161. Jahrgang Drittes Blatt Nr. 33 Erscheint tSgllch mit Ausnahme des Sonntags. von xm des Ich bitte. tffcn b'Z zum Sammer-» wirtliche Unabhängigkeit un- um Dl Thompson5 Seifenpulver r In U Paket 65 Pfg. Spezial - Offerte! Mocctväcrhe- 30 Pfund ("Mindestgewicht), nur weisse Aasswa?>cuc _ \yä5Che, vor dem Waschen trocken 719 Ecke Tiefenweg U9-Z7 Ecke Tiefcnwca DampfwaschanstaltEdelweiss Krofdorfer Strasse 12 Telephon 487 Vi, dem denn stets frisch gebrannten und We'sftnckkalk Anlieferung auf Wunsch durch eigenes Fuhrwerk. des das Mittwoch, 8. Februar M Rotationsdruck und Verlag der Brühl'ichen UniversuälS • Buch- und Sleiudruckerei. R. Lange, Gießen. gewogen, kosten Mk. 2.10. jedes weitere Pfund 7 pfg. — Lieferzeit 1—2 Tage. Abg Dr. von Tziembowsfi (Pole): Der Antrag sollte eigent° lich selbstverständlich sein. Wirkt. Geh. cberrcaierungSrat Tr v. Tischcndorf: Die preu- ßische Justizverwaltung steht auch auf dem Standpunkt, daß zu Schöffengerichtsvorsitzenden im allgemeinen nicht Assessoren genommen werden sollen. Das liegt auch im Interesse eines erhöhten Anscbcn- der Justiz, das gerade in der jetzigen Zeit not- wendig ist. Aber es gebt manchmal nicht anders, ohne schwere Unzuträg'ichteiten. Tie Assessoren. die nach Herrn Heine zur Anwaltschaft iibergcgangen sind, toben es stcher nicht getan, weil sie unbequeme Urteile gefällt haben, sondern av5 anderen Gründen Tie Schwierigkeiten der Turcksübrung des Antrages Muller liegen weniger auf finanziellen, sondern vielmehr auf organi- «atorischem Gebiete. Abg. Dr. Wagner (Kons.): ES glbt in Bayern versehbare Richter. Wie soll diese baverische Eigenor» behandelt werden, wenn der Antrag Müller annenommen wird? Abg. Tr. Spahn-Bonn (Zentr.) erklärt sich gegen den Antrag Müller. Es sei immer noch besser, einen Ass:ssor heranzuztehen. als einen auswärtigen Richter, der die Verhältnisse nicht kennt Staatssekretär Dr. Lisco weist den Dorwurf des Abg. Z i e t s ch (Scz.) zurück, als ob die Justizverwaltung nut au5 finanzieller Knauserei gegen den Antrag sei. Abg" Kirsch (Zentr.) beantragt, den Antrag dahin ab-nändern. daß nur das Amt eines Schöffengerichtsvorjitzenden von einem ständigen Richter verwaltet werden so«. Ter Antrag Dr. Müller wird mit der Bänderung angenommen, daß die Beziehung auf. Straskammermitglieder fallen gelassen wird. __________________________ LaWliiMMeGrUn-LindlMchcn Inhaber: Carl Haas jr., Gießen empfiehlt: entD61’ gerichtspräsidenten. Nur so wäre die . . gewahrt Wenn man einen jungen Mann mit 25 Jahren als Anwalt auf das Publikum loSlassen kann, wodurch schon manches Unbeil entstanden ist. dann kann man ihn auch in diesem Alter als Assessor rechtfvrechen lasten. Tie „Siebener ZamilienblStter" werden dem Anzeiger' viermal wöchentlich beigelegt, baS ' Kreisblatt für den Kreis Ciefeen“ zweimal wöchentlich. Tie „Landwirtschaftlichen Leit- fragen" erscheinen monatlich zweimal. gar. inländ. tierärztl. unicri. saub. Ware in Kübeln uon 30 Pfd. an ver Pfd. 28 Pfg. Postlolli entl). 9 4»fL. 2.SO Mk. la. ges. Ciobciu tDrckvein ohne Spitzbein) per 'L'td. 52 Pfo. la. Qci. flutifc mit voller -Dado p. Pfd. 42 Pfg. Mnodjcnireic» Schweinefleisch taselfertig per Dose (brutto lu ’iSiimb) 5JX) 'Jtt. Alles av tuev per Rachnalnnc. Ntchtgesullendes retour. -5-' n v-v. Carlen >. 2-l:ona a. L • 17. 2t&lcr ira .c . Dr. Müllet gehört seit Jahren dem Reichstage und bayerischen Landtage an, ohne Dienst $u tun. Wie steht es dann mit seiner Vertretung, wenn fern Antrag durchgeht?. Abg. Baffcrmann (Weift): Nach meiner Auffassung handelt e3 sich hier nur Referendare. Abg. Dr. Müller-Meiningen (Vv.): Herr Graes scheint nicht zu wissen, daß, wenn ein Richter ins Parlament gewählt wird, ein ordentlicher Richter an seine St.'lle gesetzt wird. Abg. Wellstein (Zentr.) spricht gegen den Antrag, der daraufhin a b g c l e h n t wird. Abg. Zitisch (Soz.) begründet einen sozialdemokratischen Antrag auf Streichung der für di e Kriegsgerichts» und das Standgericht vorgesehenen Sonderbestimmungen. Die Ereignisse der letzten Zeit haben uns in unserer Ansicht bestärkt. Denn es könnte leicht m reaktionären Steifen der Wunsch entstehen, das kriegSgericht- l'che Verfahren auch au’ Fälle wie den Moabiter Prozeß anzuwenden. Das wollen wir aber unbedingt verhindern. Der Antrag wird abgelehnt. Abg. Tr. Müller-Meininaen (Dv.). beantragt folgenden § 22 a: Das Amt eines in Strafsachen erkennenden Amtsrichters, eines Vorsitzenden des Schösfenger chts, sowie eines Mitgliedes einer Strafkammer darf nur von einem ständig angestellten Richter wahrgenommen werden. Staatssekretär Dr. Liöco: Die Justizverwaltung ist bemüht, das Prinzip des Antrags zur Durchführung zu bringen. 6r ist aber leider heute noch nicht überall in die Praxis umzusehen. ÄiU5. innen ba» ftwv Mb n oriinbliä) erlernen । in kurzer seit. ' ind '3üflcb0cidmn Redaktion, Expedition und Druckerei: Sckml- straße 7. Expedition und Verlag: öl. Redaklwn:e-«112. Tel.-Adr22lnzeiger(Lleßen. Der Gesetzentwurf betreffenb die Revisibilität bayerischen LandeSrechtS in bürgerlichen Rechts- streitigkeiten wird in dritter Lesung verabschiedet. Abg. Tr. Müller-Meininaen (Dv.): Ich wiederhole: befähigt sind die Astessoren, aber nicht abhängig. Mit der platonischen Liebeserklärung Staatssekretärs können wir nichts anfangen. Wenn er für Prinzip des Antrags ist, dann soll e r ihn auch annehmen. spart Arbeit, Zeit, Geld, ieri SÄ>s Ti ii 30 Pfund (trocken), weisse, bunte und Kollw asen _ . wonene Wäsche, kosten Mk. 5.40. jedes weitere Pfand 18 Pfg.. kleinere Quantitäten werden aufs Stück nach der Preisliste berecunet. — Lieferzeit 6—8 'läge. 116 Abholen und Rücklicfem gratis durch meine Wagen. Giehener Anzeiger General-Anzeiger für Vberheffen mb. Deutscher Reichstag. 121. Sitzung, Dienstag, den 7. Februar. Am Tische des Bundesrats: Dr. LiSco, Dr. Tischendorf. Präsident Graf Schwerin.LSwitz eröffnet die Sitzung 1 Uhr 20 Minuten. Reinig“"«5 Man ”di?Ä “■ “ ■ fecef . Leistungen uszüne, Mehtm? fuhren, werden lchnkl ei. Christian Pelt 11, Telenb. 829. «r f 5l,'s unter; ive5f Verlag > , Zeitn*1^” X immen. Ülcin-Poinii ) gewalckcn. Oiiegclviad 261>. u. (tzlanzbügeli ct i turnev Ze» flninf- liier Allee 51III Denn man mit diesem Mißtrauen an die Justiz herangeht, kann man überhaupt keine Gesetze machen. Dann sollte man jedem, der sein Astcssorexamen gemacht hat, zum Richter ernennen und int Gehalt aufrüdcii lassen bis zum Spammer-» e°wtik u. Gebote unter a* ^HN'kinet erl" Mell QciteiiL ’ ’iounnen unter t§. ^LnMerert ilciTbeFc^ ie’l|dien will, finfr gf M 0UL yllt nnebote unter (io Lncr Anzeiger erd ^ikermeiiittwN Oetn tebenden Tiwr Paule in einer l«, laue ene cinrichten. Innebote unter ar euer Anzeiaer erb. eistüngen itt) Oiolljubrcn tun >ait außgesührt. iH? lbl, Ellelitrake 32 iraturen uud -in> veitPolitermöbcli, Tavcsicrarbeitcii l und biüm Ricgclvsad 321 karte genügt. ratsgesuch. der, i. fle’ld,erqS1 ähre, evana.. »Jf I V'.Qabre alten Sir D jcdfS Heirat die k- einer eöiuiael 2flr| lerl u. ;"Süß,«»r S-Stz Gänzlicher ÄustferHauf des gesamten Warenlagers zu jedem anucbmbarcu Preise. 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Heine (Soz.): Denn die StaatSanroaltfdjafi wirklich di e objekti vste Behörde der Welt wäre, brauchten wir den Antrag Muller nicht. Aber die Staatsanwaltfdjaft verdient dieses Vertrauen nicht. Oberlandcsgerichtsrat Dr. Schnitz: Tie verbündeten Regierungen lehnen den Antrag Müller ab. ES liegt im Interesse einer Beschleunigung des Verfahrens, daß zu einer Ueberweisung nicht erst ein Strafkammerbeschluß ein- geholt zu werden braucht. Von einem Mißtrauen gegen die StaatSanwal tschaft kann hier doch nicht die Rede fein, wo es sich um eine Maßnahme der Milde handelt. Abg. Heine (Soz.): Ob milde oder nicht: Wir sinh gegen die Willkür der Staats* anwaitschaft, in politisck-en Prozessen z. D. sich d e n b l u 11 g st e n Schöffenrichter auSfudjen zu können. Wir misten, wie leicht es bc:n Vorsitzenden ist. die Sd offen zu überreden. Ta5 Ist ja gerade der Mangel der Schöffcngerlchle im Vergleich zu den Schwurgerichten. Abg. Ballermann (9?afl.): Ter Antrag Muller schafft für die Angeklagten doch ein recht zweifelhaftes Rechtsgut. Wenn heute durch den Staatsanwalt die Ueberweisung an das Sdwffcngerickst erfolgt, dann wirkt diese Ueberweisung schon sirasmildcrnd. Wenn aber die 5'raffamincr dis Ueberweisung ablchnt, dann steht der Angeklagte schlechter da. Abg. Dr. Ablaß (Dv): . . Tie Komissionssassung erweitert die Machtbefugnis der Staatöanivaltschaft, ohne dem Angeklagten dafür die geringste Garantie zu geben. Ter Angeklagte wird darüber nicht einmal gehört. Tie Ueberweisung an ein Schöffengericht kann erfolgen, weil der Fall milde liegt. Aber ich kenne einen Ersten Staats^ cnroalt, der seine Staatsanwälte angewiesen hat, bestimmie Delikte den Sd)öffengerichlen zu überweisen, sie seien scharf genug. (Hörtl Hörtl links.) Wir sind daher für die Nachprüfung der Ueberweisiing durch das Gericht. Ter Antrag Müller-Meiningen wird a b g e - lehnt. ES bleibt bei der Aommifsionsfassung. Bei § 23 hat die Kommission weiter beschlossen, daß bei Ucber tretungen der Amtsrichter ohne Zuziehung von Schöffen entscheiden kann. Tie Sozialdemokraten beantragen die Streichung dieser Bestimmung. Abg. Frohme (Soz.) begründet den Antrag. Zu den Uebertretungen gehört das große Gebiet der Gewerbeordnung, bei der auf die Mitwirkung der Schöffen nicht verzichtet werden kann. Abg. Graef (Wirtsch. Vgg.): Wir wollen nur bei Betteln und Landstreicherei die Schöffen ausschalten. Der Vorredner hat daher unrecht. Der Antrag wird abgelehnt. Abg. Stadthagen (Soz.)' begründet Anträge, wonach die Geschäftsverteilung nicht vom Präsidenten, sondern vom Plenum eines Landgerichts vorgenommen werden soll. Abg. Tr. Dahlem (Zentr.) beantragt, daß die Verteilung in mündlicher Verhandlung erfolgt. Ich kenne ein Landgericht, wo die Dirkkloren dem Präsidenten eine hektographierte Blankounterschrift gegeben haben, so daß er machen kann, was er will. Staatssekretär Dr. Lisco: Wenn das tatsächlich vorgekommen sein sollte, so würde ich es für einen erheblichen Mißgriff halten. Tas Plenum ist nicht geeignet, die Verteilung vorzunehmen. Abg. Stadthagen (Soz.): Jetzt werden Richter, die sich bei b.-r Staatsanwaltschaft mißliebig gemacht hobcn, geradezu gemaßregelt. Die Strafkammer Schubert in Königsberg i. Pr. bat das ausvrücklich gebilligt. (Hörtl hörtl) Tas ifi im Prozeß gegen die „Königsberger Volkszeitung" festgeftellt worden. Die sozialdemokratischen Anträge werden abgelehnt. Bei der Absttmmung über den Antrag Dahl ’m bieib* das Bureau zweifelhaft. Ter Hammelsprung ergibt die Anwesenheit von nur 192 Abgeordneten. Das Haus ist also nicht beschlubfähiL Weiterberatung: Mittwoch 1 Uhr. Schluß nach Uhr. _____________ Abg. Grocber (Zentr.) k DaS Ansehen der Justizwürde durch Annahme dieses Antrags kann nur gewinnen. Abg. Ballermann (9?otl.)‘ Auch wir stimmen dem Antrag Müller-Meiningen zu. Tie erkennenden Richter müsien völlig unabhängig fein, sonst kommt es vor, daß Erste Staatsanwälte über die Rechtsprechung ab- hängiger Assessoren vorstellig werden, und der Assessor fliegt. Wenn man die Zuständigkeit der Schöffengerichte erweitert, müssen die Vorsitzenden um so unabhängiger gestellt werden. Aba. Wellstein (Zentr.): Ich bin anderer Meinung als der Abg. Groeber und lehne den Antrag Müller ab. Man wird nur in Ausnahmefällen Assessoren zu Schöffengerichtsvorsitzenden machen. Abg. Dr. Ablaß (23p.): Der Richter muß von allen Strömungen unabhängig sein. DaS trifft bei den Assessoren nicht zu. Staatssekretär Dr. Lisco: Ich bitte dringend um Ablehnung des Antrages: wir würden sonst in der Praxis zu v.^mieriglcitcn kommen. Abg. Wraff (Wirtsch. Vgg.): Tie einfachen Sachen, die vor das Schöffengericht kommen, können sehr wobl von 'Asiessoren erledigt werden. Wenn man mit 30 Iabren ReichStagsavgeordneter werden kann, sollte man 30jährige Assessoren nicht für unfähig erklären. Abg. Darenh'orst '(Rv.): Denn der Asicsior für das Amt deS CchössengerichtSvor- sitzenden nicht qualifiziert ist, weshalb soll er eS bann auf einmal sein, lediglich weil ihm der Titel „Amtsrichter" verliehen wurde? Sl'O soll der Assessor denn auch lernen? Abg. Heine (Soz.): Wir bestreiten nicht die Befähigung der Allellpren, sondern nur ihre Unabhängigkeit. Wenn man immer aur die alten Asiessoren hrnweist, so sage teg: f o r • mit dem ganzen Assessoren iinwesen! Es ist ein Mißstand, wenn der Staat Leute, deren Dienst er braucht, jahrelang zavpeln läßt. Uns sind ft alle bekannt, wo Assessoren, die unbequeme Urteile gefällt haben, von oben den Wink erhielten, zur Anwaltschaft uberzugehen. Abg. Dr. Wagner (Konf.): nicht in Betracht. Abg. Dr. Wagner (Kons.): Wir wünschen, daß möglichst wenig .Hilfsrichter eingestellt werden, aber gesetzlich läßt sich die Frage hier nicht gut regeln. Abg. Dr. Müller-Meiningen (Vv.): Der Staatssekretär ist im Irrtum. Der § 10 wird nicht nur auf Referendare bezogen, sondern — und darauf kommt es unö an — auch auf Assessoren. Staatssekretär Dr. LiSco: Wir können ja noch über die Hilfsrichter sprechen, aber nicht seht. Abg. Graes (Wirtsch Vgg.): Die Annahme des Antrages würde zur Folge haben, daß kein Richter mehr in den Reichstag eintreten kann. Tie geschätzte Kraft des Dr. Müller würde uns also verloren gehen. Ich bitte Sie, nicht so grausam zu sein. Abg. Dr Müller-Meinin'ign kVv.): DaS ist vollkommen falsch, eS handelt sich doch hier um die Dsiesioren. Abg. Graes (Wirtsch. Vga.): 1 ^phanBfcjii SWÖ npW3idTi^- 'Wu.SiÄ. ^lemftTauS Die zweite Lelung des GerfdifsverfaHungsgefefoes. Zweiter Tag. Abg. Stodihugen (Soz.)^ begründet einen neuen Antrag der Sozialdemokraten auf Einschaltung eines § 8b, wonach die Amtsenthebung oder Pensionierung eines Richters wider seinen Willen nur durch Zweidrittelmehrheit des Plenums seines Amts-, Land- oder Oberlandesgerichts zulässig sein soll. Der Antrag wird a b g e l e h n t, ebenso einige weitere, die in der gleichen Richtung gehen. Abg. Dr. Müller-Meiningen (Vv.) beantragt eine neue Fassung deS § 10 über die Befähigung zur Wahrnehmung richterlicher Geschäfte. Ein Mangel an Richtern, der länger als ein Jahr dauert, soll nicht als vorübergehend gelten. Die landesgesetzlichen Bestimmunoen über die Befähigung zum Hilfsrichter sollen unberührt bleiben. Staatssekretär Dr. Lisco: Grösstes Glück mässiger Verdau- • I ■ regelt dieselbe u. wird | Smionsbrot xmä;: । daulich auch Magen- ■ u. Darmleidenden empfoh'.en. j Zu hahen in allen De.likatessen-HaVidlnngen. 8 SEIFENPULVER DCTHOMPSON’S Bade-€inridihingen ChrifttanZirnmer :: 3nifanation$ge[diäft :: BahnhofttrafcelS Zwangsversteigerung. Die nachstehend bezeichneten Grundstücke, die zur Zeit der Eintragung des Versteigerunqsvermerks auf den Namen a) des Heinrich Schäfer I. zu Daubrtngen, bez. b) desselben und dessen Ehefrau Marie geb. Vogel, zu V8 im Grundbuch eingetragen waren, sollen Freitag den 31. März 1911, vormittags 9 Uhr, durch das unterzeichnete Gericht auf dem Geschäftszimmer des Großh. Ortsgerichts Alten-Buseck versteigert werden, und zioar hinsichtlich des Grundstücks Flur XXIV Nr. 327 nur die dem Heinrich Schäfer I. zustehende ideelle Hälfte. Die Versteigerung erfolgt im Wege dec Zwangsvollstreckung. Der Versteigerungsvermerk ist am 14. Januar 1911 in das Grundbuch eingetragen worden. Insoweit Rechte zur Zelt der Eintragung des Ver- steigerungsvermcrks auS dem Grundbuche nicht ersichtlich waren, sind sie spätestens im VersteigerungStermin vor der Aufforderung zur Abgabe von Geboten bei dem unterzeichneten Gericht anzumelden und, wenn der Gläubiger widerspricht, glaubhaft zu machen, widrigenfalls sie bei der Feststellung des geringsten Gebots nicht berücksichtigt und bei der Verteilung des VersteigerungSerlöseß dem Ansprüche des Gläubigers und den übrigen Rechten nachgesetzt werden. Diejenigen, welche ein der Versteigerung entgegen- stehendes Recht haben, werden aufgefordert, vor der Erteilung des Zuschlags die Aufhebung oder einstweilige Einstellung deS Verfahrens herbeizuführen, widrigenfalls für das Recht der VersteigerungSerlöS an die Stelle deS versteigerten Gegenstandes tritt. Gießen, den 21. Januar 1911. Großherzogliches Amtsgericht. {B’/2 Bezeichnung der Grundstücke. Grundbuch für Alten-Buseck, Band VII Blatt 519': 1. Flur XXIV Nr. 327 = 1281 qm Wiese beim hölzernen Brunnen 150 Mk. Band VII Blatt 520: 2. Flur XXII Nr. 68i%00 ----- 15 2 5 qm Acker weiße Stein 130 Mk. Gesetzliche Meisterprüfungen für Handwerker Die Gesuche um Zulassung zur diesjährigen Meisterprüfung (§ 133 der Gewerbeordnung) sind mit den erforderlichen Unterlagen bis spätestens am 31. März d. I. an den unterzeichneten Vorsitzenden einzureichen. Die Prüfungsgebühr von 35 Mark ist an die Handwerkskammer in Darmstadt einzusenden und die Quittung dem Gesuche beizulegen. Gießen, am 9. Januar 1911. Tie Meisterprüfungskommission für die Provinz Oberhessen. Traber, Vorsitzender. d15/, LoS 1 1,32 n n // H ff // X. Fichten von 40—49 n n n XII. XIII. o tf n u ff UL IV. V. VI. VH. vni. n tf n tf tf tf n tf tf tf tf tr ff ff tr tf H tf 12 28 216 26 102 124 74 1 15 40 215 220 = 9.44 = 24,33 --- 70,39 = 21,48 = 66 DO — 54,00 = 20,58 --- 1,06 =- 15,19 = 30,35 — 56,55 «= 67,19 „ 30-39 „ 25-29 unter 25 tL'/- Lich, den 2. Februar 1911. Grotzherzogltche Bürgermeisterei Lich. D 8 rmer. Holzversteigerung. Im Licker Stadtwald, Distrikt Eisenkaute, Gänsweide, Dickestelle, Rclitrnnksbcig, Kronau und Maurerkasverskovf werden Donnerstag den 9. ds. Mts., vormittags 10 Ubr nnmnncnb, nach Zusammenkunft am Burkhardsfclder Weg am Floß, versteigert: Scheiter, Rm.: Buchen 150, Eichen 36, Kiesern 2,2, Fichten 7 Äuüvvcl, Rm.: Buchen 49, Eichen 94,3, Fichten 3,2 Reisig Wellen: Buchen 1915, Eichen Ä45, Kiefern 1®, Fichten 14 Schläge Stöcke, Rm.: Buchen 57, Eichen 123, Kiesern 13,4, Fichten 87,8 Dcrbstangeu: Elche 1 Stück mit 0,05 Fstm., Ftäitcn 261 Stück mit 11,25 Fstnt. Nustkuüpvcl, Rm.: Eiche 36,6 — 2,2 Mir. lang (zu Gartenpfosten geeignet) Nutzreisig, Rm.: Fichten 94,7 (Spalier). „ 25—29 unter 25 „ 25 „ „ 30-39 „ „ 25-29 „ unter 25 Kiefern von 30—39 Holzversteigerung der Gräfliche« Obersörsterei Arnsburg Rev. Feldheim bei Hungen. Mittwoch den 15. Februar 1911, nach Zusammenkunft vorm. 10 Uhr am Pflanzgarten werden aus den Distrikten Tanncn- garten 1 b, Tisch 3 a und Hinterwald XII, XIIL XIV, vernetgert: Stämme: 30 St. Eichen und zwar: 3 St. von 4—8 Mtr. Sänge und 42—58 Ctm. Durchm. - 3,58 Fstm., Rest 5—10 Mtr. Länge und 12-28 Ctm. Durchm. lWaanerholz) --- 4,90 Fstm., 5 Hainbuchen und 2 Birken von 4 bezw. 8 Mtr. Länge urrd 20—22 Clui. Durchm. 1,28 Fstm. Sckcitcr Rm.: 44,1 Buchen, 7,5 Eichen. Prügel Nm. 198 Buchen. 88 Eichen. Stöcke Rm.: 37 Buchen, 21,5 Eichen, 28 Weichholz. Reiser Nm.: 240,6 Buchen. 837 Eichen. Blau gezeichnete 'Nummern kommen nicht zum Ausgebot. Die Reiser im Hinterwald werden nicht vorgezeigt. Wettere Auskunft erteilt Forstwart Diehl in Hungen. (ß®/ I. .Kielern unter 25 Ctm. Durchm. 9 Stück mit 2.46 Fstm. II. Fichten von 40-49 - //XIV. „ „ 25 „ ®ie.®c6otc Hnb pro Fstm. nach Losen getrennt mit entwremender Aufschrift versehen bis zum 11. Februar, vorm. 10 Uhr aus hiesiger Bürgermeisterei emzureichen, ivo in Gegenwart der etwa erschienenen Bieter die Eröffnung stattsindet. Die Bediugungeu können bei uns emgesehen werden. Wegen vorheriger Besichtigung und Erteilung sonsttger Auvkuntt wolle mau sich an Forstwart Lotz, dahier, wenden. Bemerkt wird noch, daß Los I bis einschließlich V entrindet ist. Wkeseck, den 3. Februar 1911. Großherzogliche Bürgermeisterei Dieseck. Schvm ber. Holz-Submission. AuS den Waldungen der Gemeinde Wieseck, in den Distrikten Heide, Klause, Blockswald, Dürrloch, Schrei- und Hegewald lagernd, soll auf dem Submissionswege nachverzeichncreS Stammholz verkauft werden. Holzversteigerung der Gemeinde «itzmar. Montag deu 13. Februar kommen bei Wirt Feht in Wißmar von 9'/, Uhr ab in nachbezeichneter Folge zum Berkaus: . Distrikt 27 Kaltenbach: Eichen: 2 Rm. Kliserholz. 2 Rm. Scheit und Knüppel. 2Rm. Reiser,- Buchen: 272 Rm. Scheit und Knüppel, 433 Rm. Reiser. Distrikt 37 Dickehnu tKreu^heck): 350 Rm. Fichten Reiser. Distrikt 3 Berghausen: Eichen: 8 Rm. Nutzrollen von 4 Akir. Länge, 6Rm. Nutzrollen von 2 Mir. Länge, 59 9tin. Knüppel, 40 Rm. Reiser: Buche: 376 Rm. Scheit und Knüppel, 724 Rm. Reiser: Erle: 1 Rm. Knüppel. Distrikt 10 Maulsbach: 1552 Nm. Buchen-Reifer, und auö der Totalität: Buche: 9 Rm. Scheit und Kuüvvel. 10 Rm. Reiser: Fichte- 2 Rm. Nutzholz (2 Mr. lang), 1 Rm. Knüvvel. Krofdorf, den 7. Februar 1911. Der Bürgermeister: Braun. Be/-. Holzversteigerung. Freitag den 10. Februar soll in dein Reis- kircher Gemeindewald nachstehendes Bau- und Nutzholz versteigert werden, im Distrikt Nonn- und Buchwalo: 5 Kiefern-Stumme, 30—39 Ctm. Durchm. ----- 2,92 Fstm. 7 Kiefern-Stämme, 25—29 Ctm. Dchm. — 3,18 Fstm. 67 Kiesern-Stämme, 13—24 Ctm. Dchm. — 15,60 Fftm. 4 Fichten-Stämme, 30—39 Ctm. Dchm. ---- 4,74 Fitm. 13 Fichten-Stämme, 25—29 Ctm. Dchm. — 9,49 Fstm. 166 Fichten-Stämme, 13—24 Ctm. Dchm. --- 38,23 Fstm. 4 Eich en-Stämme, 25—29 Ctm. Dchm. ---- 2,21 Fstm. 9 Eichen-Stämme, 13—24 Ctm. Dchm. --- 2 Fstm. 553 Fichten-Derbstangen --- 40,60 Fstm. 15 Fichten-Reisigstangen --- 0,18 Fstm. Die Zusammenkunft ist vormittags 9 Uhr int Distrikt Nonn. 881 Reiskirchen, am 3. Februar 1911. Großh. Bürgermeisterei Reiskirchen. Wagner. ___________ Holz-Submission. Aus den Waldungen der Gemeinde Annerod soll folgendes Holz auf dem Submissionswege vergeben werden. 1 Kiefernstamm 2. Kl. = 1,01 Fstm. zu Schnittholz geeignet. 129 Kiefern-Stämme 3., 4. und 5. Kl. ----- 55,33 Fstm. Bauholz. 27 Fichten-Stämme 2. und 3. Kl. ----- 42,13 Fstm. Bauholz. 201 Fichten-Stämme 4. und 5. Kl. 20 einschließlich bis mit 29 Ctm. Durchm. — 153,07 Fstm. Los 1. .Abt. 2, 3, 4, 8, 9, 16 ustv. 244 Fichten-Stämme 12 bis mit 19 Ctm. Dchm. — 63,32 Fstm. Los 2. Abt. 1 Dornberg. 337 Fichten-Stämme 12 bis mit 19 Ctm. Dchm. ----- 85,96 Fstm. 81 Weißtannen-Stämme 12 bis mit 24 Ctm. Durchm. = 21,27 Fstm. 223 Fichten-Derbstangen, 10—12 Ctm. Dchm. = 28,33 Fstm. Der Kaufpreis ist pro Festmeter anzugeben. Die Gebote sind genau nach Sortimenten unb Klassen, sowie nach Losen getrennt zu halten, da keine Zusammenrechnung stattfindet. Die Offerten sind verschlossen, mit passender Aufschrift zu versehen und bis zum 14. Februar lfd. Monats mittags 2 Uhr auf Gr. Bürgermeisterei Annerod einzureichen, wo alsdann die Eröffnung in Gegenwart der erschienenen Bieter stattfindet. Wegen Vorzeigen des Holzes oder Auskunft wollen sich die Kau stieb hab er an Forstwart Schäfer wenden. Annerod, den 6. Februar 1911. Großh. Bürgermeisterei Annerod. Horn. Holz-Submission. In den Waldungen der Gemeinde Odcnhausen soll nachoerzeichneteS Holz auf dem Submissionswege vergeben werden: Kiefern 3. Kl. 30—39 Ctm. Durchm. — 53,22 Fstm. - 4. , 25—29 9 — 172,02 r t 5. „ 3, über 24 tf = 402,07 tf „ 5. „bunter 24 » tf — 78,11 » Lärche 3. „ 80—39 9 v — 3,04 u „ 4. „ 25-29 » 0 === 3,15 9 v 5. „ a über 24 V 9 == 12,07 II v 5. „bunter 24 r * = 13,09 n Fichte 2.u.3.„ 30—39 9 v — 35,31 n „ 4. „ 25—29 V er ------ 28,13 9 „ 5. „a über 24 t tf === 50,40 t „ 5. „bunter 24 i/ V === 43,33 9 Die Angebote sind pro Festmetcr getrennt nach Sortiment und Klaffen, verschlossen mit der Aufschrift „Holz-Submission* bis spätestens Mittwoch den 15. Februar, mittags 1 Uhr, an unterzeichnete Bürgermeisterei einzureichen, wo alsdann auf der Bürgermeisterei um 2 Uhr die Oeffnnng d. Offerten erfolgt. Das Holz ist gefällt und wird auf Verlangen vorn Forstwart Wallenfels zu Geilshausen vorgezcigt. Nähere Bedingungen liegen auf der unterzeichneten Bürgermeisterei offen. Odenhausen, den 6. Februar 1911. Großh. Bürgermeisterei Odenhausen. Lang. (928 Holzversteigerung. Sams ta g den 11. Februar l. Is., vormittags von 10 Uhr an, soll in bett hiesigen Gemeind ewaldungen, Distrikten Unterplatz, Hoheberg, Reitzenberg, Hainberg, Wir- bera und Lichtenplatz, nachverzeichnetes Holz versteigert weroen. 1. 251 Rm. Nadel-Scheit und Knüppel, 2. 38 Rm. Nadel-Stöcke, 3. 38 Rm. Nadel-Knüppel-Reisig, 4. 52 lRm. Nadel gewöhnliches Reisig Und 5. 585 Stück Fichten-Bohnenstangen. Der Anfang und die Zusammenkunft ist im Distrikt Unterplatz in der Nähe vorn Warthof. Das Holz aus Distrikt Hainberg, Wirberg und Lichtenplatz wird bei der Versteigerung nicht voroezeigt. Forstwart Sann erteilt auf Verlangen Auskunft. Göbelnrod, am 7. Februar 1911. Großh. Bürgermeisterei Göbelnrod. Damm. 936 Tadellos gewaschen ist fettes Stück, Irisch und duftig wie auf dem Rasen gebleicht, wenn Sie für Ihre Wäsche nur Persil gebrauchen, ohne Zusatz von Seife und Waschpulver. Kein Reiben und Bürsten, daher keine Zerstörung des Gewebes! Versuchen Sie es! ErhfiitUch ow In Original-Paketen. HENKEL & Co., DÜSSELDORF. Alleinige Fabrikenten euch der wellbcrühmlen HenKelsBleich-Soda. ■-"hi ,-■■■ ■■■■■ ' ■■■«--------— Ä LG ■ ■ Persil ■ • ...” ■ ; Joseph Herz Bankgeschäft Heuen Bäue 23 OieSSCll Telefon No. 30» Erönnnno vonMendesi RecHrangen Vorschüsse auf Wertpapiere unter günstigen Bedingungen. Einlösung von Zins- und Dividendeo- scheinen und verlosten Stücken. An- und Verkauf von Wertpapieren an allen in- und ausländischen Börsen. 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