^"sstratze »4 wollen. 08628 ider- be. Länge 916 Meter, anznsehen. dvorstellungen wird hösi. Ärztlich empfohlen. Niederlagen durchWe tKiontito 7/ . unflahelsbergtr Bcreins»^^ icn SotmnätM ««*”* ’C von 4-6 U6:: • tger. id die allsten *9*t Stünftkrn ™.!°°° »hta h i, " Anfang bis Endi. Statt*”? )irektion: Her 19*1 z. 5)ie»-t(!9-i(. Genröb"^ ®e®263um ' MS Dra">^Adoli ®’1 \ ghr- Siritttv^LeÄ Arste^ «ES Zweiter Blatt W. Zahrgang Nr. 244 Gießener Anzeiger Trfchelnl »glich mtl Ausnahme de» Sonntags. General-Anzeiger für Gberheffen Tie ..«iehener ZamllienblLtler- werden dem »Anzeiger* viermal wöchentlich betgelegt. da» „Kretsblart für ben Kreis Gießen" zweimal wöchentlich. Tie „randwirtschaftlichen Seit» fragen" erscheinen monatlich zweimal. Dienstag, 17. Gttober 19U Rotationsdruck und Verlag der vrühuschen Universität» - Buch- und Skeindruckeret. flt Lange, Dießen. Redaktton, Dxpeditton und Druckerei: Scknck- straße 7. Expeditton und Verlag: 5L Redaktion: 112. Tel.-Adru AnzeigerDleßen. vie Zentral-AuLtnnftrftelle für Anrwanderer in Berlin ^V. 35, Am Karlsbad 10, hat im dritten Vierteljahr 1911 11. Juli bis 30. September, in 4277 Fällen Auskunft an Aus wanderungslustige erteilt, und zwar in 3396 Fällen schriftliche und in 881 Fällen mündliche. Beantwortet wurden insgesamt 5620 Anfragen über die verschiedenen Auswanderungsgebiete. Davon bezogen sich 2 4 18 auf die deutschen Kolonien, und zlvar auf Deutsch- Sübroeftafrira 925, Deutsch-Lstasrika 438, Kamerun 67, Togo 37, Samoa 54, Kiautsckwu 34, Deutsch Neuguinea 27, die Karolinen, Palau und Marianen 8, auf die afrikanischen Kolonien im allgemeinen 162 usw. Unter den fremden Auswanderungsgebieten stehl Argentinien mit 759 Anfragen an der Spitze; dann folgen die Vereinigten Staaten von Amerika mit 347, Süd-Brasilien mit 264, Hauaba mit 212, Mittel - Brasilien mit 106, Chile mit 100, Marokko mit 81, Brasilien im allgemeinen mit 65, England mit 60, der Südafrikanische Bund mit 49, China und Queensland mit je 45, Mexiko und Britisch- Jndien mit je 39, Uruguay mit 37, Niederländisch-Jndicn mit 36, Neu-Südwales mit 35, Frankreich mit 31, Aegypten mit 30, Bolivien mit 29, Paraguay mit 27, Neu-Seeland mit 26, Japan und Rußland mit je 24, die Türker mir 21, die Schweiz mit 20, Italien mit 18, Venezuela mit 17, Peru und Oesterreich-Ungarn mit je 16, Viktoria, West-Australien und Spanien mit je 14, Abessinien mit 13, Belgisch-Kongo und Rumänien mit je 10. Ter Rest verteilt sich auf Columbien, Ecuador, Guatemala, Honduras, Kulm, Nord-Brasilien, Panama, San Domingo, San Salvador, West-Indien, Algier, Angola, Britisch-Oslafrika, Französisch-West- afrifa, die Kanarischen Jnieln, Liberia, Mauritius,Portugiesisch-Lst- asrika und Weslairika, Süd-Nigcrien, Tunis, Zanzibar, Hongkong, Persien, die Philippinen, Siam, Sibirien, Süd-Australien, Tasmanien, Belgien, Bulgarien, Dänemark, Griechenland, die Niederlande, Norwegen, Portugal, Schweden usw. usw. Es gibt joniit kaum ein Gebiet der Erde, über das nicht Anfragen eingelaufen und beantwortet wären. Von den 2718 Ansragcnden, die ihr Alter angaben, waren 304 weniger als 20 Jahre, 1741 zwischen 20 und 30, 524 zwischen 30 und 40, 139 zwischen 40 und 50, und 20 über 50 Jahre alt, und von den 3298 Frageitellern, die Angaben über ihren Personenstand machten, nxiren 2516 ledig, 773 verheiratet und 9 verwitwet. Nach dem Berufe waren unter den Ansragendcn am stärksten die Kaufleute, Handwerker und Landwirte vertreten. Von den Ansragenden bezeichneten sich 261 als mittellos, während über 1100 zum Teil über recht erhebliche Summen verfügten; z. B. 46 über 10000 Mark, 32 über 15 000 Mk., 21 über 20000 Mk., 18 über 25 000 Mk., io über 30000 Mk., 12 über 50000 Mk., 4 über 80 000 Mk., 13 über 100000 Mk. usw. bis zu 800000 Mk. hinauf. Von den Anfragen kamen aus Preußen 2477, aus Hessen 46. Die Zentralauskiinstsstelle für Auswanderer erteilt kosten- l o s sdirislliche und mündliche Auskunil. vom Kranfenlager öes Kaisers Srieörid). Tas; die behandelnden Aerzte am Krankenlager des Kaisers Diedrich sowohl in der Bestimmung des Leidens als auch in seiner Behandlung nicht einig waren, ist schon lange bekannt. Namentlich der Engländer Mackenzie, der auf Betreiben der damaligen Kronprinzessin zugezogen worden war und trotz seiner Unfähigkeit nachhaltig von ihr gestützt nntribe, machte bei der Operation große Schwierigkeiten. Unter welch traurigen Umständen der Kronprinz sich damals der Operation unterziehen mußte, wird nun durch Veröffentlichungen aus dem Nachlaß eines der behandelnden Aerzte, des Prof. v. Bergmann, bekannt: DaS „Berliner Tageblatt" veröffentlicht aus den demnächst erscheinenden Tagebuchblättern und Briesen Prof. v. Bergmanns Einzelheiten. Hervorzuheben ist aus Briefen, die Bergmann aus San Remo nach der Berufung an das Krankenlager des späteren Kaisers Friedrich an seine Frau geschrieben hat, wie die Aerzte Mackenzie, Krause usw. dagegen protestierten, daß Bramann die Operation unter Chloroformierung vornehme. Als Bramann erklärte. Die letzten Tage von Tripolis unter türkischer Herrschaft schildert der soeben dem „(Sortiere della Sera" zugegangene, viele Spalten lange Bericht von seinem rühmlichst bekannten Mitarbeiter Luigi Barzini. Ehe man m Europa noch ahnte, wohin die Verwicklung führen würde, lag über Tripolis schon eine eigentümliche dumpfe Schwüle. Etwa in der Mitte des Leplentber, io schildert Barzmi die Sachlage, verbreitete sich unter den Türken in Tripolis das Gerücht, Italien plane für den 20. September eine Landung. Man war gerade am Ende des Ramadans, der langen Fastenzeit der Arohammedaner, dem das Bairamsfest folgte,, ein Freudenfest, von dreitägiger Tauer. Die Jungtürken ließen jedoch die Cafes schließen, und während die Stadt sonst während dieser Zeit von Festesfreude widerhallt, Straßenhändler und Tänzer aus Fezzan sie belebten und abends ein phantastisches Licht sie einhüllte, schien Tripolis diesmal verlassen. Nur in den Moscheen Hörle man Brandreden gegen die Ungläubigen. Aeußerlich blieb trotzdem alles ruhig, aber Befürchtungen schlimmster Art bemächtigten sich der europäischen Ansiedler. Vom 20. September an nahm die Furcht der italienischen Einwohner von Tripolis zu. Einige flohen schon an diesem Tage nach SJtalta, und die italienische Regierung versah das Konsulat heimlich mit Waffen und 9)hmttun, wovon natürlich im Falle der Not Gebrauch gemacht werden sollte, denn noch sprach nichts für das Ausbrechen offener Feindlichkeiten. Trotzdem wurde die Frage der Bewaffnung schon eifrig erwogen. Barzini hatte Gelegenheit, mit türkischen Soldaten zu sprechen, und erfuhr dabei, daß es um die Verteidigung von Tripolis herzlich- schlecht bestellt sei. Tie türkischen Soldaten waren zum Teil überhaupt waffenlos, weil die neuen Waffentransporte noch nicht angekommen waren. Tie Türken verteilten die allen Gewehre, soweit sie reichten und verschafften sich alle Hanteele, die in der Stadt aufzutreiben waren. Tie Absichten der Türken hat Barzini, wie man aus den inzwischen eingetreicncn Ereignissen weiß, damals bereits rechtem beurteilt. Er schildert, wie in der Nacht vom 27. zum 28. September eine türkische Karawane mit Gerste, Mehl, Gewehren und Munition ins Jnnland aufbrach, während vom Hinterlandes her Züge von Kameelen eintrafen, die weitere Karawanen bilden sollten. Tie Türken, so schloß er daraus, wollten also auf die Verteidigung von Tripolis selbst verzichten und sich auf einen Krieg int Hinterlande einrichten. Tie Stimmung der Bevölkerung schildert^ Barzini als den Fremden ziemlich günstig. Er meint, den Tripolisern sprangen die Vorteile der Fremdherrschaft in Aegypten und Tunis so in die Augen, daß sie beinahe eine europäische Regierung herbeisehnten, ja, wenn man für jedes Gewehr einen eatf Gerste geboten hätte, so wäre das Land im gleichen Augenblicke waffenlos gewesen, wo man dieses Angebot mitgeteilt hätte. Im täglichen Leben der Stadt machten sich hie drohenden daß er ohne Chloroformierung nicht operieren werde, wurde fcstgestellt, daß auch keiner der anderen Aerzte operieren wollte. Jeder erklärte, er könne es nicht. Sodann erteilte man Bramann die Zustimmung zur Chloroformierung. Bergmann stellt in seinem Schreiben fest, daß Bramann bei seiner Operation so gut wie keine Hilfe gehabt hatte, da Krause gleich beim er st en Haut schnitt den Kops fallen liefe. Mackenzie selber gestand, während der Operation mehr tot als lebendig gewesen zu sein. Tas Vergehen liege dann, daß absichtlich nichts geschah, die schwere und gefährliche Operation durch Hinzuziehung von mehr als einem geschulten Chirurgen zu erleichtern. Bergmann schreibt: „Stolz bin ich auf Bramann, aber es ist doch, seitdem cs Könige und Operateure gibt, nicht geschehen, daß der nächst dem Kaiser mächtigste Mann auf Erden von einem Sekun- bararH bat operiert werden müssen! Der deut schen Chirurgie unb meiner Berliner Klinik gereicht das Handeln Bramanns zur höchsten Ehre. Daß aber die mit der Behandlung des Kronprinzen betrauten Aerzte es auf'diese Kunstprobe antommen ließen, das würden sie noch unter Fried- r i ch dem Großen am Galgen zu bereuen gehabt habe n." Tie Briefe enthalten an verschiedenen Stellen die s ch w e r ft e Verurteilung Mackenzies, der Bergmann eine unbrauchbare Kanüle aufdrängen wollte und dabei so verfuhr, daß Bergmann ihm Lug und Trug in den Briesen vorwirst. Er sagt, er versuche wenigstens sein möglichstes zu tun, um diese n entsetzlichen Kollegen in den Grenzen ärztlichen Anstandes zu halten, die er in wahrhaft zynischer Weise täglich in der Presse überschritt. Trotz voransgogangener Abmachungen hätte Mackenzie am 24. Februar seine Kanüle cingesührt, aber auf die Bitten des Kronprinzen, ihn nicht weiter zu quälen, dann wieder entfernt. Erst nach der Untersuchung Kußmauls liefe sich Mackenzie herbei, anzuerkennen, daß Krebs v o r l i c 0 e was er trotzdem am 3. Llpril nochmals bestritt. Am 12. April sand der eiligst herbeigerufene Bergmann zusammen mit Bramann Kaiser Friedrich beinahe am Ersticken wegen Schwierigkeit mit der Kanüle. Schließlich erbat Prof. Bergmann während der fortwährenden Reibungen mit Mackenzie seine Entlassung au-s der Reihe der behandelnden Aerzte und wurde am 3) April du i st, BardÜeben ersetzt. Deutsches Nerch. Aus Hubertusstvi. uet in Lexikonformat gehalten und mit einer schönen großen Antiqua auf weichem gelblichen Papier gedruckt. Ihren einzigen Schmuck bildet die vollkommene Solidität der typographischen Ausführung und eine Anzahl von Bildnissen der Periönlich- feiten, die Gobineau in seinem Meisterwerke über die Szene schreiten läßt. Ta sind Savonarola und Lionardo, da sind die unheimlichen Borgias, Maechiavell, Julius II. und fein Raffael unb Michelangelo, da ist Cellini unb der Lästerer Aretino, und zu der berühmten letzten Szene erscheint auch ein alter Holzschnitt der Vittona Colonna. Emll Schäffer hat diese Blätter ausgesucht unb dabei mit großem Geschicke seltene und bezeichnende •stüde zusammengestellt. Gobineaus herrliche Schöpfung wird in dieser prächtigen neuen Ausgabe, bie wieder beweist, daß noch Teutschland das wahre geiftige Heimatsland binetnis ist, sicherlich viele Freunde finden. — Auf der Suche nach Mikkelsen. Aus Kopenhagen wird berichtet: Ter Motorschoner „Abotor", der soeben aus Grönland kommend in Kopenhagen emgetroffen ist, bringt Nachricht über die Expedition Knut Rasmussens, bie aus- gezogen ist, um Nachforschungen nach dem verschollenen Mikkel ] e n anzustellen unb ihm, wenn möglich, Hilfe zu bringen. Tie starken Schneefälle haben das Vordringen im Bereich des Humboldtgletschers unmöglich gemacht, und Knut Rasmussen mit seinem Gefährten Peter Freuchen haben den Plan, ben Peary- tanal noch in diesem Jahre zu erreichen, auf geben müssen. Rasmussen will im nächsten Winter ben Versuch wiederholen Von Milkelsen unb seinem Begleiter Jversen hat man nidjis gehört. Wenn Mitteisen im vergangenen Jahre den Pearykanal und Grantsland durchquert hat, muß er in egte Gegend gekommen sein, bie es ihm ermöglichte, ben Sommer in Sicher heft zu verbringen, denn in Grantsland reicht der Wildbestand zur Ernährung vollkommen aus. Wahrscheinlich aber wird der bittere Herbst, der Rasmussen aufgehalten hat, auch Mitteisen gezwungen haben, noch einen Sommer in Fort langer zu verbringen, wo er bie noch bewohnbaren Ueberreste der Hütten Greelys. und Pcarys corfinoen mußte. Wenn diese Annahmen zutreffen,' kann Miklelsen mcht vor dem Früchahr 1912 zu rückerwartet werden In der Zwischenzeit werden Rasmussen und Freuchen alles tun was in ihren Kräften liefet, um Mitteisen und Jversen Hilfe zu bringen, man wird Tepots auslegen und bie Nordküste von Grönland durchforschen. Ausschuß foli entsprechend 1 Kälber, Schate und Schweine von-I 50 87 Ungejochte . 50—52 87—90 73—78 45 75 76-84 46 80 73-76 39 74 65—70 80—00 . 40-00 40 80 67—68 52 67 . 52-53 67—68 Lebendgeivicht 52 67 VoUfteischige Schweine über 2'/, Zentner 52 67 kauft, Schweine geräumt. I Meteorologische veobachtungen der Station Gießen. Sport. handel. Niederschlag: — 0,0 mm S ?u?dnJnöl und Blumenschmuck, zuletzt die Burschen und Mädchen, prächtig geschmückten Kirche (ingcfommen,, ward der 15. 15. 46 51 83 88 104 92 81 69 67 59 Fahnen In der 103-105 90-95 76-87 68-71 66 ausver- 62 55 49 42 35 30 Durch- schnittäprei; Preis pro 100 Pfo. Vebenb» Lchla-c« Einfuhr von Roggen und die für Weizen ausgestellten nur für die Einfuhr von Weizen Gültigkeit haben sollen, während die Kranz an der Kanzel aufgehängt. Dann sangen mir das wieder auferstandene NodHeimer Erntekranzlied, worauf die einzelnen Früchte mit schönen Versen durch ihre Träger auf dem Altar aufgebaut wurden. Nach kurzein Zwischenspiel begann dann der eigentliche Festgottesdirnst. Eine ziveite Feier unter Mitwirkung der drei Schulchöre des Kirchspiels folgte nachmittags. Darin wurden zwischen Schriftlesungen und Gesängen von Burschen und Mädchen Lieder und Gedichte aufgesagt. Beide Feiern waren von zahlreichen Andächtigen, auch aus Nachbargemeinden, besucht. Die Kollekte des Tages betrug fast 25 Mark. Dazu wurde wiederum eine reiche Sendung von Früchten aller Act bei» hessischen Krüppelheim und dem Schwesternhaus in Gießen zugesandt. Weißbrot 2 Kg. 62 Ptg. Schwarzbrot 2 Kg. 54 Pfg. Schafe 23, Schweine 473. Tendenz: Rinder schleppend, lebhaft. Weizen 100 Kg. 21.50-21.75 Mt. Roggen 100 Kg. 19.25-00.00 Alk. Scha fe. Weidemastschafe . . . Schweine. Die Marktpreise für Bieh und Frucht und die Gießener Fleisch- und Brotpreise am 17. Oktober 1911. 'WiiL WÄWbl Rieten. tnö Kreis Friedberg. + Butzbach, 16. Okt. Die seit 75 Jahren hier bestehende Leimfabrik von Gebrüder Grüningerwurde für 75000 Mk. an den Kaufmann Ferman» Hofmann aus Albern au, einem geborenen Gießener, verkauft. «tAL ** Einfubrscheine für Getreide. Die Handelskammer Kassel hat eine Aenderung des § 11 des Z oll- tarifgesetzes von 1902 in dem Sinne beantragt, daß die für ausgesührten Roggen erteilten Einfuhrscheine nur für die wandern nnd Reisen. ** Der Hangelstein er-H öhenklub Wieseck unternahm am Sonntag in Stärke von etwa 50 Mann einen wohlgelungenen Ausflug, der die Teilnehmer auf schönen Wegen über den im Herbstschmnck prangenden Hangelstein nach Daubringen— Staufenberg—Lollar führte, woselbst eine Zwischenrast gemacht wurde und der Vorsitzende des Klubs, Herr Kümmel, eine Begrüßungsansprache hielt. Sodann wurde nach der Wellersburg zugewandert, woselbst die Teilnehmer iwch lange gemütlich in fröhlicher Stimmung bei guter Labung zusammen blieben. Schlachtwertes höchstens 6 Jahre alt 49—51 86—89 Junge, fleischige, nicht ausgemästete und ältere ausgemästets 44—48 82—85 Bollfleischige Schweine bis zu 2 Zentner Lebendgewicht .... ... . 52—53 Pollfleijchige Schweine über 2 Zentner ** Der „herein für B e we g n n g s s pi el e" feierte Samstag sein 4. St if t u n g s f e st, das einen sehr sshonen Lebendgewicht 50-51'/, 64-65 Fleischige Schweine unter 80 kg Lebendgewicht 52'/,-M, 66-67 53 Ueberstand: Rinder Ueberstand, Kalber und Schafe schönster Stimmung zusammen. Landkreis Gießen. e. Grünberg, 16. Okt. Anläßlich des hiesigen Gallus- marktes fahren am Mittwoch, 18. Oktober, je ein Vorzug zu den Personenzügen 524 von Burg-Niedergemünden hierher und 529 von hier nach Burg-Niedergemünden. Der Vorzug 524 fährt Burg-Niedergemünden ab IO35 vormittags, Nieder-Ohmen IO48 an und 1044 ab, Mücke IO50 an und IO51 ab, Grün berg an IO59. Der Vorzug 529 fährt in Grünberg ab um 620 Uhr abends, Mücke an 628 und ab 631, Nieder-Öhmen an 637 und ab 639, Burg-Niedergemünden an 647 abends. Die übrigen Personenzüge werden ebenso wie auf der Strecke Grünberg—Lollar mit Verstärkungen versehen. * Nodheim bei Hungen, 16. Okt. Vergangenen Sonntag hat unser Kirchspiel sein Erntefest gehalten. Von gutem Wetter begünstigt, ging es um 10 Uhr im stattlichen Zug zur Kirche. Voran der mächtige Erntekranz mit bunten Spinnrockbändern reich geziert, darnach in zinnernen Schalen Früchte des Feldes, von Mädchen in weißen Festkleidern getragen. Es folgten der Kirchenvorstand, die Schulen mit ÜW wil« WwmJflMTii Vertont) «Heben. D-r Pro-inri-l-Ausschutz wies dies- ab. indem noritügen, Ansprachen -c. ein - .........’ - " ' - Nachtwächter" zur Aufführung gelangt. Als ^esloeoner m Diäßig genährte Kühe und Färsen . . 29—32 55—64 Kälber. Oktober = + 14,7 ° 0. , - + 5,9 6 0. Feinste Mastkälber 61—63 Mittlere Mast- und beste Saugkälber. 54—57 Geringere Mast- und gute Saugkälber 46—52 Geringere Saugkälber . . .... 40—44 Bull en. Vollfleischige, ausgewachsene, höchsten Schlachtwertes 44—47 Fürs en, Kühr. Vollfleischige ausgemästete Färsen höchst. Schlachtivertes 44—48 Dollfleljchige ausgemästete Kühe höchst. Schlachtwertes bis zu 7 Jahren . . 38—41 Altere ausgemästete Kühe und wenig gut entwickelte jüngere Kühe und Färsen 33—37 L-Ä-SZ ^DermJ^lL Kirchenp im Neubau dr Nobnuugen mil zu vermieten^ Ochsen. Vollfleischige, auSgemästete, höchsten Die Pflege der Stimme wÄIaJ «mS? nrac s.chaffen,' wohltuend auf Rachen und Hals ^.klGeruch aus dem Munde nehmen, hat sich keines nui annähernd so verbreitet und behauptet, als die in ihrer Wnkung unvergleichlichen Wybert-Tablett en. Sie gehören zum eisernen Bestände jedes Haushaltes, wie Seife und Zahn- pulver. Die lange ausreichende Schachtel kostet in allen Apotheken 1 Mark. Depot in Giessen; Pelikan-Apotheke. Kreuz 2 Höchste Temperatur am Niedrigste » , Bioson ein verläßlicher Kraftspender f?« alle die sich matt, elend und müde fühlen! Vor 4 Jahren hatte tdj eine Entfettungskur mitqeinacht. DaS hat mir Herz und.Nerven derart angegriffen bezw. geschwächt, daß ich in der Zeit von letzt 2 fahren so schwer krank war, das; eine Wiederherstellung meiner Gesundheit ausgeschlossen schien. Ich habe alles mögliche, angewandt, von allen Seiten her holen kaffen, doch aL <^>Lbwun chtenErwlgzu erzielen und habe dann auch Bioson boten lasten und mir gesagt, es wird probiert. Ich konnte nicht mehr laufen, von arbeiten war ferne Rede,' ich habe ja auch kein Essen mehr vertragen können, nur Bioson hat mir gemundet und wurde von meinem Magen gut ausgenommen. Nach dem 1. Paket fühlte ich ’n^7‘su«»0L ,n Aussehen wurde bester Niid nun nach 'ch wieder so hergestellt, daß ich meine ^5Qt waschen kann: das konnte ich die letzten 4 Jahre überhaupt nicht mehr. Der fürchterliche Schwindel, »LrrnEp^npetminllu,e b CT kaufen kann. Bioson ist kräftig und ?minU1hh>fpa a 'ganzen Körper umwandelt. Ich kann dieses Starkungömittel deshalb allen, die sich schwach und SnMnnMannheims.4 18,den 29.Mai 1911. Hochachtungsvoll. Frau Rosa Berber llntprirfirift Iipainnhin»■ das°^beste unb^ BininS^sf?-V1, P ^n Heimer. Notar. Bioson Me (SvlaM ""«s Krmtigungsmitlel seiner Art, ^ase inixtn /2 Kilo- .vcark 3 — m Apotheken Drogerien. Verlangen ^ie v. Bivsonwerk Franksurt (Main) Gratisprobe u. Broschüre. bai/e Markte. ließen, 17. Skt. Marktbericht. Auf hentigem Wochen markte kostete: Butter pr. Pfd. 1,30—1.40 Dtk^ Hühnereier 1 St. 9—10 Pfg^ Käse pr. St. 6—8 Pfg., Käsematte pr. St. 5—6 Pfg., Xnuben pr Pr. 0,80-1,00 Mk., Hühner pr. St. 1,00—1,60 Mk., BI. u. tu vem. |(eo4) 01 SthÖll 11101)1 Mmla^Lel W ßin tnöbl. Rt WüMrchast W.^anWehm. •Jtas B(ta, anotner.preieiv.i D r'WitHtFünr feitejg MZ 8M Aus Stadt nnd Land. Gießen, 17. Oktober 1911. Bom „Rußlands Es liegt nördlich von Gießen, zwischen dem Hardtberg und der Lahn. Aus dieser Gegend kommen die Russensteine, aus denen Gießen gebaut ist. Vor etwa 50 Jahren wurden die Russenfteine noch von wirklichen Rilssen gemacht, die ihr Lager ungefähr da hatten, wo heute die Gailsche Wollspinnerei steht. Damit ihnen Unberufene nicht ins Handwerk pfuschen sollten, umstellten sie ihre Arbeitsstätte mit Decken. Neugierige wußten sie durch drastische Maßregeln fernzuhalten. Gegenwärtig kommen die Russenbrenner oder Backsteinmacher meistens aus der Gegend von Fuloa. Sie sind arbeitsame Leute. Die aufgehende Sonne des Sommers findet sie meistens schon an der Arbeit, die ohne nennenswerte Unterbrechung bis in die sinkende Dämmerung fortgesetzt wird. Hier wird nicht nach dem Glockenschlag gefragt, denn der Lohn richtet sich bei diesem Massenartikel nach den fertiggestellten Steinen, die zu Tausenden berechnet werden. Ist das Wetter günstig, d. h. trocken, wie im vergangenen Sommer, dann ist der Verdienst gut und die Gelegenheit muß ausgenützt werden. Ist aber der Sommer naß, müssen die Lehmsteine viel gegen Regen geschützt werden, dann muß noch mehr geschasst werden, um auf einen Verdienst zu kommen. Bor etwa 15 Jahren konnte man auch Frauen oder Mädchen bei ihnen sehen, die für das leibliche Wohl der männlichen Kollegen und der ihrer Pflege anvertrauten Borstentiere sorgten, die gewöhnlich neben dem Ziegelschuppen gehalten wurden. Seitdem sich aber die Polizei um alles kümmert, ist erzeugte Getreide, ausländische Ware aber nur für den Fall, daß heimische Frucht nicht in der erforderlichen Menge und Güte zur Verfügung stand. Seit einigen Jahren hat aber auch aus dem Kasseler Bezirk und seiner Umgebung das Getreide, namentlich der besonders wichtige Weizen, mit Hilfe der Zollvergütung nach dem Auslande, besonders nach Frankreich und der Schweiz, übzufließen begonnen und zwar handelt es sich dabei gerade um gute schwere Qualitäten, die so der Verarbeitung durch die hessische Müllerei entgehen. Um diese Verschiebungen, die kaum einen Zusammenhang mit den natürlichen Bedingungen mehr erkennen lassen, zu verhüten, hält die Kasseler Handelskammer die Aenderung der in Frage kommenden gesetzlichen Vorschriften in der angedeuteten Weise für geboten. sofort zu verm., Stimme MMneS zu vnoucken. üglich ausgeführt, so daß her reiche „ Unt,T. amau ----- Besonders zu loben ift b« flrojje ... Troubadour-Tantarie. Einen großen Erfolg hatte die Einakter- V triVr krn* Posse „Monsieur Herkules". T-cke los. einstud.ert wurde »e sehr Per ferner Vernes » " ^spielt. Das Dienstpersonal wurde von Fräulein Betty Huntemann und Herrn Willi Werner Göttig mit köstlichem Humor aeaeben Herr Robert Schwedler war ein guter ZirkusdEor und Herr Willi Horn ein kräftiger Herkules. Erne prächtige Figur war der Lehramtskandidat Maus des Herrn Lutz Kann. Herr Karl Schwedler sächselte ganz famos den Schuldirektor Mehlmann und sein Töchterchen Ernestine wurde — last not least — von Fräulein Emmy Krauße recht nett gespielt. Der Lacherfolg war für die Mitspielenden die schönste Belohnung für dre Müh- der Ortskrankenkasse die Klage dem Grunve nacy ais Öligkeiten des Einstudierens. - Ein nicht weniger großer Er- Er beanstandete aber die Hohe der Forderung. Der Vrovmzmb g bem Duett „Der geprellte Dorfpolizist" beschieden, daß Ausschuß folgte dieser Beanstandung uud fttzte die Klagfumn en unb wtig mit Humor vortrugen. Leider blieb entsprechend, herab, gab nber tm übrigen ber Mage ftatt. unverstanden, da die Kapelle zu laut begleitete. E r n t t r 6^11^1^® oft tt/irt - Ein fröhlicher Ball hielt die Jugend noch recht lange m Gräflich Görtzsche Brauerei zu Schlitz hat das Joutzsche Haus am Marktplatz zu Butzbach erworben und Schunk ist um die erforderliche Konzession zum Betrieb einer Gastwirtschaft eingekommen Der Gemeinderat bejahte die Bedürfnisfrage, der Krei^ausfchuf; Friedberg aber lehnte das Gesuch ab. Auch der Provinzial-Ausschuß kam zu dem gleichen Urteil, indem er beionders erwog daß dem behaupteten Betstirfnis für eine mittlere Gastwlrtichaft durch die beschränkten Räume in dem Joutzschen Hause nicht entiprochen werden könne. Der Rekurs gegen die Entfcheidung des Kreisausschusses wurde daher als unbegründet kostenfallig verworfen unter Verurteilung des Gesuchstellers zur Zahlung einer Verhandlungsgebühr von 10 Mark zur Provinzialkasse. 5. Ausnahme des Religio ns lehre rsJ. I. Isaak zu Hungen in die Fürsorgekasse fürK 0 m m u n albe a m t e. I. war auf seinen Antrag, dem der Vorstand der israelitischen Religionsgemeinde Leihgestern zugestimmt hatte, in die Fürsorgekasse ausgenommen worden. Aus die Mitteilung des Verwaltungsrats diefer Kasse hin, daß demnächst die Beitrage abzuführen seien, verfolgte der Vorstand der israelitischen Reli- gionsgemeinde Leihgestern Rekurs an den Provinzial-Ausfchuß und beantragte, die israel. Gemeinden Großen-Linden, Lang-Göns und Watzenborn-Steinberg, in denen I. auch Unterricht erteilte, zu verpflichten, die Setträge zur Fürsorgekasse an ihre Kaffe abzuführen, da sie sonst diese nicht zahlen könnten. Ter Provinzial- Ausschuß wies die Klage als unbegründet zurück. Der Kläger hat die Kosten des Verfahrens zu tragen. Hahnen pr. Stück 0,80—1,80 Mk., Enten pr. St. 1,80—2,20 Mk* Gänse das Pfd. 68—70 Pfg., Ochsenfleisch pr. Pfd. 82—90 Pfg. Rindfleisch pr. Pfund 84—86 Pfg., Kuhfleisch 70 Pfg., Schweinefleisch pr. Pfund 70—90 Pfg., Kalbfleisch pr. Pfd. 74—78 Pfg., panunelsleisch pr. Pfd. 60—80 Pfg., Kartoffeln pr. 100 Kg. 7.00 bis 9.00 Mk., Weißkraut das Stück 15 bis 30 Pfg., Ziviebeln per Ztr. 10,00—12,00 Mk., Milch das Liter 22 Pfg., Aepiel per Ztr. 10 bis 20 Mk., Russe 100 Stück 60—00 Pfg., per Ztr. 0—00 Mk., Bohnen per Pfd. 25—40 Big, Birnen das Pfund 10—20 Pfg., Zwetschen der Ztr. 14-15 Ml. Marktzeit von 8—2 Uhr. fc. Frankfurt a. M., 16. Okt. (Orich-Telegr. des „Gieß. Anz.") Amtliche Notierungen der heutigen Fruch t niarktpre is e. Weizen (hiesigeri Alk. 21.00—00.00, Kurhefsischer Mk. 21.00—00.00, Wetterauer Mk. 00.00—00.00. Roggen lhiesiger) Mk. 18.90—19.90, Gerste (Wetterauer) Mk. 20.00 bis Mk. 21.00, Gerste, Frauken, Pfälzer, Ried Mk. 20.00—21.00, Hafer Mk. 18.85—19.00, Mais Mk. 17.00—17.50, Weizenmehl 0 Mk. 30.50—30.75, Weizenmehl I Mk. 28.50—28.75, Weizenmehl III Mt. 25.50—25.75, Roggenmehl 0 Mk. 26.50—27.00, Roggenmehl 0/1 Mk. 25.50—26.00, Roggenmehl I Mk. 23.25—23.75, Weizenkleie Mk. 13.75-14.00, Weizenschalen Mk. 14 00-14.50, Roggenkleie Mk. 12.75-13.25, Malzkeime Mk. 12.20—12.75, Biertreber 14.00—14.50, Raps 31.00 bis 00.00. Weizenkleie, Weizenschalen, Roggenkleie, rlstalzkeiing 00.00—00, Biertreber 14.50—15. Alles per 100 Kg. ab hier. fe. Frankfurt a. M.» 16. Okt. (Orig.-Teiegr. des „Gieß. Anzeigers".) K a r t 0 f f e l m a r k t. Man notierte: Kartoffeln (neue) in Waggons Mk. 8.00—8.75, im Kleinhandel Mk. 10.00—11.00 für je 100 Kg." F. C. Wiesbaden. V iehhof-Marktberl chi vom 16. Okt. Austrieb: Rinder 144 (Ochsen 81, Kühe 63, Bullen 0), Kälber 57, auch dieses Idyll, das in mancher Beziehung an das wirkliche Rußland erinnerte, verschwunden. Da, wo der gelbbraune Lehm gegraben wird, entstehen mit der Zeit gewaltige Gruben und Teiche, in denen sich in kurzer Zeit eine eigentümliche Fauna und Flora ansicdelt. Daphniden, Posthornschnecken, Molche, Wasserkäfer und 5)underttausende von Kaulguappen tummeln sich zwischen den hoch ausschießenden Rohrkolben und den blaßlilla blühenden Froschlöffeln und wenn nach einigen Sommern die Russenmacher weiter ziehen, weil das Lehmlager, nachdem es verschiedene Millionen von Russensteinen geliefert hat, abgebaut w TTT „ ,, _ „, t v ift, wenn Weidengebüsch und Wasserlilien die stillen Wasser um- ** Gau III Hessen, H essen-Nassau und Wal- Krün en, kommt das schwarzbraune Wasserhuhn und richtet sich deck d. Allgem. Deutschen Automobilklubs. Am Sonntag fand häuslich ein. Jahrelang wird es hier in seinem Frieden durch im Hotel Großherzog von Hessen eine Sitzung des Gesamtvorstandes nichts gestört. Dann aber kommt eines Tages der Kehrichtmann statt, die von 30 Teilnehmebn besucht war. Es wurde beschlossen, imb der von allerlei Gerüchen gesättigte Inhalt der bekannten am 22. Oktober d. Is. in Kassel den Herbstgautag abzuhalten, -rauen Waaen, sindet hier in der blühenden Wildnis sein Goab. auf dem der Vorstand und die Fahrwarte Bericht erstatten. Ferner Leich, Wasser und seine Bewohner verschwinden, heim, was die soll eine Satzung für sportliche Veranstaltungen vorgelegt werden. Stadt an Abfall liefert, ist unglaublich. Auf dem wieder ein- geebneten Land macht sich nun, wenn cs iridjt bald von der Landwirtschaft in Kultur genommen wird, eine Flora von erstaunlicher Ueppigkeck breit. Disteln in allen Arten und Formen erreichen Mannshöhe. Darüber ragen metevhohe Königskerzen und Weber- rarden. Dazwischen breitet der Windhalm seinen gelbrötlichen Schleier aus, durchstellt von wilden Kamillen und den schwefel- aelben Blüten des Leinkrautes. Nirgends blüht das Weidenrösckien schöner als hier, in.hem nährstoffreichen Humus her Mfallstofse. Mancherlei seltene .Kräutchen geben sich hier ein Stelldichein. Zu dem kanadischen Berufskraut gesellt sich die südeuropäisckie Wermuth, das Natternzünglein und die kalifornische Phaeelie Vertraulich wächst hier zwischen dem aus Südamerika stammenden Franzosenkraut (Gahnsoga), das Kanariengras, und das aus dem Osten zu uns gekommene Verbascum phöniceum fühlt sich tote ru Hause, bis eines Tages der Pflug auch dieser. Herrlichkeit nn Ziel setzt. Gegenwärtig ist es still geworden im Rußland Lie Ziegelöfen nnd abgebrannt und die Russenmacher heimge^ zogen. Der Landmann bestellt da, wo noch vor kurzem Ün- kräuter in den verlassenen Ziegellöchern wucherten, fruchtbare Felder. Hinter ihm aber drängt die Stadt nach und ihre Vorläufer, die kleinen Gärten mit dem grünen Häuschen und dem Starkasten darüber, sind nicht mehr weit. n,iui(6t • pro 100 Pfund Siartnn lebend- schla ht- ’ötSöOHebi$ fceroilj: für andere Getreidearten erteilten Einfuhrscheine nur für die Einfuhr von Brotgetreide verwendet werden dürfen. Zur Begründung hat die Kasseler Handelskammer u. a. folgenoes ausgeführt. Es müsse Vorsorge getroffen werden, hast das deutsche Getreide im Jnlande bliebe, damit die Teuerung für die minderbemittelten Volksklassen, namentlich für die Arbeiterschaft, nicht unerschwinglich werde. Besonders verlange auch die im Interesse einer ausreichenden Fleischnahrung unbedingt gebotene Vorsorge für möglichste Erhaltung der deutschen Viehbestände, daß dem deutschen Hafer und auch dem inländischen Roggen nicht der Mfluß ins Ausland durch eine Art Ausfuhrprämie weiter erleichtert werde, was hann zur Folge haben würde, daß das mit deutschem Futtergetreide ernährte ausländische Vieh teilweise zu hohen und noch durch die Zölle erhöhten Preisen wieder bei uns eingeführt werden müßte. Weiter weist die Kammer auf die großen Schwierigkeiten hin, die der hessischen Müllerei aus dem fetzigen Einfuhrscheinsystem erwachsen. Tie hessischen Mühlen verarbeiteten früher fast ausschließlich das von der hessischen Landwirtschaft j Verse 4:, 5-, 6: woöniillgen i zu verrücken. Näheres Fr« MflWi 60421 Fran Wl!k L neu hcrnenchä »er sofort eot 6173] 'Sutil, Sölanjarbk fHtbbtimtr &tt. 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Auch der Gemischte Chor des Abends ist ein Familienabend in Steins Garten vorgesehen, bei dem neben Konzert, Gesangs Vereins wird Mitwirken. er fortgesetzte HilsÄbedürstigkeit als vorliegend erachtete. -----7... v ..... 2. Klage der Landesversicherungsanstalt mc;DfltboÄfnt Dr. Vogt gewonnen. Grvßh. Hessen gegen die Ortskrankenkasse Gre- • • - ™ - -- °1-- ßen ro e g < 11 unter itüfeung des I. P. Nach ein gehender tzoamotag icm ». © 1111 u n y » 1 c i*, vuy w.w.» >-»------ Verhandlung wurde Beschluß dahin gefaßt, daß dre Ent>cheidung ™ Das Programm enthielt ein Konzert des eigenen in einer der nächsten Sitzungen des Provinzml-Aus)chusses ver- byaber-Cnsembles unter LeiMng von Herrn W. Herdt. Saint- hündet werden soll liche Vorträge waren vorzs— - ** 3. Klage des Ortsarmen Verbandes Hanau wohlverdient war. gegen die Ortskrankenkasse Gießen wegen Unter- _ , - «-• . stützung des O. H. H. mußte wegen Krätze in krankenhaus Hanau ausgenommen werden. ? mung gab er an, er habe vom 22. Oktober bis 15. November 1910 bei ethem hiesigen Sckmhmacher in Arbeit gestanden, weshatv Hanau Ersatz seiner Kosten von der hiesigen Ortskrankenkane begehrte. Diese kam aber aus Grund ihrer Erhebungen zu der Ansicht, daß H. nur vom 24. bis 29. Oktober 1910 Mitglied gewesen sei und weigerte sich, die Kosten zu ersetzen. Banan erhob Klage. Nachdem in ber heutigen Sitzung festgestellt wurde, daß V. hier 4 Wochen in Arbeit gestanden hat, erkannte der Berrruer her Ortskrankenkasse die Klage dem Grunde nach als berechtigt an. Schlachtviehpreise in F r a n f \ u r t a. M. Fleifchpreife in G i e ß en Ochsen Kälber Schweine 50 Kg. Schlachtgewicht 75—95 Mk. '/, Kg. Schlachtgw 76-103 Pf. '/, , . 63-67 , '/. Kg. 82-90 Pfg, '/, , 74—78 , '/, , 70-90 , _ Getreidepreise in Mannheim Brotpreise in Gießen Oft. 1911 Baronieter auf 0° redilziert \ Temperatur ber Lust » Absolute Feuchtigkeit Relative Feuchtigkeit Windrichtung _ Windstärke Brad btt Bewölkung in Zehntel der slchlb. Hlnnnelsfl. 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Oktober cr. meine Wohnung nebst Geschäftslokal nicht mehr West-Anlage 64 I, sondern (Irchstrasi sla befindet. Indem ich mich bei vorkommendcm Bedarf sämtlicher derH sinu l/t die irn Ms Chin' Land-leute un so HB es m Pöbel HankaU! gegen verbiet *!* « ist der Lorsa icirb aber ta um die Rcvo! ihres Eigenti bar nicht. 2 Pöbel. Wah denen der R die Änwohn schlossen, das gang der re ansüben kön tanger über so sind sie n greisen. A wirtsam vor Tie „Lechzt! zusammen 1 Hilfe unter wenigstens Mhe Han wären uni Daraus t Habers hii mit dem Die Deut Bert dungski „Vater! Hankau bi ötrajjeni Sellin Leebesehlshak WmiralSa! Ein Gefeä lassung bi den Nicht! Hankai nonenboot Hf die Bersicheru werde. Voii gierungst! von öanfau L Rann Tru ischangübe Üldenhansluß Äoten Steu$ t ZWilLn Wagen zu jfl Auch einer l"»g-Eisen ö,e ^chantunq-l ""hl berührt. Hi ben Hier ff ft 101 dm irJct°nen iirh " ^^ren Sämereien bestens empfehle, zeichne mit vorzüglicher Hochachtung Heinr. Hahn en detail Sämereien en P. 8. Gleichzeitig benutze die Gelegenheit, zur Ich habe mich in Lauterbach in Oberhessen als Rechtsanwalt niedergelassen und wohne bei Zahnarzt Möller, Bahnhofstraße. *>286 Burkhard Thur«, Rechtsanwalt. hinter ff n das Lfe'i v 1500 £ 9e9eii der wich f,° *5ei -Land Vbetol eihortenn i iSsj ^ler M Sen $nb mQ] SfcV "W ? “ot). *7.5(1 ** ft* 'u Fernsprecher 231 Gießen, den 16. Oktober 1911. Betr.: Die Ausführung der Polizeiverordnung über das Vertilgen der Blutlaus, vom 19. November 1904. Das Grohherzagtiche Kreisamt Gießen an die Grofth. Bürgermeistereien des Kreises. Wir empfehlen, das Protokoll über den nach § 3 obiger Polizeiverordnung im September jeden Jahres vorzunehmenden Rundgang Ihrer Kommission alsbald vorzulegen, soweit dies, noch nicht geschehen sein sollte. ______________________vr. Using er. j Bekanntmachung. 23 e t r/i Maul- und Klauenseuche in Eberstad't. Nachdem in den Gehöften der Landwirte Heinr. Löbrich IV.; Heinr. Weisel I., Wilh. Müller L, Karl Bender, Heinr. Holler II.; Jakob Zimmer und Heinr. Löbrich III. zu Eberstadt die Maul- und Klauenseuche ausgebrochcn ist, werden die unter II unserer BekaniUmachung vom 24. August l. Js. (Kreisblatt Nr. 66) ungeordneten Maßnahmen auf diese Gehöfte ausgedehnt. Gießen, den 13. Oktober 1911. / Großherzogliches Kreisamt Gießen. I. V.: Langermann. Amtliche Bkkslllltmachilllgen der M Athen. Samstag, den 21. Oktober 1911, vormittags 11 Ubr, werden nn Burgermeistereigebäude die in den Waldungen der Gießen sich ergebenden Birkenbeienrciscr, zusammen etwa 20 Wellen, m verschiedenen Losen meistbietend versteigert. B*'ho Die Maurer-, Pflaster- und Chaussierarbeiten für den Ausbau der Seitenstraße zwischen den Grundstücken i)tr. 38 und 42 an der Marburger Straße sollen Montag, den 23. Oktober, vorm- 11 Ubr, aus unserem Tiesbauamt vergeben werden. Die Ler-, dmgungsunterlagen liegen daselbst offen und sind Angebote aus Vordruck dahin einzureichen. — Zuschlagsfrist 4 Wochen. Bl » Mztrn-ünsl! Einzig wirken B.-W.-Bonbons 30,50,1 —Hirsch-Avotbckc.lbv^/io ilihmiip und Bornhaut versckwinden sicher durch mein Kadikai ver Flasche 50 Pfg. Germania-Drogerie Carl Seibel (6143 Tel^593 — Frankfurter Str. 39. Mittwoch, den 18. ds. Mts., nachmittags 2 Ubr, werden im Saale Ncnftadt 55 versteigert: Möbel aller Arten, eine Partie Sattlerwnren, Damenlaschen (Vetter u. Samt», Portemonnaies, Schuhcreme- ein Polyphoninitr., 1 Fahrrad, 1 Herd, 2 Oesen, 30 Handkoffer, 1 Sandsteinblock, 10 Grabeiniassungen, 9 Grabsteinsockel, 1 Engel in Marmor, 20 Hühner, 1 Kassenschrank, eine Partie altes Bauholz u. a. m. Geißler. Gerimt-svollzieber zu Gießen. 6384 Danksagung. Allen Freunden und Bekannten, die unserer lieben Käthe säwäsä sagt innigsten Dank: Für die Hinterbliebenen: Louise Stief. Gießen, den 17. Oktober 1911. 6385 Strickwolle «.RocKwoUel! in allen Farben u. nurl. Qualitäten J. H. Fohr, Sonnenstrasse 25. Stricken und Anstricken von Strümpfen wird billigst und prompt besorgt. 6206 ffleinr. 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Liefern von Zementröhren * Chaussierungsarbeiten Liefern von Basaltkleinschlag Liefern von Uebergründungsmaterial Liefern von Stücksteinen Die Verdingungsunterlagen liegen bei zeichneten Behörde während der <— Zimmer Nr. 4 — zur Einsicht offen, haben in Prozenten des Kostenanschlags zu erfolgen, sind verschlossen, postfrei und mit entsprechender Aufschrift ’Zeine ^ferrensefineiderei ■ -■. ■■■ nach Mass - fJngl. tarnen Kostüme werden: veranschlagt zu 1200 Mark,, Zuschlags frist 3 Wochen. Gießen, den 7. Oktober 1911. Groszy. Kulturinspektion Gietzen. H. St ein b ach. Lieferung von Kolonialwaren. Die Lieferung des Bedarfs an Kolonialwaren soll bei dem unterzeichneten Bataillon für die Zeit vom 1. November 1911 lus 31. Oktober 1912 neu vergeben werden. Vertragsbedingungen liegen auf dem Batmllons-Gefchartv- zimmer - Zeughauskaserne - zur Einncht am. .Vernegelle Angebote für die ganze Lieferung mit der Aufschrift ,-Angebot m Kolonialwaren" sind bis zum Eröffnungstermin am 21. Oktober 1911, 11" vormittags, an die Küchenverwaltung der Zeughaus- kaserne einzureichen. I. Bataillon Jnsantcrte-Rcgiment 116. Kirnt VeiUrnt erstklassige Qualität, empfiehlt bei freier Lieferung ins Haus Fritz Rum^ (liessen Kartoffel- und Zwiebelhandluug en gros Heute nacht entschlief unerwartet nach langen, schweren Leiden meine liebe Frau, unsere gute Mutter, Schwiegermutter, Grossmutter und Tante Frau AM Schneider, geh. fester, im 61. Lebensjahr. Um stille Teilnahme bitten: Die trauernden Hinterbliebenen. Giessen (Frankfurter Str. 30), 17. Oktober 1911. Die Beerdigung findet Mittwoch, den 18. Oktober, naohm. 3 Uhr, Die Bserd^n^rI1^ap611e des neuen Friedhofs aus statt. 6376 Die landwirtschaftlichen Haushaltungsschulen zu Langen und Lindheim betr. Die landwirtschastlichen Haushaltungs schulen zu Langen Und Lindheim eröffnen am 3. Januar 1912 einen Neuen fünfmonatlichen Kursus. Der Zweck und die Aufgaben der Anstalten bestehen in der Heranbildung der Mädchen aus dem Bürger- und Landwirtsstande zu Vinftigen tüchtigen Hausfrauen durch angemessenen wirtschaftlichen Unterricht und durch praktische Unterweisung in allen in einem einfachen bürgerlichen Haushalte vorkommenden Verrichtungen und Arbeiten. Gegenstände des Unterrichts sind: Hauswirtschaft, Gemüsebau, Obstverwertung, Gesundheits- und Ernährungslehre, Krankenpflege, Rechnen, Abfassung von Aufsätzen und Briefen, Buchführung, sowie weibliche Handarbeiten. Auch ist für gute Lektüre gesorgt und wird Gesang gepflegt. Für Wohnung und Mobiliarbenutzung zahlen: a) Mädchen aus Hessen ........ 25 Mk. b) Mädchen von außerhalb Hessen . s ~ 40 „ für den ganzen Kursus. Der Preis für die Verpflegung wird nach den Selbstkosten, bezw. den Preisen der Lebensmittel berechnet. Weitere Kosten entstehen nicht und ist insbesondere der Unterricht unentgeltlich. Die Anmeldungen, welche bis spätestens Ende November dS. IS. erbeten werden, sind bei den Vorsitzenden der Ortsschulkommissionen der Haushaltungsschulen, den Herren Bürgermeister Metzger-Langen bezw. Oekonomierat Westernach e r - Lindheim einzureickfen, welche ebenso wie die Land- wirtschaftskammer selbst zu jeder weiteren Auskunft gerne bereit sind. Wegen Berücksichtigung der nach dem 1. Dezember d. IS. eingehenden Anmeldungen kann Verbindlichkeit nicht übernommen werden. UÄier die Aufnahme entscheidet der Vorsitzende der Land- wirtschastskammer. sLarmstadt, den 7. Oktober 1911. Der Bsrsitzeude der Landwirtschaftskammer. Haas._____________________D17/iq Außerordentliche Generaluersumnlung des landwirtschaftlichen Konsumvereins Wieselt Mittwoch, den 25. Oktober 1911, abends 9 Uhr, bei Wirt Gustav Schneider. Tagesordnung: 1. Anstellung eines Lagerhalters. 2. Verschiedenes. Wieseck, den 16. Oktober 1911. 6374 Für den Aufsichtsrat: Daniel Erb I. Achtung? Telegramm. Achtung! Komme Mittwoch auf den hiesigen Wochenmarkt mit einer großen Sendung 6378 Aepfel, Birnen, Weintrauben, Rotkohl, Blumenkohl, Wirsing, Zwiebeln und rote Rüben zu staunend billigen Preisen. Achtungsvoll Frau Wilh. Kailbach aus Elberselh. Gebucht wird von erstklasfigem Unternehmen (feine Ver- sicherungf ein strebsamer Herr dem dartzn gelegen ist, stch durch Uebernahme unserer Allein-Vertretung für den Bezirk Gießen ein ständiges Einkommen von ca. Mk. 4 — 5000 vr. Jahr zu sickern. Herren, auch Nicktkaufleute, die über ein eigenes, sofort flüssiges Kapital von Mk. 1000.— verfügen, belieben ausführliche Offerten einzusenden sub F. Äk. B. 368 Rudolf Mosse, Frankfurt a. M._______________________________ss‘%0 Cotal - Ausverkauf. Unseren Vorrat in 08640 Knaben-flnzügen verkaufen wir zu jedem annehmbaren Gebot. Knder & Sonneborn, NeimiW 17. teorgeslelle für LmpMe (Medizinische Klinik, Klinikstraße). Sprechstunde: Jeden Mittwoch abend von 5—i/27 Uhr, Unentgeltliche Untersuchung von Lungenkranken und Angehörigen von Lungenkranken. d8/ Ausgabe von Attesten für Aufnahme in Heilstätten. Ratschläge für Kranke und ihre Angehörigen zur Vermeidung von Ansteckung. v