161. Jahrgang Zweiter Blatt Nr. 105 Erscheint lSgstch mit Ausnahme des Sonntag?. Aus den Ausverein noch nicht bestand. Stadw. Winn betont, daß bezüglich der Kieebachtalbahn von der Stadt alles geschehen sei, was in ihren Kräften stano. Aber man habe ihr prcußischcrfcits viel Schwierigkeiten gemacht und anfänglich sogar die Projektbearbeitung nicht erlauben wollen. Tie Stadt Wetzlar sei mehrfach gefragt worden, was sic zu der Dahn geben wolle, aber ohne jeden Erfolg. Wenn Gießen allein die Dahn bauen wolle, werde von Preußen jedenfalls nichtls Stadtv. Eichenauer wendet sich gegen die in jener Versammlung ausgesprochene Anschauung, bau seither in Bahnfragen voll den berufenen Körperschaften etwas versäumt worden sei. Besonders die Handelskammer habe sich stets um die Verkehrsverbesserungen bemüht. Stadtv. Grünewald bemerkt, es sei in jener Versammlung gesagt worden, daß früher in Eisenbahnfragen mancl-es versäumt worben sei. Er habe dies aber alsbald widerlegt. Stadw. Friedberger betont ebenfalls, daß die Handelskammer in dieser Beziehung stets ihre Schuldigkeit getan habe, während Stadw. Haubach dasselbe für die Ltadtvervrdneten- Bersammlung in Anspruch nimmt. Ter Vorsitzende bemerkt, bau die Lladwerwaltung beide Bahnprojekte schon zu einer Zeit betrieben habe, als der Bürger- dazu gegeben. , , 3ur Frankfurter Universitätsfrage mhrl Ltadto. Haubach aus, die Stadt werde zweifellos durch die Frankfurter Gründung geschädigt werden. Das sei auch die Ansicht der Regierung, die fchon Stellung gegen das Frankfurter Projekt genommen habe. Jedenfalls sei cs nicht richtig, wenn man bic ö-ranfhrrtcr Gründung mit Freuden begrüße. Frankfurt ,olle es dem preußischen Staate überlassen, Universitäten zu gründen, wenn er es für nötig halte. Bei den Frankfurter Plänen spielten nicht nur ideale, sondern auch wirtschaftliche Gründe mit. Stadw. Löber hält es für sicher, daß eine Universität in Frankfurt uns wirtschaftlich schädigen werde. Was man dagegen tun könne, solle nuyt tun. . Ter Vorsitzende meint, die ^acke gerate in cm falsches Fahrwasser, wenn man sie vom Mrämcrstandvuntt aus betrachte. Redakrion, Erpcdition und Truckerei: Schulstraße 7. Expedition und Verlag: 51. IRcbanioir.e^l 12. Tel.-Adr.:AnzeigerGießen. Tie „Gießener Zamiliendlätter" werben dem .Anzeiger^ viermal wöchentlich beigelegt, das „Ereisblatt für den Kreis Gießen" zweimal wöchentlich. Die ..Landwirtschaftlichen Zeit- fragen“ erscheinen monatlich zweimal. Aus dcn Rcichstugsausschüjsen. Berlin, 4. Mai. Die Fernsprechgebuhrenordnung. Ter Budgetausschuß beschäftigt sich heute mit der Fernsprechgebührenordnung, die nach der letzten Berichterstattung in zweiter Lesung nicht behandelt, sondern an den Ausschuß zurückverwiesen wurde. Es liegt ein Antrag vor, der von den Mitgliedern der konservativen Partei, der Reichspartei, der. Wirtschaftlichen Vereinigung und dem Zentrum unterzeichnet ist und im allgemeinen eine Verbilligung der Fernsprechgebühren gegenüber den Beschlüssen des Ausschusses bedeutet. § 2 soll folgende Fassung Stadw. Petri führt aus, nach ihm gcwvrdenen Mitteilunac n wolle Frcmkftlrt die Universität imtci allen Umständen Die nachteilige Virkmig ihrer Gründung auf Gießen werde sehr erheblich sein. Stadw. Löber wendet sich dagegen, daß der Oberbürgermeister ihm einen Krämerstandpunkt vorgeworsen habe, wenn er rfchaft einen Warnungsruf auSgc'pro habe. Die Universitär habe der Sradr Gießen erhebliche Vv'. teile gebracht, diese solle man zu erhalten suchen Stadw. Dr. Ebel führt aus, der Standpunkt seines Bor redners komme ihm vor, wie bic alte Zwistausfassung '-'lud» aus wissenschaftlichem Gebiet werde der Fortschritt von der Konkurrenz bebinat. Auch er hätte gewünscht, daß. Frankfurt eine Vol': Universität ober ein reine-? Forschungsinstitut grünben würde Aber es sei zu verstehen, daß mau die Ergebnisse der Forschung unmittelbar auf jugendliche Hörer wirken lassen wolle. Al? ArbeitsiMlvcrsilät, die inan in Großstädten nicht haben könne, werde Gießen immer feinen guten Ruf behalten. Stadw. Haubach spricht sein Bedauern aus, daß der Vor sitzende, nachdem hier von den Schäden der Frankfurter Gründung für Gießen gesprochen worden sei, das häßliche Wort vom Krämer standpunkt ausgesprochen habe. Taß man Schaden von einer Franlftrrter Universität haben werde, sei sicher, deshalb brauch? man bic Gründung nicht zu begrüßen. Baugesuche und dergl. Ein Baugesnch von Karl Horn für die Marktstraße hat die Versammlung schon früher beschäftigt Man hat damals bi? verschiedenen Tispense abgel-hnt, nrorrui das Bauproickt neu bearbeitet wurde. Nunmehr ist nur noch ein Dispens wegen b"' nicht genügenden Hofgröße erforderlich, den aber bic Baudeputation nicht zu befürworten beantragt. Stadtv. Löber spricht sich für bic Befürwortung des Bau gesuchs aus. Ter Baiwlatz komme sehr teuer und der Neubau verbessere den bestehenden Zustand locfentlid). Tie Stadw. Schaffstaedt, Plank, Winn, Troß, I u g h a r b t und Wallenfels sprechen sich in gleichem Sinne aus, während Bcig Keller, SDbcrbürgcrmciitcr Mecum, sowie die Stadtv. Grünewald und Vetters sich grundsätzlich aus hygienischen und sanitären Gründen gegen bic Tispens - befürwortung aussprechen. . ... Ta bic Wstimmung über ben Antrag zunächu zweifelhaft bleibt, wird nochmals namentlich abgeftimmt. Mit 16 gegen 14 Stimmen wird beschlossen, den Tispens zu befürworten. Hch. Launspach sucht für seinen Neubau in der Liebig- straßc um Genehmigung nach, daß die Einfriedigung falt nur aus Mauerwerk bestehen soll. Ta hierdurch d?-. Einblick in den Garten fast ganz verwehrt wird, soll das Dispensgesuch nicht befürwortet werden. Tcni Gesuchstctter wird anhänt gegeben, ben Plan umarbeiten zu lassen. Ein Gesuch des Bildhauers Kalbfleisch um Genehmigung zur Ausstellung von Grabsteinen im Vorgarten Marburger Straße 76 findet unter ben üblichen Bebingungcn Genehmigung. Emil Koch will bei seinem Neubau in der Ederstraße da? Einfahrtstor aus Holz Herstellen lassen. Die Versammlung ist damit einverstanden. Karl Hartmann will an dem Hause Frankfurter Straße 62 ein Firmenschild von l Meter Ausladung anbringen lassen, was abgclehnt wird. Tie Vetcrinärklinik läßt einen Stall erbauen, dessen Wandstärke statt der vorgeschriebcucn 38 Zentimeter nur 25 Zenti- mctcT stark werden soll. Tic Versammlung stimmt dem zu, ebenso auch der Anbringung einer Holzeinftiedigung Archftekt Ph. Nikolaus hat ein Gesuch um (Genehmigung einer (Grabcnübcrbrücfung und Anlegung eines Zuganges in b?r Süd-Anlage eingereicht, dessen Genehmigung von grnnbsätzlich r Bedeutung für die Gestaltung der dortigen Straßenverhällniss- ist. Schon früher war ersucht worden, in der Mitte zwischen d?r Süd-Anlage und dem Seltersweg eine Straßc anzulegen, doch schefterte dies an dem Einspruch der Kirchengenicinde, die bic Kirche nicht an eine öffentliche Straße haben wolle, welcher Standpunkt berechtigt sei. Ein anderer Vorschlag, den Schorgraben mit einer Straße zu überbauen, ist zurzeit nicht ausführbar, weil gegenwärtig fein öffentliches Interesse vorliegt. Die Ausnutzung der Grundstücke ist für bic Besitzer aber möglich, wenn für bi? zu erbauenben Häuser von der Süb-Anlage aus nur ein Zugang geschaffen wird, während die Einfahrt vom Selterswcg aus bleibt. Um der Stadt die Möglichkeit zu lassen, später eine Straße üb?r dem Schorgraben anjulegen, ist Herr Nikolaus bereit, bann einen Aeitag, 5. INaf 19U Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schen Unwer'itäts - Buch- und Steindrnckerei. R. Lange, Gießen. 3 Meter breiten Streifen umsonst abzutreten, wenn die übrigen Besitzer es auch tun. Die dort zu erbauenden Häuser müssen so erbaut werden, baß sie ben Eharakter ber Anlage nicht verändern. Tie Stabt räumt Herrn Nikolaus bas Recht zur Anlage einer Uebcrbrüdung unb eines Zuganges ein unb bcsürwortet unter den oben erwähnten Bebingungcn bic bei seinem Neubau erforderlichen Dispensc wegen Anbringung eines Erkers unb Errichtung des oberen Stockwerkes in Fachwerk. Stabtv. Eichenauer ist für den Dispens, bittet aber, bet ber Anlage bes Zugangsweges auf die Erhaltung bes Baumbestandes Rüch'icht zu nehmen. Stadw. Wallenfels ist ber Meinung, man solle lieber eine Straße anlegen, als durch die Gestattung von Zugangs- roegen dieselben Zustände zu schaffen wie bä der Ost Anlage zu nächst der Landgrafenstraße. Auch die Kirche werde dabei nichts verlieren. Ter Vorsitzende erwidert, die Verhältnisse lägen hier doch anders als in der Ost-Anlage, da dort die Häuser feine Einfahrt hätten. Tic Benutzung ber Wege in ber Ost-Anlage als Einfahrt werbe er burch entsprechende Vorfehrungen unmöglich machen. Bäg. Em melius rechtfertigt die Haltung der Kirchen- gemeinde, die damit an der Johann eskirche die Uebdftänbc vermeiden wolle, die man an ber Stabtkirche so sehr beklage. Eine Frage bes Stadw. P e 11 e r s , ob mit der vorgeschlagenen Lösung nicht die Anlage beänträchtigt würde, beantwortet der Vorsitzende dahin, daß grundsätzlich nichts von der Anlage an Private hergegeben werde. Nachdem sich noch die Stadw. Winn und Tr. Sommer für die vorliegenden Anträge ausgesprochen hatten, bä denen das Interesse der Stadt genügend gewahrt sä, finden die Dor- schlage einsttmmig Annahme. Städtische Straßen« unb Gruudstucksangelegenheiten. Nachdem sich herausgestellt hat, daß die Kanalisation der Seitenstraße zwischen den Grundstücken von Brann und Beil an der Marburger Straße von letzterer Straße aus möglich ist, soll der Ausbau der Straße bis zu ben Wiesen schon jetzt erfolgen. Die Versammlung ist bamit einverstanden. Ein Nachttag zu dem mit dem Staat abgeschlossenen Kaus- verttag wegen Ankauf von Straßengelände hinter d?nt Iustizgcbäude, ber bic Ucbergabe und Bezahlung am 1. April 1912 statt 1. 2lpril 1911 vorsieht, wird genehmigt Bei dem Rückkauf von Bau getan du von der Baugenossenschaft des cvangel Arbeitervereins, das diese nicht bebauen kann, war vereinbart worden, baß bic Stadt alle Kosten mit Ausnahme des staatlichen Umsatzslempe'S tragen solle. Man ging dabei von der Anschauung aus, daß die Genossenschaft wegen ihres gemeinnützigen Eharakters von dem Stempel befreit sä. ' Nachdem die Abgabe aber jetzt von der Genossenschaft angeforbert Gießener Anzeiger General-Anzeiger für Oderheften erhalten: . .. ..... „Die Grundgebühr ist die Vergütung für bic Uebcrlanung unb die Unterhaltung ber Apparate, sowie für den Bau unb bic Instandhaltung der Sprechlcitnng. Sie beträgt in Netzen mit mehr als 100 Anschlüssen 50 Mk., mit mehr als 100 bis em- K'^^ckk W »Nv-U- >ankiut. nich. <0000 Anschlüsse 100 Mk., mit mehr als 70 000 Anschlüssen für und alles, was man tun könne, ^nc ^cfatngung^ jebe anqcfanqciien weiteren 50 000 Anschlüsse 10 Mf. mehr und! abzuwenden, ici, in Gcmeim chatt mit bem ^taat bamr iu orgen, ’ür ieben Anschluß, ber nicht weiter als 5 Mm. von ber Vermut daß lieh unicrc UntDerntat gunihg roetter entrouflc lunafie Xit S 4ic Einzelgebühr beträgt 4 Psg für Stadw. Grünewald m ber Annckst, daß ber - tarn mehr Se SBerbinbm'g Sie '$aui<6gebü6r beträgt bei nicht über 3000 für bic Entwickelung ber .Unwenüat nm tonne unb mA b« cinschlichlich SOOO Verbindungen 130 MI. und bi- 7000 Ser- Stabt hierbei muimrlat ■e xwe (Menntn« habe ber statt binbunqen 170 Mf., bis 10 000 Bcrbinbuiigcii 200 Mk. Tie auch ichon rn^bte g.at umgejetzt. . . Höchs! zahl ber von einem Anschluß aus zulässigen Verbindungen Stadtv. -tr. Simm e n au er ichliext lich den .lusst-hrungen beträgt 10 000 jährlich. Sind mehr als zwei Pauschgebühren- des £bcrbürgcrmeutcr5 an. .taj innen anschlüsse desselben Teilnehmers für den Fernsprechberried so ver-I Frankfurter Unwermatsgmnbung noch nicht |o nage m^ io einigt, daß bic Anschlüsse beliebig zur Herstellung ber Verbinbungen gesichert, wie ricttach .in genommen werbe. ±er vrnltz'.lck.e ^taat benutz, werben können, so erhöht sich Die Zahl ber auf jebe ber I werde ihre Errichtung nur erlaubten, rmmn nach der ow^m ber vereinigten Anschlüsse zulässigen Gesprächsverbindungen auH übrigen Umpcniiarm^cgrunbci unb ba» Ausiicht-?rechr bc- ^taa.^s 14 000. Die P ausch g c buhr für bic Gesprächsverbinbungcn aenckiert werde Lb o-ranlrirrt |ich baju Deritehen werde, nur zu über 10—14 000 beträgt für jede angefangenen 2000 Verbindungen! zahlen, aber nichts mnzureben,wolle er dahm gcitält jem laiun. 20 Mk. Wird bei Anschlüssen gegen Einzelgebühr die Höchstzahl! Tic bis jetzt vorhandenen Jcutel reichten ledenialls Tur eine der .Gesprächsverbindnngen überschrftten, so ist sür jede Verbindung« Unwern.tälsgrüiidung noch nuyt Blumentage, Mutterschutz und Säuglingsffirforge. 'ÄÄt Gießen, o. 9Jlm. richten. Wird bä Anschlüssen gegen Pauschacbühr bic Höcklt- Bei der Einspruchsverfantmlung gegen die Rcicftsver-I zahl der Gävrächsverbindungen um mehr als 6 Proz. über- sicherunasorbrtung hat sich ber Rcichstagsabgeordnekc Bu- schritten, so ist für je 10000 Berbiiidungen oder einen Teil davon folb scharf aeqen die Blilmcnkaac ausgesprochen und mit unb im Falle bes Absatzes 6 jur ic 14 000 ober einen Teil NchLheNta staatlich- Fürsorge für Mltti-rschutz und dao-uund auü-rdew bi, Srunba^nh- für -äaglmg-pfl-g- v-rlanm anst-ll- der privaten Wohltattg üLÄ SistiMngsantrag Tarn ,8 heul, keil Wohl unb auch wir ber Ansicht, dai; bic Gesetzgebung I „jcht g?ach längeren Auscinanbcrsctzunqcn würbe bic Weiter in dieser Frage eine überaus wichtige unb für unser ganzes ^tunq vertagt, bis bas Rcichspostamt zur Prüfung bes An- Vollstum hochbedeutenbe Aufgabe zu löfen hat, aber bei bcr|ttflgC« öaj nötige Zahlenmaterial vorgelegt hat. gegenwärtigen Finanzlage ist eine solche Belastung des Der Anschuß gegen die Mißbräuche im L^eilqewerbe Staatshaushalts einfach noch nicht möglich, ohne neue ^^t hmlc ben gestern inhaltlich nuigetälten 5 der Vorlage, der Mittel aus',ubringen Taß hier nun bic private Mildtätig lhon bcr Untcriagung des Gewerbebetriebs gegenüber Kurpfuschern leit cingrcift, ist nicht nur hoch anzuerlenueu, sondern es Kandell. Ter Paragraph würbe mit unwesentlichen Aenbcrungen sollte auch auf allen Seiten mit uneigennütziger Hingabe! jm Sinne ber Regierungsvorlage angenommen. Von sortschritt- für den großen Zweck gearbeitet werden, anstatt mit terro I licher ärztlicher edtc wurden härtere Strasen als gegenüber ristischem Schneid und der Geberde eines Mark Anton diese den Murpsufchcrn gegenüber 'olchcu Aerzten verlangt, die unter Art der Fürsorge weit von Heb adzuweisen. Taß dies von Verletzung ihrer <-taiidcsehre sich zum ^.c ck m^a n t e l s u r das ,htem Vertreter ber .iirrii.e für bei ‘ ’non "ei^” Stile mit' Sitt,ballen L0,r®l&."sür to IN allererster LtNik, ja fast ansichlicstlich, ocianltoltct wird, Lesung bes Aussckutsscs wurden Anträge in dieser Rick>- ift nicht nur merkwürdig, sondern auch bedauerlich, xw I tung angeknndigt Frauen unb Mädchen, bic sich in ben Dienst der Sache gestellt Ter Schiffahrksabgaben.Ansschuß. fiaben, verdienen UN beding, werniste Anerlcnnnng unbes 3»iffa6r«abaabenauätou8 ianb H-UI, bic Aussvriich- wäre unbanfbnr und taktlos, »breit Eifer und ihre Arbeit über Artikel 8 statt, der das Tarifwesen regelt. Aus ben Aus- badurch Ijcrabzudrückcn nnb 51t schmähen, daß man bic fl°n5c|führUngcn bes Berichterstatters wie auch ber Regierungsvertreter Veranstaltung in der besonderen Art barftcllt, wie das ber Ljnq hervor, baß man nicht geneigt ist, ben .Reichstag über Abg. Bus 0 ld getan hat. Gerade das Gegenteil ist her I tünftige 'Jlcnbcrungcn des Tarifs entscheiden zu lassen, sondern Fall. Wenn irgendwo — bann finden hier unsere Frauen die Tarifsänderung ausschlieAich den Verwaltungsansschusien zu- und Mädchen ein reiches Feld lohnender und ersprießlicher gewiesen werdni sollen. Arbeit, viel mehr Segen unb Gedeihen als in langatmigen, ebte r ö praktisch bct)cutung61o[cn Auseinandersetzungen übtt ctloa bc{ biefer Festsetzung zu sogciianntcn fis- Fraucnstimmrecht und Frauenrechtlcrei. Mit diesen ein- Echcn Erzcssm kommen könnte. Er legte auch dar, datz es festigen thcorctischeu Erwägungen und Bejchlus|cn, die laum richtig sei, anzunebmen, baß ein großes Schiff im all- über ben Mreis ber Beschließenden hinaus wirksam Hub gemeinen billiger fahre, als ein kleineres. Zn bezug aus die gc< und Bedeutung haben, ist gar nichts getan, nnb bic Frauen- wünschte Abgabcnfrähät für kleinere Schiffe äußerte er sich^nicht rerfjtl er innen täuschen sich sehr, wenn sic hiermit etwas zu birckt ablchneiib. Er wies baraui bin, baß aus dem M am schuft erreichen vernieinen. Wo etwas O'roßes erreicht wirb auf Ibis zu 200 -tonnen bereits von Ibgabcn Tret gclancn )inb. L- ber mit, oa wird-- •■talmin^Wit =rrC^ Scheinerfolge beweifeu nichts dagegen: zudem entpuppen nciucrcn griffe, bic -/» oder % seiner gesamten Schissszahl aus- fic sich nach einiger Zeit immer als Mißerfolge. Wir wollen wachen, von ben Abgaben frei lassen würbe. nun diese theoretischen Arbeiten nicht ganz ausgeschaltet, Von fortschrittlicher Säte mürbe darauf hingewiescn, dag in sondern zugunsten der prakkischcit Tätigleit nur beschränkt der Vorlage nichts darüber enthalten ist, ob Personen,chnse unb wissen, und diese praktische Arveit sinbet aus keinem sozialen Flöße von Abgaben frei sein ^tten Nach dem ^tlaut des Gebiet ein derartig g1°9.,"sCC 5qq5t Aussvrachc' fand'darüber'stall, ob die erstmalige Festsetzung des auf dem Gebiete bev .Nnttcrjchutzcs nnb bei ^auglings bcn Reichstag ersolgcn soll. Tic verbünbeten Re- sürsorge. , . giernngen stehen bicsem Gebankcn ablchnenb gegenüber. Tu ich einen wenn auch nur losen Zujammcnjchlust - ^tc Beratung wirb Freitag weitergesührt. kiIler in Betracht kommenden Vereine ließe sich hier außer- » — - — _ "■ -----'—----------- — --—- ordcntltch viel erreichen. Turch Vermittctung eines de- SitilltUX der Stadtverordneten. sonderen Amtes, das vielleicht aus den Borsi^cnbcn der ~ Gießen, 4. Mai 1911. einzelnen Vereine zu bilden wäre, würde bic bauernbe Anwesend: Oberbürgermeister Mecum; die Beigeordneten Fühlung mit den in Frage kommenden Streifen zu nehmen Acller und Emmelius; die Stadtverordneten Tr. Ebel, Eichenauer, jein. Bevorsteksende Geburten in Arbeitcrkrcisen usw. könn- Fricbbcrgcr, Gabriel, Grünewald, Tr. GutsleiiA, Haben,cht. Hau icn hier anqcmelbct, die Gcdurtcnliste des Standesamts back', Helftich, Helm, Huhn, Zonn, Iughardt, Löber, Loos, Orbig, u». Ä «ÄSÄÄÄ j; - MÄ’Ä L ii-°ch-7n und Ms- bic S,oht U,tm beiftänben und — wo erforderlich — alle notwendigen Born Bürgcrvercin sind die zwei in seiner letzten Ver- Schrittc veranlaßten. Es wären natürlich in erster Linie sawmlung zur Universitätssragc und zur Bahnftagc gefaßten Ivanen zu wählen, bic selbst Mütter sind, deren Hilfe nicht Entschließungen eingegangen. nur in theoretischer Weisheit bestände. Weiterhin könnte I Cf.i rfiennii er u eine besondere Ausbildung für derartige Tätigkeit eingerichtet werden, bei der der Hauptwerk auf bic Pflege der Wöchnerinnen und Säuglinge zu legen wäre, und andere Einrichtungen, deren Notwendigkeit sich später hcrausslellte. All diese Leistungen müßten natürlich völlig kostenlos sein, das Geld aus den Mikglicderbeiträgen und freiwilligen Spenden gewonnen werden. Mit dieser freiwilligen lieber» nähme von Pflichten kämen schließlich die von den Frauenrechtlerinnen so heiß verfochtcneit Rechte ganz von selbst, ohne Beschlüsse und ohne Versammlungen, und eine wahrhaft große soziale Aufgabe wäre in ber Hauptsache glücklicher gelöst, als dies der Gesetzgeber jemals lönnre. Wenn ber Blumentag in dieser Hinsicht einen schritt porwärts bedeutete, bann hätte er sich noch einer weiteren schönen Aufgabe entledigt, als durch die Beschaffung der Mittel allein. für der vor die Straßeuherstellungen schon vergeben seien, beantwortet Vorsitzende dahin, daß die Lieferung des Steüunaterials vier Wochen vergeben worden sei. Verschiedenes. Zahnarzt Reinewald hat in Gemeinschaft mit einigen worben ist, wird die Uebernahine auf die Stadt beschlossen. Der Stempel beträgt 1012 Mark. Herrn Adolf Roll wird die Frist für die Errichtung des Bordergebändes auf seinem Grundstück in der Wiesenstraße bis 1. April 1913 verlängert. Der Verkauf eines Teils des Aktienbrauereigeländes wird jetzt, nachdem die genauen Kaufverträge vorliegcn, endgültig genehmigt. Das sog. L am pe n g ä ß ch e n ist durch die Anlage des Weges längs der Wieseck überflüssig geworden. Denr Verkau von 73 Quadratmeter Gelände an die Anlieger für 730 Mark wird -uge stimmt. Die Ohrenklinik. Das Gebäude Ecke der Frankfurter Straße und Liebigstraße war dem Staat bis zum 1. April 1912 für die Zwecke der Ohrenklinik überlassen worden. Das Rektorat sucht nun um Verlängerung dieser Frist bis zur F e r t i g st c l l u n g der n e u e n Ohren-- und H autklinik, die bis längstens 1914 zu erwarten sei, nach. Man beschließt, die Frist bis zum 1. April 1914 zu verlängern und rnilzuteilcn, daß eine längere Ueberlassung dieser Räume mit Rücksicht auf die Verwertung der alten Stlinit nicht Möglich sei. Stadtv. Habe nicht regt eine gemeinsame Besichtigung der alten Klinik an, um über deren Verwendungsmöglichkeit Klarheit zu schaffen. Man ist hiermit einverstanden und setzt nächsten Donnerstag für die Besichtigung fest. Der Stadtbaumeister usw. sollen zu- gezogen werden. Im Anschluß daran soll das Elektrizitätswerk und auf Vorschlag des Stadtv. Dr. Sommer das Liebigmuseum besucht werden. Städtische Arbeiten und Lieferungen. Zur Anschaffung von Einrichtungen für die Brauchbarmachung bedingt tauglich erklärten Fleisches im Schlachthaus ist früher ein Kredit von 7000 Mark bewilligt worden. Seither mußte dieses Fleisch der Wascnmeisterei übergeben werden. Die Versammlung stimmt dem Ankauf eines Patentfleischdämpfers Nr. 2, der sich in Offenbach bewährt hat, von Dönnickc-Berlin für 1230 Mark z-U. Zur Auffüllung der L a h n st r a ß e ist noch weiteres Material nötig; es wird beschlossen, von Steinbruchbesitzer Valentin weitere 2000 Kubikmeter zum Preise von 1.30 Mark zu blichen. Die Lieferung von Bordsteinen und Zement wird an die seitherigen Lieferanten vergeben, ebenso die Ausbesserung der Bürgersteige an den seitherigen Unternehmer Rübsamen. Eine Anfrage des Stadtv. Wallenfels, ob die Arbeiten Hand- und Maschinennähen, Ausbessern erlernt wird, und auch allgemein bildende Fächer wie Aufsatz, Rechnen, Srngen, Gesundheitslehre und Krankenpflege gelehrt werden, tft die Teilnahme an dem Unterricht nicht nur Töchtern von Landwirten, sondern auch denen des Mittelstandes sehr zu empfehlen. Hinzuweisen ist noch auf die gründliche Aus- btldung in den laufenden Arbeiten im Obst- und Gemüse- bau, speziell auf die Konservierung, das Einmachen des Obstes und der Gemüse. Ebenso werden der Ernte und Winterausbewahrung des Obstes und der Gemüse große Beqchtung geschenkt. Daß zur Erlernung eines so großen Lehrplanes wie des oben angeführten ein mehrmonatlicher Lehrkursus nottoerrdig ist, ist als selbstverständlich zu betrachten. Wenn auch in letzter Zeit vielfach kurze Wander- 5)aushaltungskurse errichtet wurden, auf denen in wenigen Wochen die Einführung in einige Obliegenheiten des Haushaltes bezweckt werden soll, so muß doch jeder Vater, der ferner .Tochter die gründliche Ausbildung in den haus»- mütterlichen Pflichten geben " ' längeren Unterricht zul.......... ___ lamm er kommt den Eltern sehr entgegen, geben lassen will, seinem Kinde einen ronrmen lassen. Die Landwirtschasts- -2— indem sie den Unterricht und Pensionspreis denkbar niedrig festgesetzt hat. Für Unterricht und Logis sind für Hessinnen 25 Mk., üon Nichthessinnen 40 Mk. für den ganzen Kurs zu bezahlen. Tie Kosten für Verpflegung berechnen sich nach der wirklichen Aufwendung. Anmeldungen zur Teilnahme an den Kursen sind alsbald an die O r t s s ch u l k o m m i s - s i o n der Haushaltungsschule zu Lindheim zu richten, die ebenso wie die Landwirtschaftskammer ausführliche Programme und Anlmeldebogen auf Verlangen versendet. Bei nach dem 1. Juli 1911 eingehenden Anmeldungen ist die Berücksichtigung zweifelhaft. Lustschisfahrt. Bitterfeld, 4. Mai. Das Luftschiff „P L 1“ des Käiserl. Aeroklubs vollfiihrte gestern gegen Abend eine ausgezeichnete Fahrt von Bitterfeld nach Leipzig lind zurück in einer Stunde und ß5 Minuten. Kurz vor der Ballonhalle in Bitterleld entstand ein Motorschaden imb das Luftschiff wurde in der Richtung auf Köthen abgetrieben. An der Straße Valle-Dessau bei der Domäne Wehlau landete es bei starkem Winde sehr glatt; es wurde entleert und abgerüstet. Das Luftschiff trifft noch heute in Bitterfeld ein. London, 4. Mai. Das Militärluftschiff „Lebaudy", das seiner Zeit der „Morning Post" gehörte und am 26. Oktober vorigen Jahres nach der Fahrt von Paris nach Aldershot bei der Landung a u f g e s ch l i tz t wurde und seitdem ausgebessert wurde, machte heute wieder seine erste Fahrt. Beim Mstieg verlor die Führung die Herrschaft über das Luftschiff, das sich in den Bäumen verfing und mit lautem Knall platzte. Es liegt jetzt gänzlich zertrümmert da. Die sieben Mann starke Besatzung ist mit knapper Not davongekommcn. Petersburg,!. Mai. Der altrussische Aeroklub beschloß, vom 21.,bis 28. Mai eine Flugwoche zu veranstalten, an der ausländische Flieger mit Apparaten neuer Systeme teilnehmen werden. Airehe unfc Schule. X Nidda, 4. Mai. Gestern fand hier eine Pfarr- konferenz der Dekanate Schotten, Nidda und Büdingen statt, in der der Präsident des Ober-Konsistoriums, Nebel, und der Oberkonsiswrialrat Dr. Bernbeck anwesend waren. Nach einer Begrüßung der Versammelten durch Tekan Fischer hielt Ober- konsistorialrat Dr. Bernbeck einen Vortrag über: Bedeutung und Verwaltung der P f a r r p f r ü n d e n. Er gab zunächst die geschichtliche Entwicklung unseres Pfründenwcfens bis 1876, sodann den Uebergang in die jetzigen Verhältnisse (System der Altersklassen). Klar wurde dargelegt, wieviel besser für das Amt des Geistlichen wie seine Lebensverhältnisse, der sich selbst auf dem Acker abmühen oder selbst seinen Pacht eintrciben, aus eine Akzidenticn verzichten mußte, die jetzige Einrichtung sei. Die Fürsorge für Erhaltung und Mehrung des Pfründeneinkommens darf nicht leicht genommen werden, etwa, weil jedoch alles in t)cn großen Fonds nach Darmstadt gehe; im Gegenteil: Indem der Vorsitzende des Kirchcnvorstandes für die Pfründe be- orgt ist, wirkt er nicht bloß für sich und seine Familie, sondern ür den ganzen Pfarrstand, ja für das ganze Land, denn je mehr die einzelnen Pfründe cinbringen, desto geringer werden die Anforderungen an die Stcuerkrast des Landes. Darum sollen die Au» Stadt und Land. Gießen, 5. Mai 1911. ** Aufhebung einer Tierschinderei. Kürzlich Hal das Miegsministerium neue R cmonte-Be st immun g en erlassen und bei dieser Gelegenheit Spezialbestim- mungcnr eingeftcht, nach denen die Käufer von ausrangierten und zum sofortigen Schlachten bestimmten Militärpferden diese Tiere nicht mehr wie bisher direkt oder indirekt an Leute Weiterverkäufen dürfen, die sie als billige Zugtiere verwenden wollen. Bisher Wurde das Versprechen, die Pferde zum Schlachten zu bringen, meistens nur mündlich den Käufern abverlangt, die sich dadurch nicht behindern ließen, die Pferde einfach an den Meistbietenden weiterzugeben, wonach die Tiere in der Regel noch cingespannt wurden, bis sie zusammenbrachen. Infolge der Einmischung der Tierschutzvercinc hat das Kriegsmiuisterium nuu durch strengere Bestimmungen, die u. a. schriftliche Erklärung vorsehcn, und durch Anordnung einer besseren Kontrolle dieser Tierschinderei einen Riegel vorgeschoben. Landkreis Gießen. = Wieseck, 4. Mai. Am Sonntag, 7. Mai, soll auch hier der Blumen tag in festlicher Weise begangen wer- den. Auf der Wetlersburg findet von nachmittags 3 Uhr ab ein Konzert statt, wobei die vier Gesangvereine, sowie die hiesige Musikkapelle ihre Mitwirkung zugcfagt haben. Zum Eintritt dieser Veranstaltung genügt der Kauf einer Blume von 10 Pfg. Der weitere Verkauf von Blumen, Postkarten und Blumentagszeitungen geschieht durch jüngere Mädchen. Watzenborn-Steinberg, 4. Mai. Der „Blu- nrentag" verspricht in unserer Gemeinde ein rechtes Volksfest zu werden. 94 junge Mädchen werden abwechselnd als B'l um env er käu f e r rnn e n mitwirken; alle Vereine haben bereitwillig ihre Kräfte in beu Dienst der guten Sache gestellt. So dürfen wir hoffen, daß alles „gelingen" wird. Kreis Büdingen. - - L i n d h e i m , 4. Mai. Die Landwirtschaftskammer eröffnet voraussichtlich ant 1. August den zweiten fünfmonatlichen Haushaltungskursus für das Jahr 1911 an chrer Haushaltungsschule. Der praktische und theoretische H^.^^ungsnnterricht erstreckt sich auf die Anleitung im lE^'^'kleu Kochen mit Rücksicht auf die Bedürfnisse des ländlichen und bürgerlichen Tisches, Zubereitung und Aufbewahrung der Speisen, in der Käsebereitung, Federvieh- Pflege, Gartenwirtschaft, im Waschen und Bügeln, Reinhalteudes Hauses, Buchführung. Da in diesem Kurse buch em sehr gründlicher Handarbeitsunterricht, in dem das Stricken, WäschL-Schnittzeichjnung, Wäschezuschneiden, Vorsitzenden des Kirchenvvrstandes für Verbesserung der Pfründ« besorgt sein, indem sie genau die Besoldungsnoten prüfen, be- wnders die älteren Noten. Das hat schon historischen Wert Närt aber auch auf über die Rechtsverhältnisse, deren Anerkennung oder Bestreitung. Ter Pfarrer soll bei Anlegen des Grundbuchs darauf achten, daß richtiger Eintrag erfolgt, sowie daß die Teilnahme am Ortsbürgernützen nicht verloren geht. Betreffend die Verwaltung der Pfründen muß gesorgt werden für recht zecklges Eingehen.der Ausstände, rechtzeitige Einlösung der Zins- kupons, genaue Prüfung der Taxation der in Hypothek gegebenen Liegenschaften, ferner für sichere Anlage der Gelder in Staatspapieren, genaue Prüfung der verschiedenen Pfandbriese, endlich für genügend sichere Aufbewahrung der Wertpapiere. Das Fundament der Pfründe ist der Grundbesitz; in Ober Hessen ist er am größten. Da ist es Sache des Pfarrers, orientiert zu sein über Lage Und Güte der Pfarrgrundstücke, ferner über rechte Düngung und Behandlung durch die Pächter, über Erhaltung der Grenzen und Grenzsteine. Es empfiehlt sich für jede Pfarrei, das Anlegen einer Uebersichtskarte des Pfarrguts. Ein Verkauf des Grundbesitzes soll vermieden werden, es sei denn, daß eine ganz günstige Gelegenheit sich bietet, sehr preiswert zu verkaufen und bann nicht zu Spekulationszwecken. Wiesen sollen, wenn möglich, statt verpachtet, in Selbstbewirtschaftung übernommen und dann die Kreszenz verkauft werden; Oedland soll aufgeforstet werden. Auch Obstanlagen sind je nach Umständen zu empfehlen. Tie Verpacht tungsperwden sollen nicht zu lang sein, höchstens 9 Jahre; auch die kleinen Leute sollen dabei berücksichtigt werden. Bei Feldbe- retmgungen muß besondere Aufmerksamkeit walten, namentlich bei der Bonitierung. Bei Einführung von Feldbereinigung versichere man sich des Vorhandenseins von Grenzsteinen. Der Psarrer soll für sich nur soviel Gut haben, als er zum Notwendigsten braucht; der Bauer muß auch etwas haben. Richtiger Geldanschlag des in Selbstverwaltung gegebenen Gutes muß gemacht werden. Der Vorsitzende dankte dem Vortragenden für seinen interessanten und lehrreichen Vortrag, woran sich noch eine angeregte Besprechung schloß. Kreis Alsfeld. lz. Storndorf, 4. Mai. Innerhalb weniger Tage ereigneten sich hier zwei schwere Todesfälle. Eine junge Frau starb plötzlich, einen Tag nach der Geburt ihres ersten, totgeborenen Kindes und ließ ihre Angehörigen in tiefer Trauer zurück. Eine Woche darnach starb wieder eine Wöchnerin, eine Frau Toll, nach der Geburt ihres siebenten, toten Kindes. — Einen bedauernswerten Un- glücksfall erlitt die Frau des Oekonomen Kaspar Kraft. Wahrscheinlich infolge eines Schwindelanfalls fiel sie abends auf der Treppe und zog sich nicht unerhebliche Verletzungen zu. Kreis Lauterbach. Lauterb ach, 4. Mai. Die Vorbereitungen zu dem am Samstag, 6. Mai, hier stattfindenden Blumen- tag find beendet und versprechen voraussichtlich einen guten Erfolg. Zurzeit wird die Turnhalle des Turnvereins, in der am Verkaufstage ein „Bunter Abend mit Restaurationsbetrieb" veranstaltet wird, dekoriert und mit Ver- kaufsläden ausgestattet. In diesen werden Tarnen des Komitees und Mädchen Gegenstände der Restaurations-, Konditorei-, Zigarren- usw. Branche zum Verkauf anbieten> Die Preise sind den gewöhnlichen Tagespreisen angemessen. Außer den durch junge Mädchen zu verkaufenden Blumen werden noch Postkarten mit dem Bilde der Großherzogin, des Großherzogs und den beiden Prinzen zum Verkauf angeboten. Ein reichhaltiges Programm für den bunten Abend, an dem Hofopernsänger Ungibauer aus Darmstadt mitwirken wird, sorgt für die nötige Unterhaltung während der Verkaufszeit. Nach den Aufführungen findet Tanz tatt. Am Tage wird eine Kapelle von 12y2—11/2 Uhr auf dem Marktplatz einige Stücke fvielen. Kreis Frieoberg. L. Bad-Nauheim, 4. Mai. Vor zwei Tagen hat man mit den Arbeiten des viel umstrittenen sogenannten Bad eh o t eis begonnen. Vorerst erhält das Hotel kein Wasser aus den Sprudeln. Das Riesenhotel, das auf dem Gelände des abgebrochenen Siedehauses steht, wird 70 m lang und 40 m breit, die bebaute Fläche des siebenstöckigen Hauses beträgt 2800 qm. Da der Staat 4000 qm an den Besitzer verkauft hat, bleiben noch 1200 qm für Vorgärten, Höfe usw. — Die neue Drink kur an läge wird in 14 Tagen in der Hauptsache vollendet sein, so daß sie dem Gebrauche übergeben werden kann. Am Hauptpunkt des Ganzen, dem ftUrbrunnen, werden die Arbeiten in noch kürzerer Frist fertig fein. Schon heute wird dem Kurgäste >as Wasser des Brunnens gereicht. Zurzeit ist man mit >en Zuleitungsarbeiten des Karlsbrunnens in den Kurbrunnen beschäftigt. Der Karlsbrunnen kann dann sowohl an seiner Quelle, wie auch am Kurbrunnen getrunken wer- >en. Ein Teil der Wandelbahn wird ebenfalls in einigen Tagen dem.Verkehr dienen. Hessen-Nassau. [] Marburg, 5. Mai. Die Gesamtzahl der Studierenden der hiesigen Universität (ohne die zum Hören von Vorlesungen Zugelassenen) stellt sich nach einer vorläufigen Schätzung auf rund 2300 gegen 2092 im vorigen Sommer und 1981 im letzten Wintersemester. Starkenburg und Rheinhessen. -o- Main z, 4. Mai. Die Firma vorm. Mayer, Michel und Deninger i. Liqu., Inhaberin der ehemaligen Lederwerke, hat von ihrem großen Gelände in der Neustadt an die Kabelwerke von Guilleaume u. Lahmet) er in Mülheim a. d. Ruhr 33 Bauplätze im Ge- am tum fang von 13000 Quadratmetern verkauft. Der Kauf- ireis beträgt eine Million Mark, der Quadratmeter 'ostet 72 bis 88 Mk. An Stempelaebühren mußten 26 000 Mark bezahlt werden. Wie man hort, sollen auf dem Platz Wohnhäuser errichtet werden. Da sich die Lahmeyer-Kabel- werke aber kaum mit dem Bau und Verkauf von Wohnhäusern befassen werden, vermutet man, daß Arbeiterhäuser errichtet werden und das Gelände für ein industrielles Werk erst noch erworben werden soll. Auf dem erworbenen Ge- lände ist die Errichtung einer Fabrik ausgeschlossen. anderen Herren ein Gesuch an die Stadt gerichtet, daß sie, um hier das Füllen von Luftschiffen zu ermöglichen, die erforderlichen Einrichtungen dazu "auf dem Gaswerksgrundstück treffen und nach dem Beispiel anderer Städte einen billigen Preis für das zum Füllen nötige Gas festsetzen möge. Die Versammlung stimmt dem Vorschlag zu, daß die Stadt die 1025 Mark Herstellungskosten für die Füllvorrichtung nebst Zuleitung trage und das Gas für 9 Pfennig der Kubikmeter Abgegeben wird. Stladw. Gabriel fragt, ob es nicht gefährlich sei, so nahe ant Gaswerk die Luftschiffe zu füllen. Der Vorsitzende erwidert, bei der Lage des Platzes sei jche Gefahr ausgeschlossen. Die Straßenbahnwagen sind zurzeit gegen Transport- gesalir versichert. Der Wagen kostet 50 Mark Versicherungsgebühr jährlich, wobei nur Schäden über 100 Mark ersetzt werden. Solche Schäden sind hier überhaupt no-ch nicht vorgekommen und sind auch kaum zu erwarten. Man beschließt deshalb, die Versicherung zu lösen, und die dadurch gesparten 800 Mark bem städtischen Selbwoersicherungsfonds zuzuchhren. Die Badezeit für das Sommerbad fürFrauen wird auf iMvutag, Mittwoch und Freitag, nachmittags 2—5 Uhr, festgesetzt. Auf Anftagen der Stadtv. Vetters und Simon wegen Verhinderung des Einblicks in das Frauenbad wird vom Vorsitzenden dahin geantwortet, daß die deshalb getroffenen Vorkehrungen genügend seien. Stadtv. L ö b e r macht auf den schlechten Zustand des Zugangs zur Müllerschen Badeanstalt aufmerksam und bittet um Abhilfe, die der Vorsitzende zusagt. Folgende W ir t sch ast skouz essio ns gesuche werden befürwortet: Gesuch des Hch. Großhaus um Erlaubnis zum Schankwirtschaftsbetrieb im Hause Schifsenberger Weg 63; des Hemr. Herr um Erlaubnis zum Betriebe einer Kaffeewirtschaft tm Hause Bahnhofstraße 62; des Hch. Schwalb um Erlaubnis 3um Gastwirtschaftsbetrieb im Hause Watttorstraße 28 und des Wilh. Bo Pf um Erlaubnis zum Schankwirtschaftsbetrieb im Hause Frankfurter Straße 23. (ßeridHsfaaL Darmstadt, 4. Mai. Kriegsgericht. Der Mus^ ketter A. W. vom Jnf.-Regt. Nr. 116 in Gießen sah, daß ein Unteroffizier, der einen Untersuchungsgefanaenen vorführte, dessen Portemonnaie mit 2.50 Mk. Inhalt einst, wellen auf den Tisch legte, er eignete sich daraus 10 Pfg. an. Wegen Diebstahls ün Rückfall erhielt er drei Monate Gefängnis abzgl. 10 Tage Untersuchungshaft. Darm st a d t, 4. Mai. Die für heute von der Zivib, tanrmer 3 des hiesigen Landgerichts anberaumte Ver^ Handlung in der Schadenersatzklage der Stadt Offenbach gegen den Bürgermerster Dr. Düllo konnte nicht ftattfin* ben, da die Akten des am Landgericht Frankfurt schwebenden Prozesses der Stadt Offenbachs gegen Bankier Wolf zurzeit nicht entbehrlich sind. Ein neuer Termin wurde auf den 3. September angesetzt. Leipzig, 4. Mai. Tas Landgericht Heidelberg verurtellte am 11. Februar den Reallehrer Joh. Franz Holler, der an der staatlichen Taubstummenanstalt angeftellt war, wegen zahlreicher Sittlichkeitsverbrcchen und Körperverletzungen, begangen gegen die ihm unterstellten taubstummen KinLer, juneuit Jahren Zuchthaus. Auf seine Revision hob das Reichsgericht das Urteil auf, weil die Strafe für die Sittlichkeitsverbrechen nicht dem Gesetz entsprechend bemessen worden ser. Im übrigen wurde die Revision verworfen. 1 . Leipzig, 4. Mai. Der Regisseur Z b i e r s k y wurde wegen des Versuchs und Verrats militärischer Geheimnisse zu 2JahrenZuchthaus,5 Jahren Ehrverlust und Stellung unter Polizeiaufsicht verurteilt. Zwei Monate der Untersuchungshaft wurden angerechnct. Breslau, 4. Mai. Der Direktor der hiesigen Landwirt-' 'chaftlichen Ein- und Verkaufsgenossenschast, Wilhelm Siegcrt, wurde wegen Untreue, Unterschlagung und Urkundenfälschung zu vier Jahren Gefängnis, vier Jahren Ehrverlust uni 1000 Mark Geldstrafe verurteilt. wandem und Wintersport, Reisen und väder. * Zur Förderung der deutschen Verkehrs- interessen. Ihren zweiten Jahrgang beginnt die illustrierte Zeitschrift .Deutschland" (Verlag der Düsseldorfer Verlags-Anstalt A.-G.) mit einer Schilderung der Nibelungenstadt Worms, in der Anfang Juni die diesjährige Hauptversammlung des Bundes Deutscher Verkehrsvereine tagt. Aus diesem (Grunde ist auch unter den weiteren Stadtebeschreibungen hauptsächlich die Umgebung von Worms berücksichtigt, wie Oppen beim, Speier, Lud wigs- Hasen, Alannheim, Heidelberg, die Berg st raße und die Pialz. Es folgt ein illustrierter Aussatz über das Jubiläum des Prinzregenten Luitpold pon Bayern, dessen Reliesporträt nach der bekannten Plakette von Hildebrandt sehr gut reproduziert ist und kleine Abhandlungen über die glänzend eingerichtete Aus- stattungsoper „Quo vadis“ am Düsseldorfer Stadttheater, das 87. Niederrheinische Alusiksest, dessen Dirigent und Solisten im Bilde wiedergegeben sind und über die Ausstellung der Sächsischen Staatseisenbahn-Verwaltimg aus der Reise-Ausstellung in Berlin. QanöeL ** Der Zentral-Viehversicherungs-Verein A.-G. in Berlin, der in Oberhessen, besonders auch auf dem Gießener Schlachthoi, stark arbeitet, hat nach seinem Jahresbericht für 1910 mit einem Fehlbetrag von 37 823 Mk. abgeschlossen, der durch eine Entnahme aus dem Reservefonds in vöhe von Mk. 28194 und durch Einziehung einer Nachschußprämie von 12,87 Prozent auf die Viehlebendversicherung gedeckt rourbe. An Prämien wurden für Viehversicherungen aller Art 1910 Mk. 639 686.— eingenommen. Tie Zahl der Entschädigungen betrug 11892, an Nettoschäden wurden Alk. 400 030 bezahlt. Tie Verwaltungskosten betrugen Mk. 134 213.—. Versichert waren 6881 Pferde, 62 115 Stück Rindvieh, 230 556 Schweine, 9724 Schale und Ziegen, tm ganzen 309 373 Tiere mit einer Versicherungssumme von Alk. 55 638 434. Tas Geschaftsgebiet der Gesellschaft erstreckt sich über Deutschland, Dänemark, Norwegen und Schweden. Dr. Juckcr'ö Kotilcnsäurcbädcr mit den Kissen sind nach den neuesten vergleichenden Untersuchungen von Proseffor Dr- Junghahn und Dr. Baedecker-Berlin ein einzigartiger vollwertiger Ersatz der Bäder in Ranheim, Kissingen usw. (hv*% VISITKA R TEN tn jeder beliebigen. Schriftart und Kartonsorte, .----- v ------sowie mit Zirkeln aller studentischen Vereinigungen liefert zu mäßigen Preisen die BrühTsche Unw.-Druckud Dürkopp U Amtliche Bekanntmachungen der Stadt Gießen Trinkkuren bei Blutarmut und Bleichsucht [ler Giessener Kaulmannscbaft. Stabtrechners übertragen. Besondere Bestimmungen. Stadt. Wohnungsnachweis Gießen, Asterweg 9. itmmern. Süd-Anlage 7 Giessen Telephon 680 Simmern limmern, nung von 7 inungcn von 5 Bürgermeisterei. Mecu m. § 27. Die Buckballung bat monallick einen Auszug aus dem aQgemcincn Tagebuck zu fertigen, der von dem Stadtreckner zu unterzeicknen und bis zum 10. des folgenden PfonatS der Burger» meifterei euuufenben ist. Anher bicicn Tagebuckoauszügen ist bis zum 20. der Monate Avril, Juli, Lkrober und Januar Auszug auS den Handbüchern der jeiveils laufenden Rechnungsjahre nack dem Stnnö am Schluffe des Bierteliahrs zu fertigen unb ber Bürger- meisteret vorzulegen. Die bei ber Stadtkasse geführten 'Jicbenlnfien finb dabei summarisch als besondere Fonds zu fuhren. § 33. Die in Artikel 81 der Städteordnung vorgesehenen Befugnisse können vom Bürgermeister auf einen Beamten der Bürgermeisterei übertragen werden. § 34. Dieses Ortsstatut tritt am Tage seiner Veröffentlichung in Straft. (Sieben, den 2. Mai 191L Nachstehende Arbeiten sollen Montag den 15. bd. Mts. aus unserem Tiesbauamt vergeben werden: . Vormittags 07- llbr die Maurer , Pflaster-, Chausster- und Asvbaltarbeilen für die Neubeseftigung der Strotze Nord-Anlage zwischen Stein- und Marburger Straffe. vormittags S'/« llbr die Maurer, Pffaster» und Cbaussi^r» mit Kasseler Hafer-Kakao sind sehrzu empfehlen. Man trinkt den Kasseler Hafer-Kakao in Milch gekocht 4 mal täglich und zwar zum ersten Frühstück, vor dem Schlafengehen, ausserdem zwischen 10—11 vormittags und 4—5 abends. Wird diese Kur längere Zeit fortgesetzt, so bewirkt sie eine Besserung der Blutbeschaffenheit und reichliche Anbildung der Körpergewebe, Muskulatur und von Fett. Kasseler Hafer-Kakao Ist nur echt in blauen Kartons für I Mark hv**/a (27 Würfel für 40—50 Tassen), niemals lose. verbindlich. § 9. Alle Einnahmen und Ausgaben der Hauptkasse sind von dem Stadtrechner in ein Kontrolltagebuch einzutragen. Aus die Anlegung und Führung dieses Tagebuchs finden die 88 13, 14 und 24 derDiemtaniveisung für die Gemeindecinnchmervom 24.Februar 1898 sinngemätz Anwendung. 'n der Zivil,! räumte W dl Lfsenbcch licht staüsm» m schweben imtzer Wolf 'm ttutin 8 28. Der Stadtrcckner hat dafür zu forgett datz fämtliche Rechnungsbelege, nack den einzelnen Titeln des Voranschlags ge» eröffnet werden: für Langen am (. 3uli 49U, . .... für Lindheim voraussichtlich am 1. August 191L Tic Tauer des Kursus erstreckt sich: für Langen: auf b ie Monate 3ult bts Ende November 1911, _ , . .„ _ für Lindheim: auf die Monate August brs 16. De- mädchen. Gast- und SchankwirtschaftSverioual: Küchenmädchen. ES suckeu Arbeit: 1 Schlosser, 1 Schneider, 1 Weiffbinder, 2 Elektromonteure, 1 Eisen» dreher, 1 Heizer und Maschinist. 1 Maurer, 1 ilagerarbetter, 6 Taglöhner, 1 Büglerin, 1 Näherin, 6 Putz- und Lauffrauen, 1 Buchhalter, 1 Schreiber, 1 Gartenarbeiter. Lehrlinge: 1 Friseur, 1 Schlaffer, 1 Buchbinder, 1 Elektro» utzöolltt. ll war, ivtga tfrungai, t« «au neun । das Reichs» ittlüchöntwe!- seilen morden monteur. Gatt- und Schaukwirtschaftsversoual: 2 Kellner, 4 Aushilfskellner, 1 Sanier. kaffe flieffenden ------------ —, ein Guthaben der Stadt verfügt wird, und von dem ^stadtrechner und dem Kassierer gemeinschaslltch zu unterschreiben. Alle derartigen Bescheinigungen und Schecks, welche nicht die Unter,christen deö Stadtreckncrs und des Kassierers tragen, sind für die Stadl un« wurde wegen )eimni|fe ind Stdlunq iterfudfi* n SLaxtbrom- . Srearia ndenfälschst ^Verlust 8 - Der Mvj. ietzen sch l^fangenee ^nhaü einst, ms 10 Pig drei Uouaik idWer. Verkebri' ■ die iOufmnn ■ Bedtigl-llnN ■ Worms, n I ng des Bündel I > 'n"! auch unter ■ Umgebung I t/ Ludwigs ■ .•qftrafeeur: | das 3ubiläu- | Ijeiporlräl nac ■ reprodujierlI igeridiltie > ■ idllheaier, w ■ d eoliften is | der LäckM I iung in®**® vruMachen aller an liefen in ledcr gcipünftjjtcn ausftattung, ftilrctn und preiswert vrM'lchc Uniücrfitäts^Butb^u. Stcindruckcrci - Klange- Gießen -.merei" «Heferpe5.011'-',, Mii* HO M‘ 0®ie d.s 7 i.5t bntft \1‘i’ Wipi J; '„des QV MSI gir.u in unb Wich.§ Ini> bann h herbem u W; : i _ ** W tbbt*fuus2 iltontn. « ii® U haben, gu, ln Gutes Buj tragenben ft Ich Nochen I- des Kaiseri. ■ .ezeichnkle W I ruck in «jj i .berWj alle-Teß°^ | inbe iehtg^ | trifft noch 1 „Lebaud^ I " oß D ftobn ■ llderi'bot bn be ■ I LC* I srssfi I Erstklaifige Vertreter und Grofsifteu gesucht. Für anerkannt bcrvorragendes Fabrikat in Pflanzen- butter Margarine werden von bedeutendem, grotr zügigem Unternehmen erfttlahige SBcrtrcter u. Groi fiftcu, letztere für Alleinverkauf gesucht. Nur Jngcbotc erster Haufer haben Zweck. Gest, inerten au Rudolf Moste, Hamburg unter H. 3. 3109. n zs ES sind zu vermieten: 1 Wohmrng von 10—11 Zimmern, 1 Wohnung von / und 2 Mansardenzimmern, 1 Wob 1 Wohnung von 6 Zimmern, 5 Woh: ... 1 Wohnung von 4—5 Zimmern, 4 Wohnungen von 4 Zimmern, 1 Wohnung von 8-4 Zimmern, 3 Wohnungen von 3 Zimmern, 1 Wohnung von 2 Zimmern und 2 Kabinetten, 1 Zimmer und Kammer, 11 möblierte Zimmer, 1 dreiitöck. Lagerhaus mit Pferde» stall und Heuboden. 1 Laden mit 2 Schaufenstern, 2 Zimmer« und Lagerraum, 2 Werkstätten. • ' ‘ ~ ..... |Ra/t Verkaufsmonopol Peter Kronenberg § 17 Die Bescheinigungen über die bei der Erbebestelle eingehenden Beträge find von dem Erheber und dem Gegenbuchführer gemeinschastlich zu unterschreiben. . Derartige Einptangöbeichemiaungen, welche nicht die Unterschritt des Erhebers und deö Gegenbuchführers tragen, sind für die Stadt unverbindlich. § 18. Der Gegenbuchfübrer bereitet die Quittung über die angeborene Zahlung vor, unterschreibt sie, fügt die Nummer deö Hebregi'ters bei. trägt die Zahlung in das von ihm zu führende Hilfstagebuch ein und übergibt die Quittung dem Erheber. § 19 Der Erheber nimmt alsdann dis Zahlung in Emvfang, trägt ne in daö von ihm zu führende Saffebuchetn. vollzieht feiner» feitö die Enivfangsbefcheinigung und gibt ne dem Zahlenden zurück » s 20 Täglich nach Schluh der Kaffeftunden haben der Er- * bebet und der Gegenbuch'ührer die von ihnen geführten Bücher B in addieren und die Uebereinmmmuna beider Bücher fe'tzustellen, , wobei stck gleicher barer Vorrat ergeben muh. Die Abschläge in ■ beiden Bückern sind voni Erheber und Gegenbuchführer zu unter- ■ schreiben und dadurch als richl-.g anzuerkennen. § ->i Der Erbeber bat die von ihm eingenommenen Gelder, ■ a-böria "sortiert unb oorschristsmähig vervackl, täglich an den ■ Kassierer in auf 100 Mark abgerundeten Summen gegen Empfangs- ■ bescheininung abzuliefern- Sei der Ablieferung ist das nach ß 20 abgeschloffene Kaffen- B buch vorzulegen und von dem Stadtrecyner die erfolgte Einnchl- , nabme durch Unterschritt zu bescheinigen. Der Gegenbuchführer hat ■ bie bei dem Erheber eingegangenen Posten alsbald aus dem Hilfs- ■ tagebuck in das .Hebregister zu übertragen. 5 22 Dem Erheber ist es unterfagt Eintragungen in das B Hebregister ober das Hilfstagebuck des Gegenbuchführers — abge» ■ i sehen von seiner Umerschritt — zu machen. ■ y-rneuet WHU Clll § 29. Alle Bucheinträge sind mit Tinte zu vollziehew Rasuren oMr fcr(phiniinn h,r frfiriHIirfien Arbeiten werden ber 1 ftrenn verboten. Bei Berichtigungen '" der unrichtige Eintrag so MÄÄ'Ä L S ?C5nh. nö;" Mraer' ,u durchilr-ich-n, d°b er beullid) feebar ble.bt. Dem Gegenbuckfübrer ist es untersagt. Eintragungen in bet Kaffebuck — abgefeben von ferner Unterfckrift — zu macken, oder fick beim Vereinnahmen. Aufzählen, Sortieren ober Verpacken des Geldes zu beteiligen. 8 23. Erheber und Gegenbuckfübrer haben ffck nack Erledigung ihrer vorgefckriebenen 2libeiien. fowie — falls Zeit dazu öov» banden ist — auch während der Kaffeftunden an den übrigen Arbeiten zu beteiligen. c. Buchhaltung. § 24. Der Stadtrechner übcrgibi alle Einnahme und Ausgabe-Anweisungen sofort nach ihrem Eingang bei der Stadtkaffe der Buchhaltung, welche dieselben nack Prüfung alsbald im »Soll der Handbücher vorrrägt und die Anweifungen dem Stadtrechner zurückgibt. § 25. Die Buchhaltung hat in der Regel längstens innerhalb 8 Tagen die in das allgemeine Tagebuch eingetrageneti Poften in die Handbücher zu übertragen. 8 26. Nach Ablauf der Fälligkeitstermine und bei sofort fälligen Forderungen in spätestens 14 Tagen hat die Bnckbaltung aus den Hebreglsiern und Handbüchern über bie nicht eingegannenen Posten RückstandSoerzeickmsse zu fertigen und dem Stadtrechner zu | übergeben, der für ihre Beitreibung zu sorgen hat. Lrtsstatut. Betreffend: Die Einricktung der Stadtkaffc zu Gietzen. Auf Befchlutz der Stadtverordneten-Verfammlung vom K-Mni 1910 und mit Genehmigung Ärotzberzoglichen Ministeriums des | Anneru vom 25. Avril Ml wird im Anfchlutz an die Dienstaiiweifuna > riir die Gemeindeeinnehmer vom 24. Februar 1888 für die Berwal tung der Stadtlaffe Gietzen folgendes bestimmt: I. Organisation. 8 1. Die Leitung der Ltadtkaffe wird dem Gemeindeem- nehmer. dessen amtliche Bezeichnung Stadtrechner ist, übertragen; dieser überwacht die Tienstiührung der Beamten und Bediensteten ber Stadtlaffe und bringt Unregclmäüigteiien sofort zur Kenntnis des Bürgermeisters. Der Stadtrechner wird von der Führung der .Kaffe und des allgemeinen Tagebuchs entbunden. Er ist für die Stellung der Rechnung und deren Inhalt, für die Führung der Handbücher und die Aufbewahrung der Belege, sowie für die Beitreibung ocrant» wörtlich. Er haftet nach Anikel 84 der Städteordnung für Zah- i lungen, die entgegen den bestehenden Vorschriften geleistet werden. 8 2. Die Führung ber Hauvtkaffe und eines in mehreren Teilen zu führenden allgemeinen Tagebuchs und der crforberlicbcu Hilfstagebücher wird einem besonderen Kassierer üben ragen, der diese Arbeiien nach den Bestimmungen der DienstanwZsung sür die Gemeinbeeinnebmer vom 24. Februar 1898 nnd dieses Statuts unter I eigener Verantwortung auszuführen hat. Neben der amtlichen Kaffe bars der Kassierer keine andere Kaffe führen. § 3. Die Führung der Handbücher, die NechnungSstellung und die Beitreibung werden ber Buchhaltung unter Leitung des -----------» n 11 • li i k nZTjif --- 8 16. Der Kassierer ist vervffichtet, bie Barbestände der Stadt» Dr. Bergmanns Baldrian-Nerventropien MuOnäl i au^ecin3 y*nnoutoC bern 21abt einzuzahlen. Der ^uber Nacht aVhu» ^eseit.Kopfschmerx, Schlafl.nerv.Unruhe. äl.OOM. PelikamApoth. | bewahrende «^nbefmn^fo^ bgi^en^iwn «MW Mark mcht »u leisten sind. Der Stadtrechner bat darüber zu wachen, datz diese Bestimmung gewiffenhatt ausgeführt wird. Tie Stadiverordneten - Versammlung kann die genannte Summe auf Antrag ber Bürgermeisterei dem Bedürfnis entsprechend erhöhen. b. Erhebe st eile. § 15 Die Hauvtkaffe, die während des Taaes nur dem Kassierer zur Verfügung steht, ist jeden Abend, nachdem der Bestand derselben unter Kontrolle des Stadtrechners festgestellt worden ist, unter geineinschastlichen Verschlug des StabtrechnerS und beß Stab ÜÄeB XuttS I 3n mi^nUÜL,: nan 2-7 /{.mmern. budi sowie auch in das Kasseaufnahmebuch nach den Bestimmungen , /7 . in 8 16 ber eingangs erwähnten Dienstanweisung emzutragen unb $j[aa[lSCfter JVPÖeilSnaCRlUeiS tjttSSCn von bem Stabtrechner unb dem Kainerer zu unterschreiben. •Miti-rtnen « Das Relchsbankkontogegenbuch und die Scheckbücher werden aficrrocg w. am Tage von bem Stadtrechner aufberoabrt, nach ScbluB ber Safic können eingestellt werden: stunden aber ebenfalls unter gemetnichattlicken ^rerschlutz des ^tadl-1 h?i hiesigen Arbeitgebern: rechners und des Stafnererb genommen. | 2 Schreiner, 2 Tapezierer, 1 Svengler, 1 Schuhmacher, 1 Wagner, - i Hausbursche, 1 Haushälterin, 1 Köchin, 1 Laufmädchen, 4 Dienstmädchen. Lehrlinge: 1 Wagner, 1 Kellner, 1 Glaser, 1 Tapezierer unb Polsterer, 1 Schreiner, 1 Lehrmädchen. Gast unb Lchaukwirtickaftoverfonal: 1 Zimmermädchen, 2 Kückenmädcken, 1 Büfettfräulein, 1 jüng. Kellner. b. bei auswärtigen Arbeitgebern. 1 Sattler, 2 Bäcker, 1 jüng. Buchbinder, 1 Sägemüller, 5 Maler unb Anstreicher, 1 Friseur, 1 Svengler, 5 Bau- unb Möbel» schreiner, 1 Huf» unb Wagenschmieb, 1 Polsterer unb Tapezierer, 1 Pferbeknecht, 1 Wagner, 1 landwirtsch. Knecht, 1 landwirtfch. Tienstmagb, 1 Fahrdursche zum Milchaussahren, 2 Dienst» Hervorragend schnellaufend unverwüstlich konkurrenzfähig im Preis sind #■-, Mi- mii Mihmm Continental Stock. zember 1911. . Der Zweck und die Ausgaben der Anstalten bestehen in der Heranbildung ber Mädchen aus dem Bürger- und Landwirtsitande Künftigen tüchtigen Haussrauen durch angemessenen Wirtschaft- Unterricht und durch praktische Unterweisung in allen in einem einfachen bürgerlichen Haushalte vorkommenden Verrichtungen und Arbeiten. ... . ,, Gegenstände des Unterrichts sind: vauSwirtschaft, Gemüseoau,, ^er Kassierer bat alle Belege über Einnahmen unb Obstverwertung, Gesundheits- und Ernährungslehre, Krankenpflege, Ausgaben, überhaupt alle Urkunden, die auf die Kaffe Einilutz haben, Reck)neu, Abfafsen von Aufsätzen und Briesen, Buchführung, sowie öcm Stadtrechner zum Eintrag in bas Kontrolltagebuch zu, über- weibliche Landarbeiten. Auch ist sür gute Lektüre geforgt unb nebett Dieser hat alle Emvfangsbefcheinigungen über die in bie wird Gesang gepflegt. Kaffe fliehenden Einnahmen mit feiner Unterschritt, die AuSgabe- Für Wohnung und Mobiliarbenutzung zahlen: I belege aber handschrittlick oder durch Slemvelausdruck mit dem Bernal Mäbcken aus Hessen .... 25 9J2L Iinert „Bezahlt" unb feinem Namenszeichen zu oersehew Ausgabe». vormittag» uui Ult 3/lUUlCl*, uiw mvuMifivv- L ÄE SS ^ierhalb Lessens ' 40' , belege, die diesen Vermerk nicht tragen, sind von der Buchhaltung gleiten für die Befestigung ber Einfahrt zum stäkst. GaS- unb v) -jtauuKii ron uubch/iuv " hu beanftanben. Wafferwerk, , . flonzen Kursus « « , • h A «»rbfttnflen I 8 11. Ueber die nicht unmittelbar in das allgemeine Tage- vormittags 10 Ubr bie Pflaster und (SbauMerarbeiten für Der Preis für die Verpflegung ^d nach den ^el^rosten einzutragenden Beträge hat der Kassierer ein ober mehrere die Befestigung der Fahrbahn der Dammstratze zwischen Lalltor» -ezlehungSwersc den Preisen iber £cben3mittcl beregnet. ."Jt^re 1£)tif6tQgebüd)cr äu führen. Diese sind täglich zu addieren und uun- straffe und Nord-Anlage, Kosten entstehen Nicht und ift insbesondere der Unterricht un-h ^^ Tage abzuschlieffen und in das allgemeine Tagebuch vormittags 10'/« Ubr die Pflaster- und Chausslerarbeiten für entgeltlich. .... hu übertragen. bie Neubesestigung der Sletnstratze zwischen der Nord-Anlage und Die Anmeldungen, welche für Langen bis fpäteftenä < 12. Täglich nach Sckluh der Kaffeftunden haben der Stadt- Dammstraffe, sm,*..,,,, ..nh ß-hnnffipr, Ende Mai d. I. und für Lindheim bis fpatestens Enbc Zechner und der Kassierer die von ihnen zu führenden Tagebücher nrbetJteernra,,lot“^ Eeu^ ilnd Asvbalmr^^^^ Sk d??Neube» Juni erbeten werden, sind bei den Vorsitzenden berLu abbieren unb bie Hebcreinitunmung bciber «ndjer reitiufleflen, ‘ bc?Sloetbef^fce AroifSjen ane unb SöiefcctbriirfE drlsschullommissionen ber Haushaltungs chulen, den Herren wobei fick gleicher Vorrat ergeben mutz. Die Abschlüsse in beiden ^sung Jet ®oetbeftro&e s»tweni^uo SSfiH etzgerin Lanaen bezw Oekonomierat Weste r-Buchern sind ^Der Smitrech wr arbeü^ür^ben^ubbau unb'bte*1 na di er in Lindheim, einzureichen, welche ebenso wie bie öanb;ändern Kassierer I Bismarckstraffe südlich der Stephanstrahe, wirt schal ts kämmet ' f..... ' 1 et« w • 1bÄSS ÄetoerbÄ“efte «eub^efliguS(l™°UrSw^Ä;8.U"b ü wb"ÄbS 1 Sui f™ flinbVeim °°" abgbiogeuen Summ« überli«,crt urbdterHür^te ebauffiet. fgd,r=nbCnnänmelUb^0Ann «Kindlichkeit nicht übcrnommeir rooltcn§ *'3nb$cm SafKetcr ,[t cS unter,-g,. Em.rüge in bie Hebe. werden. , , ., register unb in das vom Stadtrechner zu führende Komrolltagebuch Die Verdingungsunterlagen liegen auf dem Tiefbauamt offen Ueber die Aufnahme entscheidet ber Bors inende Der r,anD- _ abgesehen von seiner Nametisunterschrist — zu machen. und find Angebote auf Vordruck bis zum obengenannten Zeitpunkt wtrti'ckaftskammer. Dem Stadtreckner tst .es untersagt, Einträge tn die vom hahin einzureichen. - ZuicklagSsriit 4 Wochen. lB»/t r m ft a b t den 21 April 1911 Kassierer zu führenden Tagebücher und HilsstayebEr — abgesehen I —------------------------------------------------------ «LJ «arftbetthe her LandwirtfchastSkammer. von seiner Unterschrift - zu machen, oder sich bet dem Vereinnahmen, Der L-orsttzcuvc tanoroiri’a,l,’iei“ra v • Aufzählen, Sortieren und Verpacken deö Geldes zu beteiligen. «n « J*^n9: n»/ 8 14. Der Kassierer bat falls das Hilsstagebuch nicht in das -lv- -o a or. _______________u_!b Tagebuch übernommen wird, in dem letzteren vor der Linie zu dem — Rest die Summe des Hilfstagebuchs zu addieren, so datz. sich dann Uebercimtimmung dem Stontroütagebucb ergeben muß. AuS der IubiläumSstiftung der Gießener Kaufmannschaft •u ''inhrp8flinctibiuni im Betraa von 600 Mk. 111 ver» 8 4. Zur Entlastung der Hauvtkaffe wird für die Verein- ist cm Zayresslipenolum im oeaag 00 S I nahrnung von Gemeindesteuern. Kanalgebuhren, Beitragen zur land-1 ?neamungsveiege, narn orn emaeinin zuun uw vui geben. Bewerbungen sind bi§ zum 4. yull an den Engeren „„x, forstwirtschaftlicken Berussgenossenschasi und Beitragen zur ordnet, feuer- und einbruchssicher ausbewahrt werden. 6.,n nt der LandeSunivcrsität zu richten. Näheres s. am I Landwirtschaftskammer eine besondere Erhebestelle eingerichtet und .... — ... H “ 6 diese einem selbständigen Erheber unter eigener Verantwortung schwarzen Brett. D /»I übertragen. Dem Erheber wird ein Gegenbuchfübrer beigegcbcn. | Gießen, den 3. Niai 1911. I § 5. Z»» vntu>nuiiH *• iw.h«.«,»» „ Dec Rektor der Srotzl.erzogUchen LandeSunioersität. b“ Sat,‘ °°" 6=1 »“«"• 4 sao. Semcungen auf ber StabMe werben durch bie g’cimnnn-_________________________ § 6. Stadtrechner, Kassierer und Erheber haben der Stadt Bürgermeisterei angeordnet. "ZT. I 7" 7 117 eine Sicherheit zu leiiteit deren Höhe von der Stadtverordneten- § 31. Die der Stadtkaffe überwiesenen Gehtlten dürfen ohne Intlhhl nauelmltuiiaö (OUlen Versammlung bestimmt wirb. Genehmigung der Bürgermeisterei zur Vereinnahmung und Der- Ltk lUllUW. yUUSlM IW1 H l”' ö Gesetzes vom 21. April 1880 dezüglick auSgabung von Gelb nickt herangezogen werben. Lanaen und Lindheim detr. I bet Tesette ber Beamten lAbfcknitt 6) finden auf den Stabtrechner, 8 39 Der Stabtrechner, der Kassierer, der Erheber unb bet uuv VVH‘ Iben Kassierer und den Erheber volle Anwendung. Geaenbuchführer müssen in jedem Jahre )u einem von der Burger» Der II. Kursus pro 1911 an den landw. Sans» I meuteret bestimmten Zeitpunkt und für die von derselben ebensalls baltunassckulen zu Langen unb Lindheim wird II. Geschäftsgang. hu bestimmende Zeit von ihren Obliegenheiten zurücktreten unb - • afiauDtfaffe werben währenb bieser Zeit durch nach 8 30 ernannte Vertreter r a" crießt. Für etwaige Verschulden dieser Vertreter hatten die Ver- § 7. Alle Einnahmen und Ausgaben gehen durch die Stadt-1 lretcncn nicht. Die Vertreter haben zu allen Eintragungen in kaffe, unbeschadet Dir Bestimmung bes 8 4. Bücher, auf Quittungen, Belegen unb anberen Urkunden eine d- § 8. Die Empfangsbescheinigungen über bie in bie Hauvt-1 fonbere Tinte zu verwenden, kaffe mefoenben (iinnabmen, sowie bie Schecks, durch welche über Aus einen Beamten, ber einen Urlaub von mmbestens vier- . ... --- zehn Tagen genommen hat. kommen in bem betreffenden Jahre bie Bestimmungen bes vorigen Absatzes nicht zur Anwenbung. Reichste Auswahl Billige Preise Seltersweg Ernst Bloedner Nachf. Grösstes und feinstes Spezialhaus Oberhessens für Teppiche * Gardinen * Linoleum Ecke Blockstrasse Fernruf 172. — Gardinen - Neuheiten Saison 1911 Für den Blumentag Dr. Diehl-Stiefel Ein neuesSystem naturgemässer Fussbekleidung mit allen hygienischen Vorzügen ßroschOre gratis und franko. 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