161. Jahrgang Zweites Blatt Ur. 243 Erscheint »glich mit Ausnahme des Sonntag-. zurück. iahn Giessen $ P Tel. 84. Telepb011 pfd. 26 pfe- Pfd. 32 Pfeiffer (üorot Dr. VolU aller Art: GewerbliL t. Produkte. Gebraut iflen, Wasser ui'w. Sö boraiorium. SMMmW Die Neu wähl eines Landtagsabaeordne- ten in Bingen, für das durch den Tod des Abgeordneten Pennrich in Bingen frei gewordene Mandat, das Erste, das ergebene Mitteilung ertreter Herr Schede W eßen u. Likt Tie „eitßtnrt Sainilienbiatter“ werden dem .Anzeiger^ viermal wöchentlich dergplegt, das „Kreisblatt für Den Kreis Stehen" »weimal wöchentlich. Tie „Landwirtschaftlichen Seit- |ragen" erscheinen monatlich zweimal. Redaktion, Expedition und Druckerei: Schul- straße 7. Expedition und Verlag: 5L Redaktion: US. Tel.-Adr^ AnzeigerDietzen. nach dem neuen Gesetz in direkter Wahl wieder besetzt wird, dürste sich längere Zeit hinausschieben und nach den allgemeinen Landtagswahlen stattsinden. Da in diesem Wahlbezirk eine Neuwahl nicht vorgesehen war, hatte eine Neuaufstellung der Wählerlisten bisher nicht stattgefunden, dies mutz nunmehr nachgeholt werden und wird längere Zeit in Anspruch nehmen. Ta nach Fertigstellung der Listen auch eine Offenlegung auf 14 Tage gesetzlich vorgeschrieben ist, dürfte die Neuwahl erst Mitte Dezember stattsinden. So ist vom Kreisarnte der Wahltermin auf den 19. Dezember angesetzt worden. x Bad-Nauheim, 13. Olt Tie Ortsgruppe Bad- Nauheim des Deutschen Flottenvereins übermittelte nach einem Vortrag des Rechnungsrats Kissel über die gegenwärtige politische Lage dem Reichskanzler telegraphisch die folgende Entschließung: Tie Ortsgruppe Bab-Nauheim des Deutschen Flottenvereins richtet in ernster Besorgnis um bi2 durch die gegenwärtige M ä ch t e g r u p p 1 e r u n g bedrohte Sicherheit unseres Volkes an Eure Exzellenz die dringende Bitte, den Ausbau der Wehrmacht des Reiches zu Wasser zu beschleunigen und eine entsprechende Vorlage noch für das Etatsjahr 1912 den gesetzgebenden Faktoren zugehen zu lassen. Deutsches Neich. Angesichts der Verteuerung oer Lebensmittel, der Wohnungsmieten und der sonstigen Bedarfsgegenstände bewilligte die sächsische Staatseisenbahnverwaltung ihren Arbeitern eine allgemeine Lohnerhöhung von zwanzig Pfennigen täglich mit Wirkung vom 1. Oktober. Tie Bezüge der Eisen- bahngehilsen wnrden ab 1. Oktober teils um 10, teils um fünf Mark erhöht. Ter am 15. d. M. in Gelnhausen abgehaltene Parteitag der fortschrittlichen Vollspartei des Reichstagswahlkreises Hanau-Gelnhausen-Orb hat einhellig beschlossen, die nationalliberale Reichstagskandidatur Baurat Wohlfarth zu unterstützen und diese Kandidatur als eine gemeinsame liberale anzusehen. Montag, 16. ©hoher 1911 Rotationsdruck und Verlag der Vrühpschen Universität- • Buch- und Steindruckerei. 9t Lange, Gießen. Ausland. Aus Nizza wird gemeldet: Leo Garibaldi, der Chef des „Cclaireur de Nice", hat in einem Zweikampf den Ti- reltor der „Dcpsche de Nice", Ren u coli, tödlich ver- iu u n d et, indem er rhm Lunge miß Leber durchbohrte. An wurde im Jahre 1895 gelöscht. Infolge Todes schieden im Jahre 1906 die Herren Georg Noll und Georg Emil Möhl aus und Herr Adolf Noll übernahm das Geschäft allein. Er verstand es, es weiter ausLudehnen, und gründete noch drei Filialfabriken, so daß die Firma nun Fabriken in Altenvers, Burkhardsfelden, Crumbach, Gießen, Launsbach, Mudersbach, Münchholzhausen, Rodheim und Wieseck hat. Tie gestrige Jubiläumsfeier wurde durch ein Fest in den festlich geschmückten Kontorräumen am Burggraben eingeleitet, zu dem mit den Angestellten der Firma und den ältesten Arbeitern zahlreiche Geschäftsfreunde von nah und fern erschienen untren. Als Vertreter der Regierung war Regierungsrat Langermann erschienen, der in feiner Glückwunschansprache betonte, daß der Erfolg eines geschäftlichen Unternehmens auf der Arbeit beruhe. Treue Arbeit sei von jeher im Hause Noll geleistet worden und so sei er heute in der Lage, neben den Glückwünschen der Regierung für die Firma eine Reihe vom Großherzog verliehener Auszeichnungen bekanntgeben zu können. Es erhielten das Allgemeine Ehrenzeichen für treue Arbeit: Helene Bechtold, Rodheim, Katharine Dauberts- Häuser, Vetzberg, Margarete Müller, Launsbach, Luise Scho mb er, Burkhardsfelden, Marie Schäfer, Burk- ihardsselden, Elisabethe Schütz, Gießen, Marie Klein, Crumbach und Ludwig Weil, Rodheim. Ter älteste kaufmännische Angestellte der Firma, Herr Fritz Walther erhielt das silberne Kreuz des Verdienstordens Philipps des Großmütigen mit der Krone und dem Inhaber der Firma, Fabrikant Adolf Noll, wurde der Titel Kommerzienrat verliehen. Tie Glückwünsche der Werkmeister, die als Angebinde ihr Gruppenbild überreichten, sprach Herr Schäfer- Launsbach aus. Tie kaufmännischen Angestellten überreichten ein prachtvolles Schreibzeug. Handelskammerpräsident Geh. nomrnerzienrat H e i che l h e im, der mit dem Syndikus Dr. Zeidler erschienen war, sprach die Glückwünsche der Handels- lammer aus. Er zeichnete mit kurzen charakteristischen Zügen ein Bild der drei Inhaber der Firma und sprach zum Schluß den Wunsch aus, daß die Frima Joh. Balth. Noll noch lange weiter blühen und gedeihen möge. Kommerzienrat Noll sprach llesbewegt seinen Tank sür die Ehrung der Firma uno seiner Person aus. Er ‘gab dann einen Ueberblick über den WerdeZanL des Ge- Nuanschikai. P e k i n g, 13. Ott s2)u anschikai wurde durch kaiserliches Edikt zurückberuscu und zum Vizekönig von Hutu ang, das die Provinzen Hupe und Hunan umfaßt, ernannt. Er soll sich unverzüglich nach Wutschang begeben, um dort die Staatsautorilüt wiederhcrzustellen. Admiral Sachengping und General Y i n ch a n g wurden ih mzu diesem Zwecke unterstellt. Tsengchunhauan soll Chacegfcng ersetzen und die Ordnung in Szechuan wiederherstellen. Die Schritte der Anfständigeu. Han lau, 14. Oft. Der die republikanischen Streitkräfte befehligende General teilte den hiesigen fremden Konsuln mit, daß seine Partei bereit sei, die Anleiheverpslichtungeit und die anderen Verbindlichkeiten der chinesischen Negierung anzuerkennen. Die aufständischen Truppen fahren fort, Jagd auf M a n d s ch u h » zu machen, von denen 800 g e- tötetworden sein sollen. Ter revolutionäre General Lihuarshung gibt die Zahl der Truppen aus 25660, größtenteils ausgebildete Soldaten, an und erklärt, er habe Geldmittel in Hülle und Fülle. Agenten seien nach Hunan gesandt worden, um Reis für die Armee der Aufständischen zu kaufen, die der kaiserlichen Armee entgegen» ziehe. Ter revolutionäre Vizekönig T a n g h u a l i n g, ein 24jähriger Student, erklärte dem Korrespondenten des Reuterschen Bureaus, das Ziel der Revolution sei, China in eine Republik umzuwandeln. Wenn die gegenwärtigen Steuern rechtschaffen vermaltet würden, wären sie ausreichend, um das Land instand zu setzen, die Last der Verpflichtungen zu tragen und die Ausgaben für die öffentlichen Arbeiten zu bestreiten. Man könne Eisenbahnen vielleicht ohne die Unterstützung durch fremde Anleihen bauen, doch könne man auch das Geld durch Anlechen beschaffen, wenn es notwendig sein sollte. Auf alle Fälle sei man entschlossen, mit den Ausländern in Freundschaft zu leben. Der Präsident der China-Republik. Ter Arzt Tr. Sunjatsen, der zum Präsidenten der neu zu schaffenden Republik China ausersehen sein toll, ist ein Verschwörer von alter Erfahrung. In dem Werke „Ostasiatische Neubildungen" sagt von ihm Tr. O. Franke, Professor für ostasiatische Sprachen und Geschichte an den hamburgischen wissenschaftlichen Anstalten: Ter Führer der Korningtang, d. h. der Partei der Revolli- lionäre, ist der Kantonese Sunjatsen, ein in Honolulu und Hongkong erzogener Fanatiker, der der mittelbare Urheber der zahlreichen Unruhen im Süden und in den Pangtseprovinzen ist und wohl auch die Verantwortung für die anarchistischen Grcueltaten ber letzten Jahre trägt. Im Jahre 1907 entwickelte er vor einer nach Tausenden zählenden Versammlung in Tokio sein Programm, das unter drei Gesichtspunkten geordnet roar: JHafjen» kampf, d. h. Kampf gegen die Mandschus, Selbstbe- slimmungsrecht des Volkes, d. h. die Republik, unß die soziale Frage. Sunjatsen wurde infolge dieses Vortrages aus Japan ausgewiesen. Tie Komingtang, deren Organisiton immer weiter um sich zu greifen scheim, wird in kritischen Zeiten, die China bevorstehen, ein nicht unwichtiger Faktor sein. Sunjatsen hat sein $)am?tquartier in den englifdien itolonien von Hongkong und Singapore, zuweilen auch in der internationalen Niederlassung von Schanhai ober in Städten von Französisch-Jndochina. Sunjatsen traf im Herbst 1896 als Flüchtling in London ein, nachdem eine von ihm geleitete Verschwörung zur Beseitigung der Mandschu-Tynaslie entdeckt und seine Mitschuldigen daheim hingcrichtet worden waren. Im Oktober verschwand er plötzlich aus seiner Londoner Wohnung. Man stand vor einem Rätsel, 'bis sich ergab, daß er in die chinesische Gesandtschaft gelockt worden war und dort gefangen gehalten wurde, um im geeigneten Augenblick heimlich nach China geschafft zu werden. Tie englische Regierung erhielt die Nachricht davon durch den Professor der Medizin Candlic, einen ehemaligen Lehrer Sunjatsens, den dieser durch ein aus dem Fenster der Gesandtschaft geworfenes Schreiben von seinem Mißgeschick in Kenntnis gesetzt hatte. Ministerpräsident Salisbury richtete eine sehr dringliche Note an den chinesischen Gesandten Kungtajen, hetzte auch die Polizei und die Gerichtsbehörden in die Gesandtschaft — aber anfangs vergeblich. Die Gesandtschaft berief sich auf das Recht der Exterritorialität. Geheimpolizisten bewachten das Gesandtschaftsgebäude, um die Wegführung des Gefangenen zu verhindern. Endlich, am 23. Oktober, wurde - Sunjatsen, der aus Angst, vergiftet zu werden, fast keine Nahrung zu sich genommen hatte, in Freiheit gesetzt. Tie Entfernung von Frauen und Kindern. Han kau, 15. Oll. Aus Wladiwosrock geht das russische Kanonenboot „Mandschur nach Hankau ab. Ein Erlaß des russischen Konsuls in Hankau ordnet i>ie Entfernung von Frauen unö Kindern an, die von einer d e u c s ch e n Firma u 11 e n t g c 111 i ch nac Schang!-i be i 'T.eri wurden. h ••• ' \ Gießener Anzeiger General-Anzeiger für Gberheffen Die Revolution in China. Die chinesischen Revolutionäre haben auch in den letzten Tagen Erfolge gehabt. Tie Regierung in Peking scheint mit ihren Gegenmaßregeln sehr saumselig, zu sein und sich auf bureautratifche Schritte beschränken zu wollen. Das chinesische Ministerium des Innern lat nämlich nach einer neuen Meldung aus Peking der chinesifchen Presse verboten, Meldungen aus der Provinz Hupe zu verbreiten. Es soll indessen gelungen fein, die erste Abteilung der 6. Division unter General Wulutscheng nach dem Süden zu senden. Am 14. d. M. ist der Verkehr d e r P e r s 0 n e n z ü g e eingestellt worden, damit Truppen nach dem Süden befördert werden können. In Wutschang haben die Ausrührer große Kriegsvorräte und bares Sllber erbeutet. Tie Arsenale und Pulverfabriken arbeiten unter der Aufsicht der Aufrührer. Aus Schanghai sind zwei Kreuzer und em Kanonenboot nach Wutschang entsandt worden. Die „revolutionäre Regierung" teilt den Konsuln mit, sie sei an Stelle der früheren Regierung getreten. Ter Telegraph befindet sich in den Händen der Revolutionäre, die die chinesischen Telegramme der Zensur unterwerfen, ivährend Telegramme der Fremden der Zensur nicht unter» liegen. Die Europäer führen ein Lagerleben. W- freier Lieferung in§ Giessen lanblungengr« Telephon 37d. W au: lephon Von 6 bis 7 ^Chu8S. w Pfg-___ [Üargarine für itters ü-""°Zldol> 28l‘ 11M E"de ses ktMlb Äg Tie hiesigen fremden Konsuln ersuchten das diplo-!dcm Auskommen des Verletzten wird gezweifelt. Ter Grund za m a t i f di c K 0 rvs in Peking, bei der chinesischen Re-1 dem Tuell war eine Presfepolennk. . gierung bezüglich des °ngedr°h-cn Bombald-mentz 'Vc.ft mit vonWutschang durch die chinesischen Kreuzer Vorstellun- Budget des Jahres 1911 für orbeiulidje und außerordcnl- gen zu machen und darum zu ersuchen, daß der das Gefchwa- Ausgaben ein Mehr von 255,1 Millionen Rubel eingestellt der kommandierende Admiral S a ch e n g p i n g angewiesen und zwar speziell für das Ressort des Krieges und der werde, die Operationen so zu leiten, daß in Hankau die Marine ein Mehr von 89 Millionen Rubel, von denen 56 Mil» fremben Niederlassungen durch die Beschießung nicht ge- Honen aus die Flotte entfallen. Insgesamt sind für Produktive fährdet werden. Als Alternative wurde vorgefchlagen, es und kulturelle Zwecke 75,8 Millionen mehr als un. Bonahre olle eine hinlänglich frühzeitige Ankündigung des Born- eingestellt. Am Schlüsse stellte der Finanzmuuiter fest, daß bic bardements erfolgen, und die Regierung die Verpflichtung ? Ug em ei ne Wirt, chaitslage Ruß "'q?. n t - d-s 2 ch ° den' e? s a tz e s für jX Beschädigung fremden I * •«{^» • «£» >»°L^ndE. Abnahme Eigentums übernehmen. Dem ^^hmen nach hatte das I lrei)-c 2lc viufnabmc neuer Anleihen sei unnötig, ein Teil der diplomatljche Kvrpv in Püllng heute nachmittag eine nüljercn könne sogar vovzeitig getilgt werden. sprechung über die Angelegenheit. Kleine Abteilungen „Stampa" zmolge hat oie , er oiscye Regierung dem loyaler Truppen kommen an und werden ausgeschisst, ohne Staalsrate eine Gesetzesvorlage zur Begutachtung über- angegriffen zu werden. I mittelt, wonach Prinzessin Helene eine Aussteuer von in ftflnfnit 12 500 000 Tinars erhallen soll. , m , ®l”e ^uersbruust in van'atu Aus Teheran wir» gemeldet: 300 persische Kosaken Neuyork, 14. i-U. xec amiutani)d)e Gejandte m I untcr Führung jioeicr russischer Offiziere besetzten nach einem Peking telegraphierte an das Staatsdepartement: InHan-I Bombardement K a s ch a n. Raid Hussein ist entflohen. — Auf tau ist eine Feuersbrunst ausgebrochen, man glaubt, I bem Wege von Urmia nach Rußland wurde in der Nähe von daß alle Ausländer aus den Kriegsschiffen in Sicherheit Kerimebad eine große Karawane geplündert; mehrere sich befinden. I Bauern aus den iimliegcnben Dörfern wurden getötet. Berlin, 14. LKreuzer „Leipzig", ber tjUHÖCrtjähtigC ^UbClfClCr ÖCt $itma Jol).Baltff. Hol zurzeit in Schanghai liegt, erhielt den Befehl, nach Hankau "Gießen, 16. Okt. zu gehen; das Kanonenboot „Iltis" geht nach Nanking Die Firma Joh. Balth. Noll beging gestern unter leb» und der Kreuzer „N ürnberg von -vjingtau nach Schang- LjQ^r Anteilnahme die Feier ihres hundertjährigen Be- l ____________ stebens in schöner und würdiger Weise. Es war so recht -----. , ein Fest der Arbeit, das dadurck) noch besondere Bedeutung Ein Angriff der Narsnaner aus OIC -panier. hatte, als die Firma ununterbrochen im Besitz der Familie Auch wenn das deutsch-französische Mkommeii zustande Noll geblieben ist. gekommen ist, bleiben nod) die wachsenden Schwierigkeiten Tie Firma wurde im Jahre 1811 von dem Großvater mit Spanien zu lösen. Tie Spanier hatten neuerdings des jetzigen Inhabers, dem am 29. Januar 1792 geborenen wieder blutige Gefechte mit den Marokkanern, wie nach- Joh. Balth. Noll gegründet. Dieser war ein Sohn tehende Meldungen zeigen: des Joh. Balth. Noll, Gasthalters „zum goldenen Ritter" Melilla, 15. Oft. Tie Marokkaner griffen und RatLschösferi. Tie Firma befaßte srck) zunächst mit gestern die spanischen Stellungen bei Gznafen Kolonialwaren-Detail- und EnZros-Handel nebst Lckor- an. Bei dem sich dabei entspinneilden Gefecht wurde der Jllbrllatron in bem alten ^bschaftshauje „Zum Ritter auf spanische Befehlshaber Ordonez verwundet. Bei ^er Mausburg. Mitte der 4Oer Jahre wurden außer dem Einbruch der Nacht zog sich der Feind mit zahlreichen früher bereits geführten Rauchtabak auch Zrgarren auf Toten und Verwundeten zurück. genommen, die hauptsächlich von der 1840 gegründeten . ... Sabafc und Zigarrenfabrik Gebrüder Bücking in Nach einer spateren Meldung £ Gießen bezogen mürben. Tieser Artikel wurde immer mehr dazu mitgeteilt, General O r done -wurde von zw e. Ge-1 u|gcnoinmciI/ hauptsächlich von dem am 6. SLovember 1823 wehr kugeln rndieBr uft g e tr o f f c n. jUiB rbem geborencn ^ohn des Gründers, Adolf Karl Theodor Noll, wurden aus ,panischer ^eiie em Hauptmann, em Leutnant 6^ am 4. Januar 1853 Prokurist wurde und im Jahre 1859 imb 16 Soldaten verwundet. Geschäft aus eigene Rechnung übernahm. Tie Firma Mm* Noll wuchs in ganz kurzer Zeit zu dem bedeutendsten Ab- ^-US -tjcpcit. I nehmer der Firma Gebrüder Bücking heran, übernahm im Tie Notlage der hessischen Beamten. Aus I Jahre 1868 deren Fabrikationsgeschäft vollständig und oer« Tarmstadt wird uns geschrieben: Im Großh, Ministerium legte and) ihren Sitz nach dem Burggraben hinter der ist man zurzeit damit beschäftigt, die durch die fortgesetzte Stadtkirche, wo er sich heute noch befindet. Das Kolo- Teuerung sich noch weiter geltend machende Notlage der nialwaren- und Zigarren-Engros-Gesd)äft ging in den Besitz Beamten zu prüfen und dementsprechend eine geeignete der Firma Gebrüder Adami über. Herr Adolf Kar ^Theodor Vorlage auszuarbeiten. Es werden besonders die drei ver- Noll verstand es, die Firma erheblich zu vergrößern, so daß schiedenen Wege, welche Mhilfe schaffen können, einer Prü- sie bald zu den angesehensten der Branche gehörte. Unter fung unterzogen. Es sind dies: 1. Die Durchführung der seiner Leitung wurde sie mit den höchsten Medalllen auf Beamtenbesoldungsordnung, 2. eine Teue- den Weltausstellungen zu Wien 1873, Philadelphia 1876 run gszula g e, 3. eine Erhöhung des Wohnun gs- und Melbourne 1880 ausgezeichnet. Im Jahre 1882 wurde geldes. Die beiden letzten Auswege dürften allerdings Herr Noll von dem Großherzog zum Kommerzienrat er- immer wieder nur Stückwerk sein, zudem nur die Besol- iiannt. Kommerzienrat Noll betätigte sich auch sehr im dungsordnung eine Verjüngung des Beamtenapparates, die öffentlichen Leben. Er gehörte viele Jahre der Stadtver- unbedingt zu fordern ist, ermöglicht. ordneten-Bersammlung an, war Mllglied der Handelskammer und im Aufsichtsrat der .Gewerbebank. Kurz vor seinem am 13. März 1890 erfolgten Tode übergab er das Geschäft an seine Söhne Georg Noll, Adolf Noll und seinem Prokuristen Georg Emil Möhl, die das Geschäft in der seitherigen Weise weiterführten. Die Firma Gebrüder Bücking, die formell immer noch nebenbei weiter geführt worden war, von usw. liegen der kostenfreien Probe- Verseh GeicsW MsHUn ^vernnM aus'/ 'M M ruhige Leute <7^2 [2 Zig W« yjermjh»^ Es starben an: Zufarnmen: vom Meteorologische Beobachtungen der Station Gletzen. Alle, die an einer Erkrankung ?= im Wochenbett Tuberkulose 14. 14. 5« 14.1'6. 9,8 e6. 1. Lebensjahr: 2.-15. Jahr 1 — — 1 — — 1 — — Anm.: Tie in Klammern gesehen Ziffern geben an, wie viel der Todesfälle in der betreffenden Krankheit auf von auswärts nach Gießen gebrachte Kranke kommen. Türk. Tabak- & Clgaretten-Fabrlk „Klos** o E. Robert Böhme, Dresden« _____________Lieferant der französischen Caba/rfegie. Erwachsene: im »e*MTT' 98% rsssKLLHi h . g(j fortschreitet. Manche Wegeschranke habe bereits dem ^ruck der Allgemeinheit weichen müssen, cm den polltuchen Grenzen aber sei man bestrebt, den schiveren Panzer der wirtschaftlichen und handelspolitischen Rüstung noch immer zu verstärken, und es ser die Ausgabe des Vereens, den bestehenden Zollschranken, soweit dies möglich sei, nach Kräften entgegenzuarbcrten. Zum Schluß äußerte der Redner den Wunsch, in erneu regeren Verkehr mit hervorragenden Vertretern der Vereinigten -Staaten zu treten, der für die wirtschaftlichen Interessen beider Lander NUT Vorteil bringen könnte. Nach weiteren Begrußungsansprachm erstattete Geheimrat Prof. W o l f-Breslau den RelHenschafts- bericht und wies darin auf das Ziel des Vereins hm, welches in einer politischen Allianz der, mitteleuropäischen ^rkchr.- staatcn, ergänzt durch eine, wirtschaftsvolltlscheMiE.g^sele sowie denr Streben der deutschen Industrie, handelspolitisch einen möglichst großen, gesicherten und eventuell privilegierten Markt zu schaffen und ihre Produktionskosten herabzuictzen. ^er Ge- chästsführer des Vereins für §)ebung der und Kanal chiffahrt in Bayern, Steller, sprach über Nittel und We^e, den Tonauverkehr zu heben. Er kam zu dem Schluß, daß für den Tonauverkehr, abgesehen von technischen Verbesserungen, von allergrößtem Belang die Herstellung einer Großschilfahrtsstratz zwischen Tonau und Rhein sei. Hieran knüpfte sich eine längere Der folgende Punkt der Tagesordnung betraf die "^'wfolgung vermögcnSrechtlichcr Ansprüche gegen fremde S^DUld »erst a a t e n". Professor O. Fischer- Breslau verlangte die Einrichtung eines ständigen internationalen Schredsgerr cyr ev, welches im Anschluß an das Haager Schiedsgericht emzu- ^^Das' Direktorium des Vereins wurde mit Ausnahme der ausscheidenden Mitglieder Dr. Paasch und Geh. K.-R. Hartmann wicdergewählt. Den Abschluß bildete abends cm Festmahl, bei dem Prinz Ludwig auf den mitteleuropäischen Lüirlschastsrongretz toastete. Er sprach dabei den Wunsch aus, daß der Mitte europäische Wirtschaftsvercin mit unserem österreichischen pcachbarstaate dahm wirken möge, daß auch auf der D o n a u wieder em großer Verkehr ""^Jm^Änschluß an die Versammlung hat Prinz Ludwig die Ehrenmitgliedschast angenommen. der Atmungs - Organe leiden, und die Symptome wie: Husten, Appetitlosigkeit, Schlaflosigkeit, Schwäche, Traurigkeit, Angst- zustände usw. bemerken: müssen sehr auf der Hut sein beim Witterungs-Umschlag, da die im jähen Wechsel von warmen und kalten Tagen grassierende Influenza für Personen, die au einer Erkrankung der Atmnugsorgane leiden, sehr bedenkliche Folgen zu haben pflegt. 00 Leider wissen viele noch nichts von der neuesten Erfindung (palentamtüch geschützt), den K atal-Sa u ersto ff-I n li a l a- 1tonen von Dr. A. Schleimer, welche in so kurzer Zeit berühmt gewordenIrnd, wert sie o h n e j e d e n A p p a r a t durch ihren aktiven -Sauerstoff auf Asthma, Lungenleiden, Katarrhe, Keuchhusten, und insbesondere Influenza eine geradezu frappante Wirkung ausüben Tas bestätigen v i eie Merzte und Patienten, letztere in überströmender Dankbarkeit, nachdem sic für ihre zum Teil veralteten Leiden durch diese neuen Dr. Schleimers Katal-Jnhalaticnen endlich B e s s e r u n g gefunden haben. Nachstehend nur ein paar von den vielen, täglich einlaufenden Danksagungen und Anerkennungen: sertia^brachten, erreichten Ihre Katal-Jnhalationen in etwa vierzehn -pagen. ^111) nur em 33ergnüQen sein, Ihre Inhalationen w-it-r SU emtJfeMen. Ich bm )id>et, mit Hili- Ihrer Inhalationen wieder ganz gesund, zu werden." a cy f Wirkung getan! - Herr o brt s h o f e r, München, schreibt: „Mit Freuden Tann vi) Vhnen mitteüen, daß die von Ihnen bezogenen Katal-sauerstoff-Jnhalationen ihre vollste Wirkung getan i)fauamitrte9mHrh?0mLe - Monaten bestehende Tuberkulose. i'.nh^hÜ (S&J!ni£er und speichelartiger: auch Brustschmerzen aM beste^ttnpfohlen^' bie äuhalationen meinen Bekannten %Cnn5?r^iLflCffttttctJcboCrm kostenlosen Versuch! Berlin WL"Sauerstoff-Gesellschaft m. b. H., Snpofhrpffp5 k' ^ne Postkarte zu schreiben, auf der man ma» Cir m€ b \ 0 enau und deutlich!) angibt, und. 3*S sug”wt.e srati« unb ftanfp eine Probt- bie Wirkung dieses einzig- Jünhiperr an sich selbst erproben, denn $ der .Atmung zu bringen! (V, pßr e n14. Okt. Tie Hauptversammlung des M i t tel- europäischen Wirt scka f tsver ei ns in Deutschland wurde heute hier in Anwefenheit des Prinzen Ludwig von Bayern, Vertreter der Staatsregierung sowie zahlreicher hervorragender Vertreter der Wissenschaft, des Handels und der Industrie aus Deutschland und Oesterreich-Ungarn von dem Präsidenten Herzog Ernst Günther von Schleswig-Holstein mit einer Begrüßungsansprache eröffnet, in welcher er mit Betzug auf das auf der Tagesordnung stehende Thema, Mittel und Wege zur Hebung des Donauverkehrs zu finden, ausführte, daß die Wasserstraßen eine um so größere Bedeutung gewinnen, je mehr dec Verkehr Hat Wunder gewirkt! Herr Diakon K. B i t1 m a n n , Templin, schreibt: „Ich bitte mir umgehend per Nachnahme die nötigen Sauerstoff-Inhalationen zuzulenden, bie zu einer Kur erforderlich sind. Ich kenne Ihre Jnhalatwnen von Polen her. Ich gehöre zu dem dortigen Diakonenheim unb weiß Ihr Präparat zu schätzen. Ueberall wo wir es empfohlen haben, hat es Wunber gewirkt. Da ich sehr viel von unserer Anstalt verschickt werde, werde ich stets bemüht Hin, Ihr Präparat jebem Leibenden zu empfehlen. Wäre Ihnen lehr verbunden, wenn Sie mir gleich nach Erhalt des Briefes die Inhalationen zu|endm würden." Ans vollem Herzen! Herr Ingenieur MaxWust, Dresden, schreibt: „Aus vollstem Herzen kann ich den Zuschriften beistlmmen, die Sie schon erhalten . ~~ fe*£.e sesit drei Jahren an einem bartiiäckigen Bronchialtatarrh. Starkes Ra||eln aus ber Luftröhre und Auswurf waren die Folge desselben. Nach Gebrauch von 25 Jnhalatwnen ging das Rasseln zurück und ist icijt fast vollständig verschwunden. Und erst hörte man cs drei Meter wen. Was in drei Jahren Bader und Inhalationen mit allerlei wöcheittl. Uebersichl derToderWe i. ö. StaM Siehe«. 40. Woche. Vom 1. bis 7. Oktober 1911. Einwohnerzahl: angenommen zu 31,300 (iukl. 1600 Mamr Militär). Sterblichkeitszisser: 13,30 °/08, nach Abzug von 4 Ortsfremden 6,60 c/00. Kinder - 1 (1 KD -_______8(2) - 4(1) 8(2) 1(1) Lebensschwäche_______8 (2) Summa: 8 (4) Nierenentzündung Blinddarmentzündung 1 (1) Krebs 1 (1) schäftS- unb schloß mit ber Mitteilung, daß er aus Anlast bcr ?veier und im Hinblick auf das schöne Verhältnis, das stets zwischen ber Firma und ihren Arbeitern bestanden habe, eine Jub ilä um s sti f tun g von 20 000 Mar k errichtet habe, bereu Zinsen den Arbeitern mit mehr als zehnjähriger Tätigkeit im Geschäft zugute kommen solle Außer dieser Stiftung überwies Kommerzienrat Noll den ältesten Arbeitern namhafte Geldbeträge und auch die kaufmännischen Angestellten und Meister erhielten namhafte Geldbeträge unb wertvolle Erinnerilngs-ZiFarren- ’^Um 1 Uhr vereinigte bann ein Festm ah l die Familienangehörigen, behördlichen Vertreter, d^e Angestellten, Meister unfc ältesten Arbeiterinnen und Arbeiter, Ge- schäftsfreunbe usw. im Großherzog von Hessen, Verlause des trefflichen Mahles brachte Kommerzienrat Noll einen Trinkspruch auf ben Großherzog, als den ettrigen Förderer von Handel und Industrie, Kunst unb Willenschaft, aus. Herr Fritz Walther brachte mit herzlichen Worten ein Hoch auf bie Firma Noll aus, wahrend bie Herren Meurer und Braun bie Glückwünsche ber Angestellten in poetischer Form aussprachen. Oberbürgermeister Mecum übermittelte die Glückwüniche ber Stadtverwaltung und ließ bie Familie Noll hochleben. Für bie Nachbarn des Hauses Noll unb bie eingelabenen Gaste sprach mit feinem Humor Kirchenrat D. Schlosser ber mit einem Hoch auf bie Zukunft des Haukes Noll schloß, wahrend Geh. Kommerzienrat Heichelheim Frau Komerzienrat Noll feierte. Herr Wenzel gebuchte ber Werkmeister als ber besten Stützen ber Firma. Zahllos waren bie brieflichen und telegraphischen Glückwünsche aus nah unb fern und vielleicht mehr noch aus ihnen als aus allem Anderen konnte der bem Geschäft Fernstehende ersehen, wie zahlreich die geschäftlicheii Fäden finb, die von bem alten Geschäftshaus am Burggraben hinausgehen in bie weite Welt, unb welche Bedeutung solche Firmen für das Blühen unb Gedeihen unserer Stabt haben. Heute gibt die Firma einem Teil ihrer Arbeiter ein Fest in Roo heim, währenb der andere Teil am Mittwoch hier feiert. Dann tritt bie Arbeit wieder in ihr Recht yjlbge es bem Hause Joh. Balth. Noll vergönnt sein, noch lange Zeit wie seither an der deutschen Mrbeit mit Erfolg teilzunehmen. ________________________________________ Nachweisung über den Stand der Maul- und Klauenseuche in Hessen vom 7. bis 13. Oktober 1911. vtZ 15. Oktober — -4- , 15. , = 4- M In der V (ine i&ne 3= tt wolmnog wwn aetmieien. '-W' "Eine 3- and । Wobnung, neui jjoj.j.mm. Hm Ml Wshmß' \ Möb? ßiM Ä sofort oderidc 5199______Tte WliM i 5733 Großer WdliM 15773] (fbtlif. ■man 6194 Äe Peasion £ Wintn flaue £ u. an Staötcheattr, i , „ unb .Hin Ing.Äuientb.i.xin 3'mmer in ied.P, Acht, Zenttalheiz, »orziiglicher Pri Kreis: Am 7. Okt. waren verseucht: Vom 7. bis 13. Olt. sind neu verseucht: Vom 7. bis 13. Okt. ist die Seuche erloschen in: Darmstadt. —— Darmstadt Bensheim . Zwingenberg Bensheim — Dieburg .. — — — Erbach . . . — — Groß-Gerau —— *— Heppenheim Viernheim — — Offenbach. . Dudenhofen, Hausen, Dietesheim, Hainstadt, Weiskirchen, Klein- Auheim Offenbach, Muhlheim, Klein- Krotzenburg Gießen. ♦. Ettingshausen, Ober- Hörgern , Eberstadt, Obbornhofen, Utphe, Bellersheim Steinberg, Arnsburg Ober-Hörgern, Ettingshausen Alsfeld . . . —— — Büdingen, . Berstadt, Heuchelheim, Echzell, Ranstadt Bingenheim Selters — Friedberg . Gambach, Heldenbergen, Münzenberg, Wohn- bach, Büdesheim, Vielbach, Griedel, Bönstadt, Trais-Münzen- berg, Rockenberg, Beienheim, Rendel, Klein- Karben, Ober-Wöllstadt, Dorn-Assenheim, Dorheim, Ossenheim, Vilbel, Bruchenbrücken, Assen- heim Rieder-Florstadt, Södel, Friedberg- Fauerbach, Nieder-Wöll- sladt, Groß- Karben,Kloppen heim, Kirchgöns, Bauernheim, Ilbenstadt, Reichelsheim Wickstadt, Södel, Weckesheim Lauterbach. Angersbach, Lauterbach — Schotten. . Mainz . . . — - - Alzey.... Bingen. . . Flomborn — — Grolsheim, Gensingen, Ockenheim — — Oppenheim — Wolssheim, Nierstein — WormS. „. Mörstadt, Eich, Pfeddersheim, Hamm — Mörstadt, Eich Pfeddersheim Oft. 1911 Baronreter auf 0° reduziert l Temoeratur der Luft | Absolute Feuchtigkeit Relative Feuchtigkeit Windrichtung Windstärke Grad der Bewölkung in Zehntel der fichtb. Himmelsfl. Wetter 15. 2n '.52,4 14,0 9,9 84 NE 2 7 Bew. Himmel 15 95t 753,4 10,2 8,3 90 NE 4 10 Bed. Himmel 16 1" <54,2 8,2 7,4 92 NNE 2 8 Bew. Himmel Versteigerung. Dienstag, den 17. ds. Mts., nachm 2'/, Ubr, sollen dahier Walltoritr. 6 (Darmst. Hausneue Möbel aller Art, 1 Stauen schrank,70Panr Herren- u. Dame n Schnürsnescl, eine größere Anzahl Körbe, Taschen, Kotier, Töpfe, Etappen u. Uhren. 1 Belt, 2 Sportwagen, 1 R ab maschine, mehrere Pferde und Wagen, sowie verschiedene Haus- u. Küchengeräte versteigert werden. 10*579 Gießen, am 14. Oktober 1911. Seipel, Äerichtsoollzieher. 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