Nr. 185 Erstes Blatt M Jahrgang Morttaq, 7. August 190 Aichener Anzeiger , sprech-Anfchlü««. A» UM ^eraittroottliA für den ' rr die Redaktion 112. Y” w e f volwschen Teil: Aumist General-Anzeiger für Oberheffen LSSL Rotationsbnrd mtb Dedog bervrühNchk« iinw.Gnch- UN» Sttiebntdtrei R. £ili nstv., nicht mehr in Betracht kommt Das einzige Koni p e n f a 1 r o n s o b i c f i ist eben Französisch xoiitjo zum giöiicrcn und kleineren Teil; dabei ist aber strittig, wieviel Deutschland an der Müfte erhalten soll. Der zweite strittige Punkt bernht darin, welche m i r i f d) n f 111 d) e n Vorrechte Deutsdiland, ivcitn es auf alle inarokka nische Politik verzichtet, nod) in Marokko eingeränmt ei hält, ob nur die ihm im Vertrage von 1901) voii Frankreich ,ugestandeiten Rechte, oder (flöße re, burd) die ernstesten Ga ranticn scstgelegte, die fid) sowohl auf ganz Marokko, als auch auf Rgadir uub das Susland er,trecken können. Der allgemeine Eindruck in Deutschland ist, dastDeutschland von seinen guten Ansprüchen bereits allzuviel nachgelassen stabe und bei den weiteren Verhandlungen unbedingt an seinen Rechten festhalten müsse. Die „Münch. . eitest. Rachc" stellen auf eirund vieler Zuschrift cn fest, alle Volkskreise m Süddcutsdilaub ständen geschlossen hinter der ftcqtcruiig, wenn s.e ?,ran.reich gegenüber fest bleibe, ’.nd) die fortschrittlichen Ergaitc bestätigen jetzt, dast Herr v. giberltn mit seinem Schritte tu Agadir das Richtige getan i abe und seine Änsprüdie wahren müsse. Das war m der „Freisinnigen" sowohl wie in der „Voss. Atg." zu lesen, und nie „Hessische liberale Wochenschrift" schreibt in einem Leit nrtifcl ihrer letzten Nummer: Tast mir jebe anständige Gelegenheit benützen, um unseren N o l o n i ei l b e s i i; z u erweitern oder burd) AnS- iaufd) zu verbessern, t u machen. Dabarch ivftrbe, wie die ,^Leftmüistcr Gazette“ zutre'fend bemerfte, bas Ergebnis der Verhandlungen ui Frage gestellt werden. Der Mahnung des englischen Blattrü zu geduldigem Abwarten must man fid) anjchlicsteu. Gern fei festgestellt, dast die beutidv Presse üt den grosten Blättern aller [niTgcrlid'cn Parteien gegenüber inanden ausländischen Beim- rul i.niiigsversuchen kühl i;nb ycrtrauciib geblieben in Die Rationalliberale Korrespondenz aber schreibt sehr scharf: Aus bev Fainare würbe eine Scbamab.' Englands ^.rohreden wurden zwar offiziös mit luhler Gela>'enneit beantmortet, aber Chi-, fakli che Ergebnis scheint nach den Meldungeil französischer und imflliirfier Biatter darin zu bestehen, dast Deutsdstand '"ein politisches Desinteressement an Marokko erklärt, wahrend <"vrüitf- rciti) ihm bainr irgend welche mehr oder weniger weitgehende Grenzregulicrungen in anoercn Zeilen Afrikas zubilligt. Wäre dies richtig, dann iritrbr ine burd; die Dangevahn ,\hnfer Wilhelms II. cingclciictc Marokkopolilik des D inichen^Reiches mit einem l(äfllid>cii Rückzüge Deutschlands endigen. Der Tag, an bi’iu unser Sdjiüc ben i)afen von Agadu verlassen würden, um in ;;uh:n'i dieses g.os-c aicikanifchc >düstenland bedingungslos der iranzöfi'cheu Republik zu uberiaffen, würbe die ^chastung eines neuen fran-ojiichen iiordasritaiiijcheu üoloniairciches bc» deuten, dem wir nichts Gleick-wertiges ciugegenzuietzen hätten. Millionen Deutsche wurden einen solchen Ausgang der deutjcheii Maroklopolitik als die Dokumentierung tiefster nationaler Schwäche an scheu, al-.- den Tag der ersten grosten 'Niederlage ieil Gründung des jungen Teutickien Reiches Gewist in es vor'chncli gehandelt, wenn bcutichc Prei organe in den Heftigsten Aeuyerungen den Kaiser unb die Regierung im Mai schlichen“ niederznichreiben Es regnete in Strömen, und der Siimmel zeigte ein und-urchdringliches ©rau. Als bet intime Fremd» des Hanfes, ^oukofsky. Denen vertraulidn: Aufzeichnungen eine genau' Scbilbcning deS Sterbetages enthalten, gegen 2 Uhr »um Mittagessen kam, sand er alles wie gewöhnlich: man plauderte ruhig unb n’artew auf Wagner, bis dieser fdiicf;Ud) sagen liest, er fühle fuh nicht ganz wohl Run ging man zu Tuch: vorher eilte noch Frau Wagner in des Meisters Arbeitszimmer und kam mit der Rachricht zurück: „Mein Mann hat iciuci: MTanu'i, und zwar ein wenig stark. Aber cs Ivar besser, dast ich ihn allem liest." Wagner hatte unterbcnrn ruhig gearbeitet, ferner Gewohnheit gemast beim Auf und Abgeben ferne ('kbrrnfen ausarbcüend, um ne bann am Schreibtisch meberzuschreiben. Dabei hatte ihn der Anfall überwältigt, mit dem er, wie er es gewohnt war, allein fertig werben wollte. Nur eine treue Dienerin war im 'itcbCTiuiuni. Sie Höne ein sich steigerndes heftiges Auinostcn und Stöhnen: inötc; bmcptctc sie, \o furchtbar wie diesmal habe er noch nie geächzt und gestöhnt. D:r Meister last an den Ausgang wie ,c> oft ruhig abloarten zu wollen. Plötzlich zog er hntig bic Mitngrl und rief, vor Schmerzen kaum der Sprari.c mächtig: „Meine Fran und der Doktor'.' Fron Bsagner iano ihn bereits im heiligsten Ringen: immer gervaltsamer hatte iüü bev .'tarn pf Ott wickelt, und er torattc ihn weder durch '.'heber- irtüdai noch durch das Einnüimen eines scharstni Medrkamailes abl'chwachen. Währnid dreier Ärämpfe wüst wohl m seinem Verzen ein Blutgefäst geiorungen iein, wodurch Dann der Tod herbev- gefübrt wurde. ' Ermattet liest er sich in irmcrn Ankleideraum nur cm kleines Bänkchen nieder. Der Diener hatte ibn von einigen lästigen .«Neidungsilücken befreit; dabei fiel die icköne, ihm von ferner Gattin geschenkte TaichLnuhr aus den Tcpvtch. Er rief noch: „Meine llbr!" Dicfe Worte sollten feine lebten fem. Er jchlost ermattet Die Augen zum tiefen, ewigen schlummer , der Diener wollte wadrgenommen haben, dast er zweimal mit den Schultern aufgczuckt habe. Al« Dr. Keppler eintret, mar der Meister tot: alle Wieder- bclebungsveriuche waren f nicht!os. Unicroencn waren die Kinder ganz adirungslos: man sprach von euicm in Aussicht genommenen An slug, und bic Rachndn vom Tode des Vaters wirkte wie nn Donnerfchlag. Frau Wagner aber wachte 25 Stunden lang bei dem teuren Leichnam. * Aus der Hauptversammlung der Deutschen Gesellschaft sür Vorgeschichte, die am Samstag in Koblenz eröffnet wurde, sprach zunächst Univerfitttsproicijor Tr. K o s s i n n a > Berlin- über „Tic deutt'che Vorgeschichte, eine hervorragende nationale Wissenschast". Als zweiter Redner bthandctte bas Ausfchustmitglied Günther 'Sob- lenz' bas Thema: „Aus Rheinlands Ur- und Vorgeschichte. Der' Redner ccftag.: cs, dast sich jo viele Fuudüuäe aus oer Rhcinprorünz in dcr ganzen Welt zerstreut fänden, und ronm des dem Abjchlust naben Vertrages mit Frank. . >w mi - greifen, da man ihnen io eitigtflctifeiten kann, dast niemand irciH. was hx bieiern Sertrage steht Ab i M Unerhört an dielen gmitnt icrngcn Vorgängen besteht dock» eben bot in. dast bas dem »die Volk und iciuc geieyxn ästige Vertretung, dei bruffhe Reichstag, wllüänbm als quanlitN n^gliireable? bdraduet wer- den. Wir mochten bemgeacinibcr als unserc Meinung ouoiprcdKn, dast die Frage, t»b Dem'chland in Marokko vor Frantteick' rnrut weicht, mdii "eine iolrtif ist. die lebig!uü "eint von ibcrler Wie.n ter und bat deutsche» Kaiser aitgehr, sondern eine Frage h t e ba* beut'die Volk mit , u ent > chetden Hat ’^'raor in einer 3c'L die an die ickui'ankcirde Politik Fnednch Di! bttms 1\". mnnett, entumir itdi das deiit'die Volk bcicii, dast em geschränkt es Verlangen ncfteill, das .iluu nofbnit noch weil entfernt mar. was unsere Regierung ent diloneit ift, niuubicini Es Itandelt itch gegenwärtig bariim, dicien Aroiuh-itraiiin immer kleinee zu machen, bis er verschwindet. BoDckwitcl Eamiwn hat in Berlin die genaue unt) bestimmte Grenze on OZetnet-s- alnretung mitgrtcdi, bic mir Demjdp.and gegen innen V c r z,di t aus deutsche Betätigung in Marokko zugeitebni würben. Wie wir vor artu lagen meldeten, ist für uns niemals die Rede davvil gavrieii, Libreville aut,mgeben. Die Grenzbe- ri d) t i g u n g würbe also nicht an der Allste, iondcrn i m Binnenlandc a ii der >t a m c r u n o il g r c n > c statt finden. Vielleicht würden and) die Dcmichen uns einen Gebiels- ftrid) int Rarden dieser Molonie abtrclen Das Vorgehen Spanien?. Paris, 6. Aug. Wic die Agencc Haoas aus Elkfur unter dcm 5. Aug mcibct, nahm dcr Rittmeister £tnto die Kaserne des .Haids Abd es Sei am in Besitz. Es ist dies die letzte, die die Triippen des Maglizen nod) bc- jafjen. Ein Teil der Soldaten ivird in bei Laterne fest gehalten. Aundgebungcn der Arbelterverbandc Spaniens und Frankreich». Madrid, 6. Aug "eilte vormittag fand hier eine vom Allgemeinen A r b e i te rve r b a nde Sm niens und der 2L11 g c in c i n c it Arbeiterverein-- gung Frankreick) s einberiifcnc Versammlung statt, in dcr gegen jede kriegerische Eroberung Marokkos .Vcrwahiiing eingelegt ivindc Die französischen Vertreter gaben die Versicherung ab, da Proletariat Frank reid)s werde sich jeder friegertkhen llntcrnehnning durch ©cneralausstand und Sabotage widersetzen. die Provinzialmuscen in Bonn und ui Trier viel zu ipäi gc gründet worden ssnd. In den letzten Fahrzehntcu sei bic Sammel tätigkit vorgeschichtlicher Fundstücke b sser geworden. Im Rhein- land seien bekanntlich bic ältesten Slnircn menschlichen Leben? gc- unben worden, der Reanderichabcl und der homo Heideld-rgeni.s. Erst in der neuen Zeil habe inan in oer Gegend von Andernach hochinteressante nralre Funde von Steinen, Bi oiuen und Pflanicn gemacht. llniPcrsitätsprofessor Fleischer Berlin hielt einen hoch* intcreifantcn Vorttag über bic „Entwickel u N g der gcr- manischen Mu s i k“. Ei zeigte aus fiaiindicu Zitaten, bar, die Römer bic Sprache der Barbaren unichön fanben, das; aber jede Stelle dafür Zeugnis ablrgi, dast bic Musik bei beit Germanen in hoher Blütc st a n d. Tie ^Hörner holten keinen Schlachlgcsaug, wohl aber di Deutschen Ter Liang bi t Musik war ihnen ein vrophezci nbes Heiligtum, clivas Nationales. Sie bosasten, genau wie heute, eine groi$c jPlengc von Bolks liebcrn. Die Lieder zer'allen m tiein?lieber, Svolliwber, Trau > gelänge und Zauhergciänge. öclbcnliebcr verherrlichten bic Held .i, ihr epischer Gehalt eignete sich »u Sdiladitgcfangcn Das älteste t'ieb, das Hildebra ndtslicd, ist uns mit Musik c r - halten. Der Redner saug cs m künstlerischer perfekter Ausführung. Tic Begleitung gab ein Ihraähnlichcs Instrument Vis besteht aus einem .Halten nnb Rahmen, in dem ox.-r mwerander- licke Saiten hangen, die auch der bescheidenste Mu'ikhcld bcnur,en konnte. Instrumente aus dem 5. bis 6. Jahrhundert n Ubi. find in Deutschland erhalten. Tie Stimmung der Iustrnmcnie. war Gcundton, Quart. Quim mit ihren Choven. D-as ergibt inraicr Drciklänge. Auch bic heutigen Volkslieder haben nodi' Trnklänge. Als Beispiel lang der Redner „Es bnuü ein Ruf ruic Donner hall". Ter Tret klang ist etwas Dcutichnalionales. Die Gnechen gebrauchten bev TretHang, d. h. bic Harmoui', gar nicht ober wenig Wir haben heute lein Instrument, bas bic Lure errcidsr. Sie ift victumsangreicher an Tomabl uno reicher an Mianggtbung. Am nächsten käme ihr bas Waldhorn, doch erreicht es sie her weitem nicht. Der Redner liest durch einen Inianteriemusiker Weisen blaicn, die alle Hörer erstaunen machten. Ter Slang ift reich, stark, voll, rein und mächtig, da mochten ine Römer wohl in schwächlichem Emvnnden erschrecken. Tie Lurc strebt in eleganter Windung in abwärts verjüng Lent Rohre über das Haum des Bläsers, nm dort in einem Schatt- berfier anszulaufeu, der btt Gestalt eines Schildes besitzt und dessen Oesinuwz nach vom geht. Das ist etwas Urdeuti'ches. Tie Germanen haben bic Ausik begründet. Tic kleine Tro mixte ans Pompeji ift keine Vorlage zur Lurc, sie bat ja nur ein mar höbe Tön Diese Instrumente nnb mit der Lure gar nicht lonkurrenziähig. Der Redner bewies seine Ansichten an ichön< n Lickrtbübern. Das Wort „Lurc" ist neu, dcr alte Rome ift vc: schollen. Wahrscheinlich hieß cs Trumoa 'Trompete«, wie alic 91 amen her alten Instrumente germanisch sind. Nach Professor Fleischer sprach der berühmte Schwcdc Reich--- antiauaT Tr. Mon 1 clius über bic Entwickelung der Kid .. Deutscher ltatholikentag. ~ Mainz, 6. Aüg. Sher begannen am heutigen Sonntag die Verhandlungen der 58. .Hauptversammlung der Katholiken Deutschlands. Johnen in den deutschen, hessischen, päpstlichen und den ©tabtfarben, wehen auf den Häusern und Flaggenmasten ziehen sich die Straßen entlang. Guirlanden schmücken die Häuser imb Blumen, Teppiche und Pslanzendekorationen vertE ständig en den Schnruct der Stadt, in die unmütelbar nach Beendigung der HauPtversannnlung am Freitag srüh der Kaiser zur Abnahme der Parade auf dem Großen Sande einziehen wird. Die Feststadt, Und selbst das sestgewohntc Mainz bat einen derartigen Menschenandrang noch nicht erlebt. Von bekamrteren Persönlichkeiten sind zur Teilnahme am Katholikentag eingetroffen: die Landgräfin QL nm a von Hessen mit ^Gefolge, die Fürstinnen Metternich und Löwenstein, Herzog von Arenberg, die Mastin Quaüt, Löwenstein, Salm-Salm, Prinz Friedrich zu Solms-Braunfels, Fürst von der Leyen, die Grafen (Halen, Stollverg-Stollberg, Oppersdorf, Droste-Pischering, PrasclMa, Schönburg-Glauchau, Arco- Zinneberg, Ballestrem, Bodmann, Clatton d'Haussonpille, Rech- berg-Rotenlöwen, Helmstadt, Henckel von Donnersmarck, Waldbing-Zeil, Landsberg-Sleinsurt, Preysing, Strachwitz, Plettem- berg; die Freiherrn Frankenstein, Gagern, von Ketteler, von Hornstein, von Hertling, von Loe, von Schorlemer, ferner die Abgeordneten Trimboi-n, Marx, von Savigny, Erzberger, Schädler, Müller-Fulda, Pichler, von Orterer, Dr. Porsch, Freiherr von Pfetten, von Thünefeld, von Hertling, Gisberts, Spahn, Eahensly, Fehrenbach, Rüreu, Heim, Jmbusch, Fritzen usw. Die geschäftlichen Verhandlungen nahmen heute vormittag **mif einer nichtöffentlichen Hauptversammlung des Augustiner Vereins zur Pflege der katholischen Presse ihren Anfang. Diesmal waren es vor allem die Reichstagswahlen, die Differenzen zwischen der Berliner und Kölner Richtung und die Stellung des Zentrums zur Marokko-Politik der Reichsregierung, die zu eingehenden Ber- handluugeu Anlaß gaben. Im Holländischen Hof fand zu gleicher Zeit eine nichtöffentliche Versammlung des geschäftssührenden Ausschusses für die deutschen Katholikentage unter Vorsitz des ständigen Kommissars für die deutschen Katholikentage Grafen Droste zu Vischering statt. In der Versammlung wurde unter allgemeinem Beifall der Reichstagsabgeordnete Graf Galen zum Präsidenten des Katholikentages, der hessische Landtagsabgeordnete von Brentano (Offenbach) und der .Münchener Rechtsrat Dr. Stumpf zu Vizepräsideitten gewählt. Die Redner für die vier öffentlichen Versammlungen wurden wie folgt bestimmt: Freiherr von Hertling, der die Ketteler- Gedächtnisrede halten wird, Bischof Dr. Faulhaber (Speyer), über „.Klerus und Volk", Iustizrat Dr. Trimbvrn (Köln) über „Sozial polittt", Dr. Schunttmann (Düsseldorf) über „Eharttas", Generalsekretär Donders (Münster) über „Bonisaciusvereine", Ober landesgerichtsvat Marx (Düsseldorf) über „Schulfragen", Prälat Dr. Giflcr (Chur. i. d. Schw.) über „Kirchlichkeit und Wissenschaft", Provinzialpater Kässipe Schönwald) über „Heidenmission", Wt Albanus Achachloitner (Emmaus bei Prag) über „Christliche Kunst" und Fürst Alois zu Löwenstein über „Die Papstsvage". Neben den .Hauptversammlungen werden, wie immer, eine Reihe >von Nebenversammluugen veranstaltet werden, in denen ebenfalls interessante Themata erörtert werden sollen. Für den Kommers der nicht sarbentragenden Verbindungen bat der Abgeordnete Spahn (Straßbürg) die Prinzipienrede, der Abgeorv- nete Dr. Pfeiffer die Rede auf die Autoritäten übernommen. Inzwischen waren aus der näheren und weiteren Umgebung, (ans Frankfurt, Wiesbaden, Mannheim, Worms, Limburg, Würzburg usw. die Tausende und Abertausende Mitglicocr der katholischen Arbeiter-, Handwerker-, Gesellen-, Männer-, Jünglings-, Volks- und kaufmännischen Vereine mit Fahnen- und Musik- tapellen hier eingetroffen. Es liefen insgesamt 222 Extrazüge ein, die ca. 900 Vereine mit etwa 50 000 Mitglickicrn brachten, film 2 Uhr nachmittags durchzog der F e st z u g im glühender Sonnenhitze die Sttaßen der Stadt. Ganz besonders zahlreich waren die badischen, preußische, württembergi- schen und hessischen Vereine vertteten. Am Stadttheater war für die Mitglieder des Episkopats eine Tribüne errichtet, an welcher die Teilnehmer in mehrstündigem Zuge vorbeimarschierten, unter Hochrufen auf den Episkopat. Auf der Tribüne hatten der Bischof Dr. Kirstein von Manrz, der Bischof von Limburg, der Bischof von Speyer, der Bischof von Würzburg, der Bischof von Luxemburg und der dänische Bischof von Euch Platz genommen. Im Anschluß an den Festzug wurden die Arbeiters und Gesellenvereine in die Festhalle, die Stadthalle am Rhein, dirigiert, wo bcr badische (tzroßw ein Händler Kommerzienrat M o l - than und Reichstagsabgeordneter Nebel Ansprachen hielten. Die Versammlung in der Festhalte (eröffnete Kommerzienrat Mol 1 ha n mit dem katholischen Gruße '„Gelobt sei Jesus Christus". Er führte bann aus, daß nicht rarr der katholisckte Bevölkerungsteil die katholischen Arbeiter tu Mainz willkommen heiße, sondern auch die Evangelischen und die Juden hätten miteinander gewetteifert, die Gäste des Katho- liketttageS herzlich zu empfangen. Er schloß mit den Worten: Möge der Geist eines der größten Bischöfe, die je auf dem Mainzer Bischofsstuhl saßen, dem Mainzer Katholikentag Inhalt und Gepräge geben. (Lebhafter Beifall.) Reichstags- und Landtagsabgeordneter Uebel (Iburg) bei- breitete sich über die Sozialpolitik de s Zentrums, die stets im Geiste Kettelers behieb en worden fei. Der große Bisckwf habe zuerst in Deutschland den sozialen Geist geweckt. Durch feine Arbeit seien die deutschen katholischen Arbeiter vor gefährlichen Irrwegen bewahrt worden. Die Zentrumsabgeordneten, besonders die Arbeiterabgeordneten, hätten stets in Kettelers Sinne Und Geist gearbeitet und verdienten daher auch für die Zukunft Vas Vertrauen und die Unterstützung der christlichen Arbeitei- schäft. (Beifall.) Nur im christlichen Geiste werde die soziale Frage ihre Lösung finden: ohne Christentum keine gute Sozialpolitik. Auch in Deutschland bestrebe man sich jetzt, die völlige Emanzi- patton des Staates von allen christlichen Grundgedanken durchzusetzen. Und gerade gegen die katholische Kirche, als das Hauptbollwerk, sei dieser Kamps gerichttl In der Erfüllung der christlichen und nationalen Pftichten dürfe sich kein kattwlischer Arbeiter von anderen Ständen übet treffen lassen. Wetter befürwortet der Referent die Uuterstittzung der Jugendpflege, Bekämpfung der schlechten Lektüre imb Unterstützung der „guten Presse" (Sebbafter Beifall.) Als letzter Redner sprach Pfarrer Dr. Sieben (Deidesheim), lindem er ausführte: Nicht zum Kamps gegen die von uns getrennten christlichen Mttbrüder, sind wir zufaurmengekominen. Das genenf tätige Begeifern und Verunglimpfen ubertaffen wir anderen Wir sttecken unseren protestautifcheu Mitbnüdem gern die Hände öttgegen zum gemeinsamen Wohlergehen deS ganzen deutschen Volkes. Wir können die Kluft nicht ausfüllen, die uns trennt ober prüfend Brücken hinüberschlagen, damit gegenfettige Duldung', gegen, eiliges Verstehen und gegenseitige Erkenntnis Platz greife Wir .Katholiken müssen überall in Fabrik, Bureau und Kontor die besten und lebensfrohesten Arbeiter sein. Wir wollen nicht alles dem lieben Gott und dem königlichen Bezirksamtmann über lassen, sondern auch in wirtschaftlichen Dingen voran schreiten Mag dann das Vaterland rufen zum Kampf gegen den äußeren Feind, oder die Strebe zur Verteidigung ihrer höckfften Lebens- choale, wir wcrdmzur Stelle sein. (Lebhafte Beifall.) Und Wenn die Sastachwrometc dröhnt, wird tausendfach der Ihn erschallen. Mit Gott für .König, Kirche und Vaterland (L Hafter Beifall.) Darauf schloß .Konunerzicnrat Molthau die Versammlung toit entern Hoch auf den Pabst. Am späten Albend sand in der Feststalle die Begrüßungsfeier statt, die musikalische Darbietung tut, Reden des Oberbürgermeisters, des Vorsitzmben des O rts.ru s- fchllsses und auSwarttger Gaste brachte. Kar lsrnhc, 6. Aug. Als sich heute morgen gegen 5 Uhr fcte Teilnehmer aus Karlsruhe und Umgegend MB Änuer Katholikentag emschiffen wollten und sich auf dein <-clnu versammelten, brach eine Anzahl der Fahrgäste durchras Deck des Dampfers durch und stürzte in das Innere des Schiffes. Sie wurden zum Teil recht erheblich verletzt. Acht Perionen, pic Arm- und Beinbrüche erlitten, hatten, wurden in Automobilen ins Krankenhaus geschafft: außerdem erlitt eine größere Anzahl leichtere Verletzungen, konnte jedoch die Rheinfahrt mttmackum. Bund für Reform der Religionsunterrichts. ~ Jena, 6. Aug. Zu einer bedeutsamen Kmidgebung auf religions-erziebe- rischem Gebiete sind hier eine große Reihe von .führenden Perfön- lichkeiten des öffentlichen Lebens Deutschlands zusammengetreten, irm aus dem Hader und Streit der Parteien heraus die Frage einer Reform des Religionsunterrichts zu erörtern. (Sütberufen wurde die erste Versammlung, die im Volkshause stattsand und überaus zahlreich besucht war, von einem Komitee, dem u. a. Professor Baumgarten (Kiel), Lehrer Bey hl (Würzburg), Professor Peters (Düsseldorf), Professor Rein (Jena), Oberlehrer Spanuth (Hameln), Pfarrer Lic. Traub (Dortmund) und Professor Weincl (Jena) angehören. Nach einer Begrüßungsansprache des provisorischen Vorsitzenden Oberlehrers Spanuth (Hameln) hielt Professor Weinel (J. Der Kaiser ist am Sonntag um 9 Uhr vormittags in Wilhelm shöhe eingetroffen. Tie Eintragungen in das R e i ch s s ch u l db u ch vermehrten sich im Juli i;m 12,5 Millionen Mark und betragen jetzt insgesamt 1092 Millionen. Der „Reichsanzeiger" enthält eine Bekanntmachung bett, das Verfahren bei der Anstellung, Kündigung und Entlassung von Angestellten und Beamten der Krankenkassen sowie bei Streitigkeiten auS deren Dienstverhältnissen: ferner Bestimmungen für die von den inländischen Kreditbanken zu veröfseutlichenden Bilanzübersichten. Auf Veranlassung der Staatsanwaltschaft von Meißen wurde in Nürnberg ein Postfekretär unter dem Verdachte verhaftet, sich des V c r r a te s m i l it«ä r i s ch er G e h e i m - nissc schuldig gemacht zu haben. Ausland. Die portugiesische Nationalversammlung beschloß, daß die Abgeordneten und Senatoren in direkter Wahl gewählt werden sollen. Die deutschen Studenten sind am Samstag abend in Neapel eingetroffen. Sie wurden auf dem Bahnhof vom Rektor der Universität, den Professoren, Studenten, sowie Vertretern der Stadtverwaltung empfangen. Heer und Flotte. Kiel, 5. Aug. Das auf den Howaldswerken in Kiel erbaute Linienschiff „Helgoland" erledigte die Uebernahme- Probefahrt mtt sehr gutem Erfolg. Aus Stadt und Land. Gießen, 7. August 1911. Das Wetter im August. Um eine Wetterprognose im landläufigen Sinne für einen ganzen Monat aufzustellen, reichen die meteorologischen Erkenntnisse noch lange nicht lffn. Doch ist es möglich, aus langjälfrigen Mittelberechnungen, wie sie bereits von zahlreichen Orten vorliegen, den mittleren Verlauf der Wettererscheinungen eines Monats festzulegen. Dabei soll hier von Frankfurt a. M. ausgegangen werden, das im tMttelpunkt Hessens liegend in großen Zügen die in unseren Ebenen herrschenden Wetterverhältnisse wieder spiegelt. Auf die Gebirge (Vogelsberg und Odenwald) können die mitgeteilten Zahlen naturgemäß keine Anwendung finden. Doch wird mau keinen atlzugroßen Fehler begehen, wenn man für je 100 m Aufstieg etwa 0.5° Temperatur abnahme rechnet. Die mittlere Tageswärme, die am 1. August 18.8° beträgt, verändert sich bis zum 15. ganz unerheblich und schwankt zwischen 18.5° und 19.2° hin und her. Erst am 31. Aug. werden 17.0° erreicht. Die mittlere Wärme deS ganzen Monats beträgt 18.3° (Weilburg 16.7°). Die mittlere Nachmittagswärme berechnet sich zu 23.8° (Weilburg 21.8°), sie finkt von 24.4° am 1. Aug. bis 24.4° am 31. Aug. Der absolut wärmste 9Lachmittag von 1857—1907 war in Frankfurt, wie überhaupt in Mitteldeutschland, der 18. Aug. 1892 mit 36.8°: die kühlste Nacht mit 5.0° am 28. Aug. 1864. Frostnächte kommen noch nicht vor, doch kann bereits in frühen Morgenstunden in höheren Lagen Reifbildung beobachtet lverden. Im Mittet des ganzen Monats haben die Nächte eine Temperatur von 13.7° (14.1° am 1. Aug, 12.6° am 31. des Monats). Von großer gesund heitlicher Bedeutung sind die Schwankungen, denen die Tem peratur im Verlause des Tages unterliegt. Bei gleichen Mitteltemperaturen kann an einen Ort die Morgentemperatur viel tiefer liegen als am andern, wenn die Nach- mtttagswärme entsprechend anfteigt. Sehr große Dages- schwankungen bedingen ein Erkältungsklima, sehr geringe Schwankungen bei hoher Wärme wirken erschlaffend. In unserer Gegend hat der August eine mittlere Schwankung von 10°, die vom hygienischen Standpunkt als normal bezeichnet werden kann. Doch kam 1859 eine Schwankung von 20.1° vor, iüäl)renb 1907 dem eine außergewöhnlich Seine Schwankung von O.o° entgegenstand wie im tropischen Klima. Was die Sommertage anlangt (Tagesmaxtmnm noi-r 25°), so können durchschnittlich int August 11.3 Tage erwartet werden. 1857 unb 1859 fanden sich aber 26 Sommertage, während 1896 kein einziger Tag über 25° Wärme beobachtet wurde. Der Nebel nimmt jetzt bereits langsam zu und mahnt an den kommenden Herbst. Der nebelärmste Monat ist der Juli mit 0.4 Nebeltagen im Mttel, während der August bereits auf 0.9 Nebeltage steigt; 1875 wurden sogar 6 Tage mit Nebel beobachtet. Für die Gegend um Gteßeu muß mit einer merklich größeren Anzahlvon Nebeltagen gerechnet werden. Trotz dieser metst am Morgen vorkommenden Nebel kann der August als der heiterste Monat im Jahr angesprocheu werden, der 6.8 heitere Tage im Durchschnitt äufweist (Dezember nur 2.5). Um die gegenwärtige Trockenheit in ihrer ganzen Ausdehnung abzuschätzen, genügt der Hinweis, daß im Mittel der Jahre 1857—1907 der Juli die größte Regenmenge von allen Monaten im Jahr mit 73.0 mm ausweist. Im August wird es nach den Mittelberechnungen irodener als im Juli (aber hoffentlich nicht in diesem außergewöhnlichen Sommer) und es werden nur noch 59.2 mm Regen beobachtet. Auch die Gewitter nehmen jetzt allmählich ab. Von 1857—1907 wurden insgesamt 238 Gewittertage im Juli, 192 im August beobachtet. Damit verringert sich auch die Hagelgefahr, die am stärksten im April (62 .Hageltage) vorhanden ist. Im August kamen insgesamt nur noch 15 Hageltage vor. Diese Erscheinung hängt mit der allmählichen Erwarmung der höheren Luftschichten zusammen, wäh- rend die Temperatur am Boden schon wieder im Sinken begriffen ist. Tie gleichmäßige Durchwärmung der Luft- schichten Ibis in große Höhen ist der Entstehung von Gewittern und Hagel nicht günstig. * • Die elektrische Straßenbeleuchtung wird in folgenden Straßen noch vor Anfang deS Winters fertiggestellt werden: Bahnhofstraße: West-Anlage, zwischen SelterSweg und Unterführung bei GeilfuS; Liebigstraße, zwischen Frankfurter Straße und Bahnhofstraße: Frankfurter Straße, zwischen Liebigstraße und Selterstor; SelterSweg; Neuenweg; Neuen Bäue; Ludwigsplatz; Am Brand; Neustadt; Sonnenstraße; Walltorstraße, von ?lstecweg bis Nord-Anlage. * * Vom gemeinnützigen Bauverein in Gieß en wird uns geschrieben: Wie aus der Presse ersichtlich, ist es in der letzteir Stadtoerordnetensitzung zu einer lebhaften Erörterlmg zwischen Herrn Oberbürgermeister Mecum und Herrn Stadtverordneten Justizrat Grünewald wegen der Geländebeschassung des gemeinnützigen Bauvereins gekommen, die, wie nach der Erklärung des Herrn Grünewald vermutet werden darf, nur durch mißverständliche Auffassung hervorgerufen werden konnte. Als Vorsitzender des Allfsichtsrates der gen^einnützigen Baugenossenschaft, c. G. m. b. H., Gießen habe ich dazu Folgendes zu erklären: Herr Justizrat Grünewald, auf dessen Mitwirkung bei dieser so eminent sozialen Frage man nicht verzichten zu sollen glaubte, war ebenso wie mehrere andere Stadtverordnete durch einmütigen Beschluß von Aussichtsrat und Vorstand unserer Baugenossenschast gebeten worden, sich unseres mit Herrn Oberbürgermeister Mecum vereinbarten Projektes anzunehmen und ihm über in irgend einer Instanz vorhandene oder entstehende Schwierigkeiten energisch hinwegzuhelfen. Herr Justizrat Grünewald war also ermächtigt im Interesse des Fortganges unserer Sache, alle ihm geeignet erscheinenden Schritte zu tun. Dies um so mehr, als bte letzte Sitzung vor den Stadtvcrordnetenferien bevorstand und uns bei einer Vertagung bis znm Herbst nochmals kostbare Wochen ver loten gegangen wären, wie es bereits bei einem ersten Projekt, das an Einsprüchen scheiterte, geschehen war. Unter allen Um- ständen mußte das jetzt vermieden werden. ~ Weshalb gerade Herr Oberbürgermeister Mecum und Herr Stadtv. Justizrat Grünewald, die wir beide in diesem Falle Hand in Hand gehen zu sehen hofften, in erregte Erörterungen geraten mußten, ist uns als Nichtteilnehnier an der betreffenden Sitzung unbekannt. Jedenfalls sind wir den Herren des StadtverordtletenkollegimnS die sich für unsere Sache interessiert, herzlich dankbar, insbesondere aber auch Herrn Oberbürgermeister Mecum für die außergewöhnlich wirksame Förderung, die er unserem nun ja auch genehmigten Projekt hat zit teil locrben lassen und für das warme Interesse, das er unseren Absichten jederzeit entgegengebracht hat. Gießeit, ben 7. August 1911. Der Vorsitzende des Anssichtsrates der gemeinnützigen Baugenossenschaft e. G. m. b. H., Gießen, Adolf Klingspor. * * Ueber den Sommer des Jahres 1719 berichtet eine alte Aufzeichnung aus dem Vogelsberg: „Weil in diesem Sommer eine so große Dürre in ganz Europa eingefallen, daß bom Mai, Juni, Juli, August bis 13. Sept, es an vielen Orten gar nicht geregnet, so sind viele Birnnnen und Bäche vertrocknet, daß viele Mühlen nicht mahlen konnten und an vielen Orten ein großer Jammer gewesen ist. Nicht viel Heu und Grummet hat es gegeben. Die Mesen und Gärten waren dermaßen ausgebrannt, daß so große Msse darinnen waren, daß man Hände und Füße konnte hineinstecken." * * Der Verein ehemaliger 116er hielt ein Familienfest auf der Liebigshöhe ab, z-u dem auch zahl- retche Offiziere, Unteroffiziere und Mannschaften des Kaiser- Wil Hclni-Negiments erschienen waren. Bei Konzert, Preis- schießen, Kinderspielen und Tanz verlies die Feier seht schön. * * Die B c w ohne r der Neustadt veranstalteten aus Freude über das Verschwinden der „Kracheburq" ein Kirmesfest. 3m städtischen Freibad an der Lahn rettete der Geschäftsdiener Arthur Pitz in Gießen am SamStag vormittag den 10jährigen Karl Wagner dahier mit eigener Lebensgefahr vom Tode deS Ertrinkens. " Der Rückgang deS Pilzreichtums in zahlreichen Forsten hat zu der Maßnahme geführt, daß die Forst- bearnten angewiesen sind, strengstens darauf zu achten, daß die Pilzsucher die Schwämme nicht mit den Wurzeln heraus- ziehen und damit den 9!achwtlchs schwer beeinträchtigen. Die Pilze suchenden Personen sollen angehalten werden, sich bei ihrer Arbeit emeS Messers zu bedienen. Maul- und Klauenseuche. Erloschen ist die Seuche im Schlachtviehhofe zu Magdeburg am 1. Aug. d. I. Ter Ausbruch der Seuche ist gemeldet aus Dtagde- bürg (Schlachtviehhof) am 3. August d. I. +* Ein Eselprozeß. Ein hiesiger Eselbesitzer verhandelte eures der Grautiere für 200 Mk. an einen Gasb- wirt. Der Esel wurde auch geliefert, aber der Schmied, der das Trer für den Gastwirt beschlagen sollte, machte diesem den Handel leid, in dem er den Wert Hes Esels niedriger au setzte. Er sei auch mit allem Möglichen behaftet. Der Gastwrrt hatte inzwischen das Eselchen einem Kollegen für einige Tage zum Fahren überlassen und als es dieser zairuck- brachte, erhielt er die Weisung, es dem Verkäufer nur zilrück zu bringen, da der .Handel rückgängig gemacht sei- Dvs Grautier wurde also wieder bei feinem alten &erru iA tonnte bollen Kreis Friedberg des Winters Seit unterhalb unserer Stadt beinahe auSgetrocknet. her war Beide werden demnächst aufgehoben fiiblte ich mich als anderer 06810 6 Zimmer net, so 4247 064021 wobnuna mit gr. ScnwesternliMi, •VIDfi mania der den hezeugten Scheune abgebrannt Herd beschränkt werden.. Wohnhaus und setzte dieses m Braud, andere Wohnhäuse r und eine Händlern in gekauft roirb, Truckfiaoelle Kleider Stoffe doppelt breit Zevbir Rette Kottüm Stoffe 130 cm breit schwer anderer erlitten. den Dörfern zu 3—3,60 Mk. je Zentner auf Schäfer, Biktoria Gleisanlagen zu Kauf untiefe den Stall gefüllt; otqet ober bttuupeae » nur ate |tuten Kreis Schotten L. Friedberg, 6. Aug. Veranlaßt zum großen Tei durch die tropische Hitze der letzten Wochen ist unsere Usa Zum 1. September Visitenkarten befert rueb and billiget äruhlat*» Ueiw^DcwAcrefc cMben hat, auch noch mit Spott ihr Beileid schlug der Blitz tn ein Nachdem noch zwei fion je Dag mit 2 Mk. für 420 Tage, solange hatte der Prozeß gedauert, und die Kosten des RcchlsstrriteH zu zahlen. Ler Esel ist natürlich, da er inzwischen unbeschäftigt im ßtall gestanden und gut gefüttert wurde, dick und fett Mensch. Tie Uriuabtonbenina wurde lebhaft u. schmerzlos u. blieb ed fcitdeoi. ^abc mich nie so wohl 'ind gesund nefüblt wie jcüt. H B " Vier AU. warm emof. jZU Os Pfg i d. ttnlversitäts Apotheke ». noiben. Engel und in den Droaerien von b'arl Seibel, W. ftilbinoer, August Noll, und Cito Schaaf. meisler Mecum und hm leibe in diesem Fallt hw-' regte Cröricrmlgen «tot n der betreffenben W-' „Ich hatte ein veraltet Sieten- u. BlaNenleiden. Auf ätzll. Rai trank ich Altbuck boriirr Mark Surubcl Stark aucllc <,>od l5llen Mangan $1 och tahmiellei. Schon nach kurzer Zeit Ann. Arbeiter k. Kott und vogiS crb. Lckulttr. 11, Mans, l. Amtlicher Wetterbericht. Oefsent l ichc Wetterdienststelle Gießen. WetlerauSsichlen in Hessen am Dienstag, den 8. August 1911 Meist heiter, darauf etwas Trübung, mciil trocken, wann. Walltorstratze 73 nächst der Qtt Anlage in noch neuem Haufe «Haltestelle b. clcttr. Straßenbahn» eleg. 5 : Zimmer Bel (^tage m. Vognia. Bad, Gas, clcftr. Vidn, Bleichplah »ftD.per gleich ob. später zu verm. 13555 Provision, ev. Sirnm! feer übernimmt v-sof. uns. StrtrftuBg «Jüi: «Berk. n-ShilL nur a.Prtv i Uns. auh- günft Beb. oer«. roira.ti.tonen l. Voctterc L Schäfer, Barmen 130 _____|hw_J_________ 5tabtüerorbnetenfoöegisE.: f-lich dankbar, ittibeionbe :um für die außergiwohrü nun ja auch genehmig । für bas wanne Jnlew egengebracht Hal. aemeinniiliigeit Jaugewk ; Adolf Klingspor. »es Jahres INS dem Bogcl-^berg. - Dürre in Vensionar; verlangte vom «astwtrt den ÄraTprctS uttv für jeden Tag 2 Mk Futtergeld Als die Zahlung ver- ,um Prozeß, bei dem in 2 Instanzen verwundet. Auverdem Hoden eine ganze Anzahl Personen mehr oder weniger schwere Verletzungen L ober T-. Scyt. zu oerm. Näb Neueu Baue 3, im . »igorrenlad rQ c- Wischen W. ™e9> ^cutnroeg; Neu- Mabt; Sonnenfa^ rd'Anlage. tauverein in Gießet 1 es in der letzten 8tnb Erörterung zwischen fxrr ctttbtüerorbneten 3u|lurt iHung be§ gemkinnüchüv der Erklärung des 6trr litt durch mihverstäniliL s der gemeinnützioen OJai- habe ich dazu folget^1 essen Mitwirkung bei bitje verzichten zu sollen glaub- lerordnete durch emmüricr b unserer Baugenossenlch'r : Oberbürgermeislei Mtai- b chnt über in irgend tir- Zchwierigkeilen cneig: vald mar also ttmäd;::: Sache, alle ihm geeicr.:. in so mehr, als bit l« - i bevorstand und inti bt m/s foftbatt W» m bei einem ; war. linier n409 Sdiön möbl. 3immcr in der Nabe des Babnh. f. icvt od.l.Sevt. zu verm. Babnbontrafte <»5 A II. waren, konnte das Feuer auf femen großer tat c-5' gegeben. ®ie - v CAÄitbe »no tfubi u Sack oerfenbet unter Nachnahme David Grttnebauui.iButibad) Telephon 382.______4906 weigett wurde, kam es - um das Eigentum des Esels gestritten wurde, juct (defevro- Lti, ist jetzt zu ungunsten des if4asmnrts entfrfheben worden Midlikrttt Zillinin »ermiet. 06407 Niegelvfad 31 nicht em Gramm Gold zu eniberfen. Nun kam man auf den Ge- danken, die (hlenplatteii des Bodens aufzuhebeu und innzukehren. und hier «and man in der lot das vermißte ®olb, >eboch nicht 150 Gramm, sondern 1900! Diese» Gold ist bei Niederschlag der Golddämpfe, die ,edesmal beim Schmelzen und Gießen in die Lust (ibergeben. Natürlich schlägt sich nicht alle» verdampfte Gold au den etserueu Bodeiiplatlcn iiieber, sondern die Haupt meng« des (' olbb-unple» qebt durch den Schornstein htimul in die Dariser l*n‘t, und die Beivahuer des 6 Airoudistemeiu» stad die benetbeei- ,verteil L'ente, die ständig in einer ivoldatmosphäre atmen I Es bandelt ßch unmerbm jährlich nm etliche lausend Mark, die aus diese Weise in die Luft gehen. Kleine (EaaesdironiL In der Nackt zum Freitag gab in Berlin rin inibrimupec Ginbretbcr auf btc S^u^nänncr .vager uni> jHamarot und den Wächter Münze, die ihn überraschten und pcriolatrn, md^crc Sdmsse ab. Hager wurde iduver verletzt m das Krankenhaus ge- brockt Ter Berd red er floh tue Treppe hiiuiui. VU« er daß er mdn nad) dem Tacke tonnte, etidvb cr ttch. ^cm'Genossc wurde rcrbailet. vager in feinen Berlev-ungen rrlegen. ^rrdnll bai, nnc dazu noch gemeldet wird, dem Berlmer PVli.zeUNMckenten i'lniaß zu einer Bekamugade gegeben, daß er fortan t eben edufi Qiann, der zu spül von der Waste Gebrauch mache, beskrav-r werde. Der verstorbene Breslauer tRediK onroalt Berg e r setzte die Hin Zeugnis für den aUeröesten Grfolg bei Zikechtenausschlag durch Lbermeyerö verba-Seife gibt H. Hattbaar, Appenrod, indem er schreibt: Gerne bezeuge ich beute, daß ich fett längerer Seit Ctbrc Herba" Seife bei meiner irrau. welche einen Flecktenaudschlag batte, verwandte, und zwar mit dem allerbesten Erfolge. ,>di kann daher iebem Vctbcnben den Gebrauch bieier vorzüglichen Seife nur auf baß angelegent-- licbftc empfehlen. Zu baden bei: hv17/« C. Sckaas, Adler-, W. ftilbingct, Voroen-, E. ftarn. Zentral-, itug. Noll, Srewz- ft. Seibel, Ger- Drogerie, (Suitav Walter, Trog. sow.i.all.A.ooch., Troa-u. Par-süm. ä 5üf. MPf.,N°°ttcrLPräp. M.1- Bi a r k ein. Iie Stiftung ist zur Unierstützung von Witwen und Waisen von Nechttzanwälten, sowie in Not geratener .techtsanivattc lC 'yiiVsainSlag wurden in Konstantinopel 14 Neuerkrankungei, an (rholera und 17 TodeafäÜe gemeldet. Die Eholera breitet sich im Wilajet 6 m n r n a weiter auS. 3«J>fo8«Un wurden tn den lebten 48 Stnuden 20 Erkrankuuaeu und 40 Todesfälle feflgefteili. Siu Teil der alten spanischen yeltung 4) u n o (Pravinz Valencia) stürzte ein und begrub brciöig Häuser. Neun Personen wurden getötet, zahlreiche verletzt, darunter eine »njahi fdpvir. ____________ lOOllnkrtailkn 95 Pf^ 115 ^fv 125 Pf. 14 Bahnhofstrasse 14 Gßleptt-Maus 125 , Fertige schürzen Posten sehr billig. Versteigerung. Tiencton, den s. Auguit d.H., uackm. 2 llbr, versteigere ick Neustadt 55 dahier gegen Bar ^rin "^tadmafchine. eine ftavfel- uiüftbinc, zwei Celbcbohcr mit Meßapoarat. 1 brettcil. Mehl- tauen, Tafel u. Lbaifenlickter, Stärke und Zichorien L ein. .gafsenfchraut. 1 DlcgiUricr falle, 1 Halbverdeck. 2 Schlafzimmer-Einrichtungen, 2 Sofaß mit Umbau. 1 kredenz, einen Schreibtisch. 3 Blifeitd, fünfzig Miitbeetfentter. Einmachtäp'e. Albums für Postkarten. Reib taschen, Briefvavier. Toilette seife, 1 Schreibmaschine, 1 Laben cuirichtung, 1 golb. Tamcnubr unb anbcrc Sachen. 19064 Die Versteigerung zu 1 findet bestimmt ttatt. Born. Gerickisvollzieder ; m*'; -*1 tietrinqett Llm l^n9t mit ber af(w teflsS -en der vermifcvte». Leute, die in einer goldenen «lmosphare , find jüngst m Paris entdeckt worden. (H hanbclt sich um einzelne 2tngcitellte der Münze, und der, dem der Ruhm dieser Entdeckung zuzntchreiden ist, ih Lancto,‘l'luglieb ber .Ifabeimc und erster (ihrnufer der Pariser Münze. Seme Lnideckung, die nnäch't nur drollig anSüedt, hat auch eine praktische Seite, denn fie hat der Münze etivas oielb einaedracht. Rurjltd) sollten m ber Münze einige O'dlbbonen geschmolzen werden, ^uick llngeschick- lickkeit stürzte das ®efaü um. Ta» ti^olb wurde natürlich sorgsam auigejanimelt. aber es leblteu ISO toramm. Tie Pariser Münze ist mm mit Neckt genau, wenn e6 sich um Gold handelt, unb suchte nack dielen ISO öroinnt, die einen feerl von etwa 400 Mark aber Io sorgfältig man auch den Boden untersuchte, e6 n>ar . - Nfctnb eqcHi/1 lOgllr ij j “ft > '"ben, d« V'te 3udic ein flröjittfß Stid Lad wenn gutes NttetsbauS i. Zadlung genommen wirb. Schrml. eng. u. 0K39K an den trieft. An» erbeten. Dienstag trisii aus bemBrand vlali am Emg. zum botan. Gart. 'sen’Su^Bnmacli- u. Salat-Gurken ein. Billigste Preise <*>3901___________t>rau Berber. A Michelbach, 6. Aug Nach 31 jähriger Dienstzeit al» Gemeinderechner legte ft. Jung fein Amt wegen hohen Alter» nieder. Sein Nachfolger wurde Landwitt I. Philippi. j Dom oberen Vogelsberge, 7. Juli. Die Getreideernte hat diesmal früher begonnen al» sonst. Sehr gelitten hat die Sommerfrncht, besonders der Hafer, indem Halm unb Kern in der Entwicklung zurückgeblieben sind. Das Gros der Bergwiesen ist fast ganz verbrannt; nur die Talwiesen liefern etwas Grummet. Kartoffeln und Ttckivurz sind ebenfalls zurück, lieber Wassermangel haben viele Dörfer, besonders hochgelegene zu klagen. — An den Stationen der Logelsbergbahn wird eben sehr viel Heu verladen, da» von Stadtteil Fauerbach em eigene» OrtSgericht 3-- Zimmerwohuung zu vermieten.___Stcinhraüc is. L°»°3-Zim'uerwohn«ng per sofort ob. später zu ocrm.[4®4 ftL “inbeu«cker wirb gebeten, fclbinv gegen Be- lobnung in der «yeschastüstelle ckieffener Anzeia nied-rzul J49W Italienische Ltnnde geflickt, lllmaangdspr.) Sckr. Ang. „i.Pr. u. 0040V an d. Äietz. »ns. erb. Ttudeüt ftunbett Lckristl iigeböte um. (KWl an den ckicff Anzetg. erd. W (yefudjt werden Agenten, Sanfterer u. Wiedervcrkanier, nut strebsame Personen, für grofi artige. lontnrten^lote Neubeiten Dauernde Beschäftigung Ber- dienst 32 Mk. v ckZochc. rot. mehr Sckrifil. Angebote unter <*Wx> an den (Lietzener Anzeiger erbe, richtige NiWilki-Ackitcr Part Zl'ürtratb, Möbel Fabrik. idirtincrgtirllt gesiicht. § Hrck.BoUmüller.Gr.SteinwegV- Aeltcrcn BauickloncraeicUcn sucht Hck- Sckon, 2diiof'ctmcifter H»fl97______________^lebigfrratzc fS. Tücht. Bäckergeselle für fofort gesucht J. H. K1U. Aliendors a. b. ünaba. 148Q1 I*>H4] rückt. Backer für answ. gekuckt, dtab. Sirchenolav 3II. versendet unter Nachnahme ab hier zu 5", Mk. pro Ztr. intL Sack A. Stmon II., (»ckzell tn der ^Seucrau. Televb Anfckl. 44M Prima neue Kartoffeln 06329] Möbliertes Zimmer zu vemneteii. Löwengaffe 22 I. r. Ad AZinter-Semester 1911 im Klinikviertel ein gut Miblitrtä Zimmer, wenn möglich mit eigenem Eingang, gesucht. Eventuell auch zwei kleinere Zimmer. Schrift!. An- cbote unter 4887 an den Wien. Un». erbeten.__ 064081 Schön möbl. Zimmer in der Nähe des Bahnhofs sofort zu verm. Babnbofitrabe 65 A III. Einkochapparate und Gläser berühmtester Systeme empfiehlt preiswert 4074 Edgar Borrmann Haus und ftücbcngcrätcbanbl. Schnaken stechen nickt, wenn man lick mit Rerontipnlln ((Mlaö 50 einreibt. 14676 Adler Drogerie,SelterSweg39 Otto Nchaaf. Mchim iamt Siiiiifitn' finden dauernde Befckastigung bei hobem Vobn. Sckillerttratte Ih. ZiiiB StinöcnBiäÖdifii gefutbL 4862 Liebigttrafic 33 11 Kill mlllichks Saujmäödifn qc'uckt. Lckan-»enttr. * L ttrtiifriiintn unö Mchkii zum Anlernen gesucht. WM Sckillerttrane 18. West-Anlage 27 icköue 5 - Zimmer' Wohnung pari., Gartenanteil und Bleiche per 1. Oktober zu ocrmieten. 42R5i Oberes Hinterbauf. [ 4 Zimmer | *«'] Lckönc 1 3immertoobnunn mit ZndebSr im 3. Stockwerk an vubige Mieter per 1. Crtbr. Wilb.Rudolvb SelterStveg91. 2d)onc 4 Z. Wobn. zu verm. 2981 7U Weinert, Neuenweg 9. -l>d°llllg,rt. mit »aS. oer 1. Oktober zu oer- mieten. 063871 ftaiier Allee »4. 3 Zimmer | UTrtXAott welches in befieren IKUOUfCn Hausern i. Stellung war, nahen, bügeln und servieren kann, sucht ver sofort Stellung SckrinU Angebote unter <<»<• an den Wietzener Anzeiger erbet. welches lochen, nahen ^LBUuin, bügeln und die Haue arbeit gründlich versteht inckt Stelle als Stütze. Sckriiil. Angebote unter an den Wietzener Anzeiger erbe. 4 bis 5 Mtsik Ätarcr und einige Handlanger tdnnen fof. cintr. BaugeickaitBernbardt, __Klein finden. Tüchtiger, ffeitziger. ebrlicker, junger Hansburicke geturnt.' g&par Bornnann, ^ifenbanblq. Mjmrvillsdllrilbk flciniht. itiRr?_____________(ybelitraBC 2. (rinmii c.n Killöki-M-ei gesucht, »ran von (Svenfoart Rotbe, Moltkmtrane 2. 108410 4777,1 («erSnmigc Mansarden- obnuttfl au vermieten. frankfurter Strafte 11. Möbl. Zimmer | Windbof Möblierte Zimmer mit unb obne Pension.________________ iEL.ll 2dj. möbl. Zimmer zu verm. Kirckenplav 21II. st"" Modi.Zimmer Landgraf BbiliVV «la» 1« Schüler mit schlecht Zeugu. erhalten von einem alt. Studenten gründliche Nackbilie. Adrette zu erlabten in der Geschäftsstelle des c^ietzener Aitzeiaer. ft«« ur~ Lckrcidmaicktnenartzette», svez. luificnldinftl. ro. aufrgefubtt. ftarl ft Übler, MarburaStrDlI. Haltestelle der Elektrischen Eine crjtfliW Köchin cmvriehlt sich Wochen bei Hochzeiten und Ofesellfckane». Sckriftl Angebote unter 06*04 an den ckietzcner Anzeiger erbet. " 21 eltercr«»rrr uckcktemit einem älteren Fräulein bi 3 iu 40 JabretL Witwe ohne «mb nicht au»ge- 'chlotten, llpirnt m »er zwecko bmbung treien. Diskret, streng ruseff^rt. ^elbugefchriebene Attgeb. u.OtÖH an den ckietzener Anzeiger erbet. LluffüUerde v. Nembau Hockttätter, Schlag gaste, kann abgefahren unb and) von di angeliriert werden. Rüb frankfurter Strafte r». 4»tt Selber Vsljshlllld iw ■ aust n Näh. AuSk. Gießen, Walltorstr. 33. _________________OtxflK________________ Hosoiz tarnen1 Zirnge ZcheriNeii für fofort gefuckt. 4850 Brühl'sohe Druckerei^ ZmiWlßkn alsbaldigen Eintritt o. auck später, hie flediilnlnrhe Klinik hv1,.' Marburg a. I ______ Braves Mädchen, das etroo*> locken kann und alle HanSarbeii versieht, bei gutem Lohn »um 15. August gesucht. Borzustellen Mittwoch norm, von 10—1 Ubr, abends u. 8—0 Uhr und nächsten Sonntag nadmi. v. 5 Uhr ab in der Marburger Strotze 2.» p. I. Stock, mit Gas, per 1- Ch- »u vermieten. 101 Kaiser Allee o4. Schöne große 3 Zimmer Mansarde ver [ 2 Zimmer 48211 Schone 2 Zimmerwobn. oer 1. September oder Oktober zu vermieten. Wepsieinicranc 42 (Offene Stellen I rt-- Z^L / / i gOQQO^X h W Für den Beweis aufrichtiger Teilnahme bei dem schweren Verlust der uns betroffen, sagen wir allen Bekannten und Freunden unseren herzlichsten Dank. 4905 Frau Bertha Elsoffer Wwe. und Kinder. Giessen, 7. August 1911. Schluss Schluss 8. August Schluss des Sommer zu den enorm billigen Preisen Ab Mittwoch treten wieder die alten Preise in Kraft Fritz, Rosenbaum Löweugassc Telephon 692. Giessen, 7. August 1911. 06391 W Sfatl. Kiwten. Die glückliche Geburt eines gesunden Mädchens beehren sich anzuzeigen Keallehrer Richard Appel und Frau. Jagd - Verpachtung. Montag, Den 21. ds. Mts., vormittags i/2 lu Uhr, soll die Freiherrlich Schcnckische Feld- und Waldjagd in der Gemarkung Hermannstein (ungefähr 350 Hektar) bei Gastwirt Rühl in Hcrmannstein öffentlich meistbietend auf 9 Jahre verpachtet werden. Nähere Auskunft erteilt Forstwart (Sport) in Hcrmannstein. Dv/8 Homberg (Obcrhcssen), 5. 9(uguft 1911. Ncyp, 9!entmeistcr. Großh. Universitäts-Bibliothek. Alle Bem,her, mit Auonalunc der Studierenden, hnhcn die vor dem 1. 3iili entliehenen Bischer biö spätestens mit 10 August Attr Musterung ein^nlunern. Boni ll August bis zuni 1 1. Oktober ist die Bibliothek täglich von 8 blS 1 Uhr flcüffnct. Gtehen, den 20. Juli 1911. Der Groscher.;ogliche Direktor. 1h-, vtiupl.___________________________Ply/7 Handarbeiteschule und Pensionat von Frl. Landmann, Giessen Siid-Arolwee 7 13670! Sil* Anlage 7 Unterricht in allen weiblichen Handarbeiten, sowie Kunsl- aabeil.en, Ti amdmalerei. Tiefbrand. Schnitzerei, Lederplastik. Porzellan- und Glasmalerei usw. Für Auswärtige ganze oder teilweise Pension im Hause Giessener ölst-n. GemHsehälle Neuenweg 18 Telephon 363 offeriert zu AudnahmLvreifen horfn". Irtiinv. Bananen per Stilrt 8 Pfg., erbte rheinische Pfirsiche per Psd. 60 Pfg., neues Sancrkrant Pa. Pa. per Psd 20 Pfg. iiHUtC Itxnlidl frische hnndrier und Süsxrnhmbnftcr.Ohsf. <ü'eiliü*e billigst nur Neuen n eg 18. 06399 Spurlos verschwnnden sind alle Motten, wenn sie vorzeitig AiltiblM-Motteuchenj per Jlaschc Mk. 0.60, 1.— und 2.— auö der Gei-inan ia-Drogerlc Curl Sei hei Del. 593 — Frankfurter Str. 39 anwcndcn. (3716a aoooooooooo Schuhhaus Adolf Baer Giessen, Marktplatz 7 aVi Westfälische Zechenkoks (tlütfenkokc) Gaskoke Prinlll Konttak-VersAitt. Diese Ware zeichnet 'ich besonders durch wilden (Geschmack aus, ist frei von Äetherbeimilchnngen, seines in französischer Art ncr- schnittencs Weindestillat, pro Ltr.- Alafdn? Mk. 2.25. (899 Ferner empfehle ich erstklassigen friinzÖNlNchen Kognak. E. Dort, Walltorstr. 45. Peru-Tannin- Wasser edelstes Äopsmasfer der Welt, gegen Schuppen, ^aarane-sall und Haarspalter altbewährte'', besteingesuhrteS, ärztlich empfohlenes flaärpllegeiflillel I. Ranges. Preis per Flasche Unit Fettgehalt oder fettfreii Mk. 2. u. 3.75 3u haben in allen Drogerie. Parfümerie mid besseren Friseur l^eschnsten. sen/s General Pertrieb. Kugler A. GoppcK. Nürnberg. Nusskohlen BcRfmelicrte Anthrazite Unionbriketts Lignitkohlen Holzkohlen Brennholz liefern in den verschicdenenHörnungen in Ta. Qualitäten prompt u. billigst Gebrüder Xahl TcIcvl'Oit 87. Waggonliefcrangeii Detalllieferunjcen. 4279 WindLhot ? Mittwochs stets frtfehe Waffeln. Frische (vier LKLN." Siedcier. 10 Sl. 75 Pf