Drittes Blatt 161. Jahrgang llr. 285 Eichener Anzeiger trlcbrtni tifllift mtt tlulnabme bei SonmagS. General-Anzeiger für Oberhesjen Dv „flegeier $eellttnbl4t1er,‘ werben bem ,Bnjeifler* otermal roöd)entlieh beiqeleqt, bal „Mrrtiblati fti bei Kreis •lefcen" zweimal wow-niiich Die ..lollbwirklLatlULkN Leit- h teer' etlcbemen monatlich zweimal. Montag, 4. Dezember 19(1 Rotanonfbnid unb Verlag Oer Br ü blichen Univcrsnäil»Bnch- unb EteuibrurfereL 9t. Lange. Lietzen. Nebaktion. tirpebmon unb Tmderet: Schul« ftrnge 7. (hrpetrnon unb Verlag: e*e»6L Hebttfuonre^ 118. Tel.-Abru ^InzeigerGietzen, Mb. Deutscher Reichstag. 215. Sitzung. Sonnabend, 2. Dezember. Bm rische bei ®unbelratl: Delbrück. Caspar, von Glasenapp, Brüninghaus. Tal Hanl ist schwach besetzt. Präsident Graf Schwerm-Lawit, eröffnet Ne Sitzung um 11 Uhr 15 Minuten. Die Veiabidiiedung des Ktelnaktlengefefoes für China. ___ STbfl. Dr. Arendt (Rv.)" Setmflanbrt, tote schon in .^weiter Lesung, b c Angaben des Vize- präfibenten der Reichs bank, v. Glasenapp über den Tollarkurs. Die Vorlage hat eine große prinzipielle Tragweite, aber die Kam- miffionlbeschlüffe geben die Gewähr, oatz man die Versuche aus «ine Verallgemeinerung ber Kleinaklien aufgeben wirb. Jeder Lersuch, zu einer weiteren Einführung ber Klcinaktien zu kommen, wird im Reichstag auf uniibenvinblidien Widerstand stoßen. Tarin sehe ich einen großen (Erfolg. Mit Rücksicht aus Die male- xieüen Bestimmungen muß ich bal Gesetz aber boch ablehnen. Bi-epräfident der Reichsbank Dr. b. Glasenapp legt bar, baß bie Meinungiversckiedenheit über ben Kurl bar auf beruhe, baß Tr. Arendt bie Kursnotierung in Tsingtau, er aber die in Schanghai gemeint habe Tai Aleinaltieii'Gesetz wirb hierauf gegen eine kleine Minder heit in dr.tter Lesung angenommen. Die zweite üelung der Hngeftellfen-Veillcherung. I Dritter Tag. Die Beratung geht weiter beim Abschnitt „RentenauS- fch ü s s e". In 134, Wahl ber Beisitzer, wirb auf Antrag Behrens (fSatid). Vgg.) ausdrücklich bie schriftliche A b - st i m m u n g vorgesche». Nach 135 find in die RentenauSschüsse nur Männer wählbar. Die Volks Partei unb Die Sozialdemokraten beantragen auch die Wählbarkeit der Frauen. Abg Hormann (93p.) begründet den Antrag, (fr nimmt Bezug auf die Leistungen der Krauen in der Armenpflege, wo sie bereit! unentbehrlich seien. Ministerialdirektor Caspar ersucht um Ablehnung. Es handelt sich auch um richterliche Funktionen, für du- t-< Frauen sich nicht eignen. Die Renten- auijchüste haben jelbftänbig zu entscheiden. All Vertrauend- Personen könoen bie Frauen sich ausreichend betätigen. Abg. Bassermann (Natl.)' Die Frau hat sich in der sozialen Fürsorgctätigkeit durchaus bewährt. Sie tritt mit großem Eifer und auch mit großem Verständnis an alle diese Fragen heran. Tie Aufgaben der Kenten- aulschüsse eignen sich burdjaul für die Frau. Gerade bal Zentrum legt Doch sonst neuerdings immer Wert auf die Organisierung ber Frauen. Einmal muß man mit dem Fortschritt auch auf tiefem Gebiet anfangen. Frauen leiten doch große Betriebe ober ihre Abteilungen aulgezeichnet; warum will man ihnen hier die Befähigung absprechen? Abg. Mommsen (Vp.)k Wenn der Didersland der Regierung gegen die llebertragung richterlicher Funktionen an die Frauen unüberwindlich ist, so soll man ihnen dock, Verwaltunglfunktlonen übertragen. In der Abstimmung wurden die Anträge abgelehnt. Mit den Parteien der Linken stimmen auch die Arbeiterführer bei gcniruml für die Anträge. Mit § 157 beginnt der Abschnitt Schiedsgerichte unb Oberschiedlgerichte. Die Sozialdemokraten beantragen an Stelle der Einrichtung besonderer Instanzen für die Angestelltenversicherung die Anglieoerung an die Rechtlinstanzen der ReichSversicherungSordnung. Abg. Schmidt-Berlin (Soz.). gibt für den Antrag eine längere Begründung. Der Entwurf führe zur Zersplitterung und zu vielfachen Schwierigkeiten unb Verzögerungen Auch materiell würbe die Einheitlichkeit der Instanzen von großem Vorteil sein u. a. auch in bet Kostenersparnis. In der Kommission war eigentlich eine grohe Mehr- heil dafür, insbesondere beim Zentrum, cd ist zuruckgewichen vor dem Widerspruch der Regierung. Dabei handelt cd sich aber gar nicht um eine grundsätzliche Frage, an der bafl Gesetz wirklich scheitern könnte. Minisictiakdirektor Caspar nimmt Bezug auf den Kommis- sionLbcricht, der bxe Gcgcngtünde der Regierung eingehend barlege. Ter Antrag wird abgelehnt. Bei § 16 wird ein Antrag v. Strornbcck (Zentr) angenommen, wonach nicht nur die Beisitzer, sondern auch der Vorsitzende del 1 EchiedSgerichts und fein Stellvertreter nicht Mitglieder del Ober- , 'Ichicdöaerichtö sein dürfen. Die Kommission bat in einem Zusatz zu § 183 bie Möglichkeit gegeben, mit Genehmigung des Reichskanzlers eine andere Quittungsleistung a l S durch Markenkleben zuzu- lasten. Es wird jetzt hinzugesügt: auch ein anderes Zahlunglver fahren, all durch Einzahlung bei der RcichSbank. Die roeucre ganze Paragrapocnrcibe bt8 § 341 wird ohne Erörterung erledigt; an einigen Stellen werden Kompromißanträge Schultz angenommen, die oal interne Verfahren betreffen. Nach § 342 wird den Arbeitgebern und ihren Angestellten sowie der Reich-Versicherungsanstalt untersagt, die Versicherten in ber Uebernabme oder Ausübung eines Ehren- a m t e S der Angcitclltcnvernchcrung zu beschranken oder sie wegen der Ukbernahmc oder ber Art der Ausübung eines solchen Ehrenamts zu benachteiligen. § 343 sieht Geldstrafe vor. Tic Volkspartei beantragt folgenden neuen § 343a: Ein Versicherter, der zum Vertreter im Verwaltungsrare ober zum Beisitzer im Oberschiedsgerichtc, in einem Schiedsgerichte aber RcntcnauSschusse gewählt ist, kann wäbrend der Tauer seines Amtes nur auS einem wichtigen Grunde vom Arbeitgeber entlassen toerbin. Abg. Dr. Potthosf (23p.): Wir haben über dies-» Frage schon gestern verbandelt. Es besteht volle UebcTcinftimmung im Hause darüber, daß irgendwelche Schutzmaßregeln für die Angestellten hier m daS Gesetz Hineinkommen müssten Tiefe Paragraphen hier leiden jtn einem Hehler: sie haben keine praktische Bedeutung, es sind rein Moralische Deklamationen. Tenn die offene ober ver- licckte Drohung mit Kündigung, die Furcht vorder K ü n d i - 4u ng wird durch sie nicht getroffen. Unser Antrag ist außerordentlich bescheiden; er will weiter gar nichts, als die Kündigung »der Entlastung eines Angestellten während der Tauer eines 66renamt» auf einen wichtigen Grund beschränken. Was ein wichtiger Grund ist, würde das Gericht in Streitfällen zu ent^ siveiden beben, nach dem Handels- > icybud) unb der Gen erbeorb- nung, in denen diese Fälle erschöpsenb ausgezäblt sind. Sun haben allerdings d 1 e Vertreter ber Angestellten- organifationen selbst Bebenken gegen biefe Formulierung geäußert. Sie sagen, wenn während der sechsjährigen Tauer des EbrenamiS nn .Ing-iiellter tatsächlich aus einem wich- t'nen Grunde enilasten wird, finde er ferne Stellung mehr Aber dieses Bedenken schlägt absolut nicht dtirch; er kann bann ja einfach sein Ehrenamt nirberlcgen und findet all freier Mann genau so wieder eine Stellung wie früher. Abg. Tr. «ötrefemnnn (Natl): Ick habe heute mit Vertretern der großen Angestelltenver- bänbe über den Antrag Potthosf Fühlung genommen, unb wie Pottl'0's selbst fd«n mit teilte, haben die Herren selbst die größten Bedenken gegen ibn. Die Herren glauben auch, daß § 342 in der Kommissionvfastung ihnen die Sickercheit bietet, die iie verlangen, während die Annahme des Antrags Pottboff vielleicht auf die Arbeitgeber gerade nnrciAcnb wirken könnte, ihnen bie lieber- nähme des Ehrenamts überhaupt nidt zu gestalten. An sich ist ja bei den RentenauSschiisten ein Konfliktstoff noch gar nicht gegeben; auch in den Kaufmannsgerichten uiro. arbeiten doch Arbeitnehmer unb Arbeitgeber sehr gut zusammen. Abg. Hue (Soz.) ist für ten Antrag Pot hoff; eine Verbesterung ist er immerhin. El handele sich um eine Anregung seiner Partei. Abg. Dr. Potthosf (93p.) Bisher haben wir uns bei diesem Gesetz nicht um den Vorrang der Anregung gestritten. Aber dieser Antrag stginint wirklich von mir und meinen politisdicn Freunden. Es ist ein alter Gedanke unseres Parteifreundes, »des Frankfurter StadtvatS Flesch. Ter Antrag wird abgelehnt. Td Abschnitt Z u ' ch u ß k a s s e n. 862 bis 866 wird unter .'Ivlehniing eines sosialdemokratischen AuirngS genehmigt. Mit § 367 beginnt ber Abschnitt Lrsatzkassen. Abg. Emmel (Soz.) erklärt, daß die Sozialdemokraten he Ersatzkosten rundweg ab- lehnen. Tic Jnttrcsten der versicherten kommen da nicht so zur Geltung wie bei den allgemeinen, obligatorischen Kasten. Das Dort wird dazu nicht weiter genommen. § 368 bestimmt in seinem letzten Absatz: Tie Kasten die für mehrere Unternehmungen errichtet sind, befreit der Beitritt einer Unternehmung, welche der Kaste gegenüber am 15. Oktober 1011 noch nicht ber- tragisch zur versickieiung der Mehrheit ober einer bestimmten Gruppe ihrer Angestellten verpflichtet war, die Angestellten dieser Unternehmung nicht von der Versicherung bei der RcichSversiche- runglnu-talt. Nach tz 367 müssen bekanntlich die als Ersatzkosten zugekaste- nen Versick>crungSeinrichtungen schon vor dem 15. Oktober 1911 bestanden haben und bei Stellung des Antrags rechtsfähig fein. Abg. Dr. Potthosf (23p.): In manchen Gesellschaften, z. B. ber Allgemeinen PensionS- koste des Verbandes Deutscher Erwerbs- unb DirtschaftSgenosien- schaften, besteht auf Grund deS Wortlauts des § 868 die Besorgnis. daß sie nicht als Ersatzkaste für die angeschlosftnen Genossen- schäften anerkannt loerben würben wegen des Termins vom 15. Oktober. Es ist boch selbstverständlich, baß sich dieser Absatz des § 368 nur auf solche Unternehmungen bezieht, bie noch nicht tatsächlich angeschlossen waren. Liese Kaste unb eine Reihe werterer können also beruhigt fein. Zu § 370 stellt auf Anfrage der Ministerialdirektor Dr. T a S p a r fest, daß Voraussetzung ber Zulassung all Ersatzkaste gleiche Leistungen wie ber ber Ncichsversicherungsanstalt sind, mit welchen Beitragen diese Leistungen sichcrgejtellt werden, ist gleichgültig. § 870 hat folgenden Wortlaut: Die Beiträge der Arbeitgeber zu den Kassen mästen mindestens den reichsgesetzlichen Arbeit- geb erbe {fragen gleichkommen. Die von den Arbeitgebern gemachten besonderen Aufwendungen sind auf die Beiträge ber Versicherten unb der Arbeitgeber gleichmäßig anzurechnen. Abg. vehrenS (Wirtsch. Vgg) beantragt, daß auch in den Ersatzkassen bie Beiträge ber Arbeitgeber nicht niebriger sern dürfen alS bei den versicherten. Abg. Dr. Potthoff svp.) und Abg. Schmidt-Berlin wollen keine Kaste alS Ersatzkaste zugelasten haben, bie höhere Beitrage von den Versicherten verlangt als bie ReichSvcrsicherungsanstalt. Geheimrat Dr. Beckmann: SS ist selbstverständlich, bah eine Heinere Kaste mit größerem Risiko höhere Beiträge bei gleichen Leistungen erfordert. Tie Leistungen müfien die gleichen fein, die Beiträge können höher sein. Ministerialdirektor Caspar: Je länger über die Frage diskutiert wird, um w bedenklicher wird sie. Tic Kommission wollte den Kasten nach Möglichkeit den Fortbestand als Ersatzkasten ermöglichen und zwar m ber bestehenden Weise. DaS ist durchaus berechtigt. Die Kommission bat nun schon einen bedeutenden Eingriff zugunsten der Arbeitnehmer gemacht. Bei ben vielen Ersatzkasten, die auS Zuwendungen, die allein von dem Unternehmer herrühren, über grohe Mittel Dcrfügen. mühten an sich bie Zinsen dem Unternehmer allein zugeschrieben werden; die Kommission bat aber gesagt, diese Zinsen sollen gleichmäßig ben Arbeitgeber- und Arbeit- ncbmerbciträgcn angerechnet werden. Man hat also bie Lasten ber Versicherten da erleichtert. Damit haben sich die verbündeten Regierungen abgefunben. Aber noch weiter können wir nicht gehen; da wäre die Wirkung auf bal Fortbestehen der Kaste fraglich. . Abg. Dr. Fleischer (Zentr.) stimmt den Abg. Behrens und Potthoff zu. DaS Pluk. das erforderlich ist, um eine Kaste zu sanieren, darf man nicht auf die Angestellten abwälzen. Der Antrag BebrenS wird angenommen. Zu § 879 beantragt Abg. Vogel (Ratl.l die Wiederherstellung deS Kommissionsbeschlusses erster Lesung. Rach § 363 leistet die Rc-chSversickerungSanstalt, falls bei einer Zuschuhkaste innerhalb ber ersten zehn Jahre ein BerfuberungS- fall eintritt, zur Begleitung ber Kastenleistungen einen einmaligen Zu'chuß. Ter KommissionSbeschluß erster Lesung zu § 379, den ber Antrag miedet Herstellen will, wollte diesen § 363 für die Knapp schöftSvere'ne und Knapp schaftS- kaffen mit ber Maßgabe in Geltung setzen, daß der einmalige Zuschuß ohne zeitliche Beschränkung geleistet wirb. Abg. Bogel (Natl.) fuhrt zur Begründung seines Antrags auS, daß die infolge der verschiedenen Bcmefiungcn ber Wartezeit be: der Reichsversicherungsanstalt unb den Knappschaftskasten bestehende Spannung von fünf fahren ben letzteren großen Schaden brmae. Häufia würden die Kasten die Renten zahlen müsten, während die Beiträge in die Reichskaste fliehen. Man muh doch berücksichtigen, baß die Knapp- schaftskanen auf gesetzlich-.'' Grundlage beruhen, bas ist anders als bei den Ersatzkanen. Tiefe können sich ber Leistungen entziehen und siw 'i-c-r -eQ anile en: bane"n müfien bie Knav"'cha'tskn"-n weiter bestehen. Der Antrag Hut den Znxck, die Knuppschafts- kasten drohenden Härten zu vermeiden. Wird er abgelehnt, w würde dal dahin führen, daß bie Arbeiter zu den Leistungen der Kaste für die Angestellten heran gezogen werden. Der Antrag entspricht den Wünschen dec Arbeitgeber unb der Arbeiter. (Bebeimrat Dr. Beckmann ersucht dringend um Ablehnung de» Antrags, indem er feine Be- grimbung an- ber Korn Mission wiederholt. Wenn man für Knapp- schaslSkasten die Vergünstigung bei Ersätze» der ^elloprämic all Dvuereinrichtung bcibibält, schafft man zweierlei Recht: für die Milgl eder der Knappschastskasicn genehmigt man eine Wartezeit von fünf Jahren, fui alle übrigen Angestellten dagegen von zehn Jahren. DaS ist vom rechtlichen Standpunkt nicht gntzuheihen Tic Sozialdemokraten stellen zu h 870 Anträge die die Absicht verfolgen, daß da, wo nach Vorschrift del Gesetze» die Bcamtcnkasie von der Aebeiterkastc abgchxnnt werden muh, die Beamten in Die Verwaltung dieser Kaste hinein sollen. Abg. Sachse (Soz.) begründet den Eintrag. Abg. Dr. Potthosf (DP.)k Den Anträgen ber Sozialdemokraten fehlt die Grundlage. El ist nur eine wirtschaftliche Aussonderung, eine befeuerte Vermögensverwaltung. Auch die Beaintcnabteilung wird ruhig von der Verwaltung geregelt, die aud Arbeitgebern unb Arbeitnehmern behebt. Bisher ist noch keine Beschwerde von den Beamten gc- lommen, daß sie von ben Arbeitervertretern schlecht behandelt werben, da kann man el weiter so lasten. Tie Anträge der Sozialdemokraten werden abgelehiit. Ter Antrag Vogel wird gleichfalls abgelehnt. Für ihn siiminle auch die Sozialdemokratie. Bei § 881 aber die Versicherungsverträge mit Lebenlversicherungiunternehmungen bittet Abg. Erzberger (Zenlr.)l biß zur dritten Lesung um Auskunft über verschiedene Zweifelsfragen, die sich bei älteren Versickerten auö der Beziehung seiner Lcbcllsuersicheriingsgescllschaft zur Reichsanstalt ergeben. Die Rcstparagraphen werden ohne Erörtcruiig erledigt. Die Fcstsielluiig des Präsidenten von dem Abschluß ter Beratung wird mit Beifall aufgenommen. Montag 2 Uhr : PeiitionS- unb NechnunglkomiiiissionSbcrichte, Ostasrikaiiischc Bahnvorlage unb KonimissioaSbericht über die süd- wcsiasrikanische Tiamanlenfrage. Schluß 3/ Uhr. Kirche unb Schule. Ter Goel ebunb und die (finhettilschule. Berlin, 4 Tez Eine vom Göthebund einberusenc Be>- f amm I u n g verlangte die Abschaffung bei B0 rs^ckulen unb bie Errichtung einer Einheitsschule, in der es weder Islandes noch Konfessivns-Unterschiebe gäbe. Ludwig u l b q JP^an) über beit Zusammenl?ang zwischen Göethebunb und Zukunflsschule. vto sessor Helm- Brenien verlae- eine programniatische Erklärung der vereinigten Göthcbünde, bie eine nnentgeltliclw schule ohne Rücklicht aus Stand unb Konfession fordert. Professor O st wald verlangte, daß die Pädagogik und Be- kleidungsgegen stände der Reserven des Infanterieregiments Nr. 107, des Feldartillerie-Regiments 'Jk. 12 und zum Teil des ZufanterieregimeMs 106 befanden, ist ausgebrannt; nur die Feldfahrzeuge wurden gerettet. Der Schaden wird auf etwa 1 Million Mark beziffert. Das Feuer wird auf Brandstiftung zurückgeführi Leipzig,?. Dez. Da man als Ursache des Großfeuers Brandstiftung anuimmt, wurden sämtliche Kammerunteroffiziere, die in dem abgebrannten Raum zu tun hatten, verhaftet._____________________________ vermischte». * Leipzig, bie drittgrößte Stadt Deutschlands. Die Einwohnerzahl von Leipzig hat in diesen Tagen 600000 überschritten Damit hat Leipzig die Residenzstadt Dresden ertdgültig überflügelt und wird nach ber Einverleibung der Vorort. 'Schönefeld und Leutzsch auch eine größere Einwohnerzahl als München haben, so daß Leipzig nach Berlin und Hamburg die drittgrößte deutiche Stadt ist Die Fiächenausdehnung Leipzigs ist größer als die Berlins, da Leipzig eine Fläche von 700OOO Hektar bedeckt, während Berlin nur ein Gebiet von 600000 Hektar umfaßt. * Wohlriechende Damen In bem Walbpark eines großen Luftkurortes, ber von der sogenannten eleganten Weit besucht wird, fand ich letzten Herbst — so schreibt ein Leser der Zeitschrift „Der Zwiebelsisch" — folgenden beherzigenswerten Anschlag: „Alle Damen, bie genötigt sind, sich gegen die üblen 2lus- dünstungen ihres Körpers zu parfümieren, werden höflichst ersucht, diese Wohlgeriuhe nur mit Maß zu ver- toenben, txrtntt dem WakdMrk seine Eigenschaft als Lust- hrrort gewährt bleibt. Die Kurdirektwn." Die Parkwächter verschafften dieser Vorschrift dadurch unerwarteten Gehorsam, daß sie sich vor jeder parfü- inierten Dame, die ihnen in den Weg kam, demonstrativ die Nase zuhielten Und bald war das Ozon von allen fremden Duften gesäubert. Sicher netter als wahrscheinlich. »Der L u f 1 p um p -Au t o m at. Ans den verlehrs- reicheren Landstraßen Englands kann man seit kurzem in regel- mäßigen Abständen an den Telegraphenstangen, an den Zäunen oder auf dem Marktplatz der Landflecken einen eigenartigen kleinen 'Apparat sehen, einen Stahlkasten, der vorn eine Drehknrbel aus- iveu't und bei vorübergehenden Rinbern vielleicht den Gedanken an eine Drehorgel erwachen läßt. Ter rätselhafte Automat ist jedoch eine neue sehr vraltische Erfindung: ein Lustpump-Automat,„den jeber Automobilist ober Radfahrer nach Einwurf eines Geldstückes dazu benutzen kann, um mit geringer Mühe seine Guinmirei'en auszupumpen. Ter Apparat läuft unten in eine Rohrmünbung aus, über bereu sich uerjüngenbe Spitze bequem ein Lustschlauch gezogen werden kann. Durch Drehung der Kurbel ist dann ein Automobilreisen in kurzer Zeit auigepumpt. Der Erfinder dieser neuen automatischen Luftpumpe hat mit Hille kapitalkrästiger Unternehmer bereits in vielen Dörfern und out vielen Landstraßen Englands diesen Automaten angebracht, den jedermann bei Bedarf benutzen kann. r . bk. Das „Eiffelturm Kes ven st". Entsprechend dem Brockengespenst gibt es auch ein Eisfelturmgespenst, wie Pariser Blätter' dieser Tage berichten. Jüngst soll dieses Gespenst vorn Eiffeltürme aus beobachtet worden sein, und gelegentlich eines Berichtes darüber hat Ehauveau in der Akademie der Wissenschaften dieses Eiffelturmgespenst näher beschrieben uno hinzuge'ügt, daß er es bereits im Jähre 1900 einmal beobachtet hat. Bei dem Gespenst handelt es sich um einen wirklichen Schatten des Eiffelturms, der ans der Nebelschicht sichtbar ist. Bei der Beobachtung Chanoeaus war bet Eiffelturm von der Südseiie her beleuchtet unö sein farbiger Schatten, genauer der sarbige Schatten der Spitze, war mit ziemlich scharfen Umrissen nördlich vom Turm zu erkennen. Am deuilichsteii konnte Ehavoeau das Eiffelturmgespensl sehen, wenn er sich westlich von der Ebene des Schattens auistellle * Herren fragen mit schwarzem R a n d. Tie Bestrebungen, die Eintönigkeit der Herrenmoden durch neue „Kreationen" der Modeschöpfer zu durchbrechen, haben diesmal in Pans einen kleinen Erfolg zu verzeichnen, der auch von Loiidon, der höchsten Instanz in Sachen der Herrenmode, bestätigt worden ist. Es handelt sich um einen neuen Stehunilegkragen, der in der Form zwar liichts Außergewöhnliches aufwelst; dafür aber ist das weiße Linnen am Rande mit einem etwa einen halben Zentimeter breiten schwarzen Streifen besetzt. Dieser schivarzgeraiidete Kragen wurde auch kürzlich in London bei der Aufführung eines Shaw- Slückes von Sir George Alexander getragen und fand vielen Beifall. Zu dem Kragen gehört natürlich ein schwarz und weiß gestreiftes Hemd. * Kinderstuben im Theater wird London nächstens cullweisen. Während die Damen den in Loiidon so häufigen Nach- mitlagsvorstelliingen beiwohnen, sollen sich die Kinder in einer im Theatergebäude untergebrachten Spielstube vergnügen. In amerikanischen und kanadischeii Theatern hat man eine solche Einrichtung bereits getroffen. * Beweis. Gläubiger (ungeduldig): „Vertrösten Sie mich doch nicht immer auf den Geldbriefträger; wer weiß, wann der zu Ihnen kommt!" — Schuldner: „Auf Ehre, Meister, ich erwarte ihn; fdjau'ft Sie her: der Kognak, den er jedesmal kriegt, ist schon eingeschenkt." Kleine Tageschronik. Das grvße,Los der Preußischen Klassenlvtterie ist in die Kollekte des Lotterieeinnehmers v-on Velhack-K a s s e l gefallen. An dem Gewinn sind beteiligt: Ein Oberleutnant a. D., ein Oberlehrer, ein Bildhauer und eine Prwatiere aus Oeynhausen. An Scharlach und Diphterie sind in den beiden letzten Monaten in Berlin 2700 Personen erkrankt. Die „Voss. Ztg." berichtet aus Beut hen: Die Behörden sollen der Ansicht sein, daß der Agent Bräunlich, wenn auch nicht direkt, so doch auf irgend eine Weise mit dem Koni her M o rö e in Zusammenhang steht. Bräunlich dürfte m den nächsten Tagen nach Könitz gebracht Norden. . Zwischen £) b e r n i g f und Hennigsdorf sttetz eure Schnellzugslokomotive, die eine Probefahrt machte, infolge falscher Weichenstellung mit einer Güterzugslokomotioe zusammen. Beide wurden zertrümmert. VierPersonen wurden verwund et. In D i l l i n g e n stürzte beim Abbaggern eine sr^ fotze Masse von einer älteren Schlackenhalde ab und versaKttete zwei Arbeiter. Der eine ist lebendig verbrannt, der andere wurde schwer verletzt. , __ lieber Unterschlagungen bei der Spar- und Darlehnsrasse zu Nilbau im Kreise Glogau wird gemeldet, daß der Rendant der Kasse, .Hoffmann, während der letzten dreizehn ^atire über 200 000 Mark unterschlagen hat. Hoffmann füfoe doppelte Bucher. Die „Neckar" vom Norddeutschen Lloyd stellte einen neuen Rekord für drahtlose TÄegraphie auf ihrer Reise von Bremen nach Baltimore auf. Sie blieb sieben Tage mit Norddeich in Verbindung. Die größte Entfernung betrug 3234 „Kilometer. Acht deutsche Automobilfirmen beschlossen ihre Nichtbeteiligung für den Grandprix 1912. Die Firmen sind Daimler, Benz, Adler, N. A. G., Opel, Protos, Durkopp und Bergmann-Metallurgigue. Die Unschuld des unter dem Verdacht der Ermorämng des Küsters in Jgornay verhafteten Pfarrers L a r o u e ist nunmehr festgestellt, nachdem die wirklichen Mörder ein Geständnis abgelegt haben. In Belfort itmrire ein Ei send ahndieb festgenommen, der in dem Paris-Belfort-Expreßzug im Schlafwagen einen Reisenden ausgeplündert hatte. Der Dampfer „Vinnamare", der mit Petroleum into^ Rohbaumwolle in Neapel ankam, ist in Brand geraten. 'Da alle Löschungsversuche vergebens waren, wurde der IDamp- fer in den Grund gebohrt. In der Färberei der Firma Armitage u. Co. bei B r a d f o r d ereigneten sich gestern, wahrscheinlich Sumpfgas, das aus den unter der Färberei hinweafliestenden Bach aufstieg, zwei heftige Explosionen. Ein alter Tag- l ö h n e r wurde getötet, zwanzig Personen verletzt. 800 Personen sind arbeitslos geworden, outucLciytivuuv. iviuw teilweise völlig zerstört; drei andere benachbarte Fabriken sind stark beschädigt. In der Strafkolonie für jugendliche Verbrecher in St. Ber- nard bei Lille empörten sich etwa 200 Sträflinge. Sie schlugen Fensterscheiben ein, zertrümmerten die Einrichtungen der Werkstätten und verwundeten einige Gefangenenwärter und Aufseher. Militär überwältigte die Meuterer, von denen 25 gefesselt und in Einzelzellen gesperrt wurden. tzandel. Konkurs „h a s s i a" Pneumatikwerke G. m. b. h. in Gießen. Eine sehr sorgfältig vorgenommene Prüfung der Bücher der Gesellschaft, durch einen vereideten Bücher-Revisor hat ergeben, daß bei günstigster Beurteilung der Mtiven, also höher als sie wirklich wert waren, bereits am 7. Oktober 1910, am Tage, an dem zuerst vom Verwaltungsrat die Ausnahme eines Tarlehns von 120 000 Mark ins Auge gefaßt wurde, eine Ueberschuldung von rund 5000 Mark vorlag. , hätte man am 7. Oktober als Aktiva die Werte eingesetzt, die sich durch den Konkurs tatsächlich ergeben haben, so hätte sich damals eine Ueberschuldung von 95 000 Mark ergeben, während durch die rechtzeitig unterlassene Konkursanmeldung diese Ueberschuldung heute 177 380 Mark, also rund 82 000 Mark mehr ausmachte. Tie Gläubiger der hassia werden im nächsten Termin zu beschließen haben, ob man den Aufsichtsrat zur Zahlung dieser 82 000 Mark zivilrechtlich haftbar machen soll. th. Gießen, 3. Tez. Die Preise für Schlachtvieh für den Gießener Bedarf stellen sich für den Zentner Schlachtgewicht wie folgt: Ochsen Mk. 86—88. Rinder 1. Qualität M. 80—82, 2. Qual. Mk. 76—79. Kühe 1. Qual. Mk. 70 bis 72, 2. Qual. Mk. 67—69, 3. Qual. (Wurft-KM) Mk. 52 bis 56. Kälber 1. Qual. Mt. 78—82, 2. Qual. Mk. 72—77. Schweine. Fleischware Mk. 60—82, Fettware Mk. 58—59. In Rindvieh deckt das Angebot den Bedarf, während an Schweinen ein größeres Angebot vorhanden ist. Vüchertisch. — Die Leipziger „Illustrierte Zeitung" ^Verlag von I. I. Weber) ist in ihrer neueren Nummer 3570 vom 30. November von einer seltenen Reichhaltigkeit und Mannigfaltigkeit, sowohl was die bildliche Ausstattung als auch die textlichen Beiträge anlangt. Spidplait der vereinigten Zrankfurter Ztadttheatei. Gpcrnhaus. Montag, den 4. Dezember, abends 61/, Uhr: „Lohengrin." Dienstag, den 5. Dezember: „Die Jüdin." Mittwoch, den 6. Dezember: 2. Abonnements-Konzert. Donnerstag, den 7. Dezember: „Der Troubadour/ Freitag, den 8. Dezember: „Der Graf von Luxemburg." Samstag, den 9. Dezember: „Ter Rofenlavalier." Sonntag, den 10. Dezember, nachmitiags 31/« Uhr: „Die ge° schiedeite Frau." Abends 7 Uhr: „Tie Entführung aus dem Serail." Montag, den 11. Dezember: „Fräulem Teu'el." Ttenslag, den 12. Dezember: „Martha." Mittwocb. 13. Dezember; „Fidelio". Schauspielhaus. Montag,den 4. Dezember: .Das weite Land " Dienstag, den "r. Dezember: „Zopf und Schwert." SDhttroocb, den 6. Dezember: „Das weite Land." Donnerstag. 7. Dezember, abends 71/, Uhr: „Lumpacioagabundus:" Freitag, den 8. Dezember, abends 7% Uhr: „Madame Sans Gene/ Samstag, den 9. Dezember: '„'Dient Baby." Sonntag, den 10. Dezember, nachmittags 3)L Uhr: „Glaube und Hei>nat." Abends 7 Uhr: „Mein Baby." Dlontag, den 11. Dezember: „Mein Baby." Dienstag, den 12. Dezember: „Hamlet . Mittwoch, den 13. Dezember: „Ton Carlos". *) Anfang, wenn nicht anders bemerkt, abends um 7 Ufo wöchentl. Uebersicht öer Todesfälle t. d. Stadt Stehen. 47. Woche. Born 19. bis 25. November 1911. Einwohnerzahl: angenommen zu 31,300 sinkt. 1600 Mann Militär). Sterblichkeitszisser: 10,0 °/,„ nach Abzug von 3 Ortsfremden 5,0 Vv. Kinder Anm.: Tie in Klammern gesetzten Ziffern geben an, wte viel der Todesfälle in der betreffenbett Krankheit aus von auswärts nach Gießen gebrachte Kranke kommen. Es starben an: Zufammem Lungentuberkulose 1 Krebs 1 Wasserkrebs 1 (1) Blinddarmentzündung 1 (1) Wocbenbetifieber 1 (1) Gefchwulstbildtmg 1 Erwachsene: im ooin 1. Lebensjahr: 2.—15. Jahr: 1 — — 1 — — KD Kl) 1(1) 1 — — Summa: 6(3) 4(1) - 2(2) Meteorologische Beobachtungen der Station Stehen. Höchste Temperatur am 2. bis 3. Tez. — 4~ 2,7 °0. Niedrigste , , 2. , 3. , = + 0,3 eC. Niederschlag: = 0,6 mm. Dez. 1911 ®nromet'er auf 0° reduziert t «.empeiuiut bei Luft Absolute Feuchtigkeit Relative Feuchtigkeit Windrichtung Windstärke Grab bet Bewölkung in Zehntel der pchtb. Himmelssi. Wett« 1 3 26 50 5 26 4,7 84 8 2 9 Bem Himmel 3 -21 49,8 0,8 4.3 89 ESE 2 10 Bed. vimmel 4. 26 49 2 1,7 4,9 94 ESE 2 10 Sprühregen itttS bas ist der sprichwörtliche Auö« ♦Vlllu) uno druck für einen schönen, reinen Teint. Myrrholinfeife, täglich angewandt, verhilft am sicherstell zu dieser vielbegeforten Schönheit. Ueberall zu haben. Ib"/« 21. Ziehung 5. Kl. 225. K3000] 71 1314 78 87 [600] 426 625 768 76 13000] 576 999 68078 (500] 208 412 55° 661 721 43 80 98 999 [600] ,69042 162 58 96 2T* 93 364 412 48 834 77 70082 120 33 60 816 16OO] 67 91 646 71008 66 155 306 421 666 766 72016 19 238 [30001 43 304 60 464 66 600 761 76 891 73467 716 62 801 [500] 7 4026 215 90 400 738 [1000] 91 919 97 7 5146 268 400 639 [762 914 7 3032 79 213 31 43 466 616 719 869 88 96 .[600] 77029 65 273 664 726 58 78025 195 96 1500] te80 86 303 39 76 427 968 (600] 79117 88 345 642 f728 862 80163 405 12 616 860 911 63 86 87 81051 97 366 473 81 663 623 729 53 841 942 82197 352 479 676 *637 [600] 737 839 63 1500] 82 83024 233 49 77 309 68 422 72 83 668 831 94 940 84021 231 74 341 46 62 633 93 8 5307 33 [600] 67*. 849 953 88102 16001 406 608 637 66 846 76 942 [600] 87169 239 75 [1000] 818 68 413 1600] 82 608 701 64 83 88062 161 200 1 .[500 ] 27 86 331 74 620 60 [1000] 668 764 856 86 977 ■88173 470 626 788 876 932 90061 132 [3000 ] 297 375 625 sl [600] 620 786 [1000] 855 922 66 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76 84 250 91 536 642 724 [600] 846 116004 79 339 1600] 91 408 609 810 1500] 56 1600] 958 99 117015 16 64 193 290 1600] 419 662 934 118014 87 11000] 166 277 324 642 817 999 119081 128 205 495 537 683 787 807 21 927 [600] 62 12Q043 82 190 219 13000] 58 301 25 533 619 957 121007 130 478 600 94 822 122020 266 482 629 38 [3000] 786 823 916 26 123218 479 90 571 648 708 846 968 124176 348 806 932 125024 113 266 332 [600] 632 62 [1000] 86 840 56 977 126058 112 387 601 622 38 86 749 806 42 957 62 127024 31 40 167 69 266 370 [600] 74 694 769 821 986 99 128242 47 326 462 74 645 878 916 129231 325 401 4 613 43 626 60 791 861 924 [600] 65 130194 327 449 69 69 609 70 131050 211 [600] 90 403 6 664 622 29 706 38 64 69 842 88 929 89 l600j 96 16000] 132042 176 368 600 33 [6000] 89 889 133066 1600] 164 446 616 64 630 80 892 95 998 134034 392 446 600 19 602 77 0 885 1 3 5 009 112 [1000] 77 82 396 413 678 811 13 136132 47 63 288 92 1600] 636 686 732 74 846 907 137110 43 202 27 77 336 616 45 1500] 732 936 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185102 316 20 38 73 92 94 669 136129 279 502 69 644 801 10 59 187064 [500] 112 26 446 68 92 94 98 549 643 93 1 88237 [600] 312 685 691 726 61 830 946 189123 212 487 682 648 69 809 40 46 971 21. Ziehung 5. KL 225. Kgl. Preuss. Lotterie. Ziehung vom 2. Dezember 1911, nachmlftRtn. Nur die Gewinne Ober 240 Mark sind den l 2 treffenden Nummern in Klammern belRefUgt. Die Gewinne fallen auf die bezeichneten Lose beider Abteilungen. (Ohne Gewahr.)) (Nachdruck verboten.) 75 197 [1000] 33t 96 [1000] 483 631 680 796 999 1014 22 70 72 222 '25 76 2460 659 811 |600j 32 921 31 3322 27 [3000] 682 966 4016 373 472 602 632 52 [600] 89 891 937 5128 60 514 16 91 1600] 796 6026 [600] 38 278 676 619 803 66 900 7078 153 303 867 8264 485 7'0 [600] 807 32 98 97Ü 9266 315 91 468 [30001 10012 14 366 469 644 [1000] 843 732 47 816 i600] 11136 266 302 722 66 90 823 79 904 65 3000] 73 12291 64g [1000] 681 96 808 76 992 3363 908 1 4002 [3000] 67 182 246 94 328 489 788 871 15161 218 38T 933 16008 72 600] 172 93 292 379 673 776 806 63 11000] 17101 216 365 11000] 528 697 736 28075 93 1(M 366 67 96 413 614 39 878 19027 [600] 497 798 895 20121 [6000] 26 73 221 62 689 689 767 [1000] 805 962 68 91 [600] 21129 266 392 707 68 78 808 |1000] 22103 (600] 440 626 647 62 80 23030 60 143 324 73 76 607 608 14 30 69 746 818 74 76 975 24389 431 631 760 828 [6001 906 14 25009 21 37 110 [1000] ,270 319 868 906 26038 364 76 92 823 921 27166 450 863 997 28114 48 385 427 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