161. Jahrgang viertes Blatt Erscheint IL-Nch mtt Ausnahme des 8-nntag». und rie: nuf demselben Standpunkt steht unser D7t —'—*" Rheinische* , , . , T I ^,1,,. r>- — Masohmenbau.Elektrotechnik, I ecnnikum Dingen Automobilbau, Brückenbau. ChMtfvurkurseT^^ Julius Obernzenner Baugraben 4-10 Zeil 73-79 Frankfurt a. Main Vielte S)amen* JÜeiderstqffe Frühjahr und zfommer /p// a*/3 kariert, Breite 90/130 cm das Meter das Meter Breite 90/130 cm das Meter Breite 110 cm . das Meter Breite 90/130 cm das Meter Blusenstoffe, reiche Sortimente neuer Streifen, Karos u. im türkischen Geschmack, Blusenflanelle das Meter Kleider besätze H- Borden A Posamenten Farbige Tülle 4 Tressen etc I l.lObU.SO^, ®ie „Oietznttr ZaMillenblätter" werden dem „flnjeifler' viermal wöchentlich beigelegt, daS „Krebblott fii den Kreis Sietzen" zweimal wöchentlich. Die „Landwirtschaftlichen Seit» fragen" erscheinen monatlich -wennal. l.KLJJilU 2.00«. 3.80^. grosse 9 Sortimente LZObJ-OO» 1.15«, 4.50« 1.10 bi. 6.80 Mt 1.15 bis 4.2011k. WARNUNG! Man verlange ausdrücklich den Namen Dr. Hommel. Schwarz-weisse Streifen, *euh"ü Reiche Auswahl schmaler und breiter Bandstreifen, auch klein Gegen das Altern Dr. Hommel’s Haematogen Einfarbige Stoffe, Reine Wolle, Saline, Popeline Cover-Coats, Cheviots u. Kammgarnstoffe, viele neue Farben, Breite 90/130 cm das Meter Creme Wollstoffe glatt u. gemustert Wollbatiste, Armures, Popeline, Alpaccas, Cheviots etc. Redaktion, Expedition und Druckerei: Schul« strahe 7. Expedition und Verlag: e^5L Redaktion: ^^112. Tel.-Adr.:4lnjeigerGtetzen. 75 K 5.20». Schwarze Grenadines, Wollbatiste, Voiles, Eoliennes, Alpaccas, glatt und gemustert Breite 90/110 cm das Meter 2.80 m. 7.50», Besondere Neuheit: Türkisch gemusterte Satins u. 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Tos Programm der fortschrittlichen Volkspartei verlangt aber ollmäblichen Abbau der Zölle, um schließlich zur Frei^ handelspolitil zurückzukehren. 4. .Herr Dr. Strcsemann hat Taten der nationallibe-- raten Partei für den Mittelstand besprochen Er hat erzählt, daß sic für die gewerblichen Gesetze, die Treu und Glauben fördern sollten, gestimmt hat, für die Einschrän-- kung der Warenhäuser und stonsumvereine, für den kleinen Befähigungsnachweis, der den geprüften Meistern besau dcre Rechte verleibt, für die Regelung der Verhältnisse im Baugewerbe (Sicherung der Bausordcrungeu der Handwerker) 'n. dergl. In allen diesen Fragen steht Prvs. föi- sevius auf dem gleick>en Boden. . in der Fortschritts. Volkspartei vereinigten ltntsltbcralcn (Gruppen lzaben fast stets gegen diese Gesche gestimmt, rtnc| s,c auch früher gegen die Börsensteuer, die Wuchcrgesetzc, die Einführung der gewerblichen Schiedsgerichte, die Kaufmannsgerichte, gegen die Tantiemesteuer, die Zigaretten- steuer, die Ehampägncrsteuer und viele andere Gesctzesvor lagen, die das Mittelstandsintcresse vertraten, gestimmt Vie notionalliberokn im (Siebener Wahlkamps. Don dernationalliberalcn Partei werden wir üm Aufnahme des folgenden Aufsatzes gebeten: Nachdem die Fortschrittliche Volkspartei sich schon feit längerer Zeit bemüht lmt, durch Material, das ihr von den sonst von ihr so wegwerfend behandelten Antisemiten zur Verwendung gegen uns zugesandt worden war, sowohl unsere Leitung als auch unseren Kandidaten anzuschwärzen, ihn äls in seinem Programm abhängig vom Bund der Landwirte it. dergl darzustellen, hat man jetzt noch zu inem neuen Aahlmittel gegriffen: man versucht die Wi'kung der glänzenden Rede des Reichstagsabg Dr. Strcsemann für oic Kandidatur Gisevius abzuschwächen durch die Behauptung, diese Rede sei eigentlich eine solche für Pfarrer Morell gewesen, da ihr Inhalt den Ansichten von Professor Gisevius nicht entspreche. Aber wie man in den obigen Angriffen schrittweise zurückgehen müßte, und noch weiter zurückgeheu muß, so liegt die Sache auch hier, wie nachstehende Ausführungen erweisen werden; denn es ist unbestreitbare Tatsache, daß die program m a t i s ch e n A n s ch a u u n g e n u n d Fo r d e run g cn des Pros. Gisevius sich, mit dem n a t i o n a ll i b c- ralen Programm decken. 1. Herr Dr. Stresemann betonte, wie Prof. Gisevius das Wort „n a t i o n a V' : Herr Pfarrer st d* reit und seine Leute halten diese Betonung für über flüssig. Man hat sogar zum Vergleich, die allmähliche Begrlffsverengung des Wortes direkt herangezogen (Hess. Lib. Wochenschrift). 2. Herr Dr. Stresemann will — falls neue Stenern trytz großer Sparsamkeit notwendig wurden, d i r c l t e, die wohlhabenden Kreise belastenden Steuern. Herr Prof. Gi-- sevius verlangt dasselbe. 3. Herr Dr. Stresemann will Erhaltung der fetzigen Schutzzollpolitik für Landwirtschaft Air Nationallibcralc haben bisher getreu dem gegebenen Worte sachlich und ruhig gekämpft >?cm Pros. Gisevius erwähnt in seinen Reden die anderen bürgerlichen Parteien laum, um nicht zu verletzen. Wir müssen aber mit Bedauern fcftftcHcn, daß Redner der Fort« schrittlichen Volkspartei und die hiesige Vertretung in den Zeitungen den sachlichen Boden verlassen und das Gebiet persönlicher Kampscsweisc betreten haben Obwohl Herr Stresemann auf Grund der Kenntnis des Programms von Prof. Gisevius die Unterstellung eine3 programmalischen Zwiespaltes energisch zurückgewiesen undl auch der sog. Wormser Ecke, die freisinnige Z-lensburger Ecke gegcnübcrgestellt hat, wo die freisinnigen sich mit dem Bund der Landwirte verbündet hatten, um einen Ratio-« nalliberalen zu verdrängen (keinen hessischen!^, und der Vorsitzende des hiesigen Nationaltibcralen Vereins die Angriffe der freisinnigen Redner ebenfalls kräftigst zurück^ gewiesen har, treibt eine gewisse freisinnige Presse dieses Unwesen weiter. Tie Berichte der Zrks. Ztg., der I-rcis. •3tq. und der hiesigen freisinnigen Presse sind toafyre Muster" von parteitcndenziöscr EntltcUuug, denn sie unte r drücken alles, was den fieifinnigen Rednern er- widert wurde. Ist das noch ehrliche, sachliche Kampfes, weise? 3- ^ley. haben. 5. Herr Dr. Stresemann hat warm für die Schaffung eines Privatbeamteiwersichcrungsgesetzes als selbständige Einrichtung gesprochen. Herr Pros. Gisevius will dasselbe .vterr Rcichstagsabg. Dr. Pothoff, Mitglied der Fortschritt!. Vollspartci, will dagegen Anschluß an die Arbeitergcsctzgebung. H. Herr Dr. Stresemann ist für maßooNcn, besonnenen Ausbau der Sozialgesetzgebung Er hat die s?( b ft i m - nt ix tilg seiner Partei gegen die Zulassung der gcwerk-- schastlichen Sekretäre zu Vertretern der Arbeiter in den Arbeitskammcrn verteidigt. Herr Prof. Gisevius will gleichfalls vorsichtigen und besonnenen Ausbau der erwähnten Gesetze, keine übermäßige Belastung von Industrie und Gewerbe. Die T-ortschrittl. Vollspartci, die früher gegen die staatliche Sozialpolitik war, fordert jetzt ein viel rascheres Tempo Sie hat beispielsweise für die Zulassung der Gewertfchaftssckrctäre gestimmt. 7. Herr Dr. Strcsemann hat die Sozialdemokrat i c^g e t ad e lt, weil sie jüngst gegen die Wcrt- z uwachSsteuer Vorlage gestimmt habe. Die Fort' s ch r i t t l i ch e V o l! s p a r t e i hat f a ft geschlossen wie die Sozialdemokratie, gestimmt. Herr Prof. Gisevius denkt wie Dr. Stresemann. 8. Herr Dr. Stresemann ist mit seiner Partei gegen die Einführtrng einer parlamentarischen Regierungsweise. Die Fortschritt!. Volkspartei will eine solche. Diese Auslese durste zeigen, daß Herr Dr. Stresemann, ohne, es direkt auszusprcchen, eine ganze Reihe von Handlungen unserer Partei und von programmatischen For^ derungen vorgetragen hat, die denen der Fortschrittlichen Volkspartei entgegengesetzt sind; aber er hat keine einzige prinzipielle Forderung der natwnaUiberatcn Partei voi> getragen, in der unser Kandidat anberö denkt Es hat bisher niemand ein eit Widerspruch des Programms von Pros. Gisevius und dem der nationalliberalen Partei nachgewiescn, und es kann niemand einen solchen nachweifen, weil er nicht existiert. Die Herren, die etwas behaupten, kennen offenbar die Programme nicht. Wenn .vierr Pfarrer storell, wi» man sagt, in der Schutzzollsrage auf einem ähnlichen Boden wie die Rationalliberale Partei stehen sollte, so ist er eben von dem Farbige Mohair- und Alpaccastoffe Glanzreicbe Qualitäten, glatt, und gemustert Breite 95/110 cm . . das Meter Kostümstoffe, speziell für Jackenkleider Herrenstoff-Geschmack, besonders verschwommene Streifen, Breite 130 cm das Meter Verdingung. Für die Provinzial-Siechenanstalt Oberhessen zu Gießen soll die Lieferung von zirka 450Zentner guten Speisekartoffeln vergeben werden. Die näheren Bedingungen liegen auf dem BerwaltungSbnreau an den Wochentagen von 3—5 Uhr nachm. offen, woselbst Angebote mit der Aufschrift „Lieferung an Kartoffeln für die Provinzial-Siechenanstalt Oberheffen" versehen, bis zum Eröffnungstermin Donnerstag den 16. März 1911, vormittags 9 Uhr, emzureichen sind. B1/« Gießen, de» 28. Februar 1911. Verwaltung der Provinzial-Siechenanstalt. Vergebung. Für die Großh. chirurgische Universitäts-Klinik in Gießen sotten für das Rechnungsjahr 1911 aus dem Wege der öffentlichen Ausschreibung vergeben werden: a) die Lieferung von: 1. Back-, 2. Fleisch-, 3. Kolonial- und Spezereiwaren, 4. Milch, 5. Butter, 6. Eier, 7. Bier, 8. Verbrauchs-, 9. Toilette-, 10. Schreibgegerrständen, 11. Bürstens 12. Glas-- und Porzettanwaren, 13. Scheuertücher, 14. Seife, 15. Soda, 16. Bvhnerwichse, 17. Gips und 18. Eis; b) die Abgabe von Lumpen und Gespül. Die Bedingungen liegen vom 24. d. Mts. auf dem Verwaltungs-Mireau während den Dienststunden offen. Angebote sind versiegelt, mit entsprechender Aufschrift versehen, bis zum Erösstrungstermin Samstag bett 11. März 1911, vormittags 10 Uhr, einzu reichen Bn/t Proben der unter ä) 3 und 7 bis 17 bezeichneten Waren ufw. sind den Angeboten beizufügen. Der Zuschlag wird innerhalb 14 Tagen nach dem Eröffn nungstermin erteilt. Gießen, den 21, Februar 1911 Großh. Direktion der chirurgischen Universitäts-Klinik. __Poppert. Vergebung. Für die Großh. Universitäts-Augenklinik Gießen sott für die Zeit vom 1. April 1911 bis Ende Marz 1912 — event. einzelne Bedürfnisse auch für eine längere Zeit — durch öffentliche Ausschreibung vergeben werden: 1. die Lieferung von Back-, Fleisch- und Kolonialwaren ufw., Milch, Butter, Eier, Bier, Eis, Ber- brauchsgegenständen, Seifen- und Dürstenwaren, 2. die Abgabe von Knochen, Lumpen und Gespül, 3. die Entleerung der Müttgruben, 4. die Unterhaltung der Gartenanlagen. Die Bedingungen können bei der Vertvaltung der Klinik -nachmittags von 3 bis 5 Uhr eingesehen werden. Angebote und Proben sind getrennt und verschlossen mit entsprechender .Aufschrift versehen bis zum ErössnungS- ckermin Mittwoch den 8. März 1911, vormittags 12 Uhr, bei der Verwaltung einzureichen. Zuschlagsfrist 10 Tage. Gießen, 22. Februar 1911. B3erbut»ngen: Fichte: 474 Stück — 3l Festm., Nutzscheiter Kiefern 2 Dieter lang) 9 Rm-, Nntzkuüppcl Fichte (3—4 Met. lang) Auskunft erteilen die Großh. Forstwarte Körber zu Meiches und Bendel zu Ulrichstein, sowie unterzeichnete Stelle. Nummer verzeichmffe werden auf Verlangen unentgeltlich zugcstellt. Wird Ausbieten einzelner Holznumutern gewünscht, so sind diese bis zum 17. März hierher mitzuteilen. Nlrichftein, den 26. Februar 1911. BV» Großh. Oberst)rfteret Mrichstem. Bau- und Nutzholzversteigerung der Stadt Gießen. Aus den Waldungen der Stadt Gießen, 3 bis 5 Kilometer von der Eisenbabn-Gtation entfernt und an chaussierte Jlbfuhrwege angrenzend, sollen Montag, «.März 1911, vormittags 10>/2 Ubr beginnend, nötigenfalls mit Fortsetzung am folgenden Doge int Saale des Lenz scheu Felsenkellers in Gießen, in per & Bahnhofs, versteigert werden: Eicheti-Stärnme, Schnittholz mit 200,69 Festmeter Eichen-Stämme, Bauholz mit 155,86 Feftmeter Eichen-Stämme, Schwellenholz mit 166,29 Festmeter Eichen-Stämme, Grubenholz mit 245,01 Festmeter Keß- E eiiiciiii* lOSSiit anfjediB Gelände Hecfc’sche Ü” S!S; (Ar die landw K. liebiffsö’8* Kataloge kostet st Si A sc 2 Weinha tzahnhofstraße Ii-1. bLVnu Bei Abno tntfp«d)tnbc P> Geb Silberne $ Patei Ravchfi Geeimet k ™ Gtosyk der Praxis W Gebt dem Lande, au Rud. 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Professor der Rechte an der Universität München. Preis geheftet 60 Psg., in Leinenband 90 Psg. Im engen Zusammenhang mit diesem neuen Steuergesetz steht das Reichestem pelgesetz. (Nr. 380/84 der GareiS'schen Sammlung, ML 1.—) Die Verlagsbuchhandlung hat daher gleichzeitig eine Doppelausgabe veranstaltet unter dem Titel: . = Wertzuwachssteuer- und Reichsstempelgesetz = Tertausgaben mit Einleitung, Kernworten, erläuternden Anmerkungen und ausführlichem alphabetischem Sachregister. Preis in flexiblem Kalikoband gebunden Mt. 1.80. Da dieses neue, so viel besprochene Gesetz schon am 1. Avril d. I. in Kraft treten soll, so ist es für alle in Betracht kommenden Kreise von größter Wichtigkeit, sich sogleich mit diesen neuesten Gesetzesverordnungen bekannt zu machen. . Vorzügliche Ausstattung und sehr billiger Preis haben die Garet-, iche Sammlung deutscher. Reichsgesetze, welche die einzige ist, in der man alle deutschen Reichsgesetze m gut kommentierter TertauSgabe findet, in der Iurrstenwelt und beim Publikum bestens einaciuhrt. Auch die obige neue Ausgabe ist wieder recht übernchtlich angeordnet und die beigegebenen Erläuterungen tragen wesemum zum Verständnis der Materie bei Auf Grund dieser Vorzüge ist die Gareio'sche Sammlung anderen Ausgaben vorzuziehen. __ ====== Bestellungen nehme« alle Buchhandlungen entgegen. ==- Erstes FSpedal-Haus für üardinen-Teppiche Linoleum M0DERNE-3NNEN-DEKORATIONEN . glänzendste Erfolge mit meinem weltberühmten regulierbaren Redreasions-Apparat — Patent Haas. Für Erwachsene und Kinder. Prospekt und fachmännische Beratung kostenlos. F. Menzel, Orthopfid. 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