Frühjahrs Strom bezogen werden kann. Als technischer Berater wurde Ingenieur Tr. Kraeher von Bingen heran- linfer^x 21 u f Abwegen. Ter nun 20 Jahre alte 21. V. B. trat in Fauerbach bei ffried- berg aeboren. Im Üabre 1905 trat er al« €ri)reibflcbilft bei der Bezirkstage in Friedberg cm. Etwa zwei Jahre später, im 2Iprt( 19o7, wurde er als Beztrkskaffengehilie be.a:n und beeidigt. B. war im Anfang gewisieuhaft und fleißig. 2116 er aber die Tanzstunde besuchte und einen gröberen Bekanntenkreis gewann, geriet er bald in boie Gesellschaft und kam auf Avwege. bis ivurben ihm öftere Steuerbeträge von Bekannten und freunden mugegeben, damit er ne an die Bezirktkasse abiülne. B. aber behielt einen Teil dieser Beträge in vöüc von etwa 900 Alk. für sich. Um bk von ihm begangenen Unterschlagungen zu verdecken, fälschte er die öfiemlicheii Äegmer und llassendücher. So verbuchte er Siafjen- emgänge im Vcbciefltuer und verwies aut Einträge im Hilfstage- buch, obwohl Eingänge nicht zur Mafje gelangt und Einträge nicht erfolgt tvatett. Evetvo setzte er im Ai.cknandsveizeichtns bei einer Attjahl Posten den Bermeik .bezahlt' hinzu, obwohl er das Geld nicht abgeliefert hatte. Bei Mahn- und Bfanduugc-befchleu bescheinigte er wahrheitStvidrig, daß Alahuzettel zugestellt seien und ücrmertte Dabei .bezahlt mit Sioflen*, obwohl dies nicht der Fall tvar. Im September 19 0 und im Januar 1911 vertrat er zweimal den Beznkslasster und fälschte in dieser Zeit, um einigermaßen Ordnung zu ichassen, eine Anzahl Qiitltimgen. Ter Angeklagte tft in vollem Umfange genändtg, nachdem er f. Zl. nach rnxemburg gefluchtet, aber ausgelte'ert war. Er wird tvegeu zweier vergehen un Amt in fortgesetzter Begangenschast, wegen Unterschlagung in 34 Fällen und wegen Urtundetuastchung in 83 Fallen zu einer Gcsamlitra'e von einem Jahr und fünf '1’1 o n a t e n üle- f ä n fl n 11 vcrurieui. Finn i'lonate UmeriudjungGltaft werden angeiechuet. Ter Angeklagte erkannte das Urteil alsbald an. L. Friedberg, 5. Dez. Ta unser neuer Bahn- . Hof bis zum Herbst 1913 fertig fein und dem Betriebe über- geben werden soll und der neue Güterbahnhof schon btB zum > Herbst 1912 vollendet fein soll, fo wird eben kräftig gc- | arbeitet. Die Grund- und Dkaurerarbeiten der neuen Güter- ' halle nebst AbferlignngSarbeiken werden nach Neujahr be- f ginnen. Die Maurerarbeiten sind der Bausirina Nuß m Friedberg übertragen worden, die Ziminerarbetten der Firma Mer in Friedberg. Der neue Wafferturm wird von dec Firma Ruß erbaut werden. Tie Arbeiten zur Erbauung der 8)iaschinenhalle sind ebenfalls ausgeschrieben. Starkcuburg unD Rheinhessen. bs. Darmstadt, 5. Dez. Seü einiger Zeit schweben Verhandlungen -wischen der Stadt Darmstadt und der Süddeutschen E i fe nb a h n ge s e l l s cha f t in der l Straße nbahnfragc. In einer am letzten Freitag abge- V haltenen vertraulichen Sitzung sind Mitteilungen darüber gemacht i Norden. Danach toird, wie der „Tägl. Anz." erfährt, die ctaDt | Darmstadt und die Süddemiche Eiicnbahngesellichaft ;u einer . Aktiengesellschaft mit einem Kapital von 4 Millionen t Mark verschmolzen. Die Süddeutsche bringt in dieses Kapital ? ihre Vorortbahnen ein, d.e mit 2 Mülionen Mark bewertet werden. | Tie Stadt dagegen bringt ihr Elektrizitätswerk ein, das zu einer I lleberlandzentrale ausgebaut werden wird und in den Besitz der neuen Geiellscl-aft übergebt. Der Preis dcr städtischen Anlagen | ist zu 6 500 000 Mk. angenommen, wooon ebenfalls 2 Millionen I Mark der GesellsckraN cingebracht werden. Der Uebcrschuß wirb j der Stadt kreditiert. Tie Gesellschaft zahlt der -stobt I hierfür außer dem Gewinnantell jährlich 42 500 Mk., I die in öO Jahren mit Zin c.i nno ^t»i,eszinicn einem Maoital von I 8 Millionen Mark entsprechen. Dieser Betrag soll nicht m den I städtischen Voranschlag mi'grnommen, sandern als Fonds gesammelt I iverden, uni die Stadt in die Lage zu setzen, zu gegebener jcit I die Bahnen zurückzutausen. Die'.cs soll nach 28 Jahren mit zwei - I jähriger Kündigung möglich sein, so daß nach Ablauf von dreitzig I Jahren sämtliche Linien in das Eigentum der Stadt übergehen I können. Wird der Vertrag von der Stadt nicht gekündigt, so laust I er stillschweigend von 5 zu 5 Jahren weuer bis zu 50 Zähren. I Bei der llebernahme nach 50 Jahren hätte die Stadt den '.^trt des I Unternehmens zu verzinsen und zwar 1» der Taxe des Sapital» zu- ■ züglich i,3 der Abnutzung, d. h. 1 _> der Summe,Die nach der I Abnutzung verblcivt. Ter Wert wird durch drei Taxatoren nft- I gestellt, von denen einer durch die Stadtverordnetenveriammlung, I einer durch die Süddeutsche und einer durch die Regierung er- I nannt wird. Will die Stadt nach 30 Jahren die Bahn über* I nehmen, statt nach 50, so muß sie für die 20 fehlenden oabte I die Resitilgnng übernehmen, was etwa 6J0 000 Alk. ausmacvt. I Tas Kündigungcrecht stehl nur der Stadt zu. In dcr neu zu I gründenden Atriengesel.swaft erhält die Stadt 5u Prozent dcr *. Eitlen, die Süddeuuche, die sich mit den dtheinisch.n ^a:uckert- I netten vereinigt, 49 Pro->ent. Ein Prozent erhalt de. >.rers I Tarmstadt. Tie Schnäertwerke dürfen sich jedoch mit Höchens I IS bis 20 Prozent beteiligen. Ter erste Vorsitzende der i'.men- ■ Gesellschaft ist icwells der Oberbürgermeister von Darmstadt ^>der i teflen Stellvertreter, dcr zweite Vorsitzende wird von der Suo- . IL , 6til Brausebäder L , t>66 Schwurgericht. 1h. Gießen, 6. Dezember. Verbrechen wider die Sittlichkeit. Gestern verhandelte das Schwurgericht gegen den 34 Jahre alten, vorbestraften Schornsteinfeger E. B. Lischke, der in Dresden geboren ist und zuletzt in Grünberg wohnte, wegen Notzucht an einer geisteskranken Person. Tie Tat wurde am 16. November d. I. in Beuern begangen, wo der Angeklagte die Kamine zu fegen hatte. Tie Anklage vertrat Staatsanivalt Tr. Brill. Die Verteidigung führte Rechtsanwalt Schneider. Zu der Verhandlung, die unter Ausschluß der Oefscntlichkeit geführt wurde, waren 10 Zeugen, und als Sachverständiger Mck)i- zinairat Tr. tzaberkorn zu hören. Tie Geschworenen verneinten das vollendete Verbrechen, bejahten jedoch die Frage wegen versuchter Notzucht, verneinten das Erschwerungsmoment, daß die Tat an einer geisteskranken Person verübt sei und billigten dem Angeklag.en mJoenibe Umstände zu, worauf der Gerichtshof auf eine Gefängnisstrafe von sechs Monaten erkannte. Wer leichi zu Erkältungen neigt, rhK gut, vor Eintritt der tauberen Jahreszeit durch den Gebrauch eine» Kräftigungsmittels seine Widerstandsfähigkeit zu erhöhen. AlS zuverlässiges Kraftigungs' und VorbeugnngSmiltxt gegen Erkältungen ist .Scotts Emulsion dieser Marke — leit Jahrzehnten bewährt. Versuchen Sie daher m klostschc- nicht lange andere Präparate, sondern greifen lütdaiuen». £lc btr c(^lcn ScolkS Emulsion, deren Erfolge unbestritken sind. e cott • tmallton wird Don uni au»stleßU» tm grotzen brrlau’t,u.ib zwar ■b lolr na® oder viu'e. lunbct.i nur ta Cngu ! 1 ■ r Aarton mit u.iftrtr «Atscher uitl brat Xod4>- ccuU * lvowne ($. m. b tz>., Jranlfu.r u TI. Lestanbtelle. Fernster Medlztuol-Lkbertran 150.0. prima Sly^rin ' »botrbingiount «all U, nnUtpboopbortUcjitr ’Jlairon !,u, 14o. 2t. i • :> {tinfUt arab. Gummi vuto l.C, toafltr trf.o, UUcbol 11A frcHi argmau'®. (B-ulHor. bu ZroU«, Hk anbei* unb (zuiUkenaol U 2 2 rot tau Drittes Blatt M Zahrgang Gietzener Anzeiger »min!»n>iiunmui»niii TUT irnnniiiTnnTininiinm rHiiniiumfHMüiHiMiwu/immuiiifiiiHiriuEH? Eingetragene Schutzmarken i I I i t2sY.\ W d 3 3 1 i Verkaufsstellen an allen grosseren Platon. 1 MO WMLV INWV ' Versilberte und k vergoldete 1 Gebrauchs-und S Luxusartikel IUI .0.1 amen-u -irnitder Fernruf 666 Mäusbur^ 10 7147 Ausgabe von Marken der Rabatt - Spar- Vereinigung. für Herren, Damen und Kinder = In bewährten Qualitäten = Spezialgeschäft Franz Bette Gelegenheits - Angebot 7357 Durch Uebernahme eines ganzen Werkbestands bin ich in der Lage Mehrere Hundert Amerikaner u. Irische Oefen Emil Eistor Nachfolger Telephon 6l Marktstr. io T älhnachts-Rabatt Um unsere werte Kundschaft zum Einkauf am Vormittag zu veranlassen mit Pikee-Einsatz . . Mit. 5.-, 5.50, 6.- mit losen Manschetten . . . . Mk. 6.-. 6.75 Krawatten 7H4 HwirlsM empfiehlt als praktisches Zahlung wegen Aufgabe der H. 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