Wella ter»*69» 13000] 721 NU! » I I] ?4 37 8 402 44 I fl 128 69 70 76 477 i‘ )2 90 960 15001 W 1 371 460 660 92 »i I )1 44 887 101676 )47 801 12 7! 103 i 15001 72 1 04013:41 J50S9 125 Mi 3« 77 263 659 87 7M «■ 28 648 1500) 609 | 74 133 130001 K »■ 155 288 335 <59 fl ii«06fl.Wirl 12 « 673 733 1* 1 J19337 88 13000) *■ [10001 644 838 111^ .!ÄK 128182 667 73 -r 131 * noool »' ?SSS»* I 42 t%n l*3o:' • Ä'"> w 'S--»; 889 ,. 894 167 . $ 650* Ilfc . A i »* r-T&ri 35° giß 60‘v :• ‘SIäSm ool 60 3?? 710 .sZrO-5 Sj?«! • *“' Stowte Ihr; G.t '°ch.I cn ?. ; I r: .ter iI er iHoltnfn *• I laue btnisZ. * I i geben an, iuitD von auswäil-«) titel,. ÜM; ’ ^Irniki , den 6,; fl * * abend- /i ;.c r, abend- ?' jf ^irmbrr: Ubr: ,o'^ uds um ? >.$taölgitb. der 1911. W üiaim )-/y, Rlnbtt \ VON! ahr 2.-10.3» 9 10 IW. na-»tl 10 i Spmqi^tr. = -V 2.1 ‘i- = + orc. ivrichwörlllche ß nen Idjöneii rtt irhtlh am sicher i haben. II dtffes Blatt 161. Jahrgang General-Anzeiger für Oberhessen Rr. 286 Erster Blatt 161. Jahrgang Dienstag, 5. Dezember |9U S Siebener Anzeiger steristprech - Anschlüfle r Ä W SkraniiDortlirt) für bei« für die Redaktion 118, Äw politische« teil: Sluauft General-Anzeiger für Oberyefsen LLsS NoiaNoN5druck im» Verlag der vrShl'iq«, Unio.'Bud). und Steinörudtrei n. lange. Redaktion, drpcöition und vruckerel! rchulftrahe r. .e>ad^ und biL vormittags 9 Uhr. Büdingen: Fernsprecher Nr. 269 Seschästrstelle Bahnhofstraße 16». Erzeige «teil: H.'Beck. Die heutige Nummer umtobt 14 Seiten. Der erste reld)slanöi|d)C Landtag. Tin denkwürdiger Moment für die Geschickte Elsaß- Lothringens! Am Mittwoch wird im staiserpalast zu Straßburg durch den Statthalter Grafen Wedel der erste rcichs- ländische Landtag eröffnet werden. Elsaß-Lothringen hat damit, mag auch hie und da die Verfaffungsreiorm nicht den Wünschen der Bevölkerung entsprechen, das Ziel er* reickt, nach dem es seit Jahrzehnten strebte. Es hat eine parlamentarische Vertretung erhalten, die bei der Zusammensetzung der Ersten Kammer infolge der kaiserlichen Ernennung eines Teils der Mitglieder und der Körperschaftswahlen wohl noch gewisse Erinnerungen an das bisherige Notabelnregiment wachruft, die aber hinsichtlich der Zweiten Kammer das demokratische Prinzip des allgemeinen, gleichen und direkten Stimmrechts in einer Weise hochhält, wie sie von Mecklenburg, Preußen und einigen anderen Bundesstaaten bisher vergeblich erstrebt wurde. Unter schweren parlamentarischen Kämpfen ist das Werk der elsaß-lothringischen BersassungSresorm im Mai dieses Jahres im Reichstag zustande gekommen, nachdem die preußische Regierung unter gewissen Kautelen ihren Wider- stand gegen die Vertretung der Reichslande im Bundesrat aufgegcben hatte. Elsaß-Lolhringen ist als nahezu vollberechtigter Bundesstaat den übrigen älteren dcutsaien Bundesstaaten gleichgestellt, es ist in den Sattel gesetzt worden, und nun wird man ja sehen, ob diejenigen Recht haben, die da befürchteten, Elsaß-Lothringen würde sich in seiner Selbständigkeit dem Reiche immer mehr entsremden, oder diejenigen, die da hofften, die Reichslande würden wohl eine ihrem BolkScharalter entspreaiende eigene Entwickelung nehmen, sich aber trotzdem um so fester an das Reich anschließen. ES ist natürlich äußerst schwer, schon im gegenwärtigen Moment vorauszusagen, aus welchen Bahnen Elsaß-Lolhringen in Zukunst wandeln wird. Aber selbst wenn es den Versuch machte, in seiner Zweiten Kammer französischen und klerikalen Tendenzen Eingang zu gewähren, so mürbe es damit keinen Erfolg haben, da zu dergleichen Beschlüssen, ehe sie, z. B. auf dem Gebiet der Schulsprache und Schulverwaltung, Gesetz ioerben, nicht nur die Zustimmung der Ersten Kammer, sondern auch die des Statthalters als Vertreter des kaiserlichen Landesherrn notwendig ist. Tas Sicherheitsventil für Deutschland und deutsches Wesen in Elsaß-Lothringen hat jedenfalls der Statthalter und die Erste Kammer in der Hand, die auch hier ein retardierendes Moment darstellt gegenüber den Auswüchsen eines Parlamentarismus, der nicht auf den Charakter Elsaß-Lothringens als Glacis Deutschlands Rücksicht nimmt und es auf dem Umwege über den in nationaler Beziehung unzuverlässigen Klerus mit Frankreich zu galten sucht. Gerade in heutiger Zeit wird die Statthalterschaft alles aufbieten müssen, um ä. B. das Ueberfliegen Elsaß-Lothringens durch französische Luftschisse, die zeitweise Niederlassung von Franzosen und die berühmten Jagdpachtungen angeblicher französischer Privatiers mehr denn je auf dem Verwaltungswege zu unterbinden, weil es sich dabei in vielen Fällen nur um Svionagezwecke handelt. Graf Wedel wird deshalb wahrscheinlich sehr ost in die Lage kominen, in der zweiten Kammer entsprechende Anfragen za beantworten, da die elsaß-lothringischen Rationalisten, gleichviel welck)er Partei sie angehören, diese Dinge als durchaus harmlos hinzustellen belieben. Aber Graf Wedel, der — ein alter Kavalleriegeneral — feit 1907 an der Spitze der reichsländischen Regierung steht, fürchtet sich vor die,en parlamentariichen Kumpfen nicht: jedenfalls ist die Meldung, daß er sich in Anbetracht der neuen Aera mit Rücklri.t-.ab ichten trage, einwand rei dementiert worden Zwar befinden sich msolge der schastswahlen in der ersten Kammer, aus die er sich namentlich in der ersten Zett wird stützen müssen, einige Elemente, die, wie z. B. der demokratische 9cationallstenfüi,rer Bürger- meister Blumenthal-Kolmar, einige unabhängige Lothringer und Elsässer, politisch unzuverlässig sind. Aber die vorgestern erfolgten 18 laiserlichen Ernennung n, von denen allerdings fünf dem Zentrum angehören, oas damit in der ersten Kammer durch neun Mitglieder vertreten ist, bringen es doch im Zusammenhang mit den Ergebnissen der übrigen Körperschaft^:wählen mit sich, daß in der im ganzen 41 Abgeordnete zählenden Ersten Kammer der Liberalismus das Uebergewicht hat, und dazu noch, soweit das besonders die kaiserlichen Ernennungen angeht, das nationale elsaß-lohtringische Tcutschtum. Um so verdrießlicher muß es für den Statthalter fein, daß, wenn er sich auf die erste Kammer auch verlassen kann, die Sache in der zweiten Kammer bedeutend anders steht. Tenn von ihren CO Abgeordneten gehören auf Grund der Wahlen vom Citobcr einmal 21 dem früheren Landes- ausfchutz an, sind also von vornherein in großdeutscher Beziehung unzuverlunig zu bezeichnen, und zweitens Haden es, von parteipoKtischer Seile aus betrachtet, die Wahlen trotz aller Eroßblockpolitik mit sich gebracht, daß in der Zweiten reichslandischen Kammer das Zentrum mit feinen 34 Mandaten erfaßten, bei F. C. fa. Bogel in Leipzig verlegten Biographie des Berliner Chirurgen — geben nicht nur einen erschöpfenden Slusschluß über fein Verhältnis zu Kaiser Friedrich, sondern enthalten auch An- aaben über die Beziehungen, die Bergmann als ärztlicher Ratgeber zu Kaiser Wilhelm II. hatte. Danach nahm der Monarch seine Hllfe im Mai 1894 in Anspruch, und Bergmann berichtet darüber in einem Briefe vorn 3. Juni jenes Jahres wie folgt: „Sonntag, also gerade heute vor acht Tagen, als ich zur Segelfahrt des Kaisers eingeladen war, nahm mich Majestät beiseite und zeigie mir seine linke Wange, an der eine etwas weniger al3 walnußgroße Geschwulst dicht über dem Unterkiefer saß. Sie war ganz beiveglick und mit ber Haut nicht verwachsen. Seit zwei Zähren wollte er sie bemerkt haben, in letzter Zeit sei sie aber größer geworden und langweile ihn, well bei allen Berichten und Inspektionen die Leute ihm auf die dicke Wange schauten. Leuthold hätte gesagt, es sei eine Balggeschwulst, von einem Haarbalge angegangen, und sei leicht zu entfernen. Nun, eine einfache Balg- und Grützgeschwulsl war es nickt, oder insofern nur eine Balggeschwulst, als sie gut eingekapselt lag. Es war das, was man eine Speichelzyste nennt, ein kleines, abgefchnürtes Säckchen aus dem Gefüge der Ohrspeicheldrüse, sie sind auch meist leicht zu operieren, allein der Bewegungsnerv des Gefichts, Zazialis geheißen, liegt mitunter in unangenehmer Nähe von diesen nut speickelähnltcker Flüssigkeit erfüllten Blasen, imb leine Verletzung bat eine unreparable Lähmung, das heißt dauernder schiefstand des Mundes zur Folge! Unter diesen Umständen kannst Du Dir denken, daß die ersten fünf Tage der Woche mir voll krauser Gedanken steckten. Run tarn die Fahrt^ am Montag nach Dresden, die Fakultätssitzung und die Fülle llinischer Arbeit. 'W'ontag und Donnerstag erschien L em hold bei nur in der Klinik, um alles genauer zu besprechen. Er ivollte zuerst nur mit mir allein operieren: „es sei ganz einfach." Aber ich machte ihn doch durch die Erwähnung stutzig, daß die Geschwulst zwar eine Baiggeschwull', aber icine oberflächliche, und ban ihr der iniuii c Ge ! .usnerv hart Dorbeilaufe. Weiter fetzte ich auseinander, daß ich sckmerzlos operieren muffe, und keiner fo gut die Kokain- jettionen zu handhaben verstünde, als Schlange. So wurde auch von Majestät Schlange akzeptiert, allen strengstes Stillschweigen aiidefohlen, da nicht einmal die Kaiserin eher von der Sack)e erfahren sollte, als bis sie vorüber. Freitag 7 Uhr 5 Min. fuhren wir mit Leuthold hinaus, ausgerüstet mit durchaus neuen Instrumenten und frisch sterilisiertem Verbandsmaterial. Der Kaiser schlief noch, als wir ankamen, war aber in wenigen Minuten zur Stelle und wurde rasiert, desinfiziert uno kokainiiiert. Es ging alles ganz glatt und programmäßig Tie Kokar- nisierung gelang so schön, daß er, wie er iclbft versichert, „keine Spur" von Schmerz empfunden hülle. Tie Scheren- schlüge — ich präparierte zum Teil mit der Schere — hatte er gehört, aber gefühlt nichts. Der Balg war eine Speichel zyste. Naht und Verband wurden angelegt: bie ganze Sache hatte kaum eine Viertelstunde gedauert. Nun galt es, Geduld zu haben und Ruhe durchzusetzen, was bei der überaus lebhaften Natur des Kaisers nid)t leicht." Nack ber Operation begab er sich zur Kaiserin, bie nicht wenig überrascht war: ebenso waren cs die Prinzen, mir der kleine Joachim hat geweint und seine Äermchen um den Hals des Kaisers gcia)lungen mit den Worten „Mein armer Papa, das hat wohl furchtbar weh getan ?" Als der Kaiser das verneinte, schrie aber das gan^e Prinzen chor: „Ja, du bist so tapfer, deswegen sagst du das nur fo!" H- — Eis auf dem Mars. Bon Zeit zu Zeil wird irgendetwas aus dem Mars entdeckt. Diesmal ist es Eis. Eine Reihe neuer Beobachtungen über die Beswas^enheit dcs Mars wird von dem amentamschen Lowell-Ld ervatorium vcrönentlicht und bildet die Grundlagen für bie Erklärungen des bekannten Astronomen Prof. Perctral Lowell, der auf dem Mars Frost und Tauericheinungen ie.igeiteUt haben will. In den letzten 14 Tagrn sind mit den ftärtnen telellooi'chen Apparaten neue, sehr scharse Aufnahmen der Marsoderiläche gemacht worden, und cur diesen Bildern laßt 'ich mit großer Genauigkeit das 2luftauchen von Frostersä>einungen ie.lstellen. Am 14. diooember wurden besondere Mes>unge.t und Auinahtnen oorgenommen. Die am klarsten das Blld dieser Frost- und Neuerscheinungen wiedergeben. Es zeigte 'ich, daß sick auf dem Rande der Sonnenausgangsi'eue Veränderungen ooiljieljen. Deren Sichtbarleu sich jeDoa) niajt aus Die inneren Telle ber Fläche eritreckt, woraus unzweideutig hervorgeht, daß unter der Einwirkung der Sonnenstrahlen sich ein Schmelz- oder Tauprozeß vollztehl. Tie Annahme, die die Polar- kappen des Mars und Die mit ihnen zusammenhängenden Erscheinungen auf Kohlenstossdioxyd zurücksuhren will, ist nach den An gaben des Lowell-Lbservatoriums überholt: die Hypothese ist von einer Seite ausgestellt worden, die mit der Chemie nicht genügend vertraut war, um ihre Unanwendbarkeit aus den Mars zu erkennen. Tr. Lowell hat diese Annabme bereits vor Jahren widerlegt, und sein Gegenbeweis stützt sich auf die Tatsache, daß Kohlenuofsdiorud unter dem Truck von einer oder weniger Atmosphären sich verflüchtigt, ohne zu schmelzen. Tie blauen Bänder an Den Rändern ber Polar kappen beweisen jedoch, daß hier der Verflüchtigung ein lauen und Schmelzen voraufgeht. Alle anderen Erzchetnungen auf dem Mars bestätigen auch diese Behauptung, denn sie sind unvereinbar mit einer so niedrigen Temperatur, wie sie für bte Verhärtung von Kohlenstoffdioryd Bedingung wäre. Tr. Slippers Svekwgramm des Mars, das im Lowells Observatorium ausgearbeitet worden ist, beweist das Vorhanden- ictn von Wafserdämpsen und Sauerstoss au: dem vielumstrilt'nen Planeten, während Kohlenstofsowxyd nicht sestgcstellt werden topnte. K. Eine Zeitung, bie nur einmal im Jahre erscheint ist das „Esktmo Bulletin". Wenigstens smdet sich diese Angabe auf dem stopfe des Blattes und cs ist nicht anzu- nehmcn, daß das Eskimo Suhehn irgendein 'tonrurrenzun'er- nehmen zur gleichen Erscheinungsweise ier aus gefordert hat. Wie das „Wide World-Magazine" zu einer photographischen Wi^ei gäbe einer Seite des „Estimo Bulletin" berichtet, erscheint diese Idtfame Zeitung feit einigen Jahren in Eape Prince os Wale- an der Behringstraße. 4.1c ersten Europäer, die sich dort anliebelten, brachten den Eskimos die europäische oder eigenilich amerikanische Kultur und als bt? Eskimos Schreiben und Lesen gelernt hatten, wurden aus den Bereinigten Staaten eine Heine Truckerpreiie geholt, und au* Dieser wird alljährlich einmal, uno »war im Mat, diese merkwürdige Zeimng hergestellt — Kurze Nachrichten aus Kunst und Aiss a» schäft. Ter ui Koin tagende Entscheidungsausschuß iür das Bismar ck T entrnal aus der Elisenhöhc bet Bingerbrück-Bingen b^eichnete nach einer eingehenden Erörterung mir 31 gegen 10 ihmmen Den neuen Kreis scheu Entwnrs 2.. Eruniiage für die llussührung geeignet. — Der Dichler Hard Lauptm^nn ist zum Ritter de- bairischen ans- ordens ernannt worden. — Zum Nach folger Ticku 2 is , ....er der Königlichen Galerie, soll der Lener dec Mi.e cuen (j/aicrie Berlin, Professor Terndörser, ernannt werden. Hsensberg.er Verein Frau Wolff Baden-Oos, - xM öeftem jme le \M roerbffl maussil rauen-Stim mrecht: Vortrag von -Mannheim: Luise Otto Peters, die Be- I »Zähre alt und leb I Ijn, in ständiger l M viel Freiheit gelass Jjfo einmal Streit erst der Wähler auf dem Boden ist, und es wird kalt, dann friert er einem schließlich noch ein und man hat nichts als Aerger imd Kosten damit." Der gute Mann vefürchtete hier ähnliche trübe Erfahrungen, wie er sie vielleicht mit Ieiner Wasserleitung gemacht hatte. kn Schlafe lag, । I ging der Täte ** Tageskalender sur Dienstag, 5. Dezember. Dtadt- theater: Gastspiel von Charlotte Baste: Mrs. Tot. Anfang 8 Uhr. Aus Hessen. Aus dem Wahlkreis Friedberg-Büdingen. In einer in Friedberg abgehaltenen Vertrauensmännerversammlung der Fortschrittlichen Volkspartei des Wahlkreises Friedberg-Büdingen wurde Seminarlehrer Leu ch t g e n s-Friedberg einstimmig als Kandidat für die bevorstehende Reichstagswahl ausgestellt. her Zunge nun iber, das; der So' ch der Tat ging her flt diente Md E ';tnn stellte er M kltzvorenen tatlt Nimbc. "Darauf is acht Jahren Lu I ; ®oif * durch 6,1 ' @ iH Zi ^.L. * Sie erste sfvelkverbande-: MS Cbeibürgermetit Waus statt. Als Mienen Oberpra ^Graf v. Röder Wen wurde in Mich Wahlen Eine (eiff. WIM von Engläni I pn Caylor führen p Eine Rechtsa P’ti- °ag nach den p3 Laa fand eine Konferenz der Leiter und Vertreter desMitteldeutschenArbeitsnachwei s-Verbandes im hiesigen Regierungsgebäude statt. Es hatten verschiedenste Vereine und Korporationen Vertreter entsandt. Den Vorsitz führte Provinzialdirettor Geheimerat Dr. U s i n g e r. Syndikus Langer aus Frankfurt a. M. behandelte das Wanderarbeitsstättengesetz. Viele Teilnehmer waren enttäuscht, da das Programm einen Vortrag von Assessor Wolf, die Neuregelung der Wanderfürsorge in Oberhessen, vorgesehen hatte, dem anscheinend viel Interesse, besonders von den Bürgermeistern aus der Vogelsberger Gegend, entgegengebracht wurde. Landeshauptmann Urackel aus Wiesbaden bedauerte lebhaft, daß eine Aen- derung des Programms stattgefunden hatte, da Wiesbaden mit der Einführung der Wanderarbeitsstätten begriffen sei und er Anregungen hatte entnehmen wollen. Leider kämen die Ausführungen des Vortragenden zu kurz, er hätte es verstanden, die Bedeutung des Wanderarbeitsstättengesetzes im öffentlichen Leben zu schildern. Seine Ausführungen gipfelten darin, daß der Gesetzgeber neben der Pflicht zur Arbeit auch das Recht zu fordern anerkannt hätte. Ein weiterer Vortrag behandelte die Lehrlingsvermittlung. Dr. S ch l o t t e r aus Frankfurt bewies mit vielerlei Zahlen, daß zu viel junge Leute sich dem Handels- gewerbe zuwendeten; er empfahl, daß der öffentliche Arbeitsnachweis, Schulen und Korporationen gemeinsam an dieser Frage arbeiten. In vielen Städten würde sogar der Schularzt dazu herangezogen. Redner führte weiter aus, daß der Verband ein Korrespondenzblatt speziell für die Lehrlingsvermittlung herausgebe. Von den Vertretern der Gießener Arbeitsnachweise wurde auf die gefährliche Seite einen etwaigen Weiter™jBorfdmji «Ult. Doch ■ -Direktor Züsch -nls Wttffuti A SÄS ÄSü& -r- Kinzenbach, 4. Dez. Die Viehzählung am 1. Dez. hatte für unser Dorf folgendes Ergebnis: Zn 13b Gehöften ivurden 104 Haushaltungen mit Vieh gezählt uns zwar: 21 Pferde, 475 Rinder und 316 Schweine. Dies bedeutet gegen das Vorjahr eine kleine Zunahme von 1 Piert, 4 Rinder und 11 Schweinen., Dahingegen iß die früher j< gedankt für di' l . iiviktig" Bewüiigung D:r für L.o 'un.^'i.una einer neuen uno givFron'Glocke notwendigen Mittel. Am Abend war im Saale von Gastwirt Wagner ein sehr gut besuchter Familienabcnd. Der Ortsgeistliche teilte in einem Vortrag nähere und sehr interessante Einzelheiten über die Geschichte des Kirchbaues mit. Im Mittelpunkt stand em Vortrag des der Gemeinde bereits bekannten Volksschriftstellers Heinrich ßu? 2. ii«i war. -Als Morde J k dem Schmrgeric (?) Wetzlar, 3. Dez. Heute wurde hier in der Turn» halle die 3. Bezirksvorturnstunde im Winterhall- jahr abgehalten. Die meisten Vereine des Bezirks waren vertreten, so daß sich die Zahl der Turner auf 110 belief- Bezirksturnwart Schüler von hier übte die Freiübungen für das im nächsten Jahre in Gießen stattfindende Gaufest und verschiedene Hebungen an Reck, Barren und Psero. Das Turnen nahm um 2 Uhr seinen Anfang und endete gegen 5 Uhr. B p Gießen, YÄW ■ '; fljr 168. I ''n.' Meidigt N Ü Stöbr wr U1 I' •i?nnentber ; | «81 Militarstrni I Jahres veyuch Ijlung inner geletz M, lnacherf- bei der , Mu E auch in dreseni langte soll hti duck einen Beü Ent, sich dem beer Wmittag des 10. innte Glied h* Endigen mr der Zu. Turch die ei: :DOm Anllagevertre - Gesänssn.ls verutte slaglöhners Poll da. M. am 17. > ■OTibei 1910 an i> Naumann aus Nanzhausen über die Bedeutung und den Segun des Gotteshauses für die Gemeinde. Es ist schwer, die Eigenart und den Zauber von Naumanns Persönlichkeit in nüchterne Worte zu fassen. Er ist der Zauberer, der mit seinen Worten alle guten Geister int Menschenherzen weckt; der Spielmann, der ungekünstelt und ungewollt die tiefsten und reinsten Saiten in den Herzen seiner Zuhörer erklingen läßt. Er weiß volkstümlich und Humor - voll zu reden, so daß die Äugen in froher Lust aufleuchten, und doch wieder so erhaben und ernst, daß lautlose Stille herrscht. Umrahmt war das Ganze von Gesängen und 'Deklamationen. Der Männergesangverein unter seinem Dirigenten Harnisch sang drei Lieder, auch Lehrer Rabenau hatte sich mit seiner Klasse wieder in den Dienst der guten Sache gestellt. Vier Sästkler der 1. Klasse trugen Naumannsche Gedichte vor, drei Schüler der 2. Klasse deklamierten passende Verse, die Lehrer Koch einstudiert hatte. Naumann selbst überraschte die Versammlung mit einem poetischen Glückwunsch für das Geburtstagskind, die 100 jährige Kirche. Pfarrer Groth sprach den schuldigen 'Dank nach allen Setten hin aus. Der gemeinsame Gesang von: „Deutschland, Deutschland über alles" beschloß die eindrucksvolle und schön verlaufene Erinnerungsfeier. Kreis Büdingen. Landkreis Gießen. = Rödgen, 4. Dez. Einen wichtigen Gedenktag feierte unsere Gemeinde in würoiger Weise am letzten Sonntag: die Erinnerung an die am 1. Dezember 1811 erfolgte Einweihung unserer Kirche. Zur Verschönerung des Fest-Gottes- oienstes am Vormittag trugen bei der piefige Gesangverein Eintracht unter Leitung seines Dirigenten Klos und die 1. Schulklasse unter Leitung von Lehrer Rabenau. Gleichzeitig murr, im Goties- dienst die Weihe einer neuen Glocke vorgen mmen, wozu die Schulkinder das „Glockentied" fangen: „Glocke, du klingst heilig", In per W.eihepretzigt wurde auch dem Ortsvorstand gründerin der deutschen Frauen-Bewegung. Abends 8’a Uhr im Hotel Schütz. ** Vom Landtag. Der Großherzog hat den Ministerialrat Geheimerat Wilh. Milbrand zum Landesherrlichen Kommissar bei der Ersten Kammer der Stände, die Ministerialräte Geheimerat Dr. Dr.-Jng. August Karl Wetz er und Geheimerat Wilh. B e st zu Mitgliedern der Landesherrlichen Einweisungskommission für bi. Zweite Kammer der Stände ernannt« Deutsche Aolorrieir. Rücktritt des Gouverneurs von Kamerun? Berlin, 5. Dez. Die „Tägliche Rundschau" bringt eine Nachricht aus angeblich wohl unterrichteter und zurückhaltender Seite. Danach erzählt man sich in sehr gut unterrichteten Kreisen, daß auch der Gouverneur von Kamerun, Dr. Glein, der auf seiner Rückkehr in Hamburg erkrankt sei, auf seinen Posten nicht zurück- kehr en wolle, weil er bei dem Kongoabkommen über» Haupt nicht Um Rat gefragt worden sei.___________________ Arbeiterbewegung. Die Aussperrung der Metallarveiter. Deutsches Reich. Im Reichspostamt finden heute, am Dienstag, unter dem Vorsitz des Staatssekretärs Kr ä t k e Besprechungen über Fragen aus dem Postscheckwesen statt. Vertreter industrieller, kommerzieller und anderer Verbände nehmen teil u. a. vom Deutschen Handelstag Geheimer Kommerzienrat Andreas-Frankfurt a. M., die Kommerzienräte Schmahl-Mainz, Engelhardt^Mannheim, Hänsel-Pirna, Syndikus Dr. Heyn-Mirnberg, die Herren Max'Hartenstein- Cannstatt; vom Deutschen Landwirtschaftsrat Dr. Frhr. v. Cetto-Reichertshausen-München, Frhr. v. Wöllwarth-Hohen- roden, Zentralverband deutscher Industtieller, Deutschen Handwerks- und Gewerbekammertag, Berliner Handelskammer, Aettesten der Kaufmannschaft Berlin, Zentralverband des deutschen Bank- unb Bankiergewerbes, deutschen Aerztebund, deutschen Anwattsverein, Börsenverein deutscher Buchhändler, deutschen Sparkassenverbarid, vom Reichs- verband der deutschen landwirtschaftlichen Genossenschaften Regierungsassessor Gennes-Darmstadt, von den ländlichen Kreditgenossenschaften Kommerzienrat Löweneck-München; Allgemeinen Genossenschaftsverband und vom Verein deutscher Zeitungsverleger; außerdem werden Kommissare vom Reichsschatzamt und vom preußischen Finanzministerium, vom Reicköbankdirektorium, von der Seehandlung und von ______________ _________ der Zentralgenossenschaftskasse an der Konferenz teilnehmen. I tont," daß'die Lehrlingsvermittlung einen fürsorgenden I einen ^wargen zenteren »en^iSen^nXn Der Reichsverband deutscher Aerzte natym oarafter tragen müsse. Direktor Busch aus Frankfurt lallen. am Ende des Jahres vier Prozent Zinsen von den in seiner am 3. Dezember abgehaltenen Jahresversammlung ^ielt an der 5^and von Kartenzeichnungen einen Vortrag Eechrlfen an die als unterftutzungsbedurstig Erkannten be- zu den brennendsten Standesfragen der Aerzte folgender- ^ber Besonderheiten des städtischen und ländlichen Arbetts- zahlt weroen. maßen Stellung: marktes. Er stützte sich auf Materialien aus den Kranken- Kreis Lauterbach. Wie der Reiwsverband es gewünscht und wl.e es die Reichs- ^ssentzerichteu und auf die der öffentlichen Arbettsnach- ^Lauterbach 4 De^ Unter dem Vorsitz des Gk. verstcherungsorvnuilg auch bestimmt bat, muß dl- Regelung M W'L Geheimerat ®r. Usinger ersuchte all- Berwal-w "Ulerdaq, 4 unter L5vrn? Aerztesysterns der freien Vereinbarung tei-der örrentlichen Arbeitsnachweise möglichst genau M be-I ^r^^atS v.,Bechtoto fand am. Bedürfnisse zu erlangen. Nach Bekanntgabe des Vor- Kranzer von Mülheim nach Dillenburg. Der Eisenbahn- Ätzenden sollen künftig jeden ersten Samstag im Monat assistent Fessel in Friedberg hat die Fachprüfung 1. Klasse Zusammenkünfte des Vereins erfolgen. Ein gemeinschaft- bestanden. Pensioniert wurden: der Weichensteller 1. Klasse I liches Mittagsmahl beschloß die Versammlung. Wagner, der Nangiermeister Luh, der Lokomotivheizer + Schlitz, 4. Dez. Von einem hiesigen Viehhänd- Reinig und der Weichensteller Werther in Gießen. Be- ler ist die Maul- und Klauenseuche m verschiß lohnungen haben erhalten: der Streckenarbeiter Sch ol in denen Ortfchaften des Schlitzerlandes erngefchleppt worden. I DM-nburg für Entdeckung und B°!°itigung einer Betri-b-. Zi° ist bis^tzN-stg-steltt m P f° rt, Uell«s h au .j geiahr und die Schrankenwarterm Ruch ter,Posten. 87 Wachtmeister, Haust , von hier stürzte am (Dillenburg), für entschlossenes Handeln beim löschen eines Sonntag morgen während einer dienstlichen Fahrt in 11 e Brandes. hausen so unglücklich vom Rad, daß er blutüberströmt i und denen des Deutschen Metallarbeiterverbandes neue " Gießener Militärkonzerte. Das am Sonntag siegen blieb. Die Verletzungen, die er im Gesicht erlitt, Einigungsv erhandlungen beginneii mit dem Ziel, n£Xchjmttaa auf der Liebigshöhe von der hiesigen Militär- waren derart, daß sofort ärztliche Hilfe in Anspruch ge- ^^h°l.em^z-rt-rjr°utestchw.-b^m°m-g gJU — werden mupe. Metallindustrie zu beenden. reichen Befuches. Sämtliche Stucke des reichhaltigen Pro- ÄreiS Schotten. i. - ........... j'-'™-1 — - —■! grammes brachte Musikmeister Löber mit seiner Schar recht q Laubach, 4. Dez. Die zweite Veranstaltung der AttS Stadt ttnd Land. gut zu Gehör. Ein Ländler für Violme-Solo wurde geschmack- A 0N 5 er t-un d Vo r tr a g s v er einig UN g brachte uns Gießen, 5. Dezember 1911. voll und rein vorgetragen. Den Schluß des Konzertes bildete gestern nachmittag einen Lichtbilder-Vortrag des Universi- Rikolaustag ein von Ober - Postassistent R. Dietrich komponietter! tätsprosessors Dr. Alfred Körte aus Gießen über seine ■ Der 6. Dezember ist in vielen Gegenden besonders für -Deutscher Techniker - Verbands - Marsch-. Der Reisen und Forschungen in Kleinasien, über dm Bcm die Kinder ereignisvoll. An diesem Abend nämlich wandert Marsch ist in seinen Teilen vorzüglich durchgearbettet, hat der Anatolisch en Eisenbahn. Auf einer Reise bet -h-malig- Bischof wieder aus Erden, begleitet von s-ineui -echt niarkige Morde und liebliche Melodien und reihte W treuen Knechte Ruprecht. In jedes Haus, wo Kmder sind, würdig den vorhergegangenen Musikstücken an, unter benen gei^ße yluge. Die Eisenbahn selbst, erbaut unter ber treten die beiden ein, und die kleinen Knaben und Mädchen, | ^-öber mit einer Komposition ebenfalls vertreten war. größten Schwierigkeiten, stellt er als ein bewunberungs- müssen dann ihr Sprüchlein beten und auch sonst auf Fragen, "Eigentümer gesucht. Im Befitze einer wegen ^iMges Werk deutscher Technik und Industrie dar, und be- ob sie das ganze Jahr hindurch artig und fleißig waren, Diebstahls feftgenommenen Person fand sich eine Acytelen- ^nt den großen maieriellen Nutzen, den sie den Bewohnern Antwort geben. Der ehrwürdige Nikolaus mit dem wallenden Fahrradlaterne Aiarke ,Teutonia" vor, deren Eigentümer bis ffc ihre landwtttschaftlichen und industriellen Unterneh- weißen Batt beschenkt die Guten mit Aepfeln und Rüssen, die tttzt nicht festgestellt werden tonnte. mungen gebracht hat. Der Vortrag war, trotz des Wegsein Begleiter aus.einem großen Sacke auf den Boden schüttelt. " Bubenstreich. Gestern abend wurden die Pasianten falls der Lichtbilder, infolge eines Defektesam App a- D->b-i sollen aber auch Rutenschläge sü- di- jungen M,ss-täl-r und Anwohner d-S N-u-nw-g°r Tores durch einen starken $er"”t f^d^Taö zahftM-" Publikum sp-n- ' ab, und voller derben Humors treibt der Llnecht Ruprecht Knall erschreckt. Tie Ursache war, daß Bubenhande em . Redner reichen Beifall. allerhand Späßchen. Warum gerade der heilige Nikolaus als Explosiomasse auf die Schienen der Straßenbahn geleg Kreis Friedbera Kinderfreund gewählt wurde? Seine große Volkstümlichkeit, hatten und diese beim Ueberfahren zur Explosion gebrache! “ B* _ die sich schon in seinem Namen, der auf deutsch „VolkZsieger^ worden war. t Friedberg, 4. Dez. Die Hasenjagd in unsere oder .Wundertäter^ heißt, kundgibt, wird wohl in erster Linie ** Wahres Geschichtchen. Gelegentlich der ön»i ®e9cnb ist diesen Herbst nicht ergiebig. Durch die im oer- die Veranlassung dazu gewesen sein. Während die Kinder läge einer elettrischen Leitung in einem oberhessischen gangenen Jahr- unter den Deren auSg-droch-ne Lungem mit der Zeit aber doch merken, daß die Besucher am 6. De- Städtchen kommt ein Monteur in das Haus eines Bürgers, leuche sind viele junge Hasen verendet. Dennoch wurden vei zember keine überirdischen Gäste gewesen sind, sondern der um daselbst deu „Zähler" anzubrinaen. Ter Monteur schlägt einer in der vorigen Woche abgehaltenen Treibjagd m \ Vater oder der Onkel sich in diesen Rollen als geschickte Schau- vor, den „Zähler" aus dem Dachboden zu befestigen, da unserer Feldgemarkung 330 Stück erlegt. Ein hiesiger Jagec j spieler bewährt haben, leben die ernsten und heiteren dort der beste Platz, und zudem es auch hell genug sei, schoß an einem Tage 28 Hasen. Das Stück wird im Durch- innccunnen an den Rikolausabend in ihnen fort. Mit um den Stromverbrauch abzulesen. Doch der Burger sträubt schn^ mit 3,30 Mk. bezahlt. Die Jagd auf Rehe, namcn!- h7ht-m J".-7-ss- i-rn-n7i- späteren'der Schuf-, bat »°h°n Taunuswaldern, ift eine -rgi-big-r«. h-'llü- Nckolaus in Patara in Lycien geboren war und als angebracht haben. Äs die erstaunte Frage des Monteurs sämtlicher Jagdoerpochtung-n m bet ^e‘teI“u. ,l|‘ L Bischof von Rlyre unter Kaiser Diokletian emgefeefert wurde, nach dem Grund dieses Wun,ches erfolgte folgende Ant-1 vergleich zu früheren Jahren für den Gememdesackel recht hocy. bis ihn Konstantin befreien ließ. wort: „Ja wissen Äe, ich weiß, wie das geht, toemti Kreis Wetzlar. * I erst der >iäbler auf dem Boden iit. und es wird kalt, dann! l*)\ p h f n r . 3 5>ente wurde bi er in der Turv- I UkWj Knaben fluchen Wir Zacken hach k si« bleiä Mutter rnüssen, eure Ta! velchr Jangrn Cecao werden von Ku wird, ^acao, sogenay etwas un- büde die X betreffende Straße fordern tönntc. X B»/u e- 7316 - Asltlilhe ScfflnDtmadinDgti 6er Ltakt 6ie|tik krästung vorzubeugen, gedeckt werden. Dies kann durch den Gebrauch von Scotts Emulsion geschehen, denn Scotts Emulsion ist von hohem Nährwert, dabei leicht verdaulich, sowie appetitanregend und daher wohl geeignet, bald eine dauernde Kräftigung herbeizuführen. Das Betriebskapital im Körperhaushalt ist die tägliche Nahrung. Ein entkräfteter Körper vermag aber nicht, ihr gc, nirgend Nährstoffe zu entnehmen. Der so entstehende Ausfall muß, um einer weiteren Ent- it pi» Tagesordnung: Wahl des Direktors. ErgänzungSwahl deö AufflchtßratS. Vereinsangelegenheiten. Gießen, den 30. November 1911. Der Großh. Kreisbauinspektor. Hechler. Nur echt mit dieser Mo rt c—d« m k^i > cher — dem ©CTontte» Zeichkn drt CcDtt« lesen Onfattenil roanbi|d)ah mit dein utblanci nacbrocifen können. Tiefe romantische (ictlibo t, aber die eine englische Zeufchrist nährte (rinjelbciien berichtet, hat rtne nicht aUiäglicve Vorgeschichte. Legen Mule t*4 ls. Jahrhunderts wanderte ein ln Falkirk geborener i’eier Taolor nach Holland aut, nachdem er sich mit seinem Bruder William aeflriiten hatte. Teter wurde in Holland (^eireibebänöler, scku' 'ich im Laute der Jahre ein großes Vermögen und heiratete schließlich noch eme ebenfalls sehr reiche däniiche Tarne, lir ftaib gegen linbe deS Jahrhunderts kinderlos und hinterließ die 9hii)nieBung feinet nach vielen Millionen zählenden Vermögens einem Nefien, der eben- iall» Teter Taylor hieß. Tas Testament wies tedock eine besondere Klausel aui: dem Neffen wurde nur die Nutznießung deS Ver» 21milid)cr U)ctterbcnd)L WettermiSslchten in Hessen am Mittwoch, den (L Dezember 1911 Trüb, Regenfälle, Temperatur wenig verändert Baden-OoS, 4. Te,. TaS Luftschiff „6 cb ro a be n* unter- lahm aeftem seine leßte diesjährige Fahrt. Tie nächsten Aus- liege werden voraussichtlich im Februar stattffnden. 6jar= uni) Halt. l.k'Nilir *|ta k ^Cbermoe. Wligte 8t, Erzählt, V, kursvenvallkt timlällt Tei Mn von he i kannten bt. Bekanntmachung. Das Großhervvglichc Ministerium der Justiz hat durch Ber- fugung vom 24. November L Js. den L Dezember L Js aß ben Ätg bestimmt, an dem mit der Anlegung des Grundbuchs Ar die Muren V und VI der Gemarkung Gießen zu beginnen ist. Gießen, den 2. Dezember 1911. Großherzogliches Amtsgericht. 1. 2. 3. Allendorf an der Lumda, den 4. Dezember 1911. Spar- und Vorschußverein Allendorf an der Lumda eingetr. Genossenschaft mit unbejchr. Haftpflicht. Wallenfels, Direktor. Rein, Rechner. Lotz, Kontrolleur. LuS der ettftnna der Kinder und Erben des flommer$ia^ rats Gcora Karl Gail find für daS Jahr 1912 an 4 tehürftige tu Gießen wohnende Familien ober alleinstehende Personen Gaben von je 30») Mark zu vergeben. Meldungen nimmt das Städtische Armencuru, Äfterweg btS 20. Dezember 1911 entgegen. #/* Ein ca. 20 Ztr. schwerer, L Qual. fetter Vogelsberger Bulle soll verkauft werden. Schriftliche AngÄote pro Zentner des Lirschlltztmiis |u MMrs an dcr 8mli Bekanntmachung. Mittwoch, den 13. Dezember 1911, vormittag» i/3ll Uhr, findet im Rathause zu Allendorf an der Lumda Generalversammlung tita Ätz m de» L * Nationen, 7, ittl b Aifc Studien h>, >'Ä Wn vttlauft. Beraiistalwng de aung brachte ut-' ?rag des W® Gießen über ,n über den v- 4 einer W J* Sin anschaE Landes m £ „baut unter c Wi-d°-E «eben** triefen * ; trotz des K ben tvurd^' Publikum 1^ Knaben oder Mädchen, welche die Schule besuchen, ist daS Beste gerade gut genug. Wir sehen sie gerne frisch und mit roten Süden mittags au5 der Schule nach Hause kommen und sind ängstlich, wenn sie bleich und müde sind. Dte fürsorgliche Mutter wird daher darauf bedacht sein muffen, daß die Linder gleich am Morgen eine Taffe Ban HoutenS Cacao bekommen, welcher kräftigend und leicht verdaulich ist. Fangen Eie einmal mit Ban HoutenS Cacao als erstes Frühstück an, und Sie werden sehen, wie gerne diese Marke von Kindern und Erwachsenen genommen wird. Kaufen Sie aber Dan HoutenS Cacao, und lassen Sie sich nicht durch sogenannte billige Angebote verleiten, etwas weniger Gutes zu nehmen. [•<7, Lebendgewicht sind bis zum 7. d. M., nachmittags 6 Uhr, bei unterzeichneter Stelle einzureichen. Berkaufsbedingun- gen werden hierselbst bekannt gegeben und Angebote zur Neuanschaffung von aleicher Rasse entgegen genommen. Besichtigung des abzuschaffenden Bullen ist wegen Seuchen- gefahr ausgeschlossen. Leihgestern, am 4. Dezember 1911. 7308 Großh. Bürgermeisterei Leihgestern. Heß. tbt^tvTuin ajhlna H M nen ÄranM | lleberblick ubt I ttgabe des Do»! Mg im Aonall ein gemeinschaj!^ mlimg. J ;e|igen Liehhan-i iche m verjchif I .ejchleppl roorbti llerShausev | 'tanb des hiesige: hier stürzie ae m Fahrt in UM* er bllltüberslroe im S-Iicht ; in Anspruch S» mögens äugel proeben, daß Geld selbst sollten erft leine Rmber erhalten. Für den Fall aber, daß der Neffe kinderlos sterben sollte, war bestimmt, daß das ganze Vermögen auf HmS gelegt und antastbar hundert Jahre lang liegen sollte (rr't bann dürfe Mr unsere Kleinen Erbichast unter den Verwandten beS CrblafferS verteilt werden Tiefe hundert Jahre sind nun versoffen, die Aufrufe in den Zeitungen sind erfolgt, und unter den Taylors von (rnglonb und Schottland gibt es natürlich unzählige, die die Möglichkeit einer Beiwandtichait mit jenem nach Holland auSgewanderten i:etcr Taylor nicht für auSgeschloffen Halten und aui jeden ,3all Ansprüche erbeben. Bei einem der Erbkaudidaten ift dte Berechtigung der Erd'olge bereite anerkannt, der Glückliche ist ein 80Jalne alter Herr namens William Taylor, der auf Coxyill Farm bet Falkirk lebt. &r ist in direkter ÜUiie verivandt und will sich iioch erinnern, daß fein Vater ost von Geschäften mit Peter Taylor dem Jüngeren gesprochen habe. Peter Taylor b. I. war ein leichtlertiger junger ^eiellc, der o’t von seinem reichen Onkel in Amsterdam sprach und schließlich auch nach Holland fuhr. Nach dem heutigen holländi'chen igelet} märe übrigens jenes Testament von l»8ö nicht mehr nachzuahmen. es kann heute niemand mehr bestimmen, daß sein Nachlaß hundert Jahre lang nicht verteilt werden bart, beim em Geien vom Jahre 18>2 seßt lest, daß olle ErbschastSgelder, die nach ö Jahren nicht in die Hönde der Erden übergeaanaen sind, der Ltaatskaffe oeriaden. Ta aber der alte Peter Taylor seine legtrolllige Verfügung bereits 1785 getroffen hat, bleiben die Bestimmungen deS Gesetzes aus dieses wunderliche Testament unanipenbbar. * Durchschaut. TZ arm: „Ich will mir Aktvu der Löwen- brauerei laufen; hrie denkst du darüber?" — Fr at : „Dummes Zeug; du möchtest ja mir Grund Habpt, die 1 Dividenden mit in die höhe saufen zu heften!" * Reflexionen. Sonntagsjäger sals er den zehnten Hosen verfehlt): „Ich dachte, daß es einst Völker gab, die von der Jagd gelebt haben; da ift aber doch wohl ein btsscrl Schwindel habet'“ ff'iitA ® * 8ntbtod)tnt ... > 99 wutöen • *s* ini ■ be ..rsÄl ’ Auf das Eingesandt in Nr. 284 deS „G. A." gestatten sich viele Hausbesitzer der Alice st roße ergcbenst zu bemerken, daß keine außergewöhnlichen Umstände vorlicgen, die die Einführung der offenen Bauweise für den Teil der genannten Ltvaße, der zwischen Frankfurter Straße und Ludwigstraße liegt, bedingen, sondern daß, wie man hört, auf Veranlassung eines Stadtverordneten dieser Beschluß herbeigeführt worden ist. Kopfschüttelnd siebt hierbei der gewöhnliche sterbliche Bürger vor dem ehemals v. Ritgenschen Haus in der Frankfurter Straße, dem die Fenster umubauen und das Dachgesims abzuschneiden erlaubt war, während hier das Interesse eines einzelnen, das solche Gefahren gamicht in sich birgt, dazu genügen soll, eine ganze Straße unter eine Ausnahmebestimmung zu bringen. Tie Herren Stadtverordneten haben diesen Beschluß in geheimer Sitzung gefaßt, doch ist es recht unverständlich, bau über eine heran wichtige Sache nicht in öffentlicher Sitzung verhandelt wird und daß man einen Punkt von so weittragender Bedeutung nicht vorher auf die Tagesordnung setzt, damit sich jeher rechtzeitig seiner baut wehren kann. Wohin sollte es führen, wenn jeder, öcm die in normalen Grenzen gehaltene bauliche Ausdehnung seines Nachbarn unvorteilhaft erscheint, die „offene Bauweise" für die Bekanntmachung. 8 eit": Sonntagsruhe im Handelsgewerbe. An den drei Sonntagen vor Weihnachten '10 , '< und 24. Dezember l. Js.) dürfen Gehilfen, Lehrlinge Arbeiter im Handelsgewerbe bis 7 Uhr abends, «doch nicht über 10 Stunden, beschäftigt werden. , Der Gewerbebetrieb in den offenen Ber- -Eufsstellcn ift ebenfalls bis 7Uhr abends gestattet. Gießen, den 2. Dezember 1911. LwßbcrLoaliches) Poli^eiautt Gießen, Eingesandt. ^Für Form und Inhalt aller unin vieler Rubrik stehenden Artilel übernimmt hie Redaktion dem Publikum gegenüber feinerlei Berim iwortung.) Gießen lern Eingesandt in der Samstag-Nummer ge bührt dao Verdienst, au’ (tv.higrnbe Bemmmungen aufmerk»un gemacht zu haben, iwldie bei der Reichhaltigkeit des Gießener Anzeigers und dem Kleindruck der städtischen Bekanmmachung^m von vielen Interessenten übersehen wurden. Wie ist eS nur möglich, fragt man sich, ter die Stadwäter ihre Zustimmu'ig ;u einer Vorlage geben konnten, welche eutc schwere Schädigung für die Betroffenen bedeutet und für die Allgemeinheit kein n besonderen Nutzen. Zur Entschuldigung möge dienen, daß die Uneingeweihten nickt mußten, waS sie taten. Rach dner anstrengenden öffentlichen Sitzung von über drei Stunden und weiteren Verhandlungen in geheimer Sitzung haben diejenigen, welche bis zum Schlüsse auShielten und zuletzt ihre Zustimmung zu einem neuen Ortsstatut für die alte Alicestraße gaben, sicher so unter dem Einfluß der geschickt auSgeführten Vorlage gestanden, daß sie es vergaßen, sich besser zu informieren und dafür Vertagung und Verhandlung in öffentlicher Sitzung zu beantragen. Vielleicht genügen hie eingehenden Erörterungen und die nickt ausbleibenden (Etnfmürbe der beteiligten Hausbesitzer für Zurücknahme des Beschlusses, damit die obere Verwaltungsbehörde dies nicht erst zu fordern braucht. Kleine Tageschronik. ÄuS Göttingen wird gemelbct: Ein Bahnwärter fand am Sonntag etwa 150 Meter küdlich vom Bah» bof N ö r t c n auf der Mariensteincr Tour einen weiblichcu Leichnam ohne Kopf. Die Untersuchung stellte fest, daß es sich um einen Mord handelt. Die Frau ist zweifellos nach ihrer (mnorbung auf die Schienen gelegt worden, um den Anschein eines Selbstmordes zu enveden. Die Leiche wurde als die 38 jährige, seit zwei Jahren von ihrem Manne getrennt lebende Arbeiterin Minna Brandt, geb. Friedersen, aus Marienstein erkannt. Bon dem Täter fehlt jebe Spur. In Ludwi gshaf en ist der Geheime Kommerzienrat Ritter Tr. veinrich von Brunck, langjähriger Vorsitzender deS Auflichtsrates der Badischen Anilin- und Sodafabrik, infolge Lungenentzündung gestorben. Bei der Einfahrt eines Znaes in den.Hanptbahnhof von Lissabon platzte der Kessel der Lokomotive. >16 Personen wurden schwer verletzt. In einem Tunnel bei O l l i e r g u o s (Departement Puy de Dom) stieß ein Personenzug mit einer Lokomotive zusammen. Der Lokomotivführer und der Heizer der Lokomotive wurden getötet, 10 Reisende schwer verletzt. M w«"* , WcihimW-Wcriiiiß Jtr fllriufiiiiirr=$cniol)tanitült. Wie alljährlich, so wünschen mir auch in diesem Jahre, unteren Kindern eine Weihnachtssreude zu bereiten, lieber 250 Kinder von 21/. bis 6 Jahren sind in der treuen Pflege unterer vier Schwestern. Die menten von ihnen kominen ans Familien, die mit dcr Not des Vcbenß schwer au tampicn haben. Ahnen zu Weihnachten zu tcftlidicv Freude zu bclien. ist eine schöne und dankbare Aufgabe. Wir rechnen dabei auf die bewahrte Unter» itünunq aller und neuer Freunde unterer Anstalt und richten an sie die Herzliche Bitte, unS Gaben an Geld. KleidungSfiucken, Stoffen und Spielen zuwenden zu wollen Tie Schwestern unterer Anstalt und die unterzeichneten Borstandsmitglicder sind bereit, solche Gaben in Empfang zu nehmen. Außer diesen ift niemand berechtigt, Gaben für unsere Anstalt zu erheben, auch wird keine Sammlerin beauftragt. Ter Vorstand der Kleinkinder-Bewabranftalt. Fr. Justizrat Grünewald, Viebinftr. 21, Fr. Johanna Haas, Öst-Änlage 3L Fr. Rechnungsrat Kalbfleisch, Ludwigstraße 7, Fr. Geh. Rat Vcift, Moltke'traße 32, Fr. Marie Schwan, Leiters- weg f4 Fr. Avoiheker Schwieder, Lchnlstraf e L Frau Geh. Rat Ltrahl, Stephanstrake 1. Fr. Karola Walther, Neuen Baue 29, Schwester Lenchen Walfch, Diezstraßc 15, Pfarrer Ausseld, Real- lebrer dann, D. Schlaffer. v“/“ Vorsitz der &• 18- im Saafijai mmlung bt- lch in Genitiv Vereins fton cht. Nach (h- sitzende beianm, nd Arbeiter, du in Vorschlag 15 Tiensijaorm Eherne Medailli osche vorgesehr: instherr zu ocr- ferner lml! der und die sfraua dekorieren ifin injialPmui, btr werden Seifer Vergebung von Vauarbeiten. Die für den Neubau eines Schull-Luses mit Neben» gebäude, der Einfriedigung und der Hofanlage sowie den Neubau eines Backhauses zu Bersrod erforderlichen Arbeiten und Lieferungen, nämlich die Erd- und Maurer-, Steinmetz- (Lungstein), Zimmer-, Dachdecker-, Schindler-, Spengler-, Schlosser-, Glaser-, Schreiner-, Weißbinder-, Tapezier-, Pflaster- und Chaussierungsarbeiten, Blitzableiteranlage, Träger-, Eisen-, Rühren- und Zementlieferung sollen im Wege öffentlichen Angebots vergeben werden. Die Angebotsunterlagen, Pläne, Voranschlag unb Bedingungen liegen auf dem Amtszimmer des Unterzeichnete^ Landgraf-Philipp-Platz 3, Zimmer Nr. 18, während der Dienststunden zur Einsicht offen. Angebote mit entsprechender Aufschrift versehen, sind verschlossen und posffrei, spätestens bis zum 15. Dezember 1911, vormittags 10 Uhr, bei Großh. Bürgermeistern BerS- rod einzureichen, woselbst die Eröffnung in Gegenwart etwa erschienener Bewerber erfolgt. Freie Dahl unter den Bewerbern bleibt vorbehallem Stott« entuffion rotrb von uns autzschl'ekltch tat groben oertauft, und zwar nie lote nad> Gewicht ober Matz, fonbtrw nur in versiegelten Crtguiaifloiden in Karton mu unterer Schutzmarke (Yischer mit dem Dorsch) Scott & Sonne (M. m. b. H_. Nrankfutt a. M- !6eftonbtetle: finster MedstlnalFLebertran 150A prima «Llvzerin bo,o, untetpbosvhongsau' er Rolr 44, unterpkioephoriglaures Natron >A, £ulo Tragant SA f einher ar ab. ®umml »ulo. IX), wasser 1 lkohol HX> Hleriu aromatisch« Smulsian mit ZimU. Maares- unb ’A DaultheriaLl je 8 Tropfen. vermischte». * Die erste Tagung des Groß-Berliner Zweckverbanoes fand am Montag imtct dem Vorsitze dcS Oberbürgermeisters Kirschner (Berlin) im Berliner jRathaus statt. Als Vertreter der Staatsregierung waren trrschienen Oberpräsident v. Conrad und Oberpräsidial- rai Graf v. Rödern. Nach den üblichen Begrüßungsan- ipradicn wurde in die Tagesordnung eingetreten, auf der ediglich Wahlen standen. ' Eine seltsame Erbschaft. Unter den tmnbert- nisenden von Engländern unb Schotten, die heu weitverbreiteten Urnen Taylor führen, herrscht fett einiger Zeit erwartungsvolle Unruhe, (ritte RechtSanwaltsirma von Glasgow hat bekannt gemacht, daß nach ben seltsamen Bestimmungen eine« Testament-, )ot im Jahre 1785 ein nach Ipollanb anSgewanderter reicher Schotte nomens Taylor gemacht habe, baS inzwischen auf nahezu 1C«O 'Uhllionen -Dlarf angeivachsene Vermögen des Verstorbenen unter allen TavlorS zur Vertciluttg kommen soll, die eine direkte Ver- ^Aentenbc aschafznchr preisgegeben, die Schafherde wurde m Herbft verkauft. Heflen-Nafsau. w Frankfurt a. TL, 4. Dez. In der Otto-Straße jlt. 10 stürzte heute mittag hie 25 Jahre alte Ehefrau -Inna Wolf vom zweiten Stock herab in den Hof, „obei sie schwere innere Verletzungen erlitt. Die Wolf wollte ich an einem Strick in ben Hof herunterlaffen, in dem Glauben, durch die Tür einen Einbrecher einbrinqen zu ' Schwarze Marke . . Kaiserblume . . . . OOOOOOOOOc ' 7/isitenharfen liefert rasen und billigst Bruhl sehe UaiWvÜruckeret ar>ö«>0€><>c>^>ö0 - Tee - Vanille Feinste Bourbon. Weihnachts-Präsent- Kistchen in grosser Auswahl = Schokolade = Deutsche und Schweizer. Fst. Thüringer Cervelatwurst .. Zungenwurst „ Braunschweig. Mettwurst * Hochfeinen Emmentaler Käse ,, Edamer Käse „ Camembert Käse und andere Sorten. tie Sciiutiiiaus Wolff Giessen, Seltersweg 19 - Maccaroni = in 4 verschiedenen Preislagen. Tie Kammei näfai S) daß für die Vertrags, I- Bindung bei b) büB die Ein 1015 WB. kann, 2. zu erwäget auch die Gerichts,' können. Es ^oubelt j Stadt Mainz W. Prell Morgen Mittwoch Metzel-Suppe U9913 Morgens Wellfleisch mit Kraut. Die konservc iLmdgencht^at gebenst anzuzeigen Hermann Schieferstein Kätchen Schieferstein geb. Jung Lieh, im Dezember 1911. einen genussreichen Abend I verleben will der | versäume nicht B sich w In den vorderen Räumen des Theaters allabendlich von 7J/a Uhr ab heitere Künstler-Konzerte (°0915 Gemüse- und Obst-Konserven :: in bekannten, erstklas i .en Qualitäten :: zu billigsten Preisen. X QJ CD CD NO aLa Frankfurter Schuhlager • liSiSSe „ GIESSEN la»/,2 • l6V8VU)Mäugburgl2. Tel.539. ttarMle Sivlel in reichhaltiger Auswahl. kiebigshöhe Jeden DonncrStaa nachmittag von 4-6 Uhr: 6812 Kail« Konzert Bis Mittwoch kommt auf dem Kram-Markt in Gießen ein Posten gekleideter Puppen und Lederbälge 73,4 zu erstaunlich billigen Preisen znm Verkauf. Es kann jeder seinen Weihnachtsl'^'-s sehr günstig decken. L ÄHaiffan Zu zahlreichem C nkauf ladet ein V* Pl"ll". Wer Äch hat ^tegerungeit STw tyon lange beste! Achtung wäre ir ■ dadurch die Richt Urten des Publ Spot Äe| Das Bcmla Mittwoch, 6. Dezember 1911, abends 9 Uhr Monats-Persanmlnug v5/n)_________Ter Vorstand. Frauenbund der Deutschen Kotoniatacicllschast Vbt.Gicßen Wir machen unsere Mitglieder aus die Ausstellung über Schundliteratur aufmerksam, die am 9. ii. 10. Dezember vom Allgemeinen deutschen Frauen- oeretn im Ltadtverordnetcuiaal iGartenstrahe2) veranstaltet wird. D1/,» Ter Vorstand. Vorsührunqsdauer dieses Meisterwerkes zirka iy4 Stunde. Ferner nur auserlesene Schlagerncuhciten u. a. Eine gefährSiehe Liefeeiei Zur Premier© eine Schlager-Humoreske Cafe Am end ($209 Täglich Künstler-Konzert Anfang 8 Uhr Sonntags 4 Uhr Eintritt frei Stadttheater Giessen Direktion: Hermann Steingoetter Dienstag, den 5. Dczbr. 1911. abends 8 Ubr: Außer Abonnement. Abonnenten haben CrmaßtMM- Gastivicl der 51önigl. «ackstslb .'dosschauivielerin Charlotte Bast^, Ehrenmitglied des Hot theaters zu Koburg-Gotha. Mrs. Dot. Lustsviel in 3 Akten von W. Somerset-Maugham. Ende 10V2 Uhr. a5/n Mittwoch, den 6. Dez. 1911. abends 7 Ubr: 8. Mittmoch-Abonn.-Vorstellung Gewöhnliche Preise. Neuheit! Neuhett Die Ahnengalerie Lustspiel in 3 Aufzügen von Leo Walter Stein und Biograph. Heute zum letzten Male nnfer wirklich vorzügliches Programm. Der beste der letzten Schlager ist unstreitig Gretchens Liebesroman . . per Flasche Mk. 3.50 • • n n ' 4.80 Emil Fischbach Telephon 267 GIESSEN Selter«weg 24 9 Qohttneo blütenbell, ohne Kopf, im ganzen <>f| IHatouatt- *•40 IlWotdM: 35. Lecaal E 30 | hechtim 60. Nordsee-Muscheln L25 I Butter-Ersatz | Nhcinurrlc feinste Süßrahm-Margarine p. D i.oo I Lorbeerkrone 1.05 GebrMerßerdnx weiß, werden in die Gerichlsschrei seiner Unterschrt versehen. Tadu verzögert, tofit Ischen Seiten Es liegt am deren Bordilbu die sorgsälttze i ständige Beurüi der Praxis wird 6in früherer t Berlin, . Mahmud Mo »übler" von viei JJ&erte sich nach lwer die Kriegsl . Wir Türken kö W zusrieden sein, Lminer mehr - m raktik in ! ™ent«ren S S'a“ä«ilhn. S™ SiWen i, S 1 « lehr | Hta, u d,r s die - , Weber den u u bin ledi L" ?, die in "iA" Donners taff« den 7. Dezember 1911, abends 8*/i Ehr, im grossen Hörsaal der Universität: Vortrag von Herrn Pfarrer Schlosser — Rodheim — über Schundliteratur. Eintritt frei. Samstag, den 9. Dezbr. und Sonntag, den 10. Dezbr.: Ausstellung über Schundliteratur im Stadtverordnetensaale, Gartenstrasse 2. Geöffnet von morgens 10 Uhr bis abends 10 Uhr. D’/is Der Ä'hemeine Demsehe Frauenverein, Ortsgruppe Giessen. Donnerstag, den 7. Dezember 1911, abends 8% Unr, in der neuen Universitäts-Aula: IV. öffentlicher Vortrag des Herrn Dr. Kaegbein - Hamburg: „Aus dem Betriebe einer grossen Schiffahrtsgesellschaft“ mit Lichtbildern. Eintrittskarten sind zu Mk. 1 — abends an der Kasse zu haben. Angehörige unserer Mitglieder zahlen die Hälfte. — G irderobe (mit Hut) ist abzugeben, Gebühr 10 Pfg. v5/n 6inli & Ä* £ir Schaumweine von GrebT*üder Höhl in G-eisenheim Ab heute ganz hervorragendes Schlager-Programm. 1 plita Hochzeit. Aufsehen erregendes fesselndes Lebensbild bei glänzender Darstellung und pompöser Inszenierung. 1000 Mitwirkcndc. Dieses Sujet wurde auf der Turmer Weltausstellung mit dem 1. Preis von 25 000 Francs gekrönt. Andreas und Nadia. Szene aus dem russischen Handelslcben. Farbenkinematographic von Pathe-Fr6re8. Werdern das Weitere neue Programm. Schellfische ohne Kopf 35 BrMchc 3 48. .Qniirrliufjn 2« Wit 45, 35. Rotzmqcn" M55 Zmdcr B 110. Hcilbutt ™ 7 5 Kabliau »■ 18 1“ «toarte« । einer „ ys??'e5e'i. fft.U "Re Uh.