Ar. 1 i. z — Die Lokomotive als Vo g e l m ör d e r i n. AuS Stratz- burgi.E.ivirb den „*1)1.91 gVgefchricben : Der Lokomotivführer Breck- beuner Strabburg) erbebt in der hiefiqen ..Bürgerzeitimg" gegen die Lokomotiven fchnell'ahrenber Giieiibobn^üge Anklagen, iubcm er sie des MassenrnorbeS unter der Singvögelivelt bezicktigt. ynnderte von Vögeln allerArt faden im Dionat einer einzigen Eil- zuge-lokoinolive zürn Opfer. Nach einer Wrt mit dem Lloyd- Erprob 173 von Strabburg bis Ludwigsbafen unterzog Breck- beinier die Maschine, die er geführt batte, einer eingebenden Unter- iuclning und kam dabei zu folgendem überrafcbeiibeii Refullal: Bor der Rauelikammertür mib im Lanfackfen-Ausban waren 2 Stäubchen, 1 grünfübigesMobrHnbn, 1 Drossel, 2 Grasmücken, 1 Gold- ammer,' 1 Hänfling und 1 Grünfink festgeklemmt. Im Aschen- kastengitter bingen 2 stark beschmutzte, Halb verkohlte Kegelschnäbler. Da der genannte Lloyb°Exvreb in den frühen Nlorgenstunden verkehrt, wird ziim Teil wohl die geringe Helligkeit verlirsacht haben, dab Io viele Vögel an bet Vlasehine anrannten und habe, gelöiet wlirden. Unter der dlmiahme, dab nur 10 Proz. der gegen die Vlaschinc geflogenen Vögel an dieser hängen blieben, roährenb der Rest abfiel, wächst die Zahl der Opfer ganz erheblich. Diese erhöbt sich noch, wenn man bedenkt, dab in der Brütezeit die Eier der getöteteii Vögel eingehen. Je schneller die Züge, befio zahlreicher die Vogelleichen. Tnrch die 95 Kilometer-Geschwindigkeit, die bec Lloyd-Expreß in der Stunde fteQeiiroeife entwickelt, ließen Erscheint KgNch mit Ausnahme des Sonntags. Die „Siebener Kamilienblätter" werden dem „Anzeiger" viermal wöchentlich beigelegt, das „Kreisblatt für den Kreis Sieben" zweimal wöchentlich. Die „Landwirtschaftlichen Seit- fragen" erscheinen monatlich zweunal. 26. Robert Giese, Hauptmann und Kornpagnieckm im Jnf.-Regt. Kaiser Wilhelm, in Gießen, 49 I. — 28. Joseph Otto, Hauptmann Redaktion, Expeditton und Druckerei: Schul- straße 7. Expedition und Verlag: e^>5L RedaktiomT^ 112. Tel.-Adr.: AnzeigerGießen- Montag, 2. Januar M Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schen UniversitätS - Buch- und Steindruckerei. R. Lange, Gießen. Und wenn der deutsche Riese sich auch einmal besänne und die vielen großen und kleinen Künstler-Genies Musik-Polens ablehnte?! Keine Bange! So kleinlich, wie Herr Krapülmski, — ist der Michel nicht! Es ist in der Praxis gar nicht so leicht, im deutschen Bundesbruderstaate Oesterreich ein Deutscher zu sein. So erzählte man mir unter anderem in Triest, der Residenz eines wahrhaft fürstlichen Statthalters, die „Riunione Adriatica", die Tausende Deutsche zu ihrer Klientel zählt, habe sich aus dem Grunde geweigert, ein Plakat meines Vortrages an dem Bretterzäune i^es Neubaues anbringen zu lassen, weil man vergessen! hatte, den deutschen Text ins Italienische umzukrempeln! — Wie ich überhaupt jeden Tag meine Plakate wieder tns Deutsche rückübersetzen lassen mußte, um zu wissen, welches Programm ich. vorzutragen hatte. Mein Jrnpresario hat polnische, froatiidje, ungarische, italienische, tschechische Uebersetzungen anserttgen lassen müssen. O, du mein Oesterreich! — Verfl . . . deutsche Sprach'! Heilige Zensur! — Still und dankbar neige ich mein Haupt vor dir, grimdgütiger, lieber, weiser Berliner Zensors den Botschaftern vor. • Berlin, 1. Jan. In der Neujahrsnacht wurden 134 Personen sistiert, ungefähr die gleiche Zahl wie in den Vorjahren. * Kaiser Franz Joseph leidet, wie aus Wien gemeldet wird, an einem leichten Schnupfen, der ohne Bedeutung !ift und weder von Husten noch von den allergeringsten Fieber- Erscheinungen begleitet ist. . Auf dringenden Wunsch des Leibarztes unterblieb am Sonntag wegen des scharfen Windes mit) der winterlichen Kälte die fast alltägliche Fahrt in die Hofburg. Der Kaiser verbrackfle den Tag in Schönbrunn. Auch die am Neujahrstag übliche Gratulationscour der Erzherzöge fiel weg, damit der Kaiser sich einige Schonung auferlege und sich vor den anstrengenden Ansprachen bewahre. Daß diese Maßregel nur aus großer Vorsicht erfolgt, beweist der Umstand, daß um 6 Uhr Leim Kaiser das am Neujahrstag übliche Fcuniliendtner statt- findet. Die allgemeinen Audienzen sind abgesagt, die besonderen Audienzen nicht, weil sie weniger anstrengend sind als die ftunden- langen allgemeinen Audienzen. Dies zeigt am besten, daß nicht der mindeste Grund zur Besorgnis vorliegt. Man hofft, daß der Schnupfen in einigen Tagen beseitigt ist. Ofenpest, 1. Jan. Die Mitglieder der Regierungspartei begaben sich gemeinschaftlich zum Ministerpräsidenteiri Khuen-Hedervary, um ihm zum Neujahrstage ihre Glückwünsche darzubringen. Der Ministerpräsident sagte in feiner Erwiderung auf die Ansprache des Parteipräsidenten Perczel, die wichtigste Vorbedingung der großen Aufgaben der Zukunft bilde die Eintracht zwischen Krone und Nation, sowie das Einvernehmen mit Oesterreick?, mit dem Ungarn durch unlösliche Bande des Gesetzes und der Geschichte und durch die Einheit der Dynastie verbunden sei. Ter Ministerpräsident wies dann sich sogar Schwalben und Fledermäuse, die geschickten Flngkiinstler im Kuroennehrnen, irritieren und liefen der todbringenden Lokomotive m die Räder. Nabt ein Zug, so werben die Tiere durch bas Geräusch beunruhigt und fliegen auf dem kürzesten Wege zum Nest zurück, alle Vorsicht vergessend, oft direkt an den vordersten Maschinenteilen zerschellend. Die meisten Toten liefern die schwerfälligen Sperlinge: bann kommen die Pfriemenschnabler, die denen Säuger und Jnsekteuvertilger, wie Bachstelzen, Amseln, Drosseln, Grasmücken, Finken, Lerchen, Meisen. — Ein b i s h e r u n b e k a n n t e S S y m v t o m b e i Linkshändern. Tas Uebergewicht der reckten Kbrperhälfte über bte linke, dessen auffälligste und meisterörterte Ersckeiuung die Rechls- hänbigfeit ist, gibt sich befanntheb auch in der uiiberounten Bevorzugung anderer Organe der rechten Seite in eigentümlicher Weife kund. Auf eine bis dabin noch unbekannte, Höckft mterehantc Erscheinung beim Auge, die auf die nämltcbe Ursache zurückzufuhren ift, bat der bekannte Kliniker O. Rosenbach vor einigen Jahren biiigewiesen. Man betrachte mit beiden Augen irgend einen Gegenstand, z. B. den ,entrechten Pfosten des Fensterrahmens, und üci> suche ihn dadurch mit dem Zeigefinger zu verdecken, daß man den Finger in einiger Entfernung vom Körper senkrecht vor die Augen hält. Schließt man nun das rechte Auge, so steht man zu seiner Ueberraschuug, daß der Finger, den man in der Verlängerung der mittleren senkrechten Ebene des Körpers glaubte, sich rechts von dem P'osten befindet. Schließt man dagegen das linke "Auge, so verdeckt für das rechte der Finger den Pfosten. Alan sieht daraus, daß bei dem „Sehen mit beiden Augen" das rechte bad lieber- gereicht bat und baß wir uns unreillkürlich nach ihm richten. Der Berliner Augenarzt Dr. Enslin hat nun diesen Versuch bei einer Anzahl von Linkshändern angestellt und ist dabei zu dem Ergebnis gelangt, daß bei ihnen augenscheinlich für das linke Auge öUer eine Vorherrschaft besteht. Wie seinem Bericht in der „Münchener Medizinischen Wochenschrift^ zu entnehmen ist, brachten unter ö8 Linksbändern mit gleich guter Sehickärfe auf den beiden Augen zwanzig bei wiederholter Prüfung regelmäßig den Fmger zwischen das Imke Auge und das m der Ferne fixierte Objekt: Menschen nut ungleicher Sehschärfe nahmen jcbeSmal das Bild des Auges, nut dem sie die bessere Sehschärfe hatten. Bei der großen Regelmäßigkeit, mit der sich das Rosenbaeh'sche Phänomen an Rechtshändern nacbreeücn läßt, ist eS jedenfalls kein Zufall, daß mehr al5 cm Drittel der Linkshänder auch Hierin das den Rechtshändern entgegengesetzte Verhalten zeigen, und man kann dem Wunsche des Autors, daß diese merfivürbige Anomalie an einer größeren Zahl von Links- häiibctn nachgeprüst werde, mir betpflichteit. wieder bei Muttern. Von M arcell Salzer. Der bekannte Vortragsmeister, der demnächst auch wieder TU nns kommt, veröffentlicht folgenden „Rückblick auf eine Vor- Ick? bin von einer „Tournee" durchs österreichische Vaterland wieder nach Preußisch-Berlin heimgekehrt. Endlich! — . Heute erhielt ich Zensurmaterial aus Lemberg zurück. Es war alles gnädigst bewilligt worden, mir in dem „Eisberg" Henry F. Urbans war aus dem Satze: „Da lachte die schöne! Polin und sagte: Bitte, holen Sie mir doch eine Tasse ^ee! die Stelle gestrichen worden: „Bitte, holen Sie mir doch eine ' Tasse Tee!" — Es ist nicht auszudenken, was geschehen wäre, 'hätte ich den Satz gesprochen: „Bitte, holen Sie mir doch eine Lasse Tee!" — Nun wäre Polen endgültig verloren gewesen., Das war noch nicht alles. . Während der Lemberger Vorlesung war ich von einem Polizn- sNvmmissar und einem Detektiv bewacht und nach der Vorlesung! rfourbe ich zu hochnotpeinlichem Verhör und Protokoll in die '.Polizeidirektion geführt. Ich hatte Tags vorher in Czernowitz teilte kleine böhmische Anekdote erzählt, und der Arm der Polizei- Lirektion in Czernowitz reichte bis nach Lemberg oder rcidjtcn die Lemberger Obren bis nach Czernowitz? Wer tveiß es! Um 11 Uhr nachts dunste ich in idealer Konkurrenz mit Dirnen, wüsten Gestalten und anderen Koryphäen des polizeilichen Wartezimmers' -auf die Vernehmung durch den Gewaltigen harren. Nachtasyl- Milien. Aber wir drei, ein fideler österreichischer Hauptmann, der sich die Begleitung nicht nehmen ließ, mein Jnrpresario und ich, macksten Studien und ließen uns unsere Stimmung nicht verderben. — 25 Kronen Strafe brummten mir die Polen auf, in, chock>edler Solidarität mit böhmischem Nativnalgefühl, das sich lettoa in der Anekdote gekränkt fühlen konnte, — und dabei beginnt .es in Prag zu tagen! Die beiden Lager fangen an, vernünftig zu werden. Es gibt bereits „utraguisttsche" Lokale, Säle, wo .deutsche und tschecknsche Vorträge ftattfinben dürfen!! Vor meiligen Tagen erst las ich im Saale der Prager „Lophien-Jnsel", w« [feit Jahrzehnten kein deutsches Wort mehr erklungen war. Zn> meinen Vorträgen L-mmcn f eingebildete Böhmen, tschech'sche Beau- 16s und — Universitätsprofesjoren, ein wundervolles Publi- jkum, das des Lemberger Schutzes füglich nitraten kann. Und sie wollen es halt nicht, die Herren in Galizien, das Deutsche, noch weniger das „Preußische" und alles, was aus i Berlin kommt. Aller Sympathie und neutraler Courtoisie haben Sie sich „enteignet". Januar 6. Kommerzienrat C. A. Micheli, Präsident des Deutschen Hilfsvereins in Paris, 85 I. (gdi. in Mainz). 12. Hch. Stein, Bürgermeister in Kesselbach, 71 I. —_^6. Freiherr Karl Schenck zu Schweinsberg-Wäldershauien, Großh Oberst- Kammerherr a. D. iund Schriftsteller, in Frankfurt a. M., 74 I. — 25 Karl Leydhecker, Oberstleutnant a. D. ui Darmstadt, 65 I. — 28. Adolf Müller, Oberförster i. P.» Dramadichter und namhafter Schriftsteller aus dem Gebiet der Vogelkunde, in Darmstadt, 89 I. — 29. Fatum, Bürgermeister in Wohnbach, 72 I. Februar: 2. Freiherr Ludwig von Senarelens-Graney, Großh. Kammerherr, Geheimrat und Provinzialdirektor der Provinz Starkenburg, in Darmstadt, 70 I. — Sanbmanit, Bürgermeister in Nieder-Seemen. — 17. Joseph Menges, Afrikareisender, in Buchschlag. März 4. Ernst Schierholz, Oberlehrer und Professor in Gießen — 21. Wich. Herzberger, Laiidgerichtspräsident, tn Darmstadt, 60 I. — 25. Ferdinand Briegleb, Pfarrer i. P., tn Darmstadt, 92 I. — Frhr. v. Waldeiifels, Generalmaior, von 1902 bis 1906 Kommandeur des Leibdragoner-Regiments Nr. 24. — 26 Karl Poseiner, Geh. Oberbaurat, in Darmstadt, 67 I. — Kommerzienrat Wecker, Mitglied der Handelskammer und des Provinzialausschufses, in Offenbach. — Otto Schädel, Geh. Lchul- rat zu Worms, in Gießen. . . April 1. Fr. Joseph Hensel: Dekan, in Ober-Ingelheim, 67 I. — 6. I.' B. Heinrich, kath. Pfarrer, tn Mainz. — 17. Waldemar Lobo da Silveira, Graf von Oriola, Reichstagsabgeordneter, in Berlin, 55 I. — 23. Dr. Peter Heinrichs, Oberlehrer, in Mainz, :63 I. — 24. Joh. Konrad stein, Lehrer t. P., in Schlitz, 89 I. . Mai 3. Dr. Gg. Ludwig, Geh. Medizinalrat, tn Heppenheim, 84 I. — 9. Staatsminister a. D. Dr. Karl von Hofmann, geb. in Darmstadt am 4. November 1827, in Charlottenburg, 83 I. — 15. Heinrich Hedrich, Bürgermeister, in Nieder-Ge- münden. Juni 2. Johannes Guyot, Pfarrer, D. theol. hon. c., tn Heppenheim, 49 I. — Heinrich Andres, Rechtsanwalt, in Offenbach, 78 I. — Pfarrer Emil Hansult, von Lehrbach. — 5. Ernst Rohde, Oberlandesgerichtsrat i. P., in Darmstadt, 80 I. — 6. Dr..med. Martin Schaefer, Generaloberarzt i. P., in Darmstadt. — 9. Generalmajor a. D. Fritz Beck, in Darmstadt, 73 I. — 11. Julius Ausfeld, Gräfl. Görtzjscher Rentamtmann i. P., in Schlitz. — 14. Wilhelm Hotz, ev. Pfarrer, in Dietzenbach, 37 I. — 18. Heinrich Langsdorf IV., Beigeordneter, in Bad- Nauheim. — 20. Johannes Braun, Lehrer i. P., in Gießen. — 23. Joh. Hofmann, Bürgermeister, in Storndorf, 64 I. — in Worms, 69 I. „ , 1QC, . - Dezember 2. Dr. Advlr Kraemer, Profenor, 186o uv Darmstadt, in Zürich, 79 I. — 4. Professor Dr. Paul Junker, Gymnasialoberlehrer a. T., in Seeheim, 65 I. — Dr. ^udwig Völcker, Sanitätsrat, in Arheikgen, 71 I. — 12. ^r. Sigmund Gundelfinger, Geh. Hofrat, ordentl. Professor a. an der Technischen Hochschule zu Darmstadt. — 17 Karl Stamm, Oberleutnant a.D., in Darmstadt. — 19. Karl Schenck, Kommerzienrat, in Darmstadt, 76 I. — 23. Kömgl. Oberbaurat Eduard Hechler aus Darmstadt, in Chemnitz, 73 I. und Platzmajor in Mainz. , Juli 1. Jakob Moscherosch, Bürgermeister, in Oifeherm, 65 I. — 2. Johannes Sütel, Geh. Oberfinanzrat i. P., iw Darmstadt, 77. I. — 13. Konr. Schnitzel, Geh. Baurat t. P, in Friedberg, 71 I. — 14. Dr. Heinrich Eisenhuth, Geheimerat, Ministerialrat im Großh. Ministerium des Innern, in Darmstadt, 59 I. — 21. Karl Heinrich Koch, Altbürgermeister, in Oppenheim, 77 I. — 23. Fr. Schneider, Beigeordneter, in Oppenheim. August 6. Ludwig Salzmann, Lehrer t P., in Lauterbach, 81 I. — 7. Dr. PH. Made, Professor, in Mainz, 49 I. — 15 Friedrich Wolf, Oberlehrer a. T., in Lauterbach, 83 >J. - 17 Wilhelm Pfarrius, Bankdirektor, in Darmstadt, 59 I. - 21 Professor Dr. Johann Baptist Keller, Gymnafialdirektor .P., in Bensheim, 89 I. — 29. Georg Hof, Generalleutnant; . T., Exz., in Darmstadt, 65. September 1. Dr. Alexander Struve, Geh. Justizrat, in Mainz. — Heinrich Schlapp, Beigeordneter, tn Rüttershauien, 72 I — 5. Liz. Wilhelm Wiener, Dekan, in Worms. — 16. Dr. Julius Freiherr von Starck, Wirkl. Geheimerat, Staatsminister a.D., in Darmstadt, 85 I. — 20. Wilhelm Hohn- Bürgermeister, in Heppenheim, 63 I. . r , Oktober 1. Dr. Karl Eigenbrodt, Pfarrer, in Auerbach, 70 I. — 11. Hermann Kraus, Geh. Finanzrat i. P., in Tarm- ‘tabt. — 25. Karl Pückel, Geheimerat, Ministerialrat im Großh. Ministerium der Justiz, in Darmstadt, 68 I. 27. I?Eiherr Moritz von Leonhardi, Großh. Hess.,Kammerherr, Mitglied der Ersten Kammer der Stände, in Groß-Karben, 5o -J- November 3. Hermann Lossen, Dr. med. m Darmstadt, 46 I. — 21. Louis Heyligenstädt, Kommerzienrat, Ehrenber- geordneter, in Gießen, 68 I. — 23. Friedrich Kofler, .Hofrat, in Darmstadt, 80 I. — 24. Andreas Reinhart, Landtagsrbgwr.n.,- Zwetter Blatt 161. Zahrgang Gietzener Anzeiger General-Anzeiger für Gberhesien darauf hin, daß noch niemals die gesamte Intelligenz des Landes so einheitlich im Lager der Regierungspartei aeftanden habe. Er schöpfe daraus die Zuversicht auf die erfolgreiche 23eroältignng der großen Aufgaben des Programms der Partei. (Beifall.) Rom, 31. Dez^. Der Reichskanzler und der österreichisch-ungarische Minister des Auswärtigen übersandten dem italienischen Mini st er des Auswärtigen, Sandi Guiliano, telegraphisch die herzlichen Glückwünsche zum, Jahreswechsel und baten, auch dem Könige die Glückwünsche zu übermitteln. Giuliano drückte daraus seine Wünsche in gleich herzlichen Worten aus, sprach den Dank des Königs aus und bat, den Herrschern seine Wünsche zu übermitteln. Beim Neujahrsempfang des Diplomatischen Korps im Ely fee erklärte der englische Bott'chafter als Doyen, daß Frankreich im Jahre 1910 auf dem Gebiete der F l u g t e ch n i k die Führung gehabt habe, und drückte die Hoffnung aus, daß die Benrühungen der Tiplomatte zur Beilegung internationaler Streitigkeiten durch Schiedsgerichte weiterhin Erfolg haben möcksten. Präsident Falliöres dankte für die aus Anlaß der Ueberschwemmungen Frankreichs von anderen Völkern bewiesene Anteilnahme. Tie Hochherzigkett dieser Gelühle et em Unterpfand für den Weltfrieden und das Wohl der Alenschheit. Er sprach sodann seine Freude über die unerwartete Entwicklung der Luftschiffahrt aus, und bestätigte, daß es für die Diplomatie eine Ehre sei, ihre besten Kräfte den Schiedsgerichten zu widmen. Tann sprach er den Vertretern der Völkern und ihren Herrschern seine Glückwünsche aus. Tie An- und Abfahrt der NeuiaHrsgäste vollzog sich ohne Zwischenfall. In der ganzeii Lrtadt herrschte vollkommene Ruhe. hessische Totenliste. Aus StaM und Land. Gießen, 2. Januar 1911. ** Orde nsauaelegenheiten. Der Großherzog hat dem Forstmeister Ludw. Neuschäfer zu Mainz die Erlaubnis zur Annahme und zum Tragen des chm von dem Deutschen Kaiser und König von Preußen verliehenen Roten Adler-Ordens 4. Klasse erteilt; ider Könia von Preußen hat die Erlaubnis zur Anlegung des Ehrenkreuzes des hessischen Verdienstordens Philipps des Großmütigen dem Verlagsbuchhändler Stilke in Berlin, des Ritterkreuzes 1. Klasse desselben OrdenS dem Landrat v. Groning, zurzeit Hilfsarbeiter im preußischen Ministerium des Innern, erteilt. ** Jubiläum der Hess. Zentralstelle füv Landesstatistik. Der Großherzog hat dem Vor-, fitzenden der Zentralstelle für die Landesstatistil Geheimen Oberschulrat Ludw. N o d n a g e l das Komturlreuz 2. Klaisc des Verdienstordens Philipps des Großmütigen, dem Mtt- alied und Sekretär dieser Zentralstelle Regierungsrat Ludw. Knövfel die Silberne Verdienstmedaille für Kunst und Wissenschaft, dem Revisor bei der Zentralstelle Theodor Bohne das Silberne Kreuz mit der Krone des Verdienstordens Philipps des Großmütigen und dem Bureaugehilfen bei der Zentralstelle Gg. Wahlig das Allgemeine Ehrenzeichen mit der Inschrift „Für langjährige treue Dienfte' verliehen. ** Erledigte Lehr erstellen. Die mitmeinem ev'. Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Dannenrod. Mit der Stelle ist Organistendienst und Lektordienst verbunden. Die mit einem evang. Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Ober- Sorg. ______________________ Neujahr in Berlin und int Ausland. Berlin, 1. Jan. Aus Anlaß des Neujahrstages begann um 8 Uhr vor deni königlichen Schloß das große Wecken. Vom inneren Schloßhpse zogen die Spielleute zum Schloßplatz, Brandenburger Tor und zurück, von einer großen Menschenmenge begleitet. Das Kaiser Paar traf aus dem Neuen Palais um 9i/4 Uhr im Schloß ein, vom Publikum herzlich begrüßt. Die Anfährt der Prinzen und Prinzessinnen, Fürstlichkeiten, Generäle und Würdenträger, der Anmarsch der Galawache vom Garde du Corps usw. bot ein Wechselvoltes Bild. In der Schwarzen Adlertäm- mer nahmen die Majestäten die Glückwünsche des Kvuigs- hauses, im Kapitelsaal diejenigen der Hofstaaten entgegen. Um 10 Uhr begann in der Schlpßkapelle der feierliche Gottesdienst. Hierzu hatten sich versammelt Mitglieder des Hohen Adels, der Reichskanzler, die Bevollmächtigten zum Bundesrat, die Generalseldmarschälle Gras v. Haseler und v. Hahnke und die neu ernannten drei Generals eldmarschalle Graf v. Schliesfen, v. Bock und Polach Nnd v d. Goltz, die Minister, die Staatssekretäre, die Präsidien des Reichstags, der Landtage usw. Die Majestäten und Fürstlichkeiten nahmen dem Altar gegenüber Platz Nach dem Gemeindegefang und der Liturgie predigte Oberhosprediger Dryander über den vom Kaiser »gewählten Text aus dem zweitenBuch Moses. Zcach dem Gottesdienst begaben sich die Majestäten m feierlichem Zuge nach dem W e i ß e n S a a l zur Entgegennahme der Gratulationsdefilier-Cour. Der Kaiser und die Kaiserin traten vor die Stufen des Throns. Die Prinzen stellten sich rechts, die Prinzessinnen links neben den Thronhimmel. Der Kaiser und die Kaiserin gaben dem Reichskanzler die Hand, der Kaiser auch den Vertretern der Parlamente. Nach der Cour empfing der Kaiser die Botschafter, das Staatsministerium, die kommandierenden Generale, die Admirale. Um lli/a Uhr begab sich der Kaiser gefolgt von den Prinzen Eitel Friedrich, August Wilhelm, Oskar und Joachim zu Fuß nach dem Zeughaus e, vom Publi.um stürm sch begrüßt. Vor dem Zeughaus stand die Ehrenkompagnie. Im Zeughaus wurde die feierliche Nagelung und Weihe der Standarte des Jägerregiments zu Pferde Nr. 6 vorgenommen. Nach der Paroleausgabe nahm der Kaiser militärische Meldungen entgegen. Am Nachmittag fuhr der Kaiser bei befürchtet, mit drei Meteorologische Beobachtungen der Station Stehen. Wetter 9 de bi es so ruhig 'wie nie 31 Vmschreiteil Veranlassung. Jan. 1911 c — € & Dermiiebte». * Karborundum»Brillanten. Das Sarborunbum wird im elektrischen Ofen aus einer Mischung von Sand, Koks, Sägemehl und Kochsalz hergestellt. Es ist, nächst dem Diamanten, bte bä riefte aller bekannten Substanzen und riet sogar den Korund, den härtesten Naturstein nach dem Diamanten. Bis jetzt konnte nur Karborundum von dunkelbrauner oder schwarzer Farbe, eine Sour unverbundener Kohle enthaltend, Produziert werden, das für sSchmuekzwocke nicht verwendbar war. Neuerdings 1J 2' 2. V 2. r höchste Temperatur am 31. Dezember bis 1. Jan. — + 8,3 *0. Niedrigste . , 3L , , L , ■■ -V 0,8*0. Niederschlag: — 1,6 mm. vüchertisch. — Die Silvesternummer 3522 der,L>lluftrierten Zeitung", Leipzig, Verlag von I. I. Weber, ist besonders reich an Kunstblättern, da ist ein feingetöntes und feingestimmtes Aquarell „Der letzte Tag des Jahres" von Mar Merker, ein verträumtes Winterbild „Im Park", Gemälde von Fritz Bayerlein, eine groß« Doppelseite „Am Tore des Kastells" von Anton Hoffmann uni) von drei Spezialzeickmem des Blattes die Originalzeichnungen „Prosit Neujahr" (F. Krenmayer), „Weihnachtsmotette in dev Thomaskivche" (O. v. d. Wehl) unb „Weihnachten in Bethlehem" (F. Matania). Mit zahlreichen Illustrationen geschmückt ist ein Beitrag über die „Deutsche Graphische Ausstellung" in Leipzig von Ernst Kiesling, von Pros. Bruno Kruse sehen wir seine neue Grupps „Walküre" und von bemerkenswerten Neuschöpfungen der Architektur das Cornelianum ht Worms und die Dresdner Handelskammer. An literarischen Gaben bringt das Heft einen illusttierten Artikel von Siegfried Samosch ,Lulia Alphonse Daudet", Novellen von Luise Roth und C. Gerhard und Gedichte. Dazu kommen natur- und kulturhistorische Beiträge „Unter den Indianern von Bolivia" von Erland Nordenskjold, „Alte und neue Puppen" von A. Leopold, „Eine neue Insel in der Provinz, Brandenburg" von Prof. Dr. Potonis. Auch der Spott und die Tagesereignisse sind mit besonderer Sorgfalt behandelt. Kreis Schotten. O Rebgeshain, 30. Dcz. Unser neues SchulhauS Tann, da sich die Arbeiten am Umbau verzögert haben, nicht — wie ursprünglich vorgesehen war — am 1. Januar, sondern erst mit Beginn des neuen Schuljahres seinem Zweck übergeben werden. Auch da? neue Schulgebäude in Feldkrücken, das in der Hauptsache sertiggestellt ijt, wird arm diese Zeit eingeweiht werden . Kreis Friedberg. x Bad-Nauheim, 30. Dez. Der VortragS- v er ein hat für den Januar drei Veranstaltungen vorgesehen. Zunächst hält Kapellmeister H. PH. Hofmann einen Dortrag über Richard Wagners „Die Merstersinger von Nürnberg"', dann gibt das Rebner-Quartetl zu Frankfurt a .M. einen Beethovenabend. Ende Januar wird Dr. Elbert Ursache haben. Ein Expedftionsaehilfe der fiskalischen Königsgrube in Koni g s h ü 11 e unterschlug infolge von Bücherfälschungen 120 Eisenbahnwagen Kohlen; er flüchtete nach der Schweiz. Ter Bergfiskus erlitt einen Schaden von 15 000 Mark. Der Dampfer 91 j; i m von London nach Westasrika ist,, wie ann Besatzung und vier Passagieren untergegangen. In dem Kohlenbergwerk Red-Jacket (Westvirgina) wurde durch einen ins Rollen gekommenen Wagen die Zimmerung beschädigt und dadurch ein Nachstürzen von etroa Tausend Tonnen verursacht. Acht Bergleute wurden getötet. Ein heftiger Erdst0ß wurde in San Francisco und in den Ortschaften nördlich und südlich der Stadt verspürt. Bisher wurde kein Schaden gemeldet. Durch eine Explosion im Trvckenraum der Pulvermühle Wetteren bei Cent wurden acht Arbeiter getötet. Ein Arbeiter wird vermißt. Der 'Sachschaden ist nicht bedeutend. Der des Diebstahls von 80 000 Dollars der Northern- Bank zu Newyork angeklagte Direktor Joseph Robin brach bei der Vorführung vor dem Kriminalgericht zusammen. Es wurde sestgestellt, daß er ein Zehntel Gramm Hyosein genommen hat, um sich zu vergiften. hiS nach ein Uhr fröhliches Treiben, von zwei Uhr ab waren amtliche Wirtschaften geschlossen, obwohl kein polizeilicher Zwang bestand, und die Straßen wie auSgestorben. k Butzbach, 31. Dez. Heute vormittag 10 Uhr fand im Rathause vor versammeltem Gemeinderat die Vereidigung und Dienfteinweisung des am 24. November 1910 zum Bürgermeister der Stadt Butzbach gewählten Herrn Karl F l ach III. durch Kreisrat Schstittchake statt. Vor der Vereidigung hielt Kreisrat Schliephake nach Beglückwünschung des Bürgermeisters c ne Ansprache, in der er erwähnte, daß die Gemeinde dem Gewählten durch die einstimmige Wahl volles Bettrauen geschentt habe, umsomehr, da sie Gelegenheft hatte, sich von seiner treuen und gewissenhaften Dienstführung während der einjährigen Versetzung des Dienstes der Bürgermeisterei zu überzeugen, wies auf die Wichtigkeit des Amtes, aus das Zusammenarheften des Bürgermeisters und Gemeinderats hin, sowie auch auf die Wahrung der Interessen des Staats. Alsdann gedachte er der Verdremtt des ausgeschiedenen Bürgermeisters Bernhard Kücbel IV. unb sprach seinen herzlichsten Dank für dessen treue Dienstleistung aus. Bürgermeister Flach versprach sein 91 mt treu und gewissenhaft zu führen, und gab dem Wunsche Ausdruck, daß unter seiner Verwaltung die Stadt blühen und gedeihen möge und der Gemeinderat ihm bei allen schwierigen Fragen mit Rat und Tat beistehen möchte. Das älteste Gemeinoeratsmitglied Dr. Vogt versprach dies im Namen der Gemeinderatsmitglieder zu tun. Hierauf wurde folgendes Schreiben an Bürgermeister Bernhard Küchel IV. beschloßen: Ter Gemeinderat hat heute unter dem Vorsitz des Herrn Kreisrat Schliephake einmütig beschlossen. Ihnen am heutigen Tage zu Ihrem 70 Geburtstage die herzlichsten Glückwünsckft' und Ihnen für Ihre treu geleisteten Dienste als Bürgermeister den herzlichsten Tank auszusprechen, mit dem Wunsche, auch fernerhin für das Wohl der Stadt mftwirken zu wollen. Starkenburg und Rheinhessen. R. B. Darmstadt, 1. Jan. Professor Rudolf T r ü m - ) e r t ist heute früh im 63. Lebensjahre plötzlich gestor- ) en ; er hatte dem regelmäßig des Morgens erscheinenden Milchmann die Tür geöffnet und Neujahrsglückwünsche ausgetauscht, als er von einem Herzschlag getroffen wurde und dem Manne tot in die Arme siel. 'Professor Trümpert hatte Theologie studiert und war zuerst als Pfarrer in Rödelheim tätig. Später war er lange Zeit Stadtpfarrer in Darmstadt. Dann trat er in den Schuldienst ein und wirkte zuerst als Religionslehrer am hiesigen Ludwig-Georgs-Gymnasium, dann am Neuen Gymnasium. Der Verewigte machte den Feldzug von 1870/71 mit und war Ehrenmitglied des Kriegervereins, in dem er, wie auch bei großen vaterländischen Festen, die Zuhörer stets durch seine lebendigen, warmherzigen Worte zu begeistern wußte. Er war lange Jahre'hindurch Schrift- ührer des Hessischen Hauptvereins des Gustav-Adolf-Vereins und wurde im Jahre 1907, nachdem der Vorsitzende, Geh. Oberkonsistorialrat Nebel zum Präsidenten des Oberkonsistoriums berufen wurde, an dessen Stelle einstimmig zum Präsidenten des Gustav-Adolf-Vereins gewählt. Professor Trümpert war ein allgemein hochgeschätzter Mann, dessen plötzliches Hinscheiden aufrichttg bedauert wird. Die Gattin des Verstorbenen ist eine Tochter des Kammerdirektors Justtzrat G e v a e r in Assenheim. — Tas Landes- mufeum wrro demnächst eine sehr schätzenswerte Bereicherung erfahren durch dre Herausgabe eines wissenschaftlichen illustrierten Katalogs der wertvollen Gemäldegalerie, der von dem Direktor der Kunst- und historischen Sammlungen des Landesmuseums vorbereitet wird. Zur Vollendung der umfangreichen Vorarbeiten sind noch mehrere Studienreisen notwendig, um über alle wichtigen älteren Gemälde, die keine einwandssreie Künstlerinschrift tragen, ein abschließendes, den Stand der heutigen Forschung entsprechendes Urteil zu erhalten. Zu diesem Zweck wird im Staatsvoranschlag für 1911 der Betrag von 2000 Mark angefordert; ferner ist nach der Fertigstellung der inneren Einrichtung für die beologisch-mineralogische Abteilung die feste Anstellung eines Gehilfen notwendig geworden. Die Gesamtanforoerung für das Landesmuseum beträgt für 1911 101251 Mk., d. s. 3300 Mk>. mehr, als im Vorjahr. Neben den persönlicben Ausgaben von rund 50 000 Mk. entfallen von den sachlichen Ausgaben 16 000 Mark auf Vermehrung der Kunst- und naturwissenschaftlichen Sammlungen und 33 232 Mk. auf Unterhaltung und Beaufsichtigung der Sammlungen, Verwaltungskosten usw. = Schönberg, 31. Dez. Die Prinzessin Wilhelm zu Stolberg-Wernigerode, geborene Prinzessin zu Erbach-Schönberg, wurde gestern in Rom von einem gesunden Knaben glücklich entbunden. !m. Offenbach a. M., 1. Jan. Eine Beleidigungsklage des Bürgermeisters Dr. Düllo gegen Rentner Franz Moller kommt am Freitag, 6. Januar vor der Strafkammer in Darmstadt zur Verhandlung. Den Anlaß zu dieser Klage bilben beleidigende Aeußerungen des ehemaligen Stadtverordnetenkandidaten Moller, die dieser in einer bürgerlichen Wählerver^ sammlung gegen den Bürgermeister gebrauchte und die etwa folgenden Wortlaut hatten: Die (die frühere sozialdemokratische Mehrheit) haben einen Mann gewählt, der weder Pflicht noch Ehrgefühl genug besitzt, daß er wenigstens versucht, durch Fleiß und Pünktlichkeit das wieder gut zu machen, was er der Stadt an Schaden zugefügt hat. Dem 9lusgang dieser Beleidigungsklage sieht man in allen Kreisen mit großer Spannung entgegen. — Gegen den Beigeordneten Walter und den Vorsteher des städtischen Kanalbcniamtes Ingenieur K 0 l l 0 g e soll nach dem Beschluß des Kontrollausschusses das Disziplinarverfahren eingeleitet werden, nachdem die eingehende Unter - fudjung in der Kanalaffäre ergeben hat, daß in dieser Sache große Fehler und fahrlässiges Handeln zum Schaden der Stadt vorliegen. Der Ausschuß stellte sich in seiner Mehrheft auf den Standpunkt, daß das Ziel der Untersuchung auf Dienstent - lassung geriefte! werden müsse. — Im Jahre 1910 wurden 182o Kftwer geboren, 1007 Paare aufgeboten und 606 Ehen geschlossen. Außerdem wurden 999 Sterbefälle gemeldet. d. Mainz, 1. Jan. Die Sache mit dem Eckenheimer Bäckermeister Vogt hat sich etwas anders herausgestellt, als ursprünglich gemeldet worden war. Nicht für eine dortige Firma sollte er den Wechsel bezahlen, sondern für Mehlschulden, die er selbst bei einer hiesigen Firma hatte. Vogt war mit den 10 000 Mk. fortgegangen und ist seit dieser Zeit verschwunden. Die Firma hat das Geld nicht erhalten. Bis heute ist Vogt nicht nach Eckenheim zurückgekehrt. ch Bingen, 1. Jan Ein Matrose des Köln-Düsseldorfer Dampfers „Arndt" fand heute morgen auf der Landebrücke einen Paletot, einen Stock mit weißem Gttff und einen Hut. In einer Tasche des Paletots fand sich ein Zettel mit der Aufschrift: Schmftt, Rheinstraße 4. Wie feftgeftellt wurde banbelt es sich um den Telorateur Friedrich Schmitt aus Karlsruhe, der hier beschäftigt war. Es wird angenommen, daß er sich ertränkt hat. „DonderGernein de-Einkommensteuer befrei t sind die Pflichtigen mit einem Einkommen von we- tiiger als 500 Mk. in Hessen nur in den Gemeinden Auer- bach, Bensheim, Bingen, Friedberg, Gießen, Jugenheim, Ofjenbach und Worms; in allen anderen Gemeinden ist jedes Einkommen steuerpflichtig, und zwar beträgt für das Steuerjahr 1910 bei einem steuerbaren Einkommen von weniger als 300 Mk. die Zahl der Pflichtigen 10 097, von 300—399 Mk. sind es 10 312, von 400—499 Mk. beläuft sich die Zahl auf 9863. Aus die zweite Abteilung, d. h. die steuerbaren Einkommen von 500 bis 2600 Mk. entfallen nur 72 Pflichtige, auf die erste Abteilung, die Einkommen über 2600 Mk. umfassend, gar nur 32. In diesen beiden Abteilungen ist ein Rückgang gegen das Vorjahr zu verzeichnen, der sich im wesentlichen erklärt aus dem Doppelsteuergesetz vom 22. März 1909, nach dem die im Großherzogtüm wohnenden nichthessischen Beamten nunmehr nicht nur zur Gemeinde-, sondern auch zur Staatseinkommensteuer veranlagt werden. Des weiteren kommt in Betracht, daß alle Pflichtige, die in verschiedenen Orten Hessens zur Gemeindeeinlommensteuer veranlagt sind, nur einmal gerechnet, und daß die Pflichtigen, die an einem Orte zur Staatseinkommensteuer an anderen Orten aber nur zur Gemcindeeinkommensteuer veranlagt sind, unberücksichtigt gelassen wurden. Insgesamt beträgt danach die Zahl der Pflichttgen 30 376, von denen 44 juristische Personen sind und die zusammen 80 279 Mk. Gememde-Mn-- rommensteuer zahlen. ** Der Sch i klu b Wintersport Gießen veranstaltet feinen erften Schikursus vom 2. bis 8. Januar auf dem Hoherodskopf und im Oberwald, nachdem es ihm gelungen ist, anstelle des Herrn Carl I. Luther Herrn And. Höher aus Norwegen als Kursleiter zu gewinnen Die Kursordnung wird unverändert durchgeführt, und da der Kursus hauptsächlich für Anfänger bestimmt ist, genügen 3—4 Tage vollständig, da sonst leicht Uebermübung eintreten kann. Deshalb nimmt der Klub, wie aus der heutigen Anzeige ersichtlich ist, nost weitere Anmeldungen ent- «egen. ♦♦ Maul- und Klauenseuche. Neue Ausbrüche der Seuche sind gemeldet aus: Frankfurt a. M. (Viehhof); Kreis Hagenau; Heerde, Regierungsbezirk Hannover; Sproetze, Regierungsbezirk Lüneburg; Insel de, Regie» jxungsbezirk Hannover. Landkreis Gießen. sch Heuchelheim, 1. Jan. Das Schießen in der NeujahrSnacht hat sich hier diesmal außerordentlich verm i ud er t. Da auch die vorhergehenden Jahre eine stete Abnahme wahrnehmen ließen, so ist zu hoffen, daß dieser Unfug bald ganz aushört. Fröhliches Treiben herrschte in allen Wirtschaften, vornehmlich da, wo die Jugend vorzugsweise verkehrt. ------Garbenteich, 1. Jan. Am nächsten Sonntag nachmittag sindet hier in der Wirtschaft „Zum grünen Baum* dieJahreLversammlung des oberhessischen Schäfervereins statt. 4 2id), 1. Jan. Der Eintritt ins neue Jahr vollzog sich dieses mal wieder viel lebhafter als in den vorauSgegangenen Jahren. Die zwei VergnügungsklubS „Fidelia" und „Liderlichkeit* hatten Musikkapellen engagiert, mit denen sie beim Jahreswechsel die Straßen durchzogen. Recht viel wurde auch wieder, trotz des tatkräftigen (Sin- greifens dec Gendarmerie und Polizei, mit Feuerwerks- körpern umgegangen. Zu beklagen ist eS nur, daß rohe Menschen sie auch in unmittelbarer Nähe der Kirche fortgesetzt zur Entzündung brachten, um den ernsten Silvestergottesdienst und die sich daran anschließende Feier des heiligen Abendmahls zu stören. — Der Tu rnverein veranstaltete mit Rücksicht auf die vielen Abendunterhaltungen, die in letzter Zeit hier stattfanden, heute abend nur einen Familienabend in Form eines Tanzkränzchens in seinen Räumlichkeiten. Die Zöglinge des Vereins stellten unter Leitung des ersten Turnwarts Fr. Schmidt Pyramiden, die gut ausgesührt wurden und allgemeinen Beifall fanden. 4 Lich, 30. Dez. Der Volksbildungsverein, der jetzt ein Jahr besteht, entfaltet eine reiche Tätigkeit. Neben Volksunterhaltungsabenoen und belehrenden Vorträgen wirkt er vor allem durch die Bibliothek, die sich seit der kurzen Zeit ihrer Gründung bereits einer ffo fleißigen Benutzung erfreut, daß wöchentlich zweimal Bücherabgabe erfolgen muß. Die Bibliothelsstuuden werden Mittwochs abends und Sonntags mittags vom ersten Vorsitzenden, Forstrat Dr. Tieffenbach, im Hellwigschen Hause, in dem die Stadt einen Bibliotheksraum zur Verfügung gestellt hat, abgehalten. — Neben der Rodelbahn an der Hardt ist seit gestern auch auf dem alten Festungswall am Obertor, wo früher, als man vorn Rodeln hier noch nichts toufete", die Licher Jugend ihren Schlitten fuhr, der Rodelsport wieder ausgenommen worden und zwar im GJcgen* satz zu früher von alt und jung. Die Bahn wird hauptsächlich von ben Bewohnern der Oberstadt und besonders in den Abendstunden benutzt. Kreis Lauterbach. = Wernges, 1. Jan. In der Neujahrsnacht kam es Kwischen zwei hiesigen Burschen zu Streitigkeiten, wobei der eine von seinem Gegner einen gefährlichen M e s s er stich in die Lendengegend erhielt, so daß er in das Lauter back; er .Krankenhaus verbracht werden mußte. Der Täter will in Notwehr gehandelt haben, da er von dem anderen auf der Straße verfolgt wurde und sich bedroht jsthlte. über die Frankfurter Sunda-E^pedi.ion sprechen. — Eine neue Rodelbahn, die sich in tadellosem Zustand befindet, ist am Winterstein von Förster Bormuth angelegt worden. Die Bahn ist ca. D'g Stunde von hier entfernt und führt vom Sinter ft ein hinunter bis zum Forsthaus, sie ist weniger gefährlich als die Johannisberabahn —m Friedberg, 1. Jan. In der Neufaprsnacht war es so ruhig wie nie zuvor. Tie P-olrzei hatte kaum zum Gn schreit en Veranlassung. In den mciften Wrrtfchasten war 1*1 e3V- epf« CD .6 5^1 ist eS jedoch oeümgett, farblose durchsichtige Karborundumkriftalle zu erzeugen, deren Lichtbrechungsvermögen sogar noch größer als das des Diamanten ist. Man erzielt diese Kttstalle, indem man den elektrischen Ofen mft 30 Teilen reiner Kohle, 37 Teilen Quarz, 9 Teilen Sägemehl und 4 Teilen Salz beschickt. Durch Beifügung einer geringen Menge Metalloryd, z. B. Chromoxyd, wird jede Farbenspur entfernt. Da die Lichtbrechungskraft des Diamanten eine seiner wettvollften Eigenschaften bildet und die Karborundumkriftalle diese in noch höherem Maße besitzen, bunten die neuentdeckten Edelsteine zu ernstlichen Konkurrenten des Diamanten werden, besonders, wenn sie erst in geeigneter Große hergestellt itni) zu Brillantform gesteiften werden können. * Der Radiumgehalt der Luft, lieber den Gehalt an Radiumemanation in den niedrigen Schichten der 9ltmosphäre und seine Acnderuna mit der Witterung hat Jahn Sallerly in Cambridge Untersuchungen vorgenommen, deren Resultate bit „Naturw. Rundschau" mitteilt. Um die Emanationsmenge zu messen, wurde ein bekanntes Quantum Luft über pulverisiert« Kokusnußkohle gtteftet, wobei die in der Luft enthaltene Emanation absorbiert wird. Die absorbiette Emanation wurde hierauf durch Erhitzeit zum Entweichen gebracht und gemessen. Der Gehalt an Emanation war gewölmlich am fleinften bei windigem, feuchtem Wetter und niedrigem Barometerstand, am größten bei trockenem Wetter mit leicht wechselnden Winden und hohem Barometerstands Eine Abhängiateft von der Jahreszeit wurde nicht beobachtet. Dagegen zeigte lich der Ernanationsaehalt davon abhängig, ob die Luft vom ßNeer gegen Cambridge strich oder längere Zeit in Ruhe über Land lagerte. Im ersten Fall war der Emanationsgehalt geringer, im zweiten Fall höher. Die vorhandene Radiumemanationl erzeugte pro Kubikzentimeter freier Luft und Sekunde durchschnittlich 2 Jonen, was der von Thoriumemanation erzeugten Jmen- zahl entspricht. Der kleinste gefundene Wert betrug 0,7 Ionen, der größte 7 Jonen. Kleine Tageschronik. Der am Donnerstag nachmittag gegen 5 Uhr unter Führung des Rechtsanwalts K r 0 h s in Charlottenburg zu einem Dauec- fluge aufgestiegene Ballon „Hildebrand" wird vermißt. Bei dem 9lufstieg äußerte der Führer, der Wind sei ungünstig und man müsse darauf gefaßt fein, nach der Ostsee abgetrieben zu werden. Für diesen Fall wolle er nach kurzer Fahrt mit dem Ballon niedergehen. Als Nachfolger des verstorbenen Generals von Spitz ist zum Vorsitzenden des Preußischen Landes-Kriegerverbandes und des Deutschen Kriegerbundes General von Linde- q ui ft, Generaladjutant des Kaisers, ernannt worden. Auf der westfälischen Zeche „M a x i m i l i a n" bei Hamm ist in „Schacht 2", der etwa 600 Meter abgeteust wurde, wieder eine Quelle angebohtt worden. Das Wasser steht bereits über 100 Meter im Schacht. Das Bergwerk in Nieder-Welbendorf, Kreis Sau* ban, wurde mit sämtlichen Maschinen und Gebäuden durch Feuer zerstört. Es wird angenommen, daß-B r a n d st i f t u n g vorliegt. Ter preußische Justizminifter hat den ihm nachgeordneten Behörden die nachdrücklichste Verfolgung der Nahrungsmittelfälscher zur Pflicht gemacht. Bei der Pariser Nordbahn droht ein neuer Streik aus- ^ubrechen, well von einem Abteilungschef die Sammlung für die notleidende Frau des nach Belgien entflohenen Hauptführers der letzten Stretkunruhen untersagt wurde. Bei Eintritt der Dunkelheit unternahm das Reklameluftschiff „P. 6" am Silvester seine erste Fahtt über Berlin. Das Luftschiff kreuzte über den verschiedenen Stadtteilen, b.sonders über der Friedrichstadt. Von der Gondel, an deren Rand zahlreiche elektrische Lampen angebracht waren, wurden die unteren Flächen des Fahrzeuges mit Scheinwerfer beleuchtet, die die Worte „Prosit Neujahr" in. gewaltigen Buchstaben deutlich zeigten. Das Schiff fuhr in mäßiger Höhe und erregte ungeheures Aufsehen. Im Hygienischen Institut zu Hamburg wurden mit zahlreichen Margarineproben der Marken „Backa", „Luisa" und „Frischer Mohr" aus der Fabrik der Altonaer Margarinewerke Mohr u. C0. Altona-Ottensen ausgedehnte Versuche an Hunden angestellt. Die Hunde erkrankten. Durch chemische Untersuchung wurde festgestellt, daß in der Margarine ein Car* damomöl genanntes Fett zur Verwendung gekommen ist; da anorganische Gifte, wie Pflanzengifte, nicht ermittelt wurden, muß die Gistigkeft in der Zusammensetzung des Fettes ihre 748,9 2.3 4,7 85 SSW 2 10 744 4 13 4,8 94 SW 2 10 74L1 0,7 4.5 92 S 10 Dir MWkdcr Her Ijiffigcn Gks«iis»clkiiie ** welche sich an den Massenchören Kaufet^— wollen. BV, 61 ERNST SCHMIDT 29 FERNSPRECHER 193 3ur WM von Ntlljahrs-Clülklllüllslhtll Rpb nachträglich weitere Gaben der Kleinkinder-Bewahranstalt ein- Rodel v*/l er Fritz Rosenbaum Telephon 692. Löweugaffc 20. 3 Meter lang Krofdorf er Str. 12 Telephon 487 8 Husten 7) 8) 9) 10) 11) 12) 13) 14) 15) 16) 17) 18) 19) 2 Stämme ---- 72 Stämme — trennt für die einzelnen Lose bis Montag den 9. 3< Oberförsterei sinkenden. Eröffnung Dienstag den 10. Ji im GeschöftSzimmer der Oberförsterei.______________ E. 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Lang. zu beteiligen die Güte haben wollen, die bei dem Iestkommers am 15* Januar tu Steins Garten zur Feier der 40jährigen Wiederkehr des Gründungstages des Deutschen Reiches zum Vortrag kommen sollen, werden freundlichst ersucht, sich zur ersten Probe Mittwoch den 4. Januar 1911, abends 9 Uhr pünktlich im unteren Saale des Cas^ Ebel gefälligst einfinden und dabei die Noten zu den Liedern: „Das treue deutsche Herz" von Otto, „Der So dal" und „Der Schweizer" von Sieger und „Dank- qebet" aus den altuiedeiläudijchen Volksliedern von Kremser, mitbringen zu Ein erstklassiges Pianino direkt von einer renommierten u. leistungsfähigen Fabrik bezogen, ist stets das beite und billigste und gewährt sicherste Garantie. Maa verlange Preisliste mit Lieferungsbedingungen unh Referenzen von der Iss'/. Pianoforte-Fabrik MH.ArnM, Wnjstnbllrg. Miagtt ^auernfäie Wmger SlniMulSse allerfeinste, goldgelbe Delikateh' ronre, retnueS Naturprodukt. I Postkolli Mk. 3 — franko. 'Nach- nähme. 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Januar iFestakt und Fest- kommerö)beiwobn. wollen, werden gebeten, sich unter ©crutuim auf ihre Mitgliedschaft vatestenS bi- 5. Januar bei der Bürgermeisterei §Nr. 15 anzumelden. i/j Der Vorstand. Beteranen- Verein Gietzen. Feierder 40-säbr. Wiederkehr de» GründungStageS deS Deutschen Reichs am 15. Januar. Dieienigen Kameraden, welche an obi-ier Feier teilncbmen wollen, am Festakt oder FestkonunerS, «siehe Gieh. Anz.) werden ersucht, mir dieses biö 4. Januar er. nut- Anteilen. Um recht zahlreiche Beteiligung wird rtcbcten. yo/,)Horevfcck, I. Bors. ei'tm. mit 30—39 Ctm. Mittendurchine er 1 ja t A A*, ... CYYA .Ha.iXii r r-i\ m r> f p|* Nutzholzversteigerung. .um „UiWäuSchen^zuUch LoUernte in den Forstwarteten »icbcnbaufen, ©urfbaroö, Ctmei Udiicii WingerSbauien und ftilianäbcrbcrne der Cberforftecei Schotten angefallene Bau- und OtuoboU versteigert und zwar. I. Stammholz. Köuigl. Obcrförsterei Haiger. SubmifsionSverkaus , auS „Schutzbez. Steinbach" Dtstr. 49a Hirfchstetn am Basaltbruch in der Nähe der Chaussee iDurchsorstungi. Los I: 88 Rm. Buchen-Scheit (bte Holz-Nr. 27—76 auSschl. der Knüvvelbolz-Nr. dazwischen) darunter 54 Rm. Roll- und 34 Rm. Svalifchett. Los II: 87 Rm. Buchen-Scheit tNr. 77—111 wie vor) darunter 39 Rm. Roll- und 28 Rm. Svalischett. Los III: 88 Rm. Buchenscheit (9tr. 118—171 wie vor) darunter 71 Rm. Roll- u. 17 Rm. Spaltscheit. Näheres auf der Oberförsterei oder Förster Reinhardt, Sorftli Steinbach. Gute Abs. n. (Station Würgenbvcf, Strecke Cöln- ieüen en. 1 Kim. Die schriftlichen Gebote wolle man nut der Cr- Tlarung, dast Käufer sich den Berkaitssbedingungen unterwirft, getrennt Hir hie einzelnen Lose bis Montag den 9. Januar an bie Bekanntmachung. Fn bas G-nossenschastsregister wurde bezugnch des Lai», fvirtickastlichen Konsumvereins zu Mten-Buseck^e. G. m. u b eingetragen: Kaspar Rau und Philipp.Muller IV «nd aus dem Vorstand ausgcschicd-n und an ihrer Stelle sind Ludwig Bogel und Ludwig Becker IV. in den Vorstand .gewählt worden. 71 ö Gießen, den 28. Dezember 1910. Grokberzogl. Amtsgerrchr.________________ 1) .1904 Sichten » CNN. Äfim. mit 20-24 C,m. M..-°ndurchmeger Heiserkeit, Katarrh und Ver- schleimung, Krampf- n. Keuchhusten, als die feinschtneckenden Kaisers 33ruft=ßaramdlctt ° mit den „Drei Tannen". RQfla nou begl. Seuflii. v. Aerzten dtjUV u. Privaten verbürgen den sicheren Erfolg. kW Paket 25 Pfg., Dose 50 Pig. Zu haben bei: Keorg Wallenfels, Marktvl. 21, l Aua. Wallenfels, Nkarktolatz 17, E. Dort, Walltorstrahe 45, L. Steinhäuser, Bnhnhofstr. M, I Neuen Baue 17, Seltersweg 27. Das neue Bartpflegemittet Struwwelin I gibt dem Bane jede Form ohne i zu Heben, ohne Brenneisen und lohne Bartbinde, hergestellt v. E. ID. Wunderlich, Hofttef., Nurn- I berg, zu 1 Pik. u. 2 Mk. p. Fl. bei W. 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