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IednmII; obc ter. i'ofern mät «rchla, « hiblihm in Shey: s » ich zu fügtet « i kt 'ich bet graätii**-« Laße sta- res-tzipp. L S--^ r ititbmcer &'3»at i 3umetxmW der > GeßlndheitsriFi» « « ixmgc S«be ?i fa n sich W ober 12 5«* in bet ©sttiöe^»» xencrö botioc -u r -den sein. 7tcr cst i * mwohner iyntigt, bcK WS t»-* t roobcx Ito ta nbofta, itoMj® g )n mor.'tns nrinö £ TttbterbalMel fr® reine dtnmlt? n d« J,IqÄal CT schon k> ' ■ a cck von CTCLGäl» -• C^mcrnbc^r^g, :eu- »»beirf^? i. “lk 31^5»: -- ®? rrmoh 1 ^2 »c t-’ -uhren wann t» - am E 0 3 0 5 S. lonfcrvotinc Wrhrbctt verfügte einem werde sich durch die An^ 'punq zur »ick dollen licRcn, machten "‘.•hditA werde ihn daran Die Regierung so schwer gestört dal. Lord 5) o l o b u r n erklärte, er 3nl)fe hinan» xiife über eine i abermaligen non der er g^ube, daß iic non (tzesetzgebmig sei. Ter lortlcben, nur wird das politische Schwergewicht beim Unterhause liegen, also eine weitere Demokratisierung des englischen Slaatcklcbeus .Platz greifen. Tie vom Oberhausc beschlossenen Zusätze zur Betobill sind samt und sondern verworfen, und gleichzeitig ift die iDiebcrgciTüügtc Vctobillvorlage zur Beratung an ba-2> £bcr- l.niw zurnckvernneseu worden. Sie hätte bei der Zusammensetzung der Peere-kammer hier ohne Peersschub keine Au»sicht auf Annahmc, tueiin nicht unter den konservativen Peers Zwistigkeiten gröbster Art entstanden wären. Tenn die «Drohung, »00 neue unb zwar liberale P ec r » 3U ernennen, um die Vetovill durchzusetzen, prasselte auf die .konservativen hernieder, wie ein Hagelwetter, da» ihre Einheit zerstörte unb sie zunächst ratlos daslehen lies;. Dann aber fing man im größten Teile der konservativen Partei an, die Sache nicht vom Standpunkte der (»egenwart, wndern der Zukunft zu betrachten. 5vu liberale Peer» zu den schon jetzt im Oberhausc vorhandenen 80, die Asquith aus jeden 3all unterstiitzen werden, sind eine Macht, die die >Gesetzgebung de» Sberhause» selbst unter der Betobill Deutsche» Aeich. Tic w ü r 11 c m b e r g i s ch c E r ft e Zt a in m c r hat das Slot» teriegcsctz cinftimnng angenommen und auch dem Staate» vertrag zwischen Württemberg, Bauern und Baden einerseits und brohung der lirncnnnng neuer Peers jciugcn, die sich von der Abstimmung iiw in Avologisteii der Regierung. Kindern, gegen die Bill zu stimmen, schlecht und ein skandalöies Beispiel l? r z d i i ck o f von Bork erklärte, daß es rncknckitslos von den Lords sein würde, den König zur Ernennung neuer Peers zu zwingen. SalisbnrN iintcrftüptc öolvburn auf das ent» schiedenfte und crnäric: „Lassen Sie uns stimmen, wie wir denken, mögen die Manien nennen fein, rote fic wollen!' _ “ Nachdem noch mehrere Redner geiprocknm hatten, ivnrbc die Aussprache vor Mittemaclt vcnagt. i?eersschnb im konservativen Sinne zu greifen, wäre ade. de l ikb unmöglich, wei die Torics die ,et.u angedrohte Maßregel I. lächerlich gemacht hoben, und dann aiuh nach dem Wunsche der Loniervativen ein nuincru» clausn bei her £ berhanöreforin einflciiihrt inerbcii fotltr Roch missen mir nicht, wie am gestrigen Mittwoch im Lberhaus abgestimmt worden ift. Tic Stiuing wurde uin Mitternacht vertagt. Tie Aussprache im Lberhaus. London, 9. Aug Das Oberbaus, das dicht beitet war, bot die arosne fcicmd'au der liberalen Peers bei lebten 3abre Lord M orte n beantragte, daN über die Amendements utr Paria ment.will bciateu werden iollte, worauf die £iouiiiau»iviamc begann. Lausdo io u e ikihrtc aus: Tic Lords wüßten, day, falls iic auf ihren Amendements bestehen würden, fic nieder gestimmt würden durch die Ausübung der königlichen Prärogative, sie seien nicht langer in der Lage, gegen die Politik der Regierung nu Hainen B2lderstand zu leisten Lanödowne fuhr ton: Unter Olcf.n llmsiänden sind einige von uns der lleberzeuguug, dak em • Bestehen n;n linieren Amendements niwt allein n >> vorteilhaft, jonbern schädlich für daS ö i f c n 111 (h c 3 ii t e r e i i c ist. Ticicnigcu, die dieser Ansicht sind, schlagen,vor, weiteren Einmischung abzuftehcn, jedoch zu <■ • T:i• h. dan, wenn sich die OVIcgcnhcit biete, keine Mühe gechent werden würde, da.« konstitutionelle (Mlcirf'.gcroirfn wicderherznftellen, das nicht schrecken lassen. Tic- Per englische Dertofiungsftreit vor der Entscheidung. Tie Verfass tngskrise in England, bei der es sich d rrum füll bell, ob die gesetzgeberischen Rechte des Oberhausc gegenüber dem Unterhause oerlärzl werden sollen, oocr nicht, treibt nun nach nahezu zweijähriger Dauer der Ent fchCidnng entgegen. Das Oberhaus Hai zwar durch eine Reihe von Amendements versucht, die Betobill im Zntci cf je der Peers nmzugeftalten, und gewisse Leute schmeichc: ten sich auch bis in die letzten Tage hinein mit der fcof’ iiiing, bar eine Verständigung zwischen Peers und uommon nicht ausgeschlossen sei. Aber nachdem Asquith erklärt Hai, er werde den Amendements im Unterhause zum glatten verhelfen, und überdies bekannt gab, daß bic königliche Garantie, das Oberhaus durch Ernennung von liberalen Peers — unb möchten dazu auch 500 nötig sein — zu einem Oberhaus mit liberaler Mehrheit umzn • armen, in der Tasche habe, woran die Konservativen bis her immer noch zweifeln konnte, nahm die Entwickel.tng der Tinge, die England lueit mehr beschästigeii, als die "iaroltvfrage, einen so schnellen Verlauf, duft die Entscheidung über die Betobill unmittelbar bevorftehl. 3m Unterhaus hatte der konservative Führer Balfour ein Tadelsvotum gegen das liberale Mobincti beantragt, weil es sich einer groben Perletzung der konstitutionellen Freiheit schuldig gemacht habe, nibcm eS beim König das Versprechen eines Peersschubs unb seine Verwirklichung im gegebenen Falle durchsetzte. Bei der Mehrheit, u'ver die Asquith unter den Gemeinen verfügt, konnte aber dieses Tadelsvotiim lein anderes Schicksal finden, als datz es eben abgelehnt wurde, wenn auch unter den stürmischsten Mundgebuugcii der lonservativen Opposition. Zm Ober- häufe, wo das Tadelsootum am Tienstag eingebracht wurde, ift es bagegen mit ilbcrmiegenbci Mehrheit angenommen worden Aber das zeigt nur, datz die Lords, deren Stellung gegenüber bei Asquithscheii Betobill immer schwächer ge worben ist, Asquith noch eine Art siegreichen Rückzugsgefechts liefern, bas; sie noch einmal unb ivahrschentlich zum ichicn Mal bao liberale Mnbinctt iwr bem Laube bloß rorflchoben: 3it zahl reichen Masseiiveriautml uugeu dat di,' Arbeitciklafte Anfang 3uli gegen chic Maiokkoibcntciiel protestiert, und durch imposant- IVoifeiibanonftrationni in Berlin und 'Bari# i»abeii bic deutschen und iranzösnehen '.'irbeitcr ihre ^olidarttüt bekundet unb erklären lassen, das; fic iidi nicht wie nulleulofc .vatniuci herben aui bic Sdladnbanf treiben lassen, sondern bereit imd, mit allen z » t'i c b o t c stehenden M i 11 e 1 tt den Frieden zu stchern. t .. , , „ Die beutsche Regierung hat, unb das ist fein Zeugnis ihrer eigenen Klugheit unb Tüchtigkeit, bestäubig bamit zu tun, bedauerliche und schädliche Gerüchte zurückzuwersen: Tie „flöht. Ztg." meldet aus Berlin: Von verschiedenen Seiten wirb anbauerttb versucht, die Ansicht zu verbreiten, als ob zwischen bem Malier und den ncraut- wörtlichen Ratgebern über die Behandlung der Dta- rokkosrage MeinungsverfchiedeuHeiteh beständen Besonders jucht man bic Lage fo barzufteUeu, als ob -Ltaats fclrctär v. .'tibrrlcn Wächter zuerst weitgehetibste Forberun- gen an Frankreich gestellt Hobe, btefe bann aber infolge de» kaiserlichen Eingreifens stark herabsepte Terarttgc wiTT- f ii r l i di erfundene Angabe u sind u n p a t r i o t i s ch, da sie die Aufgabe der beutschen Untcrhänblcr erschweren und ihre Stellung gegenüber dem Auslände schwächen. Das gleiche gilt von den fortgesetzten Versuchen, gewisse lärmend geltend gemachte Forderungen politifcher Hitzköpfe als Forderungen hinzustellen, ivelche die deutsche Regierutrg an-, fange- selbst erhoben habe, bann aber unter frembem Truet; wieder zurückzog. Cm spanischer ftrtujer in Agadir Paris, 9. Äug. Rach einer Blättermclduug aus Mogador ist der f p a tt i s ch e Kreuzer „Eartagcna" am August mit dein spanischen Konsul unb einer Anzahl spanischer Touristen, darunter mehrere Tcpuliertc and Journalisten, sowie dem holländischen flvnsularag iiadi Agadir abgegangen. Tic spanischen Reisen dcii iätten erklärt, nah sie den Offizieren des flreuzers „Beilin" einen Besuch abstatten unb von bem Gouverneur von Agadir empfangen werden würdcii. Spanische Kundgebungen gegen den Krieg. Barcelona, 9. Ang Tic von den Sozialisten einberusene Wibersvruchsversammlnng gegen den ütieg fand im Theater von Marina statt unb war von etwa 4c*0U Personen besucht. Tic Vertreter des französischen AUgemei- nen Arbeilsverbanbs hietten heftige Reden nnb erklärten, bau die Sozialisten den flrieg durch den Kesamtausstand bekämpfen müßten. Presse noch hin un? her gestritten, aber ohne Plan, bcim bie Regieruiig laßt uns nichts wissen. Tatliber, oo ein Mneg. ui ,menen nmre ober nicht, unterhalten sich einzelne Blatter ui ichr unfruchtbarer 49rife. Lv meint heute bic , r eutsche Tageszeitung": , . * Treten ifiicutiialitatcii ein, welche einen luuidKiibcn .iiu> iwiimendcii Wninb uint 'Iricge geben, n> werben wir ibn ebne An ichui bn äußeren Seile bei S tvcitirnnr ivillkommen bei fiere, als heu arm en einiger nnb Prüfer, dessen ein Volk von Zeit. Zen bedarf, ipuin cs lebeneiabin bleiben nnb nicht in der Vcraölieiuna von Erwerb und ohiumit veikommen soll rieien Gcdaiikcn wünschen wir auch als da nein den E i n i di I fl rt bei ü 11 cn E r w .i g n n n c n i: n b »a nj» l u n fl c n bcr '.n; (inner, ivcldie bi äußeren vteschicke beö Tcntfdien Reiche« bestimmen und leitend brtiniliihcn Tci sozialde m o ! r a t i s ch e P a r t c iy o r u a n N i erlös t dagegen int „Vorwärts" eine geharnischte Kundgebung gegen jeben flrieg. Zu Fettdruck wird da brr- stellen wollen, indem sie es, obwohl der Peerschnb von der englischen Verfassung durchaus anerkannt wird, der Ver letzung der ledern (niglänbcr heiligen konstitutionellen Frei leit beschuldigen Ta* geschah aud> in der gestrigen des £ brr häufet, also am Mittwoch Aber cd" sind alles Schlagworte: denn um eine Beseiti gung der Lordskammer, um ein Eiiikammerfthtem l.andett es sich babei gar nicht, sondern nur um eine durch die Verhältnisse gegebene Maßregel. TaS Oberhaus wird, menn es erst reformiert ist, in erneuerter, besserer Gestalt und der künftigen Oberhausresorm auf lang lähmen würde, auch menn man im llnterh $rantreid)s fester Auftreten. Uebei den weiteren Verlaus her Marokkofrage weiß die deutsche Presse wieder gar nichts, die französische desto mehr mitzuteilen. Der „Lemps" will wissen, daß die gegenwärtigen Verhandlungen in Berlin sich um die Ad grenzung de-: an Deutschland absutretenben Gebiets von französisch fl o n g o drehe. Ta» Gebiet, das an Deutschland abgetreten werden soll, ziehe sich von der Süd grenze Kameruns bis zur £ ft g r e u $ c Tj i n. Tie Verhandlungen zielten außerdem daraufhin, d e n Teil von fl a m e r u n z n bestimmen, d e n Deutschland seinerseits an Frankreich ablassen wolle. Zur technischen Unterstützung des Botschafters Eambon sei der flolontalgouDcrneur unb Ehef des Ministeriums der flolonie, Vollenhoven, nach Berlin abgereift. In den Streifen der franzöfifchen flolonialvartei meint man, fo heißt es im „Temps" weiter, daß bei einem etwa« igeii llcbercuifommcn zwischen Frankreich und Teutichlanb spezielle Grundsätze geschasson werden müssen: Frank reich müsse o er la iigen, daß sämtliche schiffbaren Flüsse und Schiffsverkehrswege im französischen flongo in französischen fanden bleiben, und daß eine direkte Ber- bindung von der französischen flongoküste nach den fr an zöfischen Besitzungen von Ubangi Schari unb ben Bc Sitzungen am Tschadsee aufrechterhalten werden müßten. Man sieht, die französischen Unterhändler wissen Stirn mung für sich zu machen. Ob das alles in Berlin Ein^ druck matyen tvirb ? Zwar wird auch in der deutschen Nr. 186 * Erster Blatt fl6f. Fahrgang Donnerstag, lO.Jluguft Ml Eer «Usenet lijel|«r /TV? • Tf S* tz Gietzener Anzeiger iWHtfdiflltluhtaeitfraflei Af Pcrcmkwortltch für den ' "ch. AnjchluUe. E MM poliuichen Teck: VuauU MW General-Anzeiger für Oberhefjen MM- Hnnabme von R6totion$bnid und Verlag der vrühl'fchen Univ.-Vuch- miö Skinöntderei H. Lange. Nedaktion, drpeöiüo« und vruckerei. Schttistraye 7. oa.,>. g,^cu; lur den !oumt?a?»Tu% vüdingen: Zernfprecher Nr. 50 »efchäffsstelle vahnhofstratze j6a.__ Line arabische Akademie in Kairo. 3Jlan iebreibt uns auS Kairo: Seit längerer Zeit schon macht sich in bei islamitischen Dell das iehr lebhafte Bestreben geltend, die ciHitigc Bedeiituiig der luohammcbaniidicn Mumt und zeipai 'chafr den Arabern wieder zu Bewußtsein zu bringen unb so am eine geistige Reiibelcbnng hinzuwirlen Eine ganze Reihe von belehrten in Tunis, Algier, Aegppten und Stincn hat sich jext mfanunengetan, uni die i^rnndiing einer arabndxn Akatxmi- dnichziiitycii. Tic hiesige Zeitung „Al Lewa" ftlneidt dazu: ,,Cs ist cui der Zeit, bau >tih die muselmanuchen Gel ehr: cn. oic auf der ganzen Welt zerstreut sind, mit einem ivichcii Plane bcfcha'tigen, um bic Annalen des früheren Ruhms der arabischen Gelehrsamkeit vor dem Untergang zu fiebern und die in den Bibliotheken des Orients und des Okzideiits verzettelten Spuren der arabifchäslamitifchen flintui ,n sammeln, ebenso ioie die alten unb modernen Schriften, die daraus Bezug haben. Tas ist das beste Mittel, auf bic LZiederbelebung bei muielmaiivdKn Welt Iniizuarbeiten. Tas Ziel, auf das die Gelehrten ui erster Linie ihre Bestrebungen richten sollt en, ist die Begründung einer in u s el m a n i i chc n E n ; y k 1 o vä d t c, bic neben den Bi.' grapl.icn musclmani'chcr Gelehrter und Ptnlviovt.en leit Beginn der Hedschra bis aui unsere Tage ein allgemeines Aachsck'lag werk über dic alten und modernen mu'etmanischen exakten unb >chönen Wissenschaften »ein müßte. .Eier ist eine Lücke, deren Ausfüllung sehr wichtig fein würde. Tas Proieki erinnert an ein anderes, das (.Mehrte in Xaho vor einiger Zeit ausarbrurrrn und das eine arabische Akademie nadi Art der europäischen und amerikanischen betrat, so wie cm ein drittes, dessen Verwirk Kchnng Prin.; Ahmed Fnab Pa'cha in Aussicht gestellt hat. Es handelt sich um eine S Äariiii Estooms, sowie enter längeren Stubuiirci- naw Italien, übernahm er 1871 die Leitung des Proiekticrlu:reaus der Berlin-Anbaiter Bahn, eine wichtige Stellung, ui drr er ron 187.j bis 1880 ben Anhalter Bahn hör zu Benin und bic Pa Im Höfe zu Trifau und Sittenberg erbaut eines eigenen Ateliers setzte er feine Tätigkeit in w er!Jiarcidi:r Weife ion, paß er alsda.d zu den angesehcn'tcn Architckicn der Reichsbauotstadt ger^rhlt wurde. .\)icr, wo er feil seiner Studien Seit wunelt, erbaute er außer der im r Heini sch-rom am ickxu rtil gehaltenen flaiser Wil^lm^bächtnistirche samt d.m gegenüber liegenden vornan neben .vaufc noch die xt. Liw-'ons unb d:- 't. Pautuskirche, die ATicge-atabcmr mit ihrer prächtige« Backitem- 'affadc, das monumentale Anusgebäude des flreiscs leiunu, bic Philharmonie, den Bechstcinsaal, daS neue ZndustrtegeLäude, das j(hone Geschä'tshaus der deutschen Glasmr"aikgesc:i'chaü, sowie reridnebenc ander: Prosangcbäute Außerhalb B.rUn er i infc it mcvr al.- ein halbes Tutciti) flrcishämer, di: iar loser Ur ehe in Homburg r. b. Höhe, bic Tvrjkrrchr in Gero.stein, o:l Fürstew- gnnt in TX’iictu, das (Gymnasium tn Sittenberg, dos Xonyrt- h.- Senats der Mgl. Akademie her flünfte unö der Jitabemi-" des Bauwesens, tejch an Pi lsen, Ehr n unb Ausicichnungen, setzt er nod> iniverdroft'rti seine künstlerische Tätigkeit lort Vas ihm auch in einer weiteren Zukunft vergönnt sein möge' — Wie sichvamlet in Zapan kleidet. Sbakeioeates Uefsinnigftes uno gibetmni9i:r.dntc9 Trama gibt ictzt auch den Untertanen des Mikado zu denken, denn cs wird in Zavan von einer Schau’Diel ettruow ausgeführt. Ter Umstand an und für ,'jch wurde bei diesen modernsten Söhnen des Ostens, die «ich io eifrig die Aulrur- und flunstwerke Europas arteignen, nichts Auf- ritaunlid) find, wie der F-igaic er ihU, bic floftiuiii. ui denen Hamlet auitritt. 3in ersten Akt erscheint der Tarsteller des Tänenvrinzen in einem G e s e 11 f ch a sts a nz n g mra-rniten 3ckmitts, oen 'opf mit einem vrachltgen Znlinder geschmückt. 3m iweiten Akt präsentiert er "ch in ttnem voll- lomniencii R a d j a h r k o st üm, das durch Wadenstrümpfe noch seltsamer gestaltet wird. Zm dritten Akt tragt er wieder seinen Ecicllschastsanzug, dem et l i imal einen besonderen Schmuck verleiht, indem er une Blnm^ im flnopflodi trägt Tas flostüm, das vamlet im 4. und 5. Akt trägt, ist die Tracht eines Studenten von der Univcrsitil in Tokio. Ob mit dieser i-pten 2 oilenc das Studenten:um d.s aus Üittenbcrq arückgekchrten Prinzen angebeutet worden »oll? Ob man durch den modernen Frack das tierf dem Verständnis näher bringen will ' 3eoen- falls eröffnen diese floftüme neue rätselhafte Perspekiioen, die £ en savaniichen Hamlet er klärern nicht weniger denken geben werden als die anderen ^latidfragcn den deutschen Kommentatoren. — Kurze Nachrichten aus Kunst und Lvijseu- sch a f r. T c u 1 i cf, c r Verein i ü r öffentliche <4 et'unb- hcitso» lcge Aach einer Mit: tung ces ständigen Srfr lstrs, Prof. Tr. Pröbsting tn fl-oln a. Ai)., wird die Fahresveriamn- lung des Vereins vom 13. bis P-. September tn Tr sde^, statt findet^ d Lindenfels i. O. Hotel Odenwald Pension Mk. 4450. ss»/t Ad. Vogel. Lin französischer Dampfer gesunken. (86 Personen ertrunken.) Aus Gibraltar wird ein schwerer Zusammenstoß zwischen einem französischen und einem englischen Dampfer gemeldet, bei dem bas französische Schiff mit Jaft 100 Passagieren unterging. Das Reutersche Bureau meldet: Der französische Dampfer „Emir", der heute früh llm 3 Ufr- von Gibraltar nach dec marokkanischen Küste abging, ist fünf Meilen östlich von Tarif« gesunken. 9 3 Personen sind ertrunken. Eine weitere Meldung des Reuterschen Bureaus über den Untergang des Dampfers „Emir" besagt: Infolge dichten Nebels stieß der englische Dampfer „Silverton" mit dem „Emir" zusammen: „Emir" sank: von den Passagieren wurden 15, von der Mannschaft 12 Mann gerettet. Marseille, 9. Aug. Der östlich vvn Tarisa gefmtfatc Dampfer „Emir" war am Mittwoch von hier nach Oran und Gibraltar in See gegangen. Nach den letzten Feststellungen sind 86 Personen ertrunken. Der Kapitän des Dampfers wurde verletzt, ist jedoch gerettet. Der Dampfer „Silverton", der vorn ein Leck hat, brachte 27 Gerettete hierher. Paris, 9. Aug. Ter sich unter den Geretteten des „Emir" besindende am Arm verletzte Kapitän, sowie dessen Stellvertreter und vier andere Deckossiziere .erklärten, daß es ihnen bei der Explosion der Maschine nach dem Zusammenstoß mit dem englischen Dampfer „Silberton" völlig unmöglich war, zur Hilfeleistung in die unteren Schiffsräume zu dringen und daß tatsächlich nur die im 'Augenblick des Zusammenstoßes aus Deck befindlichen Personen durch Springen über Bord der Katastrophe entgehen konnten. Ausland. In Basel wurde am Mittwoch der Zionistenkongrcß in Anwesenheit von 500 Delegierten durch Dr. Wolffs oh n eröffnet. Auf Antrag des Aktionskomitees wurde beschlossen, der türkischen Regierung ein Beileidstelegramm unb 5000 Franks aus Anlaß des Brandes in Konstantinopel zu senden. Max Nordau hielt eine Rede über die Lage des Judentums. Zum Präsidenten des Kongreßbureaus wurde Nordau gewählt. Bom dänischen Minister des Aeußern und dein französischen Gesandten in Kopenhagen wurde der Schiedsgerichtsvertrag zwischen Dänemark und Frankreich unterzeichnet. Vorbildlich für den Vertrag war der auf der zweiten Haager Konferenz von 32 Staaten gebilligte Entwurf zu einem Achiedsgerichtsvertrage. „Vita" meldet aus Rom: Ter Papst hütete am Dienstag das Bett, da er Fieber hatte. Das Fieber ist nach Aussage der Älerzte nicht ans Verschlimmerung der urämischen Erscheinungen, sondern auf einen leichten Anfall vvn Bronchialkatarrh zurück- zu führen. Lin Erohfeuer in Mainz. d. Mainz, 9. Aug. In der Waggonfabrik der Gebr. Gastell entstand heute abend kurz nach 6 Uhr, als )ic Arbeiter entlassen waren, Großfeuer. Ein Angestellter der Fabrik bemerkte um 6.20 Uhr, als er an der Halle 18 vorüber kam, einen leichten Rauch aufsteigen, kurz darauf erfolgte ein heftiger Schlag, die Scheiben gingen in Trümmer und die Flammen schlugen mächtig empor. Gleichzeitig tanden die vier Hallen Nr. 15, 16, 17 und 18 in einem Flammenmeer. Die Fabritfeuermehr mit 55 Mann war ofort zur Stelle, außerdem eilten die auf dem Sande übenden Soldaten vom 88. und 87. Inf.-Regt , sowie das Pionier-Bat. Nr. 25 herbei und griffen wacker mit zur Löschung ein. Alsbald kamen auch die Mombacher, Mainzer Gonsenheimer, Fimher und Kaftel-Amöneburger Wehren herbei und beteiligten sich eifrig an der Löschung des Feuerherdes. Durch die furchtbare Glut der brennenden neuen wenden Eisenbahnbeamten zusammen. Rau wurde vom Rad geschleudert und zog sich eine Verletzung am Arm zu, die von einem hiesigen Arzt vernäht wurde. •* Ferienstimm un g. Auf dem Land- und dem Amtsgericht herrscht jetzt Ferienstimmung. Zwar ist der Betrieb beim Schöffengericht und der Strafkammer auch während der Ferien im vollen Gange und die Feriensachen werden weiter be- und verhandelt, aber die Korridore des Justizgebäudes sind augenblicklich nicht so belebt wie sonst. Infolgedessen werden jetzt die Räume des Gerichtsgebäudes vom Aktenstaub gründlich gesäubert und teilweise neu geweißt usw. Kreis Schotten. -o~. Ulrichstein, 9. Aug. Ein Dienstknecht von hier stahl seinem Herrn 80 Mk. Er wurde von der Gendarmerie nach Gießen verbracht. Kreis Friedberg. X Fried ber g, 8. Aug. Der Taunusllub „Wetterau" unternahm am Samstag und Sonntag seine größere Prvgrmnm- wanderung, die ins Hinterland führte, von Ealdern über den Rimberg nach Biedenkopf, wo übernachtet tourbe, und von da zur Sackpfeise. O Friedberg, 9. Aug. Seitdem am 31. Juli die. Schulen den Unterricht wieder ausgenommen haben, mußten täglich Hitz- ferien gegeben werden. Wenn auch nicht ganz das Beispiel einiger preußischer Städte, die nach Schluß der Ferien den Unterricht der abnormen Hitze wegen überhaupt nicht wieder ausgenommen bähen, nachgeahmt wurde, wurde aber in sämtlicfrn hiesigen Schulen nur mit „Halbtogsbetrieb" gearbeitet. Um 10 oder 11 Uhr morgens wurden die Tage her die Schulen regelmäßig geschlossen. Auf dem Lande sind die Schulen eben günsttger daran. Denn in sämtlichen Landorten des Kreises währen gegen- wärtig die Ernteferien noch an. X Bad-Nauheim, 9. Aug. Auf dem herrlich am Fraucn- wald gelegenen Go l f p l a tz'nahmen gestern die 5 tägigen Wettspiele ihren Anfang. Die Beteiligung ist trotz des heißen Wellers vorzüglich. Von Homberg sind mehrere gute Spieler erschienen. Es finden Herren- und Damenspiele stall. Bon der .Kurverwaltung, von einigen größeren Hotels und zahlreichen Kurgästen smd Preise geftfftet worden. Starkenburg und Nheinhesfen. M. Offenbach, 10. Ang. lPriv.-Del.). In den Lederwerken vormals Spicharz, A.-G., entstand heute vormittag 7 Uhr Großfeuer. Das Feuer, das in den Arbeiterspeiseräumen der Fabrik ausbrach, zerstörte den ältesten Teil der Fabrikanlage. Der Schaden, der durch .Versicherung gedeckt ist, ist beträchtlich. Der Arbeiter Fak. Werner erlitt erhebliche .Verletzungen. ch. Bingen, 9. Aug. Im Binger Walde ist gestern ein Waldbrand ausgebrochen. Der Brand ent- tand im .Distrikt Entenpfuhl. Dem Forstwart Dammel und einigen Waldarbeitern gelang es, den Brand zu dämp- en. 250 Wellen Holz und einige Meter Holz, die am Wege anfgestapelt waren, sind verbrannt. Im übrigen dehnte sich das Feuer etwa auf einen Morgen aus. Aus Stadt und Land. Gießen, 10. August 1911. ** Militärpersoualien. Der frühere Oberst Unseres Regiments, Generalmajor v. Lind en au, ist als Generalleutnant nach Trier versetzt. ** Die zweite Tagung des deutschen Richterbundes, der am 28. Juni 1908 in Würzburg ge- tzrlindet ist, jetzt '16 Landesvereine mit mehr als 6000 Mitgliedern umfaßt und nach seinen Satzungen die Förderung der Rechtspflege und der Berufsangelegenheiten der Richter und Staatsanwälte bezweckt, findet' am 13. und 14. September ds. Js. in D r e s d c it statt. Auch der H e s - fifdje Richterverein wird sich an den wichtigen Verhandlungen, die sich it. a. auf die Reform des Strafgesetzbuches erstrecken, beteiligen. ** Deutsche geologische Gesellschaft. Gestern übend fand von 8 Uhr ab Gegrüßungsabend im Garten- saal der Vereinigten Gesellschaft in'Darmstadt statt. Heute früh um 9 Uhr begann die allgemeine Versammlung in der Technischen Hochschule. Am Donnerstag und Freitag nachmittag sind Exkursionen nach Messel (zur Besichtigung der Granitbrüche nnd der Tagebaue in der Braun- Kohlengrube der Gewerkschaft Messel) und nach Obcr-Ram- stadl zur Besichtigung der Steinbrüchc der Odenwälder Hartsternindustrie geplant. Am Samstag nachmittag ist Besichtigung der Geologischen Landesanstalt in Darmstadt und am Abend ein gemeinsames Festessen in der Vereinigten Gesellschaft. Vom Sonntag bis Dienstag wird eine dreitägige Besichtigung im Mainzer Becken von Mainz aus erfolgen. Am ersten Tage gehts nach Nackenheim und Nierstein und in die Steinbrüche bei Oppenheim, am zweiten Tage erfolgt nach Besichtigung des naturwissenschaftlichen Museums und^des Römisch-Germanischen Museums eine ???'? den Steinbrüchcn bei Budenheim und den Stein- jbruchen der Weisenauer Zementfabriken. Am dritten Tage MbH aus nach Weinheim marschiert und später uach Flonheim gefahren, von wo die Weiterfahrt über Eckelsheim nach Wollstein und Kreuznach erfolgt. Am Mittwoch nächster Woche werben dann von Wiesbaden aus die Steinbrüche der Dyckerhoffschen ^ementsabrit am Heßler besucht, wahrend in den drei lebten Tagen der Woche Er- kursronen in die Umgebung von Gießen und den n o r d- westlichen Vogelsberg unternommen werden Den Schluß bildet am Sonntag eine Fahrt nach Bad-Nauheim Utto eine Exkursion in die dortige Umgebung. El|enbahnwagen war kaum nahe an den Feuerherd heran- zukommen. Eiserne schwere Balken lagen verbogen am Platze. Der Feuerwehr gelang es, zwei D-Zug)-Wügen aus der Halle Nr. 19 zu bringen, die Halle selbst wurde auch, vom Abbrennen bewahrt, sie ist nur auf der einen Seite angebrannt. Dem Feuer fielen 12 D-Zug-Wagen und drei Güterwagen zum Opfer. Die ersteren repräsentieren einen Wert von je 30—35 000 Mk. Es l-andelte sich bei den Eisenbahnwageii um eilige Lieferungen: sie folllen schon in bett nächsten Tagen abgeliefert werden. Der Gesamtschaden beläuft sich auf über eine Million, er ist durch Versicherung gedeckt. Die vier Hallen Nr. 15, 16, 17 und 18 sind vollständig niedergebrannt. Der Betrieb bleibt vollständig aufrechterhalten. Wie die Fabrikleitung mitteilt, waren in beit Hallen keine Explosionsstoffe vorhanden : der vernommene Knall dürfte von der Gasleitung herrühren, als das Gas in Brand geriet. Es wird angenommen, daß durch die Hitze ein Holzbalken in Brand geraten und so das Feuer verursacht wurde. Die Fabrik- leituyg erklärt, daß eine vorsätzliche oder fahrlässige Brandstiftung vollständig ausgeschlossen sei. Auf der Brandstelle hatten sich Bürgermeister Baurat Kuhn, StaatsMiwalt Bechtold, Kriminalkommissar Neunter und Branddirektor Da- rapsky eingefunden. ** Zum Zusammenbruch der Hassiawerke bittet uns Herr Stein noch um folgende Mitteilung: Der Umstand, daß mein Name s. Z. unter den Gründungsprospekt gekommen ist, ist nicht bloße Mitteilung von mir, dem Konkursverwalter gegenüber, sondern eine festgestellte Tatsache des Herrn Konkursverwalter R.-A. Hornberger. ** Radunfall. Der hier beschäftigte Eisendreher Ludw. Rau aus Wieseck stieß heute morgen, als er zur Arbeitsstelle fahren wollte, mit einem aus dem Dienst lorn- tzeer und Flotte. Truppenübungen in Cassel vor dem Kaiser. Rassel, 9. Aug. Heute morgen wurde bei Kassel «eine Gefechtsübung von den Truppen des 11. Armeekorps vor dem Kaiser abgehalten, unter Leitung des Generalleutnants v. Oertzen, Kommandeurs der 22. Division. Es nahmen die Truppen ber Garnison Kassel, das 2. kurhessische Infanterieregiment Nr. 82 aus Göttingen, das dritte Bataillon des Infanterieregiments v. Wittich (3. kurhessisches) Nr. 83 aus Arolsen, das kurhessische Jägerbataillon Nr. 11 aus Marburg, die 2. Kompagnie der 11. Pioniere und die reitende Abteilung des kurhessischen Feldartillerieregiments Nr. 11 aus Fritzlar teil. Der Kaiser verließ um 5V» Uhr das Schloß Wilhelmshöhe, stieg gegen 6 Uhr auf ber Chaussee Elgershausen-Nordhausen am Fuße des Braunsberges zu Pferde und begab sich über 0CÜ en ritte in die Gegend von .Besse. Das Gefecht entwickelte sich zwischen Besse und Langenberg. Es führte Generalmajor v. Below gegen Generalmajor Fluge. Nach 8 Uhr wurde das (Gefecht abgebrochen. Der Kaiser hielt .Kritik ab und nahm den Vorbeimarsch sämtlicher [beteiligten Truppenteile ob. Der Kaiser nahm nach dem Vorbeimarsch der Truppen militärische Meldungen entgegen und begab sich um 10 Uhr per Automobil von Großen-Ritte nach Wilhelmshöhe zurück, von dem Publikum mit herzlichen Kundgebungen begrüßt. Der Kaiser verlieh eine Anzahl Ordensauszeichnungen. Die Fortschritte der französischen Unterseeboote. O Paris, 9. Aug. Mit der Kiel-Legung der „Nereide" und des „Gustavezede" beginnt eine neue Aera für die französischen Unterseeboote, deren Größenverhältnisse bekanntlich in den letzten Jahren immer mehr angewachsen sind. Die beiden neuen Fahrzeuge werden 740 Tonnen Wasser verdrängen, eine Länge von 73, eine Breite von 6 und einen Tiefgang von 4,38 Metern erhalten. Im Tauch- zustande erhöht sich die Wasserverdrängung auf 1000 Tonnen, übertrifft allo um 200 Tonnen das bisher größte französische Unterseeboot „Archimöde". Man hofft nunmehr den Typus des offensiven Unterseebootes verwirllicht zu haben, der ivegen seines großen Aktionsradius den Feind aufsuchen und bei einer Schlachtflotte mitzählen kann. Zu diesem Zwecke erhalten natürlich die neuen Boote die nötigen Ausrüstungen für eine größere Schnelligkeit, Ausdauer und gleichzeitig für bessere Bewohnbarkeit, damit die Leute tagelang ohne überwältigende Ermüdungen an Bord bleiben gönnen. * Marschall Nogi in Berlin. Auf Einladung des Marschalls Nogi fand am Mittwoch abend im Hotel.Adlon zu Berlin ein glänzendes Festmahl statt, an dem unter vielen Anderen auch Generalfeldmarfck)all von der Goltz und Kriegsminister v. Heeringen teilnahmen. Preußen andererseits einhellig zugestimmt. Damit sind Gesetz imb' Vertrag endgültig angenommen. In Stettin wurde am Mittwoch in Gegenwart vvn Vertretern des Ministerinnis und der staatlichen mtb städtischen Behörden der 52. G e n 0 s s e n s ch a f t S t a g des Verbandes der auf Selbsthilfe beruhenden Genossenschaften (Schulze-Delitzsch) eröffnet. Ms Vertreter des Handelsministeriums war Geh. Oberregierungsrat Dr. Franke erschienen. Er überreichte dem Vorsitzenden des Aussichtsrats der Stettiner Bank, Kurz, den Kronenorden 4. Klasse. vermischtes. *, Die Hitze ist das ununterbrochene europäische Tagesgespräch, und die bekannten „ältesten Leute" können sich an eine ähnliche Hitzeperiode nicht erinnern und versagen wie burftige Wasserleitungen. In Berlin waren mit dem gestrigen Tage 19 aufeinanber folgende Sommer tage zu verzeichnen, an denen das Thermometer über 25 Grad Celsius stieg. Eine solche Anzahl von aufeinander iölgenben Sommertagen ist seit Beginn der amtlichen Beobachtungen im Jahre 1848 nock niemals 511 verzeichnen gewesen. — In Lichtenberg trat für einige stunden Wassermangel ein. — Nach einer Nachricht aus Vlissingen will ein holländischer Lotse auf seinen letzten Fahrten durch dw Nord) ee zahlreiche Haifische gesehen haben, die durch die tropische Hitze zu der weiten Wanderung veranlaßt worden seien. — In London t.rreichte, seitdem es eine Wetterstatistik gibt, die Hitze am Mittwoch die noch nie dagewefene Höhe von 36 Grad Celsius. >,: Brände sind gegenwärtig, begünstigt durch die außer- hewöhnliche Trockenheit, überall an der Tagesordnung, und stellen- werse werden bedeutende Wette zerstött. Auch MenschenlÄar sind vielfach zu beklagen. Auf Helgoland ereignete sich am Mittwoch morgen im Unterland ein aus unbekannter Ursache ausgebrochenes Feuer, vernichtete die Bäckerei Eilers und das danebenli egende Hotel Berliner Hof. Drei Personen wurden verletzt, davon eine so schwer, daß an tfrrcm Auskommen gezweifelt wird. Ein .Hausdiener ist sein« >VerlcYimgen erlegen. Der Brandtneifter Riedel erlitt leichte Verletzungen. — Em in dem Dorfe Kessenholt ausgebrochena Brand griff bei der Trockenheit und dem Fehlen von Wasser rasck mn sich. Drei Wohnhäuser nebst Stallungen und Scheune« wurden eingeäschert. 48 Familien sind obdachlos - Ern kürzlich aus der Irrenanstalt entlassener Geisteskranker legte in Durchfuhr t einen Brand an, dem infolge ber Trvcten- beit zwanzig Gebäude, darunter 6 Wohnhäuser, und viel Vieh zum Opfer fielen. — In dem Otte Doerrebach wurden neun Wohnhäuser, Stallungen und Scheunen eingeäschett. ZT bt brannte ein Lager ber Baumwollspinnerei und Weberei Gösters und Pimgs ab. — Aus Franzensfeste wird gemeldet, daß der Waldbrand noch nicht gelöscht sei. Es besteht Gefahr, datz das Feuer neuerdings eine große Ausdehmm» aronmmt. — Ein Rresenfeuer wütete in London. Um 7 Ufr abends brach m dem Carlton .Hotel ein Grvßfeuer aus, da- sich aus drei Stockwerke erstreckte. Die Feuerwehr rettete die Gäste au* beit ofrren Etagen. Das Feuer wurde gegen 11 Uhr gelöscfr. Line BctMltc Leiche wurde ht den oberen Wohnräumen gefunden. 3 Fkuerwehrteute kamen ins ^ankenhaus. Der ehr- maltge Staatssekretär Deruburg, der in dem Hotel wohnte, blieb unverletzt, fein Gepäck verbrannte vollständig. Kieme Laqeschronit. Zu den T h p h u s e rkrankungdn in ber westpreußischen groOTnimlirrcnanftalt ft on tob ft cm wird gemeldet, haft »ebn ™erVx'a,'vtuMr'\. Ul«b Todesfall in der letzte» SSoic tnltgrfo>nmcn fmb. ®tc Zahl der Erkrankungen stew sich damit auf 137, der Todesfälle auf 14 Nach einer Btättermeldung aus Atarseille sind im-dortigen “1 d a l! c q n 5Sj).o Le r.a voroekommen, von denen 12 tödlich verliefen. s— Wetteraussichten in Hessen am Freitag, dem 11. Aug. IsU- Melst heiter und trocken, sehr warm, Gewitterneigung. Letzte Nachrechten. Erklärung Frankreichs. 9- ?u-9" , ^V.lc Note des Ministerium- $in Abendblatt brachte im Hinweis hPi fiA f;«SJad)q?^ormftiDncn die aktuelle Grundlage der ^^lranzoslfchen Ausjprache bllde. Wir sind zu der Erklärung ermachllgt, daß in amtlichen Kreisen über die Quelle und m dreser Informationen nichts bekannt V ~ f 0 ene e Ha v a s bemerkt hierzu: Obige Note bezieht uZ KCn d,rCtn?^ ,cinc Mitteilung des „Temps", wonach die Kongogebtete, bte Gegenstand der Verhandlungen bildeten, Westlamerun angrenzten und daß die Verhäng lungen bezweckten, die Ausdehnung dieser Gebietsabtretungen und den Derk Kameruns zu bestimmen, den Deutschland abtreteu würde, r. •te§. brochme curopms-e Leute" Bnnen sich an m und versagen wie düm. m mit dem gestrigen Ze rtage zu verzeichnen, c Grad Celsius stieg, fo irden Tomnmtagm K i- m Jahre 1848 nock mani »tcnberg ttat für tuar ner Nachricht aus Aissni-e nen letzten Zährten tat ifc&e gesehen batet. > iten 28anberun; ptiuM te, feitbem es du Sata- : noch nie bagemr- . W «Vmsügr durch die ogr Tagesordnung, unbiidlc tört. Auch MrnschaM gotanb ereignete sich a t aus unbekannter UM j Bäckerei Eilers c in er Hvf. Drei ?ei in eine so schwer, M o Em .yansdiener iR im ster Riedel erlitt leuixe Ä essenholt anzebrocha- >cm Fehlen von Meral »st Stallungen unbixbact en sind obdachlos - lassener Gei lies krank- an, dem infolge der Twcko er 6 WohnMier, und p l dem Orte Doerred-- n und Scheunen nngaschc der Baunuoolllvmnnn o LusFranzenssc^^ norh M nngs ’ zwei? der^) S «ui k gtev ''»täftmL’*"51> ^nbelfl r!?^ eiiM !?be" ft f>». “X1Xe ^illi?^11»! I ÖxeT W rh’ P1 MZÄ ;**»?■•* U'd ?*100 WS SÄfiSs! tetft9“" totab. ^ich ton Tarisn ’ toch E. :n>n»eflZ“ •^JVitan des „Älvenor rettete hierher ^ Geretteten des - lown,denen -tellvenrete ten, daß es ihnen ba de mmemtotz mit dm englische la) war, zur vilielelstung r und daß tatsächlich nur t» H Deck befindlichen Person rovhe entgchcn konnten. MAZ----- ÄSs sferÄ über d'.c ^hek-^ *w***'&te$ irkt hrkU ' Teints - sLd lz die Heute abend 7 Uhr entschlief sanft nach langem, schwerem Leiden unsere geliebte Schwester Karoline Hermes, geb. Keil im 71. Lebensjahre. Giessen (Goethestrasse 31), 9. August 1911. In tiefer Trauer; Dorothea Keil Louise Ackermann, geb. Keil Marie Süffert, geb. Keil. Die Beerdigung findet Freitag, den n.. nachmittags 6 - Uhr. vom Portale des alten Friedhofs aus statt. 06478 B‘u, KWii K 70 11. rcllung. Kuden fo ori dauernde 7 Zimmer dünnere PuchbiM sofort nefuctit. 4032 Briiblicke Druckerei. 6 Zimmer 1484: ScbiUcrürahc 26. Nähmaschinen Im Frisieren empfiehlt sich zafelung öcrücincxi. ID» .1 Sniie Qberbauicr, Afterweg 7 Läden etc. JrocMpresstn PrimaSpeisekarlofleln • u. j-riCMsaw IS enwf. in grober Auswahl uw Roonnrane 22 v. 131113 tt , g «ä | cinpf. in grofcet riuswayi i NeueKartoneln ue»<™ Eifenhandlung, Leien il Herde 3 Zimmer 4H56 Grötzcrer, trockener Bleichitratze 22. 8 Tischler gesucht Za babeti in DroeeahanM- £39ä | Kflri'i trüber 1313«''./» Bauolay ein neuestes Lei< durch «Zerben m Ein ordeolliclies, sauberes Sädita am liebsten vom Vanbc. gesucht. eine 4 und eine 3-Zimmer Wobunug per 1. 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Dr. Oetker’s Gesundheitskuchen ist sehr leicht verdaulich für Kinder und Kranke. Alle für den Körper notwendigen,Nährstoffe sind in ihm enthalten. Läßt man solch ein Stück Kuchen in warmer Milch zergehen, so gibt dies eine vorzügliche Speise für kleine Kinder. Eintrittskarten, die auch zur Besichtigung der Ausstellung bc- rechiigen, für Mitglieder nur im Porvcrkans bei Bäckermeister Flectcnstein, Walltorstr.. Friseur Wahl, Aeusladt, Pb. Wagner Narbs., 'Jiciutnbt, Schlchmachermeister vcii, (Lreduerstraße, sowie der Trägerin des Bolioboten 10 Psg., au der Naße auch für Nicktmitglicdcr 20 Pfg. — Bereinigb,eichen sind anzttlegen. XL. .In 16anerntrachten crickleinende Bnr'chen und Mädchen allo der Umgegend haben freien Zutritt. vl0/s a10' a 8 Lignätflammkohlen iu verschiedenen Körnungen Billigster Hans- und Jndrrstriebrand. Bewährt als Mischbrand zur Freibaltnng u. 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