Erster Blatt Dienstag, 8. August 19R M- Jahrgang Eichener Anzeiger einzuprägen. ja. Schlacht- ?b-d- 42-48 iet 08-* )kg lö .0*ß. nlOO kg Ö3.00-55.01 k« WJOO^J )k= s2.0g-55.00 8H- 74-« öl-?: Ul-fc 45—49 40-44 42-4' 35-40 37-42 30-85 24-27 öO-öb 50-54 43-48 00-47 3m Luftschiff über den atlantischen Gzean. Im Winter dieses Jahres soll -um ersten Male ein Lenkt uft- idrih auf ähnlichem Wege wie des Kolumbus ttaravellcn den atlantijchcn Ozean idberqucren. Tas Ervedittonsschin „5 uchar d" N'ird von Tenerissa aus die Reise antreten, seine Besatzung besteht ans einigen deutschen Lustschisfern Es handelt sich hier um rin ernstes, keinesfalls abenteuerliches Unternehmen, füc dessen gelingen die grössten Aussichten bestehen. Tie L e nkl u sts chiffa hr t bat in Eurova , wo sie geboren wurde, keine idealen Fahrwerhältnisse angetrofien TaS ."Nima der gemässigten Breiten mit seinem steten Wechsel von nocken-ruhiger und feucht-windiger Witterung ist einer Eroberung ber Luft recht hinderlich. Tie Aufstellung einer mcteorologi l chen Bilanz der Luftschmabrl in unserem Mlima lauft im wetentlichen auf eine Feststellung der Tage hinaus, an denen int „Fahrwasser" der Luftschiffe, das ich bis 1000 m Hohe über der Erde rechnen mochte, befhmmte Windstärken angetrosfen werden. Tabei kann man von günstigen Fahrttagen sprechen, wenn sich die Geschwindigkeit der Luftströmung unter 10 Sekundenmelern <36 Stundenlilometer hi eil, während größere Windgeichwinoig feilen die Ausilducn wesentlich verschlechtern. Bet einer Luft bewegung von 15 in. p. S. ist eine Luftfahrt nicht mehr möglich. Die leit Beginn dieses Jahrhunderts in Entwickelung bcgri'hmen nerologticbcn Observatorien Haden das Beobaäiiungs- material geliefert, um die Fabruuisfiduen der LenHuftschifie auf Grund der bis 1000 m Höhe herrschenden Luirsttöimurgen zu untersuchen Es ;eigte sich das für die LuftschifsaHrr recht ungünstige Ergebnis, daß im 3ominerbalbiahr, während des sunt- jährigen Zeitraums von 1903—1906, nur an 61 unter 100 Tagen flute FabNaussickten vorhanden waren. An 39 Prozent der Sommertage berricklen Windgeschwindigkeiten von über 10 Sc kundenmerer, die bi-* Luftfahrt gefährden. Zwei oieiche sind es besonders, denen die dlrmospbarc int gc Mäßigten Mlinta unterliegt und die eine Luftfahrt ungünstig be einflussen. 'Jiath dem e i st e n , dem Gesetze der Perdovoelung der Windstärke mit der x>öbe, erreicht bereits in etwa 500 m über dem Erdboden die Windgeschwindigkeit den hoppelten Betrag des Unterwindes, während über dem 500 rn Niveau eine viel langsamere, in manchen Schichten überhaupt reine Windverstirkung beobachtet nxrd. nach dem zweiten Gesetz ist die Wind zu nähme bis 500 m umso größer, je Lebhafter der Wind am Boden weht. Bei schlechtem, windigem Wetter, wie mir es häufig in früheren Sommern bei Anwesenheit von Tiefdruckgebieten hatten, findet der Molorballon eine lihe Windzunahme mit der Höhe, so daß er bereits 200 m über der Erde mehr als die dovvelic Windstärke antrim: nur noch 40 Pro;, guter Fahri tage bleiben bei dieser Wetterlage übrig. .Günstiger werden die Fahrt sähe des Friedens den kriegslustigen Regierungen dieser friedliebenden Nationen ~" 2lu»lan&. Aus Halifax wird durch Funlspruch gemeldet: Der britische Kreuzer „Eornwall" ist bei Cap Sable flcftrniibcl; das Schiff lynt kein Leck und scheint nicht ernstlich beschädigt zu sein. Aus Cetinie mirh gemeldet: Bis Montag sind über 700 Albanierzurückgekelirt. Ter König bat den Sultan Zur Beilegung des Älbaneramnandes telegraphisch beglückwünscht Tie Meldungen auswärtiger Blätter, wonach Montenegro für den Unterhalt der Malissoren eine E-ni'ä'äbiMmg verlangen werd'-, wird amtlich als unzutreffend bezeichnet. Montenegro würd' tedcS berarhge Anerbieten entrüstet zurückweisen. 83-' 56—60 51-55 46-50 Lisenvahnunsallverhütung. Tas Bestreben, Eisenbahnunfälle, die sich leider nicht ganz vermeiden taffen, nach Möglichkeit zu verringern und wenigei fchwerwiegend zu gestalten, ist schon so alt, wie die Eisenbalm selbst. Ständig arbeiten Fachleute daran, d,e Gefallen der Eisen bahn zu mildern und die Sicherheit weiter auszubauen. Tie Vreußiiche Staatsbahnverwaltung hat für ihre Beamten einen Fond.' tür nützliche Erftnonngen und Verbesserungen, die zur Erhöhung der Betriebssicherheit oder Wirtschaftlichkeit beitragen Aus vieler 5tässe wurden 1910 an 52 Beamte und Arbeiter zu fammen 20 000 Mark an Belohiiungen ausgezahll. Und man bau wohl sagen, unsere bcutfdjen Bahnen sind die besten und sichersten Tie hauptsächlichste Schutzmaßnahme zur Streckensicherbert ist das Blvckshstein. So genannt, iveil bic gesperrten Sttecken durch Wagerechtstellen eines Armes, der an einem hohen und daher wen sichtbaren VLast befestigt ist, geblockt werden. Zn dieser Stellung bedeutet.das Zeichen- löalt. Erst nachdem der Arm schräg nad> oben gestellt wurde, darf d?r Zug iveiterfabrcu. Tie Bedienung dieser Semaphoren geschieht von den Haltestationen aus. Wo diese zu weit auseinander liegen oder wo das Gleis, infolge von Krümmungen, Gefällen ufw. unübersichtlich ist, werden fic von 69- * 60-‘ jj-4. W i 1 b e 1 in s b 8 b f am Montag ben Vortrag vom Siellvertrere, » olebcimrato Streme 1, an meldet aus Bremen Trotz i)te; nid altere hrle ältere Lchlachl'v. Nr. 184 Ter Gießener Lnzelget erscheint täglich, außer Sonntag«. - Beilagen: viermal wachen!! «ietzeaerKamllienblLttek, zweimal wöchentillreir bletlfürbenKret$#ieben 1T lenfltag undFreuoi,; iroeunal monatL taub wirtschaftliche reitfrag«'' Fernsorech - Anschlüsse - für die Redaktion 112, Verlag u. Expedition 51 Adresse wr Depeschen: 68.00- 7^ 87.^'' 66.0 67.00^ Lchlachtw. euSchlachl' aussichten, wenn Hochdruckgebiete das Wetter becinjluncn; es werden nach den Berechnungen 86 Proz. guter Fahrt tage erreicht. Hochdruckwetterlagen sind aber im gemäßigten Mlima verhältnismäßig selten. Ta die Gunst oder Ungunst der Windverhältnisse darüber entscheidet, ob ein bestimmtes Mlima der Erde für bic Lenkluftscklffahrt günstig ist oder Nicht, kann man die gemäßigten Breiten, vor allem die benachbarten Küstenländer des atlantischen £;eans ohne weiteres als der Lustschinahrt hinderlich ansehen. Günstiger werden Efp und Südeuropa, und ein geradezu ideales „Fahrwasser" Inlbat die durch schönes Wetter und mäßige immer aus derselben Richtung wehende Winde ausgezeichneten P a s s a t g e b i e t c der Erde, die über den Cjeapcn am vollkommensten entwickelt sind. Will man größere Fahttcn roic die Ueberauerung des L>eans ausiuhren, so wird man naturgemäß eben im Passatgebict zwischen 10 Grad und 30 Grad nordl. Breite den Versuch machen und Nicht wie W e 11 m a n n cs tat in einer Gegend, in der die Witterungs- Verhältnisse ausgesucht ungünstig ftitb. Tie Ostpassate, bic ,eit Kolumbus Zeiten zu ersttlassigen Handclswinoen für bic Segelschiffahrt gavorden find, werden auch für die Luftfahrt noch große Bedeutung erlangen. Zhre aerologi'che Erforschung ist in den letzten Zähren in Eingriff genommen worden. Tie wichtigsten Beobachtungen aus den höheren Luftschichten verdanken wir den Expeditionen des Fürsten von Monaco und Her gesell, wie auch gan; besonders den Meteorologen Teisserenc dc Bort und R o t ch , Oie verschiedene Passaterpeduwncn ausrüsteten. Eine eingehende Bearbeitung des gewonnenen Beobachtungsmarc- iials über dem ailantiidjai Paftalgebiet beftarigt die Anncht, daß dort eine Luftfahrt viel günstigere Windoerhält- n i s s e vorfindet als in unserem Klima. Tie freie Atmosphäre zeigt dort wesentlich andere Wmdgcsetze als über dem europäischen Festlande. Zunächst fehlt das einem Luftverkehr ungünstige Gesetz der Windoerdoppelung in der Höbe. Ttc Berechnungen ergeben öis 500 Meter über dem Meere eine viel geringere Windzunahme als in unseren Breiten: oberhalb dieses 500-m-Nioeans hat der Wind oas 'dwackc Bestreben, abzuflauen. Tas sind für die Lenklufttch'.nahrt ictht gute Aussichten. Auch eine Skredmung der Häuf gleit des Br. kommens starker Winde über 10 Meter p. S. .m unteren vis 1000 Meter rcidicnocn „Fahrwasser" der Luftschiffe gibt ein ibn lidi günstiges Bild. Rur an 12 Prozent aller Tage rocht: der Wind mit einer größeren Geschwindigkeit als 10 Meter, an S3 “i rr zenr der Tage herrschten gute Fahrwerhöltnisse. Wie mnncrlidi, werden für Teutfdstand nur 61 gute Fahttiag- unter 100 fest gestellt. Tte Fahrrgcschwindigkcit einer atianiiidien lieber querung hängt nun in erster Linie von der Richtung ab, in gtiviyl Ter Kaiser unternahm >n morgen einen Ausriii und horte des Ehcs des Zioilkabinetts, l> Das ..Berliner Tageblatt" monatlich 75 ^„ölettel- jährlich Mk. 5^0; durch .’lbbole- il Zweigstellen , loiiatlicb 65 Pf.: durch diePoft Mk.2.— viettel- jährt ausschl. BesteHa. Zellenpreis: lokal 15Pß, nut rodelt 20 l'fenniq. Ohefrebaftnrr: A. Doeiz. L'erantwottllch für den -i-— - e * w zu». < "V i»#» volitilchen Teil: Auautt ...... General-Anzeiger für Gberhesjen ^"d.^r^snurnm« Rotationsönid nnbVerlag dervrübl'schen Unio.'vuch' und 51ei«druckerei R. Lange. Redaktion, Lrpeditkon und Druckerei: Schuiftraße T. Land-:E.Heß:würden ' bil vormittag« 9 Uhr. vüdingen: 5enlsprecher Nr. 50 Geschäslsstelle vahnhofftraße 16 a. Anzeigenteil: d. Beck. punkte aus dein Wege geschasst seien, mürbe- sich Nicht mir jeder Unionist int Königreich, sondern weite Schichten ■■en ‘.niiiuiths bic 11ogativ lich mißbraucht sei, daß eine Fortsetzung des zurzeit bestehenden Zustandes unmöglich sei. (Skifall bei der Opposition 1 Asquith, der von langandaltendeni Beisall bei nisterieilen empfangen würbe, sprach ohne llntcrbrcdnm i seitens der Unionisten. Er erklärt/, Rat sei der Krone gc geben und von ihr angenommen lyorben im Hinblick am die gegenwärtige Lage. Nachdem Asquith auseinanbergesetzi hatte, baß er auf des Königs dringenden Wunsch Mitteilnn gen, bic bisher vom König und ben Ministern vertraulich behandelt imirben, bekannt geben könne, erklärt er, bau nach bi-m Scheitern der Konferenz das Mübinctt sich über btc Auflösung des Parlaments fchlüsjig gemacht, aber den König icht vil Berautwortung .>!--! nehmen könnte, die Auflöstvtg anzuraten, wenn es nicht wüßte, daß, falls die Rcgierungspolitik von einer ange luterhi uses gebilligt würde, r i Möntfl bereit sei, seine Prärogative auszuuben, um die Sicherheit zu gewähren, daß die Entscheidung über das Endergebnis dem Laude anheungcgebeit werbe Tie Minister hätten auch dem König mitgctellt, daß sic sich völlig der Wichtigkeit bewußt seien, den Namen des Königs aus dem Parteiftreit zu lassen und hätten die Zustimmung des Königs erbeten, int Staatsiuteresse Mitteilungen über die Absichten der Krone erst zu verössenllick-en, sofern und sobald sich die Notwendigkeit zu solchem Rat ergäbe. Ter König wäre nach sorgfältiger Erwägung aller Umstände zu dem Schluß gekommen, daß ec keine andere Wahl habe, als dem Rat des rtabinetts zuzustunmen, demgemäß verkündete Asquith am 16. November 1910 die Auflösung des Unterhauses. Asquith stellte weiter in Abrede, daß die zwischen dem Souverän und den Ministern bestehende vertrauliche Abmachung Un- wahrhastigkeit in die nachfolgende Tiskussion der Bill hineingebracht hätte. Tie Pili, erklärte der Minister, ist von uns immer so behandelt worden, und wird setzt so behandelt werden als eine 58111, die int Prinzip von der Wählerschaft gebilligt und die deshalb mit jeder uerniinitigen Äenoerung, die ihrem Prinzip nicht verhängnisvoll ist, zum Gesetz erhoben werden soll. Erft als meine Hoffnung, daß das Oberhaus die Bill annehmen werde, üergcblidj war, wurde der König gefragt und willigte ein, nötigenfalls seine Prärogative auszuüben Zch habe nichts zu entschuldigen oder zu verteidigen (Beifall bei den Ministeriellen-. Wir schlugen nut den Weg ein, der mit den Erwägungen der Ehre und der wahren Rücksichtnahme auf die Würde der Mrotte übcreiiihimmtc. Ter vou uns cingeschlageue Weg war korrekt, überlegt, verfassungsmäßig, und das Kabinett ist, was ihn anbetrifft, bereit, sich auf die Ent- idjcibung des Hduses und unserer Landsleute zu stützen. Tie Bill hat, als sie bas Oberhaus zurückbekam, nur noch eine oberflächliche Ähnlichkeit mit den ursprünglich beabfich- ttgten-rNaßnahmen getragen, unter der Voraussetzung, daß bas Land die Bill gutheiße, hat die Regierung keinen anderen Ausweg aus dieser Situation gehabt, als den von ihr gewählten. Es ist mir vergönnt gewesen, schloß Asquith, dxei britischen Souveränen zu dienen und dabei in nahen Beziehungen zu ihnen zu stehen, und mein Gewissen sagt mir, daß ich in dieser Eigenschaft unaufhörlich mich bemüht habe, die Würde und die berechtigten Privilegien der Krone itgen Krimincholizti oder: übler fcftjunchmt- Öe des Kgl. McnbenMi. bmucksacheil im ®tr .bt hatten. des amtlichen T,meniis bestätigt aaai al» feil stehend zu bezeichnen, baß b- ncue Aifare im Zusammenhang stehl nut den tu den letzten Wochen vorgenommenen Berl.afttlng.'n iiiahidier Spione, ms besondere um beut Fall Schnitz und nudi mit brr Anqrlkqenbeit der uort ob« flcurtriltcu Offiziere Frendi nnb Brandon Ter jetzt Bei- baitctc schcini genau und) dem Muster brr Irbigouinntru beiber Offizierr gearbriut ;u Iw bi: Die Behörden verweigern nodi immer iebc Auskunft. Ter Verhaftete ist hi Breme, Hafen bcobadiht worben, wie et iu -lus-enbefettigungen pbotograplnrrl« Ter Verhaftete tst ein 25 jähriger engliitbcr Zurrst, der iitlcpt Offizier der Bcornnurb war. Aus Wilhelmshöhe wirb gemclbet: Vizeober- zeremonieumeister vonde m u e s e b e rf ist am Sonntai abend 9.15 Uhr im Roten Kreuz-ttrcinkenhaus Kassel Wahlershausen unerwartet an Herzschlag gestorben. Tie Kaiserin verweilte am vormittag einige Zeil am Sterbelager des hochverdienten Mannes. Tie Beisetzung erfolgt in Bonn. SÄG 3«. Sri "nb Mm?’ ‘ «ttaf J)r morgeni h,ur[lt b, ^nhumllchei, f0nh„ ,au8 «tittn iZ ’>«» "erbädjtigite^ . yuubc allein mit M z. 1 cgäfrc feftgenor »lehrere Karton-ur- .Sachen und Uhr,. |tc ^beik der Polizei: tm ganzen 20 be» wieder sreig, 13 sind sämtlich Unten Sachen wurden r 'bracht. Lb die Leger gestohlen morden sind,. Ltn großer Tag im englischen Unterhaus. London, 7. Aug Zin Unterhaus fragte M a fö n (liberal) bic Regierung, ob sie an die Verantwortung denke, die Großbritannien als hauptsächlichster Unter- zeichner der Algecirasakte habe, und ob fic zur Beseitigung der gegenwärtigen Ungewißheit und Unruhe für ben Handel und den Kredit, die durch die jüngste Aktion Tiedner sehr schlecht unterrichtet, aber es ist nicht bcab- Hditigt, die Einberufung einer Konferenz zu fordern als Folge solcher Reden, denn sonst würden wir nie ohne Konferenzen' fein. (Heiterkeit.) Tie innere KrifiS. In Erwiderung auf die Anfrage Balfours betreffend dcu Zeitpunkt, zu welchem an tue -kröne bas Erfucheu gestellt sei, neue Peers zu ernennen, erklärte Asquith, dieses Ersuchen sei gestellt und angenommen worden, nachdem die Lords ihre .Amendements zu der Parlamentsbill eingebracht hätten. Es hatten vorläufig Verhandlungen vertrmilichen Eharakters zwischen dem König und den Ministern stattgefunden. Er werde im Laufe der Debatte über diese etwas mitt eilen. Balfour beantragte hierauf ein Tadelsvotum nnb erklärte, bic Minister hätten ihre Rechte als Berater ber Krone gröblich mißbraucht und fick) burdi den Mißbrauch dieser Rechte über die Konstitution gestellt. Zln Vorgehen sei ohne Beispiel, sie hätten diesen Weg eingc|d)lagen nicht unter dem Zwang eines großen, iibertvältigcnbni Trumpfs ber öffentlichen Meinung, sondern um die parlameittarische Llbinachuiig zwischen den fic unterstützenden Parteien durchzuführen, zu dem Zweck, daS Volk daran zu Irinbeni, seine Meinung über bic Homerule zu äußern Balfour berührte int weiteren Verlauf feiner Rebe bie Meinungsverschiedenheiten in der unionistifchen Partei und erklärte, es stimme nicht mit der Ansicht einiger Unionisten überein, daß sie gegen die Parlamentsbill dadurch kämpften, daß sie die Regierung zwängen, die Prärogative der Krone bis zur äußersten Grenze zu mißbrauchen. Tiefer Mißbrauch sei im wesentlichen bereits vollenbete Tatsodie und die englischen Staats- cinridjtungeii feien gänzlich aus den Fugen. Trotz dieser Meinitngsperscknedenheiten unter den Unionisten dürsten diejenigen, welche die Regierung unterstützten, nicht glauben, daß sie aus diesem Zwiespalt irgend einen großen Vorteil für sich ein heimsen würden. .Beifall bei der Opposition.) Sobald diese, in zweiter Linie stehenden Streit- cnblätfcrn zufolge im? lasteten 13 Personen rr ieder srcigelasscn, da ft nichts aus dem Serbin hnen gefundenen ftoftb^ ren Besitz gelangt sind. 42-00 niet • - bei die Fahrt erfolgt. Ein Flug westwärts nadi Süd- und M itt clomerika geht mit dem Nord-Lsipafiat, dessen Gc schwindigkeit von etwa 6 Sehmbenmetern im Mm-i sich zu der Üigcngndmunbigfeit des Luftschiffes, die bei voller Kraft cntfaltuim ber Motore zu 15 Meter v. S. anqefetzt werben d.iri, tziuzugezählt, so baß 21 Seknnbenmcter ober 76 Stunocnhloniei. i zuruckgelegt werben können. Tiefe Fahrltcistungen iperoen aber nidit immer erreicht, ba bic Poffatc auch gelegentlich aus s e v c n und G e g c n ro i n b c auftreten können. Eine Ikbcraiicruiig des Ozeans in umgekehrter Richtung aut bic afrikani'ch. Küste zu finbet naturttd» roenifler gute Ausfichten, ba auf hem ganzen Wege ber Passat entgegen rocht. Unter btr Boran? fetzuug einer mittleren Paffatgefchwinbigkeii von 6 Meter p. S unb ber befanntcit Eigenleistung bcs Schlifts sinkt bic Fahrt gefdirouibigfeit auf 9 Sekunbenmetcr ober 32 2tunbcnfilomr!cr Bei oem starken Zuriicktretcn slürml>cher»Wlilbc in oer Palfatzonc und ber geringen Bewölkungs- und N,eder>chlagsipahrfchcnlid>kc.i nnb ai:di bei einer Fahrt gegen ben Lstpanat offenbar noch recht gute Fahrtaussichten vorhauben, so daß die meteorologischen Be bmgungen für bic Möglichken ciius trausatlaiui'd»en Luftver ' kehrs fpredicn. Tie tm Paf'atgebiet feiten nuhretenben iro - vi scheu Orkane zeigen sich fast nur in ben Monaten August, September unb Oktober. Diese Zahreszeit müßte bic Linktahr: meiden Allerdings Haden bic Beobachtungen Der acrolvgiidKit Expeb'.ttonen ergeben, baß der Ostpa not nur im Meeresniveau mit großer Bestänbigkeil rocht; mit junchmenDer Höhe treten immer mehr Wcstwtnbc auf, die von 2—3 .Kilometer ainroarts bic Cher !;anb i ber Die Cippinbe erlangen. Em in diesen Hobt »lagen fahrende-.- Luftt'chnf roürDc bei einem Flug nach Amcrila mit Gegenwind ;u fämpfen haben. Tiefe erst in ben letzten Zalireu genauer bekannt geworbene Eigentümlichkeit ber Paiiatzonc rr:nnt Die Luftschni', möglichst nie De re Schid'ten bei Der ic itu t< Ueberauerung Des Henns aufzufuche.i, um Den Nordosipanak oo.i auszunutzen, währenb es bet bt i Rückfahrt von Vorteil fein könnte, eine Fahrstraße in 1 1 'tilomcter Höhe wähl en, zumal nadi Den besetzen Der Luilströmungen liber Dem Meere keine gefährliche Winb.unahmc in Diesen Höhenlagen üii.uirrffcn wäre. Bilbcr man sich ein Ge sa m tu r t eil, so ist eine U r b er querung bes attnnti'chen Ozeans im Vafsatgebiet ;:"olnc Der günstigen Winboerhöttm'ic sehr wohl ausführbar, im Gegensatz -u Den uüheren mißglückten Berfuchen, ben Cieen in höheren Brciien von Norbamerika aus von Westen :iad; Osten zu^ nber liegen. Honen roir, bar, dem deutscher. Eroeoftim .chi, ,,3iid d:D" ::r Zauuo'. des nächsten Fohres rin ! olier Erfolg bcs Lustschiftcs zum Verkehrsmtttel geiau. Tr. Ä. P zu wahren Aber ich habe mein Amt nicht nur durch die Gunst der Krone, sondern durch das Vertrauen des Volkes und würde midi des Vertrauen A'rudies schuldig Hindu n, wenn ich int entscheidenden Augenblick des großen Kampfes fein Vertrauen tauschen würde, lebhafter Beifall bei den Minister Deutsches Seid?. (Oriq.-Tclegr. des tigen Fruchtmartixl, rheislfcher Mk, Ä.OO-uit (hiesiger) Ack. MM lk. 21.00, Gerste, Vr r Mk. 11.50-18.50, v. 30.b0-30.7o, Weize« DU 2b.b0-2b.ld. te' iehl 0|k M. 24.2HI’ üuntkie 'llt. 11.00-11 r igeiülcic l'lt, UÄ-II' “ 13.00—13.2a, Rap» 27.0 (Otiß.-2.cicgt. be« M aw notierte: Hartoneln (nw janbel 'i’lf. 11.00—18.00 ün ;i arkc berichte» 7.^ Ochfcn, 2a MW, 65’ -h- 183« äcbivenie. lebend- /UV....., n a>" 71 beider^ ,cx sogenannten Blockstationen aus in Betrieb gesetzt. Wenn nun Die Apparate in Ordnung sind und auch richtig bedient werden, so Tann es immer noch vorkommen, daß der Lokomotivführer das Haltesignal übersieht. Es wurde wiederholt empfohlen, in diesem Falle durch einen an den Gleisen befestigten Mechanismus den Zug selbsttätig zum Halten zu bringen oder durch laute Zeichen (Klingeln, Pfeifen) den Führer aufmerksam zu machen. Die preußische Eisenbahnverwaltung hat diese Verfahren abgelehnt, erstens weil diese Apparate noch nicht genügend erprobt seien und wen sie befürchtete, daß dadurch das Verantwortlichkeitsgefühl des Fahr- Personals herabgemindert lvürde. Auch viele Laien haben versucht, Verbesserungen zu er) innen. So wurde dem Schriftsteller Kurt Geucke ein Patent erteilt, das bezweckt, die bei Entgleisungen, Zusammenstößen, Achsen- und Radreifenbrüchen usw. eintretenden Verluste an Menschenleben und ine .bedeutenden Materialschäden zu verhindern. Der Erfinder macht die lebendige Kraft des Zuges unter gleichzeitiger Vernichtung derselben zu einer Schutz- und Bremswirkung dienltbar. ■£je schärfer der Stoß, desto kräftiger das Bremsen. Tas wirb aus folgende Art erreicht. An jeder Stirnseite des Wagens befinden sich anstelle der Puffer 2 oder 3 Zylinder, die mit gepreßter Luft gefüllt sind. In jedem Zylinder befindet sich ein dicht- schließender Kolben mit einer Stange, die nach außen führt. Durch Zusammenschieben der Wagen werden die gegenüberliegenden Stangen durch eine einfache Vorrichtung selbsttätig miteinander verbunden. Sellt sich nun der Lokomotive ein unvorhergesehenes Hindernis entgegen, oder ist der Führer aus irgend einem anderen Grunde gezwungen, scharf zu bremsen, so drängen sich die Wagen auf Grund ihrer lebendigen Kraft l Beharrungsvermögen) aufeinander. Dadurch werden die Stangen mit Kolben in die Zylinder getrieben, pressen dort die Lust noch weiter zusammen und aus der anderen Seite hinaus. Hier wirkt sie bann durch Uebertragung auf die Bremsklötze. Das gefürchtete Ineinander- und lieber» einander schieben der Wagen wird hierdurch vermieden. Trotz des lebhaften Interesses der Fachkreise und günstiger Beurteilung (unterblieb der hohen Kosten wegen (etwa 120 Millionen für die deutschen Bahnen) die Einführung. Arr» Stafct ttnO CanO» Gießen, 8. August 191L ~ ** Der Koh len verbrauch der preußisch- Ihi.es fisch en St a ats b ah n en. Auf den Strecken der preußisch-hessischen Eisenbahngemeinschaft wurden im Rechnungsjahr 1909/10 insgesamt 9.24 Millionen Tonnen Kohlen verbraucht. Der Gesamtwert des Hcizungsmate- rials beziffert sich auf 114.73 Millionen Mark. Den verhältnismäßig größten Verbrauch hatten die Güterzüge auf» zuweisen, an zweiter Stelle kommen die Schnell- und Durchgangszüge und an dritter die Personenzüge. Die Gesamtleistung dieser Kohlenmasse betrug 2580 Millionen Pferdestärken. Davon entfallen allein auf die Güterzüge drei Fünftel, nämlich 1500 Millionen Pferdestärken. _ Im Schnellzugdienst wurden insgesamt 980 Millionen Pferdestärken und im Personenzugdienst 500 Millionen Pferdestärken geleistet. Tie Leistung im Güterzugdienst war also beträchtlich höher als die Leistung im Schnellzug- und Per- sonenzugdienst zusammengenommen. Der Kohlenverbrauch mar bei der Größe der Gesamtleistung verhältnismäßig gering, da die auf der preußisch-hessischen Staatsbahn verwendeten Lokomotiven und Maschinen sehr wirtschaftlich arbeiten. In Tätigkeit waren 8900 Lokomotiven, von denen 2500 Großdampflokomotiven sind. "Der Großherzog hat den Architekten Edmund Georg Körner aus Essen a. d. Ruhr in die Darmstädter Künstlerkolonie berufen. " Liebig-Museum. Dem Liebig-Museum ging dieser Tage ein ebenso schönes wie interessantes Geschenk zu. Der derzeitige Leiter der Apotheke zu Heppenheim a. d. Bergstraße, Apotheker CustodiS, schenkte ein wertvolles (von Fuchs in Darmstadt ausgesührteS) Aquarell-Gemälde, das die historisch berühmte Heppenheimer Apotheke in vorzüglicher Weise wieder- gibt. In den Jahren 1818—19 kam Liebig nach seinen erfolglosen Gpmnasial-Studien zu dem damaligen Apotheker Pirsch nach Heppenheim in die Lehre. Diese Stellung Liebigs endete jedoch bereits noch 10 Monaten. Liebig setzte nämlich seine experimentellen Chemie-Studien, die sich hauptsächlich auf das explosive Knallsilber bezogen, heimlich fort, und so kam es, daß eines Tages bei ähnlichen Versuchen auf der Dachkammer ein Stück des Daches der Apotheke in die Luft flog, worauf Liebig, wie er später selbst humoristischer Weise bemerkte, „die Platt putzte", und nach Darmstadt zu seinen Eltern zurückkehrte. Immerhin ist die zehnmonatliche Tätigkeit Liebigs in der Apotheke von großer Bedeutung. Hier war ihm Gelegenheit gegeben, den Betrieb dieser so wichtigen Einrichtung kennen zu lernen; hier stellte er im. Laboratorium der Apotheke manches interessante Präparat her. In der Apotheke empfing er viele Anregung für seinen späteren Beruf als Professor der Chemie, insbesondere als Lehrer junger Pharmazeuten. " Das Kaiser-Wilhelm-Regiment fährt am 11. Aug. um 308 im Sonderzug zur Kaiserparade nach Mainz, von wo es abends um 1039 zurückkehrt. **, Der Verein ehemaliger 116er feierte, wie wie wir gestern schon kurz berichtet haben, am vergangenen Sonntag auf der Liebigshöhe jtin erstes Sommer fest, das von den Mitgliedern so stark besucht war, daß die Räumlichkeiten die Menge der Erschienenen kaum fassen konnten. Von dem Offizierkorps touren der Oberst v. Trotta mit einer größeren Anzahl von Offizieren erschienen, auch alle eingeladenen Militär- und Turnvereine hätten Abordnungen entsandt. Nachdem der Bezirkstag zu Ende war, kanten auch noch einige Kameraden von auswärts, darunter per Bezirksvorsteher, Lehrer Daab von Lollar. So kam allseits zum Ausdruck, daß die Kameraden der älteren Vereine dem jung -aufstrebenden neuen Verein echte Kameradschaft entgegenbringen. Zahlreich war das Heer der Kinder, die zum Andenken alle ein Fähnchen bekamen. Im endlos langen Zuge zogen sie stolz über den Festplatz. Dann erwarben sich im Spiel die Mädchen ein Anrecht auf eine Bretzel und die Knaben auf Wurst und Forstmeister. So kam die Jugend zu ihrem Recht, während sich die älteren eifrig am Preisschießen beteiligten. In einer kurzen Ansprache begrüßte der erste Vorsitzende, Rechtsanwalt Kaufmann, die Gäste und Mitglieder, wies kurz auf die Bedeutung des 6. August in der vaterländischen Geschichte hin und brachte ein begeistert aufgenonmtenes Hurra auf den hohen Chef des Regiments und den Landesfürsten aus. Ungeheuren Jubel erweckte seine Mitteilung, daß der Verein nach 80tägigem Bestehen auf 305 Mitglieder angewachsen iist- Die gegen 81/2 Uhr vorgenommene Verteilung der wertvollen Preise hatte folgendes Ergebnis: I. Ehrenscheibe: 1. Frch Nennstiel, 2. Herzberger, 3. E. Ldg. Sack, 1. Aug -Gabrtel. II. Damenstand: 1. Frl. Käthe Rau 31 Ringe, Fran E. Kaufmann 25, 3. Frl. Frieda Rau 25. III. Herrenstand: 1. Fritz Nennstiel 34 Ringe, 2. Sergeant Rühl 33, 3. Rechtsanwalt Kaufmann 32, 3. Oberlehrer .Eidebenz aus Riga 32, 4. Peter 32, 5. Ehr. Weeg 31 Ringe .Eine durch den Garten geführte Lampionpolonaise machte den Anfang, eine auf dem Tennisplatz mit Lampions getanzte Franeaifc den Schluß des flotten Danzes. Dann zog man mit der Musik an der Spitze nach der Stadt, alle ui fröhlichster -Stimmung und im Bewußtsein, daß das erste Sommerfest der ehemaligen 116er schön verlausen war. "Der Verein ehemaliger Jäger und Schützen hielt sein Preisschießen auf dem Stande bei ForsthauS Haina ab, wobei die zehn ersten Preise erhielten: Förster Metzler-Hof-Haina den 1. mit 57 Ringen, 2. Förster Möhringer- Haina 56 R., 3. Förster Miehe-Frankenbach 55 R., 4. I. 23oo§- Gladenbach 54 R., 5. Th. Nauheimer-Gießen 52 R., 6. S. Nußbaum-Gießen 49 R., 7. E. Ziehm-Gießen 48 R., 8. I. Kahn-Gießen 46 R., 9. E. Höhn-Rodheim 45 R., 10. E. Marquardt-Gießen 43 Ringe. 1. Ehrenscheibe und Ehrenpreis W. Wienhold-Gießen, 2, Ehrenscheibe I. Kahn-Gießen. Mit einem Tänzchen in Bieber fand das schön verlaufene Fest seinen Abschluß. ** 55. Allgemeine Versa mmlungder Deutschen Geologischen Gesellschaft. Die Versammlung der Deutschen Geologischen Gesellschaft zu Darmstao t wurde am 5. August, 6 Uhr abends, eingeleitet durch einen Vortrag von Professor Klemm über die geologischen Verhältnisse des Ldenwaldes. Vorher begrüßte der Ge- schäftssührer der Versammlung, Herr Geh. Oberbergrat Pro- sessor Dr. Lepsins, die Teilnehmer, denen je ein Exemplar der neu herausgegebenen geologischen Ucbersichtskarte des Odenwaldcs, sowie ein geologischer Führer für die Exkursionen überreicht wurde. Ain 6. August fuhren die Teilnehmer an der Versammlung früh 7 Uhr mit einem Sonderwagen der elektrischen Bahn nach dem Böllensalltor und besuchten von dort aus zunächst die Aufschlüsse im Diabas und Hornfels am Goetheselsen, dann die Ausschlüsse am unteren Lindenbergweg. Von hier ging es nach dem Prinzenberg und über den Steigertsberg nach Eberstadt, wo eine einstündige Frühstückspause stattfand. Ter Nachmittag brachte die Besichtigung zahlreicher Ausschlüsse am Frankenstein im Gabbro, Odinit usw., zuletzt im Korundfels bei Seeheim. Bon dort wurde mit dem fahrplanmäßigen Zuge 6.45 Uhr die Rückfahrt nach Darmstadt angetreten. ** Zum Zus amm enb ruch der Hassia werke in Gießen erhalten wir von dem Konkursverwalter folgende Zuschrift: Der Artikel Ihres geschätzten Blattes Nr. 183 vom 7. August, überschrieben: „Der Zusammenbruch der Hassia-Werke", verlangt eine fteilte Berichtigung in einigen Punkten, die offenbar zurückzuführen sind auf persönliche Stimmungen, die den Herrn Verfasser bei der Abfassung des genannten Artikels geleitet zu haben scheinen. Ich habe nicht gesagt und kaim nicht behaupten, daß die sogenannten Gründer erklärt hätten, sie müßten 27 000 Mk. unter allen Umständen an der Gründung verdienen. Es kann dies insbesondere nicht behauptet werden von dem Architekten Stein, der, als er merkte, daß das Werk nicht den gewünschten Gang zeigte, die für ihn als Gründerlohn überlassenen Anteilscheine der Gesellschaftskasse sofort zur Verfügung stellte. Der Berichterstatter unterläßt ferner au bemerken, daß ich ausdrücklich hervorgehoben habe, daß der Name des Architekten Stein unter den Prospekt , der zur Gründung der Gesellschaft einlud, ohne Steins Wissen und Willen darunter gekommen ist, wie auch andere Prospekte in der gleichen Angelegenheit in die Wett gingen, welche Namen von Herren trugen, die mit nichts weniger zu tun hatten, als mit jenem totgeborenen Kinde „Hassia". Der Verfasser des Artikels glaubt endlich meinem Vortrag entnehmen zu können, daß ich dem Aufsichtsrat Lässigkeit zuni Vorwurf machen könnte. Auch das ist nicht richtig. Abgesehen davon, daß der Aufsichtsrat einer G. m. b. H. außer wenn es schief geht, eine große Verantwortung auf sich zu nehmen und sonst nicht viel zu tun hat, wird sonst meist nicht viel nach ihm gefragt. 3?o kommt es, daß auch wohl im Falle Hassia der Aufsichtsrat und insbesondere sein Mitglied Dr. V. nicht allzuviel Schweiß vergossen haben dürften bei ihrer Tätigkeit als Aufsichtsrat. Ich habe deshalb in der Gläubigeroersammlung auch nur zweier Aufsichtsratsmitglieder als löblicher Ausnahme Erwähnung getan, nämlich der Herren Otto Schaaf und Architekt Stein, von denen ich hervorgehoben, daß Sie wiederholt vom Motive der Sparsamkeit bewegt, tu Die kaufmännischen und baulichen Einrichtungen der Hassia Werke mahnend hinei^- qesprochen hätten, freilich nur mit dem Erfolg, daß der Geschäftsführer das Gegenteil tat, und daß andere Herren ihnen den Vorwurf der Kleinlichkeit und Spießbürgerlichkeit machten. Hornberger, Rechtsanwalt. **DerStadtverordneteDr. Ebel schreibt uns: In Nr. 182 1. Blatt bemerken Sie im Anschluß an das Schreiben des Herrn Stadtverordneten GrünewaÜ», meine in der Stadtverordnetensitzung vom 3. d. M. abgegebene Erklärung habe Amte Richtigstellung der von Ihnen aus meiner Siebe vom 27. Juli d. I. veröffentlichten Sätze enthalten. Ich muß hierzu folgendes feststellen: . Weim ich den vvn Ihrem Berichterstatter berichteten und von mir beanstandeten Satz wirklich gesprochen habe, woran ich mich durchaus nicht erinnere, so kann dies mir in einer ganz nebensächlichen Bemerkung, vielleicht als Erwiderung auf einen der zahlreichen Zwischenrufe geschehen fein, denn in dem schriftlichen Entwurf der Hauptpunkte meiner Ausführungen findet sich der strittige Satz rächt, kann auch kaum in dem ganzen Gedankengang unter- gebradjt werden. Jedenfalls aber i|t er von mir nicht in unmittelbarem Zuscunmenlxing mit der Skizze .des Hochbauamts gebracht worden, kann also auch nicht die kränkende Wirkung gehabt haben, die er nach Ihrem Bericht tatsächlich hatte. Insofern ist dieser Bericht nicht genau. Ties hatte ich in meiner Erklärung festgestellt, nicht etwa, wie man aus Ihrer Bemerkung schließen könnte, um Entschuldigung gebeten, wozu für mich absolut keine Veranlassung vorlag. Wir können nur wiederum darauf Hinweisen, daß unser Bericht auch in diesem in Frage steheitden Punkt von mehreren Herren, die der Sitzung beigewohnt haben, als richtig anerkannt wurde. Wenn Dr. Ebel nur die Möglichkeit zugibt, daß der betr. Satz in dem angeführten Wortlaut von ihm gesprochen worden sei, so wird er sich gewiß auch nicht mehr ganz genau der Umstände erinnern können, bei denen dies geschah. Daß er keine Kränkung beabsichtigt hatte, glauben wir 'ihm aufs Wort. Der Dank des Herrn Oberbürgermeisters auf die öffentliche Klarstellung des Herrn Dr. Ebel bestätigt es, daß es nicht ohne weiteres der Berichterstattung zugeschoben werden darf, wenn ein Mißverständnis entstauden war. In welchem Sinne und mit welcher Absicht eine in öffentlicher Sitzung hittgeworfene Bemerkung aufgefaßt werden kann, das ju entscheiden, darf nicht Sache oes Berichterstatters sein. ** Uebersceische Briese. Nach den Wahrneh- inungen der Grenz-'AuSgangs-Postanstalten rechnet das Publikum bei der Auflieferung von Briefsendungen nach überseeischen Orten fast nur mit den letzten Versendungsgelegenheiten, die auf Grund des Beiheftes zum Amtsblatte des Reichs-Postamts durch die Zeitungen bekanittgegebcn werden, während stber das Bestehen von Vorversanden kaum etwas bekannt ijt. Da die letzten Beförderungsgelegen- heiteu infolge von Störungen int Gange der Eisenbahn- züge nicht selten in den Hafenorten den Anschluß an bic abgehenden Dampfer verfehlen, empfiehlt es sich dringend, die Briefsendungen möglichst zeitig irufzultesern, damit Jic mit den Vorversanden -Beförderung erhalten, die auch bei Verspätungen der Eisenbahnzüge die Schiffe in den Ab gangshäfen rechtzeitig und sicher erreichen. ** Schweinemastanstalten tn Städten. In der Gießener Stadtverordnetenversammlung ist mehrfach an geregt worden, durch Ortssatzung etn gewerbsmäßiges Mästen von Schweinen zu verbieten, weil dadurch die Nach barn der Mästereien belästigt würden. Bet der Erorterurig der Angelegenheit war man der Ansicht, daß die Gewerbe ordnung keine Handhabe biete, dagegen einzuschreiten. Wie die Deutsche Juristenzeitung mitteilt, hat das Kammer gericht in Berlin die Rechtsgültigkeit einer Polizerverord nunq, die das Halten von Schweinen innerhalb einer Stadt beschränkt, a 11 er kann t. Diese Beschränkung war in einer Ortssatzung für Plön drlassen und bestimmt, daß innerhalb des Polizeibezirks dieses Orts von ein und derselben Haushaltung gleichzeitig nicht mehr als zwei Schweine gehalten und gemästet werden dürfen, mit Ausnahme rn landwirtschaftlichen Betrieben, die außerhalb de- geschlosseneii Straßennetzes belegen sein müssen. Ein Bewohner der ^>tadt, der 20 Schweine gehalten hat, war vom Landgericht freigesprochen, weil die Polizeiverordnung ungültig sei. Das Kammergericht aber kam zu einer Verurteilung mit folgender Begründung: Tie Polizeiverordnung will verhindern, daß die Luft der Stadt Plön innerhalb des geschlossenen Straßennetzes verpestet wird, was durch eine größere -Schweinehaltung unzweifelhaft geschieht. Sie ist also zum Schutze der Gesundheit der Bewohner der Stadt erlassen. Sie verliert ihre Rechtsgültigkeit nicht, weil sie das Halten von höchstens zwei Schweinen gestattet. Der Umfang der polizeilichen Beschränkung ist eine Frage der Zweckmäßigkeit und daher der richterlichen Prüfung entzogen. Aus der Zulassung einer geringen Anzahl Schweine läßt sich nicht schließen, daß die Polizeiverord- nung andere als sanitäre Zwecke verfolgt. Das gleiche gilt von der Ausnahme landwirtschaftlicher Betriebe. Auch ein Widerspruch mit § 1 der Gewerbeordnung liegt jnidyt vor. Die Polizeiverordnung bezieht sich nicht auf die Zu lassung zum Gewerbebetrieb, ordnet vielmehr mir eine Beschränkung in der Ausübung des Gewerbes der Schweinemast an und dürfen derartige Anordnungen im polizeilichen Interesse erlassen werden. Landkreis Gießen. A Klein-Lin den, 6. Aug. Unser Kriegerverein begann gestern ein Scheibenschießen, das nächsten Sonntag seinen Abschluß findet. Es sollen etwa 15 Preise zur Ber- teilung gelangen. — Watzenborn, 7. Aug. Der Zweigverein Gießen der Gustav-Adolf-Stiftung hielt sein Fest in Watzenbvrn ab. Die Festpredigt hielt Pfarrassistent Schor le mer von Gießen und zeichnete in packenden Strichen die Notwendigkeit, die Schwierigkeit und den Segen der G.-A-- Arbeit. Ihr schloß sich der Jahresbericht an. In der Nach Versammlung sprach Pfarrer Kühler aus Steinbach über die Geschichte des religiösen Lebens der Umgegend und Psarrassistent Strack aus Gustavsburg bei Mainz über das Entstehen der dortigen evangelischen Gemeinde. Dekan Strack aus Leihgestern hielt die Schlußansprache. Die Kollekte ergab 110 Mk., hiervon wurden überwiesen: a) der evang. Gemeinde zu Gu sta v s b u r g b. Mainz 80Mk., b) der evangelischen Gemeinde zu Rockenberg 30 Mk. Außerdem wurden zum Besten des G.-A.-Vereins fiir 20Mk. Predigten (200 ä 10 Pfg.) von W. Vogel verkauft, und für Gustavsburg für zirka 10 Mk. Postkarten, so daß auch her hier erzielte Erfolg unserer schönen Festfeier ein recht günstiger war. A Be11enhausen, 6. Aug Die Maul- und Klauenseuche tritt so heftig auf wie in Holzheim. Es sind jetzt 30 Gehöfte verseucht und zahlreiche Tiere verendet. Kreis Büdingen. Büdingen, 7. Aug. (Schöffengericht.) Wegen Uebertretung des § 361,5 StGB, wurde der H. H. III. ton Aulendiebach zu einer Geldstrafe von 10 Mark oder 4 Tagen Haft verurteilt. Wegen Bettelns wird der Taglöhner I. G. aus Posen zu einer Haftstrafe von 1 Woche und in die Kosten hts Verfahrens verurteilt. Die erkannte Strafe wird durch die erlitt ene Untersuchungshaft für verbüßt erklärt. Die Ehefrau des Taglöhners Gg. H. R. von Rommelhausen wird wegen Forst« entwendung im wiederholten Rückfall zu einer Geldsttafe ton 3 Mark ober 2 Tagen Haft verurteilt. In der Privatklage dkS Gutspächters Ch. B. von Hof-Rinderbügen, gegen den G. B. in Neuhof bei Dettelbach wegen Beleidigung wurde der Termin auf unbestimmte Zeit ausgesetzt, da Vergleichsverhandlungen zwilchen ben_ Parteien schweben. O. Hirzenhain, 7. Ang. Heute vormittag entgleiste die Maschine eines Güterzuges infolge Bruches einer Weiche. Verletzt wurde niemand. A Hirzenhain, 6. Aug. Das Hüt teufest intferer Hüttenarbeiter nahm auch dieses Jahr einen schönen "Verlauf. Samstag abend fand ein Fackelzug statt. Sonntag war Scheibenschießen, dabei kamen 100 Preise zur Ber- terlung. Den ersten Preis, den Major Schörke gestiftet hatte, erhielt Joh. Sto ffers-Gelnhaar. Ein Theater- jtück, Gesang, Spiele und Tanz sorgten für die Unterhaltung. Kreis Alsfeld. A Dannenrod, 6, Aug. Unsere Wasserleitung hat infolge der Trockenheit versagt. Gegenwärtig tov.t berm Dors geschürft, um eine weitere Quelle dem Hoö- behälter zuzuführen. Kreis Lauterbach. tr. Lauterbach, 7. Aug. Das von dem Turnveren seit Jahren veranstaltete sogenannte „Hainigfest" wurte gestern bet schönem Wetter abgehalten. Um 21/, Ust marschierte der Festzug nach dem etwa s/4 Stunden entfernten Festplatz im „Hainig". Unter den alten Eichen ent« luicfette sich ein fröhliches Treiben. Den Hauptgegenstanl> bildete das von dem Turnverein veranstaltete Preis turne« und die daran anschließenden Freiübungen. Rach Be- eudigung der turnerischen Vorführungen folgte ein allgemeiner Tanz auf dem grünen Rasen, der sich bis nach 10 Uhr aus- dehnte, worauf gemeinsamer Abmarsch nach Lauterbach erfolgte, wo noch ein kleines Nachfest stattfand. Kreis Schotten. . § H e r ch e 'nhain, 7. Aug. Gestern fand hier ^ahresfest der Gustav-Adolf-Stiftung für das De faiiat Schotten statt Um 2 Uhr begann der Festgottcs- dieust in dein Pfarrer Koller- Kelsterbach, der langjöh rige Geistliche unserer Gemeinde, predigte. Gegen 4 Ulst bewegte sich ein stattlicher Festzug nach dem „Ernstbergc", ?l£. Nachfeier stattfand. Ansprachen hielten Psarrrr Uhl- Nieder-Saulheim und Schulz- Eschenrod. Der Glcrp bevger Posuuuw^tu: Lpaij »ix Feier üciji&ö.neii. 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Der Ziveigverein Sich : sein Fest in Watzenir arrassistent Schorlen ackenden Strichen die nd den Legen der P 1 esb'ericht an. 3n betSte 'hier aus Steinbach r: ebens der Umgegenb tavsburg bei Main;... iclischcn Gemeinde. )te SchluMsprache 1 :bon wurden übern - Vs burgv. Maiil^" u fflvcfenber ' i G.-A.-Bertt'ns>^*' i. Vogel verkauf t, ^ ', oftfarten, so daß mit :: honen Festfeier ein nfe q. M Maul- und N:. n Golzheim. Es sind je iche Tiere verendet. Gesucht ab Ende September b. I. zwei gut möblierte .Zimmer «zwei Betten» mit MücUc ober .«tuchen- benuuunn m bei 2iabc dec- Jicucn Stadt TbeateiS. ^dmftl. Angebote m. Preisangabe unter 41114 an ben GieKener «luetncr erbet. Lindeuholzliefcruuq. 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Bug Fn der Rabe der karh. Brcke t\V qeftern mittag ein Mann einer soazierer^cherDen Dame ein Geldtäschchen Er suchte mit ferner Beute -as Seite. Ebglcid) die Polizei alle Ruchsorschunaen an- teilte hat man ViS jevr keine Spur von dem Räuber !to sollen nahe au 700 Mk in der Tasche gewesen fein — Tas Luftschiff Schwaben wird, wie bereits gemeldet, am 11. oder 12. d M. aus seiner Reise von Frankfurt über die raunttsbäder auch hierher kommen. ES wird, wenn eS die Umstunde gestalten, landen und aus der Rückfahrt Passagiere Een war, rano tn ihre Erledigung Ein .Antrag des Magistrats, Mk zu Emeignungs zweck en zu bewiNigen, wurde abgelehnt. Rack dem Plane deS Magistrats, der als Sachverständigen Professor P ü p er-'Tarmstadt gehört hatte, sollte durch einen .Hallenbau eine Verbindung mit dem tiefer liegenden sog Schuhmartt dcrgestellt werden. — Ter Antrag, für 40u00 T?r eine Zesthalle auf dem Biehmarktplatze zu errichten, fand dagegen Zustimmung. △ AuS dem SotmSbachtal, 7. Aug. Beim Bau der SolmSbach-Bahn wurde ein deutscher Arbeiter von einem Materiolzug überfahren und getötet Das ßui erhaltener Sportwagen. ____________Schottttrakc 10 I. Gut erhalt. Bctt und Sckrank umAUgsbalber au verkaufen. Schriftl. Angebote unter w7 an den Wiedener anAciaer erbet. Piubl und Bütten »an iowte frisch geleerte etch. Halbftuck und kl. ticm-daner au haben bei 4912 ifouie« O'ugcl, Buvdach. 2 neugebaute Häuser in freier, ges. Lage m. sch. (Marten, 2 ftötf. ni. ic 8 3unm. u. Studie um. - ... „ nuii nunu. Bebmg. ah verk. Nab I 11 Ubr vormittags, duicb t ouioEuacl, Buuback. *'" dem Hoie ber neuen Slaseme cm -------------------- atißranntcrtcc' e Krümperpferd öffentlich meistbietcnb gegen Bar Aabluiifl versteigert. Mrümpetbcrwaltunn bed ^ns. Negiments Nr. 1 Iß dem etwa /< VW * sKK *-**$k*&< W&k Vzsih-Allstlllt Llhivail Liebigstrahe ß3 übernimmt jede Art Waicke zitiii Waicken u. 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Zu bem Feste waren mehrere Wehren aus den benachbarten Städten erschienen Als Ehrengäste wohnten ein Vertreter des SreiSamtS Friedberg und Sreis- feuerwehrinspektor Müller-Friedberg der Feier bei. Der ReoierungsVertreter überreichte die vom Grvstherzog verliehen en AuSzcichnungcu für 25jährige Zugehörigkeit zur Feuerwehr den Wehrmannern August Scharmann und Bernhard Seulburger. Die hiesige Wehr hat jetzt 42 dekorierte Mehrmänner Starkendu-q unv 31 beinliessen. m Offenbach, 8. 2lug Die hiesigen Spengler- oesellen sind, mit Ausnahme eine- Betriebes, gestern mittag inAuSstand getreten Bon den 87 in Frage kommenden Gesellen haben sich bisher 67 bei der Streikleitung gemeldet. Heffen-RaNau. q M arburg, 7. Aug Die Frage der Erweiterung unseres Marktplatzes, die durch den Ab- »ctrini: .Vlbbercininuna in ber Gemarkung Ovoenrob. Cm bei Zett vom N. bift einschließlich 22-2üifluft b. 3» liegen täglich aut (9ro6beiAonlid)er «üraermeiüerci Ovvenrod die loooar. (^utcrDciAcicbniiie für bie auo ben Genuuckmaen Aibach, Burlbarböfelven, (»rosten Buseck, Reiskirchen, Giesten uno Steindack iuaejoaenen Grundstücke zur Einncht ber «etciliatcn offen. » « Eiiiivendungen bui^egen fjnb bet Atotoung beb AuSschlufsetz innerhalb der oben aiwcßcbcncn Lnenlegungüfrist bei <3joW Bur aermeifterei Cooenrob 'ckristllck einzureickren und zu begründen. -----Karl Sckunü ?>abier ist zur Ausführung von Auta«« im Anichluf; an das t^lc.chstromwerk des Elettrizitättzwerk» auf yrunb ber Bestimmungen vom 20. November 1900 zugelallen worden._____________________ ________________________JL1! Xtc Uflafierorbeiten für die Beseitigung beb Zustchrweges im (rleltriAitaterocrl iollcn Ticnstag, ben 13. W. Mts., vorm. 11 Ubr, auf unserem Xie'bauamt vergeben werden. Tie Ber- Ibinöunflounterlapcn Hegen öaielb't offen und lind Angebote <*m Vordruck an das Tiefbauamt einzuretchen. — Zuschlags frist ater bocken. ______________________________________— Dw Schulgelder ber Realschule, bet ^oberen und Erweiterten Mädchenschule und bei 'tnmnanal Borschule für bafe 2 ®ierteiiabr des Nechnungsiadreo 1911 können bis zum 15. August b. J. bet ber ~ mbttanc nock ebne Sboücn .e^aM! werden. B'« a, .... rocld,ct|®cin yans üajilinöiioiit 18 Zuiigcr touIcMutr, , I .. * . ,n., ... iinrfn it (i'tl **3< A h "au«ieerbefd»de Sarmitabi «b- mieten i>ber Ini wrtaufen. Jj.aL 49Ä an den <^ien- Anzeiger erbet. Ver»tei«cron«. ---7~r—«------<< Mittwoch, den i». August 1011 nachmittags 2 Ubr, werden im I BiekcrichcuSaale,Neustadt.»8, für einen jungen Mann mit Be Versteigeri: o icditmuna au in Einiabrigen m 11. ihobel aUer Jartcn. 1 Staffen» einem kaufmännischen Geschäft' 1 ....................... gesucht. Schrift!. Angebote unter 06433 an oen Gieli. Linz, erbeten. Frankfurt a.M., K. Aug. 1911. __Wilhelm Neuert. Rtlbtr 8»Iishosd zugelaufen. Näb. «usk. Giesten, Walltorftt. 38- ^phrcr "keilt Nachhilfe in Nealiachern. SchriftL Angebote unter 06415 an den Giestener Anzeiger erbet. erteilt 'Jladibilfe in ^lUutlll tiDninamtliätbern. Sckristl. Angebote unter 06414 an den Gtestener Anzeiger erbet. Per 1. C hoher Wiesenstr. 4, I. Et. 4 zwciicniterige Zimmer^beller Mornbor, groste Snlcbe, Speise fannncr, Badezimmer, Znnenkl., Madchetikammer in d. Mansarde, :mi schönem Obst- und (8emüfe- garten. Gas und Elektrisch Zn erfragen im Pariei re. >40n3 !lioiil|tiairritr. 43 (licuboiij Sch. ar. 4 Zimmerwobnuugcn mit Vüflöta, grasten Ballon, Babe zimmer und allem Zubehör zum i. Oktober zu vermiet. Näheres N o onfIraste 22 v.13913 Unglück ereignete stch am Tunnelbau zwischen Hasselborn und Branbobernbors. X D i n n e n, 7. 2lua. Unsere schon lange vorgesehene Wasserleitung, welche die (V^meinbc in zwei Parteien gespalten hat, wird nun bald in Anariff geitominen werden nackfdem der Gemeinde von dem B>e,ifonds in Maffei und der Brandkasse zusammen 7000 Mk. Zuschuß bewilligt worden sind. _____________ Arbeiterbewegung. London, 6 2lug Man nimmt an, daß hier morgen 60 000 Mann nicht arbeiten werden. Die Berhandlungen zwischen den verschiedenen Kategorien der Arbeiter und der Arbeitgeber nehmen morgen ihren Anfang. Der Ausstand hat sich auf den Medwahfluß aus- gedehnt, wo in den Regierungsspeichern die Arbeit eingestellt worden ist. Liverpool, 7. Aua Der Ausstand, der unter den Lastträgern von Lancashire und Dorkshtre und der Nordwest-Eisenbahngesellschast auSgebrochen ift, dehnt sich Über andere Teile LancashircS auS und umiaßt bereits | 7 Zimmer [ Ludwigftrastc 45 ift bie erste Etage, elegante 7 Zimmerwobnung m. Zubebör. Gaö, elektr. Licht, Bab ufw. sofort eveml. ucr 1. Oktober er. au verm. 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