161. Jahrgang Zweites Blatt Nr. 186 Erscheint tüzlfch mit Ausnahme deS LonnlagS. I Vie man ficht, haben die beiden liberalen bei 1911: 47 281 im ie 1 4 lehr »ein 0 Parteien Monfcruaitüc .... Wirtschaft!. Vereinigung uiw Zentrum ..... ■ .'(ationnlhberale , . . . Volkspartei...... Sozialdemokratie . . . jufamnten 171941, 120811. rote Linie 82 688 73330 gewann Ml Ttanbolt: 0 0 1 3 poliftfcbc Tagerfcdau. ßiite Statistik der lebten Aeichrlagkwahlen. IO st. 75 Pfg. OSt. 6.75 Mk. der Aus'prache über den M o d e r n i st e n c i d. Kuchen. uckcr, 4 Eier, das Weile nmehf, 1 Päckchen von geriebene Gelbe einer h. I - zu Sahne, gü Zuckt:, I n Backpulvcrßew-W, ’ und den Eierschnet.' Form und backe den eben ist sehr leicht . Alle für den, Körper n enthalten. Läßt nun Milch zergehen, so gibt leine Kinder. Ire „ekfcratr $emilienblätter" werden dem ,‘jlnjetfler* otermai wöchenilick beigclegt. da4 „Krelsblatt für den Kreis Sieben" zweimal wöchentlich. Tie „r-ndwlrlschastllchen Sett- fragen" erschemen monatlich iroeunaL ausgemacht, tue für den wechsel im Befiy folgendes ergibt. Es brlyeuplctm Au» Stadt und Land. Qfiefcen, 10. 'Jluguft 1911. txrlotrn .3 4 1 die höchsten Verluste zu tragen," so bemerkt dazu >?err Erzberger und Aeiflt damit, bar er seine eigene Tabelle recht schlecht lesen kann. Tie Verluste der Rechten sind, so entgegnet die „Rat. Morr ", genau io gron, wie bic der Liberalen, nämlich sc heben Mandate, dabei aber itcljt dem Verlust der Liberalen ein Wewtun von , ii n f '».’i a n b a l cn gegenüber, dem der R echten ab c r nicht? Venn nun bic „Bert Pol. Rache " unter .vinmei- nni die sozialbemokratischen Erfolge hervorhebeu, es sei „bezeichnend, datz die Sozialdemokratie ihre Erfolge vor- nclunlich gegen die Liberalen, insbesondere bic Rational liberalen, errungen habe", so liegt doch hier eine Zrre sührnug insofern vor, als der darin sich 3ci(jcnbe Zug nach links ein Merkmal aller Wahlen ist. Tic 2o;ialbemo° Iratic hat ihren StimniCnzmvachS bei allen Ersatzwahlen ieit der Reichsfinanzreform ziemlich gleichmäßig geholt, auch dort, wo kein nationallibcraler Manbibat gegen, nberftanb. Venn bic RationaUibcralcn babei am menten Mandate eingebüßt haben, so kommt das eben daher, weil sie gerade solche Mreise zu verteidigen hatten, die vorher Ichon durch bic Sozialdemokratie stark bedroht waren. 3m „Tag" hatte Herr Erzberger für sämtliche 15 Ersatzwahlen feit den .hauptwahlen 1907, eine -Statistik Hiim’madit, die für den Wechsel im Befiy der Mandate Mrcid Lauterbach. x. Eichenrod, 9. Angus!. Gestern nachmittag gegen 2 Uhr ist das der Molkerei-Genossenschaft Eichenrad gehörige nni. Tic Entstehung-- „rsache deS Brandes ist bis fetzt unbekannt. Ter Schaben ist durch Versicherung gedeckt. Streit’ -riebberg. v. Hab R a u h e i in , 9. Äug. Tic neuen Salinen- werke am Goldstein sind in Betrieb gesetzt. Rackdem Salz erst probeweise bereitet wurde, wirb setz: iu den drei vor- l.unbeneii Pfannen das -atz gesotten und in einer Pfanne Die Mutterlauge bereitet. Beamte und Arbeiter der Mnapp fetjait sind ieyt am i’loibftein in Tätigkeit. Ein -igcner Eiicnbahnstcig verbindet bic Saline mit dein Bahnhof. — föcutc nachmittag besuchte eine Anzahl Ltuden'.iuiien und 5tubierf nee von Oer Marburger Universität unteren Bade- ort 3ic besichtigten unter Führung eines Professors von dort und der Beamte i von hier alle Hadceinrichtungcn, sowie die Svrudel unserer Badestadt. mit dreier Woche vottig beende:. Ta das Getreide wenig Unfcaui hatu, ging d'.e Arber: außergewöhnlich rasch vonvatteu ' Wir Katliolikcn haben alle Veranlaisung,. nut Entschiedenhest vom Stanbpuntt bei Elerd.bcrechtigung entschieden V'derivruch dagegen zu erheben, daß der Staat m Zukunst baraui Verzicht zu leinen habe, peinlichen, welche den Moderninencid gelcntet haben, in Zukunft den Unterricht in Teutfdi und Geschichte zu übertragen. Wir erbliden in dem Schritt der vreuyuchen Regierung nur einen weiteren Schritt auf dem Wege, beffeu Ziel beni ircisinnigen Abgeordneten Schrader vorschwebie. der im Reichstage meinte, Matholikn seien überhaupt unfähig zur Be tleidimg öffentlidxr Arm ter. Leider haben nnr nicht uiuerc Pflicht getan, nm das Vordringen liberaler Anschauungen auch in katholische Lehrerkreisc zu perhindern. Ter Mampi um die 3rfulc ist ein Kamps Gottes und seiner :H echte um die Menschen jede, ein .Namm um die christliche Aultur und Gcittung. Au- I attendcr Beifall. . z (fr.x wracken weiter Anitsgerichtsrat Gisler Mannhcnn über ,'Ftrchlichkeit und Wifsemchast". Ter Redner betonte, dar, zwischen echter Visfenschast und der Kirche ein Gcgewatz nicht bestehe und nicht bestehen könne. ...... Vater Vrov. Kasfiepe s?ünsiele hielt über die huholudic Scibcitmiuion einen Vortrag und crnp'ahl dem .Mütbohfcntagc dringend, das Werk der katholischen -eidenmi'fion talkartig zu untcntübcn. Taranf wurden die Verhandlungen aut morgen vertagt cichttmg sehr anerkennend auS. \> ^i-keld, 8 Ang. 2 taptüor ftanoöf < buiia.) In der 1 eutigen Su-mg wurde nir die M o b i l i a r e i n r ich- iung anläwid) der W i ebe r I) c: st ’ 11ungdes R a 11> a » ' es ein .'Iredtt non 3000 Mark bewilligt und der Juidilag dem Schreinermeister Valentin Vrppier in Alsfeld erteilt. Bc- tt,glich, oct Blivableiterprüfung an o c n nadtifchen (s)c Dauben wurde bcid-loncn, einen Prühingsapi-arai zum Prmle von 76,50 Mark anjinchanen, da zuluiniig aus Erspilnisiiil'ickten die Prüfling dir ilädtuckeii Blivableiter durch den Betn osleiter des städtischen Elektrizitätswerkes erolgtii »oll Ti. in evr Jerhanb- lung zue Sorade gctouimene Aiigeiegenhüt be.ugltch der Zerteilung der T .i d: u n t e t b a 11 u n fl a o r b c 11 e u n n o dec Honen iui Die Freileitung wurden fc;n uiständigen Mam- mtifionra, Bau mio ElettritttätSkommrssion, zur näheren Prumng üderwiefeu. — Tie definitive Ge h a 11 s s e sts e tzu na snr die 1 1 Lchreritc11e an der hiesige» VolksIchule würd’ iiich den Vorfdnagen ber Fiitanzkomminioii beidiloncn. — Gegen die von der Grostl' TmMion d r £bcrreol’d)uk vor- gclcg: ■ Ueber, icht bei Einnahmen und Ausgaben für das Remi'ungsiahr 1910 wurde nichts .u erinnern geunoen. — Heber die Au'bringung der o it r n । r h u c n ’-l Hu* mulatorcnbatt eri im nädtifch-ii Eiektriiitätswert würbe beschloficn, fk im Betrage von SG7 j Mart bnrdi Ruh na um- aus dem Skeiervesonds zu d d.-n. Tas für die hi ngen -Mulen verfeheiittich angc*orDeri. Äafsergeid ivurde uiedergeichlagen, da laut einem -rüheren 3iabtporftanoobefd)tuu ou hiesigen schulen von der Zahlung des Vaifergc'des befreit und. - Zu der An- gclcgcnhcrt, betr. Berlegungdcrim Lrtsbauplan vorgr.ehcnen Kochst ro i c, die den 5ta0ttoriiaiib schon in mehreren simmgen beschönigt hat, wurde ni >?tnblid au» von Anliegern gegen die Verlegung erhobene >• fiainalümen beid'loffen, die Büro imniterei zu ermdwm, mit den Rettamant- n amtlich zu rrrhanbdn, z>o«ks eventueller Beseitigung der Einsprüche. OpfWl 5 Ml. die am Nachmittage stattsand, fo’-ach an erster Stelle Reicks und Laudtagsabgcordneter Oberlandesgrrid'tsrat M i r r über die S chu lfiaac Er erkannte an, bai; am dieiem Oebiete ut der letzten Zeu ein danlenswerter Fortschritt ui verzeichnen fei. 'M her der katholische Vater und bic faiholudie Mutter haben immer nod) darüber Nlage zu führen, dass Gesetzgeber und Verwaltung. Staat und Gemeind’ gar keine oder zu wenig müd»id*tcn aut die Herzendbedürfnisfe de4 fatholiidicn VolkcL- nehmen itc eitern find diejenigen, bi. in erster Linie über das Geickid ihrer Nutbcr und damit audt uocr ihre Heranbildung und Erziehung zu be stimmen haben. Ein freisinniger Abgeordneter hat erklärt: iic .Mirdc den Theologen, bi-’ Schule beit Pädagogen, xnr Gar: erbarm’ Wie möcktc ti> ben armen Hindern ergehen, wenn ne als Verfuirsobiektc den diametral entgegengesetzten Meinungen und Lehrmclhoden .mhüi* tiger Volkscrzieher überiaifen mut den 3d» trete dem gegenüber als enridjiebener Anwalt der Elternredite auf. Bellagenswcrt und ticfücrieccnb für die Mathohkn waren die Erklärung des MinisterpräsidcntTN und des Äiiltuomuniterd seuche znzuschretben sein. r Grit n berg, tt. ÄUfl. Zu ber heute hier vorgenommenen Bürger m e i it erwähl stunden .» siniibibaten iur Wall. Von bett 130 Stimmberechtigten haben 34J Wähler von ihrem Rechte Gebranm gemacht Es erhielten Stadtverordneter Kosvar Ranst 160, Bcigeorbneler .stark Aonrab Fuldat 10ti, Wilhelm Tiichharbt, Hotelier, 48, Cito Gebauer, Veistzeugnäher, 27, Anton st lein. Bcrg- bcamtcr a. T, 5 Stimmen. Sonnt gibt eo demnächst Stichwahl zwischen Ranft nnd Fuldat. Znterenant ist die Wal,! insofern, al» babe,. ähnlich wie oct der letzten Gemeinberatdwahl, ber standibat gegen den von einigen Seiten am meisten agitiert wurde, irotzbem die meinen Stimmen erhielt. Tie Wahl selbst verlief ruhig und auch die ooransgegangene Agitation war anitanbig, itibem mit einer tlibjmakmc ber Wahlkampf ruhig und sachlich gewhtt wurde. „ . Areis Alüseld. =? AlSfelb, 8. Aug. Einer Errungenschaft der Grotz« stabt erfreut sich feit einiger Zeit auch unser Städtchen, nämlich eines L i ch t b i 1 b e r. T h e a t e r k. 2er Besuch ist bi8 jetzt ein recht guter; die Vorführungen sind gediegen. Dem Unternehmer, ber nch große Mühe gibt, stets ein abwechslungS- volles Progrannn vorziiführen, ist zu wünschen, dast sein Untcrnehinen aufrecht erhalten bleibe. — 3n ^cc hj^sigei- L berrealschnle weilten dieser Tage mehrere Oberlehrer an6 London, um die Einrichtung der Anstalt kennen zu lernen. Eie sprachen sich über die Llnstalt und ihre Ein- Donnerstag, 10. August 19Y Rotationsdruck und Verlag der «rüblichen llniperfitäti • 9nd)- und €teinbrudtteL R. Lange, Sießen. gtebafr.on, Grpebiüon und Tmtferti: €4ul« firatje 7. Ervedinon und Verlag: e^61. Redaktion: 12. Tel^Abr^AiizeigerSiek«. Professoren im Parlament. Tic „Icut)d)cn Nachrichten" bringen eine Zusammen- stellung der Aymnasial - und Hochschullehrer, bic bei den bevorstehenden Reickstagswahlcii faitbibrcrcn. Für bic Fort sd, ritlliei, c Vo11spartei bewerben sich liachsiehende Hochschullehrer um ein Mandat: Ehar lottcnburg Rirdors: Prof. Tr. Spiegel Eharlottenbura, Glo- nau x Schl Pros. Tr. v Liszt-Ehariottcnburg, stiel Rendo^ bürg: Pros. Tr. Tittus Göttingen, Tessau Zerbst. Pro». Tr. Preust -Berlin, Zena-Neustadt: Prof. Tr. Vcrshokcn-^cna, Freiburg i. Br.: Prof. Tr. v. S?annover, Herzogtum Laucndnrg Pro,. 4.r. a?ui rieö-Hamburg, Torgan Liebcnwerda: Pros, lvtmanii vornan Herford .Halle: Lberlehrcr Tr Eontze Herford, Rinteln- Aosacicmar: Prof. Habel stassei, Elberfeld Barmen: Rca jchuidireltor Tr. Hintzniann Eivcrselb, Bahreuth Wunnedel: Reallehrer Wiesauer-Bayreuth, Waldöhut Tackingen: tn|al Gießener Anzeiger General-Anzeiger für «Vderheffen veulscher Katpolnentag. o. Main;, 9. Ailg. 2 x r bri ttc geschlossene Bersam mlung wurde von Fünf trat Tr Rumv' Mund n aclntrt E> wur ben etn«- R-ide von Amröaen angenomm n, die vck au' cke Forderung l-ndotticker Crflannationcn beuchen. Lbmt a r. s-> affe brarunbftc einen Äntraa. der die Militär betn- Rekruten mriorflc rmtnichlt Tic viel besprochenen Mktruifncrmmai Kira rchainic Stanbe-übungra imd für den mintanid)cn Berur not- wendiq Zm letzten Fabr hätten fidi 12dOO Rekratra daran be tettat Ter stuttu4minister und der .striea-miniiter bitten ihr- Sumvatlici. mit hm Ercrutlen an^geiprocken und es ’*t mckl ;u fürchten, bah stier von oben her Schwier"ttUten gemacht werden würden. Böhmer stadlen; begründete einen Antrag, der bu Unterstützung 0 C 5 Mittelstandes als eine Pflicht der Räcknenltcbe beieichnet. 3n der Au:ivradie über den Antrag wurden aus der Mitte der Veriammlung bailcn gegen den Ausdruck „Räckftenttcbe" laut. x?orde: Prof. Tr. Eickhoff (christl. soz.), Reust ä. L.: Oberlehrer xr. Bnr- charbt Rp. , Waldenburg i. Sckl.: Pro,. o.r. Wagner ^Rv. . gegen 1548 im gleichen Monai des Voriahr,- Unter diesen Gästen waren 694 717 Selbstzahler und 2Uj (83D btc gegen Arbeitsleistung die verberge annabniett Beim Arbeitsnachweis der Herberge waren im Zuli 1 Vk offene Stellen anacmclbet, darunter 76 von an'.er ha 11- Besetzt wurden 11t Stellen darunter 62 mit Handwerkern und 52 mit ungelernten Arbeitern • • Amerikanische v rbschast. Vor etwa 'uns- ;ia fahre,t wanderte angeblich aut einem hessischen irtc ein Leonhard of c r n ober Warn nach Amerika au*, wo er kürzlich starb, nachdem er seine Geschwister lestamen' tarisch bedacht hatte Ramc und Aufenthalt her Geschwister find aber unbekannt: man weist nur. das; in der ,>am,l,r bic Namen Valentin und Elisabeth ttfern und Bolbud vor kommen, austerbem fall der Verstorbene au» demselben Crt stammen wie eim iira.i Anna Maria Ilm Hofer geb. Groda Vielleicht gehören bic Erben zu nnferen -? e s f c n: 91 ci-3, 73 3. all, Biblia in Bcileville: feenru’ttc c d)wnrz acb Peppier, 71 3 alt. wohl auf bic >?tne zurückzusiihren dürfte. benutzten bic Für ein Aeichstheatergksetz werben im Reichöamt bcS Innern seit längerer Zeit Vor- bercitunaen getroffen. Die bic „Voss. Ztg" hort, imb bic zur Vorbereitung ber Entschließung ciugcforocrtcn gutachtlichen Aeußcrnngcn nunmehr eingegangeu. «sic werden im Lause bcö Winters mit Vertretern der beteiligten Znter- essenverbanbe erörtert werben Tie Wumckc der 3ntcrcfieutcn, die fid) am die Versickerung^, gcicegcbiing belieben, imb inzwischen durck die Rcickevernckerungc- örbnüng zum -1 eit ciiüllt worben. Ter Kranken , cnoaltbcu- nni Sintcrbiicbenrii Versickerung unterliegen biernad) Butmcn und £rd cstcrmitglieder olme Rücksidit ans den Stunuwcrt der temungen unter der Voraussetzung, daß nickt ihr regelmastiger Zabresarbette- verbicnst bei derHranlenversicherung 2500 Mi, der bei invaliden imb S)intcrbliebcucm?eriid)erung 2000 Mari an (rutgel: wer (leigt. Ter Unsallvcrsid ernngövslid l unterliegen, abgt'chin ron etwaigen Beinarbeiten, Theatcruntenu'hmungen inioweit, aio nir ’■< Tampfkessel ober durck elementare ober neriidie >ira'i veu»eg:e Triebwerke zur Amvenbung kommen. Tie Veriickeruna->pslickt be sckrankl sich auf Per'onen, bic als Arbeiter ober Betrieveo amte in bem Motorbetriebe beschäftigt sind, unb erüreckt sicki nickt aut biu- 'Sühnen nnd Crd?eftcrperional. Ter „tecknucke Bühn „betrieb" eines Theaters unterliegt ber Versicherung mit seiner i^ciamtheit bann, wenn ein erheblicher Tel der Bahnenarbeiten an nck : sichcrimaapflichtig ist .Venvenbnng von Motoren in gron-.rer 'Anzahl "sowie regelmäßige Aufrührung erheblicher Subn nba.i arbeiten unb ein untrennbares ou'ainmemvirkeu der venduedenen technischen Anlagen unb ber bei ibncn beschästigten Per'onen Itatninbet. Einnahme betrug im Zutt 1910 1170.> Mk. unb 3uü 1911 13078 Ml. Tic Zunahme des Verkehrs hat im laincnben Monat gegenüber dem Vorjahre angchalicu. jo das; der Ausfall des 2. Vicrtclfahrs in bicjcm Zahrc mehr wie ausgeglichen wurde. -»*- V o n d c n W a n d e r trd c n. 3n der Herberge zur Heimat übernachteten im Znli im ganzen 899 Wanderer grüne Lune 10 St. 60 Ptg. OPtd.80 „ md-Kietehei p[g. a no. __ ^empfohlen gQ p[g. Lail) 48 F WB Die Das nach, daß er alsbald nach Kenntnis von der Beleidigung Strafantrag gestellt habe. Das Urteil wurde aufgehoben unb ber Angeklagte wegen Beleidigung in eine Geldstrafe von fünfzig Mark und in die Kosten beider Instanzen verurteilt. Sport. Wieseck, 9. Aug. Ain Sonntag spielte die 1. und 2. koinb. Mannschait des Wiesecter Vereins für Bewegungsspiele gegen die 3. Mannschaft des Gießener Vereins für Bewegungsspiele in Wieseck. Auf beiden Seiten wurde hart gekänipfl uni den Sieg. Trotzdem Wieseck nur mit9 Mann spielte, konnten diese mit 4:8 Toren liegen. *"* Preisgekrönt. Bei dem 28. Bundesfest des Teilt sch en R a d s a h r e r- B u n d e s in Frankfurt a. M. errang in der Abteilung 14 für Einzelfahrer im B l u nie n - Ko r f o Herr Höhle-Frankfurt a. M. den 1. Preis, den 2. Preis P. Wuste- mann alls Jena und Karl L ö >v e r aus Gießen den 3. Preis. Der Bürgcrmeiiter H. K. von L. hat in seiner Eigenschaft als Standesbeamter eine Eheschließung vollzogen, obwohl der Bräutigam noch nicht volljährig war. Es har ihm genügt, daß die Militärbehörde mit der Trauung einverstanden ivar. ~' ihm erteilte Instruktion aber hat er nicht durchgelesen. Urteil lautet auf fünf Mark Geldstrafe. Kommunalpolitische Streitigkeiten. Der Bürgermeister H. S. von D. hatte gegen den Spezereihändler Will). Faber von da. den Schwiegersohn des früheren Bürgermeisters, Prwatklage erhoben. Ter Angeklagte hatte sich bei Gelegenhert kommunalpolttischer Auseinandersetzungen in verletzender und gehässiger Weise über den Privatlläger geäußert, das Schöfsengerlcht aber halte das Verfahren eingestellt, weil der Strafantrag nicht rechtzeitig gestellt sei. In der heutigen Be- rufungsverhandlung aber wies der Privatkläger durch Zeugen Ein Autsmobilunfall öes Prinzen Heinrich. Osnabrück, 9. Aug. Tas Automobil des Prinzen Heinrich, in dessen Begleitung sich sein Adjutant, Korvettenkapitän v. Usedom, befand, fuhr, von Holland kommend, bei Cloppenburg gegen einen Baum. Der Chauffeur erlitt einen Schädelbruch, der Adjutant wurde leicht verletzt, Prinz Heinrich blieb unversehrt, hält sich aber noch in Cloppenburg auf. Zu dem Unfall berichtet die „Cloppenburger Tageszeitung": Gegen 9,30 Uhr passierte Prinz Heinrich, von London über Arnheim kommend, die Stadt. Auf der Chaussee im Baumweg, etwa um 10 Uhr, brach die Lenkvorrichtung des Automobils, als es einem anderen Automobil ausweichen wollte. Hierdurch wurde das Fahrzeug steuerlos, schlug mit dem rechten Hinterrabe gegen eine Birke, federte dann mit dem linken Vorderteil gegen eine andere Birke und landete, ohne zu überschlagen, jenseits des Chansseegrabens. -Der Adjutant, Korvettenkapitän v. Usedom, wurde aus dem Automobil geschleudert und erlitt eine Kontusion, er befindet sich zurzeit wohl. Ter Chauffeur Hans Hartz wurde ebenfalls herausgeschleudert und erheblich verletzt; man vermutet einen Schädelbruch. Das Vorderteil des Automobils wurde vollständig zertrümmert. Prinz Heinrich, der selbst führte, blieb im Wagen und kam mit unerheblichen Verletzungen davon. Dr. Oskar Trovlowitz und Frau aus Hamburg, die in dem Augenblicke vorüberfuhren, nahmen auf Bitten den Prinzen den Korvettenkapitän v. Usedom nach Cloppenburg mit, von wo sie sofort ärztliche Hilfe nach der Unfallstelle sandten, wo Prinz Heinrich bei dem Chauffeur verblieben war und dem Verunglückten die erste Hilfe leistete. Aus der Umgegend holte der Prinz weitere Hilfe herbei. Der Chauffeur wurde in das hiesige Krankenhaus eingeliefert. Prinz Heinrich, der int Automobil des Weinhändlers Werner nach hier kam, und .Korvettenkapitän v. Usedom verbleiben-vorläufig im Zentralhotel, um den Zustand des Chauffeurs abzuwarten. Cloppenburg, 9. Ang. Prinzessin Heinrich von Preußen1 trifft, der „Münsterländer Tagesztg." zufolge, heute abend zwischen 9 und 10 Uhr, von Kiel kommend, mit dem Automobil hier ein. Ter Zustand des Chauffeurs hat sich etwas gebessert; die Aerzte hoffen, ihn am Leben zu erhalten; er ist noch bewußtlos. Gießener Strafkammer. )( Gießen, 8. August, Der Lohn des Dien st Mädchens. Der Inhaber einer. Pension M. L. R. in Bad-Nauheim batte mit seinem Dienstmädchen vereinbart, daß es sämtliche Trinkgelder von Kurgästen an ihn ablieferte und daß es am Knde seiner Dienstzeit aus diesen Geldern bezahlt werden sollte dergestalt, daß der Dienstherr den Restbetrag drauflegen müßte, soweit diese Trinkgelder monatlich nicht durchschnittlich den Betrag von 25 Mk. erreichten; ein etwaiger Ueberschuß sollte dem Dienstmädchen zugute kommen Er ivird nun. beschuldigt, etwa 100 Mk. Trinkgelder zum Nachteile des Dienstmädchens unter- schlcmen zu. haben. Das Schöffengericht hat ihn deshalb zu fünf Wochen Gefängnis verurteilt, weil er sich an dem sauer verdienten Gelde eines Dienstmädchens vergriffen habe. Ter Angeklagte beteuert seine Unschuld und bietet — allerdings sehr verspätet — Beweis dafür an, daß die vereinnahmten Trinkgelder nicht den von dem. Dienstmädchen behaupteten Betrag erreicht hätten. Das Gericht sah sich deshalb veranlaßt, die Verhandlung auszusetzen, damit die Staatsanwaltschaft Ermittelungen in der vom Angeklagten angegebenen Richtung vornehmen könne. Unter .Ausschluß der Öffentlichkeit wurde darauf gegen den fünfzehnjährigen Erdarbeiter L. W. von Lang-Göns verhandelt. Er ist geständig, mit einem dreizehn- lährigen Knaben unzüchtige Handlungen vorgenommen zu haben. Das Gericht berücksichtigte in weitgehendem Maße strafmildernd, daß der Angeklagte ein geistig äußerst beschränkter, nahezu an der Erkenntuisgrenze stehender Mensch ist und verurteilte ihn zu sechs Tagen Gefängnis; diese Strafe wurde durch die sechstägige Untersuchungshaft für verbüßt erklärt. Kine Anklage wegen Vergebens gegen das Viehseuchengesetz. Ter Viehhändler und Metzger I. L. von Echzell hatte sieben Kühe aus verseuchter Gegend eingeführt. Beim Ausladen wurde ihm eröffnet, daß die Tiere unter Quarantäne gestellt werden müßten. Er wandte sich an den zuständigen Kreisveterinärarzt, der ihm telephonisch erklärte, wenn die Tiere sofort abgeschlachtet würden, so sei eine Quarantäne nicht erforderlich. Der Angeklagte stellte hierauf vier Tiere unter Quarantäne, die drei übrigen zum Schlachten bestimmten Tiere dagegen nicht. Er schlachtete zwei am nächsten und die dritte am übernächsten Tage. Er wurde aber unter^ Anklage gestellt, denn die Tiere hätten sofort, d. h. auf der Stelle abgeschlachtet werden müssen. Tas Schöffengericht sprach den Angeklagten frei. Tie Staatsanwaltschaft aber glaubte, daß er fahrlässig gehandelt habe und socht das Urteil an. Dagegen war aber das Gericht der Ansicht, daß von einer Fahrlässigkeit keine Rede sein könne, da der Angeklagte sich an zuständiger Stelle erkundigt habe, auch wenn ihm hierbei ein Irrtum unterlaufen sei. Das freisprechende Erkenntnis wurde bestätigt. „Der Bürgermeister ist ein Spitzbub!" Also sprach der Deutsch-Amerikaner und Rentner H. H. I. von Rudingshain. Tas Kreisamt stellte Strafantrag. Der 'Angeklagte behauptet, der Bürgermeister habe einem Nachbar Holz gestohlen und gibt die ihm zur Last gelegte Beleidigung zu. Er geht aber straffrei aus, denn das Verfahren muß eingestellt wenden, da es sich nur um eine private und keine amtliche Beleidigung handelt und der Beleidigte es unterlassen hat, persönlich .Strafantrag zu stellen. Vergehen gegen das Personen standsgesetz. Eingesandt. (Für Form und Inhalt alter unter dreier Rubrik stehenden Artikel Übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber feinerler Verantwortung.) Gießen, 10. Aug. Ter preußische Kultusminister hat vor lurzem durch einen Erlaß verfügt, daß in den Volksschulen des Königreichs wegen der seit Wochen herrschenden Hitze in ausgedehnterem Maße, als seither üblich, der Unterricht ausgesetzt werden soll. Nicht nur einzelne Stunden sollen nach den neuen Bestimmungen bei großer Hitze ausfallen, sondern der Hitzeurlaub darf sich auf den ganzen Tages-Unterricht erstrecken. Ta die außergewöhnliche Hitze sich nicht nur auf das Königreich Preußen, sondern leider auch auf das Großherzogtum Hessen erstreckt, dürste cs sich empfehlen, auch für untere Volksschulen eine ähnliche Einrichtung wie im benachbarten Bundesstaat zu treffen. Besonders die jüngeren Jahrgänge der Schultinder können durch den Unterricht in überfüllter Klasse bei der herrschenden Hitze gesundheitlichen Schaden nehmen, ganz abgesehen davon, daß unterrichtlich bei solchen Wetter Verhältnissen doch nicht viel erreicht ivird. Tr. B . . . * Großen-Bus eck, 9. Aug. Obwohl unser Bahnhof seit c.iva einem Jahr aus das schönste ausgestatter ist, so zeigt sich aus ihm doch leider noch ein sehr übler Mißstand. Tie Aus- nnb Eingangstür von unb nach dem Bahnsteige, welche aus zwei Flügeln besteht, wird nur mit einem Flügel geöffnet, io daß es iwrkommt, daß, insbesondere abends bei dem Arbeiterzug um 7 Uhr, mit welchem etwa 150—200 Leute von Großen-Buseck, Oppenrod uno Beuern in Großen-Buiect aussteigen, dieselben 1 i oiuitbc und öilcrs noch länger auf dem Bahnsteig neben müiien, io daß es 'ich, wie dies vor etwa 2 Monaten der Fall ivar, die Leute geraden lassen müssen, im Regen aus dem Bahnsteig zu stehen unb durch und durch naß zu werden. Es dürfte wohl angebrachr sein, diesem Uebelstand dadurch Abhilfe zu schaffen, daß man bei starkem Verkehr, wie es abends »rts ereignete sich der in früheren Jahren äußerst seltene Fall, -aß man früh morgens schnitt, mittags band und abends ac Ernte noch nach Hause fuhr. Auch die Getreidehändler and schon vielerorts an der Arbeit; für Roggen wurden 16 bis 18 Mark, für Weizen 20 Mark für den Doppelzentner bezahlt. Zu einer Plage ist das Ueberhandnehmen der Hamster und Ratten geworden. — Zu recht guten Hoffnungen hatte noch vor Wochen die Obsternte berechtigt. Die anhaltende Dürre imacht aber einen Strich durch die Rechnung. Das Obst fällt jetzt prassenhast von den Bäumen, besonders die Zwetschen, Starkenburg unb Rheinhessen. R. B. Darmstadt, 9. Aug. In der hiesigen Technischen Hochschule findet voin 7. bis 19. August unter Leitung des Obermedizinalrats Prof. Dr. Heyl und unter Beihilfe der Professoren Schenck, Wöhler, Zeisig unb des Kreis- assistenzarztes Dr. B e st ein wissenschaftlicher F o r t b i l d u n g s° knrsuS für Apotheker statt, an dem im Ganzen 64 Apotheker aus Starkenburg und Rheinhessen und auch aus Frankfurt teilnehmen. m. Offenbach, 9. Aug. In einer Versammlung des Milchhändlervereins von Offenbach und Umgegend wurde die Gründung einer „Milchverwertnngsge- n o s s e n f ch a f t der vereinigten Milchhändlest zu Offenbach a. M." beschlossen und die Satzungen nach den Statuten der Frankfurter Molkereigenossenschaft mit einigen kleinen Wänderungen genehmigt. — Ter älteste Mann des Stadtteils Bürgel, der 89jährige Rentner Abraham Grünebaum, verübte nach vorausgegangenen Zwistigkeiten Selbstmord durch Erhängen. Kreis Wetzlar. — Launsbach, 10. Aug. Der hiesige Turnverein hält nächsten Sonntag im Lokale von PH. Rinn sein Abturnen ab, mit dem eine öffentliche Tanzmusik verbunden ist. Hessen-Nassau. [] Marburg, 9. Aug. Der frühere langjährige Leiter der medizinischen Universitäts-Klinik, Geh. Medizmalrat Prof. Dr. Emil Mannkopsf, wurde zum Ehrenmitglied der Gesellschaft zur Beförderung der gesamten Naturwissenschaften ernannt. a. Dillenburg, 9. Aug. In interessierten Kreisen Kurhessens wird immer wieder für eine Verlegung des Landgestüts von Dillenburg in einen kurhessischen Ort (vielleicht nördlich der Linie Marburg, Ziegenhain, Hersseld) agitiert. Anlaß dazu ist die angebliche 'Absicht des Landwirtschaftsministeriums, das Gestüt von Dillenburg in einen mehr im Zentrum der Provinz befindlichen Ort zu bringen, wo sich seine notwendige Vergrößerung mit dec dadurch bedingten Erweiterung der ganzen Anlage leichter, sowie weniger kostspieliger ausführen läßt und für den Geschäftsbetrieb günstigere Bedingungen geschaffen werden können. 1870 war das Gestüt als Landesgestüt des Kurfürstentums Hessen in dessen Hauptstadt Kassel. Nach der Ver- legung wurde auf dem Gestütsgelände das Gebäude der Bildergalerie erbaut. Der Regierungsbezirk Wiesbaden hatte in diesem Frühjahr 22, der Regierungsbezirk Kassel 134 Hengststationen. ArdeiteMWegung. Große ArbeiteranSsperrirugen in der Metallindustrie. Dresden, 9. Aug. Der Verband der Metallindustriellen in der Kreishauptmannschast Dresden beschloß, 60 Prozent der gesamten Arbeiter- s ch a f t zur Unterstützung der zurzeit vom Ausstand be- troffenen Verbandsfirmen auszusperren. Ter Londoner Hafenarbeiter-Au-staud. London, 9. Aug. Nach einer Blättermeldung erließ der Sekretär des Hafenarbeiterverbandes heute nachmittag einen allgemeinen Streikbefehl, der an alle, die im Londoner Hafen beschäftigt "sind, sieb richtet. Dadurch würde sich die Zahl der Ausständigen auf ettva 100 000 erhöhen. Wenigstens 30 000 Fuhrleute streiken hier jetzt infolge der Aufforderung, die der Exekutiv-Ausschuß der Trade-Union der Fuhrleute an diese ergehen ließ. In den Straßen der City von Ostend, Westerrd und Süd-London lind tatsächlich keine Güterwagen zu sehen. In den Hauptverkehrsstraßen wurden meistens mit Erfolg die Fuhrleute von den Ausständigen auf^esordert, die Wagen nach den Stationen zurückzubringen. Die Ausdehnung aus die Güterbahnhöfe ist wahrscheinlich. Einige Eisenbahnfuhrleute stellten schon die Arbeit ein. Ungeheure Mengen von Früchten nni) Lebensmittel liegen auf der Station London- Bridge fest, da die Fuhrleute sich weigern, die Ladungen abzufahren. Int Hafenviertel kam es heute nachmittag zu wilden Auftritten. Tie Ausständigen behaupteten ihren Platz und drängten die Borhut der Polizei zurück. Schließlich wurden die Ausständigen jedoch nach einem Handgemenge auseinandergetrieben. Liverpool, 9. Aug. In dein benachbarten Birkenhead wurde heute von gegen tausend Lastträgern die Arbeit niedergelegt. Gegenüber der Limestreetstation sammelte sich eine nach Tausenden zählende Menge an, die im Laufe des Nachmittags so aufgeregt wurde, baß berittene Polizei Aufgeboten werden mußte. Die Schutzleute trieben die Menge unter Ho Hilmsen auseinander. Abends werden auch auswärtige Polizei- mannschasten erwartet. um 7 Uhr der Fall ist, anstatt einen, wie es vis icfct ber yan war, zwei Schaffner an bic JLür stellt, oder entweder den anderen Flügel der Tür mit öffnet ober die s. Zt. provisorisch angebrachte Lattentüre nach dem Güterschuppen zu össnet. Unerwähnt darf nicht bleiben, da); auch Leute ans Rödgen ober Gießen, die mit diesem Zug nach Großen-Bineck fahren, um dort eine Kleinigkeit zu erledigen, unb zur R u cks a h r t d e n um /,48 Uhr abends abgebenben Zug benutzen wollen, durch dm es Warten öfters ihren Zug nicht mehr erreichen, sondern t. stunden auf den um 9,36 Uhr abends abgehenden Zug warten munen. öoiortige Abhilfe dürfte wohl dringend notwendig encheinen. Emer rur viele. vüchettisch. — Gr iebens Rcisesprachführer. /Acutsch- Holländisch." 6 Auslage. Verlagsbuchhandlung Albert Gold schmidt, Berlin W. 35. Die vorliegende Ausgabe hat um 40 Seiten zugenommen und ilt gänzlich umgearbeitet worden. Veraltetes ist gestrichen. Neues eiugetügt: in knapper, klarer Form ist neben den notwendigen grammatlkalnchen Regeln die Nutzanwendung durch praktische Beispiele gezeigt. MenZ -Util''111'1 «iE (TjeitSM 'M Ä» Niktge. iflütne1 'l t-e D M'U' gewicht Mk. 42-00 88—00 52,00—55.03 67.03-69.0) 51.00—53.03 66.00—68.0) 53.00—55.00 65.00—69.00 53.00—54.00 F.C. Wiesbaden. Biehho^-Marktberich: Austrieb. Rinder l lö (Ochsen 27, Kühe 88, Bullen 00), Kälber 288, Ochsen. 49 46 50 42 . 44—48 74—80 86-00 . 43-00 43 62—65 49 ebenbgeiutclu . 48-51 62—65 49 46—48 60-61 47 47—48 61—62 47 61 37 30 kam es zei uni 66.00—68.00 vom 9. Ang. nehmet notmai der Bi bericht eine u deut 55 50 46 60-62 50-54 44-48 37-42 Mk. 100-103 85-92 75-81 67-71 Weidemaslschase . . . Schweine. Votlsteifchige Schweine über 21/, Zeniner Lebendgewicht pleljchlge Schweine unter 80 kg Lebendgewicht Kälber. Feinst« Mastkälber . . . ..... Mittlere Mast- und beste Saugkälber . . . Geringere Mast- und gute Saugkälber • • Geringere Saugkälber Scha fc. Stallmastschafe: Mastlämmer und jüngere Mafthammel . . Schweine. Vollfleischige Schweine von 80—100 kg Lebendgeivicht ... . VoUstepchlge Sch,»eine unter 80 kg Lebendgeivicht. Vollfleischige Schweine von 100—120 kg Lebendgewicht VoUfleischige Schweine von 120—150 kg Lebendgewicht wird i zearb' der G Paddi vollstc um H Pollfleischige, miSgemaftete, höchsten Schlachtwertes höchstens 6 Jahre alt 48—51 87—93 Junge, fleischige, nicht ausgemäslele imö altere au§gemä|tete 44—48 85—87 Ungejochte ... 51—55 93—96 i) a r j c n, 5t ü h e. 1'ollflestchige ausgemästete Färsen höchst. Schlachtivertes 48—52 86—92 r-ollsteilchlge ausgemästete Kühe höchst. Schlachtivertes ins zu 7 Fahren. . 40—44 77—80 ‘Zeltete ausgemäslete Kühe und ivenig gut entimdelte jüngereilülje tu eärien 35—39 70—75 Mäpig genährte Kühe und färfen . . 27—34 60-68 Mal u ec. Vollfleischige Schweine brs zu 2 Zent!,er Lebendgewicht . ......48—51 VoUsleijchlge Schweine über 2 Zentner befindet Hroße ' nur leg beladen, Ae Alst die Flch Markt ei Senn bi w wenig peinsie Mastkälver 60—62 100-104 61 Mittlere Mast- und beste Saugkälber . 53—58 89-97 Geringere Mast- und gute Saugkälber 48—33 80—88 Getmgete Saugkälber Märkte. kc. Frankfurt a.M. Vi e h h oi-M a r kt b ert cht vom 10. Aug. Austrieb: 89 Rinder, darunter 2 Ochsen, 6 Bullen, 81 Kühe und Färsen, 165 Kälber, 26 Schale, 1022 Schweine. Tendenz: Geschäft infolge der Marlpperre gednickt, fein Ueber- stand. Preis lür 100 Pfd. Lebend- Schlacht- Eine nur die i fllilfl dst Mt ft11' 2er Aus, sachlich d (tiürflidic: ins Berk führten, ber arg l nnd inane bie Fahne die Almi, eine Eim Alle wo Folg' Lon föaifcne sind üb' ieln, d sind voll erfüllt vi die War, in große den Vol Tie Den gestllfch jein rot -erklärt fein Fl Durch- pro 100 Pso. schnitlSpreis pro 100 Wim) gcivtajc ^eveild» Lchla V0N-vlSvoa-aiZ Schafe 18, Schweine 431. Tendenz: Rinder, Kalber, Schale nnd Schiveine lebhaft. Preis ~ Limburg a. d. Lahn, 9. Aug. Frust) 1 markt. Durchschnittspreis pro Malter. Roter Weizen (nassauischer) 17,10 Mk., weißer Weizen (Qiigebonte Fremdforte) 16,60 Mk., Korn 12,50 Mk., Gerste: , uttergerfte 00,00 Mk., Braugerste 00,00 'M. Hafer Mk. 9,00, Crbfeit 0,00 Mk., Kartoffeln lu—12,00 Mk. Spielplan des tturhaus-Cheaters Bad Nauheim. Direktion; yerniQin, etcingoetter. Montag, den 14. August: „Die geschiedene Frau/ Mittivoch, den In. August: „Tie Kinder der Exzellenz." Freitag, den 18. August: „Ter Bettelstndent." Sonntag, den 20. August: „Jpufarciifiebev." 4er Joöemen -"levhont toeibtn t W Jjcui Wenüb ^r>„ VM Q( Wahlen wurden Irenen Vorjghi -oprcchs auf bei denex j verkehr 9Q In m'3 •’-'il Norcini, würben den schg nungen dura, i?I J893 'n! °utomali Prologe, Mitein oebilbet, r» Mr«, ^"'whtn i f ben ; 4e.ut| ivöchenli. Urverftchl derSoOesfäÜe t d. Stadt Sieben. 30. Woche. Vom 23. bis 29. Juli 1911. Einwohnerzahl; angenommen zu 31,300 (inkl. 1600 Xiiaiui Militär). SterblichkeltSziiser: 18,20 °/01, nach 'Abzug von 5 OrtSlreiiiden 10,0 r. , - . Kinder Es starben an: Zufammen: iLiivachfene: nn votn Tuberkulose des 1. Lebensjahr: 2.-15. Jahr: Wirbels 1 1 Bronchitis 1 1 Lungenentzündung 1 1 Tarmkatarrh 1 _ 1 diierenentzündung 2(2) 1 (1) 1 (1) 'Aderverkaltung 1(1) 1 (1) Krebs 1 (1) 1 (1) Blulsteckenkrankheit 1 1 schwäche 1(1) — J(l) unbek. Krankheiten 1 — 1 Sumuia A n m.: 2.U i- dcr Lodeswln » Gießen gebrachte >! : 11 (o) ö (3) 4(1) 2 (1) - M.rn f,cje i i t'i itilül'ii ........ rank- kommen. . hii'cvn ijvüt .t .dll vüll n an, luie viel auswärts nach Airchlrche Nachrichten. uciuiiu/^: rlettgioudizejeuichufl. Soltesdienit. ©ab batj eie c am 12. August 1911: Freitag abend 7.2» llhr. SaniSlag vormittag 8.00 Uhr. Nachmittags 4.00 llhr. Sabbat-Ausgang 8.40 Uhr. WochengolteSdienst: Morgens 6.00 Uhr, abends 7.30 Uhr. KUNSTAUSSTELLUNG DAfiMSTADT. 1911 Geöffnet täglich dir Mitte Öctoöcr. Sanatorium Lindenfels zwischen Darmstadt—Heidelberg, 400 m hoch herrl. gelegen. (ssis/e