Zweites Blatt W. Zahrgang Nr. 15Z Erscheint täglich mU Ausnahme der SocksttagS. Tie „Siebener ZamillenbiStter" werden dem «Anzeiger* viermal wöchentlich beigelegt, das „Breisblatt für den Kreis Sieben" zweimal wöchentlich. Die „Landwirtschaftlichen Seit- fragen" erscheinen monatlich zweimal. rgehend aus, wie noiroenoig oer ’jccu 'epiebene Eingaben von Beamten, bic Er erklärt dann, daß die 'Jt c> der zu haben war, m , 'Jlbg Hirt d? sieht in der Erklärung der Regterung das Mittel, im nächsten Landtag aus die Angelegenheit nochmals hessische Erste Kammer. R. B. Darmstadt, 6. Juli. unterstützt in längerer Rede die Ausführungen des Abg. Grünewald. L m . . . of, Abg. Reh verwahrt sich gegen den Vorwurf des Abg. L.iann und hält es für merkwiirdtg, das; er ihn als «chuldigen hinstellt, wo doch eigentlich dem Finanzausschuß gar kein Vorwurf gemacht worden sei. Jedenfalls hält der Redner es für erforderlich, datz die Frage des Neubaus nochmals eingehend geprüft wird. Abg. Brauer stellt seinen damaligen «tanbvunkt int Aus- schütz fest datz er in gutem Glauben nach den Aus'ührungen des Lernt Tr. Guttteisch dem Projekt zugestnnmt habe. Er regt an, den Platz, der an die Stabt Gießen verkauft worden ift, für den Neubau zu verwenden. .. Abg. v. Brentano dankt der Regierung, bau sie die Angelegenheit nochmals vriifen will. Tie Ausführungen des Abg. Grünewald geben jebemalls zu denken, xer Lageplan laßt eine ganze Reilfc anderer Bauplätze zu. Abg. Fenchel teilt mit, datz ihm von venchtcdencn Zetten I bic gleichen Mitteilungen zugegangen seien, wie sie der Abg. Grünewald gemacht Hal. „ Abg. Grünewald verwahrt nch dagegen, bnB er Vertreter hessische Zweite Kammer. R. B. Darmstadt, 6. Juli. Gießener Anzeiger General-Anzeiger für Oberhejsen Steitag, <■ Juli 19« Rotationsdruck und Verlag der vrühl'schen UniversirätS • Buch- und Steindruckerei. 9t Lange, Lietzen. Redaktion, Expedition und Druckerei: Schul- ftrafee 7. Expedition und Verlag: 5L Redaktion:«^ l13. Tel.-Adr^AnzeigerSietzen. A,n Regicrungstische: Finanzminister Braun, Minister! Am Regicrungstttche: Staatsminister Ewald, Finanz- v. Hombergs, Geheimrat Wilbrandt, Lohrbacher und Minister Braun, Minister des Innern v. Hombcrgk, Ge- mehrere technische Beiräte. heim rate Tr Becker und Best, Ministerialrat H olz t n jet Tie Sitzung wird vom Vizepräsidenten Fürsten zu Solms»] Vizepräsident Karell eröffnet die «itzung vor schwach be- Hoheniolms-Lich erössnet. setztem Hause um 9,25. D^S Haus tritt sofort in die Tages - 3ur Beratung kommt zunick'st die Regierungsvorlage, be-] ordnung ein. Punkt 1 der Tagesordnung, der bringlid)t Antrag treffend die des Abg. Bähr, betr. Wasserschäden tu der Gemeinde Errichtung einer Brikrttfabrik nebst Ueberlandzentrale 11 e i g r ünbau, wird, da der Antragsteller nicht anwesend . , r, , Wölfersheim Z^hmi" Antrag Fenchel,,Leun und Genossen, betr die für bte Provinz L bcrl,cncn. ] Ausführung des Reichsviehs euch en gc'etzes nimmt Abg. Ter Berichterstatter, Bantdireltor Parkus, erstattet lurien | 5 c n d) c l das Wort zur Begründung und führt aus, wie viele Bericht über bte darüber slattgehabten Ausschutzberatungen. Ter £pt'er die Maul- und Klauenseuche in den Caen Ettingshausen Ausschuß habe ein Lberguiachten eingefordert, das im allgemeinen unl) Holzheim gekostet habe; er bittet die Regierung, hier helfend mit den Anschauungen der Regierung übercinmmmc. Er ift der ] einzugreiien. Meinung, daß der Betrieb der Brikeltfabrik zunächst nur in I Minister v. Hombergk bemerkt, datz die Regierung bereits bescheidenerem Umfang eingerichtet und nur zwei Brilettpressen einen Entwurf zu einer Entschädigungsvorlage oorbcrcitci und erbaut werden sollten, rooourd? iid) eine sehr wesentliche Ersparnis] auch schon der Landwirtschaftskainmer vorgelegt habe. Tiejc habe ergeben würde. An der Errichtung der elektrischen Ueberland- hierzu verschiedene Anttüge gestellt. Ta zunächst das Staatszentrale könne natürlich nicht gespart werden. Man dürfe indessen | minifterium hierüber beraten mutz, könne die Vorlage erst dem ... ,ie in anderen ^u^naaten bin. 'r°kjeibc^ -n diesem Sinne würden seine Parteifreunde mit einer gut man in Bauern und Baden zwetiahrige ^A^tperioden ha , ...^ ö-£ Vorlage stimmen. i'o gut könnten sie and) in HCffen beftehen. Er sehe echer nich -lft bic Aussprache beendet. Bei der Abstimmung ein, weshalb man damit eine Aenderung des Wahlgefcyt. Der I - • - ™ binden wolle, nachdem dieses kaum fertiggefteilt roorben m. . Redner spricht schließlich sein volles Einverständnis mit dem uu-. schußantrag aus, der daraus einstimmig angenommen wirb. lieber den Gesetzentwurf betr. den Verkauf des Vorbei in c r H 0 s e s bei Lampertheiin referiert der Ausichuttpra,ident > c/raf zn Erbach-Fnrstenan. Bei der Ge-.chattslagc des Hauses sei es nicht mehr angängig, die Vorige zu prüfen und üt geeigneter Weise Stellung zu nehmen. Ter Ansfchuß b- antragt deshalb, dem Beschluß der Zweiten Kammer anf lehnuug der Regierungsvorlage zuzusttmmen. Damit ist die Tagesordnung erledigt und die Sitzung wird um 12 Uhr vorläufig geschlossen. Um 1 Uhr tritt die Erste Kammer nochmals zu einer kurzen Sitzung zuiammcm.nm cuu Abänderung der Städte 0 rdnung zu beschlieyem Die Zwei e Karniner hat zu Artikel 92 einen Zusatzantrag Hohler an nenommen der dahin geht, daß der Provinzialausfchutz bei Ar- tSM 98 -ufiänbig K-.i ioli: Diejem Beschlnl- tritt d.r (rate Kammer bei und vertagt fich darauf. Schluß der Sitzung IVi Uhr. zu vergrößern sei nicht angängig, da die Verhältnisse in Gießen hierzu nicht geeignet feien. Abg. Grünewald führt aus, er bedauere, als Neuling im Haufe gegen einen Beschluß der Regierung und der beiden Kammern aniämvfen zu müssen, indessen seien die Jntereuenten, worunter er alle Diener der Justiz in Gienen vei stehe, mit Nachdruck und Lebhaftigkeit au ihn beranaetreten in dem Sinne der Anregung einer Aenderung dieses Beschlußes. Allerwegen sei man bestrebt, bic Gerichtsbehorben in einem Hause zu vereinigen, so in Darmstadt, wo diese Angelegen heil glücklich erledigt fei. In Gießen wolle man da» Amtsgericht abtrcr.neii und in die Wiesen, 150 Meter entfernt, bauen, httcht um die Beauemlichkcit der Anwälte handle es iid), wie bie Gießener Grundstücksintcrefienten und gleid) ihnen der «taat-5 Minister läge, sondern Richter. Parteien und Anwälte feien gleicher maßen interessiert, baß die Termine rasch erledigt würden Ein Gang von dem einen Gebäude zum anbent werde dunkel und kalt sein ober man müsse mit großen Kosten eine förmliche Wandelhalle, beleuchtet und beheizt, errichten und and) bann hindert noch bie große Entfernung den Verkehr der Behörden miteniandci. 1 Cb ein Bedürfnis für eine Vermehrung der Ranmc^ beuche, - wolle er nicht entscheiden, jedenfalls sei ein UebcrfluB an «itzungs ___________________________________________ U-H entern räumen beä £anbgerid,t6 vier - -w« n, M« m.« nicht der Regierung bic Hände bmben, und deshalb empfiehlt nächsten Landtag unterbreitet werden. . . “”cn ^?^dt G?esten b^imar ein Jittereste an der Be der Ausschif, den Beichlufen der Zweiten Mammer bcijutretcn I Abg. Leun spricht seine orrube über di.e,e Erklärung des könne. Tie «*abt • wbe„^5 c \ ’cö abec batan und, für den Bau einer Brikettfabrik nebst elektrischer Zentrale Ministers aus. - Ter Antrag wird darauf dem iuftattbigeei umtvedmätiigniö mell eicht sogar zur Abgabe elektrischer Energie an die Provinz Lbnhesicn auf Ausschuß Überwiesen. ? in^t ä toürbcn Tent? in^n^^^^^^^^ Zu^nft mÜsse bie bem staatlichen Brannlohlentverk Lichwigshossnnng in Wolfersheim 3ur Beratung gelangt darauf die Rückäutzerung der Erstett unnötig investiert wurden. ~ f \ c „ herantreten, u nge, ordert en Betrag von 190o (X)0 Mark aus Mttteln des Kmncher, betr. den . Ln w?rdei7 müßtm im Interesse der Ä i s s e ns chasl, -ta U -cedit.- zu bcmilligeii. ater beidUießt joaud, bi. I Gesetzrnlwurf über die Eemeindeumlagen. ^cr Gesundheitspflege und der E r ba 11 u n g bcr K on - tXunbbnt Srkb'öer @ »eri<6tofta.t« W» »,11.6a.. lädrt aus: $6 mar un« tur r cnSf äl>ieit unfern WÄ«IlM8?oWiÜu, nnb gegebenenfalls unter Beteiligung der Provinz einer Aktien- klar, daß in den verfchieoenen wichtigen Bestimmungeil der Vor- der ^vertttat f - - ' mfißten crriditct ober einer anderen Gesellschaft zu übertragen und sich an einer läge Abänderungen erfolgen wurden, wenn,in diefer idMu engen bic Kinderklinik Mid das Mnarztttche .mtmui muwn inwc solchen z7 beteiligen SolUc sich diese FE des Betriebs nicht Materie eine Verständigung erzielt werde.i tollte unb mir tonnen merben Man tnustebn ästen taj Men bte ^er ermöglichen lasten, io wird die Regierung ersucht, bei Errichtung uns freuen, datz eine loldyc Verständigung jungen M, d n weudung log B - - .ur ö ^us diesem Gesichtspunkte der Brikettfabrik und der Ueberlandzentrale bürd' die Anstellung Itc bedeutet einen wesentlichen Fortschritt gegenuberdembis.rig -?i,te?esfedes ^andeswieui dem der Stabi, Ä, ÄÄfeWÄXÄ ÄA Tu Sache^ehong^Vor^ mir^tom hüt zunächst dm An^ngern des Crtragswertes Kon^sionen^e o^eckst werde^ t®icbi,cc%^bCc^^tubi^chtt'hergefaUen' feien’ Hause ?ür erledigt erklärt. Weiter spricht die Erste Kammer die maäst: hatte sie ein fad) auf ihrem, ^tandpunktbeha^t, io. wäre i bic Aut, mit oer o c winraw iw lenvarlung aus, daß die Grotzh. Regierung nichts unversucht das Werk Nicht zu stände ge^mmen. Es ist hme mGtg A g., E sch , ^ls ncuc)t Straße unter Verwertung lässt, um den in der Entschließung der Zweiten Kammer aus- SU untersuckzen, obdmeoderiene ^^01^ gr 0 Eer -.^bstro ftäbtifdßen Geländes^ zu Bauzwecken cinflußreid) gewesen fei geiprockfenen Wunich nach Errichtung des Werkes am privater oemacht hat. Wir lmbendar n uachgegeben- ^atz stt Sinne des Projekt« Dasselbe widerstreite aber den Zwecken aS Utatt.bcä 33fadxn ber und bem w°M«s.°ndmcn Jnt--°!s- der Stabt SSf« 0'£^min^ etaatb «SÄ U? bV^^iö^nVn0 @^nleCn beider sie unsren ^rst gmhie^ w'cittr 7ii° der Srä.c des Schulden' g"nügend^ufttuum sttt dw'Äamttn sei. Redner^verwahtt sich i rhcblidi acriitaerem -'^atze in Anspruch genommen werden würde abzugs bei der Gewerbesteuer, bei der Warenhaussteuer usw. und ga„z entschieden dagegen, daß alle IuUtjbeamten ber Jn)td)t rrfHd’t unninin.’ *bic ')^^a^clu^nalt1üo^rC SnanarHinabm' I fcfilictjlicf) auch in ber Frage der Ablö ung ber Steuerfreiheit in des Abg. Grünewald leien. Die Anregung, zu den Aus ul rungen der Au- ülttnnasarb" cinaehend n prüfen ^"nwLwett den elbständigen Gemarkungen!' Das Gesetz darf als ein glücklicher des Vorredners ginge von der Oberhem chen Anwa tska.nm r test« ffasasswä s ss käs k» tben btt Kammern der -lrnwe ciilg.gcit. I Zweite Kammer schon durch Annahme des Antrages Weber von Grund zur Beschwerde hatten. .. ...... . - ihrem früheren Standpuntt abgewichen sei. Nachdem er dann ] gserung noch einmal vcriuchen werde, dcit^ ^runichen der? Abg. ■ ■ v - ------f"™k ' Grünewald zu entsprechen und mit ber ficinen Besitzer schwer zu tragen seien. Er wolle ] Regierung in der Playsrage dar. -ic war gezwungen, den frag- zweijährige eingeführt werden. Ein anderes Mitglied der ttami n i Steuerzahler vor schweren Mißständen bewahrt fachen Platz zu wählen. . , . weist anf bic Verhältnisse in anderen Bundesstaaten Jul-1 bleiben In diesem Sinne würden feine Parteifreunde mit einer ] Abg. Bähr rührt aus, datz er auch zur Zett fchon gegen " ‘ ' bie Bewilligung gestimmt habe. . . .. Abg. Leun ist überzeugt, datz bie «tatst Gie,;en bic «trotze r I iBirb*aunätbft der neue" Absatz des An. 4 mit allen gegen 6] verlegen kann. Er bittet, in erneute Verhandlungen mit Der \ Stimmen 5 Sozialdemokraten unb Abg. Schönberger. ange- -tabt Gießen zu treten. Tamit wirs die Bewrechnng gefchlosten. nommen. Zum Artikel 3 begrünbet Abg. Wolf- «tadecken einen 2er nächste Punkt ber Tagesordnung ist die Rnckaußerung Abänbernngsanlrag bezüglid) der Besteuerung ber Win;er, Ersten Kammer, denselben aber im Hinblick auf die Gefchaftslage de^ -dauw-1 . Landaemeinbeordnung micbcr zurück und bas Haus genehmigt dann die von der Ersten] ö Kammer beschlossenen Artikel 3 und 4, wobei Ministcr^B r a n nl betreffend Ter AuSfchuf; beantragt, bem Bcichlntz der Crucn bic acstern schon in Der Ersten Kammer abgegebene Erklärung Kammer beizutrcten. . wiederholt Weiter werden bie abgeänderten Artikel b, K, -J, 10, Abg. liebel begrunbet Den AiiSfchu^-An rag. 14 18 °1 °3 °4 39, 56, 57 und 61 angenommen. Minister des ^nnern v. hombergk stellt nochmal- ’eit, ' Nackdmi dann der Ausschußref. Abg. Molthan einen kurzen oaß ja bic Lanbgemeinbeorbnung von beiden Kammern gründ. Bericht über Den Initiativantrag T r. W c b e r, Brauer I sätzlich gebilligt worden fei unb oittct, bem Ansfchutz-Antrag unh Genossen in ber Beschlußfasfung der Griten xanuncr er-]beizutteten. . „ , stattet beschließt das Haus Beitritt 511 diesem Beichlutz. Abg. Heiden reich -rfhri, ban er Gegner ber Vorlage Gi tritt Darauf eine längere Pause ein. I fei unb nut ihm cm groyer -Lcil i .mer 'LartClfreunbe, da ineie 0,1 Aiifraae der Abag. Grünewald und Reh, den Art der Lanbgemeinbeorbnung nia>t zum vorteil mbre. vin Trcubau eines Interesse des Landes lasse er aber feinen früheren Standpunkt bctrciicn6 Fli Grun-wald SW.au, M -- und feine Sreund. IÄ5CSl6 n bie ..ue-n rungen W zur Es starben an: Zusammen: 00—00 00—00 47.00-49.00 61.00-63.00 Verantwortlich für den politischen Teil i. 93.: R. Lang e. 47.00-49.00 60.00—62.00 4 Zinn 46.00-48.00 60.00-62.00 46.00—48.00 68.00—60.00 Juli Wetter 1911 kirchliche Nachrichten 11,2 48 Sonntag 20,1114,1 17,3 12,0 Höchste Temperatur am 5. bis 6. Juli = 4- 25,7° Niedrigste 5. 6. -4- 10,3 Vormittags 9*/2 Uhr: Professor D. E ck. Lindenfels i. O» Hotel Odenwaldf Pension Mk. 4.50. ss)7/-, Ad. Vogel. gewesen Zeugen dem Pfarrer jeder Geschlossen sich meinde erbeten. 'Lö 3(3 W Z Uu Kirsi .CD &• S o «u &• «05 53 K 53 Uu vo CD" ö®> P 2® P UM 13 ÖS, s (S)cp 3 es- 6) S £53 = S' V05S'?S): 7?» CD ^5 ff 3 2 U 3 ffp ss. (si ö öS 2 3* ?? H <3* to ro ca« ^2« ss SO 2 _► D S — uv cz - Ä K' 1 63 $ ä Z 5 Vrö Netroroiogische Beobachtungen der Station Gietzen. 25,0 I QA 1 । uuGOff q #*«3 §2' 2 ” 1 .Or3 "CD 2 3 2 und aus 6, 6. 7< 754,6 753,6 754,4 p- es 4 2 2 öl ä c S 2*6 9» ■JS6 ff Mk. 60—64 54-69 48—53 2? 55 <3 D: «—f Mk. 100—107 92-100 81—90 Cslto) S’S. ro u» (vr.1 2 R. 1 ■ L cm ff CI es'' " " a B-S-S V § 2 •S'S. ro UV Märkte. ke. Frankfurt a.M. Vi ehhof-Markt bericht vom 6. Juli. Auftrieb: 58 Rinder, darunter 8 Ochsen, 00 Bullen, 50 Kühe und Färsen, 760 Kälber, 74 Schafe, 1482 Schweine. Prinz-Heinrich-Zahrt. Köln, 6. Juli. Die Abfahrt für die zweite Tagesstrecke der Prinz-Heinrich-Fahrt Köln — Münster begann bei prächtigem Wetter heute vormittag', 7 Uhr 40 Min. Es starteten 64 Wagen, als erster der Wagen des Prinzen Heinrich, als letzter um 9 Uhr 36 Min. der der Oberleitung. Gestern sind 64 Wagen am Ziel angekommen. M ü n st e r, 6. Juli. Die Wagen der Prinz-Heinrich-Fahrt sind, von Nordkirchen kommend, wo der Herzog von Arenberg zu Ehren der Fahrtteilnehmer ein Volksfest veranstaltete, zwischen 3 und 5 Uhr angekommen. kvöchentl. Übersicht der Todesfälle L ö. Stadt Sietzen. 25. Woche. Vom 18. bis 24. Juni 1911. Einwohnerzahl: angenommen zu 31,300 (inkl. 1600 Mann Militär.) Sterblichkeitszifser: 11,64 °/oa, nach Abzug von 3 Ortsfremden: 6,60 uloo. I Mnller'sche vadeanftatt. Wasser wärme d e r L a h n a in 7. I u l i: 18° R. Marburg an, die auch nicht viel auf die richtige Geistesverfasfimg des Angeklagten gaben. Professor Dr. Jahrmnrker, der den Angeklagten aus der Landesheilanstalt beobachtet hatte, meinte jedoch, das; Schultheiß ganz genau wisse, was er sage und tue. Er wurde wegen fahrlässigen Falscheides zu LMonaten Gefängnis verurteilt. Berlin, 6. Juli. Vor dem Amtsgericht begann die Verhandlung in 13 Prozessen, die der Verleger der „Wahrheit", Bruhn, gegen Redakteure hiesiger und auswärtiger Zeitungen wegen Beleidigung angestrengt hat. Die einzelnen Klagen wurden teils durch Vergleich erledigt, teils vertagt. fc. Wiesbaden» 6. Juli. Heu- und Stroh markt. Angefahren waren 39 Wagen mit Heu und Stroh. Man notierte: Heu alt 5,20-8,00 Mk., neu 4.80-6.40 Mk., Stroh (Richtstroh) 3.40—5.40 Mk. — Frachtmarkt. Hafer 18.60—20.00 Mk. Alles für 100 Kilo. Gerichtrsaal. Lich, 6. Juli. Die Wahlkämpfe bei der Bürger- m e i st e r w a h l, i n G r ü n i n g e n beschäftigten seit zwei Tagen das hiesige Schöffengericht. Es sind 33 Zeugen von beiden Parteien aufgeboten. Der damals schwer mißhandelte Marsteller ist wieder hergestellt. Drei Gegner sollen ihn überfallen haben, wie die eine Partei behauptet, während andere Zeugen beschwören, Marsteller sei nur von einem Manne geschlagen worden, der ihm einen schweren eisernen Keil an die Stirne schlug. (Einer der Angreifer hat bereits 11 Vorstrafen wegen Körperverletzung.) Der Schluß des Prozesses läßt sich erst morgen erwarten. — Butzbach, 6. Juli. Schöffengericht. Gestern wurde hier in der Beleidigungsklage des Abg. Dr. Werner gegen den verantwortlichen Schriftleiter des „Berliner Tageblattes", Max Schröder, verhandelt. Schröder wurde zu 200 Mk. Geldstrafe und in die Kosten verurteilt. Dem Kläger wurde Publikations- befugnis in mehreren Zeitungen zugesprochen. lj Ma r b urg, 6. Juli. (Schwurgericht.) Tas Schwurgericht beschäftigte sich heute mit zwei Fällen. Zunächst handelte es sich um eine Anklage gegen die Dienstmagd Elise Hoffmann aus Schönbach bei Kirchhain, die beschuldigt wurde, ihr neugeborenes Kind gleich nach dec Geburt mit einem Messer durch einen Schnitt in den Hals getötet und die Leiche im Strohsack versteckt zu haben. Das Urteil lautete aus 2 Jahre Gefängnis. — Bei der folgenden Sache erschien als Angeklagter der 35 Jahre alte Händler Johannes Schultheiß von hier. Der Mann stand unter der Beschuldigung, am 25. Oktober v. Js. beim hiesigen Landgericht unter Eid ausgesagt zu haben, das; er noch niemals, weder im Zivilverhältnis noch beim Militär, Vorstrafen erlitten hätte. Es hat sich nun herausgestellt, daß diese Aussage nicht richtig ist, denn Schultheiß ist in Ziegenhain als Bäckerlehrling wegen fahrlässiger Körperverletzung, beim Militär wegen Ungehorsams vor, versammelter Mannschaft und später wegen Bettelns und Diebstahls vorbestraft. Der Angeklagte, der aus Salmshaufen im Kreise Ziegenhain stammt, machte geltend, daß er von nichts mehr wisse. Einige Zeugen aus der Schwalm- v o-* d >a> 3 3 n -3s- SB'S. Uu ff ro — o n er cd ff 3 J-J JS 22. S-W ro 2 ro r® ’"i 23 S* Büchertisch. — Der Rheinische Verkehrsverein (Koblenz) hat ein achtseitiges Flugblatt Die Rheinlande mit farben-photographischen Ausnahmen nach der Natur ausgestattet, das mit einem flotten Text von Artur Rehbein (Atz vom Nhyn) versehen ist. Das Flugblatt wird kostenfrei versandt; der gleichzeitig erschienene orientierende Rheinsührer mit vielen Bildern kostet 20 Pfennig. to ° CO 1. Lebensjahr: 2.—15. Jahr; ° 3 u°3 tx» f-s Q: r-s 3n der Zohanneskirche. Vormittags 8 Uhr: Pfarrer Adolph. Christenlehre für die Neukonfirmierten aus der Johannes- gemeinde. Vormittags 9*/» Uhr: Pfarrer B e ch t o l s h e i in e r. Beichte und heil. Abendmahl für die Lukas- und Johannes- gemeinde. Anmeldung bei dem Pfarrer jeder Gemeinde erbeten. Vormittags 11'/. Uhr: Kinderkirche für die Lukasgememde. Pfarrer B e ch t o l s h e i n; e r. E D n 2 3 3=0 "S> KL» £ 0-9=2 ff » r» @5 » N NNE N S'ff3 x « r & a 3 ~ 2* SS)ä* Tuberkulose Aderverkalkung Nierenentzündung Krebs Altersschwäche Summa: 7 (3) 6(3) T H A n m.: Die in Klammern gesetzten Ziffern geben an, wie viel der Todesfälle in der betreffenden Krankheit auf von auswärts nach Gießen gebrachte Kranke kommen. ro &>5'o Hhp.-Br. io. bo. bo. do. k -»Z 8 § u>-2 ■ -’S « itfr eine 5:3iwnt.£tl rKadezimmer und a Salb ober perl wermjeteir____ S 3/3 g- cr£? s> § gegend bestätigten, daß er als Junge sehr beschränkt wohl kaum lesen gelernt habe. Ihnen...... Sonntag den 9. Juli, 5. Sonntag nach Pfingsten, Vormittags von 6'/, Uhr an: Gelegenheit zur hl. Beicht. , um 7 Uhr: Die erste heil. Alesse. * um 8 Uhr: Austeilung der hl. Kommunion. „ um 9 Uhr: Hochamt mit Predigt. , um 11 Uhr: Heil. Messe mit Predigt. Nachmittags um 2 Uhr: Christenlehre; darauf Andacht. Israelitische Religionsgemeinde. Gottesoienst in Oer Synagoae (Süd-Anlages Samstag den 8. Juli 1911: Vorabend' 7.45 Uhr. Morgens. 8.30 Uhr. Nachmittags. 4.00 Uhr SchrifterklLrung. Sabbatausgang: 9.35 Uhr. Bank- , M rranlfurlcr Bank krischt Bank , HyP..u.WechW brrlinrrhandeizg. !°- hhp^t. Lit.z M60, bo. tzj» t "il- TiZlonlobank U ^-»-Arionto.B ä|Nebtec Bank Ku 6|I*X M V^'U-W-chsrib j Mittekdchr Nürnberg g.-Vanöetboy ' • 6übo S ^ankv-r. h S In. «er. C-r. «er. ■ D 3 " 3 2. -Uv . bo. ® bo. J bo. bo % \ 21» D So" 3^2" C bo. Sri. ** L QiuiDirr tS'g nenanteil ■ Oktober zu/ LiebigstM «eUbflU'nS^ Abg. Grünewald uird erklärt, dessen prinzipiellen Gründe seien Nicht stichhaltig. Er bittet dem Anträge zuzustimmen. Abg. Köhler Worms spricht auch für die Annahme des Ausschußanlvages und führt aus, daß der Unterschied zwischen bent Einfluß des Großgrundbesitzers in Beratung und Beschlich sehr gering sei, so daß mau dem Anträge rmhig zustimmen könne. Er halte eine Ablehnung des Gesetzes aus oiesem Grunde für einen Ausfluß nicht übergroßer poliiischer Weisheit. Abg. Fulda: Selbst auf die Gefahr hin, mit nicht übergroßer politischer Weisheit ausgestattet zu sein, bitte er doch den Antrag abzulehnen. Der Redner wärmt davor, der Ersten Kammer immer wieder nachzugeben. Lluch die Regierung habe ihren ursprünglichen Standprmkt zugunsten der Ersten Kammer verlassen. Nach Artikel 75 der Hessischen Verfassung könne auch ein Gesetz ohne die Zustimmung der Ersten Kammer! erledigte werden. Abg. Dr. Schmitt ist ebenfalls für Annahme des Antrages, den man annehmen solle, um am Schlüsse des Landtages auch dieses Gesetz zu verabschieden. Wir wollen uns nicht von denen beeinflussen lassen, die immer gegen die Gesetze waren. Abg. Uebel tritt nochmals für den Ausschußantrag ein. Alsdann wird der Ausscknußantrag mit Mehrheit angenommen. Abg. Ulrich erstattet darauf kurzen Bericht über den Beschluß der Ersten Kammer bezüglich der Regierungsvorlage über die Errichtung einer Brikettfabrik mit elektrischer Zentrale bei der Grube Wölfersheim (siehe hierüber den Bericht der Ersten Kammer) und beantragt Zustimmung. Tas Haus beschließt einstimmig den Beitritt zu diesem Beschluß. Damit sind, wie der Präsident feststellt, sämtliche Rückäußerungen der Ersten Kammer erledigt. Zu der dringlichen Anfrage des Abg. Ulrich, bett, den Eisenbahnfahrplan auf der .Strecke Babenhausen — W i e- belsbach gibt Finanzminister Braun eine kurze Erklärung ab, in der Schritte zur Abhilfe des beklagten Uebelstandes z»r- gesagt werden. Damit ist die Tagesordnung erledigt und das Haus vertagt sich nach 1 stlhr. N ä ch st e und Schlußsitzung: Freitag früh 9 Uhr. 2.^2 et- ff H u.ffS Vormittags 11 Uhr: Kinderkirche für die Matthäus- gemeinde. Pfarrer D. Schlosser. Nächstkünstigen Sonntag, den 16. Juli, findet im Haupt- gotlesdienst Beichte und heil. Abendmahl für die Matthäus- und Markusgemeinde statt. Anmeldung bei ' S ff ff — U» i 1065541 Gr. 3Vim. rchige Leute perf . iu pem Bo 1 •») Zchöne 3-jin : oiü Zuk^verm. i I 2 Zimi eMM Miort zu vermieten. __________Hami | Verachiet Kaiser-Ai! 15 ober 7 Zimmer, Bo Zuli., Gas, ciekir. Li »emieten. Neustad 85)51] Äodnung,i üu vermieten. Wcj< W 7 Zimmer' c|cftn LbtzS- SW Utz --'x» 5 s i»i schöoc 4-Zimn mit Zubeltör, tut - mrubiae Mieter Mib-Nudolpk, se Schone 4-Z.-W0 NSl Ä, Weinert, Z Zim: ’H bD u-, 5 5 eo 3 D ff ff 2: ZD CD 3 3 C » ff CD § 3 cz3 >S> tSc 2(1) 1 1(1) 1 2(1) 2(1) HD 1(1) 1 1 D . CD 'L a C J der Lr 3 03 KK ZS K 5 «o Wind richtuv Windstä Grad bn Dewöl tn Zehnt«! pchtb. tzinirr Gie tag. W V OtOcD O r; - rf LL-- r> Oo 0 Milzbrand einer Kuh ibrand festg eßen, ben Groß empfehlen Mwehr de net einbezo, :n öffentlich falls diese tufzustelleu, „M c Grenze e 6 e n , den Groj Unterdrück 11 die Gro ÜO D “ CS* ■ (9^2s 1 :. L S «-» g > in Bell des H c i estellt ivori 3. 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