Vierter Blatt llr. J29 M Jahrgang Erscheint iigllch mit Ausnahme deS Sonntags. ^ssartha^ IS iurtoffel. iliratt sWstz4 0UMiW1’h H. i 322. Die „Wietzener ZamiliendlStler" werden dem „Anzeiger^ viermal wöchentlich beigelegt, das „Krelsblatl ffir -en Kttis Lietzen" zweimal wöchentlich. Die ..Landwirtschaftlichen Seit» fragen" erscheinen monatlich zweimal. Ans Stadt iinfr Land. Gießen. 3. Juni 1911. Bogclleben im Vogelsberg. Ein Freund unseres Blattes schreibt uns: M Angeregt durch die verschiedenen Notizen über das Ber- K-hwindeTi unserer Vogelarten möchte ich Ihnen eimges aus Redaktion, Expedition und Druckerei: Schul- straße 7. Expedition und Verlag: 51. Redaklion:e-E112. Test-Adr.: An-eigerGießen. Samstag, 3. Zum 19N Rotationsdruck und Berlag der Brüdl'schen UniverfuätS - Buch- und GtcinbnidcreL R. Lange, Gießen. Verbot nicht kennt und die Italien aufsuchendcn Reisenden ahnungslos in die größten Unanueb.iulichkeiten geraten können. Kreis Alsfeld. r. Flensungen, 2. Ium. Gestern abend ereignete sich hier ein schwerer Unfall. Eine hoch in den siebziger Jahren stehende Witwe von hier stand auf dem Holzwagen, und lud Eichenreisig ab. Plötzlich wurde sie von einem Schwindel ersaßt und fiel kopfüber vom Wagen herunter. Mit dem Kopfe fiel sie derart auf einen spitzen Stein, daß sie ein Loch in den Kopf, eine Nippenvcrstailchung und eine leichte Gehirnerschütterung davon trug, so daß ärztliche Hilfe, in Anspruch genommen werden mußte. Kreis Friedberg. <= Bad-Nauheim, 2. Juni. Bis zum 1. Juni ind 9 4 7 8 Kurgäste angekommen, wovon an genanntem Tage noch 5883 anwesend waren. Bäder wurden bis zum 1. Juni 93 170 abgegeben. Starkenburg und Rheinhessen. M. Worm S, 2. Juni. Die ordentliche Mitglicderver- sammlimg deS hessischen Schutzvereins für entlassene Gefangene findet am Montag den 12. Juni im hiesigen 9!athaußsaale statt. Nniversitäts-Nacbrrchtelr. s. Marburg, 2. Juni. Laut Studentenverzeichnis stellt) sich die Zahl der immatrikulierten Studierenden im diesmaligen Sommersemester auf 2219 Männer und 83 Frauen, zusammen 2302; dazu kommen noch 28 Männer und 11 Frauen, die zum .Hören von Vorlesungen berechtigt sind. Die Universität wird demnach von 23-11 studierenden besucht. Von den Immatrikulier-» ten studieren 211 Männer und 1 Frau Theologie, 426 Alänner. Jurisprudenz, 419 Männer und 9 Frauen Medizin und 1163 Männer und 73 Frauen Philosophie. Der .Heimat nach sind, 1741 Männer und 61 Frauen aus den preußischen Provinzen, davon 704 Männer und 15 Frauen ans Hessen-Massau; aus. den übrigen deutschen Staaten sind 399 Männer und 17 Frauen, darunter 61 Männer aus Hessen, aus den sonstigen europäischen Ländern 58 Männer und 5 Frauen und aus fremden Erdteilenf 21 Männer. Die Mehrzahl der Ausländer bilden Engländer, Russen, Schweizer und Amerikaner. Im vorigen Sommer waren es 2141 und int letzten Winter 2023 Universitätsbesucher. " Die Frequenz der deutschen Univerfitälenim Ä i n t e r f e in e st e r 1910/11. In Schröders Allgemeinem Deutschen Universitäks- und Hochschullalender, der soeben für das. Sommersemester 1911 erschienen ist, findet sich in dem statistischen, Material die F r e q u e n z der d e u l s ch e n U n i v e r s i t ä t e ir eine Zuiammenstettnng, der wir folgendes entnehmen: Nach den amtl. Persoualoerzeichnissen des vorigen Semesters betrug di^ Äeiamtzahl der Studierenden an den deutschen Universitäten cin- schließlichsdcr Hörer 60 IdOPersonen. Davon waren rite immatrikulierte Männer 52 404, Frauen 2 419; Hörer 3560, -Hörerinnnen 1 807, zusammen also 55 964 studierende Männer und 4 226 studierende Frauen. Don den 52 404 immatrikulierten männlichen Studierenden hörten evangel. Theologie 2 5 5, kathol. Theologie 1 760, Rechtswissenschaft 11 340, Medizin 11732, Fächer der phil. Fakultät 2» 047. Von den studiereiideu Frauen hörten evangel. Theologie 6, Rechts- wiüenschait 58, Medizin 557, Fächer der phil Fakultät 1 798. Die höchste BesuchSziffer weist die llniocifitöl Berlin auf mit 8 880. männl. Studierenden, 806 weiblichen Studierenden, 778 Hörern und 256 Hörerinnen — 10 7ö0. Ihr folgt München mit 6 713,, bezw. 192, bezw 478 und 213 = 7 596. Leipzig zählt 5 804, Bonn 4110, Hatte fast 3 000, Breslau 2 778. Ferner über 2 000: Fieiburg, Göttingen, Heidelberg, Marburg, fDliinfter, Straßburg, Tübingen; über 1500: Jena, Kiel, Königsberg, Würzburg; über 1000:^ Erlangen, Gießen, Greifswald; unter 1 000: Rostock, das nbec; im gegenwärtigen Semester die Zahl 1000 auch bereits übet* schritten hat. lerde 'tadt u.La,c >t8U ct,„ 4Ä Der Vorstand der Hessischen Handwcrkskam ntcr hielt ant Montag eine V o r sta n ds s i tzun g ab, die sich mit der Vorbereitung der am 16. Juni stattsindendcn Plenarsitzung zu befassen hatte. Vor Eintritt in die Tagesordnung widmete der Vorsitzende, Geweroerat Falk-Mainz, dem scl)ciden den, langjährigen StaatSlommijsar, Geb. Ober-Negierungsrat Tr. Wagner, herzliche Worte des Abschieds, wobei er besonders der erfolgreichen Mitarbeit und des Entgegenkommens gedachte, das Dr. Wagner dein hessischen Gewerbe- und Handwerkerstand jeber zeit bewiesen habe. In den 8 Jahren gemeinsamer Tätigkeit habe der Staatskommissar allezeit großes Verständnis für die Wünsche und Forderungen des hessischen Handwerks gezeigt und stets habe das beste Einvernehmen mit der Kammer, bestanden. Dankbar erkenne die Handwerkskammer allezeit diese Verdienste an, die sich der Scheidende nm die Förderung des hessischen .Handwerks iin? Gewerbcstaiches erworben habe und begleiteten ihn die besten Wünsche für eine gleich erfolgreiche Tätigkeit in seinem neuen Wirkungskreise. Im Anschluß hieran begrüßte der Vorsitzende den neu eintretcnden Staarsiommissar, Ober-Rcgierungsrat Graes, und gab der Zuversicht Ausdruck, daß er gleich seinem Vorgänger ein treuer Freund und Berater des Handwerks werden möge; daß auch ihm der hessische .Handwerkerstand und seine Vertretung volles Vertrauen emtgeqcnfrringe, könne er sich feit versicliert halten. Clch. Über-Regierungsrat Dr. Wagner sprach hierauf seinen aufrichtigen und wärmsten Dank aus. Die Wünsche und Anträge, die die Handelskammer zu vertreten habe, feien naturgemäß nicht immer die gleichen wie die allgemeinen Interessen des Staates und wenn er in Wahrung der letzteren gemeinsam mit dem Vor stand der Kammer etwa vorhandene Schwierigkeiten aus dem Wege geräumt habe, so erfülle es ihn mit besonderer Genugtmmg, daß er sich keines Falles erinnern könne in seiner fast 9 jährigen gemeinsamen Arbeit mit der Kammer, bei denr sich nicht ein beiderseitiges Einvernekanen hätte erzielen lassen. Er danke dem Vorstand besonders für das Vertrauen, das er ihm entgegengebracht habe und bitte, dieses auch auf seinen Nachfolger zu übertragen. Von Herzen wünsche er,,daß man z. Z. sagen könne, daß wohl die Person gewechselt habe, das Verhältnis zwischen Staatskommiisar und .Handelskammer aber nach wie vor das gleich gute geblieben fei. Ober-Regierungsrat Graes, als neu cintr elend er Staats- komMissar, sprach die Hosfnung ans, daß auch zwischen ihm und der Kammer sich das Verhältnis in ebenso günstiger Weise gestalten möge, wie es bei seinem Vorgänger der Fall gewesen sei. Jeden- salls werde er es für seinen Teil nicht daran fehlen lassen, zumal er für die Angelegenl)eiten des Handwerks von jeher großes Interesse habe und den Bestrebungen für Hebung des Handwerkerstandes durchaus sympathisch gegenüber stehe. "DaS Waffentragen im Ausland. Die Schwierigkeiten, in die mehrfach in neuerer Zeit Deutsche im AuS- land, hauptsächlich in Italien, dadurch geraten sind, daß sie über daS Verbot des Waffentragens nicht hinreichend unterrichtet waren und sich über ihre Person nicht genügend aus- weisen konnten, hat daS Ministerium des Innern auf 23er- anlaffung deS Reichskanzlers an die Kreisämter eine Verfügung erlassen, wonach diese zukünftig bei Ausstellung von Paß- karten die Jntereffenten auf die Waffenoerbote hinzuweisen und zu belehren haben. DaS in Italien erlassene Waffen- verbot zu übertreten, liegt deshalb besondere Gesahr vor, weil dort neben wirklichen Waffen, wie Schußwaffen und Degen, Dolchen, Stiletten und Meffern mit feststellbarer Klinge, auch gewöhnliche Messer mit einer mehr als 10 Zentimeter langen Klinge, Rasiermesser und Scheeren von mehr als 10 Ztm. Länge nur nach zuvoriger Lösung eines Waffenscheines getragen werden bürten. Verletzungen dieser Vorschriften muffen mit Gefängnisstrafen geahndet werden, und e5 ist wiederholt vorgekommen, daß zuwiderhandelnde Reisende feflgenommen worden ober sanft in die größten Unangelegenhesten geraten sind. Es niuß daher umsomehr davor gewarnt werden, in Italien Waffen ohne zuvorige Beschaffung eines Waffenscheines mitzuführen, als man in Deutschland ein derartiges dem Vogelleben deS VogelsbcrgeS (Lauterbacher Gegend' mitteilen. Im aHoemeinen kann man sich hier noch eines ziemlich reichlichen VogellebenS erfreuen. Auch der Wiedehopf, über dessen Verschwinden anderwärts geklagt wird, ist öfters auf den Wiesen und .Hutweiden des VogelsbcrgeS anzu- iressen; Eisvogel, gelbe Bachstelze und Zaunkönig beleben selbst im Winter die schneestarrenden Ufer der Gewässer. Tic Stare überwintern hier und sind nicht mehr als Zugvögel an^usehcn, Amsel und Rotkehlchen erfreuen das & n1 bc-3 Spaziergängers am Waldesrunid. Der wiehernde Stuf des Wendehalses ist im Frühjahr ofl zu hören in den Gärten, ebenso der lodende Ruf der Goldamsel (Pirost) im Buchen wald. Ans den Wiesen längs der Bahn Herbstein Grebenhain erfreuen die Kiebitze mit elegantem Flug daS Auge des Naturfreundes, ihr stetiges Ki wi hören lafjend. Auch die seltene Wasseramsel ist an schattigen Stellen der Wässer lein des Oberwaldes zu treffen. Die Elster (Atzel ist so zahlreich vertreten, daß im Interesse des Schutzes nützlicher Vogelarten ihre Verminderung angebracht wäre, so belebend und possierlich eine solche Scl)ar von frechen Gesellen am Bachuscr sich audj ausnimmt. — Viele andere Arten, insbesondere Finken und Meisen, sind in größerer Zahl vorhanden, und es ist zu hoffen, daß Winterfütterung, Aushängen von Nistkasten und das Abnehmen des Unfugs der Hcckcnverbrennnng oder Abholzung fine Vermehrung bewirkt, im Interesse der 2anbivirtfd)aft und zur Freude deS Naturfreundes. Leider gibt es aber auch hier unvernünftige und selbstsüchtige Menschen, die sich nid)t erfreuen an dem Gesang der Schwarzanisel, sondern ihre Schießkünste auch an diesem harmlosen Voacl probieren. Zur Entschuldigung führen sie an, die Schwarzamsel sei ein Nesträuber; fein Mensch hat's bis fetzt bewiesen, dagegen genießt der schlimmste Ne^- ränber, die wildernde Katze, ungeschmälerte Freiheit. Aus diesen Nesträuber sowie auf nod; manche andere, wie-Eich Hörnchen, Häher, Raben usw., sei deshalb das Augenmerk derjenigen ge.'enlt, die ihre Schieß iünststückchen verbotcner- tuciic an unseren Singvögeln ausüben. — Und dann noch etwas unerfreuliches: Alljährlich treffen hier Störche ein und suchen sich eine Stelle zum Nestbau. Alle Mensd)en freuen sich über daS Erscheinen der Frühlingsboten, doch leider mit einer 2lusnähme. „Schießer", die sonst nichts besseres scheint v zu tun haben, machen and) auf diese Jagd. Möchte doch diesem unnützen Treiben mittelst eines exemplarischen Strafzettels ein wohlverdientes Ende gemacht werden. Gießener Anzeiger General-Anzeiger für Oherhesien TNsrarauB», Lin Lharakterbi!- der Sultans Mohamed V. zeichnet G. Ward Pr ic e auf Grund einer langjährigen eingehenden Kenntnis des Lebens am türfifdfcn Hofe in der „Daily Mail". Der Herrscher, der nun seit zwei Jaliren an der Spitze des ottomanischcn Reiches steht, ist aus dem Dunkel schwerer Gefangenschaft plötzliä) in das Licht des Thrones gehoben worden. Die beste Zeit seines Lebens, bie Jahre seines Mannesalters, hat er unter der Regierung seines Bruders Abdul Hamid als Staatsgefangener verbracht, nur existierend durch die Gnade eines Despoten, dessen Argwol)n an Wahnsinn grenzte und dessen Grausamkeit so groß war, baß die geringste Möglid)keit einer Nach- folge Mohammeds auf dem Thron ihn bewogen haben würde, den Brudermord zu so manchen anderen Verbrochen hinzuzufügen. So verlies dem Prinzen in seinem Palastgefängnis, einem Flügel desselben Marmorbaus, in dem er heute als Herrscher lebt, der größte Teil seines Daseins in strengster Abgeschlossenheit, immer bewacht und um» späht von den Spionen seines Brnders. Jede Beziehung zur Welt war ihm abgeschnittcn. Er durfte keine Besudle empfangen, weder von Landsleuten nod) von Fremden. Niemand durfte die Schwelle seiner Wohnung ohne des Sultans Erlaubnis betreten, und diese Erlaubnis erhielten nur ergebene Diener Abdnl Hamids, die von den geringsten Kleinigkeiten im Leben des Prinzen sofort nach Dildiz Kiosk Mitteilung machten. Tag und Nad)t ruhten forschende Augen auf ihm, scharfe Ohren waren gespitzt, um jedes Wort, das ihm entfuhr, in den Berichten anfzuzcichnen, die dem argwöhnisd)en Bruder unterbreitet wurden. Wenn Mohammed bei seltenen Gelegenheiten einmal eine 2lusfahrt gestattet wurde, dann sprengten bie Spione hinter ihm her, und wehe dem harniloscn Spaziergänger, der dein Thronfolger einen Gruß geboten hätte! Der Unglückliche wurde sogleich als verdächtig festgenommen und „verhört". Wegen eines solchen freundlichen Salems sind gar manche Türken in bie Verbannung geschickt worden. Abdul Hamid hielt seinen Bruder so völlig fern von der Außenwelt, daß Mohammed den Sultan, obwohl er in seiner allernächsten Nähe lebte, 19 Jahre lang nicht gesehen hat. Aber die Stunde des Wiedersehens kam doch heran. Nach der Aufrichtung der Konstitution wurde Abdul Hamid gezwungen, den Thronfolger mit den a oberen Prinzen zu empfangen; nach 19 langen Jahren stand Mohammed zum ersten'Male seinem brüderlichen Kerkermeister gegenüber. Bet dieser Begegnung zeigte der jetzige Sultan den feinen Takt, der ihn auch in alt seinen Regierungshandlungen auszeichnet. Während Abdul in höchster Angst und Erregung davor zitterte, dem so lange der Freiheit Beraubten gegenübcrzntrelen, näherte sich ihm Mohammed mit freundlichem Lächeln und benahm sich nicht anders, als wenn die beiden Brüder sich erst vor einer Stunde zum letzten Male gesehen hätten, und nicht vor neunzehn Jahren. Als Sultan hat Mohammed mit bewußter Klugheit jene Untätigkeit in politischen Dingen beobachtet, die man oft einer durch die Jahre der Gefangenschaft hervorgerufenen Angst und Schwäche zugeschrieben hat. Da er erkannte, daß die Türken einen konstitutionellen Sultan wünschten, der keinen politischen Einfluß ausübe, so hat er sich außerhalb der eigentlichen Staatsangelegenheiten gestellr und begnügt sich, seinen übrigen Herrscherpflichten im vollsten Maße zu genügen. Seine Auffassung von seiner tzerrscherstcllung richtet sich nach dem Beispiel, das die Fürsten anderer ronfti- rationeller Staaten Europas ihm gegeben haben. In feinem Privatleben ist Mohammed von höchster Einfachheit' und kümmert sich wenig um den Pomp und Glanz des Hofes. Früh steht er auf und ist zeitig an der Arbeit. Während IbbiK Hamid wichtige Schriftstücke manchmal monatelang nicht unterzeichnete, 'sendet Mohammed jeden Tag die Papiere, die man ihm am Abend vorher zugestellt hat, pünktlich mit seiner Unterschrift der Hohen Pforte zurück. Seine Mußestunden füllt er mit Spaziergängen in dem Palastgarten ans oder mit dem Besuch seines Vogelhauses, bas er sehr liebt. Manchmal, besonders am Freitag, nach dem Selamlik, fährt er nad) einem königlichen Landhaus, Balmumdschi, ido er den Nachmittag im Freien verbringt, froh, den Zeremonien des Hofes auf einige Stunden entronnen zu sein. Auch Jachtsahrten unternimmt er öfters auf dem schönen Bosporus; stets begleiten ihn die Sekretäre und legen ihm auch während seiner Ausflüge die Staats' dokumente vor, die erledigt werden müssen. Sehr genau ist er in der Erstellung seiner religiösen Pflichten und betet regelmäßig fünfmal cun Tage, wie es dem frommen s>Nusel- rnann geziemt. Seine Umgebung rühmt seine Gutherzigkeit und Liebenswürdigkeit. Die)e zeigen sich auch in der freigebigen Art, mit der er schenkt. Obwohl seine Zivilliste nur halb so hoch ist wie die seines Brnders, 400 000 Mark den Monat und 1 Million Mark im Jahr für Reiseausgaben, ist er stets zu namhaften Stiftungen und Schenkungen bereit. Und diese Geldzahlungen erfolgen nicht nur mit Worten, Ivie so oft bei Abdnl Hamid, der z. B. ein Geschenk von einer Million für die 5? ed sch asb ahn ankündigte, überall im Lande Tankgebete abhalten ließ für seine Großmut und zu gleicher Zeit seinem Banlier strengstens anbesahl, nicht einen Pfennig zu geben. Wenn Mohammed heute 400 000 Mark für die türkische Flotte, morgen 200 000 Mark für eine Werft, hier und da 20000 Mark für eine Mosckfee, eine Schule, ein Hospital ans seiner Privatschatulle oerfpricht, dann folgt dem Wort die Tat auf dem Fuße. Des Sultans besondere Vorliebe gilt der Ausgestaltung der Armee und der Flotte. Er ist ein begeisterter Freund des Heerwesens; so wohnte er den Manövern persönlich bei, die Freiherr von der Goltz im vorigen Jahr bei Wrianopel leitete. Wenn er einzelne Truppenteile besucht oder Besichtigungen abhält, so zeigt er für alle Einzelheiten das regste Interesse, kostet selbst die Nahrung, die die Soldaten erhalten, und läßt sich ihre Ausrüstung in allen Teilen zeigen und erklären. hie« auf der Insel hj Schön*(e* _all. OKtneebüdft D^albaw. | neden". 6 Nst dta.Wald, rub,; I ^»Si.Proiv, PiMCf Pcosp.d.d.Badc-k- I Mission und d.d.Vi'i deutsdj.Nordseebxr eTPtäizerlt. modern einten!' Inh.: y. I»» E- sstzF WK =.v - W", W Vermischtes. * Der Diamant des Maharadscha. Die Londons» sind erstaunt, daß die reichen Amerikaner, von denen man viele; zur Krönung zu sehen hoffte, ausbleiben, und Hoteliers und onberd Leute, die auf eine recht reiche Ernte gerechnet hatten, fdnitteh^ besorgt die Köpfe. An Amerikanern fehlt es nun freilich nicht) in London, aber es sind Leute, die einen auf der Straße vertraut olel ölten Bekannten anreden und dann ein Spielchen oder irgend-, einen anderen „Zeitvertreib" vorjchlagen, bei dem fic meist —, nichts verlieren. Bei dem Mangel von reichen Landsleuten obe< mufften, so lesen wir hu „Tag", die hier in großer Zahl ver-, sammelten amerikanischen Gauner sich schon mir anderen Sterb-, lidjen begnügen. Dieser Tage haben sie sich gar so weit der-, geffen, einem Ind er ihre Äufmerksamkeit zu widmen. Drrseq ist allerdings ein Fürst, der Maharadscha von Bilanir^ der nad) London kam, um feine Heimat bei den Krönungsfcierlichq feiten zu vertreten Dieser war mit feinem Gefolge in einart Laden des Meßendes gewesen, um Einkäufe zu machen. Als er nach Hause kam, vermißte er einen großen Edel-, stein, der die Form eines Eies halte, und den er stets an enter goldenen Kette um den Hals zu tragen pflegte. Ter Stein istz ein altes Erbstück der Dynastie von Bikauir, an das sich gewisse Traditionen und wohl audi abergläubische Vor-». Teilungen knüpfen. Tie Umgebung des Fürsten, der in einem) Hause an Cadogan Square Wohnung genommen hat, ist überaus- bestürzt, und die Polizei bat sich bisher bie größte Muhe QtA geben, den Dieben in Lokalen, wo Amerikaner der oben be^ schrieb en en Sorte zu verkehren pflegen, auf die Spur zu kommen. Der Maharadscha frfbft tut indessen, als glaub' er gar nicht?, daß es sich um einen Diebstahl handle. Er will das Kleinoirt/ verloren haben und rechnet dabei wohl darauf, baß ein „ehr-, kicher Fmber" den reichen Finderlohn den (tcrabren, die ernt* andere Verwertung des seltenen Kleitwds mit sich bringen würde^ vorziehen wird. L-rsen Wochenbericht. — Frankfurt a. M., 2. Juni, i Die Börse ist auch diese Ttzoche aus ihrer ZurüMaltautgll nicht bet ausgetreten. Die Monatsabwicklung hat sich bet^ reichlichem Gelbangebot zu 35/8 bis 33/- > glatt vollzogen. Stücke, von einzelnen Papieren waren nur wenig gesucht, nennenswerty Liest rungererpflichtungeat find also nicht Dorhx.no en Aber ein richtiges Bild von dem Umfang der Bezugs- und Liescrungsver--. pflichrungen kann man sich burdi ine Schiebung an der SBorfc nicht gut machen, weil sie sich zu sehr in den Hfr.-oen ber wemgeir Banken vereinigen, die damit gewöhnlich nicht an die Börs^ berarrtreten, sondern vieles durch Ausgleich in sich selbst erledigen,, 2>üKsach wird dafür die Reichsbank in Anspruch genommen/ und greebe der Urnffand, daß zur Befriedigung des Bedarfst fix BerbstiÄtchkeilen an der Börse auf oie ^.stdiÄbcmk -.nrüd» gegrüfen wird, har diese veranlaßt, die ©cföcnntcl .. n bc-urt Quarialswechset zu verteuern. Diese ^laßrcgel wirkte Dämpfend, aber die Sthnnuntg ist ohneb. S geor.Kit, eine-Suds wegen der; politischen Fragen die rod) ihrer Lösung harren, bann oben auch -wegen der nicht Sewtedigenden wt-rrs>chaßtlichLn 'tÜbaiii LSrL - «W on e?8 ®ci‘r aot L । JeiliM MV Arr ASU lariottenburrJ^j! -peisckartoß VOI ’21.8! 7,9 40 I ESE 2 Sonnenschein 9« am 1. bis 2. Juni — + 22,4' X 4- 10 6 *-X 2. . 1. Billigst Be] Giessen in ersten PMeieti ist nr Mr. Atelier gesciteei Gebr. Strauss, Giessen, Bahnhofstrasse 64 04552 jW Aktiva 162 953.50 4329.59 1000.— 5 329.59 Abgang 1910 die Stand Ende 1910 71» dunkel zu 12 psg. 3566 MW KS AU'erfaes :Käestier, j r ' pi-. • Xtafteei. 8 991.51 9021.30 2 2 18.6 14,4 60 73 4 10 9 ESE NNE Johannes Stroh Kontrolleur -51.7 -50.7 <50,5 1909 Zuweisung 1910 44.37 11207.93 665 835.06 Ende 1909 . 1910 . . . Wilh. Belloff II. Direktor Höchste Temperatur Niedrigste , Für den Aussichtsrat: Phil. Arnold. - /■4, Beuern, am 31. Mai 1911. Die Rechnung liegt acht Tage bei dem Rechner offen. Mitgliederzahl Zugang 2,1 2. 3 11066.75 8 835.— 13 085.15 20398.11 3/io hell ZU 10 Psg. G. W. Lindenstruth Rechner An ausgel. Kapitalien und zwar a) von Hypotheken 409 550.69 b) gegen Bürgschaft 28 693.56 papiertz, tton den ar neben Soüch Westvfrica, die! 10 »/o gewannen, auch Kao ko- und Otcwi-Anteile auf Meldungen, daß günstige Nachrichten über das Goldvorkommen eingetroffen seien, lebhafter Nachfrage begegneten. Bankaktien lagen still. Am Bahnenmarkt waren österreichische Werte und Baltimore befestigt, auch Orientalische und Schrmtungbahn höher. Heimische und fremde Fon d ssind wenig verändert. Privat-Diskont 2l5/16%. Aas-lln! Dienstag den k ar Ziegeuweide, al 'cwie 2 Morgen gan; Sorn ist gegen Hagel D'/, Seit Jahrzehnten bewährte Marke. Verlangen Sie Im Laden „nur Hengstenberg“ und gratis die hübschen illustrierten Rezepte „Allerhand Saures“. ss*/e _ Rich. Hengstenberg, Kgl. Hoflief., Esslingen am Neckar. käuflich erworben habe. Es wird mein eifrigstes Bestreben sein, die verehrlichen Besucher des Windhofes in Zukunft in jeder Weise zufrieden zu stellen durch Verabreichung von nur erstklassigen Getränken und Speisen. Zum Ausschank kommt das rühmlichst bekannte Bin ons her AW VrtzWn Suomi z« Schlitz in Oberhessen LMv t, IÄ SMk- ll.VvrsAßvertili Beuern!! E.G.in.v.ß zn Beuern Bilanz am 31. Dezember 1910. c) Güterkaufgeld 6) Wertpapiere nach dem Kurse vom 31.Dezbr. 1910 e) Bankguthaben Kassenvorrat Ausstände Mobilien nach 5% Abschreibung Immobilien Bekanntmachung. In das Handelsregister Abt. A. wurde eingetragen: 1. Die Firma Dampfmolkerei Gießen Gebr. Grieb. Gesellschafter sind der Molkereibesitzer Heinrich Grieb in Dorf-Gill und die Kaufleute Hans und Martin Grieb, beide in Gießen. Die offene Handelsgesellschaft hat am 20. Mai 1911 begonnen. 2. bezüglich der Firmen a. Lindau & Winterfeld, Filiale Gießen: Die Zweigniederlassung in Gießen ist aufgehoben. b. Wilhelm Orbig Nachfolger zu Gießen: Die Firma ist erloschen. Bs/6 Gießen, den 26. Mai 1911. Großherzogliches Amtsgericht. Oarmslädler Möbel weltberühmt durch ihre Formenschönheit, Solidität und ihren billigen Preis liefert Ihnen vollständig frei ins Haus unter Garantie De/t] von 10 Jahren das 9,7 8.9 Verlangen Sie franko gegen franko Katalog I........Tapete von 14- 45 Pfennig Katalog II........ Tapete von 50- 70 Pfennig Katalog III........Taoete von 75—SCO Pfennig Ringfreie Tapeten-Industric C.Kupsch, Frankfurt a.M.0. Alte Gasee Nr. 14 yältnfissc. Besonders erscheint die Lage der schweren Industrie nicht genügend geklärt. Sie wird jetzt durch die Frage beherrscht, ob es gelingen wird, die großen Montanverbände in einer Form zu erneuern, die allen Teilen gerecht wird. Die Börse neigte der Auffassung zu, daß die Marktlage durch die zu überwindenden Schwierigkeiten nicht unbeeinflußt bleiben könne lunb nahm deshalb größere Tauschoperationen vor, indem man Montanwerte gegen andere Jndustriepapiere eintauschte. Die günstige Auffassung über die heimische Montanindustrie stützte sich auch darauf, daß die .Berichte vonk internationalen) Eisen markt wenig beftiedigend lauteten. Infolgedessen neigten Montanpapiere zur Schwäche, nur Lothringer Eisen- werke zogen ll»/o an, weil man wieder davon sprach, daß Liebhaber stir den Erzbesitz des Unternehmens vorhanden seien, dann aber auch, weil Erzlager von größerer Mächtigkeit entdeckt worden sein sollen. Von anderen I n d u st r i epa p ier e n waren einzelne Maschinenfabrikaktien begünstigt. So stiegen Wittener Stahlrohren auf Gerüchte wegen einer Fusion mit den Mannesmann- we.rkcn weitere 6°/o, Dürkopp 61/2%, Beck und Denckel lO»/o und Kietz er 210/0. Durch festere Haltung zeichneten sich auch Elektrizitätswerke und die Aktien chemischer Fabriken aus, von denen Höchster und Albert je 5°/o, Holzverkohlung 60/0 anzogen. Scheideanstalt haben einen Teil ihrer vorioöchigen Avanze wieder ein- tzebüstt. Lebhafteres Interesse zeigte sich für Kolonial- General-Versammlung Freitag den 9. Juni 1911, mittags 1 Uhr, in der Wohnung des Rechners Lindenstruth. Tages-Ordnung: 1. Vorlage der Rechnung pro 1910. 2. Beschlußfassung über Verwendung des Reingewinns und Verschiedenes. ■Restauration $puck Nerd38nlasc (Brauereiausschank) Nord38nlase Schöne schattige Gartenwirtschaft empfiehlt vorzügliches helles Bier sowie das beliebte prima Dunkel (nach Münch. Art). DS* Solide Bierpreise "W (2793) Kreuzpunkt der Elektrischen Geschäfts-Eröffnung. Einem verehrlichen Publikum mache ich hiermit ergebene Anzeige, daß ich das Restaurant Windhof Eucalyptusöl .Bonus* beste Einreibung b. Gliederreissen, Rheuma LOO Mk. nur Hirsch- u. Pelikan-Apotheke. (hv13/10) [Drucksachen aller Art DKsy liefert In jeder gewünschten Ausstattung preiswert die Brühl’sche Universitäts-Druckerei, Schulstr, 7 Bei Appetitlosigkeit Dr. HommePs Haematogen 20jähriger Erfolg! Warnung! Man verlange ausdrücklich den Namen Dr. Hommel. D1/, Passiva. JK, Aufgenomm. Kapitalien 619 433.98 l Ja das der achte Kaiser-Otto! Sau Diplom«J l(.|iPreü«s.S Badeeinridifungen ecr Nicht übersehen! Junge Leute erhplt. kostenl. ausführlichen Prospekt der LRBdwIrtechxftl. Lehranstalt u. Lehrmolkerel Branwchwoig, —lladamen-weg 158. Gründ!., gedieg. Aasbild, xom Verwalter, RecbnungsfahT. n-Molkervlbeamt KostenL StellenvennltUg. in 18 Jahren über 3600 SchtUer. Direktor Krane* Betriebsrücklage Ende 1909 7299.85 Zuweisung 1910 1691,66 Reingewinn 1910 $ Für die ftlini' Meßen soll die Li I Bett-, L Inf dem Wege der F Die Bedingt 1 bi§ 6 Uhr nac ! Einsicht osien. Angebote su I schrist versehen, b Mittwoch i | in dem vorermät Der Zuschla Gießen, den Groß für pfr, Darmstädter Möbel- Einrichtungshaus üdwig Mrlnz« Kanstgewerbliches Etablissement für Innenausstattungen Telephon 1441 DARMSTADT aelnriehstr. 67 Portofreie Zusendung meines Prachtkatalogee. Bilanz ai Aktiva ■Henbeflonb z ^-geliehene '-Atollen 9( .^terkaufgelderZi willen Zinstn Manner-Vadeverein gegr. 1836. Saison-Bröfmmg! LEmm- unb Kasteiibäkr ♦ Lust-, Licht- md Sonnciiblid Jahresbeitrag für ordentliche Mitglieder Mk. 3.—, für außerordentliche Mitglieder Mk. 4.—. Söhne von Mitgliedern können das Bad bis zum 14. Lebensjahre unentgeltlich benutzen. Für Schüler, deren Väter dem Verein nicht angehören, ist der Beitrag auf Mk. 1.50 festgesetzt. Dl3/S Jrivat- Wzeici iIarieSa( i Ne«esi r qji" c c VK 1181»9in8t„7 igln . ß, ° 9'"9i 6nbe Hell*, Stammguthaben der Mitglieder Ende 1909 19 861.95 Zugang in 1910 3196.73 23 058.68 Reservefonds Ende Sicher und schmerzlos wirkt das echte Radlauer'sche Hühner» augenmittel. Fl. 60 Pfg. Nur eckt aus der Kronen-Avotbeke, Berlin W. 8. Depot in den meisten Apotheken und Drogerien. \sY*lt Bei den neueiien von Proiesfor Iungbahn und 0r. Bädeker vorgenommenen Untersuchungen der bekanntesten Koblensäurebäder des Handels erwiesen sich Dr. Zuckcr's Kohlcniüurcbäder mit den Kissen als die wirksamsten u. dabei im Gebrauch einfachsten. |hv”/a TAPETEN! • • MBUJBEJITZEeM 25%RBBATT Os-WMSVWWW A Hocheleg. Wohnungs-Einrichtungen kneife-, Herren-, Klub . Schlaf-Zimmer, Salon-, Kontor- w 6‘”ri*tuu6e«, Teppiche, Klubsessel, Lcdersosas. ^Erstklassige Pianos" — „Einbruchsichere Eeldschränke" Junggesellen- und Pensionats Einrichtungen liefern vom einfachsten bis zum feinsten Genre geg. monatliche IMF Teilzahlungen nach Belieben "W und Zahlung von 5°/0 Zinsen an Beamte, Privatpersonen rc. unter strengster Diskretion zu Original-Kaialogpreisen. 75—100 Mnsterzimmer (sW» haben stets auf Lager. Ferner empfehlen wir wenig gebrauchte Möbel, welche zu sehr billigen Preisen abgegeben werden. IW Für Mk. 8275.— liefern wir kompl. Wohnungs-Einrichtungen, besteh. auS: Speisezimmer,Eichc^ m. Schnitzerei, kompl. m. 6 Lederstiihl. Herrenzimmer,Eiche' m. Schnitzerei, kompl. m. 4 Lcderstiihl. Schlafzimmer,Eiche^ Nußb., Mahag., kompl. mit Auflcge- Matratzen — Küche sehr elegant, 7-teilig. Dazu Flurgarderobe, Näh- und Rauchtisch, Portieren, Stores für Herren-, Schlaf-, Speisezimmer, Küche: ferner Ebaiselongue mit Decke, 2 la. Velour-Teppiche, Korridor- läuser, zwei vrima Tischdecken sowie zwei Bettvorleger. Kataloge werden nicht versandt. Da unsere Vertreter ständig auf Reisen sind, verlange man den kostenlosen Besuch derselben zwecks Vorlegung von Zeichnungen und Entwürfen usw. unter genauer Angabe der Adresse und Besuchszeit. Streng reelle Bedienung. Hunderte von Anerkennungen. Berliner Industrie-Gesellschaft m b H. Berlin S.O., Kövenicker Straße 126, 1. Etage. Telephon: Amt 4, 9682 und 11141. Telegrammadr. Möbelbig. Müller'sche Badeanstalt. Wasserwärme der Lahn am 3. Juni: 17* R. Verantwortlich für „Feuilleton" und „Dcrmijchles": I. V.: A u g u st Goetz. Herzog!. Baugewerkschule Holzminden. Hochbau UerSaB- Tiefbau u fi'Änn Sommerunterricht Z. Hprll. Reifeprüfung. tUlnterunterrlchtlS. Oktober. Die Herzogi. Baugetuerkschule ist den Kgl. preufc. Schulen glelrhgeetellt. 665 835.06 . . 78 . . 4 82 . . 3 ♦ . 79 Indem ich die verehrl. Einwohner Gießens und Umgegend zu recht zahlreichem Besuche ergebenst einlade zeichne hochachtend : 04447 Otto Kohlheyer lanajäkniaer Bahnhofsrestaurateur in Hunaen. Meteorologische veobachtungen -er Station Stehen. _ C9 <5 E P 3 'Äarometer auf Oe rebiuien Temperatur der Lust Absolute Feuchtigkeit Relative Aeuchtigkeil Windrichtung SD4»» Xft ArJft Grad d« Bewölkung In gtbniel der Rffitb 6tmmeI»fL Vetter Unionbraueret h.-q. Giessen Sauggasmotoren - Anlagen Gasmotorenfabrik A.-G., Koh-Ehrenteld (vorm. C. Schmitz) vorkaufsbureau Frankfurt a. M.- Rocken hr Im, Moltkeallee72 D' 8282 ff.dunhköKraftbier Fahrräder Modelle 1911 Billigste Preise Solide Bedienung Süd-Anlage 7 Telephon 680 Glessen noooooooooo 7”— Seltereweg 79. 13547] Telephon 278, B’/, 10 Pfund Mk. 2.60 2803 des Ziegenzucktverein Giesren. DV, Telephon 165 Neeefadt 11, 1 174 125.66 967 632.43 14 517.80 3. Eüterkaufgeldcr212 758.51 3. Im voraus er» 4. Mobilien 220.— ü. Fällige Zinsen 11102.65 JC 1 235 583.78 8 Gorr, Kontrolleur Kreiling, Direktor. Bolkmann, Rechner. 8618 WaschuPläflmaschinen zlSög5# 4. 5. 6. 1 089.88 36 678.72 5 444.10 3 727.62 Grobherzogliche Direktion der Klinik für psy-tusche und nervöse Krankheiten. 1. Kapitaleinlagen 2. Stammanteile der Genossen hobene Zinsen von Güterkaufgelder für 1911 und 1912 Reservefonds Spezialreserve Reingewinn Ausführliche Kataloge u. Vorführung dm* C. A. Fab<-r, Marktetran»e 1. Lnd. Kröll, Blockstrasse 10. J. R. Häueer, Neustadt 66. JH 43 870.19 während 1910 gingen ab . . , « Daher Stand Ende 1910 . . . « Heuchelheim, am 31. Mai 1911. Die Zahl der Mitglieder betrug Ende 1909 . in 1910 gingen zu......... Reparaturen an Maschinen jeder Art werden in meiner Werkstätte prompt und billigst ausgeführt. Aktiva 1. Kassenbestand 2. Ausgeliehene Kapitalien bester Konstruktion Jeder Große fabriziert FtnterWineherelmasclünenMrtt RUMSGH * HAMMER, Forst .Lausitz) bto.76. nie Marke. Hengittaberf icrten Besehe ngei am lieevk mit geringem Alkoholgehalt vortreffliches Kräftigunge- und Genuosmittel. JunkeräRuhGaskorhen und Fierde Peter Kronenberg Reparaturwerkstatt mit elektrischem Betrieb Iler Art attung preiswert rei, Schulstr.' Gras- und Korn-Nerstcigerung. DicnSlag den 6. Ctuni (III. Feiertag) norm. 11 Ubr wird auf der Ziegeuwcide. alte Aneröder Weg. *irfa 2 Morgen Gras, sowie 2 Wlorncn ganz vrinia ftont meistbietend versteigert. (Das Lorn ist gegen Hageischlag versichert.) Ter Vorstand Prima weisse Kernseife 10 Pfund Mk. 2.70 Prima gelbe Kernseife Prima weisse und gelbe Schmierseife in 10 Pfund-Eimern billigst Jakob Maternus Tel. 337 Mitglied der Rabatt-Spar-Vereinigung. Tel. 337 mit patEntiertEm tinhahRtgem Dunpelsparbrenner Atookit geringster Gasverfraodi fttap • Sportwagen • Klappwagen in reichhaltiger Auswahl. FeineHinderwaKen.engl.Form, von Mk. 15.— an. Feine Hola- tafeiwagen mit Porzellancrift und Gummireifen. Feinste Ausstattung von Mk. 32.— an. Klappwagen sind neu eingetroffen, August Kilbing-er Zöpfe Haarumerlagen, Lockendreber. sowie alle fomtinen Haararbeiten werden schön und dauerbaft an- gescrtigt in dem 3301 Sozial-Bm-Frlsier- ond Bair-6esthlll Hermann Plank Ww. Kaviantzgasse 2. Lutz-Hochdruck- Lokomobilen mit Kolbenschiebersteuerunfl ond Achsenregler, In Verbindung mit Rusten'« Dampfdrescher sind die vollkommensten Dampfdreschgarnituren &£££ Stroh presset Selbsteinleger Reparaturen Reservoteile ------ Preise, Kataloge und Prospekte auf Verlangen gratis. ------ Gebrüder Lutz A.-G., Darmstadt, Maschinenfabrik und Kesselschmiede. DM/( Passiva e Einreibr - u. Pelikan-AP0^ I Vergebung. Für die Klinik für psychische und nervöse Krankheiten in Gießen soll die Lieferung von Bett-, Leib- und Tischwäsche auf dem Wege der öffentlichen Ausschreibung vergeben werden. Die Bedingungen liegen an den Wochentagen von 4 bis 6 Uhr nachmittags in dem VerwaltungSvureau zur Einsicht offen. Angebote sind verschloffen und mit entsprechender Aufschrift versehen, bt5 zum Eröffnungstermin: Mittwoch den 21. Juni, 12 Uhr mittags, in dem vorerwähnten Bureau abzugeben. Der Zuschlag erfolgt bis zum 5. Juli 1911. Gießen, den 2. Juni 1911. / r- Tiefschnitt-Grasmäher mit Engflngerbalken, ein- und zweispännig, unerreicht in tiefem, sauberem Schnitt Gabelheuwender Hanpelheu wendet Schwadenrechen Pferderechen Schlelfapparata Deichselt ritger in neuesten la. Konstruktionen empfiehlt billigst NI. Rosenthal Liebigetraese 13 C"/» Fernsprecher 77 emvfieblt: Späten, Hacken, eiserne u. bülr. Nechen, Gieftkanncn, Baumsägen, Baum- 1 \ kratzcu.Garten u. Baumschulmesser, Baum» Neben- und Heckenscheren, Naienmäber. (Karten-u.Pflanzenivritzeu,Schlauchwagen^ auswechselbare (Karten- und Aeldbackeu, Drahtgeflechte, Stachelzaundraht, Binde- draht, ^okoskalerstricke re. re.___________12191, gnvyiuu8vw r, Salo"? sjä’sMi il-gaialogptt'^, iWcr “Sun UtM* fit** idjtntic: fern; cepp'Lvol'" zrvei «gas iscbafl'1,1 MN Kreditverein Henehellieii EG.hi.ilH Bilanz am 31. Dezember 1910. Edgar taue, Gießen Eisenwaren-Handlung Privat-Lehr-Institut für Schnittzeichnen und Kleidermachen Wieder-Anfang von Kursen Montag den 12. Jnni Neueinrichtung: Aufnahme v. Schülerin, jede Woche Montags Zeitdauer der Kurse nach Vereinbarung. — Anmeldungen und Auskunft täglich sw Marie Sack, akad. ausgeb. Lehrerin Schanzenstranse 22. Ecke West-Anlage______ Neueste Singer - Nähmaschine Krone! Kookurrenxloe.Die nocherm.Singenilhro «eh. Krone) verriegelt zgljedeNaht-l.UenibteKaan nichtautgeben Grossfinna M. Jacobsohn, Berlin H. 24. Linionsn 128. Seit dO Jahren Lieterani v. p ,st-, preuse Maats- u Rechseisenb. Beamt' n-Ver- oio..Lehrer-,Militär-u.Kneeer-Vcremen versend.die nocharmioe Nähmaschine W M M >F . .■ D M H O W U i? W W i V I I U I .D, ■ •W‘ I W W fi U gefl. Nachricht, dass ich Hause Klein-Linden 0(509 Statt Karten Minchen Eidam Ewald Manns Verlebte Allendorf a. d. Lda. Pfingsten 1911 MM ! Geschäfts toäHM- SÄ wieder selbst neu eröffnet habe. Pie Beteilig« Ludwig WM *6Ä"fcüTwSi*mte lolytT Hauvtbabnhof mit Stratzenbahu Är. 1 und 18 leicht zu erreichen. Alleinige Pianofortefabrik Frankfurts, gegründ. 1872 Telephon Amt H Nr. 2038. Meiner verehrten Kundschaft zur seit heute in meinem elterlichen Neuen. Bi mein seit 9 Jahren darin betriel verlangen zu wollen. — Günstigste Kaufgelegenbeit durch Wegfall hoher Verkaufsspeien. — Nur in der Fabrik Srofie Läger von ea. 100 Im rnmenten in allen Stvlarten, Krätzen und Preislagen. — Teilzahlung — Miete — Anrechnung der Miete bei Kauf nach Vertrag. Kataloge gratis und franke. Stimmungen nur durch eigenes Personal! Bäte-Pianos Flügel bitte ich direkt in der Fabrik nur Leipzigerstr. OO 120 cm breit per Meter 1.50, 2.45, 2.65 u. 3.75 Viele Reste ™ M-uoMslotlen neu eingegangen. Lina Bernard Uismarckstr. 6. Am 1. und 2. Pfiugst seicrtag ist das Geschäft ganz geschlossen. 04«» Verdingung Für den Neubau eines Kreissvarkassen- und GeschästsgebnudcA ln Wetzlar sollen die Malerarbeiten in 12 Losen öffentlich Der geben werden. $[. I® konnlags- 4 riet'1';* ilitn ^e8ene. Södjenf S'xL Ä-m; «flnobine " Ä 2°gesm bis Dormiltog^ Cilb.Dmn-u.Semil-UlM werden unter Garantie für guten Gang, 30°/o unt. Ladenpreis verk. Reparaturen gut u. billigst, f0453» Koch, Uhrmacher Licbigstr. 70III. Zementdiclen.Pb.Gicd,Neuwied Ihv-Val mit Patent-Mechanik üüertresien alle anderen durch leichtere, wohlgefälligere Spielart, feinere, den besten Mügeln gleichstehende dynam. Ausdruckssähigkeit im Vortrage und Dauerhaftigkeit. 5 nur höchste Welt- und Fach- ausstellungsprelae. In allen Fällen bitte ich die Bezeichnung „BAlLDi,7 16“ in meiner Firma beachten zu Die Verdingungsunterlagen sind vom 8. Juni an gegen vorto- und beueNgeldsreie l5iusendung vvn2.50Mark von dem Unterzeichneten zu beziehen. Die Zeichnungen können ivährend der Dienitstnndeu von bis 1 Uhr norm, und von 3 bis 5 Uhr nachm. int Banbureail emgesehen oder gegen gebührenfreie Ginsendung von 0,80 Marl für das Los von dem Unlerzeichneteit bezogen iverden. .. Die Angebote, die verschlossen und nut entsprechender Aufschrift verleben spätestens bis zum 17. Juni, vormittags 11 Uhr, an den Unterzeichneten etmiir^ -ben sind werden in Gegenwart der ei' schicnenen Bewerber geöffnet. Ztischlagsfrüt 14 Tage. D A Wetzlar, 2. Ium ruil. Der Kreishochbaumeister. I. A.: Müller. diesen mib beit gente ans bett Sie zündeten bc au?. Leider be weg? mt§ Einpi I gewisser Ben 2 von den dort । dem Lemka ein Tob hat einen 1 ist nur aus bif M'wugui zürne daß in dieser Snftrnttori wohl noch viel die Lvrache T 2er „ße die spanischen Kritik und jd K unterfit bei ihren Unter tiefen' Giierfuefe torgeiefenen 3ui iveiben übrigens i •’iite zweischneiön vevor sie b-.e äjei !Mt daran tun, d im Falle eines früheren Verträr letzteren überivie Madrid, toies in einer U die Borwiirfe e ~ie Behaikplun btt knischkidun erhoben ober fc ^chs ander? r, "»rüreDren. "P beweisen. Z die fraiuöi' ergebenbe $ vereinbar Kabinette beseelt »Madrid, g E mit 2000 Madrid i?Ä -LS J Mucblntnbeo-, I Cikfi» anz! Hal- | mngi-IngeaUor» | «end Technlttr* 11 L*h»r«torl«n f änioHBaeoe 1 LUtrUi iiftuk 0‘jati» Jaufe je«™ ।, unb >under «18 Lklavc auS 2-M-r tt „Es handcll tzilsslolonnen ftl 93. Vai 6eri_ml ^rupfen bc? und Gefangene i worden, m die die mehrere tfeir 2k hatten beioiu von bicien wäre, ErBition beitai mi'tougiii geltet । Truppen begleit- tiugente des Gli ! . ^ont ?'C J. B. Däuser Neustadt 56. Tclcvbou 660. lMonrt. ...........in ■niii ■■hiii ■io1 unb £ Uer d Aclteste Schwemmstein - Fabrik W ^Nun'^I^Oin nutz. Sniidik. .Jenin t auch gute ■ ^arlg^^Norbe I I I ■•°htq der E,?urch !»??!'« "in ?er et dej I SW; die bi iS’S.b«®™' Ks Bitte lesen! Habe heute geöffnet bis 10 Uhr abends Wolff Schuhhaus I. "Ranges 04550 Giessen Selterswe^ 19 Als Vorliengnngsmittel gegen Cs/6 Maul- u. Klauenseuche empfiehlt sich leoent. unter die Strohschicht) die Einstreu von wolliger, deutscher Moos-Torfstreu Moos-Poggemnoor-Torfstreu Bezug zu billigsten Preisen von LaildV. HanchemsseusAst für Dberhrüeii TelcvhonHJ,Fliedbcrgi.H,Lsl|trhaiis, silNicrbachttslr.il 0Ba= v. Hipp®! 3629 verreist. Statt Karten Marie Eise Gastav Horeyseck Verlobte Giessen, Pfingsten 1911 ms» Statt Karten Ihre Verlobung beehren sich anzuzeigen Anna Braun Paul Heidlindemann Giessen, Pfingsten 1911 6t6te ............. . ■> > ■ ----- ----- ---------------- ~==1 Statt Karten Clara Schich Alfred Klein Verlobte I Giessen, Pfingsten 1911 »ttse _ ■ ■ _ ... .....d Uuverts mit ßirma bMgft Brühl sche Unioeriitäts-fDruderei. R. Lange, Sieben 2244 Ludwig Kröll, PlockstL*"*^ Haue- and Küchen-Artikel ------------ \ Adele Bloch Gustav Rosenthal Verlobte Nordhausen Giessen Pfingsten 1911 04551 ___________________________________________/ Tausende im Gebrauch Glänzend bewährt Seit Jahrzehnten als erstklassige Qualitatsmarke allseitig anerkannt D“*/e Fr. Krogmann Bahnhofstrasse 30 Fernsprecher 401 Wllh. Hamel, Blessen Telephon 246 Bleichstrasse 7 General-V ertreter Die gelegentlich der Prinz Heinrich-Fahrt 1909 von aller Welt bewunderten ersten Opel-Torpedo-Karosserien waren vorbildlich für den gesamten modernen Karosseriebau I ao-hA/arrnn der weltberühmten Gaggenau-Benz- LdölWdgül 8 werke von 1500 bis 5000 Kilo Nutzlast und Kriegstype vom Königl.-Preuss. und Bayerischen Kriegsministerium anerkannt und subventioniert :: :: :: Ministerielle Befugnis zum Ausbilden von Kraftwagenführern Spezialität: Reparaturen an Automobilen, Fahrrädern aller Systeme lllustr. Preis!. aufVerlangen Zahlr. Referenzen stehen zu Diensten Aus garantiert besten und geeignetsten Materialien hergestellt daher unverwüstlich u der im Gebrauch billigste Wagen. PriozBeinrich- Fahrt 1909 QDd 1910 erster deutscher Wagen Elegant schnellaufend & unverwüstlich sw ADLER RÄDER