w Staatswesen. Der aararif£Hon1er?ütwe Stander tfurir wurde mit Hilfe des Zentrums entfernt, den ^ezem^r 1 an#? mit 9Autnvn fllltÜCl))CtuKlt hflttC. ^1C Dom gräulein ohne Namen. zu quittieren'^ das Nachsehen halten. ’ompson’s enpulver Jequem, sparsam. laW zu verleiben vei f Karnbach herzlichen Dank 1 hatte, entwickelte tfätint »glich mit Ausnahme des Sonntags. IjDie „Lietzener Samilienbiatter“ werden dem Anzeiger* viermal wöchentlich beigelegt, vaS Kreisblatt für den Kreis Sichen" zweimal wöchentlich. Die „tandwlrtschastllchen Sett- fragcn“ erscheinen monatlich zweimal. ür. 30 ■nuner :: enttzehW eben im Sprachgebrauch Worte und Wendungen^ arbrc Unsitten. t r-r ,< t,; = Kleine Bruchteile der tfranäo)entumelci habeii sich noch Div | tra unsere Kuiderzeit erhalten. „Na, Madam', was soll's denn sein", riesen die Hökersrauen der Mutter zu, wenn sie mit lwls über bcn Werdcrschen Markt ging, und zuweilen kam „gar ciht vornehmer Besuch ' und gab eine Karte ab, daraus „Madame Äerta Meyer" stand. Und so „madamte" es sich noch hie und da. Ter Name „Mamsell" aber ist eine Bezeichnung Tür einen SeniT geworden. „Die Mamsell. Wir haben augenblicklich lerne Mamsell Gesucht wird tiUbtigc Mamsell." Jeder weiß, was darunter gemeint ist. ernten Berus geworden, ähnlich wie . - iuiemand gedacht, datz der Ehrentitel „Jungtrau" einmal das Gemeingut der Kammerkätzchen werden wurde. . ? Wir haben eine Mamsell, eine Jungfer und ein Fraulem. Welcher Unsimr'. Aber jeder versteht diesen Unsinn, sagt dielen idueb mehr." „Als der Großvater die Grotzmutter nahm, Ta lüiiütc man nichts von Mamsell und Madam ', fangen unsere Großmütter, hörten es aber sehr gern, wenn ; fi«t Mamsell genannt wurden, und hätten „Jungfer" als Achtung^ Verletzung tief empfanden. Andre Zeiten, andre Sitten — auch giessen,..- 6e" 8lti«eK: Redaktion, Expedition und Trnckerei: Sckml- straße 7. Erpedition und Verlag: ol. «ebattwn:e^H2. Test-AdmAnzeigerGießen. Kenn sie sich Fräulein Sonntag genannt^hatte! '.tarnen hat man ihr beigelegt, aber ,,G jie genannt, sie war ja lein Fraulem. Gräfin Rosti in ne eeworden, das ging, Fräulein konnte ne utcht werden. Allmählich, ganz allmählich hat sich der Wandel vollzogen, hie Bürgerstöchter wurden Fräulein, die uiötclcxinncn rour- bei Fräulein. Nun tonunen unsere braven Annas und .NinnaS md wollen auch Fräulein werden. Und die ^^usptelerinna, achen und ärgern sich, und die Burgerstockuer lachen und arger ild), wie einst die Fräulein gelacht haben und sich geärgert. .Was auch alles Fräulein fein will, eS gibt gar keinen Uiuct- ichrittliche^Vchksvartei 'hcilte den Antrag, daß die Parteien, die für die Finanzreform gestimmt haben, ausgeschlossen Wien. Und doch haben wir einzig unser Augenmerk darauf zu ^lchten, daß die bedrohliche Geiahr der, Sozialdemokratie nicht weiter -im sich greift. Der Wahlkampf in Friedberg-Budingeii wllte ■ 1 3 - Wir müsfen uns stutzen ans die Wenn es nun in Anbetracht der Die Mittclvarter erscheint notwendig. Sie ist berufe' ' Huvdel und Industrie, Landwirtschaft, Arbeiter und Bi am ntnrn . vertreten Wie diese Vertretung fick im einzelnen »n gestalten bat ist schwer vorher zu entscheiden, denn die politische Moni teil' tinn verändert sich immer. Wer die Geschichte der national' liberalen Partei versolgt und ihre geleistete Arbeit kennt, der mutz erkennen und zugestehen, die nationalliberale ^" m»v bestehe, sie ist getragen von dem großen liberalen Gedanken her toi iebrittlimen Entwicklung des Vaterlandes. . d r " a auch zahlreiche Bewohner vom Lande anwesend waren, ine mit ber S megmolltcn. erteilte »eÄMawd. sofort das Wort dem Kandidaten der nationalliberalen Partei Vroscssor Dr Giscvius. Nachdem er seinem Vorredner leinen 45 ■— - nk für die warmen Begrüßungsworte ausgesprochen entroiaelie er in etwas über einstünbiger Rede 'cm Programm, das er auch der nationalliberalen ^Clh“or^drauen^ aus Grund dessen er zweimal einstimmig von der Vertrau,n. männerversammlung der nationalliberalen Partei » baten erhoben worden fei. Mit allem Nachdruck b t . daß es ein Einigungs- und ein ^ammliingspiogiamm, sem fon<. ein Programm, das geeignet wäre, die Gegensätze zwischen recht. UUb bie NeichsgrünbunMeior erinnerte hie vor einigen Wochen aus dem Drange, dem Vaterland den -ant abzustatten, von der Stadt Gießen vera^altttworden sei, hober die ruhmvolle Entwicklung hervor^ die Deutschland m den icyren vierzig Jahren genommen habe, solche Erinnerungsfeiern z 6 uns. was wir an unserem deutschen Baterlandc- gelwb Die' lange Friedenszeit ist zu einer BlutezeltfürDeutschlanb geworden, groß und mächtig stehl es da, dank seiner^fassen, wohl disziplinierten Armee und Flotte. Tie Handelsflagge weht nut allen Meeren, und das Ausland blickt wft Achtung • Leistungen und ^rtfdjrittc .uwfercs Jbatcr^c«. . Mbit auch mi Innern hat Teutschland eme durckmus wrtschrtttliche Luhutd (uitg genommen. Kunst und Wmen,chast stehen groß da.. An^-re Völker schicken ihre Söhne an die deutschen Universitäten, --te Industrie hat eine Ausdehnung erreicht, die vorher nst geahnt wurde lind ftft die es keine andere Grenze gibt.al» die-dy Möglichkeit. Damit ist auch einem groBcn xed Ö.r moHenrni Arbeitsmöglichkeit gegeben. Die Bevolkcrungszahl bat innerhalb 100 Jahre um das 2».'; fache zngmommen, die Landwirt chatt hat eine durchaus erfreuliche Entwicklung.genonmien. Mit der Gründung des Reiches ist die Basis geschaffen, auf dw wir haben ausbauen können, aus,der jeder vorwärts streben nnd vorlvart- kommen kann, ungestört durch äußere Feinde ^le deittfch' Nation hat sich Einheitsguter erworben: Armee Mte, Kolonien Nolksrechte sind ihm geworden, ^.ce pursten Mio fielen Recht?, an d°S fclt .»«» ®- aTeid)' Wahlrecht ist ihm gegeben worden. Dav deutsche -vmr muß aber auch die Kraft habest, dafür die ^ran wortnng zu franciu Ein ebenso kostbarer schätz wie das Wahlrecht ist ri Verfassung Auch hier darf nicht gerüttelt, nicht gerührt meibut. Gin ad) und leicht ist cs, niederzureißen, aber das Wiederauf^ueN dürfte recht schwer sein. In den Emheitsgutern hegt bie B a -- unseres Fortschritts, und wenn wir auch eme glanzende Ent- Wicklung durchgeinacht haben, wir dürfen nicht Jtc^n Klct^n-' , Auf 'meld)en Gebieten .können wir d.e Fortschritte m der Wciterentwickelung unseres Rcichiv 'ucbin -anobeer und Flotte müssen Hand in Hand gehen. Gefahren drohen immer mehr weil andere Völker infolge der Wirt- idiaitlichen Entwickelung Grund zu haben glauben, uns niederdrücken zu Müssen.' Die zukünftige Entwicklung muß Wetter daraus hinausgehen, die Parte'.»ersplitteruNg zu uernmben. ~cr Fortschritt muß sich aber auch am die einzelnen Berufsstande richten und in der Tat haben verschiedene Zweige der Bevölkerung ^u klagen Es ist selbstverständlich, bau bei der grossen Bevölkerungszahl Umwälzungen stattsinden können, bie bern eine oder anderen Stande unangenehm werden wusten te ülag-n müssen verschwinden, und es nt eine wichtige Ausgabe bet jwlt- Dertrcter, auch den einzelnen Berufs,tanden Forderung angedethen zu lasseti. Dock den Rechten stehen auch Pflichten gegenüber , dav Verantwortungsgefühl, nicht zu sehr dem einzelnen oder einzelnen Stande zu dienen, sondern aud) auf die All gern ctnhett zu schauen. r?ct Stand, dessen Klagen wohl größtenteils als berechtigt anerkaniit werden müssen, ist der. Stand der Handwerker und kleinen Kausleute. Durch das Großtapttal, durch die Konkurreii^ de? Warenhäuser, Ramschbazare, durch die Wanderlager, wie Zweiter Blatt Ust. Jahrgang q Giehener Anzeiger General-Anzeiger für Oberhchen Samstag, 4- Zebruar M Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schen Unwersitäts - Buch- und eteinbruderet. R. Lange, Gießen. » Mff ;tl«S zortrag er . re Ma» E.NS- yw ,itt — Schutz der geistigen Arbeit m alter Zeit. Wenn wir auch in vielen Fragen der Gesetzgebung der Vergangenheit den Rang ab gelaufen, haben, so ist uns doch in manchen Dingen die gute alte Zeit voraus gewesen. zn ieinem. Buch „Ernsthant- abci- doch muntere und vernünftige Thomasttche Gedanken und Erinnerungen über allerhand .'.userleiene ^'.lristtsche L and. auch in einem Slajitd ,.»on der Freien der Grtehrtm die dämmernden und d-chrnden tzandwcrlei ans der ^eachdirichask SU treZ" in bet Wie der Wl-Hmorg eines »elefrtlen turrle [ein Handwerker sich anfiebclu, kein 5böit.c^r, fern ö.^lcribaucr, lein Schlosser, kein Wagenbauer, kem fNus-^rs und -me sona die „lärmenden Handwerker" noch hcitzen mochten Wie das G^tttz gehandhabt wurde, zeigt ein Streitfall in Görlitz aus d.m Jahre 1695, bei dem die Universität Halle ein Rechtsgutachten ochgab- Tic Görlitzer Schulmonarchen, Rektor, Prorektor und ^ubrektor, Hanen einen benachbarten Goldschmied' verklagt, weil er „bei Treibung seines Handwerks mit seinen schlagen mid Hammern ne berge statt incommodire, daß weder in chren -studirftuben »te ihre Schiilmeditationes haben, neck' in dem Audttorio ore Praeceptore^ und Schüler einander verstehen lownten . ^,ie furi u^che Faku.igi her Universität Halle gab ihr Urteil dahin ab, dass oer Goldschmied sich des Gebrauchs seines Handwerks, insoweit cs ohne Hammern ! und schlagen nicht geschehen könne, zu enthalten habe, uui) bcgriinoc.c ihr Urteil durch das ausdrüÜl^^nGele^ten erteilte Privilegi'mi Ties Privilegium )et gerechtfertigt, weil die Pro ftss^s liberalinm artium et legum durch ihre Lehren chc gantze Wett erleuchteten und das gemeine Wesen m beständigem öUr erhielten" Dadurch fei auch schon früher erkannt worden. roSe iu Leipzig 1630 ein Hufschmied nenrrtedt worden, „nch uiti, eine andere Wohnung umbzuthim": d.e ^uristenfakultaien zuLeipzig und zu Jena hätten enttchn den, dar. die Toctores Äuchaoi Snen wo keine Universitäten leien, befugt waren, schmiede, Bott- cher Sckstosser, Wagner, Rotgicßer und dergleia- >i mehr zu ver hhfbem „daß sie in ihrer Nachbarschaft wohnen durften". Dieses Privilegium wird and) den Studenten zngeoüligt, und zwar sollten die Handwerker gegen dieie Verordnuiig mast einmal nnvellieren dürfen, „weil sonsten die Gelelfrten wurden gezwungen werden, ibr ftubiren zu verlassen, teils weil dn- avvelttrende Handwerksmann während der Mpellatton lern Oienamnicre und ßien >cf-' aus Bos heft dergestalt vornehmen würde, dar der ^tubente mobl gezwungen werden dün'tc, aus Verdruß das Studieren ganz ,onimen habe. Der .*>v■—■»- .ebenen Lebensweise, seiner Wissensckfaft, seiner Familie. t hinaus in die Oefsentlichkeit, die sich seither wemger , . Person beschäftigt habe. Als Politiker aber iet er dem Urt-ui Allgemeinheit preisgegeben, die in nichts weniger c , |n Seife nut dem eiwteen umyftmnw OTfegc, w ba8 »er |™t- 'angrtebnt weibcn müBten, i-hiedene Blätter jetzt schon bewiesen. Besonders ui cjnci <5c11, i jf <'.■>((»<’ h«i dsnii„ci. hast alle bi Mdo sich Parteien, die früher zusammen marschierten, aufs heftigst I ■Wämvfen, und Ivo mau an der Zukunft irre werben konnte, - ■uchärc ein ganzer Mannessinu dazu, sich solcher Pflichten Tret-1 । Billig zu unterziehen Mit Recht habe der Reichskanzler daram daß Mchiiuewiesen, wie durch die aiißerordentliche Zerrnsenltz'it der cm um »jr-’j Neispiel sein. Einen Parteien ein erfolgreicher Kampf ^egen ^n gemeinsamen I . ; liberale Wählerschaft. v- ... . Ecbib, die Sozialdemokratie, sehr erschwert werde. Und ein .-^^dcnartig liegenden Verhältnisse für die Zentralleftung schwer Mckahr sei die Sozialdemolratte^ Man 'ti9e.?ft cihe Äcibung zu treffen, so trifft dies noch mehr zu W Immissionen tüchttges leistete, im M Dmirrt b^ Dermftworftiw einzelnen Wahlkreisen, deren Beurteilung am bifkn ■habe sie stets versagt, u,id immer ein Nein gehabt, wo fte nach bet ^kreisleitung überlassen bleibt, welcher eine beftere bc- Ege der Sache mit Ja hätte stimmen muneit, urteilung der tatsächlichen Verhältnisse möglich ist. Tic Ent- >1» schassen. Gmadc in der jeßigen Zeit dürfe diese Gefahr Nicki, urtniu, g er a[-Q jn hcn einzelnen Wahlkreisen zu Iberlamil werden, wo durch cme verkehrte Reicheltun ftt^wurde darum in die Hand der Wahlkreislettung gelegt. kWllnwfiiedenheit des dentscheil Volkes in hohem - I iicber die Stellung des einzelnen zu dem Parteiprogramm erllarti Bernden und dem sozialdemokratischen Lager unzufriedene Ueber di folgendes. Man kann nt der nationalliberalen Parte, ”Ut znzuführe.1 nnstandc ist- . Sie werde dieFlügel, dem Wormser L°ger sprechen tl»ntn sich die bürgerlichen Par eien ni^n^ rech.tteit g auf ih Oon cincm linken Slitatf, bet ictnen m Wanu bat Ls ist leicht begreistich, das; sich eine Partei, die sich ans orn verschiedensten Reihen der Bevölkerung zusammenietzt, nicht tn in einziges Band zwingen läßt. Eine gegenseitige Veritandigmig Uft über die Meinungsverschiedenheiten hmweg. Auch in an- ieren Parteien liegen die Verhältnisse ähnlich oder gerade ,o, nckft allein im Zentrum mit seinem demokratischen und konser- 'ativen Flügel, auch im Freisinn und in der Sozialdemokratie, ^as zeigte sich so recht wiederholt auf den Parteitagen, wo in- 7eften?mmer der große Gedanke der Einigkeit unb des gemein- chastlickeii Zieles eine Spaltung verhinderte. Von bicieii Par- ?i?n must man lernen. Auch die nationalliberale Partei mutz die verschiedenartigen Meinungen dulden, um Lrsvrietzttches zu Leinen Wir sind eine Mfttelpartel unb wollen ^LN Gegensatz Sen rechts und links beseitigen, aber weder ^chlepptrager ___röabnbontr. t. Lai-Hinzn jclmjtr. IM' , Imndm. brtonLcrs im lanLwirtsch-itlichm Teil, ganz mit Unrechts nationaOiberak Wahlversammlung. i Nicht innere sachliche Gründe waren dasür entscheidend, san^rn 11 Di-»»» ber uationoHÄeralcn Partei de- °rr°ichcn, «kiberg-Nidda m Steins Garten anberaumte irerlbcr Bundesrat nicht dafür zu Haden war, außerdem ist auch war aus Stadt und Laiid autzerst zah reuh b^uc^. ktzalt e^ bedenken daß diese Einnahmeguellen für das einzelne Land Ei neben einem anertonnt tüchttg . Politiker unb i^ugfertigen J werben müssen Aus der Erbansallsteuer wurde nun er, der zugleich Führer ber k^^^ttschchtliche, ftndern eine hochpolitische Frage. Dn Führer ftanbtoatcn ber nationalliberalen Partei bc» -walstkreise^ Pro I konservativen, Herr von Hetzbebrand erklärte, der Reickfstag Dr. Gisevius lernten zu lernen und sein Programm ent- tt^ne weiteren biretten Steuern bewilligen, auch billige er ^,_..ehmen I nid)t das weitere Einbringen liberaler Ansckfauungcn ui da. Punkt 9 Uhr eröffnete der Vorsitzende des ^0011^11^3^ 5tQflt5ron-CTL Der agrarifcft-tonicrtatiye »anX« ich zwei Mgeordnete niiseres 200^1 frence', 1 l1c1(f)citcrt und seit dieser Zeil hat nch des Volks Deutschlands eine toumerzienrat Heyligenstaedt und Köhler-Langsdorf im -tobi iiesgchende Erregung beinäditigt, da es sieht, eine ko ^2. stöhler habe jedenfalls das Beste gewollt, und da der Mehrheit die berechtigten liberalen Forderungen mederhalt und Tn-> fltlen Streit schlichte, so bitte er die Anwesenden, stck) öum i^blehnt. , , . , k. fccni>cn Andenken an bie Dahingeschied-nm. »on tlircn SiSen 33,c( wichtiger, fo fährt der fflebner fort, finb °bcr die » Theben, was darauf geschieht. Neue Manner seien an bn Ausgaben mehr wtrtschasÜtcher Art. bie un^ m ber knk- getreten und den Wunsch, alle burgcrt>-l-.n Parteien untci 3urunft beoorstehen. Er find zu nen ten **»'g“* K &ut zu bringen, (jolc man leider nicht Sur Wahrheit machen Ueseh. das Prwatbeamteng-leh. die «-l-de auf dem «'»ete d n, trotz red lick) ec Mühe, die man sich gegeben habe. Wenn Strafprozesses und Strafrechts. 3m ■’!en Vorder- diese EinigungSversuche auch gescheitert seien, ,o habe man ^^e wirtschastttchen Fragen, die vor den tränc Qß wmftfstens das eine erreicht, daß die Möglichkeit unb Grirnd- gründ treten. 1915 unb 1916 lamen bte V°ndelsvertrage ati. geschaffen sei zur Führung eines sachlichen, ans gegeiiseitigf i Ttc nationalliberale Partei stehe bei ihrer ErnEr g p niua berulnmden Wall kämpf S ohne jebe Gehässigkeit, beitnl gan$ ans dem Boden der von Bismarck begonnenen.und> seit,0t alles gilt rms nicht die Partei, 'v'^ern das Battwland Nack' Zeit mit großem Segen für baS lor^ 1^tei ” erinij^t er dann Professor Dr. Gisevius als Reichstagskandidat bor>- Lo(tt)olitlfz bie anfänglich von ber jienlunigen Hane veiarno K, Scütc er dem ersten Redner, dem Reichstags- Arbeit sei. Jetzt aber will auch sie nut di-Zoll a.tf^ebcn.- neten Dr. Osami-Darmstadt das Wort. mittel und.die Futter.nittelzolle und SIar schrittweise nach^nd Dr. Osann führte aus: Als Leiter der hessischen national- nach abschaffen.. T e. Zotte^slnd und niemand, dem das Wohl ■“ s tesÄfcws.'säffi asuraräre ■ mit alten Führer nicht zu. dieser Dheone bckennem .. s..™ Hrt -ii I g[ur bie Verhältnisse in Hessen eingehend, vemerkt der Jteoner, *.»"läSsWÄftgbsg Otlka ochsten bis zu ber • Prompt ungesellig!, mearbciiet blcichitraiic 291, ÄHi 'der süher Solmcir. ie§ Tlärkungsmitlü iut, Bleichsucht unb für Erwachsene un) mvsie. t ul; üche zu Mk. 1.- Wallensels j il.FernsvEH8 ■ er Engel-AvoW i RabatüvarveM: Privat- toterricil jeder Tas^ M, heinMA tffi I iianbei'ei.' Zu Goethes Zeiten kam die Anrede „ZAulein^nur er adlig Geborenen zu, uuu ,uu -...... ........ 1|Ws Milte, der erkundigte sich, ob „das Fraulem ävgegen sei , uns.„ « mit redete er sie auch mir mit „Fränlem" an, ohne ^'nzufugung verstandl ch Herr" immer der Bewohner eines mo- -v Namens: wenn er besonders galant ,em wotltt, lug Zimmers „Wir haben wieder einen Herrn. Nehmen ' c sich in „edles Fräulein". Noch zu den. Zetten unserer Giotz-1 bluten Unser Herr. Euer Herr." - rütter wurde ein Unterschied gemacht äwi'ck)eil,^rauttin Berlin ist and) ber Boden, aut dem „das Fraulem er Tochter des Schlotzherrn, und> der „Mamsell , der gewaschen ist „Unsre Else wird Fräulem Ihr patzt das Nicht > jigerlnhm Hausherrn Die Naherm aber, die ins Ham, ^'U, gewascv^ iic rotn jetzt als Fraulem gehen, icr einsach „Jungser Petersen' . , rc. ’flrnat abscheulich. Aber es gtot Damen, die mit einem Auch Henriette Sonntag, die geseierte Sonntag, die gott Hochgenuß sagen: „Unser Fräickem." Andne vermeiden W s-mirttrt iic I»ar,bo6 .« 5®^"“ Fl-iß und logen mit B-t-mvig: „Die s-rtmn Fräulein" hat .uiemcmd bes Klemm, K^lZ^^Pslegcrtn ist ober,-in gewoitiger UntÄi» Lr^rä-a-in,.dar !- kl-,l°r auf >einen Nomen ES'smw’b™ S^rvim-rtmal^ist„!rtchts"°geler"nt zu Äen" 3m f.Fräuiein" triff: i.ick @ctoifimlofigteit Don zwei M dn kann mu '^^^^^^innen mit süchtigen Es daben onch m^s tebWn TmieÄt. Schein I be^tberen Namen,' den das Kind enand, und ist stolz darauf, kem reüäfiuTS3'Ä'e 1711 s-bi- Berlin ^-rde Die Geistllchkett erhob zwar Einspruch, aber ber gciamte ^urde. ^X -n“Tnmiertc, fo daß Scheller wirklich em „ehr- tt<8>-"°Bearäbnis erhielt, allerdings auch nur am äußersten Rande aber immrnhin in geweihter Erde. Nur zwei Jahr- I trennen un^ a'io von bieier erstmaligen Durchbrechung Hunderte trennen im - übriqcn bestand allerbmgs, rote roir v ........... cinto alten ^rurtcik. ^i^e 18. Jahrhundert hindurch die So ist auch „Fraulem" Bezeichnung Ws "N -^iirnier lese , - ^^^i, denn noch 1784 wurde in Berlm ähnlich roie „Jungser", und es hat wohl Mitzachtnng d^Ko b.a bm Bürgern und Äaurleuteai ' ......1 lA s»"' nichts zu borgen, da emgeschatft ^ur bc,,, Zch^lbbeträge gegen Schauspieler von k-L' Li« -nl'Lomm-nluerb-n bnrf?en, die Eloudiger oh, Mm.Mer nid* und er ft., Im-it n,t!crnt biete Mittel zn empfehlen, nut denm inan sie frühe. iMnwfte Nur durch bie Waffen des Geistes und der Ausklarnn. UElster Hilfe möglich. Der Keim ber Unzufriedenheit lag wenig ni der Fftianzreformi selbst. Die Gelder waren, notig. Tas Rne Mußte raii eine solide finanzielle Unterlage gestellt werdeii. ckuck | ^ Dattoche d^.ß die Gelder sowohl von der fteuenWtgen Schich des Volkes, als aud) den minder Bemittelten ausgebracht weide, müssen, hätte die Mitzsttmmnng im Grunde nicht erzeigM wnnen k war vielmehr ber Gedanke, daß man f^t r?rf?ttoS^Sulter; oai alten ließ. Die Leistungen müllen auf bte richtigen^chutt^r. glgE werden. Tie nationalliberale Partei ging darum. von d. te k ss js? jymsMgs ■LJ, -----" ■ f diewenn man sie unter die Lupe nimmt, als Unsinn erscheinen, vom gräultin ohne Nomen. “ff 2 SÄ «“Ä“ Lorn Sräulcin o6i?e Hamen banbclt enre »Erenanlc »rrn«- MNg° Mann , w >J$ann. 3ie schreib! fi* mit einem jungen -J-, i^nrthPA gelten kam die Anrede „trraukin nur bat. i r Heft mitunter die amüsante Aimonee: „Gesucht , und wer ^ihr einen Besuch,^ÄlJSilgS Mann." Eingeweihten ist sie ganz biefe hie und da dirftretcn und auch Abtrag tun, wird die Existenz dieses Standes schwer bedroht. Daß die Möglichkeit vorliegt, solchen Berufsständen aufzuhelfen, liegt auf der Hand. Ter goldene Boden des Handwerks und des Kaufmannsstandes beruht auf der Warenqualttät. Das Warenhaus führt zwar billigere Waven, aber sie sind schlechter. Durch reelle Preise und reelle Ware kamt und muß sich dieser Stand aber auch selbst helfen. Auch die Landwirtschaft, die der Redner zum Vergleiche heran- zieht, war auf die Selbsthilfe angewiesen, und sie hat diesen Weg seither mit, großem Erfolg, beschritten. Das erste Mittel zur Hebung dieser Stände sei die Intelligenz, und es sei darum besonders erfreulich, festzustellen, daß gerade in Hessen das Schulwesen vorbildlich zu wmnen sei, sowohl Volksschule als auch die höhere Schule. Vorbildlich sei auch die ländliche Fortbildungsschule, die viel zur Förderung der Intelligenz der gesamten Landbevölkerung beitrage. Auch dem Beamten und Privatbeamten müsse geholfen werd.'N. Seine Klagen sind wahlberechtigt. Aber auch hier darf nicht vergessen werden, daß das Wohl der Allgemeinheit über dem Wohl des Einzelnen zu stehen hat und daß darum die Hilfe nur langsam und allmählich kommen kann. Durch ein Privat- Veamtenversicherungsgesetz wird gegenwärtig versucht, diesen Beamten zu helfen, und wenn die Materie auch schwierig ist, so ist doch ein guter Abschluß des Gesetzes zu hoffen. Im Vordergrund des Interesses steht weiter der Arbeiter- ftand. Auch seine Wünsche sind bis zu einem gewissen Grade berechtigt. Doch ist zu bedenken, daß für den Arbeiter schon sehr viel getan worden ist, daß die Fürsorge für ihn )taj schon sehr weit entwickelt hat, so weit, daß die Nachbarstaaten nur zögernd unserer Entwicklung folgen. Augenblicklich große Summen für die Arbeiter aufzubringen, sind wir aber nicht in der Lage. Darum muß auch hier abgewartet werden. Handel und Industrie kann den Zollschutz nicht entbehren. Keine Partei wird es wagen, an die Finanzzölle, die eine Einnahmequelle von 670 Millionen Mark bedeuten, ihre radikale Hand zu legen. In gleicher Weise bedarf die Landwirtschaft des Schutzzolles. Bis auf 95 Prozent wird unser Fleischbedarf im Inland gedeckt. Die Landwirtschaft ist heute noch Nährstand und insofern, als zwei Drittel unserer Rekruten vom Land gestellt werden, auch Wehrstand. Sie ist der Jungbrunnen für die Erneuerung unserer großen Städte und unserer Industrie. Deutschland ist kein Agrarstaat, auch kein Industriestaat. Landwirtschaft und Industrie sind aufeinander angewiesen. Deutschland ist darum Industrie- und Agrarstaat. Trotz der großen Bevölkerungszunahme ist der Fleischverbrauch nicht gesunken, sondern im Verhältnis zur Zunahme noch gestiegen. Ein Beweis dafür ist die Tatsache, daß von den 80 000 Schweinen, die aus Oesterreich eingeführt werden dürfen, nur 1000 in Wirtlichkeit über die Grenzen gebracht wurden. Der Grenzschutz muß noch schärfer gehandhabt werden, und wenn der einheimische Konsument sich den gesetzlichen Maßnahmen zu unterwerfen hat, umsomehr muß man dies auch von dem Ausländer verlangen. Denn wenn unsere Märkte verseucht werden, dann erst wird eine Fleischnot sich bemerkbar machen. In der Frage der Finanzpolitik hob der Redner vor allem das Sparsamkeitsprinzip hervor und erklärte im Falle seiner Wahl, eine praktische Beruhigungspolitik treiben zu wollen, derart, daß er mit allen Mitteln, die ihm zu Gebote ständen, die direkte Besteuerung vertreten wolle, weil er der Ansicht sei, daß die indirekte Besteuerung auf ihrem Höhepunkt angekommen fzt und es für das Dolkswohl eine große Gefahr bedeute, wenn man durch weitere Besteuerung der Lebensmittel die schwachen Schultern noch mehr belaste. Ueber Parteipolitik führte der RÄmer ungefähr folgendes aus: Das Vaterland über der Partei. Man wählt nicht eine Partei, sondern eine Person, einen Abgeordneten. Die Politik, die er treiben will, ist, wie er schon im Eingang seiner Rede betont hat, eine Einigungs- und Sammlungspolitik, und wenn es auch nicht geglückt sei, alle bürgerliehen Parteien auf einen Kandidaten zu einigen, so müsse er doch das Ideal einer solchen Politik hochhalten. Zum Schlüsse seiner Ausführungen gab der Redner die Gründe an, die ihn bewogen haben, für die national- liberale Partei zu kandidieren, wenn er auch ihr Mitglied nicht gewesen sei. Nicht deshalb habe er das Mandat angenommen, weil etwa die nationalliberalen Vertrauensmänner zuerst zu ihm gekommen seien, sondern well er die nationalliberale Partei als die Mittelpartei ansehe, die dazu berufen sei, die Gegensätze von rechts und links auszugleichen. Eine solche vermittelnde und versöhnende Partei ist notwendig. Entweder gewinnen die extremen Rechten die Oberhand, oder die exstteme Linke. Beides aber ist schädlich. Er schloß mit der Ausforderung, wer diese seine Polittk billige, möge sich ihm anschließen. Der lebhafte Beifäll bekundete, daß die Ausführungen des Redners die Zustimmungen des größten Tells der Versammlung gefunden hatten. Nach einer Pause von 5 Minuten meldete sich Rechtsanwalt Spohr das Wort. Er habe sich davon überzeugen können, daß d-ie beiden Redner der nationalliberalen Partei in äußerst ruhiger iund sachlicher Weise den Wahlkampf eröffnet hätten. Er hätte aber bemerkt, daß zu viel vom Erreichten aus vergangenen Tagen gesprochen und zu wenig Gewicht auf die im deutschen Volke nicht berechtigten Zustände gelegt worden sei; auch schiene es ihm, vis ob der Kandidat in seinen Forderungen zu mäßig gewesen sei, worm er als Mann des Fortschrittes nicht beisttmmen könne. Er ^am^dann aus Has Imps- und Kurpfuschergesetz zu sprechen, und twinschte zu erfahren, welÜM Stellung der Kandidat zu diesen Frageii nehme. Die Versammlung war mit der Erörterung, als Nicht zu einer politischen Versammlung gehörend, nicht einverstanden. Es zeigte dies sich ganz besonders, als der folgende Redner, Dr. Strinkmann, in derselben Frage das Wort ergriff Durch große Unruhe und Schtußrufe wurde der Redner schließlich gezwungen, von semen medizinischen Ausführungen Abstand zu nehmen. Professor Gesivius und Dr. Osann stellten sich auf den Standpunkt, daß sie die Wichtigkeit dieser Fragen wohl zu würdigen wüßten, sich aber doch dem Urteil der Sachverständigen anvertrauen müßten. Nachdem Rechtsanwalt Kaufmann nochmals aufgefordert hatte, Kr Professor Dr. Grsevms am Tage der Wahl einzutreten, schloß er die Versammttmg mit einem Holl) auf das deutsche Vaterland 21ms Stadt itnO Laird. Gießen, 4. Februar 1911. Zum YvetteGuilbert-Konzertam II. Februar in der Aula wird uns geschrieben: UeS Lemmtre, der feinsinnige Pariser Belletrist, Mitglied ber französischen Akademie, sagt folgendes über die ßünftlemicbeiiuina Yoette Gullberts: Glaubt man wirklich, daß sie ihren Erfolg dem verdankt' was sie singt? Nein, nur wie sie es vorträqt, ist der Schlussel zu dein Eindruck, den sie auf Menschen ausübt. Wäre sie sonst so wunderbar aufgefallen in einem kleinen Theater der Vorstadt, umringt mit routinierten Kulisseumenlchen, die alle ihre Mittel spielen ließen um den Ersolg zu erzwingen, während sie noch nichts von all den Tricks wußte. Nein, sie hat ihre eigenen persönlichen Hilfsmittel, die nicht ans der Routine hervorgehen sondern ein Ergebnis einer tiefen, eigenartigen Veranlagung sind u"d wett über das hmausragen, was in den vorgetragenen Stücken enthalten »st. Ehansons, Stiaßenliebchen, die eine Leeture kaum S09eJ! tannen, letzt Yoette Lichter auf und enthüllt burd) deren Vortrag dramatische Entwickelungen, die nie- inanö zwischen den Zeilen ahnen konnte." Zum Schluß Artikels legt Lemaitre der großen nn?’L eo °0V' bo.d) "'lt ihrer wundersamen ^^'-^'^dretationsknnst die alten, etwas ver- 'Frankreichs neu zu beleben und aus der Rokoko-Evoche, wie aus den bukolischen Weifen ihr uchcr ebenso K91 nripnha?, a.l~ l erl in ihren A 0el)ort l,nbcn' wissen, wie wundersam die große -lseuse auch hierin neue Welten zu enthüllen iinslande ist. Landkreis Gießen. bgeu, 2. Febr Gestern ging der hiev abge- Mlene Kochschul- unh Handarbeits-Kursus zu Ende. Ms Abschluß fand un Verlsersehen Saale eine Aus- stellmrg der von den Schülerinnen gefertigten Handarbeiten und eine kurze Prüfung statt, zu der die Eltern der Schülerinnen, der Orts- und Schulvorstand und die Lehrerfamilien eingeladen waren. Als Vertreter des Kreisamts war Regierungsrat Welcker erschienen. Mit ihm batten sich zwei Vertreter des Kreises Mainz eingefunden, die die Einrichtung und Leitung der Kochschule kennen lernen wollten, um auch im dortigen Kreise die Einführung zu ermöglichen. Die Antworten der ^Schülerinnen gaben Zeugnis, daß sowohl die Leiterin Frl. Mutschler, als auch die Lernenden die Zeit gut ausgenützt hatten. Ebenso glatt wurden auch die Fragen des Herrn Dr. Gengnagel beantwortet, der den Damen in wenigen Stunden das Wissenswerteste bei Hilfe- leisttmgen in Unglücksfällen, wie solche taalich vorkommen, mitzuteilen verstanden hatte. Hieran schloß sich nun ber obligate Kaffee an, bei dem man Gelegenheit hatte, die Backl'unst der Kochschülerinnen in verschiedenen Sachen, Kuchen, Torten usw., zu begutachten. Ansprachen und Heine Vorträge trugen sehr zur Belebung der Schlußfeier bei. ----- Londorf, 3. Febr. Die LandwirtschaftSkammer für Hessen veranstaltet am nächsten Sonntag, 5. Febr., nachmittag, hier im Gasibause zur „Stadt Gießen" einen Vortrag über: „Welche Art der Rindvieh Haltung ist für den bäuerlichen Betrieb zweckmäßiger, Zucht- oder einfache Abmelkwirtschaft?" Redner ist Oekonomierat Weiße l-Lich. -eh. Eberstadt, 3. Febr. Bei der heilte vorgenommenen Beigeordnetenwahl wurde der seitherige Beigeordnete Will). Müller I. auf weitere 9 Jahre gewählt. — Am Sonntag, den 5. Februar, veranstaltet der hiesige Gesangverein „Liederkranz" eine Abend- unterhaltung mit Ball. Kreis Alsfeld, — Nieder-Ohmen, 3. Febr. Im Gasthause von Ludwig Langohr II. findet am Sonntag nachmittag ein Vortrag über: „Feststellung des Düngebedürfnisses eines Bodens und zweckmäßige Anwendung der Düngemittel" statt. Redner ist Landwirtschaftslehrer Dr. Lung-Alsfeld- Kreis Lauterbach. = Lauterbach, 3. Febr. In unserer Stadt wird demnächst ein altes, ehrwürdiges Gebäube verschwinden. Es ist das Geburtshaus des Turnvaters Spieß, des Begründers und Förderers des Schulturnens, dessen hundertjähriger Geburtstag vor einem Jahre in allen Schulen Hessens und darüber hinaus gefeiert wurde. In einem Hose hinter der Kirche gelegen, ist das Haus von vielen Fremden, die unsere Stadt besuchten, unentdeckt geblieben. Der Eigentümer, Spediteur Theodor Günther hier, beabsichtigt nun das baufällig gewordene Gebäude, das seither nur als Lagerraum diente, niederzulegen und an dessen Stelle einen Neubau zu errichten. Noch vor einem Jahre, am hundertsten Geburtstage des Vater Spieß, hatte man eine Gedenkfeier an dem Hause veranstaltet und es zum letzten Mal mit Tannengrün geschmückt. Seither stand das Gebäude unter Denkmalschutz und war mit einer einfachen Tafel, deren Inschrift an die Geburtsstätte dieses Mannes erinnerte, geschmückt. -r. Lauterbach, 2. Febr. Die Frage der Genehmigung der D a m p f k e s s e l a n l a g e der Firma Karl Sandmann, Seifensiederei in der Obergasse hier, beschäftigte heute erneut den Kre isausschuß, nachdem die Sache bereits dem Provinzialausschuß in Gießen vorgelegen hatte und von diesem wegen inzwischen vorgenommenen Neuerungen an der Anlage an den Kreisausschuß zurückverwiesen worden tour. Aus feuer- und gesundchellspolizeilichen Gründen ist von einem Anwohner der Obergasse gegen die An- lagepläne Einspruch erhoben worden. Diese Partei beantragt in der heutigen Verhandlung, der Neuanlage die Genehmigung zu'versagen und den Betrieb der Seifensiederei überhaupt aus der Stadt zu verweisen, andernfalls mir das Talgschmelzen innerhalb der Stadt zu verbieten, da die belästigenden Gerüche auch in Zukunft nicht aufhören würden. Der Beklagte erklärt, hierauf unter keinen Umständen freiwillig eingehen zu wollen, sein Betrieb sei mit bedeutenden Kosten neu eingerichtet worden, eine Belästigung seiner Nachbarn durch üble Gerüche käme künftig nicht mehr vor. Die vernommenen Zeugen wollen teils durch Geruch belästigt worden sein, teils wurde von ihnen die Sache als nicht so schlimm dargestellt. Auch der Sachverständige, Gewerberat Dr. Gerhardt aus Gießen, gibt an, daß die in Frage stehende Anlage allen billigen Anforderungen der Neuzeit entspreche und besonders Geruchsbelästigungen wähl künftig gar nicht mehr oder in nur geringem Maße Vorkommen würden. Als toeiterer Sachverständiger bekundet Kreisphysikus Dr. Henrici, daß wegen der verhältnismäßig seltenen Vornahme des Talgschmelzens eine Gesundheits- schädigung der Anwohner durch schlechte Dünste nicht an- genommen werden könne. Das Urteil in der Angelegenheit soll in der nächsten Kreisausschußsitzung verkündet werden. — Dem Spezereiwarenhandler Ludwig Windeknecht von Duett wurde die nachgesuchte Genehmigung zum Kleinhandel mit Branntwein erteilt. Leipzig, 3. Febr. Tas Reichsgericht verwarf die Revision des Verfahrens gegen den Redakteur Z i e 1 o w s k i und Genossen, tu dem die Angellgckttn von der Strafkammer in Siegen am 10. Dezember 1910 wegen Beleidigung des Land- rats Schroder - Berleburg verurteilt worben waren. Eisen iNuhr), 3. Febr. Tas hiesige Schwurgericht hat iin Wiederaufnahmeverfahren bes Meineibs Prozesses gegen Schröder unb Genossen beni Antrag bes Staatsanwalts gemäß sämtliche Angeklagten f r e t g e s p r o ch e n. Die Kosten wurden der Staatskasse auserlegt. Dcrinifcbtes. * D i e Ab nah ni e der Nebeltage in London. Wenn die Erkenntnisse einer soeben veröffentlichten neuen Statistik sich auch in der Ziikunft bewahrheiten, so wirb Lonbon in absehbarer Seit nicht mehr bte Nebelstabt sein, als die es heute gilt. Man weiß, baß un Winter in Lonbon ber Nebel an ber Tagesorbnnng ilt, unb nicht selten so bicht ivirb, baß bie ganze Stabt am Tage zii künittichem Lichte ihre Zuflucht nehmen muß. N»m haben bie Beobachtungen gezeigt, baß bie Nebettage in Lonbon gegen früher abgenommen haben. Wenn man Die 27 letzten Jahre in Perioden von je neun Jahren cmtcilt, so ergibt sich auf diese verschiedenen Zeitabschnitte folgende Berechmma: In ber Zeit von 18*43 bis 1892 brachte jeher Winter burchschnitttich 29 Nebettaae. In dein Zeitraum von 1892 1901 sank biefe Zahl auf 27 Nebettage im Jtrhr, unb in ben letzten neun Jahren gar auf 10 Nebettage wahrend des Winters. Man führt biefc auffällige Veränderung auf das Zusammenwirken einer ganzen Reibe von Urfachen zurück, ^.le große Zunahme der flepflaftevten ober asphaltierten Straßen- fladjen erleichtert den Abfluß ber Regemvässer und trägt damit bei, öte Atmosphäre weniger feucht zu machen. Dieselbe Wirkung hat auch bie Vermehrung der geheizten und erleuchteten Wohmmgen. c>u gleicher Zeit teilt das Observatorium von Greenwich mit, baß bie durchjchnttlliche Winbstärke während der Wiruerzeit in ben letzten Jahren zugenommen hat unb bannt natürlich auch bie Nebel, bilbung verringert mürbe. * Das gestörte Kannibalen mahl. Ter französische Oberst Moll, ber vor kurzem in Wabai als tapferer Solbat auf dein Felbe der Ehre siel, konnte auf seinen Urlaubsleisen nach Vari-, manches ivunberliche Erlebnis aus dem schwarzen Erdteil erzähle« Mon Dimanche berichtet von einem dieser Abenteuer, das Moll selbst erzählte: „Eines Tages geriet ich im Kongo mitten unter einen Kannibalenstamm. Ter Häuptling war gestorben, bie Trauer- ieiev sollte beginnen. Tie Frauen bes Verschiedenen standeii irauernb beisammen, ihr ganzer Körper war mit Maniokmebl dicht bebeeft, sie sahen so weiß aus wie Fische, bie in bie Bratpfanne sollen Man lub mich ein, am Leichenschmause tellzunehineu, unb als ich fragte, was es zu essen gebe, wies man gemütlich auf du in Mehl gebabeten Witwen. Ntm begriff ich ben Ausdruck trog, loser Verziveisiung in ben Mienen ber gepuberten Tarnen. Ich lehnte sosort bie Eiillabimg ab unb erklärte, baß ich mich mit aller Kraft bieser Hinopferuna der Wittveii widersetzen würde. Ter Üoch konnte das nicht begreifen, ganz verzweifelt lief er umher unb wiederholte ein übers andere Mal: „Was soll ich nun ben (Säfte« oorjetzen ?" Ich gab ihm zum Ersatz ebenso viel Ochsen, als er Witwen schlachten wollte, aber bie Kannibalen zeigten sich bodjß unzufrieben mit bieser Programmänberung, und wirklich ia^,« eine ganze Reibe von Notablen ab. Sie wollten an einem jo prosaischen Leichenmahl nicht teilneljmen, und lehnten es ad, sich „wegen einer solchen Bagatelle zu bemühen". * „Was haben Sie denn?" fragte ber Herr im Weitersahren, „haben Sie etwas verloren? Herrgott," fuhr er bann plötzlich auf' als er des Kutschers zustimmendes Kopsnicken sah, „am End' gar — ich möchf fast wetten — meine Handtasche?" — „W^ trns, gnä' Herr," erwidert der Fiaker, „Sie g'winnen!" * Bewährt. „Wie bewährt sich denn die Kochkiste, bk du deiner Frau vorige Weihnachten geschenkt hast?" — Oh, als wir sie zerhackt und in den Ofen gesteckt hatten, kochte es ganz famos." * Der Storch. „Aenn'chen, Toll dir ber Storch wieder ein Brüderchen bringen'?" — ,)Ach, frag' mich doch gar nicht, Mama — du läßt den Storch doch wieder 'rein!" vüchertisch. i— „Chemischeund biochemische Uebunge n." Zur Einführung in der Chemie für höhere Lehranstalten und zum Selbstunterricht, sonderlich auch zur .Fortbildung des Lehrers und zur Vorbereitung aus die Mittelschullehrerprüfung. 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Stt 1,00—1,60 Alk., Hahnen pr. Stück 0,80—1,80 Alk., Enten pr. St. 1,80—2,20 Mk., Gänse bas Pfb. 75—80 Psg., Ochsen- fleisch pr. Pfb. 84—92 Vfg., Rtnbfleisch pr. Pfunb 84—88 Vfg,. Kubfleisch 70 Psg., Schweinefleisch pr. Vfunb 80—96 Psg., Kalb- fleisch pr. Pfb. 84—88 Vfg., Hammelfleisch pr. Vks. 60—84 Vfq.L Kartosselii pr. 100 Kg. 7.50 bis 8.00 Alk., Weißkraut bas Stück 2(T bis 30 Pfg., Zwiebeln per Ztr. 8,00—10,00 Alk., Altlcb das L'iter 20 Pfg., Birnen per Pfb. 15—20 Mk., Äepfel per Zlc. 10 bis 15 Mk., Nüsse 100 Stück 50-60 Pfg., per Ztr. 0—00 Mk» Bohnen per Pfb. 00—00 Pfg. Marktzeit von 8—2 lltjr. fc. Frankfurt a. M., 3.Febr. Heu- unb Strohmarkt. Angefahren waren 10 Wagen Heu unb 0 Wagen Stroh. Man notierte: Heu 3,00—8,dO Alk., Stroh (Kornlangstrob) 0,00 bi? 0,00 Alk., Wirrsiroh 0,00— 0,00 Mk. Alles für 50 Kilo. Geschäft flott. — Die Zufuhren waren aus Oberhessen unb dem Steife Tiebuig. F.6 Wiesbaden. D ie h h o f-M ark tb e r i cht vom 3. Febr. Auftrieb: Rinder 61 (Ochsen 12, Kühe 55, Bullen 0), Kälber Schafe 34, Schweine 204. Tendenz: Rinder ruhig, Kälber gebrückt, Schafe unb Schweine mittelmäßig. Preis Durch» pro 1UU Pfb. schnittsprei; Vebenb» schlacht pro 100 tziunS nxt . 0eivid)( vebenb» etilaec. cn| en. von-brsvon-bis „wicht Vollsieischige, ausgemästete. höchsten Schlachtwertes, höchstens 6 Jahre alt 46—48 84—86 47 85 Junge, fleischige, nicht au§gemd|iete unb ältere ausgemästete 43—45 83—84 44 83 Mäßig genährte junge unb gut genährte ältere 39—42 78—32 40 80 llngejochte ... 48—50 87—88 49 b7 Färsen, K ü h e. Vollfleischige ausgemästete Färsen höchst. Schlachtwertes 44-48 80—84 46 82 Vollfleischige ausgemästete Kühe höchst. Schlachtwertes bis zu 7 Jahren . . 38—41 72—74 39 73 Wehere ansgemallete Kühe und wenig gut entwickelte lüngereKühe u. Färsen 83—37 66—71 35 68 Wiavig genährte Kühe imb Färsen . . 29—32 64- 66 30 65 Kälber. Vkälber . . . . 64-66 107-110 65 108 Ulittlere Mast- unb beste Saugkälber . 56—62 94-103 59 98 Geringere Alan- unb gute Saugkälber 47-50 79-84 48 81 Geringere Saugkälber 52—55 87—96 53 91 Schafe. Weibemastschafe 40—00 80—00 40 80 Schweine. Vollfleischige Schweine bis zu 2 Zentner Lebendgewicht 49-51 64-66 50 65 VollfleiscMge Schweine über 2 Zentner Lebendgewicht 49-51 64-66 50 65 Vollfleischige Schweine über 27, Zentner Lebendgewicht 48-49 62 - 64 48 63 yleiltoige Schweine unter 80 kg Lebenb- Newichl . . . . . . . . . . 48—51 62—65 49 63 ____ Die Sprungfedermatrakc ..Unerreicht bequem", soime die 3- und 1-teilige Mutratze ..Stabil" unter D. R. G- M. 420 684 und 420 685 vom Kaiserl. 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Februar in Mainz- Kastel erfolgten Ableben ihres lieben A. H. Sanitätsrat Dr. Wallenstein "geziemend in Kenntnis zu setzen. Die Giessener Burschenschaft Germania* Heute nachmittag 3 Uhr verschied sanft nach langen schweren, mit grosser Geduld ertragenen Leiden, meine liebe Frau, unsere gute, treue Mutter, Tochter, Schwester, Schwiegertochter, Schwägerin, Nichte und Tante Frau Wilhelmine Christ geb. Rühl. Tief betrübt teilen wir dieses Verwandten, Freunden und Bekannten mit der Bitte um stille Teilnahme mit. Die trauernden Hinterbliebenen. In d. N.: Justus Christ, Wetzlar. Giessen, Trohe, Alten-Buseck, Wetzlar, den 3. Februar 1911. Die Beerdigung findet Sonntag den 5. 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Die Angebote müssen verschlossen, in besonder en Umschlägen nach Losen getrennt und mit entsprechender Aufschrift versehen, porto- und bestellgeldfrei bis spätestens zum Eröffnungstermin am 13. Februar 1911, vorm. 11 Uhr eingereicht sein. Zuschlags- frist 14 Tage. Gießen, den 3. Februar 1911. Großh. Hochbauamt, Neubaubureau Irrenanstalt. I. V.: Schön. (B4/3 Ho! zv er steigern ng Donnerstag den 9 Februar, von vormittags 10 Uhr an, soll in dem Anneröder Gemeindewald nachstehendes Holz versteigert werden: A. Nutzholz. 33 Stück Fichtenderbstangen, 2,09 Festm. haltend. B. Brennholz. 50 Rm. Kiefcrn-Rundscheit, 140 Nm. Kiesern-Knüppel, 20 Rm. Fichten-Knüppel, 1670 Klefern-Wellen, 870 Fichten' Wellen, 71 Rm. Kiefern-Stöcke, 2() Rm. Fichten-Ltöcke. Die Zusammenkunft ist ouf der Grünbergerstraße, Schnittpunkt Kreisstraße Annerod—Großen-Buseck. Annerod, den 2. Februar 1911. Großherzogliche Bürgermeisterei Annerod. Horn. 85 Die Scklosserarbesten Los 5 und 6 aut Erweiterung des Empfansisgebäudes iSüdslügell Bahnhof Bad-Aauheun ,ollen verdünnen werden. Zeichnunaen uiid Anaebolsmmter lieaen lm Dicmt- aebände der Bauabteiluna zur Einsicht aus, letztere können, w lauoc der Vorrat reicht, zum Preise von 0,90 Mk. (portotretc Zuicnduna, nicht in BriefmarkenI bezogen werden. Die Angebote werden am 18. Februar, vormittags 10 Uhr, geöffnet. Zuschlagsfrist 3 Wochen. D Groich. Hess. Enenbabn Bauabteilung Friedberg. Bail- M Niitzhglz-Peckys ans TiidmWn aus den Waldtingen des Gemeinde- u. Markwaldes Garbeuteich A. Fichtenstammholz im Gemeindewald. 1. ca. 15 Festm. von 25 bis 39 Ctm. mittlerem Durchmesser bis 20 Meter Länge. 2. ca. 56 Festm. unter 25 Ctm. mittlerem Durchmesser bis 22 Dieter Länge. B. Kiefernstammholz. 3. ca. 7 Festm. von 17 bis 39 Ctm. mittlerem Durchmesser bis 17 Meter Länge. C. Fichtenstammholz im Markwald. Ca. 5 Festm. von 25 bis 39 Ctm. mittlerem Durchmesser bis 15 Dieter Länge. 24 Festm. unter 25 Ctm. mittl. Durchm. bis 18 Meter Länge. D. Kiefcrnstammholz. 20 Festm. von 25 bis 39 Ctm. Durchm. bis 16 Meter Länge. 25 Festm. unter 25 Ctm. Durchm. bis 20 Meter Länge. Die Angebote sind nach Abteilungen getrennt, verschlossen und mit entsprechender Aufschrift bis spätestens Donnerstag den 9. Februar ds. Fs., mittags V/2 Uhr, bei der unterzeichneten Bürgermeisterei einzureichen, woselbst die Eröffnung der Angebote erfolgt. Das Holz wird auf Verlangen vom Forstivart Kullbach dahier vorgezeigt. Garbenteich, den 3. Februar 1911. Großh. Bürgermeisterei Gardenteich. Kissel. (888 Holzverstergerrrng Donnerslag den 9. Februar l. Js., vorm. von 9 Uhl an, soll im hiesigen Gemeindewald, Distrikt Neuwald und Birkenstrauch nachverzeichnetes Holz versteigert werden: 2 Elchen-Stämme von 50—60 7 „ „ 40—49 3 , „ 30-39 6 „ unter 25 4 Hainb.-Stämme von 19—26 4 Fichten-Derbstangen 5()0 Fichten-Reisstangen 46 Rm. Luchen-, 34 Rm. Ei 62 , v 8 u cm Durchm. ----- 2,0o , = 5,14 , „ , = 1.57 „ , „ = 0,85 , , „ = 0,75 „ = 0,28 , — 0,76 „ hen-, 4 Rnt. Fichten-Scheit „ Knüppel 28 v , 24 „ „ Stock. 3860 Wellen Buchen-Reifer, 600 Wellen Eichen - Reiser. Der Anfang ist im Distrikt Neuwald. Tie Fichten-Reisstangen lagern im Birkenstrauch und werden zuletzt versteigert. 885 Großen-Buseck, den 3. Februar 1911. Großh. Bürgermeisterei Großen-Buseck. Schwalb. Treffe Montag, 6. Februar mit einem großen Transport briMriM mBnIäi-rr Pferdr 870 ein August Frensdorf, Gießen Pferdehandlung Telephon 331 Kuverts mit Firma bfliigft vrühi'jche Universttäts-Vruckerei. R. Lange, Sietzen