2I.0Q $4.00 1|1 für jede )rm billig i® Schaufenster. 8nd w»d=a die. MW lasse 225. Lotterie beginnt Juli 19H Ecke Neustadt ■at, m beziM.,jrtLen ^ne-EinnehmerinG1«886”' I* Walltorstrasse bd NiMNÄkiME -Anlage 5 Ä* E,Mitr8,$ttan6 Spczialseschiift für tiummiivarfn 1 2 $711 gflid* Giessen Die heutige Nummer umfaßt 18 Seiten. mit der Stadt in Aussicht stellte. d d tcigssitzungen stattgesundcn, Die besonders der endgültigen Verabschiedung des Getucindesteuergesetzes galten. feste Geschlossenheit hinter sich hat, und dem Finanzausschuß der Zweiten frommer bei der Zerrissenheit und Zerfahren heit der ganzen Parteiverhältnisse die nötige Stoßkraft fehlt. £b Die nächste Kammer mit ihrer halb direkt, halb indirekt gewählten Zusarninensetzunb wohl hierin eine Acn- derung und Besserung bringen wird? Agadir. Der Präsident der Republik, der am Freitag vormittag gegen 11* Uhr von seiner holländischen Reise in Paris wieder eitv traf, bot sofort nach seiner Rückkehr den Minsterpräsidcntcn (Saillaui. empfangen, der ihm über die mit dem Londoner Ma» binett über den Zwischenfall von Agadir geführten Besprechungen unterrichtete. Nachmittags hatte der Ministerpräsident mit dem Minister des Aeußern de Sclves und dem Botschafter Eainbon eine Unterredung über die Lage. Im heutigen Ministerrat wird die Antwort fcstgestellt werden, die der Minister des Aeußern auf die von dem Deputierten Pourguery de Boiiserin angelündigta Znterpcllation zu erteilen haben wird. Man glaubt, daß de Sclves ebenso wie Premierminister Asquith eine kurze Erklärung abgeben und die Vertagung der Interpellation dis nach Beendigung der diplomatischen Vcrl-andluugen verlangen wird. Auch die württembergische Kammer hatte eine Marokkodebatte, die allerdings sehr kurz war und keinerlei Aus- Das Ergebnis des 54- Landtags. Es ivav eine arbeite , aber auch erfolgreiche Kammer 1 Tagung, die gestern mit dem Festakt im Residenzschloß ihren Abschluß gefunden hat Zwar sind nicht alle Hoffnungen und Erwartungen in Erfüllung gegangen, mit denen man vielfach die Eröffnung der Tagung im Herbst des Jahres 1908 begleitet haben mag So manche Forderung mußte begraben, so mancher dringende Wunsch für eine spätere Zeit zurückgestellt werden. Aber im allgemeinen muß doch gesagt werden, daß die gestern beendete Mammertagnng fruchtbar und dem Laude förderlich gewesen ist Tie 34. Landtagsperiode hat beim hessischen Volk nicht nur dem langen zersetzenden Streit ums direkteLandtags w ahlr e ch t ein Ende bereitet - wenngleich das Gesetz mit recht unerfreulichen „Schönheitsfehlern" belastet worden ist sondern sie hat auch die vier Gesetzentwürfe zur V e r - waltungsgesetzreform, besonders die Städte- und die Laudgememdeordnung zum Abschluß gebracht und in letzter Stunde auch noch eine Verständigung über das seit 10 Jahren am meisten umstrittene notwendige Reform werk, das Gemeindeumlagengesetz, herbeigeführt, dessen weitere Hinausschiebung für eine ganze Anzahl von Gemeinden geradezu verhängnisvoll hätte werden können. Den Hauptgrund für diese verhältnismäßig glückliche Betätigung der hessischen Gesetzgebung hat der Vizepräji dent der Zweiten Kammer, Abg Korell, in feiner Schluß rede am Freitag treffend bezeichnet, durch den Hinweis auf die beim -Schluß des vorigen Landtags vom Ersten .Kammerpräsidenten ausgesprochene Mahnung, daß nur Einigkeit stark macht und die drei gesetzgebenden Faktoren, Regierung und beide Ständekaminern, immer eingedenk sein müßten, daß sie nur ein Ziel, das Wohl des Landes und die Wohlfahrt der Bevölkerung zu fördern, vor Augen haben dürften Zu Anfang der neuen Ntammcrtagung sah es freilich in diesem Punkte recht wenig hoffn mgsfroh aus Gleich im Frühjahr 19G9 zeigte sich bei der Voranschlagsberatung gar deutlich die Ungunst der allgemeinen Wirtschaftslage und der dadurch bedingte gewaltige Rückgang unserer Ein nahmen aus der preußisch-yesf-Wen Eiseubahngemeinschaft Das schon damals vom früh ren Finanzminiiter Gnauth an die Wand gemalte Gespenst einer 30prozentigen Steuer erhöhung trat dann bei Vorlage des neuen Staatsvoran fchlags im Herbst desselben Jahres mit voller Schärfe in Die Erscheinung und es bedurfte der vereiuteu Anspannuug aller .Kräfte der beiden Ständelammern, um die Forde rung dieser enormen Mehrbelastung, die sich auf ein rechnerisches Defizit von fünf Millionen Mark stützte, auf ein für den olxnehin genugsam belasteten Mittelstand erträglicheres Maß zurückzuführen. Es kam hierbei zugleich das vorhin zitierte Wort von Der Einigkeit und der Notwendig teil einer Verständigung zum ersten Mal zur Geltung. Während die Regierung Dem scharfen Ansturm Der Zweiten Kammer allein gegenüber hart blieb und sich auf miu bestens 22—25 Prozent Steuererhöhuiig und Verwendung dieser Gelder zur Schuldentilgung versteifte, gelang es Dem vereinten Vorgehen Der Finanzausschüsse beider Kammern, Den WiDerstand Des Ministeriums zu brechen unD sich au politische Wochenschau. Gießen, 8. Juli. Das Ereignis der letzten Woche war der Entschluß der rcgicruitfl, zum Schutz der im südlichen M arokko lebenden Dcnlscheu ein Kriegsschiff nach dem Hasen von Agadir zu entsenden Während in Deutschland selbst diese angesichts des Gebahreus Frankreichs, das ganz Marokko sozusagen schon im Sack hatte, befreiende Tat allgemein — von den berufsmäßigen Nörglern um den „Bor wär! um abgesehen mit großer Befriedigung auf genommen wurde, war da nd geteilter Meinung bar über. Trotzdem nirgends die Berechtigung des deutschen Borgehens bezweifelt werden konnte, war man in Paris, London und Petersburg der Ansicht, daß es schöner gewesen wäre, wenn Deutschland auf »die Vertretung seiner Interessen verzichtet hätte In Spanien dagegen, das sich Frankreich cegenüber in einer ähnlichen Lage befindet wie Deutsch- ianb, begrüßte man unser Vorgehen mit unverhohlener ' Freude und auch Oesterreich und Italien scheine,r diesmal durchaus auf unserer Seite zu stehen. Jedenfalls ist die rilgcmcine Ansicht Die, daß wegen der Marokkoaffäre ein ernsthafter Konflikt zwischen europäischen Mächten nicht entstehen dürfe und auch der Beginn der Nordlandreise des Kaisers und der Besuch des französischen Präsidenten im Haag, der noch dazu in Begleitung des Ministers des Auswärtigen stattfand, lassen erkennen, daß man- bei Den Haupt beteiligten an eine friedliche Ausgleichung der Interessen glaubt. An diesem Glauben braucht uns auch die Rede des englischen Ministerpräsidenten Asquith nicht irre zu machen, lumal seine Meinung, eine Festsetzung irgendeiner Macht tu Marokko könne England nicht zulassen, auf Deutschland nicht anzuwenden ist. Vielleicht wird Herrn Asquiths Mei nung an der Seine verstanden werden. Während so der marokkanische Zwischenfall ohne größere Beunruhigung beigelegt werden wird, schien es eine Zeit lang, als ob der albanesische Auf st and zum Anlaß ernsthafter Verwickelungen werden würde. Ter kleine Gerne || poft in Cetinje, der feine vermeintlichen Ansprüche auf den größeren Teil Der europäischen Türkei wieder einmal in empfehlende Erinnerung bringen wollte, drohte mit der Mobilmachung eines Teiles feiner bewaffneten Macht, wo- . rauf dje Türkei selbstverständlich mit Gegcnmas,..'gs..i drohte. Da hinter Montenegro andere Mächte immer vermalet werden, schien die Sache sich zuzusvitzen, doch hat i sich der König der schwarzen Berge die reiche noch einmal überlegt, Da er wohl Der Ansicht gewesen war, daß mit der Türkei nicht gut Kirschen zu essen sei und Die Hoffnung auf eine aktive Hilfe irgend einer Großmacht eben nur eine Hoffnung war. Sonach ist auch von dem tür- lischeu Wetterwinkel eine Störung der Sommerruhe nicht mehr zu besürchten, wenn auch bis zur Beendigung des Aufstandes in Albanien noch einige Zeit vergehen wird. Der Erzbischof von Slutari ist in E c t inj c angekommen, um Die Verhandlungen zur Rückkehr Der Malissoren 311 beschleunigen Tie montenegrinische Regierung tut jetzt alles zur Erleichterung der Mission Während die Verhandlungen fortDauern, kämpfen Die Aufständischen weiter. Lie Montenegriner beteiligen sich nicht am Kampfe, da die 1 Regierung jetzt die Neutralität wahrt. In Hessen haben diese Woche noch einmal Land- Hr. 158 Erstes Blatt 161. Jahrgang Samstag, 8. 3mW Ml er Eichener Anzeiger M W monatlich7LPs„ viertel- rfcheint täglich, außer . _ . Effi . A A A A jährlich Mk. 2.20; durch Sonntag?. - Beilagen: Jbk* Jk ▲▲ M ▲▲ XX '‘S'V ddole- u. ZweigDellen H**erS«fldliti»lättcr M WMU ■ 11 N7 11 ■ ■ MM Hj E* iA Iz I A V IT ■ ivennalivöcheutl Rreir M H ■ HLr H HR ■ ■ ‘Wk Br ■ Ä W Br ■ jährL auifchl. • laUfüröenKrtisftitfitu MR DM ■ ■ Be B MR fg W B BT B £ ■ B B MM B B B D le nstag und Frei 1 a. >, U Hä E Fjl /«L. jn Bß BV, HW w/ answäns 20 Pfennig. M Cbefredccklcur: A rAoetz. loirstchaftlicheSeltfragen Ä jf Veranrwortlich kür den rniprcch - Anschlnsfe. volitischen Teil: Auaust SSSS General-Anzeiger für VberHeffen iinnahme,vyu»y v ... v .v v ,♦ Finanzminister Brau n gelungen war, Die sinanziellen Durch beiderseitige "Nachgaben kam Die Einigung denn auch Sorgen wenigstens einigermaßen zu verscheuchen, trat die zustande. Kurz vor dem Landtagsschluß, der gestern in der l getmß nicht minder wichtige Frage der Neuordnung Agadir und feine grauen. Wie in allen afrikanischen Landstrichen, wo der Moham- tnedanismus nur ein äußerlicher Firnis geblieven ist, unter dem die alte Vielgötterei weiterlebt, genießen auch die Frauen von Agadir und der Snsprovinz manche Freiheiten, Die ihnen in Fez und Marakesch streng verwehrt sind. Besonders die aus dem Hochlande und den Landschasten lenjeits des Antiatlas stammenden Berberinnen sind hier nicht wie bei den Mauren ein entwürdigtes Instrument zur Fortpflanzung, sondern Frauen im schönen Sinn des Wortes und geachtete Gehilfinnen und Gefährtinnen des Mannes, von hohem, stolzem Wüchse, in ihrer Jugend ost berückend schön, mit 11 oder 12 Jahren längst Mütter und Dementsprechend zeitkg alternd. Tie Frauen dieser Hirten- ftämme, die die Herrschast des Sultans gar nicht anerkennen, üben in ihren Familien ost ein Regiment aus, dem sich der Mann bedingungslos beugt, und sprechen in Familienangelegenheiten fast immer ein sehr gewichtiges Wort. £hne die im Norden übliche, tiefe Verhüllung und Verschleierung, die die Marokkanerin so oft einem von einem Leichentuch umwickelten, wandelnden Sack ähnlich macht, schauen sie hier in leichtgeschürzter Gewandung mit kecken, lachenden Augen in Die Welt unD freuen sich sichtlich, wenn sie merken, Daß ihre Erscheinung BewnuDerung erregt. Tie Frauen und Mädchen ans dein Volke tragen ein kurzes, weißes Unterhemd, Darüber ein langes CbcrüemD von roter oDcr blauer Farbe unD abermals Darüber Den aus Wolle gewebten weißen oder blauen Gaik. Tie Frauen der wohlhabenden Familien dagegen legen in ihre Belleidnng fein geringes Raffinement. Seidenes Hemd, weite, blaue oder gelbe Pluderhosen, rotes Mieder unD ein golDgesticktes^Jäckchen von blauer oDcr roter Farbe, Dazu Dann noch ein £bcr> gcinaitD aus grauer, Durchsichtiger Seide. Wenn man jedoch nach Der Sanbeiieil in Der Körperpflege fragt. Dann verhüllt der frunDigc am besten schauDernD^ unD schweigenD fein Haupt. — Ein Meisterwerk deutscher Malerei entdeckt. Eine großartige Entdeckung ist in der Sakristei der .Kirche Des Teuttchhcrren-Ordens zu Frankfurt a M. gelungen. Tie Sakristei ist, wie in einem Bericht des von Tr. Georg Biermann I)erou4gcgebenen Cicerone gcnielDct wird. Der einzige llcberreft Der allen 1193 erbauten und 1647 abgebrannteil Kirche, an deren Stelle Die jetzige Barockkirche errichtet wurde. Bei einer Erneuerung der Sakristei entdeckte nun der .Kirchenmaler Ba 1 J i n Renaifsancesresken von l/ohem Wert. Während die an der Südwand ausgejundene „Himmelfahrt und Krönung der heiligen Jung fiau" zweifellos eine vortreffliche freie Kopie nach Albreckt Dürers berühmten Mittelbild des 2t. Thomas-Altars ist, stellt das zweite am nördlichen Gewölbe befindliche Gemälde einen eigenen Entwurf des ausgezeichneten Malers dar, der in der Sakristei tätig war. Tiefes Werk, in dem, wie fetten in einem Gemälde der Zeit, hohe Schönheit und deuticheZLigenart zum Ausdrucke kommen, zeigt die gefrönte Maria im Strahlen krau; mit einem entzückenden Jesuskinde. — Ter Schöpfer des Sherlock Ho^lrnes^ Ein Mn arbeitet der Kölnischen Zeitung hat dieser Tage Sir Arthur Conan Toyle in Hornburg v. d. H., wo er sich zum Starr der Prinz-Heinrich-Fahrt, an der er ja teilnimmt, aufhält, ge sprocken, und berichtet von dieser Unterredung wie folgt: „Daß er seinen Dürren, askcnickten, zwischen Träumerei und stählerner Verfolger-Energie abwechselnde Telektiv nicht nach feinem eigenen Bilde geschaffen Ixü, sieht man aus den ersten Blick. Conan Toyle ist ein athletischer baumlanger, schwerer Mann von der Wucht eines Grizzly-Bärs. Aus Dem runden, massigen Gefichi mit Dem dichten blonden, ipitzgedrehten Schnurrbart blicken freundliche blaue 'Augen und die stumpie, gemütliche Nase wirkt iried lick. Ter berühmte Mann ist schlicht von Geberde und spricht und gehabt sich ohne Pose. Ein Mensch, von dem man Die zierliche sorgfältige Kleinarbeit seiner Tctektivgcschichten nicht er wartet hätte. Er kennt Deutschland gut und hat auf viner Schule in Tirol deutsches Wesen kennen gelernt. Lebhaft spricht er seine Bewutiderung für Deutschland aus und erzählt, daß er ein eifriges Mitglied der englischen Gesellschaft zur Förderung der guten Beziehungen mit Deutschland ist Davon nimmt man umfü Lieber j)totiz, als Doyle auch als Verfasser populärer vatcr- kändischcr Schriften unter seinen Landsleuten viel Einfluß Hal. Doch den Hauptgegenftand des Gesprächs bildet Sherlock Holmes, der ja auch bei uns zu den populärsten Persönlichkeiten gehört. Interessant ist, — unsere Jungens werden enttäuscht sein — das; Doyle ausdrücklich sagt, er habe niemals einen Detektiv! getroffen, der auch nur annähernd die Eigenschaften des Sherlock Holmes gehabt hatte. Diese Heldengestalt ist aus eine merkwürdige Weise entstanden. In Edinburg, wo (fortan Doyle einst Medizin studiert hat, lebt heute noch all und krank, ein Professor Bell. Doyle war sein Schüler. Professor Bell ist äußerlich und innerlich das Urbild des Sherlock Holmes. Er besitzt das schmale, asketische Gesicht, das den Meisterdetektiv auszeichnet. Er pflegte mit einer bewunderungswürdigen Kunst der Beobachtung und einer glänzenden Fähigkeit des logischen Schlickens aus ninziacn Merkmalen in der Erscheinung der ihm zur Untersuchung überwiesenen Patienten deren Art, Leiden, Beschäftigung festzustellen. Das brachte Eonan Doyle aut den Gedanken, einmal diese Deduktionen auf das Verbrechen und seine Bekämpfung anzuwendcn, zu zeigen, wie auf diesem Wege die Urheberschaft eines Verbrechens fcstgestellt werden kann. Zweifellos hat Eonan Doyle von Poes genialem Chevalier Dupin viel gelernt. Doyle erkennt auch mit schöner Bescheidenheit Poes Meisterschaft an, wodurch er gewiß nichts verliert, denn Die Vielseitigkeit in der Anwendung seiner Methode, die 2id)erl)eit, mit der seine Verbrecher gezeichnet nnd, stellen ihn auf diesem Gebiete der Literatur unbeoingt an die Spitze. Sir Arthur har indessen höheren Ehrgeiz Er erklärt, das; die Sherlock Holmes- Geschichten für ihn nur eine Episode feines literarischen Schaffens sind. Er har sich ganz auf die historische Novelle geiuarfcn 11110 wird nur noch hie und da eine 2hcrlock Holmcs-Geschichre schreiben. Man kann sich denken, daß ihn Die Verleger drängen, oen Meister- betehiu nicht verschwinden zu lassen. Aber Doyle schreibt nur, was ihn interessiert, und hat in der letzten Zeit cfne Reihe kleiner historischer Novellen erscheinen lassen, die ebenso wie sein früheren Arbeiten dieser Art realistisch gesch-n und originell auig.jaßt sind. Aber wenn er auch selbst seinen brillanten Sherlock Holmes geringer cmschätzl als seine übrigen Arbeiten wobei seine liebenswürdige Gattin, oic^ diesem bespräche zu hon, überzeugt nickt, — auch bei Eonan Toyle wird, wie bei '0 oielen anoern, das Publikum unerbittlich sein. Mag er noch schreiben, n>as er mll, er wird als der Schöpfer des Neiüerdeteklipes den es leider bei keiner Polizeibehörde gibt — iorilcbcn, folangc noch Alt und Jung, Profeisorcu, Staatsmänner und Kommerzienräte gespannt verfolgen, wie Der unvergleichliche Telektro aus einem Zigarrenstummel festftellt, wie, wo, wann und warum der Ver- Arrs Stadt und Land. Deutsches rreich. in Seit Die Sie te 7 Dy. n ML "-»k,1 - Ucr(ni,.öb ä Politische Tagesschau. Die Handelsbeziehungeu DeutschlaudL mit Korea. Die Zahl der Unterschriften für die Erklärung der der p o s i 111> c n R ichtung angehörenden Geistlichen, die das Urteil des Spruchiollegiums int Falle Iatho billigen, beträgt jetzt 207. Stal Bekannte unser gu fcrf nach lant 1% Uhr i Aus Hessen. — Langen, 7. Juli. Die Vertrauersmänner der fortschrittlichen Volkspartei für den Landtags- ivahlkreis Langen-Neu-Isen bürg stellten den Lehrer Kinkel zlt Langen als Kandidaten für die kommende Wahl auf. Am Freitag früh gegen 8 Uhr nahm die Yacht „Ho- henzollern" mit dem Kaiser an Bord ° i.. Stavanger Anter auf und ging nach einem Besuch des Lyse-Fjords bei anhaltend gutem Wetter nach Bergen, wo ihr Eintreffen gegen 8 Uhr abends erfolgte. 29o weniger als 20 Jahre, 1693 zwischen 20 und 30, 443 zwischen 30 und 40, 126 zwischen 40 und 50, und 26 über 50 Jahre alt, und von den 3227 Fragestellern, die Angaben über ihren Personenstand machten, waren 2473 ledig, 732 verheiratet und 22 verwitwet. Nach dem Berufe waren unter den Anfragenden am stärksten die Kaufleute, .Handwerker und Landwirte vertreten. Von den Anfragenden bezeichneten sich 351 als mittellos, während über 1100 zum Teil über recht erhebliche Summen verfügten: r. B. 45 über 10 000 Mk., 19 über 15 000 Mk., 27 über 20000 Mk 14 über 25 000 Mk., 12 über 30 000 Mk., 13 über 50 000 Mk' 4 über 80 000 Mk., 9 über 100 000 Mk. usw. bis zu 500000 Mark hinauf. Von den Anfragen kamen aus Preußen 2ol4 und zwar aus Brandenburg mit Berlin 1077, aus der Rhernprovinz 330, Westfalen 180, Schlesien 177, .Hannover 149, Sachsen 129, Hessen-Nassau 126, Schleswig-Hollarn 95, Westprcußen 71, Posen 71, Ostpreußen 56 und Pommern 50. An der Spitze der übrigen Bundesstaaten steht das Königreich Bayern mit 339, es folgen Sachsen mit 254, Hamburg mit 173, Baden mit 164, Württemberg mit 158, Elsaß-Lothringen mit 74, Hessen mit 49, Me<7- lenburg-Schwcrin mit 37, Sachsen-Altenburg mit 37, das Großherzoglum Sachsen mit 33, Braunschweig mit 28, Bremen mit 16, Anhalt mit 14, Oldenburg mit 13 usw. Aus den Deutschen Kolonien kamen 12 Anfragen, aus dem Auslande 240, davon 117 aus Oesterreich-Ungarn, 30 aus der Schweiz, 18 aus Italien usw. Die Austunftsstelle erteiltkostenlos schriftliche und mündliche Austunft. Hoti Pordha-' ' den sich bereits die meisten W erster stieg Büc M 1 W. ® Äiencziers einen Schaden nm 4 Uhr 14 ’ Vertraut als $ falls mit Wfo (ftnbeder; 3e eziers fuhr Flugzeug an, ba flache betätigt . btt Zdjtaubenflii iimjiMbc fein, abt (Eilen Grvb-Ger (Sto^eiou über, fnmmte Werzug rannte gegen em ertrümmert und jen den etwa Maschine W« btt iolomotioWi VL' 1 e 0,,n' «Ar g°be bj®,tbec >«ot, ‘»tei»,,,* Son iNin«, ' (S "bgegeik» Kreis Büdingen. Ronneburg fest. .Am 16. Juli, nachm. i/23 Uhr, sollen zur Beförderung von Be,uchern des Festspiels am Bahnhof Büdingen mehrere Leiterwagen bereitgestellt werden. Fahrpreis 40 Pfg. hin und 40 Pfg. zu- Lucf. Anmeldungen an Herrn Oekonomierat Andrae-Bü- drngen bis späte,rens Donnerstag den 13. d. Mts. erbeten Nur wenn diese in genügender Zahl eingehen, wiro die Ein- rrchtung getroffen. Die Zweigvereine V. H. C. werden gebeten, die Anmeldungen zu übernehmen. = D üd elsheim, 7. Juli. Die Vorbereitungen für das morgen Lonntag hier stattfiirdende S ä n g e r f e st des Nidda- L c em ent al-Bundes, 40jähriges Jubiläum des Gesang- o er et ns Liederkranz, sind nach mühevoller Arbeit der einzelne Ausschüsse soweit beendet. Wenn der Himmel günstig ist, läßt sich ein genußreiches Fest auf der Wiese, wo alljährlich der Dudelshetmer Markt abgehalten wird, erwarten. Kreis Lauterbach. ~ Maar, 7. Juli. Durch emgcführte hannoversch- ' Einlegeschweine ist hier die Schweinepest ausgebrochcn und hat sich bereits auf mehrere Bestände verbreitet. Täglich gehen einige Schweine an dieser Seuche zugrunde. Den Züchtern erwächst hierdurch ein bedeutender Schaden. Gungenau, 7. Juli. Durch den Stich einer giftigen Fliege ist ein hiesiger 17jähriger Bursche gestern abend im Krankenhaus zu Lauterbach, wohin er im Laufe des Nachmittags verbracht worden war, an Blutvergiftung gestorben. Kreis Friedberg. L. Friedberg, 7. Juni. Vor Eintritt in die Tagesordnung der letzten Sitzung der Stadtverordneten bringt Stadtv. Damm einen Artikel, den eine hiesige Zeitung als „Eingesandt" gebracht hat, zur Sprache. In ihm ist keine Kritik eines Beschlusses der Versammlung enthalten, sondern es ist darin ein Angriff auf die Person des Bürgermeisters beabsichtigt. Die Versammlung spricht dem Bürgermeister durch Erheben von den Sitzen einstimmig ihr Vertrauen aus. Die Zuckerfabrik will von der Stadt ein Stück Gelände pachten zur Klärung der Wasser, die aus den Schnitzelpressen kommen. Das Gelände soll unter den gleichen Bedingungen verpachtet werden wie das andere verpachtete Gelände. Wegen der Quartierleistungen wird eine Ortssatzung genehmigt, deren hauptsächlichste Punkte sind, daß auf 50 Mk. Gemeindesteuer ein Mann Einquartierung gerechnet wird; ein General wird für neun Mann, ein Stabsoffizier für sechs Mann und ein Leutnant für vier Mann gerechnet. Vergütet werden für Mann und Tag mit Verpflegung 1.50 Mk., für ein Pferd mit Streu 50 Pfg. Der Lehrplan der Schillerschule wird in der Weise erweitert, daß er dem der höheren Töchterschule gleich kommt und Anschluß an die Lehrerseminarien hat. Dazu ist die Nachbewilliaung des Gehalts für einen akademischen Lehrer für 6 Monate erforderlich (Mathematik und Naturwissenschaft); 900 Mk. werden bewilligt. X Friedberg, 7. Juli. Fünfzig Jahre Lehrerbildner i)t jetzt Musikdirektor Friedrich Schmidt, der 1861 als Hilfslehrer ans hiesige Lehrerseminar kam und seitdem hier ununterbrochen wirkt. Auch im Predigerseminar war er als Musiklehrer tätig. Auch für das Musikleben unserer Stadt hat er äußerst segensreich gewirkt, ist er doch ein Mitgründer des Musikoereins, den er lange Jahre als Dirigent leitete. Daneben führte er auch den Gesangverein „Liederkranz". Ausland. Die portugiesische Nationalversammlung begann mti der Beratung der Verfassung. Zum Zeichen der Trauer um tie Konigin-Wilwe Maria Pia wurde die Sitzung eine halbe stunde unterbrochen. Die N a ch r i ch t e n a u s L i s s a b o n sind sehr unbestimmt, ^.te Earbonart veranstalteten lärmende Kundgebungen anläßlich oer Einberufung der Reservisten. Nach den nördlichen Garnisonen wurden zahlreiche Verstärkungen entsandt. Die Vertreter der mohammedanischen Albanesen überreichten dem Grvßwesir eine Denkschrift, in der sie die Ausdehnung der J>en Malissoren zu gewährenden Be- gunsttgungen auch auf die übrigen Albanesen verlangen. Im Ministerium. des Aeußern wird erklärt, daß eine merkliche Besserung in den Beziehungen zwischen der Türkei und M o n - t e n c g r o und in der Frage der Unterwerfung der Malissoren zu verzetchnen sei. Es handle sich nicht um die Mobilmachung der montenegrtnischen Division, sondern nur um die Verstärkung der Grenzwachen. Ohne daß die Pforte Aufklärungen über die ^ruppenzusammenziehung verlangte, sei von Montenegro erklärt worden, es sei vollkommen überzeugt, daß die Pforte nicht beabsichtige, cs anzugreifen. Montenegro mußte trotzdem den Grenzkordon verstärken, um angesichts der Anhäufung der turltichen Bruppenmacht an der Grenze jedem Zwischenfall vorzubeugen. Bisher sollen 80 Malissorenfamilien zurückgekehrt setn. — ^n einem außerordentlichen Ministerrat wurde über die Maltssorenfrage beraten. Nach dem Ministerrat verlautete, daß eine abermalige Verlängerung der Unterwerfungsfrist nicht ausgeschlossen sei. Dem Vernehmen nach wird das Kriegsgericht von Tjakova aufgehoben. Ein Bericht des amerikanischen Staatsdepartements bestätigt aus Caracas, daß der frühere Präsident C a st r o in Punta Eastilletes, auf der Halbinsel Coajira, gelandet ist. Die venezuelanische Regierung hat Maßregeln ergriffen, um revo- luttonären Plänen vorzubeugen. Nach Meldungen, die aus Asuncion eingegangen sind, erhoben sich die Offiziere der Garnison gegen die Regierung. Der Prästdent Jara wurde gefangen gesetzt und ist von guay ernannte den Präsidenten des Senats, Rojas, vorläufig guay ernannte den Präsidenten des Senats, Rojas, vorläufig zum Präsidenten der Republik. Die Vorgänge haben sich ohne Blutvergießen abgespielt. Die Zentral'Auskunftsstelle für Auswanderer in Berlin W. 35 hat im zweiten Vierteljahr 1911 (1. April bis 30. Juni) in 4195 Fallen Auskunft an Auswandc- rungslustrge erteilt und zwar in 3323 Fällen schriftliche und in 87*2. Fällen mündliche. Beantwortet wurden insgesamt 5526 Anfragen über die verschiedenen Auswanderungs-Gebiete. Davon bezogen sich 2623 auf die Deutschen Kolonien, und zwar auf Deutsch-Südwestasrika 1033, Deutsch-Ostafrikst 452, Kamerun 61, Togo 23, Samoa 73, Deutsch-Neuguinea 42, die Karolinen, Palau und Marianen 7, Kiautschou 71, auf die afrikanischen Kolonien int allgemeinen 174 usw. Unter den fremden AuswanderunchZ- gebreten steht Argentinien mit 508 Anfragen an der Spitze; dann folgen Süd-Brasilien mit 336, die Vereinigten Staaten von Amerika mit 317, Kanada mit 205, Mittel-Brasilien mit 106, Brasilien im allgemeinen mit 89, Chile mit 88, Queensland mit 56, China und England mit je 50, Uruguay mit 41, der Südafrikanische Bund mit 33, Nieder- ländisch-Jndien mit 31, Paraguay und Frankreich mit je 30, die Asiatische Türkei, Britisch-Jndien und Neu-Süd- wales mit je 23, Mexiko und Japan mit je 22, Spanien mit 21, Rußland mit 20, Viktoria mit 18, Bolivien und Oesterreich-Ungarn mit je 17, Rumänien mit 16, Nord- Brasilien, die Schweiz und die Europäische Türkei mit je 15, Venezuela und Italien mit je 13, Süd-Australien mit 12 und Tunis mit 11. Der Rest verteilt sich auf Costa- rrca, Columbten, Ecuador, Guatemala, Haiti, Honduras, Kuba, Mcaragua, Panama, San Salvador, Zentrül-Bra- sllien, Abessynien, Algier, Belgisch-Kongo, Britisch-Ostafrika, Aegypten, Franzostsch-Westafrika, die Kanarischen Inseln, Liberia, Marokto, Portug.-Dstafrika, Tripolis, Zanzibar, Französisch-Ostindien, Persien, *bie Philippinen, Siam, Sibirien, Neuseeland, Tasmanien, West-Australien, Belgien, Bulgarien, Dänemark, Griechenland, Malta, die Niederlande, Portugal, Schweden usw. usw. Es gibt somit kaum ein Gebiet der Erde, über das nicht Anfragen eingclaufen und beantwortet wären. Von den 2583 Anfragenden, die ihr Mer angaben, waren Der Ausstand der Seeleute. Antwerpen, 7. Juli. Der Beilegung des Ausstandes der Seeleute und Hafenarbeiter stellten sich erneut Schwierigkeiten in den Weg, da die Seeleute auch Bezahlung der Ueberstunden auf See verlangen, während die Reeder nur die Ueberstunden bezahlen wollen, die gemacht werden, wenn das Schiff sich im Hafen befindet. Der Boykott der Red Star Line ist entgegen anderen Meldungen nicht aufgehoben, so daß die Wiederaufnahme der Arbeit in Frage gestellt jst. Amsterdam, 7. Juli. Die Mannschaft des Dampfers „Achilles", der in der vergangenen Nacht angekommen ist, schloß sich sofort dem Streik an. Im Hafen ist alles ruhig; die Arbeit liegt brach. Die Gesellschaft Nederland verfügt zurzeit nur über 5 Arbeiter. Auf den Dampfern der Königlichen Dampfschiffahrtsgesellschaft befinden sich hundert Mann in Arbeit, von denen sechzig dem Aussichtspersonat angehören. Der Dampfer „Niobe" wird heute abend abgehen. Ladung und Besatzung sind vollständig. Die scharfen Maßnahmen zur Sicherung der Ordnung werden ausrechterhalten. .. .Amsterdam, 7. Juli. Dem „Hapdelsblad" zufolge sind heute nachmittag 400 deutsch e Arbeiter mit Extrazug unter dem Schutze der Hafenpolizei ein getroffen. Sie werden verschiedenen Gesellschaften überwiesen werden. O M ü n st e r b. Lich, 7. Juli. Mehrere Schulen des' oberen Wettertals, wie Nieder- und Ober-Bessingen, Münster, Ettingshausen u. a., unternahmen heute mit Sonder- z u g der Wettertalbahn, der über 400 Personen faßte, einen Ausflug nach der Wetterau, wo in S t e i n s u r t h die Rosen- lulturen besichtigt wurden. Dann wurden noch Fried- berg und Nad-Nauheiin besucht und eingehend besichtigt. Von Bad-Nauheirn brachte der Sonderzug die Ausflügler, wozu neben den Schülern auch viele Erwachsene zahlten, abends in die Heimat zurück. Der Ausflug nahm für Lehrer und Schüler einen befriedigenden Verlauf. Es wurde der Wunsch geäußert, öfters solche gemeinsamen Ausfluge zu unternehmen. Durch den neuen dcntsch-jap.ini chen Handelsvertrag werden auch die Handelsbeziehungen Deutschlands zu Korea neu geregelt. Die'.Handelsverträge Koreas mit den Mächten waren bei der Annektion dieses Landes durch Japan außer Kraft getreten. Die allen Handelsverträge der Mächte mit Korea waren bekanntlich einseitige Meistbegünstigungsverträge, sic sicherten den Mächten die Meistbegünftigung in Korea, legten ihnen aber keine Verpflichtung auf, auch ihrerseits Korea die Meistbegünstigung zu gewähren. Auf Grund der neuen japanischen Handelsverträge haben die Ausländer in Korea die,e!ven Rechte wie im übrigen Japan, die bisherige Konsulargerichtsbarleit m Korea fällt fort. Durch diese neue Regelung der Handelsbeziehungen Deutschlands mit Korea dürste eine Erweiterung der Handelsbeziehungen für Deutschland eintreten. Dadurch dürfte ein Ausgleich geschaffen werden für den Ausfall, den der deutsche Handel in Japan in den letzten Jahren gehabt hat. Schon seit dem Jayre 1908 iit dre deutsche Ausfuhr nach Japan beoeulend zurückgegangen, während Japans Ausfuhr nach Deutschlano bedeutend gestiegen ist. Man rechnet während der letzten 4 Jahre mit einer Einbuße von 25 Millionen bei der deutschen Ausfuhr nach Japan und hofft diese Einbuße durch eine vermehrte Ausfuhr nach der koreanischen Provinz wenigstens teilweise wieder wett machen zu können. ürecher den gräßlichen Doppelraubmord beging. Nun und es ist doch auch ein ganz angenehmer Ruhm, die pesten Krimiual- geschichten geschrieben zu haben. , . ^-^Wie Napoleon vom- .Institut de France" fern Gehalt erhielt. Als Bonaparte nur erst General war, hielt er es für nützlich, Mitglied des Instituts zu werden, und zwar stellte er ferne Kandidatur in der Abteilung für Mechanik °uf;- aud) wirklich gewählt - und sicherlich haben m diel er Abteilung vor ihm und iiach ihm schon Männer gesessen die weniger An pruch darauf hatten, als er. Inzwischen wurde Bonaparte Konsul, la'ber auch in dieser Stellung betätigte er !A^aItetn eHl.S.es Mitglied des Institutes, nahm an den Verhandlungen rleiijig teil und bezog, wie alle anderen Mitglieder der Anstalt, Huch lein Gehalt. Je näher er aber der Kaiserkrone ruck e, um |o mehr entfernte er sich von der gelehrten Körperschaft, mit der er sich nach und nach überwarf. Er war nun Kaiser geworden, aber das Institut war offenbar der Ansicht daß auch em Kaiser nicht aufhöre, Akademiker zu fein, und als. solchem schickte es Napoleon ordnungsmäßig sein Gchalt zu. Es waren das 266 Livres, 13 Sous und 4 TenierS. Al§ der Kaiser das erste Mal dies Gehalt erhielt, machte er dem Ueberbringer em Geschenk damit, und ebenso verfuhr er das iw eite Mal, das dritte Mal aber warf er ihn kurzerhaiid zur Tur hinaus, und von diesem Augenblicke an war das Tischtuch zwlicheri ihm und dem Institut zerschnitten. Er hielt die ge- lehrte Beriammlung stlr einen Haufen hoffnungsloser Liberaler und Republikaner, unb im Ganzen hat er sich darin wohl kaum getauscht. — Kurze Nachrichten aus Kunst und Wissrn- i ch af t. Zum Direktor ^des Botanischen Staatsinstimts in d Hr.9 wurde vom toenat der außerordentliche Professor an der Universität Halle, Dr Fitting, ernannt. - Pro e or ^amuel de Lange, früher Direktor des Königlichen Kon- lervatoriums für Musik, ist im Alter von 72 Jahren n Stuttgart gestorpe.n, w "• Närung brachte. Aus der Tagesordnung der Zweiten Kammer stand die Anfrage der Sozialdemokraten über die Aktion des Deutschen Elches vor Agadir. Der Schriftführer des Hauses verlas em Schreiben des Ministerpräsidenten, worin dieser erklärt, daß er zurzeit nicht in der Lage sei, die gestellte ö’rage z u beantworten, daß er aber später den Zeitpunkt bestimmen werde, an dem er die Anfrage zu beantworten bereit lei. Damit war die Angelegenheit erledigt. ^aiüi News" betonen, daß eine deutsche Flottenbasis in Agadir oder Mogador die Verteidigung Englands zur See erschweren und seinen Flottenetat um Millionen erhöhen würde. Es sm fraglich, ob England sie überhaupt dulden, •J?C,te i .. W-'lb w-d-" 6att -Atiae* * 6 * , um $ Sch,-ud-°""s i»5U» sfr? iS** 'S*’ İ" Mi«, ? hinunter W) 8 L-N.E Sä in, Dl0/s Bahnhofstrasse 30 Fernsprecher 401 4414 Selters, den 7. Juli 1911. D'/t Statt besonderer Anzeige. tarieri Ca Oeua-oeA '^3- bis MkA-P®L Nähmaschinen i 1 i Die trauernden Hinterbliebenen. I. d. N.: Minna Büchner geb. Gaul. Morgen LnWüsik zum Ostend. Toni Friedberger Dr. med. Emil Steinreich Verlobte. Giessen, Juli 1911. Sv on Crlcans beim Sprung über eine bat itd) einen Beinbruch zugezogen Der Akad.-Theol. Verein Giessen I. A. Herrn. Heiland X X • Verkauf von Altmaterial. Lurch bauliche Veränderungen im Kurhaus zu Bad Salzhausen sind die nachstehenden, noch gebrauchsfähigen Gegen- Nationaler veutscher Rundflug. Nord Haus en, 7. Juli. Bei herrlichem Wetter fan- ten sich bereits vor 4 Uhr auf dem hiesigen Flugplatz die meisten Bewerber für den deutschen Rundftug ein. Als erfter stieg Büchner mit Leutnant Steffen als Passagier um 1 Uhr 4 Min. auf; ihm folgte um 4 Uhr 14 Min. 1tenczierS, der uni 4 Uhr 15 wieder zurückkehrte, um Lien Schaden an seinem Apparat zu beseitigen. Ebenfalls ibl 4 Uhr 14 Min. stieg Bollmöller mit Oberleutnant 3-rtram als Passagier auf, um 4 Uhr 25 Laitsch, eben- -alls mit Passagier, um 4 Uhr 52 N ö l l e auf seinem Grade- Eindecker; Ieannin flog um 5 Uhr 28 ab. Wien- ,ziers fuhr beim zweiten Aufstieg gegen Königs ^ugzeug an, das dabei leicht an der rechten unteren Trag- stäche beschädigt wurde, während an Wiencziers Apparat tei Schraubenflügel Schaden erlitt. Beide Flieger werden nr stände sein, abends nach Halber st a d t zu fliegen. H a Abfahrt nach (0roHcnÜinben nut Londeräugi^QM. Ariegerverei« Gieheu / — Abfabrt zum Lczirlsseß in ßnw-üinta Sonntag den 0. l. M., nicht 1210 ionbern 12^ Uhr {yreie Fahrt wird gewährt. v*v-i Ter Vorstand. Todes-Anzeige. Statt jeder besonderen Anzeige senden wir Freunden und Bekannten die schmerzliche Mitteilung, dass mein lieber Mann, unser guter Pflegevater, Sohn und Bruder, Schwager und Onkel Herr Pfarrer ErnstBüchner nach langem, schwerem Leiden im 51. Lebensjahre heute nacht P/a Uhr verschieden ist. Frü h - Kartoffelu! Siliictf rotte v,.5O kg* ä Mk. 4.75 Lil Saa all Station Friedberg uerfenber gegen 'Rachnahtne Julius Wertbcimcr, Friedberg Hefseul, Lelephon L62. iüv7,? Kassensdiränke Fr. Krogmann Unterzeichneter erfüllt hiermit die traurige Pflicht, seine hochverehrten E. M. E. M., lieben A. H. A. H., A. M. A. M. und Kbr. Kbr. von dem erfolgten Ableben seines lieben A. H. Ernst Büchner Pfarrer in Selters geziemend in Kenntnis zu setzen. sein. Gleichzeitig soll ein langjähriger \*tn gelten ter der betrüge- rischen irirma ieinem (5bei waggonweise Waren utueritblagcn haben. Die Staatsanwaltschaft hat sich bereits mit den Vorkommnissen befallt. Tie Pfarrkirchen von Hatting und Pettneu (Tirol) mürben erbrochen und wertvoller Meßgeräte beraubt. Ter Ervrestzug Havr e—P a r i s ist bei der AuSsadrt aus dem Bahnhof Mantes entgleist Ter Post- und der Gevackwage n wurden zerstör t, der Zugführer und Montag den 10. b. Mts., abends 8 Uhr pünktlich „rten Barig gemacht. In beiden Fällen handelt eö sich in mächtige Eisenplatten mit biblischen Darstellungen und "ischriften. Die am Kaufmann Schmidt'schen Hause gefundene : Platte verweist auf daS 2. Buch dec Könige, 4. Kapitel, und > i Landmann Grg. Jrmer in Barig ist David mit seiner 2chleuder und der Riese Goliath dargeslellt mit der Bibel- t?flc 1. Buch SamueliS, Kapitel 17. Vevniitcbtc». • Unerhörte Skandalauftritte ereigneten sichln der Nacht in P e st. In einem großen Spielklub gerieten zwei Herreti un Baccaratspiel beim Teilen eines Gewinnes in Streit und ohrfeigten sich. Hieraus mengten sich auch andere Spieler, darunter viele mit klangvollen Namen, in den Streit und bewarien sich mit Bierkrügen. Ruhe trat erst ein, als die Dienerschaft den Spieljaal von Den Kasinonntgliedern gewaltsam säuberte. Im Kampsgewühl wurden obendrein verschiedene Briejtaschen gestohlen. Kleine Lageschronik. In einzelnen höheren Lagen des Thüringer Waldes sank das Thermometer in vorletzter Nacht auf o. Grad unter Null. Große oberschlesische Gruben und Hütten sollen bei der Lieferung von Oel, Teer usw. von einer oberschlesischen Firma u m m e brerc Sunbcrtt auscnd Mark geschädigt worden üedberg. „ Lor Eintritt in die Tagte- bet Stadtverordneten bringt L den eine hiesige Zeitung aö ?, ir Sprache. Zn ihm ist feine rsammlung enthalten, sonern ne Person des Bürgermeisters na spricht dem Argemeilter von der Stadt em W ®» -Wasser, die aus de soll unter den gleichen i wie das andere verpachtet p ; ft n n Q e n wird eine sfSS in d-r «- l" ^ .,2-aleich kmml . Cip“ it’nStJra F. G. r Gemeinsame Uebung bet beiben Wehren am Montag dem 10. Juli. Besichtigung durch den Herrn Branddirektor. Antreten pünktlich 8*/< Uhr, damit daS ÄorvS um 8'/, Uhr auf LLwaldsgarten steht. Pünktliches und vollzähliges Erscheinen unbedingt erforderlich. vw/s] Tas Kommando. Die Beerdigung findet Sonntag nachmittag 4 Uhr statt. Kondolenzbesuche dankend verbeten. 4384 Mlßchkmg. Montag bett 10. ds. Mts., nachmittags 2'/, Uhr, sollen dahier Walltorttraffe 6 (Darmstädter Haus) 3 Schlafzimmer-Einrichtungen, 3 Büfetts, 1 Sviegelfchrank, 1 Schreibtisch, 70 Paar Herren- Schnürstiefel, 3 Kaffenschrante, 1 Nähmaschine, 20 Sportwagen, 1 Laden-Einrichtung, 5 Hobelbänke, mehrere Pferde und Wagen sowieHauS- und Küchen neräte aller Art versteigert werden. 0561z Gießen, am 8. Juli 1911 Europäischer Rundflug. Calais, 6. Juli. Acht der in Tooer aufaefriegenen Flieger sind hier zwischen 5 und 5% Uhr gelandet. Calais, 7. Juli. Zehn Flieger starteten heute früh von 6 Uhr an in Zwischenräumen von drei Minuten und flogen in der Richtung nach Paris. Das Flugzeug Kimmerlings wurde nach einem vier Kilometerfluge stark beschädigt, kehrte zurück und flog mit einem neuen Apparat wieder aus. Vincennes, 7. Juli. Bidart kam um 8,35 Uhr uitb Gibet um 8,45 Uhr in Paris an. Barro ist um 6,40 Uhr cingetrossen. Er wollte dann nach Puc weiterfliegen, sah sich aber genötigt, schon in Billejuif zu landen. Gegen J,28 Uhr ist Vidrines bei Puc cingetrofien und von dort nach Isst;- les-Moulineaux weitergeslogen. — Gar ras landete 9,15 Uhr, Beaumont 9,25 Uhr, Renaux mit Passagier 10,25 Uhr und Stimm er ling 10,30 Uhr. 2lus der Zusammenstellung der zehn Etappen ergibt sich, daß B ea umo n t d er S i e g c r ist. Er hat die Strecke Paris-Lütitch-Spaa-Utreck)t-Brüsscl-Roubaix- Calais-London-Paris, zusammen 1638 Kilometer, in 62 Stunden 28 Minuten zurückgelegt. Unter dem Namen Beaumont birgt sich der Marineoffizier C o n n e a u, der auch Sieger des Wettflugs Paris-Rom lvar. Neue Kartoffeln loerschiedene Sorten» empfiehlt zu billigen Tagespreisen ftortoffclöflnötg. v. rrchöler Tel 581. [4410; Stcinstr. 48. Händler und Wiederverkäuser Ertravreise.__________ Ruderklub „Hassia‘ Samstag den 8. Juli 1911, abends 9 Ubr: Mitgliedcr-Vcrsammlung Und (Sie^hO. «Nie 5" Der Raubmord in Nieder-Mörlen. ♦ Gießen, 8. Juli. Wie verlautet, sind gestern in e ronberg zivei Leute verhaftet worden, die mög- cherweise als Täter bei dem in Nieder-Mörlen vorgefalle- i.'m Raubmord in Betracht kommen. Ter hiesigen Staats- , iwaltschaft ist von der Verhaftung nrchts bekannt. m. Nieder-Mörlen, 7. Juli. Zur Ergänzung des gestrigen Berichts sei nachgetragen: Die Polizeihunde der Schutzleute Seitz und Ne uz von Gießen arbeiteten ulbftänbig mit demselben Erfolge. Wenn die telephonische Lestellung der Polizeihunde sofort nach Entdeckuna deS Nordes erfolgt wäre, wären die Mörder wohl noch vor Dd-Nauheim gestellt worden. Schutzmann Seitz von Dreßen war heute wieder hier mit seinen beiden Poltzei- unben. Tie Hunde nahmen dieselbe Spur auf als des nachts zuvor. Die Spur führte durch den Garten, über feie Wiesen, an dem Golfplatz vorbei durch den Donners- Graben, nach dem Johannesberg, von hier wieder den Berg '.inunter nach Bad-Nauheim, wo sie sich verlor. Die Täter loben sich schon einige Tage hier herumgetrieben und haben l uschcincnd bei dieser Gelegenheit herausgebracht, daß der i.lte Walter seine Russenstetnfabrik unlängst verkauft hatte. 'WS •»; %'fl c'9anfe, itÖW? ä.blt •*- f'l'oWi 1.. *«. bls ip«k|,‘;: Riegen. m«8' Netei^'g, ,|ot* S«ut[W $u 'N Miih. t„ ben > unb^e^^Ienbej “«Ne» J '«Slein iH Ne» 1 besucht unh ? ?tl£b. ‘sBs? Einfache, doppelte u. amerikan. Buchfühiung ülf-oo^npbie, MasehiDenschreibeD, alle Handelslädier Einzel- und Gesamtkurse lehrt gründlich unter Garantie eines sicheren Erfolges Hermes Lehr-Institut Giessen, Bahnhofstr. 39 p. Anmeld, täglich, Prospekt gratis. nuschke machte aus |einem jed)|tgebauien Eindecker einen Probeflug, fiel aber unweit deS Bahndamms nieder, ohne Schaden zu nehmen. Der Apparat wurde unbedeu- tend beschädigt. Halberstadt, 7. Juli. Büchner mit Leutnant Steffen ist um 4 Uhr 42 glatt in Halberstadt gelandet. Nölle, der um 4 Uhr 52 von Nordhausen abgefahren war, hat bei Hasselfelde eine Zwischenlandung vorgenommen: er traf in Halberstadt um 6 Uhr 16 ein. Nölle ist der erste Gradeflieger, der in ben; Wettbcrwerb um den Slrecken- preis des deutschen Rundsluges eingetreten ist. Seine Zeit zur Ueberflieaung des Harzes beträgt einschließlich Aufenthalt in Hasselfelde 1 Stunde 24 Min., die Flugzeit 49 Min. Laitsch kam hier nach einem Fluae von 48 Minuten, den er in einer Höhe von ungefähr 800 Meter zurücklegte, um 5 Uhr 15 Min. an und landete glatt. Auch Boll- möller ist bereits einaetroffen. Halberstadt, 7. Juli. Wiencziers, der abends in Nordhausen als erster zum Fluge über den Harz ahilog, traf um 8.19 Uhr ein; er erzielte mit 35 Minuten bis jeyt die beste Flugzeit. König, der um 8.10 Uhr mit Leutnant Aoch als Pasfagier aufftieg, passierte um 9 Uhr daS Zielband. Hanuschke startete eine Minute später alö König. Ter Flieger ging beim Eintreten der Dunkelheit am Regenftein nieder, wobei sein Apparat beschädigt und er selbst am Kopfe leicht verletzt wurde. H o f f m a n n, der um 7.46 Uhr abslog, ging gleichfalls beim Hereinbrecken der Dunkelheit nieder und landete bei Friedrichsbrunn südlich von Thale. Jeannin hat den Start endgültig aufgegeben. gäbe bis zum Donnerstag den 13. Juli ds. Js. bet uns einreichen. Die Gegenstände können einzeln und atlch zusammen abgegeben werden. Zuschlagsfrist: 3 Tage. Friedberg, den 8. Juli 1911. D8/7 Großh. Hochbauamt. Haag. Bayrische Bereiaigallg Gießen und Umgebung. Sonntag dcu 9. Juli: WMMtieinlhMmltotn Abmarsch 2'/. Uhr 4386 Veretnslotal „W ngnereruh“. Vaiibsleute, Freunde u. Gönner nebst Familien sind freundlichst eingeladen. Ter Vorstand. NB Bei ungünstiger Witterung L Gerstenfaal d. Union-Brauerei. Lijenbaflnunsall bei Sroh-Eerau. Groß-Gerau, 8. Juli. Auf dem Bahnhof Dornberg— (ifcoß-Ctetau überfuhr her von Bischofsheim nach Mannheim bc» rimmtc Gulerzug Nr. 7504 des auf Halt stehende Signal und aimte gegen einen Prellbock. Dieser wurde von dem Anprall ertrümmert und die Maschine samt 15 Wagen stürzen den etwa 3 Meter hohen Bahndamm hinab. Die ''luschine wühlte sich tief in ben Boden ein. Der Zug- und ler Lokonwtivsührer wurden leicht verletzt, der Material- schaden ist bedeutend. ■ ■--— . — --------- günflis J“1 Vt, 1861 J M!illd>en, uE Mr dv t-AS« — ■fen!ßl n l%e' 1 Jul'. S1® 3qU„'genanntem ren. <ÖU . qei --LÄ<4^ ;e 111 Liren :g« Neuenweg 46 Eigene Reparaturwerkstätte Zubehörteile stets auf Lager Zu Soppwito entpf. sich E.Parthier, Friseuse, Slcucn Baue 2 II. |056*~>5 ■Killll T -- -c'~ " ~ Morgans befand, überfuhr in der Nähe von Toul den zehnjährigen Sohn eines Landwirts. Trotz heftiger Ekwit ter stürme sind infolge der Hitze vier- undvicrz'g Todesfälle in Newnork, 49 in Boston, je 16 in Philadelphia und Baltimore, 14 in Pi11Sburg und 13 in Newhavcn zu verzeichnen. 3m übrigen scheint die Glutwclle England erreicht zu Itabcn. Am Freitag stieg das Thermometer auf 35 Grad Celsius im Schatten. In Worthing ist c i n Mann an Hivschlag g c ft o r b e n._____________________ Amtlicher Wetterbericht. Oesfentlichc Wetterdienststelle Gießen. Perlauf der Witterung feit gestern früh: Im Norden hat sich ein Tief entivickclt; Randmirbel werden nnS Gewitter bringen. Darauf wird kältere, nordivestliche Lnftströinung einsetzen, die von geringen RegenfäUcn begleitet fein dürfte. Hellerau sucht en m peilen am Sonntag dein 9. Juli 1911 : Wechselnd bewölkt, Gewitter, kühler, leichte Regenfälle. t^hrt ,u Mk 2>OJ^ Giessen br-i Jowef Sceler. 71 / __COLV 1 Vi/^'nbrand V- WM WO Pfe| Rehen, Mrltplatz 6 Emer ausmerksamen Bedienung wegen ist der Einkauf während der Vormittagsstunden zu empfehlen, da des nachmittags der Andrang zu groh ist. dauert bis zum iz. Julr und gelangt während der Zeit nur ganz neue Damen - Konfektion TuaMäten spottbillig zum verkauf Vortragsabend Samstag den 8. Juli 1911, abends 8 Uhr im grossen Saale des Gesellschaitsvereins. Frl. Lily Donecker Mitglied de« Stadttheaters in Kiel. VArfrnri O von Goethe, Hebbel, Möricke. VUrifage Wilde etc. Frl. Lina Poppe Frankfurt a. M. I ifidnn 7,«n laiijn Volkstüml. Lieder, Brahms, hlvuüi mll LuUiu Cimarosa, Scholander etc. Kart en Vorverkauf bei Ernst Challier (Rudolph’s Nachf.), Neuenweg 9 äB. 3.—, 2.— und 1.— [D3/6 Biograph Blockstraße 12 05592 Blockstraße 12 i Ö5ts?