160. Jahrgang Zweites Blatt Nr» 181 Erscheint täglich mit Ausnahme deS Sonntags. Die „Siebener FamittendlStter" werden dem .Anzeiger* viermal wöchentlich beigelegt, das „KrdsMatt für den Kreis Giehen" zweimal wöchentlich. Die „Landwirtschaftlichen Zeitfragen" erscheinen monatlich zweimal. Freitag 5. August 1910 Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schen Universitäts-Buch- und Steindruckerei. R. Lange, Gießen. Redaktion, Expedition und Druckerei: Schul- straße 7. Expedition und Verlag: e^51. Redaktion: eE 112. Tel.-AdruAnzeigerGießen. strafbare Handlung bisher nicht begangen hat. Die sichernden Maßnahmen gegen die Gemeingefährlichen sind entweder erzieherische oder ausscheidende. Die Freiheit des Einzelnen wird durch die Verhängung von sichernden Maßnahmen nicht gefährdet, wenn die Voraussetzungen der Gcmeingesährlichkeit durch die Gesetzgebung festgelegt sind und die Entscheidung über den (Eintritt der sichernden Maßnahmen in die Hand des Richters gelegt wird. Gegen den jugendlichen Verbrecher sind staatlich überwachte Erziehungsmaßregeln anzuordnen, gegen den liederlichen oder arbeitsscheuen Verbrecher die Internierung in einem Arbeitshause, gegen den Trunksüchtigen die Ueberweisung in eine Trinkerheilanstalt. Der geisteskranke Verbrecher ist, wenn seine Gemeingefährlichkeit festgestellt ist, für die Tauer der Gemeni- gefährlichkeit in besonderen Anstalten zu verwahren. Dasselbe gilt von dem Verbrecher, der Degen verminderter Zurechnungsfähigkeit zu einer milderen Strafe verurteilt worden ist. Der geistesgesunde Verbrecher ist für die Dauer der Gemeingefährlichkeit zu verwahren. Von sichernden Maßregeln gegen Nichtverbrecher einpfehlen sich die staatlich überwachte Erziehung verwahrloster Kinder und Jugendlicher, wie sie bereits in fast allen Kulturländern, geregelt ist, und die dauernde Verwahrung von gemein» aber mindestens 22 000 Mark. Jedoch wird vorgeschlayen, um den Wünschen der Antragsteller zu entsprechen, die letzt bestehenden beiden Haltestellen Lindenplatz und Asterweg-Ecke in einer Haltestelle zwischen beiden, etwa incher Mitte an dn Zozels- gaffe zu vereinen und dann an der Braugasse die zweite Haltestelle einzurichten. Ueber die Möglichkeit, ohne Kostenaufwendung noch in der Walltorstraße eine dritte Haltestelle zu errichten, ent» spinnt sich eine längere Aussprache. Der Oberbürgermeister erklärt dies bei der jetzigen Weichenanlage, wenn man den «Vr- Minutenverkehr beibehalten will, für ganz unmöglich, da durch jede neue Haltestelle 11/2 Minuten Aufenthalt verursacht wird, wodurch eine Unstimmigkeit an den Treffpunkten der Wagen und besonders an der Zentrale am Marktplatz verursacht wird. Stadtvv. Troß und Petri wollen wenigstens eine Probe mit der dritten Haltestelle, die ja nur nach Bedarf sein kann, machen. Doch wird der Antrag der Kommission, Haltestelle Zozelsgasse und Braugasse und Fortfall der seitherigen Haltestellen Lindenplatz und Asterweg mit knapper Mehrheit beschlossen. Die Uebersicht über die Einnahmen und Ausgaben für das Realgymnasium und die Oberrealschule für 1909. haben das erfreuliche Ergebnis gezeitigt, daß dabei 1700 Mk. erspart sind. Tie Versammlung nimmt davon Kenntnis und genehmigt die Wenigerausgabe. Die israelitische Religionsgesellscbaft (Rabbiner Dr. Hirschfeld) hat unmittelbar in der Nähe des Friedhofs ant Robbers Gelände erworben und will darauf einen eigenen israelitischen Friedhof Gießener Anzeiger General-Anzeiger für Gderheßen einrichten. Sie will zu ihren Bestattungen die vorhandene israelitische Leichenhalle, sowie alle Einrichtungen, die für die Leichenbestattung der Bürger seitens der Stadt getroffen sind, milbenutzen und auch alle Lasten des kommunalen Beerdigungswesens- wie andere Bürger tragen. Tie Religionsgemeinde begründet ihre Sonderbündelei damit, daß ihr strenger Ritus es verbietet, die Stätte, wo ein Toter begraben wurde, für anbere Zwecke päter einmal zu benutzen. Die Baudeputation schlägt vor, einen dahingehenden Antrag der israelitischen Religionsgesellschaft cm- zunehmen und eine Verbindung zwischen dem Sonderfriedhof und der Leichenhalle resp. dem kommunalen Friedhof über einen dazwischen liegenden Hohlweg durch eine Ueberbrückung herzustellen. Beigeordneter Georgi erklärt zu dem Antrag, daß man ich doch vor allen Dingen darüber klar werden.müsse, ob man prinzipiell überhaupt darauf eingehen will, konfessionell gesonderte Friedhöfe zuzulassen, für die ein Bedürfnis nicht vorliege^. Man habe geglaubt, mit der Friedhofsanlage am Rodberg eine Einrichtung geschaffen zu haben für alle Bürger unserer Stadt nach deren Wleben, gleichviel welchem Bekenntnis sie angehören. Es würde tief zu beklagen sein, wenn hier der Versuch, Bresche zu legen, von Erfolg fein würde. Er sei überzeugt, daß durch dies Beginnen eine Disharmonie in unserer Bevölkerung entstehen werde, die man seitens der Antragsteller doch vermeiden sollte, Stadtv. Dr. Biermer stimmt dem vollständig bei. Er beantragt, über diese Sache heute nicht zu befinden und den Antrag der juristischen Kommission zu überweisen. Was dem einen recht sei, sei dem andern billig, und es könnte dann jede Sekte verlangen, für sich einen besonderen Friedhof mnzulegen. Man müsse entschieden versuchen, dies zu verhindern, wenn es geht. Stadtv. Heichelheim bemerkt, er habe erst zur Sache aus naheliegenden Gründen nicht sprechen wollen, doch sehe er sich veranlaßt, zu erklären, daß es ihm und der Mehrheit seiner jüdischen Mitbürger, welche in der älteren Israelitischen Religionsgemeinde (Rabbiner Dr. Sander) vereinigt seien, peinlich sei, daß diese Frage hier zur Erörterung kommt. Er und seine Glaubensgenossen, die in der Mehrheit die gleiche Ansicht haben, seien stolz darauf, daß man in Gießen einen Weg gefunden hat, eine gemeinsame Ruhestätte der Toten für alle Bekenntnisse zu schaffen. Dem Antrag Biermer wird stattgegeben, die Vorlage wird an die Kommission zurück- verwieseu. , . Zur Einrichtung des städtischen Frechades, welches seit seinem Bestehen nur als Bänner-Badeanstalt benutzt werden kann, auch als Frauen-Badeanstalt werden 500 Mark gefordert und bewilligt. Es sollen wechselweise Badezeiten für beide Geschlechter bestimmt werden. Für ein Gesuch des Cafetiers Ernst Hch. Beutner um die Erlaubnis zum Betriebe eines Wiener Cafes Ecke Plock- traße und Johannesstraße wird die Bedürfnisfrage bejaht. Ter Abschluß der Rechnung 1908 ist von der Finanz-Kommission unter dem Vorsitz des Seniors der Stadtverordnetenversammlung, Stadtv. Wallenfels, geprüft worden, und es haben sich keinerlei Anstände ergeben. Stadtv. Wallenfels stellt demgemäß den Antrag auf Genehmigung bet Kreditüberschreitungen usw. Dementsprechend beschließt auch die Versammlung._______________________________ _______ Arrr LtaSt «itö Land. Gießen, 5. August 1910. Erntezeit! Der franz. Marine-Voranschlag im vudgetaurfchutz. o Paris, 4. August. In den beiden Mittwoch-Sitzungen trat der Budgetausschuß der Kammer an die Beratung des Marine-Haushaltes heran, der bekanntlich einer der wichtigsten für die nächstjährigen Ausgaben ist. Nach einer sehr eingehenden allgemeinen Erörterung besonders über die Neubauten und die Vorräte vernahm der Ausschuß am Nachmittag den Marineminister. Dieser erklärte, daß die Regierung, wenn das Marineprogramm nicht hinreichend zeitig durchberaten und angenommen würde, das Parlament ersuchen müßte, in das FinanAgesetz einen Arttkel einzufügen, der die Kiellegung zweier neuer Schlachtschiffe im Jahre 1911 anordnete. Admiral Boue de Lapeyrere fügte hinzu, daß die Abschlüsse für den Bau der zwei Schlachtschiffe von je 23 000 Tonnen eine Ersparnis von 9.45 Proz. aus die cm- genornmenen Preise ermöglicht und daß demnach die K'redit- forderungen im Budget entsprechend herabgesetzt werden Goldgelb prangen die Felder in ihrem Schmuck. Voller Segen neigen sie sich dem Sandmann entgegen, nur die Hohlköpfe heben, wie immer, ihr Haupt empor und suchen ihre körnertragenden Gefährten zu überragen. Des Land- manns Freunde aber sind die schwer nach unten hängenden, sich demütig unter dem Segen des Schöpfers neigenden Aehren. Froh zieht er am Morgen hinaus, bis nach schwerer Arbeit die reichen Halme in Garben inmitten des Feldes stehen. Tausend fleißige Hände regen, helfen sich im muntern Bund. Die langen Reihen sind ein freudiger Anblick für den Bauer, wenn auch die Stoppelfelder die ersten Vorboten des Herbstes sind. Unseren Vorfahren war die Erntezeit eine heilige Zeit, in der jegliche anderen Geschäfte ruhten, es war eine Feiertagszeit und reich an religiösen Gebräuchen. Schwer herein schwankt: der Wagen, kornbeladen; bunt von Farben auf den Garben liegt der Kranz; und das junge Volk der Schnitter fliegt zum Tanz! Fast überall trägt der Schluß der Ernte festlichen Charakter, und in manchen Gegenden toerben, während der Erntezeit gegen Mittag die Glocken geläutet. Man glaubte, daß die "böfen Geister namentlich um die schwüle Mittagsstunde umgingen und suchte sie durch das' Läuten zu vertreiben. In anderen Bezirken herrscht die Sitte, daß der Gutsherr oder sonst ein argloser Wanderer, sobald sie zum erstenmal das Erntefeld betreten, von den Feldarbeiterinnen mit einem Korn seil unter Aufsagen eines Verses gebunden werden. Die Schnitterinnen erhoffen sofort einen klingenden Lohn in Gestalt eines Geldgeschenkes. Jedenfalls ist dieser Brauch der Rest des alten Dankopfers, das in manchen Gegenden am ersten, in vielen auch am letzten Tage der Ernte den Göttern dargereicht wurde. * ** Wie sollen d i e K i n d e r die großen Ferien verbringen? Mit dieser Frage beschäftigt sich ein Bürgerschuldirektor a. D. in den „Tresd. N." und kommt 3ntCT1tGti0nük Vereinigung. entschieden: Ein erbetener Dispens von den Bestimmungen der • rJ/ ' s Bauordnung des Bäckermeisters Flick, Bismarckstraße, wegen Unter zahlreicher Beteiligung von Kriminall ßen und Strairechts--1 c>ox^2lls einer Einsahtt in seine Hosreite wird nicht befürwortet, lehrern aus fast allen Kulturftaaten trat hier nn Palast der Aka- ^ -m eines Brandes die Feuerwehr gehindert ist, ihn demien die Jnternaiionale kriminalistischeVereinigung zu^brerl Architekt Nikolaus will auf dem öinter» 11- Tagung zusammen, die unter dem ^brenvorsttz des Justiz-1 ^wnde der ehernalls Boll'schen Besitzung am Seltersweg eine Ministers Lantsheene .steht, ^as Bilremi bilden Profegor PnnsJ erbauen, wozu die Genehmigung versagt wird. — Möbel» (Brüssel), Staatsminlster ^e Jeune (Brussel), Geheimrat Professor h^M^r Brück will an der Schloßgasse eine Toreinfahrt mit ’• daran stoßenden Wagenschuppen errichten, wozu Dispens erteilt WMr uU eröffnete als Vorsitzender die Beratungen ^d. — Fabrikant Throrn will in seinem Garten, der zwischen mit einem ^.ank an den Minister für besten ®*J$emen, unb Aulweg und dem Bergwerk liegt, ein Gartenhäuschen mit erinnerte baran, bafe -1 3afjre 506^11119111101 heizbaren Zimmern ohne Unterkellerung errichten. Hiervergangenseien. Auf sozialem Gebiete sei besc niobeine®egegen hat bie Versammlung nichts einzuwenden, wenn bie S3au» ruhiger und beweglicher geworden. Man swche das Jndwlduum auf Widerruf erteilt wird. - Dem Bauunternehmer besser zu verstehen, um der ^Gesellschaft besseres -^rstandnis ent- Weh rum wird die Errichtung eines Backsteinmacherhäuschens gegenbringen zu können. — ^.er Juftizminister Lantsheene begiutzte!^^.^^ Widerruf erteilt. — Die Gemeinde Annerod! bann bleGrschienenenimNamenselner nctJpemr^ beabsichtigt eine Wegüberführung über einen städtischen Grenz- unter lebhaftem Beifall dte Gründer bet T«remigung, d.e Bro ^aben herzustellen. Die Erlaubnis hierzu wirb widerruflich erteilt, w cklnn?d-s von är allen klaMchcn Schule aü/em. Der Streit «egen d-8 Stadt.,.rmes und der alten Fr.edhosskapelle Die Vereinigung beschäftigte sich bann nut dem ersten Punkt zwilchen ber politischen Gemeinde unb der evangelischen Kirchen- der Tagesorbnung, bet Frage: „In welchen vom Gesetz bestimmten gerneinbe ist burch einen V e r g l e r ch aus ver Welt geschatst. Zu Fällen kann der B e g r i s f b e r G e m e i n g e i ä h r l i ch k e i t des diesem Vergleich hat der Gesamt-Klrchenvorstand lerne. Geneh- Täters gesetzt werden für den Begriff der verrolgteli Tat und unter nugung erteilt. Bas alte -Wahrzeichen der ^tadt, der ^urm welchen Bedingungen ist dies vereinbar mit den Garantien bei der ehemaligen Pankrattuskirche, geht vom 1. April 1910 an neriänlichen Freiheit" M bas Eigentum der Kirche über, gleichzeittg übernimmt biese Erster Berickterstatter: hierzu mar Professor G a r c 0 n (Paris), die Unterhaltungspflicht. des Turmes und der Turmuhr, wobei der ausführte: Es steht fest, daß nicht erst nufere Zeit den Begriff anerkannt wird, daß bie Stadt nicht verpflichtet werden kann, der Gemeingefährlichkeit gewisser Personen erfunben hat, bie fid) Juenn. bie Turmuhr etwa lvater unbrauchbar werden Ioll.e, Tur bauernd in einem Zustande befinden, der sie Veranlaßt, Verbrechen dze Kosten einer neu zu beschasienden Uhr aufzukommen. Die zu begehen. Bereits im 15. und 16. Jahrhundert sind ähnliche Ideen Stadt zahlt der Kirchengemeinde für die Ablösung der bisher ihr aufgetaucht. Wir haben aber ben neuen Bagriff ber persönlichen I ob gelegenen Unterhaltungspflicht durchs die Kirchengemeinbe an Verantwortlichkeit in die Frage hineingetragen. Man hat sich in- diese den Betrag von 8000 Mk. er Stabt imrb von ber Kirchen- folgedessen auf bem Gebiete ber Rechtspflege nachsichtiger erwiesen, gemembe bas Recht zugeflanben, auf bem ^urm, fo lange ihr aber bie verhängten Strafen haben ihre Wirkung verloren. Darauf dies notig erscheint, ^urmer ober Wachter zu unterhalten und hat man sich bazn gewandt, die sozialen UrfGeben des Verbrechens die Stadt verpflichtet sich, so lange sie von der Turmerwohnung zu untersuchen und die Frage zu studieren, ob in bestimmten Fällen Gebrauch macht, diese in Stand zu halten.^ Ebenso ist der Stadt die Verantivortlichkeit des Einzelnen nicht de-r Gesellschaft zur Last I die Mitbenutzung der Glocken des Turmes eingeraumt. fällt. Alle diese Fragen haben die Nachsicht Verstärkt und trotzdem Dagegen wird das unbesckrankte E l g en t u m 2 r e ch t an ist das Verbrechen geivachsen. Hierbei ist jedoch zu beobachten, daß b e r alten K a p e l l e auf dem Fried ho, am J.abrungy- nur bie Zahl der Verbrechen gewachsen ist, die Rückfälligen be- berg seitens der Kirche der ^tadt zugeftandeii. So lange die aehen eb?n mehr Verbrechen; die Zahl ber- Verbrecher selbst hat Kapelle bestehen bleibt soll barm an Himmelfahrt xotemeft ober fifh nicht erhöbt. bei Beerbiguugen Gottesdienst abgehalten werben können. Auch Der Redner zeigt dann die Unwirksamkeit der Gefängnisstrafen sonst ist die Stadtgemeinde bereit, ^aus vorherigen Antrag ber inbezug auf gewisse Verbrecher. Soll man ferner auch die Al- Kirchengemeinde dieser die Erlaubnis zu geben, die Kapelle für koholiker ins Gefängnis schicken? Das Gefängnis würde für gottesdienstliche Zwecke zu benutzen. Sämtliche Nutzungsrechte, sie eine Strafe ohne teden Erfolg fem. Hier geüörtwie bei den Bettlern welche für den -burm sowohl, wie für bie Kapelle gegenfeitifg unb Landstreichern an Stelle bes Gefä.ignisses bie Unterbringung von den Parteien zugestanben pnb, werben grunbbuchamtlich cur in Asnlen. Bei allen biefen Fragen dürfen aber nicht die föaraip I getragen, ^uie Neubaupflicht der Kapelle im Falle bereit Bau- tien außer acht gelassen werden, die dem Jiudividuum feine perjönd fänigteit. beftebt ,ur die Stadt md)t. . liebe Freiheit verbürgen. Tas Älbkommen wurde von der Versammlung c t u ft 1 m m 1 ö J Der Gegenvortrag des Geheimrats Purfessor Dr. v. Liszt genehmigt , (Berlin) legte der Vereinigung zu der Fragn umfangreiche Leit- (jin ^utrag zahlreicher Bewohner, sätze vor in denen es u. a. heißt: „Der. Zustand der Gemein- an ber Braunste eine Haltestelle der Straßenbahn gesährlichkeit eines Individuums ist gegebern, wenn angenommen 511 errichten, ist von der Kommission insofern abgelehnt worden, werden muß, daß es von ber Begehung strafbarer Handlungen als eine solche neben ben schon bestehenden zwei Halteftellen am durch Androhung und Vollstteckung der ordentlichen Strafen Lindenplatz und am Asterweg aus technischen Gründen nur möglich nicht wird abgehalten werden können. Der Zustand ber Gemein- ist, wenn bie Weichen verlängert werben und am Wiefecker Weg gefährlichteü kann gegeben fein, auch wenn bas Jnbividuum eine I ein Stanbwagen seinen Platz erhält. Tie Kosten bafur betragen können. Aach über den für 1911 vorgesehenen Ausrüstungs- gefährlic^n Geisteskranken im Anschluß an das Entmündigungsplan ließ sich der Minister ziemlich eingehend vernehmen, verfahren. Desgleichen empfiehlt sich, gemeingefährliche Trunk- Als darauf der Wg. Masse eine Erhöhung des Kredits süchtige Mtweise in einer Trinkerheilanstalt zu internieren. Million verlangte »ertaste^ber feine Wanb'T man eto darüber und rrchtete an den. Mrnister die Fvage, ob em (5^^ngnj§z das Defekte ausnehmen und von einem Arzt geleitet Intereste dafür Vorlage, die im Finanzjahre 1910 begon» tocrben dem Hauptthema selbst meint der Redner, daß nenen Bauten zu beschleunigen. Auf die bchahende Ant- die Gefahr nicht Übertreiben dürfe und bei der Sttenge wort des Ministers sprach der Ausschuß int Prinzip nicht ins Ueberinaß verfallen solle. Vagabonden z. B. seien noch zugunsten dieses Vorschlags aus. Als sich dann der Mi- nicht gemeingefährlich. Allerdings dürfe man nicht märten, bis nister entfernt hatte, wurde die Prüfung der Kapitel be- der Schlag gesessen habe, um sich dann nachträglich zu .schützen, gönnen. Bei den beiden ersten Posten wurden 400 00 0 Nötig wäre es, die ganz bestimmten Falle ber^Gemeingesahrlich- % r fi n f c n abaeftritben während außerdem einige! kett im Gesetze genau festzulegen. Proseflor >5 a 1 par (Brüisel) Unterabteilungen an Wstrtche m^ch erschein TÄ Schule 'habe Vorbehalten wurden. Ver Posten (Neubauten) stand der U. FMor vollständig aus dem Gesicht verloren. Eine Lösung Ausschuß ans Grund der Erklärung des Mtntsters von einer Problems ber Gemeingefährlichkeit hinsichtlich bes Rechts Beschlußfassung vorläufig ab, da dte berichtigten Ztffern ^ft noch nicht gefunden. Professor v. Liszt gehe vielleicht zu ihnt spätestens im Oktober unterbreitet werden sollen. tocitz tnbem er den Begriff ber verfolgten Tat vollständig auf» Zu diesen Angaben fügte ein Mitglied des Ausschusses gebe. Pisoing (Rumänien) weist, darauf hin, wie schwer es Berichterstattern gegenüber hinzu: sei, zu enffcheiden, ob bie Gemeingefährlichkeit einer Person von ,/Bekanntlich ist der Bau zweier Schlachtschiffe von der Kam-! Dauer sei. Die Enffcheidung _bie)er Frage dürfe man nicht bem mer beschlossen worben. Wenn man sich aber auf biese einzelnen I Richter überlassen. N ab 0 kost (St. Petersburg) verlangt wehr Bauten beschränkte, würde der Tonnenpreis sich sehr hoch stellen. Aufmerksamkeit gegenüber den sozialen Urschen des Verbrechens Tenn wemi die Schisssbauer die Sicherheit hoben, daß sechs als den Verbrechern selbst. „Eggelen (Holland) bittet. deiK Schlachtschiffe auf Kiel gelegt werden sollen, so werden sie sich Richtern in der Entscheidung Über Gemeingefährlichkeit o er trauert zu einer größeren Preisherabsetzung verstehen. Deshalb hat der zu schenken. Das Bureau wurde schließlich beauftragt, auf Gruno Ausschuß an den Minister die Frage gerichtet, die Regierung der Aussprache bem nächsten Kongreß einen ausführlichen Bericht noch immer bei ber Absicht beharre, die Annahme des angekün- vorsulegen. bigten Marineprogramms vorzuschlagen, was per Minister be-1 —- ------- jahte. Tie sechs Schlachtschiffe werden je 63 Millionen kosten. SÜWM ÖCV Stadtverordneten. Bei ber von dem Minister in Aussicht gestellten Preisherabsetzung Gießen, 4. Aug. wird eine Ersparnis von 6 Millionen für jedes einzelne Fahr- Oberbürgermeister Mecum eröffnet um 41/2 Uhr die Sitzung, zeug, also insgesamt von 36 Millionen erzielt, werden. Gnb die Beigeordneten Georgi und Heyligenftaedt, die finanzielle Kraftanstrengung ist unumgänglich, wenn wn^ ver- Stadtverordneten Dr. Biermer, Brück, Dr. Ebel, Habenicht, Petri, hindern wollen, daß Frankreich auf dem Meere selbst Wer ^UgAarbt, Wallenfels, Faber, Jann, Huhn, Heichelheim, Orbig Oesterreich und Italien zuruckbleibe Löber, Haberkorn, Helm, Eichenauer, Simon, Troß unb Plank. Paris, 5. Aug. Bei den Beratungem des Budgets <$er Vorsitzende macht den Stadtverordneten Mitteilung von hat der Ausschuß die Forderungen des Hamshaltungsvor-eingegangenen Einladungen zu Festlichkeiten des schlages für das Heerwesen um 4 467 000 Franken ge- Kavallerievereins (Fahnenweihe), des Radfahrvereins 1885 (25- kürzt und diese Maßnahme mit der ungenügenden Aus- jähriges Stiftungsfest). wähl des Heereserfatzes begründet. Auch bei den übrigen Ein Anttag, die Belästigung der Nachbarschaft der von Beratungsgegenständen wurden IV2 Millionen Ersparnisse Pferdemetzger Keßler ^^^bnm Schwem^ucht durch^tts- ö 1 stattit ak^wtellen, wird der Juristischen Kommiflion überwiesen. —> Ohne Aussprache wird wie folgt über nachstehende bftbei $u dem Schlüsse: „Während der Ferien laßt Bücher, S? Schreibhefte im Schranke liegen, verschont den zmaoen, das Mädchen mit Nachhilfestunden und mit Uebun- gen auf dem Klavier: denn cs ist eine Hcruptbedinnuna sAr die gesundheitlichen und seelischen Wirkungen der Serien, das; das Kind einmal völlig frei ist von allen ru,l9cn der Schule. Man sollte allgemein Ku der uusiafiung gelangen, daß Ferienarbeiten, selbst als frci- w^llige Leistungen, un-zulässig sind. Laßt das Kind während geistig in Ruhe, laßt es träumen und oo)en, ihr werdet cs nachher merken, lvie reich es dabei geworden ist." Ein sehr vernünftiger Gedanke! . ** »Regnerischer Sommer.« Zu dieser Notiz in Nr. E des A." wird uns von einem Freund unseres -ülattes geschrieben: Ein alter Mann in einem Ort des vorderen Vogelsberges erzählte mir: 1816 habe es im Sommer 1° viel geregnet, daß das Getreide nicht gereift sei. Auf manchen Aeckern sei es so naß gewesen, daß sie bei der Ernte bitter unter der Nässe gelitten hätten. Das Mehl wäre so feucht gewesen, daß sie das Brot nur hätten essen können, wenn sie die Laibe in Stücke geschnitten und noch einmal gebacken hätten. ", . Bichv er ladung an Sonntagen. Zur Be- sertrgung der Störungen, die durch den Viehantrieb und die Verladung der Licrc an Sonntagen verursacht wurden, JJf Einvernehmen mit dem Oberbürgermeister von der Verkehrsrnspektion angeordnet worden, daß die Viehverladung an Lonntagen vom 14. d. Mts. ab versuchsweise oer^M l t t e l r a m p c der Westseite des Bahnhofs und nicht mehr an der Nordseite stattfindet. Es entfällt hiermit der Antrieb durch die zur fragt. Zeit sehr belebte ahnbosstraße, was sowohl von den Interessenten als auch von den Anwohnern und Passanten der Bahnhofstraße begrüßt werden wird. -r- Heuchelheim, 4. Aug. Seit einiger Zeit herrscht in unserem Dorfe Diphtherie, die auch schon ein Menschenleben gefordert hat. Durch das rechtzeitige Eingreifen des -lrztes wird den fast täglich neu auftretenden Erkrankungen aber wirksam begegnet. xAus dem Kreise Alsfeld, 4. Aug. Das Städtchen Kirtorf und die Gemeinde Vadenrod bauen jetzt le eine Wasserleitung, Haarhansen hat seine Anlage nut einenr Kostenaufwand von 19 000 Mk. vollendet Die KUlturrnspettion Gießen führte die Wasserleitungen aus. -ue §cldbercinigung wurde beschlossen von den Orten Grebenau und Schwarz. + Romrod, 4. Aug. Der seltene Fall, daß ein Bürgermeister zum fünften Male wiedergewählt wird, hat sich rm nahen Windhausen zugetragen. Bürgermeister Steuernagel wurde nach 36jähriger Amtszeit einstimmig wiedergewählt. )( Ruppertsburg, 4. Aug. Bei der gestern hier stattgehabten Bürgermeisterwahl wurde der seitherige Bürgermeister Wilhelm Lehrl. mit 137 Stimmen wieder- gewählt. ein ehrendes Zeugnis für den Gewählten, der nun die vierte Arntspcriode antritt. Sein Gegenkandidat August Högy II. erhielt 9 Stimmen. Die Wahlbeteiligung war sehr lebhaft, nur 10 Wähler enthielten sich ihres Stimm- rechtes. n. Schlitz, 4. Aug. Infolge furchtbarer Regengüsse in der Nacht vom Mittwoch auf Donnerstag ist die Schlitz über ihre Ufer getreten und überschwemmt weithin das Wiesental. Ter Verkehr auf der Staatsstraße zwischen Schlitz und Salzschlirf ist durch Ueberstutung ber Brücke bei Uetzhausen z. Zt. völlig unterbrochen. Darmstadt, 4. Aug. Am Grabe ihrer Eltern fand man die 35jährige Elise Jöckel, Tochter des verstorbenen Schlogverwalters, die sich mit Lysol vergiftet hatte. Die Unglückliche starb kurz nach ihrer Einlieferung in das Ilädtyche Krankenhaus. - r Friedberg, 4. Aug. Tie Ankunft der russi- I g) e n a i, e r s a m i l re im altertümlichen Schlosse Friedberg erweckt Erinnerungen an gekrönte Häupter, die hier in den letzten Jahrzehnten geweilt haben: Großherzog Ludwig III. wohnte jahrelang den Sommer über im hiesigen Schlosse. Von hier ans erlietz er einen Mschiedsrus an seine ins Feld ziehenden Erreger tm ^mli 1870. Die hiesige Stadt war die erste Stadt t vbn ersten deutschen Kaiser in ihren Mauern sah. Vulhetm 1. verweilte zwei Tage hier, ebenso „unser Fritz", der spatere Kaiser Friedrich nebst Gemahlin, Alexander von Bulgarien kam aus der Flucht, geleitet von seinem Bruder, ins Friedberger Schlotz. Wie ost Hot Ludwig IV. und Alice von Heyen hier geweilt, und lvie viele Tage froher Kindheit hat die letzige Sann im Kreise ihrer Familie hier im Schlosse zu- acmacht. Deshalb wird auch von Friedbergs Bürgerschaft ihre Herkunft mit großer Freude begrüßt. Wetzlar, 4. Aug. Der Kreis Wetzlar hat in 82 Gemeinden Wanderbibliotheken eingerichtet, die von den Lehrern verwaltet werden. Im letzten Jahr waren 50 000 Bücher im Umlauf. Bücher wissenschaftlichen Inhalts waren wenig begehrt, solche historischen und beschreibenden Inhalts, besonders über Kolonien und Marine wurden dagegen stark gelesen. X. Hanau, 4. Aug. Einer Beraubung bei dem H a u p t z o l l a m t e cintref ,enhcr A u s l a n d s s e n d u n g e n ist man aus die Spur gekommen, was zur Verhaftung des Haupt- zollamtsdicners Schmitt geführt hat, den man als der Säten 'chlstt verdächtig bezeichnet. Der ©teilt ist ins Rollen gekommen durch die sich bei einer Versicherungsgesellschaft gegen Diebstähle mehrenden Ersatzansprüche über abhanden gekommene Waren. Ter Zol amtsdiener, ein gelernter Schlosser, hat offenbar dte beim Sollamte eintrefsenden Seirdungen durch Nachschlüssel geöffnet und dann Wertstücke daraus entnommen. Bei einer Durchsuchung seiner Wohnung fand man Waren in großer Menge. Firmen der hiesigen Edelmetatlindustrie schätzen den Wert der ihnen abhanden gekommenen Waren aus den Auslandssendungen hoch ein eine einzelne Biiouteriefirma hat etwa 4000 Mk. herausgerechnet' JU5 der Hehlerei verdächtig ist ein hiesiger Uhrmacher in Untersuchungshast genommen worden. Märkte. ** Gießen, 3. Aug. Viehmarkt. Bei dem nm 2. und 3. August nbgehnlteuen Markte waren 1357 Stück Rindvieh und 377 vchweme aufgetrieben. — Der nächste Markt findet am 16. und 17. August statt, am letzteren Tage auch Krämermarkt. le. Wiesbaden, 4. Aug. Heu- und St roh markt Angefahren waren 28 Wagen Heu und Stroh. Man notierte- Heu, neues, 4.60-6.00 Mk., altes 0.00-0.00 Alk., Stroh (Richt- iß801'mirUenin;?°nn 7 Fruchtmark!. Hascr 16.00 bis 16.80 Mr. Alles für 100 Kilo. Uirchliche Nachrichten. LvangeLijche öemeinöe. 1'. Sonntag nad) Trinitatis, den 7. August: Gottesdienst. 3n der Ztadtkirche, Vormittags 8 Uhr: Siehe Johanueskirche. Vormittags 9'/, Uhr: Pfarrer D. Schlosser Vormittags 11 Uhr: Kinderkirche für die Matthäusgemeinde. Pfarrer v. S ch l o s s e r. In der Zohanneskirche. Vormittags 8 Uhr: Pfarrer A u s f e l d. Zugleich Christenlehre für die Neukonsirmierten aus der Johannesgememde. Vormittags 9'/, Uhr: Pfarrer B e ch t o l s h e i m e r. Bornuttags 11 Uhr: Kinderkirche für die Lukasgemeinde. Pfarrer B e ch l o l's h e t m e r. . Am Sonnte dem 14. August findet in der Johanneskirche tseiee des heilig,m Abendmahls für die Lukas- und Johannes- gemeinde gemeinsam statt. Anmeldungen iverden für beide Gemeinden bei Herrn Pfarrer Aus selb, Süd-Anlage 8, erbeten. An demselben Sonntag wird die Kollekte für die kirchliche Versorgung der irn Auslande und in den überseeischen Ländern zerstreuten deutschen', evangelischen Christen erhoben. Die^lmtsgef'chäite der Lilkasgememde übernimmt vom 8. August brs 5. September Pfarrassisteut Han ft e i n , Wetzsteinslraße 38. (Sprechstunde vcnmittags zwischen 11 und 12 Uhr.) Katl)oli$d)e Gemeinde. Gottesdienst. Samstag den 6. August: Nachmittags um 5 Uhr und abeuds um 8 Uhr: Gelegenheit zur heil. Beicht. S o n n t a g d e n 7. A u g., 12. S o n n t a g n a ch P fi n q st en: Vormittags von 61/, Uhr an: Gelegenheit zur heil. Beicht. ■ um 7 Uhr: Die erste heil. Alesse. „ uni 8 Uhr: Austeilung der hl. Kommunion. » um 9 Uhr: Hochamt mit Predigt. „ um 11 Uhr: Heil. Alesse mit Predigt. Nachmittags mm 2 Uhr: Andacht. Verantwortlich für „Aus Stadt und Land" und „Gerichtssaal" i. V.: Karl Neurath. Meteorologische Beobachtungen der Station Gießen. Ailg. 1910 Wetter - ö •^*8’ SJ z «d I C.S .|s i ü 6V 4. 4. 5. 216' 740,9 , 20,2 1 11 0 62 740,31 15,8 11,6 I 87 7’fc 741,0, 15,7 11,7 ! 88 Höchste Temweratur am 3. Oliedrigste , e 3. vliederschlag: = 0,3 mm. N N SW bis 4. , 4. 1 4 ; U I 2 I 9 2 1 9 August — Sonnenschein Bem. Himmel Sonnenschein -- 20,9 °0. -- 14,0 °0. R. Spitzner & Cie., Frankfurt a. M., Opernplatz 2 ss3/5] B E N1 AUTOMOBILE Tourenw.agen - Stadtwagen - Kleine Wagen Lastwagon - Omnibusse - Geschäftswagen Bootsmotoren - Luftschiff- und Flugmotoren. BENZ & Cie. Rheinische Gasmotoren - Fabrik Aktiengesellschaft - Mannheim 100 G. Staats-Anleihen do. do. Preußische Consols M. do. do. 4 P reich 91.60 $>t)pot6e!en.9Itt..BL)allf8O./ b do. - 0 a v. lünbb. ab 1905 do. Ungar.-Galizische . stf. i. S do. LandeSkultiir-Ztente i. S. Borarlberg . . S. ISlünbb.ab. 1908 E.-B.-Anl. . . Lire 500 do. M. 41', Bukarest Sarb. Sec. slsr. gar. I u. II 4050c i. G. do. 101.10 Kopenhag. v. 1901 unk. 1911 2043c 4 Rhein. unk. 101.90 M. Württcmbg. gar. Westb. Bdkr. 102.90 Ausländische b. Südd. Boden Kr. S. 53 u. 54 kündb. I. Europäische. do. bi§ incL Ser 52 99.70 M. 100.20 4 Lire t. G. . Gottharbbahn. 158— 67.40 Oest.-Ung.StaaSb. 97.60 Mi. 37, do. Kommunal Ser In.II unk. 1909 do. Ocst.Südb.(Lomb ) I 21.— Jlal. Mittelmeer . ’Dlnntnf Kikeilb. 37, Nassauische Laudesb. Vit. F. G. H.K. u. L. Anatol. Eisenb. do. M. N. P. Prince Henri . . . | 25.50 Prag-Dux St. Akt., 37, Casseler Landes-Creditanst. unk. und Conimnnal- Provinzial- Raab-Odenb. . Standesherrliche Anleihen M. 4 n do. do. 95. s.fl. 4*/, Eisenwerke Lollar r. 102 37, Frankfurt M. 3 M. Rente 1881/88,92,93 do. do. 4 do. M. Dividende Ung. Lokalbahn Serie I r. 105 do. 94.75 Bank erzinsliche Badische Bank . 169.10 130.50 3V, do. do. 115. M. II v. 1891 Lit. H v. 1890 do. 12' . . M.600 BeremSbank . TiSkonto-GefeUschaft M. 600/1200 DL 600/1200 77< 94.50 27, Siuylweißenb.-Raab-Graz 114.10 155. Lstr. v. v. 1907 100.30 Unverzinsliche Lose. 6 ! 67, M. (Eisern Tor) Gold stsr. . Nürnberg. Bercinsbk. M. 300/1200 91.80 Außereuropäische. II. Pes. do. 37, Karlsruhe 1890 v. 197. 4 91 Lstr. 168.10 I Türkische . 181. do. 215— Ultimo do. v. 1898. do. 47, 383. 91.50 S|Tr.| do. 37, 7 do. BereinSbauk 3 do. Industrie-Aktien. 98— 99.60 91.50 abgest. 80°/( Rkanuheim v. 1901 kündb. ab 1906 Ser. 16 u. 17 unk. 1910 91 lünbb. ab 1903 91 128. Slcnunniial Ser. 1 unk. 1910 do. 37, do. 1899-1901 1902 unk. b. 1913 . unk. b. 1913 kündb. ab 1908 3 47, Ostenbach kündb. ab 1906 1891/92 (abgest) . . v. 1889 1906 v. 1889 v. 1889 v. v. 1903 1879 1900 amort. ab 1907 amoct. ab 1910 100.40 100.40 do. do. 6 5 4 5 5 3 v. v. 3 3 4 Fulda 4 Gießen do. do. do. do. do. do. do. do. do. G. G. G. S. 500 200 90.30 90.80 Reichsbank Frankfurter do. do. do. do. M. 1000 M.1000 M. 1000 600/1200 7 7 186.60 158.10 147 10 148.10 do. do. do. do. do. unk. unk. unk. unk. unk. unk. 40 100 100 150 4 4 4 4 6 D 5 »7, u S. i. G. 1888 1897 öfl.G Kr. 99— 93.80 94.60 90. 90. 89.75 89.20 3 47, do. do. do. do. do. do. 1893 1896 1897 1903 1905 v. 1889 v. 1891 500 500 500 500 Dresdner Bank . . Dresdner Bankverein 4 4 4 4 conv. conv. 97, 8 57, 6 97.40 93.60 103.60 3 5 5 do. do. do. do. do. do. do. 461. 74. 4 5 4 4 4 4 4 4 4 4 37, 3 100.90 47.90 48.50 87.20 86.90 94.70 91.90 82— 76.30 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 5 4 Erlangen 4 Freiburg ronvert. v. 1897 v. 1902 v. 1905 do. do. 168.90 102— 119.50 b. b. b. b. ö. st. M. 106.20 102 60 66.25 67.90 11.90 37, 3 v. 1884 v. 1888 v. 1895 v. 1898 DO. do. do. do. do. do. 00. Papcnh. Gräfl. . Rudolfs-Stiftung b. 1909. b. 1912. 100.90 101.10 92.80 100.90 101.10 99.80 96.60 89.30 Elisabeth 5t. Ferd. do 101.90 92— 91.30 90.70 100.30 91.80 95.80 84.40 v. 1888 v. 1895 v. 1898 1905 lünbb. ab 1901 kündb. ab 1902 kündb. ab 1908 unk. b. 1910 . M.j 105.60 Tlr. 103.50 91.40 91.40 91.60 91.60 86.50 Ser. 5 unk. b. Ser. 6 unk. b. Ser. 7 unk. b. Ser. 3 kündb. Ser. 4 kündb. 1. G. v. 1903 i. G. v. 1891 v. 1894 . . v. 1898 . M. Fr. 2000c b. 1913 1000 c 4 4 4 4 4 4 4 6' 75 90 102.30 91.50 91.50 100.10 100.10 Oest.-Ung. Bank . . Ocst.-Läuderbank . . Oest.-Krcdit-Änstalt. . Pfälzische Bank . . . Preug. Bodenkreditbank M. 1000 Tlr. 100 82 30 82.30 232.50 132.50 127.60 Hstp. do. do. do. do 400 400 400 91.10 91— 91.50 u. 41 unk. b. 1910 unk. b. 1913 . . kündb. ab 1908 . Kr. 1400 ö. st. 200 ö. fl. 260 M. 1200 Tlr. 200 104.60 135.20 40 43 46 47 44 4 3V, 37, 3 37, Anl. abgest. do. . . do. . . Pes. Lstr. Pes. 100.20 79 70 93.50 74.80 Ühittclö. Bdkr. i verse Obligationen. 4 Buderus r. 103 _ I 0 Dtsch. Luxem d. r. 100 99J0 p7> do. r. 102 47, Eisenb. Rentenbank . do. Südwest stfr. gar. 408/2040 Ryäsan-Koslow stcuerfr. gar. . . do. UralSk stcuerfr. gar. 404/2020 do. do. 97 stcuerfr. gar. . Warsch.-Wien. stfr. gar. 2020/4040 Wladlkawk. 85 ft fr. gar. 408/2040 Anatolische i. G 2040r do. i. G. (S. II Erguz.) 2040 Portg. E. B. v. 86 (Baira Baixa) ö.fl. M. ö.fl. Heidelberg do. do. . . Tlr. alt. K. Rbl. alt. K. Rbl . . ö.fl do. do. do. do. do. do. do. Oest.-Ung. StSb. 1873/74 i.G. do. Brnnn-Rs. 72 sts. i. G. Landw. Kreditbank Pfandbr. T-V . . do Landw. Kreditbank Lu. D-J . . . do. do. Lit. N-P . . . . . Landw. Kreditbank Pfdbr. Lit. Q-S . . Hambg. Hyp.-Bk. S. 141-340 kündb.ab!905 do. do. S. 341-400 unk. b.1910 do. do. S. 401-470 unk. b. 1913 do. do. do. dc. do. do. do. do. do. do. 37, Kreuznach v. 1888 u. 1898 37, Lahr v. 1889 ......... 37, do. v. 1902 37, Limburg abgest 37, Ludwigshafen v. 1896 do. v. 1903 kündb. ab 1908 . do. do. do. dv. do. do. do. do. 3 3 4 39/,o Neapel staatl. gar. Stockholm v. 1880. do. -- - Mexik. amort. innere Ser. I—IV do. cons. äußere v. 1899 steuersr do. 1887 stf. gar. Frauz-Jojes . . 1. S. 200/1000 Kaschau-Odrb. v. 1889 do. do. do. do. do. do. do. Worm> do. do. do. do. do. do. do. Mainz do. do. do. do. do. do. do. ho do. do. dv. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do do. do. Frk. Mannheim kündb. ab 1902 do. kündb. ab 1907 94 _ I 47, Elektr. Werk Hombnrg r. 103 1 1 D. Atlant Telegraf . . . „ ! 99.20 Fr. 101— Würzburg v. 1899 unk. b. 1910 v. 1903 unk. b. 1910 do. do. do. do. do. do. do do. do. do. do. do. Bayr. E.-B -Aul. unk. b. 1906 E.-B. 11. Allg. Anl. . . 4 Stuttgart v. 1895 lünbb. ab 1905 3'/, do. v. 1904 nntilgb. b. 1912 4 Trier v. 1901 kündb. ab 1906 37, do. v. 1899 Bayr. B. f. Hand. 11. Jnd. M. 1000 Bayr. Hyp.- u. Wechselbk. s. fl. 500 1 ' Egyptische unifizierte. . priüil. . . . 4 Sicilianischc steucrfr. 1. G. 4 kraicksnrter Körst Aschaff.Masch.Pap I Neue Boden A. G. 97.90 Brauerei Binding. HhpB.Zs. do. do. Pfdbr. Bk. d°. . do. do. do. do. do. do. do. o „we garantierte . . 47. Japaner Ser. II v. 1905 1 - v. 1905 Slnslcirrdische. steuersr. 1. Ä. . . 2000 M. Nrdb. 1887 stf. i. S. . . ö. fl. Eisenbahn-Prioritäten. Inlänvische. Braunschweig. LandeS-E.-B. II E . . do. do. I E abgest. . do, do. IIIE nnf. b. 1905 öuß. E.-B. i. G. innere v. 1888. äußere Gold-Anl. do. do. 4 / Italienische Rente 27. „ do. do 47 Oest. Silber-Rente 47 do. Papier-Rente Badische Anleihe v. 1901 unk. 1909 do. von 1892 11. 94 do. v. 1886 . do. v. 1895 . Lissabon v. 1886 . Moskau Ser. 30-33 2*/10 Livornes. Lit. C. D. 11. D/2 4 " ~ 37, 3 x1' 4 3 4 31/, 67, 3 37, 37« 37, do. Bank für handel und Industrie Niederlassung Eietzen. 37,Hambg. Hyp.-Bk. Scr. 1 —190 u. 301-310 37, do. do. Scr.311-350 unk. b. 1913 27, do. do. bo — Bremer St.-Anl. v. 1888, 92, 99 . . do do. v. 1896 unk. 1912 . do' do. v. 1902 unk. b. 1912 Hambnraer St.-Anl. amrt. 190011.1909 . V • bo. bo. 0.1887,91,93,99 Obligationen. Rheinprovinz AuIg. 20 u. 21 unk. b. 1902 do. 22 u. 23 .... do. „ 10, 12-16, 24-26, 29 Consolid.-Anl. v. 1880 . . w Gold-Anl. v. 1889 . . . . ,, Cons. E. B. Ser. I n. II 89 , Gold-Anl. Em. III v. 1890 . ? SiaatS-Renie v. 1894 . alt.Kr.Rbl. bo. v. 1902 steuersr. M Hessische St.-Anl. v. 1899 . . v. 1906 ..... Staats-Rente . . . . do. v. 1897 steuersr. 90 60 100— 100.20 100.— 100.60 92.30 92.30 92.30 92.50 Mccklb. Hyp. n. Wbk. Ser. I verl. äl2 do. do. Ser. 3 abgest bo. do. Ser. 2 u. 3 lünbb. ab 1905 Schwedische v. 1880 abgest. Gold-Anl. v. 1894 steuersr. do. v. 1896 steuersr. do. Serie II r. 102 . 47a Bosnien u. Hercegov.v. 1902 unk. 1913 Kr. 4 Xa do. ...... 5 Bulaar. Tab. Anl. v. 1902 ,. E, . M. 16/ Griech. E.-B. v. 1890 stcuerfr. . Fr. 17 do. Dkonopol-Anl. v. 1887 91.50 96— . „ Alzey v. 1899 unk. b. 1912 . . . . 37^ Aschaffenburg v. 1888 4 Augsburg v. 1901 uuk. b. 1908 . . . 4 Babenhausen (Heffen) 37, Baden-Baden v. 1898 lünbb. ab 1903 37, Bamberg v. 1888 ........ 37, Berlin v. 1886/92 4 Bingen v. 1901 lünbb, ab 1906 . . . 3 do. v. 1895 37, do. v. 1898 37, Darmst. abg. v. 79 Lit. U u. 81 Lit. A u.V v. 1888 n. 1894 . . . . Kommunal i. G do. 1. P v. 1898 lünbb. ab 1908 Jnvest-Anl 37, Nauheim v. 1902 nnf. b. 1912 . . . 31/. Neustadt a. b. H. v. 1889 ö. 1903 lünbb. ab 1903 , do. r. 101 99.60 99.60 100— 99.60 100.50 94.60 92.50 92.50 92.50 83— 83— 83— 99.50 99.50 99.80 99.50 90.50 37, Grast. Svlms-Nöbelhei'.n .... 37, Fürst!. d)seub.u. Büd.-Birsteln v. 1887 «Wächtersbach v. 1881 Araent. inn. G.-Anl. v. 1887 -- abgest. VI Chile Gold-Anl. v. 1889 . . . Chinesische StaatS-Anl. v. 189a. v. 1896. do. ex. A. Sch. . ö. fl. 150 100— Aurechlfcheine . . , . fl. | 37— Prag-Dux v. 1896 stf. Raab-Oed.-Ebenf. , do. do. v. 91 , do. do. v. 97 , 3 3 3 4 4 5 4 2°bnun»°°n7-8 flimmert., ------Anstreicher. Lehrlinge: 1 Schmied. Eö kucken Arbeit: 1 Bäcker, ein 1 Wagner, 2 Sattler, md Mägde, 1 Dienst. ennmaocven, 1 Büglerin, Vcbrlinac: 1 Kausm ann. Dcx>00000000 fünf die Perle all. 'JieiVlillllPI, staubbinden« den yuhbodenöle, emvfieblt (3239 Roonttr. 31. H. Heg, Tel. 568. Lieferant uaatl. u. uädt.Bebörden. DOOPOOOOOOo Unterfertigte Burschenschaft erfüllt hiermit die traurige Pflicht, von dem am 3. August zu Bad Eeichenhall plötzlich erfolgten Ableben ihres lieben Alten Herrn des Chemikers verkaufe SamStag früh auf dem ^randvlatz, am Eingang des Botanischen Garten, zu billigsten Preiwn. (06477) Ferber. Statt besonderer Anzeige, Gestern abend 7 Uhr entschlief sanft nach langem, mit Geduld getragenem Leiden mein lieber Mann, unser treuer Vater, Grossvater, Schwiegervater, Schwager und Onkel & 7 m uuwu uuJl ' Zimmern, 1 xyoünung von 6 Minimem i SS111!9 Don ^'^uern, 6 Wohnungen von 5 Zimmern, ?._?^odnung von 4 Zimmern mit Badezimmer, 5 Wohnungen »nmern, 1 Wobnung von 3-4 Zimmern, 3 Wohnungen immern, 1 Wohnung von 2 Zimmern, 5 möbl. Zimnie" mit Pension, 1 Schlafstelle, 1 unmöbl. Zimme! Die tieftrauernden Hinterbliebenen I. d. N.: Minna Hellwig. a. bei hiesigen Arbeitgebern: 2 Schuhmacher, 1 Sehr einer, 1 Wechbinder, 2 jüngere Wei nI^^baEange^ 1 Dienstmädchen, 1 Vautmabchcn, 1 Wasc und Putzfrau, 1 iZuhrknecht, 1 -vo, und Stallburschc. Lebrnnge: 1 Laoezierer und Polsterer. b. bei auswärtigen Arbeitgebern: 1w^9,tc,ner' 2 Tavezierer, 1 Schuhmacher, Maschmenichlosser, 1 "------* ' • * • — Maurer, Springmanns Schuh Warenhaus Bahnhofstrasse 58 Giessen Di*h SBteiiiei* (aktiv 1890—1891) geziemend Kenntnis zu geben. Die Beerdigung findet Sonntag den 7. August, nachmittag des alten Friedhofes aus statt. Montag den 8. August d.