i . -1 . I sMc SS* 2,MÄttäl "b »U babtn ’n- W: 2 frink Ä*®*5te* Mwril, K** J "ikande »Iw M ,"9 9a"i i»niw» I -1, 2<»tembft ^'°'° m«, ii ® 11 üolt füt ■». iil,,T.'3'!m:llLä u8 tiViUejtet Bptgewinn lat r5000 nil.j,sn i ’ wene* : Dinkelmann, Won ier erhältlich bei dr. u erie-EiDnebioero u. il c ate keoctl Enorme klMNWßh HM Uli 4 WMwtr. IV Mds! JepP10*16 fM*»* 9iaf urt\/ieiifnie"f «cchtS""^ Wrka>" M Titjenwetz. t MM« ii Ä2ÄMftlÄlÄ*| Inti* . xtra schwer IMM i- Post. all. ArlALl.^ | tort-tato <1 alle Gröben im-M'Si «BfA. 65, KffllllM »OiS- SriftenW»'»^,] HriWff»; Mt#«*8»'! Siestc s&wwS, U 2cibt"Ti Die heutige Nummer umfaßt 10 Seiten. land", die,, an taut, in Kolumbia, das ja auch heute noch das Land der Smaragde ift Am berühmtesten sind dort die Gruben von Muzo. Tre Regierung, deren Eigentum sie srnd, verpaä)tete sie vor fünfzig Jahren noch für 60 000 Marl. Tod) nach und nach erhöhte man dre lahrlrche Pachtsmnme aus 1*, Millionen Mark. In tzter Zeit übergab mau die Minen einem englischen Syndikat. Tie Regierung Hal einen Anteil am Gewinn. Wie groß mag dieser lern? xie c,nen sagen, er betrage tahrli« et.oa 4 MiUion n Llarß, »Lb«» andere von 25 Millwnen reden. Die Unglnchhert der Ausbeute uns die Willkür des Liebhaberpreises lauen erne genauere Berechnung wohl kaum zu. ttf inntwrrt»: mo na 111(675 -Ul* viertel« iSbrii* Mk. LS), durch Idhole- u. Zweigstellen monatlich 65 IM.; durch zösischen ElemcMcs und damit wohl sein Ertrinken und wirtschaftliche Auflösung befürchtet. Solch hinterlistigem Gauch macht sich die Polizei dienstbar, beschämend für sie clbft und das ganze Neutralitätsprinzip. Ter Vorfall kann sich dem von Air-leS-bainS würdig ur Seite stellen, als Symptom des Haffes, der den Tmt chen im Ausland vielfach entgegengebracht wird, der uns aber in Anbetracht unserer vaterländischen Erfolge aus allen Gebieten des Lebens und gestutzt auf unsere militä- rische Macht nicht weiter zu bekümmern braucht. Gerade der letztere Umstand ist ganz dazu angetan, da« uns Deut chen der Aufenthalt im Ausland nicht allzusehr vergällt wird, wenn auch der passive Widerstand oft fchwcr genug zu empfinden ist. Teutfch will selbst an der Grenze nie- mand verstehen, nicht einmal die Bahnbeamten, die d:c einfachsten fragen mit Achselzucken und der Begleitung „Je ne comprend pas allemand" quittieren. Zn Geschäften kann sofort auch deutsch gesprochen werden, wenn man sich anschickt, das Lokal zu verlassen. Wenn daS Geld im Kasten Hingt, die Seele in den Himmel springt. Ein erfreuliches Zeichen ist es, da» der Deutsche seine Erholung mehr und mehr im Ausland sucht, es ist für ihn selbst und für das Vaterland von großem Wert, lernt er doch dann einmal die ös,entwichen Einrichtungen deS AuS- landes kennen und sie vergleichen mit den heimischen. Wir Deutsche können unS freuen, daß unser Haus nicht nur fest gesagt, sonoern auch sauber und rein ift und daß vor allem peinliche Lronung in ihm herrscht, dies madjt auch die »eunichr immer wi.oer wünscheuswerl und bekräftigt das ^Zort: „Ans Vaterland, ans teure schließ dich an, hier sind die jiurlcii ^uryi ö-tner straft Frau war Josephine von Baden, eine Tochter der Großherzogin Stephanie, der .'tdoptivtochler Napoleons 1 Bon seinen Söhnen war der älteste jener Fürst Leopold, der 1870, von den Lories zum König von Spanien erwählt, die unschuldige Ursache des deutsch-sranzöslschen Krieges wuidc. Sein zweiter Sohn Karl ward 1866 auf bFlutz bis Molopc durch Katarakte und Strom- schnellen selbst für das kleinst- (Ein geboten m-iöoot unschn'sbar ift, so muß ein weiterer Lanotransoort erfolgen. Bon Matopc aus geht die Fahrt den Lhire aufwärts m d.n Nyassafee^ diesen nad) Nord kreuzend bis katonga, von wo d»e sogenannte Lteven- sonroad nach dem langanjilaice führt. D-.e'er Ltraße folgend bis zur englischen Station Fise, wo der Fifefluß erreicht wird, har das Älotorboot auf seiner Fahrvorrichrnng die Wafser'ch?ide ;u ürerwinden, um dann im Fiic'luß den Zamb sisluß und mit oiejcni endlich den geheimnisvollen Bangueto-Sec zu erreichen. schon herrschte in Kiel reges Leben. Zu den vielen Tausenden von Menschen, die bereits gestern auf verschiedenen Verkehrswegen eingetroffen waren, kamen mit den heutigen Frübzngcn trotz deS regnerischen Wetters immer weitere Scharen von Schaillustigen, so das; die im Handels- Hafen liegende Flotte von über 50 Begleitdampsern ijiit festlich gestimmten Menschen alSbald voll besetzt war. Noch lag die Kaiserjacht „Hohenzollern" an der gewohnten Liegestelle im KriegShafen, als die lange Reihe der un Flaagen- dimurf prangenden Begleitdampfer sich in Bewegung setzte. Vorbei ging es an den neuen Linienschiffen der verheuerten Nafsaudivifion „Thüringen", „Oflfrieelanb“ unb^jvflflo- 8 kleine Kreuzer, 2 M i n cnju ch d i v is i o n e n. Den Schluß blldete eine Unters eebooltlottilleoo nacht Booten. Die Tonnage aller an der Parade beteiligten Kriegsfahrzeuge belief sich auf rund 420000 Tonnei, mit über 25000 Mann Besatzung. Nach Beendigung der Flottenschau folgten Borsich- rungen der Hochseeflotte nach besonderem Programm, und die Schiffe mit den Zuschauern mußten sich von den Kriegs- sahrzeugen entfernen. Um 2 Uhr war Mittagstafel bei dem Ches der Hochseeflotte für die auf der „Deutschland" ein* geschifften Fürstlichkeiten und Gäste. Nach Vorführung der Hochseeflotte ging der Kaiser um 11 Uhr von Bord der „Hohenzollern" und schiffte sich mit den Fürstlichkeiten und Gästen auf dem Flottenflaggschisf „Deutschland" ein. Unteredessen trennte sich bie Flotte, und zwar nahmen das erste und zweite Geschwader nut den Panzerkreuzern, nachdem )te ostwärts abgeschwenkt waren, bei dem Feuerschiff bei Gabelsflach abermals Aufstellung in Kiellinie, wahrend das Reservelinien^eschwadec — Karl Anton von Hohenzollern. Der letzte^regierende Fürst von Hohenzollern-Sigmarmgen, crurlt Start Anton, dessen militärische Verdienst- ein Zenhnal tanben, ald Raijn Shihchn im Jahre 1880 dem Hohenzollern,chen Funlierrcgunent Nr 40 den Namen „Füsilicrregiment Karl Anton von> vohcn- zollern" beilegte, erblickte vor einem Jahrhundert daS Lichts der Welf am 7. September 1811. iSr war ireilich mchl lange tfurn des Hohenzvllemlandchen-. gewesen: die Revolution, die auch an dem Ueinen Staate nicht vorüberging, haue ihn vor ,em es Vaters Tode auf oen Thron erhoben. Dem er aber >ehr bald eiu- sagte. Sem Vater haue betens bem Lande eine lanb’tunbndje Verfassung im Jahre 1gegeben, allem oic Verwaltung des kleinen Landes icar iür die geringe Koch zahl der ^ewol-nerichoii eine so lost'vielige geworden, ba'c die steuern innerhalb bteibig Fabien 1818-48- um das Leckssache gc,liegen waren. . zae Saue am 27. August 1848 zur Abdantmrg des Vaters gemhn, und ein Jahr frater, am 7. Dezember 1819, imdjöem preuemhc Truppen dem Fürsten zum schütze gegen DaS Volk zu Düte gc kommen ivaten, dazu, daß Furu Karl .niwn inn Marti) an ‘StruBen abtraz. Der Fürst iie^itc nach Tuliechon über und erhielt durch königliche Leber un Jahre 1850 ba« Prädikat «PoheU mit den Vorrcck'.en eines nachgeborenen Pruijkv. ix» konigU^cn joau.ej, im Jahre 18*il erstell er dann das 'Träo-ckat .-tonis.iche Hoheit Mn. xail »nton fton» ,e.t ten 3«6rc 1831 m wiuBvfcv-n Militärdienften, und er und ferne ro-me haben dem maiemhen ">tc-e anerlennenswerte Dienn: geleutcl. 18^8, al» m Ireujen eine neue Acra umer dem Lrlnzregenten begann, erhielt er das Präsidium im Miniftcrnon und un ^tanUral, wurvc auch ücm- manoiernbet General des 7. Armeekorps und wurde im ^ehrc ix- 3 nachdem er aus dem Siuunenum auszeichieoen war, als General der Infanterie »um «iliiätgou3ctncut der Rhein- vrovinz und Wemalc» ct:unn: au tc.i l®w er sann in Sigmaringen, wo er am -. Januar Ivo^ ftarb. Furu Larl Anton wai per SvüN einer N'.ckt,. Joachun IkuraiS, iciac Die glottenparaöe in Oer Kieler Sucht. Ziemlich gieichzeii.g haben die iranM.che und die deutsche Flottenschau stattgefunden. Man braucht solchen Paradeschauen leine überragende Bedeutung be.znleg.n. Tic Uricgstuchiigleit ist die Hauptsache. So verdient eS Beachtung, daß Herr DelcassS, der französische Marinem,nister, nach seiner Flottenschau in einer ziemlich praylerischen Kundgebung, die beinahe wie ein drohender LSink über den Rhein aussah, die Kriegstüchtigkeit der französischen Flotie besonders herausgestria-cn hat. Gr sagte einem Berichterstatter des Exzelsior: „Ich habe keine Parade vorsühven wollen, viel eher eine Kundgebung. Was Sie dort gesehen haben, sind Wirkiichkeitcn. Ich habe bie Wirtlichkeiten vor Augen führen und zeigen wollen, bau unsere Marine nicht lediglich eine Einheit von »dunen ist, sondern eine attionfcberrite Flotte darstellt. Ich wüniche, datz man mich in dieser Beziehung nicht falsch verstehe. Alle Schiste, die an der Besichtigung teil genommen haben, können auf da, erste Zeichen hin abgehen und an dem Kamp teilnehmen. Eine Viertelstunde ist genug, um d,e Anordnungen für eine S ch l a ch t zu treiien. Sie sind vollständig verproviantiert und das Material besindct sich in sehr gutem Zustbndc. Ich habe nicht in Toulon etwa» zeigen wollen, rote man es in Kiel macht, wo in der deutschen Flotte unvollständige Riesensdilachtschifse, die noch nicht einmal ihre Versuchsfahrten auSgeiührt haben, figurieren. Alle m Toulon vor- geführten Sckisfe sind in kriegsmäßigen Zustand geletzt und bereit, sich unter guten Bedingungen zu schlagen.' So grundlos dieser ^>i>itveis uui iitct vtel.eicht ist, so berechtigt ist die Mahnung, an Aeußerlichke.ten sich nicht zu berauschen. In diesem Sinne ist auch der nachstehende amtliche, etwas höfisch abgcsaßte Bericht über bic K-eler Flottcnschau aufzunehmen: Kiel, 5. Sept. In den frühesten Morgenstunden velgische Ueutralität am mcercsftranOe. von einem unserer Leser erhalten wir folgende AuS kühntngen: Wie die französisch-italienische Nordküste am Mittel- indischen Meer den zusammenfasfe den Namen „Riviera" -rdflt, so bat auch der belgische Badestrand in gleichem -inne die Bezeichnung „Litteral" erhalten. Der belgische Strand erstreckt sich von „La Punne" über Nienport, Lst- rnbe, Blankcnberghe, Henst und Knocke bis zur holländi- 'chen Grenze und ist in seinem bedeutenderen mittleren Teil von Destende bis Blankenberghe sehr gut angelegt und unterhalten, besonders die Verkehrs- und Promenaden »ege, die in einer Breite von 4 bis 5 Metern mit geriesel- ien Tonplatten belegt sind Eine elektrische Bahn führt von Westen de nach Blankenberghe und verbindet alle stwischenliegcndeii Badeorte. Diese Bahnverbindung wird von Besuchern der belgischen Seebäder außerordentlich ge- schätzt, denn sie bietet die Möglichkeit zu abwechselungs- vollen Vergnuguiigsfahrtcn, die um so notwendiger sind, ie weniger an den einzelnen Orten an Vergnügen, musi- lalischen und sonstigen Unterhaltungen geboten wird, und dies ist in den kleineren belgischen Seebädern reichlich wenig. Wenn eS viel ist, so konzertiert vielleicht an Sonntagen vvischcn 6 und 7 Uhr abends eine schlecht geleitete und herzlich schwack, besetzte Militärkapel.e, deren Gaben man übrigens vermissen mochte, da man bann auch die Bc luitigung nicht zu genießen braucht, die von den Mitgliedern der Kapelle während deren beschäftigungslosen 3eit ausgehen. Nicht nur, daß sich die Musikanteii, wie d.cS - angst in Middelkerke geschehen, als Herren des Platzes betrachten, stets in größerer Zahl fest zmammengesugt die i ronienadenwege beengen und den Vertehr stören, sie nehmen auch keinerlei Rücksicht auf die ruhebedürfligen Badegäste. An einem Montag wurden die erholungiuchenden --äste in der Morgendämmerung gegen 3 Uhr durch laute uommandorufe aus dem Schlaie geschreckt, eine Rotte von 10 bis 15 angeheiterten Musikern vergnügte sich mit der Vorführung von militärverspottendem Exerzieren, und sonderbar, für solch destruktives Vorgehen mar keine Cbng Ceu vorhanden Als sich aber die Kinder deutscher unb ^'sterreick'ischer Eltern in harmlosem Spiel ein paar Tage ।pater zujammensauden und nach deutscher Badesitte Burgen bauten und diese mit den Reichs- und LandcSsarben Ironien, alS diese Kinder ihre Kompagnien bildeten und zur Freude der Envachsenen sich in solch unschuldigem Treiben die Zeit verkürzten, da auf einmal schien das belgische Vaterland, wenigstens das Franzosentum in ihm, für seinen Bestand zittern zu müssen, da auf einmal wurde die hohe Polizei mobil gemacht, und das Hissen der deutschen Fahne verboten, ja sogar mit Ausweisung gedroht, wenn diese Anordnung nicht befolgt werde. Um die französische Triko- iore kümmert sich der neutrale Belgier selbstveritandlich nicht, diese durste anstandslos weiter iin Winde flattern; ja Bauer, dies ist ganz waS anderes. Man symp'athisiert eben im allgemeinen mit „Marianne", vom deutschen Michel aber braucht man nur das Geld. ES ist vielleicht nicht uninteressant, zu erfahren, daß der Urheber der Polizei- lidicn Machtentfaltung ein armseliger fianzchijcher -panz- Mlstcr mit dem unvermeidlichen Henry quatre gewejen tft dem der deutsche Andrang ein Schreckgespenst jcheint und der durch das Deutschtum eine Ueberslutuiig des sran- wiesen hatten. nm das Bülker Feuerschiff in der Kieler Bucht sämtliche Begleitschiffe versammelt, um zunächst die Vorbeifahrt bet „Hohenzollern", bereit Naljen durch den von Kiel berüber- bröhnenbeil AbschiebSsalut augekünbigt würbe, abzuwarten. Um 10 Uhr kam daS Kaiscrschiff und hinter ihm das De- peschenboot „Lleipner" in Sicht Gleichzeitig setzte sich die bei Gabelsflach liegende Hochseeflotte mit dem Kurs auf bie „Hohenzollern" in Bewegung Inzwischen war baS Wetter aufgeklärt: die Sonne durchbrach plötzlich bas Gewölk und nun bot sich dem Auge ein maritimes Schauspiel, wie eS bic Lstsee in dieser Pracht noch nicht gesehen Den Begleitdampfern voraus traf die „Hohenzollern" gegen 10* . Uhr aus bie Spitze der Flotte, die sogleich mit einem Kaisersalut von 33 Schüssen einsetzte. Die Schisse führten im Vor- lopp bic deutsche, im Großmast bic österreichisch'Ungarisckje Kriegsflagge. Das Linienschiff „Preußen" führte bic Flagge mit dem preußischen Adler. Tie „Brandenburg" hatte die Flagge mit dem brandenburgischen Adler gesetzt- Tie Mannschaften paradierten und brachten beim Passieren der Kaiserjacht drei HurrahS aus Der Kaiser befand sich mit dein Erzherzog Franz Ferdinand auf der oberen Kommandobrücke feiner Jacht. Sämtliche Schiffe passierten in einreihiger Formation unter genauster Innehaltung der vorgejchriebenen Abstände Die vorbeifahrt der Schisse, deren Linie sich über nahezu 14 Kilometer erstreckte, währte etwa eine halbe Stunde. Voraus fuhren Torpedobootsdivisionen, insgesamt 6 6 Boote, bann folgte daS Flottenflaggschisf, das jedoch sogleich auS der Linie schor, um der „Hohenzollern" zu folgen, darnach weitere 20 Linienschiffe, 4 Panzerkreuzer, Der Mode-Ldelftein. Unter den Edelsteinen erfreut sich der Smaragd gegenwärtig •x Ehre als das wahre Mode-Juwel zu gelten. Tenn infolge gewisser Vorgänge aus dem Edelstemmarktc sind die Preise für die köstlichen grüne» steine nicht unbeträchtlich in die Hohe gc schnelli. Aber auch schon zuvor waren die mummen, bie man mr wirklich fehlerfreie Smaragde — die sehr gelten find i^hltr. gewiß mdu medrig. Emen tadellosen -Ltein un Gewicht von 1 Karat (0,2 Gramm), der weder Rille noch wolkige Trübungen aufweist, bewertet man, wie auch d^ b^hnlle Edelsteuikuiwig. Pwfessor Dr. l’Jiai Bauer angibt, auf 400 bis 500 Mark, xoeb ist von „Marktpreisen" bei diesem Gegengand eigentlich kaum iu reden Tenn schon recht kleine Steine werden on mit Lieb- daberpreisen bezahlt. Natürlich gilt das auch m erhoh.em Maße iur große Exemplare. Gro»e Smaragde an hch fuü) nicht gerade selten, nur sind sie meistens „moosig", d. h- rrstig und trübe Im Uralgcbirgc immentlich ianb man auifallend große ©leine, und so ist denn auch der Zar von Rußland allem .lnichein^nack der Eigentümer des größten Smaragden der ^ier «inn ist 25 Zentimeter lang und 12 Zentimeter dick. Auch in der Schatzkammer von Dien bewahrt man einige ,el r g^»e Lniaragde 4uf; einer davon soll zu einem Tintcnsaß zurechlgeschniUen icin. Bon ungewöhnlich großen Smaragde» »>ar schon un Altertum bic Rede. Die frühesten »ns bekannten (junbitattcn bes kostbaren, grünen Juwels lagen in Lberagyplen: der Smaragd- 'chmuck der Königin Kleopatra war berühmt. Auch IredU es ö»e schöne Maiestäl, Smaragde, aui denen ihr Bildnis cingrauicrt Dar, zu verschenken. Aber die ägyptischen Funbitältcii. von dcnen niA bie alte Welt sich mit dem begehrten Edeigesiein oenorgte, gerieten allgemach m Vergessenheit, und wenn man water^ auch an anderen Orten aus Smaragde stieß, so rtich-ni bieie cunbe Joch nicht aus, bie Nachfrage auf dem europauche» Markte zu be- inedige» Tarutn ward im Mittelalter über die ^clienlH’it der jrünen Sterne viel gellagt. Doch da sandte uns Amerika bie l'ielverlangien in reichster Fülle. Als n» 16. Jahrhundert d: Spanier unter Cortez in Mexiko und Peru nnbrangen, landen ie die Eingeborenen im Besitze der hcrrllchnen Mlcuwbien, barumer auch prachtvoller Smaragbc. Als bic „Gottheit der ^maragbe verehrten bic Peruaner, bet Ucbcrlicietaug nach, t ialS einen smaragd von der Größe eines ^sttaußeneies. Buchstäblich Zentner- weise ivanberten die Smaragde nun aui spanischen sckinen in die Alte Welt. Corte; selbst brachte einige wundernnen.. m Fisch., Bogel-, Schmetterlings- und Blumensormen geichnurene steine mit nach vauie. -t n l-uu. t ... 'auOt Die glückliche» Eroberer nicht in Mercko und Per vor, daß sre in den Händen dey Räuber ist, daß ich meine Sorge trotz der nur hier in Saloniki vorgelegten Schriftstücke, welche besagen, sre ser in Jena, nicht bannen kann. ~ Afüona hing mein Leben nur noch an einem schwachen ö-aben. Mein Befinden war infolge Entbehrung, Gram, lieber» anstrengung auf der Flucht unb Furcht vor den Räubern der- vrtlg de p r i m i e r t, daß ich geglaubt habe, Saloniki nicht mehr lebend erreichen zu können. Die dortigen Herren Offiziere tat™ ?^s, was sre konnten zu meinem Wohl. ' Aber es war nicht bas Richtige. Die Soldaten tretunbeten große Freude über weme Rückkehr. 15 Bataillone der Braven hatten drei Monate nach nur unter großen vergebüchen Anstrengungen gesucht. Bald üach meiner Ankunft kam eine Anzahl Einwohner von Koki- geschaftlrchen Verhandlungen ber Mttgiel & rer Hauptvortrag von Professor D. Hunzinm ü aber: „Moderne Apologetik in Stabt und Li orstand. Tatsächlich wird leihung der Rechtsfähigkeit an den „Verein für Bau und S^^.onik erreichen wir Unterhaltung der Gruppenwasserversorgung für bas untere ^inreftion fuhrt uns ein V -^ibbataP' betreffend 4. Bekanntmachung, Gleisanlage ber Gewerkschaft Weißenburg zu Gießen betreffend. 5. Betannt- elden Er wird für die nachung, den Uebergang der im Großherzogtum Hessen geringer Mensch von hier verhaftet. Auffallend ist, daß er wegen ans -l. meine Ehrenzeichen mit der Inschrift „Für langjährige treue Dienste" am Bande des Verdienstordens Philipps dem aus Seuche 'ember gleichen Vergehen schon dreimal bestraft und erst kürzlich dem Gefängnis entlassen worden ist. "Ein Rebenzweig mit jungen Gescheinen rourk gestern von einem Freund unseres Blattes zugestellt. — Der Herbst-Pferdemarkt in Gießen findet, iuie der Markt-Ausschuß im Anzeigenteil unseres Blattes bekannt gibt, wegen der Maul-- und Klauenseuche nicht statt. Die Verlosung dagegen wird an dem voraus bestimmten Tage, cm 21. September, abgebalten. olkranke"; auch dieses Thema dürfte weitere Kreise inter- : ffteren. Das Regierun gsblatt Nr. 21 enthält: 1. Be- -eheimrat D. Walz von Darmstadt eine Ansprache zugesagt at über das Thema: „Bibel und Innere Mission". Außerdem sind noch musikalische Darbietungen vorgesehen, um 'en Abend zu verschönen. Am Montag folgt nach den geschäftlichen Verhandlungen der Mitgliederversammlung ier ans Erlangen und". Der Vor- nachung, den Uebergang ber im Großherzogtum Hessen ge- egenen Strecke der Nebenbahn von Mannheim über Käfer- tat und Viernheim nach Weinheim an die Oberrheinisch' Eisenbahn-Gesellschaft, Aktiengesellschaft, zu Mann^nm betreffend. Ich habe nun mehrere Tage, ich weiß noch nicht, wie lange, Verhandlungen mit dem deutschen Konsulat und dem türkischen ** Po ft personal nachrichten. Verliehen aus Anlaß des Scheidens aus dem Dienste: Das Hessische allge- Maul- und Klauenseuche. Erloschen ist die im Schlachtviehhofe zu Mannheim am 2. Stp- d. Is. Aus Statt und Land. Gießen, 6. September 1911. endlichen Jubel in meiner Seele erweckt hat. Tenn es überzeugt mich, daß Olinga in Jena und nicht in ber Gewalt der Räuber ist. Liebes Weib! Deinetwegen habe ich furchtbar gelitten. Jetzt« ist mein Befinden mit einem Schlage viel besser." In der Station Vodana gibt es Bier. Der Zug sol! beliebig lange halten, bis der gerettete Deutsche sich satt getränten hat, bestimmt ber Bahnhofsvorstanb. Tatsächlich wird die Haltezeit erheblich überschritten. C ‘' zwischen 7 und 8 Uhr. Nach einer Desinfektion führt _____ _ Wagen im Galopp hinaus nach der Vorstadt Kalamaria zum Militärkommandanten Exzellenz Hassan Tazhsin Pascha. Wir müssen ihm unsere Ankunft melden. Er wird für die rag findet um 10 Uhr im Gemeindehaus in der K.esstraße ,’tatt und ist für jedermann zugänglich. Die Tagung schließt mit einer Verhandlung um 3 Uhr im Gemeindehaus über )as Thema: „Fürsorge der christlichen Gemeinde für Alko- Landkrcis Gießen. Grünberg, 4. Sept. Gestern fand hier die Feiei aes S e d a n 1 a g e s statt, welche mit dem Jugendsestc verbunden war. Nachmittags 2 Uhr bewegte sict unter den Klängen des voran tretenden Grünberger Musik Vereins ein Festzug vom Schulhofe nach „Hamels Garten" Die Knaben hatten ihre Lanzen und Fahnen mit Blümer und Efeu geschmückt, während die Mädchen Jmmergrür und Blumen im Haar trugen. Außerdem beteiligten fid am Festzuge der Kriegerverein, der Turnverein unb di beiden Männergesangvereine mit ihren Fahnen, sowie he: Schul- und Stadtvorstand. In Hamels Garten begrüßt: Lehrer Plock die Teilnehmer. Bald entwickelte sich auf den Feftplatz ein froher Festjubel. Der Musikverein und dir Gesangvereine ließen ihre frohen Weisen ertönen und bis einzelnen Klassen der Schulen vergnügten sich mit ihrer Spielen. kanntmachung, den Betrieb ber Kettenschleppschiffahrt auf Dem Neckar betreffend. 2. Bekanntmachung, die Verleihung Der Rechtsfähigkeit an den „Apotheker-Verein im Groß- .»erzogtum Hessen" betreffend. 3. Bekanntmachung, die Ver- v.j, Dragoner, vier Artillerie, tser PwNiere uno Ma)llMrr7n» güwehr Kttrnpagnie werden am 6. unb 7. September große Verschanzungen austversen, Vorhaue und Schützengraben herstellen. Ihre Verproviantierung geschieht vollständig kriegsmäßig ohne jegliche Bagage. Da, wo die Truppen stehen, wird Vieh, .Kartoffeln, Heu und dergl. anaekauft. Das Vieh wird in ber Gefechtsstellung geschlachtet. A»n Mittwoch abend bezieht die gesamte 49. Brigade, mit Ausnahme der 24er Dragoner Biwack. Die llöer haben heute hre Quartiere in Dietz verlassen und sind um Zollhaus und Hahnstätten eingerückt, die 168er haben Quartiere in Katzen- llenbogen, Schönborn, Dörsbach unb Klingelbach. Den lläern unb 168em, die gegen die verschanzte Stellung Der 116er kämpfen werden, ist das 2. Bataillon ber 3. Fuß- artillerie aus Mainz ungeteilt. Diese Truppe liegt in äteinsbach unb Wwenbach. Die Kämpfe um Miehlen sind im V. September ueenbet, bann hat bie Brigade am 9. inen großen Marschtag ostwärts gegen das Aartal, um aus )cr Gegend Wiesbaden, Bleidenstadt, Bad-Langenschwal- ach den Gegner, bie 50. Infanterie-Brigade, zu erwarten, »roße Manöver-Proviantämter sinb in Miehlau, Zollhaus, olzhausen und Michelbach a. d. Aar errichtet. Die,Feld- äckerei befindet sich bei Miehlen^ si«' arbeitet Ichon feit inigen Tagen. Die 41. Infanterie-Brigade ist nunmehr n unb um Friebberg (27er Artillerie unb Pioniere), Bad- anheim (88er), Bruchenbrücken, Ober-Wöll stabt, Potter- eil, Ober-Erlenbach, Grävenwiesbach, Usingen eingetroffen nb werben im Usatal unb im Taunus manövrieren. Ae .1. Division wird sich am 12., 13. und 14. September । wischen Usingen, Bad-Nauheim und Friedberg zusammen- iehen. Friedberg erhält in diesen Tagen etwa 2300 Mann | inquartierung. ** Der Hessische Landesverein für innere Mission wirb seine 47. Jahresversammlung am 10. und L Sevtember in Darmstadt abhalten. Der Eröffnungs- ottesbienst in der Stabtkapelle findet am Sonntag nach- iittag ausnahmsweise um 5 Uhr statt. Als Festprediger "t Dtvisionspfarrer Merensth aus Metz gewonnen. A« _:onntag abend, pünktlich um 8 Uhr, findet ein Familien- benb im Gemeindehaus in der Kiesstraße statt, für welchen ** Die Herb st Übungen im 18. Armeekorps. Mit dem 5. September, den Brigadebesichtigungen, ist der 1. Abschnitt der Herbstübungen zu Ende, und morgen nehmen die Brig ademanöv er ihren Anfang. Die Regimenter 80 und 81 hatten gestern ihre Brigadebesichti- S östlich Limburgs, auf den Höhen zwischen Lahn und bach. Das Gefecht spielte sich um den Galgenberg bei Villmar, die Hohen bei Weyer unb Nieder brechen ab. An der Straße Nrederbrechen—Villmar war die Parade. Die Truppen rückten nicht mehr in ihre Standquartiere in Limburg (81er und Pioniere), Eschhofen, Lindenholzhausen, Mühlen (80er) zurück, sondern marschierten mehr in den Taunus und bezogen in Eisenbach, Ober- und Nieder- Selters, Weyer, Münster, Haintchen Quartier. Das Brigademanöver beginnt morgen und wirb sich um Kvrnberg, Würges und Idstein abspielen. Die 49. Jnfanterie-Brv- gade hat sich weiter südwärts von Limburg gezogen. Die 116er sind um Miehlen zusammengezogen. Sie werden morgen eine starke Verteidigungsstellung auf den Höhen um Miehlen, Vorstätten und Holzhausen a. b. Haide einnehmen. Die 116er und hie zhnen zugeteilten Teile ber nopw, Darunter Der gute Mairn, bei Dem tO) gewoynt Hatte, um mich zu sehen unb mir bie Hand zu drücken. Die Leute munen ben bret bis vier Stunden weiten Weg gerannt jein. Eine Anzahl Telegramme von türkischen Beamten gratulierten nur zu ber gewonnenen Freiheit. In ber Nacht vom 26. zum 27. Auguft reifte ich jn einem geschlossenen Wagen ab. Die zahlreiche Be- beefung zu Pferde stieß erst nach und nach zu uns, well auf meinen Wunsch die Abreise möglichst geheim bleiben sollte. Abends um 8 Uhr erreichten wir das Städtchen Ko za ne. War ul bisher in meiner Freiheit nur durch die Räuber, welche nach täglich nach meinem Leben trachteten, bedroht, so gesellte ftch sttzt noch ein unheimlicher Feind hinzu, die Cholera. In Dem Hotel, in dem wir wohnten, starb ein Kranker, das Hotel wurde geschlossen. Wir, d. h. der Leutnant Wahi (Strenbt, bei mich von Elassona nach Saloniki begleitete, und ich, hatten kurz vorher glücklicherweise noch unser Gepäck herausholen können Am folgenden Tage kamen wir nicht weiter, weil infolge eines Feiertages Wagen und Pferde nicht zu haben waren. Die Zweite Nacht m Kozane wurde in einer elenden Herberge verbracht Der artige Herr Kaimakan (der Rang entspricht ungefähr ben. ines preußischen Landrats) übergab mir im Namen dei . ür k i s ch e n Negierung 1000 Piaster als R e i s e on den Klephten erhaltene Wegzehrung im Betrage von neur ürkischen Pfund war erheblich zusammengeschmolzen. Währen er Nacht vom 29. zum 30. August wurde Kozane wieder m Jagen verlassen. Letzterer war schlecht, und das will bei tüt ischen Wagen schon viel heißen. Auch die drei Pferde, moi raucht eigentlich vier, waren wenig wert. Auch hatte ber ir ihrigen sehr gefällige Kaimakan uns nur wenig Bedeckung mit egeben. Es gibt zwei Wege, um von Kozane bie Eisenbah. öaloniki-Monasiir zu erreichen, nach Karaferia, von wo e twa zwei Stunden bis zur mazedonischen Hauptstadt sind odk , .ach Sorowitsch, von wo die Bahn in etwa fünf Stunden nai I Saloniki fährt. Wir hatten ben ersteren gewählt, trotzdem e > >er schlechtere, längere unb unsichere ist, weil er uns tein I Quarantäne aufnötigte wie bie Route über Sorowitsch. Bereits nach einer halben Stunbc saß ber Wagen fest. Ein« lande hätte uns mit Leichtigkell ausheben können. Teshal wieder zurück nach Kozane, um den besseren Weg nach Soro o i t s ch einzuschlaaen. Um 4 Uhr früh telegraphieren wir ti etzteren Ort, Wahid Efsenbi, an die Behörden, ich an die Saloniki Landsleute, daß wir unseren Plan geändert hätten. Mittag ‘ rreichen wir rechtzeitig den Zug. Aber er fährt uns nur eini halbe Stunde weit bis Ostrowo. Dort sollen,wir 24 Stunde n Quarantäne bleiben. D-er Zug enthält bereits eine An ;ahl Kranker — angenehm ist die Gesellschaft nicht. Aber bi Derr en Aerzte und das Bahnpersonal verschaffen mir Erleick erung unb sinb mit Sorgen um mein Wohl bemüht, bie gceigne inb, mich aus dem 'Dämmerzustände zurückzurusen zum Leben Fch ftbulbc diesen Herrn großen Tank. Am nächsten Morgen lange Gesichter: man hat die Cuaran । ane auf 48 Stunden verlängert. Dem eifrigen Bemühen de * 1 >3ernt Stationsvorstandes gelingt es aber endlich, unseren Zu, I Doch noch an diesem Tage abzufertigen. Inzwischen sind mi Dem berauffommenben Zuge die ersten Vertreter des Kosmos (?), welche nach mir fahnden, angelangt. Der Herr Schulbirettoi | Siegmund aus Saloniki begrüßt mich-als Vertreter bet Lands i leute, ein Reporter unb ein Herr, der sich sonst für mich intei I qfiert Herr Siegmund hat bereits seit mehreren Tagen, tell- I weise in Begleitung von noch anderen Deutschen, nach mir ge sahnbet unb ist durch widersprechende Nachrichten balb hierbin,! bald dorthin gehetzt worden. des Großmütigen dem Postagenten Georg Wolf II. in Dietzenbach, bas Preußische allgemeine Ehrenzeichen dem Ober- Briesträger Hoffart in König. Versetzt: Postasfistent Helm von Neustadt nach Aachen; bie Telegraphenassistenten Götz von Ortelsburg nach Darmstadt und Stauffer von Gießen nach Hamburg. Bestanden: die Postassistentenprüfung die Postgehilfen: Carle in Flonheim, .Heyder in Worms, Nikolai in Hirschhorn, Peter in Niederolm, Friedrich Schmitt in Rüsselsheim, Johannes Schmitt in Sprendlingen (Kr. Ofbh.), Siebenwurst in Reinheim, Wißler in Schlitz und Wörner in Babenhausen. Angenommen zum Tele- araphenanwärter: Vizefelbwebel Steller in Mainz. Gestorben: Postverwalter a. D. Stoll in Wendelsheim. fernere persönliche Sicherheit sorgen. Der sympathische General ist erfreut über meine Ankunft unb drückt mir bie Hanb. Zur Rückfahrt stellt er feinen eigenen Wagen zur Verfügung. Diese, führt mich in ein trautet deutsches Heim. Herr Fr. Jenny Präsident des Deutschen Klubs in Saloniki, gewährt mir Gay sreundschaft. Die ganze Familie ist in rührender Opserwilligkei um mein Wohl bemüht. Gattin und Tochter erraten und er füllen mit dem Instinkt ausgezeichneter Hausfrauen alle meine Bedürfnisse und Wünsche. Ich hätte keine bessere Pflege finden können, und allmählich wächst mein Interesse am Leben wieder. Kreis Büdingen. A Echzell, 5. Sept. Em Deutsch-evangelischeI Volksfest wurde im Walde abgehalten; eS war auS dec mittleren Welterau stark besucht. Der Abmarsch vom Bahnhcj erfolgte unter Begleitung des Posaunenchores Ober-Mockstadt Festredner waren Pfarrer Ritter-Friedberg und Lehr« Oollinger-Nieder-Gleen. Bei dem Feste wirkten auh Gesangvereine auS Echzell und Bingenheim mit. Kreis Friedberg. B. Friedberg, 5. Sept. Vor dem hiesigen Schöffer^ gericht standen heute die Eheleute Karl Roth III. von Kaichen. Die Ehefrau Roth hatte die Dienstmagd Margarete Schweizer verleitet, der Milch Wasser zuzusetzen, wofür diese kürzlich mit 5 Mk. bestraft wurde. Heute wurde den Eheleutm durch die Schweizer sowohl als auch durch den Knecht Heinrich Mak nachaewiesen, daß sie sich oftmals der Milö- fälschung schuldig gemacht haben. Auch bekundeten de beiden Zeugen, daß Roth neulich, als sie von der Verhandlung gegen die Schweizer nach Hause kamen, den Mak g> schlagen habe, weil er nicht günstig ausaesagt hatte. Darau'- hin hatten die beiden Zeugen ohne Kündigung den Dienst verlassen. Ter Antrag des Amtsanwalts war je acht Tage Gefängnis und je 200 Mk. Geldstrafe. Das Gericht faß« die Straftat milder auf, weil die Angeklagten noch nickt bestraft sind. Tus Urteil lautete gegen den Ehemann au? 100 Mk., gegen die Frau auf 50 Mk. Geldstrafe. ...... . ._____.-t,— , Verh aftet. Wegen Vornahme unsittlicher Hand- ru pflegen. Bezüglich der H eimr ei se kann ich äugen j ungen an öffentlichen Orten wurde gestern nachmittag ein entschieden, Nachricht darüber erhalten. Bevor rch nicht in Jena bin, ist noch nicht alle Gefahr überstanden. In der Hoffnung, daß Du die schwere Zeit ebenso gut ertragen hast wie ich und Deine Gesundheit ebensowenig eine dauernde Schädigung erlitten hat wie bie meinige, schließe ich heute ben Bericht mit allerherzlichstem Gruß Dein Edward. In einer Nachschrift heißt es: „Nachdem dieser Brief geschrieben, habe ich ein Telegramm erhalten, das einen un- Nr. 21 enthält: !.»S ittenschlepvschisfak! - nachuna, die $edrX I cheker-Berein im - -ekanntmachung, btt f 1 „Verein für hin| rsorgnng für ba? u- lachuna, GleisanKo i betretend. 5.8tkr uii'Ä'** I wfe? I H»» hi. " S 1 XW- K.bl 10 Sttiitfiffu. W NaiHmi Me L'/ >4 | n*Ie um &S« bic Slirrk, -- v '^Wde. - tn Miehliur S? 11 errichtet.'^ 7- »t .^beitet u* 1 i'VriZade iiVnv-J 1 5 “’S Wim ri E^üllstadt, LI >'gingen eing^.. manövriert r- Und 14. »Rebberg zusa^ -°gen etwa 23(0 £ °."ei"lürin„ njmmlung am 1(l ulen- Der Trö- rbe am Sonntag Mt W Metz gewonnen. r/ Met ein straße statt, für n>\ Wie Ansvrache tu nnere Mission -. Jungen vorgesehen, ^ntag folgt nach Mi g iederversam mnziiiaer aus Sri t und Land". Iti -Haus in der K.e; h. Die Tagung s im GemeinoehauL )en Gemeinde für te weitere Kreise roßherzogtum hes e- i Mannhtirn über 8a n an die £berrhe - lschaft, zu j rtt in Gießen; enteil unseres SBlotli! Klauenseuche nicht ii voraus bestimmten^ nähme unsittlicher ft rde gestern nachnnl!:: ilufsallend ist, daß er- ü bestraft und erst !'- en ist. jungen Gescheinen : ereS Blattes zuge'te.: uche. Erloschen '- lannheim am 2.: 2 mit dem Jag« | ^2 116t bcro^| »SJfet t ihren &a6nen- I Der „ 113riistn1*^' vergnügten deutsch . j gehalten; '6 nK< auH'ni01'* „> *1 i w«/1“. ** er dberg- ,.««11 54-. rfw*,8^ ^-1 sie vo" L A' ■■ n M Sept. 9Md)flen IWntStag. [ 15000 Mk Änbcmt Tage* fonb xn Sieibobax die ^rrlobuna** n sechs Stadtverord-I fttr* statt unh bann «ab hu 8uroc den .Bräuttaom" nicht mehr fern Sommer traf bei folge zur Jhir hier ein te angenommen betäubten ihn unb mn gelang es, einer chachlel lohet nur 85 Mennig U“/i, SRültonen Blättchen 1909: 5 bjw 133^ Ter (*elamtwert Per tm Reck.nkmastabr 1910 t*er*auhm Zigarettensteuei »eichen betrug nm Mark gt,:- ' - -^X{ Drucksachen aller Art Ausstattung stilrein u.preliwert - die ßrübl'tcbe Univ.-DruokoreL Amtlicher Wetterbericht. Ocff entl lefre Wetterdienst st eile Gießen. Tjetterauefiditen tn fceflen am Tonncr6tag, den 7. Septbr. 1S11: Wechselnd bewölkt, meist trocken, kühl. Eingesandt. löür Bonn nnb Inhalt atici uni« oteiet üubnF stehende« Artikel übernimmt die Redaktion dem Hublthim gegenüber keinen« Berantwortung.) Gießen, 5. kept. Aendcrung bringen. Doch damit genug. Aus etwaige wettere Artikel reagiere ich nicht Weshalb. hat für die Oesfentlichkeit kein Interesse. <Öerr Urstadt mag seine Freunde auf der Bibliothek fragen; die werdend ihm sagen. > Oberbibliothekar Emil Heuser. Und (Srones ist uns im Meinen gegeben. Cber ist eS etwa nidito Gkofre», wenn man die ^etlfräfte unterer Cueilcn gleichsam tn der Westentasche mit sich tragen unb teben Augenblick in ber beauetnfien Welte be- O iuiyen kann? Dte ächten Lodener Mineral-Pastillen (nur Faost enthalten bte wirksamen Quellsalze, die xautenbtach gegen alle Erkrankungen ber Vuftroege. Husten, Heiterkeit, Verchleimung ?c erprobt sind. Man must allo Fays achte Lobener gebrauchen, wenn man an solch einer Erkrankung In Köln überfielen mehrere Burschen einen Frem den, der reiche Geldmittel bei sich tru ' oarfen ihn in den Rhein. Dem 4 _ Meldung des „Berl- Lok-Anz." »ufolge, sich an einer Schissd- fette so lange zu halten, btd « gerettet wurde. In Rheydt wurden aus der Wohnung des auf einer Urlaubsreife befindlichen Oberbürgermeisters Lehwald die ganze Garderobe unb viel wertvolles Silberzeug gestohlen. Bei ber Bostverwaltung in Hohenschönhausen würben größere Fälschungen an Postanweisung.n und Veruntreuungen festgeftellt, bte dem Postverwalter Guthmann zur Last gelegt werden. vermischte». • Eine DeiratSgeschichte. AuS Main», 5. Sevt, Wirb und berichtet: Eine hiesige junge lebenslustige Witwe wollte sich wieder berbhraten und setzte sich mit Wiesbadener Vexratöver- wittlem in Verbindung. Unter den Bewerbern befand sich ein angeblicher Regierungsbaumeister Dr. Eberhard aus Berlin, der von Wiesbaden mit dem Auto frier ankam und infolge ieines eleganten Auftretens auf bad Herz der Witwe Eindruck machte. Ls wurde der Berlodungstaa bestimmt und sollte die Verlobung in einem großen Hotel in Wiesbaden stattfinden. Kurz vor dcr Verlobung machte Tr. E. die Witwe mit seinen Verhältnissen betraut, er behauptete, daß er ebenfalls Witwer fei und frohe er wegen der bedeutenden Mitgift feiner verstorbenen Frau einen größeren Prozeß Run sei in der Sache ein Vergleichs verschlag gemacht, der Tür ihn sehr günstig sei. Zum Wschluste des Vergleichs bedürfe er aber schleunigst 15 000 Mk. Die Witwe traute dem Schwindler und übergab ihm Wertpapiere in Höhe von Herr llrstadt gibt zu, daß auch bk Antisemiten, »" " sich ausdrücki. programmgtmäfe Freunde des 9ir. .t■>' ogtmc b 1 re®red sind Uebrigrnd, warum nennt er un> nicht bei itnierem onuieilen Romen? Es wurde ihm gamfe nicht gefallen, rvenn wir 'M nidit einen Angehörigen der iortid>rut!id)en Volkspariei nennen wurden Die von ihm geroäfrltc Bezeichnung triht doch nur einen recht nebensächlichen Punkt, den wir nicht allein, lonbtnr auch die Deutsch Konservativen tm Programm haben. Doch zur Lache Also die sechs antisemitischen Gegner haben bad Schicksal der Erbschaftssteuer entschieden! Die von der Regierung vorgelegte Ftbschaftesteuer ist von viel mehr Perwnen abgelebni worben Schon in der Kommission vom alten Block Indes meint Herr Urftabt wohl bte (hbanfallficuer. Gav'ß haben eini« unserer Freunde — zu meinem Bedauern — gegen sie gestimmt, aber bie Verantwortlichkeit für die Ablehnung trägt doch auch jeher andere Abgeordnete, der gegen sie gestimmt bat Ich will abei nicht weiter auf diese Dinge eingeben, auch nicht darauf, ob ». B die Steuer auf die Zulassung von Wmpapier« »um Börfenhandel (die sog Aotterungssteuer. gegen die leibet Starkenburg und Rheinhessen. — Dffenbad), 6. Sept. Der BeriassungS- unb Der mögenGauSschuß beschäftigte sich in feiner gellem abgebaltenei Sitzung mit ber Errichtung einer Pf licht f ort b tl b u n gs . ,chule für Mädchen. Er sprach sich einmütig fü> öte Errichtung au8, nachdem bereits am 2. August ber Schul eorftanb einstimmig denselben Beschluß gefaßt batte. 9ll Dauer der Schulpflicht wurden — wie bei den Knaben — S Jahre bestimmt. w. Off e n bad), 5. Sept. (Prioattelegramm). Währen ber Mittagspause wollte ber 18 Jahre alte Fabrikardetn Sebastian Fung mit einem Kollegen ein Bad nn Dtau nehmen. Trotzdem er ein unsicherer Schwimmer war, vet- suchte er nach dem Fechenheimer Ufer zu schwimmen. In mitten bei Flusses verließen ihn die Strafte und er fan unter. Tie Leiche konnte noch n'cht geborgen werden. W Mainz, 5. Sept. In dem zur Vrauere, zum .Schwarzen föflren- gehörigen Anwesen mit Gasthof in der Holzgasse brach kurz vor 12 Uhr Grobfeuer au«, bot "ich im Nu auf dal Vorderhaus verbreitete. Der Gastho zum .Schwarzen Bären' dürfte jedenfalls verloren fein. Hessen-Nassau. — AuS dem Biebertal, 3. Sept. Die im Jahre !90fl für Rodheim Dieder angelegte Quellwas s erver- i o r g u n g hat infolge der fortgeiepten Irodenperiobe viel ach uerfagt. In den höher gelegnen Straßen-üaen nach Fellingshausen und Betz berg fehlte es fast tag- Täglich an Wasser, wie auch der Hochbehälter am „Laun chcrdsberg" meist einen niedrigen Wasserstand z igte Heute nmrbe daher mit dem Ausschluß einer weiteren Quelle »n dem in der Gemarkung Königsberg seinerzeit angelauf- :en Oklänfre begonnen. Bon einem Anschluß an die nach oan Betzderg im Bau begriffene Leitung hat man Mstand genommen. D-ie Rohrlegung ist bereits bis zu dem 300 m Tofren Bergkegel erfolgt. Jin Oktober hofft man mit den Arbeiten zu Ende zu kommen. X. Hanau, 5. Sept. Ta8 mit einem Skostenaufwande öon über eine Million Mark errichtete neue Iustizgebäude, das das Land- und Amtsgericht, sowie daS Gerichtsgefang iiis aufzunehmen hat, ist nun fertiggestellt und aud) schon : eilweife bezogen Die offizielle Einweihung wird noch im Laufe dieses Monats ftattjinben. )C Gelnhausen, 4 Sept. An Alkoholveraif- tu n g ist im Torfe Kirchbra ch t der Auszügler Johann Pfeiffer gestorben, der am Samstaa abend von einigen jungen Burschen des OrteS betrunken in feinen Dl all gebracht wurde, in dem man ihn am andern Morgen aÜ Leiche fand. X. Fulda, 4. Sept Bei einem Besuche des Kreuzberg S ist der mit seiner Familie zur Kur in Bad Brückenau Veilende Ober^oUinfpektvr Johann Riedmann aus SdaiserS- '.•julcrn verunglückt. Er beabsichtigte am Freitag, nach- dem er den Kreuzberg besucht hatte, den Rückweg anzutreten, wobei er stürzte unb einen Beinbruch erlitt. Da niemand an diesem Abend den Weg passierte, mußte der Bemnglückte W|lo4 liegen bleiben. Seine Frau, bie ängst- lirfj geworden war, machte sich am Samstag früh auf den Weg nach dem Kreuzberg und fand ihren Mann in der Mhe von Wildflecken, der dann nach Bad Brückenau in ärztliche Sefranblung gebracht werden konnte mm tiöricnbanbel (die sog kotieronaSsteuer, g' die Regierung war, und ebenso bie Talonlteuer, wurde, keine Steuern find, die den Belitz treffen, i® wiu auf die Reicbsnnanzreform fchon um be»willen nicht weiter etn- geben. weil ja ber Ausfall der Wadi tm oridnabc tm lüft gen Sablfrnie gezeigt hat, das, ber gesunde sinn unserer Bev«- kerung fick» im ganzen mit ihr abgefiinbei' bat Ueveigen» aber, wo in aller Welt ist es denn notig, das R e i ch s t a g s- wahlrecht zu verteidigen ? Wer denkt denn daran, es anzugrcifen? Dann aber, es wird in Herrn Urstadts Antwort । war nicht mit ausdrücklichen Worten, aber doch zwischen bat Zeilen daraus fringewiefen, daß die wirtschaftliche Vereinigung nicht geschloffen gestimmt hat. Das kommt aber bei anbei en Parteien doch auch häufig genug vor, auch bei dar fortschri t t lidjen $olf 6 Partei. Bei der Schlußabstimmung über bte Reichs-Versicherungs-Ordnung z B stimmten zwar 24 Herren mit ja, aber 10 mit nein, 14 fehlten unb einer enthielt sich der Stimme, lieber diese Zwiespältigkeit ist es Jogar |u einem Streit gekommen, indem unter des Abgeordneten Dr. Pott- hoff'S Führung gefordert wurde, daß die 24 Jasager, unter ihnen Tr. Naumann, ihr Mandat niederlegen sollten; Und nun mm Schlüsse: Ich will Rede barflber freben, tor die bisherigen Taten meiner Partei in Hessen zu der Programmforderung stimmen. Du liebe Zeit, wie soll das möglich fein! Unter Taten sind doch wohl solche im Lanbtage zu verstehen. Wo aber waren unter ber Herrschaft des uüürekten Wahlrechts christlich-soziale Abgeordnete in Darmstadt? Es bat ja mal vor längeren Jahren einen ober hessischen Abgeordneten gegeben, der sich christlich-sozial nannte, aber ber war bei uns nicht organisiert? Die verdstwahlen werben ja hoffentlich eine 7 Bad-ipauhetw '»• T*pt. Nächsten DlenStax 12 b. MV findet bie Wito u)I von sechs Sta dtverorb neten statt. F.mk, bü auf 9 Ialrc aewählt waren, schei- ben oronunei-gemdk ar An Stelle eines wetteren Stabt- verordneten, der tznzwi h-n zum 2. Beigeordneten erwählt wurde, findet nn* Ren-ab l eines StadtrateS aus 6 Iahrc statt. — Zum zweien ^ale in diesem oommer traf bet Sultan von S-aKsJiba r mit Ges _ | und flieg im Hotel Bmerhof ab. /\ Butzbach, 6. epL Die bieSjäfrtige 22. Landes- eetfammlung des Höfischen HauptoereinS des eoan grlischen Bundech fwbet am 10. unb 11. September hie statt. Alle Zweigvereine bei Landes haben ihre Vertrete angemeldet, fo daß zu den einzelnen Veranstaltungen meh> alg tausend Gäste zu erwarten sind. wieder. Das fiel bet Stnoe auf, sie wendete nck> an bte Ärtmi- nalpolqn unb würbe von biefer sestgesteUt. baß ber Regierun»s- baumeiuer nn geisteskranker Schwindler ist, ber erst vor kurier : eit aus ber Irrenanstalt in Wobbelau entsprungen ist Es der Mechaniker Eugen I bier i n g e r aus Sulgen (Tbünnncni. nzwischen würbe auf Veranlassung einer Wiesbadener Bank . friennger unb seine dortige Geliebte ieftqenommcn Die Gelebte des Geisteskranken baue nach unb nach auf ber Bank 5000 IS art Wertpapiere, die ber betrogenen Witwe gehörten. verüben und bekam die Bank Vebenken, worauf sic der Poluei mütciluncL matfate Für 10000 Mk Wertpapiere wurden noch bei dem Ilimnger vorgefunden, welche der Witwe ausgeh^pdigl wurden. Dhieringer wurde wieder in die Irrenanstalt gebracht • Tie neueste Modetorheit, die sich gegenwärtig in ber englischen Gesellschaft größter Beliebtheit mreui, besteht n einem rigenamgen Photograpdie Verfahr en. Tie neueste Modc- orbeit steht mit der Sunil des Lichtbildes nur insoweit in Belebung, daß sich die Tarnen von nun ab mit Vorliebe i m Schlafe, als schlafende Schönheiten, als Dornröschen pboto- iraphreren lassen. Tic Photographen Londons haben sich itnLifl dieser Modelaune gefügt, bringt sie doch einen willkommenen irreisaufschlaa für „schlafende Photographien" in Anrechnung selbstverständlich kommt diese Modetorheit ans dem Lande, das «ich einst das der unbegrenzten Möglichkeiten nennen durfte. Kietik taoesuifuiitl. Wie erst jetzt bekannt wirb, stieß am Sonntag abend im Hauvtbahnhofin Hamburg um 11«/* Uhr ein auSiahrender )ug auf einen Rongierzug. Tie im Postwagen besindlicfren sechs Beamten wurden verletzt, zwei von ihnen schwer, die übrigen leichter. ä In dem Königlichen Forst bet Lanbsberg a. d W, ber dieser Tage von einem Brande heimaesucht nmrde, ist Hauptmann Schönwald vom Fcldartillerie-Regiment Rr. 34 aud Küstrin verbrannt aufgenmben worden. Tie Masserkrankungen im 2. Bataillon des 7. Württemberg Infanterie-Regiments Kaiser Friedrich Rr. 125 in Stuttgart stellen sich als ziemlich harmlos heraus Insgesamt sind es 164 Patienten, von denen aber weitaus bte meisten heute wieder gesund gesetzt worben sind ober das Bett verlassen konnten. Tu* Ursache der Erkrankungen ist noch nicht vollständig aufgeklärt. Bei der Station Trudering stieß nacht- ein Automobil der Amperwerke gegen eine Schranke, zertrümmerte diese und fuhr auf eine Lokomotive, welche stark beschädigt wurde. Tas Automobil wurde zertrümmert, der Ingenieur und der Chauffeur hinauSgeworfen. Beide erlitten Arm- und Beinbrüche. In Chorinchen durchschnitt die Witwe Seweko ihrem vierjährigen Sohn und ihrer zweijährigen Enkelin unb dann sich selbst die Adern. Alle drei starben nach wenigen Minuten. Vermutlich beging die Frau die Tat in geistiger Um- nachlung.____ Die Fernfahrt der Schwaden. w Frankfurt a. M-, 6. Sept. Das Luftschiff Schwaben ist freute früh um 6.15 zur Fahrt nach Berlin in Baden- Oos aufgestiegen. Es überflog um 6.45 Karlsruhe, um 8 Uhr Mannheim. rm. Darmstadt, 6 Sept. Das Luftschiff Schwaben ging um 8»« Uhr über die Stadt Leutnant von Hiddessen vom Garde-Tvagoner-Regiment Nr. 24 begleitet das Luftschiff von frier aus. w Frankfurt a. M., 6. Sept. Die Schlvaben kam nm 9.05 über Frankfurt. Eine Minute später erschien Leutnant von Hiddessen Sie setzten die Fahrt nach Hanau zu fort, Wo sie um 9 27 eintrafen.____________________________________________ Handel. — Herstellung und Besteuerung von Zigaretten ufw. Tas 3. Vierteljahrsheft zur Statistik des Deutschen Reichs enthält u. a. eine Statistik der Herstellung und Besteuerung von Zigaretten, Zigarettentabak und BigarettenfrüIIen im deutschen Zollgebiet während des RechnungsiahrS 1910. In Betrieb waren: 1015 (1909: 1035) Fabriken, die nur Zigaretten, 294 (1909 : 301) Fabriken, die Zigaretten und Zigarettentabak, 49 (1909: 48) Fabriken, die nur Zigarettentabak, und 42 (1909; 45) Fabriken, die nur Zigarettenhülsen Herstellen Insgesamt wurden hergestellt: an Zigaretten 8361 (1909 : 6866) Millionen Stück, an Zigarettentabak 9507 (1909: 7557) dz, an Zigaretten- hüllen (ausschließlich der in Zigarettenfabriken hergestellten und in eigenem Betriebe verarbeiteten, 1473 (1909: 1389 Millionen Hülsen und 302 (1909 : 360) Millionen Blättchen. Aus den Fabriken entfernt unh versteuert wurden: an Zigaretten 7795 11909: 6746) Millionen Stuck, an Zigarettentabak 2928 (1909: 3074) dz, an Zigarettenhüllen 35 Millionen Hülfen unb 22 Millionen Blättchen (1909: 32 bzw. 13). Außerdem wurden vom Zollausland eingeführt unb versteuert: an Zigaretten 558 (1909: 525) Millionen Stück, an Zigarettentabak 63 (1909: 51) dz unb an Zigarettenhülsen 5 Millionen Hülsen und 196 Letzte Nachrichten. Tie deutsch frauzöftsche Verständigung in Sicht. Paris, 6. Sept. Die Notiz der „Nordd. Allgem. Ztg." über die Wiederaufnahme der Marokkoverfrandkunflen hat in der hiefiaen Presse einen beruhigenden Eindruck hervor- gerufen. Die Notiz bedeute, daßetn AbbruchderBer- handlungen nicht mehr zu befürchten sei. Wenn nicht außergewöhnliche Verwickelungen entständen. ES bedeute auch, daß die von Frankreich vorgeschlagene Grundlage von der deutschen Regierung als annehmbar betrachtet wurde. Ein angeblich deutscher Spion in Frankreich verhaftet. Paris, 6. Sept. Ein Deutscher namenS Richter ist bei Eompiöane unter dem Verdacht der Spionage verhastet worden.____________________________________ Brechdurchfälle und Tornrnerdiarrbveu verhütet man am leichtesten durch die Ernährung der Kinder nut •ftufcle', wetchcs Icufrt verdaulich lst, den Manen und Tarin schont unb den Darmbakterien einen schlechten Nährboden darbietet. hvf/n ErblUlk* eer ie Ortfie*l-F*ke<» HENKEL & Co., DÜSSELDORF. Henkels Bleich-Soda. i >> i i \ \ ä W Nicht Ebers eh en! "W Jux« Unt« whxlL koaunl tMÄhrkiohm Proeptirt *• Liütfw rtscealti. L»fcri»«Urt 1. IrMSKtntlf, 168. Grfcodl, ffelU*. AeebÜd. lau Verr^Ur, r e.Molkerv'btMit KonecL evll*nr*TTr„tt^. ■ffeinr. Kreiert Plockstr. 11 — norm. Jul. Fischer — Tel. 323 ‘‘Feine 'färrenschneirferei _ ' -- nach Mass ===== 'Sngl. £)amen-Xosfüme Reichhaltiges Lager in deutschen u. englischen Stajjen. Stets Eingang von Neuheiten. ChemisGlitecluilalioraloriuni Wetzlar ------------ Raiierfirawe 8------------ Onfr. Dr. V Schindler, ocretb. Lfremiker lvorm. Dr. Wolff« Untersuchungen und Beaurachtungen aller «rt: Gewerbliche. Itmbwrn«cbartliche industrielle und rechn. Produkte. Gebrauchs- acaenitanbe. Baktenologische Untersuchungen, Safier ufw. Aus- arbeitung von Verfahren. Vraktikamentaborawrium. Ina- und Hütten-rodoktr. 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Oktober [Be/e erzielt man mit Cn ’S SEIFENPULVER 5425 */s T Paket 15 Pfg. 5429 88 279 sollen nachstehende Lieferungen und licheS Angebot vergeben werden: 130 610 8400 78 5553 55 Ober- Bessingen 2428 Mk. 26 , Nieder-- Bessingen 3946 Mk. Die Verdingungsunterlagen liegen auf den Gcoßherzogl. Bürgermeistereien offen. 9ingebote in Prozenten des Kostenanschlages sind mit entsprechender Aufschrift, verschlossen und postfrei bei den Großherzogl. Bürgerlneistereien einzu- reichen. Die Eröffnung der Angebote findet auf dem Nat- hause zu Nieder-Besfingen Freitag, den 8. September, vormittags 9r/2 Uhr, und zu Ober-Bessingen Donnerstag, den 7. September, vormittags 10 y2 Uhr, Von der Reise zurück Dr. chir. dent. Hoddes. SEIFENPULVER Präzisionsmotoren für Gas, Benzin, Splritas Dieselmotoren. Ueber 100 000 PS. Im Betrieb statt. — Zuschlagsfrist 3 Wochen. Gießen, den 29. August 1911. Großh. Kulturinspektion Gießen H. Steinbach. VergelmngvonDrainageir Für die Feldbereinignngen Rieder- u. Ober-Bessingen In tiefer Trauer: Anna Röhrle geb. Ehrmann. Gotihill Röhrle. 1. Lieferung von Trainröhren 2. Lieferung von Stemzeugröhren 3. Lieferung von Mündungsröhren und Zementröhren 4. Anfahren der Röhren 5. Graben- u. RohrvcrlegungSarbeiten in verschiedenen Losen 6. Maurerarbeiten Gustav Kohlheyer von Hungen gewählt worden. Hungen, 5. September 1911. Großherzonlicbes Amtsgericht. B’/9 Weltausstellung Brüssel 1910 Grand Prix Diplome d’Honneur Kgl. Preuss.Staatsmedaille a. viele andere Auszeichnungen Obftversteigerung. Freitag, den 8. September soll das Obst der Gemeinde Bettenhausen, bestehend aus Aepfeln, Birnen, Zwetschen und Nüssen versteigert werden. Anfang nachmittags 3 Uhr am Friedhof. Bettenhausen, den 4. September 1911. Großh. Bürgermeisterei Bettenhausen. Roth. Bekanntmachung. In unsere Genossenschaftsregister wurde heute bei der Oberhesstschen Honig-Bertaufsgeuosscnschast e. G. m. b. H. in Berstadt eingetragen: Heinrich Wilhelm Büttner ist aus dem Vorstand ausgeschieden, an seine Stelle ist Statt jeder besonderen Anzeige. Dem Herrn über Leben und Tod hat es gefallen, unsere innigstgeliebte Schwester und Schwägerin Fräulein Louise Ehrmann Hklbß-WrkMlkt Gießen. Mil Rücksicht auf den ungünstigen Stand der Maul- und Klauenseuche im Kreise Gießen und den benachbarten Kreisen haben wir beschlossen, bett diesjährigen Herbst-Pferdemarkt ausiallen zu lassen, dagegen die Verlosung an dem hierfür bestimmten Tage (21. September) ab.,«halten. Wie bisher sollen die zur Verlosung erforderlichen Pferde von Händlern, die erforderlichen Fohlen von Züchtern angckauft werden, was bei dem Ausfall des Marktes für diesmal am Wobn- Hospiz V™ ovang Scöwesternnaus, tiieeee» foDeonewtr # Die Besitzer von verkäuflichen Pferden und Fohlen werden daher ersucht, etwaige Angebote unter näherer Beschreibung der in Frage stehenden Tiere nach Alter, Farbe, Schlag und Geschlecht mit Angabe des geforderten Preises spätestens bis zum 11. ds. Mts. an Herrn Weinhändler August Schwan-Gießen, Seltcrs- weg gelmigen zu lassen. Die städtische Pfcrdemarkt-Kommission. Blendend weisse Wäsche b Danksagung Für die vielen Beweise herzlicher Teinahrrie, • sowie für die Blumenspenden sagen wir allen hiermit unseren innigsten Dank. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Helene Schtnall Witwe. Modernes Volksstück aus dem Großstadtleben. .—■■ Spieldauer ea. 1 Stunde. = Der Liebesroman einer besonders schönen und anmutigen Fabrikarbeiterin ist diesem Werke zu Grunde gelegt und übertrifft diese Neuerscheinung alles bisher Erschienene. Packend in der meisterhaften Darstellung. Hervorragend in der technischen Bearbeitung. Sensationell in der spannend dramatischen Handlung. Außerdem dar vollständige neue Programm. dcthompsönT sein Gießen (Grabenstraße 11), Alsfeld, Kaiserslautern, Mainzlar, den 6. September 1911. Todes-Anzeige. Heute morgen 4V2 Uhr verschied nach kurzem Krank- unser lieber Sohn, Bruder, Bräutigam, Schwager Die Beerdigung findet Freitag nachmittag 4 Uhr von der Kapelle des neuen Friedhofs aus statt. 5430 und Onkel Herr Georg Hanitsch Friseur was wir Verwandten, Freunden und Bekannten tiefbetrübt mitteilen. Um stille Teilnahme bitten Die trauernden Hinterbliebenen: Familie Hanitsch u. Schreinermstr. Heß. vom 2. September bis 25. September ganz gleich in welcher Preislage) bei uns eine Aufnahme bestellt (auch bei Postkarten-Aufnahmen), 07219 $ Geschenk Gebr. Strauss Photographisches Atelier I. Ranges mit enorm billigen Preisen 12 PrlnzeHS A matt Mk. Beachten Sie Strasse und Hausnummer. 12 Visite» 1.80 Beachten Sie Strasse und Hausnummer. Trotz der billigen Preise Garantie für Haltbarkeit der Bilder 12 Visite* JR matt Mk. 12 Kabinett* Q matt Q Mk. 1000 Mark zahlen wir Demjenigen, der nachweist, dass unsere Materialien nicht erstklassig sind. 12 Kabinetts 4.80 12 Visites für Kinder 2.50 Mk. 12 Viktoria C matt ö Mk. 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