Zweites Blatt Nr. 83 161. Jahrgang Eichener Anzeiger Erscheint täglich mff Ausnahme des Sonntags. General-Anzeiger für Gberhefjen Die „Gietzener KamllienblStter^' werden dem .Anzeiger^ viermal wöchentlich beigriegt, bat „Kreisblatl für de« Kreis Eiehe«" zweimal wöchentlich. Die ..Landwirljchattlichen Selt- fragen" erscheinen monatlich zweimal. Zrettag, 7. April 19Y Rotationsdruck und Verlag der vrühl'lchen Universum» - Buch- und Steindruckerei. R. Lange, Gießen. Redaktion, Expedition und Druckerei: Schul- straße 7. Expedition und Verlag: 5L Redakliom^MSlIS. Lel.-AdruAnjeigerGießen. Das Programm des Ministeriums Giolitti. Rom, 6. 9tprif. In der Kammer erklärte Gio- Ittti im Verläufe ferner Ausführungen: Ich werde mit kurzen, klaren Worten mein Programm auseinander- setzen. Die grundlegende Frage, die dem Parlament vor- oelegt wurde, ist die Reform des Wahlgesetzes. Dieses Problem ist so schwierig, daß man an es nur in großen Zwischenräumen herantreten kann. Aber wenn es einmal zur Erwägung gelangt, so muß es in einer Weise gelöst werden, daß es dre Sicherheit erhält, das die nationale Vertretung der erreichten Stufe der Zivilisation und der Bildung, solvie der politischen Reife des Landes vollständig entspricht. Angesichts der Fortschritte, die das rtalienische Volk seit den zwanzig Jahren seiner Freiheit aemacht hat, kann sich die Reform nicht auf einige wenige Abänderungen beschränken, sondern muß in grundsätzlicher Weise dem politischen Leben und der großen Strömung der öffentlichen Meinung Rechnung tragen. Ich werde beantragen, daß and) diejenigen wahlberechtigt sein sollen, die ihrer Militärpflickt genügt, und die, welche das 80. Lebensjahr erreicht haben. Ich werde Maßregeln Vorschlägen, die den wahren Willen der Wähler gegenüber von Fälschung, Bestechung und Gewalttätigkeit sicherstellt, ebenso gesetzliche Bestimmungen für Entschädigungen für die Abgeordneten, damit das Land Vertreter auch aus den weniger Bemittelten wählen kann. Das Parlament wird so vollkommen der Ausdruck des Willens des Landes sein und allen sozialen Klassen offen stehen. Es kmrd ein wirksamer Faktor der Zivilisation uud des Fort- schrittes sein, ein Wall für unsere öffentlichen Einrichtung gen und Freiheiten. Dann fünfte der Ministerpräsident an, daß er die Monopolisierung der Lebensversicherung in Vorschlag bringen werde, derart, daß alle Ms der LÄensversicherung rühreudeu Eruuahmen der Zur frankfurter Universttätsfrage. Wir werden von maßgebenden Universitätskrersen ßc-1 beten, gegenüber den optimistisclzen Ausführungen in Nr. 80; die Rede des Abg Dr. Osann in der Zweiten Kämmer, vom 15. Mgrz, ausführlicher mitzuteilen Hier ist der Wortlaut dieser Rede, in der eindringlich auf die Bedenken gegen die Frankfurter Gründung hingewiesen wird: Ich wollte gelegentlich des Budgctpostcns „Landesuniversität", die uns einen Zuschuß von über 1 Million kvstct, eine Angc- leyenheit anregen, die in den letzten Tagen akut geworden ist: T:e Frage der Gründung einer Universität in Frankfurt, die für Unsere Landes-Universität — ich habe gestern schon mit einem Wort darauf hin gewiesen — von den verderblichsten Folgen sein würde. Sie soll ja in einem Umfange begründet werden, daß sie für die Gießener Universität als eine starke Konkurrentin auftretcn wird. Es sollen, wie es in der Zeitung heißt, allerdings nur-drei Fakultäten gegründet werden: aber wer über diese Tinge orientiert Frankfurt zulasse. Bis jetzt hat sich ja der preußische Kultusminister noch etwas zurückhaltend gezeigt: ich glaube aber doch, daß ein Protest von den süddeutschen Hochschulen, die ebenfalls von dieser Frankfurter Gründung betroffen werden, die Hochschulen in Heidelberg und Freiburg und vor allem auch in Würzburg, daß ein gemeinschaftlicher Protest dieser Hockstchulen gegen die Neuerrichtung einer Frankfurter Universität durchaus angczeigt erscheint. Ich wollte nicht verfehlen, bei dem Kapitel Landesuniversität auf diese wichtige Frage die Aufmerksamkeit der Staatsregierung zu lenken. Ich zweifle nicht, daß sie au den Dingen nicht vorübergegangen ift, aber ich wollte doch auch in der Oeffentlichkeit Sie ersuchen, die nötigen Schritte zu tun, damit und eine Frankfurter Universität keine Koklkurrenz machen kann. Bekanntkid) hat der Minister v. Hombergk dazu erklärt, die Regierung werde nid)t unterlassen, an geeigneter Stelle ihre Bedenken zu Gehör zu bringen. Kusse für die Alters- und Jnv a l i d i t äts v e rs o r - gung der Arbeiter über wiesen werden. Während bcmnadt'bie sichere Garantie des Staates Anlaß geben werde, die Vorsorge für die Zukunft in der Form der Lebensversicherung zu vergrößern, würden die Versicherungsbeiträge der besser gestellten Klassen die Leistungen der Arbeiterversicherung erhöhen. Tic Lage unserer Finanzen, fuhr Giolitti fort, ift gut, das Gleichgewicht des Budgets ist gesichert, aber eine Periode der Zurückhaltung in der Vermehrung der Ausgaben erscheint geboten, damit die normale Vermehrung unserer Einkünfte das Finanzshstem gegen jede unvorhergesehene Möglichlctt sichert, bedeutende finanzielle Reformen möglid) macht, die die Lage der kleineren Steuerzahler verbessern sollen. Giolitti sprach hierauf von der Notwendigkeit, das In - einandergrcifendereinzelnenBerwaltungs- zweige gründlich zu prüfen, damit diese einfacher, rascher und intensiver arbeiteten. Di? Leitung unserer aus wär- tigen Politik, erklärte Giolitti, wird den traditionellen Weg cinsd)lagen der absoluten Bündnis treue und größten Herzlichkeit in der Freundschaft mit allen Mächten. Sie wird dauernd an der Aufrechterhaltung des Friedens Mitarbeiten und an der eifersüchtigen Wahrung unserer Interessen und der Würde der Nation. Die militärische Politik ist der auswärtigen P I tif beigeordnet Die Armee und die Marine sind das sichere Bollwerk der nationalen Unabhängigkeit und Würde, sie sind daher die h a u p t s ä ch- lichste Garantie des Friedens. In den Beziehungen des Staates zur Kirche werden wir den Grundsatz weitester Freiheit befolgen und das religiöse Gefühl schonen. Wir werden bei jeder Regierungshandlung entschlossen fein, die Rechte unversehrt zu erhalten, die sich aus der Souveränität des Laienstaatcs und der Beobachtung der Gesetze ergeben. Dann sprach Giolitti von der Notwendigkeit, Has Gerichtsverfahren zu beschleunigen. Giolitti kündigte sodann die Reorganisation der M i 11 e l s ch u l e n an, denn bei dem immer beschleunigteren Fortschritt aller zivilisierten Nationen ist das Land, welches stehen bleibt, dem Verfall bestimmt. Giolittt fragte zum Schluß, ob das Programm des Ministeriums von der Kammer gebilligt werde und ob das Kabinett auf das Vertrauen der Kammer zählen könne. Während der Rede des Ministerpräsidenten waren das Haus und die Tribünen dicht besetzt. Die Ausführungen über die Wahtreform, die Entschädigungen für die Abgeordneten und die Verstaattichuug der Versicherung wurden mit lebhaftem Beifall aufgenommen. Ter Ministerpräsident wurde am Schluß von mehreren Abgeordneten beglückwünscht. Sitzung der Stadtverordneten. Gießen, 6. April. Anwesend: Dberbürgermeifter Ncreum; Beigeordneter Ern- velius; Stadtverordnete: Dr. Ebel, Eichenauer, Faber, Friedberger, Grünewald, Dr. Habertorn, Haubach, Helfrich, Helm, Iann, 3ugl>arbt, Stramm, Leib, Löb er, Loos, Orbia, Petri, Plank, Schaffftaedt, Simon, Troß, Urstadt, Vetters, Wallenfels. Die Wertziimachssteuer. Wie der Vorsitzende mitteilt, ift das Gesuch der Stadt Gießen, die Lolalsatzung über die Erhebung der Wertzuwachs steuer, wie es das Reichsgesetz unter bestimmten Voraussetzungen Vorsicht, bi« auf weiteres in Kraft lassen zu können, am 31. März vom Reichskanzler abgelehnt worden. Rach § 59 des Zuwachsfteuergesetzes vom 14. Februar 1911 sind die Gemeinden berechtigt, mit Genehmigung der Landesregierung durch Satzung zu bestimmen, daß zu dem Anteil, der ihnen nach § 58 von dem Ertrage der Steuer zufließt (vierzig vom Hundert), für ihre Rechnung Zuschläge erhoben werden. Tiefe Zuschläge sind nach Hundertteilen zu berechnen; sie dürfen im einzelnen Falle einhundert vom Hundert beä der Gemeinde zufließenden Betrages nickt übersteigen. Reichssteuer und Zuschlag dürfen zusammen dreißig vom Hundert der Wertsteigermrg nicht übersteigen. Es wird beantragt, die Stadtverordneten-Versammlung möge eine l nachstehend abgedruckte) Satzung beschließen und die Bürgermeisterei ermäßigen, in Ziffer 3 den auf die Bekanntmachung der Satzung folgenden Tag einzufügen. Tie Höhe des Zuschlages ist innerhalb der durch das Gesetz gezogenen Grenzen und so bemessen, daß ReiLssteuer und Zuschlag zusammen den Prozentsatz der bisherigen Wertzuwachssteuer in Gießen nicht überfteigen. Bis zum Wertzuwachs von 190 Prozent umfaßt jede Stufe der Reichssteuer mehrere Stufen der Gießener Steuer. Bei einer Wertsteigerung bis einschließlich 10 Prozent, die nach dem Gießener Statut steuerfrei ist, soll fein Zuschlag erhoben werden. Bei einer Wertsteigerang von mehr als 290 Proz. ist nach dem Gesetz ein Zuschlag nicht zulässig. Tie Satzung lautet: Auf Grund der Beftünmungen in £ 59 des Zuwachsfteuer- gesetzes vom 14. Februar 1911 (R. G .Bl. S. 33) wird auf Beschluß der Stadtverordnetenversammlung vom 6. April 1911, nach Anhörung des Kreisausschusses und mit Genehmigung des Großherzoglichen Ministeriums des Innern vom...... für die Stadt Gießen folgendes beftimmt: 1. Zu dem Anteil, der der Stadt Gießen nach § 58 des Zuwachs- steuergesetzes vom 14. Februar 1911 von dem Ertrage der Steuer zufließt, werden für Rechnung der Stadt Gießen Zuschläge erhoben. 2. Die Zuschläge betrauen: 5 v. H. bei einer Wertsteigerung von mehr als 10 v. H. bis einschließlich 30 o. H. des Betrages, der sich aus dem werbspreis und den Zu- und Abrechnungen (§§ 14 bis 16, 21 des Gesetzes) zusammensetzt, 30 v. H. bei einer Wertsteigerung von mehr als 30 v. H. bis einschließlich 50 v. H. dieses Betrages, 45 v. H. bei einer Wertsteigerang von mehr als 50 v. H. bis einschließlich 70 v. H. dieses Betrages, 60 v. H. bei einer Wertsteigerang von mehr als 70 v. H. bis einschließlich 90 v. H. dieses Betrages, 75 v. H. bei einer Wertstcigerang von mehr als 90 v. H. vis einschließlich 110 v. H. dieses Betrages, 85 v. H. bei einer Wertsteigerung von mehr als 110 v. H. bis einschließlich 130 v. H. dieses Betrages, 95 v. H. bei einer Wertsteigerang von mehr als 130 v. H. bis einstAießlich 150 v. H. dieses Betrages, 100 v. H. bei einer Wertsteigerung von mehr als 150 t>. H. bis einschließlich 210 v. H. dieses Betrages, 90 v. H. bei einer Wertsteigerung von mehr als 210 v. H. bis einschließlich 220 v. H. dieses Betrages, 75 v. H. bei einer Wertsteigerang von mehr als 220 v. H. bis einschließlich 230 v. H. dieses Betrages, 60 v. H. bei einer Wertsteigerang von mehr als 230 v. H. bis emtchließlich 240 v. H, dieses Betrages« 50 v. H. bei einer Wertsteigerung von mehr als 240 v. & bis einschließlich 250 v. 50. dieses Betrages, 35 v. H. bei einer Wcrtsteigerang von mehr als 250 v. H. bis einschließlich 260 v. H. dieses Betrages, 25 v. H. bei einer Dertsteigerung von mehr als 260 v. H. bi« einschließlich 270 v. H. dieses Betrages, 15 v. H. bei einer Wertsteigerang von mehr als 270 v. H. bis einschließlich 280 v. H. dieses Betrages, 5 v. H. bei einer Wertfteigerang von mehr als 280 v. H. bis einschließlich 290 v. H. dieses Betrages. 3. Tiese Satzung tritt am......in Kraft. Stadtv. Troß macht darauf aufmerksam, daß das Reichs-« Wertzuwachssteuergesetz auf dem Erwerbspreis beruhe, bie Gießener Lrtssatzung dagegen auf einer im Jahre 1908 vorgeil, mmenen Schätzung. Danach sei die Skala falsch bemessen. Denn nicht dis Prozente des Wertzuwachses seien zu berechnen, sondern der Wertzuwachs selbst. Ein im Jahre 1905 für 1 Mark den Quadraö" meter gekauftes Grundstück sei z. B. int Jahre 1908 mit 2 Mark geschätzt worden. Wenn es letzt mit 3 Mark verkauft werde, so betrage der Wertzuwack>s nach dem hessischen Gesetz 50 Prozent, nach deut Reicksgesetz aber 200 Prozent. Es sei also nach dem! neuen Gesetz eine enorme Zuwachssteuer zu bezahlen, das sei doch nicht richtig. Stadtv. Tr. Edel meint, wenn jemand 200 Prozent Zuwachs erziele, könne er ihm nur gratulieren. Ter Vorsitzende macht daraus aufmerksam, daß in diesem Fall keine 200 Prozent Zuwachs berechnet würden, da doch be* deutende Mzüge gestattet seien, die Kanfbriesskosten, die Vci> mittlungsgebühr, 4 Prozent Zuschlag und auf 6 Jahre 2 Prozent. Dadurch werde der Erwerbspreis viel höher, als er tatsächlich war. Nach dem Reichsgesetz sei es ausgeschlossen, den Wert-« zuwachs von 1908 zu berechnen. Uebrigens werde auch mit den städtischen Zuschlägen die Zuwachssteuer in den meisten Fällen in Zukunft niedriger sein als seither. Stadtv. Schaffftaedt bemerkt, wenn derartige Abzüge gestattet seien, bleibe oft überhaupt fein Wertzuwachs übrig. Stadtv. Grünewald hätte es' für erwünscht gehalten, wenn das Gießraer Statut bis zum 1. April 1915 Geltung behalten hätte. Da dies abgelehnt sei, solle man der heutigen Satzung zustimmen. Er selbst sei an und für sich Gegner der Wertzuwachssteuer und er sei der Ansicht, daß schließlich die Mieter die Kosten davon zu tragen hätten. Stadtp. Haubach ift der Ansicht, daß das, was gemacht toerben solle, bei weitem über das hinaus gehe, was man seither hatte. Er habe nichts gegen die neue Satzung, wolle dies aber feststellen, damit man spater nicht enttäuscht sei. Der Vorsitzende führt aus, daß bei den bedeutenden! Abzügen die Fälle, wie Stadtv. Troß einen angeführt habe, immer mehr verschwinden werden. Nach 40 Jahren würden sich die Grundbesitzer sogar besser stehen, da das Reichsgesetz nur den Wertzuwachs der letzten 40 Jahre erfasse, während für das hessische Gesetz immer der Wert von 1908 maßgebend sei. Stadtv. U r st a d t meint, von dem Gesichtspunkt aus, daß bei der Sache möglichst viel für die Stadt herauskomme, sei der heutige Vorschlag recht annehmbar. Er hätte nur gewünscht, daß in den Fällen, bei denen der Verkauf kurze Zeit nach dem Erwerb erfolge, der höchste zulässige Satz erhoben werde. Ter Vorsitzende mochte davon abgesehen haben. Die Satzung solle nicht nach Einzelfällen, sondern nach dem Durch- schnttt gemacht loerden. Die Stadt werde gegen seither 50 Prozent ihrer Einnahmen aus dem Wertzuwachssteuergesetz verlieren, und wenn die neue Satzung nicht angenommen werde, würde man wohl zu einer Erhöhung der Gemeindesteuer' kommen. Eine Frage des Stadtv. Helfrich, ob auch bei Erbfällen Wertzuwachssteuer erhoben werbe, beantwortet der Vorsitzende dahin, daß dies nicht der Fall sei.. «Ltadtv. Troß führt aus, er habe früher schon gegen die Wertzuwachssteuersatzung gestimmt. Der jetzige Vorschlag erhöhe im allgemeinen die Steuer. In Gießen seien kleine Wohnungen jetzt schon nicht mehr zu beschaffen, da niemand die vielen Lasten auf sich nehmen wolle und die Unkosten beim Sauen zu hoch feien. Mit diesen hohen Steuern tverde die Stadt ebensowenig mehr erreichen, wie es seinerzeit der Staat bei der Erhöhung der Stempelabgaben getan habe. Stadtv. Krumm ist der Ansicht, daß sich von den damals erhobenen Befürchtungen keine erfüllt hätte. Wenn bte Zuwachs- fteuer das Baugewerbe Niederdrücke, müsse es mit ihm in Berlin trefflich stehen, denn dort habe man keine Zuwachssteuer. Man solle den Antrag annehmen. Tie Reichswertzuwachssteuer werde sich schon noch auswachsen, denn jetzt sehe oas Gesetz soviel Abzüge und Ausnahmen vor, daß nicht viel übrig bleibe. Auf den Hausbau werde man mit der Satzung nicht abschreckend wirken, da die Beträge viel zu gering seien. Tie Verteuerung der Wohnungen entspringe aus der Teuerung alles übrigen. Wenn Stadtv. Tros; meine, man dürfe den Grandwertzuwachs ebensowenig be* steuern wieiJndustrieprodukte, so irre er, da beide nicht zu vergleichet seien. Gegner des Gesetzes feiert hauptsächlich die Besitzer der unbebauten Grundstücke. Mit dem Vorschlag des Stadto. Urftabt sei er einverstanden, daß bei raschem Wechsel höhere Sätze genommen werden sollten. Stadtv. Petri fragt nach der Wirkung der neuen Steuer bei einem bebauten Grundstück, das der Vorsitzende dahin beantwortet, daß die ieiifccrige Steuer 2400 Mark betrage, während die Reichssteuer einschließlich des beantragten städtischen Zuschlages 2131,36 Mark sei. Stadtv. Dr. Ebel führt aus, daß die neue Steuer in den meisten Fällen niedriger als die seitherige sein werde. Nach den Theoretikern sei die Wertzuwachssteuer nicht abwälzbar, da keiner für etwas mehr gebe, als es ihm wert fei. Je schärfer die Wert* zuwack)sstraer sei, desto mehr wirke sie verbilligend, da sie anrege, den Boden loszuschlagen und durch das entstehende vermehrte Angebot trete eine Verbilligüng ein, die zweifellos auch auf die Mieten verbilligend wirke. Sonach liege die Wertzuwachssteuer direkt im Interesse des Baugewerbes. Stadtv. Friedberger meint, über die soziale Zweckmäßigkeit der Wertzuwachsfteuer könne man im Zweifel sein, aber jedenfalls gehöre ihr Ertrag den Gemeinden. Die neu vorgeschla-- genen Sätze seien nicht oder doch nicht wesentlich höher als die seitherigen. Man solle den Entwurf unverändert annehmen. Stadw. Grünewald führt aus, die jetzige Lage habe man der Steuermehrheit von 1909 zu verdanken. Tie WertzuwachS-- fteuer fei im Grande genommen eine Verkehrssteuer, die auf den Konsum einwirke. Was man jetzt bei Grandstückwechsel an Abgaben zu tragen habe, sei früher in vielen Fällen die Anzahlung gewesen. Durch die Steuer werde der Besitzwechsel erschwert und zu teuer, das werde sich auch für die.Mieter geltend machen. Dem Verdienst bei der Grund^uckssvelulation stehe auch ein Risiko gegenüber, da man die Wertzuwachssteuer einmal habe und der Entwurf sich im Rahmen des Erträglichen bewege, solle man ihn annehmen. Stadtv. Haubach meint, man habe sich nickst über die Berechtigung der Wertzuwachssteuer zu unterhalten. Tie Wohnungsnot hänge mit ganz anderen Dingen zusammen, wenn nicht mehr gebaut werde, fei eben fein Bedürfnis dafür vorhanden. Unklar sei ihm, daß ettvas billiger werde, je mehr man es perteure, avic Ztadw. Dr, Ebel mtsgejührt habc.. dermaßen betrunken. Kollekte zur Meteorologische Beobachtungen der Station Giehen. Wetter April 1911 O o s Evangellsche Gemeinde. Sonntag Den 9. Apr »t, Palmarum: Landes-Butz- und Betrag. zum Besten mr hejslsche evangelljche Gemeinden unter überwiegend katholischer Bevölkerung. Gottesdienst. 3n der Stadttirche. bci BnflMenza ;‘“en Dd aaBiäHKöMWBBffifawi Heiserkeit überall ärztlich verordnet. Erhältlich tn Apotheken, Drogen- und Mincralwasscrhandlungen. (ss11 /» Haupt-Depot: O.LLcijej- Gicireu, Lormeustr.6, Tet.iL. katholische Gemeinde. Gottesdienst. Sam8 tag den 8. April 1911: Nachmittags um 5 Uhr und abends um 8 Uhr: Gelegenheit heil. Beicht. . Samstag nachmittag und Sonntag vormittag wird em fremder Glendala; Leonh. Mohr, 65 Jahre alt, aus Mümling- Grumbach, in Dayton; Elisabeth Kreher, 83 Jahre alt, aus Darmstadt, auf einer Farm bei Paderborn. Ihren Tod betrauern 5 Kinder, 49 Enkel, 36 Urenkel und ein Ur-Ur- enkel; Marg. Swant, geb. Otterbein, 28 Jahre alt, aus Fraurombach, in Jackson. Kreis Lauterbach. ----- Schlitze 6. April. Dem Vernehmen nach wird die hiesige Höhere Bürgerschule mit dem neuen Schuljahre ganz auf den Staat übernommen. Tie Verwaltung führt von da ob die Bezeichnung »Großherzoglichcs Neltorat der Höheren Bürgerschule". Priester Beicht hören. Sonntag den 9. April, Palm-Sonntag: Vormittags von 6'/, Uhr an: Gelegenheit zur heil. Beicht, um 7 Uhr: Tie erste hell. Messe. w um 8 Uhr: Austeilung der hl. Kommunion. # um 9 Uhr: Hochamt; vor dem Hochamt Weihe der Palmen. um 11 Uhr: Heil. Messe. Nachmittags um 6 Uhr: Christenlehre; darauf Passions-Andacht. Dienstag abend um 61/, Uhr ist Fastenandacht. Lokal notwendig war uno er nach Hause verbracht werden niußle. Als seine Begleiter sich von ferner Wohnung ent- ernt hatten, kam er mit einem geladenen Revolver wieder auf die Strafe zurück und feuerte einen scharfen Schuß auf sie ab, der den verheirateten Händler Karl Köhler aus Ulrichstein in das Gesicht traf. Glücklicherweise war es eine Schrotpatrone, so daß die Verletzungen nicht erheblich sind. Wäre es eine Kugelpatrone gewesen, so hätte >er Schuß recht verhängnisvoll werden können. Der Täter it der verheiratete Gemeindeschäfer Georg Peter von hier. Vormittags S*/a Uhr: Pfarrer Schwabe. Vorunltags 11 Uhr: Beichte und heil. Abendmahl für die Milltärgememde. Pfarrer Schwabe. Nachmittags 2 Uhr: Kinderkirche für die Markusgelnemde. Pfarrer Schwabe. Abends 6 Uhr: Pfarrer D. Schlosser. 3n der ZohannesUrche. Vormittags 91/, Uhr: Pfarrer Ausseld. Vormittags 11 Uhr: Kinderklrche jur bie Johannes gemeinde. Pfarrer A u s f e l ö. Abends 6 Uhr: Pfarrer Bechtolsheimer. Beichte und heil. Abendmahl für Lukas- und Johannes- gemeinde. Anmeldung vorher bei dem Pfarrer jeder Gemeinde erbeten. Abends 7H, Uhr: Versammlung der konfirmierten männlichen Jugend der Lukas gemeinde. Abends 8 Uhr: Versammlung und Bibelbesprechurrg im Konfirmandensaal der Johanneskrrche. Grürrdonnerstag den 13. April: 3n der Stadtkirche. Vormittags 9'/, Uhr: Vorstellung und Prüfung der Konfirmanden aus der MatthäuZgemeinde. Pfarrer D. Schlosser. Abends 6 Uhr : Beichte und heiliges Abendmahl wr MatthäusT und Aiarkusgemeinde, Aiimeldung vorher bei dem Psarrer jeder Gemeinde erbeten. 3n der Zohanneskirche. Abends 7% Uhr: Beichte und heil. Abendmahl für Lukas- uitb Johannesgemeinde. Anmeldung vorher bei dem Pfarrer jeder Gemeinde erbeten. Karfreitag den 14. April: Kollekte für die evang. Anstalten in Jerusalenr, 3n der Stadttirche. Vormittags 9% Uhr: Pfarrer S ch,v a b e. Beichte und heil. Abendmahl für Matthäus- und Markus- gemeinbe. Annieldung vorher bei dem Pfarrer jeder Gemeinde erbeten. Vormittags 11^/. Uhr: Kirrderkirche für Matthäus- und Atarku^- gememde gemeinsam. Pfarrer D. Schlosser. Abends 6 Uhr: Siehe JohanneSkirche. 3n der Zohanneskirche. Vormittags 9'/r Uhr: Pfarrer Ausfeld. Beichte und heil. Abendmahl für LukaS- und Johannes- gemeinde. Amneldung vorher bei dem Pfarrer jeder Gemeinde erbeten. Vormittags IVI. Uhr: Kinderkirche für Johannesgemeinde. Pfarrer Ausfeld. AbendS 6 Uhr: Liturgischer Gottesdienst. Pfarrer Bechtolsheimer. Stadtv. Troß spricht nachmals im Sinne seiner früheren Dussührungen. Stadtv. Wallenfels bedauert, daß bei der -sacke nickt mehr herausguholen sei unb bezeichnet es als keinen Fehler, daß der Jmmobilicnverkehr sich verringert habe. Stadtv. Loeb er möchte nicht haben, daß die Steuer zu Loch wird und der städtische Anteil über 100 Prozent hinausgeht, da sonst der Grundslücksmarkt noch schlechter werde wie seither. Stadtv. Dr. Ebel steht ebenfalls auf dem Standpunkt, daß die Zuwackssteucr der Stadt gehöre. Sie sei keine Verkehrs steuer, sondern gerade so gut wie die Erbschaftssteuer eine Besitzsteuer. Allerdings müsse die Zuwachssteuer in der Steuer nach dem gemeinen Wert ihr Korrelat finden, dadurch werde das starke Steigen der Grundstückspreise verhindert. Stadw. Krumm meint, wenn seit 1870 nur 10 Prozent des Wertzuwachses bei Grundstücken an Reich und Staat gefallen träten, hätten beide beute keine Schulden. Wenn die Wertzuwachs- steuer so leicht abwälzbar sei, wie man hier dargestellt habe, mürben nicht gerade die Grundbesitzer so sehr gegen diese Steuerart sein. Bei der Abstimmung findet die s> a h u n g einstimmig Annahme mit der Abänderung, daß sie am 1. April 1911 in Kraft treten soll. Falls dies von der Aufsichtsbehörde abgelehnt wird, soll sie am Tage nach der Verkündigung in Kraft treten. Ter Fahrplan der elektrischen Straßenbahn, der jedesmal vom Ministerium genehmigt werden muß, war seither für Sommer und Winter getrennt Nunmehr hat man ihn so gestaltet, daß er für das ganze Jahr in Kraft bleiben kann, indem man die im Winter ausfallenben Frühwagen besonders bezeichnet hat Der Fahrplan ist geblieben wie seither, nur fahren vom 1. Mai an alle Wagen der roten Linie bis zum SaMtzenhaus burd>. Bloß die abends 9,52 und 10,07 Uhr vom Bahnhof abgehenden Waget: fahren bloß bis zur Moltkestraße. Der um 10 Uhr ab- gehende Wagen fährt dagegen bis zum Schützenhaus und von dort um 10,27 Uhr zurück. Der Fahrplan wird genehmigt^ Stadtv. Petri wünscht, daß durch den Einbau einer Weiche am Bahnhof das lästige Vorfahren der abfahrenden Wagen vermieden wird, wenn die Wagen aus der Stadt kommen. Der Vorsitzende bemerkt, die Mittel für die Weiche seien bereits im Voranschlag vorgesehen, sie werde gebaut, sobald die ministerielle Genehmigung erfolgt sei. Stadtv. Krumm weist c» i 3 - O< OK bis 6. , 6. Ap ril — 4- 4,9 0 0. - 3,4 e X M. I Türken Vagdad-Dabn 90.20 4 I Dladlkawk. 8!) flfr. gar. 76.90 ^r. 87. 2040c 00. do. do. 4 Porig. E. ®. v. 86 (Baira Baixa) LutzereuropSische. n. inn. S.-Lnl. v. 1887 3 75.10 41/, Offenbach 67 JO 3 4 99.80 37. Sr. Egyptifche unistzi«te ab 1905 . prnnl. "1.60 92.30 Lstr. 101.10 101.70 98.40 64.80 . - cenl. innen . . Einen bah n-Priori tüten 99.80 v. 91.60 Str. do. B’A M. 41/, Bukarest v. 1884 conv. 97.00 v. 1891 Lit. H 4 4050c 4 95.20 200/1000 2 ITC v. 1900 unk. b. 1911 L S. 4 Freiburg ML v. 1895 31,', 80.90 100. 400 100.60 1000c 90.60 (eouv.) Fr. 1901 Ser. I lünbb. ab 1906 do. S. v. 711. <8. Wien Kommunal i. G. 100 95.90 90.80 94.70 unk. b. 1910 47, 5° 4 15»/, fl». 3 67. M. 1000/2000 90.30 95.60 Sluman. am ort 4 86.90 4 92.30 do. (Salzkgtd.) stf. t. G. do. Oest.-Ung.StaaSb.! 1593/a Gotlhardbahn . .1 Oest.Südb.(Lomb) j —Jtal. Mittelmeer v. 1908 4 92.30 91.60 Lire 111.50 Auatol. Lisenb. 500 171, 90.50 92.30 Sictlianlsche ft euer (r. i. G. do. ab 1908 1891 Standesherr liehe Anleihen. i. G. do. v. Cold-ÄnU v. 1894 steuerfr. M. 91.70 92.70 EolmS-Laubach abgefl. LfL 37, Grast. D^auutzcim v. 1901 tünbb. ab 1906 4 92.30 SM. gar. 1903 90.60 9a.6O Unverzinsliche Lose, Di*l*ee/,Gothaer Pram. Pfaudbr. I L G. i. ö. i. (S. «. >. S. unk. b. 1912 unk. b. 1914 u. S. 18 . unk. b. 1912 v. 188o . . . v. 1895 . . . v. 1898 lünbb. ab 1905 . . . . 3' 83l/’ ? °l. 3 v.st. Kr. AM. abgest. do. do. . . 13V 5 6 97, do. do. amort. amort. 67.70 98*10 103.50 99.60 1900 lünbb. ab 1905 1881 u. 1884 abgest. 1888 1898 lünbb. ad 1902 1903 lünbb. ob 1908 1 57. 47t 47, 4 37, 3 4 4 207.— 481.- 57.40 214.80 4 4 37. 37. 37. 47, 4 4 87, 4 r* 4 4 4 do. do. do. do. do. do. do. do. 11 6«/n 6 97» 5 8 7- 9 7 8 10 v.st. 2)1. 92. 92. unk. unk. unt unk. 13 9 67, 67, 6 6 67, 96.80 98.- 99.10 4 4 3»/. do. do. do. do. M. Fr. 170.— 212.70 165.50 106.20 121.20 128.30 286.— 169.70 127.50 127.50 109.50 111.70 Brunn-Rs. 72 stf. StaotSb. v. 83 „ I—VIII Em. „ IX em. , v. 18»5 , (Ergänzgä..N.) . v. 1895 fit. G. S. 19 S. 22 S 25 S. 27 6. 23 6.26 e. 17 S. 24 do. Nürnberg do. do. do. do. da. do do. do. do. do. do. 11 Wn 67, lu 5 8 57. »7, »7, v. 1900 unk. b. 1910 abgest. 1878 u. 83 . abfltit. Lit. J v. 1884 v. 1886 U. 8V. . . v. 1894 v. 1905 unt. b. 1915 237.20 119.— 316.- 198.25 141.50 185.— 208.25 209.50 210.75 do. S. do S. do. S. do. S. do. S. do. & do. S. do. do. do. v. v. v. v. 1909 1911 , 1913 Prinee Henri . . Prag-Dur St.Ält. v. 1875—80 abgest. o. 1900 .... v. 1903 .... v. 1896 .... 37. 8 k 3 3 4 87. 87, 87. 3 Sold-Anl. v. 1889 .... „ 6onl. E. B. Ser. I n. II 89 Gold-Änl. Em. III v. 189>) . , StaatS-Rmlc v. 1894 . alt.Kr. Rvl. Diverse Obligationen. 4 Buderus r. 103 ...... 47, Lisch. Luxem», conv Pqön»^ Bergw. . Rhetu-^aff.-Bgw. «Ht»nn. <3taqhDcde büebed Moncan . achtes. Aerg-Ziuk LÜegelin üc Huvuer rvesteregelu Allali Hesiische St.-Ank. v. 1899 do. v. 1906 . . • do. do. do. do. do. do. Staats-Anleihen a. Deutsche. 81/, Deutsche Reichs-Anleihe . . . 3*/. Türk.-Egqpt. Tribut . . 4 Türlen v. 1890 . . . 4 do. priv. v. 1890 steuerfr. 4 do. conv. un>f. v. 1903. Ser. Ser. Ser. Ser. do. do. do. do. y. v. v. v. v. v. y. v. y. ü. 1901 lünbb. ab 1906 . . abgest v. 1887 v. 1891 abgest, v. 1896 v. 1898 v. 1902 Ser. II lünbb. ab 1907 1901 lünbb. ab 1907 . . . 37, Gräfl. 37, Fürstk. 4 do. v. 1887/89 .... y. 1896 lünbb. ab 1901 v. 1903 unk. b. 1914 . SfL® Str. 1902 1907 v. v. L ®. i. K. t. G. i. Ä. G. i. G. Zürich v. 1889 Stadt BuenoS-AireS v. 1892 i. P. fmtfirier ßirse Aschaff.Masä).Pap ] 140.40 •jfeue tiobeix Ä. G. 144.70 Brauerei ÄiNdmg. \ lb2*8u .Henninger. I — „ do. Pr. Alt. । — Lempff - • 55.50 e Plamzer litt* I 208 50 Reitenmcycr ! — 9 Stern(Dbetr.) I 199.- Berger . . 73.- Zementf. Starlftobt j 181.90 (Lern. äab. vintlui i 486.80 ( BkciU.2ikb.Br. I 133.40 " töticÄij. Eleltr. ] 275.70 67. 67, 6 57, 6 87,®oitbarbbabn .... 3'/, Jura-Simplon v. 1894 Schweiz. Central ». 1880 MoSkou-Sasan unk. 1915 Rväson stoSlow steuerfr. gar. . . do. UralSk steuerfr. gar. 404/9020 eouvert. v. 1897 y. 1902 y. 1905 do. Gold-Rente. do. nnbeitl. Reut do. SiaaiS-Rente Lest. E.-B. St. Lusab. Odl.) i 37. do. 3»/, do. 99.10 99.10 99.70 99.20 100 93.40 91.50 91.50 100.- 89.50 89.50 89^0 99.20 99.20 99.20 90.40 90.40 Aktien ausländischer Transport- Anstalten. v. 1902 steuerfr. M. 4 37, 67,1 6 b 67 do. do. 27,Stuutwetßenb.-Raab-Gra; do. ex. L. Sch. 1903 lünfcb. ab 1908 1879 1900 lünbb. ab 1906 189L92 (abgest) . . 1898 1902 lünbb. ab 1908 1905 Humvolo Masch. . 151.5C Laurahuue. . ! 17K.25 -/.allen Bergbau. j 122.— KtulheimerBergw. j 1»7.— Jlorbb. ii'oUIämm. ' 147.90 Oderschles.C.-Jno. 91.40 87,. d°- 4 do. 31/, do. 2«/„EüditaI. (Merid.)SrA-L. 4 LoScanische Lentral . . 5 Westsicilmn v. 1879 . do. y. 1889 do. y. 1891 (Lvmb.) sts. do. , do. , do. do. do. do. do. do. do do. do. do. do. do. IRinn. do. 216.- 214.- 104.— 69.60 96.70 96.t><» 98.80 93.- 94.— Salonique-Tonstant. Jonction . . do. Rlonastir . . 2020/4040 37, 37, y. v. y. v. Allgemeine Deutsche Äleinbabnen adg. 607, 37, Südd. Eiscnbabn-Ges. Darmstadt . . . 37, do. do. fco. v. 1904 37. 37, 37. 37, 37, 4 37, 3*Z 91.- 8ande luliur-Rrnie . . . . 37, Krmznach y. 1888 u. 1898 . 37, Lahr v. 1889 .... 37, do. v. 1902 87, Limburg abgest. 37, Ludwigshafen v. 1896 . . ö»/ do. v. 1903 lünbb. 4 ° Mainz Bank für handel und Industrie Niederlaffvng Gietzen. Brest. TiSkontobank Mk. 600/1200 Lommerz. u. LiSkonto-Bank . . Larmiiadter Bank . . ü)L 1000 do. do. Oest. Süd do. - do 500 200 500 1000 do. do. do. do. do. dv. do. . Lstr. SR. 8t. : &. 89.90 89.90 89.90 99.10 99.10 90.60 90.60 90.60 9L40 97.- 90.- 90 80 &L10 98.80 98.80 9^.30 99.30 99.80 93.20 93.50 90.20 91.3ü 99.20 99.20 89.90 89.90 9ü.5o 99.10 9o.2 J S9L0 99L0 ö1/, Slaffauifche LauoeSb. Lu. F. G. H. K. a. L. ö*/, do. do. , M. N. P. . . [ 37, Casseler Landes-lLredttauit. uut. . , , j Lourudg. Bankanstalt. Berciusvank M. £? ülaf JJ. Rlcqer. .! 5"6.30 „ ®rigna . . 273.- - , Fab.LLchleich. 150.80 Hamb.-Am.-Pcktit. — Rordd. Lloyo . . —.— Steaua Rom.Petc. / 137.10 . . . . SH. y. 1888 . Lstr. e. 1897 . M. ch.-Derfch. (conv. ®. steuerfr. . .bfl-®. v'j.Oeft. L.-B. St. Franz-Z vfef) t 3 Ccfterr. Lvkald. (uerftaatl.) 57 do E.-B. 6t. Sch.-Berlch. (abgest. Ll'sad.-A.) i. steuerfr. Pp. . . $ortua. unisiz. v. 1902 Ser. I . . do. unifi^v. 1902 6er.HI . . do. bpez. Augsburger Braunschweig .... Ftnnländifche . • . . Freiburger . . . i^cnua . .... Uiatlänb« . . . . • ihatlanb« . . . . • j.cinuigct .... L)e(tr. v. 1864 .... öeiir. Kredit v. 1858 . • Papenh. Äräst. .... biudolsS-Stlftuuz . . . Türkische Ultimo Ungar. Staats .... Bmeuau« . , • • • Lom. Obl. G. 5—6 . 1100.70 u. 7-8 . ; 100.90 do. Kommunal Der In.II unk. 1909 ' ---- - Westd. Bdkr. Hyp. (Köln) S.3 tünbb. 1905 - 90.80 do. do. do. Ser. 1 tünbb. 1906 j 90.80 Südd. Loden Kr. S. 53 a. 64 kündb. 1906 1100.30 do. diS mcl. Ser. 53 . . 91.90 ©taatL oder vrovinzial-garant. 4 Heidelberg 37, do. 37, d°. 37, Karlsruhe 57. do. 3 do. 47. Bosnien n. H«cegov.v. 1902 unk. 1913 4 do do 5 Bulqar. Tab. AnL v. 1902 1. 9. . 1«. Griech. L.-B. v. 1890 steuerfr. . I1/1* do. yHonopol-Hiü. y. 1887 . . 4 * Italienische Rente 27« do. do 4' , Oest. Silb«-Rmte 47. do. Dap.a-iHcntt Prag-Dux 0. 1896 sts. Raab-Oed.-Edenf. , do. do. y. 91 . do. do. y. 97 , Rudolf innere v. 1888 . äußere Gold-Anl. dv. do. 37, Ulm y. 1905. .... 4 ' Wiesbaden v. 1900 lünbb. ab 1905 4 37, 41/ «uff. Staatsonl. v. 1905 . - ’ do. tzonsolid..Anl. v. 1880 do. do. do. 37, do. bo. do. 0.1886.97,1902 37, Frt. Hyp.-Bk. S«. 19 37, do. bo. Sommunal Set. 1 unt. 1910 Frt. Hyp.-Krcd-Ler. S. 15-19,21-27,31,84,30-39, 42 il 41 unt. d. 1910 . 3 do. 37 schwedische v. 1880 abgest. ... , 87* do. v. 1890 37. Schweiz. Eidg. (A^G.) unk. b. 191'1 Fr. 4 6.erb. amort. . 1895 (405) . . . M. 4 Span. auSl. Rente v. 1882 abgest. Pes. Lstr. 4 do. do. v. 189b steuerst. 'Jieuc Boden r. 102 do. do. r. 101 .... Ung. Lokalbahn Gerte I r. 105 do. do. 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