58, ^»uspjel U)t$ir eig; wen YMZtl tiinbe', ädten &uropai it lang. -Drama. It eil? gelöscht »rettet 01791 bt. t in Giessen. nn Ul« Jshöhe slag'^J Ml! -a «ka. $ ;je”e“cteliir.S dW l'tatiou reuls».R-L 11 LÄiT ielmttr.49. n Mittwoch 'M wi*!* w bnhoiktr^ 5t iHteinb«, «»IE,.« Hrf« »SW «b*™«' S-L M stek. Göns sehr .über mangelhafte Straßendeckung klagt, uni) wünscht, daß man statt des Basaltkleinschlags die Straßen mit Kalksteinmaterial befestigen solle, das billiger zu haben sei als Basalt. Kommerzienrat Emmelius und Bauunternehmer 2Sinn sprechen gegen die Verwendung hon Halksteinmaterial, da« sich für Äraßcndeckung nicht bewährt habe. Auch .Baurat Diehm spricht sich gegen Kalksteinmaterial aus, selbst wenn es billig zu haben ist. Basalt- kleinschlag mag bei der Anlage teuerer sein, in der Dauer und Unterhaltung aber ist es doch dem Kalkstein vorzuziehen. Bürgermeister Dörmcr-Lich fragt an, wie es Bei der Stichwahl zwischen den beiden Höchstbestimmten erhielt Rentner Wasserschlcben 12 und Professor Dr^ 2entert 9 Stimmen, ein Zettel war ungiltig. Die neuq Regelung der Revisionsgebühren für die Baukontrollc fand die Zustimmung des Kreistages, der darauf geschlossen wurde. Dienstag, 7. März M mtetwwBbrwf uni Verlag bet Vrühl'schm Uet»er sich gezahlt werden. Baumeister n ö 11 emerkt, daß die Straße Lich—Ronnenroth 48000 Mk. kosten würde Bürgermeister D ärmer Lich erklärt, daß man unter diesen Um. ständen noch mit der Straße warten könne, dagegen fei der liebergang über die Wetter im Zuge der Straße nach dem Bahnhof Lich unbedingt zu verbessern. Geh. Justizrat Hirschhorn stellt den Antrag, der Kreisausfchuß solle die Sache prüfen und erforderlichenfalls die Mittel in den nächsten Voranschlag einstellen. Baurat Diehm teilt mit, daß die Straße Heuchelheim—Mendorf nicht hochwasser- frei angelegt 42 000 Mark, hochwasserfrei bergestelll 64 000 Mk. 'kosten würde, hierzu kommen noch die Ortsdurchfahrten mit 18 000 Mk. Selbstverständlich^ müßte die vorhandene Brücke benutzt werden. — Die Straße von Treis zum Bahnhof würde 20000 Mk. erfordern, weil eine Brücke über die Lumda gebaut werden muß, er wolle anerkennen, daß die Straße nötig sei. Der ProvinMldirektor hielt es für ungesund, die Staatszuschüsfe durch Anlchen zu decken. Man könne bei der Finanzlage des ntaatcÄ nicht voraussehen, wann und ob man später auf diese Zuschüsse rechnen könne. Geh. Justizrat Hirschhorn: sprach wegen der mangelnden Mittel gegen jeden Straßen- Neubau, während Iustizrat Grünewald die Straße Heuchelheim-Allendorf empfahl. Die Straße müsse auch hochwasserfrei angelegt werden. Durch eine solche Straße werde der Weg zwischen den beiden Orten, der heute auf gebahnter Straße 11 Kilometer betrage, auf 4,3 Kilometer gekürzt. Hierauf wird der Voranschlag angenommen. - -- Hierauf übernimmt Regierungsrat Welcker den Vorsitz. Es folgen Wahlen. Gewählt werden: Die Mitglieder der 1 Kreiskörkommissron auf 3 Jahre, die Mitglieder der Flui> schadenobschätzungskommission auf 3 Jahre, die Mitglieder der Pferdeaushebungskommission auf 6 Jahre und Sachverq ständige für die im Kriegsfälle vorzunehmenden Abschätzung gen auf 6 Jahre. Geh. Justizrat Dr. Schaefer hatte fein Amt als Mitglied des Kreisausschusses niedergelegt. Justiz- rat Grünewald führte aus, daß Dr. Schaefer gesundheit^ ' lich wieder so gekräftigt sei, daß er im Falle seiner Wieder- : wähl das Amt wieder annehmen würde. Geh. Justizrat i Hirschhorn empfahl ebenfalls die Wiederwahl Dr. Schaefers. Er erhielt von 21 abgegebenen Stimmen 16, ; 5 Stimmen fielen aus Bürgermeister Dörmer-Lich. Der Kreis Gießen, der nach der Volkszählung 1905 88 476 Einwohner zahlte, nach der letzten aber auf 93 939 Seelen, angewachsen ist, hat das Recht, für je 10 000 Einwohner mit einem Abgeordneten im Provinzialtag vertreten zu sein. Es sollte daher ein weiterer Vertreter bestimmt tocr« den. In Vorschlag wurden gebracht Professor Dr. Leu, tert, Rentier Erich Wasserschieben und Geh. Kommerzienrat Gail. Die Wahl ergab für Leutert 6, für Wasserscks- leben 10 und für Gail 4 Stimmen und zwei weiße Zettel. Sitzung öes Kreistages öes Kreises Gießen. th. Gießen, 6. März. Am Samstag vormittag tagte unter dem Vorsih des Provinzialdirektors Dr. ,11 fing er die ordentliche Sitzung des Kreistages. Nach Vornahme der Wahl von Mitgliedern und (Srfahmännem her Einschätzungskommission rür die erste Abteilung der Einkommensteuer in den Bezirken Gießen, Grünberg, Hungen Md Butzbach, wurde der Verwaltung s b e r i ch t d e s K r e i s au s s ch u s s e s für das Rechnungsjahr 1909, der in Einnahme mit 705 972 Mk. und in Ausgabe mit 701 770 Mk. abschließt, vorgelegt und genehmigt. Die Sei träge der Gemeinden betrugen 304 000 Mk. und die .Beisteuer des Kreises zu den Lasten der Provinz 132582 Mk., gegen 125000 Mk. die im Voranschlag vorgesehen waren Darauf wurde in die Beratung des Voranschlags für 1911 eingetreten. Der Voranschlag zeigt eine Einnahme und Ausgabe von 608960 Mk. (gegen 641 584 Mk. im Vorjahr). Zu den Bedürfnissen des Kreises haben sämtliche Gemeinden beantragen 302000 Mk. (gegen 274 000 Mark im Vorjahr). Ferner sind aufzubringen für Gehalte an die Techniker (unter Abzug von 5500 Mjk.) 31 200 Mk. und für fonfrige Aufwendungen 7310 Mk. Es sind also im ganzen zu den .Kreislasten aufzubringen 340510 Mk. In Ausgabe stehen Beittag für die Provinz 136 000 Mk. (gegen 130000 Mk. im Vorjahr) Peider Beratung.wies Kommerzienrat Emmelius besonders die Vertreter vom Lande auf die Bekämpfung der Schnakenplage hin. Für den Vogelschutz müsse mehr durch Anlegung von Hecken an Rainen und auf Oedland geschehen. Geh. Justizrat .Schaefer wies darauf hin, daß die Anpflanzung von Bäumen und Hecken an den Straßen zu empfehlen sei. Auf diesem Gehiet könne durch die Kreis- verwaltung mehr geschehen als bisher, wenn auch schon vieles besser geworben sei. Bürgermeister Leun-Großen- Linden bemerkt bei der Position Straßenbau, daß Lang- (Eine deutsche Denkschrift über die Baumroofifrage. Ginc neue Denkschrift des Reichskolonialamts „Dic Baum- todnirage, Denkschrift über Produktion und Verbrauch von Baumwolle, sowie Maßnahmen gegen die Baumwollnvt" wird in den nächsten lagen erscheinen Tie Denkschrift behandelt in erschöpfender Weise das Probien« der Versorgung unserer Baumwoll- Industrie mit Rohstoff, eine Frage, die man als eine der wich- rigficn und brennendsten unserer nationalen Volkswirt schart bezeichnen ntuB und die bekanntlich auf kolonialem Boden ihre Lösung finden soll. Es werden schon jetzt amtliche Auszüge LuS der Denkschrift verbreitet: In der Einleitung wird bemerkt, daß die Baumwolle als KleibuugSroh stoss heute nickt mehr entbehrt werden kann. Die Bewertuim des Rohmaverials der Baumwollindustrie mit 4 Milliarden Mark entspricht einer Welternte von 17 Millionen Ballen Baumwolle mit Einschluß der Nebenprodukte Man hat nach dem englischen Ausdruck „Cotton famino" bei uns das Wort „B a u m wo l l n o t" geprägt. Wenn diese Notlage der Kleiderversorgung noch nickt allgemein bemerkt wird, wie etwa eint NahrungSinittelnot, so liegt dies daran, daß eine solche doch nock unmittelbarer von dem einzelnen empfunden würde und durch Einschränkung weniger zurückgedränat werden könnte. Es sind zwei Hauptgrundlagcn der Baumwollnot ausein- anderznhalten: 1. daß M ißverhältnis von Ro hmate- rialproduktion und Verbrauchsentwicklung unter gleichzeitiger übertriebener Entwicklung der industriellen Einrichtungen für die Verbrauchsversorgung, sowie unter der immer scharfer werdenden Einwirkung des monopolistischen Eharatters der nordomerikanischen Produktion: 2. die besondere Gefährdung der euroväischen Baumivollindustrie durch die Entwicklung der Rohbaumwolle verarbeitenden Industrie in den Produktionsgebieten ber Rohbaumirwlle selbst. Die Denkschrift kommt zu folgendem Schlüßen gebnis: Es ergibt sick, daß eine ausreichende Versorgung der deutzäxni Baum- wollindnstrie mit billigem ober preiswertem Jiohstoft von den derzeitigen Produktiv nsacbieten der Baumwolle nicht zu erwarten ist. Die asiatischen Produktionsgebiete werden ihre Rohbaumwolle für den eigenen Markt benötigen. Mit der Maßgabe, daß cs sich nicht um einen asiatischen, sondern um einen euroväischen Markt handelt, gilt dies auch für die russische Produktion tn Mittelasien. Gleiches läßt sich Voraussagen für Südamerika Dasselbe gilt für Australien, sofern sich dort Boden und Klima für ausgedehnteren Baumwollbau eignen sollten. Es verbleibt also nur der afrikanische Erdteil, in welchem bis sttzt nur Aegvpten eine nennenswerte Produktion für die Drr- (orgung des Weltmarktes aufweist. Diese ist aber aut ein sehr beschränktes, meist künstlich zu bewässerndes Gebiet angewiesen, dessen Bodenpreise immer höher werden. Das übrige Afrika ist fast durchweg kolonialer Boden. Je mehr in Nordamerikr diese Zuversicht auf dic Erhaltung des Produltionsmonapols und auf die Erreichung der Vorherrschaft in der Baumwollindustrie sick befestigt, um so mehr muß sich bei uns der energische Wille durchsetzen, das Rohmaterial für unsere Baumwollindustrie mehrundmehr aufcigcnemkolonialcmBodcn selb st zuerzeuge u. Sonst wird also dic deutsche Textilindustrie in steigendem Maße auf die Versorgung .ins dem nordamerikanischen Produk tion-5gebietc angewiesen sein. Die Abhängigkeit von Nordamerika kann aber dadurch nock bedrohlicher werden, daß dieses Land dazn übergeht, uns allmählich überhaupt keine Rohbaum wolle mehr zu liefern, sondern nur noch Fabrikate, die es auS [einem eigenen Rohmaterial hergestellt hat. Dies würde den Ruin einer unserer größten Industrien, sowie eine außerordent- üche Verschlechterung unserer Handelsbilanz und unserer ganzen weltwirtschaftlichen Stellung bedeuten. Im verflossenen Jahre 1910 har die Preistreiberei auf dem Baumwollmarktc der deutschen Baumwollindustrie bei einem Bezüge von Rohmaterial im Werte von zirka 12 Milliarde Mark eine Mehrbelastung von etwa 150 Millionen Mark gdrcadjt. Es ergibt sich dies daraus, da der Verbraum sich auf etwa 350 000 000 Kilogramm belief, der Durchschnittspreis der letzten zehn Jahre sich auf nur 104 Psg. vro Kilogramm belief. Alle jene Lohn- kürzungen und BetriÄSeinfchränkiingcn, die im verflossenen Jahre dr der Bamnwottindnstrie notwendig wurden, sind in letzter Linie aus diese Verteuerung des Rohmaterials zurück.zuführcn. Es sind also außerordentlich große und vielseitige witt- üfjaftlnfje und soziale Interessen Deutschlands, die bei der Baum- roollfrage m Betracht kommen. Daß in einer Frage von so weittragendem öffentlichen Interessen auch der Staat nicht untätig bleiben kann, dürfte nicht zu bestreiten sein. Interessant Nr. 56 Zweiter Blatt 161. Jahrgang KZMner AlMMk .Anzeiger' wtermal wöchentlich beigelegt, Ml ■ f B W ▼ B ▼ VH HKrel$bIatl flr btn Kreis Sietzen" zweimal fragen" erschemen monatlich zweimal. General-Anzeiger für Gberhessen Hoffmanns Erzählungen. (Les contes d’Hoffmann.) Von Jacques Offenbach. Der Theaterverein bittet uns um Ausnahme der folgenden Zeilen: Im Jahre 1886 schrieb ein bedeutender musikalischer Historiker: „Offenbach Jacgues, der einst gefeierte, heutefa st vergesse ne Haupwertreter ber Karikatur-Operette, geb. am 21. Juni zu Köln, gest. am 4. Oktober 1880 zu Paris usw." Aber heute, 1911, ein Menschenalter weiter, wissen wir alle, also auch der Historiker, daß irren menschlich und geraoe das Gegenteil Tatfache ist. Offenbach war ein Kind seiner Zeit, hat für biejc gelebt, aber seine Zeitgenossen nicht allein, sondern auch den größten Teil der noch lebenben Operettenkomponisten überflügelt. Nicht alle feine 102 Bühnenwerke sind Offenbarungen geworben, ober eine ganze Anzahl hat er hei fernem leiblichen Tode nicht mit in den Sarg genommen unb von biefen zeigt eine Auswahl auf so etwas wie Unsterblichkeit hin. „Orpheus in der Unterwelt, Die schöne Helena, Blaubart, Pariser Leben, Madame Favorit, Großherzogin von Gerolstein", sind überhaupt niemals vom Sviclvlan ber Bühnen verschwunden gewesen imb werden, wenn Offenbachs Werke erst die letzten Fesseln der Schutzfrist abgestreift haben, einen neuen Siegcszug antreten. Hoffmanns Erzählungen darf man nun so eigentlich nicht mit seinen Operetten in emem Atem erwähnen, wohl tritt auch in dieser Oper derselbe Esprit .zu Tage, aber sie überragt jene, zumal in musikalischer Beziehung, in gewaltigem Maße. Nicht, daß er schöne Mttodien verschmäht hätte, im Gegenteil, eine Fülle schönster Walzer und Arien [mb darin enthalten. Das hockst originelle Textbuch Barbier, die Handlung, die drmnatisckc Effekte in sich birgt, hatte Offenbach im höchsten Grade begeistert, so daß er ein musikalisches Meisterwerk schuf, an dem man den alten Osten- bad) nur noch an den nie versiegenden Quellen Melodie, Grazie und Esprit erkennen kann. Offenbach hat sein letztes Werk nicht ganz bühnenreif Inntedaffen, ein kleiner Teil der Jnstrumcn- tierung rührt von anderer Hand her. Erst ein Jahr nach oem Tode (1881) fand bic erste Aufführung in Paris statt, deren Er- 'olg,durchaus kein übermäßig großer war, dann folgte Wien in demselben Jahre nach. Hier trat aber ein grausiges Vorkommnis werteren Fortsetzungen entgegen: am 8. Dezember, während ber tfotiten Aufführung, erfolgte die fürchterliche Katastrophe des Ringrbeater-Brandes, der Hunderte von Menschenleben vernietete. Der «siegeszug bet Oper ging erst zirka 20 Jahre später von Berlin aus, dort unter Gregors Leitung in ber „Komischen Over" fand bic Wiedergeburt statt. Heute haben an derselben I Stelle schon mehr als 500 Aufführungen ftattgejuitben und ictzt ist diese Over längst das Gemeingut aller Opernbühnen geworben. | Am Freitag wirb bic Darmstäbter Hofoper auf unserer Bühne bieses Meisterwerk mit ihrem gesamten Ensemble (Solisten, Chor und Orchester) zu Gehör oringar. C-s. • — Stadttheater: Kabale und Liebe. Die gestrige Aufführung von Schillers Kabale und Liebe, deren Leitung Shirt Gühnc mit regem Eifer unb glücklichem Gelingen erlebigt hatte, h-interließ einen starken unb nachhaltigen Eindruck, dem auch die äußere Anerkeirnung nicht fehlte. Das verhältnismäßig gut besuchte HauS zeigte sich sehr beifallsfreudig und rief die Darsteller immer wieder an die Rampe, zugleich ein Beweis, baß auck alte Stücke, wenn sie nur bichterisch wertvoll sind, hier in Gießen dankbare Zuhörer finden. Ten stärksten Erfolg hatte Gertrud B a u m c i st e r-Feksegg, die mit ber großzügigen, wuchtigen Gestaltungskraft ein vollendetes Dilb ber ßabt) Milford gestaltete und dem Stlle Schillers fast restlos gerecht wurde. Klar im Umriß unb logisch getreu war Kurt Gühne als Wurm. Frei von der übllchen Utixrtreibung blieb fei Spiel einfach unb natürlich, das Bild eines Menschen, nicht das des abgefeimten Theaterschurken, und was das Wort unausgesprochen ließ, das wurde durch ein lebhaftes, kluges Mienenspiel großartig ergänzt. Schlicht unb rührend war Franzi Koch als Luise, voll erschütternder Inbrunst und Hingebung. Als Ferdinand spielte Max Vogel vom Stadttheater in Metz auf Anstellung. Matt, fast befangen, im Anfang hob sich seine Darstellung im Lause des Abends bedeutend, um allerdings gegen den Schluß hin trneber altzufallen. Klug im Spiel, von den stets überbafteten Abgängen zu schweigen, hatte er einen starken Erfolg, der aber über eine mangelhafte Sprechkunst unb eine gewisse Steifheit nicht Hinwegtäuschen barf. In einer schönen Goetbemaske spielte xxrmann Bakof den Präsidenten; echt unb lebendig, mit fein abgetönter, wirkungsvoller Geste. Ein prächtiges Bild vertrottelter Einfalt bot Friedrich Timian als Hoftnarschall. Hermann Norden ließ als Miller die nnid>tige Größe dieses einfachen, aber kerzengraden Ehrenmannes allzusehr vermissen, wenn er auch nicht der Wärme entbehrte. Nicht ohne Ucbertreibung, aber köstlich in ihrer Wirkung war Lore Scholz als Millcrüi, auch in ihren sein beobachteten Posen. — Der I Theaterzettel irrte sick um fast dreiviertel Stunden. —b. — Der Streit 11 m das Welttelejaraphen- den km al. AuS Bern wird gemeldet: Im Namen des Deutschen .Künstlerbundes hat soeben dessen Präsident, ßjtaf p. Kalckreuth, einen Protest an die schweizerische Eidaenossen- schaft wegen des Wettbewerbes um das Berner Welttele-, graphendenkmal gerichtet. Unter den Künstlern, dic bei der Einreichung von Entwürfen durch dic sehr einschränkenden Bestimmungen oes Wettbewerbs auf einen ästhetisch ungangbaren Weg gewiesen waren, hat es lebhaften Widerspruch erregt, daß das Preisgericht vonl jeder Prämiierung absah. Die allgemeine Kunstgenossen- schast hat deshalb Protest gegen dieses Verfahren erhoben^ und der Deutsche- Künstlerbund schließt sich nunmehr dem Protest der Schweizer Künstler an, indem er es für moralisch unmöglich erklärt, die vorhandenen Preise den beteiligten Künstlern vorzuenthalten. Das Vorgehen der Künstler hat bereits den Erfolg gehabt, daß in dem erneut ausgeschrie^ denen Wettbewerb alle jene einschränkenden Bestimmnnacn fallen gelassen wurden, die eine bestimmte Darstellung des Begrifses der Weltlelegraphenunion forderten und zur massenhaften Verwendung von Globen, Tele-, graphenstangen, Drähten und dergleichen Motiven geführt hatten. Auch die Preise sind gegenüber dem ersten Wettbewerb bedeutend erhöht worden; der erste beträgt nunmehr 8000 Mark. Außerdem stehen noch toeitere 12000 Mark für Preisverteilung zur Verfügung. Für die Ausführung sind 150000 Mark bestimmt. An dem bisher vorgeschkagenen Platz, dem Hcloetiaplatz, an dem die Union bei ihrer ersten Zusammenkunft tagte, wurde festgehalten. Die Anlieferung der Entwürfe soll bis zum 15. August erfolgen. Ter internationalen Jury gehören unter dem Vorsitz des Architekten Eugen Jost in Lausanne von deutschen Künstlern nur Professor Peter Senner aus Berkin-, von Franzosen Auauste Rodin, von russischen Wnstlern de Benvis, von Holländern Professor Euypers an — Kurze Nachrichten ausKu»st u. Wissenschaft. Das 50jährigc Dozentenjublläurn begeht mn 8. d. M. der Aelteste der Universität Königsberg i Pr. und ihr Vertreter im Herrenhause, Straf- und Prozcßrecktslebrer Geh. Justizrot Pro- Dr. jur. Karl Güter bock. Der Gelehrte steht im 81. Lebens > jähre. — In Göttingen ist am 4. b. M. brr a. 0. Professor an der dortigen Universität, Geh. Medizinalrat Dr. mcb. Gatt Ferümaud Lohrneyer im 85. Lebensjahre gestorben. - u 75-83 44—47 79—84 40-00 84—00 47.00-49.00 59.00—6L00 46^0—49.00 58.00—60.00 47.00 -49.00 59.00-60.00 47.00—49.00 58.00—60.50 (/> Meteorologische Beobachtungen -er Station Gietzen. 66 Wetter Ä g' am 5. bis 6. März 6. Ain Frühjahr Fleischpreise iu Gießen V: 59—61 gar er wurde -5 h ■ Znha 4 Brotpreise in Gießen ticiybrot 2 5\g. 62 Psg. Schtvarzbrot 2 Kg. 54 Pig. 43—47 37-42 71—78 61—70 Höchste Schlachtviehpreise mFranksurt a. M, 747,0 748/8 63 87 89 96—107 88-97 81—86 91-93 83—89 t 9 10 9 Marz 1911 5,7 23 4,3 4,8 4,1 N NW N den Prozeß verloren hätte. Der reuige zu 1 Jahr Gefängnis verurteilt. 58-64 52-57 48-51 in Scotts Emulsion enthalten und so vorzüglich verarbeitet, daß jedermann dieses hervorragende Stärkungsmittel mit größtem Nutzen gebrauchen kann. Man hüte sich vor Nachahmungen und bestehe darauf, die echte Scotts Emulsion zu erhalten. 78-81 77—83 63-74 58-66 46—57 zu bedei hoben 4Z Ochsen Kälber Schweine 50 Kg. Schlachtgewicht 91—93 Mt. '/, Kg. Schlachtgew. 96-107 Pi. Getreidepreise in Mannheim Weizen 100 Kg. 2D.75-21.uu Mk. Roggen 100 Kg. 16.00-1635 Alk. Querschnitt eine« gesunden ■Äerbenbünbtle. 42-45 40-43 34—40 29—33 20—25 6. 6. 7, ollten alle, die sich angegriffen, matt und müde fühlen, >ie Lebenslust und Arbeitskraft durch den Gebrauch von Scotts Emulsion wieder heben, denn Scotts Emulsion ist für jung und alt gleich gut. K äl b er. Feinste Mastkälber . Mittlere Mast- und befte Saugkälber . Geringere Mast- und gute Saugkälber Schaie. Stallmastschafe: Mastlämmer und jüngere Masthammel Schwelne. Äollfleischige Schweine von 80—100 kg Lebendgewicht Vollfleffchtge Schure ine unter 80 kg Lebendgewicht. . ...... Dollfleischige Schweine von 100—120 kg Lebendgewicht Vollfleischige Schweine von 120—150 kg Lebendgewicht Die Marktpreise für Bieh und Frucht und die Gießener Fleisch- und Brotpreise am 6. März 1911. Lvtmgettlche Gemmroe. 3n der Ltadttirche. Mittwoch den 8. März, abends 6 Uhr: 2. Pasfionsandachst. Piarrer v. Schlosser. Nur echt mit dieser Marte—demFischer — dem ©arantte» Ze'chen btS Scott« schm Verfahrens! #• 8 Landwirtschaft. X. ALlendor f a. Lda., 6. Mürz. Gestern nachmittag hielt der Bienenzüchter verein £umbatal im Gasthof zum Bahnhof hier seine Frühjahrsversammlnug ab. Nachdem Biocitin ist in allen Apotheken und Drogerien vorrätig. In keinem Falle versäume man, sich näher über die Methode rationeller Nervenpflege durch eine Broschüre zu orientieren, welche von der Biocitin-Fabrik, Berlin 8. 61 Er., nebst einem Geschmacksmuster Biocitin vollkommen kostenlos versendet wird. (b4/. s& 2 2 T8.00.00—0030, Rap« Mk. 2330-00.00^ Biertreber 12.00—1230. Alles per 100 Kg. ab hier. fe. Frauksnrt a. M., 6. März. (Orig.-Telegr. des .Gieß. Anzeigers*.) Lartoffelmarkt. Man notierte: Kartoffeln \n Waggons Mk. 6.50—8.00, tm Kleinhandel Mk. 9.00—O.uO für je 100 Kg. k«. Frankfurt a.M. Di ehhof-Markt bcri cht vom6. März. Auftrieb: 1405 Rinder, 430 Ochsen, 57 Bullen, 918 Kühe und Färsen, 290 Kälber, 284 Schafe, 2096 Schweine. Tendenz: Rinder lebhaft, geräumt, Kälber lebhaft, Schafe ruhig, ausverkanft, Schweine mäßig rege, kein Ueberüand. Preis für 100 Pfd. Lebend- Schlacht- Bullen. Vollfleischige, ausgewachsene, höchsten Schlachtw. Dollfleischige, jüngere Färsen, Kühe. Dollfleischige aus gern. Färsen höchst. Schlachtw. Vollfleischige ausgemästeteKühe höchstenSchlacht- wertes bis zu 7 Jahren wenig gut entwickelte Färsen ältere ausgemästete Kühe Mäßig genährte Kühe und Färsen .... Gering genährte Kühe und Färsen .... gewicht Mk. handel. § Elpenrod, 6. Marz. Bei der heutigen Brennholz- verstcig erung aus den umliegenden staatlichen Walvdistrikten blieben die Preise auf normalem Stande. Bezahlt wurde für den Raummeter Buchenschrit 6—6.50 Mk., Buchenprügel 5—5.50 Mk., Bucheureiser 0.70—0.80 ML, Buchenstöcke 3—3.40 ML, Eichew- knüppel 3.50—4 Mk., Kieferprügel 3—3.50 Mk. Da ein großes Quantum Holz zur Versteigerung gelangte, war eine starke Zahl Steiglickhaber zusaurmengekommen. Sio ~ ” u- — ? 5-9 trgte sich ferner mit einer Anklage gegen den früheren Kanzleigehilfen am Amtsgericht zu Vöhl, Karl Meyer, letzt wohnl)aft in Kassel. Der etwa 35 Jahre alte Mann hatte sich im vorigen Jahre et^t Automobil für 2500 Mark zugelegt. Bei dem Kaufe hatte/er 500 Mark direkt anbezahlt und für den Rest von 2000 Mark Wechsel ausgestellt. Als er diese nicht einlöste, wurde et verllagt. Die Zahlungsbefehle, die nun beim Llmtsgericht eingingen, brachte er beiseite und vernichtete sie so lange, bis die Sache herauskam. Er wurde zu sechs Monaten Gefängnis verurteilt. Breslau 8, Marthastraße 3, Hth. I, 24. Juni 09. „Veranlaßt durch meinen Arzt und früher gemachte gute Erfahrungen habe ich meine 4 Kinder dieses Frühjahr hindurch regelmäßig Scotts Emulsion einnehmen lasten. Das gute blühende Ausehen meiner Kinder ist der beste Beweis für die Vorzüglichkeit des Präparates. Meine Töchter Herta und Helene haben sich zu prächtigen Mädchen entwickelt, und mein Herbert, der sonst em chwächlicher Junge war, hat sich so herausgemacht, daß sich so- " sein Klassenlchrer über die mit dem Zungen vorgegangene Veränderung und über die rege Aufmerksamkeit, die er beim Schulunterricht zeigt, wundert. Alle haben einen guten Appetit, und die Mutter braucht nicht mehr die Hälfte des Mittagessens wegzutragen, (gez ) Max Schröter. Nur die ausgesucht besten Rohstoffe sind Gesunde Nerven geben Arbeitsfreudigkeit, Energie, Erfolge in Berus und Leben. Beginnen die Nerven zu versagen, so entschwinden Wohlergehen und Wohlbefinden bald, um der Untätigkeit, Sorgen ober gar Schlimmerem Platz zu machen. — Aus Schwäche und Defekte der Nerven sind auch die meisten körperlichen Leiden zurückzuführen. Man achte deshalb bei der Körperpflege vor allem auf Kräftigung seiner Nerven! Die normale Lebensfunktion des Nervensystems wird hervorgerufen durch eine eigentümliche, in den Nerven enthaltende Substanz: „Lecithin^, oder auch direkt „Nervensubstanz" genannt. In den Nerven der an fort- schreitender Entkräftung Leidenden kann man mikroskopisch auch einen fortschreitenden Schwund dieser Nervensubstanz nachweisen, und umgekehrt, hat man, sobald Schwachen und Zurückgebliebenen die fehlende, bezw. geschwundene Nervensubstanz in geeigneter Form zugcführt wurde, stets eine auffallende Besserung des Allgemeinbefindens wahrgenommen, mit der in gleichem Maße ein mikroskopisch nachweisbares Anwachsen dieser Nervensubstanz in den einzelnen Nerven einherging. Kraft und Gesundheit der Nerven sind also ab- hängig von ihrem Reingehalt an Nervensubstanz. In der Tat stellt die Ernährung der Nerven mit Lecithin bei allen Schwächezuständen einen der glücklichsten Erfolge der modernen Wissenschaft bat. Längere Zeit schien zwar die Gewinnung LaerschnM eine» Oegcncriertcn ‘JtcrvenbünbeW; ein großer Xeil der Nervenfasern ist vollständig zugrunde gegangen durch Mangel an geeigneter Stosfzufubr (reine! Lecithin-. Montag de »ttbtn \n bet (V ton Wien Ri A Äser,- 15" Z 6iaje; A a;j Rei'fi Luche-9 ©runberg, Qa —Gi $ie W 21 97 v,, ^werben ’#eWn, den GerichtssaaL. ( ) Marburg, 6. März. Das Schwurgericht, welches heute unter dem Vorsitze des Landgerichtsrats Klingenbiel seine Tagungen begann, beschäftigte sich zunäck)st mit einem Diederauftiahmeverfahren. Der Dienstmecht Casten aus Langen darf, ftüiher in Gladenbach, stand unter der Be» schuwigung, bei einer Alimentenklage vor dem Amtsgericht Gladenbach falsch geschworen zu haben. Im Jahre 1898 war er vom hiesigen Schwurgericht freigesprvchen worden, hatte jedoch nachträglich Reue empfunden und emgestan-- den, daß durch seinen Falscheid das betrogene Mädchen Ochsen. Mk. Dollfleischige, anSgemästete, höchsten Schlacht- wertes, 4—7 Jahre alt • . 50—53 die noch nicht gezogen haben (ungejochte) . . 46—49 Junge fleischige, nicht auSgemästete und ältere ausgemästete 41—45 '/, Kg. 84-92 Pfg. 7. , 84-88 , * 80-96 „ Sehwrnkgericht. th. Gießen, 7. Mär^. Gestern vormittag eröffnete als Vorsitzender Landgerichksvat SBicncr das SctMwrgarrcht brr Provinz Oberhessen flrr das erste Vierteljaln Verdmrdett ronröc grgen den "24 Jahre alten unbestraften Togsöhntn Christoph Harbach von Großen ^useck wegen Körperverletzung mit tödlichem Erfolg. Die Anklage vertrat ©tnaii-aiinmlt T r n m p er 1. Die Verteidigung führte Rsclstsanwatt Di. Leopold Katz. G« waren 15 Zeugen und al? medizinische Sacl'pcrständige der Oberarzt Dr- Thies und Kreisarzt Medizinal rctt Tr. Haber körn ;u hären. Der Angeklagte runr gcilänbig, am Sonntag den 11. De-ember vorigen Jahres ntnhlU llW abends auf der fitii|erftra6c in Großen- Duseck mit cineni Messer ben Weißbindergesellen Walter verletzt zu haben. Er will an dem Tage zwar die Getränke gespürt haben, erklärt aber, er sei nicht betrunken gewesen, er wisse nicht, wie er dazu gekommen, $inn Messer zu greifen. Es sei nicht sein Wille gewesen, ben Walter zu töten. Er wisse überhaupt nicht, daß er Walter gestochen habe. Er habe es aber angeittmrmen, well er sich selbst am Messer die Hcmd verletzt hat. Auf ben Vorhalt des Vorsitzenden, daß er doch früher ein Geständnis abgelegt habe, gibt Harbach keine andere Erklärung ab. Durch die Beweisaufnahme wird festgestellt, daß der Angeklagte am Tage der Tat Bier und auch Lckmaps getrunken hatte, aber ine Zeugen können nicht sagen, daß er betrunken war. Nach dem Nachtessen kehrte H. um V28 Uhr in der Wirtschaft vvn Brück ein, wo er mit Bekannten bi5 9 Uhr Karten spielte und dabei zwei Glas Bier trank. Er begab sich daraus in die Gerlachsche Wirtschaft, wo er ebenfalls zwei Glas Bier trank. Hier befand sich auch der Weißbindergeselle Heinrich Walter im Kreise von Bekannten Einer davon hatte ihm Juckpulver an die Backe geschmiert, weshalb es kurz nach 10 Uhr im Flur zwischen Walter und dem Maurer Karl Wagner, der das Juckpulver besorgt hatte, zu einem Wortwechsel kcun, den der Wirt schlichtete. Harbach begann nun mit Walter zu streiten, sie wurden aber von Bekannten getrennt, wobei Walter sagte 1 Schustevchen, du bist mir nicht recht, daß ich mich nut dir anlege. Walter ging darauf fort. Harbach wollte ihm nach, wurde aber, wie der Zeuge Milchkutscher Schild bekundet, von ihm festgehalten. Hierbei will Schild wahrgenommen haben, daß der Angeklagte etwas in der Hand gehabt hat, was er nrr ein Messer gehalten hat, so daß er jenem sagte: Steck das Ding ein Der Harbach riß sich jedoch los und lief dem Walter nach. Nack> der Angabe des Angeklagten hat er nun vvn Walter einen Schlag ins Gesicht erhalten. Die Zeugen haben in der Dunkelheit überhaupt nichts gesehen. Walter kam in derselben Nacht m die Klinik, wo er am andern Abend, starb. Der Angeklagte hat dem Bürgermeister Schwalb gestanden, daß er dem Walter zwei Stiche viersetzt hat. Dieser Zeuge gibt dem Angeklagten und dem Walter das Zeugnis von ruhigen Menschen; der Angeklagte sei allerdings etwas vorlaut. OberaaHt Dr. Thies hat bei der Leichenschau drei Verletzungen am Unterleib festgestellt: ein Stich in der Nähe des Herzes, ein Stich oberhalb des Nobels, der die Leber und den Maoen verletzt hatte und ein dritter Stich, der eine Rippe gesoffen hat. Der Verletzte mußte sofort, als man ihn in die Kliiuk brachte, operiert werden. (Ä ist infolge Bauchfellent- zündung und starkem Blutverlust gestorben. Medizinalrat Dr. Haberkorn schließt sich diesem Gutachten an. Staatsanwalt Trümpert plädiert im Sllnre der Anklage, da nach der Beweisaufnahme Körperverletzung mit Todesfolge vorliege. Rechtsanwatt Dr. Leop. Katz ist her Ansicht, daß der Angeklagte in Notwehr gehandelt habe, weshalb er sreigesprochew werden müsse. Bei einem anderen Spruche der Geschworenen müßten mildernde Umstände Platz greisen. Der Obmann der Geschworenen, Kaufmann Karl Malkomesius- Gteßen verkündet bat Wahrspruch, welcher den Angeklagten, der Körperverletzung mit Todesfolge unter Bejahung der Frage nach mildernden Umständen schuldig spricht. Der Gerichtshof erkannte daraus, dem Antrag des Staatsanwalts gemäß, auf eine Gefängnis strafe von zwei Jahren sechs Mo n at en, worauf die Untersuchungshaft vom Tage ihrer Dauer (12. Dezember v. I.) in Anrechnung zu bringen ist. Der Angeklagte erkannte die Rechtskraft des Urteils sofort an. Märkte. — Kartoffelmarkt-Bericht vom 6. März 1910. Krefeld: Rote Daber Mk. 0.00—O.Ou, andere rote Sorten 0.00—0 00, Magnurn bonum Mk. 3.70—3L0, Gelbfleischige rote Mk. 8.70 bis 3.80, weiße Mk. 0.00—0.00. Dortmund: Magnum bonum 3.60—0.00, weiße runde 2.70—0.00, Gelbfleischige weiße 0.00, rote Mk. 3.80—0.00. Plaidt: Rote Daber 0.00 bis 0.00, andere rote Sorten 0.00 bis 0.00, Magnurn bonum Mk. 3.70—0.00, weiße runde 4.00, Gelbfleischige rote 3.70—0.00, werbe Mk. 0.00—0.00. Regensburg: Rote Sorten Mk. 2.20—2.35, Magnum bonum Mk. O.OO-O.uO, weiße runde Mk. 0.00—0.00. (Alles für 50 Kg.) ic. Frankfurt a. All, 6. März. (Orig.-Telegr. oes „Gieß. Anz.") Amtliche 9lotterungen der heutigen Frucht markt preis e. Wetzen All. 20.15—20.25, Kurhesf. Mk. 20.20—20.30, norbb. 00 Mk., La Plata Kansas Mk. 00.00—00.00, Roggen (hiesiger) All. 16.00 bis 9Jlf.16.lo, Gerste (Wetterauer)Mk.l8.00—19.00, Gerste Franken Pfälzer Rieb Mk. 18.50—19.50, Kleie Mk. 00.00-00.00, Hafer Mk. 15.75 bis Alk. 17.00, Mais Alk. 13.60—14.00, Weizenmehl 0 Alk. 29.50 bis 00.00, 2. Qualität Alk. 23.75—00.00, 3. Qualität Mk. 22.25 bt5 Alk. 00.00, 4. Qualität Alk. 00.00—00.00, Roggenmehl 0 Alk. 22.50—23.00, 1. Qualität Mk. 00.00—00.00, 2. QuaL Alk. 00.00 bis 00.00, Weizenkleie Alk. 8.75 bis Alk. 9.00, Weizenschale Mk. 9.25—9.50, Roggenkleie Alk. 9.00 bis Mk. 9.50, Malzkeime von Nervensubstanz (Lecithin) im großen zur allgemeinen Anwendung sehr schwierig, ja unmöglich. Seitdem es aber Professor Dr. Habermann und Dr. Ehrenfeld gelungen ist, ein wirklich physiologisch reines Lecithin (Nervensubstanz) aus Eidotter nach einem patentamllich geschützten Verfahren und zu mäßigem Preise herzustellen, das nur für Biocitin verwendet wird, sind auch alle bisher fehlgeschlagenen Versuche mit alteren, weniger geläuterten Lecithinpräparaten auf das glänzendste überwunden; die günstigen, aus den Werkstätten physiologischer Forschung gemeldeten Erfolge mehren sich in ungeahnter Weise, und jeder hat Gelegenheit, sie an sich nun durch Anwendung mit Biocitin selbst kennen zu lernen. Die Ergänzung der täglichen Nahrung des körperlich oder geistig Schwachen durch einige Kaffeelöffel Biocitin bewirkt bald in den meisten Fällen Wiedererlangung bczw. Steigerung seiner früheren Nervenspannkraft. Energie und Gesundheit erwecken ihm wieder neue Hoffnung und neue Freude an Beruf und Tätigkeit. Biocitin ist ein wohlschmeckender, pulverförmiger Extrakt aus den leichtest verdaulichen, natürlichen, also chemisch unveränderten Wertanteilen von Eidotter und Milch (alles schwerer Verdauliche ist daraus entfernt) und enthalt von diesen ca. 10 Prozent solcher physiologisch reinen Nervcn- substanz — Lecithin — nach Professor Dr. Habermann und Dr. Ehrenfeld. So bildet Biocitin das vertrauenswerte Nähr- unb Kräftigungsmittel für jeden erschöpften Organis- '* 5eltersWl '' :: 5c lUl stattete Rechner Okto bat Kasfachericht des vorigen Jahres, der mit einem Uebttschuß abschloß. Hierauf hielt Bahmncister Hilz-Hter einen sehr attcegatben unb originellen Dartrag über die so nötige Verbesserung ber Bicnenweide. Durch den immer mtenfiherat Betrieb der Land- uttd der Forstwirtschaft werden viele Pollen und H«vg spendende Pflanzen fortgesetzt auS- gerzrttrt, für deren Ersatz der Imker Sorge tragen muß. Dies kamt mir geschehen, wie der Vortragende gang richtig «ussuhrte, durch Anpflanzung vvn größeren Mengen geeigneter Pflanzen: Dockhaar-, weißer Klee, Stachelbeerhecken, Phapelin, Schneebeere, Inkarnatklee, Buchweizen n. a. m. Besonders empfchlonswett ist die Aussaat von Phapelln, die nach der Blüte zur Gründüngung des Ackers vortreffliche Dienste lerftet und so dem Imker wie dem Landwirt dient. Hoffentlich werden die gegebenen Anregungen auch befolgt, bann ist, gutes Wetter vorausgesetzt, im laufenben Jahre den Dienen der Tisch gedeckt und ber Imker darf auf eine bessere Belohnung seiner Mühen rechnen, als im Jahre 1910. Zu dieser Hoffnung berechtigt auch der Umstand, daß die Völker im allgemeinen gut überwintert haben und wenig Verluste cm Menen unb Völkern zu verzeichnen sind. An schönen Tagen sind jetzt die Stocke darauf üachzusehen, ob noch genug Futter vorhanden unb genügend Brut angesctzt ist. Ein ccks weisellos befundenes Volk vereinige man kurzer Hand mit seinem Nachbar. Die beste Fütterung ist jetzt die mit Honig. Das gibt Volker, die zur ersten Tracht die nötigen Stöcke hoben unö etwas triften können. Eingesandt. Zu einer nachgerade unerträglichen Kalamität hat sich in den letzten Monaten in immer zunehmendem Maße für die Anwohner der Jo Hannes stra ße unb Süd-Anlage der bis in den Hellen Morgen hinein mährende rnhestörende Lärm in diesem Stadtteil gestaltet. Offenbar steht er im Zusammenhang mit den beiden Kaffees, die dort gelegen sind. Nun gönnen wir den Inhabern dieser Lokale sicher ihre Einnahmen unb denen, die es dorziehen, anstatt §u schlafen, bis 6 ober 7 Uhr früh in durchräuchert en Lokalen jich mit Alkohol zu vergiften, ebenso sehr dieses fogenormte Vergnügen. Aber dafür ist es auch die einfachste Pflicht deS Anstandes, daß diese Nachtschwärmer beim Heimweg sich ruhig verhalten und nicht durch SingQr^Johlcn und Gröhlen ihre Mitbürger um ihren so notwendigen Schlaf bringen. Und denen, welchen dies Anstandsgefühl fehlt, soll es die Polizei in nachdrücklichster Weise bcibringen. Aber daß es eine solche in Gießen gibt, davon merkt man leider bei diesen nächtlichen Ruhestörungen nichts, und dabei spielen sich diese allnächtlich in der sogenannten vornehmsten Gegend unserer Stadt ab. SlcunMhlen ist sicher kein Vergnügen, aber der verständige Bürger tut es in dem Bewußtsein, damit auch das ©einige brizutvagen zur Aufrechterhaltung und Förderung des städtischen Gemeinwesens. Er wird deshalb mit Recht verstimmt, wenn er sieht, daß die für die Erhaltung von Ruhe und Ordnung in ber Stadt doch auch aus den Taschen der Steuerzahler angestellten unb bezahlten Polizeiorgane ihrer Pflicht in dieser Hinsicht so wenig Nachkommen, rote es leider hier der Fall ist Mit allem Nachdruck zu fordern, daß dies anders und besser werde, ist der Zweck dieser Zellen. Einer für Virile. ScoltS Emulsion wirb von unS anLILUetzluL tm großen verkauft, unb zwar nie lose nach Gewicht ober Maß, sondern nut iu versiegelten Original flaschen 11t ftarton mit unserer Schußmarke tFischer mit dem Dorsch). Scott & tioronc, G. m. d. H., tzranksurt a. M. Bestandteile: Feinster Medizinal-Leberrran 150A prima Glyzerin 60,0, unrerphoSphortgsaurer Kalk 4^, unlerphosphorigsaured 9tatron pulo. Tragant SA), feinster arab. Gumrn, pulo. Wasser 139A Alkohol im. Hter;u aromatische Emulsion mit Zimt-, Manbel« unb Gaultberiaöl ic 2 Tropfen. rnus jeder Altersstufe in geistiger und körperlicher Hinsicht; es bildet für den Schwerkranken ein gern genommenes, leicht verdauliches, krastspendendes, überhaupt ideales Nahrungsmittel, schafft eine fundamentale Nährquelle für schwächliche und blutarme Personen, kräftigt und fördert den Substanzersatz der Nerven allmählich zu gesunder Funktionstätigkeit und ist für geistig ermüdete und erschlaffte Zustände von kaum je erhoffter Nutzbarkeit. 8 <5S Höchste Temperatur Niedrigste , ,5. Niederschlag: — 0,0 mm. 2” 746,6 9“:---- t ■i isblatt für den Kreis Gietzen r« 2 cc Z sr i-e 'L e-s <31 s Z C © Z V Bl e c 1 3 5 § E e MZB T L L ZZ^^ZZL e "«?____ :<3 £j o CO C-- t-r CO 6 t S K K S7 3? £ L « £ S Z'^LZHL Z -b 8 D 8 V £ E=cö SS = "S'e = ff* • 2 B a?« Z crj,o Q K 8 2 8 CD — e -e Wt L D 8* »« D ® £ eo CO ao CO SS »^r Sm L € 2 .o ? 1 ■5 Z Bt £ i CI 1 i L ä> Ätzt» s~ *8 jo L ?■= «e s CO — 00 8 L « 5 7‘e e> c -e K Z il ^5 CO £L 2fZ o> -u-x B V 3 o « ^«O-S iss 9 K«Z H = 5 = E ts .19-° 3 £ X o - - — ■ —• 3 ^:s- SFi. L E ZL CO s L =3 ZV-2Z^LI 11 v" Eco 2 »8 w — 2 ä£ “ v J-LZ , = §§§ Ö® - = 9 «- B «c L ° ixotis) it = t 2 519--S. i^s®i ^«2 6 Ä 5 w« 15§E ? Z-S'-5§^Z § 8® ■F .«tf Wg^t S *3 ä ® •• 8 S _ €S*S* s LZ. 1^. po;c.. ÖA Z ... ts ö »-> e = (9 2 L £e« 5" e.= «££- Ä"Sv=^t: u <® MK L« - «Q ■’S £ e0.o L - * tso'j u» oc^Cso S^v'E^Ä ZLZ' - s""5 ä^.= K» ej|aD i $1® s £ -“e- cbjO S5?i s.v - M 5? e . es^A o e?® *gs><Ä>°’ ifii *- CO 6» s Z s Ä gs-^agfSg S - 2^co'a-§t7^ E3£S> 8ZZ-°Zİ^-° z ZH^.'vI^L^LZss^L ZLL-LZZL gög^aga «3 = £> -^^2 o” P< ©ueJJsA® Eh’Ke.tse-sl«-®.. o cs = § 9E ä - £- Z 6 5 E EX-2 LZLZK „ 8 2c?-2 ZZ^ .5^ «u <— E«J u •■= — o jo x ~ C •e e'5: 5 5 K ~ E ®Sä"c|5S'8.! - c F» = 2 c ,o5£p„-2 L^^ E ; .E$«sSs|s§ä^ ,®y tÄ"55K^'° •- s w2sQ Puß ■-gSgjjS^ =i‘X> E Ä £3 s « C g’CS--«'1? r--1 C s3 =^s|SMg^l^aSg 'S« M䣣s3e-s .© ‘ Ls E-5 3 Ä8S^.gJS c aco E ° 5 c stm.: 4 dcögl. 6. Kl. -= 1,53 Rftrn.; 4 Kiefer 2. Kl. - 6 Sitrn., 8 deSgl. 3. Kl. = 6.96 &ftm.; 4 deSgl. 4. ÄL = 3 ftitm.; 13 deSgl. a Kl. - 5,14 ftsttn.; 6 Fichte 2. Kl. = 10,83 tzitm.: 30 desgU 3. fil. — 44,68 Öftm.; 24 4. Kl. — 21,47 Fttm.: 28 desgl. 5. Kl. 16,11 s>stm. Scheiter Rmu 88 Buche: 3 Hainbuche; 18 Eiche; 60 Kiefer; 15 Richte. Knüvvel Rm.: 31 Buche; 10 Hainbuche; 59 Eiche, 229 Kiefer; 8 Fichte. Knüvvelreisig Rmu 194 Vierer; 20 Fichte. Reisig, gewöhnlich, Rm.: 322 Buche; 86 Eiche. Stöcke Rm.: 87 Buche 9 Eiche; 209 Kiefer; 34 Fichte Die unterstrichenen Brennholznummern kommen nicht zum Flechlenlee „Wo“ mit Flechleosalbe „Wo“ bei Hautausscblagen aller Art, Aderbeinen, Flechten etc. mit Erfolg angewandt Best. Rad. Linar. Bardan. Gort. Hederac. FoL sennae, Inglan dis. Mk. 2Ä) Pelikan-Apotheke. hvn/u Zum bevorstehenden Frühjahr erlaube ich mir die Herstellung non Gartenspalieren, Hütten, Hallen Waschpfählen, Baum- u. Rosenstange« in empfehlende Erinnerung zu bringen. 1311 Wilhelm Helfenbein, zimmüksW Frankfurter Str. 41 n. Marburger Str. 83 Telephon 833 Habe eine ITledizinirche Badeanftalf eröffnet zur Behandlung von Rheumatismus, Herz-, Die Holzversteiaerungen Dom 21., 27. Februar und i. März fink genehmigt Die Abfuhr- fcheine können vom 10. d. Mts. an bei den Hebestellen tn Empfatw genommen werden. Ueberweisung und erster Abfuhrtag den 1L d. M. Gießen, den 6. März 1911. Großh. Oberförsterei Wieseck. Föroplelle lilr Lungenkranke (Medizinische Klinik, Klinikstraße). Sprechstunde: Jeden Mittwoch abend von 5—1/27 Uhr, Unentgeltliche Untersuchung von Lungenkranken und An- gehörigen von Lungenkranken. Die/t Ausgabe von Attesten für Aufnahme in Heilstätten. Ratschlage für Kranke und ihre Angehörigen zur Der-. |Qj|Wemi ich huste und nicht mehr schlucken kann, dann helfen mir am besten Die Cbaussierarbciteu für die Besestigunades Wegeö Nr.L7 zwischen dem Schiffenberger Weg und der ersten Waldschneise sollen Montag den 13. ds. Mts., vorm. 11 Ubr auf unserem Tiefbau- amt vergeben werden. Die Berdtnaungsunierlagen liegen daselbst zur Einsicht offen. Angebote auf Bordruck sind biö zum vorgenanntea Zeiwunkt an das.Tiesbauamt einzureichen. B7 ? Die Herstellung einer fchmiedeeüeruen Einfriedigung bei der Schlachthoferweiteruna fall Montag, 13. Marz d. vormittags 10 Uhr, öffentlich vergeben werden. Zeichnungen, Arbeitsbeschreibung und Bedingungen liegen auf unserem Hochbauamt zur Einffchl offen. Angebote aus Vordruck, der daselbst erhältttch, sind bis zum genannten Termin dorthin einzureichen. B'/, I8M m»hr nie Zft «Arten -$ ÜS5SE*” M v V O V 8 H ermöglichen der Hausfrau angenehme Abwechslung bei Herstellung der täglichen Suvpe. Ein Würfel zu 10 Pfg ■■ X*==J wie Rumford, Reis, Ricbelc. Gersten (Grauvew, Grünkern, Sago u. f. w. albt - nur mit Wasser gekocht - 2-3 Teller. öl» yc -o. * 'V 1604 Gießen (ZozelSgasie 9), den 7. März 1911 WM 01805 Gießen, 7. März 1911. WA IW (641 Rödgen, den 7. März 1911. 1607 Aktiva. Mk. Summa der Aktiva 7 875.18 Summa der Passiva 7 875.18 2)IL Daher Stand der Mitglieder Ende 1910 ©nuc lijxu . ou ™ Ludwig Happel, Rechner.' Ludwig Hörr, Direktor. 'it» WÄ’1 Ms.fr tilg iguta * Metallpufz Vertreter: Wilhelm Margraf, «leasen, Neustadt 59. Telephon 535. KAMM Sir erhalten Mlivsrt auf ° Sc? der tonnte ,i Der uns von # u nd W tit Sn^"»e jfl 3 haben tccoei ’ griffen, sondern .-it bekannte Achr 13 besonders bekam röner, henLtadl iisttischen Vornnu Äcnmachermnum -V seiner Derbe Mi, sich W 2ic finden einem anderen 0)r -ifige Art, mit o Mns für M t Zeise nusznschmd -mgen eine Emt tabe ich in meint MN hat das ja । Nation ntlib eohl kompetenter Äerr Jusnzrat C irei&enb schreiben Äks. Ztg. und dl cngenehme gerao in Itnidiiberalm Tie, Herr yi .ui Ihre Partei Seist zu werken. ,'tage „für" ode 'etzunci eine Zhre Partei in’ Sie meinen, Schlußwort sehr freunde dorr au „ungünftig" an, i imr $arki auc Mgtuije iipt" u itiger fein bürin sie schreiben, i-S. b. 5. jcslgc „biakhiid Maner Mann ist Dar kam -tyn „Ihnen »515 ich Hat 3m, baß ich »litt, „Herr iitamm ab 1)। Iiese Beda, rchreidt doch tzk '’nievW in tut? Sen.die sich neunen P . ..^^e »ltvv und t umkeintzo Stamm abg ^“Qungen .chrlttlrrtz. wttdreiicn - Erdings jo h Weisse und farbige Zier-Schürzen Stück 25 Pfg., 55 Pfg., 85 Pfg. und 100 Pfg Weisse elegante Tee-Schürzen mit Träger, Stück Mk. 1-, 1.25, 1.50, 2.- Haus-Schürzen mit Träger, Stück 50 Pfg., 75 Pfg., Mk. 1.—, 1.23 Drucksachen aller Art Ausstattung stilrein u.preiswert die Brühl'sche Univ -Druckerei Danksagung Für die vielen Beweise aufrichtiger Teilnahme während der Krankheit und beim Heimgänge meines lieben Gatten, unseres guten Vaters, Schwiegervaters und Grossvaters des Herrn Heinrich Inderthal II. besonders für die trostreichen Worte des Herrn Pfarrer Groth, den erhebenden Grabgesang des Männer-Gesangvereins und die zahlreiche Beteili