Mittwoch, 5. Zull I9U Erstes Blatt W. Jahrgang GietzenerAnzeiger Nk. 155 Ter «lehener Anzeiger erscheim täglich, außer Sonntag?. - Beilagen: viermal wöchentlich riebenerZamiliendlätlrr, zweimal roöd)cntI.Krel$> blahfürbtnKrei$6it6tH (TienStag und Freitag); zweimal monatl. Lanb wirtschaftliche -eitfragen T^erusprech - Anschlüsse. für bte Redaktion 112, Verlag u. Expeditton 51 Adresse für Depeschen: BezugdvretS: monatlich 75Vf^ viert ek- iährlid) SNL 2.20; durch 2lbf)ole- il Zweigstellen monatlich 65 Pf.; durch diePost 9)11.2.— viertel* * jährt ausschl. Bestellg. ZeilenpreiS: lokal 15Pi, auswärts 20 Pfennig. Ghefrcbafteiir: A Goetz. Verantwortlich für den volmschen Teil: Auqun Goetz; für .Feuille- ton^,,Dermischle4" und .Gerichtüsaal-: $1. Neurath; für »Stadt und Land": E.Heß; für den Anzeigenteil: H. Beck. General-Anzeiger für Cberhessen unna^Mn ans.ig« Rotdfionsöru» und vtrla- d«r vrührichtn Univ.-Vuch> und Steinöruderei n. Lange. NtdaMon, Lrpeditiaa und vruckerei: Schulstratze 7. bi» vormittagsEhr. Büdingen: Fernsprecher Nr. 50 Seschästrstelle Bahnhofstraße 16a. Die heutige Nummer umsaht 12 Seiten. Agadir. Tic Entsendung des deutschen Kriegsschiffes an die maroffanifdic Küste hält fortgesetzt die europäische Tiplo ntatic und die öffentliche Meinung in Atem, doch sind Ent scheidungen in der Sache noch nidit ergangen. Das Kanonenboot „P anthc r", das ans der Heim reife von Deutsch-Lüdwestafrika nach Agadir entsandt wurde, wird nunmehr durch den >kreuzer „Berlin" a d g e l ö st , da die Rückkehr des „Panther" zu einer gründlichen Reparatur nicht länger aufschiebbar ist. Ter Kreuzer „Berlin" hat schon am 29. Juni den Hafen von Kiel ver lassen : er nahm Kurs nach der Ostsee, angeblich, um dort tunlenlelegraphische Hebungen abzuhalten. In Marine kreisen soll es ein offenes Geheimnis gewesen sein, das; der Kreuzer den Befehl erhalten hatte, nach Marokko zu gehen, und man vermutet, Daß das Kriegsschiff bereits in der Nähe der marokkanischen Küste ist. Aus Paris liegen folgende neuere Meldungen vor: Im Minister rat hielten die Minister eine allgemeine Besprechung über die äußere politische Vage, besonders über Marokko, ab. Nach Schluß der Sitzung empfing Eaillaux den Besuch des italienischen Bot schasters. Nach dem Ministerrat mürbe eine. Note nicht ausge geben. Ter Grund für diese Schweigsamkeit ist angeblich darin zu suchen, daß die e n g l i s ch e A n t w o r t, die erst heute mittag in einem Kabincttsrät sestgestellt wurde, noch nicht in offizieller Form e i n g e a a n g e n ist, doch wurde angedeutel, daß die englischen und russischen Regierungen den französischen Botschaften m London und Petersburg in ihren Unterredungen Mitteilungen gemacht haben, die für Frankreich durchaus beiricoigcnb sind In den Aandelgängeu oer Kammer wurde behauptet, sranzösischerseits sei in Vonbon der Gebaut e angeregt wor den, E n g l a n b solle ein Kriegsschiff nach M a -> rokk0 schicken. Tiefer Vorschlag zur Güte fand ober bei dem Premierminister Asquith und dem Minister des Aeußern Sir Edward Grey nicht die geringste Gegen- liebe. Im Laufe der Kammersitzung erklärte der Präsident Brisson, er habe von den deputierten Pourqerh de Baisse rin, Janrös mib Vaillauh Interpellationsantröge bei-r. die deutsche Demonstration erhalten. Ter Ministerpräsident erklärte, da. der Minister des Aeußern abwesenb sei, könne der Zeitpunkt für die Interpellation nicht festgesetzt werben; falls bie Regierung fie an nehme, bevor der Minister zurück gekehrt sei, werde die Festsetzung des Zeitpunktes vertagt. Ter ehemalige Marineminister Vanessan schreibt «in „Sivele": Tic Blätter, welche seit Jahren am lebhaftesten zur Besetzung von Marollo durch Frankreich gedrängt haben, tragen heute das größte Erstaunen und die größte Ent lüslung über das Vorgehen Deutschlands, nach Agadir zu ziehen, zur Schau. Sie vergessen, daß wir Franzosen in Easablanea und im Lchaujagebiet sitzen mic Leute, die leine Lust haben, fortzugehen Unsere Diplomaten in unserer Unwissenheit und ihrem Ehrgeiz schickten sich schon an, auf das Kapitol zu steigen, als Spanien sich Nordmarokkos bemächtigte. Nun, angesichts des Schauspiels, wie Deutsch - lanb die Hand auf den Süden Marokkos legt, stürzt, bas ganze Kapitol zusammen. Das französische Volk wird die erforderliche Kaltblütigkeit und den Frieden bewahren, den die Ignoranz und der Ehrgeiz seiner Tiplomaten so schwer gefährdet haben. Entgegen den unbestimmten Nachrichten aus französischer Quelle, daß £ e ft e r r c i ch das Vorgehen Deutschlands in der Marokkofrage nicht billige, schreibt das offiziöse Wiener Fremdenblatt: Bekanntlich hatten sich zuerst die französische Republik, sodann Spanien zu Interventionen im Innern Marokkos veranlaßt gesehen, welche mit der Gefährdung nationaler Interessen durch die herrschende Unruhe begründet und von Erklärungen begleitet wurden, und durch die sich sowohl die französische wie auch die spanische Regierung zur Wahrung der in der Algeciras- alte sestgclegicii Grundsätze bet ihren Aktion en ausdrücklich bclannten. Indem Oesterreich-Ungarn dieser Versicherung Vertrauen schenkt, hak es sich auf die abwartende Haltung beschränkt und sieht auch vorläufig keinen Anlaß, aus der selben hervorzutreten. Selbstperständlich verfolg^ Sester rcich-Ungarn mit S v m p a t h i e den jün g st en Schritt der deutschen Regierung .welche sich bei ihrem Unternehmen ni : :: rr auf da > Spaniens, sondern auch aus das international anerkannte Recht feder ziviKjier.en Mach, berufen fand, ihre Staatsangehörigen ’ii schützen, wo immer ,’i* an Eigentum oder Leben bedroht werden. Tagegen scheint der gegenwärtige deutsche Schritt ange ichls der offenen Erklärung des Berliner Kabinetts, die sich gleichsam ähnlichen Versicherungen Frankreichs und Spaniens anschließt, nach hiesiger Auffassung geeignet, zur Beruhigung der doch nicht mehr^gan- klaren Situation in Marono das Seinigc in dem Sinne beantragen, daß bie grundsätzli von allen Mächten im Auge behaltenen Prinzipien ber Algecirasakte unverändert erhalten werden. Jedenfalls wäre dies die Lösung, die auf allen Seiten von vornherein auf Zustimmung rechnen könnte, falls die marokkanische Frage infolge der letzten Ereignisse wieder in das Stadium der europäischen Dis- kussion treten sollte. Tiefen Standpunkt dürften vor allem jene Mächte entnehmen, die, wie auch Qesterreich Ungarn, nicht birefr interessiert, umso größeren Wert dara if legen müssen, das; für ihren Handel mit diesem Reiche die Vorteile der in der Algecirasakte ftipulierten „offenen Tur" luciter- l)in wie bisher bestehen bleiben. Bei dem Umstande, daß Ccfierreidj-llngarn unter den nach Marollo importierenden Ländern die vierte Stelle einnimmt, wirb sich die Monarchie gegebenenfalls in ber marokkanischen Frage vor allem von bcu gebotenen Rücksichten auf die,e luirtjdinyidKjL Beziehungen leiten ktffdt. Im e n g l ische n Unk er hause fragte Balfour den Miuisterpräsidenten, ob es int öffentlichen Interesse mög sich sei, Mitteilung über M a r o t1 o zu machen. A squi t h erwiderte: Tie Angelegenheit, auf Die Balfour hinweisk, zieht — bas brauche ich nicht erst zu sagen — die ernste Aufmerksamkeit ber Regierung auf sich. Diplomatische Mitteilungen werden in diesem Augenblick ausge tauf ch t. Ich glaube aber nicht, baß es angebracht ist, gegenwärtig mehr zu fügen. Tee Liberale Tapib Mason fragte an, ob nicht nach Artikel 8 ber Algecirasatie ber Generalinspekteur des diplomatischen Korps darüber zu berichten habe, welche iuirlfc.inen Maßregeln zum Schilpe des Lebens und Eigentums ber Fremden zu ergreifen seien und ob nicht nach Artikel 9 der Alle bas Diplomatische Korps im Falle, daß Beschwerden erhoben werben sollten, den Generalinspektcur ersuchen tonne, Erhebungen anzu stellen und einen Bericht auszustellen, endlich, ob irgend welche Beschwerden erhoben morbcii seien. Asquith erwiderte: Ties ist feine Anfrage, welche ohne vorherige Ankündigung gestellt werden folltc Wenn Mason sie fchrift lich 'vorlegen will, würden Erhebungen ange^tellt iverdeu. Nach einer Meldung der Agence Havas aus El K sa r vom 3. ds. begab sich Ober st Sylvestre mit mehreren Offizieren am Morgen in die Kaserne, in welcher sdwrifische Truppen untergebracht waren, und erklärte, er benötige des Gebäudes für die spanischen Truppen. Tie Soldaten waren genötigt, die Kaserne mit Pferden und Maultieren zu räumen, worauf sich die Spanier dort einrichteten. — Nach einer anderen Meldung sind 250 spanische Soldaten in L a r r a s ch cingctroffcn. Wie ans Meli11 a gemeldet wird, nahmen die Spanier neue Positionen ein und rjicften in das Gebiet der Beni Sibel em Ans Hessen. Tic Neuwahlen zum Landtage werden nach einem Ausschreiben des Staatsministeriums voraussichtlich auf Freitag, 3. November, anberaumt werden. Deutsches Reich. Ter Kaiser wird voraussichtlich heute seine Nordlandreise antreten. In 3 1 Berliner Versammlungen, die von der sozialdemokratischen Parteileitn n g ciubc- rufen waren und die den gewöhnlichen Massenbesuch anfzu- weiseri hatten, wurde gestern das Landtagswahlrechk und die Maroklosrage besprochen. _______________________ Ausland. Präsident balliere* ist am Dienstag nachmittag an Bord des „Edgar Quinet" in Amsterdam eingetrosfen und wurde im Landungspavillon von der Königin, dem Prinzen Hem rieb, den Spitzen der Behörden und den Mitgliedern der franzö- fischen Gesandtschaft begrüßt. Tie Wiener „Nene Freie Presse' schreibt: Wie mir von informierter Seile erfahren, fanden in der letzten Zeit zwischen £ e st e r r e i ch - U n g a r n , Italic n und R n ß l a n d zwang - lose Besprechungen über die albanesische Frage statt. Es wurde festgestellt, daß die drei auf dem Balkan in erster Linie interessierten Mächte in ihrer Auffassung über die Lage auf dem Balkan vollkommen nbereinstimmen. Eine Ucberein>timmn»g erweist sich schon deshalb von großem Vorteil, weil hierdurch uh'- Balken float en, die ans d--r gegeuwärlig-v Situation bti Türkei Vorteile für sich herausschlagen wollen, entnehmen werden, daß sie nicht ans die Unterstützung einer der drei Großmächte zu rechnen haben werden, sofern fie Ziele verfolgen, die dem Frieden abträglich feien. Der Parteitag der tschechischen Sozialdemokratie beschloß, einen selbständigen Klub im Reichsrat zu gründen. Dem Klub, dessen Gründung sofort vorgenommen wurde, gehören fänttliche *25. tschechische Sozialdemokraten an. Im englischen Unterhaus wurde die zweite Lesung der S e epr i senb il l angenommen Der Antrag der Ovpoiitton, die Londoner Teklaration einer Kommission von Sachvkrständigen zu überweisen, wurde mit 30l gegen 231 Stimmen abgelrhni. Tic Abstimmung riet eine heftige Kundgebung auf den Bänken der Unionisten hervor. Man hörte den Ruf: „Verräter! Ihr fpekuliert mit der Nahrung des Volkes." Tim Ministerpräsidenten Stolhvin nahestehende hiesige Streite erhalten aus Bad Elster ungünstige Nachrichten über Stolypins Befinden. Tic „Birschewija Wjedomosti" er fahren zugleich, Stolyvin sei von feinen Aerzten eine lange Ausspannung angeraten morden nnd Stolypin (hebe seinen Rücktritt an. vom Universltätsftu-ttim der Krauen im Sommer 19(1 Es war vor.inszniehen, daß die im Herbst 1908 eriolgte Zulassung der Frauen zur Immalriktilalion an allen deutschen Universitäten aus die Stellung be-.> weiblichen Geschlechts zu in akademischen Studium und die Ciuioicflung der daraus gerichtete:'. Bewegung von entscheidendem Einfluß fein mußte. Von Semester zu Semester fchtvillt denn auch die Zahi. der studierenden Tgmen an; sie betrügt diestn Sommer 2352 gegen 1132 im Sominrr 1909, innerhalb 2 Jahren also eine 'Anfwärtsenttvicklung, die nut aller Bestimmtheit crmurten läßt, daß der Höchststand noch nicht erreicht ist, zitmai auch die Vermehrung der Gelegenheit für die Frauenwelt zur Erwerbung des Reifezeugnisses natuv- gcmäß den Zufluß der Frau zur Hoch'wule weiter sördert. Lei verhältnisntäßige Anteil der Frau am bcutid^cn Uuiversitats studium ist jn diesem Semester ans 4,4 vou Hundert der Getarnt- tutdentenzahl gestiegen. Tie große Mehrzalsl der Lrtudenlinnen, nämlich ctiua 2100 bis 2200 von 2552, ist reichsangehörig und davon stammen etwa ztvci Trittcl aus Preußen, das demrutch am Fraucnstttdinm verhälttiismäßig sehr stark beteiligt in. Aus Bauern ist der Zugang an Studentinnen relativ gering, wogegen Hamburg ganz beträchtlichen Anteil hat. Tic Ausländerinnen stammen überwiegend aus Rußland, aber auch Nordamerika uno Oesterreich-Ungarn sind stark vertreten. . Bei der Verteilung der Studentinnen auf ine verschiedenen Fakultäten und Studienfächer »eigt sich neuestens nn^ jedem Semester bie steigende Vorliebe der^ Fran fiir die Fächer der philosophischen Fakultät int engeren Sinne, also für PHUo sophic und Geschichte, worauf die Frau freilich auch Begabung und Neigung zunächst verweist. Aber auch die Aussicht, durch die Erstehung der Lbcrlehrerinnenprüsmig 'ich eine Existenz zu uchern, mag bei der Berufswahl überwiegend das ausschlaggebende Moment sein. Andererseits ergeben die neuesten Zahlen, day der ärztliche Berns auf die Frau nicht bie An z iehuii g s kr a s t ans- zuüben vermag, die vielfach angenommen wurde. Denn wahrend vor wenigen Jahren noch die Hälfte der Studentinnen ^Medizinerinnen waren, ist jeut bereit Anteil auf etwa ein -vnii'tel i eruntergegangen. Zurzeit studieren Philofophic, Philofophte und Gcfchichtc 1438 Frauen gegen 1217 im Vorjahr, Mathematik mw Naturwiffenschaftcn 423 gegen 313, Medizin 549 gegen >1-, Siaatswin'cnschasten und Landwirtfchatt 56 gegen 55, Rechts.vincw schäften 42 gegen 26, Zahnhcickunde 31 gegen 38, Pharmazie < gegen 4 und evangelische Theologie 6 gegen 4. Hinsichtlich des C v i c 5 des Studiums der oit_ bem Naturmirorucheii Museum in Äewyork für eine namhaite Summe erworben. Von dem Tiere wurde dann aud) eine genaue Nachbildung h.-rgestellt, die fein vermutliches Aussehen zeigt in jenen sabclhafttn fernen der Urteil. Das Tier ähnelte dem wohlbekannten Iguanodon, unterschied sich aber von ihm durch die Form des Kopfes, die eine entieriue Acl'nlichteit mit dem V -id aunvciü. -ehr wahr sch ein lich vollzog sich die Ledensw.-iic des Tradwdvns zu^emein großen Teil im Wasser, woraus die ver^oältnisniätzigc -l in ine i Diese Schwimmhaut läßt sich freilid) nur f;"-c die VorderNiyc fcftücücn, da an den Hinteren und am ^clswanz _D-i .'caiit mdit erhalten ist. Be: d-cm 2lv>ban des gefundene'.'. Lie.es ist man mit solcher Vor«ich: zu Wege gegangen, fctv; die Zeichnung der Haut sür das bloße Auge deutlid) erkennbar ist. Man darf au- nehmen, daß das Tier nicht in eine eintaibige Haut gekleidet war, sondern daß cs verschiedenartig gefärbt sich darstellic. Wie war es nun möglich, daß dieses Tier in einem tast völlig nnver- sehrten Zustande sich als Mumie aus der Kreidezeit erhielt? Nad) der Annahme des Direktors des Newyorker Nattirhtstorifchen Museums, Osborn, ist es durdi einen Zufall dem Zahn der Aasfresser entgangen mnd lange Zeit in großer Sonnenhitze der freien Lnft ausgesetzt gcblieocn, wahrsdwinlich aus einer irodciicit Sandbank, so das; seine Haut, anstatt zerstört zu werden, eine richtige natürliche Gerbung erhielt. Tas Skelett blieb also wie m einem Satt von Leder cingehnllt, der durch seine gegerbte und gehärtete Haut gebildet wurde, und so überstand es die ungeheuren Zeiträume, die seitdem bis zur Gegenwart verslossen sind. — T i e nächste voll st ä n i) i g e S o n n e n f i n lt e r u i s. In diesem Jahre hat mir eine vollständige Soniicnsinsternis stalt- gcfundcn, die im wahren Sinne des Wortes ins Wasser gesallcu ist. Sie war überhaupt nur int Stillen Ozean sichtbar, nnd das aus einer Strecke, wo nur wenige öoe oder ipärlid) bewohnte G ii nvöe gi legen siick. Bei dem werden die Bedingungen etwas besser sein, wenigstens nad) der idagc Der Totalitätszonc. Tic kurze Tauer der vsllitandigcn Verfinstcrung ist aber ein für die Astronomen unerfreulicher Umstand, da von dieser selbstverständlitt' ber llnitang der Bcobach- tuiigm, die Dabei gemocht werden tonnen, in erster Linie abhäng!. Es ist schon bei einer Dauer von etwa iünf Minuten, Die ats verhältnismäßig lange gilt, schwierig, in diese Zeit^ mehrere vhoto- grophische Ausnahmen mit uint Fernrohr, Dem Speltroskoo usw. und die Beobachlnng mit dem Ange hineinzudrüngen. Bei Der am 17. Aprtl 1912 statttindenDen Finsternis wird mau aberjiod) viel bescheidener sein müssen. In einer Hinsicht ist diese Finsternis sehr merkwürdig, utDcnt sic eine Unzulänglitt-keir ber sonst doch schon recht Hochstehenden Himmclskunde aufdeett. Zuerst hatte mau lumtlid) yerausgerechnct, c aß Die Finsternis schon in Der Nähe von Paris eine oollständige, wenn auch von sehr kurzer Taucr fein würde, nnd daß Die Zahl cer Totalität in Spanien sich aus >echs Sekunden belauien würde Tas iü schon wenig genug, schein', aber nock zn viel zu sein. *.'iad) den Berechnungen verichüdenee Fachlenre, die in der „NatutC .usammengestellt werden, luiro bic Finsternis c.ttwedcr nberhanrt nur eine ringförmige oder ihre iufel nir außerordentlich kurze 3C'*1 Zu beoLmd)teii ein. Für einen Plah in der Nähe von Svoru wird Die Zone der Totalität 166 Meter breit, ihre Dauer nur < - Sekunden sein. Es würde also für DlU Astronomen ein Kuns'ft tick bedeuten. Ort und Zeit genau richtig zu greifen. grüne Linie im Ganzen dem Hessen-Nassau. Gellern nachmittag begegnete von Münchholzhausen, Kreis Darmstadt, 4. Juli. Nach Rücksprache mit Minister des Innern wird heute noch Auszahlung der Einquar tierungsgelder amtlich angcordnet. Bitte sämtliche so daß ein Ausfall gegen 1910 Da das Unternehmen schon im Monat April Mai Juni 1911 39 402 40 958 43127 1911 97 981 103 306 1096'6 Augenblick starker Regen cinsetzt. Die Einnahmen aus Personenverkehr der Straßenbahn stellen sich wie folgt: von Alk. 1323 sich ergibt. 1. Vierteljahr einen Rück- um das hat, hielt rote 1911 58 579 62 387 66 489 Linie 1910 50129 67 663 76 500 Mai 10148 11157 zusammen 30 353 31618 1910 35 870 46 815 48 267 1910 85 999 Personen 114 478 124 767 ijch Bieber, 4. Jul,, dem Gastwirt Fr. Amend Juni 10 675 12 162 Zustandekommen dieser Schöpfung besonders bemüht die Festrede. zus 187 455 194 292 123 48/ 1309^2 310 903 3-'5244Personen Es wurden demnach im 2. Vierteljahr 1911 14 341 Personen weniger befördert als im gleichen Zeitraum 1910. Vergleicht man den Verkehr 1911 mit 1910 in den einzelnen Monaten, so wurde im April auf beiden Linien von 11 982 Personen die Bahn in diesem Jahre ,nehr benutzt, wogegen die Benutzungsziffer in, Mai um 11 172 und im Jun, um 15 161, im Ganzen in den zwei Monaten um 26 333 Personen, zurück ging, ein Ausfall, der allerdings bedeutend ist und zum Teil auch auf ungünstiges Wetter zurückzuführen ist. Es steht nämlich fest, daß bei heißem Wetter mehr gefahren wird, als bei kühler Witterung, auch wird die Benutzungsziffer erhöht, wenn bei starkem Verkehr in der Stadl, der ja stets in gewissen Stunden sich einstellt, im richtigen gang in der Beförderung von 10 000 Personen zu verzeichnen hat, so ergibt dieser Rückgang efür das erste Halbjahr rund 2400 Personen. ** Diebstahl. Vor einigen Tagen wurden einem hiesigen jungen Manne, der die Gepflogenheit hatte, den Schlüssel seiner Stube abzuziehen und außen an die Wand zu hängen, ein guter Anzug und ein Paar Lackstiefel gestohlen. Eine in der Rocktasche gewesene Gratulationskarte wurde ihm gestern mit Poststempel Weilburg vom Dieb zugesandt. Landkreis Gietzen. = Garbenteich, 4. Juni. Zum Gesangs-Wettstreit des Gesangvereins „Viktoria" hier an Pfingsten 1912 sind die ersten Rundschreiben an die Vereine verschickt und damit mit den Vorarbeiten begonnen worden. (?) Lich, 4. Juli. Folgende Depesche unseres Landtagsabgeordneten, die in weiten Kreisen der Bevölkerung mit Befriedigung ausgenommen wird, war heute hierangeschlagen: Emsenörrngen zuin Neubau des Eichener Amtsgerichtsgebäudes. (Für Form und Inhalt aller unter Dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.) Der Ausstand der Seeleute. Lvndon, 4. Juli Während der Ausstand in Hüll, Liverpool, G r i m s b h und V e l f ast durch die Bewilligung der Fordermigen der Gewerkschaftler vollständig beendet zu sein scheint, ist die Beilegung des Streiks in Manchester nur teilweise. Die Lage in Sonth-Shiclbs, Glasgow und Leith ist noch ungeklärt. Die meisten .'Hafenarbeiter nahmen heute in Hüll dieAr- b e i t w i e der auf. 9tur gegen tausend Getreidearbeiter und raufend Kohlentrimmer verweigerten die Aufnahme der Arbeit, da sie das gestrige Utbercinfomincn für ungenügend erklären. Auch die Müller befinden sich im Ausstande. Sie verlangen Anerkennung ihres Verbandes, sowie sofortige Lohnerhöhung. Manchester 4. Juli. Die Polizeimannschaften, welche mit Waren beladene Wagen begleiteten, wurden von den A u s st ä n d i g e n mit Steinen beworfen und mehrere von ihnen verletzt. Der Handelsverkehr ist zum Stillstand gekommen. Leicht verderbliche Produkte aller Art sind in Gefahr, verloren zu gehen. April 1911 Mk. 9534 1910 „ 8361 völlig aus freiwilligen Zuwendungen der Bürgerschaft be. stritten. Bürgermeister Dr. Wevers, der sich aus einem Tischkasten, ber mit einem Meisel gewaltsam eröffnet wurde, die Geldkassette mit einigen hundert Mark gestohlen. Verdächtig ist ein junger Mann, der vor kurzem sich in Lehrbach aufhielt. Kreis Lauterbach. ^Lauterbach, 4. Juli. Gestern vormittag wurde das tn der Bahnhofstraße hier neu errichtete Sparkassen- g e baude der Bezirkssvarkasse Lauterbach e i n a e w e i h t. An den üblichen Einweihungsakt, dem außer den Vorstands- und Aufstchtsratsmitgliedern Kreisrat von Bechtold und Kreisbauinspektor Hechler, nach dessen Plänen und Leitung der Bau ausgeführt wurde, beiwohnten, schloß sich ein Festessen der Teilnehmer int Hotel Schüz an. Die öffentliche ^nV^5e^na^Trte neuen Sparkassengebäudes erfolgt am 7. Juli b._ Js., bic Zahltage find auf Freitag und Sams- iag festgesetzt. _ In dem feuer- und diebessicheren Panzer- raum der Kasse sind zur allgemeinen Benutzung Schranksacher (sog. Safes) ausgestellt, die gegen eine billige Miete zur Ausbewahrung von Wertgegenständen an das Publikum abgegeben werden. Kreis Schotten. * In der Angelegenheit betr. den Amtsgerichtsneubau sind mir bereits so viele Zustimmungserklärungen zugegangen, daß gegen dieselben die .Attacken der Herren Troß unib Bindewald wenig besagen. Dlaß die Getroffenen schreien würden, habe ich erwartet. In der Zuschrift des Vereins der oberhessischen Rechtsanwälte steht deutlich geschrieben und ebenso in meinen begleitenden Bemerkungen, daß im Interesse der Richter, der Anwälte, der Parteien und der Rechtspflege die Ausführung des Bauprojekts unterbleiben müsse. Demgegenüber behauptet Herr Troß, es gehe aus der Zuschrift hervor, daß nur einige stark beschäftigte Anwälte durch die Trennung der Gerichte benachteiligt feien und daß sie aus Geldinteresse sich dagegen äußerten. Das ist eine unwahrhaftige Kampf Methode, mit der gleichzeitig den Anwälten nichtige Motive unterstellt werden. Es genügt, diese Manier des Herrn Troß zu kennzeichnen. Verteidigung und Abwehr solcher Gehässigkeiten ist unter der Würde des Angegriffenen. — Nach dem Grundsatz , was ich denk' und tu’ trau ich andern zu" handelt Herr Troß weiter, wenn er die Rathausfrage mit der .Amtsgerichtsfrage in Verbindung bringt. Kürzlich hat Herr Stadtverordneter Eichenauer erklärt, es falle einem, wenn man nahe der alten Klinik wohne, schwer, für deren Verwendung als Rathaus zu stimmen, weil in unglaublich gehässiger Weise Eigeninteresse untergeschoben werde. Ich habe erwidert, das dürfe einen nicht füntmern, man müsse sagen „ich blick' herab von meinem Tier auf das Getümmel unter mir". Immerhin bedarf die Behauptung des Herrn Troß, ich sei einer der Hauptbefürwortcr der Verlegung der städtischen Aemtcr in die alte Klinik, der Richtigstellung. Ich habe nie in dieser Hinsicht einen Antrag gestellt, habe vielmehr einem Gegner des Projekts zugerufen: „ich spreche nicht für die Klinik als Rathaus, weil ich in der Liebigstraße wohne und ich würde nicht dagegen sprechen, wenn ich am Walltor wohnte". Dieser Gegner des Projekts hat nebenbei bemerkt, früher erklärt, „weiß Gott, Heinrich, das gäb' e wunnerschö' Rathaus". Ich bin eingetreten dafür, daß das Gebäude bald in irgendeiner Weise verwendet und nicht zur Ruine werden, unb daß man den Garten nicht verbauen solle, ich habe bei der — in meiner Abwesenheit beantragten und beschlossenen Besichtigung — den Eindruck gewonnen, daß das Gebäude sich eigne, habe aber niemals in der Stadtverordnetenversammlung für oas Projekt geredet. Gegenwärtig beschäftige ich mich mit Interesse mit einem Projekt, das eine andere Verwendung der Klinik und mit einem solchen, das einen neuen Rathausbau vorsieht. Der .Anwurf des Herrn Troß ist daher frivol. Die Frage der Errichtung deL Amtsgerichtsgebäudes ist lediglich zu beurteilen aus den Rücksichten auf die Rechtspflege. Mit dieser hat Herr Troß nichts zu tun; er führt auch in seinem Artikel neben der Behauptung, es seien 40 bis 50 Zimmer mehr nötig — wobei wohl eine Null abznstteichen ist — hauptsächlich die Wertsteigerung des Wiesengeländes an. Also hatte ich doch Recht, als ich auf diesen Vorteil der Wiesenbesitzer hinwies. Die Wiesenbesitzer sind, von Westen nach Osten gerechnet: Wilhelm Löber VI., Stadt Gießen, Wilhelm Löber VI., Stadt Gießen, . Wilhelm Löber VI., Stadt Gießen, Großh. Landeseigentum, Wilhelm Löber VI., Philipp Lampus, Eduard Sack, Wilhelm Löber VI. Wiesenbesitzern zuliebe, auch wenn zu ihnen der Fiskus und die Stadt gehört, baut man kein Gerichtsgebäude; die Wünsche, die am Freitag seitens des Nordostvereins dem Herrn Minister vorgetragen worden sind, Ausschließung eines Stadtteils usw., haben mit der Rechtspflege nichts zu tun. Den Herrn Bindewald kenne ich nicht und lehne es ab, auf seine an Anmaßung und Unartigkeit dem Produkt des Herrn Troß nahekommenden persönlichen "Angriffe mich $u äußern. In der Frage der Universität Frankfurt habe ich den Standpunkt eingenommen, daß Staat und Stadt alles für die Universität Gießen tun müssen, um sie konkurrenzfähig ans - zustatten, dazu gehören die von mir genannten Kliniken und Institute, für die ich eintroten werde. Den gleichen Standpunkt nimmt meine gestrige Ileußerung ein — wo ist ein Widerspruch? Ich schreibe jetzt nichts mehr, folgen weitere beleidigende Angriffe, so sprechen wir uns im Gerichtsgebäude, es ist noch Platz dort, Justizrat Grünewald,. Rechtsanwalt, Interessenten zu benachrichtigen. Fenchel, Landtagsabgeordneter". Damit ist eine Angelegenheit aus der Welt geschafft, die seit Herbst die Gemüter hier und in einigen Nachbarorten verstimmt und erregt hatte. Es dreht sich um die örtliche Zulage, die die Stadt im Herbst für die Verpflegungsgelder des Militärs bewilligt, die aber nicht genehmigt worden war. Ein Schreiben an den Landtagsabgeordneten führte zu dem obigen erfreulichen Ergebnis. Die Leute, die den Betrag der Heeresverwaltung von 1,34 Mark täglich bereits in den Händen haben, werden jetzt noch 66 Pfg. für den Kopf nachträglich erhalten. Kreis Büdingen. -I- Büdingen, 4. Juli. Um den Mitgliedern der nicht beteiligten Zweigvereme im V. H. C. Gelegenheit zu geben, das am 25. Juni auf der Ronneburg aufgeführte Festspiel „Im Glauben stark, in Treue fest" anzusehen, ist eine Wiederholung auf Sonntag den 16. Juli beschlossen. Die Hauptaufführung ist mit Rücksicht auf die diesmal zu erwartenden Besucher aus Oberhessen auf 4l/2 Uhr nachmittags festgesetzt. Sie ist um 6 Uhr beendet, so daß den Besuchern die Möglichkeit gegeben ist, sowohl über Hanau, wie über Mittelgründau bezw. Büdingen m ihre Heimat znrückzukehren. Zur Hauptprobe vormittags 11 Uhr werden wieder Eintrittskarten zu ermäßigten Preisen ausgegeben. (?) Nidda, 4. Juli. Gestern morgen kam es in einer hiesigen Wirtschaft zwischen drei Maurern und drei Hausierern zu einer blutigen Schlägerei. Im Lause derselben wurde mit Flaschen, Glasern usw. geschlagen. Einer der Maurer wurde so geschlagen, daß dec Arzt in Tätigkeit treten mußte. Da auch die Gendarmerie auf dem Kampfplatz erschien, durfte die Schlägerei ein gerichtliches Nachspiel haben. — Als heute morgen der Hotel- befitzer Weil von Salzhausen mit seinem Wagen nach Nidda fuhr wurde das Pferd scheu und raste die Straße nach Nidda hinein. Herr Weit wurde vom Wagen geschleudert und ein Stückwegs m i t g e s ch l e i s t. Er wurde zum Arzt gebracht, der sofort einen Verband anlegte. + Borsdorf, 1. Juli. Die vormals Hugo Uhl'sche Wirtschaft ging durch Kauf an Schneidermeister Otto Klans von hier über. Kreis Alsfeld. Lehrbach, 4. Juu. deute mittag wurde in der Lenzscheu Gastwirtschaft im Nebenzimmer eingebrochen. Wetzlar, auf einer Radtour zwischen Frankenbach und^Fellings- pausen ein schwerer Unfall. Amend wollte in voller Fahrt eine kurze abschüssige Kurve der Straße nehmen. Er stürzte dabei und flog un Bogen über die Straße hinweg, wobei er in einer’ Fichte hängen blieb. Zum Glück war ein Arzt schnell zur Stelle, der die in den Körper gedrungenen Holzteile an Ort und Stelle entfernte und den Schwerverletzten durch sein Automobil nach Gießen in die Klinik brachte. x Brandoberndorf,4. Juli. Ein Einbruchsdieb stahl wurde in dem etwa 10 Minuten von hier entfernt liegenden Jagbschlößchen des Herrn Lust aus Frankfurt verübt. Der Dieb stieg nachts durchs Fenster ein und durchsuchte alles — das Schlößchen ist jetzt nicht bewohnt —, übernachtete, zechte und ging morgens, nachdem er seine Kleider mit denen von Herrn Lust vertauscht hatte, gemütlich im Walde spazieren. Förster Bornemann, der die Kleider erkannte, veranlaßte mit einigen Waldarbeitern seine Festnahme. Der Verhaftete wurde von der Gendarmerie nach Usingen verbracht und entpuppte sich als ein erst am 28. v. M. aus dem Zellengefängnis Butzbach entlassener Sträfling. O Altenkirchen, 3. Juli. Zum vierten Make werden hier unb in ben Filialgemeinden Vorkehrungen für die Kölner Ferienkolonie getroffen. Es gilt dies- mal 180 Kinber unterzubringen. Pfarrer Racke hatte zu einer Vorbesprechung Einlabungen in beit hiesigen Pfarrsaal ergehen lassen. Sämtliche Kinber im Alter von 5 bis 13 Jahren werben auf Kosten ber Frau Oelberrnaun-Köln zu einem Pflegesatz von 1 Mk. täglich auf vier Wochen in Familien unteraebracht. In ber ersten Augustwoche treffen sie unter Begleitung mehrerer Schwestern auf Station Offenbach ein, wo sie nicht selten auf Leiterwagen abgeholt werben. = Naunheim, 3. Juli. Zur .Hebung und Förde- rung ber Form- unb Zwergobstbaumzucht, namentlich über bie vorteilhafte Ausnutzung ber vorhanbenen Mauer- unb Häuserwände fanden hier durch Kreisobstgärtner Rntsch- Biedenkopf praktische Unterweisungen nebst Vortrag statt. X Frankenberg, 3. Juli. Dem Landes Hospital Haina ist die Ermächtigung zur Annahme des Nachlasses der verstorbenen Ehegatten Hospitalsdirektor Dr. Scheel in Haina erteilt worden. Der Nachlaß besteht in Wertpapieren im Nennwerte^ von 134114 Mark mit einem Kurswert von rund 128 850 Mark, in ausgeliehenen Darlehen in Höhe von 10 500 Mk. und einem Grundstücke in Kassel nebst Hausrat. Der in Kassel versammelte Landesausschuß hat heute beschlossen, den genannten Kapital- und Immobilien-Nachlaß als ein besonderes dem Landeshospital Haina gehöriges Vermögen durch den Landeshauptmann nach Maßgabe der bestehenden Bestimmungen zu verwalten. Aus dem Kapitalsbestande sind zunächst zu decken die Legate und verschiedenen Kosten. Tie Einkünfte des noch verbleibenden Vermögens sind in erster Linie zu verwenden zur Leistung der den drei unverheirateten Schwestern des Dr. Scheel bewllligten Unterstützungen, sowie ber der Witwe Bernhardt zugesicherten Jahresrente, ferner zur Ausbesserung ber Verpflegung solcher Pfleglinge 2. Klasse, die aus besseren Familien stammen und eine bessere Verpflegung bisher gewohnt waren und sich vor allem Sinn und Verständnis dafür bewahrt haben, durch die Gleichstellung mit den Kranken 2. Klasse indessen besonders unangenehm berührt werden, sowie zur Unterstützung hilfsbedürftiger Hinterbliebenen von Hospitalsbearnten, Dienern oder ständigen Arbeitern usw. Wenn später die Einkünfte des Vermögens zu den vorbezeichneten Zweaen nicht völlig aufgebrancht werden, so soll der verbleibende Rest zur Erleichterung der Landgemciirden des Kreises Frankenberg dienen, die auf ihre Kosten Pfleglinge im. Landeshosprtal Haina zu unterhalten haben. o. Laubach, 4. Juli. Um die schon lange geplante Errichtung einer Schwimmbadeanstalt in unserer Stabt zu ermöglichen, würbe tu einer Generalversammlung bes Eis- vereins ber Beschluß gefaßt, bic Vorarbeiten zur Erbauung in bic Hand au nehmen. Hierzu würbe ein Ausschuß gewählt, ber die Platzfraae zu prüfen hat und von fachmännischer Seite genaue Projekte mit Kostenvoran.chlägeu ausarbeiten lässt. Zurzeit laufen unter ber Einwohnerschaft Cinzeichnungslisten um, bie den zu erwartenden Besuch ber Badeanstalt feststeilen sollen. Ihr Ergebnis wirb beweisen, ob eine Rentabilität bes Unternehmens zu erwarten ist. Kreis Friedberg. x Bad-Nau heim, 4. Juli. Ter amerikanische Unabhängigkeitstag wurde heute wie alljährlich festlich begangen. Das Kurhaus und oie Terrasse trugen die amerikanischen Farben. Auf der Terrasse war anläßlich des 9iatioiin[» festes nachmittags Festkonzert der Kurkapelle. Tas Abendkonzert brachte Einlagen des deutsch-anierikanischen Quartetts. Nach dem Feuerwerk und dec bengalischen Beleuchtung des Parkes war im Konzerthaus Ball mit Blmnentänzen. Starkenburg und Rheinhessen. 'V WormS, 4. Juli. Gestern erfolgte auf dem Hohen Darsberg bei Neckarsteinach die Einweihung^ des Wormser Kinder-ErholungSheims, wozu Sonderzüge viele Hunderte von Wormsern ins Neckartal brachten. Das Erholungsheim steht in Bezug auf seine Größe und feine Einrichtungen beispiellos in Deutschland da. Es ist während des ganzen Tages in Betrieb und nimmt innerhalb dieses Zeitraumes den achten Teil sämtlicher Wormser Schulkinder aus. Besonders bemerkenswert ist, daß das Heim ausschließlich aus freiwilligen Spenden der Bürgerschaft gebaut morden ist,* ebenso werden die erheblichen jährlichen Betriebsunkosten Ans srrro Land. Gießen, 5. Juli 1911. '* Pfarr person allen. Der Großherzog hat den durch die Dekanatssynode des Dekanats Friedberg für den Rest der laufenden Wahlperioden vollzogenen Wahlen des eoang. Pfarrers Wilh. Wahl zu Beienheim zum Dekan und des eoang. Pfarrers Otto Vogel zu Reichelsheim 311111 Stellvertreter des Dekans des Dekanats Friedberg die Bestätigung erteilt. "Von der Straßenbahn. Die Benutzung unserer Straßenbahn im abgelaufenen Vierteljahr stellt sich im Vergleich zu den Ergebnissen des gleichen ZeitramnS im Vorjahr, wie nachstehende Tabelle angibt, etwas ungünstiger. Beförderte Personen Tas Eingesandt bes Landtagsabgeordueten Herrn Justizrat Grünewald beschäftigt sich in dem Montagsartikel derart mit einem betreuenden Wiesenbesitzer, daß man mit der Pelzmütze nach ihm werfen kann, um ihn zu treffen. Es ist kleinlich von großen Männern gehandelt, wenn ab und zn mal ein Kleiner den Vkund auftut und vor ihnen nicht wie vor einem Evangelium halt macht. Ein wahrhaft großer Mann mm; auch mal Widerspruch hinnehmen, wenn ein ehrlicher Mann, und sei er auch weder Jurist noch (belehrter, anderer Meinung i,t, wenn sie von Herzensgrund kommt. Hierzu scheint sich aber der Herr Einsender nicht aufschwingen zu fönnen ober SU wollen, denn er ist gewohnt, daß sein Wort allmäckstig wirkt. Stadtverordnete haben schon bedauert, daß solch gewandter Redner im Stabtparkament sitzt, da man bei Erwiderung ev. der Gefahr der Lächerlichkeit ausgesetzt werden könne. Ich bcdaure solches und gehe gern mit einem Gegner, und sei er noch so scharf, auf den Fechtboden zur Kreuzung geistiger Waffen. Solcher von Herrn Grünewald unterschobener Eigennutz eines Wiescnbcsitzcr von feinen Eltern ererbtes Gut ist unfein. Ich habe den Ban des Amtsgerichtsgebäudes begrüßt aus dem Grunde, daß es un- erem geschädigten Vorstadtviertel zum Vorteil gereiche, insbesondere, wenn die Verbindungsstraße zwischen Grünberger und Marburger, Straße hergestellt ist. Solcher Meinung war nicht ich allein, sondern dies war die Meinung des Gesamtvorstandes Norbop. Auf die nähere Entwicklung in dieser Beziehung ein- zugchen, würde zu weit führen. Auch ein Laie wird einsehen daß solches für den Stadtteil von Vorteil fein wird. Für den Fiskus liegt die Sache derart — wie dies wohl ein so weit aus- djauenber Mann wie Exzellenz Gnauth eingesehen — baß auch seinem großen Gelänbekomplex große Zukunft baburch wirb. Wm nun btefen Wiesenbesitzer betrifft, so ist es nicht einer, sonbern brci. Für ben einen kommt ber Amtsgerichtsbau zur Bebauung feiner Wiese nicht in Betracht, benit bie Fortsetzung ber Lanb- grafenftraße ist genehmigt und wird jedenfalls nicht rebressiert werben, so innig auch wohl manche Wünsche (wie sich solche zu Neujahr zuweilen einstellen) dahingehenb finb. Schon einmal, es war in einer großen Versammlung im „Einhorn", kam Herr Grünewalb auf tiefen Wiesenbesitzer zu sprechen. Leicht wäre mir bie Zurückweisung gewesen, aber es war mir zu kleinlicl'. ^.as gleiche tat er einmal in ber Stabtverorbnetenversammlung. Leiber hat sich mein Schweigen gerächt, wie wir bies in seinem Auftreten bieses Eingesanbt sehen, wo er mich bes Eigennutzes beschuibigt. Nach biefer Erörterung überlasse ich es meinen Mitbürgern, herüber zu befinben. ob solche ungerechtfertigte Vor- würfe am Platze finb. Mit oernselbeii Recht könnte ich sagen, Grünewalb setzt seine ganze Macht unb Autorität ein zur Schaffung der Bürgermeisterei in bie alte Klinik. Als ich damals gegen bic Verlegung ber Bürgermeisterei sprach, sagte er später: Löber wünsche ben Bau auf den Robberg. Ich will heute nicht zurückhalten zu sagen, bas; Herr Grünewaio recht vielen Grunb unb Boben in jenem Stabtleil besitzt unb bereits mehr Gewinn barauS bis jetzt schon gezogen hat, als ich mit meinen von ben Vätern ererbten Gütern. Es war 4 Uhr als ich bas Eingesanbt erhielt. Ich war gezwungen, mit meiner lcibenben Frau nach Wildbab zu gehen, obgleich ich gerne geblieben, ba ich wußte, baß ber Sturm nach unserem ersten Schriftstück nicht ausbleiben würbe. Wilhelm Löber, Stabtverordneter.: Himbeeren ohne Maden, täglich frisch gepflückt Heute u. morgen Gesalzenes Ochienflcisch 40 ItW Wit WWW 4321 empfiehlt Ebcrblird Mctzcr Nlubs. zum Hauovuu empuchll Neue itMnW Sortoffcin Neue öDdänbifdic Mhmngc irisch ringe troffen. (4248 E. Dori. Walltorttr. 45. 5ÄVOL /gegen Kopfschlippen. \ gegen HaarausfeH Javolisiere dein Haar JhvoI das Beate Deutsche Htnrdjcn in Versen, 2 Ml Zu bcntebv. Weideield in Lchroda. 36751 Duyui uui 1 niuuuj Haus- u.MchcngerätehlUldl. prmz-hemrich-Zahtt. v. b. H., 5. Juli. Heute früh um 7 Uhr Umtlicher wellerdencht. Oeffcntliche Wetterdienststelle Gießen. WetterauSsicklen in Hessen am TonnerSlag dem 6 Jull 1911: Heiter, trocken, irnvin. Neue KartoHeln Kaiserkrone, vrima Ware. 50 Stilo m. Lack nur fünf Mark, versendet ab Friedbergs.unter NachnahmeJacob Etern-«imon, Fricdbcra tVen-'' Lcl.368. ts«'/? Sauber und solide gearbeitete ** Badewannen erhalt. Sie von 17 Mk. an bet J. B. Hauser Neustadt 56 Telephon 660 Eis- und ! 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Ullt ber fi mit Qnnern n’^- 13* 5%*'. 6i LL «in ?»ni ' Ä.DD “ "rtf'ei 3*U«h,1£ eines afW von r-MD SSftySS NS in bgÄManL: E^erichißb^ mindern LSLNS SÄ&säjs «SS r.iU-L ßoi 5 später: L yfi tv'll heule nicht 5urüd- y ttch! vielen öninö M bereits mehr Sennnn barmt nntmtnen von den toten, •16 btt «inaefanbt crhieli senden Amt nach Wildbad S da ich nmtzic, bafe bei All nicht ausbleiben würde, tobet, ctabtoerorbntter. Schwemmsteine erÄlaffiges Fabrikat, nutzer Syn« dital, gibt prelswerr ab .4168 P. Beinroth, Zobleuz-L. Damen-Wasdi - Röcke Neuheiten der Saison zu Ulk. 1.50, 2.—, 2.25, 3.10, 4.75 Damen-fcüsfre-Röcke zu mk. 3.— • Rock-Volants pre^X Schlachtgewicht C0.00-62 3Mt. voUftestcknge Schweme von 120 bis 150 Lebendgewicht 4G.01—48.00 2. IL, ^hl^tgenrtcht 58 00-60 Mk.: 'nctlschweine über 150 kg Lebendgewicht 00.00 MS 00.00 Mk., Schlachtgewicht c 0.00-00 Mk. satten 00—00 Mk. Geschä't niittelmätzig, verbietbt Neberuand. Zum Ausetzen: Reiner Korn FruWrMtlveill Liter von 90 Pfg. an. # Gebrüder Adamr, 4265) 14 Mausburg 14- Ü)iorg.,Tonncrstag,v.8'/rUhran WtMZK Achtung! Achtung! Bringe morgen eine lehr grobe Sendung dick. Johann,obccrcn sowie die allerieinücn Garleu- Himbccren zum Berkaus _auf den itiarft ... , Heinrich vubn, Gemusebandtg. Kluß- und Seefische 4124 B. Nuhn, miniert. 9)i a b r i b, ü. Juli. Die inzwischen wieder erfolgte Abberufung des Obersten Ylv est r c aus Alkastir wird als ein Frankreich gemachtes Zugefländnis betrachte! Tenn, wenn man sich auch nicht verhehlt, das; tu der Marottvsrage Deutschland Spanien herausgehauen hat, so erfüllt die Aussicht auf die französische Feindschaft dtc Mehrheit der Spanier mit Angst und Bangen mit Rücksicht auf die Handelsbeziehungen. Liebhaber eines zarten reinen gchthln mit rofrgem jugenbfrtldjen NurlkbkN unb ble^enb Idjontm tflnt gebrauchen nur b>e echte Steckenpferd-Lilienmilck/-Leise d. brrumann d Co., Padzocut Preis a Stil* SO Pfg., ferner macht der Lilicumilck l§4caui Tada tote und jprSde Haut in einer lldt^t weitz und sammelweich. lobe 50 P,g. bei: P. I. Möbs, (Fort Seibel, (fmilXarit. D8/, In Büdiugcn/^aul Hofstetter. Letzte Nachrichten. (Störfeuer. Engen (Baden., 5. Juli 7 Uhr früh. Seit gestern nachmittag roütct hier ein Großfeuei, dem bis fetzt: »2 Däuser zuut Opfer gefallen sind. 36 Familien lind obdachlos. xa» heuer ist noch nicht vollständig gelöscht, aber bie .vunnn- gefahr kann als beseitigt gelten. -t-ic 8. Kornpagme de» 114 Infanterieregiments, die am Abend au:- »bonsmnz niet ein getroffen ist, ist mit den Aufräumungsarbeiten beschäftigt. R. B. Dar m stabt, ö. Juli. Tie Zw eit c Ka in - in c t begann ihre Sitzung um 911 Uhr. -sic ftimmtc dem Gesetzentwurf betreffend Arbeit er s ch u tz und Unfälle zu. Ter Regierungsantrag bett. Berkaus des Boxbermer Hofes wird abgelehnt. Tie Wahl des Abg. G r ii n e w a l d wird für gültig erklärt. Bei der Revision des ^0cn* bah ngem ei nschafts-Vertrages wird der Antrag Ulrich und Reh abgelehnt. Ter Kvmpromiuanlrag wird einstimmig angenommen. — Tie Erste Kammer trat um 10 Uhr zusammen, um sich mit den Bermittelungsvor- schlagen zum G c m e i n d c st e u e r g e s e tz ju beschäftigen. Es würbe beschlossen, in vertraulicher -Sitzung zu verhandeln und die Oesfen tlichkcit auszufch ließen. m. Offenbach, 5. Juli. (Privattelegramm.) Ter •Str ciE in den Ofienbacher Gummiwerken ist auf gütlichem Wege b e i g e l e g t und die Arbeit in vollem Umfang wieder ausgenommen worden. Tie 51 auswärtigen Arbeiter, die von der Firma zur Aushilfe gewonnen waren, sind gestern abend abgereist. Auf dem Wege iiach dem Bahnhoi wurden sie von einer großen Menschenmenge begleitet, die Verwünschungen ausstieß. Turch ein starkes qhh «it briuaeu, verfault sie *.o|e, das ctua zu ly -b g-, , h iCbt bann ebenso viele Apfelsinen als Preis au6, als ste ^o|e ntauU bat! bann läBt man einen tBüdel Imelen, unb beqemge, • ien Plummer fällt, hat jeweilig eine Apfelsine gewoimen. ~er* ..... 'jiu^iotclunaen sind aber ohne obrigkeitliche Genehmigung - aibar, und kie Angeklagte ist von, hiesigen Schöffengericht deshalb ‘er ®ür'"Ä »oreti" ft r u"ung"wurt1 aÄ | Homburg °. d s s. Juli. H-Ui° sruy um . UN- er schütz, mm m; e, c» I starteten von 68 gemeldeten Wagen dts 82,4 Uhr 62. Als egrunbet .urudg....f^e ung -in°» Heinrich'-b. Zahlreich- Zuschauer Der Kaufmann S. F. aus Görlip war zuleht als Reisender 'hatten sich etngcfundcn. DcrmiidiU.. ÄÄ'ÄlÄ*r . Di- HiSwell. über Amerika sch. 'ich durch das ön Vertrieb bet- Weins nur lommmwnswcije übernommen. In- ganz? Land fort Mehrere bu nde r tPcr so n euünd I u so lg sten mutz er heute unter Eid zugeben, datz er den BestcUfchem der Hitze u m gek o mm e n oder beim Baden ertrunken raasende t bst geschrieben und hierbei den Ausdruck „faulen gebraucht wurden vom Httzschlag getroffen.. Es ist kem An.cichen vor ‘ ^lad> diesem Ergebnis wurde der Angellagte selbswer- fanden, datz bie me abnehmen wird. . Newyork und Urn - ■ " 1 aebunq sind am Montag 14 Todesfälle, m Chicago 27 fcitgeitdlt worden. Tie Temperatur erreichte an einigen stellen mehr aU 43 Grad Celsius. Am Dienstag erreichte die Hitze mit 105 Grad a h r e n b e i t, etroa 40 Grad Celsius SchatteMemperatur ihren Höhepunft. Während her letzten 24 Stunden ereigneten sich in Newyorl 19, im ganzen Osten 300 To d c sf aN e. a,ic Zahl der Erkrankungen ist nicht mehr konttollierbar. Die Zu st and e in den ärmeren Vierteln, wo Pie Bevölkerung größtenteils auf Feuerleitern und Dächern die Nächte verbringt, sind erbarin. lidi. Tie Weigerung der Behörden, die öffentlichen Parks wahrend der Nachtstunden offen zu halten, begegnete großem Un* willen. 9lm heutigen Feiertage verzeichnete man Die stärkste | Frequenz auf sämttichen Bahnen, Booten und Fahren, Mmdeftens eine^ Million Menschen verließen die Stadt, obgleich in der ganzen Umgebung die höchste Temperatur anhalt Der Wetterdienst m Washington meldet keinerlei Aussicht, auf Aenderung. Die Selbstmorde nehmen infolge der Hitze stark zu. Kkme eagtsüirorut. InStendal ist jetzt ein s u n f t e r F a l l v o n E r k r a n - ___________________________________tung an den Schwarzen Pocken festgestellt worden. nationaler Deutscher Runöfhig. ! ein 8?a n^o Ä^ei^T?mm Äg^führt^de^ Kassel, 4. Juli. Kurz vor V Uhr tarnen zur allgemeinen fo( einer Explosion entstand ein Tammbruch. Bon acht Ueberraschung Lindpaintnerund Passagier imAutomobil Personen der Brandwache wurden zwei schwer, die anderen auf dem Flugplatz an. Lindpaintner mußte bei Warburg, Achter verletzt. etrot 30 Kilometer vor Kassel, eine Notlandung vornehmen. Auf einem der Brüxer Kohlend er gwe rk s g e s eil« labet hatte er das Unglück, das ganze F a hr g,e ste 1 l, des r^^f t gehörigen Gebiete in der Nähe von Po gwtsdau stteß Apparates zu zerschlagen., Lindpaintner beauftragte feme mfln bci Bohrungen auf mächtige K o h l e ni l o S e. Wcnteure, ben Apparat abzuruflen, da lerne Aussicht vorl^uidett -xie Gemeinde Valfloriana tm FleiMstal (Throl) ist ft, ben Schaden bis morgen auszubessern. Er gibt die Etappe u. eincm starken Sturm niedergebrannt. Tortmund-Kassel auf und tritt erst von Kassel tr idjlagc vor, nu I höchstens 50 und chchen Unterlid,’t i Vnzusctzen-. das ; Antrag verlange, i 1 Aushebung aller 1) nah der allgemci ' schon Jahrhundert sprüchen berühmte . HtlluSministcr hin 1 will, dop die Lein 1 daß sie ipätcr in d ober gcgcw die n : könne die Privakj i ollgemeine Bolksset nniiaiteii eiiigerjcht unb der Zchweiz t scbule eine Porick H'iliie die Vollsscl Bindern seien dort ‘tegen die Tinge nv O'c Schulen ohne 9 »ec nationalen Ein piBtc der geineinia « auch dazu l erleichtern. Tie Kj Mkhötten, einerlei l Sleundtchaiten die für daS an N'datz sämtlichej betuchen i0[ltE Z? 'bren Minhen •' ^Klosse,, eüig l'3.,v'fll)rcn benirht $*' fi a?. Jl Q,at einmal c 3t- ' 11 Q‘, fin,1(61 allen", S-ä" libcrtiim. । -c Aal jungen n keile sic SJf.M de.n man^v'n sollen, ( ^"Üen, cinäf Q| ”l-iiidigkc Ale A. nur di ItW bi " be>n La, d> 1| °.H=u CT^ie'ti J,cid)cn