ht rrntzA" * S8etir®ien mjj "V°6 'ch «it } Silhkrhch b0l fl 2" 5ra"l gebrachte 8([: 0160] ^Institut '8 tiitfat. irr. DonmtttM d wwnb: itt, mit 0,71 nBk M mit Ö Am. nsOm-mn. tzWe tmtibittti «»!)• wwrts brr Aorft. Partei LtonZ 5. 9L 2 5L Ust.-ü,iz^ »stm. 2rrb- .0 “ &15 (}j|m «d>en 7 Kni 1. $L i Brellllbslt. 6U12.SL Btamn Men. 2 aiom 10 tidieii IRrifit funnl, 344 Budien iTpitzenI. Ltückt agdbauS Sollblaui nde Holz wirb mcht im nichl zum Lus foniwartt Simmet lStorf. ______________BV, lieM'Stoiivol»- idjl vorgezeigt. t* irlchen am Sorny ^ubringen an btn 10 Ubr befllnnni lauie unb iürrbi 0^6 8m. IS W' 031 , 031 • 2,14 . 137 , W , 135 , 10,24 „ Hiiülen'DerbstaW Reisslamien. LuchenKeili« TikleL w Äüüt- -— I juib’ 6 «6Ä* D»t * 5 (id?, »■W/’IS ®te*1AW ‘»SWjß Äi yt&- i «Vu.® rfri*** t «sn wW1 mmenfunn „ul ei !ifet;;ürt ?Ä' langen i- “ ,ß*i le-________" i Leit tonanaebi'itb gewesen roau, durchaus japanfeindlich unb ließ Me japancr um ihre Vormachtstellung in Ctfaficii bc- isorgt werden. Ja, wenn es dabei geblieben wäre! Mer. die Union liest c sich angelegen sein, sich für den ^treftfall mit Japan, für den stampf int Stillen Ozean tu einer Wet,e $u rüsten, die es in Tokio klar werden liest, baß eine kriege- 'rische Mseinandersetznng zwischen beiden Völkern in ab^ gehbarer Zeit beborflanbe. Tie Beseitigung gewisser Inseln Die „Oiehener fiaoiilltnblätltt“ werden dem Än.iciqer* viermal wöckentlick beigelegt, da? „KreisNali für den Kreis Siezen" zweimal wochcntlich. Tie „Lar.LwirtschafUtchen Selb fragen" erslüemen monatlich zweimal. Der Antlmodernistenew und der vudgetanrschuh der preußischen Abgeorvnetenhausez. :: Berlin, 28. Febr. sagte er bcmi. nie die „Diene Bad. Landes Ztg." mitteilt, unter Tränen zum Schl u st unb gar manche Tarne hat mit geweint : „Wir waren Hoftense! — Wir waren Glaubende! — Wir waren Liebende..." Nun imad) Professor Dr. Peltzer im Dramen bmeingctt, bie sich zn Dl^f-s Idealen bekennen. Darauf übergab die s45rm- • cf»in von Sachsen-Weimar ein Dankschreiben der Hörerinnen, r .■ vclI., Gel; ul sc überreidüe im Auftrag ehemaliger Sckrüler ein - von Vol; acichafscne Bronzebüste Thobes. 2-ann hielt Herr Dch. Hofrot Professor von Du h u eme Ansprache. Dr. Storck vorn Grophische-r Institut der K-unsthalle in Mannhcnrn brachte eine Adnnje mit eurem Verzeichnis der wissenschaftlichen Arbeiten ehemaliger Schüler Tlwdes bar. Weinend unb mit gebrochener Stimme dankte Thode und brach zum Schiust in die Worte aus: „Ich rufe Heil der Wtsscu- fcha.it' — Heil der Kunst! — Ich rufe Heil der lieben teueren Ruverto Carola! - Fch rufe Heil dem lieben alten Heidelberg!" R. — Ein Stunitbcnf mal in Meran g esährdet. Man schreibt uns Die Stadt Meran will das Vinschgauer Tor adbrechen' Natürlich aus VerkchrSrücksichtcn, die zu befnebigen es abet durchaus nicht an anderen einfachen Lösungen fehlt. Wohl limprt eine große Anzahl der Einwohner unter Führung des Meraner Heimatschutzvereins um die Erhaltung des wchs Jahrhunderte alten Waltrzeichens, wohl hat die k. k. „Zentra^ komniisswn" in Wien für Kunst- unb historische Tenlmale lief) aufs Entschiedenste gegen die Zerstörung eines der mtercfiauteftcu unb mit bedeutsamen geschichtlichen Traditionen verknüpften Torbauten Oesterreichs ausgesprochen, trotzdem besteht die Mehrheft der Stadtv-rtretcr aus ihrem Mederlegungsplan, unb in wenignt Tagen soll die Entscheidung fallen. Wieder wirb hier ohne Not ein reizvolles Bild »erstört! Es ist unbegreiflich, wie kurzsichftg man in Meran die slädtischen Verkehrsrückfichten auf den Fremdenverkehr doranstellt. Mau sollte doch meinen, die Bürgersckxrft einer Frenibenstadt wie Bterati müßte ohne weiteres begreifen, »ie sehr sie durch die Preisgabe ihrer Eigenart dem eigenen Geldbeutel schadet. ,^In der Erhaltung ihrer Denkmäler liegt die Höflichkeit einer Fremdenstadt und ber wahre Wftlkomm- gruB an ihre Gäste. Hält doch jeder 'Private sein Haus gv- ichmüctt, wenn er Besud) erwartet! Und ist dieser Schmuck, ber der Stadl ihren eigensten Charakter eerleiht, nicht ihr unantastbares Eigentum, ist er nicht Eigentum ber ganzen gebildeten Welf. ' .J)V erhaltet das Vinschgauer Tor! — Telephon verbi ndungzwischenEnglandund Deutschland. Dre aigü^bat Po/chehd.rhcv sich Japan und Amertta. Das Vkrbältu' Japans au den Vereinigten Staaten toar dis zum russisch japanischen Krieg durchaus ireund ichaftiich- cm- • eine lange -leibe der japanftchen^ege L Union bekannt wurde, fck'lug die ammfanildic Volks- ßkimmung qcü ii tpan um Man entdeckte plötzlich, bau Ein io mächn i ou« redende sapan der Union nicht nur in iLl'taiien in • wo omei ilanifches Kapital in großteni Umfange f”nr "t ist, gefährlich werden konnte sondern ^ast es auch ? »c bisherige Alleinherrschaft der Union int Stillen Ozean bedrohte. Die Regierung trug dieser Volts- «stiminuug Rechnung und trat bei den Portsmouther Frte- Äensverhaudlnngen so energisch für das bisher als veatttonar metfemte Rn st land ein, dost Japan aus dem blutigen Kriege glicht einmal eine ftlnegsEntschädigung mitbringen konnte. Das war nat'i: lich tron des Abtommens nur ein fauler, «vom Zwang hi.ttrifer Frieden, dessen ZuVerlässigteit bic woliti-cheu und wirtschattUchen Ereignisse der folgehben Jahre in keiner Speise gebessert haben, llnb zwar ging hier Sie Vn-schärfung der Gegensästc non den Veretuigleii etaa- lirt aus, deren Kapitalisten ihr Geld aus Japan zuvuüzogen, amt es in Elftna arbeiten zu lassen. Das mußte narftrftch in Japan ganz ungemein verschnupfen. Denn gaiiz abgesehen davon, daß das durch den Krieg finanziell hart änirgenommene Japan amepilanischen Gelbe- eittbchren 'mußte, ivirttc nun dieses Geld in China, wo Jovan in lehter doch ein moralischer Druck ausgciibt nwrden, so daß die Ausnahmcm tatsächlich ausgel^beii seien Die^Regierung habe durch den Gesandten beim Päpstlichen Stuhle ft st - stellen lassen, welches der eigentliche <->inn der Beinm- nunaen des Papstes über den Moderniftencid bezüglich der ^Professoren sei und der Päpstliche 'Staatssekretär Merry de< Val habe erklärt, daß das Treiben an Kardinal Kopp sick) in gleicher Linie beivegeu solle wie tue von ihm dem Preußischen Gesandten gegebene mnndlich< Antwort. Damit stehe fest, daß sämtliche Profeftoren an den Fakultäten, welche geistliche Funktionen nicht a u s ü b e n , den Eid nicht zu leisten brauchen. Es werde allerdings im Laufe der Zeit keine Profefsoren an den Fakultät en mehr geben, welche den Eid n i ch t g e le i st e t hoben, da ja die Ergänzung dieser Professoren durch Geistliche stattfinden müsse, dal)er diejenigen. welche zurzeit den Eid nicht zu leisten brauchen, allmählich durch solche werden ersetzt werden, welche den Eid geleistet haben. Es entstehe daher dre »yrage, ob die Bindung, die jetzt sckson bestehe, eine freie wifsenschaftltche Forschung an den katholischen Fakultäten noch gewähr^ leiste. Die Frage fei verschieden beantwortet worden. Es fei nicht zu bestreiten, daß durch die Forderung des Eides die katholischen Fakultäten in ihrer Stellung an den Universitäten beeinträchtigt und ihr wifsenschaf tliches Ansehen in Frage gestellt werde. Gleichwohl sei die Auflösung der Fakultäten setzt noch nicht zwingend und ihre AufrechterhaUnng liege setzt noch im Interesse des Staates. Man mit,se für die Zu tun ft eine abwartende Haltung einnehmen. Ueber dre Zahl der Professoren, welche den Eid geleistet haben, fei ihm nichts bekannt. Anders liege die Frage bei den dem geistlichen Stande angehörigen katholischen Oberlehrern an den höheren Schulen. Der Minister hätte aunchmen müssen, daß diese Kategorie den Eid nicht zu leistm habe )te wäre in dem motu proprio des Papstes nicht cntljaltm gewesen Nirn sei aber der Eid erfordert worden, zwei Beamten hätten ihn verweigert, die Annahme des Ministers sei daher irrtümlich gewesen. Gegen Die geistlichen Oberlehrer, die den Eid verweigert hatten, sei von der kirchlichen Behörde nichts geschehen, ^cr (Staat wird aus der Wlehimng des Eides gegen diese Beamten Folgerungen nicht ziehen, er werde diese geistlichen Oberlehrer gegen Eingriffe in ihre amtlichen und ftaotsbehord - lichen Stellen schützen. Außerdem sei zu beachten, daß der Staat zu den Oberlehrern sich anders stellen müsse als zn den Hochschullehrern Die geistlichen Oberlehrer hätten den Unterricht an bch Schulen nach den maßgebenden staatlichen Bestimmungen zu erteilen, insbesondere tn den profanen Fächern und feien der Revision unterworfen. Beim bei den Revisionen sich Schwierigkeiten nnd Be- bemen gegen die Art der ErteUung des Unterrichts von^ geistlichen Oberlehrern ergeben, so wurde sur Abhilfe Sorge getragen werden müssen. Von feiten des Zentrums wurde hervorgehoben, daß die in Frankreich im Anschluß an die Kantsche Philosophie entstandene Modernistenbewegung sich in Italien besonders stark cnlnuctelt Hobe, daß die Religion im Konischen snnne auf das innerliche Gottesbewußtsein gestellt wurde nnd dies zur Leugnung der Offenbarung geführt habe Es hätte in Italien Geistliche nnd Professoren und Tl)eologen gegeben, welche die Gottheit Christi leugneten; dies konnte 2ur Auflösung des Katholizismus fuhren. Deswegen fyt-rbe der Papst hiergegen Maßregeln ergreifen müssen. In dem doginatischeti Teile des Antimodernisten- eides sei leine neue Lehre enthalten. Inbezng auf den disziplinären Teil bedeute der Eid nichts werter a s die Anerkennung ber Befugnis^ der zuständigen tawolischen Autorität des Papstes. Seitens der nationallibcralen Anfrager wurde erklärt, es sei mit Entschiedenheit zu bemängeln, daß der Minister nicht bezüglich der höheren Schulen die Folgerung aus Der Budgetausschniß des Abgeordnetenhauses verhandelte am Montag abend den Kltimshaushalt. Von natio- nalliberater Seite wurde der Btinister über die Seiftunq des Modernisteneides gefragt. Der M inister erklärte, daß das Schreiben des Papstes an den Kardinal Fischer in Deutschland die Aufnahme gefunden habe, daß man dar schmückr. Der große Saal des-Reuen Kollegienhaufes ber Uni versilät war bis auf den letzten Platz gch’Ult, und bie Degeifterta Menge begrüßte den Redner mit lautem Getrampel. Thobe faßte in dieser Schlußoorlesung nock) einmal kurz msammen, ioas er bisher in den Stunden biefes öffentlichen Kollegs ausführlich behandelt hatte. Er legte Richard Wagners Weltanschauung bar, wonach eine wahre K u 11 u r sich bloß aus bem Boben bei Religion enuvmeln könne. Die Kunst ist Wagner tun die Wienerin ber Religion. In ber ligemlidvn Mschiedsredc, bic sich daran anschwtz, Momc Thode/ d.ft. er mährend der ganzen 17 Jahre seiner Tätigkeit in Heidelberg stets das Ziel verfolgt habe, „auf bem «Gebiete der Kunstnefchichte bie (sbcen Richarb Wagners zu ver- tonllichcn". Zu ‘ seinen Vorlesungen habe er zuerst einmal miss en schuf tlicr c Zwecke verfolgt, tnbem er die „innere Oefeyinäßiakeil' in bcc Entwicklung ber Kunst als aud) bcs einzelnen K unsuvenes bargetan habe. Zweitens war es ihm um bas rein q c i ü h lSmäßigc Erfassen des Kunstwerks zu tun. Schließlich aber, und in ber Hauptsache, wollte er bei feinen Hörern durch die Kunst auf5 Leben wirken, im Sinne einer „Germanijleimig und Verklärung unseres Lebens", So gegenwärtig mit einem Plane, ber bis vor kurzem als .uraus-' Mr bar galt: man beachtchtigt, eine telephon ticke Verd.tckung zwifdicn Lonbon, Holland und Dcutscklanb herzuitellen, ja our bem Umwege über Paris hofft man sogar einen brauchbaren Telephon- verkehr mit ber Schivciz, insbesondere mft Ba,el unb Zürich, m kurzer Zeit ins Leben rufen zu können. Die Verlucke, nie ui ber nächsten Zeit beginnen sollen, iiub möglid) geworben burd) bas neue unterseeische Kabel, bas England mit Frankreich verlnnbet unb bas eine bedeutsame Perbesierung gegen die bisher angeroanbtcn Kabelarten auftveist. Einige Berwcke sind bereits ausgeftchrt. morben; so stellte inan über Lotidon emc Verbinbung zwftchen Glasgow nud Paris her. Die Entsermmg betrug etwa 687 eng- lische Meilen, aber diese ersten Versuche haben cinftiocilen Teint besonders günstigen Ergebnisse gehabt. Sie sollen ittbeften in größerem Maßstabe wiederholt werden, so bald die neuen ftauzo- ftschen Lanblinien vollendet sind und Anschluß an bas neue Unterseekabel genommen hoben. „In ber Tl>eorie," so äußerte sich em höherer Londoner Postbeamter, „sollte nut bem neuen Kubel unb mit ben neuen Telephonlienten ein Gespräch zwischen London uno Astrachan, also eine Ventändigung auf eine Entfernung von mehr als 2000 enalifchen Meilen, möglich «ein, aber iciber bleibt bie Praxis einstweilen noch hinter ber Theorie zurück.' Dagegen bleibt es ziveifellos, daß ein Telepl-vuoerkehr Mischen England unb Teulschlonb möglich ist, unb in die,tr RickKuig werben bemnädift bie Vorarbeiten einsetzen. a?ie britische Poft- bebörbe hofft, auf bem Wege über Lille Fernsprechverbindungen von Lonbon nach Amsterbam, Köln und Frankfurt a. IM. herzu stellen. Zugleich rechnet man damit, bah über Pans auch Basel unb Zürich, bie erheblich weiter entfernt sind, telephonisch crreidw iverbeit Wenn biese Versuche bic erwarteten Erfolge l>aben, wird man ben Anschluß auch noch ooberen Städten folgen laßen Gegen Ende biescs Jahres wirb cüt zweites unterseeftches Kabel von ber französischen Regierung gelegt, bas Großbritannien mit ber französischen Küste verbinbet. a.ann werben auch bet bem internationalen Fernsprechverkehr zwischen England unb bau ,yeft- lanbe bedeutende Ermäßigungen möglich sein; bisher loiletc ein Tclephongefpräch von 3 Minuten zwischen Paris und London acht Mark, doch nack Vollendimg ber zweiten Kabellegung wird biefet Satz sehr erheblich ermäßigt merben — Kurze Nachrichten o"2 Kunftu. Wissenschaft. 1 Der 4 internationale Kongreß für Ku nstun t err tcht.> Zeichnen und angewandte Kvnst wird oom* 12. bis 18. Auguft 1912 ’ in Dresden tagen nnd mit einer großen Zeichn^ unb Lehrmift^ 1 ausstellung verbunden sein. ^n Japan hat man den Amerikanern dieses Verhalten ^uch heute noch nicht vergessen, und in der Union herrimtc damals vor dem troß allem zu einer Großmacht gewordenen Japan eine solche Furcht, daß zum ersten Male die aus enic Verstärkung des Heeres und der Flotte lftuzielenden ------- .. iPUiue nuftauditen und man auch begann, die Frage deS feiten der Kriegführung, die es Befestigung de. Pauamakauals mehr als je zu ventilieren. Dennoch wären wohl die Beziehungen zwischen beiden Staaten noch immer korrekte geblieben, wenn sich nicht nii ^aljre 1906 in Kalifornien der alte Rassenhaß der Amerikaner gegen die japanische Einwanderung geltend gemacht ■hätte, dem bic Regierung insofern Rechnung trug, als sie »ein Einwauderungsverboi erließ. Daburch fühlte sich das .auf seine knegserfolge stolze Japan boleidigt. Es verlangte Zuriicinahme dieses Verbots und völlige Gleichberechtigung für seine ht den Vereinigten Staaten leben »cn Volksgenossen, wagte aber nicht, ha es durch den Krieg in höchstem ?faße verschuldet war, seine Forderung durch »das Sckiweri zu unterstützen, sondern begnügte sich mit eurem formellen Entgegenkommen der Union und verhieß feiner jeits sogar eine Beschränkung her Auswanderung nach den Vereinigten Staaten. Daß sich Japan hierzu herbeiliey, jo sogar Ende 1908 ein Abkommen unterzeichnete, nach idem sich beide Staaten ihren Besitzstand in Ostasien und int Stillen Ozean gegenseitig verbürgten, entsprang aber feiner Frieden, liebe. Vielmehr war es die betannte Gut-* ifenbuuq der amerikanischen Flotte nach Ostasien, diese be rwafsnete Frieoensuindgebung, die den Javanern zu Gemute .führ:.-, baß sie damals der Union militärisch noch nicht gewachsen waren, selbst wenn es ihnen, ivoran aber nickt »zu brnfeu, glüven sollte, in England eine Kriegsanleihe sanfzunehmen. Ur. 51 Zweiter Blatt M Zah^ang * fcdcfcemi tagllä) mü «uSnahine beS Sonntags. A ** vJivßviivt *iiijviyvi Eeneral-Anzeiger für Gderhchen Mittwoch, 1. März 19U XotQhon4bui(f unb Verlag ber Brubßschen IlnioersnäiS - Buck- und oteinbrudercL R. Lange, »irßen. Redaktion, Expedition und Druckerei: Sckul- ftrnye 7. Expedition und Verlag: 51. Redallwn:^gS11S.rel.-Adr..AnjeigerGieben. richtet empfunden werden mußten und fo den Gegensatz zwischen beiden Völkern immer mehr verschartten. Demzufolge war auch Japan auf seiner Hut Auch dort ging, wenngleich wir bei der Undurchsichtigkeit der^apani' ich en Verhältnisse über den Umfang völlig ^m^unfcln tappen, der Ausbau der Flotte rüstig weiter - trotz aller b cldtnapvheit. Ja, man scheint sogar, wenn die darüber berbmteten Nachrichten richtig sind, m,t einigen fudameri> tauifchen unb mittelamerikanifchen Staaten, wie ». B. Meriio, Nicaragua usw., bie sich durch beu nordamerikani- scheu Imperialismus bedroht fühlen, Ententen und c-chutz- und Trutzbüudntsse abgeschlofsen^ zu haben, um auf dem amerikanischen Kontinent selbst Stutzpunkte für bie tflptt iU erhalten. Daß es aber trotz die,er kriegsvorbercitungeu in abjetibater 3rit zu einem Konflikt zw.ichen Japan und ber Union kommen sollte, erscheint ausgeichloisen. Japan ist geldarm und in dieser Beziehung aus England angewie en da.i, beiden Mächten in flleid>cc SBeife befteunbet, allen b gelegt, ohne an einen Fehdegang zu denken. Denn beide Staaten haben jetzt einen Handelsvertrag abgeschlossen, in dem sich die Unwn verpflichtet, das Verbot der lapaiiischen Einwanderung aufzuheben, also die Wunsche ^pans erfüllt. Zwar hat dieses versprochen, daß es die japanische ?luswanderung nach Nordamerita auch weiter beschränken wolle, aber das will nicht viel bedeuten und scheint nur darauf berechnet zu sein, die amcruannmen Weltstädten mit der Aufhebung, des Verbots einigermaßen in versöhnen Gleichzeitig aber hat das Repräsentantenhaus die Mittel für die Befestigung des Panamakanals bewilligt, der also demgemäß feines iuternationalen Charakters" im Kriegsfälle entkleidet würde. Wenn aber da- .'ft'gen weder Japan noch das hier denselben Standpunkt üerlreleitbe (Siißl niö Widerspruch erhebt, so liegt die Ver- 11111111111\ nahe, daß die Aufheb'uiig des Verbots der japa- nii pen" Einwanderung im Zusammenhang steht mit dem ^aftenlassen des Widerspruchs gegen die Kanalbefestiguiig seilens der Japaner, und daß England wohl hier den Vermittler gespielt hat. So sind Japan uiid die Vereinigten Staaten' anscheinend dabei, zu freundlicheii Beziehungen zuruckzukehren, und das wäre, inoaen ihre wirtschaftlichen Differenzen in Ostasien auch noch fortdauern, im Interesse des iuleruationalen Friedens nur zu begrüßen. Weizen 3) 172 (— (- (- Weltmarktvreise: Weizen: Berlin Mai 201.75 Budapest April 194.00 (— 6.55); Liverpol März 164.60 Meteorologische veobachtungen der Station Stehen. Bemerkenswert 196 (■ 201 ( <- (- (- (- (— (- ( + 3) (+ 2) 162 154 154 173 (- (■ ) ) 3, 1) ) (— (- (- (■ ( (• 1) 1) 2) 2) 1) 1) 2) 3) 6) ) 1) 145V, 148*', 147 143 144 149'/, 148 152 152 148 152 142 155 154 161'/, 1627, 1677, 174 174 167 175 155 170 172'/, 17u 178 1) ) ) 1) 2- 2) ) 1) ) 2) ) 1) ) 1) ) ) ) ) 210 (-2*/,) 205 (-27,) 220 (— 2) 200 (— 204 (— 194 (— der Vorwoche in Haier Jede Mutter, btt ihr Kind mit ber Flasche groß ziehen muß, weiß, daß efl oft recht schwer ist, das Kleine recht voran- zubringen. Es wird dann vielfach hieß und jenes versucht, ohne indes den ge- wünschten Erfolg herbeizuführen. Eltern, die in solchen Zeiten zu Scotts Emulsion greifen und eS dem Jüngsten regelmäßig geben, werden eS nicht nötig haben, andere Mittel zu probieren, denn Scotts Emulsion bekommt vüchertifch. — Wer kennt nicht jene belustigenden Spielereien, die man mit Streichhölzern aus führen kann? Allerhand Kunststücke und Scherze, Rätsel und Denkaufgaben lasten sich damit in Gesellschaft vorführen und überall willkommen ist der, der solches bieten kann. In einem neuen Büchlein bietet mntf A. Czepa eine große Fülle solch heiteren Unterhaltungsstoffes, ^Streichholzspielereien, Kunststücke und Scherze". Verlag von Otto Maier in Ravensburg) der insbesondere auch recht viel' Neues enthält. (+ 3) (- ) (+ 1) (- ) <±37,) (— ) (- 2.75), Roggen 195 193 197 196 196 196 196 194 186 201 Königsberg Danztg Stettin Polen Breslau Berlm Magdeburg Halle Leipzig Dresden Braunschweig Rostock Hamburg Düffeldorf Frankfurt a.M. Mannheim Straßburg Müuchen 160 (- ) 155 ’ Das Wunderland, wo die Zitronen blühn, kann natürlich nicht jeder aufsuchen. Wer aber mit seinen Brust- und .Halsbeschwerden, mit seinem Bronchialkcuarrh zu Hause bleiben und arbeiten muh, braucht darum nicht au verzagen. Fays ächte Sodener Mineral-Pastillen helfen thm ebenso sicher, nur erheblich schneller und bequemer von seinen Leiden, als solch eine teuere Reise. Man kaust die Sodener für 85 Psg in Apotheken, Drogerien und einschlägigen Handlungen, lasse sich aber unter keinen Umständen Nachahmungen aufschwätzen. (ss*1/,-. sind die Erfahrungen, die Herr und Frau Birth bei ihren Kindern gemacht haben, die regelmäßig Scotts Emulsion bekamen. Köln-NippeS, Thürmaerstr. 16, 13. März 1609. »Wtcmen 6 Kindern tm Alter von 7,-9 Jahren hat EeottS Emulsion sehr gut getan. Ich habe ihnen das Präparat als StarkungS- und Kräftigungsmittel verabreicht und bin über den Erfolg, besonders bei meinem fünften Mädchen Anna, erstaunt und erfreut. Die Kleme hat während des Gebrauches von Scott« Emulsion sogar in einem Monat 2 Pid. zugenommen und hat heute sie ist 67, Monate alt, ein Gewicht von 19 Pfund. Nach ärztlicher Aussage i|t Anna ein sehr kräftig entwickeltes Kind, an dessen ständiger Gewichtszunahme selbst der es alle 4 Wochen wiegende Arzt ferne Freude hat. Es ist dies für uns um so wichtiger, weil meine Frmr das Kleine nicht selbst stillen kann." (gez.) Michael Birkly, Kgl. Eisenbahngehilfe. Bestandteile: fttinfter Mebizinal.Lebertran 150,0, prima »(Hierin bo,o llntcrpbo«pi,ontisaurer Kalk 4,3, nuterphoSphoriqsaure« Watten 2,0, pulo. Tragant S,0 fdnfUr arab. Gummi pulv. ja tiafler 120,0, Alkohol iia Hierin aromansche Emulston mit Zimt«, MandrU uns Gauiktzertoöl je z Tropfen. Zar echt mit dieser Marke—dcmFilwer — dem <6arcrJ.it» reiche« deS Scott» 14« vestahrvtSl Das bestätigen weit über 12000 angesehene Aerzte, unter ihnen Forscher, die den Stolz der medizinischen Wissenschaft bedeuten. Mcht schon der kurzen Darlegung dieses Artikels braucht der Leidende zu glauben, ober er ist es sich selbst schuldig, daß er die Ausführungen her Männer prüft, die zu einem Urteil berufen sind. Diese Urteile, die mehr als alles andere für den hohen Wert des Sanatogens sprechen, sind von der Firma Bauer u. Cie., Berlin SW. 48, in einer Broschüre zusammen gestellt, die das Wesen der Sanatogenwirkung erläutert und außer- dem wertvolle Ratschläge in allen Fragen der Gesundheit enthält. Die Zusendung geschieht völlig kostenfrei auf eine Postkarte hin, in der man auf die vorliegende Beröffent- lichung Bezug nehmen wolle. An dieser Stelle sei nur ein einziges, wahllos aus der großen Menge heraus- gegrifsenes Attest mitgeteilt. Herr GehÄmrat Prof. Dr. von Tobold, Berlin, schreibt: b - • ■ Sanatogen hat sich bei meinen Patienten, welche in der Ernährung wesentlich gelitten- hatten und körperlich ^heruntergekommen waren, in hervorragender Weise bewahrt. Der Appetit steigerte sich merKich, und darauf trat eine erfreuliche Zunochme des Körpergewichts ein." -Alle, denen zerrüttete Nerven das Leben verbittert, die über Energiemangel und Schlaflosigkeit zu klagen haben, die durch Ueberarbeitung oder Krankheiten von Kräften aekommen sind. Blutarme und Bleichsüchtige, Lungenleidende, von Krebs Geschwächte, kurz alle, deren Wrper und Nerven dringend nach gleichzeitiger Kräftigung verlangen, sollten es ernstlich mit einer ^anatogenkur versuchen, die ja ohne Berufsstvrung und ohne besondere Diät durchzuführen ist, weil Sanatogen als Beimischung zu den gewöhnlichen Ncchrungs- und Genußmitteln genossen wird, ^hälttich ist das Wittel m allen Apotheken und Drogerien. Tod und Leben im Postpaket. In den ersten Novembertagen 1910 lief folgende Notiz durch die Zeitungen: Die verlorenen Pestpräparute. In Peters^ bürg herrscht große Erregung in der Bevölkerung, denn man befürchtet den Ausbruch der Pest. Die Gefahr ist durch die unglaubliche Fahrlässigkeit eines finnischen Arztes heraufbeschworen worden, der einige Glasbüchsen mit Pestpräparaten verloren hat. Eine Bäuerin fand die Büchsen und zeigte sie einem Fleischer und einem Hausknecht. Neugierrg betasteten alle drei die Präparate. Che noch entdeckt wurde, in welche Gefahr sie sich begeben hatten, kamen die Finder natürlich mit vielen Personen in Berührung. Jetzt sind alle Beteiligten unter strenger Quarantäne. Es ist aber immerhin möglich, daß doch noch der eine oder der andere Bazillenträger, ohne es selbst zu wissen, frei herumläuft. Diese Meldung erinnert daran, daß vor einer Reihe von Jahren in Wien ein junger Arzt der Pest zum Opfer fiel, als er mit Pestbazillen experimentiert hatte, die von auswärts —- vielleicht aus Indien, wo die Seuche ja eigentlich nie erlischt — bezogen waren. Gin schauerlicher Gedanke: in Gelatine eingebettet, in mnem Postpaket versteckt, reift der mikroskopisch Heine Massenmörder durch die Welt, bereit, Tod und Verderben zu bringen, wenn er durch einen unglücklichen Zufall aus seiner Last befreit wird» Landwirtschaft. Stuttgart, 28. Fcbr. Zur BekämpfungderMaul- tiltb Klauenseuche hat das M ini st er i um des Innern eine Verfügung erlassen, wonach die Einführung von Wiederkäuern oder Schweinen aus anderen Teilen Deutschlands nach Württemberg nur mit Führung eines tierärztlichen Zeugnisses zu gestatten ist. DaS Zeugnis muß am Abgangsort ober spätestens am Verladeort ausgestellt worden sein und am Entladungsort vorgezeigt werben. Geschieht die Einführung auf dem Landwege, so muß das tierärztliche Zeugnis der ersten württembergischen Gemeinde unterbreitet werden. Auch von Schaf- Vie Reichsoersicherungrorbnung. - :: Berlin, 28. Februar. Der sozialdemokratische Einfluß in den Krankenkassen. Der ReichsversicherungsäuSschuß steht unmittelbar vor Abschluß seiner Arbeit. Zur Berhandlunq stehen nur noch einige Bestimmungen, die für die endgültige Stellungnahme einzelner Parteien zur gaumen Reichsoersicherungsordnung mit von entscheidender Bedeutung und: die Anstellung d e r Krankenkasse n b ea m t e n und das Verhältnis der Krankenkassen zu den Aerzten usw. Damit ist dann die zweite Lesung erledigt. Es tft möglich, daß hierauf nach etwa einwöchiger Pause der Ausschuß noch einmal zusammentritt, um in einer kurzen Nachlesung eine Ueberprufung einiger Bestimmungen vorzunehmen, u. a. in bezug auf die Dienstordnung der berufsgenossenschaftltchen Beamten. In der heutigen Sitzung handelte es sich um die An - stellung der Kassenbeamten. Die Zusammensetzung des Vorstandes und Ausschusses der Krankenkassen hat in zweiter Lesung schon ihre Erledigung gesunden. Wie in erster Lesung ist da der Regierungsvorschlag abgelehnt worden, der eine .Halbierung des Stimmrechts, und damit auch der Beitragspflicht zur Krankenversicherung, vorsehen wollte, und es wurde die bisherige Drittelung beibehalten. In erster Lesung hat im Zusammenhang damit der Ausschuß auch den Vorschlag der Regierung abgelehnt, der den Vertretern der Arbeitgeber bei der Besetzung der Beamtenstellen den gleichen Einfluß einräumen wollte, wie den Vertretern der Versicherten. Die ALehrheftsparteien: Konservative, Nationalliberale, Zentrum und wirtschaftliche Vereinigung, haben sich indes inzwischen in der Hauptsache auf eine Wiederher st ellung des Regierungsvorschlages in dieser Beziehung geeinigt. Der Eftrigungsvorschlag lautet: Der in erster Lesung abgelehnte § 156 der Regierungsvorlage wird in folgender Fassung wiederhergestellt: „Bet den Ortskrankenkassen werden die Stellen der Beamten und derjenigen Angestellten, für welche die Dienstordnung gilt, durch übereinstimmende Beschlüsse beider Gruppen im Vorstande besetzt. Einigen sich die Gruppen nicht, so wird die Beschlußfassuna auf einen anderen Tag anberaumt. Wird auch dann feine Einigung erzielt, so kann die Anstellung beschlossen werden, wcnit mehr als zivei Drittel der Anwesenden dafür stimmen, aber ein solcher Beschluß bedarf der Bestätigung durch das Versicherungsamt. Sie darf nur auf Grund von Tatsachen versagt werden, die darauf schließen lassen, daß dem Borgeschlagenen die erforderliche Zuverlässrakeit, insbesondere für eine unparteiische Wahrnehmung lerne r D i e n st g e s ch ä f t e oder Fähigkeit fehlt. Wird dre Bestätigung versagt, so entscheidet auf Beschwerde des Vorstandes das Oberversicherungsluirt endgültig." Als neuer Paragraph 356 a soll folgende Bestimmung hinzugefügt werden: „Kommt fein Austelluirgsbeschluß zustande, oder wird die Bestättgung endgültig versagt, so bestellt das Versichemngs- amt auf Kosten der Kasse widerruflich die für die Geschäfte der Stelle erforderlichen Personen. Haben die Bestellten die Geschäfte ein Jahr lang geführt, so kann ihnen das Versiehe- rmrgsamt mit1 Genehmigung des Oberversicherungsamts die Stelle endgültig übertragen, falls nicht inzwischen ein gültiger Anstellungsbeschluß gefaßt worden ist." Zur Begründung dieses Antrages wurde namentlich von den Konservativen die Herrschaft der Sozialdemokratie in ben Krankenkassen mit Lebhaftigkeit betont und von sozialdemokratischer Seite wie schon in den früheren Verhandlungen mit großer Schärfe in Abrede gestellt. Auf Volks- parteilicher Seite ist man nicht geneigt, auf den Boden der (Srniguttg zu treten und beanstandet jedenfalls in dem Anträge den Zwischensatz: „insbesondere für eine unparteiische Wahrnehmung seiner Dienstgeschäste": denn diese Fassung würde die Möglichkeit geben, jeden sozialdemokratischen Arbeiter vor der Anstellung als Kassenbeamter auszuschließen. Zu einer M>- stimjnamg kam es noch nicht. Die Verhandlung wird morgen weitergeführt. . eamtagen ift eine, nach patentamtlich geschütztem Verfahren hergestellte innige Verbindung von reinstem Milch- eiwerß mit Glyzerinphosphat. Es liefert also den Nerven den großen Energiespender Phosphor und den Körperzellen den wichtigen Baustoff Eiweiß in vollkommen reiner und damit unmittelbar wirksamer, schlackenfreier Form. Sanatogen ist, wie schon sein Name sagt, ein Jungborn der Lebenskraft und damit auckr der Lebenslust, ist konzentrierte Kraft, verstyrdMiAe Gehortcheit, ,^>as Leben im Getreide-Wochenbericht der Preisberichtsstelle des Teiiischen Landwirtschaftsrats vom 21. bis 27. Februar 1911. Infolge erneuter amerikanischer Preisrückgänge und stärker hervortretenden argentinischen Angebots mnr die Tendenz für Weizen in der abgelaufenen Berichtswoche überwiegend matt. Ganz besonders trug hierzu auch der Umstand bei, daß Frankreich schon seit längerer Zeit große Vorsicht im Einkauf befitnbet, während in Oesterreich seit dem Eintritt milderer Witterung die Preise sich wieder mehr von der Bezugsparität entfernt haben. Angesichts bcr_ allgemeinen Zurückhaltung fiel es wenig ins Gewicht, daß Rußland nach wie vor spärlich offeriert und seine Forderungen hochhält. Zwar ist auch dort milderes Wetter eingetreten, so daß die ElSschwierigkeiten in den Hälen nachgelassen haben, indes fehlen Zufuhren, da die Wege infolge Tauwetters neuerdiugs unpassierbar sind. Die schwache Haltung des Auslandes blieb auch in Deutsch, land nicht ohne Einfluß, doch haben die Preise hier nicht in gleichem Maße nachgegeben. Während Westdeutschland immerhin mäßigen Bedarf zeigt, klagen die hiesigen Importeure andauernd über schwierigen Absatz. Dabei ift bas Angebot vom Jnlanbe keineswegs grast aber neue Exportfrage fehlt und auch die Mühlen verhalten Iich äußerst reserviert. Angesichts dieser Verhältniffe haben die Werzeupreise im Lieferungsgeschäft en. Mk. 3.— eingebüßt. Roggen vermochte feinen Preisstand bei vermehrtem Jnlandsangebot unb größerer Zurückhaltung der Mühlen auch nicht zu behaupten. Tas Inland zeigte in seinen Forderungen zwar wenig Entgegenkommen und auch von Rußland war nicht sonderlich billiger einzukaufen. 3ni -leferungsgeschäst drückten Abgaben gegen die zum großen Teil unverkauft heranschwimmenden Labungen die Preise um zirka Menschen, die Gesundheit, wohlverpackt über Länder und Meere zu schicken? In gewissem Sinne ja. Sind schon zahlreiche, altbewährte, sichere Arzneien gegen einzelne bestimmte Krankheiten als solche Gegenstücke zu dem todbringenden Bazillus zu bezeichnen, so kann das mit um so größerem Rechte bei einem Präparat geschehen, das kein Heilmittel ist und sein will, das von der medizinischen Wissenschaft vielmehr dazu bestimmt ist, in Leidenszuständen aller Arft dem angegriffenen und geschwächten OrganiZftrus die Kraft- und Baustosse in konzentrierter Form zuzuführen, welche die gewaltigen eigenen Heilkräfte des Körpers entfachen, ein Präparat, das ihn gegen die zahllosen, seine Gesuildheit bedrohenden Gefahren von Tag zu Tag widerstandsfähiger macht, das, dem Körper regelmäßig zugeführt, zu einer fortwährenden Berjüngunas- und Ergänzungsguelle für die- jenrgen Stoffe wird, aus denen er sich in ununterbrochener Arbeit auf- und umbaut. Dieses Mittel, das uns die pharmakologische Industrie als das beste Kraftmaterial in allen Zuständen des Leidens geschenkt hat, die mit Kräfteversall verbunden sind, heißt Sanatogen. bat Ereignissen gezogen habe, daß Geistliche, welche den Antimodeimrsteneid geleistet haben, in Zukunft Geschichte und Deutsch in Schulen, welchen evangelische Schüler an gehören, nicht mehr unterrichten dürfen. Es werde durck) me anderweitige Haltung des Ministers große Unruhe in evangelischen Kreisen erregt werden. Der Antimodernisteneid handele nicht allein vom Dogma, sondern widerfetze sich der wissenschaftlichen Methode, da die Wissenschaft nicht in Widerspruch treten dürfe zu den Erllärungen des Eides. Es sei ferner zu beklagen, daß die preußische Regierung sich mit den Schreiben an oen Kardinal Kopp begnügt und nicht eine besondere schriftliche Antwort verlang habe. Bon Tu n ) er d a fi'be r Seite wurde erklärt, daß man zurzeit eine Stellung zu der Frage im Ausschuß nicht ein- nehrnen wolle, man wolle ein friedliches Ergebnis unter Wahrung der Rechte des Staates. Man behalte sich die Stellung bis zum Plenum vor. 172 (- 170 (— 164 (- ' Gibt es nun auch wohl das Gegenteil: das Leben im L1.«^ gpowto&t? Ist es möglich, den kostbarsten Segen derPostpaket^7 . (— 3.65). Chicacw Mai 137.20 (— 3.70). Roggen: Berlin Mai 156.75 (— 2.25). Hafer: Berlin Blai 156.50 (— 0.50) Mk. Herden, die aus anderen Teilen Deutschlands eingeführt werden, bat der Begleiter ein solches Zeugnis bet sich! zu führen. Die Verfügung tritt am 6. März in Kraft. vermischte». * Ein neues Licht. Ein allem Anschein nach völlig gelungener Versuch ist mit der Einführung eines neuen Lickts, auf das wir gelegenllich schon hingewiesen haben, in der Markthalle in Altona gemacht worden. Cs handelt sich um das sogenannte Moore-Licht, das nach seinem amerikanischen Erfinder Moore so genannt wird und jetzt zum ersten Male in der Welt öffentliche Verwendung in größerem Maß stabe gefunden hat. Das Licht baut sich auf dem Prinzip der Geißlerschen Röhren auf: hochgespannte Wechselströme durch mehr ober weniger luftleere Röhren zu senden. Es handelt sich um ein aus sich selbst heraus strahlendes Licht, das keinerlei Träger (Glühlampen) oder der Verbrennunc, ausgesetzten Kohlenstäbe bedarf, ein schon säst kaltes Licht das nur wenig Energie in Wärme umsetzt, also das Jdea der Wirtschaftlichkeit. Ausgaben für Lampen und Kohlenstifte fallen also gänzlich fort. (Sin zahlreiches Publikum beobachtete das noch nie gesehene Schauspiel, das sich bei der Inbetriebsetzung der neuartigen Lichtanlage bot. Die Ladung des den Raum der Markthalle durchziehenden 122 Meter langen Glasrobres mit Elektrizität und das vorherige Auspumpen nahmen etwa eine Stunde Zeit in Anspruch. Dann huschten kleine Lichtwellen durch den weiten Raum, allmählich wurden sie immer länger und leuchtender, verdichteten sich intensiv und durchfluteten schließlich das ganze Rohr, das etwa 7500 Kerzen Licht aussttahlte. Die Einrichtung verbrauchte etwa 8,8 Kilowatt Elektrizität in der Stunde. • 91 e u c Erfolge ber brahtlosen Telegraphie. Auf bein Pariser Eiffelturm ist in bieien Tagen ein ncu^c Apparat für brnbtlofe Telcgrapbie aufgeftedt worben, der gleich bei den er üen Bei suchen seine außergewöhnliche Ueberlegenheit über bas bisher auf bem (Eiffelturm augewanble allere Sy'iern bewiesen Hal. Es ift gelungen, auf bireftem Wege drahtlos Melbungeu bis nach Kanada abznaeben. Der alte Apparat hatte zwar von der Glace Bai aus Netlfchottlaiid drahtlose Sendungeu aufnehmeii können, war jedoch nicht im Stande gewesen, aus eigener Kraft Meldungen auf so große Entfernung abzugeben Tie neue Einrichtung, die nur 75 Pferdekräftc entwickelt, hat die Aufgabe ohne die geringste Schwieriakeit gelöst und drei Tage lang die stetige Verbindung mit Neuschottland aufrecht erhalten. Zu gleicher Zeit ift auch in San Franzisko eine benierkenswerte neue Leistung des Funkenspruchverkehrs gelungen. Man hat von San Franzisko aus drahtlose 'Meldungen mit der japanischen Station Schosi Schtrnosa gewechselt, wobei man sich allerdings der Veruuttelung zweier Dampfer bediente. Von Saii Fraiizisko erreichte man sofort den Anschluß an den Dampfer „Pianschuria", der 3295 Seemeilen von Hongkong entfernt war^ und zugleich den Dampfer „Korea", der auf dem Wege uach San Franzisko bereits 5700 Seemeilen von Japan entfernt war. Beide Dampfer gaben die amerikanische Meldung nach Schosi Schimosa weiter, erhielten sofort Antwort und übermittelten die Sendungen wieder nach San Franzisko. Die ausführliche Antwort Japans war eine Stunde nach Abgabe der Anfrage von San Fraiizisko bet bet amerikanischen Station eingetroffen. * Fein gemacht. „Wie bist du denn deinen Teilhaber, den hochnäsigen, eingebildeten Menschen, wieder losgeworden?" — „Tas habe ich fein gemacht, dem bin ich saugrob gekommen!" zarten Kindern außerordentlich gut und verwandelt sie in ftische lebensfrohe Geschöpfchen. 6«ttB EmuMon wird van uns nn gro&en vertonst ueb yieat nte iose nach Gewicht ober Mav, sondern nur in versiegelten Originolflascheo in «arten mit unserer Schutzmarke (Fischer mit bem Dorsch). Scoct & Öomne, ®. w b. H., Frankfurt a. Dl. Mk. 2.- herab. Hafer hatte diesmal gleichfalls fchmächere te*. denz, da Käufer in Erwartung größerer Wafferzufuhreu mit An- ichaffungen zurückhielten. Die Provinz zeiate trotzdem wenig Entgegenkommen und auch Rußland hielt ziemlich au' Preise. Russische Gerste hat aus Meldungen über milderes Weiter zunächst im Preise nachgegeben, bann aber erneut angezogen, da immer noch größere ,^ebruar-Dcrbinblichkeiten zu erledigen sind. Im Alaisgeichäft befand etwas viehr Nachfrage für Mixed; die Preise dafür, sowie für Odessa-Mais haben sich kaum geändert, nur La Plata-Mais stellte sich etwas billiger. Es stellten sich die Preise für inländisches (Betreibe am letzten Markttage in Mark vro 1000 kg je nach Qualität, wobei das Mehr ( + ) bezw. Weniger (—) gegenüber Klammern () beigefügt ift, roie folgt: Febr. März 1911 Barometer auf 0° reduziert Temperatur brr Puff Absolute Feuchtigkeit Relative Feuchtigkeit Wind- richtung Windstärke (Drob der Bewölkung In 3tbnfel der sich». HimineUfl. Wetter 28. 2« 744,3 4. 7 6,6 87 8E 2 10 Bed. Himmel .8. 9“ 741,5 7, ) 6,7 89 SE 2 10 1. 7« 742,0 6, 1 6,6 93 SW 2 8 Bew. Himmel 1 Höö Nie Nie hste r brigite bericht emper ag: = atur an = 3,4 m 27. 27. m* diS 28. , 28. 1 Februar = + 7,8 6 3. — 0,2 *0« tont Lmu V SÄ dir $. ' '®ot‘ v°tTDO(fe 174 157 8| ) » llfc “»(+ lo2 (j 154 X 154 L 173 _ !? l- ?(- 17) (IV»' . 178 (.. • 201.75 Lei, >164.60 Lite' rlm ffi l(fi 4,101 löfljo E 4 ®eü« ^etl- Himmel ^rw. Himmel + 73 - 0,2' WEY bei ihm, -cvttt Smuisim », 18. ®8q UOl -hm Kat Ccovr aS Praponu »I? tb bm über bat nno, ersiauni wö cheS von Ecottt un and bat bau», Nach ärzilitk», Rinb, an befa falben roitgenbc widftigK, tneil (9* Lbchaü ,'mb M bei bofo tl eft M wroo- i meliüd) 6*6 itM btn fit» führen. (Httrr, Scotts SmuisM irgelmaßig yedo. en, andere Mitt, mulsion bekoM ich gut mid Dtr- ohr Leschöpichn. bi* mt«ut «j»* ta DtiiiieiW • bau t tiin>*e.«- * Ä-M« A-n, *” efe gsfe kEs 5'«»’ linrrtn SW . xfa ent E"Kl.di- 'en !-* len,oo" £ungen- ich^ MS > der*" wt» r-rE w =t«*S ÄL c befcmfL #« •s&»‘ prto) «rirni! W ,’BU pol». 2W’ (Mol HA HUltiWt__ onenHiH' >r aber mit leim i Bronchialtatar^ auch' barum m* rai-Painilen belft ipr unb beauemei ‘Seife Man tmi „ Drogerien unb L- °nm A Bucken Riefern Fichten (54 tb e n Festmeker Festmeter fteftmertr »albetflentämer: I RI II. Kl. III Kl. | IV. SL | V. Kl von von 30—314 cm 25— 29 cm Gemeinde Sich. 1L91 4,40 56 85£4 15,36 2,16 L34 II Großherzoglichc Bürgermeisterei Sich. 18. Februar 1911. Sich bett B"/, 1 Rotzt WlltMachrde 3 Zimmer ] Aliccstratte 11 äu vermi Nab daselbst II. Stock. vermieten. 113 | Möbl. Zimmer Ehringshausen, Kr. Wetzlar. Schlafstellen mit ober ohne Moit su ocriit- 01607 Sonneuttr. 11II 3 - Zimmerwohnung su perm. 1473 Löbcrstr. 3 U 2 Zimmer Grösste Schonung der Wäsche */g T Paket 15 Pfg. verschiedenes ?.u vermieten WUMrsiM Zu verkaufen (Offene Stellen ÄanfWesncijc Muten Durchm. t&69 6,- Muten- Durchm Dritten Durchm. Mitten- Durchm lintmer, evcntl. ension, bet an- von -24 cm 2 3 •) Forttwartei b) Forttwartei V KI. unter IV. 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