kUlw L,M m. c« Jl, b>6 y - ;.w runjjT" leib mly>>. ÄlUck»Sir \°®::. Eich». &«Me 'M 'JtauiW' '"W, KLZ r, «s wirb na- J M Wß fet ^ld. Sioiji). ttti 4 l- b. Lda. Grubenholz. 19 sollen unier brr. t flenl4iS5Wtm.fiirh wie mit der tluHtr taa de» 16. »ebn« ISvoffnunfl der untctiiemcn: 11 B)t| ibnitation Treis a -u oari Büttner w bi gibt weitere 2m.hr i Treis. b*. rung. soll in dem M m- und NuÄhol; ib $ud)toalb: urchm. « 2,92 I dchm. -- 3,18 Ifatl Hm. - 15,60 H;:n| dchm. = 4,74 jml Dd)m. = 9,49 -ml chm. - 38,23 teil im. = 2,21 KD m. --- 2M m Wt eiskirchm. efer-, W r-Terbstanßt: i werden unter bti'l lunfl.en verkamt: SfW-W s i07 St. = 69-45 ö|. 1 St. = O-741'7 Z Fstm., oa. SL1SI- "'Distrikten TFridU »M1 Äf W’ SLlfc**rsv D°» Ä'A ’iterej^^1'" uirt SÄ# SVsL'sd LM reiTreis^^. ffs Essenzen nSllbs»«d»l"" Likören, Li"10"’ sch-ENt» OS St— Nr. 31 Erstes Blatt 161. Jahrgang Montag, 6. Jcbruor 19U WGietzenerAMgerW SÄSK V V sssttss Stai tzeneral-Anzeiger für Oberyeffen LKM annobme1 uon anjcigtn Rofationsörud und Verlag bet vtllhl'schen Univ.-Such- und Steinbrnderei R. Lange. Bebaftion, Expebilion unb vrnderei: Schulstratze 7. dcn « Bübingen: Zernsprechet Nr. 50 Se!chäst5ftelle Bahnholstratze (6a. Waemd, H. s--r. Die heutige Nummer umfosit 10 Seiten. Der persische Zinanzminifter erschosien. Teheran, 4. Febr. Der Finnnzminister Sani ed " a u l e h wurde bei seiner Rückkehr aus dem Medschlis von -wer Armeniern erschossen. Die Verfolgung her Mörder wurde ausgenommen. Es ist einstweilen, solange nicht ausführlichere Nach- lichten vorliegen, völlig unklar, ob dieser Anschlag politischen Charatter trägt, oder nur einen persönlichen Racheckt bedeutet. Denn wenn auf der einen Seite versichert wird, das; der eine Täter in Mazandcran in den Diensten kani ed Daulehs stand und große Gcldforderungen an ihn bitte, deren Erfüllung ihm der Minister verweigerte, so nuß es doch auf der anderen Seite in höchstem Maße auf- allen, daß beide, der Mörder, wie sein Mitschuldiger, der sich als Angestellter einer Teheraner Druckerei ent- nippte, Grusiner, also russische Untertanen, sind. Es liegt wher bei den gespannten russisch-persischen Beziehungen er Verdacht nahe, daß die Täter in höherem Auftrage schandelt haben, um einen Mann zu beseitigen, der Rußland in höchsten! Grade verhaßt sein mußte, weil er zu den Häuptern der freiheitlichen Bewegung unter der Regierung -).>tuzafer Eddins gehörte und überdies ein ausgesprochener Deutschenfreund war. Daß der eine der Attcn- io.ter daneben mit Sani ed Dauleh persönliche Differenzen hatte, fällt wenig ins Gewicht. Bot sich doch gerade dadurch für Rußland eine .Handhabe, ihn zu dem Anschlag zu nennögen, den er umso eher unternehmen konnte, weil ir als Grusiner der russischen Gesandtschaft ausgeliefert herben muß, die, wenn der Anschlag in ihrem Auftrage, liier auch nur, was wir für wahrscheinlicher halten, nn Interesse einer russischen Gruppe erfolgt ist, ihn vermutlich der Bestrafung entziehen dürfte, indem sie die beiden 2ater bei passender Gelegenheit entweichen läßt. Ist die Annahme, daß es sich bei dem Mordanschlag nuf Sani ed Daulch nicht um einen Akt der Privatrache, icnbcrn um cm politisches Verbrechen handelt, richtig, so wird man sich fragen müssen, aus welchen Motiven die Bussen eigentlich die Beseitigung des persischen Finanz- winisters "für sie zweckdienlich hielten. Und darauf fällt i c Antwort bei der Undurchsichtigkeit der persischen Ver- ntnisse einigermaßen schwer. Aber spricht es nicht Bände, venu der Regent von Persien, Rasr ul Mulk, noch immer zögert, nach Teheran zurückzukehren? Beweist das nicht, daß er die dortige Lage noch immer für viel W verwirrt hält, um sich von der wirllichen Uebernahme der Regentsck>aft eine Beruh-igung des Landes zu versprechen? Denn wie steht es eigentlich setzt in Persien? Dos Medschlis, das persische Parlament, tritt für die Aufrechterhaltung resp. Wiedererlangung der politischen und wirtschaftlichen Integrität des Landes ein. Das englisch- russische Ablommen hindert aber die Durchführung dieser Politik. Rußland hält noch immer einen Teil des Nordens be- setzt, während England unter dem Vorgeben, daß es der per- s'schen Regierung bisher nicht gelungen sei, im Süden Ruhe zu schaffen, mit einer Besetzung dieser Landstriche durch udische Trappen droht. s)hm hat sich ja allerdings in ’Bter 3cit das Verhältnis Englands und Rußlands zu 1'erfüll einigermaßen gebessert. England hat Persien für die Wiederherstellung der Ruhe im Süden eine längere Artft gewährt, und Rußland hat es durchzusetzen verstanden, das; ihm Persien für die Schädigung russischer Staats- '-ngehöriger die verlangte Genugtuung gegeben hat. Aber im Hintergründe gibt cs noch Differenzen genug. So in der Frage der Anleihe, die England dem Reiche des Löwen schon seit längerer Zeit angeboten hat, um es dadurch noch mehr in ivirtschaftliche Abhängigkeit zu bringen, so in der Frage der zollfreien Einfuhr von Automobilen und in der Konzession von Automobilverbindungen auf den von Rußland in Persien gebauten Straßen, die man in Petersburg kategorisch verlangt, wenn man Nordpersien räumen soll. Der Erfüllung dieser beiden Forderungen widersetzt ich aber das persische Parlament aufs entschiedenste, wählend die unter dem Druck von London und Petersburg tchende Regierung die Anleihe bei der von englischen Kapitalisten abhängigen kaiserlich persischen Bank befürworte! und in der Mutomobilfrage wohl mit sich reden lassen würde. Ob diese Haltung der persischen Kabinetts nui darauf zurückzuführen ijt, weil es ganz genau weiß, daß das Medschlis nie in diese weitere Durchbrechung der persischen Selbständigkeit willigen würde, bleibe dahingestellt Jedenfalls scheint man, wenn eine russische oder and russisch-engliiche Gruppe daranging, das hervorragende Mit glied des Kabinetts, den Finanzminister Sani ed Dauleh durck) Meuchelmord beseitigen zu lassen, hier der Ansicht zu sein, daß dieser das eigentliche Hindernis für die Erfüllung der russisch-englischen Wünsche bildet. Möglich, das Sani ed Dauleh, weil er sich bei der augenblicklich rech! prekären Lage Persiens nicht anders zu helfen wußte, den Mantel auf zwei Seiten getragen hat, daß er also England und Rußland die Erfüllung ihrer Forderungen offiziell zusagte, während er insgeheim das Medschlis zum Widerstände anstachelte. Solange nicht, wie gesagt, ausführlichere Nachrichten über das Attentat in Teheran vorliegen, ist es schwer, sich über seinen Charakter ein Bild zu machen. Unb auch wenn die Untersuchung beendet ist, wird man, wie das einmal in den verzwickten persischen Verhältnissen liegt, ihr Ergebnis keineswegs als über jeden Zweifel erhaben betrachten dürfen. Ist aber Sani cd Dauleh tatsächlich das Opfer eines Anschlags geworden, hinter dem eine englischrussische Interessengruppe steht, und unterliegt er seinen Verletzungen, so dürfte damit ein Mitglied des persischen Kabinetts beseitigt fein, das, wenn auch nicht offen, für die politische und wirtschaftliche Integrität Persiens eintrat und so dem Medschlis den Rücken stärkte. Zur Reichstags - Ersatzwahl in Gießen. Tie Entscheidung des Bundes der Landwirte. Gießen, 6. Febr. Der Bund der Landwirte hielt gestern nachmittag hier im „ Felsenkeller" eine sehr gut besuchte Vcrtra uensmänn er - Ve rsa minlun g ab, in der über die Stellungnahme des Bundes zur bevorstehenden Reichstags-Ersatzwahl beschlossen wurde. Landtagsabgeord. Korell-Angenrod berichtete über die gegenwärtige politische Lage, worauf nach einer längeren vertraulichen AuSsvrache mit allen gegen 5 Stimmen beschlossen wurde, für die Kandidatur des Oberlehrers Dr. Werner einzutreten. Die fünf gegen diesen Beschluß stimmenden Vertrauensmänner waren für Stimmenfreigabe. Wahlerversammlungen. Versammlungen der nationalliberalen Partei fanden am Samstag nachmittag in Geilshausen, Nidda und Odenhausen statt, am Abend in Kesselbach, Londorf und Allertshausen; am Sonntag in Climbach, Allen- dorf und Mainzlar. Redner in diesen Versammlungen waren außer dem Kandidaten Prof. Dr. Gisevius die Herren Prof. Luley, Prof. Dr. KrausmLller und Rechtsanwalt Kaufmann. Wählerversammlungen der fortschrittlichen Volkspartei finden in den nächsten Tagen statt in Heuchelheim am Dienstag abend, in Bleichenbach, Ranstadt und Langsdorf am Dienstag nachmittag bezw. abend. Redner ist in allen Versammlungen der Kandidat Pfarrer K o r e l l - Königstädten. Deutsche- Ikicb. Der Kaiser nahm nach der Kirche im königlichen Schloß den Vortrag von Dr. Goldschmidt über die Fortschritte auf dem Gebiete drahtloser Telegraphie entgegen. AnwescM' waren Prinz Heinrich, der Chef des GenerälstabeS der ^lrmce, der Staatssekretär des Reichsmarineamts, der Kriegsminister, der Staatssekretär oes Reichspostamtes und verschiedene andere Herren. Die „Nordd. All gern. Ztg." schreibt in ihrer Wochenrundschau über das Expose des Grafen A ehren- thal in dem Ausschuß der österreichischen Delegation für auswärtige Angelegenheiten und über die später folgenden Darlegungen des Ministers: Tie Erklärungen des Grafen Achrenthal fanden hier bei der Regierung und der öffentlichen Meinung sympathische Aufnahme. Der günstig Eindruck seiner Aussührungen beruht auf der Festigkeit und Klarheit, mit der der leitende Staatsmann Oesterreich Ungarns die schwebenden Fragen der auswär- tigen Politik behandelt. Namentlich gilt dies von der un* tmwundenen Zustimmung zu der Veränderung, die durck; die Potsdamer Mouarchenbegegnung und im Anschluß daran in den deutsch-russi'chcn B.z ehungen eing:*treten ist. Mit aufrichtiger Befriedigung wurden bei uns die Mitteilungen des österreich-ungarischen S aatsmannes ausgenommen, aus denen hervorgeht, daß sich die Beziehungen Oesterreich- Ungarns und Rußlands zueinander in fortschreitend freundlicher Entfaltung befinden. » Ter N o r d d e u t s ch e L l o 1; d hat seinen Dampfer „Roland" an die Tü rtei verkauft. Das Schiff soll, ebenso wie die früheren verkauften „T-armstadt" und „Oldenburg", zu Truppentransporten nach Arabien verwandt werden. Alle drei Dampfer werden mit eigener Bemannung des Norddeutschen Lloyd nach Konstantinopel überführt werden. Aus HanaU wird ntty berichtet: Eine gestern hier abgehaltene nationalliberale Vertrauensmäimerversammlung des R e i ch s t a g s w a h l k r e i s e s H a n a u - G e l n - Hausen-Orb hat einstimmig beschlossen, für die bevorstehende Reichstagswahl als n a t i o n a 1 [ i b e r a l c n Ka n- did aten den kominunalständifchen Landesbauinspektor Baurat Wohlfahrt in .Hanau aufzustel'en. Die national- liberale Parteileitung wird mit den anderen bürgerlichen Parteien in Fühlung treten, um auch diese dafür zu gewinnen, für den nationalliberalen Kandidaten einzutreten. Aus Braunschweig wird berichtet: 92tid) den am Sonntag vormittag von der Sozialdemokratie in vier Lokalen veranstalteten WahlrechtSversamm' I u n g e n sammelte sich eine nach Tausenden zählende Menschenmenge an, die die Straßen johlend irr ter .Hochrufen auf das allgemeine Wahlrecht durchzog. Am Bvhlweg, wo das Schloß liegt, staute sich die Menge. Sie wurde bald von berittenen Schutzleuten zerstreut, ohne daß es zu Zusammenstößen gekommen wäre. Auch vor der Wohnung des Staatsminister Dr. v. Otto sammelte sich eine Menge an, die von der Polizei schnell auseinandergetrieben wurde. Verletzt wurde niemand. Tie Beisetzung Singers im städtischen Zentral- friedhvf in Friedrichfelde hat am Sonntag bei schönem, frühlingsmäßigem Wetter und ungeheuerer Beteiligung stattgefunden. Der Zug setzte sich um 12 Uhr vom Geschäfts Hause des „Vorwärts" in Bewegung. Drei Stunden später harrten in den angrenzenden Straßen viele Tausende des Anschlusses an den endlosen Zug, der um 5 Uhr auf dem Friedhof anlangte. Man schätzt die Teilnehmerzahl auf Hunderttausend. Zu dem Friedhof, wo Ansprachen gehalten wurden, waren nur die Abordnungen zugelasseir, insbesvn dere die ausländischen. Polizeimannschaften waren in großer Anzahl aufgeboten, es kam indes keine Unordnung vor. Gietzener Aonzertverein. Zweiter Orchesterabcnd. Gießen, 5. Febr. Aus 2 Teilen fügte sich das Programm des heutigen Abends Zusammen: Hugo Heermann galt der erste, Beethovens E - m o l l - S i; m p h o n i c bildete den zweiten. Der Name Hugo ü'ccrmanit bedeutet cm Programm für sich; sehen wir doch in dem Füngling üint über tiO Jahren den Altmeister der Geige, den berufenen Wahrer Joachimsä^r Tradition, der das bloße Können nichts, das Innerlicl>c, die Persönlichkeit, die das Können erst zur Kunst abeit, alles gilt. Lange Jahre sind cs her, daß Herr Heer- nunn Lier mm levtenmal gespielt hat; als wäre cs gestern genesen, schien es, als er mit den klingenden glockenreinen Toppel- «rrfspassagen der Raffichen Suite das Konzert eröffnet hatte. Es i: der alte Hugo Heermann, fein markiger und doch so unendlich e.egaMer Strich, die Sauberkeit, Abgerundhcit und Weichheit der ' Tonbildung, die sein euicl immer besonders ausgezeichnet hat. DieNeicht hat der Ton an Stärke etwas nachgelassen, um dafür an Weichheit noch m gewinnen. Und doch: g a u z der alte Hugo Heer- : 3:amt, wie er meiner Erinnerung vorschwebte, schien er mir heute cast zum Schluffe, in der Zugabe, dem meisterlich gespielten Bach, dessen Charakter er so ganz gab, wie eben nur er es kann und einst Joachim es konnte. Und ich glaube, noch mancher hat es Schauert, daß Heermann seine so einzige Kunst heute in Kleinig- iffiten — mehr ist doch schließlich auch die Rausche Suite, abgesehen v letteicht vom ersten Satze, nicht — zersplitterte, statt sie in einem i großen zusammenbängenden Konzert vertieft vor uns auszubreiten. Aür Birtuosenlcistuugen wie das moto pcrpetuo von Raff oder Är eine so äußerlich süße, ja süßliche Eantilcne wie das Spohrsche Öbagio ist doch eine so vornehme Kunst wie die Heermanns eigent- liich zu schade. Ordentlich erfrischend wirkten danach die temvera- inicntoDllen und geistvoll gearbeiteten ungarischen Weisen Hubays: i hier glcichlalls aus Joachimscher Schule hervorgegangene Geiger- liomponist hat mit dein, 5oeermann gewidmeten Werkchcn seiner Wigarischeu Heimat ein pietätvolles Andenken und seinem Instrument ein wertvolles Stück geschenkt. Das Orchester spielte, außer der Beglettung zu den Vwlrn- vorträgen, in der ersten Wteiluna noch die Gnegiche Peer Gynt- Suite ein ja durch alle möglicheil Verarbeitungen überall bekanntes Werk, das in der Originalbearbeitung von ganz hervorragendem Reize ist durch das Wechselnde der Stimmung, die durch Tonfärbungcn und -Schattierungen überaus glücklich getrosten wird Die Wiedergabe durch das Orchester des Palmengartens zu Frmckstrrt a. Ai. unter Leitung des Herrn Prof. Trautmann war vorzüglich: eine fein durchdachte unb abgestimmte Leistung, die das Publikum zu lebhaftem Beifall hinriß, für den wiederum das Orchester, in vornehmer Weise, durch eine Orchesterzugabe einen Satz aus einer auch hier ichon bekannten Symphonie von Tschaikowsky, dankte. Und dann kam die C-moll-Symphonie unb „die Herrlichkeit der höchsten Tinge baute sich Regenbogen über Regenbogen aneinander auf", wie Schumann einmal sein überguellendes Empfinden in Worte kleidet, als er „mit 1000 Entzückten unter den Tempelsäulen der Symphonie wandelt". Unb noch einmal mag Schumann, ber schwärmerischste aber wohl auch kongenialste Verehrer Beethovens, herhalten, um zu tagen, was uns heute erfüllt: , Schweigen wir herüber ! So oft gehört im öffentlichen Saal wie im Innern, übt sie unverändert ihre Pc acht am alle Lebens- aüer aus glcübnne manche große Naturcrschcnmngen, bic, ,o ort sie auch wiederkehren, uns mit Furcht und Bewunberung erfüllen. Auch biefe Symphonie wird nach Jahrhunderten noch wieber- Hingen, ja gewiß, so lange es eine Welt und Musik gibt." Schweigen wir darüber'. Nur danken wollen wir von ganzem Herzen dem Orchester und seinem vortrefflichen Leiter, die trotz aller cntgegenstehenbcn Schwierigkeiten, von denen das große Publikum io wenig ahnt, diese ausgezeichnete Autfuhrung, ge- schasten haben. Unb danken dem Konzertverein, der uns solche Gabe geschenkt hat! m- _ Süditalienische Jubiläumsmarkeu. Um den I 50. Jahrestag des Plebiszits vom 21. Oktober 1860 zu feiern, das bekanntlich mit überwältigender Mehrheit den Anschluß von Neapel I und Sizilien-an das Königreich Italien verfugte, wurden ausschließlich für die süditalienischen Provinzen Iubiläumsbriesrnarken aus- aegeben. Sie find nur in Süditalien käuflich, haben aber in ganz Italien Geltung. Es sind Marken zu 5 und 15 Centesirni, aber sie werden um je 5 Centesirni teurer verkauft. Der Ueberschus; soll den großen Jubiläumsfesten dieses Jahres zugute fomrnen. Das Brustbild Garibaldis nimmt, von einer Inschrift umrahmt, die Mitte ein. * — Die chinesische „Verfassungshymne". Tie von der Pekinger Regierung im geheimen geschürte Volksbegeisterung, bic bas Edikt über bic vorzeitige (Einberufung des Reichs Parlaments entfacht hat, findet ihren Ausbruck in einer „Verfassungshymne", bic jetzt allenthalben auf ben Straßen von Peking zu hören ist. Die Berfassmigshymne lautet nach einer Heber- setzung, die in den „Tsingtauer Neuesten Nachrichten" gegeben ist, folgendermaßen: Unser Kaiser Unser — erhabener Kaiser Gab im zweiten Jahre seiner Regierung Ein Edikt heraus, Tas im fünften Jahre feiner Regierungsperiode Eine Befassung uns beschert, Worob hoher Jubel herrscht. lieber die Parlamentseröffnung Sind der Kaiser und feine Minister desselben Sinnes, Und Regierung und Volk sind eins. Tem Vaterlande blühen Nutzen, Ruhm und Glück. Laug lebe unser Kaiser! Tie Kaiser der alten Tynastien Pao, Sckun, Hü und Tang Nehmen an der Freude teil, daß heute uns die Verfassung wurde, i Chinas Kaiser, Tcr Lersassungskaiser! Alle zweiundzwanzig Provinzen des Reiches Freuen sich der Verfassung. Frohlocket nun! In Verfaffung Und Reformwerk , Bilden drei eins (das heißt: Kaiser, Regierung, Volk)! । Vorwärts geht's jetzt von Tag ZU Tag, 1 Und an Reichtum unb Macht westet sich das Reich. Europa, Amerika und Japan, ! sie selien allzugleich I Daß China sich an Versafsuno unb Kaiser freut! I. ? ... i j» . flibt i dieue OSRAM n Elchl n Kiese , Buch n Eiche n kiese 42 1&3 1 79 71 M 3,7 Beetbewährte Glühlampe 70% Stromersparnis Grand Prix Brüssel 1910 Durch die Elektrizitätswerke und InstaUatlona* geechirte zu beziehen. AnerMesellschaft, Berlin 0.17 2lus Stadt and Land. Gießen, 6. Februar 1911. ** Tageskalender für Montag, 6. Febr. Flotten- verein: Vortrag von Alarinepfarrer Wangemann: Die Ausgaben unserer Aiarine daheim und im Auslande. Abends 87a Uhr im Einhornsaal. Handel. •* Der ReichsbaukdiSkout ist auf 4'/, % und der Lombardzinsfutz auf 5 7, % ermäßigt. " Mi . ^Die 3u der Nahe des Freitag flhtnenb, sollet Blockswald, tu 5 Eichen-Si 10 „ 80 „ 4 Buchen- 7 EichewT 13 Fichten. 1U5 n i 115 Shit Luc Aus ben C Me, «lause, MÄ dem i ,'Ä* ; v. : • vni. » ix. ’ X 8id » XI. - XII. 1 • Iii. ’ XIV. ' «Le Gebots ZA [Rieben „ tz» Q s'“; n da; ( K b« LP r-'K 'Mit. taffen. ®*. folgten, u^J Ua beansl" dann kam J« wurde gerettet 3n Mü lehrsmimster Bayrischen Ci ftc rben. Am Son Moselbahnsta Steinbruch ; gerüst hielt,s Gerüstteile |i gleisung i .Sperrung wurde leich bigt Der erhalten. Da ahrbar. Ein Lan! ment Wer) Gutes an : Bronzemi von denen b: aus der Dic Christe Gebu Das burd Ionien hm! lo^Äjchl ha SM malten 'M ' , £ DonH i n.jfä SJlon fit**1. Ausland. Fm Unteraüsfchuß des französischen Senats für die Einkommensteuer erörterte ,A i m o n d das System für die Besteuerung der ausländischen Wertpapiere und schlägt für die Staatsanleihen eine Steuer von 3 Proz. und alle zehn Jahre eine periodische Zusatzsteuer von 1 Proz. vor und beantragt ferner für sonstige in Frank- । reich im Umlauf befindliche ausländische Wertpapiere, daß die Coupons in Frankreich zahlbar sein sollen und bei der .Auszahlung der Coupons eine Steuer von 4 Proz. erhoben werde. Poincare und Aimond teilten mit, der Finanzminister würde in das nächste Fin anz gesctz Maßnahmen einfugen, die den Vorschlägen Aimonds entsprächen, jedoch beabsichtige der Finanzminister nicht, an ber Gesetzgebung über Staatsanleihen zu rütteln. Der Unterausschuß vertagte seine Entschließung bis zur nächsten Sitzung. Wie das .Amsterdamer „Algemeen Handelsblad" durch Privatdepeschen erfährt, ist der Ort T a n d j o e n g - P a n - dan auf der Sundainsel Billiton von Eingeborenen überfallen und niedergebrannt worden. Der dortige Leiter der Billiton-Gesellschaft wurde ermordet. Der frühere Burengeneral Piet Cronje ist in Transvaal gestorben. weisen. Es steht zu hoffen, daß Dr. Schirmacher, die in : hohem Grad die Fähigkeit besitzt, ihren Gedanken klar und ■ scharf zu formulieren, hier in Gießen das Verständnis sindct, : das eine wertvolle Saat aufgehen läßt. ** Maul- und Klauenseuche. Neue Ausbrüche der : Seuche sind gemeldet aus Brühl, Amtsbezirk Schwetzingen, r Landkreis M e tz, Bezirk Lothringen; Aachen (Schlachthof); Hil- . fart, Regierimgsbezirk Aachen. Landkreis Gieszen. A Münster b. Lich, 5. Febr. Unsere Jagd wurde ' dieser Tage für 400 Mark an hiesige Jäger verpachtet. Sie : kostete seither 355 Mark. A Ober-Bessingen, 5. Febr. Statt seither 400 Mark, kostete unsere Jagd jetzt nahezu 800 Mark. Pächter sind Gießener Jäger. Die große Preissteigerung hat ihre Ursache darin, daß unser Ort Bahnstation geworden ist. A Nieder-Bes singen, 5. Febr. Unter Leitung unseres Lehrers Graulich fand heute Abend im Saale zum Löwen ein VolksunterhaltungSabend statt, der von hier und den Nachbarorten sehr stark besucht war. Die schönen Vorträge und Theaterstücke, die Lehrer Graulich zum größten Teil mit seinen Schülern aufführte, ernteten lebhaften Beifall und verdienen allgemeine Anerkennung. Kreis Büdingen. -l- . Büdingen, 5. Febr. Tie freiwill. Feuerwehr hielt gestern abend im festlich geschmückten Rathaussaale ihren Jahresball ab, der sehr stark besucht war und einen schönen Verlauf nahm. Kreis Schotten. 0 Laubach, 5. Febr. Im Geiverbcoerein hielt gestern Abend Rechtsanwalt Bergheimer aus Alsfeld, vor zahlreich erschienener Zuhörerschaft einen Vortrag über den ^Werkvertrag nach dem Bürgerlichen Gesetzbuch." Die gemeinverständige Darstellung fand den ungeteilten Beifall der anwesenden Handwerker und Gewerbetreibenden und gab zu Fragen, die nach Schliiß des Vortrags aus der Praxis des Geschäftslebens gestellt wurden, Veranlassung. Kreisstraßen- melstec Sommerkorn sprach dem Vortragenden den Dank der Zuhörerschaft aus. A Groß-Elchen, 5. Febr. Das Gruppenwasser- tverk für Groß-Eichen und Sollnrod wird im Frühjahr begonnen und soll bis etwa August vollendet sein. Die Quellen, welche sich oberhalb Wohnscld befinden, sind schon gefaßt. Unser Hochbehälter kommt auf die Anhöhe Rotelohm. Auch der Abfluß des Wohnfetder Wasserwerks wird unserem Werke zugeleitet. Kreis Friedberg. L. Friedberg, 5. Febr. Die Platzfrage unseres neu zu erbauenden Postgebäudes steht gegenwärtig im Mittelpunkt des Interesses unserer Einwohnerschaft, besonders der Geschäftswelt. Da der m allernächster Zeit in Angriff zu nehmende Neubau unseres Bahnhofes vor die seitherige Stadt, wett entfernt von der hiesigen Geschäftswelt, zu liegen kommt, so hat auch die Post hier Gelände in Aussicht genommen. Dadurch würde die jetzige Geschäftslage eine Veränderung erfahren, trenn nicht im Zentrum der Stadt eine Postfiliale errichtet wird. m. Friedberg, 6. Febr. Der erste Präsident des Kavallerie- und Train-Vereins, Gendarm i. P. K r i e b , der wegen vorgerückten Alters sein Amt niederlegte, wurde von dem Verein einstimmig zum Ehrenmitglied ernannt. Gleick>zeilig wurde ihm heute von einer Abordnung eine prachtvoll ausgeführte Urkunde überreicht. Krieb gehört dem Verein als Präsident seit der Gründung an und ist der älteste Veteran am Platze. Er erfreut sich der besten Gesundheit. 1^. Bad--Nau Helm, 5. Febr. Sonntag, 12. Febr., wird in unserem Stadthause hier eine größere Ausstellung von GaSapparaten eröffnet. Zur Ausstellung kommen Gasöfen, Gasbratöfen, GaSbügelösen. Gaszimmeröfen, Gas- motore und Apparate für das Kleingewerbe rc. Mit der Ausstellung ist zugleich eine Vorführung der verschiedensten Apparate verbunden. An den beiden Sonntag und Montag Nachmittagen finden im Ausstellungslokale Vorträge mit Vorführung verschiedenartigster Kochapparate statt. -I- Butzbach, 5. Febr. Am Samstag den 11. und Sonntag den 12. Februar findet in der städtischen Turnhalle eine große allgemeine Geflügel- und Kaninchen- Ausstellung statt. Da die Anmeldungen sehr zahlrelch eingelaufen sind, so muß die AuSstellungskommtssion schon jetzt eine rege Tätigkeit entfalten. — Der Naturmensch Gustav Nagel erregte, als er gestern wiederholt barfüßig durch die Stadt ging, überall Aufsehen. Im Nu war er von einer großen Schar Kinder und Neugierigen umringt, die ihm durch die Stadt folgten. Starkenburg und Rheinhessen. X. Darmstadt, 5. Febr. Den vom Kaiser für die besten Leistungen in den alljährlichen Dauerritten ge- tifteten Ehrenpreis für Offiziere der Kavallerie hat für >as Jahre 1910 im 18. Armeekorps Lt. v. Werner vom Leib-Drag.-Regt. (2., Großh. Hess.) Nr. 24 erhalten. Die Beteiligung an dem im Herbst v. I. vorgenommenen Dauerritte war geringer als in den Vorjahren, da unter dem Pferdebestand des Thüring. lllanen-Regts. Nr. 6 in Hanau die Rotlaufseuche herrschte und die Offiziere dieses Regiments nicht an dem Ritte teilnehmen konnten. Die Zähl der Teilnehmer betrug 1910 16, 1909 31 und 1908 38. Die Gesamtentfernung der zurückzulegenden Strecke aus gebahnten Wetzen betrug 71,2 Kilometer, die Gesamtentfernung >er zurückzulegenden Querfeldeinstrecke 7,3 Kilometer. Der Sieger hat für 1 Kilometer der Strecke auf gebahnten Wegen 5,1 Min. und für 1 Kilometer der Querfeldeinstrecke 2,6 Min. gebraucht. m Offenbach a. M., 6. Februar. Kommerzienrat Ernst Heyne hat zu dem Erweiterungsbau der Beerdigungs- )alle auf dem Offenbacher Kommunalfriedhof 10000 Mark gestiftet. — In Besorgnis erregender Weise mehren sich unter der Offenbacher Schuljugend die Eigentumsvergehen. So stahlen zwei Schüler einem Lehrer aus dessen Speisekammer i roei Würste und einen halben Laib Brot. Vier wettere 12jährige Schüler schwänzten anderen TagS den Nachmittagsunterricht, um „ein Ding zu drehen." Auf einer Betteltour kamen sie in das Hotel „Stadt Kassel", ivo sie an§ einem Die pest in China. Trotz der Maßregeln, die man gegen das Umsichgreifen der Pest anwendet, nimmt die Seuche beständig zu. Ganze Orb' schäften sollen ausgeftorben sein. Es scheint eine gräßliche Verwirrung zu herrschen. Wir erhielten folgende Drahtnachrichten: Petersburgs. Febr. Die unter dem Vorsitz des Generalgouverneurs von .Irkutsk gestern zusammengecretenc Pest- konferenz bezeichnete es als wünschenswert, den Chinesen« die Ueberfahrt über den Amur nur in gewissen, unter Beobachtung^ gestellten Punkten, zu gestatten. Personen, die sich aus der Mandschurei nach russischen Städten begeben, sollen ärztlich untersucht und einer fünftägigen Beobachtung unterstellt werden. Die Leichen der Chinesen sollen verbrannt und die in den Flüssen schwimmenden Leichen aufgefischt und ebenfalls verbrauM werden. Wie aus Kwantschoengtsu gemeldet wird, sterben dort täglich 100 Pestkranke. Charbin, 4. Febr. Der vorgestern an der Pest erkrankte Arzt Dr. Michel ist gestorben. Gestern erlagen der Seuche 40 Personen, darunter zwei Europäer. Im Chinesen- viertel Fudsjadjan sterben täglich 150 Personen, so daß bic Einwohnerschaft von 40000 a u f 6000 zusammen- schmolz. Die chinesischen Behörden verbrannten etwa 2000 Leichen. Der Verbrennung harren noch 4000. Die Meldungen aus anderen Städten schildern die Lage nicht wenigen schrecklich. In dem Hulan haben sich Berge von Leichen angesammelt. Ein Teil von ihnen ist auf dem Eise des Hulnn und seinem Nebenflüsse Sungari aufgehäuft, offenbar in der Absicht, sie mit dem Eisgang im Frühjahr sorttreiben zu lassen. ** Lehrerperfonalien. Uebertragen wurde dem Lehrer Gg. Lampert zu Dietzenbach eine Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Beedenkirchen. Bestätigt wurde der von dem Fürsten zu Löwenstein-Wcrtheim-Itosenbere und dem Fürsten und Grafen zu Erbach-Schönberg auf die erste Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Kirch- Brombach, präsentierte Schulamtsaspirant Jak. Schlamp aus Neu-Bamberg. ** Das Vorlesungsverzeichnis der Lan- desuniversität für das Sommersemester ist erschienen und für 20 Pfg. käuflich zu haben. Von allgemeiner interessierenden Vorlesungen sind u. a. angezeigt Kirchen- geschichte von Prof. Dr. Krüger, Kur jus für Jugend- fürsoge von Prof. Dr. Mittermaier in Gemeinschaft mit anderen Dozenten, Deutsches Reichs- und Lande^verwal- tungsrecht von Prof. Dr. van Catter, praktische Nationalökonomie von Prof. Dr. Biermer, Allg. Geschichte des 19: Jahrhunderts v. Prof. Dr. Rolosf, Deutsche Reichsverfassunc von Dr. Vogt, Baukunst und Denkmalspflege von Dr. Rauch, Erkläruntz des Nibelungenliedes von Prof. Dr. Behaghel. Der Beginn der Immatrikulationen ist am 24. April und der der Vorlesungen am 26. April. ** Postpersonalnachrichten. Angenommen als Postagent Gemeinderechner O f e n l o ch in Bürstadt und Porte- ieuiller Jörg in Heusenstamm. B e st a n d e n die Poslassistenlen- prüfung die Postgehilien Ahlheim in Wörrstadt, Hartkops in Waldmichelback), Heßler in Monsheim, Lautz in Offenbach- Bürgel, Schubert in Reichelsheim (Odemv.) und Wildner in Sprendlingen (Kr. Offenbach); die Telegraphenassistenten- Prüfung die Telegraphengehilsen B e g e r in Worms und Ehr- Hardt in Darmstadt. Versetzt Ober-Postpraktikant T h ü m e n von Münster (Wests.) nach Darmstadt; Telegraphengehilfin Schramm von Gießen nach Jena. Freitvilltg aus- geschie den Postagent Gras in Heusenstamm. Entlassen Postagent B r ü ckmann in Bürstadt. Gestorben: Ober-Postsekretär I o st in Gießen. ** Stadttheater. Nochmals sei auf das Gastspiel des Rehoff-Ensembles am morgigen Diens- tag hingewiesen, das Ibsens dramatischen Epilog „Wenn wir Toten erwachen" bringt. — Der erste Teil von Faust wird an zwei Abenden, Dienstag, 14. Februar und Mittwoch, 15. Februar, zum ersten Male gegeben werden. Der erste Abend endigt mit der Hexenküche, der zweite Abend beginnt mit der ersten Gretchenszene. Die beiden Vorstellungen gelten als Dienstagabonnementsvorstellungen und zwar als die 16. und 17., da es nicht angebracht erschien, zwischen den beiden Abenden eine achttägige Pause zu machen. Die Mittwoch- und Freitagabonnenten erhalten Faust ebenfalls an zwei aufeinanderfolgenden Abenden. ** Konzert de§ Kronbauer'scheu Quartett- Vereins am Sonntag den 12. Februar im Gesellschaftsverein. Die alljährlich iviederkehrenden Wohltätigkeitskonzerte dieses Vereins erfreuen sich allgemeiner Beliebtheit und nicht nur deshalb, weil sie einem wirklich guten Zweck dienen, sondern weil auch die zahlreichen Zuhörer musikalisch zu ihrem Recht kommen. Als Stern des Abends wird un§ genannt die Pianistin Fräulein Wynni Pyle, eine jugendlich schöne Amerikanerin. Die Wilmersdorfer Zeitung-Berlin schreibt im Dezember: In dem letzten Sinsonie-Konzert des Philharmonischen Orchesters unter Leitung des Kapellineislers Dr. Ernst Kunwald wirkte als Solistin Frl. Wvmu Pyle mit, auf die wir schoit gelegentlich ihrer Mitwirkung im Blüthnerkonzert rühmend aufmerksam gemacht hatten. Sie spielte Griegs Wmoll-Konzert mit Orchesterbegleitung. Ihr rassiges, geistvolles Spiel, das mit souveräner Künstlerschaft alle Tonlagen vom stärksten Forte bis zum zartesten Piano gleichmäßig beherrschte, riß das vollbesetzte Haus zu stürmischem Beifall hin. Immer tvieder mußte sich auch die äußerlich sehr sympatisch wirkende junge Amerikanerin auf dem Podium zeigen. Wir folgen ihr gern auf dem Wege zu den Höhen ihrer Kunst und hoffen, sie bald in einem eigenen Konzert spielen zu hören. Das Zeugnis der Reife besitzt sie längst. X. Frauenstimmrecht. Man schreibt uns: Die Gießener Ortsgruppe für Frauenstimmrecht hat in der Person von Dr. Käthe Schirmacher eine Rednerin für ihren nächsten Vortragsabend, Montag, 13. Febr., gefunden, die all denen, die sich viel oder wenig mit der modernen Frauenbewegung beschäftigt haben, mindestens dem Namen nach feine Fremde mehr ist. Als Vorkämpferin für erweiterte Rechte und Berufsmöglichkeiten der Frau hat sie sich folgerichtig ganz besonders den Erziehungsproblemen zu- gewendet und zwar denen beider Geschlechter. Dr. Schirmacher hat sich die Aufgabe gestellt, hier über ein besonders schwieriges Thema unter dem Titel .Mutter und Söhne" (die sittliche Frage) zu reden. Gilt es ihr doch, ein der ^rau ganz eigenes Gebiet zu durchleuchten, deren unberechen- baren Einfluß gerade auf die männliche Jugend aufzu- DcrmifcMcs. * Das Ergebnis der Volkszählung in Preußen. Nach dem vorläufigen Ergebnis der Volks- zählung am 1. Dezember 1910 ist die Bevölkerung Preußens seit der letzten Zählung von 37 293 535 auf 40157 573 gestiegen. Die Zunahme beträgt 2 364 038 gleich 7,68 v. H. Für die einzelnen Provinzen ergaben sich folgende Zahlen: Ostpreußen 2 063 746 und 33 570 gleick) 1,65 Proz., Westpreußen 1 703 542 und 61668 gleich 3,76 Proz., Stadtkreis Berlin 2 064153 und 24 005 gleich 1,18 Proz., Brandenburg 4 091 620 und 559 764 gleich 15,85 Prozent, Pommern 1 716 445 und 32100 gleich 1,91 Prozent, Posen 2100 096 und 113 459 gleich 5,71 Prozent, Schlesien 5 226 293 und 283 567 gleich 5,74 Proz., Sachsen 3 088 778 und 109 529 gleich 3,68 Proz., Schleswig- Holstein 1619 673 und 115 425 gleich 7,67 Proz., Hannover 2 942 546 und 183 030 gleich 6,63 Proz., Westfalen 4 127 904 und 509814 gleich 14,09 Proz., H essen-Nassau 2221249 und 151197 gleich 7,30 Proz., Rheinprovinz 7 120519 und 684182 gleich) 10,63 Proz., Hohenzollern 71009 und 2727 gleich 3,99 Prozent. * Hat sich das Klima der Mittelmeerländer ge« ändert? 4.ie Mitielmeerländer zeichnen sich, tote Dr. Eckardt in der „Balneolog. Zeitung ausführt, abgesehen von ihren nördlichen Grenzgebieten, in ihrem Klima durch eine scharf ausgeprägte Regen- und Trockenzeit aus. Aber auch in den Ländern höherer Breiten, wo dieses Verhältnis nicht besteht läßt sich eine dauernde Klima- änderung nirgends nachweisen, wenn auch dem oberflächlichen Beobachter eine Reihe enorm milder Winter in Mitteleuropa wäd- ?enb der letzten Jahrzente auf den ersten Blick dafür zu spreche" chemt. Dauernde Kltmaänderungen geschehen nur bann, wenn die Zangen» und Breitengestaltung der sZestländer sich merklich ändert. Diese tn historischer Zeit vor sich gegangenen Aenderungen sind aber so gering, daß nirgends dauernde Klimaänderungen emireten konnten. Tas Verhalten des Sonneukörpers ist und bleibt daher die einzige Triebkraft aller meteorologischen Veränderungen auf der Erde. Jackett ein Portemonnaie mit 2 Mark Jnhalt^stahlen. Daß Geld verteilten sie unter sich, während der vierte das leere Portemonnaie erhielt. Für das auf diese Weise erbeutete Geld kauften sich die jugendlichen Taugenichtse, die aus Not gehandelt haben wollen, Brot und Wurst. Kreis Wetzlar. = Wetzlar, 5. Febr. In ihrer letzten Vollversammlung wählte Die Handelskammer für den Kreis Wetzlar für ba§ Jahr 1911 Generaldirektor Kaiser zum Vorsitzenden, Fabrikant Ad. Neumann zum stell vertretenden Vorsitzenden und Bankherr O. Kellner zum Schatzmeister. -f- Naunheim, 4. Febr. Nachdem im Herbst unter reger Beteiligung ein Haushaltungskursits für angehende Hatts- frauen hier stattgefunden hat, kommt nunmehr auch der K o ch- ttnterricht für die ältesten Schulmädchen zttr Einführung. Unter Anleitung von Frau Wtv. Bttrzel machen an jedem Samstag die Mädchen des oberen Jahrgangs — jetzt 11 an der Zahl — die ersten Kochoersuche. — Hessen-Nassau. ( ) Marburg, 4. Febr. Der auf den 16. Februar angesetzte Viehmarkt fällt wegen der drohenden Seuchengefahr aus. F. C. Wies bad en, 4. Februar. Endgiltig ist jetzt die Verpachtung des Kttrhaus und Restaurants geregelt. Der seitherige Pächter Hofiieserant Ruthe hatte, da ihm die von der Stadtverwaltung verlangte Pachtsumme von jährlich 90 000 sl^f. zu hoch erschien, einen Gegenvorschlag gemacht, auf den hin jetzt eine Einigung erfolgt ist. Die Pachtsumme beträgt nunmehr 85000 Mark. — Tie Liebestragödie in der Walramstraße hat das zweite Cofer gefordert. Die von ihrem Bräutigam dem Matrosen Stornier aus Mainz, gebürtig aus Doriparzelten bei Aschaffenburg, durch mehrere Revolverschüsse schwerverletzte Prostituierte Else Bock von Braunschweig stammend, ist den Verletzungen erlegen. Landwirtschaft. — Saatgutmärkte. Um den Landwirten die Möglichkeit zu geben, auf Grund von Proben sich Saatgut unserer ertragsreichsten Sorten von Gerste, Hafer, Sommerweizen und Kartoffeln zu beschaffen, veranstaltet die Landwcrtschaftskamm.r eine Reihe von Saatgutmarkten. Auf ihnen werden Proben von Getreide, sowie Kartoffeln und zwar nur aus den Seatbuu- stellen der Landwirtschaftskammer ausgestellt. Es iönn.n hierbei Bestellungen auf Saatgut von den Landwirten aus^eführt w.rden. Da nur von der Landwirtschaftskammer angekörtes Saatgut her Saatbaustellen auf den Märkten zur Ausstellung gelangt, werden die Landwirte auf diese günstige Gelegenheit zum Ankauf von Saatgut besonders aufmerksam gemacht. Es finden Märkte statt in Butzbach Donnerstag, 9. Februar, von vormittaas 10 bis nachmittags 21/2 Uhr im Gasthaus zum goldenen Löwen und in Groß-Gerau Montag, 13. Februar, von vormittags 10 bis nachmittags 4 Uhr im Gasthaus „Zum Slbler". Ganz vorzüglich st auf 4V,6/.ai>k 356 115 Rm. Bucken-Schnittholz n in der Straße nach Daudringen aus Alicesirasie 2 Giessen Telepbon 62 B •/, . Rtk. 1.45, Flaschen. infl. Glas empfiehlt n n CB6/« Kebrirnchte Seftn Kieler Bücklinge h14L Neuenweg 8. Es der ehr. l. Is., vor- Bis spätestens zum Freitag folgen. Boeckmanu. 6 12 25 50 . Mk. . Mk. . Wik. n n Kiefern 1.35, 150, 1.25 (430 siangcn geeignet). 2310 Wellen Buchen-Reisig Wieseck, den 3. Februar 1911. Grvyherzogliche Bürgermeisterei Wieseck. Schambe r. Wieseck. am 3. Februar 1911. Großherzogliche Bürgermeisterei Wieseck. S chomber. zu 30 und 50 Pfg. bei: Gustav Walter, MÄusburg 13. (hv”/i0 „ 25-29 unter 25 von 30—39 „ 25-29 unter 25 „ 25 von 40—49 „ 30-39 „ 25-29 unter 25 wirken E. Walther’s Fichtennadel- Brustbonbons bei Husten u. Heiserkeit io. : das Umsichgreifm ie indig zu. 0an<: Es! int eine gräßlit. ende DrahtmchntL nn ÄorsiS eto-rc.' mnneM7,M 'S cii As, den W umsonst erhalten Sie eine Probe meiner Reform-Pflanzkn-Luttcr Marke „Sanitas" Reformhaus Ltreuzplatz 5 *20 t. Landwirten die jJ 1 sich Saatgut mr jl c- Sormnerrotuen J "andwirtschajiöin-:! ihnen werden J nur aus den 8 stfo Ot. Es lönn.n :ten aus^esiihri irr- rngekörtes Saotgn: tellung gelonit/irt: lheit zum Ankaui:i| Es finden Märke d t, von Donniticg:: zum goldenen i::d ar, von Dormiaojv .1 Zum Adler". 1 12 28 216 26 102 124 74 1 15 40 215 II. III. IV V. VI. VII. VIII. 42 1&3 1 79 71 2L3 3,7 gibt billigst ab (844 Reise - Schecks der Hamburg - Amerika ■ Linie zahlbar in allen bedeutenden Orten der Welt, sind bei mir zu haben und werden bet mir eingelöst. — Die Schecks der Hamburg.Amercka-Ltme bilden in jeder Beziehung d,e ange- nehmste Art, Geld mit auf Reisen zu nehmen und gewahr, leisten auch neben größter Bequemlichkeit vollkommene Sicherheit. 580 Baruch Strauss Nachfolger Bankgeschäft Agentur der Hamburg Amerika-Linie den 16 ihrem - g aus Torsparzeln , e Jchwerverleye Oi-! lmmend, ist den Wir machen Ihnen dringend zur Pflicht, daß diese Berichte, wie alle andern wagender Reichstagswahl zu erstattenden Berichte vünktlich zu den angeordneten Zeiten bei uns eingehen. In ledcm Bersäumnisjall wird telegraphische Erinnerung aus Kosten der Säumigen und nötigenfalls Abholung durch Wartboten er- Die ganze Familie bewundert BabyS entzückend frischen rosigen Teint. Baby ist freilich stets mi Myrrholinseife gewaschen worden. 50 Psg. das Elück.(b/t „ 11,71 , L93 Meine Ofenpreise sind bedeutend ermässigt. Spezialgeschäft V. Diirheck, Neuenweg 8. 837 „ Fichten- „ Die Zusammenkunft ist der Nähe des Pflanzgartens. ssen, utitrMiti neu, die B QUi m, sollen ärzünd M unterstellt werden, rannt und hie « » und ebenfalls mk:"- i gmeldct mud, H® n an der Peil lern erlagen der opäer. 3>n CH« Personen, so hat s6000zujanu verbrannten W. 4000. Die Mudri. ige nicht mnik sich Serge, von uf dem iSijc Mst, oh*®, k^sortträben Her Wager per Flasche.....Atk- 1.60, bei Abnahme von Fichten von 40—49 „ „ 30-39 ,** Son» ■ommer u Rektor ^ann^'" r O. 5ell^ ht 7im Nt, Jjc °ngehen:- h, tat? m bdLtn l"' h ®’°- «urjel 2 ivrquche. - “ Holz-Submission. AuS den Waldungen der Gemeinde Wieseck, in den Distrikten Heide. Klause, Blockswald, Dlirrloch, Schrei- und Hegewald lagernd, soll auf dem Submissionswegc nachverzeichnetes Stammholz ver- m a ch e n , daß dre Wahlerlrilen vom 5 rett °3,l0br sFrer. tag, 17 Februar l. Js., berde Tage ernschltesiltch, aus dem Gemein behause oder dem eiroa ion|t frier rür b.mmmten totale zu jedermanns Einsicht ausgeleat sei, und daß Einsprachen gegen dre Richtigkeit und Vollständigfett dreier Listen mnerhach 8 Ta^en nach Beginn dieser, Auslegung bet Metdung deS AusfchluffeS Ihnen vorzutragen seien. Die verfügte Auslegung der Wählerlisten HM auch Sonntag, 12. Febr. l. Js., zu den für die Werktage ubltchen Bureaustunden stattzusinden. Bis spätestens zum Dienstag, 7 Febr. l. Js., wollen Sie b e r i ch t e n , wie groß nach der tm Gang beftndltchen 2Iu■ -.ich lung der Wählerlisten dre Gesamtzahlen der Wahlberechtigten Ihrer Gemeinden voraussichllich sind. ■■ neuester ckme- fischer Ernte. UM UM BeireGeschmacks- MM MM Mischungen,ver- rä|| schied. Preislage ■ MU W und Packung. Adler Drogerie Seltersweg 39. Cito Schaaf. 817 a kaust werden. Los I. Kiekern unter 25 Ctm. Durchm. 9 zur Seite. Handelt es sich um maschinelle EinrtchLrngcn, so hlck ja auch der mittlere Baubeamte hier keine Fachkenntniiie E. m tür mich vollständig unzweifelhaft, daß dre Verwalter- und Rechner- teile einem Finanzbeamten und nicht einem Bautechnuer übertragen wird. Es müßte schon auS BrlligkcitSgründen dre Regierung hier einen Finanzbeamten ernennen. Wir haben m Heuen letzt vier Frrcnanstaltcn. Bei zweien sind die Rechner- und k>crivaltetitt*llcn mit Bautechnikern besetzt. Nun gut, so besetze man dre neue Stells, zunr Ausgleich, mit einem Finanzbeamten. ES kommt ja nua icuerer — im Gegenteil. vsichertifch. — Kleiner Opernführer. Eine kurzgefaßte Erbau» terung der bekanntesten Olxm von Dr. Arthur Neitzcr. (Buarer des Wissens Band 145. ) 160 Seiten. 60 Psg. Hermann öulget Verlag, Berlin—Leipzig. Was den vorliegenden, auS der rndcr des bekannten Musikhtstorikcrs und Kunitschriftsiellcrs Dr. Arthur Reißer stammenden Opernführer aus der Zahl aller Lhnlraum Veröffentlichungen hervorhebt, ist der Umstand, datz hier wirklich die bekanntesten, immer wieder im Spielplan auftauchenden Opern von Gluck bis auf die neueste Zeit ihrem Jnhalle nach behandelt sind. einigt, denen sie in administrativer Hinsicht zugetellt sind, bilden demnach einen Wahlbezirk: Tauernheim mit Dauernhetmer Hof und Schletseld, Echzell mit Echzeller Markwald, Selters mit Konradsdorf, Unter-Widdersheim mit Grund-Schwalheim. Wir beauftragen Sie, alsbald it A u l >t elIun g Wäblerlisten für Ihre Gemeinden nach Matzgabe der §§ 1— o ^d 7 des Gesetzes vom 31. Mai 1869 (Bunde-geietzblatt 1869 Seite 145), auf das Gesetz über die Einwirkung Armenunter- nvthima aus öffentliche Rechte vom lo. Marz 1909 SB319^ und §§ 1 und 7 des Wahlreglements vom 28. Mar 1870 lBundesgeietzblatt 1870 L. 275-, zu beginnen. Tas Formular zur Wählerliste wird Ihnen m der Kurze ht doooelter dasjenige zum Proto toll über die oenrnachMge 2Lahl- S in rinfUr Sihl zugehen; Einlagebogen zu den Wahler- Lt1tei3nlbie z w e^U a ch^aufzustellenden Wählerlisten sind die Wahlberechtigten nach Dor- und Zunamen, Alter, Gewerbe und Wohnort in alphabetischer Reihenjolge einzutragen, wobei es bezüglich des Alters genügt, wenn angegeben wird, baß der Wahlberechtigte das 25. Lebensjahr zurückgelegt hat. Die Auslegung der Wählerlisten hat unfehlbar Freitag, 10. Februar L I s., zu beginnen. Tie Listen müssen daher bis zu diesem Termine lertiggestellt fern. Am Montag, 6., und Donnerstag, 9. Februar L Zs., wollen Sie iu ortsüblicher Werse bekannt Ein Landwirt in D o m p i e r r s bei MoulinS (Departement Allier) fand bei einer Erdaufhebung im Hofe fernes Gutes an 2800 römisch-gallische Silber- und Bronzemünzen. Man nimmt an, daß diese Münzen, von denen die ältesten aus der Zeit Trojans, die lungsten aus der Dickletians herrühren, um das Jahr 350 nach Christe Geburt vergraben worden sind. Das durch die letzten Tage an der Küste von Katalonien herrschende Unwetter hat beträchllichen Schaden an- Prim flOflimMtoidjiiitt. Diese Ware zeichnet sich besonders durch milden Geschmack aus, ist frei von Aetherbeimtschungen, feines in französischer Art verschnittenes WeindeMllat, pro 8n> ferner emo fehle °i* erstklassigen französischen Kognak. E. Dort, Walltorstr. 45. Gut bewährte Einreibung bei HexeiiMCliusN N Gicht, Rbeumatismus, Verrenkungen, Verstauchungen ist „2obor: Fl. 60, 100 Psg., guter, bewährter Aarmelitergetst, auch bei Piagen *, Zabm'chmcrzen, Kolik, Durchfall, Influenza als Hausmittel. Allein echt: Ntederl. Pelikau-Avotbeke, Kreuzplatz 2 Büdingen, den 28. Januar 1911. Betr.: Reichstagsersatzwahl 1911 im ersten Wahlkreis. Das GrohherzogUche Kreisamt Bübingen an die Großh. Bürgermeistereien Bellmuth, Bergheim, Berstadt, Bingenheim, Bisses, Bleichenbach, Blofeld, Bobenhaufen^I., Borsdorf, Tauernhetm, Echzell, Eckartsborn, Effolderbach, Fauerbach, Geiß-Nidda, Gelnlaar. Gettenau, Heuchelheun, Hirzenhatn, Kohden. Leidhecken, Lißberg, Michelnau, Nidda, Ober-Widders- heim. Ortenberg. Ranftadl, Schwickartshausen, Selters, Unter- Schmitten, Untcr-Widdersheim, Usenborn, Wallernhau;en, Wtppen- bach und den Großh. Beigeordneten zu Bad-Salzhausen. Durch das Wleben des Landwirts Philipp Kohler zu Langsdorf ist das ihm von dem 1. Wahlkreis des Großherzogtums Hessen übertragene Mandat als Rcichstagsabgeordneter erloschen. In diesem Wahlkreis, zu dem Ihre Gemeinde gehört, hat nunmehr eine Ersatzwahl stattzuirnden, für dre gemäß ß 34 Abs. 3 des Wahlreglements vom 28. Mai 1870 in der Fassung der Bekanntmachung Dom 28. April 1903 (R.-G.-Bl. S. 205) die gesamten Wahlvorbereitungen mit Einschluß der Ausstellung und Auslegung der Wählerlisten erneuert werden müssen. Ten Tag der Ersatzwahl hat Großh. Staatsministerium auf Freitag den 10. März 1911 festgesetzt. ' Jede Gemeinde bildet für sich einen Wahlbezirk. Gemarkungen ohne Gemeindeverband sind mit denjenigen Gemeinden Der* Eichen- n Kiefern- „ Fichten- „ Buchen-Stockholz Eichen- „ Kiefern- „ Fichten- n Versteigerung. Dienstag den 7. ds. WnS., nachm. 2 Ubr, versteigere ich Neustadl 55 dabier gegen Barzablung: 1 Pferd, 1 Halbverdeck, £ Registrierkasse, 1 Partie Sviel- roaren, 3 Kanarienvögel, einen Kassenschrank, 25 Paar Herren- ftieteL ca. ISO Ztr. Kalk, mehr. Belten, 1 Büfett, 1 Schreib tt sch und andere DiöbeL >902 Born, Gerrclnsvollzieher In Gießen. " (au Spalier- und Bohnen- Eichen- „ Kietern-' » Fichten- n „ , Buchen-Knüppelholz Eichen- n Kiefern- „ *9*. n Mk tt. * I ®e,i' «btJ;," I " 0,,5 Slot I mittags ist uns anzuzeigen, daß die Wählerliste ierliggestellt ist und daß die zweimalige Bekanntmachung der Onenlegung ordnungsmäßig erfolgte. Holzversteigerung Freitag den 10. Februar d. 3., vormittags 10 Ubr beginnend, sollen in den Waldungen der Geuretnde Wieseck, Distrtkt Blockswald, nachverzeichnete Holzsortimente öerucigert roerben: 5 Eichen-Stämme von 30-39 Ctm. Dnrchmesier mit 2A Fsim. 10 „ " » ^-29 80 „ unter 25 „ 4 Buchen- ,, («chnittbolzi . . 7 Eichen-Derbstangen mit 0,42 Fstm. 13 Fichten- . n 0,66 1115 „ Reisslängen „ 14,/4 Der Herr Verfasser des Einyesandt in Nr. 29 dieser Zcrtung hat zur Begründung seiner Ansicht, daß die Verwalterstelle mü einem Bautechniker und nicht mit einem mittleren Finanzbeamten besetzt werden müsse, verschiedenes angeführt, das nidf stichhaltig ist und das gerade für das Gegenteil spricht. Vor allem scheint dec Herr der Meinung zu fein, daß die größte und meilte Arbeit des Verwalter« und Rechners in der Leitung der „baulichen Herstellungen" bestehe. Ja, es handelt sich doch frier um eine Irrenanstalt und nicht um eine Versuchsbauanstalt. Es wird da '»nfent- lich nicht gebaut und abgebrochen und abgebrochen und gelaut. Die Irrenanstalten besteht aus lauter Neubauten, die auch |eyi jvlibe aufgeführt zu sein scheinen. Wo sollen da die vielen baulichen Herstellungen, zu deren Leitung ein Bautechniker erforderlich wäre, sich ergeben. Handelt es sich um Unterhaltungsarbeiten und Aus- besserungen usw., so kann die jeder andere unter Zuziehung eines tüchtigen Handwerkers ebensogut ausführen lassen, wie ein Bautechniker. Müssen größere Herstellungen gemacht werden, so ist ja doch der Verwalter, sei er nun Techniker ober nicht, nicht bie bestimmende Person, vielmehr wird dann das Hochbauamt ober ein höherer Baubeamter zugezogen werben. Ist der Verwalter ein Bautechniker, dann muß ihm aus alle Fälle ein Finanzaipirant zur Leitung des Rechnungswesens beigegeben werden. Worin liegt da „die Vereinfachung der Staatsverwaltung" ? In Heppenheim und Alzey liegen die Verhältnisse ganz anders wie m Gießern An diesen Plätzen befinden sich keine Hochbauämter. Es l^hl lonach dort nicht jederzeit unb ohne weitere Unkosten ein Bautechniker zur Verfügung Ter Herr Verfasser des erwähnten Eingesandts wird wohl wissen, daß der „Verwalter" des fraglichen Instituts tn der Hauptsache der Rechner der Anstalt ist Bei den Einlaufen von Lebensmitteln und Verbrauchsgegenstanden, wobei von Nutzen ist, daß der betreffende Beamte etwas „Branchekenntnisie hat, steht dem Verwalter bet Tirektor der Anstalt als ausschlaggebenbe Person _______________ ____ zum Rohesten W'H'Wil w Augns t" W all enteis, Marktplatz 17. Telephon 262. * Ein ideales Gerneinwesen Bon einem wenig । bekannten Gemeinwesen, das seit Jahren in der Nahe von Barce- tona Hebt und das 3beal manefien ^italrrformerS ohne verwirklicht hat, berichtet ein Mitarbeiter des „Momento lehrreiche Einzelheiten. Ter Begründer dieser Gemeinde ist oct Graf Guell, der Besitzer der größten spanifchcn ^amtiabrik, brr in der Nähe seines Unternehmens die>e Arbeiterstadt er stehen ließ, in der er selbst mitjcinen Söhnen inmitten 1 einer Arbeiter lebt Seine beiden söhne Claudius und Eusebiu. leiten als TireTtoren die Fabnk. Das Dors besteht aus 150 schönen, großen Hausern mit lichten, hellen Raumen, überall blühen schmucke Gärten, für die Kinder sind Schulen gebaut, eine Kirche ist errichtet, Lehrer, Arzt Marter und Avoche er walten ihres Amtes. Das Haus des ©raten liegt in der Mitte des Dorfes, und die gräfliche Rom die teilt Zeude und Leid mit ihren Arbeitern Nie hat ein Mitzklang in 18 langen Jahren diesen Frieden gestört. Ein bezeichnendes Beilviel: Am 23. Februar 1905 siel ein Knabe in einen Kesiel von heißen Farbstoffs. Man brachte den Verunglückten ins Krankenhaus, und einige Tage später erklärten die Aerzte, da« man zur Ampu ahon beider ©eine schreiten müsse. Nur ein Ausweg blieb, die Heber- tragung von Menschenhaut aus bie verletzten Glieder. Der Blatter tief die Gemeinde zusammen und erklärte die Lage. r selbst bot sich an, sich ein Stück Haut herausschneiden zu lassen. Sofort meldeten sich '73 Arbeiter, die seinem Beispiel folgten, und die beiden Söhne des Grasen. Ms Direktor der Fabrik beanspruchte Claudius, der altere der ©ruber, das Recht, sich als erster auf den Seziertisch zu legen. Sein Bruder folgte, bann kam bet Pfatter und noch sieben Arbeitet. Der Kranke wurde gerettet und lebt noch freute. Kleine Lageschronik. 3n München ist der eheinalige Staatsrat des Ver- tehrsministeriums, der frühere Direktor der Königlich- Bayrischen Eisenbahnen, Exzellenz von Ebermayer,ge- *to ^Ain Sonntag früh erfolgte kurz vor 4 Uhr zwischen den Moselbahnstationen Müden und Warben in einem alten Steinbruck) ein Felsru tsch. Ein vorhandenes Schutz- aerüst hielt die Felsmassen größtenteils zurück. Losgeloste Gerüstteile fielen auf da? Bergg eis und führten d.e Ent- aleisung der Lokomotive des Personenzugs 4OJ und die .-Sperrung beider Glei>e herbei. Der Lokomotivführer wurde leicht verletzt und die Maschine stark beschädigt Der Zugverkehr wird du^ch Umsteigen aufrecht- erhalten. Das Gleis Trier-Koblenz war um 1 lUhr wieder Statt besonderer Anzeige. Die glückliche Geburt eines gesunden Mädchens zeigen hocherfreut an *• Louis Rosenthal und Frau Paula geb. Katz. Gießen, 5. Februar 1911. 750 440 150 17,2 Rm. 10 „ 8 n 9,6 „ Carl Schwaab, Selteröweg 23. Telephon 27. X. Finten XI. „ XII. „ XIII. „ tück mit 2,46 Fstm. „ = 1,82 w „ = 9,44 „ „ — 24^33 n n = 70,39 „ - 21,48 „ „ - 66,90 , = 54 „ „ => 20x58 , = 1,06 n n - 15,19 „ w = 30,35 » „ = 5655 „ ■„ XIV. „ „ 25 ; „ 220 „ = 67,19 „ Die Gebote sind pro Ffmu nach Losen getrennt mit cntioredicnber Aufschrift öerteben bis zum 11. Februar, norm. 10 Uhr auf bieiiger Bütgermeisierel einzureichen, wo in Gegenwart der etwa erschienenen Bieter die Eröffnung itattrinbet. Die Bedingungen können bei uns eingeseben werden. Wegen vorheriger Beüchtigung und Erteilung sonstiger Auskunft wolle man sich an Forinvart Lotz, dahier, wenden. Bemerkt ivird noch, daß Los 1 bis einschließlich V entrindet ist. Amtlicher Wetterbericht. Oeffentlicke Wetterdienststelle Gießen. Der lauf der Witterung seit gestern früh: Da« westliche Hochdruckgebiet bat sich über ganz West- und Mitteteurova au«- oebveitct und in unferem Gebiete über Nacht wieder „rost gebracht. Das Wetter m trocken bei schivackier nördlichertzuttströmung. Es stellt eine Verstör ung des Hochdruckgebietes und fZortdaner de» xrostiveiters in Aiivsicht. . , WetteranSstchten m Hessen am Dienstag, dem 7. «jedr. i»n: Zeitweise beiter, trocken, Frost den höheren Lagen der Mittelgebirge günstige Schnee- oerhättnisie. Letzte Nachrichten. Frankfurt a M., 6. F-cbr. Heute früh 5 Uhr ist im Hotel Großmann am Lstbahnhof infolge einer Gasexplosion ein Groß feuer ausgebrochen, das die Wirt- schajts- und Küchenräume vol ständig einäscherte Ein Haus- bursche und mehrere Feuerwehrleute wurden durch Brandwunden verletzt. Wiesbaden, 6. Febr. Ein Einjähriger namens Bäuerle tötete gestern nachmittag durch Schüsse eine in ein Maskenkostüm gekleidete Dame und dann sich selbst. Melilla, 6. Febr. Fünf Europäer wurden in der Nähe von Melilla von Riffleuten ermordet. 1038 ÄÄ 18 if- 15,f M *'51 K- 9 3,6$ mi«. 17,67 eben 00 :,dOräti!e'’ dauernd-? gerichtet 15 Fischerbarken gingen mit 43 Seeleuten unter. In Valencia zerstörte das Meer auf eine Strecke von fünfzig Metern eine im Bau begriffene Mole Von 50 Seeleuten, bereit Untergang in den letzten Tagen befürchtet worden ist, wurden 34 in benachbarten Häien gelandet. In Babalona werden noch mehrere Fisctünboote vermißt. Im © jörkesund sind 2 5 3 F t f ck e r auf einer Eisscholle ins Meer getrieben. . . . . r Wie aus Konstantinopel gemeldet wird, sttetz ein Personenzug mit einem Heu führenden Güterzuge zusammen. Das Heu entzündete sich und alle Wagen verbrannte n. Schuld an dem Unglück ist ein Weichensteller. 14 Personen wurden teils schwer verletzt. Ein Toter wurde geborgen. Drei Sträflinge erschossen in einem Mos kau c r Gefängnis vier Aufseher und verwundeten einen schwer, bann schlossen sie sich in einer Vorratskammer ein unb ergaben sich erst nach langen Unterhandlungen. Eingesandt. ^Für Form und Inhalt aller unter Dreier Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber (einerlei Verantwortung.) „Die Verwalter st eile der neuen Irrenanstalt bei Gießen." Gießen, 5. Febr. $artn=$trjteigminotn. Dienstag und Mittwoch dieser Woche, nachm. ll/i Uhr, werden m d. Restauration „Zum Pfau^ (Reustadt 55) die Warenbestände beS Konkurses Schöck meistbietend versteigert und zwar: Spezerei-, Kolonial- und sonstige Waren aller Art, als: Gerste, Reis, Nudeln, Erbsen, Bohnen, Linsen, Schweizertäsc, Kakao, Schokolade, Tee, Weine, Liköre, Zigarren, Zigaretten, Tabake, Seifen re. Die Versteigerungen sind bestimmt und werden die HaushaltuugS - Artikel in kleinen Partien ausgeboten. L. A l t h o f f, (908 Konkursverwalter. Kein Husten mehr! Dr. Bufleb'ö echte EucalhvtuS- Mentfrol-Bonbou wirk. Wunder. L30Pf. ©ei: Carl Seibel, $)rog. Sonntag den 19. Februar 1911, abends 5 Uhr, in der neuen Aula W ohltätigkeits-Konzert :: Zum Besten der beiden :: hiesigen Schwesternhäuser. Ausführende: Schnier der Schule für höheres Klavierspiel von Minna Körner unter Mitwirkung von Mathilde Petri, Frankfurt a. M-, Gesang u. Renzo Giulini Cello. Kompositionen von: Bach, Beethoven, Schubert, Brahms, Mendelssohn, Weber, Chopin, Schumann, Bruch, Cui, Bossi. rintritkbrtpn' Saal Reihe 1—12 Mk. 2.—, Reihe 13—22 Mk. 1.—, Mittelgallerie Reihe 1 Mk. 2.— UIIUIUÖMHCHi Reihe 2 Mk. L-, Reihe 3. 4, 5 Mk. 0.50, Selten allerie Reihe 1 Mk. 1.-, Reihe 2 Mk. 0.50. Studentenkarten Mk. 0.50. Vorverkauf ab Montag, 30. Januar1 in der Musikalienhandlung von Ernst Challier. Für Studierende auch bei Hausverwalter Ritter und abends^ an der Kasse. W Eingang zur Aula nur von der Lndwigatrasse aus. “®1 CD26/! Fortschrittl. Volkspartei Das WahlbureauderFortschrittl.Bolkspartei befindet sich im Cafe Ernst Ludwig, Ntlicil Bällt 2?, Stock. Das Wahlbureau ist täglich geöffnet von 10—1 Uhr vormittags und dann wieder von 3 Uhr an. Dc/3 Allabendlich versammeln sich dort die Anhänger der Fortschrittlichen Volkspartei. Freiwillige Wahlhilfe von feiten der Freunde der Kandidatur Korell wird erbeten und gern angenommen. Das Wahlkomitre I. A.: Alb. Kublmanu, Parieisekretär. Theater-V erein 2. Opernvorstellung: Mittwoch den 8. Februar Gesamlgaslspiel des GroOb. Hoilhaate o. tier floioiüsik in Darmstadt Der Bajazzo Musikdrama in 2 Aufzügen u. einem Prolog v. R. Leoncavallo. Hierauf: Brüderäein fein Alt-Wiener Singspiel in einem Aufzug von Deo Fall. Anfang 7 Uhr pünktlich. Ende nach 9y2 Uhr. Wegen der hohen Aufführungskosten sind alle Eintrittspreise um 1— Mk. erhöht. Eintrittskarten zu Mk. 7.—, 6.50, 5Z0, 4.50,4 —, 3 —, 2.50 nur KiUlUlU8>b.di icu jn der Musikalienhandlung von E. Challier (Tel. 671) und an der Abendkasse. Für Studierende an der Abendkasse halbe Preise. Textbücher und Zettel sind bei Emst Challier und abends an der Kasse zu haben.____________________________________[yJ/. rs«®®» Hof-Konzert-Direktion von Edgar Kramer-Bangert, Cassel. SAAL DER NEUEN AULA :: GIESSEN. Sonnabend den II. Februar, abends 8 Uhr: Liieder-Abend von D81/t U Ife Yvette Guilbert unter Mitwirkung der Soci6t6 de Concerts d’Autrefois. (Alte Instrumente). Marguerite Delcourt (Clavecin) R. Michaux (Viole d’amour). G. Desniont (Viole de Gambe). Louis Flenry (Flöte). E. Mondain (Hautbois d’amour). Ed. Nanny (Contrebasse). Am Piano: G. Ferrari. Eintrittskarten zu 5.—, 4.—, 3 —, 2,- und 1.— (Studenten für die Plätze 1 — 4 halbe Preise) in der Musikalienhdlg. Ernsc Challier und abends an der Kasse. DkuWkl flittrnirrrin. Vortrag drö Ztrra Mariaechrrer Waagemana über: „Die Aufgaben unserer Marine daheim und im Auslande" am Montag, dem 6. Februar, abends 8*/2 Uhr, im Hotel Einhorn. d*/, Zu diesem hochinteressanten Vortrag ladet ergebens! ein — Eintritt 20 Pfg. — Kreisgruppe Gießen. NB. Der Vortrag tft mit Lichtbildern ausgeüaltet. D. H. V. Mittwoch, 8. d. Mts., abends 9 Uhr, ini VereinSheim „Hotel Einhorn" außerordentliche Generalversammlung Tages-Ordnung: 1. Wahlen 2. Soziale Standesfragen 3. Abrechnung 4. Verschiedenes. Wir bitten unsere verehrt. Mitglieder, sich an dem heute abend tm votcl Einhorn statt findenden Vortrag des Flotten- veretns recht zahlreich zu beteiligen v6/. Der Vorstand. V1S/TKARTEN in jeder beliebigen Schriftart und Kartonsorte, , ■ ■ - sowie mit Zirkeln aller studentischen Vereinigungen liefert zu mäßigen Preisen die Brüh?sehe Univ.-Druckerei, , - . --—------W,----t~ 1 Du vermieten I 7 Zimmer J 4,'ie uüuiiunuin neuner,«ertchtele Wohnung im 1. Stock der Alten Post tWalltorstraffc 24) 7 Zimmer nut Zubehör ist ver 1. Avril anderweit zu vermieten. 40 Näheres bei Architekt Stein. I ff Zimmer Sehr schöne <» Zim. Wohnung, Mitte der Stadl, zum 1. Avril oder später zu vermieten. Schrift!. Anfragen unter 0758 an den Gießener Anzeiger erb. |___4 Zimmer \ 0930] 4-Zim.-Wolinung ver 1. Niürz oder später zu vermieten. _________Goctbcuraffc 4811. Liebigsirage 58 4-Zimmer- Wohnungen, mittlerer u. oberer Stock, mit Zubehör Bleichplatz u. Gurtenanteil zu vermieten, be- zichbar 1. 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