Nr. 187 Erster Blatt 161. Jahrgang Stettag, 11. Xugup 1911 T» «leBentt Snjtl«« ® d nwn n 11 **75«Lb4«t* GietzenerAnzelger n W Kr „Olintoen X»V. flunuit ML- General-Anzeiger für Oberhessen LHM ^nn.-hme v», Anzeigen Nolotionrdruck Ml- Verlag der vrühl'fcheu Univ.'vuch und Steinöniderei R. Lange. Redaktion, trrcöition und vriderei Schulftraße 7. w< de" I oonni!la^»"uhr. vüdingen: Zernsprecher Nr. 50 OeschLstrftele vaksnbofstratze 16*. Anzeigenteü: y. ^eck. Automatische Lelephonzentralen. Ingenieur Wilhelm S cd. I ni Faktor in unserem Modernen Bcrkchrölebcrr geworden: uiimifhaitiam dehnt fich der TelevKonvcrlehr über bi1 gaitw .'Udturiodl aus, immer dichter ■ eie ’Vc aiGcii sciilrt Nc Jtit und Ai LUM sind durch den Fernsprecher fibetronnbeii, und > lüf’t udi mit Bestimmtheit erwarten, das; die verbesserte ^xnuclcvbqnic die iiütnölidx 'JJadh richlciuibcrmilllung über die grünten Enlseriiiingen, ia iogor über btc Lzeanc bald ermöglichen wird. Welche Bedeutung bo:> Tele Phon Allein in Teutschland gewonnen hat, davon geben iolgenhi Zahlen einen beredten Beweis: Fm deutschen Fernsprechverkehr iuurben im Fabre 1909 von 29 11 i Fernipredianstalten 14V6 Mil lwnen Grspräcl'e vermittelt, das sind 135 Millionen mehr als im Bariabre 1239 Millionen enlsiclcn aus den B rkehr zwischen sl'reä stellen innerhalb d i einzelnen £rt-?nene, 257 Millionen aus den Verkehr nach außerhalb, zwiiriien Sprechstellcn rerschie dcner £rt*ncpc Tic Aebühreneinnahme aus dem Fernsprechverkehr betrug 114,6 Millionen Mark. In ganz Eurova waren im Äniang des Fahre.' 1910 rund 2,3 Millionen Tclephonavvarat in Betrieb, während ui den Bereinigte i Staaten zur selben Ze:, rund 7 Miltionyr bcniifrt mürben eilige Fahre nach der Erfindung bc? Telephon; mürben schon die ersten Patente aus aulomatÜdie Perbindungsanord' nungeu erteilt, welche die mechanische 2lrbeit der Telephonistin durrn selbsttätige Euirichtungen enepen sollten. Schon im Fabre 1893 wurde auf der Weltausstellung in Chicago ein kleines automatisches Feruivredwuit nach 'aem S eidstanschlugNstem Don Etrowger und 'irith rorgcsübrt, riim Fahre später war Dioes *Snücm unici Mitwirkung dec Vh-brilber (rriefon wweil aus- gebilbci, das; m London eine Seibstaiischttlsticntralc mit einer ÄuSbau e. igleit V-ani l"0->» Anschlüsse gezeigt werden konnte. Ter Grunbactaulc ? - Stromgc. Softem« besteht darin, daß icder Teilihlnne; in der 11aoc jein soll, mit S?ilfe einer Aiiin-mernscivibe eme Änzaht von Strcmnö ich über die Leitungen nad) dem Amte zn cmicnbin U!id dadurch die aniomatischcn Schaliavvarate des Ämtcs, Gruppe n wähl er und L e i t u n g S w ä h l c r genannt, an' die Mrniaitc der gewünschten Leitungen einzuüellen. 2tn btr Berbei'ernng der jeit und Betricoskolten cr'oarendcn Ein iiQ.iL.ng wurde unablässig gearbeitet, so daß iie heute t:i loder uni de den praktischen ..narderungen enrioricht. Fn Amerika werden heute bereits über 2o besser und sicherer von Maschinen oer sehen werden, und etwaige Nücffragpi werden durch die illuskunit stellen erledigt. Tie Einführung d"- automatischen Snslems, bedeutet allo eine wesentliche Envarnis an BcdicnungSvcrional -und an Leitungskosten: es ist eine schnelle Süifcinanhcrolge her Lerbinöungeu beim Anrufen mehrer, r Stationen möglich, und der Betrieb kann Tag und Nacht ohne besondere Unkosten auirechterbaitcn werden. Jn Europa in die Firma Siemens & Halske bahnbrechend ai'i diesem <'> b ei. gewesen und hat das auk'mahid.c TclephonsnUem zunächst in : o fc M buche n an geführt, wo na anderthalb Fahren die Jciuralen Schwabing und Daidhausai in Betrieb sind. Tic Einführung tkr Neuerung wurde noch dadurch oeiouders erleichtert, das; die autoniaiii'dv-it Akmtki ohne weiteres mit Acmtern, ba denen der Betrieb in gemobmer Leise durch Beamtinnen erfolgt, zusammenarbeiten rönnen. Eine Erweiterung näbmeber .'s v- laft s'.ch al io mu • man r> den neuanzuichließenden Stadtbezirken Heine aiuamansche Aemter cinrichit’i. Ran kann daher ro:i Bciriebsweiun *ür autcmchühc Tcleubonaniagen unterscheiden: 1. das vollaiito- matische Softem, bei welchem die Teilnehmer durch die Betätigung der an den Stationen angebrachten 'Jhimmtrnidxiher btc Verbindung selbst herstrileu, uird 2. das halbauto Mali ich e Snftcm, bei dem die Teilnehmcrilotionen cic gleichen wie Verbinduna mittels automatiichrr .tvvarate her Sillen B.im manuellen System werden die ^crbuicungcu durch Beamtinnen I-ctg.ücIU : es ift das älteste und pcrr reilctft System, dessen EntwüNung d n vehcvunlt ruohi n reicht bat, so das; cinschncidende Verbesserungen nicht mehr ;u erwarten sind. Beim vollautomatischen Anschluß erk-igt die Verstellung einer Verbindung mit vilie der Trcbung einer Scheibe, dec an der TcilncKmerstation angebracht in. Loll B. die Nummer 7534 in das mit 7 bezeichnete Lod', lieht die Scheib, bis ;u einem Anschlag und läut los. Tic Scheibe dreht ’id’ bis tur An iange-üellun.j ;un'in. Tasidbe Spiel wird mu den rn 5, 3 und 1 wiederholt wenn die Scheid nam dem Bietzen binbung hergcNcllt Dollautomaiudic Sylt m Hal d n grohen Die heutige Nummer umfaßt 10 Seiten. Der Kiefenaasftanb in Lngiand. Eine tief? Ei requng geht zur,cit durch England Nicht nur die Periassungskrtsis beschäs i^l alle Gemüter, sondern auch die unflcal)iitc Ausdelinnng des Ausstande der Lon 5»! rifiitf und Trat Ter Aitsstand nahm eine solche Ausdehnung an, dan tat iddiüdi die Ernährung der Bevölkerung geiuhrder wurde. «vliickEcherweise wurden sogleich Einiguiigsverhandliinaeii ins Verk ^eseltt, die denn auch yv dem cnviinfrtitcn 3icle führten Lchon war zahlreiche? "lilitär zur Unterstühnng der arg bcbräiifltfn Polizei n " und mancher beurlaubte untätige Lfsizier hatte darum unter rut iicklehren muffe n Ta al n noch . die z'lbmachung .ztrnscheu '.'lrbeitgkbern und 2lrbeitnehmeiii eine Etnigniig erzielt worden j., werdett die Straftenkra -valle wohl ihr Ende erreicht haben. Folgende Meldtntgen schildern die Größe der Gesah'.. London, 10. Ang Tie durch den Ansstand fle schasfene Lage ivar heute morgen sehr crnfi. Tic ji a i sind ü b c r f ü ((1 mit Vorräten und Lebensmii leln, die verfaulen. Tie. Eingänge zu den Tod? sind voll mit ruhenden Frachtkähneti. Tic Straßen sind erfüllt von einer erbitterten Menge, die alle Wagen, die Waren führen, überfällt und um stürzt Tie Polizei iit in großer Stärke aufgeboten, doch unzulänglich gegenüber Boll massen, die in1.' tuf Tie Benzinvorräte nehmen schnell ab, so daß die Lmnibus- gfsellschasten und Selbstfahrer tu zwei Tagen gezwungen sein werden, den Betrieb einuistellen. Wie Heu..- morgen -erklärt wurde, wird sur die Bevölkernng von London bald kein Fleisch, Gemüse und Löst mehr voryattden sein. Die Zahl bet ausständigen Todarbeiter wird auf WOOO geschäht. 3» keinem einzigett Schiff wird gearbeitet. 1 *•>> Angestellte der i^ülerav'.rtigttngssteklen der Greal Westernbahn haben die Arbeit itiedergelegt. Zu Paddington, der Eirdslation dieser Bahn, ruht oer Betrieb vollständig Die Eüsellschatt ivandte sich an das Innenamt um Hilfe. Die Nahrungsmittel nehmen reißetid ab und die Preise erreichen die äduuuci»,. notmarke. In kurzer 3eit Kifften sich hier Szenen wie bet der Belagerung von Paris abiuicleiL London erhält, so berichtet der Vertreter des Beniner „Lok.-2lnz.", plöplich eine unschätzbare Warnung, was ein u r i e g bedeuten konnte, wenn da? Prisenrecht gegen England gekehrt würde. An verschiedenen Suncu kam es zu ernsten Zusammeustößen zwischen berittener Polizei und Ausständigen. Der Fleischmarkt von Smithfields befindet sich vraltisch im Belagerungszustand. Große Mengen Konstabler halten ihn beseht und gestalten nur legitimierten Mdufern den Zutritt. Jeder mit Fleisch beladene Wagen wird von ftartcu Polizeiwachen eskortiert. Tie Ausständigen machen tropdem erbitterte Angrufe auf die Fuhren. Es gelang nur wenigen Fleifchwagen in den Markt einzufahren. Tas Geschäft aus dem Markt liegt »OH. Wenn der Ausstand nicht beigelegt ivird, dürfte London in weniaen Taaen mit Hungersnot bedroht fein. Die Einigungsverhandlnatzen. London, 10. Aug. Im fcanbeHamt werden ein Reihe von Bespredmnaen zw l scheu l! n 1 e r n chmtrn und Arbeitern abgehalten. Man sieht den Ergebnisse.- mit Lptiinidmus entgegen ES kam denn auch zeiner Verständigung Tn Polizeipräsident, Windäoii Ehurchill, Lloyd George unt> ^aidane berieten ini Ministerium bi ? Innern über Maßregeln, die zur Ve» meidnng eines E i s e n b a h n a n s st a n d e s gelrosfen luci den sollen. Das Uebtreinfommen, das aus dem vaudel-aml zwischen den Mohlenträgern und ihren Arbeitgebern zustandegekommen in. geht dahin, daß die Arbeiter eine Lohnerhöhung und andere ^uge ,l ä n dn i sse erhalten. Ter Ausstand der Fuhrleute ist beigelegt. Die Lage ia Liverpool. Liverpool, 10 Aua heilte früh wurden Anslrenguuien gemacht, all.- Güler, die au- der Sentralfumon aufgehuint fmb, abrulaf n. Tie-- ift zwar gelun ie:>, ober erst nach angeUrenale" BcUniHungen bei 1> 0 1 > ; e 1, b i e 11 n a u s g e s e v 1 v an 'bi c 11 M niin pcIn (Gebrauch machen mußte, bau ne udi iihlii-felid) er'chövfk uirüdiog und burdi Berittene erleyt würbe. 100 Polizei beamte, bic von Birmingham an lauten, würben unter hohngelachtcr von bei Menge mit al 1 v 11 möglichen Wurfgeschossen empfangen, ric B !.s bcu Poliz.-ibeam en her. al» fiel» diese nach der hauvtvolizc iltoit begaben. Ein Bolizcibeamtcr, der einen Ausümidigen verha>t.te, wurde von der Menge verfolgt und mußte in einem Laden 3n tindil suchen. Eine Besprechung im englischen Uvterhauk. London, 10. Äug. Im Unterhaus gab Handclsminiücr Buxton bekainn. daß der 2lusftand Der noblen träger beendet ist. Die Unterhandlungen Auslaoci werden fortgesetzt Churchill sagte in Beantwortung mch von London habe für ben '.‘(ugcnblid ausreicheubc >lrast' ,ui P.i.ügliiia, aber wenn bic Ruhe nicht wieder he rgcsiellc^weroi, so ib.-rbc bie Regierung eine Erklärung abgebrn über bic Sdtntlf, bie zur icrncrcn Auiiechterhaltung Der Crbnung und -idjerung bet Lebensmittel Zusuhr in Lonbon unternommen würben. Der Zall öes Bremer Spions im englischen Unterhaus. Es beftahgt daß vii der giimlßucH BeryafMlkg in Bremen ein Fall sehr schwerer Spionage vorliegt Tic eng tische Regierung Hal erklärt, sich jeder Etnmifchung in das Verfahren enthalten zn müssen. ^London, 10. Aug. 3>n U111 e r h a u s jragle M i l V s an s an, ob Grey auf die Verhaftung des br t t i i dj en Ye 0 manry L ssiziers i n T e n t s ch l a n d aunncrt)am geworden wäre und welche ^dniltc die Regierung in dieser Sache zu unternehmen beabsichtige. G r e h erm’ibertc: Nack dem Bericht des itctlocrLretcnbni brt tn'djen GeneralkonsulZ in Hamburg wurde ein britüdicr Untertan unter der Befchnldtgung der Spionage verhaste Tev Berhaftete hat den Beistand eines Rechtsanwalt.' und steht in Verbindung mit Verwandtcit und Freunden in England. Es scheint, daß d e r F a 11 n a d) 0 c ,i Regeln des de u t s ch c it GertctttsveriahreiiS behandelt loerden muß. Es liegt deshalb kein G rund einer Einmischung der britischen Regierung vor. Tic britische Botschaft in Berlin ift angewiesen, diejenige Iluterstüßung, die dem geseßmäßigeii Vertreter des Aii-» -icllagten billig geivährl werden kann, zu leisten Ter Abgeordnete Bull fragte, ob Grund vorhanden wäre für die Behanpning, daß der Angeklagte mit Br an d 0 >i und Trend, in Verbindung gestanden habe r c n antwortete, er habe solche Darstellung nicht ^gesehen io nicii er sehen könne, hi s>e nn begrün bei Tie Altfrage Aschleh-?, ob der Angeklagte tatsächlid» Offizier de, Bcomanry fei, bconuuortctc ul reu Fd, weiß darüber nicht .- "Gewisses nnd Habe keinen Grund zu der Aiinabme, day diese Angabe fal|d, ift, aber id, kann sie nicht aus eigener ttenntnis bestätigen _ Tie „©cfnicü’ing" mclbct, baß öclilsanwail Boüou Bruce imommcii nmii Bremen gekommen, um sich nut dem hier .1 von non en Recht. beutanb h< Vervasteteu ms Einvernedmen > 'etzeu. Alle drei Verteil seien bann nudi WieSbaD >' n ae> .111 nno hiinni Rud jprod ■ int: bcu iidi cort awhalteubeik Angehoi;a n be? < tnonflgi verdächtigen genommen. Es werden icmer nodi einige EinzelHeitin bekannt. Lemnacv lveilt-- bei Verbo'tet.' 1 cb 0 11 feit e t w a einemVicrlel- iahte a 11 bei b c n t f d, c n R 0 rdse. kü ü e Er, hat bic 1 .1 n s du- i n c n b o 11 e B c i e ,'l t g u n g ? anlagena n i n en 0 n» m c n und itd> an versd iebcucu Cneu, io in igolanD, au' Borimii und in Wilhelmshaven, woch. nlang duigcbaltrn Es w u rden Briese b c, di l a g n a h m t , die von hohen Militär oer io neu abgesaudt und iiim Teil in k* c bc 1 m- , chrlft gehalten s i n b 3n ©ccuemüntv- nnnDcii '"epad nüdc brt Berhastetcn nut Beschlag gelegt und m Djncm nmrb- 9artemnaterifll gnunOcn. ca? gleichialls auf die Brienigungen nn bei- Rorbsecküi'tc Bezug bat. __ Das Ende der englischen versassungssrisis. London, 10. Aug. 3m Cberbaufe gab der Lord» Präsident des geheimen Ral.-, Mörlen, in Erwiderung verschiedener Anfragen Lansdownes und Midletons fol jenbe ErÄLrung: Wenn bie Parlamenisblll heute abenb satten sollte, wirb her \lönig einwilligen, 10 viele Peers zu ernennen, baß du Jalil hm reidje, um jeder möglichen .'tombuiütion brt Cppoiitioibsuflrtcirn zu begegnen, burd) welche Die Parlamintsbill 311111 zweiten male einet Ricberlage auogcicvt werben künnle. Frte stimme, die ag abg >, oui; bie Lords nidjr auf ihren Amendements bestehen, iviro zugunsten einer ausgedehnten und befdilcunigtcn Ernennung von Peers abgegeben. N o sel» ery friiifieilc aas Verhalten der Regierung gegenüber dein sivnig, erklärte jedoch, die D'i'seße.worlagc muffe durchgebracht werden Wenn die Vorlage heute abend angenommen wurde, olpte daß es notwendig ^ei, neue Peers zu ernennen, würde dem Europareiwe ein Skandal er- ipart, der das Mutterland nur schwächen würde Im weitere^ Verlaufe der Verl andlnng wuchs die Erregung und die 2lnsd)anung wurde laut, man muffe sich der Ailtündigung Morley- gegenüber verhalten, w,e die Garde, die stirbt, aber fia, nicht ergibt. Ter Unionist Eamperd 0 wn erklärte, ec beabsichtige mit der Regierung -,u stimmen, um die Schaffung der Peers zu verhindern. Daraus erklärte der Herzog von Norfolk, er würde mit Halsbury stimmen, nm die Abiummung Earnperdowns unwirlfam zu machen Ebenso sagte Halifax, daß er auf Grund des Vorgehens Eamperoowns Halsbury unter- stützen würde. Rad) einigen weiteren Erörterungen wurde der Antrag Morleys, in Die Beratung des Amendements eiuzutreten, angenommen, worauf Morley beantragte, da Vorzug, biß bic imlicbiamni Miuviruäistn,s,c zwischen dem Teil nehmet unD her Tclephonbcamiiii w-gfalieu Tie Sdmelligfnt m Der Verstellung bei Berbindungen ist bi hu cd' gewahrt eiltet, daß jeder Teilnehmer seinen eigenen VcrbniDuitgsappatat Hai, der anivrichl, 'obalb bie Scheibe qcorcht wirb. Wenn bet Teilnehmer den vörer imeb'r an'legt, iit t\: Verbindung cuigni blxdiid) gelöst und für eine neue vorbereitet. Ta kein Bedienungspersonal bei her Herstellung C«r VerlnnDunqen in Frage kommt, fo ift cm Bclaukd.cn der Gciprod'. Durch dritte Pcrlonen ausg s i loh n To : ba I b a u 10 m a 111 d; c System ist cnp i-cr wandt mu dem pollQuijmonid;in; bei beiden ist bie Amt-euind,- tung im wesentlichen die gleidr, ein diirnftcrunichci Unterschied bestehl nur Dann, daß da« halbniitomiii'cfc System bic Anrufe n 2 .ini (entra atreri behält und bie Mitwirlung c.ncs VermiUlungLb rmren .rforder lid. macht. Ter en Tätigkeit ist jcDoch IcDiqliw auf »tr Entgegen nähme bei gewünidsten Anfchliiynummct unD die Auslosung Der Automaten beschränkt, welche bic Bcrbinbung «erstellen und trennen. Tas halbautomaluch.? System ist olta Dadurch gefenn- zeichnet, daß Der Nümmernschaltcr, 0. 1. die Vorrichtung, welche Die Automaten bewegt, auf Das Amt verlegt ist. Ter Vermut lungsvorgang gestaltet sich bei diesem System hu» folgender^ maßen: Sobald Der Teilnehmer d n S?örcr abbebl, läuft auf Dem Amt ein Wähler an und vervinDet ihn mit einem unbefthäf* ugtnt Bcomt « Bei Diesem leuchtet eine Lampe aus. Tcr Beamte meldet sich ohne jeden ?aiLOgrirf, nimmt Die gewünschte Antchlußtiummer entgegen unD Drudt oer Reihe noch 01c oni einzelnen Iiüern Der Nummer enttpruftcnöcn Tasten Beim 2 rüden der Ein ertaste tritt der kontafigcba m Tütiglcix und löst tnc Automaten aus. Hierauf wirb Dec Beamte ohne sein Junm von der m'enden Leitung abgnchnlfn und kann iotort einen neuen Anrus cnigegeiinehmen. Als erfic halbautomatisch Zentrale üi Eurava wurde kürzlich in Amsterdam ein Fernsprechamt mit einem Favungs vermögen^ von 1UO^Mt Amchtüi'n eingerichtet Tas halbanto- matiictc Söitem dürste, oa es die An ruf« weise der natcrcn manu dien Systeme mu Jentralbancrie beibehält und nur durch Am- dcrung der gcroöbnltchen Teilncbmcntahon »u automatisch.- Den allmädlicheii Ucbcrgong •uni vollaiitomatfkircn System gestattet, dazu benren sein. Die Umänderung in nn roliouiDmahid)€: System hoi; i'.nilil' ;u erleicht ni, rrb imn aus itgcnbiuddirm eirund B -* n!eu bat, ’obrt um vollautomatischen Snürm übn uigehcn. -•Iller Wahrscheinlichkeit noch steht den S.lbstani'chluß omicrn nodj eine große Jufunü bevor. —d. dem öffentlichen V^l^.r übergeben werden kann. Es ist somit auch im östlichen Stadtteil, wo seither nur ein Fußsteig über das Wasser führte, eine wohltuende Verbindung für Fuhrwerke geschaffen, die seither eine neben dem Steg befindliche Durchfahrt ücnuljcn mußten, was aber sehr oft wegen zu hohen Wasserslandes unmöglich war.« Am meisten werden eS die auf dem in der Nähe der Brücke befindlichen Schweine» markt verkehrenden Händler und Käufer begrüßen, die seither, um auf den Markt zu gelangen, mit ihren «Fuhrwerken Umwege machen mußten. Die Brücke ist von der Firma Fischer in Guslavsburg ohne jegliche Eisenkonltruktion ganz aus Eisenbeton hergestellt und macht infolge ihrer wuchtigen Beschaffenheit einen sehr guten Eindruck. Die Baukosten betragen ca. 4700 Mark. Truppenschau in Mainz. Mainz, 11. Ang. Zum Besuche des Kaisers itnb des Groß Herzogs hat sich die Stadt in einen üppigen ^ümcn sch muck gehüllt. Zur gestrigen Vor Parade marschierten die sämtlichen Musikkapellen der zur Parade befohlenen Truppen nur. Um 7,30 Uhr traf das Großherzogspaar im Automobil, von Wolfsgarten kommend, im Sdffoffe ein. Das Großhcrzogspaar wurde stürmisch begrüßt. Zur Begrüßung hatten ick im schlosse eingefunden Provinzialdirektor Geheimrat Dr Lrerdert, Oberbürgermeister Dr. Göttelmann und Gou rerneut General Graf von Schliessen. — Der Kaiser traf von Wckhelmshöhe kommend, heute früh um 6 Uhr bet Wärter- bube 39 der Strecke Mainz—Alzey au. An der Haltestelle hatten tch emgefunden der Großherzog und die Großherzogin von Hessen, Prinz und Prinzessin Friedrich Stüri von Hessen, die Kronprinzessin' von Griechenland, und die jüngeren Prinzen, ferner ber komman di er ende General v. Eichhorn, Japanischer General. Nogi und Provinzialdirektor Geh. Rat Dr. Breidert. Der Kaiser trug bie Uniform seines 11(>. Regiments, die Großherzogin und die Prinzessin Friedrich Karl die Uniformen ihrer Regimenter. Der Kaiser begrüßte, nachdem er zu Pferde geftiegat war, den Groß- herzog und seine Hoheit VerivlUtbtm auf das Herz- ttchste und sprengte dann dem Großen Sande zu. Die Ucbungen begannen mit einem Exerzieren des Dragoner- Regiments Nr 6. Hieran schloß sich eine Gefechtsübung unter Leitung des Generalleutnants v. Plueskow, an ber teil» , ^0. Infanterie-Brigade, das Infanterie-Regiment Kaiser Wilhelm (2. Großhg. Heffisches) Nr. 116, die 6. Dragoner und zwei Abteilungen des Felbartillerie-Regiments Nr. 63. Aus Mainz und ber ganzen llnigegcub waren zahlreiche Schaulustige herbeigestromt, welche den Kaiser und die Fürstlichkeiten freudig begrüßten. Kreis Schotten. = Freienseen, 10. Aug. Wir werden von beteiligter Seite nm bie Mitteilung ersucht, daß der Brand an der Bahnböschung bei Freienseen von Hilfsweichensteller Opper von Freienseen und Straßenwärter Rock von Freie», seen gelöscht wurde. Kreis Friedberg. X Aus der Wetterau, 10. Aug. Berbältnismaßtg ist noch bie Frühkartoffelernte ausgefallen, während für die Spätkartofscln die Aussichten immer schlechter werden. Der Preis ber Frühsorten beträgt jetzt durchschnittlich 5 Mark pro Zentner. Die Bauersleute, bie bie Frühkartoffeln jetzt massenhaft aus ber Södeler und Echzeller Gegend auf der Achse nach Friedberg und Bad-Nauheim bringen, erhalten dort 5,75 bis 6 Mark. X Bad-Nauheim, 10. Aug. In einem recht verun- r c i n igteit Zustand befindet sich wieder unsere „wasserarme" U s ä zwischen hier unb Friedberg. Das Kreisamt sah sich daher veranlaßt, in einer Bekanntmachung Vor dem Gebrauch des Ufa» wassers zu irgendwelchen Reinigungs- oder gewerblichen Zwecken zu warnen, da jede Berülxrung mit dem stark verunreinigbgni Wasser Gefahren für die Gesundheit mit sich bringen kann. Slkllt!- i.-.u yuu’iiniiiitii. w. Dar m stadt, 10. Aug. Der seit drei Tagen verschwundene Kassenbote der Ortskrankenkasse Darmstadt, Leonhard, dessen Erhebertasche gefunden mürbe, ist heute nacht in seiner Wohnung von der Polizei festgenommen worden. Man oermutet, daß er geisteskrank ist. In der Tasche fehlten über 1000 Mark. R. B. Darmstadt, 10. Aug. Bon einem Hitz - schlag getroffen wurde heute nachmittag ein Arbeiter in ber Borberstraße. Er brach beim Passieren der Straße ohnmächtig zusammen und wurde, in besinnungslosem Zustande in das städtische Krankenhaus verbracht. An» Stafct uitö Land. Gießen, 11. August 1911. "Landesuniversität. Der Großherzog hat dem ersten Assistenzarzt an der chirurgischen Universitätsklinik, Prlvatdozentcn Dr. Anton Thies in Gießen, den Titel „Oberarzt an der chirurgischen Universitätsklinik- verliehen. •• Ordensangelegenheit. Der Großherzog hat dem Lehrer Joh. Hartmann Will zu Rendel die Erlaubnis zur Annahme und zum Tragen des ihm von dem König von Preußen verliehenen Kronenordens 4. Klaffe erteilt. ** Unser Regiment kehrt heute abend 8.18 Uhr (nicht, wie vorgesehen, 10.40 Uhr) von der Kaiserparade zurück. ♦* Verband ftaa11. Hess. Unterbeamten. Die Landesversammlung findet am «Sonntag, 13. August, w Fran kfur t statt. Der Hauptversammlung geht eine Sitzung des Gesamtvorstandes voraus. ** Deutsche geolog. Gesellschaft. Aus Darmstadt, 10. Aug., wirb uns geschrieben: Der heu» tige 1. Sitzungstag der 55. Versammlung der Deutschen geolog. Gesellschaft, an dem als Vertreter der Regierung Mintster von Hombergk zu Vach, Mnisterialrat Höizinger, ^^o^nomrerat Müller, als Vertreter ber Stadt Bürger- meifter Ucuner teilnahmen, wurde von Geheime Oberberg- rat Pros. Dr. Lepsius eröffnet. Der Geh. Hofrat Pros. , grüßte otc Teilnehmer im Namen der Technischen HoMule und gab einen kurzen Ucberbricf über die Ge- fdndltc bicfeö Snfhtiits. Darauf hieß Geh. Rot Lepsius willkommen, erwähnte in seiner Ansprache Mc Tätigkeit der neolog. Landesoi,statt unb hob hervor, ^ne fr ^ose Jaiftalt, bie geolog. mineralog. Abteilung der Hochschule und des Museums seit dem Jahre 1886 als die Deutsche geolog. Gesellschaft fdU einmal in DarmstE tagte, ausgebaut und vergrößert worden sei, ein Zeichen wie die Tätigkeit der Anstalt immer mehr anerkannt und Ausland. Die Ungarische Regierung verfügte, daß ab 1. Sep rember ht den Bildungsanstalten für Lehrer unb Lehrerinnen bi> bcutfd)c Sprache als einzige fremde Sprache ü sämtlichen Klassen obligatorisch gelehrt werben soll. Der Lehre soll von ber ersten Stunde an mit den Schülern ausschließlich ii deutscher Sprache verkehren und die Schüler deutsch spreche, lassen. In Anwesenheit des Königs von Italien, des Herzogs uni ber Herzogin von Genua, des Ministers der Marine und de Krieges, Vertteter der Behörden unb einer ungeheuren Menschen ntenge fand in Spezia ber Stapellauf des zweiten i t a l i e n i s ch e n D r e a b n o n g h t s „C o n t e di Cavour" statt I2)er Stapellauf verlief vorzüglich. Der König besichtigte bc; innen Dreadnought „Dante alighieri", ber fast soweit ausgerüste ist, um in bie Eskabre eingestellt zu werden. Der „Temps" meldet: Der .Kolonialbeamte Vollen Hoven, welcher anläßlich der deutsch-französischen Verhand fangen als fachmännischer Beirat deS Botschafters Cambou nach Berlin entsandt worden war, ist zurückgekehrt. Die „Deutsche Tageszeitung" meldet aus Paris: In einen «Schreiben, das der v e r t r i c b c n c .König E m anuel v o , Portugal an die Dienerschaft seiner verstorbenen Großmuttei Maria Pia richtete, dankt er für die der Verewigten bewiesem Treue und bittet, fid) für ihn bereit zu halten, denn er hoffe binnen kurz ein wieder den portugiesisch en Thron zu besteigen. _ In der p ortng ies i s che n Nationalversammlung Beitritt der Minister des Aeußern Machabo, Reklamationen be treffend das Eigentum der religiösen Kongregationen erhalten zu haben, und betonte bett guten Glauben der Regierung, bie den Gerichtshöfen die Abwägung der Rückfordernngsrechte betreffs bri Eigentums überließ. Der Minister fügte hinzu, seit der Prokla mtenlng ber Republik sei keine bcutsche Mission in Angola ge- grünbet worden. Eine internationale Gefahr bestehe nicht. Hin sichtlich der Präsidentenwahl beschloß bie Nationalversammlung mit 123 gegen 50 Stimmen, an ber Spitze ber Republik solle nur ein Präsibent stehen. In P et ersbu r g hielt am Donnerstag nachmittag ber Zar aus dem Marsfelbe, gefolgt von den Großfürsten, den Ministern, ber Generalität und in Gegenwart eines großen Publi fum£, Parade über die Knabenbataillone ab, bü sich aus 5681 Knaben Ms verschiedenen Städten Rußlands zu sammenietzen und die militärische unb gymnastische Hebungen vorführten, xie Knaben defilierten schließlich vor dem Kaffer ttn Parademarsch. Der Kaiser drückte ihnen seinen Dank aus. .Aus Saloniki meldet man: Der Bau der «Straße Prrtzrend —Skutari hat begonnen. Bis heute sind 10 000 Malissoren zurückgekehrt. sie von den Behörden immer mehr zur Mitarbeit ausgesor- Dcrt werde. Sodann erfolgte die Begrüßung der Versamm- ung burd) Minister von Hombergs zu Backs und durch Lürgermcister Müller. Nach Erledigung der üblichen Geschäftsangelegenheiten hielt Geh. Rat Lepsius, der durch Zuruf zum Vorsitzenden gewählt worden war, einen Vortrag über den Gebirgsbau im G r o s; h e rz o g t u m Hessen, in dem er zunächst über das Verhältnis des Taunus zum Vogelsberg sprach, dann das zweite große geologische Phänomen unserer Gegend, die Oberrheinische Tiefebene, besprach und schließlich die geologischen Verhältnisse der Umgegend von Bad-Nauheim und Bad-Salzsausen au der Haiw von Karten unb Profilen erläuterte. Icach einer Pause folgte ein Vortrag des Land es geflogen Bergrat Prof. Dr. Steuer über die geolog. Verhältnisse in Rheinhessen, daun ein Vortrag des Bergrat Dr. «s-ch o tt- c r über die geolog. Verhältnisse in Oberhessen unter be- svlrderer Berücksichtigung der Gegend von Gießen und Allen- wrf; ferner gab er Erläuterungen über den Vogelsberg, ieses größten erloschenen europäischen Vulkans. Sein Vorrag wurde durch Lichtbilder erläutert. '"Der Lanbes'vcrband städtischer Beamten ur baS Großherzogtum Hessen hält am 13. August i *13 o r m§ feine erste ordentliche Jahreshauptversam m- iing ab, ber eine Sitzung des Beibandsvorstandes voraus, eht. Die Tagesordnung lauiet: Dttlleilnnaen; Jahres- ericht; Rechnungsablage; Voranschlag für 1911; Wahl ber iechnungsprüier; Wahl bcS Verbandsvorsitzenben; Fest- etzung des Ortes der nächsten Hauptversammlung; Fell- Ijting ber Beiträge für bie Einzelmitglieber für 1911; Gründung einer Krankennnterstützungskasse; Verbanbszeitschrift; Mitgliedschaft bei beiii Verband deutscher Gemeindebeamten; verseh tvdeneS. Heer und Flotte. , Die Verjüngung des französischen Offi- Arc r ko rps. Infolge des jüngst vom französischen Kriegs- mtnister erlassenen Rundschrcibens, nach welchem alle höheren Offiziere und namentlich die von etwas zweifelhafter körperlicher Eignung ausnahmslos an den bevorstehenden großen Manövern tcilnehmcn sollen, brachte eine Anzahl von Generälen Urlaubsgesuche ein oder machte sonst Gründe geltend, um den Manövern fernbleiben zu können. Diese Gesuche wurden durchweg abgelehnt. Der Mtnffter ist entschlossen, jene höheren Offiziere, welche den Manövern nicht beiwohnen, in Disponibilität zu versetzen. an dem ersten Amettdemenl. betreffend das Finanzgese^ nicht festhalten. Von der Abstimmung über diesen Antrag hängt das Schicksal der Parlamentsbilt ab. Heber den weiteren Verlauf der hochbedeutsamen Sitzuna berichtet folgendes Telegramm: London, 10. Aug. 10.50 Uhr abends. Fm letzten Augenblick erklärte Rosebery sich bereit, die Regie pung zu unterstützen. Das Oberhaus hat die Parlamentsbilt fltit 131 gegen 114 Stimmen angenommen. Damit ist die Krisis beendet * London, 10. Aug. Das Unterhaus hat mit 256 gegen 158 Stimmen bie Entschließung angenommen, daß ben Mitgliedern des Unterhauses 400 Pfund jährlich ausbczahlt werden. veemischte». * Ein Grubenunglück bei Bochum. Auf der Zeche Hamnbal I bet Bochn m riß am Donnerstag früh 5 Uhr bei ber Leuteforderung rin Seil. Der Korb, in dem sich 4o Bergleute befanden, stürzte ab. 25 Personen wurden teilv schwer terls leichter verletzt. Heber bas Unglück nnrb von zuständiger Stelle gemeldet: Bei der Förderung des zwecken Korbes nach Begum per Seilfahrt verlor der Maschinell Wärter dw Gewalt über die Fördermaschine. 'Diese ging durch und der Kori> jhefo im «Lumpfe hart auf, der heraufgelMrde wurde gegen btc Seckschnbe gern,en. Dam, brachen beide Seile In dem m^ergehenden K'orbe befanden sich 44 Arbeiter, die 'sämt- lrck) m Sicherheit smd. 18 wurden durch Bein- und Rückgrat- ihri 1Uon ber Reichs-Telegraphen-Berwaltung Berschluß- rpparate zugelassen worben, welche die Benutzung des Zernsprechapparates erst nach Einwurf eines Gelbstückes 'der nack) Lösung der Sperrung mit anderen Hilfsmitteln jeftatten. Der Verwendung solcher Apparate stehen jedoch, oie sich gezeigt hat, eine g.inze Reihe so erheblicher Bedenken narncntlid) in betriebstechnischer Hinsicht entgegen, nrß den Fernsprechteilnehmern von der Benutzung der- irriger Vorrichtungen nnbedingt ab geraten werden muß. Orit Rücksicht auf bie ihnen anhaftenden Mängel hat sich wher auch die Reichs-Telear.-Verwaltung entschlossen, das .’tnbringen derartiger Verschlußopparate nicht mehr zuzu- .assen. Die Fernsprechteilnehmer iuerben darauf aufmerksam gemacht, daß Verschlußapparate der bisher verweu- )eten Form vom 1. Juli 1912 ab nicht mehr angebracht mb baß neue Systeme schon jetzt nicht mehr in Benutzung genommen werben bürfen. Die Weiterbenutzung ber vov> janbeneit Apparate wird erlaubt. Ihre Beseitigung sei aber rni Hinblick auf bie Erschwernisse für den Fernsprechbetrieb hiermit angelegentlick; empfohlen. ■ ** Dio Eisfabrik auf dem Schlachthof ist seit acht Tagen voll beschäftigt. Außer dem Bedarf ber Metzger und -iniger kleiner Wnehmer hat fick) aud) ein Großabnehmer gefunden, ber täglich bis 15. Oktober 35 bis 40 Zentner Eis ab nimmt. Er würde gern das doppelte Quantum- ab- nehmeu, wenn es möglich wäre. Die Qualität des Eises wird sehr gelobt. ** Konzessiv ns wechsel. Wie der „Tarmst. Ztg." mitgeteilt wird, ist die Konzession zum Betrieb ber NebenbahnWeinheim — Viernheim — Käfernthal — Miannh eim, die bisher ber Sübd'ejutschen Eisenbahn- Gesellschaft zu Tarmstabt verliehen war, auf die Oberrheinische Eisenbahn-Gesellschaft zu Mannheim übertragen worben. Die neue Inhaberin der Konzession ist eine Aktiengesellschaft, an ber außer onberen Teilhabern bie Stadt Mannheim und bie Süddeutsche Eisenbahn-Gesellschaft als Aktionäre beteiligt sind. Die Gesellschaft beabsichtigt den Betrieb von Nebeneisenbahnen und Kleinbahnen im nordwestlichen Teile des Großherzogtums Baden und angrenzenden Gebieten. Bon ber Sub- deutschen Eisenbahngesellschaft hat die Oberrheinische Eisenbahn-Gesellschaft außer ber obengenannten Linie bie Neben- Bahnstrecken Mannheim-Heidelberg unb Heibelberg-Wein- heim sowie die nornialspurige Gleisverbiudung Heidelberg- Schriesheim übernommen. ’* Die Blüte der Oleanderbäume. Seit Jahren bat es im Sommer an der nötigen Sonnenwärme gefehlt, um bei unS die Oleanderbäume zur vollen Blüte zu bringen. In diesem Jahre hat die herrschende anhaltende Glutwelle eine entzückende Blütenpracht deS Oleanders heworgebracht. Drei wundervolle Oleanderstämme mit schön gewachsenen Kronen in voller rosa Blütenpracht kann man am Landgraf Philipp.Platz vor den Häusern des Zigarrenfabrikanten Egly ehen. Ein prachtvoll meißblühender Oleander, der sehr selten ist, befindet sich im Gärtchen des Wiener Cafe Hettler an der Süd-Anlage. Landkreis Gieszen. Grünberg, 10. Aug. Der hiesige Gemeinderat hat ut feiner heute abend abgehaltenen Sitzung, zu der amtliche Mitglieder nebst dem Beigeordneten und Bürgermeister erschienen waren, einstimmig beschlossen, bie Stadt )er elektrischen Ueberlandzentrale in Wöl- ersheim anzuschließen, so daß wir also im Jahre 1913 elektrisches Licht und Kraft von dort beziehen werden — Der Termin zur engeren Wahl eines Bürgermeisters für Grünberg findet am Samstag, 19. August, zwischen den beiden höchftbestimmten Kandidaten, Kaufmann Ranft und Beigeordneter K. Kd. Fuldat, stalr. Kreis Büdingen. II Büdingen, 10. Aug. Infolge der Hitze gelangt jetzt hier sämtliches Obst rasch zur Reife, so daß es in großen Mengen auf den Markt geworfen wird. Die Bäume hängen so voll, daß vielfach die Aelle abbrechen, was teilweis auch auf die große Hitze zurückzuführcn ist. Die Pflaumen int) allerdings sehr klein geraten. Kreis Lauterbach. ~ Lauterbach, 10. Aug. Der vor etwa vier Wochen Kßonnene Bau einer neuen Fahrbrücfjejüber den Lauter- bach am sogenannten See in Lauterbach ist jetzt soweit beendet daß fie, nachdem die an beiden Zufahrten notwendig gewordenen Erdarbeiten und Ehaussierungen hergestellt sind vücherttjch. fbcnrtf, unter rodtb lottere Rubrik en .Tie 3«i", .Münzen' , „Tie Uhr", Bei nicht Hoff- Sommerfrische ßodheim a.d.Bieli. Samstag und Sonntag im Hotel Grotzherzog von Srften in Gieße«. Lohnende 4 Zimmer | 3 Zimmer S»w/| vauic. 125 des Grindnngstages. Friseur- und Perticken- macher-Innung Giessen. Verschiedene Schöne Z-ZiMtt-ÜSohimg mit (Baß u. kleine Wohnung »um 1. Qtl. ». verin. Hammstr. 12.^" Trndflanelle «leider Stoffe voopell brnt Zephir Rette Nostüm Stoffe 130 cm bteu Snfertiaunp alter Arten von Stühlen sowie baß irlcdncn und fom'nge Revaraturcn in tur\e;t OKäOll Tüchtiger Schvbuiacher bei hohem Lobn foiort gesucht. Friedrich itraire 3. 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Um 10 Ubr tarn das Luftschiff zurück und landete um 10.02 Uhr glatt auf bent jlitqplaQ-________________ Die Erd. Maurer-, Zimmer-. Dachdeckri. Tischler-. Schlosser-. Glaser u. die Mnurcidicrarbeitcii zur Herstellung bet 2tcüwcrlo _Nmt auf Babnbof Bad Paulieiin getrennt und) Voten uci Jeden werden. Zeichnungen und Ingcbotomuiicv liegen int Gc schaii^aedaude der Bauadteilung zur Einsicht au», letztere können, solange der Borrat reicht, gegen ooitoirete Einsendung von -algen । den Beträgen mich! in Brief marken« bezogen werden: ei Vo» 1 Erb- u. Maurer- arbeiten 1.50 TIL i b) Vo»2 Zimmerarbeiten <1.90 „ I o, LoollDachdcckcrarbcit. OSO - d| ^o»5Ttschler-. Schlosser unb Wla,erarbeiten 0.90 .. 1 e) tio»6«niirci(t)crarbeit.0.55 .. Tie Angebote ju ni werden am 1 September, vormittag» i" Ubr, bie au bi vormittag» 11 Ubr, die zu cl oornnttagd 11', Ubr. die zu d am 2. September, voniiitiagd 10 Ubr, die au e) vormittag» 11 Ubr geöffnet. Id*/. Zufchiagdirist 4 Wochen. Wrohb. fr oft. 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Und a!4 man bann btc Biervorräte musterte, da erwies eS sich, daß die Tafelrunde mit Siecht den alten (Sonnte anstimmen konnte: Hätten Dropsen im Becher mehr!" Denn die 7600 Liter Surr V anders ouSgedrückt etwa 19000 Schoppen — waren bei dem jHejenbttrft in der großen Litze geleert worden Tf. Seltsame Polizeiverbote Eine hübsche Zu- saimnenstcll.:ng einer englischen lirift teilt, daß auch in anderen Ländern die Polizei die merkwürdigsten Tinge verbietet. 3n Eastbourne z. B. flehen Pol.zewer'ügungen unmittelbar bröox, die das ©cgiverfen von brennenden Streichhölzern. Ziga- rettenstu mm ein usw verbieten, und ein zweites Polizeigesetz, daS glücklicherweise noch nicht Gültigkeit bat, will ledern verbieten Vund- am Strande tum Bellen zu reizen? Die Polizei von (Safte bäume will diese Uebertretungen mü 40 Schillingen bestrafen. ?[n EccleS wurde sängst ein Einwohner von der Polizei mit 0 Schilling Geldstrafe belegt, weil er ein Streichholz an einem Sterne npsable angezändet hatte, womü er eine Polizeiverfäqung übertreten batte. Noch weniger umgänglich ist die Polizei in 5 ort Erin auf ber Insel Man Bor wenigen Jahren Det- vsientlichte die Polizei dort nämlich eine Ber'ügung, durch die den Einwohnern nicht nur verboten wurde, ihre Hühner aut ben Straßen herumlaufen au lassen, sondern eS wurde auch befohlen, alle Hähne zu schlachten, damit die Einwobner nicht durch daS nächtliche vabnnigefräbt gestört würden. Kleine aagottiroiuL Den bei dem Äutomobiluufatt des Prinzen Vertreter u. Mitarbeiter der toll, auch kleinere Reisen unternimmt und sich mit zirka 3—6 Mille beteiligt, von einem technischen Unter» nehmen, daS sich über die ganze Welt verbreitet, gesucht. Schrift!. Offerten an Zivil«Jngenieur E. Jacobi-Tiesmayer aus Frankfurt a. M. | Junger »nuimann mit schöner Handschrift such, ver 1. Oktober I SieUung auf einem Kontor. Schriftl. Angebote unter 06496 an den Gießener «NAeiger erbet. Praveo, znverläst. Mädchen sucht ruhige Stelle, gebt auch au einzeln. Herrn. Schriftl ^lngeb- u. H. W. Babnbofitr. 60 n lV- Haus-Mädchen mit guten Leugnisien sucht »um 15. b. M. Stellung in Äiegen. Friedrich Jacobi, gestern abenb mü ihrer bojbamc unb Frau v. Usedom ein» trafen, nach fiel reifen konnte. Bon ben durch bte Explosion de5 Tampfer# (Wutenbcrq in Rotterdam Umgekommenen wurde noch eine Fraue >i l e i d) c geborgen Bcrmißt werden noch bte Leiche ihre? Töchterchens unb die Leiche des L^crzers feil. In Seftbeutidüanb bat wiederum ane divc begonnen, die die frühere Lntzperiot c noch ju überbieten ichr.nt Av allen Gegenden werden zahlreiche X) t p i d) l ä g c acmelbd. besonder» torrben Landwirte unb auf dem Lande Ar beitende davon betroffen. Am C ber rhetn wurden gestern bret Frauen wahnsinnig Salbbr änbe smd an der DageSordnung Ein auf dem tzeringsfong befinbhdM\- Motorschiff von E ls fleih wurde auf hoher See vom Blitz getroffen unb verbrannte. Sech- Mann der Besatzung wurden g c - rettet Unweit vom Bahnhof ftilbübl im «djitterbruth wurden eine Nechr schön erhaltener Gl et s cher m ü h l e n aus der Tertiär zeit freigelegt. Aus Bochum wird gemeldet: Auf der Zeche Hannibal I riß am Donnerstag früh 5 Uhr bei der Leuteförderung cm ^ci1; ber Korb, in welchem sich 45 Bergleute befanden, nutzte ab 25 Personen wurden teil* schwer, teils leichter verletzt. Ter Ingenieur Sablatnig in Diener Neustadt unternahm in der Nacht zum Donnerstag mit einem Passagier einen Ueberlandflug nach Fischamend und zurück. Die» war ber erste Ueberlandflug. Ter französische Flieger Poulain, ber sich zurzeit bei Aalborg (Jütland aufbält, ist am Donnerstag abenb au< einer Höhe von etwa 70 Meiern infolge Mowrichaden» abgeftiiru unb hat mehrere Slibben gebrochen, die in die Lunge etnbrangen. Sein Zustand ist ernst. Während einer Amber bar abe im Badeorte Rockawah bei INeuyork brach der planten ft eg am Strande ein Es entstand eine große Panik. 76 Frauen unb ftinber stürzten herab und wurden verwundet, niemand sclnvcr. In - onstantinobel kamen am Mittwoch unb Donners tag 31 Fälle an Cholera vor. davon 21 mit tödlichem «erlauf. Zn Triest sind zwei CholerafSlle vorgelomMen, davon verlief einertödlich. In S o n st a n t i n o b e l leücte die Polizei eine Unter)ufruna über den am 7. August in Äadikoli ausgebrochencn Brand cm uno Gasthaus z. goldenen Becher Zimmer m. Pension f Nommer- ■ nfentlmH. IC11', Zungcs Ortnimohrfirn sauberes *Uu|lIlUU[DCI geiucht. (»>4-7 Tammstrakc 28 I. zing. Kist, durste ^mer jinttl. JifiihiWcn gesucht. 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An der Haltestelle den: ic Großherzogin ton fvitr ringen, ferner k irischer (3en£tä ’V. tk> Teibert. Der ta tt» bte Grvßherzogm unb h nen ihrer Regimenter 5r )c gestiegen war, den 6ai vaiüten auf das Hw m Großen Sande v Exerzieren des Trägere. ch eine Gefechtsübung uk Ulueslow, an da tr. - das Jnfanterie-Regm- §) Nr. 116, die 6. Dragne ric-Rcgiments Nr. 63 fc oaren zahlmtz --chachumi ib die FürBchleiMt frti» 3-it ucrkiutfcn ElllpfklllllNykN Zu urvnüeten Mictgeluche (Offene Stellen liehen Mutter 4959 Giessen, 11. August 1911, Kapelle des neuen Friedhofs aus statt. 4975 Hoch- und Tieibaukurse Hanfes. Verein weiblicher Angestellter Sonntag, 13. August: 4976 kW , werden zu D“/i äusserst billigen Preisen verkauft Ferner empfehle: Heuchelheimer Kirchweih 13. August 06486 Amtliche MmtMchnMli her SM Gieße» | Staunend billig Nur so lange Vorrat an Ort und Stelle meistbietend versteigert werden. B10/. Marktplatz 2 Marktplatz 2 Zurückgesetzte Artikel zu und unter Einkauf 4965 Es laden ergebenst ein die Wirte: abgehalten von 8—9 Uhv vormittags. 4957 ivozu ergebenst einladet Gastwirt Karl Som m er lad. v5la 4972 l>ic V orstiinde. Philosophenwald Neue Kartoffeln! Empfehle meme Lokalitäten für Ausflüge und Beranuaunaen « ■ s. « ..... „ ö ö H'*' -Sriiine den SRemnBiiPrit nnn (SUnnpn lind llntrtpnpith /•>-/ . Ferd. Kreiling Zum Treppchen Fr. Volkmann (L. Stemmüller Nach».) Slenograph.-Gesellschalt Galielsheryer Gelegenheits-Posten in Herren-, Damen-, Mädchen- und Kinder-Stiefel vom 11. bis 18. August Sämtliche einzureichen. Hungen, am 9. August 1911. Listmann, Kreisstraßenmeister. an/s Bringe den Bewohnern von Gießen und Umgegend zur gesl. Kenntnis, das; ich am Samstag, den 1«. August Professor Soetbeer verreist. Kyffhäuser-Technikum Frankenhansen Inq-nleur- u. Werkmelster-Abteilunrj. Grosse Maschinen-Laborator. MIO Zentner mm Sitte, frische, zelbjleischige Knrtnffeln iu Gießen auf dem Marktplatz 6um Berkau» bringe u,ld durch größeren und direkten Bezug billigst per Ztr. zu Mk. 5.— mit Sark abgebe. Wiederverkäuser entsprechend billiger. Bemerke noch, daß die Ware tadellos ausfälll. Auch können dieselben nach Wunsch jedem Käufer ans Haus gebracht werden. Bestellungen für urich nimmt Herr Meuser, Nord Anlage 1, schon entgegen ot^64 Gustav Tielmau«, Nicber-Ireislnilh bki Ledhors Telephon Rr. 174, 208, 276 Amt Betzdorf (Sieg). sprechen wir hiermit unseren innigsten Dank aus. Die trauernden Hinterbliebenen: In deren Namen: Louis Marcus Dr. Dickord jr., Lollar verreist auf 14 Tage Die Sprechstunde von 3-4 Uhr nachmittags fällt aus und wird Frau Johanna Marcus Wwo. Danksagung. Für die uns von allen Seiten in so reichem Masse bewiesene herzliche Teilnahme bei dem Hinscheiden unserer unvergess- Damenverein _ v ßabBlsherger ® Arbeitsvergebung. Nachstehende, bei der Instandsetzung der Kirche zu Bettenhausen verkommenden Glaserarbeitcn veranschlagt zu 375,00 Mk. Weißbindcrarbeiten ,, „ 800,00 „ sollen durch Submission vergeben werden. Voranschlag und Bedingungen liegen bei dem Unterzeichneten am 15. u. 16. d.M., von morgens 8 bis 12 Uhr, zur Einsicht offen. Die Angebote sind bis spätestens den 19. d. M., morgens 10 Uhr, hierher Ausflug nach Bad-Nauheim Abfahrt 217 mittags — Tountagskartc. taiitlirfic Znsnminenknnst in Steins (Sorten Um zahlreiche Beteiligung bittet Der Vorstand. DÜCHSCHER & C= Eisengiesserei nnd Maschinenfabrik in Wecker-Bahnhof D. Grossh. Luxemburg. — Im deutschen Zollverein. (hv3/« Wein- und Obstpressen mit Differential-Hebeldruckwerk Hydraulische Keltern Trauben- und Obstmühlen Illustrierte Kataloge gratis u. franko! Verwandten und Bekannten hierdurch die traurige Nachricht, dass unsere liebe, gute Mutter, Schwiegermutter, Grossmutter, Schwester und Tante Frau Elisabethe Klös Wwe gestern nachmittag J/24 Uhr nach kurzem, schwerem Krankenlager im 69. Lebensjahre sanft in dem Herrn entschlafen ist. Dies zeigen tiefbetrübt an: Maria Weisbrod geb. Klös Wilhelm Klös Ludwig Weisbrod Katharinchen Klös nebst 2 Enkeln Giessen (Frankfurter Str. 144), Bad-Ems, 10. August 1911. Die Beerdigung findet am Sonntag nachmittag 5J/2 Uhr von der Visitkanen bill. Preisen Brühl’sche Universitäts-Druckerei. Moutag, den 14. August Frühstück mit Konzert im Windhof Tanzvergnügen Eintritt und Tanzen sre i. Ernteversteigerung bei der Kläranlage. Samstag, 12. August, nachmittags 1 llbr, soll die Hasererntc von etwa 1509 qm i s«.- ___ Maisernte „ „ 1000 „ f Gelände bei der Klaranlage Sonntag, den 13. und Montag, den 14. August Kircteeiliti.totliellieiiii den 13. August 1911, nachmittags 1 Uhr FamilienAusflug nach dem Philosophcnwald. daselbst Konzert und Tanz. Schriftliche Einladungen ergehen nicht, auch sei darauf aufmerksam gemacht, dass die Veranstaltung nur für die Mitglieder der drei Vereine und deren Angehörige stattfindet Kirchweihfest zu Heuchelheim Sonntag, den 13. und Montag, den 14. August gutbesetzte Tanz - Musik tut schönen, schattigen Garten mit großen gedeckten Hallen wo.;u freundlichst einladen 06493 Heinrich Suirniomi Wwe., Znh. Ludwig schiiser, kastwikt N. B. Montag vormittag, von 9'/. Uhr an, Z-rühschovpen-Konzcrt. Angenehmer Atlfenthalt im schattigen Wald. löfllirfj guten flniicc, Tee, Lchotolndc, frische Milch, saure Milch, Kuchen und (Wirf Dienstag und Freitag frische Waffel» wozu freundlichst einladet 3578 F. HarnickeL B.-K1. „Hassia“ Samstag, 19. -Lugust, abds. punkt 9 Uhr im Bootshaus General - Versammlung Tagesordnung: 1. Jahresbericht. 2. Kassenbericht. 3. Anträge. 4. Neuwahl des Vorstandes. 4962 Um vollzähliges Erscheinen wird gebeten. r Vorstand. Feed. Kröck Witwe Zum Schwanen Ang. Rinn. 4970 ■/ ■ ■■ !”■ liefert billigst die Brühl'scha KlIVPrtQ Hilt Firma Universitäts-Buch-undSteio, IVUYül IO Hill 8 IIIIIÖL druckerei,Gießen,Schulstr.7 Stadt. Wohnungsnachweis Gieffen, Asterweg 9. Es sind zu vermieten: 1 Wohmma von 10 — 11 Zimmern, t Wohnung von 7 Zimmern und l Maniardenzimmern, 2 Wohnungen von 6 Zimmern, 1 Wohnung von a Zimmern mit Bureau und Lagerraum, 9 Wohnungen vonZimmern, 3 Wohnungen von 4 Zimmern, 1 Wohnung ,c Zimmern, 1 Wohnung von 3 Zimmern und Kammer, - Wohnungen von 3 Zimmern, 1 Wohnung von 2 Zimmern und Kabinetten, - Wohnungen von 2 Zimmern, 1 Zimmer und Kummer, 4 möblierte Zimmer, 1 dreistöck. Lagerhaus mit Pferde- HnU und vcuboden. 1 Laden mit 2 Schansenstern, Lagerraum und 2 Zimmern, 2 Werkstätten. 3u mieten gesucht: 21 Wohnungen von 2—5 Zimmern. iB/us/ Sftädtiscfier jfrbeitsnaehu)eis giessen Asterweg 9. Es tüuncu eingestellt werden: a. bei hiesigen Arbeitgebern: - Metallschloger, SI>Maschinenschlosser, Handformer, 5 Schuhmacher. 3 Glaser, 1 Schmied, 4 Bamchloffer, 3 Schreiner, 1 Jahrburschc, 1 inng.Hnnsbursche, 2 -'oandlangcr, 2 Dienstmädchen, 1 Zeitungs» trage rin, 1 Lansmädchen. Lehrlinge: 1 Kellner, 1 Kaufmann, 1 Schlosser. Gatt und Lchantwrrtschaftsvcrsonal: 1 >tüchenmädchen. b. bet auswärtigen Arbeitgebern. - Weißbinder, 2 Bauschlosser, 3 Spengler, 3 Friseure, L Glaser, 1 Schuhmacher, i; Bau- und Alobelschreiuer, 1 Schmied, 1 Wagner, landwirtfchastl. X'lilieitcr, 1 Dienstmädchen, vier Zimmerleute. Lehrlinge: I^Schlosser. Gast »lnd Schankwirtichaftspersoital: 1 Kuchenbursche, 1 Knchenmadchen. Es suchet» Arbeit: 1 Iuchbinder, 1 Schuhmacher, 1 Zimmermann. 1 Installateur, 1 « 2I>oltterer und Tapezierer, 1 Eiscndrehcr, 1 Aießger» ^^^r, 1 Kassier, 1 Fuhrtnedn, 1 Kißenmariie und k-acker, 1 Zeremsdiener, 2 .Hausburschen, 4 Taglöhner, 1 Buch' dauer, 1 Handlungsgehilfe, 5 Putz- und Laufsraueu. 1 Laufmädchen, 1 Aaherm, 1 Perkäuferin. Lehrlinge: 1 Mechaniker. und Schankwirtschaftspersonal: AeOner, Aus- HUfSkellner, Zapfer. (BW» will). Herbert Inh.: Carl Herbert Sonntag, den 13. August: Kirchweihfest in tai Anmeldungen zum Bezüge von Kleidungsstücken für arme Stmbev aus der Ebelsttstung werdeit aus dem Armenamt, Asterweg 9, biS 20. August d. x3. entgegengenommen._________________________ß*i/H _ .. Die Beiträge zur Landwirtschastskammer des Großherzogtums Heuen für das ßtechnnngsrahr 1911 können im Laufe dieses Monats noch ohne Kotten an die Stadt kaue bezahlt werden. ßll/e Die zur Unterhaltung der Gebäude der städt. Kaserne erforderlichen Wcisrbinderarbciten sollen Mittwoch, den 1<>. August d. J„ vormittags 10 Uhr, öffentlich vergeben werden. Bll/e ArbeitSbeschrcibnng und Bedingungen liegen auf unserem Hochbatramt zur Einsicht offen. Angebote auf Vordruck, der daselbst erhältlich, und bis zum genannten Termin dorthin einzureichen. Die A-ricdliosc sind vom 10. August bis 15. Cttobcr von morgens 6 bis abends 8 ttbr geöffnet.____________________ Bll/g Für die Ebclstiftung ist zu vergeben: Die Lieferung von 1. etwa 20 Anzügen aus kräftigem Stoff lIovve und Hose) 2. 60 biß 80 m Stoff zu Winterkleidern für Mädchen 3. 70 bis 80 m Baumwollflanell zu Hemden 4. 50 bls 60 m wollene Lama zn Unterröcken, und die Anfertigung der Mädchcnkleider, Knaben- und Mädchem Hemden und Nnterröcke. ßuL 2lngcbote nut der Aufschrift „Ebelstiftung", die die Firma nicht erkennen laßen darf, sind bis 20. August d. Z. bei dem Armen- amt, Asterweg 9, cmznreichen, wo aud) Stoffmuster eingcsehen werden fdnncit.