51». Wft Die heutige Nummer umsatzt 10 Seiten. W A L milde, sich bietet näm Mcyrheiks' Zöv'k'A nrfril. Vi*. Garung in Mexiko. Das neue Regiment in Mexiko scheint durch Blutströme zur Ordnung schreiten zu wollen: Reu York, 6. Juni. Rach einer Meldung aus Tue» Ion (Arizona) bei Campania sind in dem Altardistritt 2 8 Gegner Made ros, sogenannte Liberale, summarisch erschossen worden. _ Tie Reuyort Times meldet aus der Stadt Mexiko: Die Kundgebung der Anhängerinnen des Frauenstimmrechts führte zu einem ernsten Tumult, bei dem neun Personen erschösse n worden sein sollen. ind Sie ergrimmt? Iber die schlechte ► chaffenheit Ihres R* o fahren Sie lortuit gediegene Mxk / das große Wunder, wird aber ebenfalls nicht alten, lieben Illusionen hinzuacben. Das Blatt itd) der Sozialdemokratie micl'i t tTlfiYlal die' biidung mit dem Liberalismus an. ,st die beste $»te Reinheit und Erj'W* Ohne ZomU Die Nachwahlen zum Reichstage dürften bis aus eine für den verstorbenen Abg. Kirsch 'Düsseldorf) als abgeschlossen gelten. Seit den Neuwahlen im Januar 1907 haben im Reichstage 4 5 N achwahlen stattgesunden. Bet 29 tonnten die Parteien ihren Besitz Haiti) behaupten. Das Verlust und Gewinnkonto der Par leien bei diesen Nachwahlen stellt sich wie folgt: Die S o - zialdemotraten gewannen 9 Mandate, idäi)- reut) s i c kein s verloren, die Welfen gewannen ein Mandat, die fortschrittliche Bolksparlei gewann 2 und verlor Mandate, die Rationalliberalen gewannen 3 und verloren 6 Mandate, die konservativen verloren 4 Mandate, die wirtschaftliche Bereinigung verlor 3 Mandate, beide Parteien haben ein neues Mandat nicht erobert, das Zentrum gewann ein Mandat und verlor ein Mandat. Deutsches Aeieh. Die Rvrdlan dsr ei' des .>r a iicrs wird nach den bisherigen Benimniuiigeit im Anschluß alt die Kieler Regallatagü am 3. Juli ihren Anfang nehmen und bis zum 3. August dauern. Der uau'c-r beabsichtigt, nach Rückkchi' von der Norbtandsreise dem Anfang August in „Allen Grabow" stattfindenden Kavallerie- t-xerzieren der Garde-Kavallerie beizuwohnen und alsdann in Wilhclmshöhe Wohnung zu nehmen. Tie K aisermanö- ver find aus den 11. bis 14. September fcttgesetzt, denen sich cau 16 September eine Festungsübung bei Dhorn anschließt, an der auch der Kaiser teilnehmen wird. Wie die „Schlauche Zeitung" mitteilt, wurde P rinz Fri ed- r i Wilhelm von Preuße n mit der dauernden Verwalt u n g des Landratsamts Frankenstein betraut. Der l'i. herige Landrar Freiherr von Schirnding wurde'zum Ober- verwaltungsgerichtsrat ernannt. In Münster wurde der frühere Generalvikar und jetzige Kapitularvikar Tr. utriusque juris Felix v. Hartmann zum. B i s ch o f g e w ä h l t. An den Vortragenden Rat im Reichsamt des Innern, Geh. Oberregierungsrat Spiel Hagen, einem Reffen Friedrich Spielhagens, hat nach der „Frkf. Ztg." der Reichskanzler folgendes Schreiben gerichtet: ^ehr verehrter Herr Soielhagen! Es ist mir ein Bedürfnis, Ihnen zu sagen, wie sehr tch mich auch für Sie freue, daß die an die Reichsv ersicherungsordnnng verwandte große lüliift, Wissenschaft und Leben. — EinBekenntnisVerlaine s. Paul Verlaine, der neben Müsset daS größte lyrische Genie in, das Frankreich hcrvorgcbracht, Hal nun im Luxembourg-Park sein Denkmal erhalten, und seine von der Lust und dem Leid des Lebens so seltsam gezcichneren Züge, in denen die heiße Sinnlichkeit eines antiken Fauns sich so gcheimnis voll mit der schmerzlichen Sehnsucht eines gefallenen Engels vereinte, blicken herab auf die spielenden minder und die plaudernden Bonnen. Auch im frauzö;ischen Blätterwald steigen, durch die Einweihung des Denkmals zu neuem Leben wachgerufen, alte Erinnerungen auf, und die tragt}di verklärte Gestalt des „armen Lelian" wird uns durch manche interessante Veröffentlichung in ein helleres Licht gerückt. Zu den wichtigsten dieser neuen Beiträge, die uns einen lieferen Einblick in die Seele Verlornes gestatten, gehört ein Brief, den Jules Ctaretie im Temps veröffentlicht. Er ist die Antwort auf eine Besprechung des Gedichtbuches „Sagesfe", in dem der früher so leidenschcullich ui die Netze der Welt verstrickte Poet in erschütternden Tönen von feiner Belehrung und der Weisheit in Golt singt. Claretie hatte in seiner Kritik au eine Szene erinnert, tue das Paradoxe, das Spöttisch-Frivole in des Dichters Person- lichkeit kennzeichnen sollte. Es war im deutsch-fran-ösischen Kriege, in der Stunde der K a p i i u 1 a 11 o n v o n P a r t s, als Verlaine und Elarelie in der schmerzlich bewegten Menge auf dem Ratbausplatz standen. Mitten nt dem Kummer über den deutschen Steg ries der Dichter, der doch auch ein guter Patriot war, Moltke und Bismarck tiber Wagner vergessend, laut lachend aus: ,/Jhtn, wir werden wenigstens gute Musik hören." Auch daran erinnerte der Kritiker, daß Verlaine fricher niemanden grausamer verspottet habe als den frömmelnden Spießbürger und nun selbst in seine Nähe gerate. In einem Bries vom 8. Januar 1881 antwortete nun Verlaine: Der größte Zufall hat mir beit Atm atz des ^entvs vor Augen gebracht, in dem Sie iid), lieber eia rette, mit mir und meinem Buch „Weisheit" beschäftigen. Ich lebe das ganze ^ahr auf dem Lande und bekomme teiue Zeitung unter die vande als höchstens einmal das Kreisblättchen oder alle acht -tage^etit englisches Blatt. So kann ich Ihnen denn cr)t ll»t Jur oD« an manchen Stellen etwas scharfen und beztehungsretchen Zeiten danken, die .Sie mir in dieser Ehromk gewidmet haben. Er- politische Tagesschau. Eine Prophezeiung Bebels. Für eine Neuauflage der Manschen Schrift über „di. Klassenkämpfe in Frankreich" hat "K n g u st Bebel ein Vor wort geschrieben, das ber „Vorwärts" unter der Ueberschrift „Eine W a h l b e t r a ch t u n g" als Pfiugsstleitartilel ab druckt. Bebel kommt darin wieder auf seine jüngst in Ham bürg ausgesprochene Ansicht zurück, das; „n i ch l i n d e r Z a h l d e r M o 1t b n t e, die t on großen Zu sälligteiten abhangt, sondern in der Zah. ber Stimmen, o; zeigen, welchen Buben die Partei im Volte hat und wohin iid) ihre Anhängerschaft verbreitete, der Schwerpunkt für ihre Machtschätznilg liegt." Von den -nächsten Wahlen erhofft Bebel eine so starke Steigerung der sozialistischen Stimmen, das; möglicherweise eilte Wendung der deutschen Politik dadurch herbeigeführt werden könnte: „Voraussichtlich werden die nächsten Rcichstagswahlcn der Partei, im Vergleich zu den vorhergehenden Wahlen, einen er b c b l i d) c n Stimmenzuwachs einbringen. Aber als wirk kicher Gewinn kann nur angesehen werden, ivas über dreiund emhalb Millionen Stimmen binausgeht, da die ungünstige Situe tuwi der Wahlen int Jahre 1907 uns mindestens eine Viertel Million Stimmen kostete, die wir bei normalen Wahlen hätten mehr haben müssen. Es wird sich alw fragen, wie weit bis in den nächsten Wahlen der Stimmungs und Gesinnungswechsel in den lleinbürgcrlidjen und kleinbäuerlichen Schichten eingetreten ist. Alsdann könnte int Verein mit den vermehrten Arbeiterstimm nt eine sehr erheb!idic Steigerung der sozialdemokratischen Stimmen zahl eintreten, die alsdann Regierungen und herrschende Silanen veranlassen könnte, die Frage zu stellen WaS nun? Un.- über die Antwort auf diele Frage den Stopf au verbrechen, ist nicht unsere Ausgabe. Es lann alsdann möglicherweise einer jener welthistorischen Momente eintreten, die der En: ividcfung eines großen, zahlreichen und intelligenten Volkes, wie es das deutsche ist, neue Wege anfzwingen, mögen di: herrschenden >ilassen wollen oder nicht." Bebel ist und -bleibt als Parheipolitiker ein großer Lptimist. Cb er sich von dem erwähnten welthistorischen Moment schon wieder den „großen siladderadatsch" vrr spricht? Das „Berl. Dagebl.", dem wir die obigen Aus führungen entnommen haben, spottet über das Warten auf — T ie Entscheidung über das Bismarck- Nationaldenkmal auf der Elisen höhe. Aus Köln wird uns berichtet: Der Große Ausschuß und der Große Kunstausschuß, welch' letzterem die Entscheidung über das zu errichtende Bismarck-Raiionaldenkmal auf der Elisen* höhe zufällt, hat auf den 24. Juni seine Sitzungen in Wiesbaden cinberusen. — Volksschauspiele in Baden 1911. Man schreibt uns: Mit großem Erfolg wurden int vergangenen Jahre in Baden an zwei Orten, auf der Veste Tilsberg bet Heidelberg und in Detigheim, Volksschauspiete Veranstalter, die weit über die Grenzen des Landes Beachtung und Anerkennung fanden. Tie ursprünglich primitiven Anlagen und Einrichtungen der Naturbühnen wurden inzwischen durchgreifend erweitert und verbessert. Auf der von drei Seiten vom Neckar umflossenen malerischen Burgruine Tilsberg finden nunmehr auch während des kommenden Sommers öfters Vorstellungen statt, wobei größtenteils die schicksalsreiche Vergangenheit der Burgen und Schlösser des schonen Ncckancue- als Stoff verwendet wird. Einen außergewöhnlichen Erfolg hatten insbesondere die Tellspiele in Letigheim. Tie Besucherzahl erreichte im ersten Spieljahre bereits die beträchtliche Höhe von 40 000 Personen, und diese Aufführungen fanden in der in- und ausländischen Presie Anerkennung. Ausführliche illustrierte Trucksachen und Programme über die Voltsfchaaspiele in Baden sind durch die Amtliche Mskunftftelle der Großh. Badischen Sraatseisenbahnen im Internationalen öffentlichen Verlehrsbureau in Berlin, Unter den Linden 14, kostenlos zu erhalten. — Ein internationaler Kongreß für Meeres Heilkunde sand am gestrigen Tienstag nachmittag in Stolberg statt. Ter Großherzog von Mecklenbura- Schwerin war dabei amvesend. Es nahmen über 400 deutsche Äerzte teil, sowie Vertreter Eesterreich-Ungarns, Norwegens, Dänemarks, Italiens, Belgiens, Rumäniens und Spaniens. Der Großherzog eröffnete bie Versammlung mit einer Ansprache, in der er der Tatsache gedachte, daß seinem Vorfahren Friedrich Franz I. die Gründung des ersten deutschen Seebades Heiligendamm zu danken sei. Er wünschte, der Kongreß mögt Li: Erlenntnis der Seehcilkraft fördern. Ter Rektor der Universität Rostock Pros. Tr. M gr - 1840 noch über - . unserer Einfuhr gen ui; und konsumreise Güter waren. Mit anderen Worten: das Deutsche Reicki tauscht immer mehr Arbeit gegen fremdländische Roh stofsc ein. ' Die Stein kohle nförderung des Teutschen Reichs . ■ 26 398 000 Tonnen und betrug im Jahre 1910 152 882 000 Tonnen. Die Steinkohlenförderung nahe um 126,5 Mill. Tonnen, d. h. um 479 Proz. gestiegen Roch größere Fortschritte zeigt die Ro Heisenerzeil- g u n g. Sic betrug im Jahre 1870 1391 000 Tonnen und im Jahre 1910 14 793000 Tonnen Die Roheisenerzeugung des Deutschen Reiches ist also um mehr als das Zehnsache, um 13,4 Mill. Tonnen, d. h. 964 Proz. gestiegen. Hand in Hand mit dieser Entwicklung unserer Industrie geht natürlich die Vermehrung unseres nationalen Wohlstandes. Rur wird man sich vor dem Glauben hüten müssen, daß unsere wirt schastliche Entwicklung auch tu den nächsten 40 Jahren die gleich günstige oder eine auch nur annähernd günstige sein wird. Das ist nach menschlichem Ermessen vollständig aus geschlossen, und einige Wettei-,.ichen deuten schon daraufhin, daß wir uns auch auf minder gute Zeiten rüsten müssen. Es ist ia auch undenkbar, das; die Kohlenförderung und die Roheisenerzeugung in den nächsten 40 Iah reu ebenso wie in den vergangenen 4 Jahrzehnttn steigen könnte. Tie Arbe lcn des preußischen Landtage?. Der preußische Landtag scheint in der Erledigung ber parlamentarischen Arbeiten hinter dem Reichstag nicht zurück- stehen zu wollen. In der Presse war kürzlich die Ansicht vertreten worden, daß das Herrenhaus von den ihm vor- liegenden größeren Gesetzen nur ba-3 Berliner ZwcckverbanbZ- ijc’clj vcrabschicben werde, daß jedoch bas allgemeine Zweck- verbanbsgcsctz und das Feuerbeszaitimgsgesctz nicht mehr zur Erledigung kommen wurden. Wie unserem Berliner 9)ht- arbcitcr aus unterrichteten Kreisen mitgekeilt wirb, ist biese Ansicht irrig. Der -ZweckverbanbS - Ausschuß wirb bas allgemeine Zweckverbandsgesctz spätestens bis zum 13. b. M. verabschieben, während der JuslizcutSschuß des Herrenhauses bie Berotmig bcs Feuerbestattungs - Gesetzes an einem Tage, nämlich ben 10. b. MtS., zu verabschieden gedenkt. Tic Vollversammlung des Herrenhauses wirb also in ber Lage sein, alle biese Gesetze bis zum 23. Juni verabschieden z'.l können, so daß oicse Gesetze bei einer etwaigen Zurückverweisung an bas Abgeordnetenhaus von diesem noch in der Zeit bis Anfang Juli beraten werben können. #>-***" llyev"' lauten Sie mir, unter uns einige Einzelheiten richtig zu stellen und nud) ganz sachte einige Ihrer Bchauvtilitgen zu wehren: daß ich 1871 jenen blutigen Witz mit der Musik von mir gegeben habe, ist möglich, obgleich id) mich nicht daran erinnere: man sagt ja bisweilen so vieles, um das Publikum auf der Galerie zu belustigen oder es zu reizen oder für nichts und wieder nichts. Tas Beste wäre freilich, schweigsam und zurückhaltend zu sein, und auf diesem Slandouutt glaube ich heute endlich angelangt zu sein, wo id) für die Welt ein Abwesender bin. Ta, wo man nichts ist, da verliert aud) die Pose ihre Rechte!" Verlaine erinnert daran, daß er seine Pflicht als Bürger während dcr Belagerung von Paris getan habe, fick) an der Verteidigung der Stadt mit der Waffe in der Hand beteiligt und dadurch wohl auch Verzeihung für die allzu heftige Aeußerung seiner Wagner-Verehrung erlangt habe. „Eine andere Beobachtung: warum behandeln Sie bie Veröffentlichung von Tichtungen, die so rein wie nur möglich den gegenwärtigen Zustand meines Geistes ausdrücken, als Exzen- trijität? Von meiner Bekehrung brauche ich Niemandem zu sprechen: das ist meine eigenste Angelegenheit, mein persönliches Glück, bie späte erblühte Blume meiner Seele, beten Gnliaituiig id) mich nun ausschließlich widme, die ich mit Liebe und Vor licht oflege, um sich aus ihr die Frucht dieser Nachblute meines Sommers entwickeln zu scheu. Aber nn allgemeinen gewrocheu, warum ist es denn so erstaunlich, daß ein Memck) zu dem Glauben seiner Kindheit zurücktehrt, zu der Religion seiner Vater, feines Vaterlandes, m dem Gott, den ihn seine, Mutter gelehrt hat und in dessen Armen sein Vater gestorben ist? Nehmen wir hinzu, daß dieser Golt, daß diese Religion, daß dieser Glaube in Treue erhallen und mit Trost beschenken neun Zehntel von Framr.ichs Frauen und die ungeheure Mehrzahl unterer teuren Juten, ohne alle die Unglücklichen zu zählen, die mitten au; dem Lebensweg auftichten und ermutigen." Zum Schluß gibt Verlaine nocy ein künstlerisches Bekenntnis, in dem er auch nach seiner Bekehrung noch an den alten Idealen sesthält. „Ich habe mich allmählich als menschliches Wesen stark gewandelt, aber id) rechne mich noch heuie mit dem^Herzen zu jenen Tichtern, die in dem „Parnaß" von 1866 zuerst aujiraicn. Diese Gruppe hat zäh und heiß gekämpft und sich tapfer gehalten. Es steht einem verstehenden uno edelmütigen Geiste wie dem Ihrigen wohl an, die Veteranen dieser Nachhut der Romantir zu unterftu-en, die zugleich die Vorhur einer neuen :lUitst 11, die französisch und christlich zugleich ist. Tas ist meine se.ste Ueberzeugung." Acf r!n Zovic | LEMdc. Fr""* StUt^ Bei der Aufstellung der Kandidaten für die nächsten ReichstagSwahlen wird von den Parteiorganisationen großer Wert darauf gefegt, die Zahl der D o p v e l m a n d a t a r c zu vermindern. Während die kleinen dcutscheii Landtage fast teilte Doppelmandatare mehr besitzen, in auch in letzter Bit die Zahl der Toppeimandatare im preußischen unb baip rischen Landtage erheblich zurückgegangen. Im preußischen Abgeordnetenhause sitzen zurzeit 70 Tovpelmaudatare, von denen aus die Rechte und das Zentrum 54 entfallen. Auch die Konservativen und das Zentrum, die zurzeit mit 24 resv. 22 Doppelmandatare belastet sind, streben dahin, bei den nächsten Reichstagswahlen diese Zahl bedeutend herabzusetzen. ' Zur (Entführung Des Jngenicurs Richter. Saloniki, 6. Juni. Ter Dvageman der beim dien Botschaft ist ucn Kalinopotis mrüdgclchri. Er äußerte, daß in der Angclcgcnhcit des entführten Ingenieurs Richter vor 1 l -sagen leine Entscheidung zu er märten ici. Die Bauern von Kakmopolis versprachen eine Vervinbung mit bett Räubeni herzu stellen. Viel- leid.t gelingt solches burdi Vermittelung eines ehemaligen Banden' führ er;-. Nach türtischen Quellen ist ber Sd)lupstvinkel der Räuber bei Livadin Von anderer Seite wird ein griccknschcS Kloster oberhalb Spizi genannt. 5 cna, 6. Juni. Tie Zcißw crkck erhielten vorn deutschen Konsul in Salonift bas folg ende Telegramm: „Keine Nachricht) neu Richter angegangen; Versuch Verbinbimg Räubern Hcrzu- stelleit ,iwd) erfolglos." Seiten n amiitbnitennin',- »- beites '6nhn- V; Otto Scnaaf. : 1 Teutschlands Wirlschaflsentwicklung. DaS letzte Heft der „Mitteilungen" des Wirrschaftlichen Vereins zu Düsseldorf enthält in der Wiedergabe des Jahresberichts des Gencraksekretärs Tr. Beumer einige bemerkenswerte Zahlen, die die glänzende Entwicklung unseres Handels, unserer Industrie und unseres Wohlstandes in den letzten 40 Jahren zeigen Unser Eins u y r handel betrug im Jahre 1872 3465 Mill. Mark und 1910 8934 Mill. Marl, unser A us f u h r handel stieg m dem gleichen Zeitraum von 2492 Mill. Mark auf 7475 Mill. Mark. Warnend in diesem Zeitraum unsere Einfuhr um 5469 Mill. Mark, also um rund 158 Proz. stieg, vermehrte fick; unsere Ausfuhr um 4983 Mill. Mark, um rund 200 Proz. Dieses Ergebnis ist um so günstiger, als etwa < \ unserer heutigen Gesamteinfuhr nach dcr Berechnung eines bekaun- teu Nationalökonomcit Produktionsmittel sind, während Vertreter 8r Kroneite inlage 7 MU" Nr. 131 Erstes Blatt M. Jahrgang Mittwoch, 7. Juni 19U Ter «iehener Anzeiger M A. M BezugspretS: erscheint täglich, außer ▼ Av A» ▼ nioiicitUch7LDs,merttl- ZTMJ| ZWZ 55-SSVjlvilvllvl AlllvNVlZ-d wirtschaftlicheZeitsraoer. W ■ W V " ■ V" ■ Ehesrebakteur-rRDoetz. ^eniiprcd) - Anschlüsse. UM O W ^nttoo^ ft.r den für die Rebali-o-i 112, „ _ _ . . o voltttschen Teck: August »S General-Anzeiger für Vberhessen MZE ?"nObi?e2a^dnmmnec lrolattonsönick und Verlag der vrühl'schen Univ.-Vuch- und Steinöruderti H. Lange. Nedaktion, Erpedttion und vruckerei: Zchulstrahe 7. Lanb^: E.Hcß;^für ben bis vormittags 9 Uhr. Büdingen: Fernsprecher Nr. 50 Geschäftsstelle Bahnhofstraße 16a. Anzeigenteck: H. Beck. W Wan Mon 3 Sänger auf der Terrasse, wobei das Kurhaus illuminiert wurde. und und 'ßubball. Wßballvere M-i Sportverein! «eich zu Anjang liel üJierlutS m Irjcv Zeil hatte Lum Aniang der Bis mit Geh. Justizrat Prof. Dr. Kohler-Berlin, der Stadt für ihre Gastfreundschaft Dank aus. Später wies Prof. Dr. Jitia- Amsterdam auf den reichen Dainenflor hin, dein das dritte Glas geweiht wurde. . Auf dem schattigen Festplatz herrschte ein fröhliches Treiben. Die munteren Weisen der Musikkapelle lockten zahlreiche Pärchen jum Tanze auf dem grünen Rasen, so das; die Zeit nur zu ichnell verging und die auswärtigen Gäste wieder an die Rückwanderung denken mutzten. Am Abend fand in der Turnhalle geselliges Beisammensei.l mit anschließeirder Tanzmusik start. Am Pfingstsamstag, nachmittags 3 Uhr, brach in einem Hause der Bahnhofstrasse hier ein Zrmmerbrand aus, der rechtzeitig bemerkt wurde und im Entstehen gelöscht werden konnte. Die Summe des Lebens ist gezogen. Sie heißt Treue Arbeit, selbstloses .Schaffen zum Nutzen seiner Mitbürger unserer Stadt.. U. Offenbach, 6. Juni. Aus Dem hiesigen Gefängnis entsprungen ist heute nacht dec 25 Jahre alte Dachdecker Andreas Gunkel, der sich lvegen Diebstahls in Untersuchung befand. Die Sänger waren entzückt von allen Darbietungen. Starkenburg und Rheinhessen. der Bade- und Kurverwaltung auf dem Bahnhof empfangen. Hierauf folgte Besichtigung dec Quellen, Badchäuser, Kur- bcunnen und Anlagen, welche die größte Bewunderung erregten. Der Gondelfahrt auf dem Teich schloß sich der Fünf- Uhr-Tee am Teichhaus an. Das daran anschließende Fest- öder gar die Wagenführer zum Besten zu halten. Es ist als ein Wunder zu betrachten, daß ein solcher Fall nicht schon früher eingetreten ist. Immerhin würde es sich emp- ehlen, in der Licher Straße die geplante Einfriedigung der Straßenbahn bald vorzunehmen. Auch in der Marktstraße, auf dem Markt usw. sollten die Eltern ihre Kinder des Großherzogs ist heute abend der zweite Kongreß der Internationalen Vereinigung für Rechts- und Wirtschaftsphilosophie hier zusannnengetreten. Zu dem Begrüßungsabend, der von der Stadt im Saalbau zu Ehren des Kongresses gegeben wurde, hatte sich eine sehr stattliche Schar auswärtiger Gäste mit ihren Damen und den hiesigen Mitgliedern dec Vereinigung versammelt, darunter auch StaatS- nnnister Dr. Ewald. Oberbürgermeister Dr. Glässing hieß R.-B. Darmsta dt, 6. Juni. Unter dem Protektorat Ausland. Aus Bar s u r Aube wird gemeldet, daß die Winzer, unter denen die Entscheidung des französischen Staatsrats große Erbitterung hervorgerufcn hat, in vielen Orten Versammlungen abgehaltcn haben, um gegen die Einteilung des Cham- vag ne g c b i c t es in zwei Zonen Einspruch zu erheben. Abends wurden die Winzer durch Sturmglocken unb Feuerzeichen aufgefordert, nach Bar sur Aube zu ziehen, um dort Protestkundgebungen zu vcranstaltep. Fußtrupven und Reiter sperrten jedoch die nach der Stadt führenden Straßen und Brücken ab, so daß die meisten Winzer ihr Vorhaben aufgeben mußten. 300 Winzern gelang es gleichwohl, in die Stadt zu kommen, doch wurden sie von Dragonern vertrieben. Die Gendarmen nahmen zahlreiche Verhaftungen vor. Die Ausschüsse des Winzer- verbandcs wollen den für morgen angekündigten Erlaß über die Entscheidung des Staatsrats abwartcn. Falls diese nicht ab- geändert wird, sollen die Gemeindevertretungen von neuem ihre Entlassung geben und die Steuern verweigert werden. Kaiser Franz Josef empfing am Dienstag vormittag in Schönbrunn den König der Bulgaren in Privat- audienz. Der Empfang war, so wird berichtet, sehr herzlich unb, dauerte länger als 20 Minuten. Arbeit von Erfolg gekrönt worden ijt. Ein wie bedeutender Teil dieser Arbeit gerade von Ihnen geleistet worden ist, weiß außer ihrem Ressortchef niemand besser als ich, auS der Zeit, wo der Entwurf der Reichsvcrsicherungsordnung aufgestellt wurde. Ich bitte Sie, überzeugt zu sein, daß ich Ihre Verdienste um das Zustandekommen dieses wichtigen Gesetzes sehr hoch cinschätze und daß ich Ihnen für Ihre treue und hingebende Mitwirkung bei der Lösung dieser großen und schweren Arbeit aufrichtig dankbar bin. In aller Wertschätzung Ihr ergebener v. Bethmann-Hollweg. Ausgestaltung unserer Licht-, Kraft- und Wasserwerke uird an seine Verdienste um unser Schulwesen. Jedem Bürger und jedem Beamten schenkte er für berechtigte Wünsche immer gern Gehör. Wenn auch in den letzten Monaten sein Gesundheitszustand ihm verbot, mit gewohntem Eifer in der Stadtverwaltung mit- zuarbciten, so war doch auch in dieser Zeit seine Meinung in mancher Angelegenheit von ausschlaggebender Bedeutung, zum letzten Atemzuge hat er der Stadt und seinem Amt Aufopferung gedient. Kreis Friedberg. w. Bad-Nauheim, 6. Juni. Die englischen Sänger wurden bei schönstem Wetter von dem Vorstand n. Offenbach en, sondern das Kind lief direkt vor Den Wagen. Eine Anzahl Kinder neckte in der Friedhofsanlage einen dort auf einer Bank sitzenden Betrunkenen und als dieser aufsprang, f ~ ■ iefen die Kinder fort über die Schienen der Straßenbahn. L°lV , . Finger unter Mitwirkung von Solisten der Kürkapelle im neuen Konzcrthaus fand außerordentlichen Beifall bei allen Zuhörern. Die Kurbehöcben bclvicteten die •Ne-io gewinne j. gewinne N‘201 5800” , w L°se a 1 tius ,!der vom Großherzog kurz vorher zum Geh. MeLizinal- rat ernannt wurde, übernahm das Präsidium. Im Vordergrund des Interesses standen die Vorträge des Geheimen Regierungsrates Prof. Dr. Z nutz-Berlin über die physiologischen und hygienischen Einwirkungen der Seereisen, des Geheimen Medizinalrats Dr. His-Berlin über die Psychotherapie der Kurorte und des Geheimen Medizinalrats Dr. Eulenburg-Berlin über die Einwirkungen der Seeklimate auf das Nervensystem. Abends bot die Stadt Kolberg den Gästen ein Festessen, an dem auch der Groß- Herzog teilnahm. — Der Kampf gegen das Opium in China, der mit großer Hartnäckigkeit durchgeführt wird, hat merkwürdige Folgen gezeitigt. In $unnan, einer der Provinzen, in denen das Opium in ungeheuren Mengen produziert und daher sehr wohlfeil verkauft wurde, gibt es heute kein einziges Mohnfeld mehr. Zwei europäische Reifende, die Doktoren Talbot und Rigaud, haben ueuerDings Diese Tatsache festgestellt. Aber zugleich mit dem Opium ist auch der früher so berühmte Honig von §)unnan verschwunden, da alle Bienen nicht mehr genügend Blumen zum Einfammeln den Honigs fanden und als unschuldige Opfer der gesetzgeberischen Maßregeln wegstarben. Die neuen Kulturell, Getreide und die Erbsen, die den Mohn ersetzt haben, tonnten, den Bienen nicht genügend Ersatz bieten. Für die Bewohner der Provinz scheinen sich jedoch auch nicht die erwünschten Folgen eingestellt zu haben. Früher waren sie die stärksten Opiumraucher im chinesischen Reiche, und nach einer kurzen Pause scheint es jetzt, als ob die dem Laster Verfallenen von neuem wieder rasch an Zahl zunehmen; nur daß sie, anstatt wie früher ihr eigenes Opium zu rauchen, ein eingeführtcs nehmen müssen, das sie zweimal soviel kostet. Andererseits nimmt auch der Verbrauch des Alto holsin Chip azu, und die Trunkenheit wird tzaufiger. So werden die Chinesen bald bemerken, daß sie keinen vorteilhaften Tausch gemacht haben, als sie die Opiumsucht verdrängten und dafür den Attoholismus ins Land bekamen. Landkreis Gießen. ’4 Gacb enteich, 6. Juni. Eine rege Bautätigkeit entfaltet sich in letzter Zeit in unserer aufstrebenden Gemeinde. Draußen an der Bahnlinie nach Lich zu, in dec Nähe der Kreisabdeckecei, sind um die im letzten Jahre erstandene neue Kalkfabrik eine ganze Gruppe von Häusern int Bau, darunter eine Blockstation für Güterzüge. Im Orte selbst sind an der Straße nach Hausen mehrere Häuser errichtet worden; in die Augen fällt besonders eine größere Zigarrenfabrik, die ein Berliner Fabrikant, der sich seither im Orte immer schon Zigarren Herstellen ließ, baut. Die Fabrik wird von einheimischen Unternehmern und Arbeitern aufgeführt. Auch im nahen Hausen wird eine Zigaccenfabrik bedeutend vergrößert. Eine Menge Arbeitsgelegenheit wird so für unsere Umgebung geschaffen. ,XKlosterArnsburg,6. Juni. Tie Pfingsttage brachten durch das prächtige Wetter begünstigt, der alten, so schön gelegenen Klosterrnine wieder einen ganz außergewöhnlichen Besuch. An den beiden ersten Feiertagen hatten Hunderte von Aus- slüglcrn auS nah uitb fern das idyllische Fleckchen Erde als Wanderziel gewählt. Die Touristen, die zumeist über Münzeu- berg oder von Gießen, Schiffenberg und Garbenteich den Jäger- Pfad her kamen, nahmen am Abend dann größtenteils den Weg durch das prächtige Gottesackertal nach Lich, >vo die Züge der Haupt- und Nebenbahn Mühe hatten, den starken Verkehr zu bewältigen. Heute, am 3. Feiertage, der in der ganzen Umgebung noch gefeiert wird, mag der Besuch des Klosters die Zahl 2000 überstiegen haben. Es wurde das Jahr es scsi des Rettungshauses begangen, wozu die Landbevölkerung von der Laubacher bis zur Butzbacher Gegend immer zahlreich zu- sammenströmt, besonders sind Holzheim, Gambach, Dorf-Gill und Grüningen vertreten. In der Mittagsstunde kam Wagen hinter Wagen mit Festbesuchern, die dem erhebenden Gottesdienste im Walde, dicht an der Klostcrmauer, beiwohnten. Pfarrer Roos°- Breitenbach a. H. und Pfarrer D e g g a u - Darmstadt, der für den verhinderten Pfarrer Ettling-Rödgen b. Siegen eingetreten war, hielten eindrucksvolle Festansprachen, denen inmitten der friedlichen Waldesstille eine große Gemeinde andächtig lauschte. Gemeinsame Gesänge aus dem Arnsburger Liederbuch sowie eine Reihe vou Chorälen, die der Gemischte Chor und der Posauneu- chor aus Gambach unter Leitung von Pfarrer Graf vorlrugeu, erhöhten noch die weihevolle Stimmung, die über dem Ganzen lag. In einem Schlußwort gab Stistsdechant K l i n g c l h ö f s e r - Lich einen kurzen Jahresbericht der Anstalt, die im abgelaufenen Jahre rund 40 Mädchen durch Schwestern und eine Lehrerin Unterricht und eine gründliche Erziehung angedeihen ließ. Au die Hauptfeier im Walde schloß sich noch eine Nachfeier mtfer den schattigen Bäumen vor dem Rettungshaüse, neben der Paradics- tirche. Noch verschiedene Ansprachen wurden gehalten, nochmals konnte man sich an den schönen Leistungen des gemischten Clwrs nnd der Posaunenbläser erfreuen. Die Freunde der Erziehungsanstalt wurden in den weiten Räumen des Rettungshauses, des einstigen Bursenbaus, gegen ein geringes Entgelt) noch mit Kassee und Kuchen reichlich bewirtet. Außer den Festte jnehmern lvarcu auch noch zahlreiche Ausflügler erschienen, die sich an dem bunten und bewegten Volksleben, das hier der dritte Pfingsttag immer bietet, sowie an den alten Trachten, wie sic in der Butzbacher und Grüningev Gegend noch erhalten sind, erfreuen wollten. Der Besuch war so, stark, daß in den Räumen und im Garten der Klosterrestauration kein Plätzchen mehr zu findeu war. -ch. Hungen, 6. Juni. Bei seiner Heimkehr vom Gesangswettstreit in Londorf wurde dein Gesangverein ^Eintracht", dec in 2(61. A, Klasse I mit 225 Punkten den 1. Preis, bestehend in einem Trinkhorn nebst 100 Mark und mit 130 Punkten den Ehrenpreis des Großherzogs, bestehend in einem prachtvollen vergoldeten Pokal errungen hatte, gestern abend ein schöner Empfang bereitet. Dec Verein mürbe mit Musik am Bahnhof empfangen und durch die Stadt nach dem Schloß geleitet, wo Dekan Hainer den Dirigenten, Lehrer Metz, beglückwünschte. Hansabundestages in Berlin verkehrt am Sonntag, 11. Juni, ein Sonderzug von Wiesbaden über Frankfurt—Bocken- heim—Gießen, Kassel nach Berlin, zu dem die Fahrt etwa die Hälfte des normalen Fahrgeldes kostet. Der Zug kommt vormittags 101,4 llhr hier au und geht um 10.51 Uhr wieder ab. Die Ankunft in Berlin (Potsdamer Bahnhof! erfolgt nm 6.50 Uhr nachmittags. Der Fahrpreis beträgt ab Gießeir für die 2. Fahr- ______________________ vuu , Wse 13,30 Mark und für die 3. Klasse 9 Mark. Tcr Zug 5600 Mark bewilligen. Der Llntrög stützt sich auf eine Eingabe halt auch in Marburg. Aumeldungen zur Mitsahrt sind gn die des Polizeirats Bräuniq. Danach hat Osfenbach nur 63 Schutz- Hansabunds-Oxtsgruppen zu richten, 1 Icu.te he; 212 000 .Einwohnern, während doch auf je 1000 (Süv Heißt Dam; Selbs M - 1 He;h- and Tl«f- b*a_Eb- Soascnkttoa and «■ Tbchkrel ca inze r mehrerer in loazessieaierlePlaöilliiitaslall 9 Erneuerungen vorgenommeu meinen. 04647 Institut Boltz iia. -xeiscklittHelll Lochend, emvnehlt vr. Ztr. zu 4/2.» Mk. Wege zur Zugspitze der 19 idfriqe "^Ttfc'cttrr Georg^R o fju ad. Er roit sofort tot Die Leiche wurde nach bstirmisch gdbrachr. Bar-sur-Aubc, 6. Juni Letzte Nachrichten. Tie aufständischen Winzer in Jraukreich. dem vorerwähnten Bnreau abzugeben. Der Zuschlag erfolgt bis zum 5. Juli 1911. Gießen, den 2. Juni 1911. Großherzogliche Direktion der Klinik für psychische und nervöse Krankheiten. Konstantinopel, 6. Juni. Nach einer Depesche des Großscheriss von Mekka sand bei Alguez in Assyr neuerlich ein ?l a m v s zwischen der von Truppen untcrftütiteii »lriegsmacht des Großscherifs uno Aufständischen statt, die unter Zurücklassung von über 100 Toten die Flucht ergriffen. Unter den Toten befinden fich drei hervorragende Schecks. Den Truppen^ die drei Tote und acht Verwundete hatten, ist es gelungen, drei von den Aufständischen als heilig betrachtete FalMen zu erbeuten. Amtlicher Wetterbericht. WelteranSsick'ten in Hessen am Donnerstag dem 8. Juni 19111 Heiter, trocken, warm. Jnhabcr Hans Kratz, Lraiidgsise 8II. Am Donnerstag dem 22. Juni d. Is., Vormittage Uhr findet die Versteigerung Eia lürkisch-griechischrr Kampf. Konstantinopel, 6. Juni Nach der türkischen Darstellung eines Zwischenfalles an der türkisch-griechischen Grenze, feuerten die griechischen Soldaten zuerst aus einem Hinlkrl-alt aui die Türken, von denen sie drei töteten und umzingelten ein türkisch'- Blocklmus bei Direli, das sie, zerstörten. Ter Kamp' dauerte fünf Stunden. Tic, Griechen nahmen den getöteten Türken Geld, Waffen und ?Ji u n i 1 i o n f o r i. Tie Pforte beauftragte den türkischen Geschäftsträger in Athen, amtlich einzuschreilen und die Bestrafung der Schuldigen sowie Entschädigung für die Familien der Getöteten zu verlangen. der bis zu diesem Tage unter Nr. 1—543 versetzten und nicht eingelösten oder erneuerten Pfänder im Auttionslokal der Anstalt Brandgasse 8 öffentlich meistbietend gegen Barzahlung statt. Zum Verkauf kommen: Ueberzieher, Anzüge, Hosen, Leinen, Wäsche, Betten, Fahrräder, goldene und silberne Herren und Damen Uhren, Ketten, goldene Nmge, Geigen, Zither usw. NB. Die verfallenen Pfänder können noch bis zum 21. Juni abends 8 Uhr cingelöst oder erneuert werden. Am Verkaufstage können weder Einlösungen noch umliegenden Dörfer versammelten sich unb marschieren auf die Stadt. Hier herrscht infolgedessen große Aufregung ; d i e ganze Garnison i st auf den Bein en. Es heißt, die Winzer seien nur Gewehren bewaffnet. Die Behörden ließen sämtliche Läden schließen. Ein Kamps bei Fez. Paris, 7. Juni. Aus Fez wird vom 2. Juni berichtet: Bei Rasalmas, etwa zwei Wegstunden von Fez, wurde die Kolonne G v u r a n d von den Beni M 1 et- ang egriffen unb erlitt schwere Verluste. Ein Militärarzt wurde in dem Augenblick getötet, als er einem Schwerverwundeten Hilfe bringen wollte. Außerdem wurden drei Frcmdcnlegionäre getötet unb 20 verwundet. Heu- und Kruuinichras-Lttsteigmngtu auf grWcn Wiesen. I.Mittwoch den 14. uuni 11)11 von morgend 8 Uhr an, in der Geniartung Lautrach auf der Gciicnwicse 34 i/ose — 30 Morgen; 11. an demselben Tage mit Beginn um 9Uhr vormittags auf den Schcllcnbcrger- lohne Vos Nr. 3) und Zicaclhütlerteich- totefen zirta 30 Morgen; lil. an dennelbeu Tage mit Beginn um 10 Uhr vormittags im Tiergarten nur U2 Morgen. Zusammentunst in der Htrtenbach; 1V. an demielben Tage nachmittags 4 Uhr aus der Schrciucrsmüble bet Freienseen. II Bon zirka 114 Morgen Wiesen im Wciierauergrund iöartmannShausen bis Sorgenlos- «Wiesen von Hrch. Franz III. Wtw.h 2) von 163 Morgen tm Wolfögarten, Streu,ifeeneu, Oberseener- und Ltvoergrund; 3) von «2 Morgen — 30 Abllgen. der vom Oberfeenerboiaut zurückacnommenen Wiesen; >. Samstag den 17. Juni 1911 mit Beginn nm 9 Uhr vormittags in der „Acvfclobach" auf zirta 192 Morgen Wiesen daselbst, am Altenkelter, in den verschiedenen Heegbrück-, Gülle-, Herrn- und Hexenwieie; VI. an demselben Tage nachmittags von 1 Uhr an auf dem Fägerhauic von zirta 2üU Uiorgcn Wiesen in Nuthardshausen lWiese von Aug. Traut III. Erben- Mulsau, VnngUerfe, Gcräums, Hahlganen, Hauxteilen «Wiesen von Ang. Fachem und M. Ehrst. Wagner« Lingel- und Schissenbach, ferner von zirka 16 Morgen in der Silbacb. Sinnes, Elgersbach, Gieyorn und Bruchwiese sowie von den Waldwegen verichiedener Neoiere. Wlesenwäner Silß dahier und die betr. Gr äst. Forsnoarte find angewiesen, die Wiesen, die zudem durch nummerierte Holzpstücke oder Steine kenntlich gemacht sind, auf Berlangen vor dem Termine vorzuzeigen. l'aubad), den 6. Juni 1911. B7/« (tzraniche Forstverwallung. Ilmenau i. Tbür. [bv- Einj.-, Fähnr -. Prim.-, Aditur.-(Ex.) Schnell, ncher. -br. uci. Teutfche Ptarchen in Berten,2Mk. Zu bezieh, v. Weidefeld m Schroda 136751 it. Sier, Tammstr. 4ti. Televh.ößl. Visitkazlea büL Preisen Brühl'sche Universitäts-Druckerei. Unzweiselbast bringt Säuglingen die Ernährung mit Milch non nicht einwandfreien, oder gar schon tranken Stuben «Seuchen» namentlich in den Sommermonaten, ernste Gefahren mit sich. Ein unüber» treffliches Borbengungo- und Heilmittel hiergegen bietet Nestle's Stindermehl, das Milch von absolut gefunden Kühen der Hochalpen und mit Wasser gekocht, eine vollständige, leichtverdauliche Nahrung enthält ergibt. es"/» . Vergebung. Für die Klinik für psychische und nervöse Krankheiten in Gießen soll die Lieferung von Bett-, Leib- und Tischwäsche auf dem Wege der öffentlichen Ausschreibung vergeben werden. Die Bedingungen liegen an den Wochentagen von 4 bis 6 Uhr nachmittags in dem VenvaltungSbureau zur Einsicht offen. Angebote sind verschlossen und mit entsprechender Aufschrift versehen, bis zum Eröffnungstermin: Mittwoch den 21. Juni, 12 Uhr mittags. eingetroffen. 3699 TeOephon 338 15000 Mk. [Ubrwerfc.uu | ÜSttcc tlUGlO ÜAlxh SSt»/, Sn Mundgeruch fid) an dem bunte I e Pfingsttag itnr.r : in der Hubbel ' , erfreuen wollla i und im Gasten t: indcn Ivar. ’r Heimkehr m Gesang ve«n 225 ^unftenk ' nebst 100 Sd \ § bcs M dllen ütrgiätB schöm Ns am schloß M. :tz, beglüäckW. Darmstädter Pferde-Lotterie Ziehung am 14. Jnni 450 Gewinne i. W. v. Bin heute mit einem Transport erstklassiger belgischer Pferde Geriisislricke und Rollseile hält stets auf Vager und offeriert z. billigsten Preisen Ludwig Lazarus, Afterweg 53. Fernsvr. 505. - unb HliufchDstt empfiehlt 3161 B. ÜHäuser 36. Telephon 660, Sport. • Fußball. Am 1. ßeiertng trat die 1. Mannschaft des Fußballverein Rassel „Union’ gegen die 1. Alannschast des Sportvereins ,9)1 c r f u r" Gießen zum Spiele an. k Bleich zui'lusaug des Spieles war eß durch das kräuige Zusammen- joiel Alerliirs möglich, das erste Tor zu erzielen, flach ganz f kurzer Zeit batte auch Kassel ein Tor zu verzeichnen. Halbzeit 1; I. ’ Zum Aniaug der zweiten Halbzeit wurde gleich von Kassel scharf Äug. Frensdorf Frankfurter Strasse 31 J. M. Schulhof 1031 Telephon 119. Prompter Versand nach auswärts n 2. PfiitgstinkM Logelbcrgt! vA' neu FrlmlMü .i. inen soivic dm rc1 olbfcii m wp igenen, mit uk.* iklub erbauten «hmittags fand ’* Abmarsch »J ®“ estplab hemchl : Musiklavclie^.e äitcn Ras'n, ausioarngen M •it ftii l; , mit mW* littagä 3 Ifc W , Qimmrrb»», ’ 1» " *• ' W? * 11 »o« £” *■ [*. ■ “tat Ai, I« rooöner mindestens tin Schudmcmn fcmmat lollte^At anderen 3täbt«m liegen die Verhältnisse weseMlich günstiger. Schon vor 8 Jahren kamen in Mainz auf je 852, in Darmstadt auf je 1101 labZehen von 36 Hllssichutzleuten), in Gießen auf je 983 ynb in Worms auf je 1073 Einwohner ein Schutzmann; in Frankfurt it. Hanau sogar auf 666 bezw. 810 Einwohner ein Schutzmann. In diesen Städten dürften sich die Verhältnisse roährend dieser Zeit erheblich günstiger gestaltet haben. Für den eigentlichen Licherheitsdicnft kommen jebod) in Offenbach keineswegs diese 63 Schutzleute, sondern nur 51 in Betracht, da die übrigen als Lachtmeister, Ordonnanzen, Kriminalschutz.leute usw. in Anspruch genommen werden. Bei einem täglich 24 stündigen Dienst für jede bet drei achtstündigen Dienstschichten stehen immer nur 17 Schutzleute zur Verfügung. Wenn dann für die 7 Polizei- wachen nur 1 Schutzmann gerechnet wird, bleiben im ganzen nur 10 Schutzleute für Postenstehen usw. Dazu kommt noch bei dem rafchen WaclfStum der Stadt die Notwendigkeit der baldigen Errichtung eines weiteren Polizeibezirkv. rm. W o r m s, 6. Juni. Die 10. Hauptversammlung des Bundes Deutscher Verkehrsvereine, die schon heute sehr zahlreiche Fremde hierher gebracht hat, wurde heule abend durch einen Empsan g s a b en d in dem Saale zu den 12 Aposteln eingeleitel. Nack) einigen Musikstücken ergriff Frhr. v. Heyl das Wort, um im Namen der Verkehrs-Kommission unb ae-5 Verkehrsvereins Worms bie Gäste zu begrüßen. Sein Loch gilt dem weiteren Blühen, Wachsen und Gedeihen des Bundes Deutscher Berkehrsvereine. Kommerzienrat Trumpler feierte hierauf die Behörden und alte die, die bestrebt waren, den dies- lahrigen Bundestag dem vorjährigen Tag in Braunschweig ebenbürtig zu gestalten. Weitere Ansprachen hielten Kreisrat Dr. Kaiser, Oberbürgermeister Köhler und andere. Ter Vorsitzende des Bundes, G o n t a r d - Leipzig, dankte im Namen des Bundes für die freundliche Aufnahme. Gesangs-, Musi!- und Tialektvorträge gestalteten das umfangreiche Programm des Abends sehr abwechselmigsreich. Der Gesamtvorstand wird am Mittwoch früh 9 Uhr im Eornelianum eine kurze Geschästssitzung abhalten, worauf um 10 Uhr die erste öffentliche Lauptversammlung beginnt. Hessen-Nassau. X. Hanau, 7. Juni. Der Kommerzienrat Grüning hat dem Landkreis Hanau eine größere Stiftung aus Anlaß der vierzigjährigen Wiederkehr des Frankfurter Friedensschlusses gewidmet, aus bereit Zinsen alljährlich zehn Veteranen einen Ehrensold von jährlich 180 Mt. erhalten sollen. Auch der Stadt Hanau stellte Herr Grüning zu dem gleichen Zweck ein Kapital von 30 000 Mk. zur Verfügung. Die englisch- von dem W- lahnhoj cmpl* Badehanscr, c Bewunderung' tjA M von eoWi<" , „ Wit*. „atnSorb** »w« «Vw jetteten, y rÄA * Ä? ivegkN D'j tWÄ- fytb* । 6 »«I,f Fußschweiß, 7-u Handt u. Achsel,ckwciß, Wolr, wundc Füße, Creme „Wicbctur- Sch. 25,40Ps. hat sich tausends, bew. Ndl.; Pelikan-Apoth., Kreuzpl. 2 I 'Mnteilz b.nX *' 1D0 bi5 Oü.-TI Mi J Wagen hing en Gottesdiensi^ n- planer nnb ber Posaune-. LCf ISrai bortruc»- gUber btm ®3nit.' prügel Höss er. öte im übgelfluftna u e,ne Lehrerin U:< mgedeihen ließ, z, ;>nc Nachseier unjt neben ber'Sarabia gehalten, nodjnuj es gemischten Chnk ii>c ber Erziehungl iHi'I!ungshauscs, ba geld noch mit Sflüe sllejnehmein tränt Hauptffexi'inne i. W. v. 4000,2000 Mk. ferner lOPferdc oder Fohlen i. W. von 5800 Mk. sowie 438 Gewinne i. W. v. 3200 Mk. Lose ä 1 Mk. (Liste und Porto 20 Pfg.) (D% durch L. F. Ohnucker. Darmstadt, u. allen bekannten Verkaufsstellen. MiichlDtnkii-, Eiatre- «sd MM- renii • iMrclnir« • «ad Tcchnikir • j Liboriiorle« | Sauber und solide gearbeitete 3W1 Badewannen erhalt. Sie von 17 Akk. an bei J. B. 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Ter Flieger S ch e n b e I stellte heute nachmittag auf einem Tornereindecker mit einer Höhe von 2010 Meter einen neuen deutschen Höhenrekord auf. Schendel ließ sich in glanzendem Gleitstug nieder. An dem heutigen dritten Tage ber nationalen Flugwoche flog ohne Passagin K ahnt eine Stunde und 15 Minuten, Heiden- rcich 43 unb Rövcr 33 Minuten. Bei bem Flug mit Passagier erreichte Eynng eine Ftugdauer von 59, Jadlonsky von 52 und König von 23 Minuten. lÄcMuny? mW oder die es werden wollen. Vor Kauf eines Rades besichtigen Sie erst mein reichsortiertes Laster in wirklich crstklass. Marken wie: WW IlW :: Sei, lerpeie:: Spezial-Räder von 50.— Mk. an. — Schüler-Räder mit Freilauf, komplett, 1 Jahr Garantie, Mk. 90.—. Größte Auswahl in ZubehörteUen. Pneumatiks sehr billig. Beste Reparaturwerkstätte auch für Automobile, für alle Fabrikate, mit elektr. Betrieb. Emaillierung und Vernickelung. Reelle, prompteBedienung. Teilzahlung gestattet Umtausch alter Räder. 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In Martenrechdorf schlug der Blitz in die Kircheiwrgel und zerstörte sie. In Kessel heim fuhr der Blitz während des Nachmittagsgottesdienstes in die Sakristei. Von den Kirchenbesuchern wurde niemand verletzt. Aus Hannover meldet man: Im Hasler Holze wurden vorgestern von zwei Arbeitern in einem Ameisenhaufen versteckt 150 000 Mark Wertpapiere gesunden. Daneben lag ein schwerer Lack voll Süberzeug und Stahlwaren. Ter Fund rührt aller Wahrscheinlichkeit nach von Tiebstählen her, mit denen ein vor kurzem in der Umgegend festgenommener Höhlenbewohner im Zusammenhang stehl. Aus Schafs Haufen wird gemeldet: Am Pfingstmontag stieß der von Konstanz tommendc Dampfer „Arenen ber g", als er einem von Lckraffhausen kommenden Schiff ausweichen wollte, in Tießengofen gcgin einen Pfeiler der Rheinbrücke. Ter Rad.asten wurde eingedruckt. S ä in t l i ch e P a s s a g i e r e, e t w a 2 30, wurden mit Mühe gerettet. Aus einer Psingsttour i n s H o l l e n t a l stürzte aus dem „Behaftet mit hartnäckigem Hautausschlag habe ich nach 1 Stück Zuckcr's Paicitt'Mediziiial-Scise D. R. P. Nr. 138988 ein vollfländ. reines GefictN. Zch gebrauche Ihre Seife zeitlebens. O. W." a St. üü Pf. «15%mi u. 1.50 'M. (3ö°/oia, stärkste gorm>. Dazu Zuck^S - Ercme «nicht fettend u. inilb; /5 Pf. und 2 'in. in der Univcrsitäts - Apo tbctc, bei Aug. Noll, E. Scibcl, W. Milbingcr, Otto Schaaf u. Wanderausstellung der D.L.-G.in Cassel 22.-27. Juni 1911 weraen freundlicher Beachtung empfohlen ffllMllkg- Buchau Die ausgestellten Sattdampf- und Patent- Heißdampf-Lokomobilen, onginaibauartwoit V->rprtfunfM dtr D. L-0.: 1010: Groin breniene Denkmünze für Selbltainlifir Wolf 10G9: Gram D«r>raunze ’ür D-ricbrr Lire W .< Schnelligkeit in der sich Erdal- Schuhcreme dank seiner Güte auf der ganzen Erde verbreitete, steht ohne Beispiel da. Ctebr» Jullmann, tiäessen. Biograph Pfocketraße 12 04631 Blockstraße 12 Nur noch einige Tage: Ein Wcltschlager; Ein Weltschlager! Bsb» Vornan ©ieies Großes überaus fesselndes Drama eines jungen Mädchens, in 2 Akten, Lange 700 Meter. Vorführungsdauer 5/4 Stunden, herrlich in Szenerie und Ausstattung, hervorragend int Spiel. Außer diesem Wcltschlager: Pritschen spielt Schutzpatron Große köstliche Humoreske mit dem 5 jährigen Abelard in der Hauptrolle. Musik: Kirschblüte von Albert. Irr Verräterische Tintenfleck Große Dctektivgeschichte, spannend vom Anfang bis zu Ende. Sowie das übrige großartige Programm länner Tnraverein (liessen Jbre Kgl. Hoheiten unser Groscher^og nebst hoher Gemahlin hoben sich huldvollst bereit erklärt,den von nnserenTurnern nächnenSonn- tag tm Eilbotenlans vom Taufstein hierher ,;u bringenden Elchenbruch nebst entsprechender Widmung entgegen au nehmen. 3d) ersuche die Mitglieder sämtlicher Abteilungen tAklioe, Zöglinge, Svrel und Hechler- Riege,MiHtär-nndSct)üler-Abtellung)näd)sten Tonncrcitag, 8. d. M. abds. i>Ubr pünktlich <;ur Einteilung als Läufer und alle übrigen Mitglieder zur Zuteilung als Führer u. Ordner in der Turnh..;. erscheinen. Die Singstunde fällt am Donnerstag ans. 21 m Sonntag abend 73/< Uhr werden unsere Turner am Bahnhof abgcholt. v7/e Um viinktliches Erscheinen bittet__________Der erste Sprecher. Braunfels. Der Verschönerongsverein Brauofels veranstaltet Sonntag den 8i. Juni, nachmittags von 41/., Uhr und abends von 81/., Uhr ab ein Konzert ausgeführt von einem Teile der Giessener Regiments-Kapelle em FüiPstBaefoen Herrengarten. Eintritt für Mittag und Abend zusammen 50 Pfg. 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