Nr. 232 Zweites Blatt 160. Jahrgang Dienstag 4. Oktober 1910 Gietzener Anzeiger Erscheint «glich mit Ausnahme des Sonntag«. General-Anzeiger für Gberhejsen Die ^rodfienbratter* werben dem .Anzeiger^ viermal wöchentlich beigelegt, da« „Kreisblatt für de« Kreis Gießen" zweimal wöchentlich. Die „Landwirtschaft! lche» Lett- fragen" erscheinen monatlich zweunal. Rotationsdruck und Verlag der Brühl^ch« UnrversttätS - Buch- und Steindruckerei. R. Lange, Gießen. Redaktion, Expedition und Druckerei: Schul- straße 7. Expedition und Verlag: e«5L Redaktion: 118. Tel.-Adr^ AnzergerGießen. politische Tagesschau. Die Moabiter Tumulte der letzten Septemberlage werben voraussichtlich auch noch im Reichstage ein Nachspiel finden. Im Hinblick auf die hohen Schaden, die die Aufruhrnächte hervorgerufen haben, soll, ttrie wir hören, die Reichsregierung befragt werden, ob sie es nicht für -weckmäßig hatte, die Bestimmungen des Tumult- ’ gesetzes von 1850 insofern ab^uändern, daß Schäden, die dura) Maßnahmen der Königlichen Polizei verursacht V werden, vom Staate getragen werden. Im Düoabiter Falle I hat die Stadt für alle Schäden zu haften, ohne daß chr bei Tumulten das Recht zusteht, ihrerseits Maßnahmen oder Zuordnungen -ur Unterdrückung von Unruhen zu trefsen. Lon anderer Seite soll im Reichstage die reichsgesetzliche Regelung des Waffentragens angeregt werden, um -u verhindern, daß der Mob sich bewaffnen l kann. Zurzeit läßt sich das Wafsentragen nur durch Polizei- verordnungen beschränken, die sich auf Bestimmungen des Aeichsstrajgesetzes ausbauen, die das Tragen hermlicher Massen verbieten. Die reichsgesetzlick-e Regelung wäre möglich durch eine Verschärfung der bezüglichen Bestimmungen im Strasrecht (sie ist für den neuen Srrasrechtsentwurf bisher nicht vorgesehen), man kann auch den Wafsenverkaus einer Konzessionspflicht unterwerfen und den Wajsenhändler verpflichten, Massen nur an vertrauenswürdige Personen pt verlaufen. * Sin neues Seeunfallgesetz. Wie uns aus Berlin geschrieben wird, ist beabsichtigt, das Gesetz aus dem Jahre 1877, betreffend die Untersuchung . von Seeunfällen, einer Revision zu unterziehen, um den aus den Krisen der Schrsiahrt geäußerten Abanderungs- o Vorschlägen entgegenzukommen. Bereits im Jahre 1909 hatte die Regierung einen Entwurf ausgearbeitet, der den Interessenten zur Begutachtung vorgelegt worden war, ba* • neben waren mit einer Reihe von Seeuferstaaten Verband- lungen über die Materie angeknüpft worden. In: Laufe dieses Jahres ist ein neuer Entwurf ausgearbeitet worden, der in den letzten Tagen im Handelsministerium einer Konferenz, die aus Vertretern der Handelsmarine und, >. den Seeamtsprasidenten sich zusammensetzte, unterbrettet I und von dieser begutachtet worden ist. Die endgültige $ Gestaltung der Vorlage ist also demnächst zu erwarten, und man nimmt an, daß die Vorlage in absehbarer Zett auch dem Bundesräte zugehen wttd. Rach dem neuen Entwürfe soll das Verfahren vor den Seeamtern mehr den Strafverfahren ange- |, gliedert werden, den Charakter des Verwaltungsstrett- verfahrens jedoch nicht einbüßen; im Zusammenhang damit will man das Verwaltungsverfahren vereinfachen, um die Streitfälle schneller aburtetten zu können, eine Erweiterung . der Machtbefugnisse der Seeamtspräsidenten ist die Folge L dieser Bestimmung. Auch die Bestimmungen über das Ent- - ziehen der Schisfsführer-Patente sollen dahin abgeändert ^werden, daß bereits Unfähigkeit im Dienste für die Ent- u ziehung genügt, ohne daß ein Unfall erst die Unfähigkeit r bewiesen hat, Jf 9. Persönliches von ISwolZki. r* Bon dem russischen Poltttter, der bisher als Minister des Aeußern wirkte und nun in der Seinestadt als Bot- - schafter die Vertretung seines Vaterlandes übernimmt, weiß ♦ „tont Paris" im Gaurois allerlei Persönliches zu erzählen, ' das interessante Einblicke in das Wesen dieses Mannes 3t gewährt, der in der internationalen Politik eine bedeutsame y Rolle spielt. t« ^Zst doch Iswolski bat Parisern kein Neuling !Man hat n seine hohe Gestalt mit dem ein wenig flämisch verschleierten Blick t* hin und wieder in Pariser Salons auftaucyen sehen, wenn seine 1 Reisen ihn einmal zur Seinestadt führten. Beim oberflächlichen gesellschaftlichen Verkehr erscheint er als ein Mann von sicheren, vornehmen Gesellfchastsformen, eine scharfe Intelligenz, die zu schweigen, aber auch zu glänzen versteht. Jswolskr spricht flie- ßend Französisch. Wer aber Gelegenhell gehabt hat, den künf- „ tigen russischen Botschaster in Paris näher kenne.c zu lernen, hat 3 auch beobachtet, daß sein Austreten sozusagen über zwei Stll- ; formen verfügt, über die kühle Abweisung und über eine bestechende 4 Liebenswürdigkeit. Wo seine Plane Schweigen erheischen, da strömt von dem Menschen, ohne daß seine Liebenswürdigkeit ab- k nimmt, ein Hauch unerklärlicher Kühle aus, die bat anderen zur J Zurückhaltung nötigt. Wo er aber überzeugen will, da verfügt n er Übex ein reiches Material von Waffen, die nicht nur intellektueller Natur sind, sondern auch in dem CHarne seines Wesens ihren Ursprung Habern In seinem Privatleben ist Iswolski ein * Freund da Künste; die Dichtungen Rostands und Lotes verschö- -< neru seine Mußestunden, an den Wänden seines Salons sicht man prächtige alte Bilder, die er während seiner Gesandtenzeit • am Vatikan aesammelt hat und die für seinen Kunstgeschmack ein beredtes Zeugnis ablegen. Denn in Rom war er bei den Antiquitätenhändlern' eine bekannte Erscheinung, und mit der h Leidenschaft des Sammlers fahndete er in den düsteren Winkeln der Läden nach alten Schätzen. In seiner Neigung zur Musik n, hat ihn sein Geschmack m Gluck und Mozart geführt. So Der» - einigen sich glückliche gesellsck-aftliche Gaben mit beachtenswerten | diplomatischen Instinkten, und der Marqui Ito wird nicht umsonst nach einer längeren Unterredung mit dem russischen Poli- tiker das Urteil gefällt haben: „Iswolski ist ein gefährlicher Mann: I a besitzt wie kein anderer bie Kunst, zu überzeugen." Iswolsky war aoer auch sehr eitel und vielleicht darum nicht immer erfolgreich. Petersburg, 3. Oft. Durch Kaiserlichen Erlaß ist I s - ^Wolski der Weiße Adlerorden Der lieben worden. In diesem Erlaß wttd unter anderem darauf hingewiesen, daß Iswolski im Jahre 1906 den Posten des Ministers des Aeußeren 1 unter schwierigen politischen Verhältnissen angetreten und mit j; ungeschwächter Energie und Kenntnis der wirllichen Interessen । Rußlands die Festigung der friedlichen Politck des Reiches v-er- V folgt habe, die in erfolgreich erzielten liebereintommen mll Gro ß- britannien und mit Japan ihren Ausdruck gefunden habe. Bund Deutscher vodenreformer. i Gotha, 3. Oft. Unter außerordentlich zahlreicher Beteiligung der Bundes- Imtglieber wurde heute Dormittap hier bie 20. Hauptver» fam mlung des Bundes Deutscher Bodenreformer er- J öffnet. Der Tagung wohnte im Anfang auch der Herzog Don j, Sachsen-Coburg-Gotha bei Der Vorsitzende Adolf Damaschke 1 Lab zunächst einen kurzen Ueherblick über die Bewegung der 691 2. 446 NiederHlorstadt; Wllh. Lathar, Schneider, Kirtorf' Ludw. Win- heirn, Schlosser, Gedern; Siegmund Naumann, Schlosser, Nidda: Adolph Lipp, Schlosser, Lindheim; Georg Schmidt, Schlosser, Lich: Theod. Hitzeler, Maschinenschlosser, Ockstadt; Peter Geißler, Schreiner, Friedberg; Karl Bernhardt, Schreiner, Friedberg; Julius Trapp, Scyreiner, Friedberg; Franz Seyffarth, Schreiner, Alsfeld; Max Nebl, Schornsteinfeger, Butzbach: Heinr. Sttehl, Schuhmacher, Friedberg; Georg Lemp, Schuhmacher, Ostheim b. Butzbach; Heinr. Imhof, Spengler, Oberschmitten; Heinr. Wolf, Spengler, Nidda; Friedr. Krömmelbein, Spengler, Lauterbach; Heinr. Blum, Spengler und Installateur, Gießen; Heinr. Weinandt, Installateur. Großeri-Linden; Adolph Stöhr II., Wagner, Glashütten; Leonhard Weißbeck, Weißbinder, Schlitz; Jakob Müller, Weißbinder, Butzbach; Heinr. Datz, Weißbinder, Gießen; Wilh. Bräuninger, Weißbinder, Lollar; Otto Wittekind, Tüncher, Büdingen; Heinr. Hock, Zimmerer, Holzheim; Karl Schmandt, B immer er, Steinberg; Karl Rinker, Zimmerer, Non« nenroth; Philipp Schäfer, Zimmerer, .Beuern; Wllh. Kirchhof, Zimmerer, Ober-Lais. Aus Statt und Land. Gießen, 4» Oktober 1910. **StädtischesKraukenhausin Gießen. Der von der Stadtverordnetenversammlung infolge der Kündigung des sogenannten Kliniksvertrags eingesetzte Sonderausschuß har sehr schnell seine Beschlüsse gefaßt. Die städtische Verwaltung hat mit der Vertretung der Gießener Aerzte wegen Behandlung der erkrankten Armen in unserer Stadt verhandett und dabei weitgehendes Entgegenkommen gesunden. Gestern vormittag haben Sachverständige die istäiume der ehemaligen chirurgischen Klinik in der Liebigsttaße eingehend besichttgt und ihr Gutachten dahin abgegeben, daß sie allen Anforderungen zur Unterbringung von Kranken entsprechen. Es ist daraufhin üt Aussicht genommen, bis zum 1. April 1911 einen Teil dieser Räume als Krankenhaus für arme Pattenten einzurichten, so daß die Stadt nicht in Verlegenhett kommen wttd, falls der Staat seine Kündigung aufrecht erhält. *♦ Ortskrankenkassenwahlen. Man schreibt uns: Schon heute möchten wir alle weiblichen Mttglieder auf die demnächst stattftndenden Neuwahlen für den Verwaltungsrat und den Vorstand der Ortskrankenkassen aufmerksam machen und zu reger Beteiligung an diesen Wahlen auffordern, da es sehr wichttg ist, bafc auch die weiblichen Mitglieder chr Wahlrecht ausüben. Weil dies bisher nicht in der nötigen Weise geschehen ist, hat es der Kausmänntsche Verein weiblicher Angestellter in Gemeinschaft mit der Ortsgruppe des Vereins für Frauen-- stimmreckst unternommen, die weiblichen Kassenmttglieber durch einen Vortrag auf die Rechte aufmerksam zu machen, die ihnen das Krankenversicherungsgesetz gibt — Der Rednerin, Frau Johanna Waescher, ist es schon in verschiedenen Städten gelungen, die Glerchgülttgkett bei den weiblichen Kassenmitgliedern in Interesse zu verwandeln, das sich dann in der viel regeren Betettigung der Frauen an den Wahlen kundgab. Wer sich über den Nutzen klar werden wttl, den die Frauen für ihre Geschlechtsgenossinnen erwirken können, wenn sie Einfluß auf die Verwaltung der Krankenkassen gewinnen, der besuche den Vortrag. ** Gießener Volksbad. Im September d. I. wurden 8332 Bäder verabfolgt gegen 10031 im August 1910 und 8220 im September 1909 oder im Durchschnitt täglich 278 Bäder gegen 324 im August 1910 und 274 im September 1909. Der Besuch verteilt sich im einzelnen wie folgt: Schwimmbad: 3262 Männer, darunter 839 zu 10 Pfg* , 1056 Frauen. , 309 , 10 , Wannenbäder 1. Klasse 278 Männer, 135 Frauen, Brausebäder 1. Klaffe 773 Manner, 231 Frauen, , 2. , 1053 , 284 , Dampf- u. Heißluftbäder, sowie Maffage zus. 121 Männer, 2 Frauen. Die Personenwage wurde von 220 Personen benutzt und das Bad von 5 Personen besichtigt -- Heuchelheim, 3. Okt Am Samstag konnte Schuhmacher Wilhelm Ruppert aus eine LdjährtgeTättg- kett als Kttchendiener zurückblicken, aus welchem Anlaß ihm von Pfarrer Glück und dem Kttchenvorstand wertvolle Geschenke sowie eine Anerkennung des Dekans Strack überreicht wurden. = Büdingen, 3. Okt. Im Hotel Fürstenhvf fand gestern und yeute eine Obstausstellung, verbunden mit Obstmarkt, für den Bezirk Büdingen statt. <5ie war recht reichlich und säst durchweg mit auserlesenen Früchten beschickt. Das Steinobst fehlte ganz, was darin seinen Grund haben dürste, daß die hiesige Gegend gar keine Zwetschen-- ernte hatte, in den höher gelegenen Tellen des Kreises, in der Weningser Gegend, aber an die Händler ans verkauft war. Mrnen waren fast ausschließlich von der Kreisstraßen-- verwaltung zur Ausstellung gebracht. Die ausgestellten Birnen, wie Blumenbachs Butterbirne, Neue Potteau und Gute Luise, erzielten durchweg einen Preis von'7 Pfg. das Pfund. Recht flott ging der Handel schon am Samstag nachmittag, wo namentlich das hiesige Publikum seinen Bedarf oeckte. Es wurden u. a. für das Pfund Luikenapsel bezahlt: 4 Pfg., Schasnase 4, Harberts Reinette 4, Ludwigs- apsel 5, Weiße Reinette 5,5, Zentgräfer 6, Winterkronenapfel 6, Danziger Kantapfel 7, Brauner Matapjel 7, Boikenapsel 7, Kaiser Alexander 7, Graue französische Reinette 8, Champagner-Reinette 8,5, Schöner von Bostoop 8—10, Goldpara- mäne 8,5—10, Baumanns-Reinette 10, Landsberger Reinette 10, Ripstons Pepping 15, Ananas-Reinette 18 bis 30 Pfg. Ein Teil des zur Ausstellung gebrachten ObsteS wurde direkt an Konsumenten aus Frankfurt, Darmstadt und anderen Städten verkauft. O Lau dach, 3. Okt. Am SamStag fand die Generalversammlung der Bezirkssparkasse statt, zu der die stimmberechtigten Gemeinden Laubach, Wetterfeld, Ruppetts- burg, Freienseen, Gonterskirchen, Lardenbach, Utphe, Trais- Horloff und Wohnbach gehören. Die Zahl der Gemeinden ist 12, die Zahl der summberechtigten Nettreter 43. Erschienen waren 70 Mitglieder. Vorgelegt wurde der 77. Rechenschaftsbericht. Hiernach wurden 230 124 Mk. neu eingelegt, die Ausleihungen betrugen 1 437 331 Mk^ der Reingewinn 9089 Mk. 2000 Mk. kommen den Gemeinden des Bezirks zu, während 1100 Mk. an mllde Stiftungen und dergleichen oerteilt wurden. --------il möge. Der Kas senbericht schließt in Einnahme und Ausgabe mit 38800 Mark ab. Hieraus schilderte Oberbürgermeister Wagner (Ulm) die Erfahrungen, die die Stadt Ulm mll dem Wiederverkcmfsrecht gemacht hat. Die Stadt Ulm hat vier Fünftel des gesamten in der Ulmer Gemarkung belegen en Geländes erworben, so daß Spekulationen nur noch wenig Vorkommen. Bürgermeister St o s berg (Lennep) schilderte bie Erfal)nmgen mll Heinen Rentengütern. In Lennep wohnt die BeDölkerung zu 13 % in Rentengütern. Tie Zahl der Zimmer beträgt meist vier, der jährliche Aufwand des Besitzers 300 M., wovon 2 °/o als Tilgungssumme gelten. Oberbürgermeister Tr. Wilms (Posen) sprach über die Erfahrungen mll der Ausgabe von Land zur Wohlfahtts- und Armenpstege. Er betonte, daß gegenüber der Entfremdung der großstädtischen Bevölkerung von der Natur und dem Lande alle Maßnahmen zu unterstützen seien, die eine engere Fühlung, besonders auch der Arbeiterbevölkerung mit einem kleinen Besitz zur Folge hüben könnten. Ten letzten Bericht über Erfahrungen mit dem Erbbaurecht erstattete Bürgermeister Schüttemeier (Rheine). Tie sozialpolitische Bedeutung des Erbbaurechts, an die beim Inkrafttreten des B. G. B. noch niemand dachte, haben zuerst die Bodenreformer erkannt. Durch ihre rege Werbetättgkeit ist es bereits vom Reich, Preußen sowie einer großen Zahl deutscher Städte praktisch zur Anwendung gekommen. Vor allem sind es soziale Gesichtspunkte, die die Gemeinden veranlassen müssen, ihren Grundbesitz in Erbbau zu vergeben. An die Vorträge knüpfte sich eine lebhafte Aussprache:. Morgen werden die Beratungen fortgesetzt. Bodenreformer und befaßte sich dabei eingehend mit den Berliner j Vaupel, Schmied, Mittel-Gründau; Wilh. Friedr. Stelz, Schmied, Wohnungsverhaltmssen. Es bestehe hier die Gefahr, daß im Schat- o-*«— 152 l- ) (+ 1) Danzig 202 i l- 8) 145 (- ] l 157 Stettin 193 ( [- ) 145 (- ] ' 150 (- ) (- ) (4-1) Posen 196 ( > 142 (+ i; l 152 Breslau 195 । i+ i) 149 (+ i. ) 155 Berlin 198 i l- 4) 148 (- ) ! i) ' 173 (+ i) Niagdeburg 196 । l- 1) 150 (- i 160 (- ) (+ 4) Halle 201 ( - 2) 154 (+ 164 I Leipzig 198 ( - 3) 155 (- (- j ) i) 166 i l- ) (— ) Dresden 200 ( - 2) 155 170 । Rostock 190 ( - ) 140 (- 146 i l- ) l— 1) Kiel 191 ( - 2) 143 (+ i) 154 i Hamburg 200 ( - ) 153 (- 163 (- ) l— 2) Hannover 195 ( - 2) 150 (- i) 160 < Düsseldorf 205 ( - 2) 153 (- (- 6) 154 | [— 1) Frankfurt a.M. 2027, (-P/,) 1527, ) 156 < :+1) Nlannheim 2127, ( - ) 156 (- 17,) 1617, ( — 2) Straßburg München 210 ( 220 ( - ) - ) 1677, 162 (- (+ ) 1) 1727, ( 163 ( ) + 3) Gelbfleischige rote Mk. 3.60. K e m p e nRote Daber 0.00—0.00 ndere rote Sorten Mk. 4.00—0.00, Magnum bonum Mk. 2.80* weiße runde Mk. 0.00, Gelbfleischige rote Mk. 4.00. Crefeld: Magnum bonum Mk. 2.70—2.90, Gelbfleischige rote Mk. 2.70—2.90 weiße Mk. 2.70—2.90. Köln: Magnum bonum Mk. 3.00—3.io' weiße runde Mk. 2.60—0.00, Gelbfleischige weiße Mk. 2.90—3.00^ Plaidt: Rote Sorten Mk. 3.20, Magnum bouum Mk. 3.00—0,00. Gelbfleischige weiße Mk. 2.80. Saarlouis: Rote Daber Mk. 0.00 andere rote Sotten 3.20—3 50, Magnum bonum 0.—0.00, weiße runde 3.30-3.40. Mannheim: Magnum bonum Mk. 3.50 weiße runde Mk. 3.00. (Alles für 50 Kg.) In den Entwickelungsjahren beginnen Knaben und Mädchen oft so schnell zu wachsen, daß die aufs äußerste in Anspruch genommenen Körperkräfte dringend einer vermehrten Nahrungszufuhr in Form eines Stärkungsmittels bedürfen. Nichts ist hier mehr am Platze als die altbewährte Scotts Emulsion, was auch der folgende Brief bestätigt: Breslau, Mehlgaffe 56IV, 5. Juni 1909. »Meinem jetzt 14 jährigen Sohne Joies gab ich Scotts Emulsion einige Monate hindurch, weil der ganz außerordentlich schnell gewachsene Junge dringend eines Kräftigungsmittels bedurfte. Das schnelle Wachstum hatte meinen Sohn tatsächlich von Kräften gebracht; er war ohne jede Energie, mußte zum Ausstehen morgens gezwungen werden und hatte sozusagen keine Eßlust. Heute, nach einem Gebrauch von 4 Monaten, ist Josef ein frischer junger Mensch, der wieder ordentlich Freude am Leben hat und sofort beim ersten Wecken aus den Federn springt. Sein /: JBaSfr Aussehen läßt nichts zu wünschen übrig und der » Appetit ist nunmehr ein so vorzüglicher, daß ich W V/l über die großen und vielen Schnitten Brot, die ’f 7/Lx er täglich bekommt, ein Lied singen kann. Doch freue Jl AJj£- ich mich darüber sehr/ (gez.) Frau Rosa Matheis. 21 Man verlange beim Emkauf ausdrücklich . Scotts Emulsion und achte auf unsere wohl- bekannte Schutzmarke, denn nur diese gewähr- leistet die Echtheit von Scotts Emulsion, lche» Derfahreusl bte in Jahrzehnten erprobt ist. Scotts Emulsion wird von uns ausschließlich tat großen verlauft, und zwar nie lose nach Gewicht oder Maß, sondern nur in versiegelte» Originalflaschen ta Karton mit unserer Schutzmarke (Fischer ntü dem Dorsch). Scott & Lowae. <2 m b. H., Frankfurt tu Dl. Bestandteile: Feinster Medtzival-Lebertran 150A prmm Glv»eriu öOX) unterphosphorigsaurer Salk 4A unterphoSphorigsaure« dtatron 1/), pulv. Tragant 3A feinster arad. Gummi pulv. 2,0, Wasser 129/), Alkohol LIA Hierin aromatische Emulsion mit Zimt-, Mandel« uno Äaultheriaöl se 2 Tropfen. 1“ emvf. lstd. Gebrauch v. Zuckers Pateut-Mediziual-Seife bei Raubrakeit u. Schuppungen der Haut, bei leichter ächrhvosis ganz bes.b Uureuchetteu oers., wennMttesser u.der Folgezustäude ■ÄB ß a Knötchen, Pusteln usw. das bekannte Pickel unschöne Gesichtsbild Hervorruf." Das ist d. Urteil d. Hrn. Dr. med. W. üb. Zucker's Patent Mediziual-Seise, äStckLOPsg. ttv°/oig)u.l.50Prr.l35»/oig,starksteForm). 9Dazugeh.Zuck°^S-Creme75Pfa.u.2Mk. in fämtl. Apotb., Drog. und Parf. Gicht vollständig geheilt. Der Nestor der deutschen Jrren-Aerzte, Herr Geh. Med.-Rat Dr. L. in H. schreibt: ^Jch verwende Ihre St. GeorgSguelle fett einigen Jahren für mich und einige Patienten, da ich an chronischen Verdauungsstörungen und Gicht leide. Ich habe es sedenfallS auver der eingehaltenen Diät der St. Georgs- guelle mit zu verdanken, daß ich von meinem chronischen Leiden, sowie der Gicht vollständig geheilt wurde. Ebenso sprechen mir meine Patienten das größte Lob aus über die Heilwirkung der St. Georgsquelle bei harnsaurer Diatbese womit ich die besten Erfolge erzielte. Nach solchen Erfolgen rann ich aus eigener Wahrnehmung nach Pflicht und Ge- w.Nen attestieren, daß ich die St. Georgsauelle in Biskircheu n d. Lahn als eine hervorragende Hettauelle allerersten Ranges bezeichnen muß. Preis für 25 Flaschen Mk. 9.— , w 50 , , 17.— tnfL Verpackung ab Station Stockhausen a. d. Lahn. two PV«*P*W*. Zum Umzug meidung von Ansteckung. Voit. empfehle ich gezeichneter Sachen als: 5509 Carl Schunck Seltersweg 52 Telephon 138 5495 werden in kürzester Zeit geliefert. rb Frische Fische s~ Die Direktion der chirurgischen Beterinärklinik. 1 Bleichstr. 12. 5323) Seit Jahr- ITre»h«x 6er Atmtmos- a.Veröauungs- hunderten ■*<*^*,r■ ■■ Organe,Oallenstei ie. Nisren- Fernsprecher 231. ■ ff 1000 2000 2000 2000 9000 heilbewährt gegen: klmik, Frankfurter Straße 94, einzusehen. Gießen, den 3. Oktober 1910. Wie diele Palme 3as auf der Erde wandelnde Tier«1 frei cf) überragt (o überragen die Pflanzen, fette PHLM1N und PHLMONH (Pflanzen. Butter-Margarine) die tierifchen Fette durch ihre Reinheit und Güte. 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Reflektanten werden ersucht, ihre Angebote an die Direk* iion bis zum 15. Oktober d. Js. einzuceichen. Die Bedingungen sind in der chirurgischen Veterinär- Albert Kassien Musiklehrer und Organist wohnt jetzt Kaiser-Allee 85 I. Unterricht wird erteilt in Klavier; Violine, Harmonium verbunden mit Musik-Theone. 08174 " " -. Versand: nawi ■ ""ö organe,Oallenstei ie. Nitren- Gustav unö Blasenleiden, Giern, Zuckerkrankheit, sowie Sirieboll, Folgen der Influenza brunn.Schl. Fürsorgestelle für Lungenkranke (Medizinische Klinih Klinikstraße). Sprechstunde: Jeden Mittwoch abend von 5—1/27 Uhr. Unentgeltliche Untersuchung von Lungenkranken und Angehörigen von Lungenkranken. v'/. Ausgabe von Attesten für. Aufnahme in Heilstätten. Ratschläge für Kranke und ihre Angehörigen zur Per- Handarbeiten! Von heute bis inkl. 15. Oktober l. Js. verkaufe ich einen großen Posten zurückgesetzter, angefangener, fertiger und per Pfd. 25 Pfg., im ganzen Fisch ä 1—12 Pfd., per Pfd. 212 Pfg. UM 40 Uz. Lchmz« 45 M. 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Die Stelle des Dieners des Armcnamts, verbunden ’mu der Hausverwaltung des früheren HoipitalS, ist alübald anderweit zu besetzen. Mu der Stelle ist ein AnfangSgehalt von 1125 ML steigend alle drei Jahre um 95 Mk. bis zum HöchstgebaU von 1600 sowie Anspruch aus Ruhegehalt und Hinterbliebeneuversorgung verbunden. Die im früheren Hospital gewährte Wohnung mir Heizung kommt dabei mit 200 Mk. in Anrechnung. Stadtkundige Bewerber wollen ihre Meldungen inner Beifügung von Lebenslauf und Zeugnissen dis zum ML Oktober bet uns eurreichen. Äugnsl Freßs’schß Boi- und Üniversitäts-Buchtiandliing (Inhaber Heimann Behrend). Versteigerung. Mittwoch den 6. Cftbt» d. IS., nachmittags 2 Uhr, versteigere ich im Saale Neustadt oo zwangsweise: I. 2 Sofas, 2 Sessel, 1 Sofatrsch, 1 Vertiko ^Säulenstühle,einen Schreibtisch, 2 Bauerntischch^ 1 Trumeau mit Spiegel, drei Stühle, 1 Klavier, Ivollstäud. Bett, 1 antiken Sekretär mit Kommode (eichen,, 1 Divan. 1 Waschkommode m. 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