Die heutige Nummer umfaßt 20 Seiten Eine so schwerwiegende fein un Tie 367 Ausland. Tie niederländische 2. Kammer nahni^ den (yefeßent Wurf an, nach dem das JitinBvrotofolf rom 19. September 1910 zu einer Konvention bermfenö die Errichtung eines internationalen Prise ugerichtS Hofes gulgcheißeii wird. Ter „Malin" meldet aus London, dass die englische Re gierung. deren erste, freundschaftliche aber energische Voi- stcllung wegen Besetzung von El Ksar von den Spaniern in . einer nicht durchaus bcwiedigendeu Weise beantwortet worben fei, neuerlich Vorstellungen an das Madrider Kabinett gerichtet habe. Zahlreiche Studenten begaben sich nach Bordeaux nach dem Friedhöfe, um am Tenkmal der für das Vaterland Gc fallcncn zum Zeichen des Protestes gegen die Haltung her alldeutschen Blätter eine Palme niederzulege». Bei bet Ankumt auf dem Friedhof brach der Palmenträger plötzlich tot zusammen Tie Lyoner Studentenschaft veranstaltete eine K und gebuiig gegen den Artikel der „Straßburger Post". Ter englische König richtete au da« Volk ein Schreiben, in dem er herzlich dankt für die Sympathiekundgebungen und Willkommeugrüße, die ihm aus allen Teilen des Reiches zu- gegangen sind, die ihn mit Vertrauen und Zuversicht erfüllten. Deutsches Resch. Ter Bundesrat hat seine letzte Vollsitzultg vor der Sommerpause am letzten Mittwoch abgehalten. Voraussichtlich wirb die erste Sitzung nach der Pause erst am ä. £ f t o b c v stattsinden. Tas amerikanuche Geschwader verließ am Freitag vor» mittag den Kieler S?afcit. Bald muh 9 Uhr machte bu? Flaggschiff „Louisiana" von bei Bme los linb fuhr in Bc- ßtcitumj bei übrigen drei Liiiicnschisfc an den deutschen Kriegsschiffen vorüber, wobei die Schiffe Flaggrüße au« tauschten. Nachdem auch die Wahlen zur ersten Klasse bet einer Beteiligung von 78 Prozent ftattgcfnnbcn haben, ergibt nch rür den KarlSruher Piirgeraus schu ß folgende Zusammensetzung: 16 Zentrum, 30 Nationalliberale, 30 Sozialdemokraten, 18 Fortschrittliche Bolkspartei und zwei Wirtschaftliche Vereinigung iKonservative). Auf Befehl des Kaiser nimmt Gencralfeldmarschatl v. Bock und Po lach vom 1. Juli ab eine Besichti - o u n g des w ü r t t«m b e r g i f ch e n Armeekorps vor Ter F a l l Z a t h o wird zwar in protestantischen Kreisen viel beiprochei'. doch ist eine größere Anstr ittsbewegung nu« der preußifcheii Landeskirche nicht zu befürchten. Zatbo selbst denkt nicht daran und auch seine Anhänger und die übrigen kirchlich-liberalen ^Kreise wollen den Kampf um die Gleichberechtigung ihrer religiösen Richtung innerhalb der Landeslirche führen. Daß diese Richtung starker ist als man vieliach aunahm, beweisen die zahlreichen überfüllten Protcüoersammlnngen, zum Fal! '>atho und die -i.aifache, paß für die Zoliwipenbe schon 70 000 Mark eingegangen lind. Wenn die tiefe Erregung über Zatho« Entsetz ing dazu führen wird, baß ähnliche Ketzergerichte in Zukunft unterbleiben, dann kann diese Episode doch noch zum ^egen beschloß nach Kenntnisnahme der burrt) den Gesandten in Eetinje übermittelren Wünsche der Malissoren trotz de« Einspruch« einiger Minister, de» Malissoren, die beruf» mäßig Waffen brauchen, das 9*3» 0 ent ragen unter Gattung de« Torfältesten gegen ein entsprechendes Zeugn'« zu ge der Ausführung eines früheren Beschlusses betr. den Wieder- hatten. Weiter traf des Ministerrat Entscheidungen wegen Aufbau bezw die Reparatur der durch die Operationen beschädigten Kirchen und Wohnungen und wegen der Ber teilnng von Lebensmitteln an die Flüchtlinge, sowie bezüglich des Unterhalts der bereits zurückgekehrten 35 Mali iso renfamilien Tie Pforte soll sich auch bezüglich de« Militärdienstes insofern nachgiebig zeigen, al« den Malissoren unter gewissen Umständen erlaubt werden soll, Tienst in ihren Bezirken zu leisten. Bezüglich der Bcam iciu lucunungcii soll die Pforte die ^iohuenbigreii berück sichtigen, daß die Beamten die Landessprache kennen. Tiese Beschlüsse find den ti,rkischen Botschaftern zur Mitteilung au die Großmächte telegraphiert worben. Tie Malisforen chef«, welche mit dein türkischen Gesandten Rücksprache nahmen, verlangten Bedenkzeit, tun mit den übrigen Eh ess über das Angebot der Pforte zu beraten. Rach einer Tepesche des Walis von Skutari hat sich der Ma lissorcuchef Thoma mit 23 Genossen unterworfen. ür die Kirche werden. Tie Ministeririsen in Oesterreich und Frankreich haben sich rasefi gelöst. Zu beiden Ländern kam es nur zn einer teilweisen Erneuerung de« Kabinett« und die Ziele der Politik beider Länder bleiben dieselben. Aber während der neue österreichische Ministerpräsident Baron Gautsch sich noch in Zweifeln bewegen kann, ob seine Politik auch die nötige Unterstützung der Parteien finden wird, hat da« neue .französische Kabinett schon erste« Vertrauensvotum erhalten, was allerdings bei seren westlichen Rachbarn nicht viel zn bedeuten hat. Erklärung, auf bereit Grund ihm das Vertrauen mit gegen lli Stimmen ausgesprochen wurde, besagt, daß Der Zeldzug gegen Geheimrat Neiher. Gegen den Professor der Tcrmatologic uiib Direktor der Hautklinik in Breslau, Geheimen Mediziualrat Protciwr -u. Reißer, waren, wie erinnerlich, wegen seiner (Ssbcrimcntc mit Syphilisgift, die er auf Grund seiner int ^ahre 190) aur den Sundainseln gemachten Experimente an Aften, 1pater auch an Kindern, Dotgcnommcn hatte, in einem Teil der deutlcheu und ausländischen Presse heftige Angriffe gerichtet worben. Auch di „Times" hatte, wie berichtet, vor kurzem gemeldet, datz der Ti'ziplüiarhof bei Uuiversttät Breslau beit Gelmmrai Renzer wegen seiner Syphiliscxperimeitte an Kindern zu einer Geldstrafe von 300 Mark verurteilt und ihm einen Verweis erteilt habe. In einem Teil der englischen Preise würbe daraus gegen einen von der „Times" angctünöigrcn Vortrag des Gel-enn rars Reißer in der Londoner Mcdizimich-chiiurgiichen Gcicll^ ichaft P r o t e st erhoben. Es wurde in englischen Blattern daraui l'ingeroicien, daß Reißer in München und Stettin verhindert worden sei, seine angetonbigten Vorträge zu halten. Zu dieser Angelegenheit äußerte sich der Geheimrat Reißer, der gestern früh auf der Rückreise von London nach Breslau einige Minuten in Berlin Aufenthalt batte, einem l.citarbctter, des Berliner Tageblatts gegenüber folgeuderniatzen: „3d) komme direkt aus London, ivo ich vorgestern abend im Rathaus von Kensington vor den .Mitgliedern der Londoner Medizinisch-d.nrurgischeii Gescllsdmft und au«wärhgen (palten einen Vortrag über die Entwicklung der modernen^»- vhilisterapie gehalten habe. Ter Vortrag war stark befudjt; außer beit bebentenbften englischen Acrzten, bie in Der Praxi-' flehen, waren viele llnivcrjitätsprofenorcn von allen enghimcn Universitäten erschienen. E« waren bie Universitäten von X.y fort», (Sambiibgc, Turharn, Manchester, Birmingham, Edinburgh und Londvii vertreten, außerdem die Colleges von Liverpool, Leeds, Aberystwüh, Bangor und Cardiff. Viele Aerzte und feiforeit, die am perfönlidien Erscheinen verhindert Ivarn, hatten Begrüßungstelegramme gesandt. Rach Schluß de« Porttags wurde nur die vor kurzem gestiftete goldene Medaille der Medizinisch chirurgischen Gesellschaft überreidjt. Mein Vortrag innb bei den Zuhörern Verständnis. Ties beweist, daß die ciigliiduu Aerzl. und Gelehrt.» iia; durch den von einem Teil der Presse gegen mich aus Gründen -.'rchiwi'sen'chaftlichcr Rarur inszenierten Feldzug m ihrem cb- ’dtioen Urteil nicht haben decinftu'scn lauen. Ich bin überzeugt, — Künstliche Züchtung tierischer Zellen. Wie die Abendblätter melden, ist es Pros. (Sanel vom Rocke'cller- Institut in Rcuyork gelungen, K örpergclv eb e, die vcrsdüc benen Organen entnommen worden waren, außerhalb des Körpers zu weiterem Wachstum anzuregen, dadurch, daß er auf einen besonderen Rährbodcir ein sogenanntes Blutplasma brachte. Ter von dem zurzeit in Bcrli n weilenden Forscher in der Universitätsklinik gehaltene Vortrag erntete reichen Beifall. Geheimrat Bier, der Letter des Klinikums Berliner Chemiker und Geheimrat Fischer beglückwünschten den morscher zn seiner außerordentlidsen Entdeckung. Tie Aufstellung des Re u l c r b en 1 m a l» in Stabeithagen. Zn diesen Tagen in da« Tenkmal Fritz I Acuter^, bo« tu der Vaterstadt de« Tidfter«. in ^taoenhagen, feinen Platz erhält, ausgestellt worben. Ter Schöpser des Werkes, Politische wochenschan. Gikßcn, 1. Zull 9htnmchr ist auch der preußische Landtag in die Ferien gegangen, jedoch wird niemand nur die Er qcbntffc der Beratung mit r.älter Befriedig.tng zurück blicken. Turch die Vorkommnisse, der L len Tage, bei de», n zunächst da-.' Jeiitrum um hei r!st »ischeu ^aubgemjinbe* * ordnitng willen, hie seine parteipolitischen Zirkel schädigte, Obstruktion trieb, die die Linke dann fortsetztc, endigte die an positiven Erfolge,i sehr wagere Tagung mit schrillen Mißtöneii, die den Rn zwischen den Kon'ervativen und den Rationalliberalen lucjcnt'.icii erivcilene Trotzdem wird der Widerspruch konservativer Parteiireise gegen bic offi- zielle konservative Slichwahlparole. die Liberalen gegen bic Sozialdemokraten nicht in unterstützen, zusehends flärter. Zn den Absagen des Grafen Schtverin-Loewitz, der K.onfer- vativcn des Wahlkreise« Potsdam-Spanbau-Osthavelland und des „Reichsboten" gesellte sich soeben der lonservitive Rcichstagskandibat für Oberbarnim, Rechtsanw.rli Brcdercck. Tiefer hat erklärt, im Falle einer freisinnig-sozial dein o- kralischeu Stichwahl seine Wähler zum Einrreten sür den Fortschrittlichen gegen den Sozialbemvkraten zu bewegen. Auch zwei weitere angesehene lonfervative Organe, bic „Tresdcner Rachrichten" und die ,, Smlesii.be Zeitung" wollen Herrn von Hcybebrand nicht Folge leisten. Tie letztere erfennt zwar an, baß eine zweckmäßige Eittsctterdung am destcit nach hen einzelnen, örtlichen Verhältnissen ac- troffen werde, theoretisch müßte man aber die Parole des Grafen Schwerin als die richtige anerkennen Roch inte - reffantcr in der Widerspruch de« sächsischen Blatte«, z.imal es Herrn von Hevdebraud nach dem Kiinzlei fturz betanin- lich nur mit größter Mühe gelang, die sächsische Fronde •UL Rn he zn bringen. Tic „Tresdener Nachrichten" behaupten zwar, überall habe die konservative Partei, unbeschadet der grundsätzlichen Stellungnahme, bic hohen nationalen Gesichtspunkte, bic Gefanitiuleieiseit des bcatid'en Volles uoraugciteflt, bic stets jur ben konservativen Slaalsgeoanleu bestimmend und Icitciib gewesen seien Tew aber folgt bie mahnende Frage- „Und mit diesem bewahrte», zum perle des Vaterlandes angcwandieii Grundsatz soll jetzt gebrochen werben? 9htnmcnr soll de Parteiegoismus auch über bic letzte, von ihm bisher noch verschont gebliebene Partei Macht gewinnen?" Im übrigen beherrschen' «die Vorgänge im ^ansadund und der Fäll Zatho die öffentliche Meinung. Ter H a nf a- buttö fcheint bic burch beit Austritt Rötgers ciit)ianbenc Krisis ohne große Einbuße an Mitgliedern zu überstehen und die vielen VertrauenS-Kundgcbnugen, die dem Präsidium nigegangeu sind, lassen eine Aenbernng seiner politischen Richtlinien ausgeschlossen erscheinen. Was bis letzt sich vom Öansabund losgelöst hat, gehört her schweren Industrie an, die von Anfang an mit den übrigen Teilen des Bundes feine gemein) amen politifchen Ziele hatte. Wirtfchaftöpolitisch werden übrigens diese Kreise mit dem türmabunb audi fernerhin foattb in Hand gehen, co beschloß z. B. eine in Essen unter Vorsitz des Geheimrats Kirdorf abgchaltene Sitzung der nicbcrrl)cini)d)-wcjtinlu scheu Gruppe des S)ansabuiidc« zwar mit 4« von )6 stimmen die Loslosung von der Berliner Zentralleitung des Bundes und Bildung einer selbständigen Organisation, aber sie will nicht gegen den Hausabund Stellung nehmen, sondern nur den icharfcii Kampf gegen rechts nicht mitmachen, im übrigen aber mit dem Bund zusammengchcn. Professor Wilhelm W a n d s ch n e i d e r in Berliit-Eharlotteiiburg, hat bic Ausstellung selbst geleitet Tas große Tenkmal hat vor dem Geburtshause des Bürgermcistcrsohnes, vor dem Rathause auf dem Markt des kleinen Städtdfens seinen Platz erhalten. Tas Rathaus, denen Großartigkeit Reuter in „Meine Vaterstadt Slavenhagen" nur noch mit der Erhabenheit des Staven Häger Kirchturins vergleichen kann, bewahrt übrigens in dem Geburtszii'.lmci dis Tichters noch manches Andenken an den großen Sohn der kleinen Stadl. Und zwischen seinen Parten. - fenstern trägt das Haus die Granittafel, deren Insduift im Volk, niunbe dahin variiert worben ist: „Ter Tichlcr Fritz JHciilcr wurde naci> Be'chluß von Rat und Bürgerschaft am 7. Ro ventber 1810 in diesem vau'e geboren." Vor diesem hübschen Ban der Zopfzeit, der nod) durch eine Lindenreihe davor gc schmückt ist, hat nun Mandschneiders Tenknial l'cinen' Platz er halten. Tie dovveltlebensgroße Bronzefigur erhält auf denn großen Gianttfockel ihren Platz, und bic Bronzereltets, welche Die Gestalten aus Fritz Reuters Werken vorftihren, würben^ in ihre Granit Umrahmung eingelassen Am 12. Znli, Dem Todestage Des Tichters, wird das Tenkmal feierlich enthüllt werden. * Das größte Schulkind Sachsens, uiclicidit auch des Teulschen Reiche«, lebt anscheinend in Zittau. 3n den „Zittauer '.Kad)nd?tcn" hatte vor einiger Zen die Notiz gestanden, daß sich die größte Polksidiüleiin Teutichlaiids in dem Dörfchen Tainm in Der Provinz Sachfen befinde. Es handeiie sich um litt 13 jähriges Mädchen, das die ansehnliche Länge von 1,72 Meter auiweift. Daraus ging dem Blatte Die Mitteilung zu, daß Ztttau 'ich rühmen dürfe, eine noch viel größere Schülerin in feinen Mauern zu bergen. E« ilt die 13 jährige Thea >?. in Zittau. Sic überragt ihre Kollegin in Tamm in Der Tat um 6 Zentimeter und mißt die^ stattliche Grenadier- größc von 1,78 Meter, wohlgemerkt ohne Schuhe. Mit Schuhen sind noch 3 Zentimeter hinäuzurcchnen. Wenn Die muntere junge Same so weiter gedeiht, dürfte ne wohl bald ihren )ämtl>chen Lehrern über den Kopf gewachsen jein! — Kurze Nachrichten aus Kunst u u b Wissen- schäft. Zu Ehren des luu. i^eburtc-tagcS Franz v. 2 iZzl wird die ungarische Regierung vorn 21. bis 2d. Oktober eine Feier veranstalten, deren Ehrenschutz Kaiser Franz Z o s e f übernommen Hai. Den 2.'iiltelpunlt der Feier wird ein großes Honzerl bilDen. Es werben die ^.ronungsinefse^, jymphonifche Werte und das Ehristus-Liatorinm aufgeführt. Ar. 152 Erster Blatt 161. Jahrgang Samstag^l. 3uH 19U Der Siebener Änzel-et ÄSE® Ä W nionattich7bP^viertel- erscheint täglich. auBe: J'11" ▼ _ . . x 4 ▲ M. A jährlich Mk. 220; durch blattfut6enKr -,ivlin »erlangen werde, gesetzliche Garantien bieten. Tie Regierung werde sich bemühen, bic Eijcnvahnfrage zu lösen, mbem |ie eine Überprüfung der fetzt geltenbeit llcbcrcintommcn vor bereite und bie. Ueberwadiung«red)te bes Staate« au«- bci nc. Str werde nichts verabsäumen, um bic Ausgaben einzuschränken, um das Budget aus einer soliden Grundlage auszubaueu. Tic Regierung werde bic Ehre bc« französischen Ramei'.« anfrechlcrhalten, gestützt auf das Bünd- nts uno ivcrloollc Freiiubfchaftcii, jowic baut der wachsen- ben Starle des öeereo und der Marine, deren Vcrvollkouim- nung sie sid) sorgfältig angelegen sein lassen werde. Tie Erklärung betont, wie gern'(bet, von weiteren Fragen vor allen bic Arbeiterversicherunß, Den ruhigen Fortgang der staatlichen TienstMcigc, bic Angelegenheit der E.|cnbahn- angcfrclitciT und bie nationale Ausrüstung T;c Ertla- rung schließt: Eine Regierung, bie regiert und eine Politik der sozialen Entwicklung verfolgt unter Hochhaltung der republiiattischen Ordnung nnd des Gesetzes, das ijt der Kern unseres Programms. Ter albaucsische Aus st and scheint in der 4.at in den letzten Zügen zu liegen. Ter türkische Ministerrat daß der von mir beschrittene Weg richtig ist, und es gewährt mir Genugtuung, ans dem Empfang, der mir ui Loudon zuteil ge- luorben ist, zu sehen, daß auch ein großer Teil meiner Kollegen Derselben Ansicht ifi. Ich habe periönlich von enter Antipathie, die ein Teu der Presse üdi bemühte gegen und) Hervorzurusen, nicht Da« Geringste bemerkt. Tiefer Verind), der winemchaft- licheu Forsdiuug Hindernisse persönlicher Art m den Weg zu legen, ist gänzlich mißlungen. Tic Behauptung, ich ici nt München nnd Stettin au der Äbhaltuug meiner Vorträge gehindert worden, entspricht nicht den ,£at'"ad)cn. Zu München habe ich überhanpt leinen VoNrag dieser Art gehalten, nnd in Stettin vei suchten ungefähr zehn Pcrfoneu von den merhunDcit Zu- höreru den Vorrrag zu stören. Solche Tcmvmtratwnen nuD in Qo-toou nicht vorgelommen, uiib können mich auch uidn aus dem von mir beschrittenen und für richtig gehaltenen Weg aus- Tie GelDsttafe von dreihundert Mark und den Verweis des Difziplinarhofes erhielt id) und mußte ich erhalten lediglich deshalb, weil ich die Syphilisexperimente an den Kindern ohne Genehmigung ihrer Eltern vorgenommLn hatte. Turch diele Unter» lanungssündc, die ich ohne weiteres zugebe, haben nch jcbodi weder Die für mich maßgebenden Kollegen, noch die Regierunci m der objektiven Beurteilung meiner Tätigkeit bei'tmluiien lallen, denn ich erhielt nad) der Verhängung der Tiizivlinaritrate emc Ordensanszeichuung und den Titel, den ich jetzt sühre." gegen 111 Stimmen au«gc)proaicn louiuv, ut|uyi, das Parlament zuerst die Frage der Abgrenzung soivic der Wahlreform erledigen solle. Eine so schwerwiegende ?lb- änbcrunq des Systems der Bcfragniig de« Volkes könne nicht ohne Einigung aller Republikaner zustande kommen. Ucbri- aen« werbe bic Regierung sich zunächst darauf beschränken, die bringenbftcn Reformen zu verwirklichen; sie verlange ferner, baß die Laienschule verteidigt werbe. Es sei Zett, aus die. unaufhörlichen Angriffe gegen die Regierungscin- ridjtuugcn zu antworten. Tie Regierung werde fobaiin keine Mühe scheuen, um da« in den wesentlichcii Punkten von der Tcputicrteniammer bereits angenomnicnc Ein- t hirths Zernflng Mirnberg-Leipzjg-Serlin. MN 9 Uhr 8 Minuten in ungen von Italienern tm Hartbasaltwerke Breitenborn wird mitgeteilt: Es erkrankten an pockenähnlichen Erscheinungen im Ganzen vier Personen, und zwar drei Familienmitglieder des Vorarbeiters der Italiener und ein anderer Italiener, von denen zwei bereits wieder gesund und zwei in der Genesung begriffen sind. Da alle Maßregeln zur Verhütung der Weiteroecbreitung getroffen sind und die Krankheit harmlos verläuft, auch neue Erkrankungen nicht vorliegen, ivird der Betrieb, der diese Woche teilweise ruhte, am Montag dem 3. Juli laut samtätspolizcilicher Genehmigung in votleni Umfange wieder ausgenommen werden. Leipzig, 30. Juni, tzirth, der, wie bereits mitgeteilt,, um *.30 m Nürnberg zum Wettbewerb um den Kathreinerpreis ausgestiegen war und kurz vor 7 Uhr aus -dem Flugplatz Lindenthal landete, ist um 7.49 mit einem Passagier nach Berlin werte rgeslog en, wo er um 9 Uhr 8 Minuten in Johannisthal glatt gelandet ist. Hirth hat bamit den Kathrernerpreis gewonnen. Heber die Landung erhalten wir noch folgende Trahtnachrcht: B e r l i n , 30. Juni. Kurz nach 9 Uhr wurde v i r t h sichtbar mrd ländere alsbatd in glattem Gleitfluge in Johannisthal, Lirth Ulw lem Begleiter waren sehr frisch, sie klagten über stürmischen, borgen Wind aut der Strecke Leipzig—Berlin. Der Rumpler- Apparat. rein deutsches Fabrikat, bewährte sich außer- ürDentlid?. Er kam dprch die Strecke München—Berlin ohne jebe Panne. Die reine Flugzeit beträgt 3 Stunben 49 Minuten, Klld etwa die Mfttz der Zeit füj? einen V-Zug, Asie Bchingungen London, 30. Gmn. Leute morgen sind fünf Hund er -e- o l i i e i mann) d> a r t c n nach Lull abgefahren, wo die Um ruhen bis 4 Uhr morgens dauerten. Berittene Polizei trieb die Ruheporer lmseinander. Eine von über tausend Angestellten der Wilson-Llme bemchte Versammlung in Lull hat heute fast emsiunmig bic Bedingungen der Arbeitgeber zurück- gcwie,en und bie Fortsetzung des Ausstandes bejchloisen. Der Ver- lammlung wohnte and? ein Vertreter bes Lanbelsamtes bei. ,v T 3uni. Die Transportarbeiter der Great Central Railwap nahmen die Arbeit wieder auf Polizei wurde an den Zugängen zu den Docks ausgestellt, um eine Glnmilchung der noch im Anspanb befindlichen 'Dockarbeiter rorzubeugen, deren Iaht noch etwr 500 beträgt. Der Ausstand der Seeleute. Am sie r d am , 30. ^uiti. Die ausltandigen Lafenarbeiter verhindern die V c r p r o v i a n r i e r u n g der Schiffe. Fuhrleute und Jollenführer erklärten sich mit den Aus- Uandigcn lolwarifch. Als sie sich heute weigerten, Lebensmittel aus den Polldampfer „Vondcl" von der Compagnie Neederlanb zu ichanen, 1 a u b e r t e berittene P 0 l i z e 1 und Kaval - 1c r i e das der Geiellschatt gehörige Gelände von 400 Ausständigen *efr- wurde daraus mit Lilie eines Motorboots der Ge- icllichasi ^verproviantiert. Der Dampfer „Lilversum" erwarb 30 bcutid;e eeclcute aus Lamburg und ging nach Riga in See. -tuch zwei ^ampser der Neederland Compagnie sind heute abgegangen. Kreis Schotten. e. Schotten, 30. Juni. Die vom Verband deutscher Handlungsgehilfen in Leipzig unternommenen Vorbereitungen wegen Errichtung eines Heims mit etwa 100 Zimmern bei Schotten sind nicht zu ver- ivechseln mit dem soweit genehmigten Kaufmannsheim in Bad Salzhausen. Die beiderseitigen Bestrebungen haben nichts mit einander gemcm. Kreis Friedberg. = Bad-Nauheim, 30. Juni. Bis zum 29. Juni ünd 16 3 00 Kurgä sie angekommen, wovon an genanntem Lage noch 6910 anwesend waren. Bäder wurden bis zum 29. Juni 183 931 abgegeben. x Bad - N anheim, 30. Juni. In der gestrigen Älpung der Stadtverordneten, über die wir schon auöjiim- lid) berichteten, wurde von verschiedenen Stadtverordneten auch über die s ch l e ch t e n A nschl ü s s e und Verbindung gen der Wetter tat bahn gefiagr, Die den Kurgästen öen Besuch von Münzenberg und Arnsburg nicht erleichterten. Der Vorsitzende teuie mit, daß Verhandlunoen mit der Bahngesellfchast stattgefundeii hätten, wonach"iu den Sommermonaten jeoenfalls ein bequemer, für die Ausflügler geeigneter Zug nach Griedel und Dich eingelegt wurde. — Nach dem I 0 h a n n i s b e r g r e st a u r a n t wird gegenwärtig die Gasleitung gelegt. Mit der Errichtung einer regelmäßigen Beleuchtung des Weges zum Jo- hannlsberg wird einem dringenden Bedürfnis adgeyolsen; sie ist schon seit Jahren ein häufig geäußerter Wuu,ck,. Der Ab end besuch des Johannisbergs, der mit zu den schön sten Genüfsen zählt, die sich dem Fremden hier bieten, dürfte nunmehr wesentlich gesteigert werden. — Kommenden Montag wird in der Dantestirche ein größeres Kirchenkonzert von Tr. Otto Wissig, einem geborenen Bad-Nauheimer, der Organist an Der Petrikirche in Petersburg ist, und 5?ans Dehler-Leipzig (Bariton, veranstaltet. emge^r.. . icsc.1,0 i)r das zur bestimmte Grunfutter sehr knapp, so daß mit den aufgelriebenen Tieren mehr als üblich Türrfutter gefüttert werden muß, wozu das noch reichlich vorhandene Leu aus Dem vorigen Jahr sehr zustatten kommt. Die spärlichen Niederschläge, die seither sielen, hatten aus die hochgelegenen und' sehr trockenen Weideplätze leine Einwirkung so daß manche Stellen recht kahl und ausgetrocknet sind. Ein durchweichender Regen wäre daher sehr erwünscht. 1I'.^uec£, 30. Juni. Das diesjährige Lchlitzerländer Michionsfest sand am Mittwoch hier statt.' Ta die geuernte glücklich vorüber und leine sonstige dringende Feldarbeit vorlag, hatten viele Hunderte von Missionsfreunden ans dem ganzen Schlitzerland sich eingefunden. Im Bormittagsgottesdienst predigte Pfarrer Memmert- Freieniteinau und in der Nachver-ainmlung, Die int Freien am alten Kirchlein stattfand, erzählte in überaus fe,seln- der Weste Missionar M at t h e s von Der Arbeit der Mission in Indien. Ein Quartett verschönte die Feier durch .den wohlgelungenen Vortrag einiger geistlicher Lieder. Wie groß Hierzuland das Mrssionsinteresse ist, beweist das Ergebnis der Kollekte, die in Löhe von über 200 Mark ber leipziger Mission überwiesen wurde. * ' ist d11heate r. Es sei darauf hingewiesen, daß die Vorstellung am kommenden Dienstag (Graf von Lnrem- burg) in derselben Besetzung wie bei der Premiere gegeben wird. Es dürfte interessieren, daß die Ausführung der Operette auch im Kurtheater Bad-Hornburg mit außerordentlichem Beifall ausgenommen wurde _ ** Hessischer Verein für Luftschiffahrt, Ortsgruppe liegen. In der gestrigen Vorstands- jitzung des Hessischen Vereins für Luftschissahrt wurde beschlossen, am Sonntag, IG. und Sonntag, 30. Juli, je einen Ballon ausstieg zu veranstalten. Ferner findet in der ersten Hälfte des Monats Juli von Marburg aus eine 92 a chtfahrt statt, an der die Führeraspiranten von Gießen teilnehmen werden. ** Turnv erein. Man schreibt uns.- An dem heutigen Festabend mit Tanten werden auch zahlreiche Mitglieder befreundeter Vereine teilnehmen, ,0 daß auf einen starken Besuch zu rechnen iit. Für das Sommer f e st im Philo,ophenwald am Sonntag nachmittag ist ebenfalls ein recht. reichhaltiges Programm vorgesehen, in dessen Mittelpunkt das Schülerwetturnen und das Schauturnen und Schaufechten steht. Konzert der hiesigen Regimenls- musik, Jugendspiele und Tanz vervollstänoigen die Dar- bietungeit Des Festes. Wegen des zu erwartenden großen Andranges empsiehlt sich auch für Nichtmitglieder die Lösung der Karten im Vorverkauf. „ e K l a s s e n a u s f lü g e der hiesigen höheren L e h r a n st a l t e n fanden gestern statt. Als Ziel hatten die höheren Klassen den Vogelsberg, Hoherods- kopf, Westerwald, Weilburg, Taunus, Saalburg, Marburg gewählt, die unteren Klassen blieben in der Umgebung Gießens. a Ans »sno LnnS. Gießen, 1. Juli 1911. Das Zahressest der Landesuniverfttät. Die L a n 0 e s u u 1 u e r) 11 a t feiert heute ihr Iah res fest in gewohnter Weise. Bei dem Festakt in der neuen Aula "V1 dielt der Rektor, Geh. Justizrat Professor wr. Btermaun, die Festrede,- er sprach über: „Tic r un ö e d e r Z w e i f e l p a f t i g k e i t rechtlicher Er- g e b n t s s e". eobann verlas er die Ehronik der Universität für das vergangene Jahr und verkündete die Ergebnisse der preisausgaben für 1910/11. theologische Fakultät hatte als Preisauf- gabe^das Thema gegeben: „Das Buch der Klagelieder soll aus 0'orm und Jnyait untersucht werden"; der Bearbeituna wurde der bolle Preis zuerkanni. Ihr.Verfasser ist canb. theol. Aug. Dell, Mainz. Die Aufgabe der medizinischen Fakultät für ben akademischen Preis lautete: „Tritt die Artverschieden- heu zentripetaler uno zentrifugaler markhaltiger Nero en auch m Unterschieden ihrer Leitungsgeschwindigtett hervor?" ~cc cingereichteu Arbeit wurde der Preis zuerkannt. Ihr Verfasser ist eand. med. Ed. B e n n i n g e r, Gießen. Tie medizinische Fakultät hatte ferner für den Balf er- Aufgabe „Tic klinische Bedeutung der eosinophilen Zellen tm Sputum" gestellt. Dem Verfasser der ein- gelaiisenen Arbeit hat die Fakultät den halben Preis zu- crfamit. 0 Mitteldeutscher Sängerbund. Eine dankenswerte Aufgabe hat sich d"r Rsiltelbeutsche Sängeroerbanb gestellt. Er beabsichtigt, die schönsten Volkslieder, an denen ja gerade unsere hessische Heimat so außerordenUlch reich ist, zu sammeln und in Bearbeitung für Mannerchor herauZzugebcn. Das erste Heftchen, acht Lieder enthaltend, lü bereits soweit fcrliggcfleUt. Es ist von Universitäts- Miisikbirektor Trautmann, dem Chormelstcr des Verbanbes, und Gesanglehrcr L. Geller bearbeitet und wird in den nächsten Tagen erscheinen. Da die Warnen der Bearbeiter eine vortreffliche Leistung erwarten lassen und die Mitglieber des Verbandes beim Bezug Preisermäßigung genießen, sind, wie nicht anders zu erwarten war, ans dem Verband heraus schon zahlreiche Vorausbesiellungen erfolgt. V 0 m L-chlachthos. Proiessor Tr. Olt besuchte mit 60 )einer Hörer in dieser Wou-e den Schlachthof. Es war für die zuiünitigen Tierärzte interessant, die moderne Lchweineschlachthalle mit der älteren Anlage, die jetzt außer Betrieb gefetzt ist, zu vergleichen. Auch die Kuhlhaus- anlage wurde einer eingehenden Besichtigung unterzogen. Das Tnchinosiop wurde mit Präparaten des Veterinär- pathologischen Instituts in Betrieb gezeigt. S t a u b s r e i e L a n d st r a ß e n. Das Kreisbauamt hat setzt eme V e r s u ch S st r a ß e m i t K i110 n, einer teeräynlicheu, im Wasser löslichen Masse, bei Heuchelheim hergestellt. Eine weitere Strecke bei Lieh soll folgen Lie Kittonstraßen sollen staubfrei und äußerst dauerhaft ** Brand. In der Hofreite der Dampsmolkerei in der Schanzenstraße brach in verfloffener Nacht in einem Heu- chober Feuer aus. Der Schober wurde ganz und ein angrenzender Pferbeftall teilweise zerstört. Die Entstehungsursache ist nicht bekannt. Der neue Branddirektor hat somit in der ersten Stunde seines Dieiistbegmns, 1. Juli, schon m Tätigkeit treten müssen. ' ** Bedingt begnadigt wurde der ehemalige Briefträger Georg Roccel vou Gießen, der wegen Amtsverbrechens — Briefunterschlagung — vom Schwurgericht zu 1 Jahr 3 Monat Gefängnis verurteilt worden war. Ihm wurden von dieser Strafe nahezu 4 Monate erlassen. Landkreis Gießen. zur Wiederherstellung seiner Gesundheit. — Erledigt sind: Eine ebang. Lehrerstelle an der Gememde- schule zu Schlitz. Eine mit einem evang. Lehrer 311 be< setzende Lehrerstelle an der Gemeinbeschule zu W a 15 c n - vorn-Steinberg. Tic mit einem evang. Lehrer zu besetzende Lehrcrstelle an der Gemeindeschulc zu RebgcS- Hain. Mit dieser Stelle ip. Organisten- und Borleserdicnst verbunden. Dem Inhaber kann eine Ortszulage gewährt werden. Starkenburg und Nheinhessen. w Offenbach, 30. Juni. Heute morgen um 7,8 U()t wiirde derPorkefeuillcarbeiter Aquilin (Staat) aus Offenbach in der Großen Marktstraße von einem Rabfahrer, einem Bäckerburschen, angefahren und so heftig zur Erde ge- morsen, daß er eine schwere Gehirnerschütterung erlitt, an deren Folgen er im Krankenhause im Laufe des Vormittags gestorben ist. Der Verunglückte hinterläßt eine LLitwe und drei Kinder. d. Mainz, 1. Juli. Tie hiesige Friscur-Jn- nung hatte in einer Versammlung den einstimmigen Beschluß gefaßt, daß den Mitgliedern das Anschlägen von niedrigeren Bedienungspreisen an ihren Schaufenstern verboten sei und zwar gegen eine Strafe von 5 Mk. und im Wiederholungsfälle von 20 Mk. Tie Bürgermeisterei hat als Aufsichtsbehörde diesen Beschluß uno die Androhung von Strafe als ungesetzlich ertiärt. Dagegen hat die Friseur-Innung Befchioer.de an den KreicaüSschuß erhoben In feiner gestrigen Sitzung hat der KreisauÄschuß ine Beschwerde der Innung als unbegründet abgciviesen. Es wurde in dem Urteil gejagt, daß die Mitglieder der Innung an keinerlei Prcissc,tsetzung gebunden «eien, sic könnten auch einen niederen Bedienungspreis sestsetzen und jederzeit öffentlich an ihren Schaufenstern anschlagen. Kreis Wetzlar. -- Launsbach, 30. Juni. Der Stand der Wiesengräser war diesmal sehr dürftig und daher das Heu gras der Gemeinbewtesen nicht sonbertich begehrt. Während im vorigen Jahre etwa 1700 Mk. erzielt würben, stellte sich der diesjährige Erlös nur auf 1100 Mk. )?( Erda, 30. Juni. Nur noch 14 Tage sind es bis zum F a h n c n w e i h >v c st des M a n 11 e r g c) a n g u c r » eins, zu dem 17 auswärtige Gefaiigvereinc ihr Erscheinen zugesagt haben. Als Festplatz wurde die sogenannte Tuchbleiche in unmittelbarer Nähe des Torfes gewählt. Hessen-Naffau. X Gelnhausen, 30. Juni. Ueber die Erkrank- Der Bries schließt: Welche Verwickelungen und Schwierigkeiten vor mir und meutern Volke liegen mögen, wir werben uns ftanb- ba" und ruhig vereinigen, mit dem Vertrauen, baß unter göttlicher Führung das fchlietzliche Ergebnis zum Guten sein wirb ^er montenegrinische Geschäftsträger in K 0 n st a n t i n 0 p e l patte eine längere llnterrebung mit dem Minister des Aeußeril ubn die Lage, und die Beziehungen zwischen der Türkei lind Montenegro. Wie verlautet, verlangte der Geschäfts- träger ^Aucklarnng über bie neuerliche Zusammenziehung tür- liicher Truppen an ber Greitze, besonders über die Entsendung ber Rebisbiviuon von Angora an bic Grenze und die Mobils uerung der Rebifs zweiter Klasse in Fcrisowitsch. .Der Minister des Aeutzern uül geantwortet haben, bie Türkei beabsichtige nicht Montenegro anzugreiien, sie habe aber bic Division von Angora der Grenze naher bringen müssen, um, falls die Malissoren fick) nicht unterwerfen sollten, mnerhalb der verlängerten Frist allen Eventualitäten gewachsen zu sein. 9tad) näheren Informationen über das Tragen von Waffen soll der Ministerrat beschlossen haben, bap zunachft alle /Aufstäubischen bie Waffen einliefern !ollen, woraus bic Pforte nach eigenem Ermessen bas Tragen ber Wasscn gestatten will. y ist canb. med. Ernst Lang, Bingenheim. Von der P h i l oZ 0 p h i s ch e u Fakultät war aus der atten Gefchichte das Thema gestellt worden: „Ciceros histo- nfche Angaben sind geordnet oorzule§en und auf ihre Glaub- iDurbigteit zu prüfen". Die eingegangene Arbeit wurde des oollen Preises würdig erachtet. Ihr Verfasser ist canb. Phil. cl. Rob. Schütz, Gießen. Auch der Bearbeitung der Aufgabe dieser Fakultät aus der tlafsifchen Philologie „I)e deorum heroumque medicorum cultu^Aitico1- wurde der volle Preis zuerkannt. ^zhr Verfasser ist canb. Phil. cl. Fcrd. Kutsch, Groß- Gerau. y ' Taöjueitcre TOema der philosophischen Fakultät aus der iomani)d)cn Philologie „Die Waldbäume in den rranzösi- Crtöfccncnnungcii" hat zwei Bearbeitungen gefunden. xie Arbeit des einen Verfassers wurde nut dem vollen Preis ausgezeichnet, dem Verfasfer der anderen Arbeit mit dem Kennwort „Sprachforschung, der ich anhänge, und von der ich ausgehe, hat mich doch nie in der Weise befriedigen lonnen, daß ich nicht immer gern von den Wörtern zu Den machen gelangt wäre' wurDe eine lobenDe Anerkennuna zuteil. Verfajser Der preisgekrönten Arbeit ist eand phii Otto Jung, Darmstadt. Das RcifcstipcnDium der Heimburger-Stiftung wurde dem eand. philol. cl. Robert schütz aus Gießen verliehen Die Aufgaben Der theologiscyen Fakultät für den Lcyd- Hecker-Preis, oer juristischen Fakultät und der philosophischen Fakultät aus Den Gebieten Der Sprachwissenschaft und Der Kunstwissenschaft sind nicht bearbeitet worden. Mittags fand in Steins Garten ein Festessen statt an Dem Dozenten und Beamte teilnahmen. Hieran wird'sich ein Gartenkonzert anschließen. " Tageskalender. Stenographentag am Sams, tag, Sonntag und Alontao. . »?UYX\?uV^xy- Som werfest am Sonntag nachmittag 4 Uhr iw Phüofophenwalv. Kinematograph: Täglich Vorstellung. Biograph: Täglich Vorstellung. Vom Großh. Hofe. Der ErbgroßHerzog und Prinz Ludwig sind am Freitag vormittag 10 Uhr in Begleitung der Oberhofmciflerin Jreiin von Grancy von Kiel wieder in Wolfsgarten eingetroffen. •• Militärdienstnachricht. Der Großherzog hat den Major ä la suite der Infanterie Freiherrn Schenk zu Schweinsberg unter Belassung in diesem Verhältnis zum Oberstleutnant befördert. *. uats "i i u i sie r Tr. Karl Ewald und Frau Marie, geb. Valkenberg, feiern am Montag ihre silberne Hochzeit. , ^LehrerPersonalien Überträgen wurde der ^chulamtsaipirantiu Marie Frank aus Wald-Michel- b ach eine Lehrerin stelle an der Gemeindeschule zu Bischofsheim. In den Ruhestand versetzt wurde der Lehrer J.oh, Gebhardt zu Heßloch, auf jein RachsuAn bis 8. Wieseck, 29. Juni. In der heutigen Gemeinderats sihn 11 g wurde einstimmig beschlossen, das Weißen der Schulsäle in der Schule an der Gießener Straße als notwendig vorzunehmen. Zum Ausbau der Fahrbahn und Bürgersteige in der Graben- und verlängerten Turnstraße wurde bestimmt, daß die Grabenstraße noch in diesem Jahre hergestellt werden soll; bezüglich der verlängerten Turnstraße soll aber erst erwogen werden, ob nicht eine Kanalisation erforderlich ist, durch bie bie ganze Chaussierung wieder zerstört würde. Da sich nur eine Pflegerin zur Besetzung der Krankenpflegerinstelle gemeldet hatte und zwar mit recht hohen Ansprüchen gegenüber den Bezügen der seitherigen Krankenschwester, wurde bestimmt, die Stelle nochmals in verschiedenen Zeitungen ausschreiben 511 lassen. Als Kommission zum Jugendfeste, bas auf den 23. Juli festgesetzt ist, wurden die Gemeinberatsmitglieder Wacker, Liih und Deibel gewählt. Die nicht öffentliche Sitzung, welche noch drei Punkte um- faßte, wurde glatt erlebigt. Zum Schluffe wurden noch einige Beschwerden vorgebracht, welche der Bürgermeister zu erledigen versprach. --- Steinbach, 30. Juni. Der Turnverein „Gut Heil" unternimmt Sonntag, 2. Juli, einen Ausflug nach Büdingen. Kreis Büdingen. n. B ü dingen, 1. Juli. Nach einer vorläufigen Ab- rechnnng^vird der Ueberfchnß bei Dem am 25. Juni statt- gesundeuen R 0 n n e b u r g f c ft einschließlich des von dem PatronatSherrn des Ysenburgischeu Hanfes geleisteten Zu- fchusses auf 600 Mk. veranschlagt, bei mehr als 1500 Mk. Ausgabe. Da bei Der ersten Aufführung bei Dem Eintritt nur Mitglieder der Zweigvercinc Büdingen, Fraiü- furt, Gelnhausen, Hanau und Offenbach berückfichtiat werden konnten, so ist für den 16. Juli eine Wiederholung des Festspiels auf der Ronneburg geplant. Kreis Lauterbach. Lauterbach, 30. Juni. Die seither anhaltende trockene Witterung hat sich in diesem Jahr auch auf der hiesigen Jungvichweidc recht fühlbar gemacht. Während im vorigen Jahr au^c. genügend volyandcucm Weidc- futter noch em reichliches Quantum Heu erzielt werden konnte, ijt in diesem Jahr nur der vierte Teil an LürrMer D Verlangen Sie franko gegen franko Katalog I........Tapete von 14- 45 Pfennig Katalog II;.......Tapete von 50- 7ü Pfennig Katalog III........ Tatet« von 75-3COPfennig Rinnfreie Tapeten-Induetrlo C.Kupsch, Frankfurt kM. 0. Alte Gasse Nr. 14. GoldauSfudr überfliegen. Keren Seit nur ' habe für die Fernfahrt nraren Zwischenlandungen in Nürnberg und Leipzig, eine drille Zwischenlandung stand dem Flieger frei, Hirth machte jedoch feinen Gebrauch b.iuo'.'. £uftfd)tffal)rt Pari-, 30. Juni. Verunglückter Flieger. Der Leutnant der Kolonial-Infanterie, Trochon, der gestern bei einem Fluge auf dem Flugfelde von Mourmelon aus einer Höhe von 1 yt Dieter abgestürzt war und sich anscheinend nicht schwer verletzt hatte, ist gestern abend g c ft o eben« Er hatte einen Schädelbruch erlitten., Gericheshaat. Mainz, 1. Juli. Ter Automatcnprozefe würbe gestern an der Strafkammer beendigt Ter Sachverständige, Prof. Tr. Co ckcl-Leipzig, erklärte auf Grund eingehenden Studiums bet Geldautomaten, daß diese ein Glücksspiel darstellten. Das Publikum müsse beim Spielen immer verlieren. Dre Automaten feien technische Meisterwerke zum Verlieren des Geldes. Tas Gericht verurteilte die Automalenhändler Claus aus Lorins und die Gebrüder Will), und Hch. Löffler aus Frankfurt zu je drei Zagen, und sämtliche übrigen Angeklagten zu je einem Tag Gefängnis und zwar wegen gewerbsmäst'.gen Glücksspie!-- Die beschlagnahmten Automaten werden nebst Inhalt eingezogen Amtlicher Wetterbericht. Verlaus der Witterung feit gestern trüb: Tic Wetterlage ist nnoeränbert. Teilt icis werden uns iriibc4, regnerisches Wetter bei kühlen westlichen Winden bringen. Weiternussichlen m Venen am Sonntag dem 2. Juli 1911: Kühl, trüb, leichte Niederschlage. Letzte Nachrichten. Paris, 1 Juli. Die Regierung hat gestern bereits einen Gesetzentwurf zur Abschaffung der Ad grenzung im Parlament erngebracht. Paris, 1. Juli. Die 173 Stimmen, die gestern der Regierung das Vertrauen verweigerten, stellen sich folgendermaßen zusammen: 71 Bereinigte Sozialisten, acht republikanische Vereinigte, 8 gcmästigic Republikaner (Pro- gressisten-, 2d liberale Atiion, 18 Mitglieder der Rechten, 11 Wilde und ein unabhängiger Sozialist. 31 Abgeordnete enthielten sich der Stimme Paris, 30. Juni Ackerbauministcr Pams brachte in der ilammer einen Gesetzentwurf ein, welcher den Schutz der Ursprungsbezeichn u n g e n bezweckt, die Reglementären Abgrenzungen abschafft und durch eine Reihe von Maßnahmen ersetzt, welche auf verschiedenen Wegen dieselben Zwecke verfolgen, deren >?auptcharakter es ist, Produzenten und Händlern die Verteidigung ihrer legitimen Interessen zu erleichtern Bezüglich der Champagnerweine hält der Entwurf provisorisch bis zum 1. Lttobcr 1916 das Gesetz vom 10. Februar 1911 aufrecht vorbehaltlich, daß es auf Weine angewendet wird, weiche die von dem gegenwärtigen Gesetz vorgeschriebenen Bedingungen erfüllen. Petersburg, 30. Juni. Der SRini ft errat be- schloh, für die Flieaerabtcilung der Armee einen .vrebit Don *277188 Rubel für 1912 zu fordern. 1912 sollen acht solcher Abteilungen gebildet werden.________________ nationaler Deutscher Rundflug. Stöln 30 3unt Am heutigen zweiten Tage der hiesigen ^chauflüae'war das Weiter wenig günstig. Um 7,24 Uhr nt Vollmöller der um 5,40 Uhr von der Schillwiese bei Weiel «bgrftogm roar/ü« nngettonen, nnebbrrn et um 6,23 U»r auf hem Fluavlotz in Reust die vorgeschnebene Zwischenlandung vor- n(7ommenkwtte Don dort flog er um 7,02 Uhr nach Köln weiter Ter Flieger mutzte bis kurz vor Köln bet strömendem Regen flieaen Ter Wind flaute erst am späten Abend etwas ab. Gegen fci uik startete Hoffmann auf einem Harlan-Eindecker, er machte einen Flug von elf Minuten, wobei er zeitweilig eine Höhe nnn 400 Meter erreichte. Schutze führte mit feinem Eindecker rituae Kreisflüge aus. Der Monteur Jeannins stieb ebenfalls au einem etwa 8 Minuten dauernden Fluge auf. Ter Tomer-Pilot ernt ges machte einen schönen Flug in etwa 200 Meter ädbe, raufetc aber wegen Benagens des Motors plötzlich nieder- acbcrt, wobei der Apparat beschädigt wurde. Don den ausgesetzten Preisen erhielten Loffmann 780 Mk., S chultze 300 Mark und der Monteur Icannins ebenfalls 300 Mk. Tr. Hoos, der auf dem Luftwege von Düsseldorf nach Köln kommen wollte, um hier an den Schauflügen teilzunehmen, mußte bet Kaiserswerth eine Notlandung vornehmen, weil ber Apparat nicht genügend a u s b a l a n e ier t war. Er geriet in ein Kornfeld, wobei sich der Apparat überschlug. Ter Flieger erlitt nur leichte Quetschungen an beiden Beinen. Kleine Tagegchronik. In Heidelberg liefe infolge von persönlichen Reibereien Professor Strasser an die Professoren Schmidt und Ullrich eine Forder ung ergehen. In Diersen ist im Kinematographentheater Beckers der Theaterraum mit sämtlichen Apparaten und Film., sowie der grofee Wirtschaftssaal niedergebrannt, Verletzt wurde niemand. . . Zu den Typhuseickrankungen in schneidern u bl, bereit Zahl beute 234 beträgt, wird gemeldet, da» der Gesundheitsrat nut Milch als Krankheitserreger feststellte, da das Wasser der Stadt einwandsfrei ist. Bei einem Automobilunfall aui der Straste A । m - ro i tz—K r a f a u rouroe ein Ingenieur tödlich, der rt o m * missar der Bezirkshauptmannschast und ein Rechtsanwalt schwer verletzt. Die Verunglückten wurden vollständig ausg eplündert und der Kleidung beraubt aufge 1 “"Jm^Orte Kisdeindel (Ungarn) starb kürzlich der greife Mühlenbesitzer Caspar durch Vergiftung mittels Bilsenkrautsarnens, dem ihm feine einstige Geliebte in die Speise gemischt hatte. Tie Untersuchung ergab die HÄ i 11 ä t e r 1 d) a t t seiner Frau, ferner stellte sich heraus, dost noch mehrere Frauen Bergntungsversuche, teils mit Erfolg, vollführt hatten. Alle wurden verhaftet. Aus Cherbourg wird gemeldet: Ter Torpedobootszerstörer „Casqu e" erzielte bei einer sechsstündigen Versuchsfahrt eine Geschwindigkeit von 35, einmal sogar von 35l/s Knoten, was eine Höchstleistung darstellt. . t , Große Erregung wurde in Liverpool hervorgerusen durch Ausbruch von s ün l aufeinanderfolgenden Br änden, die augenscheinlich auf Brandstiftung zurückzusühren sind, an Bord des White Star Dampfers „Arabic", der morgen in See gehen sollte; der zweite brach um 2 Uhr, der letzte um 6 Uhr aus; alle wurden gelöscht. Handel. Berlin- 30. Juni. In der heutigen Monatssitzung des Zentralausschusses der Reichsbatik erklärte Vizepräsident v. Glasenapp, der Status der Bank sei recht günstig. Eine ausfallende Erscheinung fei es, dafe m der drillen ^unnrodi; Lombardiorderungen abgenommen hätten, während in frü- i C - . ieii ein? Zunahme erfolgt sei und die Wechsel in dieser gcificgen wär^n. während im Vorjahr der Bestand sid» undedeincud verändert hätte Tic stenersreie Roienreierve am 27. Zu ui 325 Millionen belragen und ber Stand fei unler Berücksichtigung der Erhöhung d?s Rotenkoniingentes um 68 Millionen besser als im Variable In der Zeit vom 22. bis 28. Zuni bar die Goldeinfuhr um 7 Millionen die Bad-Nauheim. Seeheim a. d. Bergstrasse F erienaufenthalt Gegründel |{Ofe| NukNSgvi» Aift«k«nnr Hotel I. RanK-, direkt a. Hochwald freies .inmitten —---"=-------- Noolbad iC7t Bad SatiZaiailSGIl OhcrheMen. "VVaiI Bequemste Lage mit schattigem hartem LlOlCl \ » CIL Besitzer: Johann W eil. Prospekt frei. Tel.202 teer fctaiilile und Dependance , Tnifriode“. Restaurant Pension und Sommerfrische. Station Obernhof a. d. Latin, 3 Acin. vom Bahnhof, ^dnlltich am Cingang des roinantiidjen Dorsbach- u. Jammertales, zu bervlichen Klosters Arnstein ider Perle der Vabn) gelegen Borzügl. ^ervstegung. Von Touristen u. Vereinen bevorzugt. ^-tetS lebende Jorelten. 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Abends 8 Uhr im Kurhaussaale Theater: Fräulein Josette — meine Frau. Donnerstag abend 8 Uhr im Kurhaussaale ^Lustiger Abend" von Marccll Salzer. Freitag abend 8 Uhr im Kurhaussaale Operette: Die gefchicdcue Frau. o. Samstag abends 8'1. Uhr im Äonzerthaus .vranz Liszt- Seiet (5. Kunstlerkonzertt der KurkavcUc unter Atitivirkung der Pianiuin Alice Rivver aus Buda pest. Leitung: Kgl. Prof. Hans LLindcrstein. Vorläufige Anzeigen. Sonntag. 9. Juli, auf der Terrasse Militärkouzert. Abends vierter Kammerspielabd.: Glaube u. Heimat. Dienstag. 11. Juli. ProietnonS und Vortragsabend Hüt Sven Hedlu nach Tibet" veranstaltet von der Geographischen Gesellschaft Düsseldorf. Sonntag, 16. Juli. Berlehrstag nut Schaufensterwetst bewerb, Blumenkorso und Preisverteilung. c1/? 2~~~ ——7777—c • e> tm TauuuS, Peusionshaus ^Ctdimurjlc bei Stoppern u.^eitaurniit,roirbSonimer* ri schlern und Ausstüglern zu ireultdlichem fluche empfohlen. 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Suli, abends 8 Uhr, in Steins Garten haben nur die Rlitglieder der hiefigen Gabeisberger fchen Sfenographen-Vereine nebft Angehörigen und des Bäuerischen Gefangvereins nebft Angehörigen, sowie die besonders ein- Bekanntmachung. Betr.: Ausbruch der Maul- und Klauenseuche in Holzheim. Nachdem die Maul- und Klauenseuche auch in den Gehöften des Wilhelm Jäger V., Heinrich Wei; I., Heinrich Wilhelm Laux, Konrad Schneider L, Heinrich Handwerk, Johannes Heinrich Jäger, Kaspcre Wächter, Johann Georg Schmandt W., Wilhelur Friedrich Grieb, Wilhelm Zeis; III., Konrad Jung I., Georg Laux, Wilhelm Glg II., Hermann Heinrich Reicht, Heinrich Ernst Klotz, Johannes Jung V., Konrad Brock, Heinrich Muller IV., Georg Friedrich Jung, K'ourad Zeis; VIII., Wilheliu Klotz VI., Alexander Sprankel, Johann Georg Gly V., Adam Diehl II., Adani Diehl IV., Konrad Jung XIV. ansgebrochen ist, werden die unter II unserer Bekanntmachung vom 22. Juni l. Js. angevrdncten Maßnahmen auch auf diese Gehöfte ausgedehnt. Gießen, den 1. Juli 1911. Großherzoglichcs Kreisamt Gießen. I. B.: Pr. Merck. Ich habe meine Sprechstunden wißöer angenommen Zahnarzt Th. Frutig Bahnhofstraße 54. I. 4078 Sprechstunden nur wochentags von 8—12 und 2-5 Uhr. WSmhclm Gesangverein. Beginn der Proben für die Aufführungen des Winterhalbjahres Montag iien 1 Soli 1011, MM 8 lljr. Liszt: 13. Psalm und Jaustfinfonie vVz Wagner: Szenen aus Parsifal Es wird mit vollzähliges Erscheinen der Mitglieder gebeten. Amucldungen neuer Mitglieder nimmt Herr Pros. Trautmann während der Proben, Montag abend 8—10 Uhr, in d. neuen Aula d. Universität u. in seiner Wohnung, Moltkestr. 6, wglich — außer Mittwochs— mittags von 1—2 Ubr entgegen. Verein Thaiia. Sonntag, 2. Juli Grosses Sommerfest aus der Pulvermnhle. Volksbelustigungen, Tanz, Kinder- ip'elc. 05401 Ter Vorstand. Prival-Tanz-Onterricht erteilt zu ieder Dageszeit Th. Bätalke. Tanzlehrer Wolfslraßc 9, Ecke Kaiser - Allee. Prinz-Heinrich-Fahrt 5. 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