Mt 12, Die heutige Nummer umfaht 8 Seiten. uß). tflfletid) mit kraul. inb, ihr Einkommen entsprechend der verteuerten Leb- Lin russisch-persischer Streitfall, London, 6. 9iOÖ. lief) offen: i-LtbUn tz-Printen :: Mäusbarq 1 eteintftimft. ®T Bei einer solchen Sparsamkeit, nicht zum wenigsten durch eine ernstlich vorzunehmende Vereinfachung des ganzen Staatsbetriebes darf man, zumal angesichts der steigenden Einkünfte aus den Bahnen und Steuern, mit gutem Recht auf eine weiter zunehmende Besserung der Staatsfinanzen rechnen. Auch ohne Steuercrhöhung, wenngleich eine solche in bescheidenem Maße nicht gescheut werden dürfte, wenn es anders nicht geht. £ber sollen die Beamten weiter allein die Zeche bezahlen? Sollen sie weiter jährlich um Hunderte zu kurz kommen, um den anderen einige Mark Mehrbelastung zu ersparen? Gleichzeitig mit der Sanierung der hessischen Finanzen gilt cs, den Staat von einer beginnenden inneren Krankheit zu heilen, die seine festesten Stutzen erfaßt hat! ES kann daher nicht für richtig erkannt werden, die Aufbesserung der Beamtenbesoldungen immer noch toeiter aurüdutftetlcn. bis foAuiaaen daS nötiae Bargeld auf dem Times" melden aus Te Glaubt die Regierung die Verantwortung zur Vorlage einer Besoldungsresorm noch nicht übernehmen 511 können, so mögen ibr die anderen Hüter des Staatswohles, die Landstände, zur Hilfe kommen. Besonders die aus der neuen Wahl bervorgehenden Abgeordneten mögen sich ihres Wahlversprechens in diesem Punkte erinnern, die hessische Beamtenschaft rechnet auf sie ! unter strengst _____, , Weiterbe st ehen des Staates nicht absolut nö tig en AuS gab en durchgeführt werden. .um“ Walltors traft« ' taten M Dienstag Gras Ltuergth im österreichischen Abgeordnetenhaus» Wien, 6. Nov. Im Abgeordnetenhaus wurde nach der Vorstellung des neuen Ministeriums die Budgetaussprache fortgesevt. Ter Ministerpräsident Graf Stuergkh verwies zunächst aus die in der Thronrede verzeichneten Regierungsaufgaben und betonte sodann die Notwendigkeit einer Geschäftsordnung^ form. Tie Negierung werde bestrebt sein, die Majorität einer sachlichen Arbeit herbeizuführen, die niemand ausschließe, der sich zu der Mitwirkung berufen fühle. Dazu würde wesentlich beigetragen werden können, durch unausgesetzte Bemühungen, die nationalen Gegensätze zu mildern, besonders durch die nachdrück liche Förderung des Ausgleichswerkes in Böhmen. Die nächste Ausgabe des Parlaments sei die Beratung der Teuerungsanträge, der Beamtenvorlage nebst der damit in Verbindung gebrachten Staats- und finanziellen Vorlagen, ferner die Geschästsordnungs- resorm und die italienische Reastssakultät. Der Ministerpräsident wuroe vielseitig beglückwünscht. Ter tschechisch-radikale Abgeordnete Fresl erklärte, unter den obwaltendem Umständen werde die tschechische Delegation von der strengsten Opposition nicht abgehen können, dieses Kabinett auf das schönste bekämpfen zu müssen. In der Beibehaltung desjenigen Ressortministers, gegen den die größten Klagen auS Böhmen erhoben worden feien, erblicke das tschechische Volk eine Herausforderung. öterschreito X Jjjj ithal schreibt- , Haut- usschlägd und ^tZ probier verging, bPaSf|ff 1 neyer» ® , -ragen1*! nach J !r?eyen Sch»af- bei: L"" ' z-, Viktor:'^ : -hü£-ÄVer.Dr*'- V KW . Mk. 1^.---| Die Notlage der hessischen Staatsbeamten. Man schreibt unS: Kürzlich wurde berichtet, daß die hessische Regierung fn einer gemeinsamen Sitzung der Ministerien beschlossen habe, den unteren und mittleren Beamten eine Teuerungszulage zu gewähren, die Revision der Be- soldungsordnung aber wiederum zu verschieben. Tiefe Nachricht wird unter den Beamten große Niedergeschlagenheit oder gar Erbitterung Hervorrufen. In der Thronrede von 1907 wurde, nachdem sich bereits mehrere Jahre lang die Besoldung der Beamten als gänzlich unzureichettd erwiesen hatte, eine Neuregelung der Gehaltsordnung angekündigt, wie sie ja auch für Preußen und das Reich, trotzdem die Beamten dort fdyon früher besser gestellt waren, durchgesührt wurde. Infolge der damals eingetretenen Verschlechterung des Staatsbudgets blieb jenes Versprechen unerfüllt. Jahr um Jahr warten seitdem die Beamten auf feine Einlösung, und Jahr um Jahr werden sie aufS neue enttäuscht. DieS schafft mit der Zeit eine Lage, deren Ernst man sich nicht verschließen darf. Gewiß weiß die Beamtenschaft, daß sie bei der Verfolgung ihrer materiellen Interessen Rücksicht auf die Finanzlage des Staates nehmen muß, und hat dies aud) redlich getan. Unterdessen aber hat sich ihre Lage immer mehr zu einer wirklichen Not ausgewachsen, so daß die Grenze, bis zu der man billigerweise von ihr ein Opfer ür die Allgemeinheit verlangen kann, erreicht, ja über» chritten ist. Wie will man nun weiter ein Recht herleiten, )ic Beamten, die als Festbesoldete allein nicht in der Lage Zit türkischen Erfolge. Berlin, 7. Nov. Der „Evening Standard" berichtet: Heute in London eingetroffene Depeschen besagen, dost nach einer Reihe von Angriffen, insbesondere der vereinigten Streitkräfte der Türken und Araber, nunmehr sämtliche Forts um Tripolis von diesen wieder zu- rückerobcrt worden seien. Die Italiener seien vollständig in die Stadt zurückgetrieben worden. .wichtigste Gewinn der Türken sei das Fort Gumeliana, >00 die Wasserwerke für die Stadt Tripolis liegen. Die italienischen Truppen müssen jetzt das Wasser von den Kriegsschiffen beziehen und int Falle eines Sturmes würde die Lage sehr ernst werden. Tas Berliner Tageblatt meldet aus Konstantinopel: Ein Telegramm Rahmid Beis an bett „Tanin" aus Tripolis meldet, die Italiener wüßten gegenüber beit wil- ben Angriffen der Türken nicht mehr, waö sie tun sollten. Eine Ecke b er Stabt fei bereits im Besitz ber Türken. Terna von den Türken besetzt? Berlin, 7. 9ioü. Ter „Lokalanzeiger" melbet aus Konstantinovel: Von einer bcip Großwesiec nahestehenben Persönlichkeit erfährt ber Korrespondent, baß nach "einer soeben eingetroffenen Depesche b 1 c Türken Dern a besetzt haben. Sie haben neunzehn Geschütze, viele Munition unb Lebensmittel erbeutet. 500 Italiener sollen getötet worben fein. Die türkischen Verluste seien gering. AuS der türkischen Kammer. Konstantinopel, 6. Nov. Die Kammer setzte die Aussprache über den Versuch, den Abgeordneten Lutfi Fikri zu verhaften, fort. Ta der Kriegsminister ber Kammer geschrieben hat, er werde übermorgen bie Erklärung abgeben, griff bie Opposition den Minister aufs heftigste an unb verlangte, baß er sofort tarne. Schließlid) nahm bie Kammer mit 123 gegen 33 Stimmen eine oppositionelle Tagesordnung an, die das Verlangen des Ministers nach einer Verschiebung ber Antwort auf bie Anfrage bis übermorgen zurückweift. heran vorn 5. November, Rußland verlange eine Entschuldigung für die angebliche Beleidigung zweier russischer Äonsularbeamten bei Gelegenheit ber Beschlagnahme bes Eigentums von Schoa es Saltaneh, Persien jeboch verweigere die Entsd)ulbigung, wenn nicht Durd) Untersuchung die Wahrheit bewiesen werde. Tie russische Regierung lehne jeboch eine Untersuchung ab unb lasse burdjbliden, daß sie eine Besetzung der Provinz Gilan unb des Distrikts Talisch beabsichtige. acht zu erhöhen, weiter der Not der Zeit preiszugeben? Die Sicherheit ihrer Angestellten rechtfertigt es ja wohl, baß ihr Verdienst immer hinter dem ber freien Erwerbs- LK-'-A "Beyers Neue Gesechle bei Tripolis. Tripolis, 6. Nov. (Agenzia Stesani.) Gestern vormittag 7 Uhr eröffnete gegenüber bem Fort, Sibi Meßri bie bei bem Torfe F 0 rnasi ausgestellte feinbliche Artillerie bas Feuer gegen bie italicnif d)e Aufstellung. Der italienischen Artillerie war cs gelungen, burch ben Flieger Kapitän Moizo bie Stellung ber gegnerischen Artillerie sestzustellen. Sie eröffnete barauf ein heftiges Feuer, bas Kapitän Moizo als wirksam bezeichnete. Tie türfifdje Batterie war bald zur Einstellung des Feuers gezwungen. Nachmittags eröffnete bie türkische Artillerie bas Feuer aus einer anderen Stellung östlich ber italienischen. Einige zu weit gehende Sd)üsse schlugen zwischen den italienischen Schützengraben und der Stadt ein, ohne Schaden anzurichten. Bald nachher entwickelte sich einer der gewöhnlichen Angriffe gegen bie italienische linke Flanke und wiederholte sich mehrfach ohne große Energie bis 9 Uhr abends. De r Feind setzte sich in einem Haus gegenüber unseren Stellungen fest. Er wurde von dort durch die 11. und 12. Kompagnie der Grenadiere vertrieben. Tie beiden Kompagnien waren durch einen Zug Gebirgsartillerie unterstützt worden, welche das Haus vollständig zerstörten. Die Patrouille sand das Haus verlassen und unter den Trümmern Blutspuren und blutige Kleiderfetzen, alle Anzeichen einer eiligen Flucht. Die italienische Arttllerie fügte der fcinblidjcn Artillerie und Infanterie vorgestern ernstliche Verluste zu.Tie Türken hatten sid)erlich Kenntnis von der Ankunft italienischer S3erftärfung-.vn; ihre Offiziere erkennen, daß die italienischen Stellungen gegenwärtig uneinnehmbar sind. Die Türken müssen die Araber ernähren, wenigstens versuchen sie, sie zusammen bei sich zu halten. Tie Schwierigkeit der Lage offenbart fick) nicht nur in Klagen und anderen mündlichen Kundgebungen seitens der Araber, sondern auch in Taten offenen Aufruhrs gegen bie Türken. Vorgestern plünderte eine Gruppe von Arabern eine kleine Karawane mit Lebensmitteln, bie für bie Türken bestimmt waren. Diese versuchten sie in ihren Besitz zu bringen unb die Plünberer zu bestrafen, aber bie Araber setzten sich mit ihren Waffen zur Wehr unb bie Türken sahen sich gezwungen, ernzulenken. Tie Kapitäne Moizo unb Piazza unternahmen gestern Erkunbungsflüg e. Moizo gelangte über Ainzara hinaus unb warf zwei Bomben in bas feindliche Lager. Er fand bie Streitkräfte des Feindes stark berminbert. Auch Piazza konnte mit Erfolg zwei Bomben in feindliche Abteilungen roerfeu. Die Flieger fanden, daß sid) das Oberkommando der arabisch-türkischen Truppen in Suk-el-Giama befindet. Tie Generale Frugoni und Dechaurand sind in Tripolis angekommen. Frugoni übernahm das Kommando des ersten Armeekorps, E a n e v a behält seine zivilen' Funktionen, und den Oberbefehl des gesamten Okkupalious- heeres. General Pecorr Giraldi behält das Kommando der ersten Division des ersten Armeelorps. Tcchau- ranb übernahm das Kommando der zweiten Tivijion. Hauptmann Gastaldi entdeckte acht in einem Hause verborgene Personen, wovon fünf verwundet waren. Ta diese stark verdächtig sind, an der Empörung am 23. Oktober teilgenommen zu haben, stellte man sie vor das Kriegs- gerccht. Verstärkungen der Mannsd)aflen unb Material treffen ständig ein. Die Stadt nimmt wieder normales Aussehen an. Auf Grund eines Telrets der Regierung vom 4. November sind die Zivil- und Handelsgerichte wiederhergestellt. Einige Regengüsse kündigen den Eintritt der Regenzeit an. Der GefundheitSzustavd in Tripolis. Die Agence Havas meldet aus i.'O .i: Ter Gesündst e i l s z u n a n d i n T r r p 0 l i s scheint sich zu v e r s ch l e d>- tern. Am Sonntag wurden in den Straßen der Stadt ungefähr 5 0 Leichen von durch Cholera oder Hunger oerftorbenen Eingeborenen gesunden. Auch in den Patmen- pflanzungen befinden sich viele Leichname. In etwa vierzig Fällen wird täglich unter ben italienischen Soldaten die Cholera festgestellt. Ben Ghast. General B r i c c 0 la meldet aus B e n g h a s i, daß der Platz und die anderen von seiner Tivision besetzten Orte zur Verteidigung e 1 n g e r 1 d. 1 c t j Jen. ^i.jolge ocr letzten kleinen Sc,echte zogen sich bie vor unseren vorgeschobenen Poften unu,cri*ra|Cnoen Marodeure der Beduinen zurück. Tie italienischen Truppen ve.errschen jetzt oas Ge- laube bis zum Fuß des Bar^aplateaus. stände xurüdblcibt, aber wie gesagt, es gibt eine Grenze. Und diese Grenze wird unerbittlid) dort gezogen, wo es den Beamten nicht annähernd mehr möglich ist, von ihrem Gehalte aud) nur einigermaßen standesgemäß zu leben. Man kann im allgemeinen sagen, daß seit einer Reihe von Jahren bie Kosten einer solchen Lebensweise bei einer mittclftarlcn Familie durch die Besoldungen in Hessen nur zur Hälfte, höchstens zu zwei Drittel gedeckt werden. Wer also kein ober kein hinreichendes Vermögen besitzt, muß entweder ein feiner Bildung unwürdiges Dasein führen oder — und das ist ber höchst bebenlliche Punkt — er kommt auf die schiefe Ebene des Borgens. Diese Gefahr liegt unb lag seither deshalb besonders nahe, weil die Beamten nad) ben fortwährenden Versprechungen auf baldige Ausbesserung redjnen durften und sich deshalb durd) bie Not nur zu leicht von ihren soliden Grundsätzen ab- drängen lassen konnten. Wird nun die längst erhoffte Aufbesserung noch weiter verschoben, so werden ganze Exv- stenzen vernichtet! Die ersten Schritte dazu sind schon bei vielen Familien getan, wenn es auch nach außen nod) ^nicht in die Erscheinung tritt. Welche Folgen der Verelendung der Beamtenscyaft für einen Staat haben muß, braucht nicht näher ausgeführt zu werden, es genügt zu sagen, daß der Staat damit den Selbstabbrnck) beginnt. Es gibt für bie Stellungnahme unserer Negierung nur bie eine Erklärung, baß sie aud) nicht annähernd über bie pekuniäre Lage eines großen Teiles ber Beamten orientiert ist unb nicht weiß, was auf bem Spiele steht. Ihre Absicht, ben unteren unb mittleren Beamten eine kleine, nicht vensionsfähige Zulage zu bewilligen, bebeutet eine gänzlich unzulängliche Maßnahme, benn einerseits wirb diesen Beamten kaum nennenswert geholfen unb andererseits sollen die oberen Lokalbeamten leer ausgehen. Diese sind aber nicht weniger als bie mittleren und unteren Beamten außer Stand, weiter den Kampf gegen bie Not ber Zeit durchzusühren. Wenn ein Teil ber Beamtenschaft von einer Aufbesserung ausgeschlossen werben kann, so märe bies höchstens ber in gehooenen Minifterialklassen befindliche. Wie jeder Betrieb, so muß auch der Staat in erster Linie seine Angestellten ausreichend bezahlen: hier wie dort ist dies ein Gebot ber Selbsterhaltung. Wollte ein Privatbetrieb solange mit einer auskömmlichen Bezahlung seines Personals märten, bis seine Einnahmen sich bessern, so wäre dies ein höchst verkehrtes Geschästsgebahren. Aeußer- lich wohl weniger in die Augen fallend, aber im Grunde um so mehr gilt dies auch für den Staat. zurückzustellen, bis sozusagen bas notige Bargelb auf Tisch des Staates liegt, sondern sie muß nun end 'ter Zurücks etzung aller 5 um Nr. 262 Erstes Blatt 161. Jahrgang Dienstag, 7. November 1911 Der Siebener »nztt-er Q /S O veh««»»reisr erscheint täglich, außer ▼ r*^r MB Nr rr 0:it t cb 76HL, pierteh •Sä 11 l, 4 fl •/' t' *■ t • / ’ v * fl Hfl I fl iunfirltilCrtiseittai ■ ■ fl fl flr Br ■ p] ■ r Z S öf K fl Ar Vf IrV' IIV ; LIV LL|V V wutschastlichereitsrogen M fl M W NF Nr ▼ M ▼ Bl Nr ▼ NT ~ lL hesredakteur: A Goetz sternlprech - Anschlüße: n ■ fl M Vcrantivorttich für den für die Redatnon 118, < *.< 9 ... . MLF polinschen Teil: Auausl WM General-Anzeiger für Oberhessen LÄ-!« tz,r"°d!"'T^e4nmn!ne! Rotattonrbruck unb Verlag der vrühl'schen Univ.'vuch- und Steindruckerei R. Lange. Redaktion. Erpedition und Druckerei: Schulstratze 7. vand-'-E.Heb:"ür den bis vormittag- 9 Uhr. Büdingen: Fernsprecher Nr. 269 Geschäftsstelle Bahnhofstraße 16». Anzcrgenteü: '$>. Beck. Deutsches Neich. Bei den Berliner ^taotoerordnetenwahlen in ber dritten Abteilung, bie unter ber neuen Wahlkreisein- teüung stattfanben, eroberten die Sozialdemo- kratenl6Mandate. Tie Freisinnigenbehaup- teten nur ein Mandat von den bisher in Besitz befindlichen sechs. Für Herford-Halle haben die Nationalliberalen den Abgeorüneten Tr. Gontze wieder ausgestellt. Er wird unterstützt von der Fortschritterchen Volksparler. Aus Guben wird gemeldet: Ter nationaltroerale Reichstagsabawrdnete Prinz zu 2 ch ö n a r ch - E a r 0 t a t h hat sich endgültig zur Annahme einer neuen Kanotdatur bereit erklärt. Ter Bamverger j b 11 t^o f Dr. Abert liegt im Sterben. Er Hai die Sterö^airamente pom Domdetan Tr Schädler empfangen. Ausland. Tas österreichische Abaeordnetenhaus trat am Montag nachmittag zusammen. Nach ber Vorstellung des Mini uenums wurde die erste Lesung des Budgets fortgesetzt. Minii.erpräsidcnt Graf Stuerghk entwickelte bie Richtlinien Des Negrerungsprogramms. Seine Rede wurde mit langanhaltendem, leöha.tem Befall aufzcnommen und der Mininerprandent oietiach degtuckwunicht. Taraui nahm das Haus die Beratung der Dringlichkeitsanträge wieder auf. a\ WM 1: igen. 1071 SHÜiontn?- en. • b96 * • I . . 281 , »I vcrstcheruttsSoebvcni Weltvoutt. die Vertreter der 8^ benstraft 7. ; Laabach. Zu Schillers Geburtstag am Molenar hingewiesen. be- um vor kommenden Freitag findet im Abonnement eine Aufführung der „Jungfrau von Orleans" statt, die der jugendlichen Heroine Frl. Helene Hoermann Gelegenheit gibt, sich ein- zuführen. — Die Aufführung von „Polnische Wirtschaft" am Sonntag, den 12. November, wird bei kleinen Preisen gegeben, nicht bei gewöhnlichen, wie auf dem Wochenspielplan angegeben ist. ** Der Kaufmännische Verein und der Orts- tzewerbeverein hatten mit ihrem zweiten Vortragsabend einen ^außerordentlichen .Erfolg. Der große Saal in Steins Garten war schon lange vor der Eröffnung dicht besetzt und wo nur ein Winkelchen war, drängten sich die Zuschauer und verfolgten lm.it großem Interesse die Zaudervorstetlung des Herrn Conradi aus Berlin. Mit heiterster Laune führte er seine zahlreichen, verblüffenden Kunststücke aus und erntete damit den lebhaften und fast Ununterbrochenen Beifall der Zuschauer, die zum überwiegenden Teil aus Damen bestanden, und von dem galanten Künstler mit mancherlei Süßigkeiten überrascht wurden. .Staunenswerte Kartenkünststücke, die von verblüffender Fingerfertigkeit zeugten, wechselten mit nicht minder überraschenden ^Hexereien". Besonders wunderbar wirkre es, wenn Herr Conradi eine mit Wasser gefüllte flache Schale aus seiner Tasche holte, zwei farbige Tücher aus einer geschlossenen Flasche verschwuren ließ, große Würfü vertauschte, eine Taschenuhr an einen Spiegel schoß und vieles andere mehr. Die Vorführungen, die nahezu zwei Stunden dauerten, erfreuten sich des lebhaftesten Beifalls. ** Unfug im Schlachthaus. In der letzten Zeit wurden in den Mhlhallen des Schlachthofes wiederholt Kalbfelle zerstochen und Fleischstücke zerschnitten, ohne daß es gelang, den oder die Urheber dieser Bübereien zu ermitteln. Der Vorstand der Fleischerinnung hat jetzt für die Ermittelung der Täter eine Belohnung von 25 Mk. ausgesetzt. Grotzseuer in Herbstein. -n. Herbstein, 7. Nov. Heute nacht 11 Uhr brach in einem Hause Ecke der Bahnhofstraße und des Bahuweges Feuer aus, das infolge des starken Westwinoes trotz aller Anstrengungen der Feuerwehren von hier und den Nachbarorten auf die Nachbarhäuser übersprang. Erst um 3 Uhr gelang es, das Feuer auf seinen Herd zu beschränken. Im ganzen fielen 12 Wohnhäuser und die dazu gehörigen Scheuern und Stallungen den Flammen zum Opfer. Vierzehn Familie» sind obdachlos. Verluste an Menschenleben sind nicht zu beklagen. Aus Stadt und Land. Gießen, 7. November 1911. •• ^ageSkalender für Dienstag, 7. November: Stadt- t h e a t e r: „Meyers." Anfang 8 Uhr. Verein für Frauenstrmmreryt. Vortrag von Pros. Dr. Mittermeier: Stellung und Aufgabe des Richters. Abends 81/, Uhr im Hotel Schütz. w Binnen, 6. Nov. Der große Nheindampfer „Egan II." ist auf dein unteren Teil der Krautaue, einem Felsenriff, leck gefahren und gesunken. Die Schiffsbesatzung Landkreis Gießen. — Großen-Linden, 6. Nov. Im Monat Oktober wurden im Gemeindebad abgegeben: 61 Wannen- und 95 Brausebäder. △ Göbelnrod, 6. Nov.. Ueber „die französische Fremdenlegion in Algier, Tongking und Marokko" prach am Sonntag abend in unserem Kriegerverein Lehrer leil-Klein-Linden unter allseitigem Beifall. Er wies aus die Verhandlungen im Reichstag im Februar hin und leuchtete den deutschen und französischen Heeresersdtz, dann die Zustände in der Fremdenlegion zu schildern und f bei: Führer des Droschcenautos leine Laterne gehabt und | kein Signal gegeben haben. Verlangen Sie überall ausdrücklich das Fabrikat der Wolfram-Lampen Act.-Ges. Augsburg Ständ. Lager u. Vertretung: Allgem. Elektro- il Maschinentechnischer Vertr. Louis Geiershöfer, Frankfurt a. M., Neue Mainzerstr. 3L ** Lehrerpersonalien. In den Ruhestand versetzt wurde der Lehrer an her Gemeindeschule zu Alsbach, Kreis Bensheim, Phil. P o t h auf sein Nachsuchen, unter Anerkennung seiner langjährigen treuen Dienste, und ihm aus diesem Anlaß das Ritterkreuz 2. Klasse des Verdienst- ordens Philipps des Großmütigen verliehen, ferner die Lehrerin an der Volksschule zu Mainz Katharina Acker auf ihr Nachsuchen, unter Anerkennung ihrer langjährigen treuen Dienste.- Entlassen wurde der Lehrer an der Voltsschule zu Worms Louis Schmetzer aus fern Nachsuchen. ** Mnsenm des Oberhessischen Geschichts - Vereins. Im Sommer d. I. wurden durch Dr. phck. Bremer aus Gießen mit Beihilfe des Flurschützen Zimmer aus Eberstadt, Kr. Gießen, nördlich dieses Ortes, auf der Höhe, die Spuren eines steinzeitlichen Dorfes, etwa aus dem 3. Jahrtausend vor Ehr. stammend, festgestellt. Der Dampfpflug, der s. Z. den Boden durchwühlte, brachte schwarze Erde mit steinzeitlrchen Scherben vermengt zum Vorschein. 15 Wohnplätze sind nachgewiesen worden, wovon einer auf Veranlassung des Ober- hessischen Geschichtsvereins im Oktober durch Dr. Bremer freigelegt wurde. Es fand sich das Fundament eines ovalen Hauses von 4 : 6 Meter Durchmesser mit ramvenförmigem Eingang. Im Inneren befanden sich zwei Lehmsitzbänke und eine Kochgrube. Die noch teilweise ausstehenden Wände sind schräg, in Zeltform; sie wurden ehemals aus Stangen hergestellt, die mit Stroh verkleidet und innen und außen mit Lehm beworfen wurden. Der Jnnenlehm ist sorgfältig geglättet und mit einem weißen Anstrich versehen. Außerhalb des Hauses lagen mehrere Vorrats- und Abfallgruben, sowie der Arbeitsplatz der Bewohner. Eine große Menge schön verzierter und unverzierter Gefäßscherben, Mahl- und Reibsteine, verschiedene Steingeräte, Muscheln usw. wurden zu Tage gefördert. Zahlreiche Tierknochen, deren Markknochen gestalten waren, lagen teils in einer Speisegrube, teils zerstreut umher. Die Funde werden im Museum gesichtet, bestimmt und gelangen dort demnächst zur Aufstellung. Die umfarigreiche Aufdeckung wird besonders in Fachkreisen größtes Interesse erregen. ** Von der Landes-Heil- und Pflegeanstalt bei Gießen. Die innere Einrichtung der Anstalt wird gegenwärtig weiter vervollständigt. Sv wurden neuerdings bei der Firma Th. Brück 133 Stück Bettstellen bestellt, von denen 21 mit dreiteiligen Stabilmatrazen perseh en werden. •• Ein neurologisch-psychiatrischer Kurs für Bahnärzte wird im laufenden Wintersemester 1911/12 in der Klinik für psychische und nervöse Krankheiten von Professor Sommer in Gemeinschaft mit Prof. Dannemann und Privatdozenten Dr. Berliner abgehalten. Die Vorlesungen finden Dienstags von 5 bis 6 Uhr an folgenden Tagen statt: 7., 21. November; 5., 19. Dezember; 9., 23. Januar; 6„ 20. Februar. ** Stenographie. Die am Sonntag nnchmittag im Lass Ebel tagende Herbst-Bertreterv ersarnrn- lung des Bezirks Gießen im Hessisch-Nassauischen Mäin- Rheingau-Verband Gabelsbergerscher Stenographen erfreute sich eines guten Besuches. Nach Erledi- zung der 5 Punkte umfassenden Tagesordnung konnte das Ergebnis über die der Versammlung vovangegangenen Ge- schästsstenographen-Prüfung mitgeteilt werden, stach einer scharfen Wertung der Arbeiten durch einen staat- stch geprüften Lehrer der Stenographie (System Gabels- Berger) konnte den Teilnehmern das Zeugnis als Ge- chäfts-Stenograph überreicht werden, hiervon ent- allen vier auf Gießen und zwar bei 180 Silben August Reicht (Verein von 1861), und Friedrich Kyritz (Gesell- chaft Gabelsberger), bei 150 Silben Konr. Scheer (Verein wn 1861) und Karl Müller (Gesellschaft Gabelsberger). — Stadttheater. Nochmals sei aus die morgige Gastvorstellung von Hebbels „Judith" mit Rosa Poppe und Georg turse usw. Starkenburg und Rheinhessen. rru. Darmstadt, L.Nov. Eine Ausstellung gegen den Alkohol wurde gestern in den Räumen des Gewerbemuseums in Anwesenheit zahlreicher Gäste eröffnet. Staats- minister Ewald hatte als Vertreter Legationsrat Neidhart geschickt, ferner waren anwesend mehrere Schulräte und Schuldirektoren , Oberbürgermeister Dr. Gläffing, Divisionskommandeur v. Plüskow, der Stadtkommandant v. Randow, Oberkonsistorialpräsident Nebel, Genkralstaatsanwalt Dr. Preetorius u. a. Im Namen der Veranstalter begrüßte Geh. Regierungsrat Dr. Dietz, Vorsitzender der Hessischen Landes- Versicherungsanstalt, die Gäste, wobei er auf die großen Schäden hinwies, die der Alko Holismus auf allen Gebieten verursache. Die Ausstellung solle der Aufklärung dienen. Ansprachen hielten hierauf Geheimer Obermedizinalrat Dr. Neidhart im Auftrag des Ministe- riums, im Namen des Gauvertreters des Hess. Alkoholbundes Pfarrassistent Grein und für den Hauptvecband Dr. med. Vidal. Ein erläuternder Vortrag an Hand der sehr übersichtlich zusammengestelltcn und überzeugend wirkenden Tabellen, Präparate re. bildete den Schluß. im. Darmstadt, 6. Nov. Studentische Ausschreitungen entstanden heute früh gegen 5 Uhr in der Nähe des 2. Polizeireviers in der Dieburger Straße, wobei es zur Feststellung der Namen einer Anzahl der jungen Herren tarn. Es tarn dann auch zu einer Schlägerei, wobei ein Student einen Hieb aus den Kopf erhielt, der das Herbei- rüsen des städt. Kr an l e n a ut o m o b ils notwendig machte. Ehe das Automobil seinen Zweck erfüllen konnte, tarn es unterwegs mit einer Autodroschke an der Ecke der Zeughaus- und der Luisenstraße zu einem Zusammenstoß, der die Zerstörung des Krankenautos zur Folge hatte. Ein Rad, die Trittbretter, die Borderwand, sowie ein Teil des Haches wurden abgerissen und der den Fahrer begleitende Sanitätsmann Griesheimer wurde schwer verletzt. Er erlitt außer einem Bruch des linken Armes starke Brust- guetschungen, so daß sofort seine Aufnahme in das Krankenhaus erfolgen mußte. Wer die Schuld an dem Unglück trägt, ist bisher mit Sicherheit nicht ermittelt, doch soll ’onnte sich retten. ch. Bingen, 6. Nov. Der etwa 46 Jähre alte Kutscher Peter Scherer kam heute abend mit seiner Droschke vom Bahnhofe durch die obere Vorstadt gefahren. Als er in die Nähe der Stelle kam, wo die Grabenstraße in die Vorstadt mündet, fuhr ein Automobil vorüber. Die grellen Lichter des Autos mögen, das Pferd scheu gemacht haben, es sprang auf den Bürgersteig und schleuderte dabei den nebenher gehenden Kutscher unter die Räder, die ihm über Kopf und Brust gingen. Scherer wurde tot unter seinem eigenen Wagen heraus geholt. Hessen-Nassau. () Marburg, ‘5. Nov. Die Zahl der Besucher unserer Universität ist auch in diesem Semester wieder in gewohnter Weise gestiegen. Bis jetzt sind schon rund 2000 Studierende (ohne die Hörer) angemeldet. Tas ind etwa 100 mehr als im vorigen Wintersemester. Im Sommersemester ist selbstredend die Frequenz der Universität immer besser, sie betrug rund 2300, etwa 200 mehr als im Sommersemester 1910. — In einer gestern nachmittag im .Pfeifferschen Saale hier abgehaltenen zahlreich besuchten Versammlung des Landwirtschaftlichen Krers- v er eins kam es zu einer intereffanten Aussprache über die diesjährigen Er n t e er g eb nis se und die Be käm p - fung der Futternot. Allgemein war man der An- icht, daß abgesehen von einzelnen Gemarkungen im Ebs- dorfer Grund und in der Ohmgegend die Ernte kläglich ausgefallen sei. Um dem drohenden Futtermangel entgegenzutreten wurde empfohlen, im Frühjahr recht zeitig Rotklee mit Grassamen, sowie Mais, Hirse oder Wicken auszusäen. Reichliche Herbstdüngung sei zu empfehlen, denn die "Felder hätten unter der afrikanischen Hitze sehr gelitten. Landrat von Löwenstein berichtete über die Verhandlungen wegen Beschaffung von elektrischem Licht und Kraft für die Landgemeinden. In Betracht kämen die projektierten Ueberlandzentralen der Edertalsperre und bcr' Stadt Gießen. Die Verhandlungen hierüber seien eifrig im Gange. [1 Marburg, 6. Nov. Der Wirkt. Geh. Rat Prof. Dr. von Benting hat bei dem Deutschen Museum in München ein K a p i t a l hinterlegt, dessen Zinsen stihrlich einem Abiturienten des Gymnasiums Philippinum hier ermöglichen sollen, die einzigartigen Sammlungen des Museums zu studieren. 0 Wetter, 6. Nov. In der Gemarkung Oberrosphe erlegte ein Förster einen vollständig weißen Fuchs. — Hanau, 6. Rdv. Das seit einigen Jahren hier garnisonierende Thüringische Ulanen-R egi ment Nr. 6, feiert im Jahre 1913 bete Fest seines 100jährigen Bestehens. heftige Stürme herrschten in der Nord- und Ostsee. An der deutschen und der dänischen Küste wurde mehrfach großer Schaden angerichtet. Es wird uns darüber gemeldet: > , We st erlaub (Sylt), 7. Nov. Wie die „Sylter Zeitung' meldet, zerstörte der herrschende Sturm gestern nachmittag die Damenbadehalle und die nördliche Familienbad-ehalle. Rettungsboote sind mit der Bergung von Personen beschäftigt, deren Boote Havarien erlitten hatten, und suchten am Abend nach vermißten Fahrzeugen. c Kopenhagen, 6. Nov. Ganz Dänemark wurde tn der letzten Nacht von einem Orkan heimgesucht, teilweise von Gewitter und Hagel begleitet. Besonders aus Jütland werden große Schäden durch Ueberschwemm ungen gemeldet. Tie- Westküste von Jütland wurde durch eine Sturmflut heimgesucht; teilweise sind die .Telegraphen- und Telephonverbin- i düngen gestört. Die Fähre Gjedser—Warnemünde ist unter-; krochen. Verschiedentlich werden Schiffsunfälle gemeldet.. Der Sturm dauert an. Schleswig, 6. Nov. Infolge des anhaltenden stärkens Sturmes kann die Staats bahn zwischen Rendsburg nnb; Husum nicht mehr verkehren, da der Damm überflutete ist. Von Friedrichsftadt sind Wagen mit Booten unterwegs,» um die bei Süderstapel und Erfde eingeschlossenen Menschen zus retten. Militär ist aus verschiedenen Garnisonen nach den be-i drohten Orten abgegangen. Westerland, 6. Nov. Ein orkanartiger Südweststurm mit schwerer Brandung zerstörte in vergangener Nacht das Kurhaus und die einzige vorn Brande am 19. September verschont gebliebene Strandhalle, den Musikpavillon, die Strandburghalle, die Wandelbahn und die elektrische Lichtleitung. Die Fernsprechverbindung mit dem Festlande ist unterbrochen. Mit dem Wiederaufnehrncn der neuen Anlagen wird demnächst begonnen. Kiel, 6. Nov. Von der Westküste der Provinz Schleswig- Holstein laufen Meldungen über starke Sturmschäden ein. Aus Bredstadt wird berichtet, daß der Deich an der Nordsee in einer Länge von zwei Kilometern und einer Höhe von zwei bis drei Metern von den Fluten weggerissen wurde. Bei dem Wiedereintritt der Flut ist das schlimmste zu befürchten. Aus Wesselburen wird berichtet, daß infolge des starken Sturmes die Deiche bei dem Wesselburener Koog und der Schülper Siel an zahlreichen Stellen durchbrochen sind. Der Wesselburener Koog- Teich ist in einer Länge von 50 Metern w e g g es chw em m t.k Tie Kvoge sind überschwemmt. Das Vieh steht tief im Wasser. Zwischen Süderstapel und Erfde ist der Tioerdamm infolge der. Sturmflut gebrochen. Hamburg 6. Nov. Auf der Unterelbe sind heute. Nacht bei schwerem Nordwest mehrere Fahrzeuge gestrandet und gesunken. Von den Montags aus England ankommenden Wochendampfern ist keiner eingetroffen. Im Hafen ist Hochwasser. — Nach Meldungen aus Cuxhaven ist ein unbekannter Dampfer auf Scharhörn gestrandet. Aus Helgoland wird telegraphiert: Infolge der Stürme und des Hoch' wassers ist das Vorland überflutet. Die Düne hat stark gelitten. Nach Nachrichten aus Husum herrscht an der Westküste Schleswig-Holsteins ein außerordentlich starker Sturm. Die Flut chr zu warnen. Kreis Lauterbach. ~ Sau ter ba cf), 6. Nov. Durch einen namhaften Geldbetrag, der seit einigen Jahren von privater Seite der jiesigen Volksschule zur Verfügung gestellt wird, war es möglich, in den verflossenen Winterhalbähren einer Anzahl ärmerer und schlecht genährter Kinder ein warmes Milchfrüh st ück zu verschaffen. Tiefe wohltätige Em- richtung ist in diesem Jahre auch von verschiedenen anderen Seiten durch namhafte Geldbeträge unterstützt worden, so von der Stadt Lauterbach, der Freiherrlich Riedeselschen Rentkammer, der Bezirkssparkasse u. a. Durch diese Unterstützungen wird es möglich, in diesem Winter einer größeren Anzahl Kinder täglich je ein Viertelliter Milch nebst einem Brötchen unentgeltlich zu verabreichen. Bei besser gestellten Schulkindern erfolgt die Verabreichung jedoch gegen Bezahlung. Im verflossenen Winterhalbjahr sind im ganzen 4200 Liter Milch verausgabt worden. Kreis Schotten. r. Köddingen, 6. Nov. Aus unbekannten Gründen hat sich der hiesige Landwirt Johannes Helwig er- hängt. . Ulrichstein, 6. Nov. Seit zwei Tagen tobt hier ein mächtiger Sturm. Ausgiebige Regenfälle sind niedergegangen. Die Temperatur ist gelind. — Am 8. November wird hier ein Krammarkt, der sogenannte „kalte Markt", abgehalten. (?) Ulfa, 5. Nov. Sett einigen Wochen genießt auch unser Ort den Segen einer Wasserleitung. Vor Jahresfrist hätte noch niemand geahnt, daß bis heute die Wasserfrage in unserer Gemeinde gelöst sein werde, zumal eine nicht geringe Zahl von Einwohnern, die im Besitze guter, ergiebiger Brunnen waren, dem Bau eines Wasserwerkes nicht sympathisch gegenüb erstanden. Nunmehr aber ist jedes Haus der Leitung angeschlossen; selbst die erbittertsten Gegner haben sich die Gelegenheit des Anschlusses nicht entgehen lassen. Unsere Hausfrauen, die bisher hartes Was)er verarbeiteten, sind voll des Lobes über das Leitungswasser, das sich infolge seines geringen Kalkgehaltes zum Waschen, sowie zum Kochen der Hülsenfrüchte ganz vorzüglich eignet. Das Wasser entstammt einer Quelle in der Gemarkung Nainrod und wurde von unserer Gemeinde zum Preise von 18000 Mk. käuflich erworben. Die Leitung führt an der Kreisstraße Rainrod- Eichelsdorf entlang auf den Eichelsdvrfer Berg, wo sich der Hochbehälter befindet. Die Anlage, besonders das Hochbassin, macht dem Bauunternehmer, der .Firma Ph. Alberding-Fulda, alle Ehre. Kreis Friedberg. L. Friedberg, 6. Nov. Heute wurde die landwirtschaftliche Winterschule eröffnet. Sie dauert bis gegen Ende März. Dann beginnt an der mit ihr vereinigten Obstbauschule der Unterricht für die Obstbaumwärter, dem später ein zweiter Kursus folgt. Beide Schulen, Ackerbauschule und Obstbauschule, sind in den letzten Jahren sehr stark besucht gewesen, so daß die vorhandenen Räumlichkeiten kaum ausreichten. Im Laufe des Sommers folgen daun fast ununterbrochen die verschiedenen Kurse, Obst- verwertungslursus für Frauen und Jungfrauen, Beeren- und Obstbereitungskurse für Jnterefsenken, Gartenbau- k Just Wolfram-Lampen d sind gut und haltbar 1 7 s ch e Marokko-Abkommen anerkenne. —■ Haut! Bestes zur Haut- ued Scbönbeitepflcge! Zur ;enc rote Erbaltui STATT KARTEN! T von GOTHA GIESSEN Empfangstage: 18. und 18t November. Statt besonderer Anzeige Herr Hermann Löwenberg was wir mit der Bitte, um stille Teilnahme anzeigen; Im Namen der trauernden Hinterbliebenen Anguste Iä»wenberg geb. Halberstadt Giessen (West-Anlage 42), den 6. November 1911 Die Beerdigung findet Mittwoch nachmittag 3 Chr auf dem neuen israelitischen 1 riedhof statt. Blütenweisse, duft'ge Frische Wird der Wäsche (eicht verschaff Einzig durch der reinen, milden Sunlichtseife Wunderferaft! Gegen aefgesprengene, 101 u"‘« ftinj iin. icht 11 Vhr brach ii der BahMtgeS -»u )tS trotz aOtt »n nd den Nluhiunttn um S Uhr gelang et i. > ganjtn fielen utin unb einflutigen ien falb oW/z lafttn. r.. _ atcnt ist auf diese neue Methode lid)t genommen worben. Kapitän Marsh, der die ?lnrcgung yi hi ehr Idee von einem Zitgenieiir W. W. Withcrspoon er* fi elt, erbat sich von dem Marineministerium der Vereinigten Staaten die Erlaubnis, versuche auf der „Notth Carolina" t>or- lumlnncn, und so wurde in eine der wasserdichten Abteilungen ba (schiffes Wasser hinqingelassen Komprimierte Lust mit einem 55niu Von 12 Pmnd ward dann chirch eine schmale Oeffimng in Heute nachmittag 4 Uhr verschied sanft nach langem, mit Geduld ertragenem Leiden, mein lieber Mann, unser guter Vater, Schwiegervater, Grossvater, Schwager und Onkel Eta Jacob Artur Werner Verlobte Amtlicher wkUervericht. WeiteranSTlciNen in t*efieh a:n 'l'httivorb. ven November 1911 *. Wechselnd bewölkt, meist trocken, lagS nulb, nacht» kühl; westliche Ambe x-unlicht Zu haben m der Viktoria-Drogc.rlc Willi. Nchreder und in den Apotliekcn. hvM/to das Vaö)Peo w er-tLprstr. AfnlpZe) ’A, Die olcbtlcttende 9 jBf Hautcreme! Kombella | probet. ’ * Kriegsschiffe, die nicht sinken, versucln' tourten vor wenigen Tagen im Hafen von Neu York in dem Kriegsschiff „North Carolina" mit einer ebenso einfachen wie genialen Erfindung vorgcnornmcn, die das Sinken von lecken Schiffen unmöglich macht. Tos -ystem besteht darin, daß das Passer durch komprimierte Luft herausgepreßt wird, wodurch btc Möglichkeit gegeben ist, daß die vorhandenen Löcher herinnen an-.^gebessert werden. Ein Patent ist auf diese neue M — An der Internationalen 3 n n i t fi ft^touVeren welche am TnnStag tm Shmftrrium de» 2Uuvrn invacie eröffnet wird, nehmen all B Nreter Deutschland» Herr von der Lancken Wakcn'ti. der Vortragende Rat tm dcs Innerii Irrt Herr von 3 t,in. Geheimrat Pro'essor Gaffty und der Leiter des Hamburger Institut» für 3dtiff»- unb Tropen» krankbeiten Profriwr Rocht teil — In Aürzdurg lU *■*?* efior 3 töhr . der Vorstand der Pnatvmischeii Annalt der uni' »eriität, am Montag gestorben. — T t R ei6>sregrerung orfr* nctc in die „Ständige Au.^nllungSkommi'sion für beunajc In* huftrie" ständige Venreter ab unb zwar vom Auswärtigen Amt den Geheimen Leaationsrat Gocisch und vom RcichSamt deS In* nern (Geheimen Regierungsrat Alder! {lflt Wtx ,r4 Universitätr-Nachrrchten. 6f. Marburg, 6 Nov. Für das Fach der Augenheilkunde kbihtiertc sich hier der Asfistenzarrt bei Geh-Rat Back an mx Augenklinik Dr. meb. Wilh. Grüter mit einer Antritts- -stlesung: „Tie Entstehung unb Behandlung der Kurzsichtigkeit". [ $ei^„ ..,ef,n’ Stmtin I 15 IP jinb jt- I angemeldet. i3, I atersemester. > I M mehr als,7 I nachmiilag 1- I ’Äei$ besuch,^ I "chen Steii, I l Ausjprache übe- I udduvekämp'. I nar man der Lv I armngen im Ci.. I die Ernte flägiiu, I Suttermanael ein. I Kahr recht leitig I h'rse oder Dicken I I« p ernpschlen, I amschcn Hitze sehr I liefe über die I lirischm Licht unb I ^tracht kämen die I ertalspene und bei-1 eriiber seien eifrig I Geh. Rai Pros. Tr I Kusmin in «München I ch einem ilbiturtemer. I ?en sollen, die einzig- I itudieren. fung Oberrosphe I n Fuchs. inigen Jahren hier 1 Regiment Nr. 6, ] hrigenBestehenS. vermischtes. *Ueb«r einen seltsamen Eisenbahnunfall wird ea- Stuttgart gemdbet: An der Endstation Bopser ber Mi< u Weinsteigcr Linie der Frlderbahn, die dort an einer engen Kurve ausläuft, versagte heute abend gegen sechs Uhr in folg «cs durch den Sturm massenhaft aus die Schienen getoorfenen faube? die Bremse eines großen vierachsigen vollbesetzten Wagens £n Logen sprang aus den Schienen und stürzte um. Bon den ttjv: Insassen wurden 15 mähr oder weniger schwer verletzt in» s athannenhospital geschasst, wo drei verwundete ihren Verlegungen bereits erlegen sind. * Ein Straßcnkampf mit drei Verbrechern er- nanete sich am Freitag in Lodz. Er führte schließlich zu einer i r.rlrrditfn Belagerung, die nur teilweise erfolgreich war. Nach 'mfanimcnitofi zwischen Räubern und Geheimpolizisten, In .111 ein ei der verfolgenden Polizeibeamten verwundet worden pai fliidictcu die Banditen in ein Dans, das dann von der Polizei zugleich mit den Nachbarhäusern umzingelt wurde. Tann h laitn ein Feuergefecht.daSdenaan-enTaganhielt. Cs kommen die Läufer 3, 5, 6 und 7 der im Mittelpunkt detz Lta^t liegenden Zielonastrastc m Betracht. Tic Bande stand unter Führung deS berüchtigten Räubers Banasiak. Die Bewohner vuibi-n aufgefordert, die Lauser zu räumen. Banasiak erklärte, (1 bc itze noch eine Anzahl Patronen. Mit den letzten roolltcn sie hch selbst tüten, um nicht der Polizei in die Sande zu fallen. za Gouverneur von Petrikau begab sich nach dem Schauplatz des Kampfes. Arn Samstaa drang die Polizei schließlich i’ dis öaus und ut eine von den Verbrechern verbarrikadierte £id;ftubc und fand einen, der seinerzeit den Polizeagenten Kot* | errct getötet hatte, tot vor. Während der 10 uiinbigen Belage* huig waren neun Personen durch Schüsse verletzt roorbat. Mer den Verbleib der beiden anderen Verbreck-er ist nichts ge* Kuranstalt Hofheim T-.u,. t (1 2stunde von Ernnkfurta-M.*. für Erholungsbedürftige,-----I Nerven- und innero Kranke Sommer und Winter b*~i/hL | Letzte Kacbricfrtcn. Peking gefalkn ? Sch anghai, 7. Nov. Unter den Chinesen laufen ®e- rächte um, dast Peking gefallen, und der jtaifer 5t* flohen sei, aber private Meldungen aus $efing von (intern nachmittag tun eines solchen Ereignisses keine Erwähnung. Es ist nwgl i ch. da st das Gerücht ausgebreitet wurde, um der eaaic der Äufstänvischen zu Helsen. S ch w ä b i s ch *G e ntii 11 b , 7. Nov Im Hause de- Fabrikanten Wilh. Ziegler entstand heute nacht eine schreck- iclw Gasexplosion, bei der drei Sohne Zieglers getptet wurden Iiegler selbst wurde schwer und ein weiterer Sohn von ihm leidst verletzt. Paris, 7. Nov. Ter i tal i (fn i f d)C Botschaften hat dem französischen Minii'ter des Auswärtigen mitgeteilt, dast die italienische Regierung das franzöfisch-deut^ 3 er Üb.r die normale DSHL Die Deiche weifen allen:- 2ben starke Beschädigungen auf. . - r ’^remen, '• Nov. Tie Rettungrstatron Helgo- >nd der Deutsch.n Gesellschaft zur Rettung Lchistbrüchiger tele- Lebten: Am November abends von ben bret deunchen F.aJtat „Elikabcth", ..Genna" unb „Friederike . lamüuh aus t a 1 a nrichten. bei deutschen und da ,aden angendjUt. «« die W tm gefi«n nachtn'U- milienbadchtlle. »J fönen beschiMgt, deren i am Abend nach »«' änem^mrt«i°L arnilvnen •luw unterbroW- kgOnner.j *e*L? W s."y SW Ä's WM twn Raum geprcstt, und nach zehn Minuten war aflc5 Wasser in das Meer zurückgelrieben. Zugleich mit dem. Truck von 12 Psto d Lun auf das wasseraesüllte Abteil wurde em Truck von.7 Pfund auf die anstoßenden Abteile und von 3 Pnmd auf die in der Nähe gelegenen Räume ausgeübt, um zu Verbindern, daß der statte äiftbrud in dem wasser gefüllten Abteil die Wände nach austen drücken könnte Marsh erklärte sich von dem Ergebnis der Ber- 'üche austerordentlich befriedigt. „Wir haben nun eine Methode," sagte er, „um an dem Schiffskörper unter der Wasserlinie von b.i Innenseite aus Ausbesserungen vvrzunrhmcn, sowohl nach einem Zusammenstost, als auch in einer Seeschlacht Unsere Sänne find nun tatsächlich vor jeder Möglichkeit det> Sinkens geschützt: früher waren sie das nicht, denn die wasserdichten Räume allein rocrixm kein Schiss für immer über Wasser halten können Tic neue Mkihod? wird eine Revolution Hervorrufen auf dem Gebiete der Schist'srettiing unb Schiftsficherung. Tobet läßt 'ich das System ehr einfach durchführen. er ® a> Die Die Q G 03 fl Ul Ul Von Liederbach machen kann, daß deren Ermittclunq gelingt. Fräulein Marie Weiß ist am 14. Febr. 1893 in Licderbach (Kr. Alsfeld) geboren, ist gut mittelgroß, dunkelblond, von kräftiger Statur, trug einen dunklen Hausrock, rotkarierte Bluse, weiße Schürze, Hausschuhe, ein wollenes Umhängetuch und war ohne Hut, Mantel und Geld. Angaben erbeten an ro er CD B «'M. Hotel zum Einhorn Täglich Künstler - Konzerte des ungarischen Salon-Quintetts Kälman »die i ^^ebung erlass j.. Artikel 8. Q, Mittworb, den 8. Nov. 1911, abends 8 Ubr: _ ... K Nom PÄLe, Königlich preubisÄ. Hofschauspieler.,(YeorgMoleua, König!. Preuh. «osschausvreler u. Dtitgl. erster Berliner Bühnen. Festung Hamidie nach dem Bombardement der italienischen Flotte. italienischen Matrosen ziehen zur Wache auf. Admirale Faravelli und Theondil Revel landen in Tripolis. feierliche Einsetzung des ersten italienischen Gouverneurs von Tripolis, Borea Ricci. italienische Flagge wird feierlich auf dem Platz in Tripolis gehitzt. irr.O UreUblüÖ t iroflt«"« Theater-Drama in 3 Akten von Dr. Reinhard Bruck (Düsseldorfer Schauspielhaus). Länge 1200 Meter. Spannend von Anfang bis zu Ende. Pauli Angerer Beer Thelen Schauss Richard Wagner Alex. Dorn Angerer Fleischer Pauli Wengert J. v. Eichendorf Paul Hoppe Seibert Böhme mit freier Diskussion von Schriftsteller E. Bogtherr, Wernigerode über das Thema „Der Milmenbruch -es Glaubens" L 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. 10. Judith Eine Tragödie in 5 Auszügen vcir Friedrich Hebbel. dm allgemeinen rechnete feste Abg kitrages entnchtf Artitel 35 und 4 7. Juni 1910 a haben, sind in gli zu tragen. Die französis iverksabgabf ganzer oder teil Vorwande auch konnte. Artikel 6. pflichtet sich bai rungen, die Häfen, Telegro marotkanische i geben werden. , Sie verpsli missionsbe 500 Mark Belohnung! erhält derjenige, der so genaue Mitteilung über am 2. Novbr. abends verschwundene Marie Weitz Erses L Die L^! „Warm zu empfehlen ist Znckcr's Patent'Medizinal-Seife gegen ?)i'auhtgkeit und Schuppungen der Haut, Milesser, Wickel, Knötchen, Pusteln usw. Svezial- Arzt Dr. W." ä St. 50 Pf. (15 "/«.ich u. 1.50 M. (35"/oin, stärkste Form». Dazu Zuck°Lh - Creme (nicht fettend u. mild) 75 Pf. u. 2 M. in der Uuivcrsit.-Älvotbcke, Hirsch- Apotbcke, bei Ang. Roll, Carl Seibel, Will). Kilbingcr, Otto Schaaf, E.5larnuE.Sioll,Drog. Verein für Frauenstimmrecht. Ortsgruppe Glessen. DienStag, bett 7. November 1911, abends 7>/r Uhr, im kleinen Saale des Hotel Schütz: = General - Versammlung 8'/r Ubr im groben Saale des Hotel Schütz: Oeffentiichei* Vortrag von Herrn Prof. Dr. Mittermeier: DVn „Stellung und Aufgabe des Richters". Eintritt 30 Pfg., für Mitglieder geg. Vorz. der Mitgliedskarte frei Landtagswahl. Allen meinen Wählern sowie den Gratulanten sage ich besten Dank. Leun Landtagsabgeordneter. und Obstdürren, Wasch- und Wrinpaschinefl empfiehlt in großer Auswahl .■ Edgar Bormann Eisenwarenhandlung Neustadt 11 _________Telephon 165 6881 | Schwank in 3 Akten von Fritz 1 Friedmann-Frederlch. Ende 10 Uhr. Restaurant und Cafe Metropol Blockstrasse 5 6687 Bringe meine Lokalitäten in empfehlende Erinnerung Mittags Diner von 12—3 Uhr in und äusser Abonnement — Souper von abends 6 Uhr an Hiesige sowie Münchener und Pilsener Biere Für Festlichkeiten und Kommerse usw. steht der =■*=== Saal zur Verfügung — ।., mit Brut vernichtet radikal Rademachers Goldgeist schützt. Nr. 75198. Geruch- u. farblos. Heinigt d. Kopfhautvon Schuppen, befördert d. Haarwuchs, verbot. Zuau? v. Par asiten-WichtigLSchulkinder. Taue v. Anerkennungen. Flasche 60 Pt. In Drogerien u. Ajpotheken. Wo nicht er- haltL gegen Eins. v. 50 Pf. direkt v. al 1. Fab r. 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November, abends 8V3 Uhr, im Hotel Einhorn Biograph Plockstratze 12. 09269 Plockstratze 12. Das Jatetel des Itata. Vereins für Innere Ultimi findet zu Gießen am 8. u. 9. November statt. Mittwoch, den 8. November, nachmittags 3 Uhr, im Matthäussaal, Kirchstraße 9: Mitgliederversammlung: Gemeindeblätter (Pfr. Meisinger-Fränk.- Crumbach und Pfr. Hess - Michelstadtl. Abends 6 Uhr in der Stadtkirche: Festgottesdienst, Pfr. Wissig-Bad-Nauheim. Abe.nds 8V2 Uhr: Familienabend in Steins Garten. 1. Praktisches Christentum in England, Pfr. Schlosser aus Rodheim. 2. Leiden und Freuden eines Jugendfürsorgers, Pfr. Röschen aus Freienseen. Donnerstag, den 9. November, vormittags 10 Uhr im Johannessaal: Oeffentliche Jahresversammlung. Morgenandacht. Referat von Pfr. Wurm-Stuttgart: Was fordert die Gegenwart von der Inneren Mission, und welche Forderungen hat die Innere Mission an unsere Gegenwart zu stellen. D27/lo Zur Teilnahme ladet herzlich ein Der geschäftsführende Ausschuß: Adolph. Hofmann. Kauffmann. D. Schian. D. Schlosser. Schmeckenbecher. Schwabe. Dr. Weimar. Babnbosstrabe 54. (09262) Bahnhofstraße 54. Nur 4 Tage. 7 InUin ioiii W- setajtt des IfcisMrWi. Krieges Panorama von Tripolis mit der italienischen Flotte und dem zerstörten türkischen Schiffe „Derna". Die ersten Journalisten landen in Tripolis. Tie Sffig I Äff«»- Srt tM noch be Mahnen, chensoMNlS »ne Men ivud. 11 Tie sranzosl Mischen Regien - Mndlnng V0N I Sie wird » I . Z. der ittlak I Itb Gewicht, 6i< I M, die Waren I einträchtigen kon> Tie sranzoii I auf die Staatsb I bei Reihe nach i I Wm Les AI I mission des Val< I des douanes1 ve I Artikel 5. I daß in Marokko I marokkanischen L I Erzbergwerke hab I mittel irgend eine Zahnbürsten =Kämme= grösste Auswahl A. Welz Vortra^sfol^ß: a) Ans Vaterland, Chor.......... b) Zieh’ mit, Chor........... Osterlied, Chor.........- » a) Glückliche Lieb’. Chor . -....... b) Ich hört’ ein Vöglein pfeifen. Chor. . • • • • a) Erster Gesang Wolframs im Sängerkriege, a.d.Op. Tannhäuser b) Schneeglöckchen. (Herr E. Laux)....... Zu Schuls im kleinen Friedhof. Chor....... Jung Diethelm. Ballade .......... a) Fuhrmanns letzte Fahrt. Chor....... b) Der Steuermann. Chor.....- - _• • a) Der letzte Gruss. (Baritonsolo) .... (Herr E. Laux) b) Ein rheinisches Mädchen bei rheinischem Wein. ( „ „ ) Maiennacht. Chor........... Das Liebchen im Grabe. Volkslied....... | Ein Schlager ersten Ranges Außerdem ein vorzüglich zusammengestelltes Programm. Männer>Gesangverein „Mozart“ Ziege«. Leitung: Herr Ij. Sanner. Sonntag, 12. November 1911, nachm. 5 Uhr, in der Neuen Aula der Universität zu Giessen KONZERT unter gütiger Mitwirkung des Herrn Musikdirektors Kreutzer und des Herrn E. Laux (Bariton) aus Siegen. W.. v V- V V '