3137 Ihr. npsohlen. intus. Tanz. Voritat^- !*“•' kJ. il ü W sSSr. er aller Erwarten eh doch endlich Lxamen bestanden 1 nss nun leider von n ziehen. Deshalb ich allen Mädchen, zleuten, Geldbrief- m, Gläubigem usw. ohJgemeintes ebewohl. ;horsch-Kall, Student a. D. und Echulen mein? M Hallen als an- - mzert Phil. Reitzel. ütz ir nntag den 5. 3uni .sspartie ic lokal- er'sch®vereir- Ge«angVLi«rr ■<$<«« * HochachUmBvoll Jakob Koienkrao;. koxtcrrrerzugelauic». n M70|-Hammilr. h M6S1 I USMtläM g.Hausschlachtcrci. j MWki litakfl. Schuknnaclierei bchnbct i Nlarkwlatz 20, 2. 3t. iltc mich nach wie doi isseum. lernet" ftg "MW*. ,m5Renaurant itMl epfest ;• “‘"‘“.«efantJ ==^JMbtnonn. lebffl. Nr. 128 Erscheint täglich mit Ausnahme des Sonntags. vermögen und Einnahmen des Kaijers. von äußerst zweifelhafter Beschaffenheit hat." Die „Siehmer Familienblätler" werden dem .Anzeiger" viermal wöchentlich beigelegt, das „Kreisblatt für den Kreis Liehen" zweimal wöchentlich. Die „Landwirtschaftlichen Zeit» fragen" erscheinen monatlich zweimal. Die Neichsversicherung. :: Berlin, 3. Juni. Der Reicksversicherungsausschuß nahm den § 66, der die Zuziehung von technischen Verraten von der Zustimmung der obersten Verwaltungsbehörde abhängig macht, unverändert an, strich die 88 67 und 68 und beschloß, bet § 69 unter dem Widerspruch der Regierung, daß sämtliche persönlichen und tccknricken Ausgaben der Abteilung für Arbeiterverucherung den Bundesstaaten zur Last fallen. Infolgedessen wurden bie §§ 70 bis 16 der 8 74. Tie Oberversicherungsämter nehmen nach den Vorschriften dieses Gesetzes die Geschäfte der Rerchsverltcherung al- höhere Spruch-, Beschluß- und Aufsichtsbehörde wahr. Aie Landesregierung kann ihnen noch andere Aufgaben aus der knappfckaftlicken Versicherung übertragen. § 7.5 Das Oberversicherungsamt wird in der Regel jur den 'Bezirk einer höheren Verwaltungsbehörde errichtet. -Lte oberste Verwaltungsbehörde kann den Bezirk anders abgrenzen. Die Landesregierungen mehrerer Bundesstaaten können sur ihre Gebiete öder Teile davon ein gemeinsames Oberversiche- rungsamt errichten. _ r t , ... Der 8 76 der Vorlage über belondere Oberversichcrungsamter für Reicksbetriebe usw. wird im Hinblick auf die früheren.Beschlüsse abgeleknt. Die 8ß 77 bis 81, die AusMhrungsbestrm- mungen für die Oberversicherunasämter enthalten, lverden angenommen unter Wegfall der Bestimmungen über Lwnderver- Aus Stadt rind Land. Gießen, 4. Juni 1910. •• Kun st Verein. Die Gemälde-AuSstellung im Turmhaus am Brand ist von morgen an wieder geöffnet. Die diesmalige Ausstellung faßt über 80 Gemälde, darunter Kollektionen von E. Biedermann - Jena, P. Ehrenbergs A, Hauaisen-Munchen, H. von Hayek-Dachau und u. a. auch eine Kollektion von unserer einheimischen Künstlerin Marte Felchner. Die Ausstellung ist täglich, mit Ausnahme Samstags, von 11 bis 1, Sonntags von 11 bis 3 Uhr und auch noch Mittwochs von 3 bis 5 Uhr geöffnet. •• Kronbau erscher Quartett verein. Man schreibt unS: TaS Konzert, daS der Kronbauersche Quartctt- verein ain vergangenen Sonntag zu Gunsten deS Saalbaufonds veranstaltete, hatte neben dem großen künstlerischen auch einen guten finanziellen Erfolg. Die Einnahme betrug Mk. 847, gewiß eine hohe Summe, wenn mau die sommerliche Jahreszeit und die vielen festlichen Veranstaltungen am gleichen Tage in der Stadt und näheren Umgebung m Betracht zieht. Die Hauptsache ist wohl aber, daß durch dtc außerordentliche Anteilnahme de§ Publikums deutlich gezeigt ist, wie sehr in den verschiedensten Kreisen der Bevölkerung der Gedanke an der Erstehung eines Saalbaues Anklang und Widerhall gefunden hat. ** Feier des 25jährigen Bestehens des Männer-Turnvereins. Man schreibt uns: Dre Einzelausschüsse haben nun beinahe ihre Arbeit beendet und deren Mitglieder können mit Befriedigung aus ihre Tätigkeit in den letzten VLonaten zurückblicken. Gab es doch manche Differenz zu begleichen, manche sich nnder- ftrebenbe Interessen beizulcgen. Man fand m allen Kreisen das nötige Entgegenkommen und den besten Willen, zum Gelingen des Ganzen nach Vermögen beizutragen. — "Icur noch acht Tage trennen uns von dem Feste. ^as große Festzelt ist bereits fertig gestellt, die Umzäunung ist bald vollendet und an allen Ecken regen sich fleißige Hairde, um die Wirtschaftshallen usw. herzurichten. Am eigentlichen Festtagse wird sicher alles vollendet sein. — Zur ^estfolgie elbst sei noch bemerkt, daß Samstag abend 5 Uhr aus dem alten Friedhof eine F e i e r zur Ehrung der v e r st o r b e n e tf Mitglieder stattfindet. — Die neue Fahne, dre von Iden Frauen und Jungfrauen gestiftet wird, ist gefertigt in der Fahnenfabrik Hisgen-Lich und wird am ^amstag abend durch den Landesturninspektor Schulrat Schmuck- Darmstadt geweiht werden. Sum Festzug am Sonntag sind bereits 50 Vereine gemeldet, zum Musterrregenturneu zirta 30 Vereine. Außerdem hat der Mitteldeutsche Spielervcrband fünf kombinierte Mannschaften und zwar vom Frankfurter Turnverein, Turngemerndc »onv heim, Turn gemeinde Bockcnheim, Turngesellschast Bornheim : und Turngesellschast Sachsenhausen, - für größere Faust-, . Fuß-, Tamburin- und Schlagball-Spiele gemeldet, was für > die Besucher von großem Interesse sein dürste. - Ter für i das Schülerturnen gestiftete Jahnschild wird gefertigt in der Kunstschmiede von Arthur Gräfe, hier. Zum Schluffe ' sei noch bemerkt, daß der Vorverkauf der Eintrittskarten Bei 8 82 wird beschlossen, daß die Mitglieder des.Ober- Versickerungsamtes im Hauptamt oder für bte Dauer des Hauptamtes aus Lebenszeit oder nach Landrecht unwiderruflich ernannt werden. Die §8 83 bis 96 bleiben, unter Fortfall des 8 88, unverändert, nur werden bei 8 92 in Folgerung des sruheren Beschlusses sämtliche persönliche und sachliche Kosten des Ober- versicherungsamtcs den Bundesstaaten auferlegt. Die 88 97 bis 122 handeln vom Reichsverslckerungs- amt und den L a n d e sv e r s i ch e r u n gs ä m t e r n. Von mehreren Seiten wird die Errichtung von Landesvernckerungs- ämtern bekämpft. Ein Antrag des Zentrums will nur bei mindestens drei Oberversicherungsämtern ein Landesversicherungsaml zulassen Tie Vertreter beim Reichsversicherungsamt dura, die Mitglieder des Oberversicherungsamts wählen zu las,en, findet der Staatssekretär bedenklich. Tie .Uebcrweisung der Revinon in Jnvalidensachen an die Landesversicherungsamter wird , von mehreren Rednern als Rückschritt gegen den heutigen Zustand bezeichnet. Ministerialdirektor Easvar und mehrere Vertreter der Bundesstaaten treten nachdrücklich für bte Landesvernche- rungsämter ein. Schließlich werden die §§ 97 bis 102 Jonne 106'bi« 112 unverändert nach ber Regierungsvorlage angenommen. Bei 8 103 wirb beschlossen, baß bie nichtstältbigen Mitglieber von ben Beisitzern ber Oberverficherungsämter gewählt werben, je zur Hälfte von beit Vertretern ber Arbeitgeber und Arbeitnehmer unb baß die Stimmenzahl der Beisitzer sich nad) der Zahl der stimmberechtigten Mitglieder der Krankenkaisen des Bezirks des Oberversicherungsamles richtet und auf die Beisitzer gleichmatzig verteilt wird. Diese Bestimmung tritt an Stelle der 8^ 104 unb 105 bet Vorlage. Der Ausschuß vertagte jich bet § 115 auf morgen, Samstag, vormittag. Samstag 4. Ium 1910 Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schen UniDcrfUätS»Buch» und Steindruckerei. R. Lange, Gießen. Redaktion, Expedition und Druckerei: Schul- straße 7. Expedition und Verlag: e^>51. Redaktion:«^ 112. Tel.-AdruAnzetgerGießen. Uns dem Strafprozehausschuh. :: Berlin, 3. Juni. Der Strafprozeßausschuß beschloß nach Ablehnung freisinniger unb so-ialbemokratischer Anträge über bie notwendige Verteidigung bei Verbrechen ober Vergehen ben 8 H6 nach eutern Amrage Gröber (Zentr.) in folgender Fassung: Vernimmt ben Verhafteten ber zur Entscheidung über bie Untersuchungshaft berufene Rtckter, so hat er über die ^Einwendungen gegen ben .Haftbefehl, falls nicht ioforttge irret- lassung 'angeordnet ist, in nicht öffentlicher mündlicher Verhand- lung nach Anhörung des Verlwsteten zu beschließen. Beantragt der 'Verhaftete Vic Herbeiführung bestimmter Beweismittel zu dieser Verhandlung, so hat er anzugeben, welche Tatsachen durch die Beweismfttel bewiesen werben sollen. Dem Antrag ist stattzugedeit, soweit die Beweismittel für den Beschluß über die Fortdauer der Untersuchungshaft von Bebeuttmg sind. Hierauf ist der Ser bartete, welcher Einwendungen gegen den .Haftbefehl erhoben bat, hinzuweisen. Soweit ber Antrag abgelehnt wird, ist dem Verhafteten zu eröffnen, baß er befugt sei, auch Beweismittel selbst herbeizusckxlffen, insbesondere Zeugen und sachverständige unmittelbar zu laden ober ohne Labung zur Verhandlung zu stellen. Ter Verhaftete bat der Ltaatsanwaltickaft rechtzeitig vor der Verhandlung die Beweismittel zu bezeichnen, die er selbst herbeisckaffen will ober herbeigefchaftt hat. Von der Zeit der Verhandlung und der den Beweisantragen des Verhafteten ftattgebenben Entsetzeibung find die übrigen Prozest- beteiligten und der Verteidiger zu benachrichtigen: ihres Erscheinens bedarf es nicht. Weist der Richter bte Einwendungen zurück, so bat er dem Verhafteten zu eröffnen, baß chm das Recht der Beschwerde zustehe. Ferner folgender 8 116 a: . Vernimmt den Verhafteten cm anderer Richter, io hat er ihn zu befragen, ob er Einwendungen gegen ben Haftbefehl erhebt, unb wenn bics gesckneht, darauf hinzuweiien, datz er verlangen kann, dem zur Entscheidung über die Untersuchungshaft berufenen Richter zur mündlichen Verhandlung über die Einwendungen zugeführt zu werden. Beim 8'117 wird von den Anträgen angenommen das Recht des Untersuchungsgefangenen aus Selbstbeköstigung, Tragen eigener Kleidung, das Recht, Briefe zu schreiben und zu empfangen, das Recht auf Zuziehung eines Arztes, Geistlichen, Rechtsanwalts, Notars, der Ausschluß der Verpflichtung, die Zelle zu reinigen. Ferner erhält § 117 auf Antrag von Dr. .Heinze Matt., einen Zusatz, wonach der Bundesrat einheitliche „Bestimmungen über den Vollzug der Untersuchungshaft zu erlassen hat. An Stelle eines beantragten § 117 a wird int § 122 hinzugesügt ft an n eine verhaftete Person mit Rücksicht aus ihren Geiundheits- zustand m das Untersuaumgsgefängnis nicht eingeliefert werden, I so darf der Richter ihre Utttcrbrmgyng in einer Krankenanstalt Die Errichtung der svdasritanischen Union. £ London, 3. Juni. Zur Errichtung der südastita- mschen Union wirb der „Times" aus Johannesburg gemeldet: „Der Waffenstillstand in der Parteipolitik, der die gestrige Feier deS „UnionS^Tages charakterisierte, ist von einem un- vermeidlichen AuSbruche der Kritik des neuen Ministeriums gefolgt worden. Die Kritiken sind naturgemäß von gewißen provinziellen Erwägungen beeinflußt. Jede Provinz gibt sich natürlich Mühe, ihre eigenen Vertreter herauSzustreicheii, oder sie, falls sie politische Gegner sind, gnädig zu behandeln. Es machen sich auch Anzeichen geltend, daß die ausgedehnten Versuche des Premierministers, die Ansprüche seiner Anhänger ui den verschiedenen Provinzen auszugleichen, nicht gänzlich erfolgreich gewesen sind. Besonders ist dies in Natal der Fall, ivo die Presse gründlich enttäuscht ist und Oberst Greene den Poften deS Eisenbahn-Kommissars unter Protest ab i.^ehnt haben soll. Allgemein aber wird persönliches Vertrauen in Man schreibt uns aus Berlin: Vergleicht man die Vermögenslage und Einnahmen des Kaisers und Königs mit denen anderer Herrscherhäuser, so gelangt man zu dein Schluß, daß das preußische Herrscherhaus bei weitem nicht so reich ist wie das russische, österreichische usw. Außer der Zivilliste, die als Haupteinnahme der Krone figuriert, besteht das Haus- und Kron- sideikommtß, das von Friedrich Wilhelm I. 1733 gegründet wurde. Es steht seit dem Jahre 1843 dem jemäligen Träger der preußischen Krone zur Berfiigung. Es gehören hierzu zahlreiche Güter, Burgen und Schlösser in vielen Provinzen der preußischen Monarchie, was auch daraus hervorgeht, daß allein 18 Schloßhauptleute angestellt sind. Weitere Einkünfte des Königs sind aus dem Krontresor zu beziehen, das Friedrich Wilhelm III. aus seinen Ersparnissen geiftiftet hat. Dem Könige steht der Zinsgenuß aus diesen Einkünften zu, und ebenso darf er über das Kapital in der Höbe von 9 Millionen frei verfügen, während der Mehrbetrag einen Bestand bildet, der, wie bestimmungs- ' mäßig festgelegt wurde, nur „im Falle der Rot" angegriffen . werden darf. Seitens des Reiches besieht der König von Preußen als Kaiser keine Zivilliste oder .sonstige Mittel. Es besteht nur ein Fonds für Gnadenbewilligungen, und dann werden die .Kosten der bei höfischen Reisen notwendigen Geschenke usw. von Reichswegen ersetzt. Wenn man bedenkt, daß der Krone auch infolge der kaiserlichen Wad)- lommenschast ganz bedeutende Ausgaben neuer Art entstehen, so wird man es erklären können, daß eine Erhöhung der Zivilliste zurzeit verlangt wird, wenn auch im Jahre 1889 eine Erhöhung um jährlich 31/2 Millionen Marl stattfand. 3u dieser Zeit bestanden aber nicht die Hoshaltungen der Prinzen, die aus der Zivilliste bestritten werden müssen. Den Einnahmen der Krone stehen eine ganze Menge beträchtlicher Leistungen gegenüber, die meist in der Oeffent- ltchleit nicht bekannt sind. Eine Anzahl dem Staat gehörender Schlösser nebst Gärten und Parks sind ihr zur ausschließlichen Benutzung überwiesen worden, wobei aber die Unterhaltungskoften zu zahlen sind. Genannt mögen nur fein die Schlösser in Wiesbaden, .Homburg, Osnabrück, Kiel, Glücksburg, Kassel, Wllhelmshöhe, Celle. Ferner ist vor allen Tingcn zu bedenken, daß nicht nur die &o[tcn ber königlichen und prinzlichcn Hofstaaten ihr obliegen sondern vor allem auch die Mitgiften und Mtwenpenfionen der Mitglieder des löniglid)en Hauses. Welche Kasten unter ilmiiänbcn ber Krone aus der Unterhaltung der Schlösser entstehen können, ist z. B. bei ber Wieberherstellung bes Schlosses Brühl zu ersehen, für bie über 300 000 Mark notwendig geworden sinb. ~ ~ , ,, 'Berlin, 3. Juni. Die „Norbd. Atlgem. Ztg." schreibt: Dem preußischen Landtage wird eine Vorlage über die Erhöhung ber Kronbotation zugehen. Während sich in ben meisten anderen Bundesstaaten zwischen Krone und Staat in ber ganzen ersten Hälfte unb m der Mitte bes vorigen Jahrhunderts Kämpfe um ben Domänenbesitz ftch ab- spielten, überließ die Krone Preußens, indem sie immer die eigenen Interessen hinter denen des Staates zurücktreten ließ bereit« durch eine königliche Verordnung vom 17. Januar 1820 sämtliche Domänen und Forsten gegen eine feste für den Unterhalt der königlichen und sämtlichen prinzlichen Familien, vof- staatcn und Hofinstftute bestimmte Rente von 2- > Millionen Talern ober mit Goldagio 7 719 296 Mk. Für diesen Akt der Selbstlosigkeit der Kröne war die Absicht maßgebend, nach den napoleonischen Kriegen das wirtschaftlich tief darnicdcrliegende Land wieder aufzurickten und durch regelmäßige Abtragung der ,ch»veien Kriegsschulden den Staatskredit zu heben. Die ungünstige Lage, in welche bie Krone burch die Hingabe steigerungsfahiger Einnahmen gegen feste Bezüge gekommen ist, wurde in der Folgezeit durch das beständige Sinken bes Geldwertes noch verlckarst, wo gegen die mit der Zeit sich einstcllenbe bedeutende Wert- und Ertragserhöhung der Domänen und Forsten aus biefern Abkommen allein dem Staate zugute kam. Gegenwärtig beläuft ftck die. Kronrente auf 1H. Millionen, auf welchen Betrag |ie nach und nach durch Gesetze von 1859, 1868 unb 1889 gebracht wurde. Seil diesem letzten Zeitpunkt, also 21 Jahren, hat eine Erhöhung ber Kronrentc nicht niehr stattge- funden, obwohl die an sie gestellten An,prucke dieser Zeit bet der allgemeinen Steigerung aller Kosten, bie Vergrößerung der königlichen und prinzlichen Familien, der steigende Bebars für die Untertzallung zahlreicher, in den neu erworbenen Landes- teilcn meist nur aus allgemein politischen Gesichtspunkten von ber Krone übernommenen Sckloßbesitzungen unb die königlichen Kunsilnstttute eine, andauernde Vermclwung erfahren haben. ^0 erfordern z. B. allein die Hoitheater ut Berlin Kastel, Hannover und Wiesbaden emschließlick) der Penswnslasten eme fahr- fjche Aufwendung non 2»,, Millionen, dies sind mehr als 17 Proz. ber gesamten Kronrente. Jmolge dieser Umstande smd die ^ahres- laften der Krone nach den von ber Oberrechnungskammer geprüften Rechnungen von 1890 bis 1908 um mehrere Millionen gestiegen Um diese Ausgaben zu decken, mußte etwa leit Akrtte des letzten Jahrzehnts des vorigen Jahrhunderts in immer ftei- qtnbcm Maße das Privatvermögen der Krone beaniprucht werden Ferner war die Krone, dem Vorgehen des Staates und der Gemeinden folgend, in längster Zeit genötigt, die Bezüge ihrer S c a m t e n , und zwar vorzugsweise ber mittleren und unteren, erheblich — zuletzt im Gesamtbeträge von runb einer Adillion — aufzubessern. Endlich wird nicht außer Acht, zu lassen sein, daß auch zukünftig mit der Zunahme der Malten, insbesondere mit den erhöhten Aufwendungen für Apanagierung ber Heranwachsenden Prinzen des Köiügshauies zu rechnen ist. I General Botha unb zwei ober bret seiner hervorragendsten Minister zum Ausdruck gebracht. Gleichzeitig abcr~ itunnien die Unionisten darin überein, daß das Kabinett einen „Schivanz' Vorlage gestrichen. _, .. , , Die §§ 74 bis 96 handeln von den Ob e r ö c r l 1 rf) c r u n g s- ämtern. Für ihre Errichtung stellt ein Zentrumsredner folgende drei Grundsätze aus: Obervcri'ichcrungsamter lind obliga- toriid) als selbständige staatliche Behörden emjuricbtcn; die Beisitzer werden von den Beisitzern der Verslcherungsamter gewählt: die Kosten trägt der Bundesstaat. Entsprechend früheren Beschlüssen hat die Regierung eine neue Formulierung vorgelegt, die vom Abg. Frhrn. v. Gamp iRp.) zum Antrag erhoben wird. Hierzu stellen die Konservativen Dr. Droscher und. Genossen weitere Anträge über die Angliederung des Obervcrl.'ch^ungs- amts an die höhere Verwaltungsbehörde. Das schlietzliche Ergebnis der sehr eingehenden und lebhaften Aussprache ist aber dann die Zurückziehung der Anträge Gamp und Drolcher unb^bte Annahme der 88 74 und 75 nach der Regierungsvorlage. Sie begonnen hat. ** Frauenbund der Deutschen Ko lonialges all- schäft. Ter angekündigte Vortrag von Frau Geheimrat Lehmann Marburg, wird, wie man uns schreibt, nunmehr am 7 Juni in Steins Garten stattfinden. Es sei nochmals auf bie nationale Bedeutung des Vereins hingewiesen, der sich folgende Kiele gestellt hat: Frauen aller Stände für koloniale Fragen au interessieren: deutsche Frauen und Mädchen, bie sich in den Kolonien niederlassen wollen, tatkräftig zu unterstützen: den dort bereits seßhaften Frauen und Kindern, die schuldlos in Not geraten sind, beizustehen: ihnen den wirtschaftlichen und geistigen Zusammenhang mit der Heimat zu erhalten und zu stärken: behufs Verhinderung der Aiischehen die FraueneinwandernnA in die Kolonien anzuregen, denn nur durch den Einfluß der beutfchen Frau i'ann überhaupt erst ein Heimischwerden deutscher Art und Sitte, deutschen Familienlebens erhofft werden. Schließlich ist es Zweck des Frauenbundes, die Schulfrage in den Kolonien zu fördern. Bildet doch gerade die Erziehung der jungen Generation einen Faktor von nicht zu unterschätzendem Werte, weil sie den Kulturstand der wachsenden Bevölkerung bedeutet. An dieser großen Ausgabe mitzuarbeiten sei Ehrenpslicht einer jeden deutschen Frau. ** Stadt-Mädchen-Sch ule. Wie alljährlich im Frühjahr, so wurden auch in dieser Woche wieder an die Schülerinnen der beiden oberen Al offen der hiesigen Siadt-Mädchenschule Blumenstöcke ausgegeben. Es gelangten über 600 Topfpflanzen, die sich zur Zimmerkultur eionen, zur Verteilung. Nach den seit 9 Jahren gemachten Erfahrungen haben sich die Kinder stets mit Eifer unb Liebe ihren Pfleglingen gewidmet, so daß zu hoffen U, daß der erziehliche Zweck, den die Schule mit dieser Beran-- staltung verfolgt, auch diesmal erreicht werden wird. ** Die Berechtigung zur Führung des Meister-- titele im Handwerk. Tas hessische Ministerium des Innern bat am 19. Mai an sämtliche unterftellten Behörden nachstehende Verfügung erlassen: Einem Wunsckfe ber beteiligten! Kreise entsprechend, machen wir auf die gesetzt ich :n Beltimmungen über die Führung des Meistertitels durch Hand^ werker aufmerfiam unb weisen -out an, im amtlichen Verkehr sowie bei Ausnahme von Niederschriften, Führung von offeul- lichen Büchern, Registern usw. darauf Bedacht zu nehmen, daß. der Meistertttel in Verbindung mit der Bezeichnung des Handwerks nicht bei "Personen, die zu dessen Führung mehr befugt sind, an gewendet werbe, m geeigneten Fällen sind bie betreffenden Personen von ber Unzulässigkeit ber Füllung jenes Titels hinzuweisen. Andererseits ist aber inu amtlich t mit hat mr Führung bes Meistertitels befugten Handwerkern, soweit keine Zweifel über bie Berechtigung bestehen unb lomeit es sich um ein Handwerk handelt, bei dem der jDaeiitsrntei gebräuchlich, ist, einer Berchsbezeichnung der Meistertitel be«lfügen^ anordnen und ihre Vernehmung io lange ausfetzen, als bisdm-H ihre Gesundheit einer nahen und erheblichen Gefahr ausgesetzt n>5ie SS 118—120 werden mit unwesentlichen Aenderungen genommen. Nack 8 121 verfällt bie zur Verhütung der llnttr- iuckungshaft geleistete Sicherheit ber staatskäne, wenn nch bei Besckmldigte ber Untersuchung oder dem Antritt ber erfarattat Frcihheilsstrafe entzieht. Als ubercmltinrmrnbe Anficht Ichuß unb Regierung wirb festgestellt, das; ^>elbltmvrb nickt tu.- Entziehung im Sinne dieser Bestimmung gilt ^IC_ bis 127 werden nicht wesentlich geändert. Nächste Sitzung Dienstag. Zweites Blatt 160. Jahrgang Gießener Anzeiger General-Anzeiger für Oderhchen ** u l t.c n vsn S-ch a u fenfter n an Sonn 'tagen, und ^rtcrtflqen ist, soweit nickt besondere Ortssatzungcn es anders bfftinrmen, vom 1. Juni ab in Hessen auch m ä h - «reurd der 'Zeit des Hauptgottesdienstes gestattet. 'Die hierauf bezüglichen neuen Bestimmungen besagen: „Das öffentliche Ausstellen oder Aushängen von Waren ist an Sonn- und Festtagen während der für den Hauptgottcsdicnst bestimmten Seit verboten. Dieses Verbot findet auf die hinter Schau finstern und in Schaukästen ausgestellten Waren nur dann Anwendung, Nsenu deren Ofsenhalten während der vorgenannten Zeit purch Qrtssatzung «statutarische Anordming > für unzulässig erklärt worden ist. Bei Erlaß der Ortsfatzung ist nach den Vorschriften der Städteordnung oder Landgemeindeordnung mit der Mugabe zu verfahren, dafi dem Beschluß der Gemeindevertretung (Otadwerordnetenversammlung oder Gemeinderat^ eine einwöchige OficnleMkng des Satzungsentwurss vorausgehen mufi. Der Bürgermeister hat Ort, Tag und Stunde der Offenlegung festzusetzen und auf ortsübliche Weise mtt dem Anfügen bekannt zu machen, dafi Einwendungen gegen den Entwurf innerhalb der Offenlcgungsfrist bei ihm schriftlich oder zu Protokoll vorge- bracht werden können, lieber etwa erhobene Einwendung hat die Gemeindevertretung in gleicher Weise wie über den Entwurf verbandrtag deutscher Textiwereine. Stuttgart, 3. Juni. Dieser Tage hielten hier die Bezirke IX und X des Verbandes deutscher Detailgcschäfte der Textil b r a n ch e , die die Bezirke Hessen-Nassau,, H e s sen , Pfalz, Württemberg, Baden und Elsaß-Lothringen umfassen, ihre Hauptversammlung ab. Nach Begrüßung der Ehrengäste durch den Vorsitzenden K ö t t i n g - Sonneberg erstattete der, l. Vorsitzende fies IX. Bezirks, Simonis- Frankfurt den Geschäftsbericht; hierauf hielt der Vorstand der Webschule Sindelfingen, Reuff, euren Vortrag über „Gewebe, deren Materialien einst und fetzt". Rechtsanwalt I e h l c - Stuttgart behandelte darauf das wichtige Gebiet der „W arcnreklamationen im kaufmännilchcnLc- b e n" und dann beschäftigte sich die Versammlung mit einer Menge wichtiger Anfragen über geschäftliche Dinge. Am Nachmittag besuchten die Teilnehmer an der Versammlung dre Websomlc und verschiedene Webereien in Sindelfingen. Am Samstag abend vereinigten sich die Beteiligten zu einein Festessen. Der Sonntag war einem Besuch des Schillerhauses und des Schiller-Museums in Morbach gewidmet. — Der Verband zählt elf Bezirksvereme mit etwa 3500 Mitgliedern. Es war ein Akt der Selbsthilfe, daß bei den Zentrolisierungstendenzen in der. Textil-Industrie auch die Detaillisten den Gedanken der Organisation in dre Tat selbst zu beschließen." . ** Ein iinerwartetesHindernis. DreBurschenschaft im A.D. B. Arminia, die, wie bereits mitgeteilt, vom 10. bis 13. Juni ihr fünfund? wanzigstes Stiftungsfest feiert, hatte, wie das früher so manchesmal bei ähnlichen Gelegenheiten geschehen, die Absicht, die Straßen, durch die sich am Samstag nachmittag der Festzug bewegt, mit Girlanden zu fd) müden. 'Wenn man an die Drei- hundertjahrfeier der Universität denkt, wird man sagen müssen, daß nichts unser altes Städtchen freundlicher hat erscheinen lassen, als der grüne Sclswuck, in den es sich damals eingehüNt. Damit ist's aber künftig aus — und das hat mit dem „Fortschritt" die Elektrische getan. Es ist ebenso unzulässig, Tannengewinde über die Leitung zu spannen, als cs natürlich unmöglich ist, sie darunter herzuführen. Auf diesen reizvollen Schmuck mutz also unsere Stadt und müssen unsere .Herren Studenten künftig verzichten. •• Wegen Steuerhinterziehungen wurden in Hessen im Rechnungsjahre 1908 1028 Strafverfahren eingeleitet. In 907 Fällen wurde auf Strafen erkannt, nämlich auf 12 139 Mk. Ordnungs- und 320 330 Mk. Hinterziehungsstrafen, zusammen 332 369 Mk. = Grünberg, 3. Juni. Montag den 30. Mai tagte wieder unter dem Vorsitz des Festpräsidenten, Apotheker Schäfer, der gesamte Festausschuß für das G a u t u r n - fest in einer mehrstündigen Sitzung. Aus den Berichtes der Vorsitzenden der Einzelausschüsse ist fest zustellen, datz man überall in voller Tätigkeit ist, um die umfangreichen Vorarbeiten für das Fest zum Abschluß zu bringen. Die Bauarbeiten sind alle vergeben, die Ausführung auf dem Festplatz beginnt in den nächsten Tagen; das Zustandekommen der historischen Gruppe und der Festwagen im Festzuge sind gesichert; die Kvnzert- und Vergnügungs- Programme sind festgelegt, die Festschrift, die Festpostkarte, die Teilnehmerkarten und sonstigen Drucksachen sind im Druck uslv. Auf Anregung des Festpräsidenten wurde der Vergnügungsausschuß beauftragt, die nötigen Vorbereitungen einzuleiten, um am Festsonntag eine Buntbeleuchtung des'Festplatzes und der vom Festplatz sichtbaren Stadtteile sowie 'das Ab brenn en eines Feuerwerkes zu ermöglichen. Das Feirrwerk wird im Anschluß an das große vaterländische Schlachtenpotpourri von Saro stattfinden, das die Festmusik (Kapelle des Infanterie Regiments Kaiser Wilhelm in Gießen) unterstützt vom Krieger-- und Schützenverein' Grünberg zur Aufführung bringt. ? H onrberg o. Ohm, 3. Juni. In der Nacht vom 2. aus 3. ds. wurde in der Wirtschaft von Heinrich -Seeg zum Fra nkfurter Hof einqebrochen. Der Täter drückte eine Fensterscheibe ein, stemmte mit einem Stemmeisen eine Schublade ans und entnahm dort eine Kassette mit Wechselgeld, außerdem Zigaretten und Kognak. Silberzeug und andere Schmucksachen ließ er unberührt. Da vom Täter jede Spur fehlt, bat man bei der Gießener Behörde um Ueberlassung des Schutzmann Neuz mit seinem Polizeihund, der auch alsbald eintraf. Der Hund nahm, nachdem er alles beschnuppert hatte, die Spur auf durch den Hausgarten über einen Zaun, noch einem 20 Minuten weit gelegenen Steinbruch und verbellte dort ein? Stelle, wo, wie sodann festgestellt wurde, ein Steinschläger aus Grünberg, der an dieser Stelle beschäftigt und seit dieser Nacht, wo der Einbruch vorkam,^.verschwunden war, in Bettacht kommt. Eine zweite und dritte Spur ergab dasselbe Bild, auch apportierte der .Hund einen Sack mit Kleidern, die dem Steinschläger gehören. Nach dem Täter wird gefahndet. Die Behörde und Einwohnerschaft Hombergs wunderten sich sehr über die rasche und sichere Arbeit des Hundes. — Niedcr-Ohmen, 3. Juni. Dem hiesigen Brauneisenstein-Bergwerk, Gewerkschaft „Louise", wurde die jederzeit widerrufliche Erlaubnis zur Anlage eines Anschlußgleises mit Lokomotivbetrieb bei Station 33 + 20 der Strecke Gießen—Fulda in der Gemarkung Nieder-Ohmen erteilt. Das Anschlußgleis wird von der Preußischen Eisenbahnverwaltung betrieben werden. — Bad-Rau heim, 3. Juni. Bis zum 2. Juni sind umsetzten. , . r . . Aus dem Geschäftsbericht ist zu entnehmen, daß in den wenigen Jahren seines Bestehens der Verband eine Reibe von Einrichtungen geschaffen hat, um die wirtschaftliche Lage seiner Mitglieder zu verbessern; io. icmdytete er vor kurzem eine Versicherungs;- abteUung, schuf sich in der „Texttlwoche" ein Verbandsorgan, erner hat er ein Verbandsjahrbuch und eine Rechtsauskunftstelle geschaffen. Durch 40 Ortsgruppen, die heute im Deutschen Reiche bestehen, hat der Verband eine engere Verbindung unter den Mitgliedern erzielt. Der Verband hat im Kampfe gegen bic Konventionsk>ewegung der Lieferanten mit (Srrolg Verhandlungen geführt, durch die Zahlungs- und Lieferungsbedingungen in einer beide Teile zufriedenstellenden Weise geregelt wurden. Ebenso hat der Verband als die Vertretung des Detailhandels in gesetzgeberischen Fragen mit Erfolg seinen Standpunkt zur Geltung gebracht, so im Gesetz vom unlauteren Wettbewerb, bei der Neuregelung der Sonntagsruhe ; ferner verlangt er die (rtnfübrung von Handelsvorschulen und von Fortbildungsschulen für Verkäuferinnen. Auf dem Verbandstage wurde auch Anregung gegeben zur Gründung von Einkaufsgenossenschaften, ebenso wurde beschlossen, daß sich die Verbandsmitglieder gegenseitig in der Auskunftserteilung über das Personal unterstützen. Weitere Anregungen bezogen sich auf die Einfülwung eines einheitlichen An- 'tellungsverttages, auf die Lehrzeit der weiblichen Angestellten in der Textilbranche und die Festlegung des Osterfestes. Börsen-Wochcnbericht. = Frankfurt a. M., 3. Juni. Die Unabhängigkeit der deutschen Märkte gegenüber den Auslandsbörsen in den letzten Wochen trat in der Berichtswoche besonders stark hervor. Trotz der Verflauung der Newyorker Börse ließen die heimischen Märkte eine bemerkenswerte Widerstandskraft erkennen. Die Kurse kamen wohl etwas ins Wanken, indessen hatte die zuversichtliche Stimmung bald wieder die Oberhand. Man bleibt der Ueberzeugung, daß es sich bei den Vorgängen in Newyork nur um eine vorübergehende Erscheinung handelt, daß der von der Regierung gegen die geplante Erhöhung der Eisenbahntarife erhobene Einspruch mehr in politischen als in sachlichen Erwägungen seinen Grund hat und dafi die an der Spitze der Eisenbahnvertvaltungen stehenden Finanzmänner wohl verstehen werden, die Notwendigkeit der von ihnen beabsichtigten Tarifsteigerungen nachzuweisen. Man war daher geneigt, f?ne Abschwächung in Newyork mehr auf andere, Motive zurückzuführen. So wurde ins Feld geführt, daß der große Geldbedarf der Bahnen im Inland nicht befriedigt werden konnte und die Ueberschwemmung Europas mit neuen Bonds-Emissionen die Kosten der Geldbeschaffung verteuert habe, was auf die Newyorker Börse ernüchternd wirkte. Die Tatsache, daß die Nachrichten vom Eisenmarkt nicht so befriedigend lauten, wie es die Börse gern sähe, und beunruhigende Gerüchte über das Befinden Morgans leisteten gleichfalls der Verstimmung Vorschub. Hier ließ man sich in der Auffassung, dafi wir uns noch in auf steigender Konjunktur befinden, nicht irre machen, zumal Direktor Gwinner von der Deutschen Bank mi Herrenbaus die gleiche Ansicht zum Ausdruck brachte. Zur Befestigung der Tendenz trugen günstige Erntehofsnungen sowie freundlichere Perspektiven für die Lage des Geldmarktes bei. Namentlich macht die Diskontermäfiigung der Bank von England sehr günstigen Eindruck, da man nun eine ruhigere Entwicklung des Londoner Geldmarktes erwartet. Bewegte sich das Gesckwst auch in ruhigen Bahnen, so konnte sich doch eine feste Grundstimmung behaupten. Auf dem Bankenmarkt sind vorwiegend Kursbesserungen zu verzeichnen, da die zur Veröffentlichung gekommenen Aprilbilanzen Anregung gaben. Begünstigt waren Dresdner Bank. Oesterr. Kreditaktien kamen in steigende Bewegung auf den Wahlsieg der Regierungspartei in Ungarn, woran sich Erwartungen auf bedeutende Neuinvestitionen des ungarischen Staates knüpfen. Montan Papiere stellten sich einige Prozent höher auf günstigere iJndustrieberichte aus Belgien und Luxemburg, sowie auf die Nachricht, dafi die Koksvorräte um 400000 Tonnen abgenommen haben. Auch die Meldung, daß die Schweizer Bundesbahnen in Rheinland-Westfalen große Kohlenabschlüsse getätigt haben, und die Bemühungen, in West- und Süddeutschland ein Roheisensyndikat zustande zu bringen, nicht aussichtslos erscheinen, wirkte ermutigend auf die Spekulation. Von Kaliaktten gewannen Aschersleben 5 Prozent. Andere I ndu st r i e pa p i e r e konnten sich weiter befestigen, doch fanden auch Gewinrwerkäufe statt, die auf die Kurse drückten. Größerem Interesse begegneten Schifffahrtswerte, während Bahnen bei ruhiger Haltung meist niedriger notierten. Heimische und' fremde Fonds sind wenig verändert. Privatdiskonto S1/! Prozent. 9265 Kurgäste angekommen, wovon an genanntem Tage noch 5684 anwesend waren. Bader wurden bis zum 2. Juni 85 974 abgegeben. — Friedberg, 3. Juni. Dem Preußischen Staate, vertreten durch die Eisenbahndirektion Frankfurt a. M., wurde vom Grobherzog das Recht erteilt, das zur Verlegung und Erweiterung des Bahnhofs Friedberg erforderliche Gelände, soweit nötig, im Wege der Enteignung zu erwerben. Die Frist zur Stellung des Antrages auf Einleitung des EnteignungsoersahrenS wurde auf ein Jahr erstreckt. Gerichrstzcral. IV. Mosyr, 3. Juni. Das Bezirksgericht verhandelte gegen fünf polnische Gutsbesitzer, welche im Jahre 1909 in der Orthodoxen-Kirche, wohin sich Füchse geslüchiet halten, aut diese jagden. Dabei halten sie in der Kirche geschossen und ein Heiligenbild beschädigt. 9lUc wurden für schuldig befunden und zu Zwangsarbeit von 4 bis z n 8 I a h r e n verurteilt, Universitäts-Nachrichten. — Der Direktor der dlugenklinik, Geh. Hofrat Prof Dr Karl Heß in Würzburg hat den Ruf an die Universität Heidelberg als Nachfolger des Geh. Rats Theodor Leber abgelehnt. Dr. .Heß (geb. 1863 zu Mainz), Schüler von Hering und Sattler, war von 1891—96 in Leipzig tätig, kam bann als W. Uhthoffs Nachfolger nach Marburg und 1900 als Nach?- solger von Michels nach Würzburg. Einen Ruf nach Wien hat er ebenfalls abgelehnt. — Verlegung der Stuttgarter Tierärztlichen Hochschule nach Tübingen. Der F-inanzausschuß der Zweiten W ü r t tem b e r g i s che u Kammer hat sich damit einverstanden erklärt, dafi die Tierärztliche Hochschule von Stuttgart nach -Lübingptu unter Angliederung an b i c Universität in Gestalt einer selbständigen Tierärztlichen Fakultät auf der Grundlage voii vier ordentlichen und zwei außerordentlichen Professuren verlegt wird. < Märkte. F.C. Wiesbaden. Vieh hol-Marktbericht vom 3. Juni. Austrieb: Rinder 43, Kälber 110, Schafe 30, Schweine 251. Tendenz: Rinder mittelmäßig, Kälber ziemlich gut, Schafe mittelmäßig, Schweine gut. Preis Durch- pro 100 Pfd. schnittspreis rebknd. Schlacht« pro 100 Pfund —. , - fleroidit Gebend. Schlacht- Ochsen. von-btsvon-biS yewicht Vollsleischige, ansgemastete, höchsten Schlachtwertes, höchstens 6 Jahre alt 43—47 78—82 45 80 Junge, fleischige, nicht ausgemästete und ältere ausgemästete...... 38—42 73—76 40 74 Mäßig genährte junge und gut genährte ältere......... 33—37 66—71 35 68 Färsen, Kühe. Dollfleischige auSgeniäftete Färsen höchst. Schlachtwertes 40—44 72—77 42 74 Vollslelschige ausgemästete Kühe höchst. Schlachtwertes vis zii 7 Jahren. . 37—40 70—72 38 71 keltere aiisgemästete Kühe und wenig gut entwickelte fiingereKühe u. Färsen 30—35 60—65 32 62 Mäßig genährte Kühe nnd Färsen . . 24—29 49—58 26 53 Kälber. Feinste Mast- (VoUmilchmast) und beste Saugkälber......... 57—62 95—103 59 99 Mittlere Mast- und gute Saugkälber . 51—56 85—93 53 89 Geringere Saugkälber 42—48 70—80 45 75 Scb a s e. Mastläinmer und jüngere Masthammel 41—42 32—84 41 83 S rt) iveln e. Vollfleischige Schweine bis zu 2 Zentner Lebendgewicht 53—55 68—70 54 69 Vollfleischige Schweine über 2 Zentner Lebendgewicht 53—55 68—70 54 69 Fleischige Schweine ...... 52—53 67—68 52 67 Gießen, 4. Juni. Marktbericht. Wuf heutigem Wocben- markte kostete: Butter pr. Md. 1.20—1.25 Alk., Hühnereier 1 St. i —7 Psg., En teneier 1 Stück 8 Psg., Käse pr. St. 6—8 Pf., Käfeniatte pr. St. 5—6 Pfg., Tauben pr. Br. 0,80—1,00 Mk^ Hühner pr. St. 1,00—1,60 Alk., Hahnen in'. Stink 0,80—1,80 Alk., Enten pr. Stück 1,80 bis 2,20 Alk., Ochsensleifch vr. Pst). 80 bis 88 Psg., Kuhfleisch und Rindfleisch pr. Pfund 70—74 Pfg„ Schweinefleisch pr. Mund 80—96 Pfg., Kalbfleisch vr. Psd. 80—84 Psg., Hammelfleisch pr. Md. 60—84 Psg. Kartoffeln pr. 100 Kg. 6.00 bis 0.00 Mk., Zwiebeln per Ztr. 9,00—10,00 Alk., Milch per Liter 20 Pfg., Nüsse 100 Stück 50—00 Pfg., per Ztr. 0—00 Mk Marktzeit poit 7—1 Uhr._______________________________ Die nach- A ntpijSo sind am Sonntag; dem 5. Juni stehenden *lvl Zilv von 12 Uhr mittag-* bis 12 Uhr nachts nur für dringende Fälle sicher anzutreffen : 1 ID */6 Dr. Schäffer, Blockstrasse 9. Dr. Richter, Frankfurter Strasse 4. Auszug o. ö. Stanöesamtsregiitem der Stadt Eichen. Aufgebote. Dlai 27. Wilhelm Wiehler, Fuhrmann in Gleiberg, mit Wil- helmine Wießner in Gießen. — 28. Wilhelm Wagner, Steinmetz, mit Elise Ubrich, beide in Gießen. — 30. Karl Jnnker, Kaufmann in Giehen, mit Auguste Katharine Möller in Bieber. — Fidefirstns Walther, Oberlehrer in Breslau, mit Elisabeth Hopse in Gießen. — 31. Philipp Jakob Berghäuser, Fabrikarbeiter in Wetzlar- Niedergirmes, mit Lina Lang in Gießen. — Hermann Diehl, Lagermeister in Gießen, mit Anna Oerter in Gilsbach. — Juni 1 Heinrich Erb, Fuhrmann, mit Anna Baum, beide in Gießen. — Wilhelm Fendt, Landwirt in Frankfurt a. M.-Niederrad, mit Marie Lenhardt in Gießen. — Heinrich August Schneider, Geschäftsführer in Gießen, mit Alaria Dranzburg in Wittlich. Eheschließungen. Juni 1. Karl Albert Emil Leimbach, Amtsrichter in Giebolde- Hansen, mit Emma Sophie Fritz m Frankfnrt a. M. — Julius. Schild, Schreiner, mit Frieda Gilbert, beide in Gießen. Geborene. Mai 19. Dem Fuhrknecht Georg Goß ein Sohn, Friedrich. — 25. Dem Kutscher Heinrich Kaiser ein Sohn, Karl. — 26. Dem Glaser Heinrich Röhm eine Tochter, Karoline Luise. — 28. Dem Installateur Gustao Liusel ein Sohn, Erich Karl Simon.— 30. Dem Lokomolio-Hilssheizer Emil Honnann eine Tochter, Josephine Marie Therese. — 31. Dem Kaufmann Friedrich Krömmelbein ein Sohn. — Juni 2. Dem Taglöhner Heinrich Repp eine Tochter, Wilhelmine. Gestorbene. Mai 28. Christian Heil, Friedhossarbeiter, 65 Jahre alt, Kaiser-Allee 47. — Robert Artur Weber, 1 Monat alt, Licher Straße 57. — 31. Heinrich Müller, 10 Mte. alt, Sonnenstr. 13. — Josephine Schädel,' geb. Peters, 57 Jahre alt, Schissenberger Weg 16. — Juni 1. Friedrich Vogel, Student, 20 Jahre alt. — 2. Susanne Marie Kalbfleisch, geb. Braun, 69 Jahre ak, Ludwig- straße 66. — 3. Franz Plank, Rentiier, 77 Jahre alt, Schiffen- berget Weg 55. Miiffer'sche Badeanstalt. Mass erwärme der Lahn 16° R, Meteorologische Beobachtungen der Station Eiehen. «c Wetter Juni 1910 § K 5$ L es rn AO» = SZAb COJ3 S-Eg 2” 745,2.1 21,3 12,7 9n 743,5 I 16,3 12,4 7” 7ai a ia i 11 3 Höchste Temperatur Niedrigste , 68 89 83 am 2. , 2. Niederschlag: — 8,4 mm. W I 2 9 WNW 4 10 still still 1 Regentropfen Bed. Himmel Sonnenschein bis 3. Juni = + 23,7 0 C. , 3. „ = + 10,6 °C. Scotts Emulsion kann im Sommer ebenso gut genommen werden, wie in der kälteren Jahreszeit, denn, an einem kühlen Orte aufbewahrt, hält sie sich immer vollkommen frisch und ivohlschmeckend, ist stets leicht verdaulich und appetitanregend, was sich von dem gewöhnlichen Lebertran gewiß nicht sagen läßt. Auch die beiden Kinder, von denen nachstehend die Rede ist, nahmen Scotts Emulsion in den Sommermonaten mit überaus gutem Erfolge. München, Westendstr. 29/1. (Rückgeb.), 30. Juni 1908. „Auf Anraten der Klimkärzte haben zwei meiner Kinder, der 3fi,jährige Johann und die kleine, 3/4 Jahr alte Anna, eine Zeitlang Scotts Emulsion als Stärknngsinittcl bekommen. Ter Erfolg hat Misere Erwartungen bei toeitem übertroffen, da beide Kinder in überraschend kurzer Zeit sich zusehends kräftigten. Alls den blassen, verdrießlichen Geschöpschen sind gut aussehende, lustige Kinder geworden, die mis nunmehr die größte Freude machen. Die Kleine hat mehrere Zähnchen ohne Schmerzen bekornmeii und steht schon fest aus den Beiiichen. Die Gewichtszuiiahme ivar eine bedeutende." (gez.) Frau Elise Stopp. Für die Güte von Scotts Emulsion spricht gewiß in erster Linie die ihr seitens der Aerzte- welt gezollte Anerkennung. In dem einzigartigen Scottschen Verfahren — es kommen dabei nur die allerbesten Materialien zur Verwendung — wird der Lebertran in allerkleinstc Tröpfchen aufgelöst, deren Verdauung und vollständige Ausnutzung auch einem entkräfteten Körper mühelos gelingt. ScottS Emulsion wird von unv au«|d)liefclt($ im groben berfautt, und zwar nie lose nach Gewichr ober Mah, sondern nur In versiegelten Ortglnalslaschen in Kanon mit unserer Schutzmarke (Fischer mtt dem Dorsch). Seo« u. Äowne, <56. m b. H., Franksun a. M. Bestandteile: Feinster Mebizinal-Ledertran 150/), pmno Glyzerin 60A untervbo»pl>ongsaurer Kalk 43, unterphoSphoriglaureS Natron 2A pulv. Tragant 3,0, seinster arab. 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Juni 1910. 04724 (XX SS 1881) Pfarrer zu Heppenheim geziemend in Kenntnis zu setzen. Todes - Anzeige. Heute früh entschlief nach langem, schwerem Leiden unser lieber Vater und Grossvater Herr Franz Plank im Alter von 77 Jahren. Echt engl. Rakets 81 ” Hie Jazent"-Ball bester Ball der Welt Netze, Spanner usw. Reparaturen anTennisschlä- gernin eigener Werkstätte August Kilbinger Seltersweg 79 Teleph. 27i» Mnhßl Zi”r" muUor EinncbluDgen Bettenjolslerwaren (aus eig.Werkst.) Prima Speise- und Salatkai’loifeln, sowie neue Sommer - Malta - KarloHelfi liefert au billigsten Tagespreisen frei Haus (2979 Ianchefässer aus Weinsast hyrgerid)tct, 1.50 1.80 m lang, gibt btüta ab (3123 Pb. Sommcrkorn, Bletchstr. i- 3ünf Schafböcke, engl. Bastard, ■ a/6 JJttmann Kredit n.auswärts (Extr.-Vers.Abt). Slrfopte Diskretion. Höchste Kulanz. Bereitwilligstes Entgegenkommen. Liefer, mit Wagen ohne Firma. Möbelverkauf. Mehr, konrplctte Betten, Waschtische, Kastenschrant, Büchergestelle, Bertiko usw. weg. 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