~ 2 Z a ° 2 -. -t r- 2:1 2 nt i 9 ,-•-> s =>® cri - 2' o-2.r- ~3 _ - a?- o c -." <* Ojtt ® « P 2 tfj'a « - soo c 5 o p 2. ■ya tOg. -=«*2.5-0 Die heutige Nummer umfafjt 14 Seiten. eitäpflege und 23eteri* 1 824 249 Mk. (tfap. 61—70 außer 65) und endlich die Stop. 79, 5 a 5 !r§ auf slugted;- Materie, die hinter seinem mir den Gc- dicsem neuen v-L p o? Oa. H S '6'° daß Sie lediglich das tun, was ich Ihnen sage." Nachdem ich dieses Versprechen bedingungslos gegeben hatte, erfolgte eine Woche hindurch theoretischer Unterricht mit an diesen anschließenden praktischen Exerzitien an dem stehenden Flugapparat zur Erlernung der Landgriffe, mit dem Erfolg, daß meine Nachtruhe allmählich anfing, erheblich dadurch gestört zu werden, daß ich im Geiste ansing, zu „fliegen d. h das im theo- retischcn Unterricht Erlernte fortwährend zu überdenken. Mein Lel/rer äußerte sich über diese Erscheinung redtf befriedigt, denn er an ernte, erfahrungsgemäß Härten seine bisherigen SdMer ähnliche Anzeichen von Dllagen und Passion gezeigt, es pditifcbe wochenscixin. Gießen, 7. Jan. F1 jßc* iil Tie bemerkenswerten Fortschritte Frankreichs nischem Gebiet, ein lebhaftes Interesse für diese Emp Ladung schließlich, daß Deutschland nicht langer westlichen Nachbarn zurüaitehen dürfte, ließen in danken reifen, mich durch persönliche Erfahrmrgen Gebiete menschlicher Erfindung zu nähern So kam es, daß ich eines schönen Tages im November 1910, nachdem ich Eulers Flügen und Gleitlandungen mit ebensoviel Bewunderung als Andacht zugesehen, auch seine Apparate im Detail besichtigt Halle, an diesen, etwas schüchtern zwar, die Frage richtete, ob er mir wohl das Fliegen beibringen wollte? Euler sah mir eine' kurze Zeit gerade in die Augen, erklärte dann kurz und bündig: „Ja! Aber nur unter der Bedingung, Damit war für heute die Besprechung mit der Regierung erledigt. Der Ausschuß nahm dann eine Abstimmung über Die bereits vorberatenen Kapitel vor und genehmigte einstimmig die Kapitel 1, 3, 5, 6 (Domänen des Großh Hauses) weiter Kapitel 7 a, 8, 9 (Braun kohle n-Bergwerk „Gute Hoss- irung", Bad-Nauheim usw. und Samenttanganstalt Hammelsbach), Kap. 11 (Lotterie), Kap. 13 (Landstände, wofür im ganzen 132 658 Mark gegen 142438 Mark im Vorjahr angefordert werden, wobei aber bemerkt werden muß, daß 14 000 Mark infolge der von der preußisch-hessischen Eisen- bahngemeinscl)aft bewilligten Freifahrlarten der Abgeordneten in Wegfall gekommen sind, so daß nicht, wie jungst in mehreren B Litern behauptet wurde, eine Er p rn s son- öern eine Mehrausgabe von 4000 Mark für die Zweite Kammer zu verzeichnen ist), ferner die Kapitel des Staats- Ministeriums 14—22 mit Ausnahme des Kap. 17 über die Ober-Rechnungskammer an. zu hören dann ein •’j p en K 3 n - £ 5 r. 1 Zwischen Himmel und Lrde. Dieser Artikel erscheint heute in der „Allgemeinen Automobil- Zeitung". Tort ift er mit P. H. gezeichnet. Hinter dieser Ehlssre verbirgt sich, wie sich dem Kundigen aus dem Inhalt des Auf- satzes ergibt, Prinz Heinrich von Preußen. „August laß das Fliegen sein", „Lerne fliegen ohne zu flogen ' und ähnliche Redensarten waren in einem im südlichen Deutschland viel verbreiteten Blatt zur Zeit der „3la" im Jahre 1909 zu lesen. Man ärgerte sich und schien es Herrn August Guter nicht verzeihen zu fönnen, daß er als einziger, damals in Frankfurt am Main erschienener, deutscher Flieger weniger leistete als seine ausländischen Kollegen. Tas Bedauern über Eulers geringe Erfolge haben damals Wohl viele geteilt, nur verstand sich fast niemand dazu, diesem ^einzigen" deutschen Flieger, außer herben Kritiken, auch mit Aal und Tat zur Selle zu stehen. Dem ungeachtet gelang es diesem zielbewußten Manne, in stiller Zurückgezogenheit auf dem „Griesheimer" bei Darmstadt, vhne Reklame, aber moralisch in dankenswertester Weise vom kommandierenden General, Exzellenz v. Eichhorn, unterftüßt, seinen dem „Voisintyp" verwandten Flugapparat stetig zu entwickeln. v v »2.1 Weiter wurden genehmigt die Kapitel 38 (Gymnasien, Ober-Realschulen usw ), Kap. 39 (Höhere Bürgerschulen) und die Kapitel über Oesfcnlliche Gesuirdd« . ' närtoefen (53—LO), sowie die Kapitel Jnva.idenoersorgung 29 150 Mk., Armenpsloge 102 663 Mk., StaatsunterstützungS- wsse 37 650 Mk., Bankbesoldungsfonds 5000 Mk., Organe ,ür Unfall- und Invalid.nver.icherung 71 8 Mk, Arb.rter- i'olonie und Arbeitsnachweis 9000 Mk., Landeskreditkasse Lehrer — doch gleich knattert der Motor von neuem los, und nach einigen weiteren Sprüngen von 100 Meter hat diese Lehr- ahrt ihr Ende erreicht. Ihr schließen sich dann noch lehrreiche! Ermahnungen sowie Erklärungen seitens des Lehrers an, der den Wunsch seinem Sckchler nabe legt, dieser möge dock; in Zukunft das Erlernte besser beherzigen und nicht im entscheidendes Augenblick alle guten Lehren durcheinanderwerfen. Es folgte nun noch eine foldjc Fahrt, aber mit besserem!' Resultat, und dann — „adieu Lehrer, adieu Erde!" C([ler hat mir später erklärt, er begleite seine Schuler grundsätzlich nicht auf diesen Erstlingsfahrten, da sie des Gesahrmornentes Mr Schüler wie Lehrer nicht entbehrten. Ich konnte ihm hierin nur recht geben und bin ihm dementspreck-end dankbar, daß eck bei mit eine Ausnahme machte. Zu den dann folgenden Flügen wurde lediglich die einsitzige Lehrmaschine beirutzt, auf der ich anfangs noch einige beklemmende Augenblicke erleben sollte. Es ist ein eigen Ding, von jeder menschlichen Hilfe losgelöst, gestützt auf lediglich theoretisch Erlerntes, ohne praktische Erfahrung, sich einem Apparate anzuvertrauen, der dazu dient, den Menschen von der ihm vertrauten Erde in den Weltenraum zu führen mll dem Bewußtsein, daß Fehler ober Vergeßlichkeiten zu Kalastrophen führen können, und ich gestehe ganz offen, daß, trotz allem Widerstreben, die vielen Unglücksfälle der letzten Zeit immer wieder vor mein geistiges Auge traten und ich daher meiner ganzen Willenskraft bedurfte, um die Anfangsstadien des Lernens zu überwinden. Noch schlimmer aber sind sicherlich die Gedanken gewesen, welche sich mein gewissenhafter Lehrer madyte, und mögen Lehier- stolz und Verantwortungsgefühl oft zueinander in Widerspruch gestanden haben. Doch zurück zur Lehrbahn! Tie Lehrmaschine stand ordnungsmäßig, in allen Tellen revidiert, in Position, der Motor lief, das Zeichen „Los!" wurde gegeben, und rollend, springend, ja sliegend bewege ich mich mit ihr die Lehrstrecke hinunter — da plötzlich — gelungen — keine Berührung mit der Erde mehr — im Gegenteil, der Apparat bewegt sich mit erstaunlicher Geschwindigkeit von der Erde fort; eingedenk der Ermahnung, nach dem Verlassen der Erde diese sofort wieder zu suchen, steuere ich nach unten — das Ende der Lehrstrecke, wo schulmäßig gelandet werden muß, ist nicht mehr fern —, der Apparat steuert zwar nach unten, macht aber zugleich Bewegungen, die ich mir nicht erflären kann, die mich beunruhigen — ich habe die Empfindung, daß die Zugmaschine mit mir durchgeht —, ein Busch taucht in mir gefährlich erscheinender Nähe aut Wie hoch ich bin, weiß ich nicht — die Angaben der Augenzeugen schwankeir zwischen 7 und 12 Metern —, einerlei die Vorwärtsbewegung muß gehemmt werden. Ein Ruck am Äurzschlußhebel — der Motor ’ * «und ein Tänzchen zu machen. Das nannte man originelles" Erlebnis. Ein Brockenaufstieg nach einem politischen Fernblick wäre vielleicht zweckmäßiger. Tic innerpvliiischen Brockengespenster haben zwar noch dasselbe höhnende Aussehen wie vor einem Jahre, aber am Horizont der Auswärtsgesckichle zeigt sich ein anderes Bild Me schwer ist es doch, die verivorrenen Fäden der gegenwärtigen Staatengeschichte so zu verfolgen, daß ein ganz klares Bild von Bestimmungen und Tendenzen der Völker vor uns ersteht. Was vor einem und zwei Jahren die Sorgen bei auswärtigen Stornier ausmachle, ist heute wie Nebel zerronnen Vor zwei Jahren verlas der Kaiser beim Neu- .jahrsempsang der kommandierenden Generale den Aufs tz des jetzigen Generalseidmarschalls Grafen Sck)liefsen, d r in der „Deutschen Revue" jenes düstere Weltbi.d gemalt hatte, aus dem Deutschland und Oesterreich rings von F.in- den umgeben erschienen. „Rußland wird ebenso durch die ererbte Antipathie des Slawen gegen den Germanen, tm überlieferte «Shmpathie mit den Romanen wie durch sein Anleihebedürfnis an dem alten Verbündeten festgehaitei und wirst sich iekt auch noch der Macht in d e Arme, die ihm am meisten schaden kann". Das war die Meinung in den deutschem regierenden Kreisen, und in der Presse schloß mai sich dieser Auffassung im allgemeinen an. Hat seit 1903 bi Kunst der Staatsmänner eine völ.ige Umwälzung verwirk licht, oder war der Satz von der „ererbten Antipathie dec Slawen gegen den Germanen", die von Bismarck ^jedenfall. nicht so ängstlich in seine politische Rechnung gestellt wor den ist, ein Irrtum? Wir sind heute den Bismarckschei. Richtlinien wieder näher gekommen, weil die Kräfte ge wechselt haben. Nickt als ob man von genialen Tater. Per Staatskunst sprechen könnte: der Meister, der noch 190 die Fäden spann, König Eduard, fehlt, und die Wege sin. nicht mehr künstlich gesperrt, die diplomatischen Siege könnei heule leichter errungen werden. Fürst Bülow und Jswolsk haben den Schauplatz verfassen. Wenn der französische Minister Pichou im Sommer 1903 über die damalige Be gegnung des deutschen mit dem russischen Sei,"er imj,.Tcmps noch ^erklären lassen konnte, ,pie Beziehungen der Mächte feien durch dauernde Faktoren geregelt, der Zweibund uni die englische Freundschaft seien für Rußland unentbehr liche Vorbedingung seiner guten Beziehungen zum Drei bund", so muß er sich heute aus Petersburg anders be lehren lassen. Rußland scheint die Londoner Poli.iker mit ihren eignen dringlichen Angelegenheiten allein lassen z wollen, und Herr Sasonow schlägt in die deutsche Bruder Hand ein. Jetzt kann Herr v. Kiderlen-Wächter, dem man Bismarck- sche Traditionen zuschreibt, zeigen, was er kann. Ein Anfang ist gemacht. Deutschland und Rußland verpflichte) sich, keiner Verbindung beizutreten, die gegen eines de beiden Länder einen Vorstoß unternehmen würde. Her v. Bethmann-Hollweg darf diese Abmachung als einen Er folg buchen. Die ewige Berufung auf Italiens Bundestrem mar nicht mehr glaubwürdig und auch nicht zugkräftig in deutschen Volke. Aber man ist noch nicht am Ende. I, V , 2 _ n — .= ■o Ö |l'&l .o 1n 2lu$ dem hessischen Finanzausschuß. Darmstadt, 6. Jan. Die heutige gemeinsame Be ahm3 des Finanzausschusses der Zw Leu Kammer ult der Regierung, für welche die Herren Minister v. Ho m - iergk und die Geheimerüte Dr. Becker und Süffert, owie Oberschulrat Block zugegen waren, dauerte nur etwa nderthalb Stunden. Es wurde zunächst über die Schul apitel des Staatsvoranschlcgs verhandelt. Kap. 38, Gym- tasien, Realgymnasien, Oberreal- und R e al- chulen, sowie pädagogische Seminarien, weist eine Ein lahme von 2 055 420 Mark und eine Ausgabe von 3 0 !5 330 Wart aus, erfordert mithin einen Staatszuschuß von 979 90. JZarE. Vom Ausschüsse wurden die Vertreter an das im origen Jahre an die Regierung gerichtete Ersud^n erinnert, em Landtag demnächst einen Gesetzentwurf vorzulegen, der jie Beitragspflicht der Gemeinden zu den Kosten der höheren sei dies eben eine unvermeidliche Vorbedingung zum Erlernen der Fliegerkunst. Der Unterricht umfaßte, außer der Aufzählung aller vor- komNienden sonne möglichen Gefahren, auch einige Rundgange unr den „Griesheimer" zum Erlernen der „Platzkunde", wobei aller Hindernisse, wie Düsck)e, Bäume, Deobachtungsstände, Stangen usw. mit ihren ortsüblichen Namen bezeickmet wurden, unter denen der am Anfang, zur Linken der Lehrstrecke, gelegene sogen. „Stabsoffizier-Kirchhof" einen besonders ermutigenden Eindrucks auf den gelehrigen, aber )d)üdUentcn Schüler machte. Nach Verlauf einer Woche des tbeoretifdyen Unterrichts folgte ein mündlich-theoretisches t'ctoie praktisches Examen an dem „kalten" dipparat, mit dem Endresultat, daß mein gestrenger Lehrer meine Kenntnisse als „genügend" und mich für reif bezeichnete, das Erlernte in die Tat umzusetzen. Zuvor erfolgte dann noch ein Passagierflug unter Eulers Leitung zur Vervollständigung der Platzkunde „von oben" und zur Beobachtung der beim Fliegen erforderlichen Handgriffe. Nach Erledigung dieses Fluges stellte mein Lehrer an mich die Frage, ob ich gut ausgepaßt, alle seine Bewegungen beobachtet e-.nd dementspreck)end zu mir das Zutrauen batte, die ersten selbständigen Versuche mit der Lehrmaschine *u machen. Alle diese Fragen beantwortete ich mit einem lauten und vernehmlichen,TZa". Hatte ich damals geahnt, welck-e inneren Konslikte ich noch zu überstehen haben würde — (ick) bin 48 Jahre alt), habe Frau und Kinder! Ties zur Kenntnis und milden Beurteilung von feiten jener, denen die Kunst des Fliegeirs in Fleisch und Blut übergegangen ist) — ich glaube, ick) wäre meinem Vorsatz, das Fliegen zu erlernen, in der elften Stunde doch noch untreu geworben. Jedoch die Würfel waren gefallen — nun hieß es los. Tieielbe doppelsitzige Maschine, mit der wir unseren Passiagier- ftug beendet hatten, wurde in Position gebracht, und ich erklomm mit einigem Herzklopfen den Apparat, nachdem ich zuvor meinen Lehrer beschworen hatte, mich auf diesem meinem ersten Gange zu begleiten, wozu dieser sich nach einigem Zögern — weshalb, ludiroe mir später klar — liebenswürdigerweise bereit erklärte. Id) ergreife die Steuerhebel — der Motor wird mit vielem „Glucksen" angedreht, er rast und knattert — ich erhebe die linke Hand zum Zeichen des Loslassens für die Haltemannschaften — der Apparat setzt sich sofort in Bewegung — kaum weiß ich noch, ob die linke Hand das Seitensteuer, die rechte das Hohensteuer bebt ent oder umgekehrt, — der Apparat neigt sich unheimltch schnell mit seinem Kopfende dem Erdboden zu, als wolle er sich in die Erbe einbohren, — zwei kräftige Fäuste, nicht die meinigen, ergreifen blitzschnell den Hohen steuer- und Kurzschlußbebel, der Motor stoppt — die Flugmaschine hebt ihren Kops und gehorcht momentan, ein gepigiged Werkzcug, ihrem Meister, meinem Schulen einer Neuregelung unterzieht. Geheim erat Süffert beantwortete dte Anfrage dahin, daß fjf?rt nach Eingang des Beschlusses beider Kammern die Regierung die erforderlichen Vorarbeiten in die Wege geleitet fpbe Eine abschließende ge etz.iche Regelung dieser Materie h^be aber viele schmierige Fragen zu erledigen, so vor allem die Art der Beitragspslicht der Gemeinden, die bei der großen Verschiedenartigkeit ihres ganzen Fiuanzgebahrens doch nicht auf einer einheitlichen, schematischen Grundlage zu den Kosten der höheren Schulen herange^ogen werden könnten, weil dadurch verschiedenen Gemetnden unerschwingliche Lasteir auserlegt werden würden. Die Vorarbeiten würden 1 immerhin noch eine gewisse Zeit in Anspruch nehmen, und es werde daher voraussrchtlich erst im nächsten Landtag der Regierung möglich werden, eine diesbezügliche Vorlage einzubringen. Das Kap. 39, Höhere Bürgerschulen, erfordert eine Ausgabe von 140 146 Mark gegen 142 336 Mark im Vorjahre Hier hat die Regierung, tuie im vorigen Jahr, so auch im neuen Haushalt den Staatszuschuß für mehrere Gemeinden in Fortfall gebracht, und für Beerfelden i O., Reichelsheim i. O., Rimbach, Hungen (Oberhcssen) und Wöllstein ,Rheinhessen). Für d e Gemeinden Groß-Umstadt, Rüsselsheim und Sprendlingen i|t der Staatszuschub schon vom 1 April 1910 ab mit Genehm gung der Landstände gestrichen worden; für die Gemeiiide Butzbach ist ein solcher nicht mehr nötig, da die dortige Schule am 1. April d. I. einneht. Wie der Staatsvoranschlng feststellt, werden die Gehälter der höheren Bürgerschulen für oier Lehrer an der Anstalt zu Dieburg, für je zwei Lehrer der Anstalten zu Groß-Gerau, Langen, Neu-Isenburg und Bad- Nauheim und für je einen Lehrer an den Anstalten in Friedberg, Lauterbach, Sck)otten und Ober-Ingelheim, sowie für eine Lehrerin in Alsfeld von den Anstalts- oder ^emeindekassen allein aufgebracht. Der Regierungsver- tretcr legte in der Ausschußsitzung eingehend die Gründe für die Streichung des Staatezus.husses dar, bemerlte aber ausdrücklich, daß mit dessen Entziehung natürlich nicht ein Eingehen dllser Anstalten herb.igeführt werden solle. unserem auswärtigen Amte scheint man mit Geschick fcic Stärke des Bündnisses mit Oesterreich ausgespielt zu haben; letzt heißt es, die Kette zu schließen und Pe.ersburg mit Wien zu versöhnen Wiederum tauchte in der Presse das Gerücht vom Rücktritt des Grasen Aehrenthal auf, das jüngst von unserem Mitarbeiter erwähnt und von uns b zweifelt worden war. Wir glauben aud) heute noch nicht daran. Daß russische Wünsche auf den Sturz des bewährten österr'ichi schen Staatsmannes gerichtet sein mögen, ist ja begreiflich Aber die geschickte sachliche Führung der neuen Ziele wird die Klippen wohl aus dem Wege räumen können. Die gestrige amtliche Erklärung in der ^Norddeutschen Allgemeinen Zeitung" über di.' Ostmarkenpolitik der preußi schen Regierung hat nod) keine vol.ige Klarheit geschaffen „Die Staatsre. ierung Li ft keine allgemeine En schoidung durch welche ein von ihr selbst herbeigeführtes Gesetz annulliert wird. Beschlüsse über spezielle Fälle, in denen die Anwendung des Enteignungsrechts in F age Lmmt, steh n nod) aus". Man kann aus diesem Wortlaut vielleicht annehmen, daß Herr v. Bethmann-Hollweg auch heute nod) die Schaffung des Enteignungsgesetzes, bei der er selbst mitgewirtt hat, für gerechtfertigt Ijält. Warum aber eine so unbestimmte Auskunft, nachdem in der Presse feit langer Zeit von einem Verzicht aus die Anwendung des Ge etzes gesprochen worden war? „Beschlüsse über spezielle Fülle stehen nod) aus." Wenn der Ansiedlungsausschuß inen bestimmten Antrag gestellt hat, so ist das Hangen tnd Bangen in schwebender Pein dock; gar nicht zu vergehen. Warum füllt ein Beschluß dann so sck>wer? W.r önnen vorläufig nicht daran glauben, daß die Regierung ms Rücksicht auf das Zentrum von einer folgerichtigen Haltung in der Polenfrage Abstand nehmen will. ,Der Kanzler hat doch sonst Charakter und Willen g?z:igt, wenn man von Schwanläingen in der Behandlung Elsa)z-Loth- ingens absieht. Aus purer Inkonsequenz verleugnet er feine früheren Bestrebungen gewiß nicht. Sol te man wirk- ich in einer schwachen Stunde Oesterreich gegenüber Zu ,'icherungen gegeben haben, die jetzt der Regierung die Hand f'er ib’-em m men Lande fesseln? Svürt man gegenwärtig ein starkes Mißbehagen über diesen dunklen Punkt, so wird .mit ei.i a. ft., ie^eimes Ur.ti. iLer den anscheinend wieder beginnenden Zick-Zack-Kurs in der Pc,lenfrage erst füllen önnen, wenn man die amtlichen Gründe kennt. Tie Re> ,ierung sollte dafür sorgen, daß man bald etwas darüber wfährt. Es sind schon vielfad) ernste Zweifel an ihrer Autorität und Festigkeit geäußert worden. Kr. 6 Erster Blatt 161. Jahrgang Samstag, 7. Januar M WGWeim Änzeiger ■ »«=3 General-Anzeiger für Gberyessen MM »«nähme von Anzeige« ßofcflettöntf und Verlag der vrühl'schen Univ.-Vuch. und Steinörudercl R. Lange. Redaktion. Expedition und Druckerei: Zchlllstraße 7. ^nb-: E.Heu^üir oonnlunas'y'iihL Expedition für Büdingen: Bahnhofstraße 16a. - Telephon Nr. 50. Anzeigenteil: Ö. Beck ' W VJ m3** m es >5 d'q-2 “ W 2.0- ö k® ?»» »n> at So (Och--so 3 1 5 - 2C 2.3 r <* Einige Blätler brachten wieder das rührsame Gesch.cht- chen von "der Silvesternacht der Brockengerneittde. Von allen Seiten kletterte man hinauf, um - Ansprachen r* " ^örbenntfl deS kirufmännischen Unterrichts 17,500 TM , 79a, Tonische Privat-Unterrichtsanstalten (Aussicht 850 Mk), 80, Handwerkskammer 6000 Mk., 80a, Lxrndwerkergenossen- schäften 1500 Mk., 82, Dampfkesselprüfuna, Einnahme 62 016 Mk., Ausgabe 53 016 Mk., 83, Eichwesen, Einnahme 128000 Mk., Ausgabe 23 810 Mk. Da der Ausschuß für den Nachmittag eine Besichtigung verschiedener Staatsgebäude in Mainz vorgesehen hatte, wurde die Sitzung um 11 Uhr abgebrochen An der Fahrt nach Mainz nahm als Regierungsvertreter Geh. Rat Dr. Becker teil. • Der gestrige Bericht befaßte sich u. a. auch mit dem Brauw- kohlenbcrgwerk Ludwigshossnung im Zusammenhang nut der Versorgung der Provinz Oberhessen mit Elektrizität aus einem staatlich zu errichtenden Elek - trizitäts'iver'k. Wie unS hierzu von anderer Seite mit- geteilt wird, dürste das, was bezüglich der Provinz Oberhesien in der Notiz gesagt war, nicht durchweg zutrefsen. Richtig ist allerdings, daß die Provinz mit dem Staat wegen Abgabe von Elektrizität aus einem bei Wölfersheim zu errichtenden staatlichen Werk in Unterhandlung steht. Richtig ist dagegen nicht die weitere Bemerkung, daß für den Fall des Abschlusses eines Vertrags mit dem Staat das Lißberger Projekt ganz fallen gelassen werde. Wie wir zu wissen glauben, ist das Proiekt Lißberg nicht aufge- geben; nur deshalb kann es z. Zt. noch nicht verwirklicht werden, weil verschiedene Faktoren, aus deren Mitwirkung man gerechnet Halle, versagt haben. Wenn deshalb nunmehr einstweilen die Perlorgung der Provinz Oberhessen mit Licht und Kra t aus einer anderen Quelle erfolgen kann, so ist dies jedenfalls mit Freuden zu begrüßen. Dadurch wird ermöglicht, daß die Frage des Ausbaues der Wasserkraft in Lißberg in aller Ruhe behandelt werden kann. ____________________________ Zu dem Entwirf der neuen Zernsprechgebührenorduung teilt die „Norddeutsche Allgemeine Zeitung" gegenüber den unrichtigen durch die Presse hervorgerusenen Austastungen mit, die Vorlage bringe durchweg eine Ermäßigung der Grundgebühr um 10 Mk. jährlich sür sämtliche Neve. Ferner wird die Gespräch- gebühr überall von 5 Psg. aus 4 Psg. herabgesevt. Des weiteren wird nicht mehr verlangt, daß jeder Grundgebührenteilnehmer jähilich mindestens 20 Mk. für 400 Ortsgespräche zahlen muß. Darüber hinaus sührte der Budgetausschuß um eine abgekürzte Stichzählung zu ermöglichen, eine gestasselte Pauschgebühr ein, die sich bei dem steigernden Rabatt bewährt. Dadurch tritt bei voller Ausnutzung eine weitere Herabsetzung der Gesprächsgebühren auf 3 Psg. in der letzten Staffel ein. Trotzdem wird sür den telephonischen Ortsverkehr der stark benutzenden Teilnehmer eine Eryöhung der jährlich zahlbaren Vergütung eintreten, die in Anbetracht der großen Inanspruchnahme der Einrichtnna als unbillig nicht bezeichnet werden kann. Von besonderer Bedeutung endlich ist, daß die Gebühr sür Fernge spräche bei Entsernungen bis zu 20 Kilometer um 10 Psg. herabgesetzt werden soll. Der Ent- wurs ist also nicht vertehrsseindlich, gerade das Gegenteil ist der Fall. Die sür den Mittelstand von der Presse angeführten Gesprächszahlen gehen weit über die amtlich ermittelten Durch- schuillszahlen hinaus. Daß die Vorlage aus eine Bevorzugung des stachen Landes vor den Städten hinauslaufe, ist ganz unrichtig, nach den amtlichen Erhebungen werden mindestens 66 Proz. aller Teilnehmer eine Gebührenermäßigung erfahren, darx'ii kommen 80 Proz. aus die Netze in den mittleren und größeren Städten und nur 20 Proz. entfallen auf kleinere 8er- nnuelungsanstalten mit weniger als 100 Stellen. (Eine Arbeiterbewegung im Ruhrgebiet. Die Blätter melden aus Essen: Am Donnerstag fanden im Ruhrrevier 36 Belegs chaftsversammlungen statt, die von drei Vorständen gemeinschaftlich einberufen worden waren. Es wurde eine gleichlautende Entschließung angenommen und in der Hauptsache eine Lohnerhöhung von 15 Prozent gefordert. Für nächsten Sonntag sind über 50 Versammlungen geplant. Lüttich, 6. Jan. Der AusstandderDeraarbeiter am linken Maasufer ist fast allgemein: 16 000 Bergleute befinden sich im Ausstand. Im Lause des Tages griff der Ausstand, wenn auch in geringem Maße, auf das rechte Maasuser über. Alles ist ruhig. Dcitifcdtcs Uctcb. Der Kaiser begab sich am Freitag vormittag auf einige Tage nach tzubertusstock. Der Gcoßherzog von Baden verlieh den Staatssekretären Dr. L i s e o und v. Kiderlen-Wächter das Groß- kreuz des Ordens vom Zähringer Löwen. stoppt, der Apparat fällt zur Erde, schlägt erst mit dem Anlausgestell, dann mit dem Schwanzende ziemlich vernehmlich aus, dann ist es ruhig um mich her, und ich denke, eine Zigarette rauchend, über die jüngsten Erlebnisse nach, bis die Stimme meines Lehrers mich aus meinen Meditationen jäh ausschreckt: „Geflogen sind Sie zwar ganz gut, aber den Motor baden Sie auch in der Lust abgestellt, und ich habe Ihnen doch fünfhundertmal gesagt, daß Sie das nicht dürfen! Diesmal ist noch alles gut gegangen, aber — usw." Reumütig, physisch wie moralisch erschüttert und zerknirscht, verspreche ich angesichts einer verbogenen Achse Besserung. Für heute haben die Veriuche ein Ende; Nachdenken, Diskussionen sowie Besprechungen des Geschehenen wirken wiederum belehrend und ermutigend sür die Zukunst! Es folgten nun, je nach den Witterungsverhältnissen, in gewissen Zeiträumen weitere Versuche, welche ohne Zwischenfälle Verliesen, mein Zutrauen zum Apparat wie zu mir selbst in Kürze wesentlich stärkten, so daß ich mir eines Abends vornahm, ohne vorherige Verständigung meines Lehrers einen Rundslug um den Platz zu versuchen. — Dieser gelang denn auch anstandslos, wobei ich Gelegenheit hatte, mich von der unbedingten Sicherheit, Lenkbarkeit und Gefügigkeit des Eulerschen Flugapparates zu überzeugen: vor allem war ich erstaunt über die Wirkung der,,Gauchissements", auch „Ailerons" genannt, welche dem Apparat sofort die horizontale Lage, bei sachgemäßer Bedienung, verleihen. Che ich diesen ersten Rundflug ausführte, sagte mir Euler, der meine Absicht trotz aller Verstellungskunst doch wohl erraten haben mochte, ich solle nichts tun, was ich mir nicht vor dem Fluge mit Bestimmtheit vorgenommen hätte, denn es sei für eilten An länger verkehrt, während des FlugeS Dispositionen zu treffen oder solche zu äubern. Nach diesem Fluge erfolgte dann an späteren Tagen (die Witterung war meist sehr ungünstig) die Erledigung des Flugzeug- sührerpatenles in Gestalt von drei Runden zu ca. 5,5 Kilometer mit je einer Zwischenlandung, welche nicht über 150 Meter von der vorher bezeichneten Landungsstelle entfernt sein durste. Seinerzeit war ich aus meine Erfolge recht stolz, ob mit Recht ober Unrecht lasse ich dahingestellt sein, jedenfalls werden es jene Schüler, welche vom 1. Februar 1911 ab nach den neuen Bestimmungen ihre Prüfung ablegen wollen, erheblich schwerer haben, und ich bin deshalb sür meine Person dankbar, haß ich noch nach den alten Bestimmungen geprüft werden durfte, zumal Zeit und Witterung die Erlangung des Patentes nach der neuen Methode kaum zugelassen hätten. Soviel steht für mich jedoch fest, daß, ohne anderen zu nahe treten zu wollen, ich mir einen besseren, gewissenhafteren Lehrer als Euler kaum deriken kann, und ich möchte ihm an dieser Stelle meinen wärmsten Dank sowie meine Anerkennung dafür auS- sprechen, daß er weder Mühe noch Verantwortung scheute, mir die Ausangsgründe der Flugtechnik beizubringen. Jenen aber, die das Fliegen erlernen wollen, kann ich diesen vorzüglichen Lehrer samt feinen iuoetiäffigcn Apparaten nur ivlnnflai» empfehlen. Ausland. Das Befinden deS Kaisers Franz Josef ist ausgezeichnet. Er dürfte in den ersten Tagen der nächsten Woche die gewohnten Fahrten von Schönbrunn nach der Hofburg aufnehmen. .Der „TempS" gibt die vom Wölfischen Bureau veröffentlichte Petersburger Privatdepesche wieder und bemerkt, die Beschuldigung, die deutsch-russischen Beziehungen trüben zu wollen, könne stch nicht gegen den „Temps" richten. Das Blatt zitiert sodann die von ihm über die Potsdamer Begegnung, sowie die heutsch-russisä>en und die österreühisjch-russiscliLnr Beziehungen veröfsentlichten Artikel und sagt: Es würde den Tatsachen zuwiderlausen, wenn man behaupten wollte, daß der „Temps" versucht habe, Argwohn zwischen Berlin und Petersburg zu säen. In unseren Auaen ist die deutsch-russische Entente berechtigt und vom Gejichtspunkte des allgemeinen Friedens aus nützlich. Das „Echo de Paris" veröffentlicht den Wortlaut des von dem Zaren zum Neujahrstage an den Präsidenten Fallißres gerichteten Glückwunschtelegrammes und hebt hervor, daß Kaiser Nikolaus die Worte für das „befreundete und verbündete Frankreich" gebraucht und hierdurch die Bündnistreue bekräftigt habe. Nach der Rede des deutschen Reichskanzlers und den Erörterungen in der deutschen Prefse können diese Worte nicht als eine bloße Höflichkeitsformel angesehen werden. Bei den Wahlen zum finnischen Landtag erhielten die Sozialdemokraten 27 256, die Ausiirnen 17 134, die Jnng- j sinnen 13 544, die Schweden 10 337, die Agrarier 3579 Stimmen. König Alfons und Ministerpräsident Canalcjas sind am Freitag vormittag in Malaga eingctrofsen. Der König wurde lebhaft begrüßt. Aus Peking wird gemeldet: Ein kaiserliches Edikt genehmigt das Abschiedsgesuch des Präsidenten des Verkehrsministeriums Tang-Schao-Pi wegen andauernder Krankheit. Sheng-Kung Pao, der bisherige zweite Vizepräsident dieses Ministeriums, wurde zum stellvertretenden , Präsidenten ernannt. Lichingfong , früher chinesischer Gesandter in England, wird stellvertretender erster Vizepräsident. Man nimmt an, daß der neue Beamtenstab eine entschiedenere Haltung in den Fragen der Eisenbahnanleihen einnehmen wird. Eine neue Bäderbahn. fc. Erbenheim, 6. Jan. Heute tagte hier eine gut besuchte Versammlung, die sich mit dem Bau der „Ländchcn- bahn" beschäftigte. Landrat von Heim bürg führte aus, daß feit dem Jahre 1897 eine Verbindung des „Ländchen" mit Wiesbaden geplant sei. In Betracht käme eine Vollbahn, die elektrische Schnellbahn Wiesbaden—Frankfurt und die Fortsetzung der elektrischen Straßenbahn Wiesbaden— Erbenheim. Von der elektrischen Schnellbahn und der Fortsetzung der Straßenbahn müsse heute Abstand genommen werden, wenn es auch möglich sei, daß die Schnellbahn dermaleinst gebaut würde und vereinzelte Züge an Orten des „Ländchen" halten würden. Der Stadtverordnete Heß führte aus, geplant sei die Fortführung der Strecke Wiesbaden—Erbenheim, deren zweites Gleis demnächst gelegt würde, als Vollbahn über Nordenstadt, Wallau, Diedenbergen, Marxheim nach Hosheim. In Hofheim Einmündung tn die bestehende Strecke Limburg—Höchst—Frankfurt und w-eiter von Hofheim eine Fortsetzung über Soden— Kronberg—Oberursel—Homburg und Einmündung in die Strecke Friedberg — Bad-Naubeim, wodurch eine Taunusbäderbahn im wahren Sinne des Wortes geschaffen würde, die sich in das große Netz der Staatsbahnen füge und nach ihren Gefäll- und Krümmungsvcrhältnissen als S ch n e l l z u g s l i u i e ausgebildet werden könne. Komme sie zur Ausführung, so werde der schon so lange bei der Staatsbahnverwaltung beantragte Taunusbäderzug Berlin — Kassel — Bad-Nauheim — Homburg — Wiesbaden- Kreuznach—Münster am Stein den neuen Weg nehmen, die Orte Kronberg und Soden in sich aufnehmen und damit erst zum Taunusbäderzug werden. Die Herstellung einer elektrischen Eisenbahnoerbrndung von Kronberg nach Königstein und vielleicht nach Eppstein würde die weiteren Ziele einer Taunusquerbahn sein. Von Nauheim—Friedberg- Homburg sotoie von Kronberg und Soden werde man dann nicht mehr Über Rödelheim—Höchst bezw. Höchst fahren, um nach Wiesbaden zu gelangen. Wie schon erwähnt, Man wird heutzutage viel nach der Zukunst der Aeroplane geragt, eine Frage, die gewiß ebenso berechtigt wie schwierig zu beantworten fein dürste: meine Ansicht glaube ich dahin zui'ammen- sassen zu sollen, daß nach dem Stande der heutiaen Technik an eine allgemeine Verwendung als Verkehrsmittel nicht gedacht werden dars, denn eine Flugmaschine braucht relativ viel Raum, da sie etwa 10 Meter breit und 13—15 Meter lang ist. Auch bedars sie eines Anlauses von 28—30 Meter, um sich zu erheben, falls die Bodenbeschaffenheit dies zuläßt, ferner 300 Meter zum Landen. Diese 300 Meter sind lediglich eine Lizenz, deren der Flieger bedarf, um sich seinen Landeplatz mit Sicherheit aus- suchen zu können: die Flugmaschine macht bei der Landung selbst selten einen längeren Weg als höchstens 50 Meter. Schließlich sind die Motoren noch nicht genügend zuverlässig und die Apparate selbst von Wind und Wetter recht abhängig. Zu militärischen Zwecken hingegen, roie Aufklärung, Störung der rückwärtigen Verbindungen usw., könnte ich mir die Flugmaschine in ihrer jetzigen Gestalt bereits erfolgreich denken. Wer mit dem Gedanken umgeht, das Fliegen zu erlernen, dem sei gesagt, daß ein Flugapparat weder ein oisenes Grab noch ein Kinderspielzeug ist, daß Schneid, Besonnenheit, fester Wille und Ruhe Grundbedingungen sind, um ein Fach beherrschen zu lernen, das bereits heute, aus Grund der Ersahrungen vieler tapferer Männer, zu einer exakten Wissenschast geworden ist. Daß das angebrochene Jahr manchen wackeren Deutschen finden möchte, der bereit ist, den Gesalzen der Aviatik zu begegnen, um Deutschland auch auf diesem Gebiete zu seinem rechten Platz zu verhelfen, das wünscht der Schreiber biefer Zeilen von ganzem Herzen. P. ti. * D ie Palastrevolution am Hvftheater zu. Braunschweig, mit der die Oessentlichkeit erst kürzlich bc- kannl wurde, wird jetzt in einer amtlichen Darstellung bekannt gegeben. Zn den Vorkommnissen, bei denen der verdiente Hos» ta pell meist er Riedel wegen einer während der Probt- begangenen Beleidigung der Sängerin Röder gemaßregelt worden war, Der- öffentlichen die „Braunschweigischen Anzeigen" eine Erklärung der Hof- und Oberbofämter. Diese besagt, daß die Penfioniernng des Hvskapellmeisters Riedel mit feinem Streit mit der Öberljoifängerut Röder nichts zu tun habe, Ried,! vielmehr mit Rücksicht auf fein hohes Alter und das Fortschreilen der Leistung der Oper eine jüngere Hilfskraft beigegcbin werden sollte Weiter wird erklärt, der Entschluß, daS Engagement der Sängerin Röder nicht zu erneuern, sei bereits vor dem Bekanntwerden der gegenseitigen Silagen gefaßt worden. Tie Ausiüh- rung der allenfalls in tinmägimg gezogenen Ptmsionierung, Riedels werde lediglich bcfilheunigt durch die Begleitumstände, die bei der beigelegten Klage und Widerklage zutage getreten seien Tie schroffe Form M an Riedel gerichteten Schreibens falle lediglich dem Generalintendanten v. Wan gen he im zur Last, der die volle Verantwortung dafür durch die Eiurcichuna eine- Abschiedsgesuches Übernommen habe. Wie verlautet, wird «Vfitn das Berliner ^MontagMatt" CeUWflUFA d-S füge sich diese Bäderbahn in das System der Staatsbahn ein. Von Oberursel geht sie von der £itv» Frankfurt bezw. Höchst — Rödelheim — Oberursel — Hckmbura — Friedberg—Bad-Neuheim aus, schafft in Kronberg Verbindung mit der Linie Frankfurt bezw. Höchst — Rödelheim — Kronberg, ferner in Soden Verbindung mit der Linie Frankfurt bezw. Höchst—Soden und in Hofheim und Kristel mit der Eisenbahnlinie Höchst—Niedcrnlfausen. Es ist angenommen, daß nicht sofort die ganze Taunusbäderbahn xivc Ausführung kommt, sondern boß als erste Rate dieser Bahn die ,^andchenbahn" ausgeführt werde. Die Fortführung nach den Taunusbädern erfordere bei der Durchschueiduug mit der Linie Höchst—Niedernhausen, um nicht uuuütz die schon erstiegene Höhe zu verlieren, die Einführung der Bäderbahn bei Hof heim unter Verlegung dieses Bahuhoses in der Richtung nach Höchst. Die Verbindung mit Frankfurt zwinge nun auch zu einer Stellungnahme zur Frage der Herstellung der Schnellbahn Frankfurt—Wiesbaden, und da sei gesagt, daß beide, Schiteilbahn ttud „Ländchen- bahn", unabhängig von einander, fe.bstänbig bestel-en können. Nachdem Landrat von Heimburg, die Landtagsabg. Bartling-Wiesbaden und Wolsf-Biebrich, Beig. P.'tri^Wies- baden sich mit den Ausführungen des Vorredtters tinDerftan- den erklärt und Regierungsassessor Welter im Auftrage des Regierungspräiidenteu bemerkt hatte, der Regieruugs- präsideitt wüusche, daß die projektierte „Ländcheubichn" als Vollbahn ihrer Bolleubuug bald eutgegeugebracht werde, wurde ein Arbeitsausschuß dec „Vollbuyn Wiesbaden — Erbenhetm — Hofheim mit Weitersühruug als Badecbahn via Sodcn — Kronberg — Homburg" gebildet. Gewählt wurden: Landrat von Heimburg, 'Biacrer Heyne-No rden- stadt, Stadtverordneter Heß, Fabrikant Horn imb Beigeordneter Petri von Wiesbaden, Lehrer Wiitgeu-Nvrbenslabt u. a. Der Ausschuß soll zunächst Eingaben an beit Obec- präsibenten und an bas jjioilfabuiett bes KörttgS ausarbeiten. Zlus Staöt unO CrtiiO. . Gießen, 7. Januar 1911. Eheschließungen in Gießen. In unserer Stadt sind im abgelauseuen Kalenderjahre 184 Eheschließungen vorgenommen worden, die sich aus die einzelnen Ntonate wie folgt verteilen: Januar 8, Februar 7, Rkärz 16, April 20, Mat 20, Juni 12, Juli 15, August 15, September 12, Oktober 31, November 17, Dezember 11. Es traten in die Ehe im Alter zwischen 18 — 20 Jahren 1 Tlann und 23 Frauen; 21—24 I. 33 TI., 71 F.; 25-29 I. 92 M., 58 F.; 30—34 I. 33 TI., 15 F.; 35-39 I. 11 TL, 10 F.; 40-49 I. 10 TL, 6 F.; 50—59 I. 3 TL, 1 F.; 60-69 I. 1 TL, — F. Es entfallen bemach bet 31 000 Seelen in unserer Stadt im verstossenen Jahre auf 1000 Einwohner rund 6 Eheschließungen, eine Zahl, die erheblich hinter Durchschnitt in Deutschland zurückbleibt. Nach dem neuesten statntlichen Jahrbuch für das Reich (Ergebnisse von 1908) heirateten auf 1000 Einwohner in den preußijchen Provinzen Cüprcnücn 6,9, Weüpreußen 7,1, Pommern 7,6, Posen 6,9, Schiesten 7,4, Hessen-Nassau 7,9, Rheinland 7,6, Hohen^ollmi 8, in den übrigen Provinzen über 8, in der Stadt Birlm 10,2 Paare. (Berlm schlägt in Deutschland mit dieser Zahl den dlefotb.) — Interessant ist die Tatsache, baß es bei unS im Oktober die meisten heiratslustigen Tienschen gab. Tie Feststellung bes Alters ber eheschließenden Männer und Frauen (die feit dem Jahre 1908 sestgestelU wird), zeigt, daß die Tiehrzahl der Tiänner im Alter von 25—29 Jahren heiraten, nämlich 92 ober rund 50 Proz. aller männlichen Personen, die 1910 geheiratet haben. Bei den Damen verschiebt stch dies auf doS Atter von 21—24 Jahre auf 71 EhestaubSlandibatinnen. Nimmt man aber die Zahlen für beide Altersklassen 21 — 24 und 25—29 Jahre zusammen, so bleiben sich die Zahlen der Heiratenden beider Geschlechter etwa gleich, nämlich 125 Tiänner und 129 Frauen) es sind dieS etwa rund 67 Pcoz. aller eingegangenen Ehen. * Herzogregenten in einem Artikel, der die Vorkommnisse am Hvf« tl>eater behandelte, Älöajeslütsbeleibiguiigskluge erhoben. — Preisausschreiben. Dre Bürgermeisterei in Rom hat einen internationalen Wettbewerb sÜä ein lateinisches Gedicht ausgeschrieben, das bie Stab« Rom zum Gegenstände haben soll. DaS Gebücht, das in beliebigem! Versmaß versaßt sein kann, soll nidn mehr' als dreihundert Veiss zäl-len. Als Preise sind eine goldene «und zlvei silberne Ticbailleni ausgesetzt, zu der goldenen Medaille tritt ein Geldpreis von! 1000 Lire, jeder der silbernen ein foldjcr von 500 Lire hiiizu^ Die Arbeiten sind gedruckt oder als Manuskiipt in drei Ezempture^ dem Sindaco (Bürgernieister) von Ro>n (Drpitol) bis fpäirfLniS zum 1. März 1911 einznreiick>en. Die Arbeiten sind mit eiuemi Kennwort zu verseherr. In einem verschilosscnen BriesuiuschlagS ist ber Name anzugcben. Die Prcisverteitturg Hübet am 21. April 1911 statt. — Forschungsreise. Legationsrat Dr. Map Frhr. von Oppenheim tritt im Januar 1911 eine neue Reise nach Syrien und Mesopotamien an, beten Zweck neben; geographischen unb ethnographische Studien in arämolognchen Forschungen und Grabungen besteht. 9tad) dem „GlobuS" soll namentlich der Teil Hatas im Tale deS (Sbabur und das weltlich« obere Mesopotamien auSgegraden werden. Tie Reise iuirb zwei oder drei Jahre dauern. — Ein Fortschritt im Fernsprechwesen. Eine bedeutsame Eriindung, die eine große Verbesjerung im Fcrrv- sprechwesen bedeutet, ist dem amerikanischen Ttajor Sauier gelungen, dem Leiter der Lustschissahrt, des F-ernsprechwes^nS und der Telegraphie in der amerikanischen Armee. Er hat einen neuen Apparat gebaut, mit dessen Hilfe eS möglich ist, daß zehn Personen au gleicher Zeit über einen einzigen Tratst sprechen könne Tie Entdeckung fußt auf ber Verbindung bet Prinzipien deS drahtlosen mit der des gewöhnlichen Fvrnspreck><-is. Tie Nachrichten nehme ihre Laus durch die den Draht um, gebende Lust Besonders für den Sprechverkehr auf große Entfernungen ist der neue Apparat von großem Vorteil, da die Meldungen viel deutlicher hörbar sind, als bei einem gewöhn, liche Ferngespräch Ter Apparat ist verhältnisinäßig einfach und kann mit geringem Kostenaufwand dem aewöhnUc1)en F-ern, sprecher angefügt werden. Ter amerikanische Ossizier hat darauf verzichtet, feine Erfindung patentieren zu lassen. — ff u r < ■ VZ a tt' r । tli f r- n j u -? 'Jun" u 29 ’ ( f ’ n ( rf) n f t Bei dem Walzer-Wettbewerb "der Woche erhielten unter 4222 eingesandten Arbeite Kapellmeister Siegfried Elsner in Breslau den erste, Frl. Fay-F oster in Wien den zweilen unä Ivnkiinstier Philipp Gretscher in Stettin den dritten Preis. Tiefe drei, sowie seck)s weitere zum Ankaus vorgeschlagene Wirke, weiden Anfang Februar unter dem Titel „Tanzwalzer ber Woche" in Truck erscheinen — In Li egnitz ist Prosessor Dr. Johannes Stosch, Prwatbozet sür deutsche Sprache und Literatur an der Universität Stiel, im Aller von 53 Jahren gestorben. Von 1883—1896 gehörte er dem Lehrkörper der Marburger llnivcrfU-r -in. gestellt. I>cnnifd)tc». Srngbaracke des Mehrer- Zahn-Creme Mundwasser Drucksachen aller Art ssSSE OOS KheiniNeiiew Maschinenbau, Elektrotechnik,^^ Technikum Dingen Automobilbau, Brückenbau. Mp. Ter Boianjchlag der (ÜeincmDe Rödgen liegt öom 9. Januar 1911 an 6 Tage auf der Bürgermeisterei zur Umsicht offen. Rödgcn, den 7. Januar 1911. 233 Gcoßh. Bürgermeisterei. Stein. Diehen, den 5. Januar 1911. Grosth. Kulturinspeltisn Dieben. H. Steinbach. Tle baverisiben Staatsangehörigen haben kein Stimmrecht. VSTj verlautet, soll durch OrtSiauung seslgclegt werden, dast zulünstiM iür die Stadt Bubach 2 Beigeordnete zu wühlen sind. V/erA nach würde zunächst die Wahl des 1. Beigeordneten und bald daraus, nachdem die Ortssahung ministeriell genehmigt roorben ig die des 2. Beigeordiieleit stattlinden. — 3>n ^ahre 1JIQ sind in unserer Gemeinde 98 Kinder aeboren und zwar 57 nidiitiM lidicn und 41 weiblichen Geschlechts; getraut wurden 24 Paare, geswrben sind 46 Personen. x Bad. 9iauheim, 6. Jan. Linen schweren geschält» lichen Verlust hatte ein hiesiger Wild- und Dpstggelhändler. Ec lieferte einen Waggon Hasen während de« schlechten Wetter« vor den Feiertagen nach Köln. Die gesamte Sendung ivulde aber nicht angenommen und ihm wtcder zur Verfügung Airchliche Nachrichten der evangcltfchcu (ycT»inDc Büdiugcn. 1. Sonntag n a ch Epiphanias, d e n 8. I a ii u a r: Laiivcs-Mlisiauoscst. Vormittag« 10 Uhr: Plärrer Schäfer. libeiiöe 5 Uhr: Pfarrer ö b ? I. Kolleite für die HelDemnifnon. Tie Amtöivoche Hal Pfa»rer Göbel. Katholische GolteSdi-nstordnung. Sonntag ben 8. Januar 1911: Büdingen: 10 Uhr. 9> idda: Uhr. ____________ KrciS Vrit-dbcrg. L. Friedberg, 6. Jan. In unserer Stadt der Lehr- anstalten finden von nächster Woche an in fast ununterbrochener Reibe Prüfungen sta.lt. Den Anfang wad)t jtlnj e Id des Le h r e r s e m i n a r s. 20 Abiturienten dieser e gehen vom nächsten Ääonlag an drei Tage lang ui Die christliche Entlassu.igsvrüfuug^, - Zurzeil. wird bie Dampsheizung der neu erbauten Srngbaracke des 1-ehrcr- semi.mrs sertiggestclll. - Die Frantsurter Wach- und Sckiliestacsell schatt, die schon vor einigen Jahren hier eine Filiale errichtet l/atte, die aber wegen Mangel an Beter- Ugung wieder einging, will neuerdings eine ^ruale gründen. wurden durch Zirkular die Hausbesitzer hier zur Beteiligung ausgcfordect. — ©ine Einrrchtuug, die feit* her nur Ä größeren Städten üblich war hat letzt unsere Ladtverwalmng getroffen. Sie läfct durch die |tadti|chen Straßenkehrer die größeren Schnee - und ErSm assen fort schass en. Allacmein findet drese Dwrdnuiig den Bei- ^"^B^Oerschast.^ rineT Verfügung des Kreis- amtS Friedberg soll demnächst aus ^nmd der alten Wahlliste S der Bürgermeislerwahl) die Dahl eines A.e i g eoi; - * etcn für unsere Stadt vorgenommen werden.. Dicruach sind die Personen stimmberechtigt, die in bicicr Hute eingetragen sind. 68 K le hm'l d.i Stea ss ] hi tn*^ruil9 ber '."««-fite Jll llllb Mfl.thH ' W PttrilAi^ i?'^?"'lversiaii. r l‘u aöe p'^er ^'ßierungj. Laildchi-iibahi," als werde, Sicßbabeu — J.alsibaderbahn Ölbl?ct- Äcwählt re.c veiine-'Jlutbni- ..««h unb tkiat, iUtüeu.'Jlürbeiifkibi aben an ben Obec- ^elt des D0“ Leutnantsmündel, ein Lustspiel von F D. Stein W die Zahl ber unübersehbaren Miliiar|chwanke nicht km den besten veVmehct, ^i-.g gestern '^ter 'reuiidlichcin Aer- lull Aum ersteiunal über unsere Bühne. Beiondvrcö Bi.cdienst um die Ausführung erivarbcn sich Rudolf G o l l als Bcnnewiv. Karl Marr °lS Dönhois, Herrn. Rorden «'s ^rlithen L>tde Engel als Ines, Fränzi Koch als Flora sowie tft. Trmrali Holzversteigernng in dec lüritt.chcu Ob.r,ürst-rci Lich- Montag dcn 10. Oanuar von vorm. V'/, Ubr an im Dl Ml Nledwaid: tidjeitbolA 'Jun.: b3ö Bua-en (2 vambucUui, runb>, J3 onajun Uimo), 1.2 ttiiicovauui >rund', 1.1 Ä8adelhuiä lruiiD); öl iüpyu Rur-- 160,3 Buchen, bä,4 Eichen, lu,ü DinbelbüU; -LtockeRiil. 33,U Eichen, 24 yiabeluola; ReiSholz«B>eüen: buuU Buchen, 4J7D LiOjcn, 13JU 'Ji^bc bolA. - 28 Uicbeu (Ainneiit Gartenvwstenj =2,11 b;U «., 2 Bulhen-Abschnine - u,ä7 tzemn., 2 uubecwn - W b । 9 5ncuicn-oauUüiA = 2L7 beftnu, 1 Lärche - Festm., J20 ö-nUteii SCXSie‘^ujainnieiitiniit"' u t" aus der sogen, alten ^ubacker Siraste im 'chudwaid, wo ineicibeuom Fugviaü ^arhach.^tw aerieuzi wird- Dicndtag bcu 1<. oamior von vorm. ub, Uür au in ocu rtsif.v neu ^oUioiiusei^opi, oumO'uauaj UNO Ivoler: WchruholS Rin - 174 Buchen ib Hauwuchen iuno), 12 Lidjen tu iunM; öcnüvuel- k» i''stttn.- 1^,8 Buchen, lik>,o Eichen. 7,6 yiaoelüoU; Stocke Rn .. öl Bucueiö bö,u Eichen, 2 ')icwetholz: bcewhoc^«B>euecl: »chich <-jui i,inien b40 vavUiiubdOio, Weichlaudhoiz, 4uU Jlacelh iz. -- 4 - KK'M. *»<*»y»ue'>U = 1UUöttrnu.3diw«» q\i>i l,u,-innen — 4417 iyCIlUL io'Uchöiirauch und '4>vinACiinurf). Dw Bchamnim.kmiit ist am. dec Stcage von Komhamen nach dem väler beim -lotnhäujertopk. ' Tie Verfassung vsn Plonaco. Paris, 7. Jan. Dec Bericht dec Rechtsgclchrtenüber die Bert assuu gs frage in Monaco be,crgt: Die Bevölkerung des Fürstentums beläuft sich auf 1L9 121 Wen wohn er, wovon 1482 Mouagassen sind. Mouagassische Wa^- (ft gibt es 448, wovon 333 naturalisiert sind. 7Der xöert bebauten und unbebauten Grundeigenlums, ausgeuom- nun die Domänen des Fürsten, ist 22/ Millionen Fcanlen, wovon 30 Millionen aus die Mouagassen entsallen. Fuv 370 Millionen Franken Aliien und Obligationen be indcn sich in den Händen der Fralizosen, neun bis zehn Millione« beiinden sich in den Händen der Monagassen. Diese cho- cakteristischen Tatsachen, so fühct der Bericht weiter auS, hindern die übliche Organisierung der ässcmlicheit GcwuUl durch Einrichtung von Kammer, Senat und sDiim|teni, ander- seiis würde eS unueruünfiifl sein, luenn 18UOJ Einivohner^ in deren Häiw-n 92 bis 93 Proz. der Güter und wlrtscha t- lichen Interessen des Fürstentums liegen, nichts gelten sollten, gegenüber den 1482 anderen Einwohnern. Ebenso wäre es unniäglich, der fremden Einwohnerschaft Rechte ui geben, die ihrer numerischen Bedeutung und den von ihr oertretenen Interessen entsprechen würden. Das hiege, den von Fraiikreich im Jahre 1861 gebildeten Zustand über den vjaufcii werfen und das Land, dessen Bevolierung stark mir iranzbsischetn Blut durchsetzt ist, unter die Herrschaft der fremden Beoölternng zu bringen, in der sich die Franzoserr in mertlicher Minderheit besinden würden. Der Bericht schl'estt: Die einzige mögliche Grundlage für die Berfus uilg seien einerseits Die freiheitlichen Rechte, welche allen Bur- gern des zivilisierten Staates zukommen, anderseits di« lokalen Interessen. Die dem Fürsten unterbreitete Vorlage beruht aus diesen Gruiidsätzen. Bekaimtmnchnng. Alle im Vtoine itftll neboxcncii PiituarvfUwugen sowie die« jcnlncn welche bivieö Alter übeyfdji'inun, aber nch Aur Musreriina nodj nicht ocueUt oder bei ber Uiiuueiunn m 1910 AuiuttiuuiUi oder überzählig geworben iinb, oder über welche eine eiibgnlugi. Eni- itbefbunn binücUilidj ihrer Dienstvllichi uberhauot noch mchl eriulnt p't, lueiocu hierdurch ausgesordert, wahrend der .geil vom !**• kanuar bid 1. Fcoruar dd. <». brchuis Emichreibung in die > QuunroUc sich auf Dem Bureau der unteueiajneien Burger- incp-eie anm neiden. Die Anuieibung Hal bei der BurgernieMeret dedienigen Ortes An. ersolgew an welchem ber Miliiarvilichiige leinen dauernben -^eiiwali. hdast Ansprüche auf Zurück- stellimg Militarvilichliger vor ber Wiiobebinm bis Anin Mn'tcrnngö. icunin neltenb au machen und, und baß spater iwrgebrachie Gesuche nicht benicksichiigt werden köimen. BuDmgeii, den 5. unnuur IJiL Ervtzh. Burgerinemerei Büblngev: Fendi. and. 7- Januar 191L eben. iiitncn finknbfrjafire öen, die sich auf die aniiar 8, stebniar 7, Jl'li 15, ?lii(|ufl 15, ‘ 17, Tezeiiibn 11. ben 18-20 ^ahmt 3. 83 3)l„ 71 st.r I. 33 3)1, 1b 5.; I. 10 3)1., S F.i w, - I. ’len in unserer Stobt olsner rund 6 (ibe» hinter Tuechichnilt i neuesten slaliiuschen 119U8) beiralelen aus jmjen Ollprtuüen 6.9, n 6,9, Schlesien 7,4, beiHollmi 8, m den 1 Milt 10,2 Wort. • Zahl den 9Moib.) bet un6 uu CUobtt >b. Tie fyimclhmg ,mb Fauen (bie seit bab bie 3)Iebrrahl )ten benalen, nÜuilich n Personeii, die 1910 Schild! sich d'eS auf cheslandSiandidaliiinen. t Alletsllasfen 21-24 xn sich d>e Züklo' d« gleich, no.ulich "b g etwa runö 67 tyoj. Erbarbeiten Aur Eriveiterung beö Bahnhoss ^"^nboici« fnflcn vergeben werde» «Ablaoen und Embaiteii von rb. lUbüJ cbm Än uub ecu?ii uun ib. 5VU0 qm Packlage). Die Berbindniigs- “‘‘‘Äoteunulr^-b?^ Ä “nennen, foraeii ber Vorrat rririit neuen von- unb beitellQelbireie Eimendung von 1-A) JiL bc •Sn im-rben. Die Angebote sind versiegelt bis zum Eröntmugs- Zeunm mn 14. 1. 1911, vorm. 11 Uhr emzureichen. Buschlagirtst: 14 Tage. j)7/i lh5eulav, im 4)anu r . Visenbabnbctriebdnmt. Bekgiintninchung. DaS 4. Ziel Genieindesteuer, 2sauerr>achi und Kanalvacht pro Mo, £>oU- und üaubgeld, Gütervachi pro 1910 nt b'S Enbe ds Mts' an hiesige Stadltaue an Den beUinmuen Zahtiagcu zu CUUldJsyüblnocn, ben 6. Januar 1911. Erogh. Bürger niet rrel Dübtngen: 0042 Ö c n b L MU'*00it hiefigen'Frauenvereinen in der < neuen Aula dec Utiivecsirät vcranstastete Bortrag üb^cr , Mutterschutz" er,reute ich eines guten Zuspruchs Die «urUMLnbe 8-r5u(ciu Dr. Alic- Salomo n aus Berlin sührte aus: Dre Stellung der Fcau ist tn letzter Zeit .nso gr dec Aendetung der sozialen Bechältni.se anders geworden. Fiel in früherer Zeit der Mutter die Besorgung der haus- uchc.t^ Arbeit zu, so ist sie heute vielfach gcnätrgt btm Erwerbe ausserhalb des Ha-tses nachzugeheu, de>. Mann ini Kampfe ums tägliche Brot zu unterstützen. Das tnftt in besonderem Mage in inbr-ftiidleii Gegenden zu, aber auch dcr mittlere Handwerker und kleine ^a'td'virl sehen sich viel, fach in eine ähnliche Luge versetzt. Sodann sind die stinder in dec Regel viel weniger als Glieder her Familie, sandern als solcheOher Gesellschaft anzusehen, da der Sohn> houftg nicht den Bems des Vaters ergreift, sotidern ohne der Familie irgend welchen Ratzen zu leisten, die Veunat irlatzb Aus allen diesen Erwägungen heraus folgt, Dap ellschajt überall da einzugreifen hat, wo die sozialen Not, tänbe dies nölig machen. Uni) der Staat h^t "n Interesse >aran, ein geistig unb körperlich starres Geschlecht heran- zuziehen. Ein austerordentlich wichtiges Mittel zur Erreichung dieses Ziveckes ist die Begunsttgung al.er dn Bestrebungen, die den Sclmtz der Fran als Mutter ft um ßU le Lbeiu Wie ungünstig sind mitunter noch die Beichaltni^sc die die Fc"u zwingen, während ihrer schwersten Zeit oder unmittelbar o,t nur wenige Tage dacnach ihrem Berus in vollem Umfange nachzugehen, oft mit fast licher Krastanstrengung, nie aber ohne schwere Scl)^)igung für sie selbst oder das kleine We,en, dem sie das ^eben gegeben hat. Die groste Kindersterblichkeit ist eine Folge sorch ungesunder unnatürlicher Zustände. ^1^ mug 0^)011611 ssww ä wsfJÄife ii. K"aäs‘S' Ä"äX£ffi'8Ä M der Geburt des Kindes untervleibt und daß nt solchen Fällen 6 Wochen lang eine Unterstützung bis zur Hohe des Kranlenaetdes gewahrt wird. Aber di.fe Bestimmungen sind noch unzureichend, auch wenn'dte Novelle zum Uranien- Arbeitsvergebttng. Für die 8clbbcveiui(iuupcu Gn.vhauseu nnd ^"nhanscn ollen nachsteheiiDe Arbcuen unD Vieicrungen auf dem Biege schrist- ^7°«.«ÜL'rünä°l«--m»., 15000 ebur Eidbcwcnnuli £od II Grabcuiibcuen, rb. 2200 lfd. Mir. Rcrucr das rirsrru von Zcrncuiröhrc» und Schleusen. Plane unb BeDni'.ungen tonnen bei Der nnicizeianieieii «Oe- hovbe emaeiel)en werben Angeboie fuib gegen ganz ireie Emsen- buim (nickst m Briemiarten) von Mk. 1.— für Üos 1 n. 4ük.i ,bu ,nr iofi ll Don uns ju beziehen. Angeboie sind verschtosf-n unb nut cnilptedienbcr Ainschri'i versehen, ans welcher -osni-'nuier und bei-Uiucvnclnner eilidiilid) ist, bis Ipaiestens «anistag, vea 11. «z-cbr vs Ire 10 Uhr vormittags aui unserem Bureau, Frankmricr- ukaülÄ' Zn.uuer Rc. ,4 emzureichem Freie Auswahl bleibt aus- Glücklich vorbehalten. Zuschlagsirisl 3 krochen. W «Fn A,8taienberi iö t a o 11 n e o f e r: Lountag nachmittag 3',/uhr: .Hnsareiisieber.'; abenbfl 77. Uhr : .Xie üöi|ter- raiiennneB nom zwei ronrert Wochen vorsieht, denn die Zeit ist zu^ kurz, und dann müßten diese Bestimmungen auch auf Landwirtschaft und Handwerk, also nicht b.og au Zn- buftrie, ausgedehnt werden. Gm besonderes Kapitel des Mutterschutzes ist die Fürsorge für die ledige Mutter. Ohne sich auf den Standpunkt der freien Liebe stellen zu wollen, gegen welche Auffassung sichi die^Nednerin ganz> energi ch verwahrt, ist es die ernste Pflicht, auch hier Mittel und Wege ausfindig zu machen, der in solchen F-alleni ost noch arönereu Not abzi'hes'en. Hier i|t es weniger d.« wirtschaft- ?id)C Stärkung als die ethische Beinfluüuiig. Ernste Probleme sind es, die noch nach dieser Richtung hm zu losen sind, hie eine Unsumme von gutem Willen und Tatkrait, verbunden mit aufopfernder Liebe notig machen. Es sei nur on das Wohnungselend in den Großstädten, sowie an di- Vergnügm.gssucht erinnert. Immer a^c ist fest- Inhalten, daß nicht blost die Wertung bet M'.tteischa|t phrasenhaft gepriesen werde, sondern dag der zwilchen Theorie und Präzis noch ttajfende spalt durch einen biherat Mutte»-fchutz ausgeglichen werde. D-r Redneiin wurde leb- husler bester. M-m schreibt unS: Im Kolosseum finden vorn murgen, Srmntag, ab groste Bor st et tunken statt. In diesen Gastspielen tritt der Holland Hottunstlir Ebamblv aus unter tUittwickung von Modoine Aluce Kordce, Mist Edith unb Madamc El-Karma. Ben allerwärts, ivo Herr Ebambli) au{nclici*>n ill. geht ihm ein vorzüglicher Rui voraus. So aut u a das in -lochen erscheinende „Echo der Gegenwart": - Bon ieinem ersten bis zum legten lölnd hielt er bie Spannung ; und bnc Interesse der Zuschauer rege, w"s sehr wohl berechtigt ’ war, denn vieles von dem was er brachte grenzie ,ast ans Wunder- , bare und stellt nanienfliJ) am Dein Gebiete des SpiritiSmns alles Dad in den Schatten, was trotz Madowe Fey, Euniberland u w. gezeigt worden ist. Tie, welche vocuctei sirei seinen ^acstcl- funnen beiwohnen, werden unserem Urteile bcitretfn müssen. ** (Siebener Industrie. Born Ober Hof marstallamt des Kaisers wurden die hiesigen V a s s i a *'3 nc u ni a t i kwe r t e mit ber Üinening von Haisia-Gleitschutzceiseii beaultragt, die für das vom Kaiser benutzte Auwmobil bestimmt sind. Slrrid Büoittgcn. AuS dem Kreise B» d i ngen, 6. Jan. Dec W o h l f a h r t s p f l e g e v e r e i n Büdingen, d-»|sen ge- meinnützigeS Wirken allcnthalben empfunden wird wo Be- dürfnis nach Wissen und Belehrung vorhanden, hat tu der nächsten Woche zwei Veranstaltungen. Am Sonntag, 8. d. M., wird au| Beranlassung des Vereins Obergartner Becker von Salzhausen im Saale des Gastwirts Weistcl in Stockheim über Vogelschutz sprechen Der Vortrag be- ginnt nm V24 Uhr; Äntrtttsgeld wird nicht erhoben- - Die zweite Veranstalluna besteyt tn einer Aufs-ihrung des mittelcheinischen Ve'baiidstheaters am Montag den 9. Ja- liuar, abends 8 Uhr. im Saale des „Furstenhof tn Bit- dingen. Zur Aufführung kommt Ludw. Anzengrubers eine io baue r". — Die Befürchtung, daß der dies- l'ährige Winter ebenso f r o st - u n b f füll e e lo s voruber- ßcbcu werde, wie der vorjährige, hat sich n i ch t bestaitgt. Die Eisteiche bieten eine ziemttch befriedigende Ausbeute an Natureis von 7—8 Zentimeter Stärke, unb an der Bergung des im Sommer sehr begehrten Wintererzeugni||es wird flott gearbeitet. Unsere Landstraßen bieten eine ideale Schlittenbahn, die fleißig benutzt wird. Auch die gelben Schlitten der Reick-spost erscheinen in den Landorten Gelegenheit zum Rodeln bietet s'^h allerorten. Dte Zahl der au« Frankfurt und Umgegend erscheinenden Nobler und Rodlerinnen, die den Kreis bereisen und dem Vogelsberg luwandern ist ebenso groß wie die dec Schuees^uylaujer. Die Scbneesportler bevölkern mit chren Geraten die Eisen- bahiizüge unb Wartesäle der nach dem Vogelsberge fuhren- bCU .^ch"girrenHain, 6. Jan. Die Steinbruchsirma F. Rouiella zu Breitenborn hat an der Kreisstraße Hirzen- haiii-Gelnhaar ein Gelände von 50 Morgen für einen Steinbruch angefnuft Zu dem Erdbeben am Turkestan wird anfl W,er- nni berichtet, daß die wohtl-abenden Eiwoohner flüchleten und das Elend der ärmeren Zurückgebliebcniu unbeschreiblich ist. 3UU0 Bersonen seien verwundet. Tie är;ilick>e Liste ist muiigelhutt. Aus W l a b i w o st v ck wird genicldet, dah auf Japan eine verstärkte Tätigleit der Vulkane beobachtet wird. Durch das Erdbeben sind in ber Umgegend viele Kirgisen umgetoiiimen ^ie Bo st st al io n am Ischl üul-See ist z e i st ü r i. Ter Ehes deS Te'.earaphcnbejirkes erhielt die Nachricht, dag die Fahistraue von N o w o - T m i l r i j c w s k nach Viszewalsk -erstori |cl Längs deS Ischl Kul-Lces bilden sich Uc|e Eidlpalten. V°N> eenntag ab I-gllch D-rst-Nung. ftinc maiogravö. »»>««-*•"• Ri?W/ranb,°,h-h- Sonntag nach- » a b. Cm"8 .lonnliäulet' von N. Wagner; n DOn‘$iönia tzttebiich bem Grasten: 8. ?xadil- i. «.X »on W.o.nlpvung, Alackch von W. Üüber. • •* MeileidSkundgebungen zum Tod des Ge- m^'^-kan^le was folgendes Telegramm bei dem Staas- 9 * (SuerV Erzcllenz bitte ich anläulich des bcTwgen^ w'-'» 1 Ain,r?« brdnn? es mich, das Grostherjaglich S)Cjind)f Staats- auÄxaUtn Testnabme .u ver.icheim Die r U «ür xu kurze Beit, bie es dem Bundc-srat vergönnt war, »,"O"^n1llstaieiicn"zu seinen Mitarbeitern zu Lählen,h^aus- um Den dj ucr n Verlust, den die Grostherzoglich He istche K aunn bnrd) bas Ableben ihres hiesigen Geiandten ec Uten Regiclung a. Die durch Arbettslra t wie Siebend- wärbmkeil gleicher Weise ausgezeichiiele Persönlichkeil des Heim- ocaanaenen wirb in den Üreiien Der Reichsverwattung unverge, en bleiben. Dttl'rück." — Der preustische Gestindie Fchr. V-3 e n i s ch (VtQd) dem Staat-Minister und der Reg-.erung das Beileid der lbccuchsch^ Regierung auS. daß bie morgige Anssührinig von ,Fü c sti rchr ist ef die letzte ist die ul- A benb oorsiellimg gegeben werden kann, weitere -lüssühriingen ber Operette können nur noch nachinsttagS slallsiiiben. — Zum Marcell Salzer-Abend am Monmg c, bcmeikl, bau der Künstler hier nur einmal austreten kann unb eine Wiederholung de« Abends nicht mSgUch ist. Bei der starken Nachfrage jebeint eS somit geraten sich frühzeitig Plätze zu sichcru. — No» Weilen literarischen Chaialteis sind für die nächsten Wvcken vorgesehen: .Othello', »Faust-. »Höbet liniere Straft zwei'er teil* und «Glaube und Pennal- ig,[teiiiiMifli «ii M* so-«- juro^111611 rh ad ^rieben, bc ritt ein 1 hjn»L er von ^lo )nnb mit )(rb?lCnm Sritln'i'id)1^ «km ft«, mifi 1911 Lf nkbc« ihibien. a^büd" fl .a bei ciriio« , ö^.-ifrtijlll^1^ 'T-rnV l&S'S“' . i" “%■'! J > *W*C?**Ä sfe'A1' ))m!licher w.tte^rricht. 9?etternii6fifhten m veljen um Lonniag, l>e-i li. Jan. lvllt| Beitmeiie wolkig unD geringer Schnee, et was milder, doch noch Frolt. o Mi'telgeviige 7— v torab Malle, Süimenfchem; Lchibahnen Vorzug 11 ch. _____ — Letzte Nachrichten. Kuverts mit Firma üxsää l\ll?UI IQ IHR I 11 IIICl druckerei.Gießen,Schulstr.7 Bibelknrsns in Giesten, VcreilishliuS der (Stabtniiiüoii, Löberstraste 14. Sonntag, 8. Januar, uachm. 27, Uhr, abends 87« Uhr Vorträge. Montag, den 9. und Dienstag, den 10. Januar: Jeden Vormittag 10-12 Uhr Vortrag. Sieg über die Sünde. * Nachmittag 27,-47, Uhr: Bibelerklärung. 2. Petr. 1. n 21 Ueno 8'/, Uhr Vortrag. [00190 CFÖ werden rebcn: yrifpetioröciel, Evangelist Henrichs u. Andere. Vom 11-18. Jan : Evangelisation durch Zettevaugelift Henrichs, Vereinhaus, Vdbcntvrtne 14. An, 15. Ian. nnden die Vorträge nachmittags 2", u. abends SV« tu der Turnhalle am OSwaldSgarten statt. Eintritt frei. lodelbahn nm ScMffonberg non liergerichtot. f240 Gafe Amend Sonntag, 8. Januar 246 =KONZERT= Anfang 8 Uhr :: Eintritt frei Max Re ger-Abend mit 3. DVt Wir bitten alle Mitglieder unseres Vereins und alle J-rennde der rannkanaltsalivn. an der Versammlnitg teil.umcbiiien, itm diese für untere Bestrebungen möglichst wirkungsvoll zu gestalten. Hierdurch beehren mir uns, tue Mitglieber unseres Vereins zur ordcntlichttt Haiipt-Versammluntf ans Sonntag den 8. Januar 19! 1, nachmittags 37, Uhr, nach Limburg a. d. Lahn in die „Turubalk dcS Turnvereins e. V.", ^Itarktttrage, ergebenst eiuzuladeu. Zur Lerhaubluug steht folgende Tagesordnung: Geschäftsstelle Weilar, den L< Dezember 11)10. Lahnkanal Verein e. V Der Vorsiheude: Kaiser. Giessener Konzert-Verein Fünftes Konzert Sonntag den 8. Januar 1911, 5*/t Uhr, in der neuen Aula Gabelsbertfer-Stenographen-Verein (E. V.) gear. 1861. Damen-Verein ßahelsberger Giessen. Ein neuer Ansängerlehrgang beginnt am Montag den 23. Januar 1911, abends 87$ Uhr im Ebel für Damen und Herren. (Unter- richtögeld L— Mk>. Gleichzeitig beginnt ein Kurins für Schreibmaschine für Mitglieder der Vereine und Teilnehmer an dem Ansängerkursus. Anmeldungen an den Vor sitzenden, Sekretär Loh, Grohe Attihlgasse 43, oder zu Anfang beS Unterrichts, (v4/1 OOOOOOOOOOO [Inematograph Bahnhofutrusse 84 0150 Bahnhofstrasse 54 Semiramis. Kunslsllm, DO m lang. Lenenbe auS ber babvlonischen Geschichte. Herrlich koloriertes Drama. Wcste ß[j raenWcr 2troßcii6mnncn. Humoristisch. Wer war der Schuldige? __ErgreisenbeS Drama. Der Hund als Säugling. Humoristisch. l Bericht über ben Siaud ber LahnlanaliüerungSsrage 2. 4'ericht über baS Projekt einer Labnkanalisieruug für 2i0t-Schiäe iBerichterftatter Herr Direktor Bausa-Liulburg) Bericht über bie Vermögenslage 4. Aeuberuug ber Bereiussatzuugen 5. Neuwahl beb Vorstandes und zweier NechnnngSvrüser 6. Sonstiges iGeschäftliche Mitteilungen. Anfragen usw.i Ausführende: Frau G. Fischer-Maretzki, Berlin (Gesang) HeiT IVofessor Dr. Max Reger, Leipzig I Klavier Herr Professor Gust. Trautmann, Giessen | Sämtliche zum Vortrag kommenden Werke sind von Max Reger. Kompositionen für Klavier 2 händig, 4 händig, 2 Klaviere und Gesänge Klavierbegleitung. Eintrittskarten: L Platz Mk. 5.-, II. Platz Mk. 4.-, IN. Platz Mir. 3.—. TV. Platz Mk. 2.50. 77.—~~ , Studentenkarten Mk. 1.— sind in der Musikalienhandlung des Herrn .Ernst Cb alher (Rudolphs NuchfJ, Telephon Nr. 671, für Studierende auch bei Herrn Haus- verwalter Ritter und abends an der Kasse zu haben.______<><•ATuaner des Saales 47, Uhr. Biograph Plocketr. 12 00177 Plocketr. 1» Ein hervorragendes Programm. Hakos Opfer groüartigcr amerikanischer 5uin|ifUm. DerGßsichtsaysdnicbeinerFrau erstklassige amerikanische Humoreske. Verkannt Drama auS dem Leben, deutscher Kunstfilm. SoMerldglle grobe Komödie, von amerikanischen Künstlern volzüglich gespielt Ein Panorama von Spanien sehr interessante Naturaufnahme. Madarne Meier in Nöten HlimoreSke. Ein Lebemann zwischen zwei Feuern Humoreske. loniill): Prosit Neujahr! Pcier schönstes Weihnachtsgeschenk Kinderdrama. Ist die Katze nicht zu Hause, spielen die MLuss an Tisch und Bänken, Humoristisch. Tas Schloß Drrsnillcs und die Wasscikiinsie. Naturaufnahme. Tonbifb: IBerzBtlopfen. Polst!, JLiebigshölic Am Sonntag den 8. t>4. MtS. im groben Saale Militär -- Ttoirzert ausgeführt von der hiesigen Regiments - Kapelle unter peisöullcher Leitung des ObermustkmelltcrS Herrn W. Löber. Ansang 4'/, Uhr.coioa Eintritt 45 Pfg. Neues Stadt-Theater Giessen Direktion: Hermann Steingoetter. | Montag den 9. Januar 1911, abend« 8 Uhr, bei kleinen Preisen Einziger Lustiger Abend von I Marcell Salzer | Xenea Vortrag:* - Programm — B Heitere Dichtungen in Vers und Prosa von Wilh. Busch ti Otto Ernst, D. v. Liliencron, A. Moszkuwski, Borries a v.Münchhausen, Rideamus, P. Röseler, Frhr. v.Schlicht. JLudwiß Ihoma, H. F. Urban u. A. (D’/j StenoQr.-nescllsch.Gal)elsherfler Samstag, 14. Jan. 1911, abends */29 Uhr GealMiM V'/i Der Vorstand. Oberhessischer Geschichtsverein. am Donnerstag den 12. Januar, abends 87, Udr, im unteren Saale bev (£afö Ebel: L Vortrag bes Herrn Professor Dr. AntheS auS Darmstabt: Riugwälle und Verwandtes in Oberbcssenr 2. Mitteilungen bes Herrn Hauptmann a. D., l>r. phil. Kramer ans Gienen über: Die 'Aufdettung von 'Jlcibcunräbern aus ucroviugischcr Zett am Weftausgang von Leihgestern. v7/1] Gäue sinb willkoinnien. IW KOLOSSEUM -MEZ Giessen Direktion: Th. ICöech. Walltorstr. 36-38 Sonntag den 8. Januar 2 große Elifc-Vorstellnngen Die Zauber- und Gclstcrwr 11. "WO Mifteriöfe DemvU' stratioilen, dargestellt von dem lueltbefamitcu Holländischen Hoi und Zauberkünstler C'hambly unler ^liliuirtuiirt von Madarne Alice K’irdi'c. — AuS dem reichhaltigen Programm mir einiges: Die geheimnisvolle Scclenwandcrnng. Auftreten von Madame El Karma neu. „Tic stille Kraft", Näielhaite Bewegung von leb lofen Gegenständen. Viele grone Gelehrte haben sich die El Mnnirn- Erverimeute nicht erklären können und fragten sich, sind es kaba- listische Wunder oder sind es Aniworteu von materialisierten Wesen aus einer unsichtbaren Welt Die Geisterschrift. Der gcbcimuis volle, siebenmal versiegelte Brief. Tai Za Wunder, das „Brama Orakel im Sarkophage". Bö- Ganz neu: AfrRA, -^o bas Verbrennen einer Dame vor beu Augen des Publikums bis zum Skelett und bereu rwlelbafte Wieberbclebung in ber cgvoiischen ToteUkammer (alles ohne Spiegel», foioie bas ganze großartige Programm. 0198 Unsere Kurse im Kleidermachen und Weissnähen beginnen wieder am 9. Januar. Eintritt zu jeder Zeit Geschw. Süssei "^-^77' Gelegenheitskauf Grosser Posten Damen- und Kinder-Wäsche Reisemuster, aussergewöhnlich billig J. Kaan jr. 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Januar Versammlung im Vereinslokal, Walltoritrahe 33 zum Stern. Neuanmeldungen weiden dort entgegengeuommen. 0I57) I. A. H. Baumann. Sonntag den 8. Januar WtihllMsbcschcriing mit Konzert in der ___ ET Reichskrorre. 3 Eintritt frei. Eintritt frei Es labet ergebenst ein uue H Moos, Löwengasse 22, ^rioflbtiinjnntfmdit zu jeder TageSzcit erteilt 0M Hugo Miihl, Sonueustrahe 5. Pnvat-Taiiziilltci'rlljit erteilt zu jeber Tageszeit Th. Bän!ke, Tanzlehrer Wolsstrafre 9. I*** MWer Giessen Direktion: Hermann Stelngoetter. Somttag den 8. Januar ItHL nachmittags 37, Uhr bei kleinen Preisen Husarenfieber. Luftsviel in 4 Aklen ^ou Kabelburg unb Skorvrouuek. Ende 57, Hur. (ar/i Abendß 77, Hhr bei kleinen Preisen Unter Mitwirkung der Ka veile ies Jui.'Regts. „Kaiser Wilhelm^ Nr. 116 DieFö rste r-Christel Operette von Georg Jarno. Ende 10 Ubr. Montag den 9. Januar 1911 abends 8 Ubr Einziger Lustiger Abend Marcell Salzer.