161. Jahrgang Zweites Blatt llk. 209 trldjemi tLgNch «••>*-> me bei 6ormta&L Massenstreik der hat immer iweb achcäi um L der beutidben t Sntschie- |tcn den Der- Id’ dal deutsche ist cs -tri* it i f iuiorDern, diesem unverantwortlichen. baJ Anse Arbeiterschaft schäbigenden Treiben mit of Tte „Gtetzener $aw „Anzeiger^ viermaW „Xreliblatt ftr bet wöchentlich. Tie kragen" erschein -ii5 Ott।c Ätcd/kuic gegen Die Höhe ni.der uno 01c Lptttter sloge.r wieder ein englische; Gerücht über die Haltung der Hailers. L London, 5. Sept. Tie Lonntayszeitung „Ren- nolds Newspaper" behauptet zu wtffcn, daß c^S bte Absicht des deutschen Kaisers gewesen sei, im Hcrbst dieses JahreS einen Besuch ab zu st alten, und zwar wollte er bei einem hervorragenden Mitglied des englischen HochadelS weilen, aber mit ntudjid t aus die Tie „Nordd. Allgem. Ztg." schreibt^ Jgr Xie in den Maroiwv.rha.a'.ung.ii c.niektetenc Unterbrechung ' i ihc Ende erreicht. Tie Besvtcchungcnjzwischen Herrn von >tidkilcn>Wacchtcr und dem franzosisc^n Bot,chafter kub gestern wieder auigcnümmcn worden. Ten UmstM einem glatteren Fortgang der UnterhanuuutW aber nicht gern haben will, tarnen, leckte vor ihnen em Dl unb horchte auf. — ..Ter Herrgott? ll. -nci, .1. li.ci' ' inurmelte sie, „Alt wetoen! Öen man ta mz a.es uaeciedl! ' — Kurze Nachrichten 2 us Kunst und SSiffen- schatt. Tem Reichtiommifiar für die Jntermaonale rtuiniaul- icUung in Rom lyii, pistorieu- unü Bi.D> ismaler Iroieffoc Alchur Kampf in Berlin wurde vom König von Württemberg o.is ümcnlreu; der Wurttemdergifche» Krone peiliegen, mit ivelchem der persönliche Sibel vcrbmiden ist. Lm besuch der Marquis von Lustine bei Goethe im bahre Mö. Im Fahre 1813 machte der Marquis dc Custine eine Reise burch Teuischland, die ihn auch nad) Weimar mhite, wo er den Vorzug gcnov, bei Goethe Beiucl» mad-en zu Dunen iie „net'.ie Bleue ' unmcmlidjl nun Briese, Die der Marquis von dicker Rcise an seine Mutter geschrieben Hai, uno Darm iinbcn sich sehr interessante Sleußcrungen über Den embrud Den er von Goethe empfangen hat. ,Lch werde, so schreibt der Marquis seiner Mutter, übermorgen zu Goethe ausS Land gehen, er hat mid) Dorthin an- geloben. Ich empfinde vor ihm nicht Die * beit Nie habe ich ein so vornehm tragiwts .Uuuv g^ehen, wie das |einige; das ist ein antiker Hetd, Der burd) Die Ni^ng- len und Trivialität unseres Jahrhunderts beDiuat i|t. 7-enn er Die tlugen erhebt, mochre man sagen, dag er über me seiden der Mensacheit weine, llmnöglich ist es. den jicij einer zarten unb ’einen Ironie ju schildern. Die er selbst Koinplunemen oft beimischt. die sich aber in unserer Sprache nicht wiedergrbcn lant. Ich habe zu ihm nur Tcuti'd) gesprochen, vogttich ich darin nur halb ausdrücken kann, was icq will, ober ich lagt« zu ihm: „Unsere Sprache selbst drückt unseren Gharakter nut m unserem eigenen Lande aus: sind wir m der Fremde, so must man. welche Sprache man auch spreche, daraus verz.cmen, verstanden zu werden, und man must, so gut c-.> eben geht. Die Sprache der Anderen sprechen: Denn mir nun en Dann *uaj< Wünschen uns mitzuteilen — was unmöglid) ut —, lonoeni das. Die Anderen sich uns nntteüen." Hierauf hat er mit ein paar höflichen Worten geantwortet und — 'ich nicht mugctcut. *oa glcici-viel ick) lasse mich nicht abschrecken und werde vor ivahrha,: übeilcgmrn Persönlichkeiten von einer uiimcr.alcn Ucbcricgen beit nie verlegen. Denn während ich einem simplen Geirrten nid t^ zu sagen weist, gibt es nichts, wovon man mit vinem Manne wie Goeth. nicht sprechen mochte, weil man am den erneu Blick hebt, Dan er alles Durchdringt und aut Den urnrnb von allem jieht. Es ist dies Der einzige Mensch, Der nichts liebt uno Dcnnoa nicht die Spur trocken ist. Lein (SkDanle bat ihn bi.« ins Leere geführt, und es ist eine ganz außerordentliche ciianuumg. dost er aui Dieser Höhe nicht Dos Liröt genmOcn Hot. Er ist denn auch unglücklich, er gesteht es selbst, aber man verzeiht ihm alles, um Der erhobenen Traurigkeit seines Gesichtes und um De> Feuers willen, Das ihn belcot, so bald er lpad)t. _ -ver.n sieht man von Werlhec bis Faust, und die Entsernung ist grv6 Er würde Tir mehr als irgend ein Mensch gciallen, unD au io*:_- noch niehr. Denn er liebt dos Naturliaie uver alles. Er ist 64 Jahre alt und erinnert erstaunlich an Den ycmetaopi. sozialdemokratische Treiben. Auch der Ausschuß des deutschen Arbeiterkongrcsses ist der Ansicht, daß das Verhalten der deutschen Sozialdento- fvatic eher geeignet ist, den Krieg herbeizuführcn, als zu verhindern. Tiefe Verwahrung gegen Die sozialdemokratische Kundgebung hat Lme ganz besondere Ve- DlUlKo9(n, 6. September. Ter Ausschuß des beut- schen Arbeiterkongresses, der den GefamtverbanD der christlichen ^Gewerkschaften Deutschlands, Den Teut,ck>- nationalen Handlungsgehilfen-BerbanD, die Verbände der katholischen Arbeiter-Vereine Deutschlands, den Gefamt- oerband Der evangelischen Arbeitervereine Deutschlands und verschiedene Rationalvcrbiinde von Privat- und ^laals-Be- diensteten mit 1 250 000 Mitgliedern vertritt, beschloß folgenden Aufruf zu Zerlassen: Die Organisation Der deutschen « 0 z i a l d e m 0 k r a t 1 e unD ihre Presse haben in letzter Jett Kundgebungen veranstaltet, in denen in der Hauptsache die deutschen Arbeiter im tyalle euier kriegerischen Verwicklung unseres Vaterlandes zum polttstchen Roch in einem anocrcn Brrc c oe» Marquis findet sich eine 1 Aeußei-ung über Goethe, in der sich die gleichen Eindrücke wider- । spiegeln: „Roch ein Wort über Goethe, er hat einen Uus- önuf von erhabener Traurigkeit. Nie habe ich eine edlere Phh- siognomie gesehen. Es ist wahrhaftig ein tragischer schmerz, Der fid) m ieinen Augen unD aus seiner Stirn malt, und sein Mund ist von unendlicher Zartheit" Tiefe ^dnievrungen des liljaljngcn Goethe verdienen ’vegen iitcr Anschaulichkeit unD wegen des Verständnisses, das Der Fran rose dem deutschen Meister rnt- gegenbri’.ig'., einen amelmlichen Platz unter Den zeitgenömschen Berichten über Den Lichter. kf. e — (Jin neuer Konflikt an Der Wiener Sosoper. Fräulein Lucie WeiDt, erste Dramatische Sängerin^er Oper, hatte vertragsmäßig vom 21. August, bis zum 2. September ibrni Urlaub. Am 17. August fühlte Die Künstlerin sich nicht wohl unD erbat sich für Die folgenden drei Tage Unaub. Am 1b. August erschien sie nicht in Der Oper, und am selben Tage fanDte Direktor Gregor cinai Arzt in Die W.hnung Der Künstlerin. Ter Arzt traf Fräulern Weiot leood? nid?t an. Da sie bereite abgcreiü war Als Fräulein Weidt nun wieder ui Der Oper cridjieri, um ihre Gage zu erheben, wurde ihr bedeutet. Daß sic eine Strafe von 3500 Kronen zu zahlen hätte. Tie Üünft- lerin ging hieraus zur Direktion und hatte mit Dem Direktor Gregor einen heiligen Auftritt. Direktor Gregor erbat iid) Bedenkzeit, um zu überlegen, ob er Die Strafe rückgängig machen soll oder nickn. — Die Entdeckung einer libyschen Toten nabt in Tunis. In den großen Wäldern, die die Abhänge des Piebel :Horro in Tunis bedecken, bat Tr. Car10 n eine bebeu- iviiDe libysche Tolenstadt ausgriunden. Die eine beionDere uu|- inerfiamleit Dadurch erweckt, daß Die Stelen Grabsteine noch last alle aufrecht in der Stellung gesunden wurden, die n- feit 3abrbnnbiiten einnehmen. Racvdem man |ic von Dem Gestrüpp bciteit hatte, das sie ganz übtiDedtc, konnte man cm xntxv würdiges Bild dieses antiken Friedhoss ausnehmen aic Stelen sind entweder grob behauene oder regelrecht in Liotten- oder PuramiDcns-rm zugeschnittenc Sandsteinblocke Einige Darunter tragen das Zeichen des Halbmonds: au- cm« anderen vt eine Büite mit erntc Stiadlenkrrne bärge,.eilt, ut an Den uoer- lu’erteil Sonnenkult Der alten Ltbyee crinnq^ ' , Gin Flieger im 9. Jahrhundert. Die ersten Ansänge Der Flugkunst scheinen noch w-tter zurück,U.egen, ass man visher angenommen hat. In Der Violwth^Llle Rattonale in Der Lun. „Cmgeidjtagen hat^, oa^ob.n*" ricfrn ne, „tus Ki.euj Da: s eingeichlagen!' — „T-s Dau, ,errif .'n!" — „Trr Hc^rgotl ist auch hin!" — Das .Auttcrlriii bi ui) stehen ebungen hat sich in den Werkstätten und >a seitens sozialdemokratischer SMtm •. iür Den 'nie lebhafte lc n t r »R e n g 5 i tb t e i - ben auS b eh 4 rt i f e n bet diriftlidB-Wationalen Arbeiter an die 3 en t r alte i t u n« b me isen. Ter unterzeichnete Ausschuß hebt sich beSball ran!Ml, d e Mitglieder Freunde auf» Siehener Anzeiger General-Anzeiger für Gderheffen trciern aller republikanischen ®rur*| bem br'bengen portugiesischen Gesandt Chagas g.lungcn. ein gemäßigt-re jt a d i n c 11 au bilden, das sich folgeiide setzt: Präsidium und Inneres: Ioao ___■ IufkWI Lotte Aeuhtres: Augusto b c V a s c< n c e?l 0 >: nannt. Er demissionierte aber bald, um volle Aktionssreiheit zn Der neue Minister der öffentlichen Arbeiten, Sibonio Paes, war bisher Professor der Mathematik a.i der Universität Coimbra. Er l?at früher sehr radikale Ib.en öci- treten, schloß sich aber in der Nationalversammlung der gemäßigten Gruppe Camackos an. Er steht im Anfang der vierziger Jahre unb gilt für außerordentlich begabt Der Kolonial- miniftcr Eelestino Almeida hat lerne bcioitbcrc Rolle m Der republikanischen Bewegung gci'ucli । konstituierenden Natwiialversammlung nid-i h rvorgetreteii c eine (Ernennung besonders iit ein Beweis für das unverkennbare Bestreben, in die Kabinettskombincttioii keinen Der anerkannten re- vublttanischen Führer einlret.n zu lassen. Damit unheilvolle persönliche Zwistigkett.il vermi.ben bleiben. als vor bet Pause. . f. Köln, 5. Sept. Die „Köln. Ztg.' mcfoct ou? <5crhn: Eine Zusammen Mitt t zwischen bem tetaaWfrfretär 0. Slibcr- len-Lrächter unb bem französischen <>oifd)aftct Camdon findet heute nicht statt. An amtlicher - eutlmet Stelle wer den die Mitteilungen geprüft, die Herr Camvan nach seiner Rückkehr bei dem gestrigen Besuche mcfchte Die Prüfung nimmt natur gemäß einige Tag« in 91 n- spruch, woraus der Botscha,ter von bcc dentfchen Antwort in Kenntnis gesetzt wird. Tie Besitzergreifung Jfni». Barcelona, .5 Sept. Tie an dem spanisch-maroNa Nischen Handel beteiligten Kreise telegraphierten an die Regierung, indem sie energisch die Besitzergreifung Ifnis durch Spanien innerhalb dec sestgese^ten Frist verlangen, andernjalls würde Die schlechteste Wirtung im Lande her- vorgeruscn werden, da man Die Nichtbese^ung auf die dagegen gerichteten Angr.f,e der französischen Presse zurücksul-ren wurde, Die hier einen lie en Elitorua machten. Cs ivird eine Versammlung einbern,en, um Die Regierung aitszusordern, die Rechte Spaniens zu iv a h r e n. ___________________________________________ Das neue portugiesische Kabinett. Tu- Konstituierung , en portugies.schen Ministe riuni*> ist icpt erfolgt. Nach dem Scheitern der Versuche Duarte Leites und Brito Camachos, rin Kabinett m.t Ver- ben beit cntgeaenzutreten. L such, eine so frieblimc Lage, wie biejenig.,--x,- Volk gegenwärtig befindet, auSzunüden, um uincwfoMale Revolution vorzuberciteii, alS einen Verrat tn Boll und Datcr- laiib. Wir fdiäpm die Segnungen beS Fyc^en», »er und feit 40 Jahren bci'djieben ist, unb wünschen tzich Lusrechtertialtuns. dieses Friedens. Um so mehr legt allen »euiKbui VolkSgenosseii die gegenwärtige kritische Lage bie Pflicht a«,' bie Dentschc Ratioi: einig und geschlossen zu erhalten in bem S - an eben, uniere Volks- wirtschaft weiter zu entwickeln unb dem deutschen Solle Arbeit unb Brot zu sichern sowie bie Würde irnb da» Anscbcn Du? Deutschen Reiches zu wahren. Tas Gebarc« der Sor.aldemokratie ist leider nur zu sehr geeignet, tut AuS -mde ben indruck zu erwecken, als wurde im Falle einer ki -§erischen Verwicklung in Deutschland die soziale Revolution auebmcmn un > die Wider tandskraft der deutschen Nation geschwächt^ sein 'Es ist zudem m höchsten Maße eine Gefährdung beff Frieden und ein direkter Anreiz für das Ausland, die Friedliche Entwicklung Deutschlands unb seiner $Beltnurticbaft tzewalliam zu hindern, nicht zuletzt zum schwersten SmadMt der deutschen arbeitenden Stände. Wir erheben gegen bmqs vatu^andSieinblidie und arbcitcrschädigenbe Treiben der Sozialovuokratte e u c r g 1 > ck P r 01 c ft. Wir fordern zugleich alle christlich und national gesinnten Arbeiter und Angestellten auf, der Mopaganda des politischen Massenstreiks mit aller Entschied-ahnt Mgegenzutrcten. Ter unterzeichnete Ausschuß erklärt iiaincM der IV* Million Mitglieder der ihm angeschlossenen Orgänisationk-.n, daß die christlich gesinnten Arbeiter, Gehilsen, 3rbienftetfi und Au- gestellten solidarisch mit ahen übrigen Stanbmi unb Vollsgcnoslen bä-' Ansehen unb bie Ehre unseres Vaterlandes in der otunbe Die loziai-emolrMfich« Massenkundgebung. bie am Sonntag im Park bei Berlin statt fand, scheint, entgegen manthttl Berichten, manche Erwar- , tungen der Genossen cnttSujcktt zu haben. Die Zahl der Tdlncbmer wird vom „Bm-warts" auf 200 000 geschätzt; . Da6 Berliner Tageblatt" übertrumpft ihn noch mit der Angabe e4 waren beinahe eine viertel Million gewesen. Der Berichterstatter der „Tägl. Rundsch." schreibt, er habe mit dem Vertreter der „Köln. Ztg." das Feld durchmessen und sei mit dem Kölner Kollegen zu der Ueberzeugung gekommen, daß nicht mehr als 20000 Personen an der kund gebung teilgenommen hätten. In der „Freis inniaen Zeitung" wird die Wirkung Der sozialdemokratischen Kundgebung wie folgt beurteilt : Was durch solche Kundgebungen erreicht wird, tft gerade Da# Gegenteil von Dem, was man erstrebt. Einmal wäre es Die größte Torheit, die es gibt, wenn bet einem internationalen sandel bie eine Partei von vorncberein sagte: „2tcbc .yreunbe, regt euch nickst aus: auf einen Krieg lassen wir es kcineskalls ankommen " Wenn aber Die Sozialdemokraten ermvcnden soll- ten, daß schlimmstenfalls nur einige KapttaUftcn geschädigt werden ivüibni, sofern wir ungenügende Kompematwnen erhalten, 10 ist bat völlig unrichtig. Das hat kaum emer bester dargelegt alS Der Sozialdemokrat E du a r d B e r n stet n, der am 13 August dieses Jahres an küntber Stelle im „Vorwärts", ohne von der Redaktion des Blattes berichtigt zu werden, geschrieben hat: Marokko ist keineswegs nur als Cbjeft Der Verpachtung seiner ürbidMe und Betriebe wirtschaftspolitisch von Jntereste. Werden in Marokko Zustande geschaffen, auf Grund Deren Die Ausfuhr eines bestimmten Landes Vorzugsstellung gegenüber der Aussutir anderer Lander erhält, so wird die deuttche Dollswirttchaft und werden mit dieser Deutsche Arbeiter in entiprcd>eiiDein Verhältnis benachteiligt." - Run wrrd wohl kein eiitmcr Franzose oder Engländer glauben, daß Herr v Kiderlen.Daechter au, die sozial- deinokrattschc Resolution hin sich des tKüdbalte.;, den ihm utstere Rusttmg gewöhn, begibt. Insofern ist die Treptower Kundgebung also nur ein Schlag i n s Wasser. Aber daiur kann sie in anberur Beziehung einen schlimmen, von Den Veranstaltern gewiß nicht beabsichtigten Erfolg zeitigen. ES ist leicht möglich, dast man sich im Auslände einredet, hinter die,er Reiolution stehe, wenn nichi bie Midrheit, so doch cm auBctorbcntlid) großer Bruchteil Der deutschen Nation und eS könne dahn mr Falle des Ausbruch«» eines Krieges zu schweren inneren Krisen het uns kommen, die unsere Schlagfertigkeit dlufornd) macht. Tiefe Erwägung kann gerade für die Chauvinisten drüben — und deren .-lniadl und Einfluß ist nicht gering — em neued Reiz- nuttcl sein, ihrcnetts eine kriegerische Entscheidung iu provozieren Die Herrschasten roinDen sich fretitd) arg verrechnen. Aber daS wäre Dann gleichgültig; die Haupstache ist, wir hätten gerade infolge Der unbegreiflichen Haltung Der SojialDnnofratie, einen Krieg mit allen seinen schrecken. ' Ter Ausschuß des deutschen Arbeiterkougresies gegeu daS — Der tote Herrgott In t r neueste Nummer seines ,^eimgartcn" erzohu Teter Rosegger: . üem . ochiten Punkt der Alpsteigirrate, genaun „am der Lchon- , wo die seit alten Zeiten cm Dezkreuz. Cs batte einen stamm, eine bräterne smickwand, ein Bretterdach und einen jchongoamitzten weißen Christus. Nun ging eines SonniagS ton D tWriegt Redaktion: 112. Tel.-Abr^AnzotzerGießen. Entwicklung der politischen Sage während bet letzten Woche: habe der Monarch feine Absicht aufgegeben. Dasselbe Blatt sagt an einer anderen Stelle, einer bei jdestinsormierten Männer Englands, der kürzlich aue Deutschland zurüMekehrt sei, habe erzählt, daß der Kaisei trotz des Ernstes der politischen Lage sicl gegenwärtig viel mehr mit einer Operette be> sschäftige, die er kolmponiere. Die Operette behandle ein Thema aus der, Geschichte des Königs August des Zweiten von Polen. Ob die „9iorbix Allg. Ztg." dieses Gerücht zurückweisen Wird? Es wäre sehr zu wünschen. «Eint Zrauenabordnung beim Sultan. Eine Abordnung von Frauen wurde zum erstem mal in der Gk^-tMte des türkischen Reichs unlängst durch den Sultan empianyen. Der Sultan versprach, alles, was in seinen Kräften stehe,'zu tun, um dgs Los der türkischen Frauen zu verbessern. Trotzdem die an der Abordnung teilnehmenden Damen volhtändig europäisch geflcibct waren, trugen sie den noch schwere Schleier, so daß ihre Gesichter unsichtbar blieben. Die Gemahlin Tewfik Paschas, des Führers der Jung turten und die Schwester Ahmet Rizas, des Präsidenten des türkischen Abgeordnetenhauses, befanden sich an der Spitze der Abordnung. 'Sobald die Frauen zum Sultan zugelassen worden roareft,• warfen sie sich ihm zu Füßen und führten Klage darüber, daß die Führerinnen der Frauenbewegung verfolgt würden. Ferner baten sic den Sultan um Aufh^ung des Gesetzes, das die Bildung von Frauenklubs verbietet. No^h Erledigung der Au dienz beim Sultan sprachen die Frauen beim Großwesier vor, der sie ledoch anfangs nicht empfangen wollte, indem er zu verstehen gab, daß er beschäftigt sei. Die Abordnung erbot sich daraufhin, zu warhten. Schließlich wurden sie von dem Großwesier, Hakki Pascha, zugelassen. Hakki Paschas Frau ist eine Wienerin und er selbst huldigt fortschrittlichen Ideen. Dü Frauen baten ihn, nicht auf sein Amt zu verzichten und sich für ihre Sache einzusetzen. Hakki Pascha erwiderte, daß er sich zu nichts verpflichten könne. Zur «Eröffnung der Landerbeil- und Pflegeanstalt bei Gieheu. Am gestrigen Tage hat die neue, vierte Landesanstalt für Geistes- und Gemütskranke ihre ersten Patienten ausgenommen. Und zwar tourben zunächst gegen 20 Pfleglinge der psychiatrischen Minik überführt. Damit ist der Provinz Oberhessen endlich eine eigene Anstalt zuteil geworden und jo mancher Familie die Gelegenheit gegeben, ein krankes Mitglied in der Nähe behalten zu können, toatytenb zuvor Wegstrecken von 100 und mehr Kilometern zurückgelegt werden mußten, wenn man einmal persönliche Fühlung mit ihm nehmen wollte. Zwar bestand seit 1896 die Möglichkeit, an Geistesstörung Erkrankende zunächst in der Nähe zu behalten, indem man mit ihnen die psychiatrische Klinik aufsuchte. Aber bei längerer Dauer einer Erkrankung ging der Weg so manches Patienten von hier nach Goddelau oder Heppenheim, seit 1908 sogar nach dem fernen Alzey, zum Schmerz so mancher Familie, denn der ständige Zustrom frisch Erkrankter verlangte gebieterisch die Abgabe von Kranken an jene Anstalten. Das wird nun anders werden, die Evakuation der Minik toirb in erster Linie in die neue Anstalt erfolgen. Sie hat, genau genommen, eine sehr lange Vorgeschichte. Schon in den 30er Jahren des vorigen Jahrhunderts, als das alte Landeshospital Hofheim sich unzulänglich erwiesen hatte und die Notwendigkeit besserer staatlicher Fürsorge sich immer intensiver geltend machte, wurde in Oberhessen der Wunsch nach einer Anstalt in diesem isoliert gelegenen Landesteil laut. Welche Mühen muß es damals gemacht haben, Kranke nach Hofheim hinunter zu schassen, als es noch keine Eisenbahnen gab! Tatkräftig sekundierte diesen Bestrebungen die medizinische Fakultät der Ludovieiana unter Führung v. Ritg ens, des damaligen Vertreters des gynäkologischen Faches, eines Mannes von vielseitigem Interesse, der vorausblickend die Notwendigkeit psychiatrischer Schulung aller Aerzte erkannte und eine in Gießen zu errichtende Anstalt dem Unterrichtszweck nutzbar machen zu können hoffte. Ml ein er mühte sich vergebens. Zunächst suchte man durch Erweiterung des alten Landesyojpitals die wachsenden Ansprüche zu befriedigen. Dann kam es nach vielem Hin und Her zur Errichtung der Heppenheimer Anstalt, die 1865 unter Ludwig, dessen Verdienste um das hessische Jrrenwesen auch an dieser Stelle wieder hervorgehoben werden sollen, ihre Wirksamkeit begann. Ursprünglich für ca. 250 Mauke bestimmt, erfuhr sie in den 70er Jahren manche Erweiterung, so daß sie schließlich mit über 400 belegt werden konnte, allerdings nur unter äußerster Ausnutzung der Räume. Gleichzeitig wuchs auch Hofheim immer mehr an Umfang und Pfleglingszahl, so daß die Notwendigkeit der Beschaffung weiterer Plätze für Geisteskranke schon zu Beginn der 80er Jahre deutlich sich herausstellte. Damals waten es Ludwig und unser verstorbener Riegel, welche den Gedanken der Errichtung einer Oberhessischen Anstatt wieder aufnahmen, diesmal sofort im Sinne der Erbauung zweier Anstalten: einer psychiatrischen Minik, als deren Ergänzung eine Evakuationsanstalt gewünscht wurde. Aber nur ein Teil dieses 1886 aufgestellten Programms kam zunächst zur Ausführung, Gießen erhielt 1896 seine Minik, damit zahlreichen deutschen Universitäten vorangehend. Die Ausführung der zweiten Hälfte des Programms aber mußte verschoben werden, wie sehr auch während der folgenden Jahre der zum Leiter der Minik berufene Professor Sommer auf seine Ergänzung drängen mochte. Statt dessen suchte die Regierung den an die Jrrenfürsorge herantretenden stets wachsenden Anforderungen zunächst durch den Ausbau Hof Heims gerecht zu werden. Die Belegung dieser Anstatt nahm aber nach 1895 so rapide zu, daß man im Beginn des neuen Jahrhunderts nicht mehr an der Stot- wendigkeit der Erbauung einer aber zweier neuer Anstalten zweifeln konnte. So kam es zu ben Beschlüssen der Kammern, welche bie Mittel zum Bau ber Anstalten bei Alzey unb bei Gießen zur Verfügung stellten. Damit war der Provinz Oberhessen endlich die eigene Anstatt gesichert und den Angehörigen so vieler bedauernswerter Patienten die Möglichkeit geboten, diese in ihrer Nähe zu behalten, anstatt sie über den Main gebracht zu sehen in Anstalten, deren Besuch so erheblichen Aufwand an 3eit und Geld erfordert. War's nötig (wird mancher fragen, der da hört, baß der Ausbau des hessischen Jrrenwesens seit 1900 gegen 5 Millionen Mavk gekostet hat), daß gleich zwei neue Anstalten erbaut wurden? Das ist leider mit Ja zu beantworten. Wie rapide die Anforderungen an das Irren- Wesen gestiegen sind, mögen nur einige Zahlen beleuchten Man zählte am 1. Januar 1900 in Heppenheim unb Hos- heim insgesamt 1404 Kranke. Fünf Jahre später waren es schon 1726. Am 1. Januar 1910 würben 1981 Pfleglinge in ben nach Eröffnung Alzeys nunmehr erheblich iusnahmefähiger gewordenen Anstalten gefunden. Und jetzt waren es nach einer weiteren Frist von einem Jahre und Monaten am 1. August 1911 gar 2100. Dabei ist noch ;u bedenken, daß inzwischen die Siechenanstalten ;u Eber stabt und Gießen ihren Betrieb aufnahmen, ;n denen Hunderte von Kranken Unterkunft fanden, die onft einer Lcmdesirrenanstalt hätten zugeführt werden müssen! Wenn also nun die neue Anstatt zu Gießen ihre Abeilungen den' .Kranken öffnet, so ist das durchaus an ber Jeit unb in Äälbe werden ihre Bauten sich -ebenfalls mit Pfleglingen aus Oberhessen füllen, daran ist angesichts der bei uns in Hessen wie sonst allerorten an die Fürsorge jinantretenben. gewaltigen Anfordeninaen gar nicht zu zweifeln. Unb so rechnet der Voranschlag für bas Jahr 1912/13 benn a >ch schon mit einer Durchschnlltsbelegung >on 300 Kranken, wobei allerbings in Betracht zu ziehen ist, baß hierin zahlreiche Patienten einbegriffen sind, die ins den anderen Anstalten nun in die oberhchsische Heimat zurückkehren weiden. Wie so gan<, anders mag so manchem von ihnen ber neue Aufenthalt Vorkommen, wenn er ihn mit bem feit» /erigen vergleich^. , Ehedem konnte man sich keine Irren- Anstalt denken ohne Gitter unb Mauern von unübersteigbarer Höhe. Um ber wenigen willen, bie einmal mit Fluchtbestrebungen sich tragen mochten, glaubte man bie Anstalten ausbruchs icher bauen zu müssen und prägte ihnen in verhängnisvol er Weise den Stempel des Gesängnis- irtigen auf, dem wir auch in Ho fheim und Heppenheim noch begegnen. Dann brach sich unter ben Irrenärzten bie ErkenniniS Bahn, daß auch in freiheitlicherem Gewände Anstalten ihrer Aufgabe gerecht werden könnten. Die Fortschritte ber Technik, die Munifizenz des Staates oder der Provinzen unb Kreise (je nachdem bie Fürsorge in ben einzelnen Gebietsteilen bes Reiches geordnet ist) wirkten im gleichen Sinne mit unb halfen ben deutschen Anstalt« bau gründlich reformieren. — Noch tonnte man sich zunächst nicht ganz von älteren Einflüssen emanzipieren, und selbst da, wo man schon im Pavillonstil baute, hielt man noch an ber streng symmetrischen Anorbnuug ber Einzelgebäude fest. Verwaltungsgebäube, Küche unb Heizanlage kamen in bie Mittelachse, zu ihren Seiten fanden die Krankenpavillons Platz mit der gleichen Platzzahl und Raumanordnung so für Männer wie für die Frauen. So finden wir es noch im 1908 eröffneten Alzey, so stellt sich auch die hiesige psychiatrische.Klinik dem Auge bar. Aber schon perhorresziert man mehr unb mehr biefe Symmetrie, die sofort ben Eindruck des Anstaltsmäßigen macht, unb gibt den Vorzug einer asymmetrischen Lagerung der Pavillons. Man bestrebt sich weiter, diese in ihrem Aeußeren möglichst dem in ber Gegend beliebten Baustil anzunähern, — so wie es weiland unser Generalpostmeister Stephan mit ber Architektur ber Postgebäude hielt, — ihnen daburch etwas Anheimelndes zu verleihen. Das sind die Gesichtspunkte, von denen die Pläne auch der neuen Gießener Anstalt beeinflußt wurden. Der Symmetrie machte man allerdings im ersten Entwurf auch jetzt noch Konzessionen. Aber glücklicherweise widersetzte sich ihm das starke Niveau- difserenzen. aufweisende waldige Terrain. Unb )o ist jene reizvolle Anordnung der Krankenbauten zustande gekommen, welche eher oen Eindruck einer Villenkolonie, wie einer Krankenanstalt bei einem bie Bebeutung ber Anlage nicht kennenden Passanten Hervorrufen wirb. Daß bie geschmackvolle, die Charakteristika bes oberhessischen Stils hervorkehrende' Bauart wesentlich zu diesem Eindruck beiträgt, wird jeder anerkennen müssen. Wenn erst der Wall)- park von Wegen durchzogen fein wird unb die Gartenanlagen der einzelnen Pavillons etwas herangewachsen fein werden, bann wirb biefer Einbruck einer Villenkolonie noch weit beutlicher hervortreten. Sicher ist bie Anlage ber neuen Gießener Anstalt eine ganz einzigartige. Es geziemt sich noch, an dieser Stelle des Arztes zu gedenken, welcher ber Bauleitung beim Entwurf bes Grund- plans> zur Seite staub und dafür Sorge trug, daß dieser neuesten hessischen Anstalt in ihrer Anlage ber Stempel mobernster psychiatrischer Auffassung ausgeprägt würbe. Auf der Höhe des Lebens stehend, schaffensfreudig und gewillt, sein Bestes der hessischen Landespsychiatrie zu geben, verfiel vor 2i/g Jahren Dr. Heinrich Kratz, der designierte Direttor ber Gießener Anstalt, traurigem Siechtum, von bem ihn vor Jahresfrist erst ber Tob erlöste. Er hat im Verein mit ber durch Geheimrat Klingelböffer unb Bauinspektor Schon repräsentierten Bauleitung ber Anstalt bie äußere Form gegeben. Bei bem inneren Ausbau trat biefer bann zunächst der jetzt bie Direktion führende Medizin al rat Dr. Oswald, sodann während des letzten Baujahres bis zum Tage der Ernennung des Genannten zum Direktor ber Verfasser bieses Aufsatzes beratend zur Seite. So möge denn bie neue Anstalt mitwirken, die Fürsorge Hessens für Geisteskranke und Geistesschwache auf eine zeitgemäße Hohe zu heben unb sie auf biefer Höhe zu erhallen. Wir finb hinter anbcren Bundesstaaten wahrlich nicht zurückgeblieben, sondern haben gleich ihnen willig große Opfer gebracht, um dem Heilbaren bie Genesungs- mö glich kell, dem Unheilbaren humane Pflege und ber Gesamtheit den Schutz vor ben durch ihre Krankheit Gefährlichen zu verschaffen, auf ben sie füglich in unserer Zell Anspruch erheben darf. Prof. Dr. Dannemann. wandern und Reisen. n. Jugendwanderung durch den Vogelsberg. Während der Herbstferien veranstaltet der Frankfurter Zweigverein vom Vogelsberger Höhen-Club eine sechstägige Jugendwanderung durch ben Vogelsberg. Leitung und Führung hat Lehrer Ferdinand Ritter, der Schriftführer des dortigen V. H.-C. übernommen und es stehen bei günstiger Witterung zahlreiche Anmeldungen zu erwarten. Sport. — Am vergangenen Sonntag spielte die 1. Mannschaft des Gießener Sportvereins von 1900 gegen die I. Mann- scvait des Fußballvereius „Jahrck-Siegen, des vorjährigen 1 elftere des 8. Beftrkes, in Siegen. Obwohl die Mannschaft mit verhältnismäßig viel Ersatz antrat (5 Spieler), blieb das Spiel mit i : 1 Tore unentschieden. Rach regelmäßigem Training und in endgültiger Auistellung dürste die Mannschaft mit guter Hoffnung auf Erfolg in die dieses Jahr zum ersten Male stattfindenden Kreisspiele eintreten. Gerichtssaal. . m. Friedberg, 5. Sept. Heute fand vor bem hiesigen Schöffengericht u. a. die Verhandlung gegen ben seitherigen Bürgermeister Schubt von Dorheim wegen Tieb stahls von Geheimpräparaten zur Konservierung von Marmeladen, Gelees ufto. statt. Dar Angeklagte - begab sich am 3. bezw. 12. Jull nack Heldenbergen bei Windecken, um mit bem dortigen Kaufmann Becktold, der die Herstellung von Frucht-Kvnseröen im kleinen betreibt Geschäfte zwecks Sttbettrrtcnifs nach Dan* bürg, Bremen usw. abzuschließen. Er ließ Wb von dem Fabv> kanten sämtliche Einrichtungen zeigev enb fmg dabei, was e für Mittel zur Erhaltung der Kommen verwende. Er erhielt aber keine genügende 2luskuuft-dWO ein Geheimnis fe. Auch über die Preisfrage wurde U'iden verhandelt im> angeblich für einen Zentner m i n b -J“* Artiger Marmelade 15 Mark gefordert. Dieser PrMW^Ud'dem Angeklagten gt billig, da ihm von der KonkurreM ^'jMark gefordert wordex feien. Als sich der Kaufmann avf fn Augcnblicky entfernt, um seinen Besucher, hinter dem e^M^Hukünstigen Konkurrente» fermutetc, loszuwerden, nahm jer.jSngcnagte ans einem Behälter „mit zwei Fingern" eint '’jWfe des Geheimpräprrat- „um es zu kosten". Nach feiner AMabc ist ihm davon üb-i geworden. Der Kaufmann beWWMMaß ihm von dem Geheftr- Präparat gestohlen worden meldete es dem bortigci Gendarmeriewachtmeister, der s»ch 'Hck-den Bahnhof begab. Erst auf die Drohung, eine körpeMchk tlntersuchung vorzunehmer, gab der Angeklagte das in Papier eingewickelte Pulver heraus und legitimierte sich durch einen Waffenpaß als Bürgermeista Schudt von Dorheim. In der heutigen Verhandlung erflänr der Angeklagte, daß er das Pulver nur in der Absicht mitgenommen habe, es chemisch untersuchen zu lassen und sich nickt der Gefahr auszusetzen, daß er bei einem etwaigen Verkauf von Konserven als Wiederverkäufer bestraft werden könne. Tas Gericht nahm den Diebstahl als erwiesen an unb verurteilte ben Angeklagten wegen des geringfügigen Gegenstandes zu einem Tag Gefängnis. Arbeiterbewegung. Dresden, 6. Sept. Die Verhandlungen in ber Metallindustrie werden am Freitag trieber beginnen Gestern hielten die Vertrauensleute der Arbeiter eine Beratung ab. Den Ausständischen und Ausgesperrten der Gelbm^allindu- ftrie sollen die Beschlüsse am Donnerstag vorgelegt werden. Mao wird sic jedenfalls ablehnen. Im Dresdener Bezirk besucht jetzt ein Unternehmerausschuß die Betriebe, um festzustellen, ob wenige: als 60 Prozent der Arbeiter ausgesperrl sind. Wo das nufc der Fall ist, soll das nötige veranlaßt werden. Vermischtes. * M ehtete große Brände ereigneten sich aefkrr. In Berlin geriet abends 8 Uhr ein Teil der Schutzplän: und hölzernen Gerüste für die Ausbesserung des westlichen Teils der Halle des Bahnhofs Friedrichstraße in Brand. Die Feuerwehr löschte den Brand in einer halber Stunde. — In Bill wä rder a. i>. Bille geriet bei Erneue rungsarbeiten aus Unvorsichtigkeit der Kirchturm ir Brand. Die Mrche, das Pastorat, das Organistenhaus unb eine Scheune wurden vernichtet. — Nach einer Meldung aus Potsdam brennen zwischen Nowawes und Ml^lnü stift an der Nuthe etwa 10 Morgen Moor und Moorwiesen Bisher ist es nicht gelungen, des Feuers Herr zu werden — In Vlissingen brach in der Jakobs kirche ! Feuer aus, das die Mrche mit dem Turm vollständig zerstörte. Auch vier Häuser sind dem Feuer zum Opfer j gefallen. — Der Waldbrand an ber Sim men sluh dehn: j sich imme; mehr aus. Das Feuer hat auch bereits dü dichten Waldungen des benachbarten Kienbergs ergriffen Unaufhörlich donnern Steinlawinen nieder. Durch diese ist die Staatsstraße ins Simmental vollständig gesperrt. Auch einige Weiler sind bedroht, desgleichen die 200 Mann Feuerwehr, welche in dem unwegsamen, felsigen Gelände herumklettern. Um das Feuer einzudämmen, wollen die Genietruppen mittels Schieß- baumwolle ganze Waldstreifen wegsprengen. — In Neu- York geriet ein Wagen ber Untergrundbahn in 'Bran b. Der Tunnel füllte sich mit Rauch und es entstand 1 eine furchtbare Aufregung unter den Passagen der haltenden Züge. Die Polizei trieb Hunderte ton : kreischenden Frauen aus den dicht gefüllten Stationen. Tie Feuerwehr löschte in einer halben Stunde den Brand. Niemand wurde verletzt. * Geheimnisvolle s Ende einer Familie. ! Ein noch unaufgeklärter Vorgang trug sich in dem Altenburg benachbarten Orte Lehndorf zu. Der Bahnarbeller Starcke wurde, wie dem „Tag" gemeldet wird, auf dem Bahn- - körper der Leipzig—Höfer Strecke vom .Zuge überfahren s tot aufgefunden. In seiner Behausung'fand man fei re Frau unb Tochter mit lebensgefährlichen Verbrennunger bewußtlos vor. Man befürchtet, daß Mutter und Dichte nicht mit dem Leben davonkommen. * Die Errichtung einer Reichsanstatt fü' Luftschiffahrt in Köln begegnet großen Schwüng leiten wegen der hohen Summen, die notwendig sind, ur. die erforderlichen Untersuchungen in großem Maßstabe ü unmittelbarer Anwendung auf bie Praxis Vorzunehmer. Leichter burchführbar finb die wissenschaftlichen Einzelunte- suchungen an den Laboirawrien der technischen .Hochschllür und des Jnstillits. für angewandte Mechanik der (Döttingc ^Universität, mit denen berells begonnen wurde. Die technische Hochschule in Aachen behaixdelt zurzeit als Sptzia- aufgabe, Modelle von Flugapparaten, Ballon- und Äf- ischif sich raub en aus die günstigste Form lsin zu prüfen. diesem Zweck ist ein Luftstromkanal in vier Quadratmetir Querschnitt errichtet, in dem durch einen lOOpfabigtt Ventilator ein Luftstrom von 25 Sekundenmeter erzeuck wird. * Die Jagd de r armen Leute. Zum Aufgan« der Jagd ist in Paris eine merkwürdige Ankündigung bekannt gemacht worden. «Sie stammt von einem Herrn Duchesne in Maule, einem Qeinen Dörfchen in der Nä)e von Versailles. Sie lautet nach dem „Figaro" etwa ft-' gendermaßen: „Herr Duchesne gibt sich bie Ehre, dm Herren Jagern mllzuteilen, daß auf all seinen Besitzung^ lln Gebiete der Gemeinbe Maule bie Jagb gesperrt it 1 Jagen bürfen mir: 1. Arbeiter — alle Leute, bie bei einer Arbeitgeber angestellt sinb. — 2. Familienväter, bie wh nigstens 5 lebenbe Kinder haben." Durch diesen menfebet- freundlichen Erlaß ist das Dörfchen Maule, das man b* ber kaum dem Namen nach kannte, in Paris zu einer 2ltt Tagesberühmthell geworden, unb bie Pariser nennen je? Maule bie Jagbgründe ber armen Leute. * Die verkaufte Ehefrau. Dieser Tage foü den Petersburger Behorben ein seltsamer Fall zur Kenntnis, ber zeigt, auf welcher niebrigen Stufe die unterfttn Schichten bes russischen Volkes in moralischer Hinsicht stehen Man stellte fest, baß ein Ehemann seine Frau oerkanst hatte. Tas würbe an sich noch nicht so viel bebeutet: das Ueberraschenbe war, daß ber Verkauf wie ein vok ftänbig gesetzlicher Akt vom Bürgermeister rechtskräftig g» wacht würbe. Ein Einwohner von Kagul hatte bringe™ Gelb nötig, unb da er seiner Ehefrau auch überbrüfftfl war, so bot er sie einem Freunbe für 48 Ruoel, afjo nnb 100 Mk., zum Kaufe an. Der Vertrag wurde geschlossni und das Gelb bezahlt. Ter Mann bachte nun baren, sich eine anbete Frau zu nehmen, vielleicht mit ber Absickt, auch biefe zu verkaufen. Äber seine erste Frau, "die btto ben neuen Herrn nicht mehr mochte, suchte eine Ehescheidung herbeizuführen. So würbe die ganze Geschichte d-n Behörden betamit, die staunend eine offizielle Bescheim- ffung vom Gemeinderat vor sich sahen, aus. der hervor- i ix Et vi Weiler 0,1 o.H. und stell'« sich aus 1 761 240 ha l.-ll S s 14 eo w 10u0 kn je nach Cunhiau rootci der istonvoche ui 9 SW iUantmcm i) V6d)''e Te",veraLar am 4. vuedrrq l« , . * eeptbt. 178 ( + r o 110 081 II) E ommerweizen um 1A.W7 ha vd. 7,2 v H. u. stellte sich aus 222 95s' ha 18-44 (+ 12, (+ 2ft4O»J (+ AlS Kräftigung-' eigene Wohlgeschmack. Eis- und M*/, "Lfsu, r Bioglobin falt*. rin ^org-LonnerSt ?r an Pianola, Phonolaui Phonola-Piano Aosnahme - Angebot Preisen. [5345 2150 - 2650 Mk 1250 und 950 Mk Ni BepantBrverixlitte türFtigel, Piaoiora i Baraoohne (D*/. billig, sofort ab. Atrfpolierei voe Pianos KJavierstimmen I 4t 4. 2,0 0,9 0,9 488 "58 544)146 4,9 0,1 119 944 1 685 206 4 3.-7 645 26 6 19 4 14 8 Lonnenichela Bew Himinel Sonneiischem 281 829 6016 778 2 010 805 242 890 7) 4) 7) 9) 8) 2) 2) (+ (-- <4- (4- !t (+ (+ <+ 6 6 6 Gespielte Pianinos, Hügel und Hannoniums sind meistens in größerer Zahl vorritig (30 bis 1200 Mk) 43 64 78 47 770 26 684 t S 2) 2) 4) 6) 2 2 i 7,1 2,8 10) 1) 108 109 9,4 $ r~- °9tt (+ (+ + 26.0'6. 4- 11,1 '0. ( + (4- 6) 9) 7) 7M) 10) 10) 2) 215 ( + 2ot ( + 206 ( + Vertretung^: Beehetein» Berdux, Kaps, Knauß, Mand, Schiedmayer, Th ärmer, Hofberg, Mann borg. :: r. :: :: letzten Ulaifuaq in Mark pro bas Wiebe (* ) bezw. Weniger 60,8 bl,4 •63 4 (-1 gegenüber ’olflC: t'a*er 160 <4- 7) 178 (* 8) unb lemmtl V. Ö. I» gabt trage stehend , 2 587 r de. 2.» . . , u n a b m e: (4- 3.0-0; Chicago 196.5J (4- te.bu), 192.50 (+ 18.261, 18,0), Sevt 13.-.0» (4- bJ>0), Odessa Deibel, da^tetier. - r* ne mit 179'/, 178 181 171 181 192 180 188 197 196 180 185 183 173 190 192'; 196 203 2 ■? 14) 13) 7) 11 18) 10) 17) 16) 22) 17) 6) 5 7*/.) 10) 10) 5) Wir geben eine Anzahl gebrauchte, gut erhaltene und gründlich nacngesehene Motorwagen mit 2 und 4 Zylindern und mit 2 und 4 Sitzen, selten 171 178 8U0 195 192 2-0 S 2 186 186 185 175 192'/, 192'/, 195 190 Für Schwächliche Blutarme. Nervöse u Reconvaleecenren Emil Getsmar, (A. Fangmann Nachf.) Bahnhofstr. 29. Tas Problem, den nahrftosfreichen, aber schwer verdaulichen Lebertran in eine leicht verdauliche Form zu bringen, ist in Scotts Emulsion gelöst. Nicht zu unterschätzen ist dabei der dem Präparat er. ,e ereigneten sich * em Teil der L öbesserung bej „ _ Äri2£rtd,fltai ™ vraw in einer Me geriet bei „ ^der Airchtui, o« CrganiftenW! ~ Nach einet Nowawes unb ®i t Mvot unb M JeuerS Herr zu i der Jakobs! em Tum DoIIftd?' tb dem Feuer zum( ■t Simmenftub ter hat auch bereu: len Kienbergs ten nieber. Dur mmental volli. teilet finb bebtolr. welche in bem r ettem. Um ba§ - truppen mittels? !gsprengen. - jn ’ Intergrwbbabr nit Rauch unb ft? enti g unter den zri trieb Hunderte icht gefüllten Star. I alben stunde den 6 ta. Frankfurt a. 6. cept Oeu- und «tröst markt. Angetahren waren 10 Wogen unb 3 Wogen ktroh. Man notierte: j>eu 4.80 - 6.50 l'IL, crtroh (ßornlangürob) 2.60 — 2.80 -l’lf, r.ittnroh 0,00-0,00 Mk. 2llle6 ’ur fr' Nita. Die Zufuhren waren ans OherheHen und bem greise Dtebnrg. — Härtestelmarki-Bericht (ilrübfnrtofieln) vom 4. Sept. 1911. flönigeberg L •iSr.: Mieten (hübe) ‘Ulf. 2.80, nruhe weihe, Kaiserkrone Mk. 3.00 - 0.00^ Liltancr «laufe Dik. 3.00-O.uO. Uiegnitz: Siosen (trübe) Mk. 3.00—8.5«, Frühe weide, Naüerkrone Mk. 3.50 bis 4.00, Coole blaue Mk. 3.00—3.25, Runde blaue Mk. 8.')0-—3ch", Nieren, Paullens 3uli Mk. 4.60, 9leue lange Mk. 4.50, thühaelbc Mk. 3.00, Frührosa Mk. 8.00—W. Magdeburg: Violen (trübe) Xwfdgimgruftzdrmitkl I.Rg! 6lanit*id he;utarht. Äerrtl beur | 8uq‘ Vorzüglicher Cexhmadi '\ 218 210 217'/, 225 225 233 HMeiE»;*-- ---———_ .. - XfniUlDI «7 Silis',' unb Seefische Deutsche Märchen in Berten,rMt -Zu bciicba DeibeteU» in Lckroda. «751 HERBSTs Geflügel Kückenfutter Tej. 220.50 (+ 10.50): «udapcii CfL 2-1.50 Cept. 204.80 (4- 3.70). L'ioerpool Cft >6«..80 Tej. l*0.8o (4- 0.80). Roggen : Berlin Levt Tei. T'9.25 (♦ 18.75). do'er: vkilin Dez. r'iittetfletite: cif pambiirg sckivim 185 50 + (4-10.0 ). Mais: Mixed Dez.-März 1'27.00 schwimmend 126^0 (4- 4.00) Mk. Märtte. 212 ( + 2(0 ( + 204 <4- 207 ( + 9 -6 ( + 205 ( + 2-8 (4- Zweisltxer Ton M. 700 a* Viersitzer ron M. 1500 an Verlangen Sie Liste Norddeutsche Automobil - Werke Hameln. 5,5 gründe stand wieder Roggen, für welchen Artikel von allen Seiten umfangreiche siaulaufträge einke für Wa»e mutzten Rüu'er im Verlaufe bis 18 Mk. höhere t reue beroiUtien. Angeregt durch die tiaufic am Roagenniarkt aeficltete sich die Stimmung für tLeixen in den letzten Tagen aleubltiQa »eu. hoch beschränkte sich die Wenbefierung hierbei aut unge äbr 10 Mk.. da die llmemebmunaSlun tür ti'euen am fSeitmorfie nicht sonderlich giotz ist unb auch im Qnlaube biele Nachfrage sico in mäüuien Wremen halt Lehr feste riaitung bekundete wieder l>o'e^ da einer- teils dos knappe ,-niandsaugebot unb andereiseit« höbe russttche Aerbfrimgen die Raufet zur Vewilstgnng bit 18 Mk. bebeiei t*>eite im Vie erung»- und Ä.iiengeschafi uetanl.iyten. Ter allgemeinen efligleii inutzlen auch bie Räu'er von .rultergerste Rechnung troaen. Tte Aoibetuiiüen für rulnfdje Leiste per pervtt sind seit der Vorwoche um co. 10 Mk. gestiegen; auch tür Mals sind Vreisbeweg- un.ien von 5 6 4)1 k. fefinufieUen. (h> stel len sich die Vreise stlr v'länbitches (betreibe am Pianos zu vermieten aach Harmonia ms; monatliche Mietpreise 2 bis 12 Mk Bc Ankauf eines gemietet en Instrumentes Gutschrift der Miete laut besonderen Bedingungen. Einkochgläser und-Apparate Einmach-Töpiß und BißnenhoDig-Gläser empfehlen zu billigsten Preisen Löwer & Bechstein Rogren ( + ( + Gebrauchte Automobile. (+ 5) (4-2*/.) (♦ 8* dergefügi ist, wie ticyen aayelSeuncn (g«it»l ritt nilftli». WaiaSoi Igri«»! gesch-) Dt » Da »nm qtnufien S- Kob*n Cbrrbtit — < riben) SR- "M prr »rudwt W»nk(d>ia Wounrn SR. I 50. Prq ll|r oon allen BttU Stivdfitrunfll- wiesen ander. Miesen tVinirrraps u. -Rübsen Hopten Dieben, im (tr- Brrkinb orem 5!actM> — po.tunfl tolimlrr' *e* f lauicd ohci Hud rn6 uef, »chm gaüt.riia, Di 0.6t», 1.00, I 81. telbbeuncn M. 1.74. 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Auiim bis 4. Sevtember 1911. Die gleichen Berbaltmsse, die schon seit längerer Zelt die Stimmung am Getreideinarkt beeinflussen, haben in der Berichts- ivoche tu einer stürmischen Answärtsdewegung gesührt. Im Vorder- 2846 Zentner Rettfeiern MM orrfanlu tur rrtz» Btftkher i- ßabrif Bll «lri Hchr» B«tr Hiirzn aroman »c ömulfltn mit fltmb, BtenltL unb •auli»fria6( |e 1 ItoJtn. Sägemehl von 9tabelbol|, aut Roden, Aum Streuen sehr geeigw. lief, billigst 4124 V. Nuhn, Lollar. 26 41, 8 8i, Unhrrille «r-tztr» W-,, «' BHra- bellen und »firHdic m ausge. iudner Ware btUifi'« ?u haben Iht lmftrn ie 17. Mk. 8.00, Frühe treibe, Railerfrone Mk. 3J6—BJS, Menen. Paulsen« 3ult Mk. 128-440, Srallen Mk.4.20-4.85 Hamburg: «ofen (frühe), Mk. 3.40, Nrüste »ettze, Refkrfrwr Mk. 0.00, «deren. Paulsen« 3uli Mk. 160. Hrue laugt Mk. 15«‘, Nunde »lerfertofieln ’fif. 4.96. Dortmund: Runde Haue Mk. 890, Rieten, pulsens Juli Mk. 4.50-100, Hagen t. Nieren, Poulsen« Juli Mk. 4 36. Rrelelb: SRirrtn. Pmilsen« Auh Mk. 4J0, .uuiKjtlbe Mk. 6.00. Rempeii a. Rh.: Rieem, tauUen« Juli Mk. 4.00. N ol n a. SN).: 'Holen (frühe) Mk. 340, «lertn, Vaullen« A«li Mk. 4.10-4.6-'. (Alles für 50 Ra.) |1 flir*h«iu, 5. Eept «luf dem bnittRen Schweine- markt standen rund 500 Derlei unb Käufer »um Berkaus Es wurden btjaMt für 3 bt< 4 Monate alte VÄidcv 70—90 Mk^ ter rietnere Ware 40-60 Mk. unb für Eaugfetkel 18—80 Mk bei tmar, se nach i»rötze und Qualität. Do« ^e'chän war ^u- M aller genehmigten rae« Lolterlea unb 1 n\L7 stets zu haben bei bcrt*oic-(*eneral- Bgeunrr von M Ricbard Bucbacker Giemn, Neuen Biue 11. nbe einer Fas trug sich tn dem Der Bahnarbeün: et wird, auf dem ic vom Zuge üb 'Hausung sand mar sahrlichen Berb daß Mutter und neu. . , >r Reich?anstal. segnet großen i, die notwendig s« n in großem W-- die Praxis Vorzug senschastlitz^ der technischen r Mechamk der egMNM wurde. iitbelt zurzeit aB » | iraten, I Form hin öu R malinvierQuab^I durch einen^^f % Sekundenmeter sM «sm*? en «! ÄffL )(h I sKsS'l! Monn^i mit vl seine >e rÄfft^L ging datz am 21. Mai 1911 die Frau rechtmäßig vom eigenen (Hatten an einen anderen verkauft worden roäre $a3 Tokum.nl trug alle Unterschriften, Eiegel und Stempel- marken, die notwendig waren, dazu auch die Namen oon E -jeugen Ter wackere Bürgermeister, der diesen seli m Berkaus bestätigt hatte, wurde telegraphisch seines eS enthoben. Landwirtschaft. ■efcaein*« her h,u»t ackl'chlien F udjiarien ,« deutschen Neicke. B>s 1898 wurden für das Deutsche Reich die Anbauflächen der verschiedenen Fruchtarten im Lause deS Lrnteiahre» ermittelt ,nd erst in dem aus die Äbetntung ivigenden Jahre zugleich mit den Srnte Zahlen veröftenUickt Mir Rücksicht auf die Bedürfnisse des ücndelo und der Landwirtscka'1 fand seit 1899 bie Feststellung schon in der Zeit vom l. bi- 30. Juni statt. Turw vunde-rat-beschluß vom 3. Mai 1911 wurde für bie Ermittlung der Andau^uch« die Zeit vom 28. Mai bi- 4. Juni sestgrievt, um eine nrnfl W)h«eik.gere BeröffeMlichung der 6t» aebnisse zu erntjjhSur t Ter 1911er lnba» Weist gegenüber dem von 1910 folgende Ibweichungen aus. • bei 2H nähme: Pianinos 380 bb 1700 Mk Wegen Umzog Einen Pofte« Klillbtll - Aiilügk verkaufe — um damit zu räumen — zu auhtrgcwöhnlich billigt« Königsberg Daiijig Stettin %’olen Breslau Berim Tiagbebutg dalle Leipzig Dresden Hamburg (xumooer Tüflelbori Roln Frankfurt a.M. Maiiiibeim 6tra«burg München Tm« Toi, hi Lehrt Eure Töchter ■•chBeldcrn nach Farorlt-Schnitt. ?jl nützlich, macht Freude, apart Geld lausend« von Frauen haben ®e»ea Sj atem -?°°n Platzmangel für au ver- ScbÜnc 07221] DaS Kommando. B8/el 2 Zimmer Btt uevmit'fen Vevlchiedcne». UeMirre Lklirtiiefnche (Offene Stellen Wfen (iidiidif bet 5289] LouiS Notbcubergcr, Neuenweg 22. 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